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Blutzuckermessgeräte Test 2017 • Die 7 besten Blutzuckermessgeräte im Vergleich

Blutzuckermessgeräte sind für Diabetiker lebenswichtig, um eigenverantwortlich jederzeit die Blutzuckerwerte zu messen. Bei Patienten, die unter Diabetes Typ 1 leiden, bildet Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr. Für sie ist ein Gerät zum Blutzuckermessen unerlässlich. Bei Patienten mit Diabetes Typ 2 verläuft die Krankheit weniger schwer, aber auch für sie ist ein Blutzuckermessgerät sinnvoll, um ihre Zuckerwerte regelmäßig zu kontrollieren. Diese Kontrolle ist umso wichtiger, wenn die Blutzuckerwerte hohen Schwankungen unterliegen. Blutzuckermessgeräte warnen jedoch nicht nur, wenn die Zuckerwerte zu hoch sind, sondern auch zeigen auch an, wenn eine Unterzuckerung auftritt, die für Diabetiker lebensbedrohlich sein kann. Wird der Patient auf neue Medikamente eingestellt, dauert es eine Weile, bis sich der Körper und die damit verbundenen Blutzuckerwerte daran gewöhnt haben. Auch in diesem Fall ist eine vermehrte Kontrolle notwendig.

Ungefähr acht Prozent der Männer und neun Prozent der Frauen in Deutschland leiden an Diabetes. Um ihren Blutzucker regelmäßig zu kontrollieren, benötigen sie ein Blutzuckermessgerät. Um den Blutzuckerwert zu bestimmen, wird eine Blutprobe benötigt, für die eine kleine, tropfengroße Menge ausreicht. Das gewonnene Blut wird auf Teststreifen aufgetragen und mit verschiedenen Messerverfahren auf seinen Zucker-Gehalt untersucht. Der medizinische Begriff für Zucker lautet Glukose. Es gibt die amperometrische und die photometrische Blutzuckerbestimmung.

Blutzuckermessgeräte Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 30.3.2017

 Withings Kabelloses Blutdruckmessgerät 70027901Das Blutzuckermessgerät ACCU CHEK Aviva II Set mg/dl 1 Stück belegt Platz 2 im Expertentest 2017Das Blutzuckermessgerät FreeStyle FREEDOM Lite Set mg/dl ohne Codieren, 1 St belegt Platz 3 im Praxistest 2017Das Blutzuckermessgerät Beurer GL 40 mg/dL belegt Platz 4 im Test 2017Das Blutzuckermessgerät Medisana MediTouch 2 mg/dl inklusive Starterset belegt Platz 5 im Expertentest 2017Das Blutzuckermessgerät Beurer GL 50 mg/dl belegt Platz 6 im Praxistest 2017Das Blutzuckermessgerät Omnitest 3 Set mit Etui in mmol/l, 1 St belegt Platz 7 im Test 2017


Withings Kabelloses Blutdruckmessgerät 70027901



ACCU CHEK
Aviva II Set



FreeStyle
FREEDOM Lite Set



Beurer
GL 40 mg/dL



Medisana
MediTouch 2



Beurer
GL 50 mg/dl



Omnitest
3 Set


Bewertung1,21,31,51,61,71,82,1
Abmessungen14 x 8,9 x 15,2 cmk.A.k.A.85 x 47 x 14 mm50 x 98 x 12 mmk.A. 83 x 56 x 18 mm
Gewicht454 gk.A.50 g43 g45 gk.A.54 g
MessbereichBlutdruckmessung und Herzfrequenz20 bis 600 mg/dlk.A.20 - 630 mg/dlk.A.k.A.10 - 600 mg/dl
Messzeitk.A.5 Sek4 Sek5 Sek5 Sek5 Sek3 Sekunden
erforderliche Blutmenge (Mikroliter)-0,60,30,60,60,60,3
Speicherplatz-520400480480480 365
SchnittstelleiPhone 3GS , 4, 4s, 5, 5c, 5s• iPod touch 3., 4. und 5. Generation• Android V2.3.3 und höhere VersionenInfrarotkeineUSBUSBUSB PC-Verbindungskabel
FarbeSilberschwarzschwarzschwarzweißschwarzweiß
inkl. Etuijajajajajaneinnein
inkl. Softwareja
neinneinjaOnline-Portaljanein
Unterdosierungserkennungja
ja
nein
jaja
nein
k.A.
akustische Testerinnerungneinja
ja
neinjaneinnein
Vorteile

  • Bluetooth Smart Ready Geräte sowohl mit normalem Bluetooth als auch mit Bluetooth-Energiespar-Verbindung
  • unbegrenzte Anzahl von Benutzern

  • einfache Bedienung
  • große Anzeige

  • Durchschnittwerte Berechnung
  • geringe Menge an Blut wird benötigt

  • Signalton
  • Beleuchteter Teststreifen Einfuhrschacht

  • besonders großes Display
  • inkl. Starterset
  • zertifiziertes Medizinprodukt

  • breite Teststreifen
  • Software in Deutsch und Englisch

  • Temperaturanzeige
  • mehrere Alarmsignale
Messgenauigkeit
Handhabung
Preis- / Leistung
Preisvergleich
93,99 €ab 4,99 € Versand98,98 € gesamt
99,95 €ab 0,00 € Versand99,95 € gesamt
99,00 €ab 2,99 € Versand101,99 € gesamt
98,99 €ab 5,99 € Versand104,98 € gesamt
22,96 €ab 4,95 € Versand27,91 € gesamt
23,43 €ab 3,90 € Versand27,33 € gesamt
23,98 €ab 3,48 € Versand27,46 € gesamt
23,98 €ab 3,48 € Versand27,46 € gesamt
5,00 €ab 3,90 € Versand8,90 € gesamt
14,95 €ab 0,00 € Versand14,95 € gesamt
19,50 €ab 5,95 € Versand25,45 € gesamt
37,29 €ab 3,95 € Versand41,24 € gesamt
14,95 €ab 0,00 € Versand14,95 € gesamt
14,95 €ab 0,00 € Versand14,95 € gesamt
14,99 €ab 4,90 € Versand19,89 € gesamt
14,99 €ab 4,95 € Versand19,94 € gesamt
5,00 €ab 3,90 € Versand8,90 € gesamt
9,00 €ab 4,50 € Versand13,50 € gesamt
14,95 €ab 0,00 € Versand14,95 € gesamt
29,95 €ab 0,00 € Versand29,95 € gesamt
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Was ist Diabetes?

Diabetes ist eine weit verbreitete Stoffwechselerkrankung, bei der der Zuckerhaushalt der betroffenen Patienten aus dem Gleichgewicht gerät. Betroffen ist das Stoffwechsel-Hormon Insulin, das nicht mehr richtig arbeitet. Der Zuckerspiegel der Patienten steigt stark an und verursacht bei Nichtbehandlung schwerwiegende Gefäßschäden und diverse Beschwerden wie Diabetes-Fuß, Organschäden oder Sehstörungen.

Welche Blutzuckermessgeräte sind die besten, welche Messverfahren sind die sichersten für die Patienten und worauf müssen Sie achten, wenn Sie sich ein Blutzuckermessgerät zulegen? Unser Produktvergleich 2017 stellt Ihnen die besten Geräte und Hersteller vor und stellt einen Ratgeber zur Verfügung. Wir haben einen Vergleichssieger und einen Preissieger gekürt, verteilen Lob, sparen jedoch auch nicht mit konstruktiver Kritik dort wo es notwendig ist.

Welches Blutzuckermessgerät am besten geeignet ist, hängt vom Diabetes-Typ ab. Zunächst müssen Sie wissen, dass es zwei Formen, Typ 1 und Typ 2 gibt.

Bei Typ 1 ist die Bauchspeicheldrüse die Ursache für die Erkrankung, denn sie produziert das zuckeranregende Hormon Insulin nicht oder in nicht ausreichender Menge. Die Folge ist, dass die Patienten unter dem fehlenden oder zu geringen körpereigenen Insulin leiden. Überzuckerung, Unterzuckerung, Diabetes-Fuß oder Sehstörungen können die Folge sein. Aus diesem Grund müssen Diabetes-Patienten ihrem Körper künstliches Insulin zuführen, um den körpereigenen Mangel auszugleichen. Die Vergabe erfolgt intravenös durch eine Spritze. Eine kontinuierliche Kontrolle der Blutzuckerwerte ist lebenswichtig.

Patienten mit Diabetes Typ 2 leiden unter einer genetisch bedingten Insulinresistenz. Ihr Körper reagiert nur unzureichend auf das durch die Bauchspeicheldrüse produzierte Hormon Insulin. Bei vielen Menschen tritt diese Form der Diabetes in Verbindung mit Adipositas (Übergewicht) und unzureichender Bewegung auf. Da der Krankheitsverlauf Typ 2 nicht so stark ausgeprägt ist wie Typ 1ist, ist eine Einstellung des Blutzuckerspiegels durch Medikamente ausreichend.

Was ist ein Blutzuckermessgerät?

Es handelt sich um ein elektronisches Kontrollgerät, dass die Glukose-Konzentration im Blut bestimmt.

Blutzuckermessgeräte haben eine kleine Einstichvorrichtung, mit der sie an den Fingerkuppen kapillares Blut entnehmen. Dieses Blut befindet sich in den kleinen Blutgefäßen direkt unter der Haut. Die Blutprobe in Form eines kleinen Tropfens wird auf einem Teststreifen aufgetragen, den das Gerät auswertet.

Geografisch bedingt gibt es verschiedene Messeinheiten. In Westdeutschland und in den USA wird in Milligramm pro Deziliter „mg/dl“ gemessen. Davon abweichend gibt es noch die Messeinheit Millimol pro Liter „mmol/1“, die vor allem in den neuen Bundesländern verwendet wird. Einen Unterschied in der Messgenauigkeit gibt es nicht. Viele Hersteller bieten beide Varianten an, manche Geräte verfügen über beide Maßeinheiten, die nach Belieben umgestellt werden können.

Diese „zweigleisigen“ Geräte sind jedoch eher selten im Handel anzutreffen, da Messfehler durch falsches Umstellen nicht auszuschließen sind. Diese können zu einer falschen Medikation führen, die sich nachteilig auf den Krankheitsverlauf auswirken. Daher raten wir Ihnen, sich für eine der Varianten zu entscheiden, wobei wir die international gängige Einheit Milligramm pro Deziliter (mg/dl) bevorzugen.

Die gesetzlichen Bestimmungen

Blutzuckermessgeräte zur eigenverantwortlichen Selbstanwendung unterliegen in Deutschland der Norm DIN EN ISO 15197. Diese Norm regelt die Messabweichung, also die Toleranzgrenze, innerhalb der sich die gemessenen Werte bewegen dürfen, da es regelmäßig zu geringen Abweichungen kommen kann. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich 95 Prozent der Messwerte innerhalb des gesetzlich vorgeschriebenen Toleranzbereiches bewegen müssen.

Die maximale Abweichung ist bei einem geeichten und zugelassenen Gerät exakt festgelegt. Nur wenn das Kontrollgerät die gesetzlichen Bestimmungen erfüllt, erhält es eine Zulassung und ein CE-Zeichen und darf in den Handel gebracht werden. Wir weisen darauf hin, dass das CE-Zeichen lediglich ein Prüfsiegel ist, das die Anforderungen der in den Verkehr gebrachten Geräte erfüllt. Es sagt nichts über Messgenauigkeit aus und ist kein Gütesiegel wie ein Bio-Zertifikat. Derzeit liegt noch die Fassung aus dem Jahr 2013 verbindlich vor, ab 2017 gilt die neue Fassung von 2013.

Toleranzwerte

Die Fassung erlaubt die folgenden maximalen Toleranzwerte hinsichtlich der gesetzlichen Referenzwerte:

  • „ < 75 mg/dl (= 4,2 mmol/l)
  • +/- 15 mg/dl (= 0,83 mmol/l)
  • < 100 mg/dl (= 5,6 mmol/l)
  • +/- 15 mg/dl (= 0,83 mmol/l) “
  • „ ≥ 75 mg/dl (= 4,2 mmol/l)
  • +/- 20 %
  • ≥ 100 mg/dl (= 5,6 mmol/l)
  • +/- 15 % “

Diese Zahlen besagen, dass bei Diabetikern, deren Blutzucker-Konzentration unter 75 mg/dl liegt, zurzeit Abweichungen in Höhe von 15 mg/dl nach unten und nach oben erlaubt sind. Zeigt das Blutzuckermessgerät Werte zwischen 59 und 89 mg/dl an, liegen diese innerhalb der gesetzlich erlaubten Toleranzgrenze. Liegt die Blutzucker-Konzentration bei 90 mg/dl, sind Werte zwischen 72 und 108 mg/dl möglich. Diese abweichenden Werte sind bei der Nutzung von Geräten für den Heimgebrauch normal und schränken eine effektive Kontrolle nicht ein.

Wie funktioniert ein Blutzuckermessgerät?

Wie funktioniert ein Blutzuckermessgerät?

Eine optimale Vorbereitung erleichtert das Messen. Legen Sie Ihr Blutzuckermessgerät, den Teststreifen mit Stechhilfe, Lanzetten und das Röhrchen für die Teststreifen bereit. Anschließend waschen Sie Ihre Hände mit einer pH-neutralen Seife, so dass keine seifentypischen Rückstände verbleiben. Auf diese Weise garantieren Sie, dass das Messergebnis nicht verfälscht wird.

Bei den meisten Geräten können Sie die Einstechhilfe so einstellen, dass der Einstich nur minimal zu spüren ist. Benutzen Sie bei jedem Messvorgang eine neue Lanzette, da die Spitze dann fein genug für einen schmerzlosen Einstich ist. Stumpfe Lanzetten verursachen Schmerzen. Gebrauchte Einstichhilfen erhöhen das Infektionsrisiko an der Einstichstelle.

Stecken Sie den Teststreifen an die vorgesehene Stelle im Gerät. Solange Ihre Hände sauber und trocken sind, dürfen Sie den Teststreifen bedenkenlos anfassen. Verschließen Sie das Teststreifenröhrchen umgehend. Der Einstich erfolgt leicht seitlich im Sicherheitsabstand zum Fingernagel in der Fingerkuppe. Wechseln Sie die Einstichstellern öfters, um Schmerzen und kleine Einstichwunden zu vermeiden.

Anschließend halten Sie die Einlaufstelle des Teststreifens an die Blutprobe. Wenn Sie Ihre Fingerkuppe leicht zusammendrücken, erhalten Sie eine ausreichende Blutmenge. Verwenden Sie kein verschmiertes Blut und quetschen Sie Ihre Fingerkuppe nicht zu stark, denn Blut, das sich mit Hautgewebe vermischt, kann das Messergebnis verfälschen.

Sollte die Blutmenge nicht ausreichen, ist es bei den meisten Geräten möglich, einen weiteren Bluttropfen auf den Teststreifen zu geben. Sollte dies nicht möglich sein, führen Sie einen neuen Messdurchlauf an einer anderen Einstichstelle mit einem neuen Teststreifen durch.

Vorteile & Anwendungsbereiche

  • Blutzuckermessung bei Patienten mit Diabetes Typ 1 und Typ 2
  • eigenverantwortliche Anwendung im Heimgebrauch
  • nur eine geringe Menge Testblut ist notwendig
  • ständige Kontrolle über die Blutzuckerwerte
  • hohe Messgenauigkeit
  • Tagebuchführung über die Blutzuckermessung bei Geräten mit USB-Schnittstelle
  • vereinfachte Therapiemöglichkeiten für den behandelnden Arzt durch Übersendung der Daten
  • persönliche Einführung durch Experten zur fachgerechten Nutzung ist notwendig
  • tägliche Einstiche in die Fingerkuppen können unangenehm sein
  • bei nicht fachgerechter Anwendung können die Vergleichsergebnisse ungenau ausfallen

Welche Arten von Blutzuckermessgeräten gibt es?

Es gibt zwei Arten der Blutzuckermessung: die photometrische und die amperometrische Bestimmung.

Die photometrische Blutzuckerbestimmung ist ein optisches Kontrollverfahren, da die Blutzuckerwerte auf einem Teststreifen ausgelesen werden. Dieser reagiert in Verbindung mit chemischen Substanzen, die zu einer bestimmten Farbreaktion führen. Das photometrische Blutzuckermessgerät erfasst diese Farbreaktion mit Licht und wertet sie aus. Diese Messmethode wurde für Geräte für den Heimgebrauch eingeführt. Unser Blutzuckermessgerät Vergleich 2017 hat jedoch ergeben, dass die amperometrischen Messgeräte häufiger verwendet werden.

Der Begriff „amperometrisch“ geht auf den Begriff „Ampere“ zurück, da der Blutzuckergehalt mittels der elektrischen Leitfähigkeit des Blutes gemessen wird. Der Anwender legt einen Teststreifen in das Messgerät ein. Der Teststreifen ist innen mit einer entsprechenden Technik ausgestattet, die außen nicht erkennbar ist. Ein Bluttropfen wird auf die Auftragszone gegeben, das durch ein filigranes Röhrchen, auch als Kapillare bezeichnet, in die Reaktionskammer verbracht wird. An dieser Stelle werden Blut und das Glukose-Enzym Oxidase vermischt und so die elektrische Leitfähigkeit hergestellt, die Voraussetzung für die Blutzuckermessung ist. Eine Spannung wird über die Arbeitselektrode angelegt und die sich im Fluss befindliche Stromstärke gemessen.

Verschiedene Elektroden garantieren sichere Messergebnisse

Verschiedene Elektroden garantieren sichere MessergebnisseDie Blutzusammensetzung sieht nicht immer gleich aus, denn sie wird von verschiedenen Umständen beeinflusst. Medikamente, Lebensmittel oder Vitamine können die Messergebnisse verfälschen. Um dies zu vermeiden, verfügt der Teststreifen über eine Korrekturelektrode, die Einflussgrößen auf den Blutzuckergehalt reduzieren. Die für die Messung notwendigen Sekunden werden durch die Messzeitelektrode erfasst.

Die Detektionselektrode erfasst eine zu geringe Blutmenge in der Reaktionskammer und gibt eine Fehlermeldung heraus, denn in diesem Fall kann die Messung nicht durchgeführt werden. Die Blutmenge muss erhöht werden, um ein korrektes Messergebnis zu erhalten. Im Codierungsbereich am Teststreifenende befinden sich die Daten, die das Blutzuckermessgerät ausliest. Die Teststreifen müssen bei Anbruch der Packung zunächst codiert werden, um das Gerät in die Lage zu versetzen, Abweichungen zu erkennen und zu korrigieren. Wir haben festgestellt, dass diese korrekten Messdaten im Ernstfall lebenswichtig für den Anwender sein können. In unserem Blutzuckermessgerät Vergleich bevorzugen wir die neueren Geräte, bei denen die Codierung nicht mehr manuell durch den Anwender vorgenommen werden muss. Sie findet automatisch im Gerät statt.

Der Nachteil dieser beiden Messarten ist der tägliche Einstich in die Fingerkuppen, denn dort liegen die kleinen Blutgefäße dicht unter der Haut und sind für das Blutzuckermessgerät gut erreichbar. Auch wenn dieser kleine Einstich nicht mehr Schmerzen verursacht als eine Spritze, ist er auf Dauer dennoch unangenehm, wenn täglich kleine Einstiche in die Finger hinzukommen.

So haben wir die Blutzuckermessgeräte getestet

Die Hersteller entwickeln ihre Geräte fortlaufend weiter. Blutzuckermessgeräte gehen längst über den klassischen Gebrauch der Glukosemessung hinaus. Innovative Modelle sind mit einer Infrarot– oder USB-Schnittstelle versehen, die eine Speicherung der Daten auf dem Computer ermöglicht, um die Erstellung von Kontrolldaten über einen langen Zeitraum zu ermöglichen.

Zusätzlich verfügen diese modernen Kontrollgeräte über eine Software, die die Messdaten zu einem Blutzucker-Tagebuch zusammenstellt. Der Patient kann Daten und Informationen über Medikamente manuell hinzufügen. Manche Geräte-Varianten erlauben auch direkte zusätzliche Eingaben während der Messung zu tätigen, zum Beispiel, ob vor oder nach dem Essen gemessen wird oder ob eventuell schon Insulin verabreicht wurde. Wir empfinden diese Funktion als sehr hilfreich. Der große Vorteil dieser innovativen Geräte ist, dass Sie Ihre Daten direkt an Ihren Hausarzt übermitteln können, der diese Werte seinerseits umgehend in Ihre Krankenkartei einfügen kann.

Die so zusammengestellten Daten können Sie entweder direkt über die Software an Ihren behandelnden Arzt übermitteln, oder ausdrucken. Ihr Diabetologe kann Ihren Blutzuckerspiegel so im Auge behalten und die Behandlung optimal auf Ihren Stoffwechsel abstimmen.

Effektive Minilabore

Blutzuckermessgeräte sind Minilabore, die überwiegend fehlerfrei arbeiten und exakte Messwerte abgeben. Das Messen daheim ist heutzutage einfacher als früher. Alle Geräte in unserem Blutzuckermessgerät Test arbeiten nach dem gleichen Prinzip.

Der Anwender schiebt den Teststreifen mit Lanzette in die vorgesehene Stelle im Gerät, entnimmt seinem Finger Blut durch Einstich in die Fingerkuppe, versieht den Teststreifen mit der Blutprobe und ein chemischer Prozess erfolgt. Das Messgerät berechnet den Blutzucker und zeigt das Ergebnis bereits nach wenigen Sekunden auf dem Display an. Als besonders praktisch erweisen sich die Geräte im Test, die über eine automatische Datums- und Uhranzeige verfügen.

Je nach Preisklasse und Ausstattung verfügen die Messgeräte über unterschiedliche Zusatzfunktionen wie einer USB-Schnittstelle mit Software, die automatisch ein Messtagebuch erstellt. Alle Geräte im Test berechnen die Durchschnittswerte.

Gleichgültig, wie Sie Ihr Tagebuch führen, ob durch manuelle Eingabe im Rechner, auf dem Papier oder mit der speziellen Software, dokumentieren Sie unbedingt lückenlos und gründlich und erleichtern Sie Ihrem Arzt die Behandlung. Er kann anhand dieser Werte schnell feststellen, ob Ihre Zuckerwerte zwischendurch aus der Reihe tanzen oder nicht.

Moderne Geräte beugen Anwendungsfehlern vor, indem sie die Teststreifen automatisch codieren. Der Anwender muss die Teststreifen nicht mehr eigenverantwortlich auf die Herstellerunterschiede codieren. Die meisten Messgeräte verfügen über eine Plasma-Kalibrierung, arbeiten also eng angelehnt an Labormethoden. Diese Messwerte liegen etwa zehn Prozent höher als bei der in der Vergangenheit üblicherweise angewendeten Vollblut-Kalibrierung. Trotz der einfachen Bedienung der Heimgeräte, ist eine persönliche Einweisung durch einen Arzt, Apotheker oder Diabetes-Berater notwendig. Sie erfahren, welche Zielwerte optimal für Ihre Therapie sind und auf welcher Grundlage sich die Messdaten zusammensetzen.

Medisana Meditouch BlutzuckermessgerätWir haben sowohl teure als auch günstige Geräte getestet und waren gespannt, ob Sie uns überzeugen. In unserem Blutzuckermessgerät Vergleich haben uns alle getesteten Geräte überzeugt. Es muss nicht immer das teuerste Gerät am Markt sein, denn auch die günstigen Modelle erfüllen alle wichtigen Anforderungen. Das wichtigste Kriterium sind genaue und zuverlässige Blutzuckermesswerte. Alle getesteten Geräte haben sich in dieser Hinsicht bewährt.

Wenn sich zu wenig Blut auf dem Teststreifen befindet, kann ein weiterer Bluttropfen hinzugefügt werden. Alle Messgeräte sind leicht zu bedienen und verfügen über ein ausreichend großes Display. Als besonders angenehm empfinden wir eine Datumsanzeige und eine automatische Ketonwarnung. Ein Gerät aus der unteren Preisklasse weist sieben Alarmfunktionen auf.

Stiftung Warentest hat einige Geräte aus dem mittleren Preissegment einer Note von 1,7 ausgezeichnet. Unsere Preissieger und Vergleichssieger sind mit einer USB-Schnittstelle für eine automatische Tagebuchführung ausgestattet und verfügen über ungefähr 450 bis 2.000 Speicherplätze.

Alle Geräte arbeiten mit einer Durchschnittswert-Berechnung (10-600, 20-600, 20-600 mg/dl) und benötigen eine Blutprobe von 30, 50 oder 60 µl. Selbst die preisgünstigen Geräte verfügen über eine USB-Schnittstelle oder einen Infrarotsensor, was zeigt, dass nicht immer die teuersten Geräte die besten sind.

Die Geräte mit einer der innovativen Teststreifen-Technologie zur Unterfüllungserkennung und akustischer Testerinnerung erhalten von uns einen Pluspunkt. Die Geräte der neuen Teststreifen-Generation verzeichnen eine optimale Enzym-Zusammensetzung (GDH-FAD), die noch präziser auf Glukose reagiert und mögliche Störfaktoren minimieren. Die Untererfüllungserkennung wird immer dann aktiv, wenn sich eine zu geringe Blutmenge auf dem Teststreifen befindet, was ein optimales Diabetes-Management ermöglicht.

Besonders praktisch empfinden wir die Geräte mit der Funktion Mahlzeitenmarkierung, die den Messvorgang zusätzlich vereinfachen. Unser Vergleichssieger verfügt zudem über ein beleuchtetes Display, das die Messung auch bei schlechten Lichtverhältnissen möglich macht.

Test unter medizinischen Laborbedingungen

Die Messgenauigkeit haben wir entsprechend der gesetzlichen Norm DIN EN ISO 15197 mit XY Probanden mit jeweiligen Doppelmessungen durchgeführt. Wir haben zwei Messreihen mit je XY Geräten in zufälliger (randomisierter) Reihenfolge durchgeführt.

Den Probanden wurden zwei frische Kapillarproben mit jedem Gerät entnommen und diese anschließend getestet. Vor und nach jeder Testreihe fanden zwei Labormethoden statt, um die Referenzwerte zu untersuchen. Die durchgeführten Methoden waren die „Cobas-Analyzer und Glukoseoxi-dase-Methode“ mit YSI-Gerät sowie die „Hexokinase-Methode“. Diese Labormethoden wurden vor und nach jeder Testreihe durchgeführt.

Die Referenzwerte durften höchstens fünf Prozent voneinander abweichen. Das heißt, sie mussten sich in einem Bereich von 0,83 mmol/l beziehungsweise 15 mg/dl bei Blutzuckerwerten unter 4,16 mmol/l beziehungsweise 75 mg/dl bewegen. Blutproben mit einem Hämatokritwert unter 35 oder über 50 Prozent haben wir ausgeschlossen.

Nach dem Ende dieser Testreihen wurden XY Proben von XY Diabetikern in unsere Bewertung einbezogen. Durchschnittlich bewegten sich die Proben in einem Bereich über 11,1 mmol/l (200 mg/dl). Ein geringer Anteil verzeichnete Werte bei bis 3,88 mmol/l (70 mg/dl). Diese Werte beziehen sich auf das Blutplasma.

Auf der Grundlage der „Error-Grid-Analyse“ haben wir die abweichenden Referenzmessungen, die Häufigkeit und die Streuungen der Messfehler in unseren Produkttest einfließen lassen. Um korrekte Vergleichsergebnisse zu garantieren, haben wir alle Messgeräte in vier Glukosebereichen wiederholt und mit zehn identischen, venösen Blutproben bestückt. Darüber hinaus haben wir die Geräte mit einer Kontrolllösung getestet. Die Probeentnahme wurde jeweils durch medizinisches Fachpersonal durchgeführt.

Unter Aufsicht dieses qualifizierten Personals führten XY Diabetiker unterschiedlicher Altersklassen den Praxistest durch und nahmen die Geräte entsprechend der Gebrauchsanleitung in Betrieb. Wer an den Fingern empfindlich ist, sollte sich ein Gerät zulegen, bei dem die Messung auch an anderen Körperstellen wie den Oberschenkeln oder den Handballen möglich ist. Allerdings fällt die Blutentnahme oft ungenauer aus. Fragen Sie in diesem Fall Ihren Arzt oder Diabetesberater.

Wie stabil die Geräte sind, haben wir durch einen wiederholten Falltest aus 80 Zentimeter Höhe auf einen harten Untergrund festgestellt. Alle Geräte haben diesen Fall unbeschadet überstanden. Wir haben die Messgenauigkeit außerdem bei schwacher und neuer Batterie geprüft. Bei einer schwachen Batterieleistung kann es durchaus zu Messungenauigkeiten kommen, daher empfehlen wir, das Gerät immer mit einer vollen Batterie auszustatten.

Worauf muss ich beim Kauf eines Blutzuckermessgeräts achten?

Worauf muss ich beim Kauf eines Blutzuckermessgeräts achten?

Es gibt ein paar Dinge, die Sie beim Kauf Ihres Blutzuckermessgerätes beachten sollten. Eine abschließende Aussage darüber, welches Gerät das beste auf dem Markt ist, lässt sich nicht feststellen, da die individuelle Situation des Anwenders maßgeblich darüber bestimmt, ob ein Gerät für ihn geeignet ist oder nicht.

In unserem Produkttest 2017 haben wir jedoch einen Vergleichs-Testsieger und einen Preissieger gekürt, um Ihnen zu zeigen, welche Geräte im Testverfahren besonders gut abgeschnitten haben und die wir durchaus empfehlen können. Eine abschließende Aussage über die Qualität lässt sich oft erst dann treffen, wenn Sie ein Gerät selbst ausprobieren.

Manche Hersteller bieten Testgeräte an, die Sie eine Woche im Heimgebrauch ausprobieren können. Vor dem Kauf eines Gerätes müssen Sie sich über Ihre Anforderungen und persönliche Situation im Klaren sein. Welcher Diabetiker-Typ sind Sie? Typ 1 oder Typ 2? Das Blutzuckermessgerät muss intuitiv zu bedienen und gut zu transportieren sein.

Das wichtigste Kaufkriterium ist eine gute Einstechhilfe, um Blutproben zu entnehmen, denn bedenken Sie, dieser Einstich ist täglich nötig und verursacht unnütze Schmerzen, wenn das Gerät keine fachgerechte Komponente aufweist.

Wir empfehlen innovative Blutzuckermessgeräte mit USB-Schnittstelle, um per PC ein elektronisches Tagebuch über die Messwerte zu führen. Das Angenehme dabei ist, dass die mitgelieferte Software diese Werte automatisch in eine entsprechende Datei überträgt und Ihnen damit viel Aufwand erspart.

Sie können diese Daten allerdings nach Belieben manuell ergänzen, etwa um Informationen hinsichtlich Medikamente oder anderer wichtiger Daten. Auf diese Weise haben Sie Ihre Kontrollwerte über einen langen Zeitraum immer im Blick und können diese auch gleich an Ihren Hausarzt senden.

Achten Sie beim Kauf immer auf die Anschaffungs- und Verbrauchskosten der Messgeräte, da Krankenkassen die Kosten für Messgerät und Zubehör nur zu einem geringen Teil oder gar nicht ersetzen, wenn Sie Diabetiker Typ 2 sind. Wir haben jedoch nicht nur die Preissieger und Vergleich-Testsieger der oberen Preisklasse getestet, sondern auch den günstigeren B-Modellen eine Chance gegeben. Auch sie haben ihre Daseinsberechtigung und haben sich in unserem Blutzuckermessgerät Test bewährt.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Roche
  • smartLab
  • Bayer
  • Abbott
  • Sanitas
  • Accu-Check
Das Unternehmen F. Hoffmann LaRoche AG mit Sitz in Basel in der Schweiz ist der weltweit drittgrößte Pharmakonzern. Unter dem Firmenmotto „Personalisierte Medizin“ ist das Unternehmen hauptsächlich auf den Gebieten Transplantationstechnologie, Virologie, Onkologie sowie Laborausstattung tätig.

Die Deutschland Holding AG hat ihren Unternehmenssitz in Baden-Württemberg. Alleine im Bereich der Diagnostikgeräte betrug der Umsatz im letzten Jahr 913 Millionen Euro. Da das Unternehmen fortlaufend in den Bereichen Forschung und Entwicklung tätig ist, können Sie sicher sein, mit einem Blutzuckermessgerät dieser Marke ein erstklassiges Gerät zu erwerben, das Ihnen ein zuverlässiges Diabetes-Management ermöglicht.

Die Blutzuckermessgeräte der Marke smartLab werden über den Onlineshop DiaShop.de vertrieben. Das verantwortliche Unternehmen heißt Diabetik Express GmbH und wurde 1998 gegründet. Die Hauptaufgabe des Unternehmens besteht in der Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus mit Therapie- und Heilmitteln sowie nicht apothekenpflichtigen Medikamenten.

Die Beratung erfolgt Hersteller neutral und durch kompetentes Fachpersonal. Die Kunden werden regelmäßig über Innovationen auf dem Markt informiert. Insgesamt hält das Unternehmen eine Produktpalette von 1.600 verschiedenen Produkten bereit. Das Unternehmen engagiert sich aktiv in diesem Bereich, indem es die Deutsche Diabetes-Stiftung fördert, Mitglied im NetDiab-Berufsverband ist sowie Konzepte für Diabetes-Tage und Veranstaltungen ausarbeitet. Mit einem smartLab-Messgerät halten Sie ein Gerät in den Händen, das von Experten konzipiert wurde und allen Ansprüchen in diesem Bereich gerecht wird.

Der Bayer-Konzern ist weltweit tätig und hat einen entsprechenden Bekanntheitsgrad. Seit vielen Generationen steht die Marke Bayer für innovative und wirkungsvolle Gesundheitsprodukte und Medikamente. Bayer erforscht, entwickelt und vertreibt Produkte zur Vorsorge, Diagnose und Therapie von Krankheiten und leistet nach eigener Aussage einen wichtigen Beitrag dazu, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern.

Vier Divisionen sind die Kompetenzvertreter des Konzerns: Medical Care, Consumer, Animal Health und Pharmaceuticals. Mit einem Blutzuckermessgerät dieser Marke erwerben Sie ein Modell, das in verschiedenen Produktvergleichen und in Kundenbewertungen regelmäßig positiv abschneidet.

Das Gesundheitsunternehmen Abbott vertreibt die Blutzuckermessgeräte der Marke FreeStyle Libre:registered:. Sie sind derzeit die einzigen Messgeräte, die ohne Einstich und Blutprobe arbeiten, sondern mittels Sensortechnik das Leben von Diabetikern schmerzfreier und leichter gestalten. Ein Sensor, der unter die Haut die des Oberarms eingeführt wird, misst die Blutzuckerdaten kontinuierlich und ermöglicht eine lückenlose Überwachung des Blutzuckerhaushaltes.

Für alle diejenigen, für die die täglichen Einstiche in die Fingerkuppen zu angenehm sind, sind diese neuen Geräte eine echte Alternative. Auch diverse Produktvergleiche sind zu dem Entschluss gekommen, diese Innovation funktioniert tatsächlich.

Das Unternehmen Sanitas arbeitet nach dem Motto „Gesund von Kopf bis Fuß“. Sanitas ist ein Begriff aus der griechischen Sprache und bedeutet „Vernunft“ und „Gesundheit“. Die Produkte dieser Marke werden von der Hans Dinslage GmbH vertrieben. Seit fünfzehn Jahren vertreibt das Unternehmen eine breite Produktpalette aus dem Gesundheitsbereich.

Die Produkte zeichnen sich durch eine hohe Funktionalität, eine kompetente Technik und ein bestechendes Design aus. Zum Angebot gehören Pulsuhren, Blutzuckermessgeräte, Geräte zur Messung von Blutdruck und Körpertemperatur sowie Modelle aus den Bereichen Therapie, Wärme, Gewicht, Massage und Zahnpflege. Die Sanitas-Blutzuckermessgeräte erfüllen die hauseigenen Ansprüche an die „Gesundheit von Kopf bis Fuß“ sowie an die Übersetzung des griechischen Wortes Sanitas mit „Vernunft“ und „Gesundheit“.

Das Unternehmen Accu-Check hat sich dem Diabetes-Management verschrieben. Auf der Homepage stellt das Unternehmen regelmäßig viele interessante Beiträge und Ratgeber rund um das Thema Diabetes zur Verfügung. Auch ein Ernährungsrechner vereinfacht das eigenverantwortliche Diabetes-Management zuhause.

Die Roche Diagnostics Deutschland GmbH ist verantwortlich für diese Homepage und vertreibt auch die Blutzuckermessgeräte der Marke Accu-Check. Es handelt sich um einen Pionier im Bereich der Entwicklung von Blutzuckermessgeräten. Zudem ist das Unternehmen einer der Marktführer von Diabetes-Management-Systemen und Serviceleistungen. Mit einem Accu-Check-Gerät erwerben Sie ein Modell, das optimal auf die Bedürfnisse von Diabetikern ausgerichtet ist.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Blutzuckermessgerät am besten?

Online-Preisvergleich

Blutzuckermessgerät Contour Next USB - OnlinekauBlutzuckermessgeräte können Sie im medizinischen Fachhandel, in Fachmärkten wie Saturn oder Media Markt oder Online kaufen. Unterschiede in der Qualität gibt es kaum, jedoch gibt es im Internet ausführliche Vergleichsmöglichkeiten, die im stationären Handel oft fehlen. Wer sich ein Messgerät zulegen möchte, sollte zuvor im Internet einen umfangreichen Preis-Leistungsvergleich durchführen. Hierfür eignen sich die Homepages der verschiedenen Hersteller, der vertreibenden Onlineshops und viele Testportale.

Wir stellen Ihnen einen Hersteller unabhängigen Produktvergleich zur Verfügung, dem sie alle wichtigen Informationen zu den Geräten entnehmen können. Wir küren einen Vergleich-Testsieger und Preissieger, verteilen Lob, wo es angebracht ist, sparen aber auch nicht mit notwendiger Kritik, wenn sich ein Gerät nicht bewährt.

Da wir im Gegensatz zum stationären Handel kein Interesse daran haben, die von getesteten Blutzuckermessgeräte zu verkaufen, geben wir auch den günstigen Modellen eine Chance, da sie sich in unserem Test bis auf wenige Punkte gleichfalls gut bewährt haben. Auch stellen wir Ihnen die Bewertungen von Kunden zur Verfügung, die unsere Testgeräte bereits verwenden, denn nichts schafft bei Kunden mehr Vertrauen, als die Meinung anderer Verbraucher.

Ein Onlinevergleich bietet Ihnen die Auswahl zwischen zahllosen Geräten mit verschiedener Ausstattung, so dass für jeden Diabetiker das richtige Modell dabei ist. Der stationäre Handel bietet meistens nur eine begrenzte Auswahl an und die Verkäufer sind häufig darauf geschult, eher die teuren Geräte als die günstigen Varianten zu verkaufen.

Stationärer Handel

In Fachmärkten wie Saturn oder Media Markt sind oft Quereinsteiger als Verkäufer tätig, die nicht über die notwendigen Kenntnisse zu den einzelnen Geräten verfügen. Im Kundengespräch erkennen sie häufig nicht die individuellen Anforderungen der Kunden und gehen auf manche Aspekte, die für den Kunden jedoch wichtig sind, nicht ein.

Unser Produkttest geht auf alle wichtigen Fakten rund um die Blutzuckermessgeräte ein und stellt zudem noch weiterführende Themen zur Verfügung. Alle gut ausgestatteten Onlineanbieter verfügen über einen Kundenservice, der sowohl per E-Mail als auch telefonisch erreichbar ist, um im Zweifelsfall Fragen zu klären. Die meisten Hersteller und Vertreiber beschreiben ihre Produkte jedoch so umfangreich, dass nur selten Fragen offen bleiben. Viele Punkte lassen sich auch auf eigene Initiative im Internet recherchieren.

Ein Onlinekauf ist zudem bequem und praktisch, mit wenigen Klicks befördern Sie das ausgesuchte Gerät in den Warenkorb, schließen den Kaufvorgang ab und bezahlen mit praktischen Bezahlsystemen wie PayPal. Selbst wenn der Onlineshop Versandkosten berechnet, sind die Anschaffungskosten für das Blutzuckermessgerät nicht unbedingt teurer als im stationären Handel, denn diese Zusatzkosten sind meistens aufgrund des harten Wettbewerbs sehr moderat berechnet.

Die Geschichte des Blutzuckermessgeräts

Mit den modernen Geräten zur Heimmessung ist es heute kaum noch vorstellbar, dass es noch bis vor wenigen Jahrzehnten keine Möglichkeit gab, den Blutzuckergehalt im Blut eigenverantwortlich zu messen. Die Entwicklung dieser Geräte ist historisch gesehen eine einmalige Leistung auf dem Gebiet der Behandlung von Diabetes-Patienten.

Das Insulin wurde im Jahr 1921 entdeckt. Der Zuckerstoffwechsel wurde mittels einer Blutzuckerselbstkontrolle optimiert, um schwere Komplikationen bei Diabetes-Patienten zu vermeiden. Die ersten Kontrollgeräte zur Blutzuckerselbstmessung wurden vor drei Jahrzehnten entwickelt. Bereits um 1940 wurde auf diesem Gebiet geforscht. Damals war es erstmals möglich, den Zuckergehalt im Urin festzustellen.

Zwanzig Jahre später war die Forschung soweit, den Glukosegehalt mit entsprechenden Geräten im Blut festzustellen. Auch diese Geräte basierten bereits auf dem Verfahren mit Teststreifen. Anfang der 1980er-Jahre kamen die ersten photometrischen Blutzuckermessgeräte auf dem Markt, die ein paar Jahre später durch die amperometrischen (elektrochemischen) Geräte ergänzt wurden. Bis zum heutigen Tage sind die Hersteller stets bemüht, die Messtechnik in ihren Geräten und ihre Ausstattung kontinuierlich zu verbessern.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Blutzuckermessgerät

Ratgeber und Tipps

Bevor Sie Ihre Messung durchführen, müssen Sie sich gründlich die Hände waschen, denn Rückstände und Schmutzpartikel auf der Haut können die Blutprobe negativ beeinflussen. Viele Nutzer fragen sich verärgert, warum ihr Messgerät vermeintlich falsche Werte anzeigt. Auch gerade gewaschene Hände können die Ursache für diese fehlerhaften Messdaten sein, wenn zum Beispiel eine parfümierte Seife oder mit einer Seife mit Zusätzen wie Mandelmilch, Kokos oder Honig benutzt wurde. Diese Substanzen haben einen starken Einfluss auf die entnommene Blutprobe, da sie diese verunreinigen.

Waschen Sie Ihre Hände daher ausschließlich mit einer pH-neutralen Seife ohne Zusätze. Steht gerade kein fließendes Wasser und keine passende Seife zur Verfügung, weil Sie zum Beispiel unterwegs sind, reiben Sie Ihre Hände mit antiseptischen Tüchern oder einer Desinfektionslotion ein.

Können Sie auch darauf nicht zurückgreifen, reiben Sie Ihre Hände mit einem Taschentuch ab, führen Sie den Einstich durch und verwerfen Sie den ersten Bluttropfen und verwenden anschließend den zweiten. Drücken Sie Ihren Finger jedoch nicht zu stark, denn Quetschungen können zu einem verfälschten Ergebnis führen.

Teststreifen BlutzuckermessgerätAuch die Teststreifen können für abweichende Kontrollergebnisse verantwortlich sein, etwa dann, wenn sie falsch gelagert werden. Sie müssen trocken und kühl aufbewahrt werden, vor Sonneneinwirkung, erhöhten Raumtemperaturen und Luftfeuchtigkeit geschützt werden. Daher sollten Sie die Teststreifen weder im Badezimmer noch in der Küche aufbewahren, sondern in einem Erste-Hilfe-Schrank oder einem Erste-Hilfe-Koffer. Auch ein alleinstehender Platz in einer Abstellkammer bietet sich an. Schließen Sie nach dem Entnehmen eines Teststreifens die Packung sofort wieder.

Ihr Messgerät muss regelmäßig gereinigt werden. Am besten eignen sich feuchte Tücher mit einer milden Desinfektionslotion, wie sie in Drogerien und Fachgeschäften erhältlich sind. Halten Sie das Gerät jedoch nicht komplett unter fließendes Wasser, da die eindringende Flüssigkeit das Gerät beschädigen kann.

Um sicher zu gehen, ob Ihr Blutzuckermessgerät auch nach längerer Anwendung noch korrekt arbeitet, sollten Sie es von Zeit zu Zeit von einem Diabetologen überprüfen lassen. Durch eine Kontrolllösung, die Sie im Versandhandel, in der Apotheke oder beim Hersteller erhalten, können Sie auch selbst feststellen, ob Ihr Messgerät einwandfreie Messwerte liefert. Diese Kontrolllösung enthält bestimmte Substanzen und Glukose, die dem menschlichen Blut ähnlich ist. Sie verwenden diese Lösung wie Ihre eigene Blutprobe. Sie geben die Lösung auf den im Messgerät befindlichen Teststreifen und schauen nach, ob sich die Messwerte innerhalb des gesetzlichen Toleranzwertes bewegen. Sollten sich dennoch abweichende Kontrollwerte ergeben, hilft häufig ein Austausch der Kontrolllösung.

Fragen Sie beim Hersteller oder in der Apotheke nach, oft erhalten Sie einen kostenlosen Ersatz. Diese Lösung sollte immer beim Öffnen einer neuen Packung Teststreifen zur Anwendung kommen. Sie ist nur neunzig Tage haltbar,
daher vermerken Sie bei Anbruch der Flasche das Öffnungsdatum.

Wie oft Sie Ihren Blutzucker messen müssen, hängt von Ihrer Krankheitssituation ab. Diabetiker Typ 1, die sich regelmäßig Insulin spritzen, müssen ihre Zuckerwerte täglich überprüfen. Idealerweise führen Sie vor oder nach den Mahlzeiten eine Kontrolle durch. Die Messfrequenz setzt der behandelnde Arzt fest.

Diabetiker Typ 2, deren Zuckerhaushalt durch Medikamente eingestellt wird, kommen meistens mit zwei bis drei Messkontrollen pro Woche aus. Während einer Krankheit, Erkältung oder Schwangerschaft sollten die Blutzuckerwerte öfters kontrolliert werden. Wichtig ist die Führung eines Messtagebuchs, die mit Hilfe der modernen Geräte mit USB-Schnittstelle sehr einfach ist. Zusätzliche Angaben wie Medikamente, Mahlzeiten und Messzeitpunkt sollten zusätzlich protokolliert werden. Der behandelnde Arzt kann mit Auswertung dieses Messtagebuchs den Blutzuckerstoffwechsel exakt beurteilen und die Behandlung des Patienten noch effektiver ausrichten.

Der Blutzuckerspiegel erklärt

Der Blutzuckerwert liegt bei gesunden Menschen zwischen 80 und 100 mg/dl (4,4 bis 5,6 mmol/l) in nüchternem Zustand. Dies bedeutet, dass zu diesem Zeitpunkt seit mindestens acht Stunden keine Nahrung aufgenommen wurde.

Im Tagesverlauf kann der Blutzuckerspiegel abhängig von der aufgenommenen Nahrung und der Aktivität schwanken. Der Wert kann bis zu 140 mg/dl (7,7 mmol/l) ansteigen. Wenn der Nüchternwert den Bereich ab 126 ml/dl (7mmol/l) erreicht oder diesen übersteigt, wird es kritisch und Diabetes festgestellt.

Bei Diabetes Typ 1 stellt sich ein höherer Gewichtsverlust innerhalb kurzer Zeit ein, ein vermehrtes Durstgefühl, Krämpfe, Erbrechen, Harndrang, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Sehstörungen, Konzentrationsstörungen und Kraftlosigkeit sind die Folgen. Diese Beschwerden sind klinisch relevante Begleiterscheinungen einer Ketoazidose. Sie liegt in einem kontinuierlichen Anstieg des Blutzuckergehaltes begründet, der einen Insulinmangel (Hyperglykämie) nach sich zieht. Die Hormone Adrenalin und Glukagon wirken dem Insulin entgegen und sorgen für eine zunehmende Energieversorgung, die sie aus den Fettreserven abziehen. Aus diesem Grund verliert der Patient so stark an Gewicht.

Der Fettstoffwechsel setzt Ketone frei und übersäuert den Organismus. Steigt der Blutzuckergehalt auf einen Wert von 250 mg/dl (14 mmol/l) oder höher an, besteht lebensnotwendiger Handlungsbedarf, denn der Patient wird von lebensgefährdenden Komplikationen heimgesucht, die von Schock über Koma bis zum Tod führen können. Eine umgehende Insulinvergabe und die Zuführung von ausreichend Flüssigkeit sind unerlässlich, um das Leben des Patienten zu retten.

Durch Medikamente, die den Diabetes Typ 2 regulieren, können Patienten durch einen chronisch niedrigen Blutzuckergehalt betroffen sein, der zu einer Unterzuckerung führen kann. Diese Hypoglykämie stellt sich bei einem Wert zwischen 40 und 50 mg/dl (2,8 bis 3,3 mmol/l) ein. Sie wird von Schweißausbrüchen, Bewusstseinsstörungen und im schlimmsten Fall von Koma begleitet. Die Patienten müssen umgehend mit einer ausreichenden Menge Glukose versorgt werden, um die Unterzuckerung auszugleichen. Als erste Hilfemaßnahmen eigenen sich Fruchtsäfte, Traubenzucker und Cola. Sind diese Maßnahme nicht möglich, führt der Arzt Glukose intravenös zu.

Blutzucker messen ohne Stechen oder Blutentnahme

Der Hersteller Abbott vertreibt seit 2014 sein Gerät „Free Style“. Es handelt sich um einen kleinen Sensor, der dem Patienten am Oberarm unter die Unterhaut geschoben und dort mit einem Pflaster festgehalten wird. Der Sensor ist etwa so groß wie eine Zwei-Euro-Münze und verbleibt zwei Wochen dort, bevor er ausgetauscht wird.

Dieser Austausch erfolgt beim Arzt und ist ungefähr mit dem Setzen einer Spritze vergleichbar. Das Einsetzen des Sensors verursacht demzufolge nur einmal alle 14 Tage minimale Schmerzen, während Diabetiker mit der klassischen Einstichmethode ihre Fingerbeeren bis zu viermal täglich picken müssen.

Daher ist diese Sensor-Methode unauffälliger, schmerzfreier und weniger zeitaufwändig. Der Sensor ist mit einem Empfänger verbunden. Dieses Gegenstück hat die Größe eines kleineren Handys. Die kontinuierlichen Messwerte bieten außerdem eine größere Einsicht in die Lage des Zuckerhaushaltes und vereinfachen die Behandlung.

Selbst wenn der Patient seine Ergebnisse viermal am Tag lückenlos dokumentiert, bleiben dennoch Lücken zwischen den Messzeiten. Mit dem „Flash Glukose Messsystem“ erfolgt eine lückenlose Überwachung und mit der Auswertungssoftware entsteht ein „Ambulantes Glukose Profil“ (AGP). Diese Verbundtechnik liest die Daten für jeweils 14 Tage aus. Eine Blutprobe muss nicht entnommen werden.

Dieses Gerät ist zurzeit die einzige Möglichkeit, Blutzuckerwerte ohne Einstich und Blutentnahme durchzuführen. Der Vorteil liegt auf der Hand. Während die Einstichmethode immer nur eine Momentaufnahme liefert, liest das „Flash Glucose Monitoring“ die Zuckerwerte permanent aus und liefert die Ergebnisse der letzten acht Stunden. Wir empfinden diese Methode als angenehm und waren überrascht, dass sie tatsächlich funktioniert.

Blutzucker messen oder Glukose – wo ist der Unterschied?

Die Blutzuckermessgeräte mit Einstich messen den Zuckergehalt im Blut. Das einstichfreie „Flash Glukose Messsystem“ misst in den im Unterhautfettgewebe enthaltenen Köperzellen, die eine interstitielle Flüssigkeit aufweisen. Ist der Zuckerhaushalt ausgeglichen, sind Blutwerte und Körperzellwerte identisch, unabhängig vom Messort.

Verändern sich die Glukosewerte schnell nach unten oder oben, kann das „Flash Glukose Messsystem“ diese Veränderung im Blut erst nach 5 bis 10 Minuten im Unterhautfettgewebe feststellen. Diesen Unterschied müssen Sie kennen, wenn Sie auf Geräte mit Scann-Mechanismus umsteigen wollen, um sich die angenehmen Einstiche zu ersparen. Diese Scan-Geräte verfügen über ein Trend-Monitoring, das mittels Pfeiloptik nach oben oder unten zu erwartende Veränderungen anzeigt.

Blutzuckermessgerät auch für Hunde und Katzen?

Es gibt zwar extra für Hunde und Katzen bestimmte Blutzuckermessgeräte, jedoch sind diese nur eine gewinnbringende Markteinführung für die Hersteller, um die Tierhalter um ihr Geld zu erleichtern. Um den Blutzuckerspiegel bei Hund und Katze zu messen, eigenen sich die Geräte aus der Humanmedizin genauso gut wie die Geräte aus der Veterinärmedizin.

Es gibt keinen Unterschied hinsichtlich der Messergebnisse. Das Gerät sollte jedoch über eine Möglichkeit verfügen, die Keton-Konzentration im Blut zu messen. Ketone sind Stoffwechselprodukte, die beim Fettabbau anfallen und unter normalen Umständen mit dem Urin ausgeschieden werden. Bleibt dieser Abbau über den Urin aus, sammeln sich die Stoffwechselprodukte im Blut an und bringen den Blutzuckerspiegel durcheinander.

Accu-Chek Starterset Blutzuckermessgerät

 

Nützliches Zubehör

Die meisten Blutzuckermessgeräte sind als sogenannte Startersets zu kaufen. Das Gerät wird inklusive einer bestimmten Menge Teststreifen geliefert. Meistens liegen 50 bis 60 Teststreifen bei. Sind die Teststreifen aufgebraucht, können Sie Ersatzpakete online oder im Fachhandel beziehen. Die meisten Pakete beinhalten 25 bis 50 Teststreifen und bewegen sich in einer Preisklasse zwischen 9 € und 18 €. Lanzetten sind Einwegprodukte für die Einstichhilfen.

Universal-Lanzetten passen für alle Herstellertypen und sollten nach jedem Einstich ausgewechselt werden, um eine Abstumpfung und Infektionsgefahr an der Einstichwunde zu vermeiden. Mit Einwegprodukten ist der Einstich weniger schmerzhaft. Innovative Einstechhilfen bieten ein Maximum an Komfort und passen zu allen Lanzetten. Sie verfügen über verschiedene Tiefeneinstellungen und eine Auswurffunktion für die Lanzetten. Der Preis bewegt sich je nach Modell und Hersteller zwischen 9 € und 21 €.

Wir empfehlen, Messgerät und Zubehör mit den im Fachhandel erhältlichen Desinfektionssprays, Desinfektionstüchern oder medizinischen Lotionen zu verwenden. Ferner haben Sie die Auswahl zwischen verschiedenen Kontrolllösungen, um festzustellen, ob Ihr Messgerät einwandfrei arbeitet.

Alternativen zum Blutzuckermessgerät

Wir stellen Ihnen weitere Alternativen und die Wahrscheinlichkeit der Funktionstüchtigkeit vor.

Google ist auch in dieser Hinsicht mal wieder ein Trendsetter und arbeitet zusammen mit Novartis an einer Methode, den Zuckergehalt über Kontaktlinsen zu messen. Ein Sensor mit Chip wird in eine Kontaktlinse implantiert und stellt den Glukosegehalt über die Tränenflüssigkeit fest. Die Daten werden an ein Mobiltelefon übermittelt. Zu berücksichtigen ist, dass sich der Blutzuckergehalt in der Tränenflüssigkeit gegenüber dem Zuckergehalt im Blut verzögert ändert. Diese Trendanzeige ist daher nur für Diabetes Typ 2 geeignet, nicht jedoch für Typ 1.

Die Zuckeruhr ist der nächste innovative Schritt weg von den täglichen Einstichen in den Finger. Allerdings ist diese Methode noch längst nicht ausgereift, da sie sehr störanfällig ist. Das durch die Uhr erzeugte elektromagnetische Feld und die Leitfähigkeit des Blutes im Gewebe interagieren nicht so, wie vorgesehen. Stattdessen stören sie sich gegenseitig. Steigt der Blutzuckerspiegel an, erhöht sich auch die elektrische Leitfähigkeit von Blut und Gewebe. Die Uhr erzeugt ein elektromagnetisches Feld und misst die Veränderungen mittels der Impedanz-Spektroskopie. Die Zuckeruhr ist störanfällig für Temperaturveränderungen und Bewegungen.

Die Laser- und Mikrophon-Technik steckt noch in den Kinderschuhen und funktioniert bisher nur unter Laborbedingungen. Ein Infrarot-Laser sendet Energie aus, die von der Glukose aufgenommen wird. Anschließend wird die Energie in akustische Signale umgewandelt und durch fotoakustische Spektroskopie an das Mikrophon weitergeben, das die Daten auswertet.

Fluoreszierende Kügelchen funktionieren mit einer Substanz, die bei Kontakt mit dem Blutzucker fluoresziert und sich zu kleinen Kügelchen formt. Diese werden unter die Haut des Patienten implantiert und die Leuchtkraft der Kügelchen ausgewertet, um den Blutzuckerspiegel zuverlässig zu bestimmen. Auch diese Technik ist noch weit entfernt von einer unkomplizierten Heimnutzung. Bisher wurde dieses Modell in Japan zwar erfolgreich an Mäusen getestet, jedoch ist noch nicht abschließend festgestellt, ob der in den Kügelchen enthaltende Farbstoff für Menschen unschädlich ist.

Weiterführende Links und Quellen

  1. http://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2014/141010b.html
  2. http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/sendung/blutzucker-messen-geraete-medizin-100.html
  3. http://www.focus.de/familie/wissenstest/lernatlas/so-funktioniert-das-blutzuckermessgeraet-klasse-9-10_id_2499565.html
  4. http://www.diabetes-ratgeber.net/Blutzucker/Blutzucker-Messgeraet-114413.html
  5. http://www.blutzucker-coach.com/blutzucker-messgeraet.html
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