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Atemschutzmaske Test 2017 • Die 10 besten Atemschutzmasken im Vergleich

Die Atemschutzmaske soll im Zweifelsfall den Träger vor Giften oder Rauchentwicklungen schützen. Die besten Masken haben unsere Experten in einer Bestenliste nach Prüfung diverser Tests sowie Kundenrezensionen im Internet herausgefiltert und Wertungen für Gewicht, Maße, Vorteile gesammelt.

Atemschutzmaske Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

  Die Silverline 633895 FFP3-Atemschutzmaske ist der Vergleichssieger. Die Dräger X-plore 3300 Atemschutz Halbmaske hat den 2. Platz. Die 3M Atemschutzmaskehat Platz 3.3M Aura Atemschutzmaske 9312+SV
 Die 12 Stück Atemschutzmasken belegt Platz 5. Die Staubmaske 3Stück FFP2 EN149 ist auf dem 6. Platz. Die 10x Atemschutz Staubschutzmaske ist auf Platz 7. Die Standard Atemschutzmaske FFP3 mit Ventil wurde auf den 8. Platz gewählt. Die Staubmaske 5Stück FFP1 EN149 Atemschutzmaske wurde auf Platz 9 gewählt. Die Avit AV13034 Atemschutzmaske ist unser Platz 10.

Silverline 633895 FFP3-Atemschutzmaske

Dräger X-plore 3300 Atemschutz Halbmaske

3M Atemschutzmaske

3M Aura Atemschutzmaske 9312+SV


12 Stück Atemschutzmasken

Staubmaske 3Stück FFP2 EN149

10x Atemschutz Staubschutzmaske

Standard Atemschutzmaske FFP3 mit Ventil

Staubmaske 5Stück FFP1 EN149 Atemschutzmaske

Avit AV13034 Atemschutzmaske

Bewertung 1,1 1,3 1,5 1,7 1,8 2,0 2,1 2,2 2,3 2,5
Stückzahl25 Stück1 Stück1 Stück5 Stück12 Stück3 Stück10 Stück1 Stück5 Stück2 Stück
Gewicht558 g181 g240 g141 g222 g100 g200 g41 g59 g9 g
Maße0,2 x 0,2 x 0,2 cm19,4 x 12,8 x 12 cm22,6 x 10,9 x 9,9 cm24,7 x 8,4 x 13,4 cm22,8 x 13,6 x 13,4 cm18,8 x 11 x 7,2 cm16,2 x 13,8 x 12,6 cm16 x 15 x 0,8 cm19,2 x 14 x 7,8 cm15 x 5 x 13 cm
KlasseFFP3k.A.FFA1FFP1FFP2FFP2FFA1FFP3FFP 1FFP2
EinsatzbereichSchutz vor ungiftigem Feinstaub, Fasern und wasserlöslichem Nebelgute Kombinierbarkeit mit SchutzbrillenSchutz gegen Gase und Dämpfe sowie FeinstäubeAtemschutzmaskeschützt bis zum 10-fachen des MAK-WertesSchutz der Atemwege gegen giftige und gesundheitsschädliche StoffeSchutz gegen Staub und feine PartikelSchutz vor Schadstoffen, wie z. B. Staub, Rauch, Spray und Nebelschützt gegen feste Partikel, wässrige Aerosole und belästigendem FeinstaubSchutz gegen niedrigen Feinstaub, Öl oder Wasser basiertem Dunst
EinwegmaskeGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • Bis zu 50-facher Schutz
  • Mit Ventil für mehr Tragekomfort
  • Einweggebrauch
  • Entspricht der Norm EN 149:2001+A1:2009

  • Größe L - für größere Gesichts-/Kopfformen
  • Flexibler Nasenbereich
  • Sicherer Bajonettverschluss
  • Innovative X-Führung der Bebänderung

  • Halbmaske
  • bis 20-fachen Grenzwert
  • zum Farbspritzen bestens geeignet
  • sofort einsetzbar

  • Guter Sitz der Maske während der Einsatzzeit
  • Hohe und zuverlässige Filterung von Partikeln bei geringerer Belastung des Maskenträgers


  • Norm: EN 149:2001
  • mit Ausatmungsventil
  • justierbarer Nasenbügel für bessere Passform
  • geringer Ausatemwiderstand für hohen Tragekomfort

  • Arbeitstemperatur: -20°C bis +38°C
  • max. Luftfeuchtigkeit: 80% RH
  • mit Ventil
  • hoher Tragekomfort

  • Entlüftungsventil auf der Vorderseite
  • Schutz bis zum 4-Fachen des MAK-Wertes
  • konform mit der Norm EN149
  • mit flexibler Gummihalterung

  • Einzeln verpackt
  • sehr leichten, klassisch vorgeformten Maskenkörper
  • Schaumstoff gepolsterte Nasenbereich
  • Standard EN 149-2001 zertifizierten

  • keine Sichteinschränkung
  • problemloses Sprechen
  • hautfreundliches Material
  • auch für Brillenträger geeignet

  • Maske wird mit 2 Bändern in Position gehalten
  • verstellbarer, gepolsterter Nasenbügel für optimale Passform
  • Bänder sind farbcodiert
  • gemäß EN149:2001 & A1:2009 FFP2 NR
Komfort
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Funktion einer Atemschutzmaske

Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert eine Atemschutzmaske?

Atemschutzsmasken von unseren Experten für Sie getestet.Die Funktionsweise einer Atemschutzmaske lässt sich recht einfach erklären. Zunächst wird die Maske über Mund und Nase gestülpt. Vollmasken umschließen den gesamten Kopf. Durch die Atmung entsteht in der Maske ein Unterdruck. Die Atemluft passiert die Maskenscheibe. So wird verhindert, das Vollmasken ähnlich einer Brille beschlagen. Beim Ausatmen wird das Ausatemventil geöffnet und die Luft wird nach außen gepresst.

Das Atemgifte durch eine undichte Stelle in die Atemmaske gelangen können, wird durch den Überdruck verhindert. Bei Vollmasken besteht für Personen mit einer relativ flachen Atmung die Gefahr, dass sich die Kohlendioxidkonzentration in der Maske erhöht und beim Betreffenden Bewusstseinstrübungen auftreten. Weiterhin hinderlich beim Tragen von Vollmasken sind Brillen oder Bärte.

Atemschutzmasken mit Partikelfilter

Unsere Produktberichte beziehen sich auch auf Atemschutzmasken mit Partikelfilter. Diese Masken sind meist aus mehreren Lagen Filtermaterial aufgebaut und können zwar Partikel aus der Luft filtern, sind jedoch nicht für den Schutz vor Gasen und Dämpfen geeignet. Meist verfügen diese Atemschutzmasken über ein Ausatemventil.

Die in einem Atemschutzmasken Test positiv aufgefallenen Modelle erzeugen beim Träger einen geringen Atemwiderstand. Damit das Filtermaterial möglichst durchlässig erscheint und dennoch zuverlässig die Partikel filtert, wurden die einzelnen Lagen elektrostatisch aufgeladen. So bleiben Partikel, welche auf Grund ihrer Größe durch den Filter rutschen wurden, am Filtermaterial hängen.

Normaldruckmaske – Alles im grünen Bereich

Bei einer Normaldruckmaske wird dem Nutzer das Atmen erleichtert, denn der Druck in der Maske entspricht dem der Umgebung. Das Ein- und Ausatmen wird also nicht als Belastung empfunden. Ein Atemregler sorgt dafür, dass der Druck im Maskeninneren eingestellt und geregelt werden kann.

Die Masken besitzen den Nachteil, das an einer leicht undichten Stelle Schadstoffe über die Atemluft in das Maskeninnere gelangen können. Grund hierfür ist das Aufkommen eines leichten Unterdrucks, bevor der Atemregler diesen ausgleichen kann.

Überdruckmaske – Sicher und praktisch

Der Atemregler sorgt bei dieser Art von Atemschutzmasken für einen Überdruck in der Maske. Dieser Überdruck bewegt sich bei zirka 4 mbar. Beim Träger macht sich der Überdruck durch ein leichteres Atmen bemerkbar.

Verrutscht die Maske oder ist leicht undicht, dann dringt keine schadstoffbelastete Luft ins Innere der Maske. Diese Art von Masken wird meist von Feuerwehr und Katastrophenschutz eingesetzt und ist nicht voranging Gegenstand der diversen Tests.

Die Vorteile von Atemschutzmasken und deren Anwendungsgebiete

Der größte Vorteil von Atemschutzmasken liegt darin, dass die verschiedenen Modelle ihren Träger vor Staub oder Atemgiften schützen.

Im Sinne der eigenen Gesundheit sollte nicht nur in Bereichen wie Feuerwehr oder Katastrophenschutz mit Atemschutzmasken gearbeitet werden, sondern auch wenn Bau- oder Reparaturarbeiten im eigenen Zuhause anstehen, wird die Lunge unnötig belastet, wenn keine Masken getragen werden.

Die verschiedenen Modelle in vielen Atemschutzmasken Tests bieten Schutz vor Staub, Gasen oder anderen Giften, welche in der Atemluft enthalten sein können. Je hochwertiger die Maske und je positiver unsere Vergleichsergebnisse aus Tests ausfallen, umso größer sind die Vorteile, welche der Träger erzielt.

So können qualitativ ansprechende Atemschutzmasken dem Gesicht individuell angepasst werden und es entsteht ein angenehmes Tragegefühl. Über ein integriertes Ausatemventil wird verhindert, dass es unter der Maske zu einem unangenehmen Hitzestau kommt.

Um die passende Atemschutzmaske auszuwählen, muss der Anwender im Vorfeld einige Dinge beachten und sich einige Fragen stellen:

  • Mit welchen Schadstoffen kommt man in Berührung?
  • Wie sind die Schadstoffe zusammengesetzt und wie hoch ist deren Konzentration?
  • Beträgt der Sauerstoffgehalt der eingeatmeten Luft mehr als 17 Vol.-%?

Die Art und Konzentration der Schadstoffe entscheidet über die Atemschutzmasken, die verwendet werden sollten. Atemschutzmasken sollten nur gebraucht werden, wenn die Luft über einen Sauerstoffanteil von mehr als 17 Vol.-% verfügt.

Gas- und Partikelfilter dürfen nur gegen Gase bzw. gegen Partikel eingesetzt werden. Umgekehrt ist kein Schutz gewährleistet! Sind Gase und Partikel gleichzeitig vorhanden, dann müssen Kombinationsfilter eingesetzt werden.

Welche Arten von Atemschutzmasken gibt es?

In einem Test haben sich die Testpersonen mit unterschiedlichen Modellen von Atemschutzmasken befasst. Der Fokus lag dabei auf Schutzmasken, die auch von Privatpersonen bei der Verrichtung bestimmter Tätigkeiten benötigt werden. Spezielle Atemschutzmasken für den professionellen Einsatz wurden zwar erwähnt, sind aber nicht vordergründig Gegenstand in diesem Test.

Einwegmasken - Hygienisch und praktisch

Einwegmasken - Hygienisch und praktisch

Mit einer Einwegmaske kann sich der Träger vor Staub, Rauch oder anderen eher weniger giftigen Stoffen schützen. Ein Einwegmundschutz wird für die entsprechenden Arbeiten getragen und anschließend entsorgt. Pflege und Lagerung des Atemschutzes entfallen somit, was für den Träger natürlich von Vorteil ist. Ein weiterer Pluspunkt für den Einwegmundschutz ist der günstige Preis. Es macht Sinn und bringt häufig weitere Ersparnis, wenn Einwegmasken in Großpackungen bestellt werden. Somit ist immer ein passender Atemschutz vorrätig. Die Einwegmasken bestehen meist aus leichten Vliesstoffen, welcher in mehreren Lagen angeordnet sind. Von Vorteil ist das geringe Gewicht dieser Atemschutzmasken. Die Befestigung kann über Gummizug oder einen Metallnasenbügel erfolgen.

Bei den Einwegmaske werden einige Maskentypen unterschieden:

  • Hygienemasken: Hierbei handelt es sich um sehr leichte und einfache Masken. Dieser Einwegmundschutz kann zum Beispiel getragen werden, wenn bei Renovierungsarbeiten Grobstaub anfällt. Der leichte Vliesstoff ist jedoch nicht für die Verwendung bei gesundheitsschädlichen Dämpfen oder ähnlichem geeignet. Es handelt sich bei Hygienemasken nur um einen leichten Schutz und diese Masken sind nicht als Atemschutzgeräte zu verstehen.
  • Grobstaubfiltermaske: Grobstaubfiltermasken können verwendet werden, wenn bestimmte Gegenstände vor der Ausatemluft des Trägers geschützt werden sollen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sensible Produkte wie Nahrungsmittel oder pharmazeutische Erzeugnisse abgepackt werden. Nicht geeignet sind Grobstaubfiltermasken für den Schutz vor Gasen, Dämpfen, Rauch, Nebel oder Farben.
  • Feinstaubmasken: Bei Feinstaubmasken werden unterschiedliche Klassen unterschieden. Die Klassen FFP1 bis FFP3 bestimmen maßgeblich den Einsatz und auch die Grenzen dieser Atemschutzmasken. Die Einsatzgebiete reichen vom Feinstaub bis hin zu giftigen festen und flüssigen Stoffen. Neben dem Einsatz im Haushalt können Feinstaubmasken auch im Arbeitsschutz eingesetzt werden.
  • Farbspritzmasken: Für den zuverlässigen Geruchschutz sind spezielle Atemschutzmasken erforderlich. Diese Modelle besitzen eine eingearbeitete Aktivkohleschicht. Diese wirkt zuverlässig gegen Lösungsmitteldämpfe und andere störende Gerüche. Die Vergleichssieger zeichnet ein geringes Gewicht und ein hoher Tragekomfort aus. Ein integriertes Ausatemventil sorgt für einen möglichst geringen Atemwiderstand.

Vollmasken - Kompromisslos und zuverlässig

Vollmasken - Kompromisslos und zuverlässig

Vollmasken sind vom Aufbau her massiver als herkömmliche Atemschutzmasken. Der stabile Maskenkörper besteht aus Gummi oder Silikon. In die Maske sind zwei Sichtscheiben eingelassen. Weiterhin besteht die Vollmaske aus einem Ausatemventil und einer Sprechmembran. Oftmals sind Trägerriemen vorhanden, damit der Atemschutz auch um den Hals getragen werden kann, wenn er sich nicht im Einsatz befindet. Weiterhin sind eine Innenmaske oder Luftkanäle vorhanden. Über ein Anschlussstück wird der Atemregler oder Atemfilter angebracht. Beim Militär bestehen die Vollmasken meist aus einem Stück und werden über den Kopf gestülpt. Die Luftfahrt ist ein weiteres Einsatzgebiet für Vollmasken. Die Maske dient dazu, den Piloten im Cockpit mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. In vielen Atemschutzmasken Tests spielen Vollmasken eher eine untergeordnete Rolle, so dass wir uns an dieser Stelle entsprechend kurz fassen können.

Halbmasken - Praktisch und vielseitig

Halbmasken - Praktisch und vielseitig

Die Halbmaske ist angenehmer zu tragen als die schwere und massige Vollmaske. Ein Nachteil besteht in diesem Zusammenhang darin, dass Halbmasken nur Mund und Nase umschließen, die Augen dagegen unbedeckt bleiben und somit auch eventuellen Schadstoffen ausgesetzt sind. Ein weiterer Nachteil ist der, dass die Abdichtung unmittelbar über der Nasenspitze erfolgt und daher eine komplette Abdichtung nur schwer möglich ist. Zum Großteil handelt es sich bei unserem Vergleich um Halbmasken. Einsatzgebiete dieser Masken können zum Beispiel Staubentwicklungen bei Bau- und Renovierungsarbeiten sein. Ebenso lassen sich Halbmasken im medizinischen Bereich verwenden, um keine Krankheitserreger einzuatmen.

Partikelfiltrierende Halbmasken - Auf Nummer sicher gehen

Partikelfiltrierende Halbmasken - Auf Nummer sicher gehen

Das Einsatzgebiet von Partikelfiltrierenden Halbmasken bleibt auf ölige und wässrige Partikel und Aerosole beschränkt. Ein Schutz vor Dämpfen und Gasen besteht dagegen bei diesen Halbmasken nicht. Auch Aktivkohlefilter können diesen Schutz nicht bewirken. Hierbei wird lediglich ein Schutz vor unangenehmen, aber ungiftigen Gerüchen sichergestellt. So lassen sich Partikelfiltrierende Halbmasken zum Beispiel beim Entrümpeln und in der Abfallentsorgung einsetzen. Die Vliesmasken unterliegen einer Klassifikation, welche auch in Atemschutzmasken Tests angegeben ist und auf die wir noch näher eingehen werden.

So wurde die Atemschutzmaske in Tests getestet

Um eine unabhängige und zugleich repräsentative Meinung über die einzelnen Modelle von Atemschutzmasken zu gewinnen, haben wir die verschiedensten Produktmerkmale genauer unter die Lupe genommen. Da es sich um ein Produkt handelt, welches indirekt den Schutz unserer Gesundheit betrifft, musste dieser Vergleich der Atemschutzmasken Testsieger 2017 besonders sorgfältig vorgenommen werden.

Der Vergleichsssieger sollte in allen Punkten überzeugen und dem Anwender kompromisslose Sicherheit bei einer möglichst einfachen Anwendung und einem akzeptablem Preis bieten.

Wichtig ist also in erster Linie, dass die Atemschutzmaske den notwendigen Schutz bietet. Entscheidend ist, mit welchem Filter die Maske arbeitet, denn nicht alle Filter sind uneingeschränkt für jeden Staub und alle Dämpfe geeignet. Wer sich hier nicht an die Vorgaben hält, wird dann fälschlicher Weise eine Maske erwerben, welche ihm keinen Schutz bietet, obwohl sie viele Test bestanden hat. Hierbei ist also auch ein Stück weit der Anwender selbst gefragt.

MAK-Wert und FFP-Klassen – Wichtige Testkriterien

Die Testkriterien der Atemschutzmasken erläutern wir in diesem Test.Die MAK-Werte sind für Privatpersonen eher zweitrangig, denn der Begriff kommt aus der Industrie, speziell aus der Sicherheit am Arbeitsplatz. Die MAK-Werte geben Auskunft darüber, wie hoch die Schadstoffkonzentration in der Luft am Arbeitsplatz sein darf. Da sich die MAK-Werte häufig ändern, sollten Betriebsleiter, bzw. Sicherheitsverantwortliche Kenntnis darüber haben und diese Werte im Zusammenhang mit der Anschaffung von Atemschutzmasken nicht vernachlässigen.

Die FFP-Klassen sind für uns ein wichtiger Anhaltspunkt im Vergleich, um Aussagen darüber treffen zu können, ob die Atemschutzmaske zuverlässig funktioniert und ausreichenden Schutz bietet. Wie bereits erwähnt, besitzt das Einsatzgebiet der Atemschutzmasken bestimmte Grenzen. Diese werden über die FFP-Klassen definiert. Atemschutzmasken der FFP1-Klasse sind nicht darauf ausgelegt, gesundheitsgefährdende Stoffe aus der Luft zu filtern.

Die Masken sind sehr einfach im Aufbau und lediglich dafür gedacht, zu verhindern, das grobe Staubpartikel in die Atemluft gelangen. Atemschutzmasken der Klasse FFP2 gehen einen Schritt weiter. Diese Modelle müssen sich in diversen Tests auch bei Feinstaub und giftigen Stoffen bewähren. Damit das Atmen für den Träger erleichtert wird, sollte ein Ausatemventil bei diesen Atemschutzmasken zum Standard gehören.

Ein Höchstmaß an Sicherheit können Atemschutzmasken der Klasse FFP3 bieten. Diese Halbmasken gewähren auch sicheren Schutz gegen Asbest oder Schimmel. Da es sich nicht um einen umluftunabhängigen Atemschutz handelt, wird empfohlen, diese Masken nur über einen eher begrenzten Zeitraum zu tragen.

Neben diesen Aspekten war in den Tests wichtig, dass die Masken sehr gut abschließen und sich zugleich bequem tragen lassen. Besonders bei Halbmasken wurde in einem Praxistest nicht immer für einen zuverlässigen Schutz gesorgt, weil manche Modelle über der Nase nicht ausreichend dicht waren.

Worauf man beim Kauf einer Atemschutzmaske achten sollte

Der Kauf einer Atemschutzmaske richtet sich erstrangig nach ihrem Einsatzzweck. Zunächst sollten Sie sich also darüber im Klaren sein, für welche Arbeiten Sie einen Atemschutz benötigen. Ist nur eine einmalige Renovierung fällig, dann wird die Wahl vermutlich auf eine Einwegmaske fallen.

Fällt beim Niederreißen einer Mauer grober Staub an, dann kann auf Partikelfilter verzichtet werden. Diese Überlegungen bedingen einige Grundkenntnis der verschiedenen Atemschutzmasken, deren Einsatzgebieten und den damit verbundenen Grenzen.

So kann es durchaus zum Gesundheitsrisiko werden, wenn die Entscheidung auf die falsche Maske gefallen ist.

Die Wahl des passenden Filters ist ebenso wichtig, wie der richtige Sitz der Atemschutzmaske. Wurde in Tests deutlich, dass die Passform zu wünschen übrig lässt, dann kann auch der beste Filter nicht zuverlässig vor Schadstoffen schützen.

Fällt die Wahl auf in unserem Atemschutzmaske Vergleich positiv hervorgehobene Qualitätsprodukte, dann kann dieses Manko in der Regel ausgeschlossen werden. Kommen Sie mit giftigen Stoffen oder Dämpfen in Kontakt, die auch die Augen reizen können, dann sollte auf eine Vollmaske ausgewichen werden.

Wenn auch der Umgang mit diesen stabilen Masken einiges an Übung verlangt, so kann die Vollmaske Sie optimal schützen und die Augen vor Reizungen und Entzündungen bewahren. Der Preis sollte nicht das alleinige Kaufargument darstellen, denn ein Qualitätsprodukt steht für Sicherheit und Tragekomfort.

Bei minderwertigen Atemschutzmasken werden Sie hierbei vermutlich deutliche Abstriche hinnehmen müssen, welche sich dann wiederum negativ auf Ihre Gesundheit auswirken. Wir haben Ihnen die besten Atemschutzmasken aus diversen Tests einzeln aufgeführt und raten in diesem Zusammenhang zu einer bewussten Kaufentscheidung.

Abschließend noch ein Hinweis in eigener Sache. Beim Kauf von Atemschutzmasken ist auch auf das Ablaufdatum zu achten. Das Haltbarkeitsdatum für Atemschutzmasken ist vielleicht im ersten Moment ungewöhnlich, ist jedoch auf die enthaltenen Filter zurückzuführen, welche nur über einen begrenzten Zeitraum zuverlässig und sicher funktionieren. Wir raten Ihnen, hierbei keine Kompromisse einzugehen.

Einige Hersteller von Atemschutzmasken kurz vorgestellt

Führend bei der Herstellung von Atemschutzmasken ist die Firma Dräger. Die Zielgruppe reicht vom Heimwerker bis hin zum Profi. Von der Einwegmaske bis zum Vollschutz schneiden die Atemschutzmasken von Dräger in einem Test positiv ab.

Bis ins Detail wissen die Modelle zu überzeugen. Sie bieten optimalen Schutz und besitzen positive Trageigenschaften. Es wird Wert darauf gelegt, dass die Masken sich schnell anlegen lassen und sich der individuellen Kopfform gut anpassen. Vollmasken sind besonders robust und mit Sicherheitsglas versehen.

Sicheren und schnell einsatzfähigen Atemschutz stellt auch 3M bereit. Die Halbmasken des Herstellers sind mit fest eingebaute Filtern ausgestattet. Eine Auswechslung durch den Anwender ist jedoch jederzeit möglich. In vielen Tests überzeugen die Modelle von 3M auch durch ausreichend Komfort beim Tragen. Innovative Technologien bieten maximale Sicherheit.

Besonders die Feinstaubmasken von Tector liefern immer wieder positive Vergleichsergebnisse. Die Masken sitzen durch die beiden Gummibänder sicher über Mund und Nase. Für zusätzlichen Tragekomfort sorgt der mit Schaumstoff versehene Nasenbügel. Die Atmung wird durch die Masken nicht unangenehm erschwert. Tector beweist in einem Atemschutzmaske Test 2017, dass auch preisgünstige Produkte in jeder Hinsicht zu überzeugen wissen und damit die besten Vorrausetzungen zum Vergleichssieger mitbringen.

Der Atemschutzmaskenkauf – Fachhandel oder Internet?

Ganz gleich, wo die Atemschutzmaske erworben wird, der Kunde muss das Einsatzgebiet des Atemschutzes kennen und auf die FFP Klassen achten. Online eröffnet sich Ihnen ein riesiger Marktplatz an Atemschutzmasken für alle Ansprüche und Bedürfnisse. Der kleine Fachhändler kann da mit seinem eher überschaubaren Sortiment kaum mithalten.

Auch preislich bietet der Online-Kauf Vorteile. Die Artikel werden in den Online-Shops meist in größeren Mengen bevorratet. Dies bedeutet automatisch günstigere Einkaufspreise und damit beste Konditionen für den Kunden, zumindest, wenn der Händler seinen Einkaufsvorteil direkt an den Kunden weitergibt.

Wer sich nicht sicher ist, welcher Atemschutz für sein Vorhaben der passende ist, der braucht nicht automatisch den Weg zum Fachhändler anzutreten, um sich dort eine fachkundige Beratung zu erhoffen. In Sachen Kundenservice sind die Online-Shops bestens aufgestellt.

Bevor die Bestellung abgeschlossen wird, kann sich jeder Kunde informieren und beraten lassen. Dies ist während der Bürozeiten telefonisch möglich. Viele Portale bieten auch einen Live-Chat, dann kann besonders zeitnah die Kaufentscheidung fallen und Zweifel hinsichtlich des Produkts werden ausgeräumt. Die tägliche Beantwortung von Email-Anfragen zählt ebenfalls zum Service aller kundenfreundlich arbeitenden Online-Shops.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Atemschutzmasken bedenkenlos im Internet gekauft werden können. Dem Kunden entstehen keinerlei Nachteile. Preislich lassen sich dagegen einige Euro einsparen und auch die Auswahl ist weit größer als beim stationären Anbieter, der nicht die Möglichkeiten und Kapazitäten der Online-Anbieter besitzt.

Eine schnelle Lieferung garantiert die zeitnahe Verfügbarkeit der Atemschutzmaske. Je nach Zahlungsart sind die Artikel oftmals bereits einen Tag nach Bestelleingang beim Kunden. Ein weiterer Vorteil, der für den Online-Kauf spricht, ist das Rückgaberecht, welches innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware greift oder von einigen Herstellern auch auf 30 Tage verlängert wurde.

Die Geschichte der Atemschutzmaske

Die Geschichte der Atemschutzmaske geht weit zurück.Wie ein Blick in die Geschichtsbücher beweist, wurde das Thema Atemschutz bereits früh thematisiert, wenn auch die Umsetzung erst mit dem wachsenden Fortschritt von Wissenschaft und Technik gelang. Als Vorreiter der modernen Atemschutzmaske lässt sich Jean-Francois Pilâtre de Rozier bezeichnen.

Der Franzose konstruierte bereits im Jahre 1785 ein Atemschutzgerät. Die Apparatur funktionierte über einen Saugschlauch. Geatmet wurde durch ein Mundstück und die Atemluft befand sich in einem Ledersack, welchen der Träger mit sich führte. Das Atemschutzgerät sollte speziell bei Bergleuten zum Einsatz kommen und verfügte nur über eine geringe Nutzungsdauer.

Die Bedrohung durch chemische Kampfstoffe erforderte im Ersten Weltkrieg den Einsatz von Gasmasken. Der erste bekannte Kampfstoff der Geschichte war Chlor. Zunächst behalfen sich die Soldaten selbst. So wurden Glasflaschen als Atemschutz zweckentfremdet und nachdem der Boden entfernt wurde mit nasser Erde gefüllt.

Nachdem der Boden mit einem Tuch verschlossen wurde, atmeten die Soldaten mit zugehaltener Nase durch die Flasche. Auch Mullbinden und Verbandspäckchen dienten als Mundschutz. Als 1916 endlich Gasmasken unter den Truppen verteilt werden konnten, musste dies eine großer Erleichterung für die Männer an der Front bedeutet haben.

Die erste Gasmaske mit Kohlefilter erfand Nikolai Dmitirjewitsch Selinski im Jahre 1915. Die erste Gasmasken der Geschichte besaßen meist keinen Filter und bestanden aus imprägnierten Stoffen. Im Ersten Weltkrieg spielten Pferde eine wichtige Rolle. Daher entwickelte man auch spezielle Masken für die Tiere.

Vor dem Zweiten Weltkrieg kamen Volksgasmasken in Umlauf, diese hatten die Aufgabe, die Zivilbevölkerung zu schützen. Auch speziell für Kinder hergestellte Atemschutzmasken wurden im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Nach Kriegsende kam nach und nach den Atemschutzmasken für den Schutz vor Staub oder Farbdämpfen mehr Bedeutung zu.

Während sich Einwegatemschutzmasken eigentlich in jedem Haushalt befinden sollten, ist die Vollmaske lediglich bei der Feuerwehr oder dem Katastrophenschutz ein gängiges Utensil.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Atemschutzmaske

Nicht umsonst kommt einem Atemschutzmaske Test eine hohe Priorität zu. Saubere Luft ist eine Grundvoraussetzung für unser Überleben.

Von sauberer Luft kann gesprochen werden, wenn diese folgende Zusammensetzung aufweist:

  • – 78,08% Stickstoff
  • – 20,95% Sauerstoff
  • – 0,93% Edelgase
  • – 0,04% Kohlendioxid
  • – 0,00005% Wasserstof

Wird diese reine Luft, die wir zum Atmen benötigen durch Schadstoffe belastet, dann ist ein Atemschutz notwendig. Dies betrifft nicht nur Arbeiten in der Industrie, sondern zieht sich durch beinahe alle Branchen bis hin zum eigenen Haushalt, wo Renovierungsarbeiten fällig werden oder man einfach die alte Zimmertür abschleifen und wieder auf Vordermann bringen möchte.

Ist die Luft durch Schadstoffe belastet und wir atmen diese ein, dann gelangen die gesundheitsgefährdenden Stoffe in die Lunge. Feinstaubpartikel werden weiter in den Blutkreislauf transportiert und können nun in unserem Organismus vielfältigen Schaden anrichten. Stoffe, die den Einsatz einer Atemschutzmaske notwendig machen, können grober Staub, Feinstaub, Rauch oder Gase sein.

Gasförmige Stoffe sind besonders gefährdet, da sie schnell den gesamten Raum ausfüllen können und das Atmen schier unmöglich machen. Treten Dämpfe auf, dann sind diese meist optisch sichtbar, da sich die Luft mit den Flüssigkeitstropfen vermischt.

Über die Geschichte der Atemschutzmasken haben wir bereits gesprochen. Erwähnt sein sollten noch eine Begebenheiten, welche damit in direktem Zusammenhang steht. Als 1820 in England ein Pferdestall in Flammen stand, wurde John Dean Augenzeuge.

Die Feuerwehrmänner sah er ratlos an Ort und Stelle verweilen, da sie ohne Atemschutz den verrauchten Stall nicht betreten konnten. Dean ging nach Hause und erschien wenig später mit dem Helm einer mittelalterlichen Rüstung. Diesen stülpten sich die Feuerwehrleute über, versorgten sich über ihre Wasserschläuche mit Luft und konnten nun den Stall betreten.

John Dean fehlten die finanziellen Mittel, um seine Erfindung zum Patent anzumelden. Auch als vier Jahre später ein Ingenieur damit beauftragt wurde, ein entsprechendes Marketingkonzept zu erstellen, wollte sich das Atemschutzgerät nicht wirklich durchsetzen. Umdenken war angesagt und so wurde Deans Atemmaske kurzerhand zum Taucherhelm.

Beenden möchten wir unsere Ausführungen über Daten und Fakten zur Atemschutzmaske mit einer Belastungsstudie, welche das Innenministerium Baden-Württembergs auf den Weg brachte. Gegenstand der Studie, welche vom Universitätsklinikum Mannheim durchgeführt wurde, war die Belastung von Trägern von Atemschutzgeräten bei Bränden.

Das Ergebnis der Studie machte deutlich, dass die Träger von Atemschutzmasken ihr Herz- Kreislaufsystem stark belasteten. Es wurde daraufhin empfohlen, die Atemschutzmasken nicht länger als 20 Minuten im Einsatz zu tragen und danach eine Erholungsphase folgen zu lassen.

Dies sei nur am Rande erwähnt und betrifft allein die für den Brandfall verwendeten Vollmasken. Der Einsatz von Halbmasken wie sie bei Renovierungsarbeiten getragen werden ist unbedenklich und die Masken können bedenkenlos auch über mehrere Stunden getragen werden.

Sollte der Träger allerdings ein unangenehmes Gefühl empfinden, dann ist die Maske abzunehmen. Da die Atemschutzmasken aus den Test alle notwendigen Normen und Kriterien erfüllen, ist ein diesbezügliches Risiko auszuschließen.

Die Grenzen der Atemschutzmaske

Die Grenzen von Atemschutzmasken zu kennen, ist für den Anwender besonders wichtig. Nur wenn die passende Maske ausgewählt wird, ist der entsprechende Schutz gewährleistet. Wer sich für den falschen Atemschutz entschieden hat, der muss damit rechnen, dass die Schutzwirkung eingeschränkt ist oder sogar komplett fehlt. Ein Atemschutzmasketest kann lediglich die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle deutlich machen, die bewusste Kaufentscheidung liegt allein beim Kunden.

Um die Wahl der passenden Atemschutzmaske zu erleichtern, gelten europaweit Normen und die Masken werden in drei Klassen unterteilt. Diese möchten wir nachfolgend nochmals näher erläutern, denn wer sich optimal schützen möchte, der sollte diese Unterteilung kennen uns sich vor dem Kauf eines Atemschutzes verinnerlichen.

  • FFP1
  • FFP2
  • FFP3
Diese Atemschutzmasken sollten nur dort eingesetzt werden, wo keine giftigen Stoffe vorkommen. Dort wo grober Staub anfällt, ist die Maske sicher eine gute Wahl. Treten fibrogene Stäube auf, dann ist diese Schutzklasse nicht ausreichend. Fibrogene Stäube dringen in den Organismus vor, schädigen das Gewebe und können in ungünstigen Fällen sogar zum Tode führen. Auch gegen Aerosole bieten Atemschutzmasken der Klasse FFP1 nicht den erforderlichen Schutz.
Atemschutzmasken mit dieser Klassifikation bieten einen mindestens 95%igen Schutz vor gesundheitsschädlichem Staub, Nebel oder Rauch. Es sind Filter für feste und flüssige Partikel enthalten. Befinden sich gesundheitsschädliche Stoffe in der Luft, dann sollten diese Masken getragen werden. Bei einem Test wurde darauf geachtet, dass der geforderte Schutz erreicht wird. In der Praxis werden Atemschutzmasken dieser Klasse vorrangig in der Metallindustrie oder im Bergbau eingesetzt.
Der bestmögliche Atemschutz wird mit Masken der Klasse FFP3 erzielt. Die Schutzwirkung liegt hier nachweislich bei mindestens 99%. Ein Schutz ist auch dann gewährleistet, wenn Giftstoffe, Aerosole, radioaktive Stoffe oder Viren und Bakterien eine Konzentration vom 30fachen der maximal an Arbeitsplätzen zulässigen Konzentration aufweisen. Auch bei Smog oder gegen krebserregende Stoffe ist diese Maske geeignet.

Die Art der Tätigkeit gibt meist bereits auch Aufschluss über die zu verwendenden Atemschutzmasken. Beim Abbeizen mit Abbeizmitteln, die Ammoniak enthalten ist ein Druckluftatemschutz empfohlen. Beim Schweißen können gasförmige Schadstoffe freigesetzt werden. Bei Streichen mit Lacken auf wasser- oder lösemittelhaltiger Basis können Einwegmasken den nötigen Schutz bieten.

Wer chemische Pflanzenschutzmittel spritzt, sollte sein Gesicht mit einer Vollmaske schützen. Bei lösemittelhaltigen Klebern ist ebenfalls ein einfacher Atemschutz empfehlenswert. Gleiches gilt für den Umgang mit Waschbenzin oder Nitroverdünnung. Eine Vollmaske sollte beim Umgang mit Ammoniak zum Einsatz kommen.

Die Pflege und Reinigung von Atemschutzmasken

Bei einer ganzen Reihe von Produkten aus vielen Atemschutzmaske Tests 2017 entfällt dieser Punkt komplett. Da es sich dabei um Einwegmasken handelt, sind keine Pflege- oder Reinigungsarbeiten notwendig. Die Masken werden nach dem Gebrauch abgenommen und weggeworfen.

Anders verhält es sich mit Atemschutz, der über einen längeren Zeitraum anzuwenden ist. Atemschutzmasken sind nach dem Gebrauch nicht nur verschmutzt, sondern können auch mit Schadstoffen oder Bakterien behaftet sein. Folglich sind Atemschutzmasken nach jedem Einsatz zu reinigen und zu desinfizieren. Hierfür bietet der Handel entsprechende Präparate an. Somit ist auch über einen längeren Zeitraum die Sauberkeit und Hygiene der Produkte garantiert.

Auf die Hygiene der Atemschutzmaske solle man ein besonderes Augenmerk legen.Um Vollmasken entsprechend reinigen zu können, müssen vorab die Ausatemventile demontiert werden. Nach der Reinigung dürfen keine Reste von Reinigungsprodukten an der Maske zurückbleiben. Für die Reinigung dürfen keine Produkte in denen Schleifpartikel enthalten sind verwendet werden. Ebenso können alkoholartige Lösungsmittel der Maske schaden.

Um die passenden Reinigungsmittel zu finden, lohnt ein Blick auf die Gebrauchsanleitung der einzelnen Modelle. Vollmasken werden am besten in einen separaten Beutel verpackt und in der Waschmaschine gereinigt. Wurde die Maske ordnungsgemäß gereinigt und getrocknet, dann sollten Sie vor der nächsten Anwendung die Funktionsfähigkeit des Atemschutzes überprüfen.

Für die Reinigung der Atemschutzmasken bietet der Handel spezielle Präparate an. Positiv aufgefallen sind uns dabei sogenannte Komplettlösungen. Ähnlich wie wir es von der Reinigung von Kontaktlinsen kennen, können hiermit Reinigen und Desinfizieren in einem Schritt erledigt werden. Besonders bei der Feuerwehr oder dem Katastrophenschutz haben sich diese Reinigungsprodukte bewährt.

Ein besonderes Verfahren ist die Ultraschallreinigung, wobei die Masken für einige Minuten in einem Ultraschallbad gereinigt werden. Das hierfür notwendige Konzentrat ist biologisch abbaubar und sichert somit eine umweltfreundliche Reinigung des Atemschutzes. Auch an eher schwer zugänglichen Stellen der Maske erfolgt die Reinigung zuverlässig.

Diese Ultraschallbäder dürften sich aber nur rentieren, wenn Atemschutzmasken regelmäßig gereinigt werden müssen. Im Privatbereich dürfte die manuelle Reinigung, bzw. die Reinigung in der Waschmaschine Vorrang besitzen.

Selbst nach der professionellen Aufbereitung von Atemschutzmasken haben Tests gezeigt, dass die Einatemventile porös wurden, die O-Ringe der Sprechmembran Deformationen aufwiesen oder es zu Verklebungen an der Maske selbst kam. Durch die Anwendung ungeeigneter Reiniger, einer falschen Trocknungstemperatur oder unzureichenden Abspülens mit Wasser kann die Maske Schaden nehmen.

FAQ

Wann ist Atemschutz notwendig?

Wann ist Atemschutz notwendig?

Atemschutzmasken sind generell dann zu tragen, wenn sich Schadstoffe in der Atemluft befinden, welche nicht abgesaugt werden können. Im Alltag kommt es zum Beispiel bei Schleifen, Sägen, Bohren oder Fräsen zu Staubentwicklungen. Bei Schweißarbeiten wird Rauch frei und wer Dämmmaterial verlegt, der hat mit Fasern in der Atemluft zu rechnen.

Worauf kommt es bei der Auswahl des Filters an?

Worauf kommt es bei der Auswahl des Filters an?

Voraussetzung für die Auswahl des passenden Filters ist die Kenntnis über die anfallenden Arbeiten und die Art und Konzentration der Gefahrstoffe. Mit diesen Angaben kann der Schutzfaktor des Filtergerätes festgelegt werden. Filter und Maske bilden dabei eine Einheit und die Gebrauchsanweisung ist bei der Montage zu beachten.

Was sollte vor dem Einsatz des Atemschutzes beachtet werden?

Was sollte vor dem Einsatz des Atemschutzes beachtet werden?

Neben der Art und Konzentration der Schadstoffe gilt es, die Vorschriften im Hinblick auf die notwendige Sauerstoffkonzentration in der Luft zu beachten. Diese muss in Deutschland mindestens 17 Vol.% betragen. Ansonsten ist der Einsatz der im Vergleich beschriebenen Atemschutzmasken nicht erlaubt. Gegebenenfalls sind neben dem Atemschutz noch weitere Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel eine Schutzbrille oder ein Gehörschutz notwendig.

Wie lange hält ein Filter?

Wie lange hält ein Filter?

Verschiedene Faktoren können Einfluss auf die Haltbarkeit des Atemschutzes haben. Dazu zählen die Art und Zusammensetzung der Schadstoffe, die Temperatur oder Luftfeuchtigkeit oder wie viel der jeweilige Anwender an Luft verbraucht. Minderwertige Filter sind daran zu erkennen, dass das Atmen erschwert wird oder auch mit angelegten Atemschutz der Geruch der Schadstoffe wahrgenommen werden kann.

Wann sollte keine Atemschutzmaske benutzt werden?

Wann sollte keine Atemschutzmaske benutzt werden?

Von der Benutzung einer Atemschutzmaske sollte abgesehen werden, wenn die Räume sehr klein oder schlecht belüftet sind. Auch wenn die Art und Konzentration der Schadstoffe nicht klar definiert werden kann, ist der Einsatz von Atemschutz mit Vorsicht zu betrachten. Bei Schwindelgefühlen, Schmerzen, Orientierungslosigkeit und einem spürbar erschwertem Atmen sind der Gefahrenbereich zu verlassen und die Maske abzusetzen.

Welches Zubehör ist für Atemschutzmasken geeignet?

Welches Zubehör ist für Atemschutzmasken geeignet?

Einiges praktische Zubehör kann den Kauf von Atemschutzmasken sinnvoll ergänzen. Für die schnelle Reinigung des Atemschutzes werden Reinigungstücher angeboten. Dabei handelt es sich um einen Papierflies, welcher mit einem speziellen Reinigungsmittel getränkt wurde. Halb- und Vollmasken können damit auch auf die Schnelle gereinigt und desinfiziert werden. Eine umfassende Desinfektion lässt sich damit jedoch nicht ersetzen.

Für die Aufbewahrung von Halbmasken und den dazugehörigen Filtern bieten sich spezielle Aufbewahrungsboxen an. In den Behältnissen sind die Masken vor Staub und Spritzwasser geschützt. Besonders bei Gasfiltern ist es wichtig, diese luftdicht verschlossen aufzubewahren. Die in den Filtern enthaltene Aktivkohle darf nicht mit Feuchtigkeit in Berührung kommen, dies kann die Leistungsfähigkeit der Atemschutzmaske stark beeinträchtigen. Die Boxen sind handlich und stabil und können in der Werkstatt, im Büro oder im Fahrzeug aufbewahrt werden.

Entsprechende Aufbewahrungsmöglichkeiten sind auch für Vollmasken erhältlich. Hierbei handelt es sich dann um spezielle Behälter, welche die Form von kleinen Wandschränken besitzen. Die robusten Boxen sind für die Wandmontage geeignet und besitzen einen Klarsichtdeckel. Die Vollmaske und der Filter finden in diesen speziellen Aufbewahrungsmöglichkeiten Platz.

Zum Zubehör der Atemschutzmaske zählen auch die entsprechenden Reinigungsmittel. Diese sind von der Art und Verwendung der Maske abhängig. Kunden sollten beim Online-Kauf sich entsprechend beraten lassen. Einige Hersteller verkaufen die Atemschutzmasken auch preisgünstig im Paket mit dem benötigten Reinigern.

Welche Alternativen zur Atemschutzmaske gibt es?

Generell lässt sich sagen, wo ein unmittelbares Gesundheitsrisiko durch verunreinigte Atemluft besteht, gibt es wenig Alternativen zur Atemschutzmaske. Die einzige Alternative wäre dann eigentlich, den Raum nicht zu betreten, es sei denn, es gelingt, die Schadstoffe abzusaugen oder anderweitig aus der Luft zu entfernen.

Arbeitsschutz ist ein wichtiges Thema und Sie werden auch im häuslichen Bereich immer wieder damit konfrontiert werden. So entsteht bereits ein hohes Gesundheitsrisiko wenn die Farbe von alten Schränken oder Türen entfernt wird. Geschieht dies durch Heißluft, dann entstehen gesundheitsschädliche Dämpfe und wurden vormals Holzschutzgifte auf die betreffenden Werkstücke aufgetragen, dann ist die Belastung umso größer.

Giftige Schwermetalle werden auch beim Schleifen und Fräsen freigesetzt. Der Staub von Eichen- und Buchenholz gilt als krebserregend. Alternativ können die Gegenstände im Freien bearbeitet werden, dann ist für eine gute Belüftung gesorgt und die direkt eingeatmete Schadstoffkonzentration ist vergleichsweise gering. Wird in Innenräumen gearbeitet, ist natürlich gut durchzulüften.

Eine Atemschutzmaske sollte aber dennoch getragen werden. Gesundheitliche Auswirkungen müssen übrigens nicht sofort spürbar sein, es kann viele Jahre dauern, bis sie sich bemerkbar machen. Die Atemschutzmaske ist zwingend notwendig, um einen sicheren Schutz zu erzielen. Alternativen gibt es in der Regel nicht.

Eine Alternative zum herkömmlichen Atemschutz sind Bio-Atemschutzartikel. Mit diesen Atemschutzmasken werden die gesundheitsschädlichen Erreger noch vor dem Einatmen ausgeschaltet. Die Masken können meist mehrfach verwendet werden. Von herkömmlichen im Expertentesten Vergleich erwähnten Modellen unterscheiden sich diese Atemschutzmasken durch in den Vlies eingearbeitete Silberionen-Fasern. Besonders bei Viren und Bakterien ist mit diesen Artikeln ein sicherer Schutz gewährleistet.

Weiterführende Links und Quellen:

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