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ExpertenTesten

Bauchroller versus Sit-ups – Was ist besser?

Egal ob Mann oder Frau – fast jeder träumt von einer flachen, trainierten und fettfreien Körpermitte. Wir haben es Fastfood, zu wenig Bewegung und dem inneren Schweinehund zu verdanken, dass die Realität oft anders aussieht.

Wenn Sie sich den Traum vom straffen Bauch erfüllen möchten, werden Sie zwangsläufig auf zwei Begriffe stoßen, sobald Sie im Internet nach geeigneten Übungen suchen: Am häufigsten wird die Bezeichnung „Sit-ups“ fallen, aber auch der „Bauchroller“ wird Ihnen sicher früher oder später empfohlen.

Doch wie gut ist der Bauchroller, um das Ziel vom straffen Bauch schnell zu erreichen? Und müssen Sie wirklich ein Trainingsgerät kaufen oder reicht es nicht aus, regelmäßig ein paar Sit-ups zu machen? Wir sind diesen Fragen auf den Grund gegangen und verraten Ihnen jetzt, wer im Vergleich „Bauchroller versus Sit-ups“ die Nase vorn hat.

Wie gut ist der Bauchroller wirklich?

Ein Bauchroller – auch als AB Roller bekannt – ist ein Trainingsgerät, das mit zwei Gummirollen ausgestattet ist. Links und rechts davon befinden sich zwei Griffe. Die Hersteller der Geräte versprechen, dass es mit diesem Roller möglich ist, schnell und effektiv die Bauchmuskeln zu trainieren. Insbesondere Anfängern wird er wegen der einfachen Handhabung empfohlen.

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Bauchroller locken durch einen günstigen Preis

Bei Bauchrollern besteht der Vorteil ganz klar darin, dass der Preis so günstig ist. Die wenigsten Anfänger wollen viel Geld in ein Trainingsgerät investieren, das sie am Ende vielleicht gar nicht nutzen. Der AB Roller schlägt mit lediglich 10 bis 30 Euro zu Buche. Je nach Hersteller und Ausstattung gehört eine kleine Trainingsmatte sogar zum Lieferumfang. Auch ein Buch mit Tipps und ein paar Anleitungen für die einzelnen Übungen ist oft im Preis inbegriffen.

Wie gestaltet sich das Training mit dem Bauchroller?

Sie haben drei verschiedene Grundübungen zur Auswahl, wenn Sie mit dem Bauchroller trainieren möchten:

  1. Sie knien und rollen weit nach vorne.
  2. Sie knien und rollen ein kurzes Stück nach vorne.
  3. Sie rollen im Stand nach vorne.

Gerade für Anfänger ist das Training mit dem Bauchroller oftmals sehr anstrengend, weshalb Sie mit der zweiten Übung starten sollten. Das bietet sich insbesondere für Menschen an, deren unterer Rückenbereich nur schlecht trainiert ist. Wichtig ist, sich langsam an die Übungen heran zu tasten, dann können Sie sich in der Regel schon nach kurzer Zeit steigern.

Wenn Sie die zweite Übung problemlos beherrschen, können Sie die erste Übung ausprobieren. Dabei bewegt sich der Körper Stück für Stück immer tiefer nach unten. Wichtig ist, Nacken und Hals nicht zu stark anzuspannen. Richten Sie den Blick Richtung Fußboden. Bei den Übungen sollten Sie den Bauch bewusst anspannen. Schon nach kurzer Zeit werden Sie merken, wie die Bauchmuskeln zu brennen beginnen.

Die meisten Anfänger berichten nach den ersten Trainingseinheiten mit dem Bauchroller über Muskelkater im unteren Rückenbereich. Damit steht fest, dass der Bauchtrainer sich nicht nur dafür eignet, einen straffen Bauch zu trainieren, sondern auch die Muskelgruppen im Rücken.

Das Training mit dem Bauchroller kann relativ kurz gehalten werden: Drei Sätze mit jeweils 10 bis 15 Wiederholungen reichen meist vollkommen aus. Trainieren Sie am besten zwei- bis dreimal wöchentlich, wenn Sie schnell erste Ergebnisse sehen möchten.

Fazit zum Bauchroller

Alles in allem ist das Training mit einem Bauchroller effektiv und perfekt geeignet, wenn Sie beim Bauchmuskeltraining neue Reize setzen möchten. Nicht nur der Bauch wird trainiert, sondern auch der Rücken. Von Vorteil ist, dass Sie je nach Fitnesslevel eine passende Übung auswählen und das Training variieren können. Zudem können Sie mit diesem Bauchtrainer kaum Fehler bei der Bewegungsausführung machen, wovon insbesondere Anfänger profitieren. Aus diesen Gründen ist der Bauchroller aus unserer Sicht definitiv empfehlenswert.

Sind Sit-ups nicht effektiver?

Aber auch Sit-ups sind eine beliebte Methode, um die Körpermitte zu straffen und am Sixpack zu arbeiten. Der Begriff „Sit-ups“ bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie „Aufsetzer“, womit schon gut beschrieben ist, welches Bewegungsmuster bei dieser Übung ausgeführt wird. Nicht nur die gesamte Bauchmuskulatur wird durch die Sit-ups beansprucht, sondern auch der Hüftbeuger. Die meisten Menschen kennen die Übung schon aus der Schule. Es gibt verschiedene Varianten, um Sit-ups durchzuführen.

Wenn Sie sich für das Bauchmuskeltraining mit Sit-ups entscheiden, müssen Sie sich kein Trainingsgerät kaufen, sondern trainieren nur mit Ihrem eigenen Gewicht. Das ist aus Kostensicht auf jeden Fall ein Vorteil. Doch sind Sit-ups tatsächlich genauso effektiv wie das Training mit einem Bauchroller oder sogar noch effektiver?

Sit-ups richtig ausführen – Auf das korrekte Bewegungsmuster kommt es an

Korrekte Sit-ups werden wie folgt ausgeführt:

  1. Ausgansposition: Legen Sie sich auf den Boden und winkeln Sie Ihre Beine im 90 Grad Winkel an.
  2. Spannen Sie Ihren Bauch an, damit er während der Bewegungsausführung gerade bleibt. Er darf sich nicht „einrollen“.
  3. Richten Sie den Körper auf, um die Endposition einzunehmen.
  4. Endposition: Sie sitzen mit senkrechtem Oberkörper auf dem Boden.

Ihre Arme halten Sie währenddessen locker am Hinterkopf. Achten Sie auf eine gleichmäßige Atmung: Wenn Sie den Körper aufrichten, atmen Sie aus, sobald Sie sich wieder hinlegen, wird eingeatmet.

Bauchroller versus Sit-ups – Was ist besser?

Wie gut ist der Trainingseffekt bei Sit-ups?

Wenn Sie die Sit-ups korrekt ausführen, sind sie durchaus effektiv. Allerdings fällt das gerade Anfängern schwer: Sie atmen falsch, rollen den Bauch ein oder winkeln die Beine nicht korrekt an. Dann können Sit-ups eher schaden als helfen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass es bei Sit-ups zu einer eher statischen Belastung der Bauchmuskeln kommt.

Deshalb ist es wenig sinnvoll, ausschließlich Sit-ups auszuführen, wenn Sie sich ein Sixpack oder einen flachen, straffen Bauch wünschen. Sie sollten zusätzlich weitere Bauchmuskelübungen wie zum Beispiel Crunches in Ihr Training einbauen, um den Wachstumsreiz auf die Muskeln zu verstärken. Auch der Hüftbeuger sollte zusätzlich noch trainiert werden, damit ein ganzheitliches Training gewährleistet ist.

Fazit zu Sit-ups als Bauchtrainingsübung

Prinzipiell sind Sit-ups effektiv, sofern sie richtig ausgeführt werden. Allerdings liegt genau hier das Problem für Anfänger: Die Bewegungsausführung kann ihnen Probleme bereiten, wodurch Fehlhaltungen begünstigt werden. Dann sind Sit-ups alles andere als zielführend, sondern sogar gefährlich.

Zudem sollten Menschen, die bereits unter Rückenproblemen leiden, vorher mit ihrem Arzt sprechen und die Sit-ups im Idealfall nur unter der Begutachtung eines Experten durchführen. Dazu kommt noch, dass Sit-ups stets nur bestimmte Muskelgruppen beanspruchen. Um den Körper ganzheitlich zu trainieren, sollten daher zusätzlich noch andere Übungen in das Training eingebunden werden.

Bauchroller versus Sit-ups – Wer gewinnt?

Grundsätzlich eignen sich sowohl Sit-ups als auch der Bauchroller als Übungen für das Bauchmuskeltraining. Mit dem Bauchroller sind vielseitigere Trainingseinheiten möglich, sodass Sie mehrere Muskelgruppen ansprechen können. Zudem kommen gerade Anfänger mit dem Trainingsgerät oft besser zurecht als mit Sit-ups. Bei Letzteren haben Einsteiger nicht selten Schwierigkeiten mit der richtigen Umsetzung des Bewegungsablaufs.

Wir empfehlen generell ein ganzheitliches Training, weshalb wir der Meinung sind: Sie müssen sich nicht zwischen dem Bauchroller und Sit-ups entscheiden, sondern können beide Elemente in Ihr Bauchmuskeltraining einbinden und zusätzlich noch weitere Übungen absolvieren. Auf diese Weise erfüllen Sie sich den Traum von der strafen Körpermitte oder vom Waschbrettbauch am schnellsten.