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Sonnencreme Test 2017 • Die 10 besten Sonnencremes im Vergleich

Die Sonnencreme soll nicht nur die Haut pflegen, sondern vorrangig vor UV-Strahlung schützen.Unsere Redaktion hat nach Lesung diverser Vergleiche und Tests im Internet eine Bestenliste erstellt, die Bewertungen zu Hauttypen, Lichtschutzfaktoren, Menge, Marke und einiges mehr offeriert.

Sonnencreme Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Creme Solaire Dry TouchBaby SonnencremeSun Fluid Avène Sonnencreme Zeolith MED Sonnencreme Australian Gold SonnenschutzArtNaturals Sonnencreme Silk HydrationNIVEA SUN SonnensprayAmbre Solaire

Creme Solaire Dry Touch

Baby Sonnencreme

Sun Fluid


Avène Sonnencreme


Zeolith MED Sonnencreme


Australian Gold Sonnenschutz

ArtNaturals Sonnencreme

Silk Hydration

NIVEA SUN Sonnenspray

Ambre Solaire

 Bewertung 1,0 1,2 1,3 1,5 1,6 1,9 2,0 2,12,1 2,2
MarkeBiothermeco cosmeticsEucerinAveneZeolithAustralien GoldArtNaturalsHawaiian TropicBeierdorfGarnier
Gewicht/Menge50 ml50 ml50 ml50 ml100 ml237 ml177 ml180 ml200 ml200 ml
DarreichungsformCremeCremeCremeCremeCremeSprayCremeLotionSpraySpray
Lichtschutzfaktor3050 +5050251530305030
HauttypAlle HauttypenBabyhaut, empfindliche HautAlle HauttypenEmpfindliche Hautk.A.Alle HauttypenHalle HauttypenAlle HauttypenAlle HauttypenAlle Hauttypen
Wasserfestnicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • Zieht schnell ein
  • Keine fettigen Rückstände


  • Bio-Produkt
  • Gezielte Dosierung
  • Sofortiger Sonnenschutz


  • Zieht schnell ein
  • Ohne Parabene


  • Hervorragende Verträglichkeit
  • Hoher Schutz


  • Ohne Parabene
  • Zieht schnell ein


  • Zieht schnell ein
  • Optimaler Schutz


  • Zieht schnelle ein
  • Ohne fettige Rückstände
  • Bio-Produkt


  • Langanhaltend
  • Tropischer Duft


  • Frei von Paraffinen
  • Sofortiger Sonnenschutz


  • 100% transparent
  • Schnell aufzutragen
  • Schnelle einziehend

Komfort
Preis- / Leistung
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Was ist eine Sonnencreme?

Eine Sonnencreme ist ein nützliches Schutzmittel gegen die UV-Strahlung. Sie wird direkt auf der Haut verteilt und dient dazu, die Sonnenstrahlung zu verringern. Infolge einer zu hohen UV-Einwirkung kann es zu schmerzhaften Rötungen kommen: Neben dem eigentlichen Sonnenbrand entstehen womöglich Hitzebläschen und außerdem wird die Hautalterung begünstigt. Das Risiko von Hautkrebs steigt an, und zwar nicht nur bei den hellen Hauttypen. Um alle Sonnenanbeter vor diesen Gefahren zu schützen, wurde die klassische Sonnencreme entwickelt. Sie eignet sich für Kinder und Erwachsene und versorgt die Haut mit einem Lichtschutz. Mit dem jeweiligen Schutzfaktor bietet die Creme einen Komplettschutz vor den UV-A- und UV-B-Strahlen.

Die Empfehlungen zu den diversen Sonnencremes zeigen, dass man es auch mit dem Schutz eines solchen Produkts nicht mit dem Sonnenbaden übertreiben sollte. Je intensiver die Strahlung ist, desto größer sind die gesundheitlichen Gefahren. Die Sonnencreme allein ist also noch keine Garantie gegen Sonnenbrand.

Wie funktioniert eine Sonnencreme?

Der Sonnencreme Produktvergleich von 2017 verdeutlicht, wie diese Produkte funktionieren.

Durch die Cremes wird der natürliche Eigenschutz der Hautzellen unterstützt.
Dieser Eigenschutz entsteht durch die Pigmentbildung: Die Haut erhält eine gewisse Bräunung. Durch diesen Prozess sorgt der Körper selbst dafür, dass sich das Schutzsystem verstärkt. Mithilfe der Sonnencreme lässt sich die Schutzdauer noch einmal verlängern.

Wenn ein Sonnenschutzmittel aufgetragen wird, verbessert sich also der UV-Schutz. Das ist gerade bei den Cremes für Kinder ein wichtiges Merkmal, doch auch empfindliche Erwachsene dürfen nicht auf die pflegenden und schützenden Cremes verzichten.

Es gibt zwei Funktionsprinzipien bei den Sonnencremes aus unserem Test. Die physikalische Filterfunktion sorgt auf der Oberfläche der Haut für eine verstärkte Reflexion der UV-Strahlung. Das geschieht mithilfe von Partikeln aus Titandioxid, Zinkoxid oder ähnlichen Metalloxiden. Die winzigen Teilchen sind weiß und haben einen hohen Filterfaktor von über 30.

Sportler greifen manchmal zu Produkten, die besonders stark reflektieren. Dabei kann es sich um Zinkoxid handeln, das als Creme auf die Nase oder auf die Wangenknochen aufgetragen wird. So entsteht eine durchgängige, weiße Schicht, die das Sonnenlicht zurückwirft.

Sonnencremes mit chemischer Wirkung funktionieren anders: Sie wandeln die Sonnenstrahlen in Wärmeenergie um. Hier bilden die enthaltenen Substanzen zusammen mit der Haut einen Schutzfilm. Anstelle der Reflexion findet eine Umwandlung der Strahlung in gesundheitlich unbedenkliche Energie statt: Es entsteht harmlose Wärme. Zu erkennen ist eine solche Sonnencreme daran, dass einem nach dem Auftragen warm wird.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die hochwertigen Sonnencreme Vergleichssieger bieten für den ganzen Körper einen sicheren Sonnenschutz.
 So bleibt die Haut gepflegt, auch wenn sie mit der Zeit den typischen Bräunungsgrad erhält. Die Anwendung der Sonnencreme ist nicht nur im Hochsommer empfehlenswert. Auch in den kühleren Jahreszeiten sollte man Hals, Gesicht und andere der Sonne ausgesetzten Körperteile eincremen. Teilweise gibt es Sonnenschutzmittel speziell für den Wintersport: Hier ist die Sonneneinstrahlung durch die Reflexion der Schneeflächen oft sehr hoch.

In den Bergen sowie an der Küste sollte man einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor wählen. Das gilt vor allem für Menschen mit sehr heller Haut, die zu Sonnenbrand neigt. Je nach Empfindlichkeit benötigt zarte Haut einen besonders intensiven Schutz. Auch die Uhrzeit und die Wetterlage spielen oft eine Rolle. Manchmal hört man im Radio von einem erhöhten UV-Strahlungswert, der es nötig macht, den bisherigen Sonnenschutz zu erhöhen. Bei Bedarf kann die Sonnencreme einfach noch einmal aufgetragen werden: Dadurch lässt sich der Schutz wieder verstärken. Eine Überdosierung ist im Grunde genommen nicht möglich.

Für den Sommerurlaub am Strand oder Badesee bietet es sich an, eine wasserfeste Sonnencreme zu verwenden. Diese sollte hin und wieder erneuert werden, wäscht sich jedoch nicht so schnell ab wie die einfachen Cremes. So ist man auch im Wasser vor der UV-Strahlung geschützt.

Empfindliche Hauttypen wissen, dass auch der Schatten keine optimale Sicherheit bietet.
Die Sonneneinstrahlung lässt sich von einem Sonnenschirm und sogar von Gebäuden nicht komplett abhalten. Die Strahlungsintensität ist zwar geringer, doch auch im Schatten kann es zu einem Sonnenbrand kommen. Hier lohnt es sich also ebenfalls, eine Sonnencreme zu verwenden. Trotzdem bietet ein schattiger Platz natürlich mehr Entspannung und Sicherheit, als wenn man sich der prallen Sonne aussetzt.

Welche Arten von Sonnencremes gibt es?

Die diversen Sonnencremes aus dem Test 2017 stehen in zahlreichen LSF-Versionen und mit unterschiedlichen pflegenden Substanzen zur Verfügung. Grundsätzlich kann man zwischen zwei Hauptarten unterscheiden: die Cremes mit mineralischer bzw. physikalischer UV-Filterung und die Produkte mit chemischem UV-Filtereffekt.

Die Sonnencremes, die mit einem mineralischen Filterschutz arbeiten, enthalten kaum gesundheitsbedenkliche Inhaltsstoffe und auch keine Substanzen mit hormoneller Wirkkraft. Diese Cremes funktionieren als eine zusätzliche Schutzschicht, die auf der Hautoberfläche bleibt. Sie werfen die Sonnenstrahlen zurück, sodass die Haut optimal geschützt wird. Vor allem kleine Kinder, schwangere Frauen und junge Mütter greifen gerne zur mineralischen Sonnencreme.

Ein chemisches Mittel zieht in die Haut hinein und bildet mit ihr zusammen einen verstärkten Sonnenschutz. Hier können manchmal bedenkliche Substanzen enthalten sein, darum scheuen viele Verbraucher vor diesen Produkten zurück.

Bei den Sonnenschutzmitteln kann man außerdem zwischen verschiedenen Darreichungsformen unterscheiden:

Die dünnflüssige Sonnenmilch lässt sich leicht verteilen und zieht innerhalb von Sekunden ein. Der Schutz ist häufig weniger intensiv als die Sonnencreme, dafür kommt es nicht so schnell zu dem oft ungewünschten Glanzeffekt.

Ein Sonnenöl gilt als sehr verträglich, denn üblicherweise kommen bei der Produktion weder Konservierungsstoffe noch Parfüms zum Einsatz. Vor allem für Babys und Kleinkinder eignen sich die Sonnenöle. Allerdings kann die aufgetragene, ölige Schicht das Schwitzen verstärken.

Mit einem Sonnenschutzspray wird das Ergebnis sehr gleichmäßig. Es entsteht kein fettiger Film auf der Haut.

Der Lichtschutzfaktor und die weiteren Eigenschaften der Sonnencremes bestimmen die weitere Kategorisierung. Teilweise handelt es sich um kombinierte Cremes, die gleichzeitig die UV-Strahlung verringern und den Alterungsprozess aufhalten sollen. Sie vereinen den Sonnenschutz mit einem hautpflegenden Effekt. Im Folgenden möchten wir noch einmal die wichtigsten Vor- und Nachteile der typischen Sonnencremes zusammenfassen.

Die Vorteile von Sonnencremes:

  • guter Schutz vor Sonnenbrand,
  • Vorsorge gegen austrocknende Haut, Falten und dunklen Pigmentflecken,
  • verringertes Risiko von Hautkrankheiten und Hautkrebs,
  • große Auswahl, die sich auf die individuelle Empfindlichkeit abstimmen lässt,
  • gute Pflegeeigenschaften.

Die Nachteile von Sonnencremes:

  • Teilweise kommen bedenkliche Substanzen zum Einsatz,
  • abhängig vom Hauttyp kann es zu Irritationen kommen,
  • je nach Sonnenschutz entsteht möglicherweise ein fettiger Film auf der Haut.

So haben wir die Sonnencremes getestet

Wer nach seinem eigenen Sonnencreme Vergleichssieger sucht, der sollte sich einen Überblick über die diversen Schutzprodukte machen. Unser Bericht soll hier als Ratgeber funktionieren. In diesem Teil befassen wir uns daher mit den spezifischen Testkriterien, die bei der Auswahl einer Sonnencreme eine vorrangige Rolle spielen.

Die Konsistenz

Abhängig von der Konsistenz lässt sich die Sonnencreme sauber und gleichmäßig verteilen oder erweist sich als etwas zäh oder extrem dünnflüssig. Es ist also sinnvoll, sich zunächst zu überlegen, ob es eine Creme sein soll, eine Sonnenmilch, ein Öl, ein Spray oder ein Schaum. Die relativ flüssigen Sonnenschutzmittel wie Milch und Lotion sind meistens sehr ergiebig. Das ist auch gut so, denn je mehr man davon nimmt, umso schneller verläuft die Sonnenmilch. Etwas festere Cremes lassen einem mehr Zeit beim Auftragen und Verteilen, denn hier tropft es nicht so schnell.

Der Filtertyp – mineralisch oder chemisch

Die herkömmlichen Sonnencremes arbeiten häufig mit chemischer Wirkung. Sie verbinden sich mit der Haut und stellen dadurch einen Strahlungsschutz her. Die UV-Strahlen werden durch den chemischen Sonnenschutz in Wärme verwandelt und können dem Körper nicht mehr schaden.

Da diese Sonnencremes eine Weile brauchen, bis sie ihre eigentliche Schutzfunktion entfalten, muss man sie mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen.

Ein Sonnenschutzmittel mit mineralischem Filter reflektiert die Sonnenstrahlen und verhindert so eine Schädigung der Haut. Vor allem wenn man eine sehr sensible Haut hat sollte man sich für den mineralischen Schutz entscheiden.

Einige Hersteller kombinieren die beiden Filtertypen miteinander, um die optimale Wirkung zu erzielen.

Der Lichtschutzfaktor

Meistens ist er das ausschlaggebende Kriterium bei der Auswahl einer Sonnencreme. Er zeigt an, wie gut der wirksame Schutz tatsächlich ist. Gekennzeichnet wird er zumeist mit der Abkürzung LSF, doch das Kürzel SPF ist ebenfalls bekannt.

Der Lichtschutzfaktor bezieht sich grundsätzlich nur auf den Schutzeffekt gegenüber der UV-B-Strahlung. Diese Strahlen sind besonders gefährlich für den Körper und können das Hautkrebsrisiko deutlich erhöhen. Für den Schutz gegen die UV-A-Strahlung gibt es eine spezielle Kennzeichnung.

Im Allgemeinen liegt das Verhältnis der UV-A-Strahlen zu den UV-B-Strahlen bei den Sonnencremes bei 1:3.

Die Wasserfestigkeit der Creme

Eine wasserfeste Sonnencreme sorgt dafür, dass die Schutzschicht nicht gleich abgewaschen wird. Das heißt, dass der Sonnenschutz auch dann bestehen bleibt, wenn man eine Runde schwimmt oder beim Wassersport mitmacht.
Oft denkt man beim Schwimmen und Planschen nicht daran, dass die Sonnenstrahlen durch das Wasser hindurchgehen und weiterhin eine gewisse Bedrohung darstellen. Darum sollte man für den Strandurlaub nicht auf die wasserfeste Sonnencreme verzichten. Abhängig davon, wie gut die Creme tatsächlich haften bleibt, darf man das erneute Eincremen trotzdem nicht vergessen.

Worauf muss ich beim Kauf einer Sonnencreme achten?

Bei der Suche nach einer geeigneten Sonnencreme sollte man an seine eigene Empfindlichkeit denken und daran, in welcher Umgebung man sie verwenden möchte. Teilweise wünscht man sich einfach eine simpel zu verteilende Creme mit geringem Sonnenschutz: Hierfür reicht eine Standardcreme mit mittlerem LSF. Für Outdoor-Sportler oder für den Badeurlaub sollte man lieber zu einem höheren LSF achten. Wer sich viel draußen aufhält, sollte darauf achten, dass sich die Sonnencreme leicht verteilen lässt und gut einzieht. Natürlich ist es auch wichtig, die Creme auf den eigenen Hauttyp abzustimmen.

Wer schnell braun wird und nicht zum Sonnenbrand neigt, darf deshalb nicht ganz auf die Sonnencreme verzichten. Lieber sollte man eine etwas langsamere aber gesündere Bräunung in Kauf nehmen. Die empfindlichen, hellen Hauttypen benötigen auf jeden Fall einen hohen LSF.

Der Sonnenschutzfaktor richtet sich einerseits nach der Hautempfindlichkeit, andererseits nach dem Ort und der Jahreszeit. Je höher die Sonne am Himmel steht, umso stärker ist die UV-Strahlung. Das merkt man unter anderem daran, dass man kaum ohne Sonnenbrille nach draußen gehen kann. Die richtige Sonnencreme schützt vor südeuropäischer Sonne sowie vor der Strahlung in den nördlichen Regionen oder in den verschneiten Bergen.

Für die ganze Familie braucht man meistens mehrere Sonnenschutzprodukte. Kinder sollten lieber mit einem etwas stärkeren Schutz versorgt werden.
Neben der Sonnencreme können auch Sprays und Lotionen zum Einsatz kommen. Teilweise ist auch mit einem hervorragenden Schutz nach dem Sonnenbad eine After Sun Pflege sinnvoll.

Auch wenn man alle Sonnencremes im Reisekoffer hat, heißt das noch nicht, dass man hundertprozentig sicher vor Sonnenbrand ist. Zudem darf man nicht vergessen, dass die UV-Strahlen auch durch die Kleidung oder durch einen Sonnenschirm dringen. Darum sollte man zumindest einen leichten Sonnenschutz auf die Haut auftragen.

Je nachdem, wie empfindlich die Haut ist, braucht man eventuell eine spezielle Sonnencreme mit rein natürlichen Inhaltsstoffen. Hier ist die Wirkungsweise oft weniger intensiv, dafür wird die Haut selbst nicht zu stark beansprucht. Der Verzicht auf Parfümstoffe, Farbstoffe und Parabene sorgt auf jeden Fall für eine schonende Pflege.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Hersteller wie Nivea, Hawaiian, Garnier und LADIVAL präsentieren eine breite Palette von Sonnencremes. Teilweise handelt es sich dabei um Spezialmittel für empfindliche Hauttypen, bei anderen Produkten sorgen pflegende Substanzen für eine besonders intensive Feuchtigkeitsversorgung. Alverde, Estée Lauder und L'Oréal haben ausgewählte Sonnenschutzmittel zu bieten, die sich auf die jeweiligen Hauttypen und Anforderungen abstimmen lassen.

Piz Buin, Kanebo und Eucerin, die zahlreichen Marken bieten vielfältige Cremes für den optimalen Sonnenschutz an. So lässt sich die Sonnencreme passend zum individuellen Hauttyp auswählen – ob mit oder ohne Schutz gegen Fältchenbildung.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Sonnencreme am besten?

Im Internet hat man Zugang zu sämtlichen Qualitätscremes, die detailliert beschrieben werden. Als Orientierungshilfe kann man die Bewertungen anderer Kunden lesen oder sich über die Forschungsergebnisse der Hersteller informieren.
Im Vergleich zum Online-Angebot ist das Angebot in den Kosmetik-Geschäften und Drogerien zwar nicht so umfangreich, dafür erhält man hier eine direkte Beratung. Möglicherweise bekommt man im Geschäft sogar eine kleine Probe, sodass die Sonnencreme getestet werden kann. Manchmal gibt es ein solches Extra aber auch bei den Internet-Händlern, zudem muss man bei der Online-Suche nicht auf die Beratung verzichten: Eine Service-Rufnummer oder ein Chat laden ein, sich genauer zu informieren.

Die Suche im Internet hat noch einen weiteren wichtigen Vorteil zu bieten: Hier erfährt man, wie zufrieden andere Verbraucher mit den diversen Sonnencremes sind. Dabei sollte man allerdings daran denken, dass die Verträglichkeit individuell ist. Wenn es darum geht, wie gut eine Creme einzieht oder wie sie riecht, kann man von den Erfahrungen jedoch sehr profitieren.

Des Weiteren gibt es bei der Online-Recherche noch andere nützliche Tools. Mithilfe von Filtern oder eines präzisen Suchbegriffs findet man schneller die gewünschte Sonnencreme für sich selbst oder für den Nachwuchs. Auch der Preisvergleich ist im Internet deutlich bequemer durchzuführen als in den Geschäften.

Abhängig davon, für welchen Online-Händler man sich entscheidet und ob man eventuell gleich mehrere Artikel bestellt, kann der Versand kostenfrei sein. Zudem ist man bei der Internet-Bestellung nicht von den Ladenöffnungszeiten abhängig.
Es ist also kein Problem, vor dem Strandurlaub noch schnell die richtige Sonnencreme zu ordern: Damit erspart man sich die Anfahrt zur nächsten Drogerie und kann sich entspannt auf die Reise vorbereiten.

Wissenswertes & Ratgeber

Auch bei den Sonnencremes mit hohem LSF ist ein Sonnenbrand nicht auszuschließen. Der UV-Schutz ist teilweise zwar sehr gut, aber keine dauerhafte Garantie gegen Hautrötungen. Wenn es zu dem typischen Brennen auf der Haut kommt, so sollte man wissen, wie die Beschwerden zu lindern sind. In unserem Kaufratgeber wollen wir darum auch auf ein paar Tipps geben, wie der Sonnenbrand erträglich wird.

Bereits gerötete, schmerzende Haut sollte nach Möglichkeit nicht mehr der Sonne ausgesetzt werden: Der erste Schritt geht also in Richtung Schatten. Durch ein feuchtes Tuch lassen sich die roten Stellen kühlen. Noch besser funktioniert eine dünne Schicht Joghurt oder Quark. Mit After Sun Cremes, Gels oder einem speziellen Wasserspray wird die Haut nach dem Sonnenbad beruhigt, sodass sie sich gegebenenfalls über Nacht regenerieren kann. Außerdem darf man nicht vergessen, viel zu trinken: Das gibt dem Körper genügend Feuchtigkeit von innen.

Je nachdem, wo man sich befindet, kann es nötig sein, einen höheren Schutzfaktor als sonst zu wählen. In bestimmten Bereichen ist die UV-Strahlung deutlich stärker. Bei reflektierendem Schnee oder Wasser und auch an einem hellen Sandstrand wird das Licht zurückgeworfen. In den Bergen ist der Abstand zur Sonne geringer als weiter unten und in der Nähe des Äquators strahlt die Sonne steil nach unten: Auch das führt zu einer starken UV-Belastung. Entsprechend hoch muss der UV-Schutz sein. Zudem empfehlen die Experten, vor allem in der Mittagszeit das Sonnenlicht zu meiden oder sich zumindest gut zu schützen.

Im Folgenden möchten wir noch andere wissenswerte Dinge zu den Sonnencremes zusammenfassen. Dabei geht es zunächst um die geschichtliche Entwicklung und später um die detaillierten Fakten zu den diversen Produkten und ihrer Funktionsweise.

Die Geschichte der Sonnencreme

Die Erfindung und Optimierung der Sonnencreme ist eng damit verknüpft, wie sich das Schönheitsideal im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Zudem haben auch die medizinische Forschung und die Hautpflege eine große Bedeutung und beeinflussen die Entwicklung der Cremes.

In früheren Jahrhunderten und auch noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt braune Haut im Gesicht und am Körper als ein Zeichen für die niederen Stände. Wer auf dem Land arbeitete oder andere Tätigkeiten an der frischen Luft ausübte, der hatte keinen Sonnenschutz und bekam allmählich eine immer dunklere Haut. Unter anderem waren es Seeleute und Straßenarbeiter, die durch ihre gegerbte Haut auffielen.

Durch die Modernisierungen in der Arbeitswelt und auch in freizeitlichen Bereich wünschten sich aber auch die höheren Stände mehr Licht und wandten sich sozusagen der Sonne zu. Das zeigt sich unter anderem bei einem Blick auf die damalige Bademode. Die Sonnenschirme wurden zierlicher und waren bald eher ein modisches Accessoire als ein zuverlässiger Schattenspender. Und sogar die feinen Damen achteten nicht mehr ständig auf ihre vorher so gepflegte, vornehme Blässe.

In den 1930er Jahren zeigten die Damen und Herren im Sommer immer mehr Haut, zumindest, wenn sie sich in die Sommerfrische begaben. Damit wurde allmählich der Sonnenbrand zum Problem.
Die Kosmetikindustrie stellte im Jahr 1933 die erste Sonnencreme vor, die auf der Basis von UV-Filterstoffen produziert wurde. Dabei handelte es sich um eine Salbe von Delial. L'Oréal präsentierte 1936 ebenfalls eine Sonnencreme: Ambre Solaire war innerhalb kurzer Zeit international bekannt und wurde zum Topseller.

Die Bademode wurde immer gewagter und damit wuchs der Bedarf an Sonnenschutzmittel. In der zweiten Hälfte der 1940er Jahre kam der Bikini auf den Markt und allmählich entstand ein bis dahin unbekannter Sommertrend. Seit den 1950er Jahren gilt gebräunte Haut als Symbol für natürliche Gesundheit und Sonnenliebe. Sicherlich hing diese neue Begeisterung damit zusammen, dass die Menschen immer häufiger Strandurlaub machten. Die Strände am Mittelmeer und auch an anderen schönen Küsten sind bis heute eine große Verlockung.

Anfangs sah man die Gefahr für die Gesundheit noch nicht. Der Sonnenschutz wurde hauptsächlich aufgetragen, um Sonnenbrand zu vermeiden. Im Laufe der weiteren Jahre stellten die großen Marken spezielle Mittel vor, die sich besonders einfach dosieren ließen und auf bestimmte Hautprobleme zugeschnitten waren. Vor allem der Lichtschutzfaktor gewann an Bedeutung.

Die Bräunung der Haut ist heute noch immer ein Thema: Sie steht für eine gewisse Natürlichkeit, aber inzwischen ist man dazu übergegangen, sehr vorsichtig mit dem Sonnenbaden zu sein. Das hängt vor allem mit der Gefahr von Hautkrebs zusammen, doch auch die verstärkte Hautalterung soll durch die Vorsichtsmaßnahmen vermieden werden. Zu viel UV-Strahlung schadet der Gesundheit, so viel wissen wir heute. Darum sind die modernen Sonnencremes auch immer eine Prävention vor Krankheiten dar. Sie sollen die Haut vor den negativen Einflüssen schützen und ihre eigene Regenerationskraft unterstützen. Bei den innovativen Rezepturen steht deshalb nicht allein der LSF im Fokus, sondern auch die pflegende Wirkung.

Den Lichtschutzfaktor kennt man bereits seit den frühen 1960er Jahren. Rudolf Schulze, ein Strahlenphysiker aus Hamburg, führte den Begriff des Schutzfaktors schon 1956 ein. Im Jahr 1962 ergänzte der Österreicher Franz Greiter die Bezeichnung auf Lichtschutzfaktor. Zu Beginn wurde diese Bezeichnung lediglich von Dermatologen verwendet, doch bald fand sie auch in der Werbung der Sonnenschutzmittel ihren Platz. Der Hersteller Piz Buin nutzte die Kennzeichnung zuerst.

Seit 1966 verwendet die Stiftung Warentest den LSF, um die Produkte anhand ihrer Messungen bewerten zu können.

Im Zuge der technischen Weiterentwicklung der Sonnencremes und anderen Schutzmittel hat sich auch bei der internationalen Reglementierung viel verändert. Unter anderem gibt es heute die Empfehlungen der Wissenschaftler und der EU-Kommission. Anhand der diversen Definitionen und Leistungsdaten lässt sich feststellen, für welchen Bedarf die zahlreichen Sonnencremes aus dem Test am besten geeignet sind.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Sonnencreme

Bei den Sonnencremes handelt es sich typischerweise um O/W oder W/O Emulsionen. Neben diesem Segment stehen außerdem Öle, Gels, Schäume, Aerosole und Stifte für den Sonnenschutz zur Verfügung. Als Ergänzung präsentieren die Hersteller die sogenannten After-Sun-Mittel. Im weiteren Sinne kann man auch die Selbstbräuner mit in die Kategorie der Sonnencremes rechnen.

Entsprechend der aktuellen EU-Richtlinien werden die Lichtschutzfaktoren in vier Klassen aufgeteilt. Diese sind: Basis, Mittel, Hoch und Sehr Hoch. In dieser Kategorisierung gehören die LSF 6 bis 10 in die Basis-Klasse, die LSF 15, 20 sowie 25 gehören zur mittleren Klasse, 30 bis 50 sind als hoch zu klassifizieren und 50+ ist die höchste Klasse.

Wenn es sich um Cremes mit einem LSF von weniger als 6 handelt, so gelten diese nicht als Sonnenschutzmittel. Die geringe Schutzwirkung erfüllt den eigentlichen Zweck des Sonnenschutzes nicht. Früher sprach man teilweise von einem Sunblocker, doch dieser Begriff ist irreführend und wird deshalb nicht für die gering dosierten Cremes verwendet.

Die UV-Filterwirkung wird laut EU-Recht durch ihre Zweckbestimmung festgelegt. Die Definition besagt, dass es sich bei UV-Filtern um Stoffe handelt, welche die Haut gegen die UV-Strahlen schützen. Das geschieht überwiegend oder ausschließlich durch Absorption, Streuung oder Reflexion der entsprechenden UV-Strahlung. Ob diese Wirkung mithilfe von organischen oder anorganischen Filtern erzielt wird, ist für die UV-Filter selbst nebensächlich. Die Definition gilt für chemische und physikalische, für künstlich sowie für natürliche UV-Filter. Allerdings dürfen die Hersteller der Sonnencremes ausschließlich UV-Filter verwenden, die von der Kosmetik-Verordnung aufgeführt sind. Im Allgemeinen beinhalten die Inhaltsstoffe der Cremes keinen Komplettschutz über das ganze UV-Spektrum, darum kombiniert man oft mehrere Substanzen miteinander. Eine solche Mischung führt oft dazu, dass die miteinander verbundenen UV-Filter synergetisch funktionieren und ihren Effekt optimieren.

Die UV-Filter, die beim Verteilen der Sonnencreme in die Hornschicht der Haut eindringen, sorgen für einen schützenden Film. Die Wirkung setzt sofort ein, doch um einen effektiven Schutz herzustellen, ist eine Wartezeit von mehreren Minuten nötig. Darum sollte man das Sonnenschutzmittel rechtzeitig verwenden und nicht erst, wenn man schon auf der Sonnenliege Platz genommen hat.

Die Produktdaten der Sonnencreme Vergleichssieger zeigen, wie die UV-Strahlung noch optimiert werden kann.

Teilweise enthalten die Präparate wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin E und C. Mit diesen Antioxidantien lässt sich die schädliche UV-Einwirkung schwächen, sodass das Risiko von negativen Folgereaktionen minimiert wird.

Welcher Faktor für welche Haut? Welche Sonnencreme ist die richtige für Kinder?

Bei der Suche nach der idealen Sonnencreme mit dem richtigen Lichtschutzfaktor geht es unter anderem um die Bestimmung des Hauttypen. In dem Test der Sonnencremes möchten wir die Hauttypen hier etwas näher beschreiben und auch gleich die Empfehlungen für den LSF präsentieren. Jede Haut ist ein wenig anders und manche Hauttypen haben einen stärkeren Eigenschutz als andere. Genau das sollte man berücksichtigen, wenn man sich mit den Besonderheiten der Hauttypen und der Sonnenschutzmittel befasst.

Menschen mit hellem Teint, oft hellen oder rotblonden Haaren und Sommersprossen sollten im Sommer auf keinen Fall auf Sonnencreme verzichten. Hier liegt die Eigenschutzzeit der empfindlichen Haut bei nur zehn Minuten.

Die Merkmale von Hauttyp II sind ein ebenfalls relativ heller Teint sowie blondes Haar und meistens eine helle Augenfarbe. Die Eigenschutzzeit der Haut beträgt etwa 20 Minuten.

Der Hauttyp III hat einen mittleren Teint, die Haare sind dunkelblond bis braun. Die Augen sind meistens dunkel. Wer diesem Typ angehört, kann etwa eine halbe Stunde auf den Eigenschutz der Haut zählen.

Als Typ IV werden die Personen mit dunklem Teint klassifiziert, die typischerweise dunkelbraunes Haar und dunkle Augen haben. Erst nach der Eigenschutzzeit von rund 45 Minuten benötigen sie eine Sonnenschutzcreme.

Die Lichtschutzfaktoren zeigen auf, für welche Dauer und auch für welchen Hauttyp die Sonnencremes infrage kommen. Das Kürzel LSF hat sich in Deutschland seit vielen Jahren etabliert, doch manchmal spricht man auch vom SPF: Diese Abkürzung steht für den englischen Begriff Sun Protection Factor. Berechnet wird der LSF aus einer Formel: Die minimale Erythem-Dosis (MED) im Verhältnis zur geschützten oder gegebenenfalls auch ungeschützten Haut zeigt an, wie hoch die Minimaldosis ist, bis es zu eine Hautrötung kommt. Je höher der LSF ist, desto stärker ist also die Schutzwirkung gegen die erythemwirksamen Strahlen, während sich bei einem niedrigen LSF der Schutzeffekt verringert. Die Verbraucher können sich also gut am LSF orientieren, um sich über die Schutzleistung der Sonnencremes aus unserem Test 2017 zu informieren.

In der Praxis lässt sich die Berechnung des Lichtschutzfaktors folgendermaßen erklären: Wer sich mit einer Sonnencreme mit LSF 10 eincremt, der kann sich ungefährdet zehn Mal länger in der Sonne aufhalten als ohne Sonnenschutz, also im Rahmen der individuellen Eigenschutzzeit.

Die Stärke des Sonnenschutzes richtet sich jedoch außerdem nach der Umgebung. Bei einem Vergleich der Sonnencremes sollte man daher berücksichtigen, ob man zuhause im Garten ein Sonnenbad nimmt, eine Wanderung in den Bergen macht oder an einem südlichen Strand entspannt. Inzwischen wird für den Badeurlaub ein LSF von mindestens 20, besser aber 30 empfohlen. Für Kinder liegt die Empfehlung noch höher: Ein LSF von 30 und mehr sorgt dafür, dass die empfindliche Kinderhaut keinen Sonnenbrand bekommt.

Um sicher zu sein, dass die Haut nicht leidet, sollte man die berechnete Maximalzeit nicht komplett ausreizen. Besser ist es, frühzeitig wieder in den Schatten zu gehen oder den Sonnenschutz erneut aufzutragen und so zu verstärken.

Babys, die noch keine zwölf Monate alt sind, sollte man lieber nicht mit einem Sonnenschutzmittel eincremen. Die Mediziner und wissenschaftlichen Experten raten vor allem wegen der chemischen Zusatzstoffe in den Cremes davon ab. Außerdem kann die Sonnencreme die Hautporen verstopfen. Da Babys und kleine Kinder nicht so stark schwitzen wie Erwachsene, haben sie nicht die nötige Kühlung für ihren Körper. Darum darf die Haut nicht großflächig von der Creme abgedeckt werden. Für kleine Stellen darf man trotzdem eine spezielle Sonnenschutzcreme für Kinder verwenden. Die geeigneten Produkte beinhalten keinen Alkohol und sind für die empfindliche Haut gut verträglich.

Für größere Kinder gibt es ebenfalls spezielle Sonnencremes, die die Haut nicht schädigen, sondern schützen. Im Strandurlaub lohnt es sich, auf die wasserfesten Eigenschaften der Creme zu achten: So muss man nicht so oft nachcremen.

5 Tipps zum Auftragen der Sonnencreme

In unserem Test der Sonnencremes möchten wir ein paar hilfreiche Hinweise zur Auswahl der Produkte geben aber auch Tipps für die richtige Anwendung zur Verfügung stellen. Darum präsentieren wir in diesem Kapitel fünf hilfreiche Empfehlungen, wie man die Creme richtig aufträgt.

Tipp 1: Rechtzeitig eincremen.

Das Sonnenschutzmittel sollte nicht erst dann auf der Haut verteilt werden, wenn man bereits in der Sonne sitzt. Da sich die Wirkstoffe erst mit der Haut selbst verbinden müssen, damit sie ihre richtige Schutzwirkung entfalten, ist es besser, die Creme schon etwa eine halbe Stunde vorher aufzutragen. Im Schatten bleibt genügend Zeit für die Herstellung des Schutzeffekts; danach kann man sich gefahrlos in der Sonne aufhalten. Bei den Sonnenschutzmitteln für das Gesicht und vor allem für die Lippen sollte man noch früher handeln: Die Experten raten dazu, schon eine Dreiviertelstunde oder eine ganze Stunde vor dem Sonnenbad den Lippenstift mit LSF aufzutragen. So bietet er schließlich den optimalen Schutz.

Tipp 2: Richtig dosieren.

Um die aus dem Test ausgewählte Sonnencreme richtig zu dosieren, ist es sinnvoll, sich an den Hinweisen der Hersteller zu orientieren. Grundsätzlich liegt die Empfehlung bei etwa 2 mg pro cm² Haut. Anschaulicher sind die Hinweise, wenn man in Teelöffeln oder Esslöffeln rechnet. Für das Eincremen des Gesichts benötigt man einen gehäuften Teelöffel, für den Brustbereich und für jedes Bein jeweils zwei Esslöffel, für die Arme jeweils etwa einen Esslöffel und für den Rücken ebenfalls einen Esslöffel. Im Zweifelsfall sollte man lieber etwas mehr Sonnenschutzmittel nehmen: Das kann nicht schaden, während eine zu dünne Schutzschicht den UV-Filter nur unzureichend herstellt und schnell zum Sonnenbrand führen kann.

Tipp 3: Die gesamte Hautfläche eincremen.

Nur Gesicht, Hals und Brust eincremen reicht nicht aus: Der ganze Körper muss vor den Sonnenstrahlen geschützt werden. Das heißt, dass auch die Beine nicht vernachlässigt werden dürfen. Ohren und Nacken sind ebenfalls den UV-Strahlen ausgesetzt, ebenso wie die Fußrücken: Diese werden oft vergessen und bekommen dann rote Stellen, weil die Flip-Flops oder Sandalen natürlich nicht den ganzen Fuß bedecken.

An einige Stellen kommt man selbst nur schwer heran. Um den Rücken und die Schultern einzucremen kann man eine andere Person bitten, zu helfen. So geht man sicher, dass auch dort, wo man es selbst nicht sieht, kein Sonnenbrand entsteht.

Tipp 4: Auch der Kopf braucht Sonnenschutz.

Bei dünnem oder sehr kurzem Haar und natürlich bei einer Glatze darf der Kopf nicht ohne Sonnenschutz bleiben. Darum sollte man diesen ebenfalls eincremen. Die Sonnencreme schadet dem Haar nicht und sorgt für die nötige UV-Filterung. Zusätzlich kann man noch ein Cap oder einen Sonnenhut tragen: So bekommt die Kopfhaut garantiert keine Sonnenstrahlen ab und man fühlt sich deutlich wohler.

Tipp 5: Nachcremen.

Nach einer gewissen Zeit ist es nötig, das Sonnenschutzmittel zu erneuern. Viele cremen sich erst nach der errechneten Schutzzeit wieder ein.
Es gibt jedoch Studien, die nachweisen, dass die Sonnencreme noch besser wirkt, wenn man sie bereits nach einer Viertelstunde oder nach einer halben Stunde ein zweites Mal aufträgt. Dadurch erhöht sich der Schutz und man kann ungefährdet sein Sonnenbad nehmen.

Wenn man wasserfeste Sonnencreme verwendet, darf das Nachcremen ebenfalls nicht vergessen werden. Beim Planschen oder Schwimmen bleibt zwar ein Großteil der Schutzschicht erhalten, doch sicherer ist es, die Haut noch einmal einzucremen.

Biochemischer/physikalischer Hintergrund der Funktionsweise einer Sonnencreme

Häufig handelt es sich bei den modernen Sonnenschutzmitteln um flüssige bis mittelfeste Emulsionen. Sie werden als Sonnencremes, Sonnenlotion oder Sonnenmilch bezeichnet. Die meisten dieser Produkte sind O/W-Emulsionen, also Öl-in-Wasser-Substanzen. Bei den Sonnencremes für Kinder kommen typischerweise die W/O-Emulsionen zum Einsatz (Wasser in Öl). Diese haben eine spürbar fette Konsistenz und zeigen sich als extrem wasserfest. Wenn die Kinder spielen und planschen, wäscht sich die W/O-Emulsion nicht so schnell ab und der Sonnenschutz bleibt gut erhalten.

In der letzten Zeit sind außerdem die Pumpsprays sehr beliebt. Sie erleichtern das Auftragen und sind daher bequem anzuwenden. Die treibgasfreien Pump-Produkte basieren auf dünnflüssigen Emulsionen, die sich durch den Zerstäuber leicht sprühen lassen.

Die Sonnencremes aus unserem Test orientieren sich an den modernen Standards und helfen dabei, nicht nur den Sonnenschutz der Haut zu verstärken, sondern halten auch die Umwelteinflüsse fern. Die Haut soll nicht so schnell austrocknen, sondern gepflegt und mit Feuchtigkeit versorgt werden. Darum enthalten die Sonnenschutzmittel nicht nur UV-filternde Substanzen, sondern auch Fettalkohol, Emulgatoren, Fettsäuren sowie Di- und Triacylglyceride. Spezielle Feuchthaltemittel, oft Glycerin oder Propylenglycol, und weitere Wirkstoffe wie Antioxidantien optimieren die Wirkung. Zudem dienen einige Zusatzstoffe dazu, die UV-Filter in Form von Ölkomponenten aufzulösen. Nur so lassen sich die gewünschten Fließeigenschaften herstellen. Durch Verdicker entsteht die ideale Konsistenz, außerdem sind die Sonnencremes oft mit Parfüm versetzt, um einen angenehmen Duft zu erhalten.

Als Grundlage für die Präparate sind also neben den speziellen Lichtschutzsubstanzen bzw. UV-Filter auch viele andere Inhaltsstoffe vorhanden. Die perfekte Kombination von UV-Schutz und kosmetischen Substanzen sorgt dafür, dass sich die Sonnencremes aus dem Test gut verteilen und für einen angenehmen Effekt auf der Haut sorgen. Das weiche Gefühl und der frische Duft erhöhen die Akzeptanz: Damit fühlen sich die Benutzer nicht nur vor der Sonne geschützt, sondern sie wissen auch die gute Geschmeidigkeit und das Frischegefühl zu schätzen.

Um in die Details der Funktionsweise und Hintergründe zu gehen, möchten wir im Folgenden auf die genaue Beschaffenheit der mineralischen und chemischen Sonnencremes eingehen.

Die mineralischen Sonnenschutzmittel sorgen für einen weißlichen Film auf der Haut. Das sind die winzigen Teilchen, die das Licht reflektieren sollen, damit die Hautoberfläche selbst nicht geschädigt wird. Je kleiner die Partikel sind, umso leichter verteilen sie sich auf der Hautfläche. Inzwischen arbeiten viele Kosmetikhersteller bei der Produktion von mineralischen UV-Filtern mit Nanopartikeln, die zwischen 1 und 100 nm groß sind. Diese Teilchen machen es möglich, die Schutzfläche bei gleichbleibendem Gesamtvolumen zu vergrößern: Die Cremes sind somit deutlich ergiebiger.

Mineralische UV-Filter schützen direkt nach dem Auftragen, sodass man keine Wartezeit vor dem Sonnenbad einplanen muss. Die Reflexion funktioniert vom ersten Moment an. Ein weiterer Vorteil zeigt sich darin, dass die mineralischen Teilchen eine hohe Stabilität haben und normalerweise keine gesundheitlich schädigenden Reaktionen verursachen. Sie eignen sich also auch für Allergiker.

Ein Problem bei der Verwendung der mineralischen Schutzcremes besteht darin, dass die Pigmente sich abhängig von ihrer Größe nicht so leicht auftragen und verreiben lassen. Darum kann es eine Weile dauern, bis der Film auf der Hautoberfläche verschwindet. Zudem ist die UV-Filterung nur eingeschränkt, doch die Weiterentwicklungen zeigen, dass inzwischen auch mineralische Sonnencremes bis zu einem LSF von 50 möglich sind.

Die Nanopartikel werden von einigen Kritikern als gesundheitsgefährdend eingestuft.
Aktuell geht man in der Forschung davon aus, dass es im Magen-Darm-Trakt zu gutartigen Neubildungen von Gewebe kommen kann, wenn die Nanopartikel dorthin gelangen. Dafür gibt es zwar keine eindeutigen Belege, trotzdem sollte man die Sonnencremes mit Nanopartikeln auf keinen Fall schlucken. Darum raten die Experten davon ab, den mineralischen Sonnenschutz mit Nanopartikel für Kinder zugänglich zu machen. Beim Eincremen selbst sollte man entsprechend vorsichtig damit umgehen.

Die Sonnencremes mit chemischem UV-Filter dringen in die obere Hautschicht ein und benötigen, wie bereits erläutert, eine gewisse Zeit, bevor sie die gewünschte Schutzwirkung erreichen. In diesem Zeitraum werden die Moleküle der Creme erst aktiv: Dabei handelt es sich beispielsweise um Benzon, Drometrizol oder Trisiloxan. Im Gegensatz zu den mineralischen Produkten bieten die chemischen Sonnencremes einen höheren LSF. Das hängt damit zusammen, dass die UV-Strahlen, die auf die Haut treffen, in eine andere Energieform umgewandelt werden. Bei der Umwandlung in Wärme können allerdings chemische Reaktionen stattfinden, die in ihrer endgültigen Wirkung noch nicht erforscht werden konnten. Darum kann man nicht absolut sicher sein, ob diese Produkte unbedenklich in der Anwendung sind.

Der Schweiß, der einem manchmal nach dem Auftragen von chemischen Sonnencremes ausbricht, hängt jedoch nicht mit der Wärmeumwandlung zusammen. Er wird eher durch die Hitze und durch die Sonneneinstrahlung selbst verursacht.

Die chemischen Sonnenschutzmittel funktionieren mit UV-A- und UV-B-Filtern, zudem gibt es häufig die sogenannten Breitbandbilder, die beide Spektren umwandeln können. Die UV-A-Strahlung dringt ohne Schutz durch die obere Hornhaut und schädigt die darunter liegende Lederhaut mit den Kollagenfasern. Es kommt zur frühzeitigen Alterung, doch die UV-A-Filter wirken diesen Prozess entgegen.

Die UV-B-Strahlung wirkt mit stärkerer Energie, bleibt jedoch meistens auf der Oberhaut. Hier ist sie der hauptsächliche Auslöser für Sonnenbrand.
Mit einem guten UV-B-Filter in der Sonnencreme ist man also vor dem typischen Sonnenbrand geschützt.

Alternativen zur Sonnencreme

Als Alternative zu einer Sonnencreme reicht eine normale Feuchtigkeitscreme nicht aus. Auch wenn es sich um eine hochwertige Tagescreme mit Vitamin E handelt, das einen gewissen Schutzfaktor bietet, lässt sich der UV-Filter eines echten Sonnenschutzmittels damit nicht herstellen.

Die hellen und empfindlichen Hauttypen sollten daher auf keinen Fall auf eine geeignete Sonnencreme aus dem Test 2017 verzichten. Es ist zwar hilfreich, sich im Sommer ganz langsam an den längeren Aufenthalt in der Sonne zu gewöhnen. Als ein echter Schutz vor Sonnenbrand kann dieses Verhalten jedoch nicht angesehen werden.

Die früheren Sonnencremes mit nur äußeren Schutzfaktoren enthalten teilweise bedenkliche Inhaltsstoffe. Wer seine Gesundheit schützen möchte, der sollte daher lieber zu den heutigen Standards greifen. Darum führt kaum ein Weg um die innovativen Sonnenschutzmittel der renommierten Hersteller herum.

Wer sich nur einer geringeren Sonneneinstrahlung aussetzt, für den reichen eventuell naturbelassene Hautöle aus. Diese können im niedrigeren LSF-Bereich eine natürliche und entsprechend gesundheitsbewusste Alternative sein. Wenn die UV-Strahlung ansteigt, bieten diese Öle jedoch nur einen unzureichenden Schutz.

Keine Alternative aber eine sinnvolle Ergänzung zur Sonnencreme sind große Sonnenhüte und Kleidung, die den Körper bedeckt. Hier sollte man darauf achten, dass die Kleidungsstücke auch einen UV-Filter haben: Gerade bei Sport- und Outdoorbekleidung ist das inzwischen oft der Fall. Auf das Eincremen sollte man trotzdem nicht verzichten.

Weiterführende Links und Quellen

http://www.fuersie.de/sommer/sonnenschutz/artikel/sonnencreme-richtig-anwenden

https://www.welt.de/wissenschaft/article108370049/So-funktioniert-die-Chemie-der-Sonnencreme.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnencreme

https://www.galeria-kaufhof.de/parfuemerie/sonnencreme.html

https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20130618-die-7-haeufigsten-sonnencreme-fehler.html

http://de.wikihow.com/Sonnencreme-auftragen

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/sonnenschutz-natuerlich-ia.html

http://www.larocheposay.de/Artikel/Sonnenschutz/a1308.aspx

https://www.nivea.de/shop/sonne/sonnencreme/?gclid=CODW-rS779QCFcOZGwodeK0EnQ

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