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Hörgerät Test 2017 • Die 8 besten Hörgeräte im Vergleich

Personen, die an Schwerhörigkeit leiden, erhalten mit einem Hörgerät ein vollkommen neues Lebensgefühl offeriert. Nach Prüfung diverser Tests im Internet konnte unser Team eine Bestenliste kreieren, die auch Bewertungen für Maße, Gewicht, Lautstärke, Frequenzen und vieles mehr enthält.

Hörgerät Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Claratone PFE001 Hörverstärker RS1Niederfrequente Rauschen, gute Hören -Wirkung; Integrierte Hochleistungs-Batterien, Laden/Entladen-Verwaltung, lange Arbeitszeiten, sicher und umweltfreundlich!G&M Super Mini Best Sound Verstärker Einstellbare Ton HörgeräteDer Clou an diesem Geräuschverstärker: Lästige Batterien-Wechsel können Sie sich sparen, denn das Gerät verfügt über einen Akku, den Sie innerhalb von ca. 6 Stunden wieder komplett aufladen können.Der Hörverstärker HA 20 hilft Ihnen bei eingeschränkter Hörfähigkeit Töne wieder lauter und deutlicher hören zu können. Dazu werden die Töne in geschlossenen Räumen und auch im Freien verstärkt und an das Ohr übertragen.Dieser Hörverstärker lässt Sie wie gewohnt am Alltag teilnehmen und fällt dabei nicht einmal auf: Hautfarben, ohne Kabel und ohne Bügel steckt er unscheinbar im Ohr.Brandneuer und hochwertiger Hörverstärker mit Tragebügel; Reduziert Umgebungsgeräusche, gute Hörqualität; Ohrkissen aus Silikon in 3 verschiedenen Größe, passt für jede Ohrform; das ideale Hilfsmittel für Hörgeschädigte.

POCKETALKER Human Ultra Hörhilfe SET Hörgeräte Hörverstärker

Claratone PFE001 Hörverstärker RS1

Gwood Digitale Hinter dem Ohr-Hörgerät Ton-Verstärker C-109

G&M Super Mini Best Sound Verstärker Einstellbare Ton Hörgeräte

Wiederaufladbarer Hörverstärker

Beurer HA 20 Hörverstärker

newgen medicals Bügelloser ITE-Hörverstärker

tinxi:registered: 2er Pack Mini Sound Gerät Hilfsmittel Hörgerät Hörhilfe Hörverstärker mit Tragebügel

Bewertung1,21,31,41,51,61,81,92,2
Produktabmessungenk.A.k.A.k.A.k.A.k.A.40 x 40 x 12 mm22 x 19 x 14 mmk.A.
Gewicht inkl. Verpackungk.A.inkl. Verpackung: 200 gk.A.k.A.299 g100 g90 g82 g
Artikelgewichtk.A.k.A.k.A.k.A.k.A.0.1350 g3 gk.A.
TypHörverstärker Hörgerät KopfhörerHörverstärkerHinter-dem-Ohr-HörgerätHinter-dem-Ohr-HörgerätHinter-dem-Ohr-HörgerätHörverstärkerITE-HörverstärkerHinter-dem-Ohr-Hörgerät
Harmonische Verzerrung--nicht mehr als 10 %nicht mehr als 10%6%k.A.k.A.nicht mehr als 10%
Spitzenlautstärke max.--≤129dB + 3dB128 ± 5dB≤126dB128 dB120 dB128±5dBc
Frequenz-response--nicht schmaler als 450 - 3000 Hz400 ~ 4000 Hz100 - 4000Hz200 - 5000Hz300 - 4000 Hz400 ~ 4000 Hz
Ohrstöpsel2--133k.A.k.A.
Ohrpolster2--1--46
Digitales HörgerätGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Einstellbare LautstärkeGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
ink. KofferGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Haken
Details

  • Hilft Ihnen beim Hören und bei der Verständigung
  • Der POCKETALKER bietet eine komfortable Möglichkeit, in der Öffentlichkeit und im Berufsleben zu kommunizieren
  • Lieferumfang: Pocketalker Ultra, 2x Batterie AAA, Steckmikrofon, Kopfhörer MONO, Trageriemen, Gürtelclip, Anleitung.

  • Digitale Technologie, adaptiven Störgeräuscheunterdrückung in verschiedenen Klangumgebungen

  • 4 verschiedene Voreinstellungen für unterschiedliche Klangumgebungen, Telecoil

  • Lieferumfang: FocusEar RS1 PSA,Reinigungstuch, 6 Knopfzellen, Schlanker Schallschlauch für linkes und rechtes Ohr, Ziptip Ohrstücke, Reiseetui

  • Integrierte Hochleistung-Batterien - USB Laden
  • Niederfrequente Rauschen
  • Geringer Stromverbrauch
  • Einen Schlüsselschalter

  • passt sowohl linken als auch rechten Ohren
  • Einstellbare Ton Hörgeräte Hilfe Ältere Taubheit

  • Betriebszeit ca. 15 Stunden
  • Nickel-Metallhydrid-Akkumulator (NiMH)
  • Wahlweise links und rechts tragbar

  • Verstärkt Signale um bis zu 40 dB
  • Bequem und unauffällig

  • Bis zu 30 Stunden Akku-Laufzeit
  • NiMH-Akku mit 40 mAh
  • Verstärkt Signale um bis zu 30 dB

  • Mit Tragflügel
  • Reduziert Umgebungsgeräusche
  • Eingang Geräusche: nicht mehr als 40dB
Komfort
Funktionen
Preis- / Leistung
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Wer schlecht hört, sollte zunächst einen Ohrenarzt aufsuchen. Dieser verschreibt ein Hörgerät; ohne eine entsprechende Verordnung würden die Krankenkassen die Kosten für ein Hörgerät nicht übernehmen. Nun begeben Sie sich mit dieser Verordnung zu einem Hörgeräteakustiker Ihres Vertrauens; dieser wird zunächst einige Hörtests durchführen.New Siemens Digital-High-Power BTE Hearing Aid LOTUS schweren Verlust Verbessern Geräte (touching)

Dann werden Ihnen mehrere Modelle vorgestellt, von denen Sie meist sogar einige mit nach Hause nehmen können. Hier können Sie die verschiedenen Hörgeräte in Ruhe testen und sehen, mit welchem Sie am besten zurechtkommen.

Gesetzlich Versicherte bekommen mindestens drei Probegeräte mit nach Hause. Bei mindestens einem dieser Geräte muss es sich um ein zuzahlungsfreies Gerät handeln, welches die Krankenkasse komplett übernimmt. Übrigens übernimmt die Kasse alle sechs Jahre die Kosten für ein neues Hörgerät, auch wenn sich das Hörvermögen des Patienten nicht verändert hat.

Im Laufe der folgenden Monate werden Sie vermutlich immer mal wieder Ihren Hörgeräteakustiker aufsuchen müssen, damit dieser Feineinstellungen vornehmen kann.

Wie funktioniert ein Hörgerät?

Die Hörgeräte unterscheiden sich von ihrer Bauart und dem Design teilweise erheblich voneinander; die Grundfunktion allerdings ist stets dieselbe. Alle Hörgeräte bestehen aus einem Mikrofon, einem Verstärker und einem Lautsprecher. Moderne digitale Hörgeräte sind zudem mit einem Mikroprozessor ausgestattet; dieser verarbeitet den Schall. Die Schallwellen werden dabei in elektrische Impulse umgewandelt. Diese Signale werden nun an einen Lautsprecher weitergeleitet und in den Gehörtang weitergegeben.

Dabei sind die modernen Hörgeräte heutzutage erstaunlich klein und beinahe unsichtbar. Hörgeräte sind leistungsstarke Minicomputer, die Sprache und Geräusche genau dort verstärken, wo es notwendig ist. Kurz zusammengefasst kann man die Funktionsweise eines Hörgerätes wie folgt beschreiben:

  • das im Hörgerät befindliche Mikrofon nimmt Klänge auf
  • diese Klänge werden vom Computerchip analysiert
  • Signale werden gefiltert; unerwünschte Hintergrundgeräusche ausgeblendet
  • verarbeitete Klänge werden an den Verstärker weitergeleitet
  • diese verstärkten Klänge werden an den Lautsprecher weitergeleitet
  • das System wird durch eine Batterie mit Strom versorgt

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein Hörgerät ermöglicht schwerhörigen Personen ein beinahe beschwerdefreies Leben. Mit einem Hörgerät können diese ganz normal am öffentlichen Leben teilnehmen. Doch was ist Schwerhörigkeit eigentlich? Hier unterscheidet man zwischen einer leichten, einer mittleren, einer schweren und einer sehr schweren Form der Schwerhörigkeit. Bei einer leichten Schwerhörigkeit beispielsweise fällt es Betroffenen schwer, in lauten Räumen einem Gespräch zu folgen. Die leisesten Töne, welche man bei einer mittelschweren Schwerhörigkeit wahrnehmen kann, liegen zwischen 40 und 70 Dezibel.

Bei einer starken Schwerhörigkeit hingegen kann man nur noch Töne zwischen 70 und 95 Dezibel wahrnehmen. Die Schwerhörigkeit, in der medizinischen Fachsprache auch als Hypakusis bezeichnet, kann altersbedingt sein oder aus verschiedenen anderen Gründen entstehen.

Zu den bekanntesten Faktoren, welche zu einer Schwerhörigkeit führen, zählen Rauchen, Lärm oder Tinnitus.

Auch eine Mittelohr- oder Gehörgangsentzündung kann zu einer Verschlechterung des Hörvermögens führen, ebenso wie ein Hörsturz. Diese Verschlechterung ist meist ein schleichender Prozess. Statistisch gesehen vergehen sieben Jahre, ehe sich ein Patient zum Kauf eines Hörgerätes entscheidet. Dies ist natürlich ein viel zu langer Zeitraum, während dem das Gehirn das Hören regelrecht verlernt. Trägt man nun ein Hörgerät, werden Geräusche und Klänge wieder hörbar, die man oft jahrelang nicht mehr vernommen hat.

Beurer HA 20 HörverstärkerWie aber kann man eine Schwerhörigkeit verhindern beziehungsweise dieser vorbeugen? Zunächst einmal sollte man laute Musik vermeiden. Vor allem Musik aus Kopfhörern kann schädlich für die Ohren sein und auf Dauer zu einer Schwerhörigkeit führen. Am Arbeitsplatz ist Lärm manchmal nicht zu verhindern; hier können aber Gehörschützer helfen. Anders sieht es aus, wenn man an einer viel befahrenen Autobahn wohnt. In diesem Fall könnte man sich für Schallschutzfenster entscheiden, um sein Gehör zu schonen.

Vorsicht ist bei der Reinigung der Ohren geboten: Die im Handel erhältlichen Ohrstäbchen können die Ohren schädigen, wenn sie zu weit in diese hineingeschoben werden. Auch drücken diese den Ohrschmalz zu weit in den Gehörgang, was diesem ebenso schaden kann.

Zu guter Letzt kommt ein gesunder und ausgeglichener Lebensstil dem Gehör zugute: Wer entspannt lebt und Stress möglichst nicht zulässt, der wird vermutlich keine Probleme mit Schwerhörigkeit bekommen.

Welche Arten von Hörgeräten gibt es? (inkl. Vor – und Nachteile)

Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Hörgeräten: Solche, die in das Ohr gesetzt werden und Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden. Hinter-dem-Ohr Geräte, kurz HdO-Geräte, sind sowohl für eine leichte als auch eine Rocker 201 High Performance Digitale Hörgeräte Beigehochgradige Schwerhörigkeit geeignet. Geräte, die man in das Ohr einsetzen muss, werden dagegen für eine leichte bis mittlere Schwerhörigkeit empfohlen.

Hinter-dem-Ohr Geräte haben den Vorteil, dass sie besonders einfach zu bedienen sind. Die Lautstärke kann bei diesen meist über ein kleines Rädchen individuell reguliert werden. Von diesen Modellen sind ebenso spezielle Geräte für Schwimmer erhältlich, die vor Wasser geschützt sind.

Hörgeräte, die im Ohr getragen werden, haben den Vorteil, dass sie kaum sichtbar und daher sehr unauffällig sind. Für enge Gehörgänge allerdings sind diese Modelle nicht geeignet, da sie dann als unangenehm empfunden werden. Da diese Modelle sehr viel kleiner sind als Hinter-dem-Ohr Geräte, erfordert die Bedienung ein wenig Fingerfertigkeit. Da auch die Batterien kleiner sind, ist ein Wechsel meist spätestens nach fünf Tagen erforderlich.

Weiterhin gibt es sogenannte RITE Hörgeräte, eine Kombination aus den beiden vorgenannten Modellen.

Neben der Trageweise unterscheidet man weiterhin zwischen digitalen und analogen Hörgeräten. Heutzutage werden eigentlich nur noch die digitalen Hörgeräte angeboten, weil diese einfach moderner sind und eine bessere Sprachqualität und einen deutlich angenehmeren Klang als analoge Geräte haben. Bereits seit Anfang der 1990er Jahre ist diese digitale Technik auf dem Markt. Diese Digitaltechnik hat den Vorteil, dass sie den Schall in elektronische Informationen umwandelt, diese noch einmal bündelt und schließlich wieder ausgibt. Ein Minicomputer im Hörgerät übernimmt diese wichtige Aufgabe.

Bei einem analogen Hörgerät erfolgt die Verarbeitung der Signale analog und nicht digital. Verzerrungen und Störsignale sind bei einem analogen Hörgerät an der Tagesordnung. Auch die digitalen Hörgeräte haben einen kleinen Nachteil: Bei ihnen kann es zu leichten Verzögerungen kommen. Dennoch sind digitale Geräte die absoluten Marktführer und haben analoge Modelle längst vom Markt verdrängt.

Wiederaufladbarer HörverstärkerSo haben wir die Hörgeräte getestet

Ein Hörgerät ist für seinen Träger in den ersten Wochen eine immense Umstellung. Anders als bei einer Brille wird man auch nicht gleich eine deutliche Verbesserung des Hörens feststellen, sondern muss sich langsam an das Hörgerät gewöhnen. Mit einem Hörgerät werden Sie Klänge und Frequenzen hören, die Ihnen längst unbekannt sind.

Worauf aber kommt es im Hörgeräte Test an? In erster Linie müssen diese natürlich ihrem Träger dabei helfen, wieder aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Hörgerät möglichst gut auf den individuellen Patienten eingestellt ist und sein Hörproblem bekämpft. Unerwünschte Nebengeräusche filtert ein gutes Hörgerät automatisch aus; auch ein Rauschen oder Schnarren ist bei einem guten Hörgerät unerwünscht.

Dann spielt auch die Optik des Hörgerätes eine entscheidende Rolle. Immerhin sind Hörgeräte in ganz unterschiedlichen Bauformen und Farben erhältlich. Moderne Hörgeräte werden nicht nur immer leistungsstärker, auch wird die Bauform immer kleiner und unauffälliger.

Zu guter Letzt spielt natürlich auch der Preis eine Rolle bei der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Hörgerät. Überlegen Sie, ob Sie wirklich alle Funktionen benötigen – ist dies nicht der Fall, können Sie sich getrost für ein preisgünstigeres Modell entscheiden.

Ein gutes Hörgerät zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

  • auch bei lauten Geräuschen im Hintergrund ist eine optimale Verständigung möglich
  • ein möglichst natürlicher Klang
  • eine Rückkopplungsfreiheit zu 100 Prozent
  • möglichst kleine Geräte, die unauffällig sind und den Gehörgang nicht stören
  • einfache Verknüpfung mit anderen technischen Geräten wie dem Fernseher oder dem Handy

Worauf muss ich beim Kauf eines Hörgerätes achten?

In Deutschland gibt es unzählige Hörgeräteakustikerketten. Wer ein neues Hörgerät benötigt, sollte mehrere dieser Ketten aufzusuchen und unter Umständen verschiedene Hörgeräte ausprobieren. Dies kann ein langwieriger Prozess sein, der sich über mehrere Wochen oder gar Monate hinziehen kann.

New Siemens Digital-High-Power BTE Hearing Aid LOTUS schweren Verlust Verbessern Geräte (touching)Geer, Amplifon, Fielmann und Kind sind die bekanntesten deutschen Akustikerketten, die in nahezu jeder größeren deutschen Stadt vertreten sind. Die meisten Filialen findet man deutschlandweit von Kind; sicher ist auch in Ihrer Nähe eine entsprechende Filiale vorhanden.

Ein gutes Hörgerät sollte natürlich in erster Linie beim Hören unterstützen und technisch einwandfrei funktionieren.

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium ist die Optik des Hörgerätes. Dieses sollte möglichst unauffällig sein. Mittlerweile gibt es sogar Hörgeräte, die tatsächlich unsichtbar sind. Modelle, die sehr tief im Gehörgang direkt vor dem Trommelfell sitzen, sind von außen kaum sichtbar. Bedingt durch diese Nähe zum Trommelfell benötigen diese Hörgeräte zudem nur eine niedrige Verstärkerleistung; dies wiederum führt zu einer besonders langen Lebensdauer der Batterie.

Solch ein Im-Ohr Hörgerät können Sie meist bis zu drei Monate lang tragen, ehe die Batterie ersetzt werden muss. Bei diesen Modellen können Sie die Batterien nicht selbst ersetzen, sondern müssen sich zum Hörgeräteakustiker begeben.

Für welches Hörgerät Sie sich letztendlich entscheiden, ist von folgenden Faktoren abhängig:

  • der Ausprägung Ihres Hörverlustes
  • der Anatomie Ihres Ohres
  • dem Komfort
  • dem Preis

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Phonak
  • Siemens
  • Resound
  • Audio Service
  • Beltone
  • Bernafone
  • Hansaton
  • Oticon
Phonak ist einer der führenden Hersteller im Bereich hochwertiger Hörgeräte. Für jedes Alter, jedes Budget und jede Art des Hörproblems bietet diese Firma die passende Lösung an. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1947 unter dem Namen „AG für Elektroakustik“; seit dem Jahr 1978 kann man die Hörgeräte dieses weltweiten Marktführers auch in Deutschland erwerben. Nachfolgend eine kurze Produktübersicht der beliebtesten Hörhilfen aus dem Hause Phonak:

Lyric ist das erste zu 100 Prozent unsichtbare Hörgerät, welches Sie rund um die Uhr tragen können, sogar unter der Dusche. Über mehrere Monate lang ist bei diesem beliebten Hörgerät kein Batteriewechsel notwendig. Ein geschulter Hörgeräteakustiker kann Ihnen dieses Hörgerät einfach in den Gehörgang setzen; eine Operation ist hierfür nicht erforderlich. Bei diesem Hörgerät, welches direkt im Gehörgang sitzt und von außen unsichtbar ist, vergessen Sie sogar, dass Sie überhaupt ein Hörgerät tragen.

Das Modell Audéo V ist besonders gut für alle Hörgeräteneulinge geeignet. Das diskrete RIC-Hörgerät ist in zahlreichen Mode- und Trendfarben erhältlich und bietet Ihnen zahlreiche Funktionen. Zu den besonderen Highlights dieses Gerätes zählen unter anderem die Funktion „Speech in Wind“: Selbst an sehr stürmischen Tagen ist es Ihnen möglich, den Gesprächen Ihrer Mitmenschen problemlos zu folgen. Die Funktionen FlexControl und FlexVolume ermöglichen Ihnen eine besonders einfache Einstellung der Lautstärke und der Einstellungen.

Eine außergewöhnlich gute Klangqualität bietet Ihnen ebenso das Hörgerät Bolero V. Das wasser- und staubresistente Modell ist zudem äußerst robust und in zehn ansprechenden Farben erhältlich.

Virto V“ ist ein sichtbar kleines Hörgerät, welches perfekt in Ihrem Ohr sitzt. Wenn Sie ein besonders diskretes Modell suchen, ist diese Serie genau die richtige Entscheidung. Bei fünf verschiedenen Farben ist sicher auch für Sie das passende Modell dabei.

Dieser Hersteller bietet übrigens auch besonders farbenfreudige Hörgeräte für Kinder an. Die Modelle der Reihe „Sky Q“ sind ebenso wasser- und staubresistent; die Mix & Match Farbpalette gefällt Kindern besonders gut. Zusätzlich bietet Phonak für diese Modelle lustige Aufkleber an, mit welchen die Kinder die Hörgeräte personalisieren können.

Auch der Hersteller Siemens kann auf eine mehr als 130-jährige Erfolgsgeschichte im Bereich der Hörgeräte zurückblicken. Werner von Siemens entwickelte bereits im Jahr 1878 ein Telefon für Schwerhörige und legte damit den Grundstein für die heutigen Hörgeräte. Bekannt ist dieser Hersteller für seine steten Neuerungen und Innovationen; 2010 beispielsweise entwickelte Siemens die sogenannte Best Sound Technologie, welche die Hörleistung insgesamt deutlich verbesserte. Mehr als 4.000 Mitarbeiter arbeiten alleine in Deutschland im Bereich der Hörlösungen.

Siemens bietet sowohl Hinter-dem-Ohr als auch im-Ohr Geräte an. Das Modell „Aquaris“ beispielsweise ist extrem robust gearbeitet und zudem wasser- und staubresistent. Die Soft Touch Oberfläche sorgt für einen besonders angenehmen Sitz hinter dem Ohr.

Klein, diskret und fernbedienbar ist die Modellreihe „Ace“. Per Smartphone können Sie dieses individuell steuern; damit zählt dieses Hörgerät zu einem Modell der neuen Generation.

Insio, Nitro, Orion 2 und Sirion 2 sind die vier Modelle, die Siemens zum Tragen im Ohr anbietet. Die Modelle von Insio beeindrucken beispielsweise mit einer innovativen Technologie, für welche Siemens sogar 2012 mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet wurde.

Resound ist ein Unternehmen, welches im Jahr 1943 gegründet wurde. Dieser dänische Hersteller ist nicht nur für seine optisch sehr ansprechenden Hörgeräte, sondern auch für die innovativen Ideen bekannt. Das neueste Modell „LiNX²“ beispielsweise wurde speziell für die Bedienung über das iPhone entwickelt. Selbstverständlich ist für dieses Modell auch eine Smart App erhältlich: Passen Sie die Lautstärke Ihren individuellen Bedürfnissen an und speichern Sie diese Einstellungen.
Audio Service ist ein Unternehmen, welches in Herford seinen Sitz hat und dessen Hörgeräte in mehr als 30 Ländern vertrieben werden. Auch dieses Unternehmen ist für seine innovativen Produkte bekannt; bereits im Jahr 1977 wurde Audio Service gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, besonders kompakte Hörgeräte herzustellen. Bekannt ist dieser Hersteller nicht nur für seine bahnbrechende Bluetoothtechnik, sondern auch für die hochwertigen Nanobeschichtungen. Auch der Microsafe Filter gegen Windgeräusche ist eine sinnvolle Erfindung der Audio Service Hörgeräte.
Beltone, welcher heute zum dänischen GN Konzern gehört, hat ebenfalls mehr als 60 Jahre Erfahrung im Bereich der Hörgeräte. Vor allem die kompakten Bauformen sind es, welche die Hörgeräte dieses Herstellers auszeichnen. Besonders beliebt ist die Serie „Identity“ – wer Hörgeräte der Oberklasse sucht, liegt mit diesen Modellen genau richtig.

Allerdings ist solch ein Hörgerät nicht unter 1.400 Euro erhältlich. Bei diesen dezenten und gleichzeitig sehr leistungsstarken Geräten treten Nebengeräusche kaum mehr auf. Noch kostenintensiver sind die Modelle der „Reach“ Reihe; diese Geräte zeichnen sich durch eine exzellente Passform und damit verbunden einen sehr hohen Tragekomfort aus. Dieser wird auch durch das angenehm geringe Gewicht erreicht. Leider sind diese Hörgeräte nicht unter 2.000 Euro erhältlich. Moderne Technik für etwa 1.000 Euro pro Hörgerät bietet die Linq Reihe von Beltone. Wer es noch preisgünstiger mag und nur etwa 700 Euro ausgeben möchte, sollte sich für die Access Hörgeräte von Beltone entscheiden.

Seit Ende der 1940er Jahre stellt die Firma Bernafone Hörgeräte her. Diese werden heute weltweit in mehr als 40 Ländern vertrieben. Das Modell „Juna 9“ etwa ist ein besonders modernes Gerät, welches über eine Wireless Verbindung verfügt. Auch kann man dieses Hörgerät optimal auf verschiedene Lebenssituationen einstellen. Sehr gut ist es für Sie dann geeignet, wenn Sie gerne und häufig ins Kino gehen oder Musik hören. Ein spezielles Flugzeugprogramm hilft Ihnen auch bei längeren Flügen, stets gut zu hören. Dieses Modell ist selbstverständlich in zahlreichen verschiedenen Farben erhältlich.

Ein besonders natürliches Hörerlebnis verspricht Ihnen das Modell „Juna 7“. Auch dieses vollautomatische Hörgerät überzeugt mit einem besonders guten Hörkomfort. Wenn Sie Wert auf einen besonders natürlichen Klang legen, sind Sie mit diesem Modell gut beraten. „Saphira 5“ hingegen ist ein empfehlenswertes Modell der Mittelklasse, welches sowohl als HdO als auch als Im-Ohr-Hörgerät erhältlich ist. Auch hat man die Wahlmöglichkeit aus unzähligen natürlich anmutenden Farben.

Für alle Hörgeräte aus dem Hause Bernafone sind optional eine Vielzahl an interessanten Zubehörteilen erhältlich. Sound Gate 3 etwa ist die Bluetooth Schnittstelle zwischen Ihrem Hörgerät und externen Audioquellen. Kommunizieren Sie drahtlos mit Ihrem Mobiltelefon, dem MP3 Player oder dem Computer. Mit dem TV-Adapter von Bernafone können Sie gemütliche Stunden vor dem Fernseher verbringen, denn dieser überträgt Signale aus dem TV kabellos an Ihr Hörgerät. Ebenso ist natürlich ein Telefonadapter erhältlich: Dieser wird an ein beliebiges Festnetztelefon angeschlossen und ermöglicht kabellose Telefongespräche in einer einwandfreien Klangqualität.

Hansaton ist ein weiterer bekannter Hersteller von Hörgeräten. Das Unternehmen mit Sitz in der Hansestadt wurde im Jahr 1957 von Rudolf Fischer gegründet. Hansaton ist der einzige Hersteller weltweit, der Hörgeräte anbietet, die kontaktlos aufgeladen werden können.
Mit einem preisgekrönten Design überzeugen die besonders kleinen Hörgeräte von Oticon. Diese Hörgeräte überzeugen nicht nur mit einer sehr kleinen Bauweise, auch sind diese in 13 ansprechenden Farben erhältlich und kabellos mit dem Handy vernetzbar. Dieses im Gehörgang sitzende Gerät ist zudem beinahe unsichtbar.

Mit den Modellen „Sensei“ und „Safari“ bietet Opticon nicht nur hochwertige Hörgeräte für Kinder an, auch Erwachsene finden im Produktsortiment dieses Herstellers ein breit gefächertes Angebot. Das Modell „Dynamo“ beispielsweise vereint zwei besonders beliebte Funktionen, den Sprachretter und den Sprachwächter. Beide gemeinsam sorgen dafür, dass das Hörerlebnis so natürlich wie möglich ist und unangenehme Nebengeräusche kaum der Fall sind. Selbstverständlich können Sie die Dynamo Hörgeräte mit Hilfe der ConnectLine Produkte drahtlos mit verschiedenen anderen Geräten verbinden.

Übrigens hat dieser Hersteller auch spezielle Tinnitus-Kombi Hörgeräte in seinem Sortiment. Spezielle Klangprogramme sollen bei diesen Modellen allen Tinnitus Patienten helfen, zu entspannen und dem Tinnitus weniger Aufmerksamkeit zu schenken.

Was aber ist Tinnitus eigentlich?

Als Tinnitus werden gemeinhin lästige Ohrgeräusche bezeichnet – diese können sich als ein Pfeifen, ein Rauschen oder als Ziepen darstellen. Etwa zehn bis 15 Prozent der Erwachsenen leiden an regelmäßig wiederkehrenden Ohrgeräuschen. Vor allem wenn die Geräusche chronisch werden, kann dies für die Patienten sehr unangenehm sein und die Lebensqualität stark beeinflussen. Tinnitus kann viele Ursachen haben: Unter anderem kann Lärm dieses Symptom auslösen, ebenso wie verstopfte Ohren oder als Reaktion auf bestimmte Medikamente. Bei einigen Patienten hingegen kann kein ersichtlicher Grund für den Tinnitus erkannt werden.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Hörgerät am besten?

Wiederaufladbarer HörverstärkerEin Hörgerät sollte man beim Hörgeräteakustiker kaufen; vor allem, wenn es sich um das erste Modell handelt. Unerlässlich sind die Hörtests und Feineinstellungen, welche dieser vornimmt. Aus diesem Grund gibt es online auch – anders als bei Hilfsmitteln wie Brillen oder Kontaktlinsen – recht wenig Angebote von Hörgeräten. Immerhin handelt es sich bei einem Hörgerät um ein Medizinprodukt, welches nur auf vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Vertriebswegen verkauft werden darf.

Allerdings kann man sich online bereits recht gut über die Preise für Hörgeräte informieren, denn Preisvergleichslisten gibt es online zuhauf. Hat man sich nun für ein bestimmtes Modell entschieden, sollte man zudem mehrere Akustiker miteinander vergleichen, denn auch hier variieren die Preise teilweise stark. Immerhin dürfen die Hörgeräteakustiker ihre Preise für Serviceleistungen relativ frei kalkulieren.

tinxi:registered: 2er Pack Mini Sound Gerät Hilfsmittel Hörgerät Hörhilfe Hörverstärker mit TragebügelMöchten Sie Ihr Hörgerät dennoch online erwerben, haben Sie folgende Möglichkeiten: Sie suchen sich einen entsprechenden Shop (etwa in der Schweiz oder der USA) und hier nicht voreingestellte Hörgeräte erwerben. Mit diesen müssen Sie dann aber dennoch Ihren Hörgeräteakustiker aufsuchen, damit dieser die entsprechenden Feineinstellungen am Ohr vornimmt.

Auch gibt es sogenannte Hörgeräte Versandhandel, bei welchen Sie bereits voreingestellte Hörgeräte bekommen. Damit dies möglich ist, müssen Sie die Audiogramm Daten Ihres letzten Hörtests an diesen Versandhandel senden. Leider ist die erste Einstellung der Hörgeräte meist nicht ausreichend; weitere Feineinstellungen können Sie von diesem Versandhandel nicht erwarten.

Wie aber sieht es mit den Zubehörteilen wie Batterien aus? Diese sind ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor; Batterien für Hörgeräte können Sie im Internet häufig preisgünstiger erwerben als bei Ihrem Hörgeräteakustiker vor Ort. Einen besonderen Service bietet hier Fielmann an; bei diesem Anbieter erhält man die Knopfzellen im ersten Jahr kostenfrei.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Hörgeräte

Hörgeräte gibt es bereits seit mehr als 200 Jahren. Im frühen 19. Jahrhundert nutzte man eine Art Hörtrichter, um Geräusche besser verstehen zu können. Diese trichterförmigen Hörrohre leiteten den Schall direkt in den Gehörgang. Der Erfinder der ersten elektrischen Hörhilfe war schließlich im Jahr 1898 Miller Reese Hutchison. Mit Hilfe elektrischer Spannung verstärkte dieses transportable Kohlemikrofon den Schall. Im Jahr 1920 schließlich wurde das sogenannte Vactuphone von Schiffsingenieuren entwickelt. Ähnlich wie das Kohlemikrofon, nutzte auch dieses elektrische Spannung, um die Schallwellen zu verstärken. Jedoch war das Vactuphone deutlich leistungsfähiger als das Kohlemikrofon, benötigte allerdings damals noch sehr kostenintensive Batterien.

tinxi:registered: 2er Pack Mini Sound Gerät Hilfsmittel Hörgerät Hörhilfe Hörverstärker mit TragebügelAb etwa 1950 entwickelten die Firmen Raytheon und Zenith höherwertige Hörgeräte; der Hersteller Zenith beispielsweise entwickelte feuchtigkeitsbeständige Transistoren. Hörgeräte mit Transistor hatten den Vorteil, dass sie wesentlich kleiner als die bisherigen Modelle waren.

In den 1970er Jahren schließlich wurde der Mikroprozessor entwickelt, was auch die Entwicklung besserer und moderner Hörgeräte extrem beschleunigte. Hörgeräte waren von nun an nicht nur deutlich leistungsfähiger, sondern auch sehr viel kleiner als ihre Vorgängermodelle. Im Jahr 1977 wurden die sogenannten Hybrid Hörgeräte zum Patent angemeldet; diese nutzten eine digitale und eine analoge Technik gleichzeitig. Im Jahr 1988 wurde das erste DSP-Hörgerät weltweit vorgestellt.

Heute sind Hörgeräte moderner denn je und im Ohr beinahe unsichtbar. Wie aber wird die Zukunft der Hörgeräte aussehen? Momentan befindet sich beispielsweise das Ear Lens Verfahren in der Testphase. Dieses Verfahren soll einen deutlich erhöhten Frequenzbereich im Vergleich zu den momentanen Geräten haben.

Auch soll es schon in fünf bis zehn Jahren möglich sein, Hörhilfen vollständig im menschlichen Ohr zu implantieren. Diese Modelle werden keine Batterie mehr benötigen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Hörgeräte

Folgende Fakten sind sicher recht interessant: Allein in Deutschland leiden etwa 16 Millionen Menschen an einer Schwerhörigkeit; bei den über 50-jährigen ist jeder Dritte betroffen. Ein vermindertes Hörvermögen ist ebenso eine ganz natürliche Alterserscheinung wie der Verlust der Sehkraft. Bei neun von zehn Patienten ist die Hörschwäche auf das Lebensalter zurückzuführen. Doch auch etwa 500.000 Kinder leiden in Deutschland an einer Schwerhörigkeit. Weltweit sind rund 800 Millionen Menschen von einem Hörverlust betroffen. Studien haben ergeben, dass nur eine von fünf Personen aber ein Hörgerät nutzt, um diesem Hörverlust entgegenzuwirken. Die meisten Menschen warten im Durchschnitt sieben Jahre, ehe sie sich zu einem Ohrenarzt begeben.

Spricht man von Zahlen in Verbindung mit einem Hörgerät, sind sicher auch die Preise für ein solches von Bedeutung. Ein durchschnittliches Hörgerät kostet in Deutschland zwischen 500 und 1.500 Euro; die Krankenkassen übernehmen seit dem Jahr 2013 einen Festbetrag in Höhe von 785 Euro.

Preise: wie viel kosten Hörgeräte?

In Deutschland werden momentan etwa 2.000 verschiedene Hörgeräte angeboten; die Kosten variieren zwischen 500 und 2.500 Euro. Von den Krankenkassen wird meist ein bestimmter Festbetrag übernommen; Voraussetzung, es liegt eine ärztliche Verordnung vor. Dieser Festbetrag liegt bei 785 Euro pro Hörgerät. Für die Dauer der Nutzung des Hörgerätes wird weiterhin eine Wartungs- beziehungsweise Reparaturpauschale in Höhe von 190 Euro von den Krankenkassen übernommen.

Je höher die Schwerhörigkeit das Leben der Patienten beeinträchtigt, desto höher sind meist auch die Festzuschüsse der Krankenkassen.

Wer eine besondere Ausstattung wünscht, muss diese natürlich aus eigener Tasche bezahlen. Sinnvoll kann es sein, dass Sie sich für eine Zusatzversicherung entscheiden, wie sie alle Krankenkassen anbieten. In diesem Fall bekommen Sie weitaus mehr erstattet als die Festbeträge der Krankenkassen; wie viel, hängt vom jeweiligen Vertrag ab. Auch von anderen Institutionen kann man Zuschüsse erwarten. Ist die Schwerhörigkeit beispielsweise durch einen Unfall bedingt, kommt unter Umständen die gesetzliche Unfallversicherung für die Kosten des Hörgerätes auf. Ist der Unfall während der Arbeitszeit passiert, zahlt ebenso die zuständige Berufsgenossenschaft.

Nicht zwingend gilt, dass nur teure Hörgeräte gut sind. Auch die zuzahlungsfreien Geräte, wie sie die Krankenkassen übernehmen, entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Immerhin gibt es bestimmte Vorschriften, welche auch diese Hörgeräte erfüllen müssen. Zwingend vorgeschrieben ist, dass es sich um ein digitales Hörgerät mit mindestens vier getrennt regelbaren Frequenzbereichen handelt. Weiterhin müssen mindestens drei verschiedene Programme vorhanden sein, welche man den individuellen akustischen Situationen anpassen kann. Zusammenfassend kann man sagen, dass Hörgeräte sich in fünf verschiedene Preiskategorien einteilen lassen:Gwood Digitale Hinter dem Ohr-Hörgerät Ton-Verstärker C-109

  • Basisklasse
  • Standardklasse
  • Mittelklasse
  • Komfortklasse
  • Premiumklasse
Übrigens können Sie Hörgeräte sogar in Ihrer Steuererklärung berücksichtigen. Diese zählen zu den außergewöhnlichen Belastungen. Da ein Hörgerät nicht unbedingt eine preiswerte Anschaffung ist, sollten Sie unter Umständen über eine Hörgeräteversicherung nachdenken. Im Alltag können schnell Schäden an Ihrem Hörgerät auftreten, welche dieses unbrauchbar machen. Beispielsweise kann Regen in das Hörgerät eintreten und für eine starke Korrosion sorgen. Auch wenn Sie Ihr Hörgerät verlieren und sich ein neues Modell zulegen müssen, kommt die Versicherung für einen Teil des Schadens auf.

Wiederaufladbarer HörverstärkerVon Beruf Hörgeräteakustiker: ein Beruf im Überblick

Mehr als 4.000 Hörgeräteakustiker sorgen allein in Deutschland für eine umfassende Beratung von Schwerhörigen ebenso wie für die richtige Einstellung der Hörgeräte. Diese arbeiten bei den großen und bekannten Ketten wie Geers, Kind oder Amplifon oder sind unabhängig tätig.

Der Beruf des Hörgeräteakustikers ist laut Handwerksordnung ein anerkannter Ausbildungsberuf. Es handelt sich um eine dreijährige Ausbildung, die sowohl in Hörgerätefachgeschäften als auch an der Bundesoffenen Landesberufsschule für Hörgeräteakustiker in Lübeck erfolgt. Während dieser theoretischen Ausbildung sind die Lehrlinge in einem Internat untergebracht; die Kosten dafür übernimmt das Land. Die Ausbildung dauert drei Jahre; die Ausbildungsvergütung beginnt mit etwa 390 Euro im ersten Lehrjahr; im dritten Lehrjahr bekommt man etwa 500 Euro.

Wer sich für diesen Ausbildungsberuf entscheidet, sollte in erster Linie Freude am Umgang mit anderen Menschen haben; auch Geduld und Fingerspitzengefühl sind zum Teil gefragt. Zudem sollte man Interesse an den Fächern Mathematik, Chemie, Physik und Biologie zeigen und hier wenn möglich auch gute Noten vorweisen können.

Was aber sind die Tätigkeiten eines Hörgeräteakustikers? Dieser berät nicht nur Kunden über die verschiedenen Arten von Hörgeräten, auch stellt er sogenannte Otoplastiken her. Dafür muss er zunächst Abdrücke vom Gehörgang nehmen, ehe er die Ohrstücke dann individuell an den einzelnen Kunden anpasst und die Feineinstellungen vornimmt. Danach gehört es ebenfalls zu den Aufgaben des Hörgeräteakustikers, den Kunden weiterhin zu beraten und eventuell Reparaturen am Hörgerät vorzunehmen.

2 Stück Hörgeräte / Hörverstärker / HörhilfeAuch kaufmännische Arbeiten, wie das Erstellen von Abrechnungen oder Angeboten sowie das Schreiben von Rechnungen, zählen zum Tätigkeitsfeld eines Hörgeräteakustikers. Der tarifliche Bruttogrundlohn für einen Hörgeräteakustiker beträgt je nach Bundesland zwischen 2.100 und 2.500 Euro.

Wer den Beruf des Hörgeräteakustikers erlernt hat, hat zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Besonders beliebt ist nicht nur eine Weiterbildung als Techniker der Fachrichtung Feinwerktechnik, sondern auch die Weiterbildung zum Hörgeräteakustikermeister. Nach der bestandenen Meisterprüfung kann man sich zum Beispiel in die Handwerksrolle eintragen lassen und ein eigenes Geschäft eröffnen. Ebenso hat man sehr gute Karrierechancen, wenn man ein Studium mit dem Bachelorabschluss im Studienfach Hörtechnik abschließt.

New Siemens Digital-High-Power BTE Hearing Aid LOTUS schweren Verlust Verbessern Geräte (touching)Hörgerät richtig einstellen

Die Ersteinstellung am Hörgerät sollte grundsätzlich ein Hörgeräteakustiker vornehmen. Diese Einstellung ist zwingend nötig, denn so wie die Hörgeräte vom Hersteller geliefert werden, sind diese für den Endkunden praktisch unbrauchbar. Um die Hörgeräte einstellen zu können, muss der Akustiker zunächst ein sogenanntes Audiogramm durchführen. Dabei wird die Hörkurve anhand eines Diagrammes ausgewertet.

Eine gerade Linie bei Null stellt dabei das normale Hörvermögen dar, wobei Abweichungen von bis zu 20 Dezibel durchaus normal sind. Bei einem Patienten, der an Schwerhörigkeit leidet, sind deutliche Abweichungen von der Norm erkenntlich. Anhand verschiedener Formeln wird der Akustiker nun das Ergebnis des Audiogramms auswerten und das Hörgerät entsprechend einstellen.

Mit dieser einmaligen Einstellung ist es jedoch nicht getan. Meist müssen die Patienten über mehrere Wochen lang regelmäßig den Hörgeräteakustiker aufsuchen, um diverse Feineinstellungen vornehmen zu lassen. Einige Geduld müssen Sie dabei also aufbringen.

Besonders aufwändig gestaltet sich die Einstellung des Hörgerätes bei Personen, die bereits über einen langen Zeitraum an Hörproblemen leiden und diese nicht rechtzeitig behandelt haben. Auch bei Kindern ist die Feineinstellung des Hörgerätes eine recht schwierige Angelegenheit. Dabei sind Hörgeräte für Kinder besonders wichtig, damit diese sich sprachlich normal entwickeln können.

Die Schwerhörigkeit bei Kindern

Etwa drei von 1.000 Kindern kommen mit einer angeborenen Schwerhörigkeit auf die Welt. Weitere drei bis vier Prozent der Kinder in Deutschland sind leicht schwerhörig. Mit dem sogenannten OAE Test kann man bereits bei Neugeborenen das Hörvermögen testen; dieses Verfahren ist völlig schmerzfrei. Solch ein Hörtest gehört übrigens in den ersten drei Lebensmonaten zu den Kassenleistungen der Krankenkasse. In 95 Prozent der Fälle wird eine Schwerhörigkeit mit diesem Test entdeckt.

TaubDennoch sollten Eltern ihr Kind vor allem in den ersten Lebensmonaten und -jahren genau beobachten. Hinweis auf eine Schwerhörigkeit kann es zum Beispiel sein, wenn das Kind keinerlei Fortschritte in seiner sprachlichen Entwicklung macht. Auch wenn es auf laute Geräusche hin nicht erschreckt, kann dies ein Anzeichen für ein vermindertes Hörvermögen sein.

Angeborene Hörstörungen sollten wenn möglich bereits innerhalb der ersten sechs Lebensmonate behandelt werden. Ein fachkundig angepasstes Hörgerät kann helfen, das Hörvermögen der Kinder zu verbessern. Weitere Therapiemaßnahmen sind (je nach Ausmaß des Hörverlustes) die Logopädie, das Hörtraining oder auch das Erlernen der Gebärdensprache.

Die weitaus häufigste Art der Schwerhörigkeit bei Kindern ist die Schallempfindungsschwerhörigkeit; in diesem Fall ist das Innenohr geschädigt. Es kann aber auch sein, dass der Hörnerv geschädigt ist – in diesem Fall spricht man von einem neuronalen Hörverlust. Diese Form der Hörstörung ist besonders schwerwiegend und kann meist nur schwer therapiert werden. In den meisten Fällen aber, wenn das Kind bereits bei der Geburt unter einer Hörstörung leidet, ist diese erblich bedingt. Zu einer Hörschädigung des Kindes können auch diverse Erkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft, übermäßiger Alkohol– oder Nikotingenuss sein.

Nachdem diese Einstellungen vom Akustiker erfolgreich vorgenommen wurden, hat man als Hörgeräteträger natürlich ebenso die Möglichkeit, die Lautstärke den individuellen Bedürfnissen anzupassen. Besonders beliebt sind dabei Modelle, bei welchen dies per Fernbedienung möglich ist.

Beurer HA 20 HörverstärkerAuch bei der Reinigung von Hörgeräten sollte man sich von seinem Hörgeräteakustiker gut beraten lassen. Immerhin werden Geräte, die im Ohr getragen werden, anders gereinigt als Hinter-dem-Ohr Geräte. Grundsätzlich sollten Sie Ihr Hörgerät so weit es geht vor Verschmutzungen schützen, denn die Mikrofoneingänge sind nur wenige Zehntel Millimeter groß und dementsprechend empfindlich.

Ebenso sollten Sie bei Make und Haarspray vorsichtig sein, denn auch dieses kann die empfindlichen Öffnungen eines Hörgerätes verstopfen. Auch vor einer zu großen Hitzeeinwirkung sollten Sie Ihr Hörgerät unbedingt schützen. Weiterhin sind die meisten Hörgeräte recht wasserempfindlich; legen Sie dieses daher beim Duschen ab und bewahren Sie es zudem nicht im Badezimmer auf. Viel besser geeignet sind dagegen spezielle Trockenetuis; öffnen Sie über Nacht zusätzlich die Batteriefächer Ihres Hörgerätes.

Für Hinter-dem-Ohr Geräte gibt es im Handel spezielle Reinigungstabletten, mit welchen man die Ohrpassstücke reinigen kann. Zu diesem Zweck sollte man diese von dem eigentlichen Hörgerät trennen, denn dieses darf unter keinen Umständen mit Wasser in Verbindung kommen. Den Verbindungsschlauch zwischen dem Ohrpassstück und dem Hörgerät sollte man alle drei Monate beim Hörgeräteakustiker auswechseln lassen.

Für die Reinigung von In-Ohr Geräten sind im Handel meist spezielle Feuchttücher beziehungsweise kleine Bürsten erhältlich, mit welchen man diese sehr gut reinigen kann.

Trends im Bereich Hörgeräte

HoergeraetAuch im Bereich der Hörgeräte kommen jedes Jahr neue Modelle auf den Markt und die Entwicklung geht stetig voran. Viele dieser Neuheiten kann man auf dem Internationalen Hörgeräteakustiker-Kongress, der dieses Jahr bereits zum 60. Mal stattfindet, entdecken. Nicht nur an Fachvorträgen und Workshops kann man hier teilnehmen, auch sind Industrievertreter aus der ganzen Welt präsent.

Was aber sind die neuesten Trends, die man im Bereich der Hörgeräte entdecken kann? Eine der aktuellen Trends sind Hörgeräte mit „Smart Hearing“ Technologien; diese sind problemlos mit Smartphones oder Tablets vernetzbar. Für diese Modelle benötigen Sie nicht einmal mehr eine Fernbedienung; vielmehr können Sie alle erforderlichen Einstellungen über Ihr Smartphone vornehmen. Mit einer entsprechenden App können Sie unter anderem die Lautstärke einstellen oder ein anderes Hörprogramm einstellen.

Widex ist einer Hersteller, welcher für seine innovativen Ideen im Bereich der Hörgeräte bekannt ist. Nicht umsonst wurde das Unternehmen mit dem Europäischen Erfinderpreis ausgezeichnet. Unter anderem hat Widex das erste volldigitale Hörsystem erfunden; dieses System Senso CX ist ein IdO Gerät mit integrierter Hörschwellenbestimmung.

Auch in der Miniaturisierung von Hörgeräten gelingt der Firma Widex stets ein neuer Fortschritt: Ein externer Hörer beziehungsweise Lautsprecher ermöglicht diese kleine Bauweise. Gleichzeitig wirken die Hörgeräte von Widex sehr schlank und ausgesprochen puristisch.

Auch hat Widex spezielle Klangprogramme entwickelt, die Menschen mit Tinnitus helfen sollen.

Nützliches Zubehör

Nachfolgend eine kleine Übersicht über alle erforderlichen Zubehörteile, welche man für ein Hörgerät erwerben kann.

  • Fernbedienungen
  • Bluetooth Fernbedienung
  • Telefon für Hörgeräte
  • Ladestationen
  • Trocknungssysteme
Mit einer Fernbedienung für Ihr Hörgerät können Sie nicht nur die Lautstärke verändern, sondern gegebenenfalls auch das Hörprogramm verstellen.

Eine Fernbedienung für Ihr Hörgerät hat nicht nur den Vorteil, dass diese sehr bequemer ist, auch können Sie die Einstellungen diskreter vornehmen als mit den Knöpfen an Ihrem Hörgerät.

Bluetooth Fernbedienungen verbinden sich automatisch mit diversen Endgeräten wie Mobiltelefonen, Smartphones oder Laptops. Solch eine Bluetooth Fernbedienung wird auch als Streamer bezeichnet und funktioniert am besten mit einem Hörgerät mit Bluetooth Technik.

Sowohl Fernsehen als auch Musik Hören oder Telefonieren ist mit solch einem Hörgerät deutlich komfortabler. Diese Geräte funktionieren mit einem Transponder, welcher die Signale via Bluetooth vom Fernseher oder Mobiltelefon empfängt und direkt an das Hörgerät weitergibt.

Speziell für Träger von Hörgeräten gibt es besondere Telefone; einer der bekanntesten Anbieter ist Widex mit dem Phone Dex.
Moderne Hörgeräte arbeiten nicht mit herkömmlichen Batterien, sondern mit wiederaufladbaren Akkus. Aufladen kann man diese in speziellen Ladestationen für Hörgeräte, wo diese nebenbei auch gleich getrocknet werden.
Vor allem die Schallschläuche können durch Schwirtwasser leiden. Aus diesem Grund ist es wichtig, sein Hörgerät rgelmäßig zu trocknen. In speziellen Trocknungssystemen geht dies besonders einfach und schnell.

Alternativen zum Hörgerät

Eine der meistgenutzten Alternativen zum klassischen Hörgerät ist das Implantat. Mittelohrimplantate werden vor allem dann eingesetzt, wenn ein Hörgerät aus medizinischen Gründen nicht getragen werden kann. Dies kann der Fall sein, wenn Allergien vorliegen oder das Außenohr missgebildet ist. Solch ein Implantat kann nur dann eingesetzt werden, wenn sowohl das Mittelohr als auch die Haarzellen noch funktionstüchtig sind. Ist dies nicht der Fall, kommt ein Cochleaimplantat zum Einsatz.

newgen medicals Bügelloser ITE-Hörverstärker mit AkkuBei den Implantaten unterscheidet man zwischen teilimplantierten und vollimplantierten Geräten. Teilimplantierte Geräte werden in das Mittelohr eingesetzt, während Mikrofon und Prozessor sich außen am Ohr befinden. Bei den vollimplantierten Geräten ist das Hörgerät komplett im Ohr eingesetzt. Der Nachteil bei diesen Geräten ist, dass die Batterieleistung auf einige Jahre begrenzt ist. Müssen diese ausgewechselt werden, ist ein erneuter operativer Eingriff nötig. Implantate kommen immer dann zum Einsatz, wenn der Patient ein herkömmliches Hörgerät nicht verträgt, etwa wegen einer Allergie.

Einige Patienten wiederum leiden an einer sogenannten Schallleitungs-Schwerhörigkeit, welche sich operativ nicht behandeln lässt. Für diese Patienten kommt ein Knochenleitungs-Hörgerät in Frage. Bei diesen Patienten ist das Mittelohr nicht mehr voll funktionsfähig; aus diesem Grund wird dieses mit den Kochenleitungs-Hörgeräten übergangen. Dieses Hörgerät ist an einem Gestell befestigt, welches ziemlich eng am Kopf anliegt. Aus diesem Grund klagen Patienten häufig über Druck- beziehungsweise Kopfschmerzen.newgen medicals Bügelloser ITE-Hörverstärker mit Akku

Bereits für etwa 20 Euro sind im Handel zudem sogenannte Hörverstärker erhältlich, ebenfalls eine Alternative zum klassischen Hörgerät. Eine Lösung auf Dauer sind sie jedoch nicht. Solch ein Hörverstärker funktioniert ähnlich wie ein analoges Hörgerät. Solch ein Gerät besteht aus einem Mikrofon, einem Verstärker und einem Lautsprecher. Das Mikrofon nimmt die Umgebungsgeräusche auf und leitet diese über den Verstärker und den Lautsprecher an das Ohr weiter.

Leider haben solche Hörverstärker den Nachteil, dass Sie einige Umgebungsgeräusche verstärken; auch sind sie sehr anfällig für Rauschen. Einige Studien besagen sogar, dass das regelmäßige Tragen von Hörverstärkern das Hörvermögen auf Dauer mindern kann.

Eine weitere Alternative zum Hörgerät ist die sogenannte Hörbrille. Solche Geräte werden von vielen Schwerhörigen genutzt, die auf einem Ohr fast taub sind und eine Brille tragen. Das eigentliche Hörgerät befindet sich bei diesen Modellen direkt am Gestell der Brille.

Weiterführende Links und Quellen

  1. https://www.kind.com/de/hoergeraete/die-kind-hoerloesung/die-kind-nulltarif-kollektion.html
  2. http://www.amplifon.de/Hoergeraete/Wie-funktioniert-ein-Hoergeraet
  3. http://www.welches-hoergeraet.de/
  4. http://www.meinhoergeraet.de/
  5. http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/hoeren-100.html
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