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Dreirad Test 2017 • Die 10 besten Dreiräder im Vergleich

Das Dreirad gilt als ein favorisiertes Geschenk für Kleinkinder und ebnet den Einstieg in die Fahrradwelt.Unser Team hat verschiedene Tests im Internet überprüft und folglich eine wertvolle Bestenliste erzeugt, die Bewertungen für Reifen, Gewicht, Sicherheit und vieles mehr offeriert.

Dreirad Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Puky CAT S6 Ceety City Premium Kinder Dreirad rot
Kiddo Rosa Smart Design 4-in-1 für Kinder Dreirad Kinder Trike 3 Räder Dreirad aus Metall mit abnehmbarer Schubstange Sonnendach Kinderdreirad Schiebestange Raceline BlauUnited-Kids 13015-07 - DreiradUnited-Kids 13015-04 - Dreirad mit SchubstangeLittle Tikes 634345E4 - 4-in-1 Sports Edition Trike, rot/weißSmoby Be Move
Tricycle Flexy, Dreirad mit Stange, Sonnendach uvm (Beige) Das KETTLER Funtrike Emma ab 2 Jahren wurde auf Platz 9 gewählt. Das United-Kids 13015-02 - Dreirad 2 in 1, blau/orange ist unser Platz 10.

Puky CAT S6 Ceety City


Kiddo Rosa Smart Design 4-in-1 für Kinder Dreirad Kinder Trike 3 Räder

Dreirad aus Metall mit abnehmbarer Schubstange Sonnendach Kinderdreirad Schiebestange Raceline Blau

United-Kids 13015-07 - Dreirad

United-Kids 13015-04 - Dreirad mit Schubstange

Little Tikes 634345E4 - 4-in-1 Sports Edition Trike, rot/weiß

Smoby Be Move


Tricycle Flexy, Dreirad mit Stange, Sonnendach uvm (Beige)

KETTLER Funtrike Emma ab 2 Jahren

United-Kids 13015-02 - Dreirad 2 in 1, blau/orange

Bewertung 1,0 1,1 1,3 1,5 1,6 1,7 1,8 2,1 2,2 2,4
Farberot/schwarz- metallisch rot
- blau
- rosa
- blau
- pink
neon gün/rotpinkrot/weißrot
schwarz
blau
rot
Beigerot/grünblau/orange
Gewicht9 Kgca. 9 kg9 Kg8 Kg8 Kg9 Kg4,7 kg9,2 kg5 Kg4,5 Kg
Alterk.A.ab 18 MonatenAb 3 JahrenKinder von 36 Monate bis maximal 32 kg (ca. 3-7 Jahre)Kinder ab 10 Monate bis maximal 25 kg9 - 36 Monate18 Monate - 3 Jahre18 Monate - 6 Jahreab 24 Monateab 15 Monate
ReifenGummireifenEVA gummierte ReifenGummireifenGummi-BeschichtungGummireifenGummireifengroßen, laufruhigen RädernGummireifenGummireifenLaufruhige Kunststoffbereifung
SicherheitsgurtGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Haken
SchiebestangeGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakenk.A.Grüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Lenkfunktionnicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusive
Vorteile

  • Soft-Sitzauflage
  • AIR-Less-Komfortreifen
  • Multifunktions-Schiebestange mit CityBag
    stufenlos verstellbarer Sportsitz mit adaptiver Sitzlehne


  • 4-in-1-kinder Dreirad
  • Geeignet für Kinder ab 18 Monaten bis zu 5 Jahren dieses tolle Trike Umwandlungen als ihr Kind größer wird

  • Kinderdreirad mit Dach

  • abnehmbare Schiebestange auch zum Lenken geeignet

  • verstellbares Sonnenschutzdach

  • aufklappbare Schutzstange

  • rutschfeste Pedale

  • Montage in nur 2 Minuten dank Steckverbindungen (Schnellkupplungen)
  • Dieses Produkt bitte nur unter ständiger und direkter Aufsicht von Erwachsenen nutzen.

  • abnehmbare Schubstange / Lenkstange
  • Kupplung für Pedal-Freilauf (zum Schutz vor Verletzungen am Fuß)
  • einklappbare Fußstützen

  • Abnehmbarer und beweglicher Schattenspender

  • hochwertige und stabile Verarbeitung in der Racing Edition rot/weiß

  • Anklappbare Fußstützen, demontierbare Lenkstange, Feststellfunktion des Vorderrades, demontierbarer Schutzbügel

  • zuschaltbarer Pedal-Freilauf
  • 3-fach verstellbarer Sitz mit Gurt
  • abnehmbare, höhenverstellbare Schubstan
  • robuster Metallrahmen



  • Tricycle Flexy Dreirad mit Stange, Sonnendach uvm

  • Lenkstange, Frontbügel, Rückenlehne abnehmbar

  • Sonnendach, Pedale und Rückenlehne einstellbar

  • klappbar


  • Hochwertiger Rundrohrrahmen mit kratzfester Polyesterbeschichtung
  • laufruhige Räder, Vorderrad mit Freilaufautomatik
  • hohe Kippsicherheit durch tiefen Schwerpunkt

  • Lenkstange mit Hand-sympatischen Griffen
  • Abnehmbare, 2-fach höhenverstellbare Schubstange
  • Rutschfeste Pedale
  • Kippwanne für Lieblingsspielsachen
Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich

Vergleichs-Testsieger im Video

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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Dreirad?

Unsere Experten haben die 10 beliebtesten Dreiräder für Sie getestet.Bei einem Dreirad handelt es sich, wie der Name bereits andeutet, um ein Fahrzeug auf drei Rädern. Die Kinderdreiräder haben ein einzelnes Vorderrad und hinten zwei Räder, die eine bessere Standsicherheit bieten, je weiter sie auseinander stehen. Ebenso wie bei einem normalen Fahrrad mit zwei Rädern sorgt die Lenkstange für die Steuerung des Dreirads.

Beim Hineintreten in die Pedale fällt es vielen Kindern anfangs noch schwer, das Dreirad zu lenken, da diese Bewegung ebenfalls die Fahrtrichtung beeinflusst. Hier hilft eine Schubstange, die es den Eltern erlaubt, das Dreirad anzuschieben und zu kontrollieren. Mit einer Lenkarretierung kann das Kind daran gehindert werden, die Richtung ungewünscht zu verändern. Für größere Kinder gibt es Dreiräder ohne diese Stange und ohne Arretier-System.

Die Kinderdreiräder sind eine Kombination aus Spielzeug und Fahrzeug. Sie erleichtern es den Kleinen, sich aus eigener Kraft schnell und wendig vorwärtszubewegen. Es gibt auch größere Dreiräder für Erwachsene, die sich im Vergleich zu den Zweirädern als sichere Alternative erwiesen haben. Unser Dreirad Test soll jedoch die Kinderdreiräder in den Vordergrund stellen und vergleichen, um festzustellen, auf welche Kriterien bei der Auswahl für ein Modell man besonders achten muss.

Wie funktioniert ein Dreirad?

Die Dreiräder der international renommierten Marken und der eher unbekannten Hersteller sind kinderleicht zu bedienen. Indem die Kleinen die Pedale vorwärts bewegen, wird Kraft auf das Vorderrad übertragen, sodass das Dreirad nach vorne fährt. Die Lenkstange sorgt dafür, dass das Gefährt nicht in die Hecke gerät oder vom Weg abkommt. Mit der Schubstange können die Eltern des Kindes am Anfang noch mithelfen, die Richtung beizubehalten. Nach ein paar Fahrten können geschickte Kinder schon alleine mit dem Dreirad durch den Garten fahren oder durch das Wohnzimmer kurven, ohne gegen die Möbel zu stoßen. Wilde Kinder sollte man dennoch gut im Auge haben, um zu vermeiden, dass sie aus Übermut selbst Unfälle provozieren.

Bei den Vergleich-Testsiegern der Dreiräder werden die Eigenschaften der selbständig zu fahrenden Dreiräder mit der optimalen Sicherheit kombiniert. So kann das Dreirad ohne Schubstange zum Spielen auf dem eigenen Grundstück genutzt werden, während es für den Weg zum Einkaufen mit der Stange ausgerüstet wird. Dieser Sicherheitsmodus verhindert, dass das Kind aus Versehen auf die Straße abdreht oder eigensinnig in eine andere Richtung fahren möchte. Durch die angenehme Länge der Schubstange ist die Richtungskontrolle auch für die Mutter oder den Vater komfortabel zu meistern.

Das Dreirad ist für die kleinen Kinder eine gewisse Herausforderung. Zum ersten Mal kommen sie mit Tretpedalen in Kontakt, die sie nun bewegen müssen. Noch vor kurzer Zeit konnten sie nicht einmal laufen, und nun sollen die Füße kräftig in die Dreiradpedale treten.

Bis die Kinder den Rhythmus gefunden haben, müssen sie eine Weile üben, sodass der sportliche Charakter des Dreiradfahrens in den Vordergrund rückt.

Wenn die dafür nötige Körperspannung nicht ausreicht und sich die Kinder nicht gut am Lenker festhalten, dann würden sie sich nur selbst aus dem Sitz herausdrücken. Durch das Anschieben und die sich langsam drehenden Pedale erkennen sie jedoch schnell, wie sie sich bewegen müssen und wie groß der Kraftaufwand ist, damit sich das Dreirad vorwärts bewegt. Durch eine durchdachte Bauweise der Dreiräder wird eine gute Hebelwirkung erreicht. Diese macht es den Kindern leicht, in die Pedale zu treten und dabei zügig voranzukommen, ohne dass sie dabei vom Sitz abheben.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Dreiräder im Test von 2017 überzeugen als kindgerechtes Spielzeug sowie als praktisches Verkehrsmittel, das sich ggf. durch die Schubstange an die jeweilige Situation anpassen lässt. Die Sicherheit des Kindes sollte bei der Auswahl des Dreirads klar im Vordergrund stehen. Wer sich an die entsprechenden Hinweise der Hersteller und der Kinderpädagogen hält, der kann sich bald an dem begeisterten Nachwuchs erfreuen, der mit dem Dreirad um den Spielplatz herum kreist oder den Wohnungsflur unsicher macht. Durch rutschfeste und stabile Pedale und gut gepolsterte Handgriffe fühlt sich das Kind sicher beim Dreiradfahren. Draußen kann es sinnvoll sein, einen Kinderhelm aufzusetzen. Dieser vermeidet schlimmere Verletzungen, falls es zu einem Sturz oder Zusammenstoß kommt.

Einige der Dreiräder in unserem Test haben hinten eine Ladefläche, auf der die Kinder ein paar Spielzeugteile oder Kuscheltiere transportieren können. Auch für Fundstücke aus dem Garten eignet sich diese Ladefläche. Anstatt die Sandförmchen oder interessante Wurzeln in den Fingern zu halten, deponieren die Kleinen ihre Schätze auf der rückwärtigen Fläche und haben beide Hände zum Lenken frei. Wenn die Kinder bei einem Spaziergang mit der Familie mit dem Dreirad nebenher fahren, so kann es passieren, dass sie irgendwann ermüden. Mit der Schiebestange, die mit wenigen Griffen hinten am Dreirad fixiert wird, spart man sich eine Menge Stress. Die hochwertigen Dreiräder haben zu diesem Zweck eine Freilauf-Stellung, sodass die Pedale in Ruhestellung bleiben und nicht mitdrehen.

Üblicherweise verfügen die Kinderdreiräder über höhenverstellbare Lenker und Sitze, sodass sie mit den Kindern mitwachsen und nicht schon nach kurzer Zeit ausgetauscht werden müssen. Für kleine Kinder gibt es Dreiräder mit einer Vorrichtung zum Anschnallen. Dieser Gurt bewahrt sie vor dem Hinunterfallen. Wenn die Koordination der Bewegungen nach ein paar Tagen besser funktioniert, so werden die kleinen Dreiradfahrer immer sicherer und man kann bald auf die Schubstange und den Anschnall-Gurt verzichten. Ob die Kinder durch den Garten radeln oder auf dem Garagenvorplatz kurven, hier zeigen sich die Dreiräder sehr wendig und leichtgängig, unabhängig von der Beschaffenheit des Untergrunds.

Welche Arten von Dreirädern gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Dreirädern.Bei der Suche nach einem Kinderfahrrad geht es den Eltern sowie dem Nachwuchs um ein schickes Farbdesign. Die Farbe muss stimmen: Während Mädchen oft auf Rosa und Rot stehen, entscheiden sich Jungen eher für Blau und Grün. Lustige Motive wie Katzen, Blumen, Tiere usw. runden die pfiffige Optik der Dreiräder ab. Natürlich sind auch der Lenker und der Sattel farblich auf das Gesamtdesign abgestimmt.

Bei der Auswahl des geeigneten Modells geht es jedoch vorwiegend um die richtige Größe und Ausstattung. Die kleinen Dreiräder wurden für Kinder entwickelt, die noch kein hundertprozentiges Balancegefühl haben und in ihrer Motorik teilweise ungeschickt sind. Durch die Baby-Dreiräder sollen neben der Koordination auch das räumliche Denken und die Muskelkraft verbessert werden.

Bei diesen kleinen Modellen wurde besonders auf die sichere Konstruktion und eine optimale Balance geachtet. Das Baby-Dreirad kommt häufig als zweite Stufe nach dem Bobby Car zum Einsatz, wobei es anfangs nicht unbedingt Pedale braucht, weil die Kinder sich mit den Füßen vom Boden abstoßen. Wenn die Baby-Dreiräder geschoben werden, kann ein zusätzlicher Gurt zum Anschnallen des Babys befestigt werden. Zum Teil haben diese Dreiräder auch einen Sicherheitsring.

Die Kinderdreiräder mit Pedalen und abnehmbarer Schiebestange eignen sich für Spielplatz und Garten sowie für die Straße. Durch die Einstellung des Freilaufs ist das Schieben auch für das Kind angenehm, denn es braucht nicht mitzutreten. Die Arretierung des Lenkers sorgt dafür, dass das Dreirad in der gewünschten Fahrtrichtung bleibt. Häufig sind diese Kinderdreiräder mit höhenverstellbaren Elementen ausgerüstet, sodass sie quasi mitwachsen. Durch das Abnehmen der Schiebestange und eine entsprechende Verstellung des Rahmens wird das Dreirad zum sicheren Begleiter von Kindergarten-Kindern. Unser Test der Dreiräder zeigt, dass ein tiefer Schwerpunkt vor dem Umkippen schützt.

Das klassische Kinderdreirad ohne Schiebestange zeigt sich im Test robust und bietet den etwas größeren Kindern viel Fahrfreude. Häufig lässt sich ein Baby-Dreirad durch entsprechende Einstellungen in ein solches Dreirad verwandeln. Zusätzliche Transporttaschen, ein Sonnenschutz und ein Anhänger machen aus dem Gefährt ein praktisches und besonders vielseitiges Dreirad.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der diversen Dreiräder zeigt sich bei der Bereifung. Die Markenhersteller bieten Kinderdreiräder mit Reifen aus Gummi oder Kunststoff an. Die Gummireifen enthalten Luft und lassen sich ggf. aufpumpen. Zumeist haben sie einen etwas höheren Preis als die Dreiräder, die mit Kunststoffreifen versehen sind.

Im Gegensatz zu den Gummireifen sind die Kunststoffreifen auf hartem Boden deutlich lauter. Außerdem werden die Gummireifen für die Benutzung in Innenräumen bevorzugt. Unser Test der Dreiräder zeigt, dass beide Reifenarten ihre Vorteile haben. So sind die Kunststoffreifen im Normalfall widerstandsfähiger als die Gummireifen. Auch das Rollverhalten bei den beiden Reifenarten ist unterschiedlich, allerdings lässt sich hier nur schwer feststellen, welcher Reifen tatsächlich der bessere ist. Die Auswahl richtet sich zumeist nach der bevorzugten Nutzung und nach der Lärmempfindlichkeit der Eltern sowie der Nachbarn.

Vorteile der Dreiräder:

  • Schon ab 10 Monaten können Kinder das Baby-Dreirad nutzen,
  • die Eltern behalten durch die Schubstange die Richtungskontrolle,
  • die Leerlauf-Funktion bietet viel Komfort,
  • einfache Konstruktion, die sich oft verstellen und ggf. erweitern lässt,
  • weitere Extras wie Hupe, Rückspiegel usw. vorhanden.

Nachteile der Dreiräder:

  • teilweise sperrig und schwer zu transportieren,
  • einige Menschen glauben, dass das Balancegefühl sich durch die drei Räder langsamer entwickelt.

So haben wir die Dreiräder getestet

Viele der Kinderdreiräder im Test von 2017 konnten auch beim genauen Hinsehen durch ihre Qualität überzeugen. Dabei haben wir nicht allein auf die eindeutigen Merkmale geachtet, sondern auch die Details mit einbezogen. Durch eine sinnvolle und qualitative Ausstattung lassen sich diverse Dreiräder in mehreren Bereichen einsetzen, was sich auf die Vielseitigkeit deutlich auswirkt. Diese Gefährte eignen sich sowohl zum Spielen als auch für kleine Fahrten ins Grüne oder durch die City.

  • Die Schiebestange
  • Der Sicherheitsgurt bzw. das Anschnall-System
  • Die Extra-Ausstattung
  • Der Sitz
  • Die Höhenverstellung für Sitz und Lenker
  • Die Bereifung
Ob es um die Vergleich-Testsieger der Dreiräder geht oder um günstige Standardmodelle: Die Schiebestange macht aus den Gefährten für Kinder ein praktisches Transportmittel. In unserem Test der Dreiräder haben wir die Stabilität und die Befestigung der Schiebestangen überprüft. In den meisten Fällen lassen sich diese Stangen mit einer Flügelmutter fixieren, sodass kein Werkzeug erforderlich ist. Dennoch sitzen sie auch dann fest, wenn es über Kopfsteinpflaster oder unebene Wege geht. Durch die Länge der Schiebestange ist es nicht notwendig, sich beim Schieben des Dreirads vorzubeugen. Damit entlasten diese Stangen die Eltern, wenn sie ihren Nachwuchs auf dem Dreirad vorwärtsschieben. Gleichzeitig haben die Schiebestangen ein relativ leichtes Gewicht, was die komfortable Nutzung zusätzlich erleichtert.
Die Baby-Dreiräder für die ganz Kleinen sind besonders sicher ausgestattet. Sie besitzen häufig einen oder mehrere Gurte, mit denen die Kinder den nötigen Halt an der im Allgemeinen hohen Rückenlehne haben. So können sie nicht vom Sitz rutschen, selbst wenn sie über hügelige Strecken geschoben werden. Auch wenn das Dreirad an einem Hang besonders schief steht, fallen die Kleinen nicht heraus, denn sie sind durch das Gurtsystem gut gesichert.
Zum Teil sind die Dreiräder im Test mit nützlichen Zusatzelementen ausgerüstet, die nach Bedarf montiert oder abgenommen werden können. So gibt es Dreiräder mit Sonnendach oder mit kleinem Rückspiegel. Dekorative Anhänger oder Fahnen stehen ebenfalls zur Verfügung: Diese dienen dazu, das Dreirad individuell zu gestalten und unverwechselbar zu machen.
Ein Großteil der Dreiräder im Test ist mit einem ergonomischen Sitz ausgerüstet. Hierbei handelt es sich häufig um Schalensitze. In früheren Jahrzehnten waren die Kinderdreiräder noch mit einem Sattel versehen, doch die Sitzschalen sind bequemer und schonen den Rücken. Einige dieser Sitze haben zusätzlich eine erhöhte Rückenlehne, die noch mehr Halt bietet.

Bei vielen Dreirädern im Test 2017 sind höhenverstellbare Sitze sowie Lenker vorhanden. Der Sitz kann auf die Größe des Kindes angepasst werden, sodass es beim Fahren möglichst bequem sitzt und nicht hin und her rutscht. Die Qualität des Dreirads zeigt sich bei der Stabilität des entsprechenden Mechanismus für das Verstell-System. Schließlich soll der Sattel nicht wackeln oder sich verschieben, wenn das Kind kräftig in die kleinen Pedale tritt. In unserem Test der Dreiräder haben wir die Verarbeitung der Höhenverstellung und des Sitzes genau überprüft.

Viele Eltern wünschen sich für die Kinderdreiräder neben dem verstellbaren Sitz auch einen Lenker, der sich in seiner Höhe verstellen lässt. Dies ist jedoch nur bei wenigen Modellen möglich. Da das Kind ab einem bestimmten Alter bzw. bei einer gewissen Größe ohnehin zum zweirädrigen Fahrrad oder zu einem Roller übergeht, reicht ein Dreirad ohne höhenverstellbaren Lenker normalerweise aus.

Bei der Bereifung haben die Käufer die Wahl zwischen Gummi- und Kunststoffreifen. Die Dreiräder mit Gummireifen kosten im Allgemeinen etwas mehr, dafür laufen sie besonders leise. Sie eignen sich gut für steinigen Untergrund sowie für Sand, sodass sie sich auch auf dem Kinderspielplatz gut drehen. Im Gegensatz dazu bleiben die Dreiräder mit Kunststoff-Bereifung hier eher stecken. Ein weiterer Nachteil der Kunststoffreifen zeigt sich auf harten Böden, beispielsweise auf einer asphaltierten Straße, auf dem gepflasterten Hof oder in der Wohnung mit Holz- oder Laminatboden: Hier sind die Kunststoffreifen relativ laut. Dort, wo die Kinder im Haus mit dem Dreirad fahren dürfen, sollte man sich deshalb für Gummireifen entscheiden. Die Kunststoffreifen zeigen sich im Gegensatz zu den Gummireifen jedoch besonders robust, da sie keine Luft enthalten. Während die Gummireifen regelmäßig aufgepumpt werden müssen und sogar einen Platten haben können, sind die Kunststoffreifen besonders praktisch und gehen beim Kontakt mit spitzen Gegenständen nicht kaputt.

Worauf muss ich beim Kauf eines Dreirads achten?

Achten Sie beim Kauf eines Dreirades auf ein paar Punkte.Bei der Suche nach einem geeigneten Dreirad für Kinder sind diverse Kriterien in Betracht zu ziehen. Zunächst sollte man sich über die Altersempfehlungen der Hersteller informieren. Zahlreiche Dreiräder eignen sich bereits für Kinder ab einem Alter von zehn Monaten, wobei viele Eltern den ersten Geburtstag als Einstiegsalter für das Dreirad nehmen.

Diese kleinen Dreiräder sind oft mit einem Sicherheitssystem versehen, das aus einem stabilisierenden Gurt besteht. Gleichzeitig sind die Einstiegs-Dreiräder besonders niedrig, sodass sie nicht so schnell umkippen können. Der tiefe Schwerpunkt sorgt ebenfalls für eine gute Standfestigkeit, auch wenn der Untergrund nicht eben ist. Die kleinen Kinderdreiräder werden hauptsächlich als ein Spielzeug angesehen, während die größeren Modelle für Kinder ab zwei Jahren durch ihre Funktionalität als kindgerechtes Gefährt anerkannt werden.

Diese Kinderdreiräder für Kinder, die zwei oder drei Jahre alt sind, haben zumeist eine schlichtere Ausstattung, denn ein Sicherheitsgurt ist nicht unbedingt erforderlich. Es gibt aber auch größere Dreiräder mit Gurtsystem, das so konzipiert ist, dass sich die Kinder selbst anschnallen können. Damit ist auch bei den Dreirädern für die Zwei- bis Dreijährigen ein guter Schutz vorhanden, der bei Zusammenstößen oder beim Umkippen schlimme Stürze vermeidet.

Bei dem ersten Dreirad für ein Kleinkind bietet die Schiebestange eine stabilisierende Hilfe. Wer auf der Suche nach einem solchen Modell ist, sollte darauf achten, dass diese Stange lang genug ist. So kann das Dreirad beim aufrechten Gehen geschoben werden. Die Entspannung für die Eltern sowie für die Kinder ist durch diese Dreiräder mit Schiebestange vorprogrammiert. Der Griff der Schiebestange liegt gut in der Hand und ermöglicht ein sicheres Manövrieren, sei es auf dem Bürgersteig oder in der Fußgängerzone.

Durch ein leichtes Ankippen und ein flottes Tempo geht auch für die Kinder auf dem Dreirad der Spaß nicht verloren. Die Kinder brauchen sich nicht anzustrengen, um voranzukommen, und die Eltern sind nicht unnötig gestresst. Wenn der Schiebende und das Kind sich einig über die Richtung sind, so kann der Lenker weiter von dem Nachwuchs bedient werden. Bei eventuellen Unstimmigkeiten sollte der Lenker hingegen festgestellt werden, damit die geplanten Wege auch dann bewältigt werden können, wenn die Zeit drängt.

Die Schiebestange bietet also einerseits den Eltern mehr Kontrolle, andererseits sorgt sie für die bequeme Fahrt des Kindes.

Die Frage nach der Art der Reifen sollte bei der Suche nach einem Dreirad nicht vernachlässigt werden. Gummireifen gelten als die leise Variante, während Kunststoffreifen besonders langlebig sind. Außerdem haben sich die Kunststoffreifen als sehr leichtgängig bewährt. Mit der besseren Flexibilität liegen die Gummireifen bei den Dreirädern dennoch vorne, denn sie eignen sich für fast jeden Untergrund und können auch in Innenräumen problemlos über Laminat, Teppich, Fliesen und Parkett fahren.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

In unserem Test der Dreiräder konnten wir feststellen, dass diese einerseits als Spielzeug und andererseits als Gefährt funktionieren. Die Übersicht der Hersteller zeigt ebenfalls die Überlagerung dieser beiden Kategorien. Einige Unternehmen, die Dreiräder produzieren, stammen aus der Spielzeugbranche, während andere für ihre hochwertigen Fahrräder bekannt sind. Unser Testvergleich der Dreiräder gibt einen guten Überblick über die vielfältigen Varianten, die vom Baby-Dreirad bis zum Kinderdreirad für Drei- bis Vierjährige reichen. Zu den großen Marken in diesem Bereich gehören Smoby und Puky sowie Kettler und SmarTrike.

Die vielfältigen Dreiräder in Weiß, Rot, Grün, Blau und diversen anderen Farbtönen bringen frischen Wind ins Kinderzimmer und auf den Spielplatz. Häufig stehen die beliebten Marken-Modelle gleich in mehreren Farbdesigns zur Verfügung. Sie werden von den jeweiligen Logos geziert sowie von pfiffigen Motiven. Die Beliebtheit dieser Markendreiräder basiert auf dem Design sowie auf der funktionalen Konstruktion.

Sie überzeugen durch ihre unschlagbare Stabilität sowie durch die Verstell-Möglichkeiten, die das Dreirad zum mehrjährigen Begleiter für die Kinder machen. In dem Dreirad Test von 2017 fassen wir zusammen, welche speziellen Merkmale die Marken kennzeichnen und wie flexibel sich die Kindergefährte nutzen lassen. Neben den bereits genannten Herstellern sind auch Hudora, Radio Flyer und Molto bei Eltern und Kindern sehr gefragt.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Dreirad am Besten?

Der bequeme Kauf im Internet hat viele Vorteile.Die Dreiräder für Kinder gelten seit mehreren Jahrzehnten als Klassiker. Welches Modell im aktuellen Fall das richtige ist, lässt sich auf Anhieb nicht feststellen. In den Fachgeschäften – also im Sportgeschäft oder im Spielzeughandel – erhält man eine zielorientierte Beratung. Hier können die Kaufinteressenten jedoch nur die Dreiräder, die auf Lager sind, begutachten. Für Informationen zu anderen Modellen steht ihnen hingegen nur ein Prospekt zur Verfügung.

Beschreibungsmaterial und Empfehlungen sind im Internet ebenfalls zu finden. Hier entdeckt man beim Stöbern eine enorme Vielfalt von Kinderdreirädern und erhält sinnvolle Tipps, die sich auf die Einsatzmöglichkeiten, die Eignung für ein bestimmtes Alter und andere Details beziehen. Falls nach dem Durchlesen der Produktbeschreibungen noch Fragen offen geblieben sind, hilft ein Anruf im Service-Center: Hier bekommt man im Bedarfsfall eine ausführliche Produktberatung.

Die Erläuterungen zu den verschiedenen Dreirädern helfen dabei, eine gute Auswahl zu treffen. Die Verkäufer kennen sich mit den Altersempfehlungen aus und geben Auskunft über die nötigen motorischen Voraussetzungen für das Fahren mit dem jeweiligen Dreirad. Nicht immer stimmen die Altersangaben mit der tatsächlichen Geschicklichkeit der Kinder überein, sodass man zwischen Spätentwicklern und frühreifen Kindern unterscheiden muss.

Ein zweijähriges Kind mit guter Koordination kann beispielsweise das gleiche Dreirad fahren wie ein Dreijähriges mit einer weniger geübten Motorik. Falls das Dreirad, das man im Internet bestellt hat, wegen einer falschen Größe oder eines anderen Irrtums umgetauscht werden soll, so ist das bei den meisten Online-Shops kein Problem. Ein solcher Fehlkauf kann auch im Geschäft passieren, und auch hier ist dann ein Umtausch erforderlich. Im Gegensatz zur Online-Bestellung ist jedoch keine einfache Rücksendung möglich; stattdessen muss man sich erneut auf den Weg machen, um das Dreirad zurückzugeben.

Die Verkäufer in den Spielzeug- oder Sportgeschäften helfen gerne dabei, ein preiswertes und gutes Dreirad zu finden. Im Internet lässt sich dieser Vergleich aber viel einfacher durchführen. Ein paar Mausklicks reichen aus, um einen Überblick über die infrage kommenden Dreiräder zu erhalten. Hier erfährt man innerhalb weniger Sekunden, welche Dreiräder miteinander verglichen werden können, ob sie die gleichen Features haben und wie hoch der Kaufpreis ist. Über ein Vergleichsportal oder direkt im Internet-Shop gelangt man zur Bestellung, die sich ganz bequem von zuhause aus durchführen lässt. Die praktische Lieferung ist ein zusätzlicher Vorteil gegenüber dem womöglich umständlichen Transport des Dreirads vom Laden nach Hause.

Wissenswertes & Ratgeber

Unser Dreirad Test befasst sich nicht nur mit der Qualität dieser Gefährte, sondern auch mit den typischen Eigenschaften und dem ursprünglichen Einsatzzweck. So werden die Dreiräder für Kinder nach wie vor hauptsächlich dafür genutzt, um die Kleinen auf das Radfahren vorzubereiten. Gleichzeitig sollen die Dreiräder sicher sein, deshalb haben die Modelle für Kleinkinder noch zusätzliche Schiebestangen. Extra Vorrichtungen wie ein Sicherheitsgurt oder ein extrem tiefer Schwerpunkt schützen vor Stürzen und helfen dabei, die Balance zu halten. Im Bedarfsfall lassen sich die Dreiräder mit speziellem Zubehör aufrüsten, das entweder die Sicherheit verbessert oder das Gefährt unverwechselbar macht.

Das einfache Konstruktionsprinzip des Dreirads ist die Grundlage für ein standfestes und vielseitig nutzbares Fahrzeug, das im Spiel sowie im Straßenverkehr einzusetzen ist. Hier zeigt sich die Innovationskunst früherer Ingenieure, die an mechanischen und motorisierten Gefährten mit drei oder mehr Rädern arbeiteten.

Die Geschichte der Dreiräder

Die frühesten Dreiräder mit Motor, die heute noch bekannt sind, stammen aus dem 18. Jahrhundert. Um 1770 stellte Nicholas Cugnot das sogenannte Fardier vor, ein motorisiertes Fahrrad auf drei Rädern, das durch eine Dampfmaschine betrieben wurde. Über ein Jahrhundert später präsentierte der Franzose Gustave Trouvé ein Dreirad mit elektrischem Antrieb, außerdem konstruierten die britischen Professoren William E. Ayrton und John Perry in London ein elektrisches Dreirad.

Weitere vergleichbare Erfindungen zum Ende des 19. Jahrhunderts waren das Petrol-Cycle von Edward Butler, ebenfalls Engländer, und der Benz Patent-Motorwagen, der einen Verbrennungsmotor sowie eine elektrische Zündung hatte. Diese dreirädrigen Fahrzeuge fanden weitere Nachahmungen, unter anderem das Motordreirad De-Dion-Bouton, das zwischen 1897 und 1905 als erstes Modell in Serie hergestellt wurde und sich zu den am häufigsten verkauften Motorfahrzeugen in ganz Europa entwickelte.

Neben diesen Dreirädern mit Elektro- oder Motorantrieb waren im 19. Jahrhundert immer häufiger mechanische Dreiräder für Erwachsene und Kinder auf den Straßen zu sehen. Diese verfügten häufig über steife Metallrahmen und Speichenräder, die ebenfalls aus Metall waren. Bis in die 1940er Jahre wiesen die Kinderdreiräder eine starke Ähnlichkeit mit den Modellen für Erwachsene auf. Diese stiegen jedoch bald auf Zweiräder um, während die Dreiräder für Kinder kleiner und komfortabler wurden. Seit den 1960er Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt weiter nach unten, sodass die Kippgefahr gesenkt wurde.

Das einzeln stehende Vorderrad der Dreiräder dient der Lenkung und ist gleichzeitig für den Pedal-Antrieb verantwortlich. Eine Kette kam bei den Kinderdreirädern nie zum Einsatz. Ansonsten tat sich Einiges bei der Sicherheit der Dreiräder.

Im Zuge der kontinuierlichen Weiterentwicklung wurden die Gefährte mit einer Schiebestange und oft auch mit Gurten ausgestattet. Anstelle der früheren, fast filigran wirkenden Rahmen fallen die Kinderdreiräder von heute durch ihre robuste und kindgerechte Ausführung auf. Damit wird dem Geschmack der Kinder ebenso Rechnung getragen wie dem erhöhten Sicherheitsdenken. Zu den innovativen Entwicklungen gehören auch die verbesserten Reifen. Interessant sind außerdem die Verstell-Möglichkeiten, die mittlerweile durch die stabilen und variablen Dreirad-Rahmen vorhanden sind.

Im Zusammenhang mit der spielerischen Perspektive werden die Dreiräder für Kinder nicht nur für den Straßenverkehr bzw. für alltägliche Strecken genutzt, sondern auch, um im Garten oder auf den Spielplatz schneller unterwegs zu sein. Des Weiteren spielt die Ergonomie heute eine sehr viel wichtigere Rolle als in früheren Jahrzehnten. Erst seit den 1980er Jahren wird vermehrt darauf geachtet, die Motorik zu fördern und den Kindern einen guten Komfort zu bieten. Dazu gehört neben dem sicheren und bequemen Sattel auch ein stabiler, gut sitzender Helm, der ein sicheres Dreirad-Fahren ermöglicht.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Dreirad

Die Dreiräder für die Jüngsten eignen sich bereits für Kinder ab zehn Monaten. Diese Kinder können oft aber noch nicht selbst in die Pedale treten, sondern sie sitzen nur auf dem Dreirad und werden geschoben. Durch einen Gurt werden sie auf dem Sitz festgehalten, sodass sie am Hang oder bei einem schnelleren Tempo nicht fallen. Bei den Dreirädern für ein- bis zweijährige Kinder kann die Schiebestange normalerweise mit einem Handgriff abmontiert werden: So lernen die Kleinen, selbst zu fahren. Die Einsteigermodelle machen es den Kindern leicht, die Füße auf die Pedale zu stellen und die typische Bewegung zu erlernen.

Erfahren Sie in unserem Ratgeber nützliche Tipps zum Kauf eines Dreirades.Bei den klassischen Dreirädern sind die Pedale auf beiden Seiten des Vorderrads angebracht, das sich ohne Kette direkt in Gang setzen lässt. Auch der Lenker ist am Vorderrad befestigt, sodass Antrieb und Lenksystem eng miteinander verbunden sind. Zwischen dem Vorderrad und den Hinterrädern befindet sich der Sitz bzw. Sattel.

Der optimale Schwerpunkt des Dreirads liegt möglichst tief, um so eine gute Stabilität zu gewährleisten. Neben diesen Kinderdreirädern gibt es auch ähnliche Gefährte für Erwachsene. Während diese in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch oft zu sehen waren, sehen die Dreiräder für Erwachsene heute jedoch anders aus. Die Räder selbst sind deutlich kleiner und der niedrige Schwerpunkt bietet eine verbesserte Straßenlage. Die Erwachsenen-Dreiräder werden bevorzugt von geschwächten Menschen oder von Senioren genutzt.

Das Dreirad für Kinder steht in Konkurrenz mit dem Laufrad: Dieses hat zwei Räder hintereinander und keine Pedale. Der Antrieb erfolgt durch das Abstoßen vom Boden. Durch die schmale Stellung der Räder begünstigt das Laufrad das Erlernen der Balance. Im Gegensatz dazu gewöhnt sich das Kind, das auf dem Dreirad sitzt, an die Pedalbewegung, die es nach vorne bringt. Durch das Fahren auf dem Dreirad wird die eigene Körperkontrolle unterstützt, gleichzeitig wirken sich das gleichzeitige Steuern und Fahren positiv auf die Koordination aus.

Genau dieser Aspekt steht bei den Herstellern der Kinderdreiräder im Vordergrund. Ein Vorteil, von dem hauptsächlich die Eltern profitieren, zeigt sich in dem reduzierten Verschleiß der Kinderschuhe: Da die Schuhe beim Dreiradfahren nicht auf dem Boden entlangrutschen, wie es beim Laufrad oder beim Bobby Car der Fall ist, werden sie nicht so stark beansprucht.

Bei den meisten Kinderdreirädern liegt die Lenkerhöhe um 50 cm. Die größeren Modelle können aber auch bis zu annähernd 60 cm hoch sein. Der Sattel liegt deutlich darunter, sodass die Kinder entspannt auf dem Dreirad sitzen können, ob sie gerade um die Hausecke sausen oder auf dem Spielplatz eine Ladung Sand hinter sich herziehen.

Die Art der Dreiräder sowie die Spezialausstattung gibt Aufschluss über die Altersempfehlung. Im Folgenden fügen wir unserem Test der Dreiräder ein paar kurze Beschreibungen an, die auf die Eignung bzw. Kennzeichen der kindgerechten Dreiräder hinweisen sollen.

Das Dreirad mit Sicherheitsgurt und Schiebestange eignet sich für Kleinkinder ab 10 bzw. 12 Monaten. Durch die seitliche Erhöhung an dem Schalensitz wird ebenfalls verhindert, dass das Kind herunterrutscht.

Das Dreirad mit Schiebestange wurde für Kinder ab eineinhalb Jahren entwickelt. Hier sind häufig eine Freilaufautomatik sowie eine Lenkradsperre vorhanden, um die nötige Sicherheit zu gewährleisten. Bei Kindern zwischen 18 und 24 Monaten reicht die Kraft oft noch nicht aus, um selbst in die Pedale zu treten und das Gefährt richtig zu lenken.

Ein Dreirad ohne Stange eignet sich für Kinder, die mindestens zwei Jahre alt sind. Diese verfügen über die erforderliche Motorik, um die Tretbewegung und das Lenken richtig durchzuführen. Außerdem sind sie stark genug, um das Dreirad auch dann nach vorne zu bewegen, wenn es leicht aufwärts geht. Wenn die Kinder mit diesem Dreirad fahren, trainieren sie ihre Koordination und bereiten sich damit auf das spätere Fahrradfahren vor.

Es gibt auch spezielle Dreirad-Konstruktionen mit einem Seitenwagen, der Platz für das bevorzugte Kuscheltier oder für ein kleines Geschwisterkind bietet. Diese Dreiräder mit oft abnehmbaren Seitenwagen lassen sich von Kindern ab drei Jahren bedienen. Neben der Förderung der Koordination, der motorischen Fähigkeiten und der Balance stärken diese speziellen Dreirad-Modelle auch den Teamgeist. Die Dreiräder mit Seitenwagen sind eine pfiffige Idee für Familien, in denen die Kinder nur ein oder zwei Jahre Altersunterschied haben.

Sicher fahren mit einem Dreirad

Ein Dreirad zu fahren scheint auf den ersten Blick ungefährlich zu sein, vor allem, solange das Kind auf dem eigenen Grundstück bleibt. Aber auch hier sollte man den Nachwuchs nicht ohne Aufsicht herumfahren lassen. Eine Kellertreppe, eine Steinkante oder ein Übergang können schnell zu einer Falle werden und einen Sturz auslösen. Damit es nicht zu folgenschweren Unfällen kommt, sollte man also nicht nur das Dreirad selbst auf seine Stabilität und Sicherheit überprüfen, sondern auch die Umgebung sondieren.

Bei den ersten Versuchen auf dem Dreirad gilt es, das Kind zu ermutigen und ein wenig zu unterstützen. Dies gelingt beispielsweise mit einer Schiebestange oder auch, indem man das Kind leicht anstupst oder vorsichtig lenkt, während es auf seinem Dreirad seine allererste Runde durchs Zimmer dreht.

Wenn es trotz aller Vorsicht zu einem Sturz kommt, so muss das kein großes Malheur sein: Beim langsamen Fahren und einem weichen Untergrund kann nicht viel passieren. Etwas Trost reicht aus, um das Kind wieder von Neuem aufs Dreirad steigen zu lassen und gleich nochmal loszufahren.

Damit das Fahren auf dem Dreirad Spaß macht und möglichst sicher ist, sollten die Pedale rutschfest sein. So haben die Füße den nötigen Halt und rutschen beim Treten nicht ab. Durch eine gute Polsterung der Lenkergriffe wird diese Sicherheit noch einmal optimiert, denn damit lässt sich das Dreirad besser lenken. Außerdem muss der Sitz die richtige Höhe haben: Wenn das Kind mit den Füßen den Boden berührt, so kann es sich selbst abstützen, wodurch sich das Risiko des Umkippens reduziert. Des Weiteren hilft ein eingeschränkter Lenkereinschlag dabei, dass sich das Vorderrad wegdreht und verkeilt.

Die Dreiräder im Test eignen sich auch für sehr aktive Kinder, allerdings sollte man bei einer gewissen Wildheit weitere Sicherheitsvorkehrungen treffen. Das Tor zur Straße muss geschlossen bleiben oder man positioniert sich selbst an dem Übergang vom Spielplatz zum Fahrweg, damit das Kind nicht versehentlich oder aus Übermut vor ein Auto fährt. Zudem ist es sinnvoll, dem Nachwuchs einen Schutzhelm aufzusetzen.

Die Helme für Kleinkinder werden mit einem Kinnriemen fixiert, sodass sie beim einem bösen Sturz oder beim Zusammenprall mit einem anderen Dreirad-Rennfahrer vor Schrammen am Kopf schützen. Ein solcher Helm macht gleichzeitig dem Übergang zum späteren Radfahren einfacher, bei dem das Kind einen Fahrradhelm tragen muss. Die Gütesiegel der Kinderhelme informieren die Käufer über die GS- oder CE-Prüfung und sind damit ein eindeutiger Nachweis der Sicherheit.

Pflege und Reinigung

Die regelmäßige Pflege des Dreirades ist wichtig.Eine gewisse Pflege ist nötig, damit das Dreirad auch über mehrere Jahre lang gut aussieht und möglicherweise von einem Kind zum nächsten weitergegeben werden kann. Beim Spielen draußen kann es schnell zu Schlammspritzern kommen, und auch wenn das Gefährt viel in der Wohnung genutzt wird, sind Verschmutzungen möglich. Bei der Reinigung des Dreirads orientiert man sich einfach an den Tipps für die Fahrrad-Reinigung. Der Rahmen lässt sich mit einem feuchten Schwamm oder Tuch abwischen. Mit einer milden Seifenlauge sind auch fest haftende Schmutzspuren problemlos zu beseitigen.

Ob das Dreirad mit Reifen aus Kunststoff oder Gummi ausgerüstet ist, bevor es auf Tour geht, sollte die Bereifung kurz gecheckt werden. Eine regelmäßige Kontrolle auf eventuelle Beschädigungen wie Einrisse vermeidet späteren Ärger. Gummireifen benötigen hin und wieder ein erneutes Aufpumpen, damit sie nicht eingedrückt oder von Kieselsteinen beschädigt werden. Im Allgemeinen eignet sich dafür eine normale Fahrradpumpe, die das Dreirad wieder spielplatz- und straßentauglich macht.

Auch wenn das Dreirad stark verschmutzt wurde, beispielsweise bei einer Fahrt durch tiefen Schlamm, sollte es anschließend nicht mit aggressivem Putzmittel gesäubert werden. Viele spritzen das verdreckte Dreirad mit dem Gartenschlauch ab; danach ist allerdings eine gründliche Trocknung erforderlich, damit der Rahmen und auch die anderen Bauteile nicht rosten. Anstelle von chemischen Putzmitteln sollte man lieber auf klares Wasser oder die Zugabe von milder Seife setzen. Vor allem empfindliche Teile wie Sitz und Griffpolster vertragen keine scharfen Mittel.

Zu einer guten Pflege des Dreirads zählt auch die Unterbringung. In einem Fahrradschuppen oder in der Wohnung steht es sicher vor Sturm und Niederschlag. Wenn es gut vor dem Wetter geschützt ist, so kommt es nicht so schnell zum Verschleiß. Deshalb lohnt es sich, in Kombination mit der regelmäßigen Pflege und Reinigung einen wettergeschützten Platz für das Dreirad zu suchen. Hier wartet es auf die nächste Fahrt zum Spielplatz oder auf das Freizeitvergnügen im eigenen Garten. Wenn das Kind sofort losfahren will, ist es kein guter Zeitpunkt, die Reifen zu prüfen oder das Dreirad gründlich abzuwischen. Deshalb sollten die Reinigung und die Pflege nach der Benutzung erfolgen und nicht davor, ansonsten drohen die Kinder, ungeduldig zu werden.

FAQ

Ab welchem Alter können Kinder ihre ersten Versuche mit dem Dreirad machen?

Ab welchem Alter können Kinder ihre ersten Versuche mit dem Dreirad machen?

Die kleinsten Dreiräder sind für Kinder konzipiert worden, die mindestens zehn Monate alt sind. Diese Kleinkinder können jedoch noch nicht die Pedale in Gang bringen, sondern sie sitzen nur auf dem Gefährt. Erst im Laufe des zweiten Lebensjahres sind die Kinder so weit, dass sie die Pedale des Dreirads selbständig treten können. Die Einstiegsmodelle der renommierten Hersteller helfen bei den Fahrversuchen und machen den Kindern sowie den Eltern das Leben leicht.

Bis zu welchem Alter fahren die meisten Kinder mit dem Dreirad?

Bis zu welchem Alter fahren die meisten Kinder mit dem Dreirad?

Eine pauschale Antwort ist nicht einfach, denn Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Spätestens in einem Alter von vier Jahren steigen die meisten Kinder jedoch auf ein Kinderfahrrad oder auf einen Roller um. Dies hängt einerseits mit dem körperlichen Wachstum zusammen, da die Kinder irgendwann zu groß für die Dreiräder werden, andererseits mit dem Wunsch nach neuen Herausforderungen. Für zwei- und dreijährige Kinder sind die Dreiräder aus unserem Test ideale Gefährte, mit denen sich wunderbar spielen lässt, sei es mit Anhänger oder ohne, drinnen oder draußen.

Wie erlernen Kinder das Fahren mit dem Dreirad am besten?

Wie erlernen Kinder das Fahren mit dem Dreirad am besten?

Das Treten der Dreirad-Pedale fällt den Kindern zu Beginn noch schwer. Abhängig von ihrer Konstitution und Motorik lernen sie die Bewegung relativ schnell oder sie brauchen etwas länger dafür. Durch das Anschieben des Dreirads mit der dafür vorgesehenen Stange bekommen die Kinder eine starke Unterstützung. Die Pedale, die sich nun drehen, zeigen ihnen, wie es funktioniert. So treten sie bald selbst etwas stärker hinein, um Schwung zu gewinnen. Für das Treten und das gleichzeitige Lenken sind eine gewisse Körperkraft, eine gute Koordination sowie eine sichere Kontrolle erforderlich. Einigen Kindern fällt es leicht, sich an diese Bewegungen und deren Auswirkungen zu gewöhnen, andere benötigen mehr Übung, bis sie den Dreh raushaben. Durch eine kindgerechte Ausstattung und hilfreiche Extras der Dreiräder werden die Fahrversuche deutlich erleichtert.

Welches Fahrzeug ist die bessere Variante, das Dreirad oder das Laufrad?

Welches Fahrzeug ist die bessere Variante, das Dreirad oder das Laufrad?

Das Dreirad hilft dem Kind dabei, sich auf die typische Bewegung beim Radfahren vorzubereiten. Dafür sorgt die Konstruktion mit dem breiten Lenker und den trittsicheren Pedalen. Im Gegensatz dazu verbessert das Laufrad das Balance-Gefühl und fördert damit die Fähigkeit, im Gleichgewicht zu bleiben. Welches Modell besser ist, lässt sich also nur schwer sagen. Unser Test der Dreiräder kommt zu dem Schluss, dass sich beide Gefährte gut ergänzen und nicht als gegenseitige Konkurrenz angesehen werden sollten.

Lässt sich das Dreirad durch ein Kinderrad mit Stützrädern ersetzen?

Lässt sich das Dreirad durch ein Kinderrad mit Stützrädern ersetzen?

Das Kinderrad mit Stützrädern ähnelt dem richtigen Fahrrad und hat deshalb einen höheren Schwerpunkt. Dadurch wirkt es wackeliger und ist für die kleinen Kinder schwerer zu handhaben. Auf dem Dreirad finden sie hingegen eine bessere Balance und haben nicht das Gefühl, das es gleich umkippt. Durch die spezielle Konstruktion des Dreirads ist es außerdem sicherer, vor allem, wenn die Kinder noch sehr klein sind.

Was hat es mit dem Schaltfreilauf auf sich?

Was hat es mit dem Schaltfreilauf auf sich?

Durch den Freilauf kann das Dreirad sicher geschoben werden, ohne dass sich die Pedale bewegen. So kann sich das Kind entspannen, während es von seiner Mutter oder seinem Vater geschoben wird. Im Allgemeinen sind die Dreiräder mit einer praktischen Arretierung ausgestattet, die sich direkt an der Nabe des Vorderrads befindet. Durch das Herausziehen oder Herumklappen lässt sich die Freilaufautomatik aktivieren. Wenn das Kind später wieder selbst fahren möchte, so wird die Arretierung wieder hineingeschoben oder zurückgeklappt.

Welche Dreiräder eignen sich besonders gut für drinnen?

Welche Dreiräder eignen sich besonders gut für drinnen?

In der Wohnung werden Dreiräder mit leisen Gummireifen bevorzugt. Sie brauchen weder einen Sonnenschutz noch eine Schiebestange. Interessant sind die Dreiräder fürs Kinderzimmer, die aus Holz hergestellt sind. Die Reifen werden hier von einem Gummiring umfasst, der Kratzspuren auf dem Boden vermeidet. Abgerundete Teile an den normalen Kinderdreirädern sorgen ebenfalls dafür, dass die Fahrt durchs Kinderzimmer und durch den Flur keine Beschädigungen an den Dielen oder an den Wänden hinterlässt.

Welche Dreiräder sind für den Outdoor-Einsatz geeignet?

Welche Dreiräder sind für den Outdoor-Einsatz geeignet?

Fast alle Kinderdreiräder können draußen verwendet werden, allerdings ist nicht jedes Modell wetterfest. Deshalb sollten die Dreiräder nach der Benutzung im Garten oder auf der Straße untergestellt oder ins Haus geräumt werden. Auch die Dreiräder für den Außenbereich verfügen oft über Gummireifen und sind damit leiser als die Modelle mit Kunststoffbereifung. Zudem spielt beim Einsatz draußen die Sicherheit eine größere Rolle. Deshalb sind die Kinderdreiräder häufig mit einem Gurt oder Sicherheitsbügel ausgerüstet, der das Kind vor dem Herausfallen bewahrt. Mit einem Sonnendach wird das Dreirad zum idealen Begleiter für die Stadt oder für einen längeren Spaziergang. Eine Schiebestange mit einem ergonomischen Griff macht die Fahrt auch für die Eltern sehr bequem.

Welche Größe ist die richtige für das Kinderdreirad?

Welche Größe ist die richtige für das Kinderdreirad?

Viele Hersteller haben Dreiräder im Programm, die sich in der Höhe verstellen lassen. Zumeist besteht der Rahmen der Kinderdreiräder aus Tunnelrohr, das sich mit wenigen Handgriffen auf die gewünschte Größe bringen lässt. Diese Konstruktion ist auf das entsprechende Alter bzw. die Körpergröße der Kinder abgestimmt. Durch ein gutes Hebelverhältnis lassen sich die Dreiräder auch von ungeübten Kindern bald problemlos durch die Wohnung oder über den Hof fahren.

Nützliches Zubehör

Bei unserem Test hat sich gezeigt, dass einige Dreiräder bereits inklusive Zubehör wie Schiebestange, Rückspiegel usw. geliefert werden. Andere lassen sich mit passenden Bauteilen bequem aufrüsten, ohne dass dafür viel Aufwand nötig ist. Mithilfe einiger Elemente, beispielsweise einer ausziehbaren oder im Winkel veränderbaren Schiebestange, wird das Vorankommen mit dem Kinderdreirad sowohl für das Kind als auch für die große Begleitperson ganz einfach.

Mit der Zeit gewöhnt sich der Nachwuchs an die Bewegung und bekommt mehr Kraft, sodass es selbständig treten kann. Durch Zubehörteile wie Spezialpedale oder eine kleine Klingel haben die Kinder einerseits mehr Fahrvergnügen, andererseits wird dadurch die Sicherheit optimiert.

Die Dreiradklingeln sind oft im hübschen Design erhältlich und können passend zur Farbe des Gefährts ausgesucht werden.

Zum Teil sind sie mit Tieren oder Filmmotiven versehen, sodass eine Verwechslung ausgeschlossen ist. Die Klingel sollte so angebracht werden, dass das Kind sie vom Griff aus gut erreicht. Im Gegensatz zu den größeren Fahrradklingeln sind die Kinder- bzw. Dreiradklingeln etwas kleiner und leichtgängiger. So brauchen die Kinder keinen so großen Kraftaufwand, um sie zu bedienen.

Diverse Hersteller und Spielzeug- bzw. Fahrradläden bieten langlebige Ersatzteile an, die im Notfall ausgetauscht werden können. Wer sich nicht in der Lage fühlt, die Komponenten selbst auszuwechseln, der kann sich an einen Reparaturservice wenden. Einige Marken verbinden mit dem Verkauf eines Dreirads ein entsprechendes Angebot, das auch nach der Garantiezeit noch genutzt werden kann.

Des Weiteren gibt es für die Dreiräder zahlreiche Extras, die das Spielen erweitern. So verfügen einige Dreiräder über eine kleine Ladefläche, während diese bei anderen nachgerüstet werden kann. Auf dieser transportieren die Kleinen ihr Spielzeug oder, wenn sie im Garten ihre eigene Baustelle haben, Sand und Erde. Einige dieser Ladeflächen für das Dreirad sind mit einem Kipp-Mechanismus ausgestattet, mit dem sich das Material noch einfacher herausschütten lässt. Als Ergänzung ist auch ein Korb für den Dreiradlenker sinnvoll. Dieser wird ebenso wie bei einem großen City-Rad vorne montiert und bietet Platz für den eigenen kleinen Einkauf oder für Proviant.

Mit einem Sicherheitsbügel und einer Fußstütze wird das Dreirad zum bequemen und sicheren Schiebe-Fahrzeug: Während ein Elternteil das Dreirad schiebt, hat das Kind den stabilen Bügel vor sich, der vor dem Herausfallen schützt. Die Füße werden einfach auf die Stütze gelegt: Entspannter kann man kaum vorankommen. Bei diversen Dreirädern gehört außerdem ein Sonnendach dazu. Dieser Schutz komplettiert das multifunktionale Dreirad.

Alternativen zum Dreirad

Bobby CarIm Dreirad Test von 2017 haben wir festgestellt, dass es zwar Alternativen gibt, aber keinen echten Ersatz. So ist auch das Laufrad eine Möglichkeit, die Kinder langsam an die Welt der Fahrräder zu gewöhnen, aber es trainiert andere motorische Fähigkeiten und ist daher eher eine Ergänzung zum Dreirad als eine Alternative. Auch das Bobby Car kann als alternatives Gefährt bezeichnet werden, auch wenn es vollkommen anders fährt. Mit seinen vier Rädern bietet es noch mehr Sicherheit, allerdings fehlen hier ebenfalls die Pedale.

Am besten lässt sich wohl das Kinderfahrrad mit Stützrädern mit dem Dreirad vergleichen. Hier wird die Balance statisch erreicht, das heißt, dass die Verlagerung des Körpergewichts keine Auswirkung auf die Lenkung oder die Position des Kinderfahrrads hat. Im ersten Moment empfinden die Kleinen die Fahrräder mit Stützrädern als sehr wackelig, doch durch die entsprechenden Ausgleichsbewegungen erhalten sie ein gutes Balancegefühl und gewinnen eine gute Kontrolle über das Fahrrad.

Die Kinderfahrräder mit Stützrädern und auch die Dreiräder werden von einigen als ungünstiger Einstieg in die Welt der Fahrräder empfunden, da die Kinder später die Balance auf dem Zweirad neu erlernen müssen. Im Verlauf von mehreren Jahrzehnten konnte man jedoch erkennen, dass das Fahren auf dem Dreirad die Koordination schon frühzeitig unterstützt und eher einen positiven Einfluss auf das spätere Radfahren hat.

Weiterführende Links und Quellen

https://www.otto.de/spielzeug/kinderfahrzeuge/dreirad/

http://www.babymarkt.de/spielzeug/kinderfahrzeuge/dreirad/

https://www.otto.de/sport/fahrraeder-zubehoer/dreiraeder/

http://www.mytoys.de/Dreir%C3%A4der/Kinderfahrzeuge/KID/de-mt.to.ca02.07.02/

http://www.baby-walz.de/Spiel-Spass/Tolles-Spielzeug-fuer-draussen/Kinderfahrzeuge/Dreiraeder.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Dreirad#Kinderdreirad

https://www.galeria-kaufhof.de/spielwaren/dreirad.html

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