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Schulranzen Test 2017 • Die 10 besten Schulranzen im Vergleich

Der Schulranzen begleitet das Kind die ersten Schuljahre - beim Kauf sollte daher nichts überstürzt werden.Für unsere Bestenliste hat unser Team vielzählige Tests im Internet gesichtet und eine Bestenliste gefertigt, welche Wertungen für Gewicht, Gurte, Zubehör und einiges mehr bietet.

Schulranzen Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Das Lässig 5 teiliges Schulranzen-Set ist Vergleichssieger im Schulranzen Test.Das Familando Fußball Schulranzen Set 10tlg. belegt Platz 2 im Schulranzen Test.Schulrucksack Mädchen Canvas Rucksack Damen Schul Schulranzen/Schultasche 3 in 1herlitz 50007691 Grundschulrucksack Motion PlusAlando Casual Canvas Schulrucksack Set+Schultertasche +Geldbeutel/MäppchenDas Schulranzenset Dragons, 4 teilig belegt Platz 6 im Schulranzen Test.Vbiger Schulrucksack Mädchen Schulrucksack Schultasche Mädchen Schulranzenherlitz 11407558 Grundschulranzen Motion plus, butterfly dreamDer ELEPHANT XL Schulrucksack belegt Platz 9 im Schulranzen Test.Der Vbiger Schulrucksack belegt Platz 10 im Schulranzen Test.

Lässig 5 teiliges Schulranzen-Set

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Vbiger Schulrucksack Mädchen Schulrucksack Schultasche Mädchen Schulranzen

herlitz 11407558 Grundschulranzen Motion plus, butterfly dream

ELEPHANT XL Schulrucksack

Vbiger Schulrucksack

Bewertung1,01,21,31,61,71,92,02,22,42,5
Außenmaße27 x 24 x 40 cmk.A.Maße: 17.3 "x 6.3" x 12.2"
Schultertasche Maße: ca. 9.4 "x 2.8"x 7.4"
Geldbeutel: Ca. 7.1" x 0.4"x 3.9"
41 x 28 x 20 cmHöhe: 44 cm
Länge: 31 cm
Breite: 16 cm
39 x 36 x 19 cmHöhe: 16 cm
Länge: 27 cm
Breite: 42 cm
20 x 28 x 41 cm43 x 33 x 18 cm45 x 30x 15 cm
Volumenk.A.18 lk.A.k.A.27 Liter17 lk.A.k.A.24 l28 l
Gewicht998 g1,06 kg998 g1,9 Kg830 Gramm950 g330 g
1 kg1150 g700 g
Farbe/DesignmagentaFußball-MotiveSchwarz Teenager Canvas SchultaschePinkSchwarz Canvas Casualdragons, blaupinkButterfly DesignMarbella Flower - Magentalila
GurteHüft- und Brustgurtverstellbare Schultergurtegepolstere Schultergurtegepolsterte Gurtegepolstere Schultergurtegepolsterte Schultergurtegepolstere Schultergurtegepolstere Schultergurtebreite Polsterträgergrößenverstellbare, gepolsterte Tragegurte
VerschlussKlick-VerschlussKlick-VerschlussReißverschlussKlick-VerschlussReißverschlussreflektierendes SchlossReißverschlussSchlossMetallverschlüsseReißverschluss
ZubehörSporttasche, Federmäppchen, Stiftemäppchen, Brusttasche und RegenschutzSchüleretui, Turnbeutel, Schlamperetui, Geldbörse, Brotzeitdose, Sportflasche, Regen / Sicherheitshülle, Sporttasche und SchultüteModische 3pcs-Beutel Set: Rucksack + Umhängetasche + Beutel17-teiliges Stifteetui Motion, Heftbox, SporttascheSchulrucksack Set+Schultertasche +Geldbeutel/MäppchenSportbeutel, Schlamperetui und Geldbörse1 * Schulrucksack
1 * Handtasche
1 * Handy-Kuriertasche
Stifteetui motion 17-teilig, Heftbox, Sporttasche
nicht Inklusivenicht Inklusive
Details
  • formstabil und robust
  • Reflektoren
  • wasserfester Boden
  • große Außentasche
  • schadstofffrei
  • Modell: Scooli, Campus Plus von Undercover
  • Außenmaße: Breite Tiefe Höhe 34 x 21 x 40 cm (BxTxH)
  • atmungsaktives Rückenpolster plus stützendes Polster im Lendenwirbelbereich
  • Fachunterteilung für DIN A4 Unterlagen
  • ohne schädliche AZO-Farbstoffe
  • Hohes Volumen Rucksack kann ein 14-Zoll-Laptop-Computer aufnehmen, Mappen, Bücher, Zeitschriften, iPad, iPhone, ect. Die Seitentaschen kann eine Wasserflasche und Regenschirm setzen.
  • ergoActive® System, Magnetschloss, 3M & fluoreszirendes Material, Glitzer, Siebdruck
  • Motiv: Ballerina, 1 Stück
  • Polyester, 41 x 28 x 20 cm, ergoActive® System
  • Magnetschloss, 3M & fluoreszirendes Material, Glitzer, Siebdruck
  • 3-teiliges Set besteht aus Schulranzen, Umhängetasche /Schultertasche und Geld-/Brustbeutel. Robuste Qualität und gute Verarbeitung
  • standfeste und stabile Bodenschale
  • mehrlagige, ergonomische Rückenpolsterung aus atmungsaktivem Material
  • geräumiges Hauptfach mit Unterteilung
  • Innentasche mit Reißverschluss
  • zwei Seitentaschen mit Reißverschluss
  • Sehr schön, sehr süß, perfekt für Mädchen zur Schule und auf der Freizeit.

  • In feiner Verarbeitung und die Qualität ist top!

  • Atmungsaktive Schultergurte: höchster Tragekomfort.
  • Magnetschloss, 3M & fluoreszierendes Material
  • stufenlos höhenverstellbare ergoActive® Rückensystem
  • 2 x DIN A4 Hauptfach mit Reissverschluss
  • dicke Schaumstoff Rückenpolsterung
  • Schnellablagefach an der Front
  • Frontfach mit Organizertaschen
  • stabile Metall Reißverschlüße, nickelfrei, stabil
  • Rucksack für Schule, Freizeit und Sport
  • 2 große Hauptfächer bis zu einer Größe von DIN A4
  • höhenverstellbares Tragesystem
  • Material: wasserdichtes Nylon
  • Futter: Polyester
inkl. ZubehörGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakenneinnein
entspricht DIN 58124neinneinneinneinneinneinneinneinneinnein
Komfort / Handhabung
Preis- / Leistung
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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Schulranzen?

Der Schulranzen gehört zur Grundausstattung am ersten Schultag. Er wird, in der Regel auf dem Rücken getragen und bietet Platz für Bücher, Hefte, das Mäppchen, Trinkflaschen und Pausenbrot, kurz: Alles, was Kinder an ihren oft langen Schultagen benötigen. Entwickelt hat sich der Schulranzen aus dem Tornister der Soldaten, die eine stabile Tasche benötigten, um ihre Habseligkeiten zu transportieren. Das Wort „Tornister“ wird heute in vielen Gegenden Deutschlands noch als Synonym für den Schulranzen gebraucht.

Mit der sehr stabilen, meist aus Leder gefertigten Tasche hat der heutige Schulranzen aber kaum mehr etwas gemein. In den 70er Jahren war es die Firma Sternjakob, heute Scout, die erstmals einen Schulranzen aus leichtem Plastik herstellten. Neben der neuen Leichtigkeit, war dieser Ranzen schmutzabweisend und gleichzeitig robust.

Eines hat der Ranzen aber über die Jahre beibehalten: Seine rechteckige Form. Dies ist auch wichtig, denn Bücher und Hefte sollen nicht nur Platz finden, sondern auch möglichst wenig verrutschen. Während früher oft ein rechteckiges Querformat zu finden war, sind die meisten Schulranzen heute im Hochformat designed. Dies ist den ergonomischen Richtlinien geschuldet – im Hochformat sind Ranzen schonender für Rücken und Nacken der Kinder. Die „Kastenform“ hat auch noch andere Gründe: Ein Schulranzen wird täglich mehrmals hochgehoben und abgestellt. Er muss daher stabil stehen und eine große Standfläche haben.

Der reguläre Schulranzen hat neben großen Standflächen auch große Seitenflächen, die meist mit Taschen versehen sind. Diese Flächen sind perfekt für reflektierende Materialien geeignet. Ein Schulranzen sollte nämlich nicht nur eine Tasche zum Verstauen sein, sondern auch im Straßenverkehr eine Hilfe sein, Kinder rechtzeitig zu erkennen. Aufgrund ihrer Größe haben Kinder entscheidende Nachteile in dem immer höheren Verkehrsaufkommen der heutigen Zeit. Sie sind unter Umständen kaum zu sehen und bewegen sich nicht so schnell, wie es Erwachsene tun. Außerdem haben sie eine relativ schlechte Reaktionszeit und sind, besonders auf dem Schulweg mit Freunden, oft unaufmerksam. Diese Faktoren führen immer wieder zu Unfällen auf Schulwegen.

Dass Schulranzen mit reflektierenden Materialien ausgestattet sein sollten, ist in einer DIN Norm vorgeschrieben. Diese ist aber keine Pflicht im Verkauf. Die DIN Norm besagt, dass mindestens 20 Prozent der Seiten- und Vorderflächen des Schulranzens aus fluoreszierendem Material bestehen sollte, 10 Prozent der Flächen sollte sogenanntes retroreflektierendes Material aufweisen. Mit diesen leuchtenden Flächen sind Kinder für Autofahrer schon von Weitem zu sehen. Bremswege werden kürzer und Unfälle können so wirkungsvoll verhindert werden.

Die meisten Schulranzen sind mit kindlichen Designs versehen. Kritiker stellen immer wieder fest, dass mit „Ranzen für Mädchen“ und „Ranzen für Jungs“ Stereotype gefördert werden. Die Industrie gehe davon aus, dass Jungs immer mit Autos spielen und Mädchen grundsätzlich an Prinzessinnen interessiert sind. Eltern sollten dies alles nicht zu ernst nehmen und darauf achten, was das eigene Kind möchte. Mit sechs Jahren sind kindliche Präferenzen schon recht ausgeprägt und die Grundschüler wissen meist ziemlich genau, was sie möchten. Hersteller gehen aber immer öfter weg von zu kindlichen Motiven, hin zu Schulranzen, die für Mädchen und Jungs gleichermaßen passend sein können.

Neben den klassischen Schulranzen, die auf dem Rücken getragen werden, sind Schultrolleys bei Eltern und Kindern sehr beliebt. Sie sind entweder als komplettes System erhältlich oder als Erweiterung des eigenen Ranzens. Das Prinzip dieser Trolleys wirkt zunächst sinnvoll: Die Kinder müssen nichts auf dem Rücken tragen – dieser wird so geschont und Rückenschmerzen treten nicht mehr auf.

Doch so bequem sie auch aussehen, Trolley müssen gezogen werden. Dies geschieht in der Regel mit einer Seite – symmetrisch ist das nicht möglich. Dies sorgt für eine permanente, einseitige Belastung der Muskulatur. Experten raten heute daher immer noch zum klassischen Schulranzen, der auf dem Rücken getragen wird.

Was ist ein Schulranzen?

Wie funktioniert ein Schulranzen/ Wie sollte ein Schulranzen getragen werden?

Ein Schulranzen sollte immer auf dem Rücken getragen werden. Ärzte schlagen heute Alarm, denn immer mehr Kinder tragen ihre Schulranzen falsch. Sie werden einseitig nur über eine Schulter getragen, in die Hand genommen, vorne an der Brust getragen oder sogar um den Hals gehängt. Ein Schulranzen ist absichtlich so hergestellt, dass sie eher unangenehm zu tragen sind, wenn sie nicht ordentlich auf dem Rücken sitzen. Dies soll Kinder anleiten, ihren Ranzen immer richtig aufzusetzen.

Um den Ranzen gut sitzend tragen können, ist die Einstellung des Ranzens immens wichtig. Eltern sollten die Tasche immer voll bepackt einstellen – das Gewicht spielt bei der Verteilung der Last schließlich die Hauptrolle. Die Gurte des Schulranzens müssen straff sitzen, dabei aber nicht in die Schultern einschneiden. Wenn Gurte zu eng gezogen wurden, sitzt der Ranzen womöglich zu hoch auf dem kindlichen Rücken. Zu lockere Gurte lassen den Ranzen hinunterrutschen und belasten so die untere Wirbelsäule und das Becken.

Der Schulranzen sollte mittig auf dem Rücken sitzen, nicht über die Schultern hinausgehen oder zu tief auf dem Steißbein oder Po aufliegen. Die Seitenteile des Ranzens sind oft so gearbeitet, dass sie den mittigen Sitz auf dem Rücken unterstützen. Da das Gewicht des Ranzens mehrere Kilogramm annehmen kann, sollte er möglichst körpernah getragen werden, d. h. nicht nur Schultergurte, sondern auch Becken- oder Hüftgurte sollten straff gezogen werden. Ein „schlackernder“ Ranzen belastet die Rückenmuskulatur und macht das Tragen außerdem unangenehm.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Wie funktioniert ein Schulranzen/ Wie sollte ein Schulranzen getragen werden?Natürlich ist der primäre Einsatzbereich des Schulranzens die Schule. Der Ranzen ist meist ein großes Geschenk zur Einschulung und läutet den neuen, aufregenden Lebensabschnitt des Kindes ein. Viele Kinder sind aufgeregt und begeistert, wenn sie endlich weg von ihrer kleinen Kindergarten-Tasche kommen, hin zu einem großen, seriösen Schulranzen, der so viele interessante Dinge beinhaltet.

Kinder lernen in der Schule das erste Mal, auf ihre eigenen Dinge gut aufzupassen. Hefte und Bücher sind keine Spielzeuge, sondern etwas, dass sie immer unversehrt mit in die Schule bringen müssen. Ein Ranzen unterstützt dies. Er wirkt wie ein Tresor, wichtiges wird gut beschützt. Die Innenfächer sind oft mit festen Plastik-Abtrennungen eingeteilt. So verrutscht der Inhalt nicht und das Pausenbrot kommt nicht mit Heften in Berührung. Diese Art der Ordnung, und dass ein Ranzen von vielen Kinder für so wichtig gehalten wird, sehen auch Lehrer positiv.

Viele Eltern fragen sich trotzdem, auch aufgrund des oft hohen Preises, ob es ein Schulrucksack nicht auch tut. Kinder tragen ihn auch auf dem Rücken, er schützt Bücher und Materialien genauso gut und ist vor allen dingen günstiger. Doch sowohl Experten für kindliche Entwicklung als auch Lehrer sehen Rucksäcke bei Grundschülern ungern.

Kinder haben in diesem Alter noch nicht gelernt, wie schnell etwas kaputt gehen kann und dass man mit einigen Dingen, wie Bücher oder Schere vorsichtig umgehen muss. Außerdem bietet ein Schulranzen durch die feste Inneneinteilung eine Ordnung, die ein Rucksack nicht leisten kann. Wenn also nun im Unterricht erst einmal gesucht werden muss, um das passende Buch zu finden, oder wenn das Mäppchen vergraben im Rucksack liegt, stört das nicht nur den Unterrichtsablauf, sondern auch die anderen Schüler.

Ein Tornister bietet außerdem genügend Platz, für zusätzliche Schulmaterialien, wie sie besonders in der Grundschule oft gebraucht werden. Wachsmalstifte, Pinsel, Kleber oder Scheren passen meist nicht in das Mäppchen und müssen daher im Ranzen verstaut werden. Der Schulranzen ist absichtlich so konzipiert, dass alles darin seinen Platz findet. Große Seiten- und Fronttaschen bieten viel Stauraum für Dinge, die täglich in der Grundschule benötigt werden.

Auch wenn sich Kinder sowie Eltern immer wieder über zu schwere Ranzen und damit verbundene Rückenschmerzen beklagen, betonen Mediziner immer wieder, dass ein richtig sitzender Ranzen die Rückenmuskulatur stärkt und Kinder heute generell Probleme haben, genügend Sport in ihre Freizeit einzubauen.

Schulwege werden im Auto zurückgelegt, nachmittags wird vor dem Fernseher oder der Konsole gesessen, Schulsport wird schnell Opfer von Stundenausfall. Deshalb sollten Eltern nicht versuchen, ihre Kinder übermäßig zu schonen, was den Schulranzen angeht. Sicherlich, er darf nicht zu schwer sein. Und doch können Kinder ihren gut gepackten, ergonomisch korrekten Ranzen über kurze Strecken tragen und dabei ihre Muskeln an Rücken und Körpermitte stärken.

Welche Arten von Schulranzen gibt es?

Der klassische Tornister

Er gehört immer noch zu dem beliebtesten Schulranzen und schnappt sich auch meist Preise als Schulranzen Vergleich-Testsieger. Der klassische Tornister ist rechteckig, robost und stabil. Mit einer festen Inneneinteilung sorgt er dafür, dass der Inhalt nicht verrutschen kann. Die feste Form sorgt außerdem dafür, dass sich das oft schwere Gewicht gut auf dem Kinderrücken verteilt.

Heute sind diese Art von Schulranzen meist für Grundschüler gedacht – und das hat seinen Sinn: Weder Knochen noch die Muskulatur ist bei 6-jährigen fertig ausgebildet. Umso vorsichtiger muss man sein, wenn man ihren Körper täglich mit einem Ranzen belasten will. Laut Experten und auch im Schulranzen Test 2017 sind Tornister die beste Option für Grundschüler, auch wenn sie oftmals schon in der 3. Klasse als „uncool“ gelten.

Auch die Sicherheit wird beim Tornister groß geschrieben. Sie sind wasserdicht, stabil und robust. Das Obermaterial ist meist abwaschbar. Dies kommt besonders Eltern von Grundschülern gelegen – je kleiner die Kinder, desto mehr steht Spielen noch im Vordergrund. Wenn der Ranzen dann sicher auf dem Rücken sitzt und nicht viel Schaden nimmt, ist dies nur zu begrüßen.

Schulrucksäcke

Einige Eltern entscheiden sich auch bei Grundschülern oft für einen Rucksack. Diese haben aber ganz signifikante Nachteile, wenn es um den Schulbesuch geht.

Während Teenager mit der einseitigen Belastung und fehlenden Unterstützung durch feste Gurte oder gepolsterte Riemen gut klar kommen, kann ein Rucksack bei einem Grundschüler Haltungsschäden fördern und Nacken- und Rückenschmerzen verursachen.

Rucksäcke haben oft auch nicht das passende Volumen, um wirklich alles unterzubringen. Kinder suchen länger in den weichen und flexiblen Taschen, Dinge gehen verloren und das Chaos nimmt seinen Lauf. Während Rucksäcke nicht nur ergonomisch Schäden verursachen können, sind sie auch unsicher. Sie fallen um, werden leicht beschädigt und sind nicht wasserdicht. Fazit: Für „coole“ Teenies mag ein Rucksack als Schultasche ausreichend sein, für Grundschüler aber sind sie definitiv nicht zu empfehlen.

Trolleys

Sie sind vor allem bei Eltern beliebt, Kinder lieben sie entweder oder tun sie als spießig ab: Schultrolleys. Generell ist ein solcher Trolley ein normaler, fester Schulranzen, der aber eine lange Halterung mit Rollen aufweist. Kinder ziehen diesen Trolley dann, wie die bekannten Koffertrolleys, hinter sich her. Eltern glauben, ihren Sprösslingen so den Rücken freizuhalten, im wahrsten Sinne des Wortes. Mediziner und auch der Schulranzen Test 2017 sagen aber etwas anderes:

Trolleys sind keineswegs besser für Kinder. Erstens ist die Belastung des Rückens für Kinder nicht so hoch wie angenommen und sogar förderlich für die Entwicklung der Muskulatur. Zweitens werden diese Trolleys zwar scheinbar bequem hinter sich hergezogen, symmetrisch ist dies aber nicht möglich. Das heißt, dass Kinder immer eine etwas schiefe Haltung annehmen, wenn sie ihren Trolley ziehen. In der Regel ist der Schulweg auch nicht so konform, dass ein Trolley immer bequem hinter dem Kind her rollen kann. Er muss in das Auto, aus dem Bus oder über Bordsteine gehoben werden. All dies schont den Kinderrücken keineswegs, sondern fördert Fehlhaltungen.

Mischformen

Viele Firmen versuchen heute, das beste aus vielen Welten in einem Schulranzen zu vereinen. Im Moment sind es Wanderrucksäcke, die mit den Vorteilen von regulären Tornistern gekreuzt werden, und so eine praktische und flexiblere Schultasche ergeben sollen. Experten begrüßen diese Entwicklung generell, allerdings muss immer darauf geachtet werden, dass der Rucksack nicht einseitig getragen wird und fest und stabil genug ist, um den kindlichen Rücken gut zu unterstützen.

So haben wir die Schulranzen getestet

So haben wir die Schulranzen getestet

Ein Ranzen muss eine ganze Auswahl an Kriterien erfüllen, um die Schüler sicher und stabil durch die ersten vier Schuljahre zu führen. Unser Test hat sich also auf die wichtigsten Anforderungen gestützt, und sie für jedes einzelne Produkt unter die Lupe genommen.

Materialeigenschaften

Ein Ranzen muss nicht nur gut aussehen, er muss auch halten. Besonders Eltern beschweren sich immer wieder darüber, dass der Schulranzen noch nicht einmal die ersten vier Schuljahre mitmacht. Die Materialeigenschaften sind daher besonders wichtig. Wie stabil wirkt der Schulranzen? Hat er feste Füße, damit man ihn auch abstellen kann, ohne dass er umfällt? Auch die Verschlüsse werden hier unter die Lupe genommen. Sie werden täglich mehrere Male auf- und zu gemacht, und das über Jahre, das gleiche gilt für Reißverschlüsse.

Worauf muss ich beim Kauf eines Schulranzens achten?Zu den Materialeigenschaften gehört auch die in der DIN Norm 58124 festgelegte Wasserdichtheit. Schulranzen müssen unter Umständen längere Zeit nass werden können, ohne dass der Inhalt dabei leidet. Das Material für einen Schulranzen sollte außerdem schmutzabweisend sein. Für viele Eltern spielt auch Nachhaltigkeit eine Rolle: Recycelte oder wiederverwertbare Materialien, die für die Herstellung der Schulranzen genutzt werden, schonen die Umwelt und sind besonders nachhaltig.

Sicherheit und Warnwirkung

Viele Eltern wissen um die DIN Norm 58124, welche unter anderem vorschreibt, dass Schulranzen mit reflektierenden Materialien ausgestattet sein sollen. Was viele aber nicht wissen: Diese DIN Norm ist nur eine Richtlinie, sie ist nicht verpflichtend. Deshalb haben wir auch getestet, wie sicher die Ranzen wirklich sind und wie hoch ihre Warnwirkung im täglichen Straßenverkehr ist.

Welche Art von Reflektoren wird genutzt? Retroreflektoren leuchten auf, wenn sie angestrahlt werden, fluoreszierende Materialien leuchten nicht sehr stark, dafür von sich aus. Heute werden auch LED Lichter an Schulranzen eingesetzt. Da Kinder die rot und orange leuchtenden Flächen nicht sehr hübsch finden, und sie sich oft mit den Designs der Ranzen nicht vertragen, gibt es genügend Hersteller, die auf große, leuchtende Flächen verzichten – ein Nachteil für Schüler, besonders in der Dämmerung.

Gewicht

Für volle bepackte Schulranzen besagt eine Richtlinie, dass Kinder nicht mehr als 10 -15 Prozent ihres Körpergewichtes tragen sollen. Doch auch der leere Ranzen hat ein Eigengewicht, welches nicht vernachlässigt werden sollte. Es gibt, besonders für kleine oder zierliche Kinder, sehr leichte Ranzen. Einige Hersteller achten dagegen nicht wirklich darauf, wie schwer ihre Schulranzen eigentlich sind.

Volumen und Austattung

Nicht selten sucht man einen Schulranzen aus, und erst nach den ersten Wochen in der Schule bemerkt man: Alle Bücher, Hefte und Stifte unterzubringen ist kaum möglich. Beim Volumen gibt es je nach Anbieter erhebliche Unterschiede. Auch die Ausstattung ist ein wichtiger Punkt. Neben Büchern müssen auch Trinkflasche, Zirkel und Pausenbrot untergebracht werden. Wir schauen deshalb auch, ob Zusatztaschen und mehr Stauraum vorhanden sind, ob es kleine Taschen mit Reißverschlüssen gibt oder ob die Trinkflasche auch stabil in der Halterung steht. Auch die Aufteilung im Inneren des Ranzens ist wichtig, damit Blätter und Bücher nicht umfallen und durcheinander geraten.

Worauf muss ich beim Kauf eines Schulranzens achten?

Der Ranzen ist für Eltern sowie Kinder nicht nur eine Tasche. Sie läutet einen neuen Lebensabschnitt ein und begleitet das Kind für die nächsten vier Jahre, manchmal sogar länger. Der Kauf ist damit selten schnell erledigt und im heutigen Zeitalter möchten sich Eltern besonders gut informieren. Neben einem Schulranzen Test und Erfahrungsberichten sollte man sich eine Checkliste anlegen, um herauszufinden, ob der Ranzen auch der Richtige für das eigene Kind ist. Auf folgende Dinge sollte man beim Kauf ganz besonders achten:

Ergonomie

Was bedeutet Ergonomie überhaupt? Das Wort bezeichnet die Anpassung der Arbeitsumgebung an den menschlichen Körper. Früher lief es genau umgekehrt: Der Körper des Menschen sollte sich möglichst gut an die Arbeit anpassen. Heute möchte man schon von Kindheit an sicherstellen, das sich der Körper frei und ohne Einfluss von außen entwickelt. Im Falle von Schulranzen heißt dies:

Eine Belastung der Muskeln ist okay und sogar erwünscht, die falsche Belastung aber, kann zu Rücken- oder Nackenschmerzen führen und sogar spätere Rückenschäden begünstigen.

Für den Kauf des Ranzens, egal ob günstig oder teuer, Schulranzen Vergleich-Testsieger oder nicht, heißt das: Ergonomische Aspekte des Ranzens immer vor dem Kauf checken.

Die Rückensysteme

Neue Systeme und verstellbar Rückenteile sorgen dafür, dass die Wirbelsäule möglichst wenig belastet wird. Beim Kauf sollte man zunächst auf eine ergonomische Konturierung achten. Die Schwingung der Wirbelsäule sollte von dem Schulranzen übernommen werden. So wird außerdem sichergestellt, dass sich der Ranzen an den Rücken anschmiegt.

Das Rückenteil sollte außerdem gepolstert sein, damit sich schwere Bücher oder sperrige Brotboxen nicht durchdrücken können. Ein gutes Belüftungssystem sorgt dafür, dass Kinder im Sommer nicht unnötig schwitzen. Rückensysteme lassen sich in so weit verstellen, dass sie sich an das Wachstum des Kindes anpassen und so über vier Jahre einen zuverlässigen Begleiter ergeben. Viele Hersteller untersuchen Kinder und ihre Staturen in Studien, um sicher zu stellen, dass sich die Entwicklung der Ranzen an die Kinder anpasst – und nicht umgekehrt.

Gurte und Träger

Die Schulterträger und Gurte am Schulranzen sind immens wichtig. Sie verteilen die Last auf dem Rücken des Kindes. Dabei ist die Länge des Schulterriemens genauso wichtig wie die Breite. Der Schulterriemen sollte stufenlos verstellbar sein, um die Höhe des Ranzens an die Körpergröße anpassen zu können. Ein zu langer Schulterriemen lässt den Ranzen am Rücken nach unten rutschen und verlagert den Schwerpunkt so nach hinten. Das Ergebnis ist eine übermäßige Belastung für die Wirbelsäule, da das Kind den Schwerpunkt durch konstantes Vorbeugen immer wieder verlagern muss.

Die Schulterriemen sollten außerdem gut gepolstert sein, als Breite hat sich mindestens 4 Zentimeter etabliert. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Riemen bequem auf der Schulter liegen und nicht einschneiden. Die Polsterung sollte dicht und rutschfest sein, das Material leicht und nicht zu grob – sonst könnten die Riemen unnötig scheuern. Man sollte auf versteckte Nähte achten, die vielleicht unschöne und schmerzvolle Druckstellen hinterlassen können.

Gewicht und Volumen

Lange galt ein Richtwert von 10 Prozent vom Körpergewicht der Kinder, wenn es um gepackte Ranzen geht. Dies hat sich mittlerweile als überholt herausgestellt, Kinder können durchaus etwas schwerere Taschen tragen, ohne Schäden zu erleiden. Mehr als 15 Prozent sollten es in der Regel aber nicht sein. Deshalb ist das Eigengewicht des Ranzens so wichtig: Ein 1,5 Kilo schwerer Ranzen kann sich für ein zierliches Kind als zu schwer herausstellen, wenn er dann noch zusätzlich mit Büchern gefüllt wird.

Heute haben sich Hersteller dieser Sorge von Eltern angenommen und es gibt unter den Schulranzen Vergleichssiegern immer wieder Schulranzen, die besonders für zierliche oder kleinere Kinder entworfen wurden. Eine Richtlinie besagt, dass ein leerer Ranzen wenn möglich, 1,3 Kilogramm nicht überschreiten sollte.

Sehr leichte Ranzen haben ein Eigengewicht von nur 0,8 Kilogramm. Besonders Eltern von sogenannten „Kann“-Kindern, also recht jungen Schulanfängern, zierlichen oder recht kleinen Kindern, sollten das Gewicht in ihre Kaufentscheidung mit einbeziehen.

Besonders Ranzen für kleine oder zierliche Kinder können oft eher klein ausfallen. Normal für einen Schulranzen ist ein Fassungsvermögen von 20 – 25 Litern. Ab der 6. Klasse wird das schon etwas knapp, hier wird ein Volumen von 25 -28 Liter empfohlen. Übrigens: Wer merkt, dass das Volumen im Ranzen knapp wird, und das Kind immer schwerer schleppen muss, sollte sich Tipps für das richtige Packen eines Ranzens anschauen. Viele Schulen bieten außerdem Spinde an, in denen die Kinder besonders schwere Bücher lagern können.

Sicherheit

Zur Sicherheit des Ranzens gehören primär Reflektoren, die gemäß der DIN Norm 58124 am Schulranzen angebracht sind. Mindestens 20 Prozent der Seiten- und Frontflächen sollten mit fluoreszierenden Materialien versehen sein. Sie leuchten von sich aus in gelb, rot oder orange und bieten so eine besser Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Mindestens 10 Prozent dieser Flächen sollen über sogenanntes retroreflektierendes Material verfügen. Dieses leuchtet auf, wenn es zum Beispiel von Autoscheinwerfern angestrahlt wird. Viele Kinder finden die Reflektoren auf ihren Ranzen „uncool“ oder unpassend zum hübschen Design des Schulranzens.

Und auch wenn Eltern ihren Kindern die Entscheidung über das Aussehen des Ranzens selbst überlassen sollten, bei Reflektoren sollte es keine Kompromisse geben. Viele Ranzenhersteller bieten für eine bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr auch zusätzliches Zubehör an, blinkende Armbänder, LED-Lichter am Ranzen oder reflektierende Regenhauben. Besonders wenn Kinder Schulwege haben, die an stark befahrenen Straßen vorbeiführen, sollten Eltern eine solche Investition in Erwägung ziehen.

Verschlüsse und Material

Schulranzen sind heute aus besonders leichten und robusten Materialien, meist Polyester, hergestellt. Diese sind reißfest, schmutzabweisend und strapazierfähig. Die meisten Schulranzen Vergleichssieger sind nur mit etwas Seifenlauge gut zu reinigen, bei günstigen Ranzen kann es vorkommen, dass die Außenhülle schnell reißt oder nicht mehr zu reinigen ist.

Verschlüsse und Material von SchulranzenDie Inneneinteilung sollte fest verankert ein und stabil wirken. Finger weg, wenn sie wackelt oder nur aus Pappe besteht. Der Ranzen sollte für alles Platz bieten, auch eine große Trinkflasche und Brotboxen. Reißverschlüsse und Taschen sollten für Kinder leicht zu öffnen und schließen sein.

Der Hauptverschluss von Schulranzen sorgt bei Kindern und Eltern immer wieder zu Frustration. Entweder schaffen es Kinder nicht, ihn selbstständig zu öffnen, oder der Verschluss geht zu schnell kaputt, so dass der Inhalt nicht mehr geschützt ist und der Schulranzen außerdem an Stabilität verliert. Heute werden gerne Magnet-Schlösser verwendet, die man zum Öffnen selbst betätigen muss, zum Beispiel durch Drücken an beiden Seiten, Drehen oder Schieben. Diese Schlösser schließen selbsttätig – sie schnappen einfach wieder zusammen.

Steckschlösser werden heute kaum mehr genutzt. Sie „leiern“ schnell aus, das Plastik verformt sich und nach nur kurzer Zeit sind sie nicht mehr zu schließen. Alle Hersteller, die heute noch Plastik-Steckschlösser verbauen, nutzen absichtlich hochwertiges Plastik, um eine Abnutzung zu verhindern.

Metallsteckschlösser sind robuster und stabiler, sie sind meist auch mit einem zusätzlichen Reflektor ausgestattet. Oftmals sind Schlösser auch höhenverstellbar, sollte das Kind einmal mehr Platz im Ranzen benötigen. Beim Kauf sollten Eltern darauf achten, dass der Sprössling das Schloss gut alleine bedienen kann.

Vergleichssiegel

Vergleichssiegel sind bei Schulranzen häufig anzutreffen und sollen Eltern beruhigen und die Entscheidung erleichtern. Besonders die DIN Norm 58124 wird im Zusammenhang mit Schulranzen Vergleichs-Testsiegern oft genannt. Sie entstand im Jahr 1986 und soll besonders die Sicherheit der Schultaschen gewährleisten. Sie definiert bestimmte Standards für die Sicherheit im Straßenverkehr und die Gebrauchssicherheit des Schulranzens.

Wer einen Schulranzen Vergleichs-Testsieger mit nach der DIN Norm kauft, kann sich sicher sein, dass Vorder- und Seitenflächen der Schulranzen zu mindestens 20 Prozent mit einem fluoreszierenden Material und 10 Prozent mit einem retroreflektierenden Material ausgestattet ist. Diese gewährleisten, dass Kinder im Straßenverkehr besser zu sehen sind, entweder in dem sie von sich aus hell erscheinen oder beim Anstrahlen durch z. B. Autoscheinwerfer aufleuchten. Auch Schultergurte sollten solche retroreflektierenden Flächen, die meist unscheinbar grau sind, aufweisen.

Auch die allgemeine Belastbarkeit und Haltbarkeit wird nach der DIN Norm geprüft. Er muss regenfest sein, so darf ein Schulranzen Vergleichssieger, der 10 Minuten lang in Wasser steht, nur 10 Gramm Wasser eindringen lassen. Das Obermaterial besonders strapazierfähig und leicht zu reinigen. Der Rahmen des Schulranzens muss außerdem Falltests bestehen. Die Standfläche sollte aus robustem Plastik sein und so groß sein, dass der Ranzen nicht von sich aus umfällt.

Polsterung an Rückenteil und Schultergurten sollen einen guten Tragekomfort begünstigen. Die Tragegurte sollen laut DIN Norm mindestens 50 Zentimeter lang sein, die Gurte mindestens 3 Zentimeter breit, damit sie nicht einschneiden und das Gewicht besser verteilen.

Bei der stufenlosen Einstellung der Gurte, sollten sie sich nicht lockern oder von sich aus fester anziehen. Der Ranzen sollte keine Druckstellen begünstigen, keine scharfen Kanten oder ungepolsterte Stellen aufweisen.

Neben der DIN Norm führen auch der TÜV, Stiftung Warentest und Ökotest gelegentlich einen Schulranzen Test durch. Dabei fokussiert sich jeder Schulranzen Test auf einen anderen Aspekt. Der TÜV untersucht vor allem, ob der Ranzen Sicherheitsstandards genügt und belastbar ist.

Schulranzen Vergleich-Testsieger der Stiftung Warentest sind bei Eltern besonders beliebt, da sie ein breites Spektrum von Faktoren des Kaufs abdeckt. So wird die Sicherheit genauso geprüft wie Standfestigkeit, ergonomische Form, Preis oder Qualität des verarbeiteten Materials.

Ökotest hat sich dagegen der Umwelt, Belastung der Gesundheit und Nachhaltigkeit verschrieben. Sie fragt nach eventuell allergieauslösenden Materialien, wie der Ranzen hergestellt wurde oder ob die ergonomischen Erkenntnisse bei der Herstellung beachtet wurden.

Generell gilt: Vergleichssiegel sind keine schlechten Indikatoren für Eltern. Sich aber nur darauf zu verlassen, bringt wenig. Man sollte den Schulranzen immer selbst unter die Lupe nehmen und die individuellen Bedürfnisse des Kindes im Auge behalten. Einige Siegel werden vom Einzelhandel auf Produkten abgebildet, obwohl die Vergabe der Siegel schon Jahre her ist. Seitdem könnte sich z.B. im Punkt Ergonomie viel getan haben.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Scout
  • McNeill
  • DerDieDas
  • StepbyStep
  • Ergobag
  • Herlitz
Scout, welche eine Marke der Alfred Sternjakob GmbH & Co. KG ist, haben in den 70er Jahren den ersten, „modernen“ Schulranzen auf den Markt gebracht. Sie waren es, welche die bis dato beliebte Ledertasche mit einem leichten, flexiblen Schulranzen ersetzten.

Der Schulranzen sollte sich so schnell etablieren, dass Schulranzen seitdem das Hauptprodukt der Firma wurde. Diese hatte bis dahin hauptsächlich Arbeitsbekleidung hergestellt. Heute gehört Scout zu einem der beliebtesten Schulranzen bei Kindern und Eltern und stellen oft Schulranzen Vergleichs-Testsieger.

Preislich sind sie zwar im höheren Segment angesiedelt, dafür überraschen sie immer wieder mit Innovationen, wie z. B. LED Lichtern, welche die Sicherheit im Straßenverkehr für Kinder weiter verbessern soll. Mit 10 Millionen verkauften Schulranzen gibt Scout in der Industrie den Ton vor und behält seine Vorreiter-Stellung durch eine konstante Weiterentwicklung. Zu Scout gehört übrigens auch die Marke „4You„, welche Schulranzen für
Kinder der weiterführenden Schulen herstellt – eine Mischung zwischen klassischen Ranzen und Rucksack.

McNeill produziert Schulranzen und Rucksäcke seit Mitte der 70er Jahre. Dabei haben sie sich am Markt im unteren Preissegment positioniert. Das Hauptaugenmerk liegt auf einer robusten, soliden Ausstattung. Viele Fächer, stabile Materialien und besonders robuste Griffe sind bei allen Modellen der Firma McNeill zu finden.
DerDieDas sind im Moment Trendsetter im Bereich Schulranzen. Die Firma, welche in Nürnberg zu finden ist, hat sich besonders der Individualität der Kinder verschrieben hat. Die beliebtesten Modelle sind extra für schmale und leichte Kinder gemacht und sollen so einen Nischenmarkt füllen.

Die hübschen Designs und allgemeine Stabilität haben die Modelle aber schnell zu Lieblingen auf dem Schulhof gemacht. Dazu kommen ein gutes Auge für Ergonomie und eine praktische Ausstattung, die mit vielen Taschen und robusten Materialien punkten kann.

StepbyStep ist die Schulranzen-Reihe von Hama – einer Firma, die neben Ranzen auch Schulbedarf herstellt. Augenmerk bei StepbyStep liegt auf den schönen Designs und den dazu passenden Materialien und Zubehörreihen, wie Pausenbrot Boxen, Sportbeutel oder das Mäppchen.

Preislich ist StepbyStep im unteren Preissegment angesiedelt. Die Austattung ist praktisch, mit vielen Taschen und stabilen Gurten.

Die Ergobag schlägt im Moment bei Eltern und Kindern hohe Wellen. Eine Mischung aus Wanderrucksack und klassischem Rucksack, ist die Ergobag besonders dem gesunden Rücken der Kinder verschrieben. Dazu sind die Designs wunderschön und unterschieden sich oft von den allgegenwärtigen Prinzessinnen und Autos.

Die erst 2010 gegründete Firma gewann für ihre innovativen Designs schon mehrere Preise, und entwickeln ihr Sortiment stetig weiter. Wer es außergewöhnlich mag, der ist bei Ergobag gut aufgehoben.

Eigentlich als Hersteller von Schreibwaren bekannt, hat sich Herlitz mittlerweile auch einen Namen im Bereich Schulranzen gemacht. Herlitz teilt ihre Ranzen in verschiedene Volumenmodelle ein, Mini, Midi und Master.

Die Ranzen sind im preislich eher im Mittelfeld zu finden, bieten dafür aber DIN Norm konforme Ranzen, die neben vielen praktischen Komponenten auch auf Ergonomie achtet.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Schulranzen am Besten?

Viele Eltern schauen immer früher nach Angeboten für den passenden Schulranzen, lesen einen Schulranzen Test oder informieren sich im Internet. Dabei ist heute nicht nur das Design ausschlaggebend, sondern auch Ergonomie und Form des Ranzens. Im Einzelhandel findet man heute eine mittelgroße Auswahl, nur wenige Läden haben alle möglichen Formen, leichte bis schwere, kompakte bis große Schulranzen zur Auswahl vorrätig. Auch die Beratung kommt im Einzelhandel oft zu kurz.

Besonders lukrative Angebote machen Discounter: Billig-Schulranzen zu Spottpreisen, gleich zum Mitnehmen im Einkaufswagen. Hiervon ist jedem Elternteil abzuraten: Man hat nicht nur keinerlei Beratung, sondern auch keine Vergleichsmöglichkeit.

Das Gegenteil zum Discounter ist der Fachhandel. Einziges Problem: Einen nahen Fachhändler finden. Der Fachhandel ist heute zusehends ersetzt worden, und zwar vom Kauf im Internet. Immer mehr Kunden möchten sich umfassend vorher informieren, Vergleiche anstellen und alle möglichen Modelle anschauen. Dies alles kann ein Kauf im Internet bieten.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Schulranzen am Besten?Das Internet hat unser Kaufverhalten ganz entscheidend beeinflusst. Wir sind besser informiert und haben meist ganz genaue Vorstellungen davon, was wir kaufen möchten. Vor dem Kauf des Schulranzens sollte man sich als Elternteil also zunächst über alle wichtigen Faktoren informieren, die ein Schulranzen mit sich bringt.

Dafür ist zum Beispiel unsere Seite bestens geeignet. Ein Schulranzen Test gibt eine objektive Meinung über Qualität, Vor- und Nachteile der Schulranzen ab, ohne Ihnen dabei das teuerste Modell verkaufen zu wollen, wie es im Handel oft der Fall ist. Auf Herstellerseiten kann sich das Kind alle Designs anschauen und seinen Lieblings-Ranzen aussuchen.

Hersteller versuchen heute, möglichst viele individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Schulranzen werden in verschiedenen Varianten hergestellt: Besonders leicht, besonders schmal oder mit viel Volumen. All diese Varianten sind im Internet können im Internet verglichen werden und oft sogar in 3D-Ansicht angeschaut werden. Hat man sich für ein Modell entschieden kann man sichergehen, dass dieses im Internet auch erhältlich ist. Zusätzlich wird der Ranzen bequem nach Hause geliefert.

Einer der größten Pluspunkte des Internet-Kaufs aber ist: Der Preis. Während Fach- und Einzelhandel hohe Mieten- und Personalkosten stemmen muss, ist der Internet-Shop vergleichsweise günstig zu führen. Dies schlägt sich im natürlich im Preis nieder: Oft sind Schulranzen im Internet bis zu 30 Prozent günstiger, Gutscheine und Rabattaktionen lassen den Käufer zusätzlich Geld sparen. Auch Schulranzen Vergleichs-Testsieger finden sich in der Regel günstiger im Internet.

Dabei muss niemand Angst haben, im Internet einen qualitativ schlechteren Ranzen zu kaufen – ein Scout-Schulranzen ist ein Scout-Schulranzen – egal ob im Fachhandel oder im Netz gekauft. Die DIN Norm sorgt dafür, dass man auch beim Internet-Kauf weiß, dass der Ranzen den Sicherheitsstandards genügt.

Viele Fach- und Einzelhändler bestehen darauf, dass ein Schulranzen vor dem Kauf immer anprobiert werden sollte – und dies ist im Netz nun einmal nicht möglich. Generell stimmt das auch, allerdings ist es gerade der Fach- und Einzelhandel der nur eine begrenzte Auswahl an Schulranzen führt. Somit kann man sich auch im Laden nicht wirklich entscheiden, denn die Produkte sind oft einfach nicht vorhanden.

Wer dann im Laden kauft, und später feststellt, dass der Ranzen doch nicht das Richtige ist, der muss sich bei der Rückgabe oder dem Umtausch auf die Kulanz des Verkäufers verlassen. Ganz abgesehen von der zweiten Fahrt in die Innenstadt. Wer seinen Ranzen im Netz kauft, der kann ihn innerhalb von 30 Tagen, ohne Angabe von Gründen zurücksenden – dies ist gesetzlich geregelt. Sie sehen also: Auch beim Schulranzen-Kauf ist das Internet ganz vorne mit dabei und bietet meist neben dem besten Preis auch bequeme Bestellmodalitäten und eine einfache Rückgabe.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Schulranzen

Der Schulranzen wie wir ihn heute kennen, hat sich im Laufe der Zeit aus Tragetaschen von Reitern und Soldaten entwickelt. Vielerorts wird heute noch das Wort „Tornister“ für den Schulranzen verwendet, ein Ausdruck, der aus dem Griechischen stammt und den Futtersack von Reitern bezeichnete. Über Griechenland und die Balkanländer landete der Tornister schließlich in Deutschland, wo er im Militär die Taschen der Soldaten wurde.

Ursprünglich war der Tornister aus Segeltuch, Leinen oder Kalbsfell. Um einen Tornister herzustellen, wurden diese Felle oder Tücher auf Holzrahmen gespannt. So kam es auch, dass die ersten Schulranzen Anfang des 19. Jahrhunderts in der Regel zuhause von der Familie hergestellt wurden – auf Gewicht wurde damals noch wenig geachtet, wichtig war nur, dass der Tornister stabil und lange haltbar war.

Bis in die 60er Jahre waren Ranzen entweder aus Leder oder günstigerem Tuch. Besonders schwere Lederranzen waren damals besonders trendy, die robusten Taschen hatten allerdings Nachteile: Sie hatten nur wenig Stauraum und waren relativ schwer. Die Unterscheidung in Ranzen für Mädchen und Jungs war auch damals schon üblich: So hatte der Ranzen eines Mädchens in der Regel eine kurze Klappe und überkreuzenden Riemchen. Die Tasche für Jungs zierte eine längere Klappe und wurde mit Riemen verschlossen. Verziert waren diese Tornister oft mit volkstümlichen Stickereien.

Heute haben schwere Ledertaschen für Schüler fast ausgedient. Mitte der 70er Jahre trat der erste Ranzen wie wir ihn heute kennen auf: Die Firma Sternjakob entwickelte einen Schulranzen aus leichter Textilfaser. Der Ranzen war außerdem bunt gestaltet, um eine bessere Sichtbarkeit für Kinder zu gewährleisten. Trotzdem mangelte es diesen Vorläufern der heutigen Schulranzen an einigen Dingen: Sie waren oft unbequem und nicht ergonomisch gestaltet.

Wichtig war primär, dass die wertvollen Schulutensilien wie Bücher, Hefte und Stifte trocken blieben, wenn das Kind sich morgens auf den Weg in die Schule machte. Die Schulwege waren damals noch wesentlich weiter als heute, öffentliche Verkehrsmittel wurden für den Weg zur Schule kaum genutzt. So liefen die Kinder oft lange durch Regen oder Schnee.

Die Menge an Büchern war ebenfalls höher als heute. Alles zusammen ergab eine besondere Wichtigkeit zur Stabilität des Ranzens, die Form war damals wie heute rechteckig: Damit nichts auf dem Schulweg durcheinander gerät und Bücher nicht beschädigt werden. Schon kurz nach Erfindung des modernen Ranzens traten die ersten Beschwerden auf: Kinder klagten über Rückenschmerzen und schlecht sitzende Ranzen.

Die Industrie reagierte schnell und Anfang der 80er Jahre wurde in Richtlinien nicht nur festgestellt, dass Schulranzen wasserdicht und besonders stabil sein sollen, sondern auch breite, komfortable Träger haben sollten, damit das Gewicht, welches schließlich nur auf den Schultern getragen wird, besser verteilt wird.

In den folgenden Jahren wurde die Sicherheit der Kinder immer wichtiger. Mit dem wachsendem Verkehraufkommen wurden Reflektoren an den Schulranzen immer wichtiger. Auch die Ergonomie wurde ins rechte Licht gerückt: Die Ranzen wurden leichter und erhielten ergonomisch bessere Formen, die sich an den Kinderrücken anpassen. Auch das Design veränderte sich: Typische Motive für Jungs wie Autos, Dinosaurier oder Fußball stehen Ponys und Prinzessinnen für Mädchen gegenüber.

In den letzten Jahren wurde die Ergonomie von Schultaschen immer wichtiger: Der Kinderrücken soll entlastet werden, die Formen sind zunehmen ergonomisch und rückenschonend. Beckengurte können das Gewicht weiter verlagern und leichtere Taschen machen das Tragen noch angenehmer.

Eine Schultasche heute muss mehr leisten, als nur Schulbücher trocken halten. Fluoreszierende und reflektierende Materialien sorgen für Sicherheit im Straßenverkehr, verschiedene Taschen sorgen für viel Platz z. B. für das Pausenbrot oder Trinkflaschen. Die Ranzen werden immer leichter und passen sich durch ergonomisches Design besser an Kinderkörper an.

Auch Nachhaltigkeit spielt eine größere Rolle: Aus welchem Material ist der Ranzen hergestellt und befinden sich womöglich giftige Inhaltsstoffe im Plastik? Eltern haben heute zum Glück eine riesige Auswahl an Schulranzen zur Auswahl und können Schulranzen Vergleichssieger im Vorfeld begutachten, so dass es immer leichter wird, für jedes Kind den passenden Schulranzen zu finden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Schulranzen

Zahlen, Daten, Fakten rund um den SchulranzenDer Schulranzen, wie wir ihn heute kennen ist noch gar nicht so alt. Erst in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nahmen sich Firmen den Schulranzen vor, und entwickelten eine Tasche aus leichtem Kunststoff. Davor waren Schulranzen fast ausschließlich aus Leder gefertigt, sie hielten Bücher trocken und verhinderten durch ihre feste Form ein Durcheinander im Ranzen.

Der primäre Fokus lag damals auf dem sicheren Transport der wertvollen Hefte und Bücher – nicht auf der Sicherheit für Kinder oder Tragekomfort. Dies änderte sich langsam in den 80er Jahren. Die Regierung legte DIN Normen fest, die unter anderem besagten, dass ein Schulranzen, inklusive Eigengewicht, nicht mehr als 10 Prozent des kindlichen Körpergewichts betragen sollten. Diese Regel ist zwar heute leicht abgeändert worden, andere Normen aber, sind immer noch aktuell.

So legt die DIN Norm 58124 fest, dass mindestens 20 Prozent der Vorder- und Seitenflächen aus fluoreszierendem Material bestehen sollte. Kinder sind für Autos extrem schlecht zu sehen, und mit dem erhöhten Verkehrsaufkommen auf unseren Straßen, ist ihre Sicherheit so besser gewährleistet. Die reflektierenden Materialien sind auch bei Dunkelheit oder Dämmerung gut zu sehen – wichtig, da Kinder sich im Winter oft bei Tagesanbruch auf die Beine machen.

Die DIN Norm legt außerdem fest, dass mindestens 10 Prozent der Vorder- und Seitenflächen aus retroflektierenden Material bestehen sollten – dies ist Material, welches aufleuchtet, wenn es angestrahlt wird, z. B. von Autoscheinwerfern oder Straßenlampen – sie haben die gleichen Effekt wie sogenannte Katzenaugen an Fahrrädern.

Die dritte Richtlinie der DIN möchte eine lange Haltbarkeit des Ranzens gewährleisten. Die genutzten Materialien sollten reiß- und bruchfest und außerdem nicht leicht verformbar sein. Auch wenn die Einhaltung der DIN Norm beim Verkauf von Schulranzen keine Pflicht ist, sollten Eltern doch von sich aus darauf achten. Schulranzen Vergleich-Testsieger, sei es in unseren Schulranzen Test 2017 oder anderswo, sind in der Regel immer mit der DIN Norm ausgestattet.

Die Einschulung kostest Eltern übrigens ca. 250 Euro – der Schulranzen ist dabei die Hauptausgabe. Dass besonders teure Ranzen auch besonders gut sind, ist ein Märchen. Außerdem ist zu beachten, dass Kinder verschiedene Ansprüche haben können, wenn es um den passenden Ranzen geht. Und auch wenn der Trend immer mal wieder zu Schul-Trolleys oder Rucksäcken geht – über 90 Prozent aller Eltern greifen zum klassischen Schulranzen.

Dieser wird von den meisten Schülern die komplette Grundschulzeit über getragen. Mit dem Übergang in die 5. Klasse, die in den meisten Bundesländern mit einer neuen Schule und Schulform einhergeht, wünschen sich die Kinder eine „erwachsenere“ Tasche, bzw. einen Rucksack.

Den Schulranzen richtig einstellen

Jedes Jahr wieder machen sich Eltern von Schulanfängern Sorgen, dass ihre Kleinen einfach zu schwer zu schleppen haben. Bücher, Brote, Trinkflasche und das Mäppchen müssen in den Schulranzen, der außerdem meist noch ein Eigengewicht von 1- 1,5 Kilogramm hat.

Doch Orthopäden bestätigen schon lange: Das Gewicht des Ranzens, ist nicht das eigentliche Problem. Obwohl Kinder zunehmend über Rückenschmerzen  klagen, hat das Gewicht des Ranzens nur wenig damit zu tun. Schuld ist meist der nicht ganz optimale Gesundheitszustand der Kinder, die immer mehr zu Hause sitzen, statt draußen herum zu toben, und eine falsche Einstellung des Ranzens.

Der richtige Sitz des Schulranzens muss von Eltern schon beim Kauf ausprobiert werden, Experten aber warnen: Den endgültigen Sitz immer mit einem vollen Schulranzen einstellen – nur so sitzt der Ranzen perfekt und schadet dem Rücken so wenig wie möglich. Bei der Einstellung gilt:

  • Besonders schwere Gegenstände wie dicke Bücher sollte man so körpernah wie möglich tragen, dann wird das Gewicht angenehmer verteilt.
  • Der Ranzen sollte möglichst körpernah eingestellt werden. So wird der Rücken gestützt und das Gewicht optimal verteilt.
  • Auch wenn es noch so cool ausschaut: Der Schulranzen sollte immer mit beiden Gurten auf dem Rücken getragen werden. Die meisten Ranzen sind sogar absichtlich so konzipiert, dass ein einseitiges Tragen besonders unbequem ist.
  • Die Gurte sollten straff sitzen, dabei aber nicht in die Schultern schneiden. Zu straff eingestellte Gurte führen schnell zu Schulter- und Nackenschmerzen. Zu lasche Gurte, und damit ein zu tief sitzender Ranzen kann sogar zu Problemen mit der Atmung führen.
  • Der Ranzen schließt mit den Schultern ab – er sollte keinesfalls über die Schultern hinausragen. Er sollte außerdem nicht auf dem Po aufliegen, sondern vorher abschließen, sonst sitzt er womöglich zu tief. Ober- und Unterkante verlaufen immer waagerecht.

Erklären Sie ihrem Kind die Folgen von falschem Tragen des Schulranzens. Wird der Ranzen lässig nur über eine Schulter getragen, muss der Körper diese Haltung kompensieren, was zu einer einseitigen Belastung führen kann. Ein falsch eingestellter Schulranzen fühlt sich übrigens nicht nur schwerer zu tragen an, er ist es auch: Die Muskeln müssen viel mehr leisten und ausgleichen, als bei einer richtig eingestellten Schultasche.

Wie viel sollte ein Schulranzen maximal wiegen

Bei vielen Eltern mischt sich Stolz mit Sorge, wenn sie ihren Schulanfänger das erste Mal mit einem großen Ranzen auf dem Rücken sehen. Kann mein Kind das wirklich alles tragen? Lange galt: Ein Schulranzen sollte gepackt nicht mehr als 10 Prozent des Körpergewichts des Kindes betragen. Diese Regel entstammte einer DIN-Richtlinie aus dem Jahre 1986, welche sich auf das Gepäck von Soldaten im 2. Weltkrieg bezog.

Heute ist sie weitesgehend nicht mehr gültig, und Experten gehen davon aus, dass Kinder ruhig ein höheres Gewicht tragen können, ohne Schaden zu erleiden. Das Wichtigste sei nicht das hohe Gewicht, sondern wie dieses getragen wird.

Einige Experten, in einem Forschungsprojektes der Universität des Saarlandes, sagen sogar, dass ein Kind ruhig ein Drittel seines Körpergewichtes auf dem Schulweg tragen können, ohne zu ermüden. Eine neue, DIN-Richtlinie gibt es heute nicht mehr, dafür hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages eine Richttabelle ausgegeben, die das Gewicht des Kindes mit dem Gewicht des Ranzens korreliert.

  • Körpergewicht von 18 – 23 kg ein Ranzenhöchstgewicht 2,2 – 2,8 kg
  • Körpergewicht von 24 – 28 kg ein Ranzenhöchstgewicht 2,9 – 3,4 kg
  • Körpergewicht von 29 – 33 kg ein Ranzenhöchstgewicht 3,5 – 4,0 kg
  • Körpergewicht von 34 – 38 kg ein Ranzenhöchstgewicht 4,1 – 4,6 kg
  • Körpergewicht von 39 – 43 kg ein Ranzenhöchstgewicht 4,7 – 5,2 kg
  • Körpergewicht von 44 – 48 kg ein Ranzenhöchstgewicht 5,3 – 5,8 kg
  • Körpergewicht von 49 – 53 kg ein Ranzenhöchstgewicht 5,9 – 6,4 kg
  • Körpergewicht von 54 – 58 kg ein Ranzenhöchstgewicht 6,5 – 7,0 kg

Auf welche Studien oder Erkenntnisse sich die Kinderkommission des Deutschen Bundestages bezieht, als sie ihre Empfehlungen herausgab, ist nicht bekannt. Allerdings scheinen sie eine Faustregel von 12 – 15 Prozent des Körpergewichtes für richtig zu halten. Mehrere Studien scheinen auch zu belegen, dass schwere Schulranzen die Bauch- und Rückenmuskulatur der Kinder trainiert.

Trotzdem beschweren sich immer mehr Kinder unter Rücken- und Nackenschmerzen, die in der Schule dann schnell zu Konzentrationsschwächen oder Kopfschmerzen führen können. Als Anhaltspunkt ist die oben genannte Tabelle sicherlich zu empfehlen. Sollte man allerdings bemerken, dass das eigene Kind mit dem Gewicht des Ranzens überfordert ist, kann man über eine Reduktion des Gewichtes nachdenken.

Ergonomie rund um den Schulranzen

Während der Schulranzen früher primär dafür da war, um die wertvollen Bücher und Hefte zu schützen, ist heute die Ergonomie der Ranzen besonders wichtig. Neben des Gewichts des Ranzens sind auch das Volumen, der Sitz und die Einstellung der Gurte wichtige Themen, welche die Ergonomie beeinflussen. Da jedes Kind ganz individuell ist, was Größe, Gewicht und Körperbau angeht, ist es besonders wichtig, dass der Ranzen anpassbar ist. Heute setzen Hersteller ganz besonders auf ergonomische Kritierien und bieten verschiedene Rückensysteme an, die genau an das Kind angepasst werden können und so über vier Jahre Grundschulzeit das Kind begleiten.

Verstellbare Rückensysteme gewähren einen hohen Tragekomfort und belasten den Rücken so wenig wie möglich. Das Rückenteil sollte gepolstert sein und über ein Belüftungssystem verfügen. Da der Ranzen so körpernah wie möglich getragen werden sollte, kann besonders im Sommer das Kind schnell am Rücken schwitzen. Ein gutes Belüftungssystem kann übermäßiges Schwitzen verhindern.

Das gepolsterte Rückenteil sollte bei einem ergonomisch guten Ranzen anpassbar sein. Dazu kommen breite, gepolsterte Tragegurte. Becken- und Brustgurte werden immer beliebter und machen auch ergonomisch Sinn: Sie fixieren den Ranzen am Körper und verlagern das Gewicht von den Schultern auf den stärkeren Becken- und Rückenbereich. Verstellbare Trageriemen gewährleisten, dass der Ranzen immer wieder individuell auf das Kind eingestellt werden kann.

Ein ergonomischer Schulranzen sollte mindestens folgende Kriterien erfüllen:

  • Ein ergonomisch geformtes Rückenteil. Diese sind der natürlichen Form der Wirbelsäule des Kindes nachempfunden und reduzieren so die Belastung für den Rücken.
  • Der Ranzen sollte sich an den Rücken schmiegen und möglichst körpernah sitzen. Die ergonomische Konturierung, welche die Schwingung der Wirbelsäule nachempfindet, hilft dabei
  • Das Material des Schulranzens sollte möglichst stabil sein. Ansonsten könnten sich schwere Bücher oder anderer Inhalt durch das Material „durchdrücken“ und so den Rücken belasten.
  • Das Rückenteil sollte gepolstert sein und gleichzeitig über ein Belüftungssystem verfügen. Das Material sollte rutschfest sein.
  • Die Seiten des Schulranzens sollten ebenfalls stabil und dem Rücken nachempfunden sein, d. h. etwas erhöht sein. So wird ein Verrutschen verhindert und der Schulranzen sitzt stabil, mittig auf dem Rücken.

Trends und Ausblicke im Bereich Schulranzen

Wie viele Bereiche des täglichen Lebens, so unterliegen auch Schulranzen einem ständigen Wandel. Neue Erkenntnisse der Medizin sind für Hersteller von Schulranzen besonders bedeutsam, denn Eltern werden immer aufmerksamer, wenn es um die Gesundheit und den Rücken ihrer Kinder geht.

Verbesserte Ergonomie

Trends und Ausblicke im Bereich SchulranzenSchulranzen werden stetig verbessert, weg von der starren, rechteckigen Tasche hin zu einem ergonomischen, flexiblen Ranzen. Neben einer verbesserten Polsterung, nicht nur für das Rückenteil und Schultergurte, sondern auch für die Halte- und Hüftgurte, ist eine Funktion zur Höhenverstellung stark im Kommen. Dies gewährleistet, dass der Schulranzen mitwächst, und über die gesamte Schulzeit ergonomisch perfekt ausgerichtet ist. Mit höhenverstellbaren Schultergurten, wird die Einstellung der Schulranzen einfacher. Ein falsch getragener Schulranzen kann zu Haltungsschäden, Schmerzen in Rücken oder Nacken und sogar Atmungsproblemen führen.

Zwischen Schulranzen und Rucksack

Rucksäcke werden von Experten als Schulranzen-Ersatz durchgehend abgelehnt. Trotzdem mögen Kinder die leichten, flexiblen Rucksäcke und Eltern knicken all zu oft ein. Die Industrie reagiert mit einer Mischform: Schulranzen, die an eine Rucksack-Form angelehnt sind, dabei aber nicht an Tragekomfort und Sicherheit verlieren. Wichtig sind hier Trageriemen und Gurte, welche den Kinderkörper stützen und helfen, die Last besser zu verteilen. Es wird sich besonders an Wanderrucksäcken orientiert.

Verbesserte Sicherheit

Obwohl DIN Normen existieren, die vorschreiben, dass ein Schulranzen mit floureszierenden und retroflektierendem Material versehen sein sollte, sterben immer noch Kinder im Straßenverkehr, weil sie besonders bei Dunkelheit und Dämmerung schlecht zu sehen sind. Neue Sicherheitsfunktionen inkludieren LED-Lichter. Sie können in verschiedenen Animationen eingestellt werden, und bringen den Kindern gleichzeitig Spaß.

Nachhaltigkeit

Für Eltern wird es immer wichtiger, dass beim Kauf des Schulranzens auch an die Umwelt gedacht wird. Mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von nur vier Jahren, ist ein Schulranzen ein eher kurzlebiges Produkt. Umso wichtiger, dass Schulranzen auch nachhaltig produziert werden.

Auch die wachsende Belastung der Kinder mit Chemikalien ist vielen Eltern bewusst. Die Industrie wird in den nächsten Jahren weiter reagieren, und ihre Schulranzen nachhaltig und mit möglichst wenig Belastung für Kinder produzieren. Schon heute sind Ranzen erhältlich, die gänzlich aus recycelten Pfandflaschen hergestellt wurden. Denkbar sind auch Systeme, welche die Lebensdauer des Schulranzens ausdehnen, so dass aus dem Schulranzen für Grundschulkinder ein Rucksack für die weitergehende Schule wird.

FAQ

Wann sollte man den Schulranzen kaufen?

Wann sollte man den Schulranzen kaufen?

Früher war der Schulranzen das klassische Geschenk zum Osterfest. Heute hat sich dies etwas gewandelt. Zum einen hat es mit dem Kaufverhalten der Eltern zu tun: Ein Ranzen wird immer wichtiger, und ist nicht nur eine Tasche für den Transport der Bücher. Er muss anprobiert werden, Meinungen müssen gelesen und Produktberichte (wie die auf unserer Seite) müssen studiert werden.

Außerdem liefern die Hersteller die neuesten Modelle heute schon im Januar aus. Beliebte Motive und Formen können da schnell ausverkauft sein und so findet der Schulranzen-Kauf heute meist schon kurz nach Jahresbeginn statt.

Schulranzen, Trolley oder doch lieber einen Rucksack?

Schulranzen, Trolley oder doch lieber einen Rucksack?

Experten sind sich bei dieser Frage einig: Es gibt für Grundschüler keine Alternative zum klassischen Schulranzen. Trolleys mögen zwar sehr rückenschonend aussehen, sind es aber nicht. Kinder sind nicht in der Lage, diese Trolleys wirklich symmetrisch hinter sich her zu ziehen.

Die Grundschüler nehmen damit immer eine ungesunde Haltung ein. Rucksäcke sind ebenfalls nicht zu empfehlen. Sie sind nicht stabil genug, werden meist auf einer Seite getragen und bieten dem Kinderrücken nicht genügend Halt und Unterstützung.

Wie schwer darf ein Ranzen sein?

Wie schwer darf ein Ranzen sein?

Wenn man als Elternteil Tabellen liest, wie viel Gepäck die Kleinen täglich auf dem Rücken tragen können, landet man meist bei einem Wert von 10 – 15 Prozent des kindlichen Körpergewichts. Dieser Wert bezieht sich auf den fertig gepackten Schulranzen.

Beim Kauf sollte man also das Leergewicht auch im Auge behalten. Die meisten Ranzen wiegen zwischen 1,2 und 1,5 Kilo. Für kleine oder besonders leichte Kinder, gibt es aber spezielle Ranzen, mit weniger Eigengewicht.

Wie wichtig ist die DIN Norm?

Wie wichtig ist die DIN Norm?

Die DIN Norm 58124 für Schulranzen legt Anforderungen fest, die ein geeigneter Schulranzen erfüllen sollte. Dabei geht es primär um Sicherheit im Straßenverkehr und die Haltbarkeit und langen Gebrauch des Schulranzens.

Festgelegt sind unter anderem wasserabweisende Eigenschaften, Stabilität des Ranzens oder die Breite der Gurte. Besonders wichtig für Eltern ist die Festlegung, dass 20 Prozent der Seitenflächen mit retroflektierenden und/oder floureszierendem Material ausgestattet sein sollten. Kauft man also einen Ranzen, kann man mit dem Siegel der DIN Norm sicher sein, dass er für den täglichen Schulweg gut ausgerüstet ist. Pflicht ist die DIN Norm aber nicht.

Nützliches Zubehör

Mit dem Kauf des Schulranzens ist in der Regel nicht getan: Allerhand nützliches Zubehör macht es Eltern und Kindern leichter, die ersten Schuljahre entspannt zu genießen. Oft ist beim Kauf der Schultasche schon Zubehör dabei – und trotzdem müssen Eltern immer darauf achten, ob wirklich jede Eventualität abgedeckt ist.

Das Mäppchen

Wenn es um das Mäppchen geht, stehen Eltern vor der ersten Entscheidung: Federmäppchen oder ein sogenanntes Schlampermäppchen. Oft haben Grundschulen aber auch sehr genaue Vorstellungen davon, wie das Mäppchen der Erstklässler auszusehen hat, und verlangen ein Federmäppchen. Sinn macht das Federmäppchen allemal: Die Kinder finden ihre Stifte schneller und müssen nicht erst lange suchen.

Nützliches ZubehörAußerdem lernen sie so, Ordnung zu halten und ihre Neuanschaffungen vorsichtig zu behandeln. Grundschüler benötigen oft einiges an Materialien. Filz- und Buntstifte, Kleber, Schere, Lineale und Füllfederhalter. In späteren Schuljahren reduziert sich dies erheblich. So sollte ein Schlampermäppchen erst in der weiterführenden Schule genutzt werden.

Für Grundschüler ist das Federmäppchen eine sinnvollere Anschaffung. Viele Hersteller von Schulranzen bieten ein passendes Federmäppchen in gleichem Design wie die Tasche an. Ein Federmäppchen ist in der Regel ausklappbar, ob einfach oder doppelt ist unerheblich, solange alles hineinpasst. Eltern sollten beim Kauf des Mäppchens also immer darauf achten, ob wirklich jeder Stift und jedes Lineal Platz findet, damit das Kind im Unterricht nicht lange suchen muss.

Der Sportbeutel

Schon ab der ersten Klasse haben die meisten Grundschüler Sportunterricht. Neben passender Sportkleidung müssen auch Schuhe für die Sporthalle oder den Außenplatz mit in die Schule gebracht werden. Damit Bücher und Hefte im Schulranzen nicht schmutzig werden, sind Sportbeutel oder -taschen angebracht. Sie werden oft im gleichen Design von Herstellern der Schulranzen verkauft, und sind damit leider etwas teurer als ein normaler Beutel.

Viele Eltern entscheiden sich statt für einen Beutel für einen Rucksack. Dies erweist sich aber in der Regel als unpraktisch: Ranzen und Rucksack kann das Schulkind schlecht gleichzeitig tragen. Das gleiche gilt für große Sporttaschen. Sie sind unhandlich und belasten das Kind zusätzlich. Ein Beutel ist dafür konzipiert, im Ranzen getragen zu werden. Sie sind meist aus wasserabweisendem Material hergestellt und sind auch von innen beschichtet – so dass kein Schmutz von den Schuhen an den Büchern landet.

Regenhüllen

Sie sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden: Regenhüllen für den Schulranzen. Sie sind leicht und einfach zu verstauen und bieten bei einem Regenschauer auf dem Schulweg guten Schutz vor Nässe. Da Schulranzen am Rücken des Kindes abstehen, kann ein Regenschirm den Ranzen selten wirklich vor Regen schützen – und nasse Bücher sind nicht nur für Kinder schlecht, beschädigte Bücher müssen von Eltern im Schadensfall nämlich ersetzt werden.

Die Schultüte

Auf sie freuen sich die Schulanfänger wohl am meisten: Die Schultüte, in machen Gegenden auch Zuckertüte genannt. Der Inhalt ist meist lecker und süß – Bonbons, Schokolade und kleine Geschenke sollen den Kleinen den ersten anstrengenden Schultag etwas einfacher machen. Heute gibt es die Schultüte auch im Design passend auf den Schulranzen abgestimmt. Wer alles zusammen passend kauft, der muss sich später nicht sorgen, vielleicht einen Aspekt des ersten Schultages vergessen zu haben.

Alternative Informations-Quellen zum Schulranzen

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