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Inhalator Test 2017 • Die 10 besten Inhalatoren im Vergleich

Inhalatoren und Vernebler sorgen dafür, dass Patienten bestmöglich wieder durchatmen können.Unser Expertenteam hat im Internet diverse Tests gesichtet und eine Bestenliste erarbeitet, die neben Gewicht, Stromversorgung, Kinderzubehör und Technologie auch viele weitere Punkte offeriert.

Bestenliste der Inhalatoren 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Das Pari Boy SX Inhalationsgerät ist unser Vergleichssieger.Beurer IH 26 Inhalator & Nasendusche mit KompressorDer Omron CompAir C28P Kompressor-Vernebler ist auf dem 3. Platz.Das Medisana USC Ultraschall-Inhalationsgerät ist auf den 4. Platz gewählt worden.Der Beurer IH 50 Inhalator belegt den 5. Platz.Der Inqua BR021000 Inhalator ist auf dem 6. Platz.Das Inhalationsgerät Ghibli Plus wurde von den Experten auf den 7. Platz gewählt.Der Medisana IN 500 Compact Inhalator ist unser 8. Platz im Test.Der Sanitas SIH 21 Inhalator ist auf dem 9. Platz.Der Omnibus BR-CN116B Inhaliergerät Inhalator Aerosol belegt den 10. Platz.

Pari Boy SX Inhalationsgerät

Beurer IH 26 Inhalator & Nasendusche mit Kompressor

Omron CompAir C28P Kompressor-Vernebler

Medisana USC Ultraschall-Inhalationsgerät

Beurer IH 50 Inhalator

Inqua BR021000 Inhalator

Inhalationsgerät Ghibli Plus für die ganze Familie

Medisana IN 500 Compact Inhalator

Sanitas SIH 21 Inhalator, weiß

Omnibus BR-CN116B Inhaliergerät Inhalator Aerosol

 Bewertung 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,6 1,7 1,8 2,0 2,1
Gewicht1,7 kg1,4 kg1,9 kg0,3 kg0,3 kg1,9 kg1,3 kg1,2 kg0,9 kg
TechnologieKompressorKompressorKompressorMembranMembranKompressorKompressorKompressorKompressorKompressor
Kinderzubehörnicht InklusiveZubehörset für Menschen fast aller AltersstufenKindermaske und Adapter (SEBS)KindermaskeKindermaskeKindermaskeKindermaskeKindermaskespezielle Maske für KinderKindermaske
StromversorungSteckerSteckerSteckerBatterienBatterienSteckerSteckerSteckerSteckerStecker
Stromversorung

  • PARI LC SPRINT® Vernebler sorgt für deutlich kürzere Inhalationszeiten
  • Wählbares Aerosolspektrum
  • Anschlussschlauch und Kindermaske

  • Besonders kinderfreundlich: dank hoher Vernebelungsleistung (ca. 0,3 ml/min.) durch die Drucklufttechnologie ist die Inhalationszeit kurz, so müssen gerade die Kleinen oder auch kranke Menschen nicht unnötig lange stillsitzen

  • Omron V.V.T.-Technologie
  • deutlich markierte Teile zur Vermeidung einer falschen Montage
  • Hohe Verneblungsrate (0.5 ml/min)

  • Mikro-Membran-Vernebelung (Mesh-Technologie)
  • Geräuscharme Vernebelung
  • Besonders effektiv durch hohen lungengängigen Aerosolanteil

  • Für die Reise mit Batteriebetrieb
  • Sehr einfache Bedienung
  • Schwingmembran-Technologie

  • Profi-Inhalationsgerät
  • einfach zu handhabender Vernebler mit Mundstück und Masken
  • leicht zu reinigen

  • hohes Qualitätsniveau
  • einfach zu handhabender Vernebler mit Mundstück und MaskenPhtalat/DEHP- und Latexfrei
  • 3 Jahre Garantie

  • leichte Bedienung, für Kinder geeignet
  • extra langer Schlauch
  • Zertifiziertes Medizinprodukt

  • Umfangreiches Zubehör
  • praktisches Aufbewahrungsfach
  • Kompressor-Druckluft-Technologie

  • Umfangreiches Zubehör
ProduktberichteProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
Komfort
Preis- / Leistung
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Der Vergleich-Testsieger im Video

Was ist ein Inhalator?

Die neuen Inhalatoren besitzen eine lang anhaltende, feine Zerstäubung der Inhalationslösungen. Mit neuartigen Düsen können so feine Sprühwolken verströmt werden, die zudem auch langsam ausgestoßen werden. So haben Sie als Nutzer ausreichend Zeit zum Inhalieren und bereits mit dem ersten Hub gelangt die Inhalationslösung bis tief in die Lunge.

Mit diesem Gerät können sowohl pulverförmige wie auch aerosole Medikamente in die unteren und oberen Atemwege transportiert werden. Damit das Medikament bis in jeden Winkel der Bronchien vordringen kann, ist eine möglichst feine Vernebelung besonders wichtig. Im Grunde genommen funktioniert das Prinzip des Inhalators so, dass ätherische Substanzen im heißen Wasser gelöst werden und mithilfe eines feinen Sprühnebels der entstehende Wasserdampf dann vernebelt und somit eingeatmet werden kann.

Auch wurden Inhalatoren eingesetzt, wenn ein Patient zur Narkose mit Äther betäubt werden musste. Diese Art der Betäubung entstand im 19. Jahrhundert. Asthmapatienten bekommen ihre Medikamente, die sogenannten Asthmasprays, in kleineren Tascheninhalatoren. Mit dem integrierten Pumpmechanismus wird das Medikament so vernebelt und kann über das Mundstück bei einem akuten Anfall eingeatmet werden.

Wie funktioniert ein Inhalator?

Ausschlaggebend für eine wirkungsvolle und effektive Behandlung mit dem Inhalator ist die richtige Anwendung des Inhalators. Eine Therapie soll immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt stattfinden. Dieser zeigt Ihnen die effektive Atemtechnik. Im Prinzip sollte jedoch immer langsam und tief mit dem Inhalator eingeatmet werden. Anschließend sollten Sie den Atem für 5 bis 10 Sekunden anhalten und danach schnell wieder ausatmen.

Im Großen und Ganzen funktionieren die modernen Inhalatoren mit Druckluft oder Ultraschall. Dabei wird zumeist eine Maske aufgesetzt, die Mund und Nase fest umschließt. Nun kann über diese Maske der Wirkstoff eingeatmet werden und gelangt so in die unterschiedlichen Atemwege.

Dampfinhalatoren, welche mit zumeist heißem Wasserdampf und zugesetzten Wirkstoffen arbeiten, sind ebenfalls mit einer Maske ausgestattet. Hier gelangt, genau wie bei der althergebrachten Schüssel/Topf- und Tuch-Methode, der Dampf bzw. Nebel jedoch nur in die oberen Atemwege. Bis tief in Bronchien oder Lunge, das schafft nur der Druckluft- oder Ultraschallvernebler.

Welche Arten von Inhalatoren gibt es und wo befinden sich die Anwendungsbereiche und Vorteile?

Funktionsweise des Ultraschallverneblers zur Inhalation

Bei den Verneblern mit Ultraschall wird die elektrische Schwingung in eine mechanische umgewandelt und so auf das Wasser übertragen. Somit wird ein recht feiner Nebel erzeugt. Die Tröpfchenbildung ist so klein, dass sie die Tropfen des Wasserdampfes deutlich unterschreiten, was zur Befeuchtung des Rachens, der Nase sowie dem Mund führt.

So können diese winzigen Tröpfchen ebenfalls ideal bis tief in die Atemwege dringen. Dabei gehen sie über die Luftröhre wie auch die Stimmlippen bis hin zu den Bronchien und in die Lungenflügel. Es werden also alle Bereiche der Atemwege mit einbezogen – Tiefenwirkung garantiert.

Wird mit einem Dampfinhalator oder über einem Topf inhaliert, werden die flüssigen Teile eines Medikaments transportiert. Ist Salz in der Lösung, bleibt dies zumeist zurück im Behälter. Anders bei den Ultraschallverneblern, bei denen das Wasser vernebelt, anstatt zu verdampfen.

So gelangt auch das Salz, wie auch andere Wirkstoffe durch eine Vernebelung deutlich besser in die Atemwege und auf die Schleimhäute. Bei dieser Inhalation, die merklich intensiver ist, sollte darum recht sparsam mit den Zusätzen umgegangen werden.

Für die typischen Erkältungskrankheiten ist ein Ultraschallvernebler ideal. Ein entzündeter Rachenbereich, Infektionen in Mund und Nase, eine Bronchitis, Sinusitis, Lungenentzündung wie auch Schnupfen können so effektiv behandelt werden.

Nebenbei kann de Ultraschallinhalator ebenfalls (ohne Maske) zur Luftbefeuchtung, bei gereizten oder entzündeten Augen und zur Hautpflege Verwendung finden. Gerade bei chronischen Erkrankungen ist dieses Gerät ideal, jedoch immer mit Absprache des Arztes, da es sehr intensiv ist und somit gefährlich werden kann.

Funktionsweise der Düsenvernebler

Es gibt verschiedenen Funktionsweisen der Inhalatoren.Als zweite Gruppe der Inhalationsvernebler werden Düsenvernebler mit Druckluft eingesetzt. Sie können sich das so vorstellen wie das Prinzip eines Strohhalms, mit dem in ein Wasserglas gepustet wird. Die Luftblasen steigen auf und nehmen Flüssigkeiten mit. Beim Düsenvernebler werden hingegen mikroskopisch kleine Teilchen mitgenommen, wenn die Druckluft durch die Flüssigkeit geleitet wird. Der dabei entstehende Nebel kann ebenfalls bis tief in die Atemwege gelangen und gelöstes Salz oder andere Wirkstoffe werden ebenfalls transportiert.

Bei Erkältungskrankheiten der oberen Atemwege wie Schnupfen oder Entzündungen der Mandeln ist diese Art der Vernebler besonders wirksam. Auch bei Asthma, Lungenentzündung und Bronchitis sowie anderen Erkrankungen der unteren Atemwege hilft der Düsenvernebler.

Auch hierbei sollte der Arzt befragt und eine angepasste Dosierung gewählt werden. Zudem ist der Düsenvernebler bei kleinen Kindern eine sichere Alternative zum Dampfvernebler, da kein Wasser erhitzt wird. Ebenfalls ohne Maske ist diese Art der Verwendung, bei der es zur Befeuchtung von Haut und Augen kommt, hier fehlt nur die heilende Wärme.

Eine Alternative zur Inhalation mit Wasser

Bei den Inhalatoren mit Nebel und Dampf handelt es sich immer um eine feuchte Inhalation. So werden die Schleimhäute der Nase und des Rachens optimal angefeuchtet. Zudem kann noch gänzlich ohne Wasser inhaliert werden. Diese Inhalation wird mithilfe eines ätherischen Öls auf einem Tuch durchgeführt. Wird dann dieses Tuch in der Kopfgegend platziert, befreit es auch so die Atemwege.

Diese Anwendung ist mit den Erkältungssalben gleichzusetzen, welche auf Rücken, Brust und im Halsbereich aufgetragen werden. Wer eine mobile Inhalation wünscht, kann dies ebenfalls mit einem Inhalationsstift erreichen.

Eine trockene Inhalation eignet sich für alle Menschen, die eine Erkältungssalbe auf der Haut nicht vertragen oder aber für Menschen, welche empfindlich auf gewisse Zusätze reagieren. Bei Reizungen kann ein Tuch schnellstens entfernt werden.

Bei diesen empfindsamen Menschen wäre eine Inhalation mit Wassernebel oder -dampf fatal, wenn sich der Wirkstoff bereits auf den Schleimhäuten festgesetzt hat. Eine Entfernung ist so schwierig bis nahezu unmöglich.

Dampfinhalatoren und ihre Funktionsweise

Ähnlich der althergebrachten Anwendung mithilfe eines Topfes funktionieren die Dampfventilatoren. In ihnen wird durch die aus dem heißen Wasser aufsteigenden winzigen Wassertröpfchen eine Befeuchtung de Schleimhäute erwirkt. Dampfventilatoren sind, im Gegensatz zum Topf mit einem übergelegten Tuch, jedoch mit Masken ausgestattet.

So kann der Wasserdampf gezielt, also nicht breitflächig auf dem gesamten Gesicht, nur Mund und Nase einschließen. Diese Masken sind ideal für Menschen, welche den heißen wie auch feuchten Wasserdampf nicht im Gesicht spüren möchten oder können und ebenso ideal zur Anwendung für Kinder. Die Variante mit einer Schüssel oder einem Topf mit Abdecktuch ist die einfachere Lösung.

Wird ein Dampfinhalator genutzt, muss dieser jedoch geradestehen oder gerade gehalten werden. Befolgen Sie dies nicht, kann in Schräglage ebenfalls, wie bei Topf oder Schüssel, heißes Wasser auslaufen. Ein größeres Maß an Sicherheit bieten hier, besonders für Kinder, absolut dichte Dampfinhalatoren. Das Restrisiko besteht jedoch immer noch darin, dass sie mit heißem Wasser gefüllt werden müssen.

Elektrische Dampfventilatoren sind eine weiterentwickelte Alternative. Diese funktionieren mit Dampf und erhitzen das eingefüllte Wasser selbstständig. Bei dieser Art der Inhalatoren verbleibt das Salz oder die anderen Wirkstoffe größtenteils im Wasser bzw. im Behälter. Daher sind diese Inhalatoren nur für pures Wasser mit Kräutern oder ätherischen Ölen ideal.

Ebenso wie die Inhalation mit dem Topf oder der Schüssel ist die Wirkungsweise der elektrischen Dampfinhalatoren auf Rachen, Mund, Nase und den oberen Halsbereich beschränkt. Mit einer Maske profitieren Ohren, Augen und die Gesichtshaut also nicht vom heißen, feuchten Dampf.

Somit sind diese Modelle ideal für empfindsame Menschen und Kinder. Auch bei Hautproblemen, bei denen diese Bereiche trocken gehalten werden sollen sowie bei Wirkstoffen, welche die Augen reizen könnten, ist ein Dampfinhalator mit Maske in jedem Fall zu empfehlen.

So haben wir die Inhalatoren getestet

Im Allgemeinen mussten bei den Tests zum besten Inhaliergerät des Jahres 2017 folgende Kriterien unterschieden werden:

  • Anwendung
  • Funktionsweise
  • Information bzw. Gebrauchsanleitung
  • Eignung für Kinder
  • Empfehlung bei Erkrankungen einer bestimmten Krankheit
  • besonderes Zubehör.

Beim Thema Anwendung werden die unterschiedlichen Inhalatoren eingehend auf die praktische Anwendbarkeit überprüft. Alle relevanten und im Normalfall anzuwendenden Faktoren wie: Der Zusammenbau mit anschließender Inbetriebnahme, eine Befüllung mit der Lösung zum Inhalieren, Passform des Mund- bzw. Nasenstücks oder der Gesichtsmaske, Geräuschemission, Hygiene- und Reinigungsaufwand wie auch die Wartung des Inhalators wurden bei den Testanforderungen berücksichtigt und untersucht.

Zum Thema Funktionsweise kommt es immer auf die Menge der Inhalationslösung an, welche vernebelt werden soll. Neben dieser Menge kommt es auch auf die Größe der einzelnen Nebeltröpfchen an. Wenn die Neblerpartikel zu groß sind, können sie nämlich nicht bis in die Lungenflügel oder im übelsten Falle noch nicht einmal bis zu den Bronchien gelangen.

Dies kommt daher, dass zu große, schwere Partikel in das Gerät zurückfallen oder spätestens in den Atemwegen aus dem angesaugten Luftstrom herausfallen. So kann der benötigte Wirkstoff nicht dahin gelangen, wo er hin soll. Es kommt also weder zur Aufnahme der Wirkstoffe noch zu einer Linderung der Beschwerden.

Zu klein dürfen die Wirkstoffpartikel jedoch auch nicht sein, da sie zwar bis in die Lunge und in jeden Winkel der Bronchien gelangen können, jedoch oftmals wieder mit ausgeatmet werden. Dementsprechend wird bei zu kleinen Partikeln zu einem Teil Wirkstoff verschwendet.

Namhafte Hersteller mit qualitativ guten Geräten arbeiten darum mit Partikeln zwischen ein und zehn Mikrometer, die im Inhalator hergestellt werden. Dies hat sich als beste Größe gezeigt.

Zur Funktionsweise gehört auch die technische Sicherheit, welche im Bereich der Dichtigkeit des Inhalators, im Einlegen der Batterien, zum Schutz vor Verletzungen (insbesondere zum Schutz vor Verbrühungen) und auch die allgemeine Stabilität (sicherer Stand) des Geräts getestet wurde.

Zum Thema Information sowie Anleitung wurden in der Testreihe der Inhalatoren die Angaben auf der Umverpackung und der beigefügten Bedienungsanleitung untersucht und verglichen. Sind alle vom Hersteller gemachten Angaben auch real? Ebenfalls die Anleitungen zur Hygiene, Reinigung und Pflege sowie die Angaben zum möglichen Zubehör mussten verglichen werden.

Folgende Fragen mussten bei der Testreihe überprüft und möglichst positiv beantwortet werden:

  • Wie ausführlich und übersichtlich ist die beigefügte Anleitung zum Zusammenbau?
  • Wie verständlich, gut lesbar und übersichtlich ist die Gebrauchsanweisung?
  • Sind in der Bedienungsanleitung oder in der Gebrauchsanweisung Garantiezeiten und Kundenservice vermerkt?
  • Wird die Reinigung oder Desinfektion des Geräts beschrieben?
  • Wird auf die Hygieneanforderungen aufmerksam gemacht?
  • Beinhaltet die Gebrauchsanweisung Hinweise für das richtige Inhalieren?
  • Welche Fehlerquellen können auftreten und wie sind diese zu beheben?
  • Sind weiter Hinweise zur Anwendung und für den Anwender in der Anleitung enthalten?
  • Können zum Gerät Produktberichte und Kundenrezensionen eingesehen werden und wenn ja, wo?
  • Welche Technologie der Inhaliergeräte wird bei welcher Krankheit empfohlen?
  • Für welche speziellen Krankheiten ist dieses Gerät ausgelegt?
  • Kann das Inhaliergerät auch für Kinder genutzt werden und wenn ja für welche Altersstufe ist es?
  • Gibt es Zubehörteile oder ergänzende Teile zum Gerät und wenn ja, welche?
  • Wie oft müssen Teile des Inhalators ausgewechselt werden, und gibt es eventuell Sets zum Austausch?

Worauf muss ich beim Kauf eines Inhalators achten?

Wenn Sie einen Inhalator kaufen möchten, dann müssen Sie folgende Punkte beachten, damit Sie ein für sich und Ihre Familie passendes und effektiv arbeitendes Inhalationsgerät finden:

1. Das Füllvolumen

1. Das Füllvolumen

Diese Angabe zeigt die Menge der möglichen Inhalationslösung für das Gerät an, welche zerstäubt werden kann. Daraus ergibt sich eine längere Inhalationszeit bei größerem Füllvolumen.

2. Die Vernebelungsleistung

2. Die Vernebelungsleistung

Ist die Vernebelung elektronisch gesteuert, wird eine besonders große Effektivität mit einer sehr hohen Frequenz erreicht. Dies Effektivität bedeutet die Menge der Flüssigkeit, welche pro Minute vom Gerät zerstäubt wird. Die Maßeinheit ist herbei Milliliter pro Minute. Auch hier gilt: Je höher die Leistung bei der Vernebelung, desto weniger Zeit wird zum Inhalieren benötigt. Somit ergibt sich eine schnellere Zerstäubung mit geringerem Zeitaufwand bis zum Erreichen der Atemwege.

3. Die Inhalationsmöglichkeiten

3. Die Inhalationsmöglichkeiten

Eine Inhalation kann mithilfe eines Mundstücks, eines Nasenstücks oder einer Maske erfolgen. Dies sind zumeist inkludierte Zubehörteile. Verschiedenen Größen ermöglichen dann eine Inhalation für die ganze Familie, also auch für Kinder. Zum Anschluss ist zudem meistens ein Anschlussschlauch, welcher bis zu 2 Meter Länge aufweisen kann, inkludiert.

4. Die Betriebsart

4. Die Betriebsart

Ein elektrischer Inhalator wird zumeist über Netzbetrieb gesteuert. Es gibt jedoch auch Modelle mit Batteriebetrieb und Variationen, bei denen beides möglich ist. Modelle mit Netzbetrieb sind somit nur im häuslichen Umfeld möglich, wohingegen batteriebetrieben Modelle oder Modelle welche sich umschalten lassen, den flexiblen Einsatz überall ermöglichen. Hierbei sind jedoch die erhöhten Betriebskosten für den Kauf der Batterien zu überdenken.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • PariBoy
  • Medisana
  • Beurer
  •  
  • Inqua
Pari GmbH – effektive Inhalation – Gründung in Wuppertal vor über 100 Jahren als Sanitätshandwerksbetrieb – 1943 Umzug nach Söckingen (Oberbayern) – 1953 Entwicklung der Pari-Düse (Herzstück aller Pari-Vernebler) – 1968 erster Pari-Inhalierboy auf dem Markt – Standortverlegung nach Starnberg im Jahre 1972 – 1984 erster Feintröpfchen-Vernebler – 1992 Niederlassung in den USA, es folgen Niederlassungen in England, Japan, Frankreich und Russland.
Das Unternehmen wurde 1981 gegründet – Produktion von medizinischen Geräten zur Therapie und Gesundheitsprävention – 1997 erster Teleshopping-Auftritt in England und Deutschland – 1999 erste Tochtergesellschaft in den USA – ein paar Jahre später auch in Hongkong – ist aktueller Marktführer bei den technischen Geräten im Gesundheitswesen – heute Medisana international mit weltweiten Vertriebskunden, Lizenzpartnern und Tochtergesellschaften.
Im Jahr 1919 vom Ehepaar Beurer in Ulm gegründet – zunächst Produktion der ersten Heizkissen – stetige Weiterentwicklung in den Bereichen Gesundheit sowie Wohlbefinden – 1983 Zweitwerk in Uttenweiler wird 1992 zum weltweiten Logistikcenter Beurer Hungaria im ungarischen Veszprém – 2006 Gründung Beurer Far East, Hongkong – 2009 Gründung Beurer Italia SRL und 2010 Beurer North America LP (Sitz: Hallandale Beach in Florida) – 2011 weitere Niederlassungen in Frankreich und Großbritannien – 2012 Gründung der Niederlassung Beurer Latin America sowie 2014 Beurer Austria – weltweit in 80 Ländern aktiv.
Inqua verfügt über technisches und medizinisches Know-how – ist ein international renommierter Partner der Medizinbranche – Spezialist im Bereich Produkte zur Behandlung von Atemwegserkrankungen und Prävention zur Therapie unterstützenden sowie vorbeugenden Pflege der Atemwege – seit 2000 ist die Inqua GmbH erfolgreicher Hersteller zur Pflege der Atemwege und Vertriebs- bzw. Servicepartner anderer Anbieter.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Inhalator am Besten?

Wenn Sie sich ein Inhalationsgerät kaufen möchten, dann können Sie sich selbstverständlich in den medizinischen Fachgeschäften oder in einer Apotheke beraten lassen und dort die zur Auswahl stehenden Modelle der unterschiedlichen Hersteller vergleichen, um das für Sie individuell passende Gerät auszuwählen. Die zur Verfügung stehenden Technologien sind für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche sehr differenziert.

Dies spiegelt sich natürlich auch im Preis des Geräts wieder. Problem in den Apotheken wird jedoch sein, dass diese keine große Auswahl an Inhalatoren auf Lager haben und auch in medizinischen Fachgeschäften ist die Auswahl begrenzt. Zumeist führen diese Geschäfte nur eine geringe Auswahl von Modellen von Herstellern, welche diese Unternehmen bevorzugen.

Auch ist der Kauf eines Inhalators in diesen Geschäften oftmals mit einem erhöhten Preis verbunden, da die Bestellmengen des Unternehmens eher gering sind. Ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit einem Schnäppchenkauf können Sie hier oft vergessen. Auch benötigt diese Wahl des optimierten Inhalators unnötig viel Zeit.

Um ein Vielfaches einfacher ist der Kauf des Inhalationsgeräts aus dem Internet. Hier haben Sie mit nur wenigen Klicks ein reichhaltiges Angebot aller angebotenen Geräte der unterschiedlichsten Hersteller und einen direkten Preisvergleich dieser Anbieter.

Zum Thema fachlicher Beratung, wenn Sie also absolut nicht wissen, welcher Inhalator für Ihre Beschwerden oder Krankheiten optimal ist, gibt es im Internet zahlreiche Informationsseiten, welche Sie besuchen können.

Auch unabhängige Testreihen und -berichte sowie Kundenrezensionen können Ihnen bei der Auswahl behilflich sein. So können Sie beim Onlinekauf sicher sein, das individuell passende Inhalationsgerät gegen Ihre Beschwerden zu erhalten und zudem noch von Angeboten oder Preisnachlässen profitieren. Zudem wird Ihnen der Inhalator zumeist kostenfrei an die Wunschadresse geliefert und Serviceleistungen sowie Garantiezeiten sind mit einem Kauf im Fachhandel oder der Apotheke identisch.

Wenn Sie von Ihrem behandelnden Arzt ein Gerät zur optimalen Behandlung Ihrer Krankheit oder Ihrer Beschwerden empfohlen bekommen haben, dann ist der Kauf im Internet ganz einfach. In diesem Fall ist Ihr Arzt ein kompetenter Partner und wird Ihnen bestimmt mehrere Geräte zur Wahl stellen. Online können Sie so gezielt das für Sie individuelle Gerät auswählen und müssen nur noch Preise vergleichen und auf Schnäppchenjagd gehen.

Ebenso finden Sie im Internet alle relevanten Ersatz- und Zubehörteile zu dem von Ihnen gewählten Inhalator. So können Sie sicher sein, einfach, unkompliziert, schnell und günstig den Inhalator für Ihre Beschwerden zu finden und eine schnellere Linderung erzielen.

Der Zweitplatzierte im Test

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Inhalatoren

Bereits seit der Antike kennt man eine gewisse Form der Inhalation. Die Inhalation wurde weltweit zur Behandlung von Atemwegsbeschwerden eingesetzt. So empfahl z. B. Hippokrates von 460 bis 377 v. Chr. bereits das Einatmen von Kräuterdämpfen oder mit Öl sowie Essig ausgekochtes Harz. Schwarzes Bilsenkraut war bei den Ägyptern zum Inhalieren vorgesehen. Etwa vor 2000 Jahren wurden bereits Tabak und bestimmte Pflanzen in Zentral- und Südamerika zur Entspannung und als therapeutisches Mittel eingesetzt. Indien und China setzten zu dieser Zeit auf das Inhalieren von Opium.

John Mudge, der englische Astronom und Arzt, entwickelte 1778 ein Zinngefäß zum Inhalieren von Opium. Erste Abbildungen eines Inhalators entstanden jedoch bereits 1654 von Christopher Bennet und bereits 1764 wurde der erste Grundstein zur Inhalation von Medikamenten, welche bis in die Lungen gelangen sollten, von Philipp Stern gelegt. Die moderne Inhalationstherapie begann.

1834 wurde ein spezieller Inhalator zur Behandlung von Tuberkulose von Francis Ramadge entwickelt. In ihm wurden Aerosole und Wasserdampf produziert. Darauf folgte 1858 der erste Inhalator mit Druck von Jean Sales-Girons erfunden, und seit dem Jahre 1860 zur Behandlung von Asthma eingesetzt.

Das erste Patent für Trockeninhalatoren folgte 1864 von Alfred Newton und ein Jahr nur später kam von S. Maw & Sons der Nelson Inhaler auf den Markt. Mit dem Siegle's steam spray Inhaler, einer deutschen Erfindung aus den 1860er Jahren, begann das Therapieren mit Verneblern.

Bis 1900 stieg die Produktion stetig an. Inhalationsmittel sowie Inhalatoren wurden in Europa und den USA entwickelt. Bullowe und Kaplin entdeckten um 1900 zudem die Wirkung von Adrenalin bei der Asthma-Therapie. Atropin sowie Ephedrin wurden hingegen in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts gegen Asthma eingesetzt. Hierzu gab es die ersten Kompressor-Vernebler der 30er Jahre.

Der Abott Aerohaler, ein von Abbot erfundener Trockenpulverinhalator, entstand 1948. Bereits im Jahre 1956 erfolgte die Erfindung des ersten handbetriebenen Inhalators mit Treibgas. Dieser Inhalator ermöglichte einen exakten Sprühstoß mit einer genau abgemessenen Menge Wirkstoffe. 1956 folgte ebenso der Medihaler, der für die meisten Wirkstoffe verfügbar und sehr handlich ist. Hierzu ist jedoch eine gleichzeitige Koordination aus Inhalation und Bedienung notwendig.

1960 entstand der elektrische Vernebler, welcher Aerosole über Ultraschall oder Druckluft aus einer wässrigen Lösung herstellt und transportiert. Schallwellen sorgen beim Ultraschall für die Vernebelung und stoßen die Zerstäubung über ein Rohr nach außen. 1971 erfolgte die Erfindung des ersten modernen Pulverinhalators, der durch den Atemzug selbst aktiviert wird.

Dies vereinfacht die Handhabung enorm. Hierzu wird FCKW-freies oder treibgasfreies Pulver inhaliert. Die ersten Kapselinhalatoren mit Pulverkapseln kamen 1967 als Spinhaler oder 1987 als Turbohaler mit einer mehrfachen Dosierung heraus.

Bis zur heutigen Zeit haben sich die Inhalatoren von früher nur unwesentlich verändert. Zumeist ist der Behälter, früher aus Metall gefertigt, in einen Kunststoffbehälter umgewandelt worden. Das Grundprinzip ist jedoch gleich geblieben.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Inhalatoren

Es gibt für den Inhalator zwei verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Erfahren Sie in diesem Ratgeber welche für wen geeignet ist.Ärzte bezeichnen die Arzneimittel, welche eingeatmet werden müssen als inhalative Medikamente. Diese werden gerade von den Allgemeinmedizinern immer öfter verordnet. Allein 6 Millionen gesetzlich krankenversicherte Patienten waren es im Jahr 2009. Allgemein wird darauf hingewiesen, dass die verordneten Inhalatoren oftmals nicht richtig eingesetzt werden.

Diese Fehlanwendung betrifft nicht nur Selbstmedikamentoren mit einem Inhalator aus dem Discounter, sondern auch chronisch erkrankte Patienten. Zumeist kommt es zu Fehlern, weil die Krankenkassen mit ihren Rabattverträgen auf einmal das Medikament ändern und somit eine andere Anwendungsart erforderlich wird. Hier ist, besonders bei Erstanwendern, der Rat in der Apotheke einzuholen.

Inhalativa werden in 2 Anwendungsmöglichkeiten unterschieden. Sie können über einen Inhalator oder über Dosieraerosole angewendet werden. Bei den Inhalatoren muss das Pulvermedikament mit dem Atemzug in Lunge, Atemwege oder Bronchien transportiert werden. Bei Aerosolen erledigt die Arbeit das Treibgas, welches gesprayt wird. Somit erreicht diese Art den Wirkungsort selbstständig.

Aerosole tief einatmen

Das Treibgas kann nur mithilfe eines tiefen Atemzuges die Wirkstoffe an den Wirkungsort befördern und die Dosieraerosole müssen vor jeder Anwendung kräftig geschüttelt werden. Der Kopf ist leicht zu neigen, damit die Atemwege begradigt werden und so ein schneller Transport der Wirkstoffe ermöglicht wird.

Das tiefe Einatmen sollte langsam vorgenommen werden, damit die Spraywirkung unterstützt wird. Anschließend sollte der Atem einige Sekunden angehalten werden, damit sich das Medikament in den Atemwegen entfalten kann.

Schnell einatmen beim Inhalator

Da ein Inhalator nicht mit Treibgas bedient wird, ist hier die eigene Treibkraft des Nutzers gefragt. Dies wird durch ein schnelles, kräftiges und tiefes Einatmen garantiert. Dieses Einatmen muss direkt nach dem Sprühen erfolgen, damit die Partikel des Pulvers an den Wirkungsort gebracht werden können.

Hier ist eine exakte Hygiene sehr wichtig. Eine Anwendung direkt nach dem Essen wird nicht empfohlen, da es sonst schnell zu einem Pilzbefall kommen kann. Auch sind Mund-, Nasenstücke sowie die Maske regelmäßig und akribisch zu reinigen.

Grundlegend gelten diese Regeln für die unterschiedlichen Anwendungen der Inhalate, stellen jedoch oftmals keine richtige Anwendung bei den Patienten sicher. Dies kommt daher, dass kein Inhalator dem anderen gleicht und die Anwendung daher immer etwas differenziert.

Besonderheiten des Geräts und die richtige Anwendung sind daher in jedem Fall im Fachgeschäft, der Apotheke oder in den Beratungsforen im Internat einzuholen. Diese Maßnahme ist besonders bei einer regelmäßig wiederkehrenden Einnahme bestimmter Arzneimittel über die Inhalation nötig.

Etwa 90 % der Asthmakranken besitzen eine uneingeschränkte Lebensqualität, wohingegen jedoch bei ungefähr der Hälfte der Patienten die Krankheit nicht optimal kontrolliert wird. Daher ist es besonders für Asthmatiker wichtig, einen Inhalator richtig zu nutzen.

Wird der Inhalator falsch genutzt, verschlechtert sich die Krankheit, was oftmals an nicht optimierten Geräten oder einer falschen Anwendung liegt.

Da die Asthmatiker diese Geräte tagtäglich nutzen, ist eine einfache Handhabung oberstes Gebot. Hinzu kommt eine Garantie, dass dieses Gerät die nötigen Wirkstoffe auch bis in die Lunge transportieren kann – richtige Anwendung vorausgesetzt. Akustische oder optische Signale, welche anzeigen, dass die nötige Dosis freigesetzt wurde, könnten hier helfen.

Damit gerade die chronisch kranken Menschen mit den Geräten richtig umgehen lernen, sind Patientenschulungen angeraten. Auch sollten Patienten immer Wahlmöglichkeiten zum Inhalator zur Verfügung stehen, damit das Gerät akzeptiert und auch optimal angewendet wird.

Inhalator richtig reinigen

Sie sollten einen Inhalator, egal, um welches Modell es sich handelt, nach jeder Nutzung gründlich reinigen. Dies ist notwendig, weil ein schmutziger Inhalator sonst sowohl bei Kindern wie auch bei Erwachsenen Probleme hervorrufen kann. Ebenso ist dies von Nöten, wenn der Inhalator ausschließlich gegen Erkältungskrankheiten von der ganzen Familie genutzt wird.

Ein verdreckter oder auch nur benutzter Inhalator kann Keime und Bakterien enthalten, welche sich auf den neuen Nutzer übertragen können. So gleicht die Nutzung eines nicht gereinigten Inhalators dem Spiel eines Ping-Pong-Balles. Die Bakterien und Keime springen immer hin und her.

So sollten Sie den Vernebler nach der Nutzung in seine Einzelteile zerlegen und die einzelnen Teile gründlich mit Spülmittel und warmem Wasser reinigen.

Anschließend sind die Einzelteile mit warmem klarem Wasser nachzuspülen. Wird der Inhalator mehrfach am Tag genutzt, sollten Sie ihn einmal täglich sogar desinfizieren. Dies geht beim zerlegten Gerät in einem Desinfektionsgerät oder aber in einem Topf mit kochendem Wasser.

Die einzelnen Teile müssen hierzu ca. 5 Minuten gekocht werden. Anschließend sollte das Gerät auf einem Tuch, welches fusselfrei ist, ausgebreitet sowie getrocknet werden. Zur Aufbewahrung des gereinigten Geräts empfiehlt sich ein trockener und sauberer Ort. Wird der Inhalator im Jahr häufiger genutzt oder sind einzelne Teile beschädigt, sollten diese Teile einmal jährlich erneuert bzw. ausgetauscht werden. Hierzu stehen von den unterschiedlichen Herstellern zahlreiche Ersatzteile zum Gerät zur Verfügung.

Inhalieren bei Asthma

Gerade bei Asthma ist das inhalieren eine tägliche Routine.Das Inhalieren bei Asthma, nahezu eine tägliche Routine, erfolgt nicht über Wasserdampf wie bei Erkältungskrankheiten, sondern muss mithilfe eines Inhalators durchgeführt werden. Diese verschreibungspflichtigen Inhalatoren arbeiten mit Feinspray oder Pulvernebel. Nur so gelangen die inhaltlichen Wirkstoffe bis tief in die Atemwege. Zusätzlich können Sie selbstverständlich auch die altbewährte Methode über Wasserdampf nutzen, dies erleichtert vielen Asthmatikern das tägliche Atmen.

Damit das Asthma gelindert wird, können viele ätherische Öle, Salzlösungen oder einfach nur pures Wasser inhaliert werden. Da die ätherischen Öle die Schleimhäute reizen können, ist hier eine sorgsame Auswahl zu treffen und es darf nicht zu viel benutzt werden. Durch diese Reizungen könnte ansonsten ein Asthma-Anfall erst provoziert werden.

In jedem Fall sollten Asthmatiker ihren zuständigen Arzt konsultieren, wenn sie inhalieren möchten. Der Arzt hilft aufklärend, kann eventuell einen Allergietest anordnen und berät Sie bei den Zutaten für den Inhalator. Dies ist notwendig, denn die Inhalate sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Hier ist oftmals eine Testung des Patienten notwendig.

Auch sollte der Arzt einen Notfallplan bereithalten, wenn beim Inhalieren ein Anfall auftreten sollte, weil das Inhalat doch nicht vertragen wurde. Testinhalate sind ebenfalls bei extremen Fällen direkt in der Arztpraxis möglich.

Da eine trockene Luft immer reizend auf die Schleimhäute wirkt, können Asthmatiker ebenfalls zwischendurch zu einer Wasserinhalation greifen. Dies ist zusätzlich wohltuend und lindernd, besonders dann, wenn die trockene Heizungsluft im Winter zu Reizungen führt. Für diese Inhalation kann wahlweise ein Vernebler, ein Topf oder der Inhalator genutzt werden.

Da zu heißes Wasser einen Anfall auslösen kann, ist die optimale Temperatur bis zu 60 Grad hoch. So ist ein angenehmes und problemloses Einatmen möglich. Mit einem Luftbefeuchter kann ebenfalls die Luftfeuchtigkeit in den Wintermonaten erhöht werden. Hierbei ist dann ein Inhalator nicht nötig, jedoch muss ausreichend und richtig belüftet werden, da sonst Schimmel und somit eine weitere Asthmaförderung entstehen können.

Ebenfalls alternativ zur Inhalation von Wasser bietet sich die Inhalation von Salzlösungen an. Sole und spezielle Inhalationssalze werden als 0.9%ige Salzlösungen angeboten, welche die Schleimhäute neben dem Befeuchten auch noch reinigen. Gerade bei gewissen Allergien verschafft die Salzlösung Linderung, bei Asthma wird sie als wohltuend empfunden.

Hierzu benötigen Sie jedoch einen Vernebler, denn die Lösungströpfchen bei herkömmlichen Inhalationen wären zu groß, um in die Bronchien oder gar in die Lunge zu gelangen. Durch die Vernebelung, welche überhaupt bei Asthmatikern empfohlen wird, dringt der Wirkstoff (in diesem Fall das Salz) bis tief in die Atemwege und die Lunge.

Zur richtigen Inhalation bei Asthma muss zunächst so viel Luft wie möglich ausgeatmet werden. Dann ist der Kopf so in den Nacken zu legen, dass die Luftröhre etwas überdehnt wird. Nur so kann eine große Menge der Wirkstoffe in die tieferen Regionen der Atemwege gelangen.

Der aufgenommene Atem mit den Wirkstoffen sollte für einige Sekunden angehalten werden, damit er richtig wirken kann. Das Allgemeinbefinden wird sich mit dem Inhalieren verbessern und die Anfälle werden verringert. Als vorbeugende Maßnahme bei Erkältungen werden die Schleimhäute zudem gesund gehalten und etwaige Erreger abtransportiert.

Inhalator von einer Apotheke ausleihen?

Für gelegentliche Anwendungen können Sie sich einen Inhalator auch in der Apotheke ausleihen.Für Gelegenheitsnutzer empfiehlt es sich, einen Inhalator in der Apotheke auszuleihen, anstatt einen zu kaufen. Zumeist sind die Inhalatoren für alle Lösungen geeignet und können von den Ersatzkassen verschrieben werden. In den Apotheken gibt es Druckluftvernebler gegen die Verschleimung der Bronchien, bei Asthma sowie den allgemeinen Erkältungskrankheiten wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen.

Mit den Druckluftverneblern gelangen feinste Tröpfchen der Lösungen in alle Ecken der Bronchien bis in die Lunge. Auch Dampfinhalatoren für eine Inhalation von ätherischen Ölen, Pariboys und andere moderne Inhalatoren werden in den Apotheken verliehen. Die Kaution, welche zu hinterlegen ist sowie der Tagesmietpreis ist differenziert und kann direkt bei der Apotheke Ihrer Wahl erfragt werden.

Normalerweise beträgt die Kaution zwischen 20 bis 50 Euro sowie der Mietpreis zwischen 1,50 bis 3 Euro. In der Apotheke können Sie zudem direkt Arzneimittel erstehen, mit denen der Inhalator betrieben werden kann. Dies kann z. B. Panthenolsalbe bei Halsentzündungen oder Husten sein. Auch Kochsalzlösungen und ätherische Öle zur Inhalation erhalten Sie in der Apotheke.

Beim Ausleihen des Inhalators aus der Apotheke muss zum eigentlichen Gerät noch ein Filter und ein Anschlussschlauch integriert sein. Ferner sollten Sie daran denken, wenn die ganze Familie das Gerät nutzt, eine Maske oder Nasen-/Mundstück für Kinder oder Babys erforderlich wird. Zum Ausleihen benötigen Sie Ihren Personalausweis, den Sie in der Apotheke vorzeigen müssen.

Welche Medikamente eignen sich für den Inhalator?

Bei der Auswahl der Medikamente spielt es keine Rolle, welches Modell bzw. welche Technologie Sie beim Inhalator nutzen. Welches Medikament oder welche Lösung im Inhalator verwendet wird, ist abhängig von der Krankheit und der Verordnung vom Arzt, denn eine Nutzung sollte immer unter Absprache mit dem behandelnden Arzt stattfinden.

Ohne ärztlichen Rat kann der Schleim einer Erkältung in den Nasennebenhöhlen einfach nur mit einer Salzwasser-Lösung im Inhalator behandelt werden. Krankenkassen übernehmen nicht nur die Lösungen oder Medikamente für einen Inhalator, sondern oftmals auch die Kosten für das Gerät selbst.

Wenn die Krankenkasse die Kosten für den Inhalator nicht übernimmt und es sich um keine chronischen Beschwerden handelt, können Sie sich dieses Gerät immer noch in der Apotheke ausleihen. Dies ist häufig bei Husten oder Schnupfen nötig, da hierbei die Kassen keine Gerätekosten übernehmen.

Hilft ein Inhalator bei der Entwöhnung vom Rauchen?

Von Nicotinell gibt es mittlerweile Inhaliergeräte, welche beim Entwöhnen eines Rauchers helfen sollen. Als Zigarettenersatz gibt es auch das Nicorette Spray zum Inhalieren. Mit den im Test der manuellen, medizinischen Inhalatoren aufgeführten Produkte haben die Nikotin-Inhalatoren oder das Spray von Nicotinell oder Nicorette jedoch nur gemeinsam, dass der Inhalationsmechanismus der Gleiche ist.

Der Drittplatzierte im Video

Nützliches Zubehör

Alle Einzelteile, welche Sie von Ihrem Inhalator abnehmen können, erhalten Sie als Ersatz- bzw. Zubehörteile im Fachhandel, online oder in der Apotheke. Ratsam ist beim Kauf eines Inhalators sofort der Kauf passender Masken und Nasen- bzw. Mundstücke, damit die ganze Familie ihren Nutzen aus dem Gerät ziehen kann. Hier sind die unterschiedlichsten Modelle, passend zu jedem Inhalator, auf dem Markt erhältlich.

Druckluftschläuche oder Anschlussschläuche können mit der Zeit porös werden. Aus diesem Grund sollten Sie immer einen Ersatzschlauch zum Gerät besitzen. Die meisten Hersteller bieten Komplettsets passend zum jeweiligen Inhalatormodell an. Hiermit können Sie alle Teile am eigentlichen Gerät austauschen und sparen oftmals bares Geld.

Unterschiedliche Wirkstoffe und Arzneimittel, Kochsalzlösungen, ätherische Öle, Heil– sowie Kräutermischungen zur Inhalation können Sie ebenfalls im Fachhandel, online oder in der Apotheke erwerben. Hier können Sie sicher sein, das diese Produkte optimal auf den jeweiligen Inhalator abgestimmt sind.

Soll der Inhalator transportiert werden, wie z. B. mit auf die Urlaubsreise mitgenommen werden, empfiehlt es sich eine passende Tasche für das Gerät zu erwerben. Diese finden Sie ebenfalls in großer Auswahl und für alle Modelle passend.

Alternativen zum Inhalator

Es gibt auch einige Alternativen zum Inhalator.Die Alternative zu einem Inhalationsgerät ist die althergebrachte Möglichkeit, mit einem Topf oder einer Schüssel und einem Tuch den heißen Dampf mit Wirkstoff zu inhalieren. Dies ist, gerade bei Kindern, nicht ganz ungefährlich, denn durch das heiße Wasser kann es schnell zu Verbrühungen kommen.

Auch wird bei dieser Methode der komplette Kopfbereich „eingenebelt“, was zu allergischen Reaktionen auf der Gesichtshaut führen kann. Bei der herkömmlichen Methode werden die Wirkstofftröpfchen zudem nicht fein genug zerstäubt, sodass sie zumeist nicht in alle Ecken der Atemwege oder der Bronchien, geschweige denn bis in die Lunge gelangen können.

Gerade bei Kleinkindern und Babys ist eine Inhalation äußerst schwierig. Hier kann als Alternative das Kind bei einer Erkältung entweder mit einem passenden Wirkstoff eingerieben werden oder aber, der Wirkstoff wird dem Badewasser hinzugegeben. In jedem Fall ist für solche Situationen der Kinderarzt zu befragen. In den meisten Fällen hilft bei Kindern eine äußerliche Anwendung der verschiedenen Hausmittel als Brustwickel oder in Salbenform oder andere pflanzliche Produkte.

Wenn das Kind jedoch unter Asthma leidet und inhalieren muss, dann sollte das Mundstück bzw. die Maske nicht direkt auf dem Gesicht aufgesetzt werden, sondern in einiger Entfernung gehalten werden. Zudem ist eine Ablenkung in jedem Fall angeraten.

Ansonsten helfen oftmals Luftbefeuchter, wenn die Schleimhäute gereizt sind und eine gute Lüftung der Wohnräume, damit die Heizungsluft nicht zu trocken wird. Wer krankheitsbedingt inhalieren muss, der kann und sollte auf den passenden Inhalator nicht verzichten.

Weiterführende Links und Quellen

1. https://www.respimat.de/respimat/geschichte.htm
2. https://de.wikipedia.org/wiki/Inhalator
3. http://www.richtig-inhalieren.de/ratgeber-inhalieren/arten-von-inhalatoren-mit-erklaerung-funktionsweise/
4. http://www.richtig-inhalieren.de/ratgeber-inhalieren/inhalieren-bei-asthma/
5. http://www.preis.de/katalog/Inhalator-Zubehoer/7,3360,5658,3519,3529.html
6. http://www.gesundheitsfrage.net/frage/sollte-man-sich-inhalatoren-immer-ausleihen-oder-selbst-kaufen
7. https://www.erkaeltet.info/husten/reizhusten/behandlung/hausmittel/anwendungen/inhalieren/

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