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Laufrad Test

3 Alternativen zu Laufrädern

Wichtigste Voraussetzungen für die Nutzung eines Laufrades sind: ein gutes Stehvermögen, sichere Laufeigenschaften, dementsprechende Schrittlänge bzw. Körpergröße.

Besitzt ihr Kind diese Voraussetzungen noch nicht und ist aus der Lauflernhilfe herausgewachsen, sollten Sie sich nach Alternativen umsehen.

Dreirad

Dreirad - Alternative zu LaufradDas Dreirad ist für viele Eltern die sicherste Alternative zum Laufrad, denn es bietet eine gute, ergonomische Sitzfläche, eine angenehme Sitzhöhe und drei Räder, die das Kippen nahezu unmöglich machen.

Die Materialien für Dreiräder schwanken zwischen Kunststoff, Holz oder Metall und sie sind mit Lenkstange nebst Griffen, einer lenkbaren Vorderachse und zwei Pedalen versehen.

Und genau bei den Pedalen liegt für Kinder oftmals das große Problem, denn die Fortbewegung durch das Niedertrampeln der Pedale ist gerade für Kleinkinder ziemlich schwer, weswegen diese schnell die Lust daran verlieren.

Da dies den Herstellern und Entwicklern bekannt ist, wurden Lenkstangen mit Halterungen für das Dreirad entwickelt, damit können Eltern die auf dem Dreirad sitzenden Kinder schieben.

Selbstverständlich ist das Dreirad, dank der Pedalbewegung, ideal als Vorbereitung zum Fahrradfahren, denn dann muss das Kind später nur noch die Balance üben.

Auch bieten die Dreiräder die Möglichkeit zur Anbringung eines Korbes oder Netzes, welches all die kleinen Schätze der Kinder fassen kann.

Rutschauto

Kinder im Alter von 12 bis 18 Monaten möchten ihre Welt erkunden, und gerade wenn sie bereits laufen können, diese Art der Fortbewegung nutzen, um die Koordination zu trainieren.

Wechsel der Laufrichtungen und unterschiedliche Geschwindigkeiten werden erprobt. Schneller, weiter, länger sind Begriffe, die gerade beim Beginn des Laufens eine faszinierende Macht auf die Kinder ausüben.

Rutschauto - Alternative zum LaufradRutscher unterstützen diesen Drang der Kinder auf spielerische Art. Sie sind so entworfen und gefertigt, dass sie auf vier Rädern stehen und somit ein hohes Maß an Kippsicherheit aufweisen.

Da das Kind sich mit einem Jahr noch nicht in der Balance üben kann, entsprechen diese Rutscher genau dem Entwicklungsstand des Kindes.

Sie bieten ein sicheres Fahrgefühl und werden durch das Abstoßen mit den Füßen angetrieben oder eher selten mit einer Lenkstange von den Eltern fortbewegt.

Dies trainiert die Beinbewegungen sowie die Koordination von Händen und Armen, denn es will ja auch gelenkt werden. Obwohl die Kinder keinerlei Balance beim Fahren mit dem Rutscher halten müssen, wird der Gleichgewichtssinn trainiert, denn sie müssen ja auf dem Sitz sitzen bleiben, auch wenn die Beinchen abwechselnd oder gleichzeitig vom Boden abgehoben werden.

Selbstverständlich hilft hierbei noch das Festhalten am Lenker oder Lenkrad. Fest steht jedoch, dass Kinder durch den Rutscher ein besseres und stärkeres Körpergefühl erlangen.

Bei den Rutschern unterscheidet man in zwei Kategorien, die je nach Entwicklung des Kindes eingesetzt werden können.

Da sind zunächst einmal die Rutscher aus Kunststoff mit Lenkrad und einer flachen Sitzposition, die für die Kinder eine optimale und sichere Nähe zum Boden garantieren.

Der bekannteste Rutscher aus dieser Modellreihe dürfte das Bobbycar sein, welches nebenbei noch eine breite Sitzfläche bietet. Diese verbreiterte Sitzfläche gekoppelt mit der Bodennähe lassen viel Raum für Gleichgewichtsübungen, Bewegungserfahrungen und Experimente im Bezug auf die Koordination.

Die zweite Kategorie ähnelt dem Laufrad. Bekannt sind hier Fitsch oder Wutsch von Puky aus Leichtmetall, die allein schon von der ergonomischen Bauweise her mehr Erfahrung verlangen.

Diese Rutscher haben jedoch ebenfalls 4 Räder und sind somit kippsicher für das Kleinkind. Sie besitzen jedoch eine Lenkstange mit Griffen sowie eine Pendelachse vorne, sind also im vorderen Bereich beweglich und nicht so starr, wie das Bobbycar.

Die Sitzhöhe des Kindes entspricht in etwa der Sitzhöhe eines Dreirades. Eines haben die Rutscher jedoch gemein, sie sind leicht, lassen sich gut verstauen und können mitgenommen werden. Deshalb sind sie für den Außenbereich genauso gut geeignet, wie für das Fahren in der Wohnung.

Roller

Roller oder Tretroller werden seit Mitte der 90er Jahre immer seltener, denn seither sind die Laufräder der Renner auf dem Markt der Fortbewegungsmittel.

Der Roller ist ein Gefährt für etwas größere Kinder mit einem Alter von 3 bis 5 Jahren und das ideale Einsteigermodell für eine rasante, rollende Fortbewegung.

Geschicklichkeit, Ausdauer und das Gleichgewicht werden mit dem Roller gefördert und trainiert. Alles Dinge, die auch beim späteren Radfahren nötig sind.

Da die Bewegungsabläufe beim Rollerfahren komplexer sind, als auf dem Laufrad, können Kinder nicht so früh mit dem Rollerfahren beginnen. D

as Stehen auf einem Bein, das gleichzeitige Lenken und das Halten der Balance dabei, welches beim Rollerfahren benötigt wird, können Kinder erst ab einer Altersstufe von 3 Jahren, 2-jährige Kinder wären damit total überfordert.

Die Roller der modernen Zeit sind nur noch selten aus Holz, meistens aus Metall gefertigt, besitzen ein Trittbrett, Lenkstange mit Griffen, zwei Räder hintereinander und eine bewegliche Vorderachse.

Die meisten Roller sind am Ende des Trittbretts mit einer Bremse versehen. Oftmals werden Roller von größeren Kindern noch neben dem Fahrradfahren genutzt.

Egal, wie die Entscheidung der Eltern auch fällt, ob Laufrad, Dreirad, Rutscher oder Roller, wichtig ist die Anpassung an das Können, also den Entwicklungsstand des Kindes und dessen Größe.

Mit jedem dieser Fortbewegungsmittel wird altersentsprechend das Gleichgewicht wie auch die Motorik des Kindes gefördert und auf das spätere Fahrradfahren vorbereitet.

Es kommt jedoch alles auf spielerische Art und Weise, kann nicht forciert, nur unterstützt werden, alles zu seiner Zeit.