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ExpertenTesten

Milchpumpen Test 2017 • Die 6 besten Milchpumpen im Vergleich

Wie funktioniert eine Milchpumpe?

Lansinoh Affinity Pro Elektrische Milchpumpe AnwendungAuch wenn die Milchpumpen nur unscheinbar aussehen, sie verschaffen der stillenden, jungen Mutter ein Stück Unabhängigkeit und Freiheit. Milchpumpen haben einen gewissen Anteil an der privaten und beruflichen Emanzipation der Mütter. Egal, ob elektrische oder handbetriebene Milchpumpe, mit ihr haben Frauen unabhängig von der Uhrzeit ein selbstständiges Leben im Heim und auf der Arbeit.

Trotz der Steigerung des Selbstwertgefühls ist das Verhältnis zwischen toter Technik, Psyche und Biorhythmus der Frauen nicht ganz in Einklang zu bringen. Die Milchpumpe bedeutet neben der Freiheit der Mutter immer eine Einschränkung für das Baby. Es muss in der Zeit des Fütterns auf die enge Bindung, die durch das Stillen entsteht, verzichten. So sind Startschwierigkeiten beim Abpumpen, die besten Zeitpunkte für das Abpumpen und die bestmögliche Aufbewahrung der Muttermilch immer wieder ein Thema bei den jungen Müttern.

Bestenliste der Milchpumpen im Test 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Die ARDO 63.00.63 – Calypso-to-go ist Vergleichssieger im Milchpumpen Test.Der Vergleichssieger Medela elektrische Doppel-Milchpumpe Swing MaxiArdo 63.00.194 Calypso elektrische MilchpumpeMedela elektrische Milchpumpe SwingLansinoh Affinity Pro elektrische MilchpumpePhillips Avent elektrische Einzelmilchpumpe

ARDO 63.00.63 - Calypso-to-go

Medela elektrische Doppel-Milchpumpe Swing Maxi

Ardo 63.00.194 Calypso elektrische Milchpumpe

Medela elektrische Milchpumpe Swing

Lansinoh Affinity Pro elektrische Milchpumpe


Phillips Avent elektrische Einzelmilchpumpe


 Bewertung 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5
MaterialBPA-freiBPA-freik.A.BPA-freik.A.u.a. Silikon
FarbeWeiß/GrünWeiß/GelbWeiß/GrünWeiß/GelbWeiß/ViolettWeiß/Violett
Artikelgewicht3,6 kg1,5 kg1,1 kg0,220 kg0,630 kg0,839 kg
Maße39,8 x 27,4 x 22,4 cm12 × 13 × 5,7 cm29,8 x 23,2 x 8,8 cm12 × 13 × 5,7 cm14 x 24 x 20,5 cm9,5 x 30,2 x 23,4 cm
inkludierte Milchflasche Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken
Batterie- und Netzbetrieb Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken
Erweiterbar Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken
Vakuum und Zyklus individuell einstellbar Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Hakenk.A.k.A.
inklusive Brusthaube Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken Grüner Haken
elektronische Doppelmilchpumpe Grüner Haken Grüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusive Grüner Hakennicht Inklusive
Vorteile

  • 3 Brustglockengrößen im Lieferumfang
  • viel Zubehör

  • kann manuell bedient werden
  • Gürtelclip ermöglicht einen flexiblen Einsatz der Pumpe
  • Calma-Sauger

  • besonders leiser Betrieb
  • erstklassige und kantenfreie Verarbeitung
  • einfache Anwendung

  • geringes Eigengewicht
  • kann manuell bedient werden
  • einfache Bedienung
  • Gürtelclip ermöglicht einen flexiblen Einsatz der Pumpe
  • Calma-Sauger

  • kann manuell bedient werden
  • geringes Eigengewicht

  • wenige Einzelteile
  • spezielle Massagekissen
  • Brustpflegeprodukte
Handhabung
Funktionen
Reinigung
Preis- / Leistung
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
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Damit der Umgang mit der Pumpe von Anfang an funktioniert und die Milch fließt, ist Zeit der wichtigste Faktor. Hierbei ist besonders wichtig, auf die Signale des Körpers zu achten. Da das Gehirn, welches für den Milchfluss zuständig ist, bei der Pumpe anders reagiert, als wenn das Baby gestillt wird, ist die Entspannung der Mutter besonders wichtig.

Auch die Geräusche, welche die Milchpumpe abgibt und die Bewegungen der Pumpe haben oftmals einen negativen Einfluss auf das Gefühl der Mutter. So kann die Milch nicht richtig fließen.

Die Lieblingsmusik, absolute Ruhe und Zeit sorgen für die Entspannung der Mutter und lassen die Milch mit der Milchpumpe fließen. Mütter müssen gelassen bleiben und können den Milchfluss nicht anders beeinflussen.

Medela Swing-moderne_elektrische Milchpumpe Klappt es nicht so richtig, ist das Abpumpen zu stoppen und der Behälter beiseitezustellen. Etwas später kann dann ein neuer Versuch gestartet werden. Auch hilft es am Anfang des Abpumpens, an der einen Brust das Baby anzulegen und an der anderen Brust die Pumpe. Durch die entstehenden Reize durch das Baby fließt die Milch deutlich besser.

Auch ein Erwärmen der Brust vor dem Abpumpen mit einem Kirschkernkissen z. B. oder die Massage der Brüste kann oft helfen. Ein Wechseln der Brüste nach jeweils 10 Minuten abpumpen kann ebenso helfen. So muss jede Frau das für sich beste Patent finden. Nach einer gewissen Zeit finden alle Frauen zur besten Methode, damit die Milch fließt.

Die Funktion der Milchpumpe ist denkbar einfach

Sie kann entweder elektrisch oder manuell betrieben werden. Bei beiden Pumpen entsteht ein Unterdruck. Hierzu wird die Brust mit einer Haube verschlossen, in der der Unterdruck entsteht. So wird die Milch aus der Brust herausgesaugt. Dabei fängt die Haube die Milch auf und leitet sie in einen Auffangbehälter.

Der Umgang mit der Milchpumpe ist für viele Mütter befremdend und gerade zu Beginn nicht ganz einfach. Mithilfe von Zeit, Entspannung und einigen Tipps wird das Abpumpen jedoch leichter. Ein entspannter Körper ist das A und O beim Abpumpen genauso wie beim Stillen. Hierzu sollte der Oberkörper leicht nach vorne gebeugt werden und die Mutter vollkommen entspannt sitzen. Leise Lieblingsmusik sorgt bestenfalls für die nötige Entspannung. Der Milchfluss wird ideal angeregt, wenn das Baby zeitgleich an der anderen Brust saugt oder sich zumindest mit im Zimmer befindet. Auch ein Wechsel der Brüste sorgt für einen gleichmäßigen Milchfluss.

Auf keinen Fall sollte sich die Mutter unter Zugzwang befinden. Dies stört den Milchfluss und sorgt eventuell sogar für einen Milchstau.

Vor dem Gebrauch der Milchpumpe kann die Brust leicht angewärmt oder angenehm massiert werden. Selbst beim Abpumpen sorgen kreisende, langsame Bewegungen für Entspannung, eine verbesserte Durchblutung und einen gleichmäßigen Milchfluss. Gehört die Milchpumpe auch in gewissem Sinne zur Grundausstattung für Mutter und Kind, so will der richtige Umgang damit erlernt werden. Hierzu ist eine einfache Bedienbarkeit natürlich von Vorteil. Auch sollten keine infernalischen Geräusche der Pumpe die Entspannung stören. Ebenso sind einstellbare Saugintervalle und Saugstärken von Vorteil um das Abpumpen zu erleichtern. Professionelle Klinikpumpen, die zudem das Absaugen beider Brüste gleichzeitig ermöglichen sind für Mütter in den Krankenhäusern oder in Apotheken leihweise erhältlich. Diese ersparen natürlich erheblich Zeit beim Abpumpen.

Medela Swing-moderne elektrische Milchpumpe Egal, welche Pumpe von den Müttern gewählt wird, genau wie beim Stillen will der optimierte Umgang damit erlernt sein. Zeit, Ruhe und eine gewisse Gelassenheit sind hierbei erforderlich. Stress und Ärger sind jedoch beim Milchfluss eher hinderlich. Da von den jungen Müttern ein neuer Tagesablauf geschaffen werden muss und sie gerade in der ersten Zeit häufig über Müdigkeit klagen, sind hier die Väter gefragt. Sie sollten idealerweise den Müttern einige Lasten abnehmen. Dann klappt es auch mit dem Abpumpen!

Vorteile der Handpumpe

  • es ist die billigste Variante
  • die Frequenz und Pumpstärke ist frei regelbar
  • sie kann ohne Strom verwendet werden.

Nachteile der Handpumpe

  • die Mutter benötigt beide Hände zum Abpumpen einer Brust
  • die Abpumpzeit verlängert sich.

Elektrische Milchpumpen funktionieren ebenso wie Mechanische. Hierbei sorgt lediglich ein Motor für den Unterdruck. Die Unterschiede der elektrischen Pumpen sind nur in der Qualität vom Motor und in der Regelung des Ablaufs beim Pumpen festzustellen.

Vorteile der elektrischen Milchpumpe

  • schnelleres Abpumpen als bei der mechanischen Pumpe
  • beidseitiges Abpumpen ohne Einsatz der Hände ist möglich.

Nachteile der elektrischen Milchpumpe

  • die Frequenz und Stärke sind nur teilweise regulierbar
  • die meisten Modelle benötigen Strom
  • die elektrischen Pumpen sind teuer bis sehr teuer.

Vorteile einer Milchpumpe

Die Frage einer Nutzung der Milchpumpe stellt sich für viele Frauen bereits im Krankenhaus. Ist das Kind zu schwach, um Milch aus der Brust zu saugen oder handelt es sich um ein Frühchen, muss das Kind per Sonde ernährt werden. Hierzu muss die Mutter die Milch abpumpen. Auch Schädigungen des Neugeborenen, die in einer Spezialklinik behandelt werden müssen, in der die Mutter nicht untergebracht werden kann, machen den Einsatz der Milchpumpe erforderlich. Hier sollten die Mütter in jedem Fall abpumpen, denn nichts ist wertvoller für das Neugeborene, als die Milch der Mutter. Auch bleibt der Milchfluss der Mutter für später erhalten. Am häufigsten jedoch wird Milch abgepumpt, weil die Mutter ihre persönliche Freiheit genießen möchte, wieder arbeiten gehen muss oder will und die Betreuung des Neugeborenen einer anderen Person überlässt. Viele Mütter möchten trotzdem, dass das Kind nicht mit der industriell gefertigten Muttermilch aufwächst, und pumpen aus diesem Grund ab.

In den ersten 6 Monaten stellt die Muttermilch die ideale Ernährung für das Kind dar. So kann die frischgebackene Mutter Milch auf Vorrat anlegen, ihre Freiheit genießen und trotzdem ist das Baby bestens versorgt. Mütter können unbeschwert etwas ohne Kind unternehmen, wenn die Fütterung des Kindes gesichert ist, und auch ihr Arbeitsleben direkt nach der Geburt wieder aufnehmen.

Ein weiterer deutlicher Vorteil besteht in der Entlastung der Brust beim Abpumpen. Gerade am Anfang der Milchproduktion, wenn also viel Milch in der Brust produziert wird, kann die Pumpe einen Milchstau vorbeugen. Zudem wird die Milchproduktion angeregt, wenn das Neugeborene am Anfang noch unregelmäßig nach Essen verlangt oder die Mutter zu wenig Milch produziert. Durch das Abpumpen kann auch das Füttern auf die Eltern gleichmäßig verteilt werden, denn die abgepumpte Milch wird aus dem Fläschchen verabreicht. So erhalten beide Elternteile sofort eine enge Bindung zum Neugeborenen.

Im Normalfall treten beim Abpumpen keine großen Komplikationen auf, wenn die Mutter sich die Ruhe antut. Muttermilch ist bestmöglich geeignet für das Neugeborene denn sie ist wohltemperiert und frisch. Auch muss die Brust beim Abpumpen nicht sterilisiert werden, wohl aber die Pumpe und das Fläschchen. Lediglich ist das Abpumpen mit mehr Arbeit verbunden, als das Stillen.

Wird die Muttermilch länger aufbewahrt oder sogar eingefroren, gehen jedoch viele wichtige Bestandteile verloren.

Auch sorgt die Fütterung abwechselnd mit der Brust und mit dem Fläschchen oftmals für eine Verwirrung beim Saugen des Babys. Dafür zuständig ist die differenzierte Saugbewegung zwischen Flasche und Brust.

Am besten ist es, die abgepumpte Milch über eine Pipette, einen Löffel oder über einen Becher zu verabreichen. So wird die Saugverwirrung des Babys verhindert. Aufgrund dieser Umständlichkeit ist das natürliche Stillen in jedem Fall vorzuziehen. Nur wenn das Stillen aus bestimmten Gründen nicht möglich ist, soll auf die Milchpumpe zurückgegriffen werden. So kann die frischgebackene Mutter beruhigt ihrer Beschäftigung nachgehen, ohne dass das Kind auf die wichtige, nährstoffhaltige Muttermilch verzichten muss. Zur Aufbewahrung der Milch ist jedoch einiges zu beachten.

Wer sich als Alternative zum Stillen eine Milchpumpe zulegt, der muss die Haltbarkeit der Milch beachten. Folgende Haltbarkeitsdauer ist mehrfach getestet worden:

  • ungekühlt bei höchstens 15 Grad bis zu 24 Stunden
  • ungekühlt bei 19 bis 22 Grad jedoch nur 6 bis 8 Stunden
  • im Kühlschrank bei 0 bis 4 Grad gekühlt maximal 8 Tage, wenn die Milch im kühlsten Bereich steht
  • im Gefrierfach (ohne Tür in den Kühlschrank integriert) eingefroren 1 bis 2 Wochen
  • im Gefrierfach (mit Tür in den Kühlschrank integriert) eingefroren 3 bis 4 Wochen
  • im separaten Gefrierbereich mit -19 Grad bis zu 6 Monate.

Immer bedenken sollten Mütter jedoch, dass bei der längeren Aufbewahrung wichtige Nährstoffe in der Muttermilch verloren gehen.

So wurden die Milchpumpen getestet

Philips Avent SCF332-01 Elektrische EinzelmilchpumpeBei der Testreihe wurde zwischen der elektrischen und der manuellen Pumpe unterschieden. Ferner müssen gewisse Ansprüche an das Material sowie an das Zubehör gesetzt werden.

Auch die Intensität des Pumpvorgangs ist beim Test entscheidend. Pumpen, die mit Handbetrieb laufen, sind ideal für gelegentlichen Gebrauch oder für Mütter, die viel unterwegs sind. Auch wenn eine Brustentzündung vorherrscht oder zu viel Milch produziert wird, ist eine manuelle Milchpumpe optimal. Manuelle Pumpen haben zudem den Vorteil dass sie handlich, wie auch leicht sind und bequem im Handgepäck verstaut werden können. Auch daraufhin wurden die verschiedenen Milchpumpen getestet. Wer das Füttern einer anderen Person überlassen möchte, sollte beim Zubehör eine zweite Flasche besitzen. So kann das Abpumpen unterwegs wie auch das Füttern zu Hause unabhängig voneinander geschehen. Bei den Tests zum Pumpkonzept wurde schnell deutlich, dass Pumpen die mithilfe eines großen Gummiballes ein Vakuum erzeugen, sehr ungenau arbeiten.

Auch ist das Pumpen damit kräftezehrend, umständlich und im übelsten Falle sogar sehr schmerzhaft. Einfache Modelle arbeiten in der Vakuumdosierbarkeit nach dem Prinzip der Willkür.

Elektrische Milchpumpen werden mit Batterien oder per Netz betrieben. Auch können viele Modelle zusätzlich manuell betrieben werden. Elektrisch betriebene Pumpen sind kräfteschonend und komfortabel. Aus diesem Grund werden sie gerne von wieder berufstätigen Müttern verwendet. Wenn also regelmäßig Muttermilch abgepumpt wird, haben unsere Testpersonen die elektrischen Pumpen bevorzugt. Hierbei übernimmt ein Motor die Bildung des Vakuums und simuliert das Saugen des Babys. Bei den Tests als beste Modelle haben die Milchpumpen mit zwei Phasen abgeschnitten. Neben der eigentlichen Pumpphase arbeitet hier die zweite Phase getrennt zur Stimulation und sorgt für den ausreichenden Milchfluss. Genauso wie bei der Handpumpe ist auch bei der elektrischen Pumpe das Vakuum individuell einstellbar. Hierbei muss auf die zu erreichende Größe des Vakuums geachtet werden. Im Normalfall erreichen elektrische Milchpumpen ein größeres Vakuum gegenüber den Handpumpen. Dadurch fällt auch die Höhe der Saugstärke bei Pumpen mit Batterie- oder Netzbetrieb anders aus. Dies wurde ebenfalls bei der Testreihe berücksichtigt.

Ardo Calypso-elektrische MilchpumpeDie moderne Generation der Milchpumpen besitzt ein elektronisches Gedächtnis. Hier kann die Mutter den persönlichen Pumpstil mittels einer Memory-Funktion einspeichern. Geschwindigkeit des Pumpvorgangs und die Intervalle werden so gespeichert und müssen nicht bei jedem Pumpvorgang neu festgelegt werden. Wer also über einen längeren Zeitraum abpumpen möchte, nimmt das höhere Preissegment dieser Pumpen aufgrund der Bequemlichkeit und wegen des Komforts in Kauf. Die Kernfrage bei allen Tests galt immer der Frage nach der Lautstärke der Geräte. Dies hört sich zwar überflüssig an, kann jedoch im Alltag mit dem Baby ganz schön nerven. Auch wird oftmals des Nachts die Milch abgepumpt, denn die beste Zeit ist immer während der Schlafphasen des Kindes, und der Partner kann sich dadurch erheblich gestört fühlen. Unsere Tests haben ergeben, dass manche elektrische Pumpen einen infernalen Lärm verursachen. Nicht selten sind sie so laut, wie ein lauter, elektrischer Rasierapparat. Kann sich die Mutter im Falle der Berufstätigkeit nicht an einen stillen Ort zurückziehen, verhindert die Lautstärke oftmals die Nutzung der Pumpe. Viele Hersteller forschen daher im Bereich der Geräuschentwicklung. Bei jeder Art der Pumpen sollte die Nutzerin darauf achten, dass der Aufsatz der Pumpe auf alle handelsübliche Babyflaschen passt. So ist man nicht auf bestimmte Babyflaschen mit Standardgewinde festgelegt.

Auf was ist beim Kauf einer Milchpumpe zu achten?

Eigentlich ist die Funktion der Milchpumpen identisch, egal ob mechanisch oder elektrisch. Besonders wichtig ist das richtige Ansetzen, denn das Vakuum kann bei einer falsch angesetzten Pumpe Risse in der Brustwarze entstehen lassen. Sitzt die Milchpumpe richtig, saugt sie ähnlich wie die Saugbewegungen des Babys. Lässt sich die Saugstärke bei den elektrischen Milchpumpen einstellen, kann die Mutter die individuelle Einstellung wählen. Zu Beginn können immer nur wenige Milliliter abgepumpt werden, das ist völlig normal. Hat die Mutter Übung, steigert sich die Menge automatisch. Im Normalfall sollte nicht länger als 20 Minuten abgepumpt werden. Dies belastet die Brust nicht all zu sehr.

Elektrische Pumpen sind in dem Moment abzuschalten, wenn sie nicht abpumpen, denn sonst wird die Entfernung der Pumpe äußerst schmerzhaft.

Einzelteile der Pumpe können entweder von Hand oder in der Spülmaschine gesäubert werden. Beim Spülen mit der Hand sollten die einzelnen Teile nicht abgetrocknet werden, da es sonst wieder zu Verunreinigungen kommen kann. Idealerweise werden die einzelnen Teile nicht gespült, sondern nur sterilisiert. Ein Vaporisator, ein Mikrowellen-Sterilisationsgerät oder das Abkochen im Topf ist hier optimal.

Beim Kauf jeglicher Milchpumpen ist darauf zu achten, dass der Trichter zum Pumpen auf die Brustwarze exakt passt, egal ob bei der manuellen oder der elektrischen Pumpe. Empfindliche Brustwarzen werden mit besonders weichen Pumptrichtern geschont. Ein zusätzliches Massagekissen in der Saugglocke der Milchpumpe sorgt für eine zusätzliche Stimulation beim Abpumpen, da es die Brust massiert. Dies regt ebenso den Milchspendereflex an. Ferner ist zu beachten, dass:

  • Pausen von 5 bis 8 Minuten zwischen den Pumpvorgängen eingehalten werden
  • fließt die Milch zunächst schleppend und nur gering, kann mit einer Massage der Brust der Milchfluss verbessert werden
  • am Besten immer im Beisein des Babys abpumpen, denn so wird der Milchfluss durch die Hormonausschüttung angeregt
  • der Auffangbehälter mit der aufgefangenen Milch sollte immer sicher abgelegt werden
  • der Milchtrichter muss gemäß der Bedienungsanleitung gehalten werden
  • am Anfang ist ein schnelles Abpumpen mit geringer Saugstärke empfohlen – später wird langsamer mit höherer Saugstärke abgepumpt – ideale Simulation vom Saugrhythmus eines Babys.

Ferner ist beim Kauf von elektrischen Milchpumpen darauf zu achten, dass

  • die Milchpumpen leicht und kompakt sind
  • über eine geringe Lautstärke beim Abpumpen verfügen
  • eventuell über die Möglichkeit des beidseitigen Abpumpens verfügen
  • mit innovativer Technologie vor dem Überlaufen geschützt wird
  • mit Netz- oder Akkubetrieb (Batteriebetrieb) laufen
  • ein Umschalten auf Handbetrieb möglich ist
  • angenehmes und effizientes Abpumpen durch das Zwei-Phasen-System
  • die Mutter sich beim Abpumpen wohlfühlt
  • die Saugstärke und dessen Rhythmus zu den Bedürfnissen der Mutter passend gewählt werden
  • die Pumpe und dessen Zubehör schadstofffrei hergestellt wurde
  • die Milchpumpe leicht zu reinigen ist
  • als Zubehör unbedingt ein passender Sauger, der die Brust nachahmt mitgeliefert wird.

Was kostet eine Milchpumpe?

Milchpumpen müssen nicht immer neu gekauft werden, denn es gibt sie ebenfalls im Verleih. Hiervon sind jedoch nur elektrische Milchpumpen betroffen, denn mechanische werden nicht verliehen. Diese gibt es allerdings auch bereits ab 5 Euro im Handel. Exklusivere Modelle der Handpumpen können bis zu 30 oder 40 Euro kosten.

In sehr unterschiedlichen Preisspannen werden die elektrischen Pumpen angeboten, sodass ein Vergleich unbedingt ratsam ist. Die optimale Pumpe muss sich dem Bedarf von Mutter und Kind anpassen können, und ob diese dann letztendlich gekauft oder gemietet wird, hängt von der Häufigkeit der Nutzung ab. In Apotheken, im Onlineversand, Drogerien, großen Kaufhäusern oder Sanitätshäusern sind Milchpumpen in der elektrischen wie auch der mechanischen Ausführung erhältlich. Die Preisspanne hierfür reicht von 80 bis mehreren Hundert Euros, je nach Einstellungsmöglichkeiten, Zubehör und Leistung. In jedem Fall wird mit der elektrischen Variante Zeit gespart und die Bedienbarkeit ist einfach und bequem. In der Preisspanne über 100 Euro handelt es sich jedoch schon um Spitzenmodelle, die sich wirklich nur für das dauerhafte Abpumpen und/oder für mehrere Kinder lohnen. Wird jedoch nicht dauerhaft abgepumpt, sondern wie z. B. nur die erste Zeit bei Frühchen, lohnt sich eine Miete der Milchpumpe eher. Zum Preis zwischen 1,50 und 3,00 Euro pro Tag können die unterschiedlichsten Pumpen in der Apotheke oder dem Sanitätshaus ausgeliehen werden. Zusatzmaterial wie Brustwarzenaufsätze und Schläuche sind mit ca. 30 Euro angesetzt und müssen aus hygienischen Gründen von der Mutter selbst gekauft werden.

Lansinoh Affinity Pro Elektrische MilchpumpeDie Kosten für eine Milchpumpe werden niemals komplett von den Krankenkassen übernommen. Bei kurzfristiger Nutzung der Milchpumpe übernimmt die Krankenkasse unter bestimmten Voraussetzungen den Mietpreis. Eine Frühgeburt, Flach- bzw. Hohlwarzen, Brustentzündungen oder eine Trinkschwäche des Kindes können diese Voraussetzungen erfüllen. Die Kosten werden jedoch von der Krankenkasse nur übernommen, wenn der Kinder- oder Frauenarzt die Notwenigkeit mit einem Rezept bescheinigt. Die Übernahme der Kosten ist jedoch bundeslandabhängig nur für 4 bis 6 Wochen garantiert. Benötigtes Zusatzmaterial zu den Pumpen kann vom Arzt ebenfalls per Rezept verordnet werden. Diese Kosten übernimmt die Krankenkasse ebenfalls. Wird ein Folgerezept ausgestellt, so wird die Krankenkasse auch verlängert die Kosten übernehmen. So haben auch Kinder von Wenigverdienern die Möglichkeit in den Genuss der wertvollen Muttermilch zu kommen.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Milchpumpe am Besten

Philips Avent SCF332-01 Elektrische Einzelmilchpumpe SaugerDa die Milchpumpe vollkommen auf die Bedürfnisse von Mutter und Kind abgestimmt sein sollte, sind Vergleiche unerlässlich.
Dafür sind Preisspanne und Funktion der Milchpumpen auch zu differenziert. Oftmals geben Hebammen nützliche Tipps, welche Milchpumpe für die jeweilige Mutter am besten geeignet ist. Hat die Mutter sich für ein Modell entschieden, sollte die Nutzung erst mal über den Verleih getestet werden. Dies ist bei elektrischen Pumpen, die sowieso kostenintensiver sind, immer ratsam.

Auch diverse unabhängige Produktberichte und Kundenrezensionen können von der Mutter als Hilfsentscheidung zurate gezogen werden. Vor- bzw. Nachteile werden von diesen Testern genauestens unter die Lupe genommen und auch veröffentlicht. Kundenrezensionen spiegeln die Zufriedenheit oder die Unzufriedenheit der Kundinnen wieder und sind sehr hilfreich. Hat die Mutter das Modell ihrer Wahl gefunden und dieses Gerät bereits mehrere Tage ausgeliehen, um den Praxistest durchzuführen, geht es an die Überlegung: Wo kaufe ich diese Milchpumpe? Im Normalfall ist die nächstmögliche Apotheke, eine Drogerie, ein großes Kaufhaus oder das Sanitätshaus der richtige Ansprechpartner. Häufig wird die Pumpe dort gekauft, wo sie zuvor ausgeliehen wurde. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn gerade in Apotheken, Drogerien oder Sanitätshäusern sind die Kosten extrem überhöht. Hier lohnt in jedem Fall ein Vergleich der unterschiedlichen Sanitätshäuser wie auch bei den Apotheken.

Am günstigsten kommt die Mutter mit einem Onlinevergleich weg. Hier können diversen Anbieter mit ihren Preisen und den jeweiligen Funktionen sowie der Handhabung per Klick verglichen werden und es gibt Portale, die automatisch die günstigsten Angebote heraussuchen. Wer eine Milchpumpe online kauft, hat zudem die Möglichkeit Sonderangebote zu nutzen und profitiert eventuell von vergünstigten oder sogar kostenlosen Zusatzprodukten. Unabhängige Testportale, die zuvor eingesehen wurden, bieten ebenfalls auf einen Blick Preisvergleiche an und weisen auf den günstigsten Anbieter für das jeweilige Modell. Ebenso hat die Mutter online die Möglichkeit eine gebrauchte Milchpumpe in diversen Portalen zu erstehen. Wer also eine Pumpe nur kurzzeitig benötigt und keine Miete dafür zahlen möchte, der ist mit diesen Portalen gut beraten. Viele Mütter nutzen bereits den Onlinevertrieb von Milchpumpen und sonstigem Zubehör für das Baby und sind vollauf zufrieden.

Alternativen zur Milchpumpe

Die beste Alternative ist natürlich das Stillen des Kindes. Wer jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht stillen kann, weil z. B. ein Frühchen über eine Sonde ernährt werden muss, die Mutter über Brustwarzenentzündungen klagt oder Hohl- bzw. Flachwarzen verfügt, der sollte zur Milchpumpe greifen. Auch kann es passieren, dass das Kind trinkfaul ist und somit beim Stillen nicht ausreichend versorgt werden kann. Hier sorgt die Milchpumpe für ein vereinfachtes Trinken und versorgt das Baby mit der wertvollen Muttermilch.

Medela Swing-moderne elektrische Milchpumpe Ein wichtiger Punkt für junge Mütter ist die individuelle Freiheit, die beim Stillen eingeschränkt wird. So können stillende Mütter nur schlecht frühzeitig wieder in den Beruf zurückkehren oder gehen kaum noch mit Freunden aus. Hier schafft das Abpumpen eine gewisse Freiheit, denn das Kind kann von anderen Personen gefüttert werden. Die Meinungen der abpumpenden Mütter gehen hier weit auseinander. Die einen finden es praktisch, einfach und unkompliziert und genießen die neu gewonnene Freiheit, die anderen sehen die Pumpe nüchtern und eher zwiespältig. Sehen sich Frauen die stillen als „Milchkuh“, die unattraktiv und immer müde ist, so genießen diese die Freiheit mit der Milchpumpe. Diese Freiheit bedeutet jedoch für viele Mütter ebenfalls, auf das intime Gefühl, welches sich zwischen Mutter und Kind beim stillen entwickelt, zu verzichten. Für das Kind bedeutet dies immer, dass die Hauptbezugsperson wegfällt, die symbiotische Stillbeziehung kommt zu kurz. Diese Trennungserfahrungen können manche Neugeborenen nur schwer verarbeiten. Manchmal ist jedoch die verfrühte Rückkehr in den Beruf dringend erforderlich und unabänderbar. Hier ist das Abpumpen der Milch und somit die Fütterung durch eine andere Person nötig.

Grundsätzlich ist die Verabreichung von Muttermilch, ob durch das Stillen oder Füttern der abgepumpten Milch immer der industriell gefertigten Milchnahrung vorzuziehen. Abwehrstoffe der Mutter können nun mal nur über die Muttermilch übertragen werden. Hierzu ist jedoch die richtige Pumpe nötig. Diese sollte effektiv arbeiten und die Saugbewegungen des Kindes optimal nachempfinden. Im Normalfall macht der Säugling 1,3 Saugbewegungen pro Sekunde, was ca. 60 Zyklen beim Saugen in der Minute entspricht. Hierbei entsteht ein Saugdruck von 50 bis 230 mmHg. Die optimierte Pumpe sollte daher mit 30 bis 60 Zyklen in de Minute und mit einem Saugdruck von 40 bis 250 mmHg arbeiten. Am Anfang sollte die Stärke ca. 200 mmHg betragen und später, wenn der Milchfluss gesichert ist, erhöht werden. Pumpen mit zu niedriger Zyklenzahl können eher schmerzhaft von der Mutter empfunden werden, da die Warze zu lange in dem Saugtrichter verbleibt.

Auch wird die Stimulation der Brust mit niedriger Zyklenzahl vermindert. Neben der erhöhten Hygiene bei der Milchpumpe, die z. B. mithilfe eines Silikontopfes als Sperre gegen Krankheitserreger oder Bakterien ausgestattet ist, sollte eine Pumpe leicht zu reinigen und zu desinfizieren sein. Eine individuelle Einstellung erhöht den Komfort für Mutter wie auch Kind und stellt sich auf die Bedürfnisse ein. Auch wird durch die Einstellung der Zyklen und Saugstärke Zeit eingespart und die Mütter sind flexibler. Genau wie beim Stillen genießen die Mütter die Flexibilität mit der Milchpumpe, denn diese kann überall mit hingenommen werden. Eine leichte, elektrische Milchpumpe mit Batteriebetrieb oder Netzanschluss ist hier ideal. Auch ein leises Betriebsgeräusch wird von den Müttern bevorzugt. Dies ist beim Abpumpen am Arbeitsplatz oder nachts von Vorteil.

Als optimaler Zeitpunkt zum Abpumpen wird die Zeit zwischen den Mahlzeiten angesehen. Dem Kind wird bei der nächsten Mahlzeit nichts weggenommen und es ist immer Milch vorrätig. Flexibilität und ein nach den Bedürfnissen angepasstes Abpumpverhalten sind hier jedoch angeraten. Erfahrung mit der Technik und Übung lassen jedoch das Abpumpen genau wie das Stillen in den „Alltagstrott“ einfließen. Hauptsache das Abpumpen wird früh genug geübt und erfolgt nicht erst wenige Tage vor der Arbeitsaufnahme unter Zeit- und Erfolgsdruck. Wer zuerst stillt und später auf das Fläschchen mit der abgepumpten Milch zurückgreift, darf sich nicht wundern, wenn das Kind die Milch zunächst verweigert. Es ist schließlich an die Brust gewöhnt. Hier helfen Sauger, welche der Form der Brustwarze nachempfunden sind. Auch wurde die Erfahrung gemacht, dass Kinder einwandfrei am Fläschchen saugen, wenn die Mutter nicht in der Nähe ist und eine Bindung zu der Bezugsperson besteht.

Auch eine veränderte Haltung beim Füttern mit der Flasche bewirkt oftmals Wunder. Wenn alle Stricke reißen, kann die abgepumpte Muttermilch auch mit einer Pipette, einem kleinen Becher oder einem Löffel verabreicht werden. In jedem Fall ist Geduld wie auch Zeit bei der Umstellung gefragt. Manche Mütter nutzen auch in den ersten Wochen den Finger zum Füttern. Hierbei wird der gereinigte Finger mit einer Spritze immer mit Muttermilch versorgt und diese tropft dann in den Mund des Kindes. Diese Form der Fütterung eignet sich auch für trinkfaule Kinder. Hier muss jedoch 6 bis 8 Mal täglich gefüttert und das Gewicht des Kindes genau kontrolliert werden.

Die ultimative Entscheidung liegt immer beim Kind. Manche Kinder mögen einfach keine aufgetaute und erwärmte Muttermilch. Hier muss die gute Muttermilch weggeschüttet werden, denn sie kann kein weiteres Mal eingefroren und wieder erwärmt werden. Aufgetaute Milch ist ungeöffnet maximal 24 Stunden und geöffnet bis zu 12 Stunden im Kühlschrank lagerbar. Nimmt das Kind nach mehrmaligen Versuchen immer noch keine abgepumpte Muttermilch an und ist die Mutter nicht in der Lage das Kind herkömmlich zu stillen, ist eventuell auf industriell gefertigte Babymilchnahrung umzustellen. Jedoch bevor dieser Schritt gewählt wird, ist die Zeit der wichtigste Faktor. Aufgeben gilt nicht!

Reinigung und Pflege der Milchpumpe: So geht’s

Philips_Avent_SCF332-01_Elektrische_Einzelmilchpumpe_VergrößerungDie Milchpumpe bietet im Alltag einen hohen Komfort für Mütter und gleichzeitig auch für Väter oder Babysitter. Um eine sichere Verwendung und so auch die beste Milchqualität für das Kind gewährleisten zu können, sind Reinigung und Sterilisierung der Pumpe zentrale Gesichtspunkte, die beachtet werden müssen. Je nach Modell können Einzelteile des Geräts gereinigt werden.

Bei manuellen Milchpumpen ist dabei lediglich auf empfindliches Material zu achten, das durch Reinigung beansprucht werden könnte. Bei elektrischen Milchpumpen können natürlich Teile wie die Motoreinheit nur vorsichtig mit einem feuchten Lappen gereinigt werden. Beim Spülen von Hand oder auch in der Spülmaschine können Milchreste oder andere Rückstände entfernt werden.

Gerade in der Maschine können kleine Teile jedoch abhanden kommen und im schlimmsten Fall sogar die Spülmaschine beschädigen. So sollte diese Methode nur verwendet werden, wenn die Milchpumpenteile als spülmaschinenfest angegeben sind. Zudem empfiehlt es sich, den Geschirrkorb oder andere Vorrichtungen zu nutzen, um ein Herumwirbeln der Teile zu verhindern.

Generell ist beim Spülen zu beachten, dass sich beim Abtrocknen mit Handtüchern neue Fasern oder Schmutz auf den Geräteteilen absetzen können. So ist ein Trocknen an der Luft oder mit einem fusselfreien Tuch zu empfehlen.

Sauberkeit und Sicherheit durch Sterilisieren

Im Milchpumpe Test wird nicht nur auf die einfache Reinigung, sondern auch das verarbeitete Material geachtet. Hierbei sollten alle Teile frei von Schadstoffen wie Bisphantol A, abgekürzt BPA, sein. Diese können sonst an die Milch weitergegeben werden und diese belasten. Weiterhin sollten für eine bedenkenlose Verwendung alle Teile, die mit der Brust der Mutter in Berührung kommen, leicht abnehmbar und somit zu reinigen sein.

Am einfachsten und sichersten ist es, wenn die Milchpumpe nicht ausgespült, sondern sterilisiert wird. Dafür können ein Vaporisator, ebenso wie ein Sterilisationsgerät mit Mikrowellen genutzt werden. Ganz klassisch können hitzerobuste Teile auch in Wasser ausgekocht werden. Dies entfernt zuverlässig Keime und Verunreinigungen ohne die Materialien durch Reinigungsmittel, Schwämme, Tücher und mehr neu zu belasten.

Ein Teelöffel Zitronensäure als Zugabe zum Wasser kann das Beschlagen und Trübwerden von Kunststoffteilen verhindern.

So bleibt das Gerät auch optisch in einwandfreiem Zustand und lädt zur weiteren Verwendung ein. Dabei sollte die Milchpumpe nach jeder Benutzung, in der Regel aber mindestens einmal täglich, gründlich gereinigt werden. So erhält das Baby stets Muttermilch in bester Qualität und ohne weitere Rückstände. Gleichzeitig ist das Gerät immer einsatzbereit und die Mutter kann sich beim Pumpen flexibel und individuell nach ihrem eigenen Biorhythmus richten.

Sorgfältige Pflege für Pumpe und Zubehör

Wichtig ist die Reinigung aller Teile, die mit der Brust in Berührung kommen. Oftmals handelt es sich hierbei um Zubehör, das je nach den individuellen Bedürfnissen dazu gekauft werden kann. Die Adapter und Aufsätze helfen, für jede Mutter einen perfekt passenden Aufsatz zu finden. Ist dies nicht gewährleistet, kann es zu Komplikationen beim Pumpen kommen.

Ebenso kann ein unzureichend gereinigtes Gerät dazu führen, dass die Muttermilch verunreinigt wird oder es zu Entzündungen, Ausschlag und mehr an den Brustwarzen kommt. Ebenso wie die Fläschchen also sorgfältig sterilisiert werden, sollte auch mit den Einzelteilen der Milchpumpen umgegangen werden. Auf diese Weise bleibt das Gerät außerdem im besten Zustand und kann sehr lange oder auch noch beim nächsten Kind genutzt werden.

Viele Pumpen werden am Strom betrieben, so dass hier zugleich der Standort für die Benutzung bedachte werden sollte. Wenn keine Steckdose in der Nähe ist, bieten viele Pumpen die Möglichkeit, in den Akkubetrieb umzuschalten. Die Batterien sollten daher stets ausreichend geladen sein, um die richtige Pumpleistung aufrecht erhalten zu können. Für die Pflege und Instandhaltung des Geräts empfiehlt sich also auch ein regelmäßiger Batteriencheck.

Stillen am Arbeitsplatz: Das ist die gesetzliche Lage

Bei der Nutzung einer Babywippe ist einiges zu beachten.Die Milchpumpe bedeutet für viele Mütter die Möglichkeit, den Alltag und auch das Arbeitsleben freier gestalten zu können, ohne auf Stillen verzichten zu müssen. Die Stillzeit überlappt dabei häufig mit dem Wiedereintritt in die Arbeitswelt nach dem Mutterschutz. Hierfür sind von Gesetztes wegen verschiedene Rechte, aber auch Pflichten für das Stillen am Arbeitsplatz vorgeschrieben.

In Artikel 7 des Mutterschutzgesetzes, kurz MuSchG, wird stillenden Müttern ein Freistellungsanspruch eingeräumt. Dieser gewährt eine Stillzeit während der Arbeit, die vom Arbeitgeber nicht vom Verdienst abgerechnet werden darf. Dafür ist sie jedoch zeitlich geregelt und in Mindest- und Sollstillzeit zu unterscheiden.

In der Regel beträgt sie 60 Minuten am Tag, entweder einmal eine Stunde oder zwei Pausen von je 30 Minuten. Bei längeren Arbeitszeiten von mehr als acht Stunden erhöht sich die Gesamtzeit auf 90 Minuten. Wie diese Zeit genutzt wird, hängt vielfach auch von dem Rhythmus und den Bedürfnissen von Mutter und Kind ab.

Der Arbeitsalltag mit Kind

Generell muss der Arbeitgeber die Stillzeit gewähren, wobei es allerdings Ausnahmen für Teilzeitanstellungen und mehr gibt. Beide Seiten sollten im Idealfall von sich aus nach den gesetzlichen Richtlinien arbeiten und so die Rechte und Pflichten wahren. Denn nicht nur dem Arbeitgeber, sondern auch der Mutter können Konsequenzen drohen, wenn die Stillzeit nicht gewährt oder für andere Dinge statt zum Stillen genutzt wird.

Je nach Größe des Betriebs sind neben dem direkten Vorgesetzten auch Frauenbeauftragte, Personalräte oder auf Landesebene die zuständige Aufsichtsbehörde Ansprechpartner für stillende Mütter.

Auch in der Arbeitswelt steht Müttern somit eine Zeit zur Verfügung, um zu Stillen. Die Milchpumpe kann hier beim Zeitmanagement helfen, da Pump- und tatsächliche Fütterungszeiten getrennt werden können. Auf diese Weise können Mutter und Kind ihren eigenen Rhythmus finden. Zu bedenken bleibt trotz der offiziellen Regelungen, dass das Stillen sehr persönlich bleibt.

Die Umgebung ebenso wie die Befindlichkeit der Mutter können Einfluss auf die Milchproduktion haben. Auch wenn also Pausen gewährt werden, mögen manche Frauen eine ruhigere oder stressfreiere Umgebung zum Stillen bevorzugen. Die Zeitvorgabe kann ebenfalls Stress verursachen. Der Vorteil der Milchpumpen bleibt auch hier die Möglichkeit, bereits Milch zum Füttern fertig zu haben. Ein bereits hungriges Baby und ein unkomfortables Arbeitsumfeld können sonst das klassische Stillen an der Brust erschweren.

Die Zweitplatzierte im Video

Die Geschichte der Milchpumpe

Ob sehr einfaches Basismodell oder der Milchpumpe Vergleich-Testsieger, alle Geräte beruhen auf dem Prinzip des Unterdrucks, der das Abpumpen der Milch ermöglicht. Bereits um 1855 gab es so ein erstes simples Modell mit Glastrichter und einem manuell bedienbaren Saugball. Der Deutsche Carl Baunscheidt ist für diese Erfindung verantwortlich. Einen weiteren Fortschritt auf dem Gebiet markiert die Patentanmeldung der elektrischen Muttermilchpumpe.

Edward Lasker erhielt es am 04. Oktober 1927. Als deutscher Einwanderer emigrierte er vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges in die Vereinigten Staaten. Als Elektroingenieur arbeitete er an verschiedenen Geräten, unter anderem der ersten elektrischen Brustpumpe. Im Milchpumpe Test 2017 zeigt sich dann, wie intensiv seither an den Geräten weiter geforscht worden ist.

Viele Geräte bieten die Möglichkeit des Akkubetriebs, so dass sie auch unterwegs oder am Lieblingsplatz Zuhause ohne Steckdosen nutzbar sind. Neue Technologien ermöglichen Pumpsysteme, welche die Saugbewegungen eines Babys nachahmen. Dies erleichtert den Müttern die Entspannung und das Abpumpen.

Vielfältige Auswahl mit neuester Technik

Viele Hersteller arbeiten daher nicht nur mit technologischen Neuheiten, sondern auch mit Erkenntnissen aus der medizinischen Forschung. Auch die Auswahl gesundheitsverträglicher Materialien, die zugleich widerstandsfähiger, leichter zu reinigen und angenehm in der Benutzung sind, wird daher immer noch optimiert. Kostengünstig und zweckmäßig bleibt bis heute das manuell bedienbare Basismodell, wie es einst Baunscheidt vorgestellt hat. Nicht nur der Milchpumpe Vergleichs-Testsieger verfügt daher zugleich auch über die Funktion, zum traditionellen Handbetrieb umzuschalten und bei Bedarf auf elektronische Pumpfunktionen zu verzichten.

In Deutschland gibt es heute gleich mehrere Firmen, die marktführend im Bereich elektronische Milchpumpen sind, so dass Eltern eine große Auswahl haben. Sowohl Elektronikhersteller, als auch auf Babyzubehör spezialisierte Unternehmen stellen regelmäßig neue Modelle und Ergänzungssets vor. Im Online-Handel, in Apotheken, Babyfachgeschäften und teilweise auch in Reformhäusern und mehr gibt es die Geräte zu kaufen. Krankenhäuser, Frauenärzte oder auch Hebammen verfügen häufig über Leihgeräte, die für kurze Zeiträume gemietet werden können.

Sozialer, medizinischer und praktischer Nutzen

Lansinoh Affinity Pro Elektrische Milchpumpe AnwendungGerade in der heutigen Zeit wird die Milchpumpe für viele Mütter immer wichtiger. Viele möchten gerne unabhängiger sein oder sind schnell nach der Geburt wieder im Berufsleben. Auf die positiven Auswirkungen der Ernährung mit Muttermilch möchte dabei trotzdem nicht verzichtet werden. Als technisches Hilfsmittel erleichtert die Milchpumpe eine Strukturierung des Alltags nach eigener Planung, ebenso wie auch Väter gleichermaßen an der Flaschenfütterung des Kindes beteiligt werden können.

Aber auch aus medizinischer Sicht wird die Milchpumpe häufig unerlässlich gebraucht. Denn zu früh geborene Babys können einen sehr schwachen Trinkreflex haben. Auch andere gesundheitliche Faktoren können dazu führen, dass das Kind nicht direkt an der Brust gestillt werden kann. Von Seiten der Mutter aus kann es zudem auch zu Entzündungen oder Reizungen der Brust kommen.

Trotzdem muss Dank der Geräte dann nicht darauf verzichtet werden, das Baby mit Muttermilch zu ernähren. Ob persönliche Präferenz oder medizinische Notwendigkeit, die manuellen und elektrischen Milchpumpen sind heute Teil vieler Erstausstattungen für Kinder.

Interessante Fakten rund um die Milchpumpe

Für viele Mütter ist sie ein essentieller Bestandteil der Erstausstattung für das Baby. Tatsächlich besteht die Möglichkeit, das Teilkosten bei der Anschaffung übernommen werden. Für eine kurzfristige Nutzung kann die Krankenkasse den Mietpreis für ein Leihgerät übernehmen.

Auch andere Situationen, etwa bei Frühgeburten oder bei medizinischen Komplikationen sowohl bei Müttern als auch beim Kind, können hier eine Voraussetzung sein. In der Regel stellt der betreuende Kinder- oder Frauenarzt dann ein entsprechendes Rezept aus, so dass die Krankenkasse für einen kurzen Zeitraum Kosten für Milchpumpe und passendes Zubehör übernimmt.

Empfehlungen zum Pumpstillen

Die Haltbarkeit der abgepumpten Milch beträgt ungekühlt bei etwa 15 Grad höchstens 24 Stunden, im Kühlschrank bei 0 bis 4 Grad kann sie bis zu acht Tage gelagert werden. Generell empfiehlt sich aber der zeitnahe Verbrauch der Muttermilch, da sie sonst zunehmend an Nährstoffen verliert. Die Milchpumpe hilft jedoch, unabhängig von Tageszeiten oder Terminen einen kleinen Vorrat an Milch zu sammeln.

Generell wird empfohlen, in mehreren Sitzungen die Milchpumpe zu verwenden anstatt eine Pumpzeit zu verlängern. Dies regt die Milchproduktion an und ist somit effektiver. Als Richtwert kann eine Gesamtzeit von rund 100 Minuten am Tag für das Pumpen im Hinterkopf behalten werden. Dies hängt aber auch von der Milchmenge sowie den Ernährungsgewohnheiten und natürlich dem Alter des Kindes ab.

Ein Zeitplan für das Abpumpen hilft, die Milchproduktion aufrecht zu erhalten, den Tag zu strukturieren und zugleich ausreichend Milch für das Kind bereit zu haben.

So sollte die Milchpumpe auch nicht erst verwendet werden, wenn das Baby bereits Hunger hat und die Situation stressig wird. Trotzdem kann die reine Anwesenheit des Kindes förderlich sein. Die Hormonausschüttung wird durch das Beisein des Babys unterstützt und so die Milchproduktion angeregt.

Individuelle Bedürfnisse berücksichtigen

Ardo_Calypso_elektrische_Milchpumpe_miniDas Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, kurz IQWiG hat eine Studie veröffentlicht, dass es qualitativ keinen Unterschied macht, ob Mütter von Hand Ausstreichen oder die Milch mit einer elektrischen Milchpumpe entnehmen. Oftmals kommt es also nur darauf an, welche Methode Mütter bevorzugen.

Im Milchpumpe Test 2017 zeigt sich, dass sie auch moderne Milchpumpen häufig im Zubehör oder Details wie dem Lärmpegel oder der Betriebsart- und dauer mit Kabel und Akkus unterscheiden. Obwohl die Funktionalität also dieselbe ist, bleibt eine individuelle Auswahl der passenden Milchpumpe wichtig. Vor allem die Passform an der Mutterbrust ist entscheidend. Interessant wird es bei technischen Neuerungen, die das Trinkverhalten von Babys in verschiedenen Phasen nachahmen können. Dies kann Müttern das Abpumpen erleichtern und angenehmer gestalten.

Ein Vergleich verschiedener Modelle zeigt, dass Milchpumpen auch finanzielle Vorteilebringen können. Einerseits sind sie in der Anschaffung und im Zubehör teurer, als das Kind klassisch an der Brust zu stillen. Andererseits wiegen die bereits genannten Vorteile und zeitliche Freiheit die Kosten wieder auf.

Ebenso sind auch Milchersatzprodukte, die anstelle von Muttermilch gefüttert werden können, über einen Zeitraum von vielen Monaten nicht günstig. Dafür hat Muttermilch, auch als abgepumptes Produkt, viele verschiedene Nährstoffe und kann dem Baby bereits von Beginn an ein besonderes Geschmackserlebnis bieten und so die Sinne und die Entwicklung des Kindes stimulieren.

5. Weiterführende Links und Quellen

  1. http://www.familie-und-tipps.de/Kinder/Baby/Stillen/Milchpumpe-reinigen.html
  2. http://www.9monate.de/baby-kind/babyernaehrung-kinderernaehrung/
  3. http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewforum.php?f=2
  4. http://www.derwesten.de/gesundheit/milchpumpe-oder-ausstreichen-beide-methoden-gleich-gut-id9865003.html
  5. https://www.hebammenblog.de/milchpumpen/
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