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Vitamin-B12-Präparate Test 2017 • Die 10 besten Vitamin-B12-Präparate im Vergleich

Vitamin B12 unterstützt eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper.Die besten Präparate hat unser Team nach Lesung diverser Vergleiche und Tests im Internet ermitteln können und folglich eine Bestenliste erstellt, die Empfehlungen, Wirkstoffe, Marken u.v.m. beinhält.

Vitamin-B12-Präparate Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Vitamin B12 Vegan LutschtablettenMethylcobalamin - 1000 mcg - Vitamin B12Vitamin B12Vitamin B12 1.000µg VITAMIN B12 VEGETARISCHVitamin B12 hochdosiert Methyl B12 1000 µgSwiss VitaminsVitamin B12 MethylcobalaminVitamin B12 - 1000 µg

Vitamin B12 Vegan Lutschtabletten

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Methyl B12 1000 µg

Swiss Vitamins

Vitamin B12 Methylcobalamin

Vitamin B12 - 1000 µg

 Bewertung 1,1 1,3 1,4 1,5 1,6 1,8 2,0 2,12,3 2,4
MarkePlantritionVitabayGreenfoodVegaveroBiomentaVitamazeJarrowSwiss VitaminsNu UVita2You
Gewicht25 g28 g36 g27,2 g30 g45 g60 g63,5 g100 g102 g
DarreichungsformLutschtablettenLutschtablettenTablettenTablettenLutschtablettenTablettenLutschtablettenTablettenLutschtabletteTablette
HauptwirkstoffMethylcobalaminMethylcobalaminMethylcobalaminMethylcobalaminMethylcobalaminMethylcobalaminMethylcobalaminCyanocobalaminMethylcobalaminCyanocobalamin
Empfohlene
Dosis
1 Lutschtablette täglich1 Lutschtablette täglich1 Lutschtablette täglich1 Tablette täglich1 Lutschtablette täglich1 Tablette täglich1 Lutschtablette täglich1 Lutschtablette täglich1 Lutschtablette täglich1 Lutschtablette täglich
VeganGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Ohne FarbstoffeGrüner Hakenk.A.Grüner Hakenk.A.Grüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Für AllergikerGrüner Hakenk.A.Grüner Hakenk.A.Grüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • Mit zahnfreundlichem Xylit
  • Normale Funktion des Immunsystems
  • Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
  • Normale psychische Funktion


  • Verringerung von Müdigkeit
  • Bildung roter Blutkörperchen
  • gute Löslichkeit


  • Fördert kognitive Fähigkeiten
  • Sorgt für gute Stimmung bis hin zu Glücksgefühlen
  • Ohne künstliche Zusätze


  • normalen Funktion des Nervensystems
  • Bildung roter Blutkörperchen


  • normale Funktion des Nervensystems
  • Verringerung von Müdigkeit
  • Bildung roter Blutkörperchen
  • Zuckerfrei


  • Bildung roter Blutkörperchen
  • Verringerung von Müdigkeit


  • VERRINGERT MÜDIGKEIT UND ERSCHÖPFUNG
  • Bildung roter Blutkörperchen


  • Bildung roter Blutkörperchen
  • unterstützt die Zellteilung


  • Bildung roter Blutkörperchen
  • normale Funktion des Nervensystems
  • Verringerung von Müdigkeit


  • Verringerung von Müdigkeit
  • normalen Energiestoffwechsel
  • Bildung roter Blutkörperchen

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Inhaltsverzeichnis

Was ist Vitamin B12?

Bei Cobalaminen (Vitamin-B12-Gruppe) handelt es sich um chemische Verbindungen, die in jedem Lebewesen vorkommen. Es handelt sich um ein in Wasser lösliches Vitamin, das über mehrere Jahre vom Körper gespeichert werden kann. Die Speicherung erfolgt in der Leber, durch die Schleimhautzellen im Darm gelangt es ins Innere des Körpers.

Im Organismus des Menschen dient Vitamin B12 der Teilung der Zellen, der Bildung von Blut und der Unterstützung der gesunden Funktion des Nervensystems. Sowohl der menschliche als auch der tierische Organismus können Vitamin B12 produzieren, was vor allem in Leber und Niere passiert. In Pflanzen ist Vitamin B12 nur in Spuren enthalten.

Durch Vitamin B12 wird zudem der Abbau von Homocystein, einer Aminosäure, verstärkt. Produziert der Körper zu viel Homocystein, kann es zu Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Herz-Kreislauf-Beschwerden kommen. In hoher Dosierung soll Vitamin B12 sogar Demenz, Alzheimer und anderen Nervenerkrankungen vorbeugen können.

Vitamin B12 kommt vor allem in tierischen Produkten vor. Der Bedarf an Vitamin B12 liegt täglich zwischen drei und zehn Mikrogramm. Ist er erhöht oder ernährt sich ein Mensch vegetarisch oder vegan, muss zur Deckung des täglichen Bedarfs oft auf Vitamin-B12-Präparate zurückgegriffen werden. Auch bei einer Störung der Aufnahme von Vitamin B12 ist eine Anwendung von entsprechenden Präparaten angezeigt.

Vorteile und Anwendungsbereiche von Vitamin-B12-Präparaten

Um einem Mangel an Vitamin B12 vorzubeugen oder diesen auszugleichen, ist die tägliche Ernährung oft nicht ausreichend. Der Mangel an Vitamin B12 gilt dabei als ernstzunehmende Krankheit, die mit folgenden Symptomen einhergehen kann:

  • Müdigkeit und Erschöpfung (auch chronisch)
  • Konzentrationsprobleme
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsprobleme (z. B. Durchfall, Verstopfung)
  • Blutarmut
  • Entzündungen im Mund- und Rachenraum, im Magen oder auch im Darm
  • Nervenschädigungen (z. B. Kribbeln, Taubheit, Lähmungen, Störungen bei der Koordination sowie Probleme mit dem Gedächtnis)

Treten derartige Erscheinungen auf, ist die Ursache oft ein Mangel an Vitamin B12. Feststellen lässt sich dieser mittels verschiedener Tests, wobei die Ergebnisse nicht immer ganz eindeutig sind.

Der Vorteil der Verwendung von Vitamin-B12-Präparaten liegt darin, dass das Vitamin dem Körper in konzentrierter Form schnell zugänglich gemacht werden kann. Selbst, wenn der Körper kein Vitamin B12 aufnehmen kann, weil der „Intrinsic Factor“ (Protein, welches in der Magenschleimhaut gebildet wird und an das B12 bindet), der für die Aufnahme verantwortlich ist, fehlt, kann ein hoch dosiertes Vitamin-B12-Präparat durchaus hilfreich sein.

Welche Vitamin-B12-Präparate gibt es?

Mittlerweile werden zur Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung zahlreiche Vitamin-B12-Präparate in den unterschiedlichsten Darreichungsformen angeboten. Erhältlich sind sie als

  • Tabletten oder Kapseln
  • Lutschtabletten
  • Trinkampullen
  • Kaugummis
  • Zahncreme
  • Pflaster 

Vitamin-B12-Tabletten/-Kapseln

In Tabletten oder auch Kapseln kommen oft unterschiedliche Wirkstoffe von Vitamin B12 vor, die auch unterschiedliche Wirkungen aufweisen. Erhältlich sind sie in den verschiedensten Dosierungen von drei bis zu 5.000 Mikrogramm.

Die Wirkstoffe werden über den Dünndarm aufgenommen. Der Vorteil liegt hier auf Seiten der Kapseln, da diese meist weniger Zusatzstoffe enthalten wie Tabletten.

Vitamin-B12-Lutschtabletten

So, wie die normalen Tabletten und Kapseln, enthalten auch Lutschtabletten mit Vitamin B12 verschiedene Wirkstoffe von Vitamin B12 mit jeweils unterschiedlicher Wirkung. Sie enthalten ebenfalls Dosierungen zwischen drei und 5.000 Mikrogramm. Der Vorteil von Lutschtabletten ist die direkte, schnelle sublinguale Aufnahme des Wirkstoffs über die Schleimhaut im Mund. Bei bestehenden Aufnahmestörungen durch den Darm oder das Fehlen des „Intrinsic Factors“ sind Lutschtabletten die bessere Wahl. Der Nachteil: Auch in ihnen können verschiedenste Zusatzstoffe enthalten sein.

Vitamin-B12-Trinkampullen

Trinkampullen mit Vitamin B12 enthalten den Wirkstoff in einer Dosierung zwischen 50 und 500 Mikrogramm und sind für die tägliche Anwendung geeignet. Die Ampullen bestehen aus einem Mehrkammern-System, die einzelnen Inhalte werden kurz vor dem Trinken miteinander vermischt. Oft sind die Präparate mit Vitamin B2, B6 oder auch Glutamin angereichert. Ansonsten enthalten sie in der Regel keine bedenklichen Zusatzstoffe. Negativ ist jedoch die durchaus beträchtliche Menge an Verpackungsmüll.

Vitamin-B12-Kaugummis

In Kaugummis sind ebenfalls unterschiedliche Wirkstoffe von Vitamin B12 enthalten, die in Dosierungen zwischen drei und 5.000 Mikrogramm erhältlich sind. Auch bei Kaugummis liegt der Vorteil vor allem in der schnellen sublingualen Wirkstoffaufnahme über die Mundschleimhaut. Es können aber auch in Kaugummis umstrittene Zusatzstoffe enthalten sein.

Vitamin-B12-Zahncreme

In einem Gramm Zahnpasta sind etwa 100 Mikrogramm Vitamin B12 enthalten. Geeignet ist die Zahncreme vor allem für Veganer, die auf mehrere Quellen zur Deckung ihres Tagesbedarfs an Vitamin B12 angewiesen sind. Die Anwendung ist sehr einfach, allerdings ist die Zahncreme als Einzelpräparat sehr wahrscheinlich nicht zur Deckung des Tagesbedarfs an Vitamin B12 geeignet.

Vitamin-B12-Pflaster

Vitamin-B12-Pflaster enthalten Dosierungen zwischen 1.000 und 5.000 Mikrogramm Vitamin B12 und werden einmal pro Woche für einen Zeitraum von 24 Stunden auf die Haut geklebt. Nach einer Pause von sechs Tagen wird ein neues Pflaster genutzt. Die Anwendung ist sehr einfach, Anwender müssen nicht täglich an die Zufuhr von Vitamin B12 denken, sondern nur einmal wöchentlich.

Weitere Vitamin-B12-Produkte

Neben den genannten Präparaten sind zudem TropfenSprays und auch Injektionen mit Vitamin B12 erhältlich. Vor allem letztere werden ausschließlich vom Arzt verordnet. Dieser kann auch dazu beraten, welches Präparat am sinnvollsten für die jeweilige Situation ist. Entscheidend für die Wahl des richtigen Präparats ist auch die Tatsache, ob bereits ein Mangel an Vitamin B12 vorliegt oder einem solchen lediglich vorgebeugt werden soll.

Worauf kommt es beim Kauf eines Vitamin-B12-Präparats an? – Wir haben getestet

Zunächst sollte erwähnt werden, dass es von Vitamin B12 verschiedene Formen gibt, die im Körper auch auf eine unterschiedliche Weise verstoffwechselt werden. Eine Einteilung erfolgt in vier Wirkstoffe, welche alle für den Ausgleich eines Mangels an Vitamin B12 geeignet sind:

  • Cyanocobalamin
  • Methylcobalamin
  • Adenosylcobalamin
  • Hydroxocobalamin

1. Cyanocobalamin

Bei Cyanocobalamin handelt es sich um ein künstliches Vitamin B12, in natürlicher Form kommt es nicht vor. Es zerfällt im Körper zu B12 und dem Gift Cyanid. Um ein verwertbares Vitamin B12 zu erhalten, müssen vom Stoffwechsel sehr viele Schritte durchlaufen werden. Es handelt sich um einen günstigen Wirkstoff, der zur Deckung des Tagesbedarfs gesunder Menschen durchaus geeignet ist. Raucher sollten den Wirkstoff nicht einnehmen, auch ist er nicht im Rahmen von Entgiftungen einsetzbar.

2. Methylcobalamin

Methylcobalamin kommt in natürlicher Form in Lebensmitteln, Körperzellen und auch im Nervensystem vor und kann somit auch gut vom Körper verwertet werden. Es zirkuliert in den Zellen und hat eine entgiftende Wirkung. Zwar ist es etwas preisintensiver, eignet sich aber für jeden, der zusätzlich Vitamin B12 als Nahrungsergänzung einnehmen möchte.

3. Adenosylcobalamin

Adenosylcobalamin ist ebenfalls in Nahrungsmitteln, in den Zellen des Körpers und zudem in der Leber zu finden. Es kann also direkt vom Körper verwertet werden. Adenosylcobalamin wirkt entgiftend, ist in Deutschland aber als Nahrungsergänzungsmittel nicht zugelassen. Das liegt auch daran, dass es noch nicht viele klinische Studien über die Wirkung dieser Wirkstoffform gibt.

4. Hydroxocobalamin

In Lebensmitteln und als Zwischenform im Stoffwechsel kommt Hydroxocobalamin vor. Diese natürliche Form von Vitamin B12 kann über eine sehr lange Zeit im Blut gehalten werden, weist also eine ideale Depot- und Speicherwirkung auf. Es ist deutlich einfacher verwertbar, als Cyanocobalamin, jedoch kaum in Tablettenform erhältlich. Geeignet ist es zum Auffüllen des Vitamin-B12-Speichers und für die Entgiftung des Körpers.

Doch was ist nun besser?

Im Regelfall enthalten die meisten Vitamin-B12-Präparate Cyanocobalamin oder Methylcobalamin. Gegenüber Cyanocobalamin hat Methylcobalamin folgende Vorteile:

  • wesentlich bessere Verstoffwechselung
  • deutlich bessere Speicherung
  • kein Zerfall zu giftigem Cyanid

Lediglich der Preis ist ein kleines Manko, sollte aber angesichts der Vorteile unter den Tisch fallen können.

Patienten, die unter einem Mangel an Vitamin B12 leiden, sollten zu Methylcobalamin greifen. Wer gesund ist und „nur“ den Vitaminbedarf decken möchte, kann auch Cyanocobalamin verwenden. Als optimal erweisen sich vor allem Präparate, welche Methyl-, Hydroxo- und Adenosylcobalamin in Kombination enthalten.

Wie sollten Vitamin-B12-Präparate dosiert werden?

Die Dosierungshöhe der im Vitamin-B12-Test verglichenen Wirkstoffe variiert je nach Hersteller. Der eigentliche Tagesbedarf an Vitamin B12 liegt zwischen 1,5 und maximal drei Mikrogramm, wobei bedingt durch die Verstoffwechselung eine höhere Dosis eingenommen werden muss.

Von hoch dosiertem Vitamin B12 wird bei einer Dosis von 1.000 bis 5.000 Mikrogramm gesprochen. Verwendet wird diese Menge vor allem bei Patienten mit starken Mangelerscheinungen wie Blutarmut.

Liegt eine Aufnahmestörung vor, kann der Tagesbedarf mit einer erhöhten Dosis von 500 Mikrogramm gedeckt werden. Sportler, ältere Menschen oder Patienten mit leichten Mangelerscheinungen sind die Zielgruppe für eine solche Dosierung.

Zwischen 150 und 200 Mikrogramm Vitamin B12 beträgt die mittlere Dosis zur Deckung des Tagesbedarfs bei vegetarischer oder veganer Ernährung, während einer Schwangerschaft oder auch in Phasen von Stress. Mangelerscheinungen kann eine mittlere Dosis allerdings nicht mehr ausgleichen.

Niedrige Dosierungen zwischen drei und 50 Mikrogramm sind vor allem für einen geringen Ergänzungsbedarf geeignet. Damit lässt sich etwa die Hälfte des täglichen Bedarfs an Vitamin B12 decken.

Kann es zu einer Überdosierung von Vitamin B12 kommen?

Eine Überdosierung mit Vitamin B12 ist in der Regel nicht möglich. Aus diesem Grund werden oft auch nur Mindesteinnahmemengen empfohlen. Der Tagesbedarf eines gesunden Menschen kann mit einer Supplementierung zwischen 100 und 250 Mikrogramm Vitamin B12 meist gut gedeckt werden. Eine höhere Dosierung ist dabei nicht zwangsläufig besser, denn die Aufnahmemenge sinkt prozentual und ein Großteil des Vitamin B12 wird dann unverwertet wieder ausgeschieden. Deshalb sind höhere Dosierungen von 500 bis 1000 Mikrogramm nicht zwingend nötig.

Lediglich Menschen mit einer Aufnahmestörung müssen eine wesentlich höhere Dosis einnehmen, die über die Mundschleimhaut aufgenommen oder als Injektion zugeführt wird. In einem solchen Fall wird aber normalerweise der Arzt die Höhe der Dosis festlegen.

Welche Darreichungsform ist sinnvoll?

Unser Produkttest zu Vitamin-B12-Präparaten hat gezeigt, dass es keine „optimale“ Darreichungsform für Vitamin B12 gibt.

Sowohl Tabletten als auch Kapseln und Trinkampullen werden im Dünndarm aufgenommen, Trinkampullen zu einem geringen Teil auch über die Mundschleimhaut.

Die bessere Alternative für Menschen mit empfindlichem Magen oder möglichen Problemen bei der Verstoffwechselung von Vitamin B12 sind Lutschtabletten und Kaugummis, da die Wirkstoffe bei diesen Präparaten ausschließlich über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Dies ist auch bei Zahncreme der Fall, allerdings ist diese nicht zum Ausgleich eines Mangels geeignet.

Wertvolle Anreicherungen und gefährliche Zusatzstoffe – Was ist noch in Vitamin-B12-Präparaten drin?

Unser Vitamin-B12-Test zeigt, dass in vielen Präparaten weitere Stoffe enthalten sind, welche auf den Körper auch eine positive Wirkung ausüben. Dazu gehören vorwiegend:

  • Vitamin B3
  • Vitamin B6
  • Vitamin B7
  • Vitamin D3
  • Folsäure
  • Glutamin
  • Phosphonoserin
  • Serin

Leider sind vor allem in Vitamin-B12-Präparaten in Tablettenform oft auch umstrittene Zusatzstoffe enthalten. Auf folgende Stoffe sollten Anwender etwas genauer hinsehen:

  • Magnesiumstearat
  • Aspartam
  • Xylit
  • Titanoxid

Der Preis bei Vitamin-B12-Präparaten

Aus unserem Vitamin-B12-Produkt geht hervor, dass die Preise der Präparate zum Teil sehr unterschiedlich sind. Günstige Vitamin-B12-Präparate kosten pro Tag und pro Tablette/ Lutschtablette etwa elf bis 14 Cent, mit 30 Cent pro Tag sind auch Kaugummis noch vergleichsweise günstig.

Mit etwa einem bis 1,50 EUR pro Tag sind Ampullen etwas teurer und enthalten vorwiegend auch Cyanocobalamin.

Bekannte Hersteller und Marken für Vitamin-B12-Präparate

Am Markt gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Herstellern und Marken für Vitamin-B12-Präparate. Zu den führenden/bekanntesten Herstellern und Marken gehören:

  • Tetesept
  • Abtei
  • Bayer
  • Orthomol
  • Queisser Pharma – Doppelherz
  • Pfizer Consumer Healthcare – Centrum und Vitasprint
  • Klosterfrau Healthcare Group – Taxofit
  • Teva Pharmaceutical Industries Ltd. – Ratiopharm 
  • STADAvita – EUNOVA 
Die Tetesept Pharma GmbH ist Teil der Merz Consumer Care GmbH. Mit der Marke Tetesept hat das Unternehmen im Jahr 1966 eine Gesundheitsmarke etabliert, die eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen und auch innovativen Produkten bietet. Tetesept verbindet traditionelle Heilkunde mit modernen medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Marke Tetesept setzt auf geprüfte Qualität nach Pharmastandard und produziert ausschließlich in Deutschland, um eine gleich bleibend hohe Qualität der Produkte sicherzustellen.
Abtei, die Gesundheitsmarke der Abtei OP Pharma GmbH, besteht seit mehr als 100 Jahren. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gemacht, mit innovativen Körperpflege- und Gesundheitsprodukten eine Unterstützung für eine gesunde Lebensweise zu bieten. Abtei gilt dabei als die Gesundheitsmarke, die man „ohne Vorbehalte Verwandten und Freunden“ empfehlen würde. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen das.
Das Life-Science-Unternehmen Bayer kann auf eine über 150jährige Geschichte zurückblicken, in der es auch im Bereich Gesundheit Kernkompetenzen entwickelt hat. Bayer konzentriert sich dabei auf Forschung und Entwicklung im Bereich der Vorbeugung, Linderung und Heilung von Krankheiten zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen. Zum Einsatz kommen dabei nur qualitativ hochwertige Rohstoffe.
Orthomol ist ein im Jahr 1991 gegründetes und familiengeführtes Unternehmen, welches sich die Gesundheit der Menschen zum Ziel gesetzt hat. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Nahrungsergänzungen, die höchsten Qualitätsansprüchen unterliegen. Dabei werden Produkte von einem eigenen Team aus Medizinern sowie Ernährungs- und Naturwissenschaftlern aufgrund von aktuellen Publikationen aus dem Bereich orthomolekulare Medizin und Mikronährstoffe entwickelt.
In einer kleinen pharmazeutischen Fabrik in Hamburg begann im Jahr 1897 die Firmengeschichte von Queisser Pharma. Das Unternehmen legte seinen Fokus zunächst auf die Produktion von Gesundheits- und Pflegemitteln (z. B. Cremes und Zahnpasta). Erst im Jahr 1919 wurde die wohl bekannteste Marke „Doppelherz“ etabliert. Seither trägt Doppelherz mit seinen Produkten dazu bei, die Gesundheit des Körpers zu unterstützen.
Centrum und Vitasprint sind sehr bekannte Marken der Pfizer Consumer Healthcare GmbH. Das Unternehmen selbst vertreibt rezeptfreie Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel sowie Medizinprodukte. Vitasprint selbst in ein hoch dosiertes Vitamin-B12-Präparat, unter der Marke Centrum werden verschiedene Präparate vertrieben.
Hinter der Marke Taxofit steht die Klosterfrau Healthcare Group, die ihren Ursprung im Jahr 1826 hat. Das Unternehmen, welches durch den „echten Melissengeist“ bekannt wurde, hat sein Sortiment basierend auf zahlreichen wissenschaftlichen Erkenntnissen stets um innovative Produkte erweitert. So gehört es mittlerweile sowohl national als auch international zu den führenden Anbietern für Produkte zur Selbstmedikation.
Ratiopharm gilt als die wohl bekannteste Arzneimittelmarke in Deutschland. Ratiopharm ist seit dem Jahr 2010 Teil des Teva Pharmaceutical Industries Konzernz, der als Weltmarktführer für Generika gilt. Das Unternehmen setzt auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die dazu beitragen, innovative und empfehlenswerte Produkte an den Markt zu bringen, welche sogar am deutschen Klinikmarkt geschätzt werden.
Die Marke EUNOVA gehört zu den bekanntesten Nahrungsergänzungsmittel-Makren des Unternehmens STADAvita. STADAvita steht als Unternehmen für Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude und bringt im Bereich Gesundheitsvorsorge natürlich und ganzheitlich ausgerichtete Produkte an den Markt.

Internet vs. Fachhandel – Wo sollten Vitamin-B12-Präparate gekauft werden?

Vitamin-B12-Präparate können auf unterschiedlichen Wegen gekauft werden. Neben Apotheken und Drogerien gibt es auch immer mehr Online-Shops, welche Vitamin B12 in ihrem Sortiment aufgenommen haben.

Wir können den Kauf im Internet empfehlen. Gerade im Fachhandel ist das Angebot doch eher überschaubar, es werden nur bestimmte Marken angeboten. Zudem sind die meisten Produkte auch teurer, als im Internet.

Und damit wären wir auch bei den Vorteilen des Internets: Hier sind die Preise niedriger, denn im Online-Handel fallen die Gewinnaufschläge niedriger aus. Auch die Auswahl ist deutlich größer, Vergleiche können kinderleicht im Internet durchgeführt werden. Die Produkte werden zudem direkt nach Hause geliefert und können rund um die Uhr bestellt werden. Lästige Wege oder auch Öffnungszeiten spielen keine Rolle und zudem besteht ein gesetzlich geregeltes Rückgaberecht. Deshalb können wir bedenkenlos zum Kauf im Internet raten.

Die Geschichte von Vitamin-B12-Präparaten

Bei Vitamin B12, das chemisch auch als Cobalamin bezeichnet wird, handelt es sich um ein in Wasser lösliches Vitamin. Es ist für eine normale Leistung des Gehirns sowie für ein intaktes Nervensystem von Bedeutung und spielt auch eine wichtige Rolle bei der Blutbildung. Es ist aus der Gruppe der B-Vitamine das wohl bekannteste Vitamin und gilt in jeder Zelle des menschlichen Körpers als wichtiger Baustein für den Stoffwechsel.

Kommt es zu einem Mangel an Vitamin B12 im Organismus, kann eine perniziöse Anämie entstehen. Diese wird auch als Morbus Biermer bezeichnet und zeigt Symptome, die sich jedoch durch die Zufuhr von Vitamin B12 in Form von Tabletten oder auch Injektionen lindern lassen.
George Whipple entdeckte diesen Umstand im Jahr 1920 eher zufällig bei Tierversuchen, in denen er bei Hunden eine Anämie hervorrief und diese dann mit unterschiedlichen Lebensmitteln therapierte. Ziel war es herauszufinden, ob es Lebensmittel gibt, die zu einer schnellstmöglichen Heilung einer Anämie beitragen können. Die erstaunliche Entdeckung: Eine höhere Menge an Leber konnte den Prozess der Heilung deutlich beschleunigen. Seine Hypothese beruhte also zunächst darauf, dass der Verzehr von Leber eine perniziöse Anämie je nach Umstand heilen kann.

Dem Chemiker Edwin Cohn gelang es dann im Jahr 1928, aus der Leber ein Extrakt zu isolieren, der Studien eine 50 bis 100 mal so positive Wirkung auf den Heilungsprozess hatte, als dies bei herkömmlichen Leberprodukten der Fall war. Das erste einsatzfähige Vitamin-B12-Präparat war damit geboren. Whipple, Murphy und Mino erhielten für die anfänglichen Studien auf dem Weg zur Behandlung eines Vitamin-B12-Mangels gemeinschaftlich im Jahr 1934 einen Nobelpreis.

Doch erst im Jahr 1956 konnte die genaue chemische Struktur der einzelnen Moleküle von Vitamin B12 mit Hilfe von moderner Technik genauer erforscht werden. Mit Hilfe von kristallografischen Datensätzen konnten Dorothy Crowford Hodgkin und ihr Team die Moleküle entschlüsseln. Aus den 50er Jahren stammt dabei der Ansatz, Vitamin B12 durch Bakterienkulturen auch in großen Mengen produzieren zu lassen. Damit wurde der Grundstein für die moderne Form der Behandlung eines Mangels an Vitamin B12 gelegt.

Traditionell waren es zunächst Injektionen, die Menschen mit einem Vitamin-B12-Mangel erhielten. Injektionen sind natürlich sehr effektiv, denn der Verdauungstrakt wird dabei umgangen – der Nährstoff gelangt so direkt in den Blutkreislauf. Jedoch lag der Nachteil eben genau darin, dass eine Injektion nötig war. Diese Form der Vitamin-B12-Gabe ist also eher uninteressant geworden. Deshalb kamen im Laufe der Zeit zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin B12 in Form von Tabletten, Kapseln und auch Trinkampullen auf den Markt.

Cyanocobalamin wurde erstmals mit der Isolierung von Vitamin B12 entdeckt. Deshalb ging man lange Zeit davon aus, dass Cyanocobalamin mit Vitamin B12 identisch sei. Es wurde somit für die natürliche Form des Vitamins gehalten. Allerdings dauerte es ab da noch viele Jahre, bis man zu der Erkenntnis gelangte, dass es sich bei Cyanocobalamin um einen Stoff handelt, der aufgrund von Verunreinigungen durch die für die Isolation verwendete Aktivkohle entstand. Cyanocobalamin kommt so natürlicherweise weder im Körper noch in Lebensmitteln vor. Es wurde damit allerdings ein Weg gefunden, mit dem das sehr empfindliche Vitamin B12 stabilisiert werden konnte. Herausgefunden wurde bei diesen Arbeiten auch, dass es sich bei Hydroxocobalamin um die natürliche Form von Vitamin B12 handelt, die von Mikroorganismen hergestellt wird. Zudem fand man dann heraus, dass Methylcobalamin und Adenosylcobalamin die aktiv wirkenden Formen von Vitamin B12 im Körper sind.

Zahlen, Daten und Fakten zu Vitamin-B12-Präparaten

Unter den Vitaminen hat Vitamin B12 einen Sonderstatus, denn nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand ist es für die Gesundheit von großer Bedeutung. Wichtig ist es für die Bildung roter Blutkörperchen, für die aktive Teilung der Zellen sowie für die Bildung neuer Zellen. Deshalb gilt es als überlebensnotwendig.
Die gesamte Bevölkerung gilt laut Meinung vieler Experten als Risikogruppe für die Ausbildung eines Vitamin-B12-Mangels, denn zur Verwertung kann es der menschliche Körper nicht selbst produzieren. Zwar entsteht es durchaus im Darm, kann von hier aus aber nicht mehr optimal brauchbar vom Organismus verwertet werden. Deshalb muss Vitamin B12 über die Ernährung zugeführt werden. Es kann über eine lange Zeit in der Leber gespeichert werden und wird nur langsam verbraucht. Ein Mangel zeigt sich oft erst mehrere Jahre später.

Im Blut lässt sich Vitamin B12 nachweisen, allerdings erfolgen derartige Untersuchungen nur auf Wunsch des Patienten. Dadurch ist der Mangel an Vitamin B12 auch so wenig bekannt. Da der Test sehr kostenintensiv ausfällt, wird er meist nicht erwähnt und bleibt somit aus. Meist erfolgt nur eine normale Analyse des Blutserums, wobei jedoch auch für den Körper wertlose B12-Analoga mitgemessen werden. Die Krankenkasse trägt die Kosten des Tests, sofern er vom Arzt angeordnet wurde. Empfehlenswert ist ein gleichzeitiger Test des Homocysteins, denn so lassen sich auf den wahren B12-Wert genaue Rückschlüsse ziehen.

Die Synthese von Vitamin B12 erfolgt in der Darmflora von Tieren, die Pflanzen fressen oder aber durch Bodenbakterien im Erdboden. Deshalb ist es auch nur in den Wurzeln von Nahrungspflanzen enthalten. Oberirdische Pflanzenteile enthalten hingegen kein Vitamin B12. Forschungen zufolge können auch Pflanzen aktives Vitamin B12 aufnehmen und umwandeln, jedoch sind die aufnehmbaren Mengen nicht ausreichend.

Oft wird gesagt, die vegane „unnatürliche“ Ernährung trage dazu bei, dass Veganer mit Vitamin B12 unterversorgt sind. Auch Nahrungsergänzungsmittel gelten als nicht natürlich. Jedoch muss das ganze aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden: So gelten natürliche vegane Quellen für Vitamin B12 in der heutigen Zeit der industrialisierten Länder und der verbesserten Hygienestandards in der Produktion als versiegt. Einen Teil trägt sehr wahrscheinlich auch die in der Landwirtschaft eingesetzte Chemie dazu bei. Betrachtet man zudem die Zahlen in Bezug auf die Nahrungsergänzungsmittel, wird deutlich, dass etwa 99 Prozent der auf dem Markt erhältlichen Nahrungsergänzungen vor allem von Menschen konsumiert werden, die auch Fleisch verzehren. Aus einer kritischen Betrachtung heraus sollte man jedoch bei Nahrungsergänzungsmitteln immer etwas vorsichtig sein, zumal der Mensch sich mittlerweile ganz allein von den natürlichen veganen Bezugsquellen für Vitamin B12 entfernt hat.

Forschungen zu einem natürlichen altiven Cobalamin, wie es in asiatischen Tempeh-Produkten vorkommen soll, sind bislang noch nicht beendet. Unabhängig davon sind derartige Produkte im europäischen Raum auch nicht erhältlich.

Möglicherweise sind in Meeresalgen (Sushi-Nori-Blattalgen) geringe Mengen an Vitamin B12 enthalten, eine verlässliche Vitamin-B12-Quelle stellen sie allerdings nicht dar. Jahrelang waren es sehr hochwertige Süßlupinenprodukte, die als optimale vegane eiweißreiche natürliche Lieferanten für Vitamin B12 galten. Anhand von Laboruntersuchungen wurde jedoch auch hier festgestellt, dass das Vitamin B12 aufgrund von Verunreinigungen in die Lupinenprodukte gelangte.

Natürlich ist es nur ein Faktor, dass genügend Vitamin B12 über die Nahrung oder eben Nahrungsergänzungen aufgenommen wird, um die Versorgung zu decken. Die Aufnahme kann aber beispielsweise bei einer Erkrankung des Verdauungstrakts wie beispielsweise einer Gastritis oder einer Magenentzündung gestört sein. Der Intrinsic Factor ist – wie bereits erwähnt – ebenfalls wichtig. Es handelt sich dabei um einen Stoff, welcher für die Weiterleitung des Vitamin B12 vom Magen in den Dünndarm sorgt, wo es dann vom Körper aufgenommen werden kann. Sobald der Intrinsic Factor fehlt, ist die Aufnahme gestört, wenn keine hohen Dosen Vitamin B12 eingenommen werden. Derartige hohe Dosierungen lassen sich jedoch nicht über die normale Ernährung erreichen, sondern müssen entweder in Form hoch dosierter Tabletten oder im Akutfall durch Injektion zugeführt werden.

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin B12 enthalten?

Vitamin B12 kann grundsätzlich in größeren Mengen vom Organismus gespeichert werden. Eine regelmäßige Zufuhrt über Lebensmittel, welche Vitamin B12 enthalten, ist wichtig, denn das Vitamin ist an sehr vielen Prozessen im Körper beteiligt. Nur so lässt sich eine mögliche Unterversorgung vermeiden. Doch in welchen Lebensmitteln ist eigentlich Vitamin B12 enthalten? Und was gilt für deren Zubereitung in Bezug auf den Vitamin-B12-Gehalt?

Typische Lebensmittel mit Vitamin B12

Als einziges wasserlösliches Vitamin kann Vitamin B12 in der Leber gespeichert werden. Es ist dem Körper jedoch nicht möglich, es selbst herzustellen. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt für Erwachsene eine tägliche Einnahmemenge von drei Mikrogramm Vitamin B12, wobei der Bedarf bei Frauen während Schwangerschaft und Stillzeit etwas erhöht ist.

m eine Unterversorgung zu vermeiden, sollten die etwa zwei bis drei Mikrogramm Vitamin B12, die der Körper täglich verbraucht, im besten Fall auch wieder zugeführt werden. 
Doch in welchen Lebensmitteln ist Vitamin B12 enthalten? Und was eignet sich für die Vitamin-B12-Zufuhr bei Vegetariern und Veganern?

Zunächst sollte man wissen, dass Vitamin B12 praktisch nur in tierischen Produkten vorkommt. Dazu gehören beispielsweise Fleisch, Innereien, Eier oder auch Milchprodukte.

Lebensmittel mit Vitamin B12 für Vegetarier und Veganer

Neben den bereits genannten Lebensmitteln gehören auch fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, die Chlorella-Alge oder auch Bier zu den Nahrungsmitteln, die Vitamin B12 enthalten und somit für Vegetarier und Veganer geeignet sind. Jedoch ist der Gehalt an Vitamin B12 hier sehr gering, geeignete vegane Lebensmittel mit Vitamin B12 in einer größeren Menge sind recht selten.

Übersicht über Lebensmittel mit Vitamin B12

Vitamin B12 ist in den folgenden Lebensmitteln enthalten:

Lebensmittel, Vitamin-B12-Gehalt in Mikrogramm auf 100 Gramm

Milchprodukte:

Camembert 3.1, Emmentaler 3.1, Edamer 2.1, Körniger Frischkäse 2.0, Brie 1.7, Magerquark 0.9,

Kuhmilch (1,5 / 3,5 % Fett) 0.4.

Fleisch, Wurst, Geflügel:

Leber 26 – 65, Niere 15 – 63, Lammkeule 3.0, Rinderfilet 2.0, Salami 1.4, Schweineschnitzel 1.0, gekochter Schinken 0.6, Huhn 0.4.

Fische, Meerestiere:

Austern 15, Makrele 9, Hering 8.5, Miesmuschel 8, Thunfisch 4.3, Seelachs 3.5, Garnelen 1.7.

Sonstiges:

Hühnerei, Sauerkraut, Alkoholfreies Bier, Malzbier.

Und wie lässt sich der Vitamin-B12-Bedarf nun optimal decken?

Um den durchschnittlichen täglichen Bedarf an Vitamin B12 zu decken, genügt die Aufnahme bestimmter Lebensmittel trotz der geringen enthaltenen Mengen. Für den täglichen Bedarf von etwa drei Mikrogramm Vitamin B12 sind folgende Lebensmittel beispielsweise ausreichend:

  • 10 Gramm Leber
  • 40 Gramm Hering
  • 100 Gramm Camembert
  • 100 Gramm Seelachs

Dabei ist eine Überdosierung an Vitamin B12 kaum möglich, denn die Aufnahme von Vitamin B12 wird entweder gestoppt oder die Nahrung würde nicht mehr verwertet werden.

Die für Vegetarier und Veganer geeigneten, fermentierten Lebensmittel sind kaum zur Deckung des täglichen Vitamin-B12-Bedarfs geeignet. Eine Bedarfsdeckung ist dann jedoch nur bei sehr guter Gesundheit und Aufnahmefähigkeit möglich. In der Regel ist hier deshalb eine Versorgung über Vitamin-B12-Präparate sinnvoller, sicherer und bequemer – meist ist sie sogar wirtschaftlicher.

Grundsätzlich gilt für Lebensmittel mit Vitamin B12: Hitze sowie eine zu lange Lagerungszeit sind für Vitamin B12 regelrechtes Gift. Deshalb sollten Lebensmittel entsprechend behandelt und nicht zu lange gelagert werden. Auch zu große Hitze beim Braten sowie zu viel Wasser beim Kochen verringern den Vitamin-B12-Gehalt zum Teil um zehn bis 40 Prozent.

Vitamin-B12-Mangel: Ein häufiges Problem?

Ein Mangel an Vitamin B12 ist inzwischen durchaus weit verbreitet – und das nicht nur bei Vegetariern und Veganern. Auch schwangere und stillende Frauen, ältere Menschen und sogar Fleischesser können einen Vitamin-B12-Mangel ausbilden.

Vitamin B12 ist ein lebensnotwendiges Vitamin und übernimmt im Körper des Menschen bei einer Vielzahl von Prozessen eine wichtige Rolle. Für jede Zelle wird immer eine geringe Menge Vitamin B12 benötigt, damit diese optimal funktionieren kann. Deshalb ist eine gute Versorgung mit dem Vitamin von großer Bedeutung.

So ist Vitamin B12 wichtig für die Teilung der Zellen, für die DNA-Synthese, für die Bildung des Blutes, für die Hormon-Synthese sowie für die Transmitter-Synthese. Außerdem trägt es zum Schutz der Nervenstränge in Gehirn und Rückenmarkt bei und spielt beim Abbau von Homocystein eine Rolle. Auf lange Sicht kann ein Fehlen von Vitamin B12 dazu führen, dass die Gesundheit des Körpers nicht aufrechterhalten werden kann. Es kommt zu typischen Symptomen, die sich mit zunehmendem Mangel verschlimmern.

Doch wie entsteht ein Vitamin-B12-Mangel?

Ein Mangel an Vitamin B12 entsteht in der Regel, wenn ein erhöhter Bedarf oder aber eine Aufnahmestörung vorliegt.

Aufnahmestörungen kennzeichnen sich dadurch, dass der Magen-Darm-Trakt aufgrund von Stress und Umweltgiften nicht mehr in der Lage ist, eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 über die Ernährung sicherzustellen. Zum Problem wird das vor allem dann, wenn der Bedarf über die Ernährung nicht ausreichend gedeckt werden kann, wie es beispielsweise bei Vegetariern und Veganern der Fall ist.

In vielen Fällen sind es jedoch die Konsequenzen schlechter Ernährungsgewohnheiten, die zu einem Mangel an Vitamin B12 führen. Die Verdauungsorgane werden durch die ungesunde Lebensweise der modernen Welt derart beeinträchtigt, dass das Vitamin nicht mehr ausreichend aufgenommen werden kann. Hier hilft eine konsequente Umstellung der Lebensgewohnheiten.

Doch auch ein erhöhter Bedarf an Vitamin B12 kann einen Mangel begünstigen. So ist der Bedarf bei schwangeren und stillenden Frauen, bei älteren Menschen aber auch bei Kindern erhöht. Wird nicht ausreichend Vitamin B12 zugeführt, sind die Depots irgendwann aufgebraucht und es kommt zu Mangelerscheinungen, welche dann in der Regel mit entsprechenden Vitamin-B12-Präparaten ausgeglichen werden müssen.

Das Vorliegen eines Vitamin-B12-Mangels lässt sich mit einem Urintest feststellen. Im Urin wird dabei die MMA-Säure gemessen, welche bei einem Mangel an Vitamin B12 erhöht ist. Der Urintest gilt deshalb oft auch als sicherer, als es ein üblicher Bluttest ist.

Vorbeugung und Behandlung eines Vitamin-B12-Mangels

Vor allem bei Aufnahmestörungen oder auch einem erhöhten Bedarf lässt sich der Vitamin-B12-Bedarf aufgrund des recht komplizierten Aufnahmemechanismus über die Ernährung nur schwierig decken. Für die Vorbeugung und auch Behandlung eines Vitamin-B12-Mangels kommen deshalb auch Vitamin-B12-Präparate zum Einsatz.

Zur Prävention liegt die übliche Dosis bei oraler Einnahme zwischen 250 und 500 Mikrogramm täglich, bei erhöhtem Bedarf oder Mangel bei 500 Mikrogramm (bei deutlichen Symptomen werden 1.000 Mikrogramm empfohlen).

Symptome eines Vitamin-B12-Mangels

Wofür Vitamin B12 notwendig ist, haben wir bereits geklärt. Doch welche Symptome zeigen sich, wenn es zu einem Mangel an Vitamin B12 kommt?

Symptome eines Vitamin-B12-Mangels zeigen sich recht unterschiedlich. So kann es

  • aufgrund der gestörten Blutbildung und einer gestörten Synthese der DNA zu einer perniziösen Anämie sowie schweren Beeinträchtigung des Metabolismus kommen
  • aufgrund des Anstiegs von Homocystein zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vaskulärer Demenz und Netzhautschäden kommen
  • aufgrund der gestörten Neurotransmitter-Bildung und Hormonbildung Stimmungsschankungen sowie psychische und kognitive Störungen geben
  • zu Nervenschäden und als Folge derer zu Schmerzen, Lähmungen sowie Koordinationsstörungen kommen
  • zu Entmarkungsschäden im Rückenmark und dadurch zu Symptomen kommen, die Multipler Sklerose sehr ähnlich sind

Die folgenden typischen Symptome eines Vitamin-B12-Mangels können sowohl einzeln auch als in Kombination miteinander auftreten:

Typische geistige Symptome

  • Depressionen
  • Demenz/ Vergesslichkeit/ Verwirrung
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsschwäche
  • Burn-out
  • Halluzinationen/ Psychosen/ Persönlichkeitsstörungen
  • Reizbarkeit
  • Lustlosigkeit/ Reizbarkeit/ Nervosität

Typische leichte bis mittlere körperliche Symptome

  • körperliche Schwäche/ ständige Erschöpfung
  • Infektanfälligkeit/ Immunschwäche
  • Verdauungsstörungen/ Durchfall/ Verstopfung
  • Kribbeln und Taubheit in den Gliedmaßen/ Muskelzittern
  • blasse Haut/ graue Haare (auch Haarausfall)
  • Appetitlosigkeit
  • metallischer Geschmack im Mund
  • Entzündungen in Mund, Magen und Darm

Typische schwere körperliche Symptome

  • perniziöse Anämie (Blutarmut)
  • Koordinationsstörungen/ Gangunsicherheit/ Störungen der Feinmotorik/ spastiche Störungen/ Lähmungen
  • Herzinfarkt/ Hirninfarkt
  • Nervenschmerzen
  • Arteriosklerose
  • Sehstörungen/ Schäden an der Netzhaut
  • Unfruchtbarkeit
  • Inkontinenz

Verlauf eines Vitamin-B12-Mangels

Zwar führt ein Vitamin-B12-Mangel auf lange Sicht zu teils gravierenden Symptomen, jedoch dauert es auch sehr lange, bis er aufgedeckt wird. Das liegt daran, dass aufgrund der Vitamin-B12-Depots bis zu 20 Jahre vergehen können, bevor sich deutliche schwere körperliche oder auch psychische Symptome zeigen. Und selbst dann werden diese Symptome nicht direkt mit einem Mangel an Vitamin B12 in Verbindung gebracht. Tests auf Vitamin B12 werden leider auch erst durchgeführt, wenn bereits schwere Symptome beobachtet werden.

Ein Vitamin-B12-Mangel verläuft in vier Stadien:

1. Im Blutserum sinkt der Vitamin-B12-Gehalt aufgrund der mangelnden Zufuhr. Es wird nun das Vitamin B12 aus den körpereigenen Speichern mobilisiert.

2. Entleerung der Speicher in der Leber und in den Körperzellen, wodurch der Vitamin-B12-Spiegel im Blut dauerhaft sinkt und bereits erste Symptome auftreten können.

3. Ausbildung von metabolisch-funktionellen Störungen, da viele Funktionen des Körpers beeinträchtig sind. Es kommt zu einer deutlichen Verschlechterung des allgemeinen Wohlbefindens, die Leistungsfähigkeit sinkt deutlich und es treten immer mehr körperliche Symptome auf.

4. Der Vitamin-B12-Mangel manifestiert sich und es kommt zu starken Mangelerscheinungen, Schäden an Nerven entstehen und sind teilweise nicht mehr umkehrbar. In sehr schlimmen Fällen kann der Vitamin-B12-Mangel sogar tödlich enden.

In welcher Schnelligkeit die einzelnen Stadien durchlaufen werden, ist von der Ursache des Mangels abhängig. Ist die Aufnahme von Vitamin B12 gestört, kann das vierte Stadium bereits nach wenigen Jahren erreicht sein. Vegetarier oder auch Veganer zeigen bei ansonsten guter Gesundheit und Ernährung erste Mangelerscheinungen oft erst nach 20 Jahren, bevor es zu schwereren Symptomen kommt.

Ursachen für einen Vitamin-B12-Mangel

Für einen Mangel an Vitamin B12 kann eine Aufteilung in drei große Bereiche vorgenommen werden:

1. Vitamin-B12-Mangel durch falsche Ernährung

2. Vitamin-B12-Mangel aufgrund eines erhöhten Verbrauchs

3. Vitamin-B12-Mangel aufgrund einer Aufnahmestörung

Vitamin-B12-Mangel durch falsche Ernährung

Der Tagesbedarf an Vitamin B12 liegt – wie wir schon erwähnt haben – bei etwa drei Mikrogramm und orientiert sich auch an Alter, Geschlecht und Lebenssituation. Wird über die Nahrung zu wenig Vitamin B12 zugeführt, kann es auf lange Sicht zu einem Mangel an Vitamin B12 kommen. Dies ist oft bei einseitiger oder auch vegetarischer beziehungsweise veganer Ernährung der Fall.

Zwar stellen die Darmbakterien im menschlichen Verdauungstrakt auch Vitamin B12 her, allerdings kann dieses Vitamin B12 nicht mehr aufgenommen werden und wird somit ungenutzt ausgeschieden. Nur unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Versorgung über körpereigene Bakterien tatsächlich möglich, so dass der Mensch auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 durch die Nahrung angewiesen ist.

Vitamin B12 ist allerdings nicht in jedem Lebensmittel enthalten. Es wird nur durch Mikroorganismen gebildet und ist somit in unterschiedlicher Konzentration in allen tierischen, aber eben nicht in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Lediglich vergorene Lebensmittel enthalten geringe Mengen an Vitamin B12. Gerade Vegetarier und noch mehr Veganer sollten deshalb auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B12 achten.

Vitamin-B12-Mangel aufgrund eines erhöhten Verbrauchs

tresssituationen können den Bedarf an Vitamin B12 stark erhöhen. Unter Stress werden dabei alle Phasen verstanden, die zu einer hohen körperlichen und auch geistigen Beanspruchung führen (z. B. schwere körperliche Arbeit, Leistungssport, Lärm, Angst, Trauer, Liebeskummer, psychische und geistige Belastungssituationen, starke Tätigkeit des Immunsystems aufgrund von Infekten).

Zwei Umstände sorgen in diesem Fall für den erhöhten Bedarf.

Auf der einen Seite erschweren Stresssituationen die Aufnahme von Vitamin B12 deutlich, denn die Verdauungsorgane sind dann meist schlechter durchblutet und auch das Verhältnis von Magensäure zu Enzymen verändert sich. Auf der anderen Seite ist Vitamin B12 für die Bildung von Noradrenalin und anderen Hormonen (z. B. Serotonin) notwendig, welche in Stressituationen ausgeschüttet werden – dadurch steigt auch der Verbrauch, was bei unzureichender Zufuhr zu einem leichten Mangel führt.

Erhöht ist der Bedarf an Vitamin B12 zudem in Schwangerschaft und auch Stillzeit. Hier ist besonders auf eine ausreichende Versorgung zu achten, denn ein Mangel kann sich negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken.

Ein Verbrauch an Vitamin B12 kann auch durch die Belastung mit Umweltgiften begünstigt werden. So zeigen beispielsweise auch Raucher oft einen Mangel an Vitamin B12, denn das Vitamin neutralisiert das im Rauch enthaltene Cyanid. Auch bei Vollnarkosen, bei denen zur Entgiftung der Stickstoffverbindungen Vitamin B12 benötigt wird, kann es bei niedrigen Körperspeichern in der Folge zu einem Mangel kommen.

Vitamin-B12-Mangel aufgrund einer Aufnahmestörung

Liegt eine Aufnahmestörung vor, ist es dem Körper nicht möglich, Vitamin B12 aufzunehmen, auch wenn es in einer ausreichenden Menge zugeführt wird. Typische Gründe sind meist Magen-Darm-Infektionen oder auch –Entzündungen, aber auch Wechselwirkungen mit Medikamenten können zu einer gestörten Aufnahme von Vitamin B12 beitragen. Die Aufnahme ist in diesen Fällen nur über die Mundschleimhaut und den unteren Abschnitt des Dünndarms möglich. Jedoch ist hierfür der Intrinsic Factor, ein spezielle Glykoprotein, notwendig. Dieser wird in den Belegzellen des Magens gebildet. Fehlt dieses Protein, ist die Aufnahme von Vitamin B12 erschwert, weshalb dann sehr hohe Dosierungen für die Sicherstellung der Versorgung notwendig werden.

Für die Aufnahme von Vitamin B12 ist somit die Magen-Darm-Gesundheit von besonderer Bedeutung. Bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen, wie sie vor allem in den Industrieländern aufgrund ungesunder Ernährungsgewohnheiten verbreitet sind, behindern die Aufnahme von Vitamin B12. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, eine verminderte Bildung von Magensäure oder auch eine teilweise Entfernung des Darms sowie schwächere Magenwände (vor allem bei älteren Menschen) können ebenfalls eine Aufnahmestörung zur Folge haben. Ebenso liegt eine Aufnahmestörung oft auch bei HIV-Infektionen sowie Leber- und Nierenerkrankungen vor.

Weitere typische Ursachen für eine Aufnahmestörung sind neben Erkrankungen auch Wechselwirkungen mit Alkohol und Drogen, mit Säureblockern, mit Diabetes-Medikamenten oder auch mit Medikamenten wie Antibiotika, östrogenhaltigen Verhütungsmitteln sowie cholesterinsenkenden Mitteln. Auch eine sehr hohe Dosis Vitamin C kann eine Aufnahmestörung begünstigen. Zudem wirken sich zu scharfes Essen, zu viel Kaffee, starkes Rauchen oder auch ein hoher Zuckerkonsum negativ auf die Aufnahme von Vitamin B12 aus.

Häufigkeit eines Vitamin-B12-Mangels

Es liegen bislang keine eindeutigen Ergebnisse vor, die aufzeigen, wie weit verbreitet der Vitamin-B12-Mangel in der Bevölkerung tatsächlich ist. Das liegt vor allem am fehlenden eindeutigen Messverfahren und zum anderen daran, dass es keine eindeutigen Aussagen darüber gibt, wann ein Vitamin-B12-Mangel tatsächlich vorliegt.

Forscher sind der Ansicht, dass die aktuell gängigen Grenzwerte für einen Vitamin-B12-Mangel viel zu niedrig festgelegt sind und ein Mangel deshalb deutlich verbreiteter ist, als vermutet. Per Definition liegt ein Mangel derzeit vor, wenn der Serumspiegel (B12-Konzentration im Blut) unterhalb von 200 pg/mol liegt. Viele Wissenschaftlicher vertreten jedoch die Meinung, dass bereits unterhalb von 350 pg/mol ein Mangel an Vitamin B12 vorliegt. In neueren Studien wird sogar gefordert, die Grenze auf 500 bis 600 pg/mol festzulegen.

Ausgehend von den gängigen niedrigen Grenzwerten sind etwa zwei bis sieben Prozent der jüngeren und 14 bis 40 Prozent der älteren Bevölkerung von einem Vitamin-B12-Mangel betroffen. In weiteren Studien wurde zudem festgehalten, dass zwischen 20 und 70 Prozent der Vegetarier und 60 bis 90 Prozent der Veganer einen Mangel an Vitamin B12 aufweisen. Die Dunkelziffern liegen angesichts neuerer Auffassungen zu den Grenzwerten jedoch deutlich höher.

FAQ – Fragen und Antworten zu Vitamin-B12-Präparaten

1. Wie hoch ist der tägliche Bedarf an Vitamin B12?

Der durchschnittliche tägliche Bedarf an Vitamin B12 liegt bei drei Mikrogramm.

2. Welche Unterschiede gibt es bei den einzelnen Vitamin-B12-Präparaten?

Vitamin-B12-Präparate unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Wirkstoffe (Cyanocobalamin, Methylcobalamin, Hydroxocobalamin und Adenosylcobalamin), ihrer Dosierung, ihrer Darreichungsform und auch in der Zusammensetzung.

3. Welche Wirkstoff ist bei Vitamin-B12-Präparaten am besten?

Verwendet werden sollten möglichst Präparate, welche idealerweise eine Mischung auch den natürlichen Formen Hydroxocobalamin, Methylcobalamin und Adenosylcobalamin enthalten.

4. Wie hoch sollte die Dosis eines Vitamin-B12-Präparats gewählt werden?

Die Dosierung richtet sich vor allem danach, was das Präparat bewirken soll. Zur Prävention eines Vitamin-B12-Mangels ist eine Dosis von 250 bis 500 Mikrogramm ausreichend, bei einem Mangel sollte die Dosis jedoch deutlich höher gewählt werden. Wie hoch die optimale Dosis in diesem Fall ausfallen sollte, entscheidet in der Regel der Arzt. Von einer Selbstmedikation sollten Patienten absehen.

5. Welche Darreichungsform eignet sich am besten?

Vitamin-B12-Präparate sind in den unterschiedlichsten Formen wie Tabletten, Kapseln, Tropfen, Sirup, Pulver, Ampullen, Zahnpasta oder auch als Injektion erhältlich. In ihrer Wirkung unterscheiden sie sich nur geringfügig. Kapseln gelten als sehr rein in Bezug auf die Inhaltsstoffe, Injektionen sind in der Regel nur in besonderen Fällen (z. sehr starker Mangel und Aufnahmestörung) notwendig.

6. Ist eine Überdosierung von Vitamin B12 möglich?

Eine Überdosierung von Vitamin B12 ist praktisch ausgeschlossen. Erfolgt eine Aufnahme sehr großer Menge, werden diese über den Urin wieder ausgeschieden. Auch toxische Wirkungen sind nicht bekannt, deshalb gibt es auch keine festgelegte Höchstgrenze für die Einnahme. Die Schulmedizin sieht eine tägliche Zufuhr von 5.000 Mikrogramm als gesundheitlich unbedenklich an. Zwar ist es nicht medizinisch belegt, jedoch stehen langfristig eingenommene Megadosen im Verdacht, zu Leber- und Nierenschäden führen zu können.

7. Worauf muss bei der Anwendung von Vitamin-B12-Präparaten geachtet werden?

Grundsätzlich sind Vitamin-B12-Präparate sehr anwenderfreundlich. Sie können zu jeder Tageszeit mit oder auch ohne Mahlzeit eingenommen werden. Es ist jedoch zu beachten, dass es durch die Einnahme von verschiedenen Substanzen und Medikamenten zu einer erschwerten und ausbleibenden Aufnahme kommen kann. Dies ist beispielsweise bei Alkohol-, Nikotin- und Drogenkonsum, bei einer zu hohen Einnahme von Vitamin C oder auch bei der Anwendung von Verhütungsmitteln, Blutdrucksenkern und Cholesterinsenkern der Fall.

8. Welchen Preis haben Vitamin-B12-Präparate?

Wie bei jedem Produkt, sollte natürlich auch bei einem Vitamin-B12-Präparat der Preis stimmen. Allerdings gilt es zu beachten, dass Präparate mit den hochwertigen natürlichen Formen von Vitamin B12 auch deutlich teurer sind. Tendenziell lässt sich jedoch sagen, dass die Präparate günstiger werden, je höher die Dosierung liegt.

Alternativen zu Vitamin-B12-Präparaten

Seit mehreren Jahrzehnten wird Vitamin B12 nun synthetisch hergestellt und in Form von Nahrungsergänzungsmitteln verkauft.

Da über die Ernährung nicht immer der Bedarf gedeckt werden kann, werden mittlerweile auch immer mehr Lebensmittel wie Soja-Drinks, Reis-Drinks und Säfte – die vor allem bei Vegetariern und Veganern zum Einsatz kommen – mit Vitamin B12 versetzt
Ist in einem Lebensmittel Vitamin B12 enthalten, so ist dies auch in der Zutatenliste vermerkt. Die Form der Zuführung von Vitamin B12 ist vor allem bei Vegetariern und Veganern sehr beliebt, denn so sind sie nicht nur von entsprechenden Präparaten mit den lebensnotwendigen Vitamin abhängig, sondern können es gut in die tägliche Ernährung integrieren.

Weiterführende Links

https://www.vegpool.de/magazin/b12-praeparate-worauf-achten.html

https://www.vitaminexpress.org/de/vitamin-b12-praeparate

https://vebu.de/fitness-gesundheit/naehrstoffe/vitamin-b12-in-lebensmitteln-und-vegane-ernaehrung/?gclid=CjwKEAjwxurIBRDnt7P7rODiq0USJADwjt5D9Ml2IJwp9eKEgiu7MqBGJipD6gtrqmto-2Rlh1zQehoCv9nw_wcB

https://utopia.de/ratgeber/vitamin-b12/

http://www.vegane-gesellschaft.org/b12-tipps/

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