Suche
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type

Kompressionsstrümpfe Test 2017 • Die 10 besten Kompressionsstrümpfe im Vergleich

Bei geschwollenen Beinen und Füßen sorgen Kompressionsstrümpfe für Abhilfe. Für eine Bestenliste hat unser Team nach Lesung unzähliger Tests, Vergleiche und Kundenmeinungen im Internet die besten Strümpfe herausgefiltert und Bewertungen für Materialien, Marke, Farben u.v.m. eingefügt.

Kompressionsstrümpfe Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 BeFit24 Geschlossene medizinische KompressionsstrümpfeSPORT KOMPRESSIONSSTRUMPF under pressure RUNATTACKKOMPRESSIONS STRÜMPFE Stütz Strümpfe AGKompressionsstrümpfe von DANISH ENDURANCEVitasox StützkniestrümpfeKompressionsstrümpfe UnisexUncleHu Kompressionsstrümpfe zum Laufen2 PAAR KompressionsstrümpfeSoxego Kompressionssocken1 / 2 / 4 Paar Stützstrümpfe Reisestrümpfe

BeFit24 Geschlossene medizinische Kompressionsstrümpfe

SPORT KOMPRESSIONSSTRUMPF under pressure RUNATTACK

KOMPRESSIONS STRÜMPFE Stütz Strümpfe AG


Kompressionsstrümpfe von DANISH ENDURANCE


Vitasox Stützkniestrümpfe


Kompressionsstrümpfe Unisex

UncleHu Kompressionsstrümpfe zum Laufen

2 PAAR Kompressionsstrümpfe

Soxego Kompressionssocken

1 / 2 / 4 Paar Stützstrümpfe Reisestrümpfe

 Bewertung 1,1 1,2 1,3 1,5 1,7 1,8 2,0 2,2 2,3 2,5
MarkeBeFit24under pressure soxTonus ElastDANISH ENDURANCEVITASOXBeMaxx FitnessUncleHut4mSOXEGOsockenkauf24
Material20% Polyamid | 80 % Lycra85% Polyamid | 15 % Elastan80% Polyamid | 20 % Lycra95% Polyamide | 5% Elastan60% Baumwolle | 26% Elasthan | 11% Polyester | 3% Polyamid82% Polyamid | 18% Elasthank.A.65% Baumwolle | 3% Elastan | 32% Polyamid76% Polyamide | 10% Lycra Elastan | 8% PPL | 6% Cordura65% Baumwolle | 32% Polyamid | 3% Elasthan
KompressionsklasseKKL 2KKL 2-3KKL 2KKL 1KKL 2k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.
In verschiedenen Farben erhältlichGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Haken
Für DamenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Für HerrenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • Noppen ver­hin­dern Her­un­ter­rut­schen
  • Hilft bei Krampfadern und ähnlichen Beschwerden


  • weniger Verletzungsgefahr und bessere Stabilisation
  • Polsterung im Knöchel- und Rissbereich


  • Flache Nähte sichern Tragekomfort
  • Der Oberrand des Strumpfes hat einen silikonbesetzten Haftrand
  • Optimale Kompression


  • sehr angenehmen Passform
  • gepolstertes Fußbett
  • text


  • verbessert und beschleunigt die Durchblutung
  • keine unangenehmen Druckstellen an den Zehen
  • im 2er, 4er oder 6er Pack erhältlich


  • hochwertig, langlebig und effektiv
  • eingearbeitete Ringbandagen sorgen für die perfekte Passform
  • Polsterung im Fersen- und Zehenbereich


  • erstklassige Verarbeitung
  • Polsterung verhindert Blasenbildung


  • Spitze handgekettelt
  • sitzen gut und verrutschen nicht


  • optimale Polsterung
  • ergonomische Passform
  • Lüftungskanäle


  • optimal für langes Sitzen
  • sorgt für eine optimale Blutzirkulation

Komfort
Preis- / Leistung
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
Preisvergleich
Große Auswahl an Kompressionsstrümpfe zu günstigen Preisen auf Amazon.DE
Große Auswahl an Markenprodukten Sichere Bezahlung & Käuferschutz Kostenlose Lieferung ab 29 Euro

 Kompressionsstrümpfe Bestseller jetzt auf Amazon ansehen & sparen!

Was sind Kompressionsstrümpfe?

Die Definition der Kompressionsstrümpfe ist bereits im Begriff selbst enthalten. Diese Spezialstrümpfe sind ein wichtiges Element im Rahmen einer Kompressionstherapie. Bei einer solchen Behandlung geht es darum, die Blutzirkulation und auch die Fließgeschwindigkeit des Wassers zu beschleunigen. Die Kompressionsstrümpfe aus unserem Test sind so beschaffen, dass sie mit ihrem örtlichen Druck die Durchblutung im Bein aktivieren. Durch ihre ständige Auswirkung von Druck verengen sich die Gefäße, woraufhin sich die Venenklappen leichter schließen. Gleichzeitig erhält die Muskelpumpe eine Unterstützung.

Durch die Stützkraft wird außerdem die nicht mehr optimale Elastizität des Gewebes zu einem gewissen Anteil ersetzt. Um den erhöhten Druck herzustellen, kommen nicht nur die Testsieger der Kompressionsstrümpfe zum Einsatz. Teilweise werden auch Bandagen oder Kompressionsbinden bei einer Therapie verwendet.

Mit dem Begriff Kompression wird auf das Zusammendrücken und Verdichten Bezug genommen. Hier zeigt sich die Verwandtschaft der Kompressionsstrümpfe mit Stützstrümpfen. Allerdings trägt man die Stützstrümpfe eher als vorbeugende Maßnahme, zum Beispiel auf einer längeren Reise, während die Kompressionsstrümpfe auf medizinischen Rat hin zum Einsatz kommen. Personen mit bestimmten Krankheitsbildern erhalten daher eine entsprechende Empfehlung ihres Arztes und können sich beim Kauf der Kompressionsartikel an den Hinweisen des Mediziners orientieren.

Wie funktioniert ein Kompressionsstrumpf?

Mit den Kompressionsstrümpfen aus dem Test 2017 ist es möglich, die Durchblutung in den Beinen gezielt zu unterstützen. Durch ihre innovative Wirkungsweise üben die Kompressionsstrümpfe einen ständigen Druck auf das betroffene Gewebe aus. Das führt zur Aktivierung der Durchblutung, wobei besonders der Rückfluss beim Blutkreislauf in Richtung Herz verbessert wird. Unter anderem eignen sich die Kompressionsstrümpfe daher gut für Reisen, auf denen man sich kaum bewegt, also beispielsweise für mehrstündige Autofahrten, Busreisen oder Flüge.

Wer an Venenthrombose oder Krampfadern in den Beinen leidet, der fühlt sich deutlich leistungsfähiger beim Tragen von Kompressionsstrümpfen. Die Beine erholen sich besser nach einer Belastung und eventuellen Durchblutungsbeschwerden wird von Anfang an vorgebeugt. Trotz ihrer ausgereiften Funktion sind die Kompressions- und Stützstrümpfe von heute sehr viel modischer als früher. Man braucht bei den medizinischen Strumpfartikeln also nicht auf eine elegante Optik zu verzichten.

Mit dem Denier-Wert, der unter dem Kürzel bekannt ist, wird die Stützklasse angezeigt. Mit ansteigender den-Zahl erhöht sich also die Stützfähigkeit. Die Qualitäten reichen von einer leicht vitalisierenden Wirkung bis zu einer kräftigen Unterstützung. Welche Kompressionsstrümpfe aus unserem Test für den jeweiligen Bedarf infrage kommen, darüber können sich die Betroffenen bei ihrem Arzt oder im Sanitätshaus informieren.

Bei den medizinischen Kompressionsstrümpfen und –strumpfhosen gibt es vier Kompressions-Klassifizierungen. Je nachdem, wie viel Unterstützung die Beinvenen benötigen, kann man also die geeignete Kompressionsstärke auswählen. Dadurch lässt sich das ungewünschte Anschwellen der Füße, Knöchel und Beine verhindern. Da die innovativen Strumpfartikel der heutigen Zeit deutlich attraktiver aussehen als die früheren Stützstrümpfe, kann man also selbstbewusst sein schön bestrumpftes Bein zeigen. Die Kompressionsstrümpfe stehen für Frauen und Männer zur Verfügung, in verschiedenen Längen und teilweise auch mit Spezialfunktionen. So gibt es beispielsweise auch Kompressionsartikel für schwangere Frauen, die mit geschwollenen Beinen zu kämpfen haben.

Laut Statistik leidet fast jeder vierte Deutsche zwischen 18 und 79 Jahren unter Krampfadern. Des Weiteren klagen viele über andere Probleme mit den Beinvenen. Durch die hochklassigen Kompressionsstrümpfe, die wir einem detaillierten Test unterzogen haben, lassen sich diese Beschwerden minimieren. Dafür muss man nicht unbedingt auf die Verordnung des Arztes warten. Im Geschäft sowie im Internet können die Verbraucher auch ohne ärztliches Rezept die zweckmäßigen und modernen Kompressionsstrümpfe kaufen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Generell sind Frauen häufiger als Männer von geschwollenen Beinen betroffen. Das liegt daran, dass sie ein schwächeres Bindegewebe haben. In einigen Bereichen steigt die Gefahr einer Thrombose, beispielsweise wenn man lange unbeweglich sitzt. Darum ist es sinnvoll, auf mehrstündigen Reisen Kompressionsstrümpfe zu tragen.

Es gibt aber auch andere Anwendungsgebiete für die Kompressionsstrümpfe aus unserem Test. Sie werden von Schwangeren getragen, die vor allem in der warmen Jahreszeit sehr anfällig für Schwellungen in den Füßen und Beinen sind. Der Grund dafür sind die Venen, die sich bei Hitze erweitern. Auch für sportlich aktive Menschen gibt es Strümpfe mit Kompressionseffekt. Diese kurbeln die Durchblutung in den Beinen an und sorgen so für ein besseres Durchhaltevermögen.

Häufig werden die Kompressionsstrümpfe und Kompressionsstrumpfhosen von einem Arzt empfohlen. In einem solchen Fall handelt es sich um die bewährte Kompressionstherapie, die dabei helfen soll, bestimmte Krankheitsbilder und Beschwerden zu bekämpfen.

Unter anderem helfen die Kompressionsstrümpfe dabei, Ödeme zu verringern. Bei diesen Ödemen handelt es sich um Flüssigkeitseinlagerungen, die sich in Form von Schwellungen zeigen. Die Kompression mindert die Ansammlung des Wassers und ist somit eine effektive Hilfe.

Um weiter ins Detail zu gehen, möchten wir die Lymphödeme näher betrachten. Diese existieren als primäre sowie als sekundäre Lymphödeme. Die primären Lymphödeme werden dadurch verursacht, dass ein paar Lymphödeme bereits bei der Geburt nicht vorhanden sind. Die häufigere Variante ist das sekundäre Lymphödem. Dieses entsteht durch die Schädigung von Lymphgefäße, beispielsweise durch Unfälle, Entzündungskrankheiten, Tumore oder Operationen. Als Extremform der Lymphödeme gilt die Krankheit Elephantiasis. Diese lässt sich weder durch eine Kompressionstherapie noch durch Sport behandeln.

Das sogenannte Lipödem wird auch Reiterhosensyndrom genannt. Dieser Begriff steht für die Ansammlung von Fettgewebe im Bereich von Hüfte und Oberschenkel, oft auch an den Oberarmen. Im späteren Verlauf können auch die Unterschenkel davon betroffen sein.

Für Menschen mit einem Venenleiden werden die Kompressionsstrümpfe ebenfalls eingesetzt. Bei einer solchen venösen Stauung bzw. Insuffizienz liegt eine Abflussbehinderung der Gefäße vor. Das beeinträchtigt die Mikrozirkulation und kann zu schweren Venenveränderungen und auch zu Hautirritationen führen.

In der Sommerzeit wird häufig über Wasser in den Beinen geklagt. Durch die Erweiterung der Venen bei den warmen Temperaturen sinkt der Blutdruck beim Rückfluss zum Herzen ab. In der Folge gelangt die Flüssigkeit aus den Blutgefäßen in das benachbarte Gewebe, sodass die ungewünschten Schwellungen entstehen.

Je nach Beschwerde und Schwellungsgrad kann man die Klasse der Kompressionsstrümpfe individuell auswählen. Bei den frei erhältlichen Modellen handelt es sich typischerweise um die Kompressionsklasse 1 oder 2. Diese reichen im Allgemeinen für die hitzebedingten Schwellungen aus. Wer Kompressionsstrümpfe in Klasse 3 oder 4 sucht, der sollte sich von seinem Arzt beraten lassen und sich über die detaillierten Eigenschaften der Kompressionstherapie informieren.

Die Vorteile der Kompressionsstrümpfe aus unserem Test bewähren sich noch in einigen anderen Fällen. Unter anderem eignen sie sich, abhängig von der Kompressionsklasse, für Ulcus cruris. Für diese chronische Wunde, die sich zumeist innen am Unterschenkel befindet, gibt es auch speziell entwickelte Ulkusstrümpfe. Bevor diese Spezialstrümpfe erfunden wurden, erhielten die betroffenen Patienten eine Kompressionsversorgung mit Binden. Häufig bestehen die aktuell verwendeten Ulkus-Strumfsysteme aus zwei einzelnen Strümpfen, die man übereinander anzieht. Gemeinsam haben sie die Kompressionsklasse 3. Um das Anziehen zu erleichtern, lässt sich der obere Strumpf bei vielen Ausführungen mit einem Reißverschluss öffnen und schließen.

Im Anschluss an eine Thrombose kommt es vor allem im Knöchelbereich zu einem dauerhaft hohen Druck. Die beeinträchtigte Venenfunktion führt dazu, dass dieser Druck auch an die kleinen Hautgefäße weitergegeben wird. Um das zu verhindern, braucht man einen Gegendruck, der von außen kommt. Genau hier kommen die von uns getesteten Kompressionsstrümpfe zur Anwendung. Zunächst sorgen sie relativ schnell für eine Linderung der Beschwerden und für den Rückgang der Schwellung. Auf lange Sicht lassen sich mit den Strümpfen krankhafte Veränderungen der Haut vermeiden. Auch das offene Bein ist durch das Tragen der Kompressionsstrümpfe kein Thema mehr. Meistens muss man einen solchen Strumpf mit Kompressionswirkung nur tagsüber tragen. Damit er perfekt passt, ist eine individuelle Anpassung im Fachgeschäft nötig. Im Abstand von etwa sechs Monaten erhält man eine neue ärztliche Verordnung für den Kompressionsstrumpf, der meistens bis zur Wade reicht. Für eine tiefe Beinvenenthrombose wird normalerweise die Klasse 2 gewählt.

Die Prophylaxe ist ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet der Kompressionsstrümpfe. Um eine Reisethrombose zu vermeiden oder um die müden Beine bei der Ausübung eines stehenden Berufes fit zu halten, eignen sich schon die Kompressionsstrümpfe der Klasse 1.

Im Rahmen einer Nachbehandlung kann die Kompressionstherapie ebenfalls eine Rolle spielen. Das kann nach einer OP der Fall sein, zum Beispiel, wenn man einen Gipsverband tragen muss. Für diesen Zweck gibt es medizinische Thromboseprophylaxestrümpfe, die einen optimierten Druckverlauf fördern. Zur medizinischen Wirkung dieser Spezialstrümpfe gibt es bisher keine Evidenz. Allerdings befasst sich die Deutsche Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung seit einigen Jahren intensiv mit diesem Thema. Die Effizienz der Thromboseprophylaxestrümpfe steht also weiterhin auf dem Prüfstand.

Eins lässt sich bei dem detaillierten Test der Kompressionsstrümpfe jedenfalls feststellen: Mit dem Druckaufbau fördern sie die Durchblutung und haben somit eine positive Wirkung auf das gesamte Befinden der Betroffenen. Im Alltag oder auf Reisen, mit medizinischer Empfehlung oder beim Direktkauf ohne ärztliche Beratung, in den Kompressionsstrümpfen fühlt man sich einfach wohler.

Welche Arten von Kompressionsstrümpfen gibt es?

Schon bei den zahlreichen Anwendungsbereichen fällt auf, wie unterschiedlich die Kompressionsstrümpfe sind. Im Folgenden möchten wir den interessierten Kunden noch ein paar Details zu den Unterscheidungsmerkmalen liefern.

Die Wadenstrümpfe mit Kompressionswirkung für den Sport dienen hauptsächlich der Vorbeugung. Sie sollen die Muskeln dabei unterstützen, sich im Anschluss an das Training zu regenerieren. Vor allem beim Laufen kommen die diversen Kompressionsstrümpfe aus unserem Test zum Einsatz. Typischerweise sind die großen Sporthersteller für die Entwicklung dieser Aktiv-Strümpfe verantwortlich. Darum haben sie sich bereits als zuverlässige Funktions-Accessoires bewährt. Sie sind jedoch relativ dick, sodass sie vielen Sportlern zu warm sind. Zudem lassen sie die Beine dicker aussehen.

Für die medizinischen Strümpfe benötigt man keine ausdrückliche ärztliche Verschreibung, allerdings haben diese Modelle oft einen hohen Kaufpreis. In unserem Testvergleich der Kompressionsstrümpfe haben wir festgestellt, dass die Modelle mit starker Kompression oft nur im Fachhandel bestellt werden können. Bei einer ärztlichen Verschreibung, beispielsweise wenn ein Lymphödem vorliegt, dann übernimmt die Krankenversicherung die Kosten für die medizinischen Kompressionsstrümpfe. Auch andere Erkrankungen oder eine attestierte Gewebeschwäche werden durch den Arzt attestiert, sodass die Krankenkasse die notwendigen Kompressionsstrümpfe bezahlt.

Ohnehin ist es sinnvoll, sich mit den Venenbeschwerden an den Arzt zu wenden. Dieser kann seinen Patienten alle wichtigen Infos zum Grad der Flüssigkeitseinlagerung geben und die richtige Stützstrumpfklasse empfehlen.

Manchmal ist der Eindruck von dicken Beinen ganz subjektiv, sodass man selbst vielleicht zu einer falschen Kompressionsklasse greifen würde. Gerade wenn es sich um unregelmäßig auftretende Beschwerden handelt, reicht meistens eine niedrige Klassifizierung aus.

Thrombosestrümpfe für Reisen erhält man nicht nur im Fachhandel, sondern auch in vielen anderen Geschäften. Inzwischen kaufen immer mehr Menschen vorsorglich ein Paar Stütz- oder Kompressionsstrümpfe, um sicherzugehen, dass sie keine dicken Beine im Flugzeug oder auf der Autofahrt bekommen. Gerade wenn man etwas beengt sitzt und sich kaum bewegt, kann der Blutkreislauf gestört werden. Einfach ausgedrückt: Das Blut sackt nach unten und kann nicht ausreichend wieder in Richtung Herz gepumpt werden. Genau dadurch entstehen die Schwellungen, die zu einem unangenehmen Druckgefühl führen. Selbst die Menschen, die im Normalfall keine Stützstrümpfe benötigen, möchten sich gegen solche Beschwerden wappnen. Schaden können die Strümpfe mit niedrigem Kompressionswert nicht.

Die Vorteile von Kompressionsstrümpfen:

  • Die niedrigeren Kompressionsklassen sind rezeptfrei zu kaufen,
  • sichere Vorbeugung gegen Thrombose,
  • zuverlässige Unterstützung bei vielen Venenbeschwerden,
  • wiederholt einzusetzen,
  • gute Haltbarkeit (abhängig von Qualität und Einsatz).

Die Nachteile:

  • Abhängig vom gewünschten Kompressionsgrad nur mit ärztlichem Rezept erhältlich,
  • oft umständliches Anziehen,
  • im Allgemeinen manuelle Wäsche nötig.

So haben wir die Kompressionsstrümpfe getestet

Um festzustellen, welche Kompressionsstrümpfe für den persönlichen Bedarf geeignet ist, sollte man nicht nur die Kompressionsklasse überprüfen. Darum haben wir uns in dem Test der Kompressionsstrümpfe auch mit anderen Eigenschaften befasst. Je nach gesundheitlicher Veranlagung kommen Strümpfe mit nur geringer Stützkraft zum Einsatz oder medizinische Kompressionsstrümpfe für die gezielte Therapie. Im Kompressionsstrümpfe Test von 2017 haben wir die Stützstrümpfe nur am Rande gecheckt.

Die Kompressionsklasse

Besonders entscheidend bei der Auswahl der Kompressionsstrümpfe ist die Kompressionsklasse. Diese ist auch unter dem Kürzel KKl bekannt. Die GZG-Norm legt vier Klassen fest, die von KKl I bis KKl IV reichen. Mit dieser Kennzeichnung wird die Güte der verschiedenen Kompressionsstrümpfe eindeutig gekennzeichnet. Mit ansteigender KKl erhöht sich die Kompressionswirkung der Strümpfe. Welche Klasse für den individuellen Fall die richtige ist, richtet sich nach der Ödembelastung und dem Bindegewebe. Für Personen, die sich für eine Reise ausrüsten möchten, sowie für schwangere Frauen reichen meistens die Kompressionsstrümpfe der Klasse I.

Die Dicke

Wer das erste Mal Kompressionsstrümpfe kauft, wird feststellen, dass diese deutlich fester und dicker sind als die sonst verwendeten Nylonstrümpfe.
Das heißt, dass die Kompressionsstrümpfe im Gegensatz zu den Nylonwaren blickdicht sind. Rötungen und andere unschöne Stellen an den Beinen sind durch die Kompressionsstrümpfe also nicht mehr zu sehen. Sicherlich ist das ein wesentlicher Grund dafür, dass Frauen kein Problem mit den Kompressionsstrumpfhosen und –strümpfen haben, wenn sie Kleider oder Röcke tragen. Sie zeigen sogar gerne die bestrumpften Beine, auch wenn die Kompressionsstrümpfe etwas auftragen. Lediglich bei heißen Sommertemperaturen fühlen sich die Träger der dicken Strümpfe etwas unwohl, weil es durch das dicke Material an den Beinen sehr warm werden kann.

Die Länge

Bei den medizinischen Kompressionsstrümpfen gibt es mehrere Längen. Die GZG-Norm sieht insgesamt sieben Strumpflängen vor. Im Rahmen einer Kompressionstherapie handelt es sich häufig um Unterschenkel-Kompressionsstrümpfe, die maximal bis zum Knie reichen. Wenn jedoch auch die Oberschenkel von den Schwellungen betroffen sind, benötigt man die entsprechend längeren Oberschenkel-Kompressionsstrümpfe oder Kompressionsstrumpfhosen. Wichtig ist, dass die Ferse der Strümpfe genug Elastizität hat, um weder Falten zu bilden noch in die Haut einzuschneiden.

Die Farben

Häufig sind die Kompressionsstrumpfwaren in Hautfarbe erhältlich. So fallen sie am wenigsten auf und lassen sich gut mit den klassischen Nylonstrümpfen vergleichen. Auch die schwarzen Kompressionsstrümpfe sind beliebt, denn sie wirken optisch ein wenig schlanker und lassen viel Spielraum bei farblichen Kombinationen. Es gibt auch weitere Farben und auch gemusterte Kompressionsstrümpfe. Vor allem die sportlichen Stützstrümpfe können von einem auffälligeren Design gekennzeichnet werden. Die Auswahl der Kompressionsstrümpfe sollte man allerdings nicht vom Farbton abhängig machen, denn im Vordergrund stehen die Funktionalität und die Kompressionsklasse.

Worauf muss ich beim Kauf von Kompressionsstrümpfen achten?

Für welche Kompressionsstrümpfe man sich entscheidet, hängt vor allem von der jeweils benötigten Druckstärke ab. Zudem dürfen die Strümpfe weder in die Haut einschneiden noch rutschen. Wenn sie zu eng sitzen oder den falschen Schnitt haben, verursachen sie womöglich Schmerzen. Das muss unbedingt vermieden werden, schließlich sollen sich die Träger der Kompressionsstrümpfe wohlfühlen.

Die optimale Druckfunktionalität sollte über die gesamte Länge des Strumpfes gewährleistet sein. Hier geht es zunächst um die Auswahl der geeigneten Kompressionsklasse und der idealen Länge.

Um herauszufinden, welche Klasse man braucht, kann man sich an der folgenden Einteilung orientieren:

  • Die KKl I eignet sich für Menschen mit Beschwerden an den warmen Sommertagen, für Personen die viel sitzen sowie für schwangere Frauen. Auch für diejenigen, die mit einer beginnenden Veneninsuffizienz zu kämpfen haben, bieten sich die Kompressionsstrümpfe der Klasse I an.
  • Die Kompressionsklasse II kommt für Personen mit chronischer Veneninsuffizienz infrage und für schwangere Frauen mit etwas größeren Beschwerden.
  • Kompressionsstrümpfe der Klasse III empfiehlt der Arzt für Patienten mit Störungen in den Leit- und Muskelvenen. Auch kleinere Lymphödeme werden durch das Tragen dieser Kompressionsstrümpfe gelindert.
  • Die KKl IV wird zur Therapie von mittleren und starken Lipödemen empfohlen.

Die Klassifizierung beginnt bei 18,4 mmHg und steigt bis zu mehr als 59 mmHg an. Mit dieser Maßeinheit ist die Millimeter Quecksilbersäule gemeint, die in der medizinischen Diagnostik Aufschluss über den physikalischen Druck gibt. Unter anderen wird sie auch in der Blutdruckmessung verwendet. Wer unter starken Beinschwellungen leidet, der sollte sich von seinem Arzt beraten lassen. Dieser kann dann die entsprechende Empfehlung für die Klasse III oder IV geben. Auf der Basis dieser Einstufung kann man im Anschluss daran die geeigneten Kompressionsstrümpfe auswählen.

Neben der Kompressionsklasse zählt der Komfort, der durch die Hautfreundlichkeit der Strümpfe gewährleistet wird. Zudem wünschen sich die Patienten eine schöne Optik, damit die Kompressionsstrümpfe nicht gleich als solche zu erkennen sind. Modische Farben sorgen für eine gewisse Eleganz. Zudem sind die Hersteller daran interessiert, die Materialtechnologie zu optimieren. Auf diese Weise sollen die Kompressionsstrümpfe transparenter und etwas weicher werden. Das sieht besser aus und erleichtert zudem das Anziehen und Ausziehen.

Für den richtigen Halt sind die Testsieger der Kompressionsstrümpfe mit angenehm soften, weichen Bündchen ausgestattet. Diese engen nicht ein, sodass beim Ausziehen keine Druckstellen zu sehen sind. Durch die speziell verarbeitete Ferse, die oft eine doppelte Verstärkung hat, gibt es keine Probleme mit den Lieblingsschuhen, zudem lassen sich damit Falten verhindern. Noch bequemer werden die Kompressionsstrümpfe mit softem Strick im Zehenbereich. Die Füße und Zehen genießen also weiterhin ihre Beweglichkeit.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Grundsätzlich kann man zwei Branchen erkennen, aus denen die Hersteller der Kompressionsstrümpfe kommen. Zum Einen handelt es sich um die Unternehmen für medizinische und therapeutische Waren, zum anderen haben die Strumpfhersteller diverse Artikel im Programm. In unserem Test der medizinischen Kompressionsstrümpfe haben wir Produkte von Jobst und Mediven untersucht. Auch Kunert, Gilofa und Ecosana gehören zu den wichtigen Marken in dem Bereich.

Weitere Qualitätshersteller sind Bauerfeind, Compressana und Belsana. Viele dieser Unternehmen engagieren sich bereits seit mehreren Jahrzehnten für die Verbesserung von Venenbeschwerden und haben sich auf die Stütz- und Kompressionsstrümpfe fokussiert. Auf diese Weise helfen die Marken dabei, Probleme mit den Beinen zu lindern, sei es nur vorübergehend auf einer Reise oder dauerhaft während einer Kompressionstherapie.

Sportmarken wie adidas, Asics und Nike bieten außerdem spezielle Kompressionsstrümpfe für den Sport an. Diese dienen unter anderem der Leistungsförderung, können aber ebenfalls als Reisestrümpfe getragen werden.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Kompressionsstrümpfe am besten?

Wer vom Arzt Kompressionsstrümpfe verordnet bekommt, der wendet sich meistens an den Fachhandel. Das kann ein Ladengeschäft für Medizinbedarf sein oder ein Online-Händler. Viele Kunden wünschen sich gerade beim Erstkauf von Kompressionsstrümpfen einen direkten Ansprechpartner und entscheiden sich deshalb für den Fachhändler vor Ort. Dieser berät und erklärt, allerdings muss man damit rechnen, dass die gewünschten Strümpfe in der richtigen Kompressionsklasse gerade nicht im Lager sind. Sie müssen bestellt werden, sodass man ein zweites Mal das Geschäft aufsuchen muss.

Bei der Suche im Internet braucht man auf die Beratung nicht zu verzichten: Hier läuft sie telefonisch, per Mail oder Chat ab. Falls die gesuchten Kompressionsstrümpfe zurzeit nicht lieferbar sein sollten, kann der Service meistens genau sagen, wann sie wieder erhältlich sind.

Wer möchte, kann sich bei Bedarf direkt an die Hersteller wenden. Diese haben auf ihrer eigenen Homepage oft einen Online-Shop oder weisen auf die kooperierenden Händler hin. Im Internet gibt es außerdem die übersichtlichen Vergleichsportale. Diese helfen bei der Suche und beim Filtern der unterschiedlichen Kompressionsstrümpfe. Zudem zeigen sie innerhalb von Sekunden an, wo die ausgewählten Strümpfe besonders preiswert sind.

Bei einer Reklamation sind die Online-Händler im Allgemeinen sehr kulant. Ein Anruf oder eine Mail reicht aus, um die Rücksendung oder einen Umtausch in die Wege zu leiten. Entweder bestellt man gleich die Ersatzstrümpfe oder man lässt sich das Geld zurückerstatten.

Die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten und die kurzen Lieferfristen sind zwei weitere Vorteile bei der Online-Bestellung. Damit ist der Internet-Kauf eine sichere Sache, unabhängig davon, wie die individuellen Umstände sind und aus welchem Grund man die Kompressionsstrümpfe benötigt.

Wissenswertes & Ratgeber

In unserem Kompressionsstrümpfe Test 2017, der als Kaufratgeber funktionieren soll, haben wir uns mit den Grundlagen der Kompressionsversorgung befasst. Die verschiedenen Strumpflängen und Druckstärken orientieren sich an den besonderen Wünschen der betroffenen Personen. Schwangere haben beispielsweise ganz andere Ansprüche als Männer mit Venenproblemen.

Früher war das Tragen von Kompressionsstrümpfen eher unangenehm, doch inzwischen bereitet es kaum noch Probleme. Das liegt daran, dass diese Spezialstrümpfe perfekt angepasst werden. Im ersten Moment mag der Druck noch ungewohnt sein, doch die erleichternde Wirkung spürt man schon sehr schnell. In der Folge fühlen sich die Beine leichter an. Allerdings ist es unverzichtbar, die genauen Eigenschaften zu prüfen und sich für die richtige Qualität zu entscheiden. So sind Stützstrümpfe nicht mit den Kompressionsstrümpfen aus unserem Test zu vergleichen. Während die reinen Stützstrümpfe nur von Personen mit gesunden Venen eingesetzt werden, gibt es für das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen besondere Gründe. Darum braucht man für die Kompressionswaren ab der Klasse III eine ärztliche Verordnung und eine präzise Anpassung.

Die medizinischen Indikationen für Kompressionsstrümpfe sind meistens Venenerkrankungen, doch gerade die geringeren Kompressionsklassen eignen sich auch als Prophylaxe. Unter anderem können die medizinisch verordneten Kompressionsstrümpfe als eine Art Basistherapie getragen werden, um eine Verschlechterung der symptomatischen Beschwerden zu verhindern. So kann man die Gefahr einer Thrombose deutlich senken, indem man die Kompressionsstrümpfe trägt. Gleichzeitig sinkt das Risiko, dass sich Ödeme oder Krampfadern bilden.

Wer solche gesundheitlichen Probleme hat, der muss meistens sein ganzes weiteres Leben Kompressionsstrümpfe tragen. In der Regel bilden sich die Erkrankungen in den Venen nicht zurück. Beim Arzt erfährt man mehr über die Therapiechancen und eine gesundheitsbewusste Lebensweise.

Diejenigen, die auf der Suche nach Stütz- und Reisestrümpfen sind, können sich an den Sockengrößen orientieren. Im Gegensatz dazu braucht man für die Auswahl von medizinischen Kompressionsstrümpfen den genauen Grad der Klassifizierung und meistens eine individuelle Anpassung an die Beinform.

Die Geschichte der Kompressionsstrümpfe

Die ersten Kompressionsstrümpfe wurden in den 1950er Jahren auf dem Markt präsentiert. Zu den Vorreitern gehört das Unternehmen Jobst, das in den USA gegründet wurde. Als Maschinenbauingenieur tüftelte Conrad Jobst an speziellen Strümpfen, die die Beschwerden von venösen Beschwerden lindern sollten. Bald darauf entwickelten auch andere Unternehmen wie ELBEO hochwertige Stützstrümpfe, die später durch medizinische Kompressionsstrümpfe ergänzt wurden. Unter anderem wurden Ready-to-Wear-Modelle vorgestellt sowie Spezialanfertigungen für die Versorgung nach chirurgischen Eingriffen und Thromboseprophylaxestrümpfe. In den 1960er Jahren wurden die Stütz- und Kompressionsstrümpfe immer bequemer und auch attraktiver.

In den folgenden Jahrzehnten verbesserte sich nicht nur der Komfort, sondern es gab auch immer mehr Formen und Längen. Sondermodelle kamen hinzu und viele Hersteller präsentierten bald eine Einteilung in mehrere Kompressionsklassen. Das war ein wichtiger Schritt, um die Kompressionsstrümpfe individuell an die jeweiligen Beschwerden anpassen zu können, sei es zur Anwendung bei der Vorsorge oder im Anschluss an eine Thrombose. Der optimierte Tragekomfort wurde außerdem durch neue Lösungen für das leichtere Anziehen begleitet.

Das erweiterte Strumpfsortiment und die Weiterentwicklung im medizinischen Bereich spielten bei den Markenunternehmen eine wesentliche Rolle. Bis heute arbeiten die Spezialisten daran, die präventiven Aspekte und die medizinischen Indikationen im Blick zu behalten und für jeden Fall eine ideale Kompressionslösung zu finden.

Schon früher waren es Krampfadern und Veneninsuffizienz, die das Tragen von Kompressionsstrümpfen erforderlich machten. Daran hat sich offensichtlich nur wenig geändert, allerdings sind die Ursachen für diese Leiden anders als vor 40 oder 30 Jahren.

Heutzutage bewegen sich die Menschen weniger und verbringen viel Zeit im Sitzen. So kommt es zu den Durchblutungsstörungen in den Beinen, die wiederum die Thrombosegefahr erhöhen.
Schon im jungen Erwachsenenalter können Venenbeschwerden auftreten, die sich mit dem Tragen von Kompressionsstrümpfen verringern lassen.

Im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten sehen die Kompressionsartikel inzwischen deutlich moderner aus. Die biedere Optik ist passé, stattdessen stehen die Kompressionsstrümpfe in schönen Designs zur Verfügung. Ein guter Grund, nicht erst auf die ärztliche Verordnung zu warten, sondern zur Vorsorge selbst ein paar Strümpfe der Klasse I zu kaufen. Für eine Reise oder für warme Sommertage ist das eine ideale Ergänzung des modischen Outfits.

Im Vergleich zu den früheren Kompressionsstrümpfen haben die Artikel von heute auch bessere Eigenschaften. Hierbei steht nicht allein der Kompressionsgrad im Mittelpunkt. Auch die optimierte Wirkung und die Abstimmung mit modernen Designs sorgen für eine große Beliebtheit der vielfältigen Kompressionsstrümpfe. Nicht zuletzt geht es um das breite Sortiment an Formen, die von Wadenkompressionsstrümpfen bis zu Oberschenkel-Kompressionsstrümpfen reichen. So fällt es leicht, die medizinisch bedingte Kompression auf die jeweilige Wetterlage und Situation abzustimmen.

Die innovative Qualität der Kompressionsstrümpfe fällt besonders auf, wenn man die Produkte etwas älteren Datums damit vergleicht. Das Maschenbild ist gleichmäßiger geworden, die Bündchen sind weicher und das Material fühlt sich angenehm an. Teilweise haben die modernen Kompressionsstrümpfe eine verstärkte Sohlenpartie, andere punkten mit einem besonderen Fußkomfort oder einer atmungsaktiven und geruchsabsorbierenden Ausrüstung.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Kompressionsstrumpf

Um näher auf die Fakten einzugehen, haben wir uns im Test der Kompressionsstrümpfe unter anderem mit der Fadenqualität beschäftigt. Grundsätzlich bestehen diese Strümpfe aus einem Zweizugmaterial, das sich sowohl in der Länge als auch quer dehnen lässt. Früher verwendeten die Hersteller häufig eine Mischung aus Baumwolle und elastischen Chemiefasern wie Gummi. Bei den modernen Kompressionsstrümpfen kommen stattdessen vollsynthetische Fasern zum Einsatz, die sehr viel strapazierfähiger sind. Bei den nahtlosen Strümpfen wird das Rundstrickverfahren eingesetzt, doch auch die flachgestrickten Kompressionsstrümpfe haben ihre Anhänger. Diese erhalten ihre Röhrenform durch eine vertikale Naht. Bei diesem Verfahren ist eine präzise Abstimmung auf die Kontur der Beine möglich, allerdings ist die Optik nicht so dezent wie bei der Rundstrick-Variante.

Die flachgestrickten Strümpfe kommen vorwiegend bei stärkeren Beschwerden wie Ödemen zum Einsatz. Darum sind sie vor allem in den Kompressionsklassen II bis IV zu kaufen.

Wenn die Träger besondere Proportionen haben, so kann es nötig sein, die Kompressionsstrümpfe auf Maß anfertigen zu lassen. Hier sind beide Fertigungsarten – flachgestrickt und Rundstrick- möglich.

Die Kompressionsstrümpfe sind in folgenden Längen erhältlich:

knielang (AD), als Halbschenkel (AF) und bis zum Oberschenkel (AG). Zudem gibt es die Kompressionsstrumpfhosen. Teilweise haben sie eine offene Zehenspitze, außerdem unterscheiden sie sich in der Beschaffenheit des Oberrands. Hier kann ein Haftrand mit Silikon eingearbeitet sein. Eine andere Tragevariante funktioniert mit Strumpfhaltern.

Die diversen Modelle gibt es im Orthopädie-Bedarf, im Sanitätshaus sowie in der Apotheke. Grundsätzlich werden sie nur tagsüber, wenn man sitzt und steht, getragen. Abhängig von der Kompressionsklasse ist es nicht immer leicht, die funktionalen Strümpfe von Nylonware zu unterscheiden.

Durch das Tragen der Kompressionsstrümpfe aus unserem Test 2017 ist keine aktive Entstauung möglich. Das heißt, dass die Beine erst entstaut werden müssen, bevor man sie anzieht. Die Entstauung selbst erfolgt durch Kompressionsverbände. Anschließend sorgen die getesteten Kompressionsstrümpfe für die Unterstützung der Durchblutung und Muskelbewegung. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich die Verbraucher auch genügend bewegen. Ohne Bewegung haben die Kompressionsstrümpfe eine geringere Wirkung.

Damit die Durchblutung nicht gestört wird, muss der Knöcheldruckindex geprüft werden. Bei einem Wert von mindestens 0,8 KDI ist die Kompressionswirkung stark genug.

Personen, die unter der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) leiden, sollten zuerst ihren Arzt konsultieren, bevor sie mit einer Kompressionstherapie beginnen.

FAQ

Eignen sich Kompressionsstrümpfe für die Schwangerschaft?

Eignen sich Kompressionsstrümpfe für die Schwangerschaft?

In den späteren Monaten einer Schwangerschaft sind viele Frauen anfällig für geschwollene Beinen und deutlich sichtbare Venen. Die ungewünschten Krampfadern werden durch ein Hormon begünstigt, das Haut und Bindegewebe schwächt und zugleich die Venen weiter macht. So kommt es nicht nur zu schmerzhaften Beschwerden, sondern auch zu deutlich hervortretenden Venen.

Oft greifen schwangere Frauen schon in den ersten Monaten zu Stützstrümpfen, um das Risiko von Krampfadern und Schwellungen zu reduzieren. Immer häufiger kommen diese Strümpfe mit Druckfunktion zum Einsatz, und zwar auch noch in der Zeit nach der Entbindung. Mit Kompressionsstrümpfen der Klasse I oder II lassen sich schwere Beine vermeiden, zudem reduziert sich die Bildung von Krampfadern.

Wie lassen sich Schwellungen abbauen?

Wie lassen sich Schwellungen abbauen?

Um Schwellungen in den Beinen zu reduzieren, kann man noch etwas mehr tun als Kompressionsstrümpfe anziehen. Unter anderem hilft eine manuelle Lymphdrainage dabei, die Beine zu entstauen. Durch diese Massage werden die Waden wieder besser durchblutet. Außerdem hilf es, die Beine zwischendurch für eine Viertelstunde oder etwas länger hochzulegen.

Nicht nur im Sommer bekommt den Beinen eine Erfrischung gut. Kühlpads oder kalte Umschläge steigern das Wohlbefinden. Natürlich hilft auch Bewegung. Je mehr man die Beinmuskeln aktiviert, desto stärker werden die Gefäße und gleichzeitig die Flüssigkeit im Inneren zusammengedrückt. Schon das Wippen im Sitzen kann sich auf die Beinmuskulatur auswirken. Noch besser ist es, häufig aufzustehen und ein paar Schritte zu machen. Das Übereinanderschlagen der Beine hindert jedoch die natürliche Durchblutung.

Es ist zwar immer die Rede vom Wasser in den Beinen, doch das heißt nicht, dass man wenig trinken soll. Im Gegenteil: Die Mediziner empfehlen dringend, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Wie ziehe ich die Kompressionsstrümpfe an?

Wie ziehe ich die Kompressionsstrümpfe an?

Im Allgemeinen sitzen Kompressionsstrümpfe sehr eng, darum kann das Anziehen einige Probleme bereiten. Wenn die Strümpfe jedoch zu weit sind, funktionieren sie nicht richtig, wie man in unserem Testvergleich nachlesen kann. Wenn die Strümpfe keinen Verschluss haben, dreht man sie am besten bis zum Fußteil auf links, zieht sie über den Fuß bis zur Ferse und stülpt sie Stück für Stück nach oben über die Wade und ggf. bis über das Knie, je nachdem, wie lang sie sind.

Einige Strümpfe sind mit einem Reißverschluss ausgestattet. Dieser sieht zwar nicht so schön aus, erleichtert aber das Anziehen. Meistens reicht er vom unteren Fußteil bis zum oberen Rand, sodass man den schlauchförmigen Strumpf um das Bein legen kann und den Verschluss von unten nach oben zuziehen kann.

Wie vermeide ich Probleme beim Anziehen?

Wie vermeide ich Probleme beim Anziehen?

Wer zum ersten Mal dicke Strümpfe mit Kompressionswirkung anzieht, dem rutscht das Material schnell durch die Finger. Abhängig von der Qualität der Kompressionsstrümpfe lassen sich diese leichter anziehen, wenn man dabei Noppenhandschuhe trägt. Dadurch wird das Material geschützt. Auf keinen Fall sollte man die Strümpfe am oberen Ende einschneiden. Das mag sich für die Betroffenen zwar bequemer anfühlen, doch die Kompressionswirkung geht dadurch verloren.

Auch eine Anziehhilfe kann nützlich sein. Diese erspart einem viel Kraft und Nerven, sodass man nach dem Anziehen der Kompressionsstrümpfe nicht gleich erschöpft ist.

Was tun, wenn die Kompressionsstrümpfe in den Standardgrößen nicht passen?

Was tun, wenn die Kompressionsstrümpfe in den Standardgrößen nicht passen?

Wenn man Probleme damit hat, passende Strümpfe zu finden, obwohl es so viele Größen und Kompressionsklassen gibt, ist eventuell eine Maßanfertigung nötig. Hierfür misst man den Beinumfang gleich morgens nach dem Aufstehen. Bei dem Abmessen werden auch minimale Abweichungen beim Beinmaß berücksichtigt. Entsprechend teuer können solche Spezialanfertigungen werden. Mit einer ärztlichen Bescheinigung erstattet die Krankenkasse zumindest einen Teil der Kosten.

Wie pflege und reinige ich die Kompressionsstrümpfe?

Wie pflege und reinige ich die Kompressionsstrümpfe?

Wegen der Hygiene sollte man die Kompressionsstrümpfe jeden Tag waschen. Nur so sind die Strumpfwaren immer frisch und behalten ihre Spannkraft. In der Produktbeschreibung erfahren die Benutzer alles über die richtige Pflege. Neben der Handwäsche wird teilweise auch der Schongang mit 30 Grad empfohlen. Wer zwei Paar Strümpfe besitzt, kann diese im Wechsel anziehen und waschen.

Wie lange halten die Kompressionsstrümpfe im Durchschnitt?

Wie lange halten die Kompressionsstrümpfe im Durchschnitt?

Die Haltbarkeit der Kompressionsstrümpfe aus unserem Test wird meistens mit sechs bis acht Monaten angegeben. Danach kann man sich vom Arzt das nächste Paar verschreiben lassen und gegebenenfalls erneut Maß nehmen, falls es in der Zwischenzeit zu figürlichen Veränderungen gekommen ist.

Warum juckt die Haut manchmal unter den Kompressionsstrümpfen?

Warum juckt die Haut manchmal unter den Kompressionsstrümpfen?

Wer die Strümpfe mit Kompressionseffekt den ganzen Tag über trägt, der spürt womöglich, wie die Haut an den Beinen austrocknet. Das führt zu einem unangenehmen Jucken. Eine Feuchtigkeitscreme hilft gegen diesen Effekt, allerdings sollte man sie nicht direkt vor dem Anziehen der Kompressionsstrümpfe auftragen. Besser ist es, die Beine abends einzucremen, bevor man zu Bett geht.

Bei Hautveränderungen und einem starken Juckreiz sollte man seinen Arzt aufsuchen. Dieser prüft die mögliche Ursache und empfiehlt gegebenenfalls andere Kompressionsprodukte.

Brauche ich für Kompressionsstrümpfe ein ärztliches Rezept?

Brauche ich für Kompressionsstrümpfe ein ärztliches Rezept?

Die Testsieger der Kompressionsstrümpfe sowie die einfacheren Modelle sind nicht verschreibungspflichtig, aber man kann sich von seinem Arzt zweimal jährlich eine entsprechende Verordnung schreiben lassen. Abhängig von der medizinischen Indikation übernimmt die Krankenversicherung die Kosten für die Kompressionsstrümpfe.

Darf ich Kompressionsstrümpfe selbst kürzen?

Darf ich Kompressionsstrümpfe selbst kürzen?

Einige Hersteller geben den Hinweis, dass ihre Kompressionsstrümpfe gekürzt werden können. Damit die Strumpfwaren trotzdem ihre Stabilität behalten, ist allerdings das Anbringen eines Haftbands erforderlich. Teilweise möchten die Betroffenen auch die Fußspitze entfernen. Davon wird üblicherweise abgeraten, denn durch das Kappen dieses Elements wird der Tragekomfort beeinflusst. Auch eine Änderung durch einen Fachmann ist unüblich, denn eine solche Extraanfertigung kostet viel Aufwand und ist entsprechend teuer.

Gibt es im Fußteil auch eine Kompressionswirkung?

Gibt es im Fußteil auch eine Kompressionswirkung?

Im Allgemeinen ist auch das Fußteil der Kompressionsstrümpfe mit der Druckfunktion ausgerüstet. Der Kompressionsgrad liegt jedoch nur bei etwa 60 % im Vergleich zum Druck im Knöchelbereich. Das liegt daran, dass der Druck am Fuß nicht von einem Schussfaden sichergestellt wird, wie es beim restlichen Strumpf der Fall ist. Stattdessen ist im Fußteil das Gestrick mit seiner Elastizität für die Kompression verantwortlich.

Nützliches Zubehör

Als Zubehör für die Kompressionsstrümpfe aus unserem Test gibt es nützliche Anziehhilfen. Diese unterstützen die Betroffenen bei dem Problem, mit dem vor allem die unerfahrenen Patienten zu kämpfen haben. Das Anziehen der diversen Kompressions- und Stützstrümpfe ist nicht leicht und erfordert einiges Geschick. Darum bieten die Hersteller der Kompressionswaren die entsprechenden Anziehhilfen an, die einem das ständige Abrutschen der Finger ersparen. Außerdem reduziert sich der Kraftaufwand enorm.

Neben den Anziehhilfen für Kompressionsstrümpfe gibt es spezielle Pflegeprodukte. Hierbei handelt es sich um Waschmittel sowie um Wäschebeutel. Diese Beutel werden für das Waschen in der Waschmaschine benötigt. Sie schützen die Strümpfe vor zu starken Beanspruchungen. Nach der Maschinenwäsche nimmt man die Kompressionsstrümpfe aus dem Beutel heraus und hängt sie zum Trocknen auf.

Für die Handwäsche der Strümpfe stehen neben dem Waschmittel auch Spezialhandschuhe zur Verfügung. Mit den entsprechenden Utensilien wird die Wäsche zum Kinderspiel. Oft ist das Waschzubehör als komplettes Set zu haben, sodass man die erforderlichen Dinge nicht separat kaufen muss.

Für die Pflege der Beine lohnt sich eine gezielte Hautpflege. Lotionen, Cremes und Balsams kann man unabhängig von den Kompressionswaren bestellen oder gleich im Sanitätsbedarf. Die Experten wissen, worauf es ankommt und welche Probleme auftauchen können, wenn man noch nicht an die Kompressionsstrümpfe gewöhnt ist. Deshalb helfen sie gerne mit sinnvollen Tipps weiter und zeigen den Kunden, welche Cremes sich besonders gut bewährt haben.

Im weiteren Sinne gehören auch Pads und Pflaster mit zum Pflegezubehör. Mit solchen Narbenpflastern kann man Verletzungen abdecken, bevor die Strümpfe selbst angezogen werden. Die Pflaster dienen vor allem als Wundschutz.

Ähnlich wie bei anderen Strumpfhosen und Strümpfen kann es zum Anhaften der Oberbekleidung auf dem Material kommen. Frauen vermeiden das, indem sie einen Unterrock über den Kompressionsstrümpfen und unter ihrem Rock oder Kleid tragen. Zudem sind abhängig von den geplanten Aktivitäten Schuheinlagen sinnvoll. Diese dienen als komfortable Ergänzung, sei es auf längeren Spaziergängen oder bei sportlichen Betätigungen.

Alternativen zu Kompressionsstrümpfen

Die klassischen Kompressionsstrümpfe aus unserem Test 2017 lassen sich nicht durch Stützstrümpfe ersetzen. Wer jedoch nur für die Reise vorsorgen möchte, für den reichen die Stützstrümpfe mit geringerer Druckwirkung aus. Wenn man unter einer Venenschwäche oder vergleichbaren Beschwerden leidet, geht es nicht ohne den speziellen Kompressionseffekt. Die schwächeren Stützstrümpfe eignen sich somit nur als vorbeugende Maßnahme. Sie kommen zum Einsatz, wenn man sich auf eine lange Phase Stillsitzen vorbereitet, beispielsweise auf eine Flugreise. Wer oft das Gefühl von dicken, geschwollenen Knöcheln oder Beinen hat, der sollte sich nicht immer nur mit den Stützstrümpfen zufriedengeben, sondern sich eingehend von einem Arzt untersuchen und beraten lassen.

Sportler greifen manchmal lieber zu festen Radlerhosen und Leggings. Diese lassen sich jedoch nur bedingt als Alternative zu Kompressionsstrümpfen tragen. Hier geht es auch wieder um die Kompressionsklasse bzw. über die aktivierende Wirkung der engen Bekleidung.

Gerade Frauen entscheiden sich bevorzugt für Kompressionsstrumpfhosen anstelle von Kompressionsstrümpfen. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, denn die Strumpfhosen funktionieren ebenso gut wie die Strümpfe, vorausgesetzt, dass der Kompressionsgrad stimmt. Bei einer Thrombose ist jedoch oft nur ein Bein betroffen, sodass die Strumpfhose sozusagen ein Zuviel ist.

Für Menschen, die viel wandern, gibt es außerdem Aktivsocken. Diese sind sozusagen die „kleine“ Alternative. Da sie nur bis zur Wade reichen, lassen sie sich relativ leicht anziehen. Sie sind außerdem sehr bequem und können auch durch ihre Funktionalität überzeugen. Allerdings bedeutet ihr Vorteil zugleich eine gewisse Einschränkung, denn dadurch, dass sie nicht so lang sind, können sie nur die Schwellungen in den Knöcheln lindern.

Weiterführende Links und Quellen

https://www.claravital.de/Kompressionsstruempfe

http://www.apotheken-umschau.de/Venen/Kompressionsstruempfe-So-gehen-Sie-richtig-damit-um-131765.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Kompressionsstrumpf

http://www.compressana.de/de/unternehmen.html

http://www.jobst.de/warum-jobst/pioniere-der-kompression.html

http://erfindungen.de/medizin/aktivsocken-statt-thrombosestruempfe/

https://www.yourhealthfit.de/kompressionsstruempfe/

https://www.medi.de/produkte/kompressionsstruempfe/

http://www.frings-apotheke.de/kompressionstherapie/ratgeber/rund-um-die-str%C3%BCmpfe/faq-h%C3%A4ufig-gestellte-fragen/?id=18356

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (678 Bewertungen. Durchschnitt: 4,59 von 5)
Loading...