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Folgemilch Test 2017 • Die besten 10 Folgemilchen im Vergleich

Mütter, die nicht stillen können oder wollen, geben ihren Babys am besten Folgemilch.Die besten Marken hat unser Expertenteam in einer Bestenliste mit Passagen zu Details, Hypoallergenen und vielem mehr zusammengefasst, welche dank Lesung unzähliger Tests im Internet zustande kam.

Folgemilch Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Hipp Bio 3 Folgemilch - ab dem 10. Monat, 9er Pack (9 x 800g)Beba Optipro Kindermilch ab 2 Jahren, 6er Pack (6 x 600 g)Folgemilch von AptamilFolgemilch von HolleLöwenzahn Organics Folgemilch 6+ MonateHipp Gute-Nacht-Fläschchen Bio-Folgemilch, 1er Pack (1 x 500g)Folgemilch von HIPPFolgemilch von BebivitaFolgemilch von Lebenswert BiolandFolgemilch von Holle

Aptamil
Profutura 2

Beba Optipro Kindermilch ab 2 Jahren, 6er Pack (6 x 600 g)



Aptamil
Pronutra+


Holle
Bio Folgemilch 2


Löwenzahn Organics Folgemilch 6+ Monate


Hipp Gute-Nacht-Fläschchen Bio-Folgemilch, 1er Pack (1 x 500g)


HIPP
Biomilch 2


Bebivita
Folgemilch 2


Lebenswert
Bioland Folgemilch 3


Holle
Folgemilch 2
auf Ziegenmilchbasis


 Bewertung 1,0 1,1 1,2 1,4 1,6 1,8 1,9 2,1 2,2 2,4
MarkeHippBEBAAptamilHolleLöwenzahnHIPPHIPPBebivitaLebenswert BiolandHolle
Verpackungseinheit9 x 800g6 x 600 g12 x 800g4 x 600g1 x 500 g1 x 500g4 x 800g4 x 500g5 x 475g1 x 400g
geeignet abab dem 10. Monatab 2 Jahren6. Monat6. Monat6. Monat6. Monat6. Monat6. Monat10. Monat6.Monat
Details
  • Im Anschluss an Hipp 2 BIO
  • Folgemilch für wertvolle Energie in der Wachstumsphase
  • Mit Eisen angereichert
  • Mit Zutaten aus Bio-Erzeugung
  • natürliche Bifidus BL-Kulturen und wichtige Wachstumsbausteine

  • mit Calcium für starke Knochen

  • abgestimmt auf die besonderen Bedürfnisse von Kleinkindern

  • deutlich reduzierter Eiweißgehalt im Vergleich zu Kuhmilch

  • mit Vitamin D, Jod, Zink und essentiellen Omega 3-Fettsäuren
  • Mit patentierten Prebiotics (GOS/FOS) - einer Ballaststoff-Mischung nach dem Vorbild Muttermilch, die in allen Aptamil Milchnahrungen enthalten ist.
  • Trägt zu einem gesunden Immunsystem bei
  • durch die Vitamine A, C & D Altersgerecht sättigend - im Anschluss an das Stillen oder an eine Anfangsnahrung
  • Enthält die essentielle Omega 3 Fettsäure ALA, die die normale Gehirn- und Nervenzellenentwicklung Ihres Babys unterstützt.
  • Löffelhalterung im Deckel - immer sauber und griffbereit
  • hochwertige Demeter-Milch
  • ab dem 6.Monat
  • Schnelle und einfache Zubereitung
  • Bio-Zertifizierung: Demeter
  • Mit GOS (Galactooligosaccharide), aus Lactose aufgebaute Ballaststoffe

  • Mit LCPs (langkettige, mehrfach ungesättigte Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren)
  • Beispiel Docosahexaensäure (DHA)

  • Bio-Qualität

  • Altersgerecht sättigend
  • Schön sättigend

  • Mit Bio-Vollwert-Getreide

  • Lang anhaltende Sättigung

  • Gut bekömmlich

  • Omega 3 Fettsäuren (ALA) für die Entwicklung von Gehirn- und Nervenzellen
  • Natürliche Omega drei-Fettsäuren aus Bio-Zutaten
  • Natürliches Calcium
  • Wertvolle Nähr- und Aufbaustoffe
  • Vorteilspack 800g
  • Neuer Klapp-Deckel
  • Mit Eisen angereichert
  • Omega-3-Fettsäuren für die gesunde Entwicklung
  • Altersgerecht sättigend
  • Mit Vitaminen und Mineralstoffen
  • Ideal für das Beikostalter
  • glutenfrei

  • gut bekömmlich und leicht verdaulich
  • mit wertvoller Bio-Milch •
  • ohne Gentechnik
  • ohne Zusatz von Aromen und Farbstoffen
  • ohne Zusatz von Konservierungsstoffen
  • streng schadstoffkontrolliert
  • Hypoallergennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Haken
    GlutenfreiGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
    Komfort
    Preis- / Leistung
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    Was ist Folgemilch?

    Direkt nach der Geburt liegt die Entscheidung bei der Mutter, ihr Baby entweder zu stillen oder Flaschennahrung zu geben. In dieser frühen Lebensphase bekommt ein Baby die Anfangs- oder PRE-Milch, die ihm in den ersten Monaten vollkommen ausreicht. Hiervon bekommt es mehrere Flaschen täglich, je nach Alter und Gewichtszunahme.

    Die Folgemilch wird im Anschluss an die Anfangsmilch gegeben und kann grundsätzlich so lange gefüttert werden, wie das Baby sie will. In der Regel wird auf Folgemilch umgestiegen, wenn das Baby von der PRE-Milch nicht mehr satt zu werden scheint, sichtlich mehr Appetit hat oder sich für erste Beikost zu interessieren beginnt.

    Selbst, wenn das Baby noch keinen Brei schluckt, sondern ihn direkt wieder ausspuckt, kann bereits Folgemilch angeboten werden. Sie wird einem Kind abgestuft verabreicht und es gibt verschiedene Varianten der Folgemilch. Im Handel wird die Anfangsmilch unter dem Namen PRE- und 1er-Milch verkauft, alle anderen Milchen zählen zur Folgemilch.

    Sie werden außerdem nicht zu den Milchen gezählt, die als Ersatz für Muttermilch dienen, sondern werden gegeben, sobald das Baby abgestillt werden könnte.

    Wie funktioniert Folgemilch?

    Die Anfangsmilch dient einem Baby als Muttermilchersatz und ist auch sehr ähnlich wie diese zusammengesetzt. Folgemilch dagegen versteht sich eher als Beikost. Das Baby kann in der ersten Zeit natürlich hauptsächlich von ihr leben, solange es noch keine Breie oder feste Nahrung möchte oder sich noch an diese gewöhnen muss. Allerdings sollte absehbar sein, dass das Baby bald seine ersten Löffelchen annimmt.

    Die Folgemilch besteht aus ähnlichen Komponenten wie die Anfangsmilch, ab jetzt aber kann sie auch Stärke enthalten.
     

    Diese macht das Baby länger satt und sorgt dafür, dass sein wachsender Nährstoffbedarf gedeckt wird, damit es gesund wachsen kann. Die 2er-Milch ist die erste Folgemilch und wird zwischen dem 6. und 10. Lebensmonat gegeben. Wird das Baby dann von ihr nicht mehr satt, kann ab dem 10. Lebensmonat 3er-Milch gegeben werden. Die 3er-Milch wird so lange gegeben, bis das Kind sie nicht mehr möchte. Das kann bis zum zweiten Lebensjahr gehen, spätestens jetzt wird die Milch meist ohnehin nur noch morgens oder abends als Ergänzung gegeben. Die 3er-Milch ist die Folgemilch mit dem höchstmöglichen Stärkegehalt, da sie ein größeres Baby und auch Kleinkinder sättigen können muss.

    Vorteile & Anwendungsbereiche

    Selbst Frauen, die ihr Baby in der ersten Zeit voll stillen, wollen und können das manchmal nicht über Monate hinweg. Gründe gibt es viele, die meisten davon sind sehr persönlich und die Entscheidung für Anfangs- oder Folgemilch ist letztlich für Frau und Kind eine Erleichterung. Grundsätzlich ist natürlich immer das Stillen zu empfehlen und eine Frau kann sich jederzeit, vor allem nach der Geburt, durch eine Stillberaterin unterstützen lassen. Allerdings hat die Gabe von Folgemilch auch Vorteile, sei sie nun die Fortsetzung einer Ernährung mit Anfangsmilch oder die nächste Stufe der Babyernährung nach einer mehrmonatigen vorherigen Stillzeit.

    Nutrilon-folgemilchFolgemilch kann ein Baby jederzeit bekommen. Ob die Mutter gerade Medikamente einnehmen muss, die in die Muttermilch übergehen würden, ob sie sich ein wohlverdientes Gläschen Wein gegönnt oder etwas anderes gemacht hat, was ein Stillhindernis wäre: Folgemilch ist davon unbeeindruckt. Sie wird schließlich nicht durch den Körper der Mutter hergestellt. Da frisch gebackene Mütter oft noch mit einem geschwächten Immunsystem zu kämpfen haben, werden sie sich spätestens bei der nächsten Erkältung darüber freuen, die sie sonst wochenlang ohne Antibiotika hätten aussitzen müssen. Eine schnell wieder einsatzfähige und nicht mehr ansteckende Mutter ist schließlich auch für das Kind besser als eine völlig erschöpfte, abgeplagte junge Frau, die zugunsten ihres Kindes keine Medikamente einnehmen darf.

    Eine häufige Begründung von Frauen, die gar nicht stillen möchten oder bald wieder abstillen, ist die Unabhängigkeit. Sie können auch mal jemand anderem das Baby in die Hand geben, dem sie vertrauen, und es wird ohne sie nicht verhungern. Stillmütter müssen entweder die ganze Zeit bei ihrem Kind sein oder Muttermilch abpumpen, damit es Nahrung bekommen kann, wenn sie unterwegs sind. Für berufstätige Mütter und Frauen, denen es wichtig ist, auch Zeit ohne ihr Baby zu verbringen, ist das purer Stress. Die Folgemilch kann dann gegeben werden, wenn das Baby in den ersten Lebensmonaten voll vom Stillen profitieren durfte und die Mutter jetzt wieder arbeiten oder auch nur ab und an einige Stunden alleine weggehen möchte. Abpumpen, zu Hause bleiben oder das Baby mitnehmen lassen sich um eine attraktive Option ergänzen – und wenn die Mutter zufrieden ist, ist es auch das Kind.

    Manche Mutter-Kind-Paare haben auch schlichtweg Schwierigkeiten beim Stillen. Häufige Brustentzündungen, Milchstaus, schlecht trinkende Babys oder Säuglinge, die sich mit der Brust einfach nicht recht anfreunden können, sind prädestiniert für Still-Stress. Dem Baby zuliebe macht die Frau das eine Weile mit, wird aber sicherlich selbst feststellen, dass es sie stresst und die Beziehung zum Kind belastet. Abpumpen wäre auch hier eine Option, doch die Folgemilch kann Mutter und Kind den Still-Stress vollständig nehmen. Deswegen entscheiden sich Frauen mit Stillschwierigkeiten gerne nach einigen Monaten für die Folgemilch in dem Wissen, dass das Kind die besonders wichtige Anfangsmilch in Form von Muttermilch bekommen hat.

    Insgeheim freuen sich sogar viele Väter darüber, wenn ihre Partnerin abstillt und auf Folgemilch umsteigt. Die ersten Monate sind eine innige Zeit für Frau und Kind, in der der Vater außen vor sein kann. Schließlich hängt die Ernährung eines Stillbabys fast vollständig an der Mutter – nur, wenn sie Milch abpumpt, kann der Vater ihr helfen, sie entlasten und selbst an seiner Beziehung zu dem Neugeborenen arbeiten. Eine Flasche dagegen kann ein Vater einem Baby genauso gut geben wie die Mutter. Die Eltern können sich fortan abwechseln, was vor allem nachts für beide eine große Erleichterung sein wird. Muss einer früh raus, ist krank oder einfach erschöpft, kann der andere einspringen und dem Kind die Folgemilch anrühren und geben. Viele Väter bauen durch die Fütterung ab Lebensbeginn eine innigere Beziehung zu ihrem Baby auf – und nicht erst dann, wenn das Kleine die ersten Worte spricht, läuft und aktiver wird. Diesen Nebeneffekt der Fütterung von Folgemilch begrüßen natürlich auch die Mütter, denn ein Kind braucht seine beiden Elternteile.

    Apropos Schlaf: Folgemilch kann dazu führen, dass ein Baby eher durchschläft, da es nicht vor Hunger aufwacht. Die enthaltene Stärke sättigt mehr als Muttermilch, denn in dieser ist sie nicht enthalten. Deswegen brauchen Stillkinder auch häufiger als Flaschenkinder eine Portion Nahrung. Auch die Anfangsmilch enthält noch keine Stärke, denn das wäre für das Baby zu früh – deswegen wird es von ihr allein wahrscheinlich noch nicht durchschlafen. Die Folgemilch ab dem 4. Monat kann den Eltern aber durchaus etwas mehr Schlaf bescheren, was sie wiederum entspannter und fitter für die Versorgung ihres Nachwuchses macht.

    Welche Arten von Folgemilch gibt es?

    Folgemilch wird als 2er- und 3er-Folgemilch verkauft. Unterschiede ergeben sich in der Zusammensetzung. Die 2er-Folgemilch enthält noch etwas weniger Stärke und die Nährstoffgehalte sind noch geringfügig niedriger dosiert als bei der 3er-Folgemilch für ältere Babys. Diese Unterscheidung ist die Basis der Folgemilch-Produkte. Darüber hinaus gibt es für besondere Fälle noch weitere Arten von Folgemilch.

    Manche Babys leiden an einem Reflux, der zwar nicht gesundheitsschädlich, aber auch nicht angenehm ist. Er führt zu Beschwerden und kann häufiges Schreien auslösen, was für alle eine Belastung ist. Der Grund ist, dass der Schließmuskel des Magens bei diesen Babys noch nicht ausgereift ist. Er braucht noch einige Zeit, bis er die Nahrung im Magen behalten kann. Bis dahin kann sie zurücklaufen, was entweder unsichtbar bleibt oder auch darin münden kann, dass das Baby häufiger spuckt oder sich richtig übergibt. Schon bei Anfangsmilchen gibt es spezielle Produkte für solche Babys, die den Reflux zwar auch nicht verhindern, ihn aber fürs Baby wesentlich beschwerdeärmer machen können. Derartige Nahrung gibt es natürlich auch in Form von Folgemilch, da der Reflux mehrere Monate anhält. Eine solche Folgemilch sollte unter Beobachtung durch den Kinderarzt des Babys so lange gegeben werden, bis dieser bestätigt, dass sich das Reflux-Problem gegeben hat und normale Folgemilch gegeben werden kann.

    TB-Folgemilch-Holle-ZiegenmilchBabys von Allergikern haben selbst ein höheres Risiko, eine Allergie zu entwickeln. Deswegen können sie sowohl Anfangs- als auch Folgemilchen enthalten, die hypoallergen gemacht sind. Sie bestehen nicht aus Bestandteilen, die der Kuhmilch entnommen wurden, da diese dafür bekannt sind, Allergien auszulösen. Auf diese Weise wird versucht, den Ausbruch einer Allergie zu verhindern, indem das Baby von bekannten Allergenen fern gehalten wird. Eine solche Folgemilch braucht nicht zwingend gegeben zu werden, wenn Mutter oder Vater eine Allergie oder auch mehrere haben. Es ist allerdings sinnvoll, diese Entscheidung mit dem Kinderarzt des Kindes zu besprechen, um gegebenenfalls eine passende Folgemilch zu finden.

    Je nach Hersteller sind der Folgemilch noch Prebiotika beigesetzt. Man findet sie aber vor allem in der Anfangsmilch und sie stellen den Versuch dar, der Muttermilch nahe zu kommen. Bei der Folgemilch finden sich – anders als in der Anfangsmilch – manchmal auch Maltodextrin oder weitere Kohlenhydrate, während Muttermilch als einziges Kohlenhydrat Laktose enthalten ist. Einige Hersteller mischen den Folgemilchen für ältere Babys einen Geschmack bei, der aber nicht jedem Baby schmeckt. Dies sollten die Eltern am besten ausprobieren. Bei bekannten Allergien, die meistens gegen Kuhmilch auftreten, gibt es Folgemilchen mit einer Kuhmilch-Alternative, beispielsweise Ziegenmilch. Da der Mensch nicht allzu häufig mit Ziegenmilch in Berührung kommt, zumindest nicht in Europa, gilt sie als hypoallergen. Potenziell enthaltene Allergene hatten noch keine Gelegenheit, großflächige Allergien auszulösen, die an die nächste Generation weitergegeben werden, weshalb sie auch von allergischen Babys vertragen werden. Selbst ohne bekannte Allergieirisiken geben Eltern gern hypoallergene Folgemilch, um einer Allergie schon früh vorzubeugen.

    So haben wir die Folgemilch getestet

    Folgemilch hat einen eigenen Geschmack, der sehr an Milch erinnert, wenn der Hersteller keine Aromen wie Vanille beigemischt hat. Natürlich ist nicht nur dieser ausschlaggebend für die Qualität einer Folgemilch. Viel mehr kommt es auf die Zusammensetzung und die sinnvolle Verteilung von Nährstoffen an. Diese Kriterien sollten bei einem Test einer Folgemilch höchste Priorität haben.

    Logo-Prebiotics-Omega3-VitaminDZusammensetzung

    Die meisten Folgemilchen sind herstellerübergreifend sehr ähnlich und es gibt nur milligrammweise Unterschiede der einzelnen Vitamine und Mineralstoffe. Größer können die Unterschiede im Stärkegehalt sein. Auch die enthaltenen Kohlenhydrate sind in Menge und Quelle unterschiedlich. Viele Eltern legen bei der Fütterung von Folgemilch großen Wert darauf, ihrem Baby nicht zu viel Zucker oder gar künstliche Süßstoffe zuzuführen, die es schlimmstenfalls übergewichtig machen könnten, wenn es einen gesunden Appetit hat.

    Prebiotika

    Manche Hersteller fügen auch einer Folgemilch noch Prebiotika zu, auch wenn diese eher in Anfangsmilchen zu finden sind. Sie sollen die Folgemilch der Muttermilch angleichen und sie dieser ähnlicher machen, um das Baby natürlicher zu ernähren. Ob sie notwendig sind, darüber scheiden sich die Geister. Falls welche in der Folgemilch enthalten sind, sollten sich die Eltern vor dem Kauf über aktuelle Meinungen von Fachleuten über diese informieren – denn geforscht wird auf diesem Feld laufend und eine heutige Erkenntnis kann schon morgen wieder als veraltet gelten.

    Aromastoffe

    Die meisten Folgemilchen schmecken lediglich nach Milch. Der Geschmackssinn eines Babys reift noch sehr lange und ist besonders für Süßes jetzt sehr empfänglich. Daher nehmen die meisten Babys den Milchgeschmack gut an und brauchen keine geschmackliche Abwechslung. Dagegen gibt es auch Folgemilchen mit leichtem Aroma. Meist handelt es sich dabei um Vanille, da diese mild ist und von Babys ebenfalls gut angenommen wird. Ernährungsphysiologisch notwendig ist Vanille aber nicht. Deshalb sollte bei einer solchen Folgemilch überprüft werden, ob es sich um natürliches (und damit völlig unbedenkliches) oder künstliches Aroma handelt. Eine künstliche Variante braucht ein Baby in der Folgemilch nicht.

    Baby-bekommt-FolgemilchAnnahme der Folgemilch durch das Baby

    Jedes Elternteil wird aus purer Neugier sicherlich irgendwann die Folgemilch des Babys probieren. Schließlich will man wissen, was man da jeden Tag füttert. Babys empfinden den Geschmack jedoch noch anders und auch die Eltern werden bald merken, dass jede Folgemilch eines anderen Herstellers doch etwas unterschiedlich schmeckt. Manche werden besser, andere eher weniger vom Baby angenommen. Dass das Baby seine Folgemilch auch austrinkt und nicht etwa verweigert, weil sie ihm nicht schmeckt, ist essenziell für seine gesunde Entwicklung. Deswegen wird auch auf die Annahme der Folgemilch durch Babys großen Wert gelegt.

    Herkunft des Eiweißes

    Meistens stammt das in der Folgemilch enthaltene Eiweiß aus Kuhmilch. Babys mit bekannter Allergie oder dem Risiko, eine Allergie zu entwickeln, da die Eltern oder auch nur ein Elternteil Allergiker waren, sollten diese nicht bekommen. Viele Eltern nehmen die steigende Anzahl der Allergiker in der Bevölkerung auch ohne ein Risiko ernst und wählen bewusst hypoallergene Milch. Diese verwendet Eiweiß aus anderen Quellen, beispielsweise ais Ziegenmilch. Die verwendeten Milchsorten sind in Europa wenig bekannt, weshalb es hierzulande kaum allergische Reaktionen auf sie gibt. In anderen Regionen der Welt mag das natürlich anders sein, was im Einzelfall berücksichtigt werden will. Allergische Babys lassen sich am besten durch den behandelnden Kinderarzt eine geeignete Folgemilch empfehlen.

    Bio-Qualität der Zutaten

    Babys sind empfindlich, auch wenn sie mit mehreren Monaten ihre erste Flasche Folgemilch erhalten. Bio-Qualität der Zutaten gewährleistet, dass sie in diesem empfindlichen Stadium ihrer Entwicklung nicht auch noch mit Schadstoffen in Berührung kommen, die sich hätten vermeiden lassen. In Folgemilchen sind immer auch Bestandteile zu finden, die natürlicher Herkunft sind. Diese wiederum können und sollten Bio-Qualität haben.

    Grosspack-Aptamil-ProfuturaLöslichkeit in Flüssigkeit

    Folgemilch wird heutzutage kaum noch als fertige Portion verkauft. Diese Art der Zubereitung macht in der Praxis einfach wenig Sinn – die Eltern bereiten sie lieber selber nach Bedarf aus Wasser und Pulver zu. Das Pulver sollte sich dementsprechend gut in der lauwarmen Flüssigkeit lösen und keine Klumpen bilden. Der Sauger würde Klumpen in der Folgemilch zwar aufhalten, allerdings blockiert dieser dann das feine Loch im Sauger und das Baby bekommt nicht mehr genug Milch. Das führt letztlich dazu, dass es frustriert schreit – und, dass die Eltern auf die Suche nach der Lösung seiner Frustration gehen müssen. Alternativ muss klumpende Folgemilch ausgesiebt werden, was auch nicht besonders angenehm ist. Vor allem dann nicht, wenn der Nachwuchs Hunger hat und das schon lautstark verkündet…

    Konsistenz der Folgemilch

    Je nach Zusammensetzung ist die Konsistenz einer Folgemilch mal dünn- und mal dickflüssiger. Besonders die stärkereichen Produkte werden gerne etwas dickflüssig, allerdings sollten sie auch nicht zu dick werden. Sauger von Flaschen haben nur ein sehr kleines Loch und durch diese muss genug Milch fließen können, damit das Baby die Flasche leeren kann. Selbst, wenn die Folgemilch gar nicht klumpt, kann sie nach einiger Zeit in der Flasche andicken und das Baby hat keine Freude mehr daran, sie zu trinken. Je ähnlicher die Konsistenz der der Muttermilch ist, desto eher nimmt das Baby die Folgemilch auch an.

    Worauf muss ich beim Kauf von Folgemilch achten?

    Kurzinformation zu führenden Herstellern

    Folgemilch-Milupa-MilumilFür Folgemilch gibt es einige wenige Hersteller, zwischen denen die Eltern von Flaschenkindern wählen können. Kleinere, wenig bekannte Hersteller, beispielsweise die Handelsmarken von Supermärkten und Drogerien, haben nur einen sehr geringen Marktanteil an den Umsätzen von Flaschenmilch auf dem deutschen Markt. Zu den bekannten Herstellern gehören:

    HIPP: Familienunternehmen aus der Schweiz, vertreibt die Marken HIPP und Bebivita und ist führender Hersteller von Anfangs- und Folgemilchen für Babys in Deutschland.

    Danone: französisches Unternehmen; liegt mit den Marken Milupa, Aptamil und Milumil an zweiter Stelle der Umsätze in Deutschland. Milumil war der erste vollständig synthetisch hergestellte Muttermilchersatz auf dem Markt.

    Nestlé: das einstige Pionier-Produkt ging über in die heutige Marke Alete.

    Alnatura: Alnatura war lange Zeit bei den Drogerie-Märkten der Kette dm zu bekommen und wird heute durch EDEKA verkauft. Neben der Folgemilch der Marke Alnatura wird sie auch unter dem Markennamen Biomio vertrieben.

    Deutsches Milchkontor: vertreibt die Kindermilch-Marke Humana.

    Alleine die Marke HIPP besitzt einen Marktanteil von rund 50%. Die übrigen Marken teilen sich die übrig gebliebene Hälfte des Marktes und orientieren sich dabei sehr an den qualitativen Maßstäben, die durch HIPP gesetzt werden.

    Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Folgemilch am besten

    Folgemilch kann genau wie fast jedes Babyprodukt entweder im Fachhandel, im Supermarkt, in einer Drogerie oder online erworben werden. Jede Möglichkeit hat Vor- und Nachteile.

    Die erste Folgemilch wird sicherlich in der kleinsten möglichen Ausführung irgendwann einmal im Laden mitgenommen, um auszuprobieren, ob das Baby diese bereits trinken will. Wenn es sie annimmt und der Wechsel erfolgt ist, wird die Folgemilch aber ein regelmäßig einzukaufender Posten auf dem wöchentlichen Einkaufszettel.

    Folgemilch-Nutrilon-Pronutra+Im Fachhandel können sich Eltern zur Folgemilch beraten lassen und von den Erfahrungswerten des Verkäufers profitieren. Dieser wird aus Erfahrung wissen, welche Folgemilchen bei Babys eher gut und welche weniger gut ankommen. Für Eltern, die ihre erste Folgemilch aussuchen und sich für eine Marke entscheiden müssen, ist das sicherlich eine große Hilfe. Allerdings hat der Fachhandel auch seinen Preis – und dieser kann teurer sein, da er schließlich auch eine fachkundige Beratung bietet. Auf Dauer wollen und können viele Eltern diesen Preis für die regelmäßig zu kaufende Folgemilch einfach nicht mehr bezahlen und suchen doch noch günstigere Alternativen.

    Diese finden sie meistens im Internet. Auch hier ist allerdings ein Preisvergleich zu empfehlen, da Online-Shops große Preisunterschiede aufweisen können. Insbesondere die auf Babybedarf spezialisierten Shops vertreiben Folgemilch gerne etwas teurer, da auch sie mittlerweile ein wenig Beratung anbieten können. Hotlines, Chats und hochwertige Beschreibungen der verschiedenen Folgemilchen erfordern auch Arbeitszeit.

    Eltern, die genau wissen, welche Folgemilch sie wollen, da sie diese regelmäßig kaufen, können diese in einem allgemeinen Shop oder auch auf Plattformen wie Amazon oder eBay günstiger bekommen. Beratung bekommen sie dort zwar eher weniger, allerdings profitieren sie von weitaus günstigeren Preisen.

    Ein weiterer Vorteil der Online-Bestellung ist die Lieferung nach Hause. Mit einem Baby verändert sich vieles und es ist nicht mehr so einfach, abends schnell noch zum Supermarkt zu flitzen und Folgemilch zu besorgen, wenn sie leer ist. Sie muss ständig auf Lager in der Küche sein und zur Verfügung stehen, wenn das Baby Hunger hat. Eine Lieferung Folgemilch kann dagegen auch zwischendurch mit dem Smartphone angefordert werden, denn die dafür erforderlichen fünf Minuten kann sich ein Baby sicherlich auch einmal selbst beschäftigen. In größeren Mengen eingekauft hält sich die Lieferung Folgemilch nicht nur eine Weile, sie spart manchmal sogar Geld. Der eine oder andere Online-Shop gewährt bei Einkauf von mehreren Artikeln Rabatte.

    Online gibt es nicht nur günstige Konditionen, sondern auch die Möglichkeit, neben der Folgemilch gleich noch weitere Bedarfe zu decken. Windeln, Pflegeprodukte, neue Kleidung, Spielsachen und Co. können gleich mitbestellt werden und ersparen den aufwendigen Weg ins wesentlich teurere Fachgeschäft – oder gleich in mehrere. Versandkosten entfallen bei größeren Bestellungen bei den meisten modernen Online-Shops, sodass dieser Grund gegen eine Online-Bestellung wegfällt. Dadurch ist der Kauf von Folgemilch wie bei vielen Babyprodukten im Internet effektiv eine gute Empfehlung für Eltern. Sie sparen Zeit, haben das Produkt zu Hause immer auf Lager und können zeitgleich weitere notwendige Produkte mitkaufen, die dadurch ebenfalls günstiger kommen können.

    Tipp: bei Online-Bestellungen sollte vorher immer nach Gutscheincodes gesucht werden. Manche Shops bieten diese auch bei Anmeldung zum Newsletter. In einem Fachgeschäft gibt es das zwar auch, aber seltener als im Internet.

    Wissenswertes & Ratgeber

    Die Geschichte der Folgemilch

    Folgemilch-Bioland3In früheren Jahrhunderten war ein Baby auf die Muttermilch angewiesen, um zu überleben. Stillschwierigkeiten, mangelnde Produktion von Muttermilch oder gar der Tod der Mutter des Kindes bei der Geburt waren für das Baby lebensbedrohlich, denn es gab keine Alternativen. Die Anfangs- und Folgemilch retteten seit ihrer Erfindung schon etlichen Babys das Leben, was heute gar nicht mehr so deutlich wahrgenommen wird. Heutige Mütter mit Stillschwierigkeiten würden ihre Babys ohne künstlich hergestellte Milchen immer noch verlieren.

    Vom Menschen hergestellte Babynahrung gibt es seit dem späten 19. Jahrhundert. Chemiker Justus von Liebig stellte die erste künstliche Babynahrung im Jahr 1865 und vermarktete sie damals als „Suppe für Säuglinge“. Nur kurze Zeit darauf erschien die erste Milch in Pulverform und war fortan als „Kindermehl“ bekannt. Liebigs Anfangs- und Folgemilchen waren in der Herstellung und Zubereitung nicht ganz einfach, deshalb gab es sie in mehreren europäischen Ländern zunächst nur auf Zubereitung durch den Laden. Oft wurde die Milch dort auch fertig angerührt. Die künstlich hergestellten Säuglingsmilchen waren ein Verkaufsschlager. Durch den Apotheker Henri Nestlé wurde das Kindermehl zu dem, was es heute ist, denn er fügte kondensierte Milch hinzu, nachdem er selbst mehrere seiner eigenen Geschwister in der Kindheit durch Nahrungsmangel verloren hatte und das Problem dieser Zeit selbst gut kannte. Auf dieser Geschichte beruhten bereits viele Werbekampagnen von Nestlé-Marken für Folgemilch.
    Seither wurden von weiteren Chemikern und Apothekern noch Anpassungen an der Milch vorgenommen, denn es handelte sich bei diesen Varianten tatsächlich schon um Folgemilch und weniger um Anfangsmilch. Für sehr kleine Säuglinge galten sie noch als ungeeignet. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich allerdings auch die Folgemilch so gut weiter, dass sie als Anfangsmilch verwendet werden konnte – was viele Frauen, die ihr Kind in jedwedem Alter nicht stillen konnten, natürlich übergingen und die Folgemilch auch einem sehr kleinen Säugling schon gaben.

    Zahlen, Daten, Fakten rund um die Folgemilch

    FlaschenkindDie erste Verwendung im kommerziellen Sinne fand die Folgemilch von Liebig in München. Hier packten zwei Apotheker sie als fertig angerühte Mischung in einzelnen Portionen ab und verkauften sie ab 1866. Von dieser ersten fertigen Folgemilch verkauften sich zwischen 1866 und 1867 innerhalb von 11 Monaten alleine in München 30.000 Portionen. Dies war ein eindeutiges Zeichen für die Notwendigkeit einer Folgemilch in der Bevölkerung, die damals noch keine Alternativen bei Stillproblemen kannte.

    Das im Jahre 1868 auf den Markt gekommene „Henri Nestlés Kindermehl“, welches eine Weiterentwicklung der Liebig-Suppe mit kondensierter Milch war, verkaufte sich noch wesentlich besser. In 18 Ländern wurden davon 670.000 Büchsen verkauft, solange es in dieser Form auf dem Markt war.

    Die erste rein synthetische Anfangs- und Folgemilch war das heute noch erhältliche und stetig weiterentwickelte Milumil der Firma Milupa. Entwickelt wurde sie im Jahre 1964 und ist noch heute in ihren verschiedenen Formen eines der führenden Milchprodukte für Säuglinge, Babys und Kleinkinder.

    Studienergebnisse der Universität Bonn kamen 2014 zu dem Schluss, dass 78% der Mütter von Neugeborenen diese voll stillen. Anfangsmilch erhalten nur 22% der Neugeborenen. Nach vier Monaten stillen schon nur noch 56% der Mütter, die übrigen Babys erhalten bereits Anfangs- oder Folgemilch. Diese Stillquoten sind rückläufig; mehr Frauen entscheiden sich mit der Zeit dazu, ihr Baby nicht mehr zu stillen, als noch vor einigen Jahren. Die WHO empfiehlt zwar, ein Baby so lange zu stillen, wie Mutter und Kind es wollen, und dies nach Bedarf – allerdings orientieren sich Frauen zumindest in den letzten Jahren wieder anders und greifen häufiger als bisher zur Flasche, um ihren Säugling zu ernähren. Je älter das Baby dabei wird, desto eher greifen sie auf Anfangs- oder gleich auf die Folgemilch zurück und stillen teilweise oder sogar voll ab.

    FAQ

    Aptamil-ZubereitungWas unterscheidet Anfangs- und Folgemilch?

    Eine Anfangsmilch ist ab der Geburt bis zur Aufnahme erster Beikost fürs Baby geeignet. Sie ersetzt die Muttermilch und enthält keine Stärke. Folgemilch wird dem Baby gegeben, wenn es Interesse an Beikost entwickelt, auch wenn es nur erste Bissen nimmt. Folgemilch enthält meistens schon Stärke, die das Baby sättigt, da es dies nun braucht. Es gibt sie in den Stufen 2 und 3 sowie für potenziell allergische Babys und Säuglinge mit problematischem Reflux, genau wie die Anfangsmilch auch. So ist ein nahtloser Umstieg bei Problemen möglich.

    Wie oft wird Folgemilch gefüttert?

    Die 2er-Folgemilch wird im Alter zwischen dem 4. und dem 10. Lebensmonat gegeben und stellt die Hauptnahrungsquelle eines Säuglings dar. Je nach Hersteller bekommt das Kind zwei bis drei Flaschen täglich. Die Dosierung des Pulvers ist der Packung zu entnehmen. Die 3er-Folgemilch wird ab dem 10. Lebensmonat so lange gegeben, wie das Kind sie möchte, und wird schrittweise durch Brei- oder feste Nahrung ersetzt. Zum Schluss reicht oft eine Flasche morgens oder abends, bis die Folgemilch ganz weggelassen werden kann.

    Ist Folgemilch für ein Kind schlecht oder schädlich?

    Muttermilch ist immer die beste Ernährung für ein Kind. Laut WHO sollte ein Baby so lange voll oder zumindest teilweise gestillt werden, wie Mutter und Kind es wollen – bis übers zweite Lebensjahr hinaus ist das vollkommen unproblematisch. Muttermilch ist insbesondere für ein Baby wertvoller als die Anfangsmilch – bekommt es bereits Folgemilch, ist es in seiner Entwicklung fast über das kritische Stadium hinaus, in dem es in großem Umfang vom Stillen und der Muttermilch profitiert. Moderne Anfangs- und Folgemilchen ähneln mittlerweile fast vollständig der Muttermilch und es gibt Stimmen, die sich sicher sind, dass einem Kind damit nicht geschadet wird. Denn wenn die Mutter beim Stillen angespannt ist oder dies einfach nicht (mehr) möchte, tut das schlussendlich auch dem Kind und dem Eltern-Kind-Verhältnis nicht mehr gut.

    Nützliches Zubehör

    BabyEine stillende Mutter kann einfach so mit ihrem Baby rausgehen und braucht nur an die Wickeltasche zu denken. Ein Flaschenkind braucht bereits etwas mehr Ausstattung. Dieses haben die Eltern jedoch ohnehin zu Hause und müssen es dann nur noch mitnehmen. Flaschenkinder werden außer Flaschen, Saugern und natürlich der Folgemilch selbst auch einen Babykostwärmer für das Wasser, anfangs einen Vaporisator für die Flaschenreinigung, eine kleine Flaschenbürste und für unterwegs eine Isolierhülle für eine fertige Babyflasche brauchen. Gerade anfangs profitieren Eltern von einer Thermoskanne, in der sie warmes Wasser unterwegs mitnehmen können.

    Ob der Babykostwärmer wirklich sein muss, müssen die jungen Eltern für sich selbst herausfinden. Theoretisch wäre es möglich, das Wasser für die Folgemilch jedes Mal im Topf, im Wasserkocher oder im Kessel aufzukochen und dabei zu versuchen, die Temperatur zu treffen. Mehr als lauwarm sollte die Folgemilch nicht zubereitet werden. Ein Babykostwärmer erreicht diese Temperatur leichter und die Folgemilch kann eine Weile warmgehalten werden, falls der Säugling nicht die ganze Portion auf einmal zu sich nimmt.

    Auch der Vaporisator muss nur in der ersten Zeit benutzt werden. Er reinigt die Flaschen und Saugaufsätze schonend mit Dampf – das tut er aber sehr gründlich. Durch die enorme Hitze des Wasserdampfes sind die Flaschen danach weitestgehend keimfrei. Sobald das Baby ein einigermaßen reifes Immunsystem entwickelt hat, hat der Vaporisator ausgedient. Für die Folgemilch muss er wahrscheinlich schon nicht mehr benutzt werden. Dafür kann er danach in einen Gemüsegarer umfunktioniert werden, beispielsweise für selbst gemachte Breie oder auch für eine gesunde Gemüsemahlzeit für die Eltern – das empfehlen sogar viele Hersteller von Vaporisatoren.

    Schlussendlich sollte die junge Familie auch ein luftdichtes und vor Feuchtigkeit schützendes Gefäß für das Milchpulver anschaffen. Folgemilch wird zwar in luftdichten, schützenden Tüten ausgeliefert, die aber nur so lange schützen, bis sie geöffnet werden. Danach können sie kaum noch fest genug verschlossen werden, um das doch recht empfindliche Folgemilchpulver zu schützen.

    Alternativen zur Folgemilch

    Folgemilch-Bioland3Da Folgemilch ab dem 4. Monat gegeben werden kann, bietet sich als Alternative das fortgeführte Stillen an. Muttermilch ist auch jetzt für das Baby noch eine gute Wahl und kann es weiterhin eine Weile voll ernähren. Beikost steht dem nicht im Wege und sollte trotzdem gegeben werden. Falls die Mutter aufgrund von Stillproblemen überlegt, auf Folgemilch zu wechseln, kann sie sich auch jetzt noch durch eine Stillberaterin professionelle Hilfe holen. Stillberaterinnen arbeiten beispielsweise im Krankenhaus, in dem die Frau auch entbunden hat. Sie können das Stillproblem fachmännisch analysieren und der Frau und ihrem Kind Lösungsansätze aufzeigen. Diese Option kommt vor allem dann in Frage, wenn die Mutter grundsätzlich weiter stillen möchte.

    Babys, die bereits etwas mehr Beikost als nur einige Löffelchen zu sich nehmen, könnten auch auf die Folgemilch verzichten. Die Mutter kann jetzt einfach abstillen und das Baby entweder mit Brei oder bereits mit erster fester Nahrung versorgen. Es gibt allerdings keine fixe Altersgrenze, ab der diese Art der Ernährung pauschal sinnvoll ist. Breie können zwar bei guter Verträglichkeit die Hauptnahrungsquelle darstellen, sobald das Baby eine ausreichende Menge isst – dennoch sollte das Weglassen einer Folgemilch vorher mit dem Kinderarzt besprochen werden. Es kann bereits bei einem Einjährigen so weit sein, dass er gut ohne Folgemilch zurechtkommt, wenn die Ernährung ansonsten stimmig ist. Andererseits kann ein zweijähriges Kind noch auf seine Folgemilch bestehen – und sei es nur, weil es sie gerne trinkt. Grundsätzlich aber ist die Ernährung mit Brei oder fester Nahrung statt Folgemilch nicht falsch und wird irgendwann sowieso passieren.

    Folgemilch-Holle-2Alternativen zur Folgemilch auf Basis von Kuhmilch bieten sich mittlerweile einige. Auch Ziegen, Pferde oder Büffel geben Milch – und mit diesen sind gerade Europäer bislang wenig in Berührung gekommen. Deswegen reagieren sie auch nur sehr selten allergisch darauf. Hypoallergene Folgemilch ist vor allem bei Allergiker-Babys oder Kindern allergischer Eltern eine Alternative zur handelsüblichen Folgemilch, die ihm für sein weiteres Leben den entscheidenden Vorteil bietet, nicht so früh schon eine Allergie durch Kontakt mit Allergenen in Kuhmilch zu entwickeln.

    Weiterführende Links und Quellen

    https://de.wikipedia.org/wiki/Babynahrung – alles über Folgemilch und andere Formen der Babynahrung, ihre Entwicklung und weltweite Benutzung und Bedeutung.

    http://www.alete.de/de/ernaehrungstipps/anfangsmilch-oder-folgemilch-was-ist-der-unterschied/ – was ist eigentlich Anfangs- und was ist Folgemilch? Worin liegt der Unterschied und was ist für mein Baby richtig?

    http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Baby+Kind/Ernaehrung/Stillen-oder-Flasche-368.html – stillen oder doch die Flasche geben? Eine Krankenschwester und eine Kinderärztin diskutieren die Vor- und Nachteile in einem hochwertig geschriebenen, nicht wertenden Artikel.

    http://www.baby-und-familie.de/saeuglingsnahrung – eine ausführliche Richtlinie, was Mütter (und Väter) beim Füttern mit der Flasche anstelle des Stillens beachten sollten.

    http://www.wunschfee.com/inhalt/fit-gesund/artikel/flaschenkinder – wenn die Mutter nicht stillen kann oder will – eine Auflistung der möglichen Gründe und Optionen im Fall der Fälle für Mutter, Kind und auch für den Papa.

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