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Laufrad Test

Ab wie vielen Jahren ist ein Laufrad sinnvoll?

Zunächst einmal sollte festgehalten werden, dass jedes Lebewesen ein Individuum ist. Selbst eineiige Zwillinge sind nicht zu 100 % identisch und verhalten sich auch unterschiedlich. Will der eine der Zwillinge jede Nacht bespaßt werden, schlummert der andere derweil tief und fest weiter.

Dieses individuelle Verhalten zeichnet sich auch in der Entwicklung der unterschiedlichen Kinder ab. Kann das gleichaltrige Kind aus der Nachbarschaft schon wunderbar an Mutter Hand laufen, robbt ihr Sonnenschein noch durch die Wohnung und macht keine Anstalten sich zu erheben. Verzweiflung ist hier unangebracht, denn auch die Zeit ihres Kindes wird kommen, es ist noch kein gesundes Kind beim Robben oder krabbeln geblieben.

Wenn dann die ersten Versuche zum Laufen gestartet werden, dann wird den Eltern die Möglichkeit gegeben, das Kind mit einer Lauflernhilfe zu fördern. Wichtig dabei ist, jedoch das Kind spielerisch daran zu gewöhnen und keinen Zwang auszuüben.

Diese Lauflernhilfen sind ähnlich eines Laufrades gefertigt, besitzen jedoch hinten eine größere Auflagefläche, sodass das Kind, noch ohne die Fähigkeit zur Balance, nicht umfällt.

Bobby Car - RutschautoDiese Lauflernhilfen können in einem Alter von 1 bis 1,5 Jahren zum Einsatz kommen, müssen es jedoch auch nicht. Rutschautos, allseits bekannt als „Bobbycar“, werden schon von Kindern genutzt, die noch nicht laufen können, andere Kinder beachten diese gar nicht und laufen sofort los.

In jedem Fall wird das Kind ab einem bestimmten Alter, welches es selbstständig festlegt, den Drang zu mehr Bewegung verspüren. Diese Anzeichen sind von den Eltern zu deuten und dann beginnt es mit der Bewegungsförderung.

Bei dem einen Kind etwas früher, bei dem anderen erst später. Nun liegt es an den Eltern, zu welchem Hilfsmittel sie greifen möchten, das Rutschauto oder die Lauflernhilfe. Oder gar keins von beidem und lieber täglich Übungen zum eigenständigen Laufen? Die Entscheidung liegt bei Ihnen und daran, was das Kind annimmt.

Kann das Kind Laufen und wird zu alt für die Lauflernhilfe, kann im Alter von 2 bis 2,5 Jahren auf ein Laufrad umgestiegen werden. Kinder, die vorher nur im Rutschauto unterwegs waren, tun sich am Anfang etwas schwer, denn das Laufrad ist ganz anders konstruiert.

Kinder, die das Laufen mit einer Lauflernhilfe gelernt haben, lernen den Umgang mit dem Laufrad meist erheblich schneller und einfacher. Ein Gefährt dieser Art kennen sie ja schon, müssen nun lediglich die Balance erlernen.

Und genau das ist der Punkt – die Balance. Hat das Kind die Motorik der Fortbewegung mit der Lauflernhilfe bereits erlernt, musste es bisher jedoch keine Balance halten.

Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, dauert dies seine Zeit, sodass der richtige Umgang mit dem Laufrad meist erst in einem Alter von 2,5 Jahren erfolgt. Immer abhängig von der Entwicklung des Kindes sowie der spielerischen Förderung durch die Eltern.

Wird das Laufrad richtig eingesetzt, bereitet es optimal auf das spätere Fahrradfahren vor, schult die Körperbeherrschung und ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Hindernisse müssen, wie bei der Lauflernhilfe umfahren oder es muss abgebremst werden.

Ein Problem haben die meisten zu jungen Kinder jedoch noch. Im Alter von 2 Jahren ist es ihnen nicht möglich, die Fahrgeschwindigkeit zu kontrollieren und Bewegungsabläufe zu koordinieren. Hier ist eine besondere Aufsicht der Eltern gefragt.

Kann das Kind jedoch mit dem Laufrad umgehen, dann wird die motorische Sicherheit gefördert, das Kind lernt das Gleichgewicht zu halten, kann sich im Raum orientieren und lernt Hindernissen auszuweichen oder rechtzeitig abzubremsen.

Die Reaktionsfähigkeit wird mit dem Laufrad enorm gesteigert. Selbstverständlich kann für den Bremsvorgang eine Handbremse sehr nützlich sein und bereitet ebenfalls auf den Umgang mit dieser am Fahrrad vor. Ihr Kind wird jedoch selbstständig einen Weg finden.

Sicherheitshelm KinderKann das Kind mit dem Laufrad umgehen, ist das Tragen eines Helmes das oberste Gebot für Eltern und Kinder.

Gerade am Anfang wird es noch häufiger zu Stürzen kommen und der Helm schützt den Kopf des Kindes vor schlimmen Verletzungen. Manche Verletzungen werden mit ihm sogar gänzlich ausgeschlossen.

Sitzt der Helm optimal, engt nicht ein und ist nicht zu wackelig, wird das Kind sich von Anfang an daran gewöhnen. So haben Eltern nur wenig Probleme mit der Durchsetzung. Niemals fahren ohne Helm! Dies erleichtert auch den späteren Umstieg auf das Fahrrad, denn das Kind weiß, dass es den Helm tragen muss, wie immer.

Da kleine Kinder schnell die Kontrolle über ihr Gefährt verlieren, sind sie mit den Gefahren, die im Straßenverkehr lauern schnell überfordert.

Aus diesem Grund ist das Laufrad nur in Fußgängerzonen oder auf dem Spielplatz, wie auch in der Wohnung oder auf dem Privatgrundstück zu nutzen.

Besondere Vorsicht ist auf abschüssigen Wegen geboten. Hier erreichen die Kinder oftmals eine zu hohe Geschwindigkeit und können mit dieser Situation dann nicht umgehen. Somit sind solche Wege zu meiden.

Wichtig für eine altersentsprechende Nutzung sind:

  • kindgerechtes Design
  • hochwertige Verarbeitung bestmöglicher Materialien
  • niedriger Einstieg
  • höhenverstellbarer Sattel/Sitz
  • höhenverstellbarer Lenker
  • optimierter Halt auf dem Sitz.