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ExpertenTesten

3 Tricks, damit Innenschnitte gelingen

InnenschnittGerade bei besonders filigranen Arbeiten, wie zum Beispiel bei der Erstellung von Deko-Elementen, Bastelarbeiten oder gar Möbelstücken ist mit Blick auf die Verwendung der Dekupiersäge besonderes Fingerspitzengefühl geboten.

Fensterbilder beispielsweise zeichnen sich bekanntermaßen durch ihre ganz besonders filigrane Beschaffenheit aus. Aber auch Lampenschirme oder Kerzenhalter aus dünnem Holz wollen mit größter Sorgfalt gefertigt sein, wobei es freilich auch auf die Innenschnitte ankommt.

Ist das Holz zu dünn, kann es passieren, dass es von Anfang an brüchig wird und an der einen oder anderen Schnittstelle sogar einreißt. Damit auch das nicht passiert, ist es wichtig, vor allem auch bei den so genannten Innenschnitten mit Bedacht vorzugehen.

Anfänger sind gut beraten, zunächst mit etwas dickeren Materialien zu arbeiten, um erst einmal ein Gefühl für die Arbeit zu bekommen. Im Laufe der Zeit können Sie dann auf immer dünnere, filigranere Werkstoffe setzen.

Mit diesen drei Tricks werden Ihnen die mitunter gefürchteten Innenschnitte mit Sicherheit leicht gelingen:

  1. Hegner multicut-2s ExzenterspannerWenn Sie im Besitz einer hochwertigen Dekupiersäge sind, dann ist das bereits die „halbe Miete“. Denn nicht nur die Tatsache, dass diese in der Regel mit einer besonderen Vibrationsarmut arbeiten und somit ein weitestgehend sicheres Sägen ermöglichen, spricht dabei für sich. Sondern sie sind auch meist direkt ab Werk mit adäquatem Zubehör ausgestattet.
    Dieses kann für das Aussägen von Innenschnitten von besonderer Bedeutung sein. Zum Beispiel der so genannte Exzenterspanner. Mit diesem können Sie mit nur einer einzigen Handbewegung das dünne Sägeblatt ganz leicht spannen bzw. einspannen. So stellt der Exzenterspanner für den anspruchsvollen Handwerker eine sehr wichtige Ergänzung dar.
  2. Innenschnitte können, je nach zu bearbeitendem Holzstück besonders schwierig zu bewerkstelligen sein. Vor allem, wenn das Holz dünn und brüchig ist, wie zum Beispiel bei Bastelmaterialien, Fensterdeko und so weiter der Fall, ist besondere Vorsicht geboten, wenn es darum geht, Innenschnitte zu machen.
    Unter diesen Voraussetzungen bietet es sich an, statt der üblicherweise recht breiten Laubsägeblätter auf die modernen und vor allem extra dünnen Dekupiersägeblätter zurückzugreifen, welche mit so genannten Gegenzähnen ausgestattet sind. Diese tragen nämlich dazu bei, dass das Werkstück nicht rissig wird oder gar bröselt, was ja erfahrungsgemäß bei besonders dünnem Holz vor allem an der Unterseite passieren kann.
    Achten Sie dabei vor allem darauf, auf Dekupiersägeblätter mit möglichst eng anliegenden Zähnen zu setzen. Denn diese arbeiten besonders fein und sind aus diesem Grund ganz besonders gut geeignet, um die „gefährlichen“ Innenschnitte durchführen zu können.
  3. Natürlich kommt es, wenn es darum geht, Innenschnitte zu bearbeiten, stets auch auf die qualitative Beschaffenheit des Werkzeugs an. Und so ist es zum Beispiel schon wichtig, dass Sie zum „guten, alten“ Klassiker greifen, dem so genannten Hand-Drillbohrer.
    Drillbohrer
    Dieser hat sich schon in der Vergangenheit durch seine ganz besonders benutzerfreundlichen Eigenschaften einen Namen gemacht und ist somit ein nahezu unverzichtbares Highlight, wenn Sie Innenschnitte durchführen müssen. Legen Sie bei der Auswahl des Bohrsatzes unbedingt großen Wert darauf, dass der Bohreinsatz möglichst fein konzeptioniert ist. Selbstverständlich sollte die Qualität und die Dicke des Bohreinsatzes aber in erster Linie auf die Qualität des zu bearbeitenden Werkstoffes abgestimmt sein.
    Grundsätzlich gilt, bei Innenschnitten nichts dem Zufall zu überlassen und mit Fingerspitzengefühl und Sorgfalt zu Werke zu gehen.
Tipp: Wenngleich der gut sortierte Fachhandel zwar gerade für „Anfänger und Einsteiger“ jede Menge besonders preiswerter Dekupiersägen zu bieten hat, die mitunter lediglich 15 bis 20 Euro kosten, so zeigt die Erfahrung doch immer wieder, dass gerade diese Exemplare zu Beginn des neu entdeckten Hobbys die Lust darauf gründlich „vergällen“ können.

Wenn man bedenkt, dass bei Billigsägen häufig entweder die Halterungen brüchig werden, sodass die Sägeblätter leichter ausbrechen oder dass es an anderer Stelle „hakt“, ist es nicht weiter verwunderlich, dass manch‘ einem, der gerade erst die Lust an der Arbeit mit der Dekupiersäge für sich entdeckt hat, die Leidenschaft dafür ganz schnell wieder vergeht. Umso wichtiger ist es also, lieber gleich Wert auf höherwertigere Dekupiersägen zu legen. Denn das ist, wie die Erfahrung immer wieder beweist, die beste Basis für lang anhaltenden Spaß am Umgang mit der Dekupiersäge.