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Fieberthermometer Test 2017 • Die 10 besten Fieberthermometer im Vergleich

Mit einem Fieberthermometer lässt sich die Körpertemperatur schnell und sicher ermitteln. Für unsere Bestenliste haben unsere Experten unzählige Tests sowie Vergleichsberichte im Internet kontrolliert und Bewertungen für Messdauer, Marke, Tonsignal und vieles mehr abgegeben.

Fieberthermometer Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 ThermoScan 7 Infrarot Ohrthermometer IRT6520DMT-489BROADCARE Ohrthermometer InfrarotKoogeek infrarot digital Fierberthermometer INTEY Infrarot StirnthermometerMorpilot Digitales infrarotFieberthermometer Stirnthermometer und Ohrthermometer Domotherm Rapid Digitaler Thermometer SFT 01 Digitales Fieberthermometer

ThermoScan 7 Infrarot Ohrthermometer IRT6520

DMT-489

BROADCARE Ohrthermometer Infrarot


Koogeek infrarot digital Fierberthermometer


INTEY Infrarot Stirnthermometer


Morpilot Digitales infrarot

Fieberthermometer Stirnthermometer und Ohrthermometer

Domotherm Rapid

Digitaler Thermometer

SFT 01 Digitales Fieberthermometer

 Bewertung 1,1 1,3 1,5 1,6 1,7 1,8 2,0 2,2 2,3 2,4
MarkeBrauniProvènBROADCAREKoogeekINTEYMorpilotAUVIDomothermHylogySanitas
ThermometerartInfra­rotther­mo­meterInfra­rotther­mo­meterInfra­rotther­mo­meterInfra­rotther­mo­meterInfra­rotther­mo­meterInfra­rotther­mo­meterInfra­rotther­mo­meterElek­tro­ni­sches Kon­taktther­mo­meterElek­tro­ni­sches Kon­taktther­mo­meterElek­tro­ni­sches Kon­taktther­mo­meter
MessmethodeOhrOhr, StirnOhr, StirnOhr, StirnStirnOhr, StirnOhr, StirnMund, AchselMund, AchselMund, Achsel
Messdauer1 bis 5 Sekunden1 bis 3 Sekunden1 Sekunde1 Sekunde1 Sekunde1 Sekunde1 bis 5 SekundenEtwa 30 SekundenEtwa 30 SekundenEtwa 30 Sekunden
BetriebBatterieBatterieBatterieBatterieBatterieBatterieBatterieBatterieBatterieBatterie
Altersstufen
Messung
Grüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Kontaklose
Messung
nicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
TonsignalGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Wasserdichtnicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
MesswertwertspeicherungGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • Hohe Messgenaugkeit durch vorgewärmte Messspitze
  • Leuchtendes Farbdisplay
  • 21 hygienischen Einmal-Schutzkappen


  • Schnell und zuverlässig
  • Einfache Bedienung


  • Schnelle und präzise Messung
  • Automatische Ausschaltung
  • Einfache Bedienung


  • 30 Messwerte
  • Automatische Abschaltung
  • Einfache Bedienung


  • Automatische Abschaltung
  • Leuchtendes Farbdisplay
  • Multifunktionell


  • Leuchtendes Farbdisplay
  • Schnelle und präzise Messung
  • Einfache Bedienung


  • Automatische
    Abschaltung
  • Einfache Bedienung


  • Flexible Messspitze
  • Leicht
  • 4-stellige Digitalanzeige


  • Handlich
  • Flexible Messspitze
  • 2 Jahre Garantie


  • Leicht

Komfort
Preis- / Leistung
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Was ist ein Fieberthermometer?

Ein Fieberthermometer hilft dabei, die Körpertemperatur zu messen.
Im Vergleich zu einem Standard-Thermometer ist es speziell auf die Temperaturmessung beim Menschen abgestimmt. Das erkennt man beim Blick auf den Messbereich, der mindestens von 35 bis 42 Grad reicht. Die Auflösung sollte zumindest 0,1 Grad Celsius betragen. Während der Temperaturmessung stellt das Thermometer die Maximaltemperatur fest: So erkennt man auf einen Blick, ob jemand Fieber hat oder lediglich etwas erhöhte Temperatur.

Die verschiedenen Arten der Fieberthermometer sollen im Folgenden näher erklärt werden. Einige sind speziell für Babys und Kinder entwickelt worden, andere eignen sich für alle Familienmitglieder.

Grundsätzlich sollen die Fieberthermometer aus dem Test 2017 dabei helfen, sich über den Gesundheitszustand zu informieren. Fieber ist meistens ein Anzeichen für eine Erkrankung und sollte deshalb nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Mithilfe des Thermometers stellt man lediglich die Temperatur fest. Ob danach bestimmte medizinische Maßnahmen durchzuführen sind, das bestimmt der Arzt.

Wie funktioniert ein Fieberthermometer?

Die Funktion des Fieberthermometers richtet sich nach der Bauart. Unabhängig von der eingesetzten Technologie lassen sich die Fieberthermometer aus dem Test 2017 relativ simpel bedienen. Häufig sind sie mit einer Batterie ausgestattet, die sich austauschen lässt. Bei den digitalen Fieberthermometern von heute erfolgt das Ablesen der Werte über die Anzeigefunktion. Hier kann man die Temperatur bequem ablesen. Eventuell beeinflussen einige Faktoren das Messergebnis: Unter anderem sollte man die Umgebungstemperatur und die Messstelle berücksichtigen. Auch die Tageszeit und die Handhabung der Fieberthermometer können eine gewisse Auswirkung auf die Messdaten haben. Nach Möglichkeit sollte das Utensil ein präzises Ergebnis anzeigen. Durch eine Wiederholung der Messung kann man den zuvor gemessenen Wert absichern, wenn keine Differenz festzustellen ist.

Bei dem sogenannten Stirnthermometer misst man die Körpertemperatur an der Stirn, wie der Name bereits andeutet. Man setzt das Thermometer seitlich an der Schläfenvene an oder direkt unter dem Haaransatz der Stirn. Gerade bei der Fiebermessung von Kleinkindern ist das sehr praktisch, denn damit stört man seinen Nachwuchs nicht.

Allerdings muss man bedenken, dass der Kopf oft etwas kühler ist als der Körper des Kindes. Darum gelten die Stirnthermometer als nicht hundertprozentig zuverlässig und zeigen eventuell einen zu niedrigen Temperaturwert an.

Auch beim Fiebermessen mit dem Ohrthermometer muss man auf die richtige Handhabung achten. Ein solches Fieberthermometer aus dem Test 2017 funktioniert typischerweise mit Infrarotstrahl. Im Vergleich zur Rektaltemperatur fällt die Temperatur im Ohr ein halbes Grad geringer aus. Beim Messen am Ohr werden die Patienten ebenfalls kaum gestört, doch man muss sehr genau arbeiten und die Ohrmuschel leicht nach hinten ziehen. Nur so kann der Infrarotstrahl genau auf das Trommelfell treffen. Wenn die Kinder noch sehr klein sind, kann es schwierig werden, die korrekte Positionierung des Ohrthermometers zu erzielen.

Die Messmethode der Fieberthermometer hängt eng mit der Grundfunktion zusammen. Wie genau ein Thermometer anzuwenden ist, darüber erfährt man mehr in den Herstelleranweisungen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Im Vergleich zu den nicht mehr aktuellen Glasthermometern mit Quecksilber sind die digitalen Fieberthermometer aus dem Test 2017 weitaus sicherer und exakter. Als unverzichtbarer Artikel in der Hausapotheke liefert das Fieberthermometer die exakten Temperaturwerte und hilft bei der Früherkennung von Krankheiten. Nicht nur die innovativen Vergleichssieger der Fieberthermometer überzeugen mit einem gut lesbaren Display und einer praktischen Bedienung. Auch die einfachen Modelle lassen sich problemlos handhaben und helfen bei der schnellen Bestimmung der Körpertemperatur.

Die Vorteile zeigen sich vor allem bei Erkrankungen von Kindern und Erwachsenen. Wer sich über die Fiebertemperatur informiert hat, der kann im Anschluss entscheiden, welche weiteren Schritte durchzuführen sind. Soll das Fieber mit Medikamenten bekämpft werden oder greift man zu Hausmitteln, um es zu senken? Abhängig von der Erkrankung kann es auch sinnvoll sein, diese durch das Fieber auszuschwitzen. Der Körper hat eine eigene Regenerationskraft, die durch eine Fieberkrankheit sogar gestärkt werden kann. Manchmal sind jedoch Medikamente notwendig, um die Immunkräfte zu unterstützen.

Die modernen Fieberthermometer erlauben eine hygienische und sichere Krankheitsvorsorge. In vielen Fällen verfügen sie über eine desinfizierbare Thermometerspitze, sodass es an der Kontaktstelle nicht zu empfindlichen Reaktionen kommt. Manchmal werden die Thermometer auch mit Schutzkappen geliefert, die bei der Messung aufgesetzt werden. Vor jeder Anwendung steckt man die nächste hygienische Kappe auf. Diese kleinen Schutzsysteme können nachbestellt werden.

Wer sich für ein Fieberthermometer entscheidet, das ohne Hautkontakt funktioniert, der braucht nicht so genau auf die hygienischen Lösungen zu achten. Hier kommen die kontaktlosen Infrarot-Thermometer infrage. Diese können nicht nur die Körpertemperatur bestimmen, sondern sie erfassen auch andere Temperaturen.

Durch den Einsatz der Fieberthermometer lassen sich die Messergebnisse gut nachvollziehen, vor allem bei den Modellen mit Speicherung. Diese erleichtern es den Nutzern, den Temperaturverlauf zu beobachten und zu erkennen, wann eine Besserung in Sicht ist.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Glasthermometern zeigen die aktuellen Fieberthermometer aus dem Testvergleich schon nach ein paar Sekunden das Ergebnis an. Die Kinder werden in der kurzen Zeit nicht ungeduldig und die Eltern wissen schnell über die Körpertemperatur Bescheid: Sie können Entwarnung geben oder nötige Maßnahmen treffen, um das Fieber zu bekämpfen.

Einige der neueren Fieberthermometer haben eine Art Fieberalarm. Wenn die Körpertemperatur eine bestimmte Grenze überschreitet, erfolgt ein optisches oder akustisches Signal. Man braucht also nicht erst auf die Temperaturtabelle zu sehen, sondern kann gleich handeln.

Welche Arten von Fieberthermometern gibt es?

Die früheren Kontaktthermometer aus Glas mit Quecksilber kommen inzwischen kaum noch zum Einsatz. Man sollte sie am besten entsorgen, denn falls diese Utensilien zerbrechen, tritt das giftige Quecksilber aus.
Seit 2009 dürfen diese innerhalb der EU nicht mehr an Privatkunden verkauft werden. Stattdessen haben sich seit einiger Zeit die elektronischen Digitalthermometer bewährt. Diese gelten mittlerweile als Standard. Die klassischen, länglichen Fieberthermometer mit Digitalanzeige eignen sich für die bekannten Messstellen: oral, in der Achselhöhle oder rektal.

Im Test der Fieberthermometer hat sich gezeigt, dass einige Modelle auf eine multifunktionale Nutzung ausgelegt sind. Sie können auch andere Temperaturen messen. Hierbei handelt es sich um Multifunktions-Thermometer, mit denen sich unter anderem die Babykost messen lässt.

Das Basalthermometer ist ebenfalls ein Sonderfall: Es dient dazu, die vaginale Temperatur zu ermitteln. Bei diesem Spezialthermometer geht es darum, den weiblichen Zyklus gezielt zu beobachten und auf dieser Basis auszuwerten. Damit soll die natürliche Familienplanung unterstützt werden. Anhand des exakt aufgezeichneten Temperaturverlaufs erkennt man den Zyklus, was bei der Verhütung ebenso nützlich sein kann wie bei der Erfüllung eines Kinderwunsches. Gegebenenfalls kann man anstelle eines Basalthermometers auch ein klassisches Kontaktthermometer verwenden.

Das digitale Fieberthermometer, das elektronisch funktioniert, erlaubt eine präzise Temperaturmessung. Abhängig von der Art des Displays ist es auch als LCD-Fieberthermometer bekannt. Hier muss man darauf achten, dass die Batterie noch stark genug ist. Wenn die Anzeige schwächelt, sollte man die Batterie durch eine neue ersetzen.

Wenn der Maximalwert nicht mehr ansteigt, ist die Messung mit diesem Digital-Thermometer beendet. Manchmal ertönt auch ein Signalton, der anzeigt, dass die Temperaturmessung abgeschlossen ist.

Die Vorteile beim digitalen Kontaktthermometer:

  • Einfache Handhabung,
  • preiswert,
  • kein Irrtum möglich durch gut lesbare Digitalanzeige,
  • hohe Sicherheit.

Die Nachteile beim digitalen Fieberthermometer:

  • Messung dauert ein bisschen,
  • Kontakt muss hergestellt werden.

Bei den Infrarot-Fieberthermometern erfolgt die Messung am Trommelfell oder an der Stirn. Hierfür ist das Thermometer mit einem Sensor ausgestattet. Nach dem Umrechnen der Daten erfolgt die Anzeige auf dem Display. Im Vergleich zum klassischen Kontaktthermometer benötigt das Infrarot-Modell nur ein paar Sekunden zum Messen. Das ist gerade bei ungeduldigen oder zappligen Kindern ein wichtiger Vorteil. Darum kommen diese Infrarot-Thermometer auch in Kinderarztpraxen zum Einsatz.

Die Vorteile der Infrarot-Thermometer:

  • Sehr schnelles Messergebnis,
  • Kinder müssen nur kurz stillhalten,
  • Temperatur wird an günstigen Stellen gemessen,
  • exaktes Ergebnis.
[/ checklist]

Die Nachteile der Infrarot-Technologie:

  • Die Messstellen sind nicht immer optimal – sie können kühler als der Körper sein,
  • höherer Anschaffungspreis.

So werden die Fieberthermometer getestet

Der Test der Fieberthermometer soll aufzeigen, welche Kriterien bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen. Grundsätzlich sollte der Fiebermesser so beschaffen sein, dass bei der Benutzung keine Fragen auftauchen. Abhängig davon, ob das Thermometer vorwiegend von erwachsenen Personen benutzt wird oder eher bei Babys und Kindern zum Einsatz kommt, kann eine besonders schnelle Ermittlung der Temperatur gewünscht sein. Kinder leiden unter diversen Infekten, die sich in einem Fieber äußern. Das macht es möglich, schnell zu reagieren, wenn der Nachwuchs erhöhte Temperatur oder womöglich sogar Fieberkrämpfe hat.

Bei dem Fieber selbst handelt es sich nicht um eine Erkrankung. In gewissen Fällen kann das Fieber sogar gut für den Körper sein. Es ist eine Abwehrreaktion, die jedoch gesundheitsgefährdende Folgen haben kann. Darum muss man die Temperatur des Körpers beobachten. Das gelingt mit einem der Fieberthermometer Vergleichssieger besonders gut. Damit lässt sich innerhalb kurzer Zeit das Fieber beziehungsweise die Körpertemperatur messen. Anhand der hier aufgeführten Auswahlkriterien sollen es die Kaufinteressenten leichter haben, sich für ein Fieberthermometer aus dem Test 2017 zu entscheiden. Neben der Funktionalität geht es dabei auch um weitere Aspekte. In diesem Sinne soll der Ratgeber auf die besonders relevanten Produktmerkmale hinweisen. Denn schließlich steht die Gesundheit der Familie im Mittelpunkt, wenn man das geeignete Fieberthermometer für die private Hausapotheke aussucht.

Die Messgenauigkeit

Besonders wichtig ist die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Fieberthermometer Vergleichssieger. Laut Normvorschrift darf es bei den Kontaktthermometern Abweichungen von maximal 0,1 Grad Celsius geben.

Bei den Fieberthermometer für die Messung am Ohr oder an der Stirn liegt die Maximalgrenze der Toleranz bei 0,3 Grad Celsius.
Sämtliche Fieberthermometer, die in Deutschland vertrieben werden, müssen diesen Richtlinien entsprechen. Je genauer die Thermometer messen, umso sicherer kann man sich bei der Überprüfung des Gesundheitszustands sein.

Die Messdauer

Abhängig von der Funktion und Bauart der Fieberthermometer aus dem Produktvergleich kann die Messdauer nur wenige Sekunden oder eine Minute lang dauern. Im Vergleich zu den früheren Glasthermometern hat sich die Messdauer also deutlich verkürzt. Für die einfachen Digitalthermometer wird empfohlen, sie für etwa eine Minute an die Messstelle zu halten. Dann ertönt das Signal, dass das Thermometer mit der Messung fertig ist. Die Infrarot-Thermometer für die Messung im Ohr oder an der Stirn benötigen durch ihre ausgereifte Technik nur Sekunden.

Gerade bei Kleinkindern darf das Temperaturmessen nicht zu lange dauern. Möglicherweise quengeln die Kleinen oder sie bewegen sich ruckartig. Hier braucht man also ein Fieberthermometer, das auch bei einer extrem kurzen Messdauer ein korrektes Ergebnis liefert.

Das Display

Bei einigen Fieberthermometern ist das Display größer als bei anderen. Auf jeden Fall sollte der Wert auf einen Blick zu erkennen sein. Das erleichtert die Bedienung des Thermometers und gibt einem die nötige Sicherheit. Typischerweise handelt es sich um eine Digitalanzeige, die mit einer Kommastelle die Körpertemperatur indiziert. Mit Beleuchtung eignet sich ein Digital-Thermometer auch für die Verwendung in etwas abgedunkelten Räumen. Das kann unter anderem der Fall sein, wenn man abends oder nachts die Temperatur des Kindes prüft.

Abhängig von der Art des Thermometers ist das Display für den Temperaturbereich zwischen 35 und 42 Grad ausgelegt oder reicht von 34 bis 44 Grad.

Der Messwertspeicher

Bei den modernen Ausführungen der Fieberthermometer ist ein Messwertspeicher integriert. Dieser speichert die letzten Messwerte und fügt teilweise auch das Datum und die Uhrzeit hinzu. Auf diese Weise kann man den Verlauf der Körpertemperatur abrufen und feststellen, ob das Fieber zurückgeht oder noch ansteigt.

Die Messfunktion

Viele Fieberthermometer aus dem Test lassen sich an unterschiedlichen Stellen einsetzen. Mit ihnen kann man die Temperatur im Ohr, an der Schläfe oder in der Achselhöhle messen. Die rektale Messung wird oft als unangenehm empfunden, außerdem eignen sich nicht alle Thermometer dafür.

Darum sollte man sich genau über die optimale Messstelle und die genauen Funktionen der Fieberthermometer erkundigen. Ansonsten besteht das Risiko, dass das Ergebnis gewisse Abweichungen zeigt oder das aus anderen Gründen Messfehler auftauchen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Fieberthermometers achten?

Der Test Fieberthermometer beinhaltet diverse Tipps für die Kaufentscheidung. Vor allem muss man darauf achten, dass das Thermometer auf die Anforderungen in der Familie abgestimmt wird. Eventuell braucht man mehr als nur ein Fieberthermometer: Für die kleinen Kinder im Haushalt wird das Ohrthermometer mit Infrarottechnologie verwendet, während die größeren Kinder und die Erwachsenen das Kontaktthermometer benutzen. Neben der Funktionsweise selbst geht es auch um die Stabilität und die Bedienung des Geräts. Auch wenn in jedem Fall eine umsichtige Handhabung empfohlen wird, sollte man nicht vergessen, dass ein präzise arbeitendes Fieberthermometer keinen zu großen Strapazen ausgesetzt werden darf.

Für unterwegs eignen sich die kleineren Reise-Thermometer, zudem gibt es Multifunktionsthermometer für zuhause, die mehr als nur die Körpertemperatur messen können, da sie sich auch für andere Zwecke eignen. Die Messung der Temperatur von Babybrei und Milch lässt sich mit einem solchen Gerät ebenfalls im Handumdrehen prüfen.

Man sollte ein Fieberthermometer nicht erst dann kaufen, wenn ein Familienmitglied wahrscheinlich Fieber hat. Schließlich kann das Thermometer auch bei bestimmten Situationen zum Einsatz kommen, die nicht unmittelbar etwas mit einer Krankheit zu tun haben. Mithilfe eines Fieberthermometers lässt sich beispielsweise der Monatszyklus einer Frau beobachten.

Grundsätzlich benötigt der Körper bei zu hoher Temperatur eine spezielle Form der Unterstützung. Genau darum ist es so wichtig, über die Körpertemperatur Bescheid zu wissen. Eventuell muss man sie durch den Einsatz von kalten Wadenwickeln oder anderen Maßnahmen absenken. In anderen Fällen ist der Weg zum Arzt unumgänglich.

Im Normalfall liegt die durchschnittliche Körpertemperatur abhängig vom Alter bei etwa 37 Grad Celsius. Bei mehr als 38,5 Grad wird von Fieber gesprochen.
Das Fieberthermometer dient zur genauen Überwachung und gibt Aufschluss darüber, ob man medizinisch aktiv werden muss. Darum sollte es exakt messen und darf nach Möglichkeit keine Toleranzen haben.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Viele Marken wie Braun und Beurer haben mittlerweile schon kontaktlose Thermometer im Programm. Diese Fieberthermometer funktionieren ganz hygienisch und eignen sich vor allem dafür, bei Kindern die Temperatur zu messen. Ohne dass man die Kleinen aufwecken muss, kann man ihre Körpertemperatur ermitteln.

Weitere bedeutende Hersteller sind Dr. Junghans Medical, LBS Medical und Medisana. Auch AEG und Alphamed haben eine große Palette von exakt arbeitenden Fieberthermometern. Geratherm, Hartmann, Sanitas und Thomson sind weitere wichtige Hersteller, die zum Teil auch international bekannt sind.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Fieberthermometer am besten?

Die Fieberthermometer aus dem Test erhält man beispielsweise im Drogeriemarkt oder auch in einer Elektrofachhandlung. Besonders gut ist die Beratung in der Apotheke, während man in den anderen Geschäften hinsichtlich der fachlichen Antworten etwas weniger erwarten sollte. Zudem ist die Auswahl der Fieberthermometer in den Läden meistens nicht sehr groß.

Im Internet sieht es hingegen anders aus: Hier erhält man Zugang zu einer enorm hohen Anzahl von Marken und Fieberthermometern. Zusätzlich zu dieser Bandbreite gibt es einige Online-Hilfen, die einen bei der Entscheidung unterstützen. Man hat zwar keine direkte Ansprache, dafür kann man sich bei den Kundenbewertungen einen Eindruck über die Fieberthermometer verschaffen. Teilweise gibt es bei den Online-Händlern auch ein Servicecenter, in dem man Antworten auf seine Fragen bekommt.

Mit Filtern und Sortierungen braucht es nur einige Mausklicks, um das Sortiment einzuschränken und nach den eigenen Prioritäten aufzulisten. Neben diesen komfortablen Funktionen bietet der Internetkauf noch andere Vorzüge: So braucht man nicht innerhalb der Ladenöffnungszeiten einzukaufen, sondern kann das Fieberthermometer auch noch spät am Abend bestellen. Der einfache Preisvergleich und die schnelle, bequeme Bestellung sparen den Kunden viel Zeit. Man hat das Fieberthermometer zwar nicht gleich in der Hand, doch abhängig vom Händler und von der Versandart ist es möglicherweise schon am nächsten Werktag da.

Wissenswertes & Ratgeber

Die verschiedenen Arten der Fieberthermometer aus dem Test 2017 funktionieren hervorragend, wobei einige Modelle etwas länger für die Messung benötigen, während andere sofort ein Ergebnis liefern. Wer sich mit den klassischen und modernen Varianten befasst, der möchte möglicherweise etwas mehr über die Infrarot-Thermometer und die klassischen Fieberthermometer erfahren.

Die Fieberthermometer mit Infrarottechnik kommen vorwiegend als Ohr-Thermometer zum Einsatz. Bei diesen Geräten werden Infrarotstrahlen ans Trommelfell geleitet, die hier die Temperatur messen. Gerade für Kleinkinder ist diese leichte und schnelle Temperaturmessung ideal, denn sie wird nicht als unangenehme Behandlung wahrgenommen. Bei einer Mittelohrentzündung wird jedoch vor der Ohrmessung abgeraten. Wenn man das Ohr-Thermometer bei einem Baby einsetzt, muss das Ohr vorsichtig nach hinten gezogen werden, bei etwas älteren Kindern zieht man es am Ohrläppchen etwas nach unten: So lässt sich am besten mit dem Infrarotstrahl an das Trommelfell zielen.

Die orale Messung findet typischerweise bei älteren Kindern und Erwachsenen statt. Hierfür kann man ein klassisches Kontaktthermometer verwenden, doch es gibt auch spezielle Modelle. Unabhängig von der Erkrankung bereitet die orale Temperaturmessung keine Schwierigkeiten, allerdings muss man aufpassen, dass das Gerät vorsichtig behandelt wird.

Im Laufe der Zeit haben sich viele Features bei den Fieberthermometern verändert. Das zeigt sich beim Blick auf die Messfunktion und auch bei den Displays. Mit diesen Anpassungen soll die Bedienung leichter fallen, zudem kann man die gemessene Temperatur besser ablesen.

Noch immer raten die Mediziner dazu, die Körpertemperatur rektal zu messen, da diese Methode als besonders exakt gilt. Allerdings empfinden viele Verbraucher diese Art der Messung als unangenehm und unhygienisch. Darum entscheiden sich die meisten Nutzer für die orale Messung oder für eine Kontaktmessung. Hier muss man allerdings eine gewisse Abweichung zur exakten Körpertemperatur einkalkulieren, denn im Vergleich dazu ist die im Mund oder an der Haut gemessene Temperatur um 0,5 bis 2 Grad kühler.

Die verschiedenen Messverfahren und auch die Funktionstechnik der Fieberthermometer haben viele Jahrzehnte gebraucht, um den jetzigen Stand zu erreichen. Der nachfolgende Einblick in die Historie des Fieberthermometers soll den Kaufinteressenten noch mehr Hintergrundinformationen liefern.

Die Geschichte des Fieberthermometers

Die ersten Fieberthermometer wurden von Fahrenheit entwickelt: Hierbei handelte es sich um Geräte, die etwa 60 cm lang und entsprechend unhandlich waren. Die Messresultate waren noch ungenau, darum finden diese ersten Modelle kaum Erwähnung.
Im Jahr 1867 präsentierte Thomas Clifford Allbutt, ein Arzt aus England, ein Fieberthermometer von etwa 15 cm Länge. Dieses arbeitete sehr viel präziser und ließ sich außerdem besser bedienen. Ein Jahr darauf lieferte Karl Ehrle eine Beschreibung des ersten Maximalthermometers, das für die Fiebermessung eingesetzt werden sollte. Hier ging es um das Verhalten des Quecksilberfadens bei der Erwärmung. Mit diesem Gerät war es dem Krankenhauspersonal möglich, die Fiebermessungen durchzuführen. Für das Ablesen waren jedoch die Ärzte verantwortlich. Diese erschienen manchmal erst mehrere Stunde später, sodass das Thermometer bis dahin im Zimmer des Patienten blieb.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts kam es durch Wilhelm Uebe zu einer Veränderung des Fieberthermometers. Für den Verschluss am oberen Ende des Thermometers nahm er nicht den bis dahin verwendeten Gipsstopfen, sondern schmolz das Glas an dieser Stelle, sodass das geschlossene Fieberthermometer entstand. Damit verbesserte sich die Sicherheit bei der Benutzung und gleichzeitig auch der Hygienestandard. Dies war gewissermaßen der Grundstein, auf dem das Unternehmen Uebe Medical entstand. In den folgenden Jahren gehörten die Uebe Medical Fieberthermometer zu den international bekanntesten Geräten im Bereich der Selbstdiagnose.

Auch die in den späten 1950er Jahren entwickelten Basalthermometer wurden von Uebe Medical initiiert. Mithilfe dieser Spezialthermometer war es möglich, den weiblichen Monatszyklus zu verfolgen und so die jeweils fruchtbaren Tage einer Frau zu bestimmen.

Lange Zeit waren es Quecksilber-Fieberthermometer, die für das Messen der Körpertemperatur eingesetzt wurden. Das Funktionsprinzip baut darauf auf, dass sich das Quecksilber unter Erwärmung in einer dünnen Röhre ausdehnt. Ein Glasdorn im Inneren der Kapillare ist für die Anzeige der Höchsttemperatur zuständig: Er lässt den Faden des Quecksilbers abreißen, wenn sich dieses beim Abkühlen zurückzieht. So ist es möglich, die Maximaltemperatur auch dann abzulesen, wenn sich das Thermometer wieder abgekühlt hat. Erst bei dem bekannten Schütteln des Glasthermometers mit Quecksilber geht der Glasdorn zurück an den Quecksilberfaden.

Grundsätzlich funktionierte das Quecksilber-Fieberthermometer ganz gut, doch weil Quecksilber giftig ist und die empfindlichen Glasthermometer leicht zerbrechen können, sollten die Thermometer verbessert und sicherer gemacht werden.
In der Folge wurde immer häufiger Galinstan als Flüssigkeit im Fieberthermometer eingesetzt. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Quecksilber-Thermometer und auch optisch war kein Unterschied festzustellen. Darum wurden die Geräte mit Galinstan oft für gefährlich gehalten und ebenso wie die Quecksilber-Modelle entsorgt.

Im Frühjahr 2009 wurden die quecksilberhaltigen Geräte in Europa verboten. Seitdem kommen nur noch andere Fieberthermometer im Gesundheitsbereich zum Einsatz. Hierbei handelt es sich zumeist um elektronische Temperaturmessgeräte, die mit Batterie funktionieren und über ein komfortables Display verfügen. Schon im 20. Jahrhundert wurden immer häufiger digitale Fieberthermometer benutzt und inzwischen ist der Marktanteil noch größer geworden. Verfeinerungen bei der Technologie sorgen für eine immer bequemere Messung, für die oft nur wenige Sekunden ausreichen. Bei dem klassischen digitalen Thermometer kommt ein elektronischer Sensor zum Einsatz, dessen Widerstand sich bei der Temperaturmessung verändert. In der Folge wird diese Anpassung des Widerstands durch ein Schaltsystem ausgewertet. Unter Einbeziehung des Verhältnisses zwischen Temperatur und Widerstand ist eine präzise Grad-Anzeige möglich. Bei einem Blick auf die Sensorfunktion fällt auf, dass die Daten von Temperatur und Widerstand fast linear verlaufen.

Mit der Zeit wurden die Fieberthermometer immer genauer, sodass sich die Toleranzen verkleinerten. Damit orientieren sich die modernen Thermometer an der strikten Norm, die in der EU gilt.

Als besonders innovativ und komfortabel gelten die Infrarot-Fieberthermometer, die vor allem für Säuglinge verwendet werden. Hier erfolgt die Messung ebenfalls über einen Sensor, der die Grundlage für die Temperaturumrechnung liefert.
Im Vergleich zu den Vormodellen, die auch als Kontakt-Fieberthermometer bezeichnet werden, benötigt man bei den Infrarot-Geräten deutlich weniger Zeit: Kein Wunder also, dass die modernen Thermometer so beliebt sind. Nicht umsonst gehören immer mehr Fieberthermometer mit Infrarot-Technik zu den Favoriten in diesem Bereich. Auch in Arztpraxen und Krankenhäusern kommen vermehrt diese praktischen, schnellen und exakten Messgeräte zum Einsatz.

In Zukunft scheint kaum noch eine Verbesserung dieser Fieberthermometer möglich zu sein, deshalb arbeiten die Experten eher daran, die Geräte für bestimmte Einsätze zu spezialisieren. Das erkennt man unter anderem an den speziellen Fieberthermometern für Babys.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Fieberthermometer

Wer sich mit der Thematik der Fieberthermometer beschäftigt, für den sind auch die Informationen zum Fieber selbst von Relevanz. So ist es beispielsweise wichtig, die gesunde Körpertemperatur einschätzen zu können. Wenn sich der Körper stark erhitzt, so weist das auf einen Infekt oder andere gesundheitliche Probleme hin. Bei Kindern sollte man ab etwa 38,5 Grad Fieber aktiv etwas dagegen tun, Erwachsene werden meistens erst bei 39 oder 40 Grad aktiv. Als normale Temperatur bezeichnet man die Werte um 37 Grad. Wann der richtige Zeitpunkt ist, um Maßnahmen für die Temperatursenkung zu treffen, kann man in weniger drastischen Fällen selbst entscheiden. Wenn das Fieber stark ansteigt, ist unbedingt ein Arzt zu verständigen, vor allem, wenn Kinder unter der hohen Temperatur leiden. Genau darum sollte sich in jedem Haushalt ein Fieberthermometer befinden: Es hilft bei der Kontrolle der Körpertemperatur und zeigt an, wann man den Arzt hinzuziehen sollte.

Beim Messen der Körpertemperatur sollte man bedenken, dass die Werte am Morgen meistens etwas geringer ausfallen als am Abend. Zudem können sich die Kleidung und die Umgebungstemperatur auf die Körpertemperatur auswirken. Viel Bewegung und Aufregung haben ebenfalls Einfluss darauf. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Kind vor dem Messen eine Weile lang ruhig sitzt. Erst nach etwa einer Viertelstunde ist das Fieberthermometer an der Reihe.

Wenn der gemessene Wert noch unter 38 Grad aber über 37,5 Grad liegt, spricht man von der erhöhten Temperatur. Bei Kindern sind 38 Grad sozusagen die Grenze von der erhöhten Temperatur zum Fieber. Über 39 Grad handelt es sich um hohes Fieber: Spätestens dann sollte man mit einem Arzt Kontakt aufnehmen.

Die Mediziner und auch viele Patienten wissen, dass das Fieber dem Immunsystem helfen kann. Durch die höhere Körpertemperatur lassen sich Krankheitserreger besser abwehren. Diese Art der Abwehrreaktion sorgt also dafür, dass Infektionen bekämpft werden. Wie man genau auf Fieberanfälle oder sogar Fieberkrämpfe reagiert, das hängt davon ab, um welche Erkrankung es sich letztendlich handelt. Das kann oft jedoch erst durch einen Arzt ermittelt werden, den man über die gemessenen Fieberwerte informieren muss.

Die Erhöhung der Körpertemperatur ist in den meisten Fällen auf eine Infektion zurückzuführen. Es gibt einen mittleren Sollwert für die menschliche Körpertemperatur, der zwischen 37 und 37,5 Grad angelegt ist.
Bei dem ständigen Abgleich zwischen dem im Gehirn festgelegten Wert und der Temperatur an der Hautoberfläche kann sich der Sollwert verändern. Genau das geschieht, wenn Krankheitserreger den Körper angreifen. Der Sollwert erhöht sich, denn bei der höheren Körpertemperatur haben die Erreger weniger Chancen, sich zu vermehren. Das Immunsystem hat es somit nicht mehr so schwer, sie zu bekämpfen. Vor diesem Hintergrund erfüllt das Fieber also eine wichtige medizinische Aufgabe.

Abhängig von der Konstitution und von der individuellen Empfindlichkeit bieten sich Hausmittel zur Fiebersenkung an oder Medikamente. Die medikamentösen Mittel haben häufig Nebenwirkungen, die man nicht übersehen sollte. Bei der Einnahme von Antibiotika sollte man wissen, dass diese nur die Bakterien bekämpfen aber nicht virale Infekte. Da Antibiotika eine relativ langsame Reaktion in die Wege leiten, werden sie oft mit Fiebersenkern kombiniert. Die üblichen Hausmittel sind kalte Wadenwickel oder Essigwickel: Hier sind keine Nebenwirkungen zu befürchten. Typische Wirkstoffe aus der Apotheke sind Aspirin, Ibuprofen und Paracetamol.

Abhängig davon, an welcher Stelle man die Körpertemperatur misst, gibt es verschiedene Vorgaben für die Normaltemperatur. In der medizinischen Fachliteratur findet man die folgenden Angaben:

  • Bei der rektalen Temperaturmessung liegt die Normaltemperatur bei zwischen 36,6 und 38 Grad,
  • Bei der Messung im Ohr (aurikuläre Messung) liegt die durchschnittliche Normaltemperatur zwischen 35,8 und 38 Grad,
  • bei der oralen Messung liegt die normale Körpertemperatur zwischen 35,5 und 37,5 Grad,
  • bei der axillären Temperaturmessung (in der Achselhöhle) wird die normale Temperatur zwischen 34,7 und 37,5 Grad angesetzt.
Für die längere Beobachtung der Temperaturkurve eignen sich vor allem die Fieberthermometer mit Messwertspeicher. Diese können bis zu zehn oder 20 Werte speichern, manchmal auch mit dem Zeitpunkt der Messung.
Umso einfacher ist es für die Benutzer, den Fieberverlauf zu überwachen und den Arzt darüber zu informieren.

Die Messdauer liegt bei den modernen Digital-Thermometern bei nur einer bis drei Sekunden. Abhängig von der Funktionsweise kann es aber auch 30 Sekunden oder noch länger dauern, bis der Fieberwert eindeutig erkannt wurde. Für die optimale Handhabung sind einige Geräte wasserdicht, andere verfügen über eine Positionierungshilfe oder eine vorgewärmte Spitze, um das Messen für den Patienten angenehmer zu machen.

Fieberthermometer in 5 Schritten richtig verwenden

Wie man die Fieberthermometer aus dem Test 2017 richtig verwendet, hängt von der Bauart ab sowie davon, ob es für die Messung einen Kontakt benötigt. Da man die früher verwendeten Glasthermometer kaum noch vorfindet, besteht keine Gefahr mehr, dass Quecksilber austritt. Trotzdem sollte man mit den Kontakt-Thermometern sowie mit den kontaktlosen Modellen behutsam umgehen, damit diese nicht übermäßig beansprucht werden und womöglich kaputt gehen.

Viele Kontakt- und Digital-Thermometer kann man an unterschiedlichen Messstellen ansetzen. Bei den Infrarot-Fieberthermometern misst man die Temperatur üblicherweise im Ohr, doch sie eignen sich auch für die Messung an der Stirn oder Schläfe. In jedem Fall kann man sich auf die exakten Daten bei den digitalen Fieberthermometern aus dem Test verlassen. Lediglich geringe Abweichungen von 0,1 Grad Celsius sind eventuell möglich. Allerdings hängt die Präzision unter anderem davon ab, an welcher Stelle man misst und wie man mit dem Thermometer umgeht. Je nach Modell kann etwas mehr Geduld nötig sein, was nicht nur für denjenigen gilt, der das Fieber misst, sondern auch für den Patienten. Gerade bei Kindern ist es sinnvoll, einen Fieberthermometer Vergleichssieger zu benutzen, der nur eine bis drei Sekunden für die Messung braucht. Das ist beispielsweise bei den Ohrthermometern der Fall, die mit Infrarotstrahlen funktionieren. Trotzdem sollte man nicht in jedem Fall zu einem solchen Infrarot-Thermometer greifen. Gerade bei Erkrankungen wie einer Mittelohrentzündung sind die Ohrthermometer nicht zu empfehlen. Außerdem raten die Ärzte dazu, bei Neugeborenen ein anderes aber ebenfalls schnell reagierendes Thermometer zu verwenden.

Besonders exakt ist die rektale Messung, doch diese wird von vielen als unangenehm wahrgenommen. Es gibt zwar ein paar Tricks, Kinder doch noch „herumzukriegen“, aber man muss nicht darauf bestehen: Schließlich lässt sich die Temperatur auch an anderen Stellen messen.
Unter Berücksichtigung der entsprechenden Differenz bei den Normaltemperaturen erhält man auch an der Stirn oder in der Achselhöhle relativ zuverlässige Werte. Gegebenenfalls sollte man beim Kinderarzt oder Apotheker nachfragen, welche Fieberthermometer aus dem Test für Kinder in einem bestimmten Alter infrage kommen. Fehlmessungen sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Ein falscher Alarm, wenn das Kind scheinbar Fieber hat, ist hier das kleinere Übel: Hier kann man aufatmen, wenn der Arzt später feststellt, dass es sich lediglich um leicht erhöhte Temperatur handelt. Falls es sich jedoch um richtiges Fieber handelt, das durch eine falsche Messung unterschätzt wird, erhöht sich das gesundheitliche Risiko drastisch.

Bei den klassischen digitalen Fieberthermometern führt man die folgenden fünf Schritte durch, um die Temperatur genau und sicher zu messen:

Schritt 1:

Das Thermometer wird eingeschaltet. Daraufhin kann bei einigen Modellen ein Probelauf durchgeführt werden oder das Display zeigt die Werte der letzten Temperaturmessungen an.

Schritt 2:

Nach der Anzeige „0“ startet man den Messvorgang.

Schritt 3:

Je nach Modellart und Anleitung wird das Thermometer mit oder ohne Kontakt an die Messstelle geführt.

Schritt 4:

Das Fieberthermometer hält man so lange an die betreffenden Stelle, bis die Messung durchgeführt wurde. Häufig wird dies durch einen Signalton bestätigt.

Schritt 5:

Zuletzt liest man die gemessene Temperatur vom Display ab. Bei einigen Fieberthermometern ist es möglich, die aktuelle Körpertemperatur mit den vorigen Messungen zu vergleichen und abzuspeichern. Wenn das nicht der Fall ist, kann man den Wert notieren und durch wiederholtes Messen im Laufe einer Infektion eine Fieberkurve erstellen.

Wenn ein Kind krank ist, sollte man seine Temperatur mindestens zweimal am Tag messen, und zwar morgens sowie abends. Bei höherem Fieber verkürzen sich die Intervalle der Temperaturmessungen. Wenn das Kind mehr als 24 Stunden unter Fieber leidet, so sollte man den Arztbesuch nicht länger aufschieben. Gerade bei Säuglingen ist es möglich, dass eine Krankheit abgesehen vom Fieber keine weiteren Symptome auslöst. Wie schwer die Erkrankung ist, die das Fieber verursacht hat, kann jedoch nur der Kinderarzt feststellen. Manchmal ist es nur eine Erkältung, in anderen Fällen droht womöglich eine Hirnhautentzündung oder ein anderer Infekt. Darum ist es wichtig, bei Säuglingen besonders vorsichtig zu sein und lieber etwas früher zum Arzt zu gehen. Wer sich nicht sicher ist, ob das Fieberthermometer richtig eingesetzt wurde, der sollte gegebenenfalls noch einmal messen, um die Körpertemperatur zu bestätigen. Für Mediziner dienen die folgenden Werte als Richtlinie:

Bis zu 38 Grad Celsius handelt es sich um subfebrile Temperaturen, bis 38,5 Grad spricht man von mäßigem Fieber und bei mehr als 39 Grad liegt ein hohes Fieber vor.

10 Tipps zur Pflege

Damit die Fieberthermometer aus dem Produktvergleich lange Zeit hygienisch sauber bleiben und nicht im Badezimmerschrank oder in der Hausapotheke verstauben, sollte man pfleglich mit ihnen umgehen. Auch eine gewisse Vorsicht ist empfehlenswert, damit sie nicht kaputt gehen und ihre Anzeige oder Messfunktion nicht mehr einwandfrei arbeiten.

Gerade die Fieberthermometer, mit denen man rektale oder orale Messungen durchführt, sollten nach jedem Einsatz sehr sorgfältig gereinigt werden. Nur so lassen sich eventuelle Benutzungsspuren komplett entfernen. Aber auch bei einer anderen Messart ist es wichtig, die Utensilien sauber zu halten. In der Folge führen wir 10 Tipps für die Pflege und Reinigung der verschiedenen Fieberthermometer auf. Denn nur wenn die Geräte einwandfrei von Schmutz, Nässe und Staub befreit sind, können sie bedenkenlos eingesetzt werden und die exakten Werte liefern.

Tipp 1:

Für die Reinigung von Kontaktthermometern reicht häufig kühles oder etwas angewärmtes Seifenwasser aus. Gegebenenfalls spült man noch einmal kühl nach. Das Wasser darf nicht zu heiß sein, sonst wird möglicherweise die Messfunktion beeinträchtigt.

Tipp 2:

Nach der rektalen Messung sollte man das Gerät nicht nur mit Seifenwasser abspülen, sondern es mit einem Wattebauch putzen, der zuvor in Reinigungsalkohol getaucht wurde. So verschwinden alle eventuellen Rückstände und das Fieberthermometer ist wieder hygienisch rein. Es kann beim nächsten Mal also problemlos für eine andere Messstelle verwendet werden.

Tipp 3:

Die kontaktlosen Fieberthermometer aus dem Test 2017 kann man einfach mit einem weichen, befeuchteten Tuch abwischen. Gegebenenfalls tunkt man dieses Reinigungstuch in kaltes Seifenwasser oder in verdünnten Isopropyl-Alkohol. Einige Hersteller bieten spezielle Tücher zu diesem Zweck an und haben außerdem die entsprechenden Reinigungsmittel im Sortiment. Zum Teil kann man die Thermometer auch selbst in eine solche Desinfektionslösung geben, um sie danach mit einem Lappen abzuwischen.

Tipp 4:

Auf keinen Fall sollte man die klassischen Fieberthermometer mit heißem Wasser abspülen oder mithilfe eines Dampfgeräts sterilisieren. Die Hitze und der Dampf können die Sensoren beschädigen und dazu führen, dass das Gerät im Anschluss an eine solche Behandlung keine korrekten Werte mehr misst.

Tipp 5:

Die Ohrthermometer erhält man oft zusammen mit einem Set von Einmal-Schutzkappen. Die Schutzkappe entfernt man direkt nach der Verwendung des Fieberthermometers, was die Hygiene verbessert. Direkt vor der nächsten Temperaturmessung setzt man eine neue Schutzkappe auf. Damit erspart man sich die spezielle Reinigung der Spitze. Bei Bedarf kann man die Schutzkappen für die Ohr-Fieberthermometer nachkaufen. Sie stehen häufig im Set von 50, 100 oder 200 Stück zur Verfügung.

Tipp 6:

Ohrthermometer, die ohne eine solche Schutzkappe eingesetzt werden, sollten möglichst gründlich gereinigt werden. Auf dem Sensor der Geräte kann sich das Ohrenschmalz festsetzen und so die Messgenauigkeit beeinträchtigen. Zum Einen führt das zu Abweichungen bei den Messergebnissen, des Weiteren ist es unhygienisch und erhöht das Risiko von Krankheitsübertragungen. Die Bakterien gelangen womöglich von einem Benutzer zum nächsten. Genau deshalb muss man die Ohrthermometer nach jeder Benutzung gründlich säubern, am besten mit einem in Alkohol getränkten Schwamm oder Baumwolltuch. Neben dem Messsensor sollte man auch das Gehäuse nicht vernachlässigen.

Tipp 7:

Beim Kontakt mit Flüssigkeiten sollte man sehr vorsichtig sein. Wer sein Fieberthermometer in Wasser oder Seifenlauge tunkt, muss darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht in das Innere des Gerätes eindringen kann. Darum empfehlen viele Hersteller, die Fieberthermometer nicht einzutunken, sondern sie stattdessen abzuwischen.

Tipp 8:

Der Kontakt mit aggressiven Mitteln ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Scharfe Reinigungs- oder Lösungsmittel wie Benzol können das Gehäuse beschädigen und auch die Funktion beeinträchtigen. Darum ist es wichtig, nur die Reinigungsmittel zu verwenden, die vom Hersteller empfohlen werden.

Tipp 9:

Bei den Infrarot-Fieberthermometern muss man besonders vorsichtig sein. Der Infrarotsensor ist extrem empfindlich und darf nicht berührt werden. Außerdem raten die Hersteller davon ab, den Sensor durch das Freipusten zu „säubern“: Hier gelangen womöglich winzige Spucketeilchen auf dem Gerät, was weder hygienisch ist noch die Funktion verbessert.

Tipp 10:

Unabhängig von der Art des Fieberthermometers sollte man das Gerät vor Staub schützen und am besten in einer Hülle aufbewahren. Einige Thermometer werden inklusive einer Hygiene-Hülle geliefert, sodass man sie ohne eine weitere Verpackung in den Badezimmerschrank oder in die Kulturtasche legen kann. Eine solche Hülle ist auch für unterwegs praktisch, denn sie sorgt auf Reisen dafür, dass man sein Fieberthermometer stets einsatzbereit hat. Gleichzeitig schützt die Gerätehülle vor Stößen und anderen Einflüssen.

Nützliches Zubehör

Wenn es um das Zubehör für Fieberthermometer geht, denkt man zunächst an die Kleinteile, die direkt damit in Verbindung stehen. Das sind unter anderem die Schutzkappen und Gleitmittel, die unmittelbar bei der Benutzung der Geräte zum Einsatz kommen. Die Kappen erhält man im Set und gehören teilweise zum Lieferumfang eines Thermometers. Auch eine Hülle für das Fieberthermometer kann beiliegen.

Weitere Zubehörteile helfen dabei, die Hausapotheke aufzufüllen und für Kinderkrankheiten sowie für andere gesundheitliche Probleme vorzusorgen. Die private Hausapotheke sollte alle wichtigen Arzneimittel und einige Utensilien beinhalten. Im Allgemeinen handelt es sich um einen Schrank, der verschlossen werden kann: So kommen die Kinder nicht an den Inhalt heran.

Wichtige Dinge in der eigenen Apotheke sind Erkältungsmittel und Nasendusche, Pinzette und verschieden große Pflaster, Schmerzmittel und Medikamente gegen Fieber. Wenn man mit dem Fieberthermometer einen erhöhten Wert gemessen hat, muss man zwar nicht gleich zum Fiebersenker greifen, doch in gewissen Situationen wissen sich die Betroffenen nicht anders zu helfen. Erwachsene kennen ihren Körper meistens ganz gut und nehmen die Medikamente nicht gedankenlos ein. Bei Kindern sollte man vor der Einnahme von Arzneimitteln unbedingt einen Arzt konsultieren.

Abhängig von den typischen Krankheiten kann es hilfreich sein, ein paar Mittel gegen Durchfall und andere Verdauungsbeschwerden im Haushalt zu haben. Außerdem braucht man immer mal wieder ein paar Mittel und Verbandszeug, um Wunden zu versorgen. Auch eine Zeckenzange sollte in der Hausapotheke nicht fehlen.

Grundsätzlich sollte die Hausapotheke all das beinhalten, was leichte Beschwerden und Erkrankungen lindert.
Wenn ein Fieber auf eine ernsthafte Krankheit hinweist, so können die Mittel aus dem Medizinschrank eventuell dabei helfen, die Wartezeit zu überbrücken, bis man einen Arzttermin hat. Dabei kann es sich um Kopfschmerztabletten handeln oder um Wundsalbe, um Mittel gegen Schmerz und Unwohlsein oder um Wundverbände. Natürlich gehören auch die Medikamente gegen chronische Leiden in den verschlossenen Arzneischrank.

Der Medizinschrank selbst ist ebenfalls ein wichtiger Artikel. Hierin ist die Hausapotheke sicher aufbewahrt. Wenn Kinder im Haushalt leben, dürfen die Medikamente auf keinen Fall frei zugänglich sein. Der Schlüssel sollte dann also nicht im Schloss stecken bleiben, sondern an einem anderen Platz verwahrt werden.

Die Größe und der Standort des Medizinschranks richten sich danach, wie viele Personen im Haushalt leben und worauf man jederzeit vorbereitet sein will. Wenn sich die nächste Apotheke gleich um die Ecke befindet, braucht man keine Komplettausstattung zuhause. Und wer keine Kinder hat, die ständig wild herumtoben, der braucht auch keine Großpackung von Pflastern und Mullbinden.

Viele bringen den Medizinschrank im Badezimmer unter, doch hier können die Medikamente unter der feuchten Wärme leiden. Auch Verbände und Pflaster werden durch das typische Badezimmer-Klima strapaziert. Besser ist ein trockener und eher kühler Standort. Das kann das Elternschlafzimmer sein oder ein Durchgangsflur. In einem perfekt organisierten Medizinschrank klebt an der Innenseite der Tür ein Zettel mit den Rufnummern vom Kinderarzt, Hausarzt und dem nächsten Krankenhaus. Auch die Telefonnummern von der Apotheke und der Giftnotruf sind hier zu finden.

Die diversen Artikel in der Hausapotheke sollten regelmäßig überprüft werden. Zumindest einmal jährlich sollte man sie durchsehen und gegebenenfalls auswechseln, wenn das Haltbarkeitsdatum der alten Medikamente in der Vergangenheit liegt. So ist man auf den nächsten Notfall vorbereitet.

Als weiteres Zubehör für Fieberthermometer eignen sich besondere Utensilien für die Fieberbekämpfung. Das können spezielle Tücher für Wadenwickel sein oder eine Wärmflasche.
Ein Wollkragen hilft bei Erkältungen und Halsschmerzen. Zusätzliche Bettsocken und Decken treiben zwar die Körpertemperatur hoch, sind jedoch bei der späteren Behandlung eventuell sinnvoll.

Alternativen zum Fieberthermometer

Die Fieberthermometer aus dem Test 2017 lassen sich durch kein anderes Gerät ersetzen. Andere Utensilien für das Messen der Körpertemperatur stehen nicht zur Verfügung. Allerdings kann man mit etwas Erfahrung lernen, die Temperatur einer Person durch das eigene Wärmeempfinden zu bestimmen. Nicht umsonst legen Mütter ihre Hand auf die Stirn des Kindes, um einen ersten Eindruck über das Befinden und die Körpertemperatur zu bekommen.

Bei Müttern scheint der Sinn für die Temperatur besonders ausgeprägt zu sein. Sie testen das Badewasser mit dem Ellbogen und fühlen mit der Rückseite der Hand die Stirn des Kindes. Tatsächlich erinnern sich viele Erwachsene an die Krankheiten ihrer Kindheit und daran, wie schon die Hand der Mutter auf der heißen Stirn als kühlend empfunden wurde.

Diese Art der Temperaturmessung funktioniert tatsächlich, ist aber natürlich nicht so exakt wie das Fieberthermometer. Wenn sich die Stirn oder der Hals der vermeintlich fiebernden Person sehr heiß anfühlt, geht man von einer zumindest erhöhten Körpertemperatur aus. Hierfür nimmt man am besten die Rückseite der Hand, da diese sensibler ist als die Handinnenfläche oder die Finger.

An den Extremitäten kann man die Temperatur nicht messen, denn diese sind oft kälter als der restliche Körper. Zudem muss man damit rechnen, dass die Haut trotz Fieber etwas kühl und sogar klamm erscheint. In anderen Fällen scheint die Haut extrem heiß zu glühen und trotzdem handelt es sich nicht um Fieber. Die Begleitumstände sollte man jedenfalls im Blick behalten, denn möglicherweise hat die Hitze eine andere Ursache.

Gerade bei Kindern gibt es noch andere Erkennungszeichen, die auf ein Fieber hindeuten. Unter anderem zeigt sich die erhöhte Temperatur in einer geröteten Gesichtshaut.
Vor allem die Wangen können regelrecht glühen. In vielen Fällen kommt eine gewisse Lethargie hinzu: Langsames Sprechen und Mattigkeit lassen Eltern schnell hellhörig werden. Wenn das Kind Probleme mit dem Aufstehen hat und über Schmerzen in den Gliedern klagt, so ist das eventuell ein Hinweis darauf, dass es Fieber hat. Gleichzeitig kommt es auch schneller zum Dehydrieren: Wer fiebert, der hat Durst oder zumindest einen trockenen Mund.

Fieberkrämpfe sind häufig ein Anzeichen dafür, dass der Zustand ernst ist. Hier ist der Anruf beim Notarzt fällig oder ein sofortiger Arztbesuch. Man sollte das Kind in einem solchen Fall nicht alleine lassen, auch wenn man das Fieber nicht mit einem Thermometer festgestellt hat. Symptome wie Erbrechen und Atemprobleme können ebenso auf einen Fieberkrampf hinweisen wie ein steifer Hals und extreme Müdigkeit. Der Hausarzt oder der Notarzt kümmern sich sofort um eine genaue Diagnose und setzen dafür unter anderem die geeigneten Fieberthermometer ein.

 

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Fieberthermometer

http://flexikon.doccheck.com/de/Fieberthermometer

http://www.gesundheit-medikamente.com/hausapotheke/

http://fieberthermometer-online.de/reinigung-des-fieberthermometers/

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Medikamente/Fieberthermometer/

http://www.apotheken-umschau.de/Fieber/Fieber-richtig-messen-So-gehts-509261.html

http://de.wikihow.com/Ohne-Thermometer-Fieber-messen

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