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ExpertenTesten

Barttrimmer richtig reinigen

Fakt ist, dass der Mensch, selbst wenn er sich nicht bewegt, innerhalb von etwa 10 Minuten mehrere tausend winzige Hautschüppchen verliert. Auch Härchen fallen während dieser Zeit mitunter aus, was in der Regel so gut wie niemand bemerkt.

BartEs geschieht eben nahezu unbemerkt, dass sich abgestorbene Hautschüppchen lösen, neue nachwachsen und sich an die Oberfläche der Haut schieben, dass Härchen sich aus ihrer Wurzelverankerung lösen und in der Folge ausfallen. Das alles sind völlig normale körperliche Prozesse, denen niemand eine wirkliche Bedeutung beimisst. Es sei denn, es geht um die Rasur. In Anbetracht der Tatsache, dass nämlich die Haut im Zuge des Rasiervorgangs alles andere als „unbeweglich“ ist und in der Konsequenz nicht nur beim Rasieren, sondern auch beim Trimmen des Bartes oder bei der Entfernung noch viel mehr kleinere Härchen und ein Vielfaches an winzigsten Hautschüppchen abgesondert werden, ist Handlungsbedarf gefragt.

Wenn man sich einmal vorstellt, wie dieses an sich ja alltägliche Phänomen unter dem Mikroskop aussehen mag… Nicht auszudenken. Denn zugleich stellt sich auch die Frage, wie viele winzige Härchen, Hautschüppchen und Co. bleiben wohl in den Klingen des Barttrimmers haften? Wie viele Bakterien oder winzige Tröpfchen Körperflüssigkeit, wenn das Gerät zur Entfernung von Nasen- oder Ohrenhaaren eingesetzt wird? Fragen über Fragen, auf die es nur eine Antwort gibt: Die Reinigung des Barttrimmers muss in jedem Fall gründlich sein und mit Sorgfalt durchgeführt werden. Anderenfalls besteht in der Tat die Gefahr, dass mit der Zeit echte Keimschleudern entstehen und sogar eine Ansteckungsgefahr gegeben ist. Viele gute Gründe in jedem Fall, um in diesem Zusammenhang rechtzeitig Vorsorge zu treffen und die Reinigungsutensilien stets parat zu haben.

Denn zu berücksichtigen ist beim zwei- bis dreitäglichen Trimmen der Gesichtsbehaarung nicht nur, dass die Härchen und Hautschüppchen adäquat beseitigt werden müssen, sondern dass es ebenso auch Viren, Bakterien und mögliche Krankheitserreger zu beseitigen gilt.

So bedrohllich all dies auf den ersten Blick erscheinen mag, so unkompliziert und einfach gestaltet sich letztlich doch der Reinigungsprotess mit Blick auf Barttrimmer.

 

Geräte für den Nassgebrauch

So bemerkenswert die Funktionalität der Barttrimmer mittlerweile ist, so wichtig ist es auch, sie nach jedem Gebrauch zu säubern.

Umso praktischer ist es, wenn man es dabei mit einem Gerät zu tun hat, das sowohl für die Trocken-Rasur, als Barttrimmer Nassvbrauchauch für die Anwendung unter der Dusche geeignet ist. Bei diesen Geräten bietet es sich an, die Klingen unter das heiße Wasser zu halten, das mindestens eine Temperatur von 65 Grad Celsius aufweisen sollte. Denn bei diesem Wärmegrad sterben die meisten Bakterien, Viren und Keime binnen kürzester Zeit ab. Sofern im Zuge dieses Schnellreinigungsprozesses ein sanftes Duschgel oder Shampoo verwendet werden, tragen die darin enthaltenen Tenside außerdem dazu bei, Hautfett oder -talg rückstandslos zu entfernen. Danach gilt es nur noch, den Barttrimmer zu trocknen. Nach Möglichkeit erfolgt der Trocknungsvorgang an frischer Luft – und eben nicht unter heißer Fönluft, da sich diese mitunter nachteilig auf die Materialbeschaffenheit des Gerätes auswirken könnte. Eine praktische Alternative zum Trocknen des Barttrimmers ist das Handtuch, das überschüssige Restfeuchte meist einfach in sich aufnimmt.

 

Die Reinigung zwischendurch

Selbst wenn nur zwei, drei Härchen entfernt wurden, beispielsweise zur Formung der Brauen oder zum Trimmen der Koteletten, ist es unerlässlich, den Barttrimmer zu reinigen.

In Anbetracht der Tatsache, dass man regulär nur etwa alle zwei bis drei Tage Härchen stutzt, haben Viren und Co. theoretisch während desselben Zeitraum die Möglichkeit, sich sukzessive zu verbreiten. Damit dies gar nicht erst so weit kommt, sollten die Härchen und kleine Hautschüppchen im Anschluss an das Trimmen der Gesichtsbehaarung mit einem Naturborstenpinsel beseitigt werden. Noch effektiver in diesem Zusammenhang ist es, mit kleinen Desinfektionstüchern, die man schon im Drogeriemarkt um die Ecke für kleines Geld bekommen kann, zu Werke zu gehen. Damit kommt man zwar nicht in die kleinen Ecken des Barttrimmers, aber dennoch kann im Zuge dessen bereits eine effiziente Reinigung der Oberflächen gewährleistet werden. Sicherlich bietet es sich an, hier notfalls auch mit einem Wattestäbchen zu hantieren. Allerdings können sich in den feinen Rillen der Klingen sehr schnell die winzigen Watte-Rückstände ablagern. In möglichst geringen zeitlichen Abständen empfiehlt es sich also, weiterreichende Reinigungsmaßnahmen „in Angriff zu nehmen„, um dadurch sowohl Härchen und Schüppchen zu entfernen, als auch Bakterien den Garaus zu machen. Allerdings ist diese Reinigungsprozedur erfahrungsgemäß mit einem gewissen Aufwand verbunden. Je häufiger dieses Prozedere allerdings durchgeführt wird, desto rascher geht das Ganze mit der Zeit von der Hand.

Wichtig ist in jedem Fall, dass der Barttrimmer vom ersten Tag an sauber und hygienisch ist.

Was viele Männer diesbezüglich nämlich ebenfalls nicht berücksichtigen ist, dass der Barttrimmer üblicherweise in einer praktischen Aufbewahrungsbox deponiert ist. Nicht auszudenken, wenn sich hier im rasanten Tempo Härchen oder Schüppchen, die von den Klingen ins Innere der Aufbewahrungsbox fallen, sukzessive ausbreiten und die Optik beeinträchtigen. Nicht zu vergessen ist, dass sich im Zuge dessen auch Keime etc. breit machen können – und zwar im Eiltempo.

 

Das Entfernen des Scherblattes

Je nach Modell des Barttrimmers können die Klingen relativ leicht ausgewechselt werden. Dass diese auch mit Blick auf den Erhalt des Schärfegrades möglichst ein Mal monatlich gegen neue ersetzt werden sollten, versteht sich. In der Zwischenzeit ist im Rahmen der tiefergehenden Reinigungsprozedur die Entfernung der Klingen erforderlich. Andere Barttrimmer sind mit einem speziellen Scherblatt ausgestattet, das ebenfalls entfernt und sorgfältig unter heißem Wasser abgespült werden sollte. Danach kommt eine Desinfektionslösung zum Einsatz, die mit einem Papiertaschentuch aufgetragen werden kann.

Barttrimmer Klingen

Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, denn die Verletzungsgefahr ist recht groß, wenn man mit den Fingern fast über die Klingen gleitet.

Allzu häufig sollte man mit klassischen Reinigungs- oder Desinfektionsprodukten allerdings nicht hantieren, da sich ihre Zusammensetzung auf die qualitative Beschaffenheit des Scherblattes sowie der Gehäusehülle negativ auswirken kann. Aber auch in dieser Hinsicht weiß der gut sortierte Fachhandel Rat, und wartet mit speziellen Reinigungsprodukten auf, die sich einfach mit einem feinen Pinsel oder einer Schiene auftragen lassen können, ohne dass der Verwender auch nur in die Nähe der Schneiden kommt. Dies reduziert nicht nur das Verletzungsrisiko, sondern auch die sauberen, bakterienfreien Klingen sowie die keimfreie Oberfläche können sich rundum sehen lassen.