Suche
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type
Fahrradanhänger Test

Den Hund an den Hänger gewöhnen: so gelingt es

Wer weitere Touren mit seinem Hund zurücklegen möchte, benötigt das richtige Transportmittel. In einem Hundeanhänger gelangt das Tier sicher ans Ziel. So können lange Distanzen überwunden werden, während sich der Vierbeiner im geschützten Innenbereich des Transporters befindet.

Dort finden auch Wasser und Nahrung Platz, weil sich viele der praktischen Hundeanhänger ganz einfach mit Näpfen ausstatten lassen. Grundsätzlich sind Hundeanhänger hervorragende Transportgelegenheiten, die für viele Gelegenheiten genutzt werden können. In den Gefährten kann der beste Freund des Menschen zum Beispiel zum Tierarzt, in den Park oder an den See gelangen.

Die gepolsterten Anhänger sorgen für einen großen Komfort beim Transport. Allerdings müssen sich die Vierbeiner zunächst an das Transportmittel gewöhnen. Damit sich der Hund an den Hänger gewöhnt, muss viel Zeit eingeplant werden. In dieser Trainingsphase kann der Hund in Ruhe an den Anhänger herangeführt werden.

Es können mehrere Tage vergehen, bis sich das Tier an die Transportgelegenheit gewöhnt. Mit unseren fünf Schritten wird Ihr Haustier ruhig und gelassen mit dem neuen Anhänger vertraut gemacht. So überwinden Sie gemeinsam die Ängste, die der Hund zunächst haben kann. Danach kann die erste Fahrt unternommen werden, die durch das Training möglich ist.

1. Das Tier mit dem Anhänger vertraut machenAuch Hunde können im Fahrradanhänger komfortabel transportiert werden.

Stellen Sie den neuen Anhänger in einer ablenkungsfreien Umgebung auf. Nutzen Sie entweder den ruhigen Garten oder die eigene Wohnung, sodass sich der Hund ohne Ablenkungen mit dem neuen Gefährt vertraut machen kann. Achten Sie darauf, dass der Hundeanhänger fest steht, sodass keine Gefahr des Umkippens besteht.

Führen Sie Ihren vierbeinigen Freund nun an die Konstruktion heran. Lassen Sie das Tier den Hundeanhänger frei erkunden. In diesem Schritt muss der Hund das Fortbewegungsmittel noch nicht betreten. Es reicht aus, wenn er es von außen beschnuppert. Belohnen Sie das Tier aber für das erwünschte Verhalten. Geben Sie ihm ein Leckerli.

2. Den Innenraum des Hundeanhängers erkunden

Im nächsten Schritt sollten Sie erneut mit Belohnungen arbeiten, die sich nun aber im Innenraum des Hundeanhängers befinden müssen. Legen Sie die Lieblingsdecke, ein Spielzeug oder Leckerlies in die Transportgelegenheit. So können Sie den Hund anregen, in das Innere des Anhängers zu steigen. Ganz kleine Tiere werden einfach in den inneren Bereich gesetzt.

Größere Hunde werden herangeführt. Brechen Sie den Versuch ab, wenn Sie ängstlichen Widerstand registrieren. Sie können diesen Schritt nach einiger Zeit wiederholen. Ansonsten sollten Sie dem Hund viel Zeit geben, damit er sich an den Innenbereich gewöhnen kann. Üben Sie nun das Ein- und Aussteigen. Die Zeit für die erste Fahrt ist noch nicht gekommen.

3. Den Hund im geschlossenen Innenbereich trainieren

Bislang kennt Ihr Hund den Außen- und den Innenbereich des Anhängers. Der innere Bereich war allerdings noch nicht verschlossen. Sie sollten dem Hund nun demonstrieren, dass er im geschlossenen Innenbereich sicher ist. Schließen Sie daher die Eingänge des Hundeanhängers, wenn sich das Tier im Inneren befindet.

Bleiben Sie dabei immer ruhig. Schließlich kann Hektik auch beim Hund zu Reaktionen führen, die den Erfolg des dritten Schrittes gefährden. Bleiben Sie beim Tier, während es im Hänger ist. Beruhigen Sie den Hund mit Ihrer Stimme.

Wenn der Hund in Ruhe im Hänger sitzt, kann eine Belohnung in Form von Leckerlis erfolgen. Testen Sie danach die Befestigung. Schließlich muss sich der Vierbeiner daran gewöhnen, im Innenbereich angeleint zu werden. Danach können Sie zum vierten Schritt übergehen.

4. Das Tier an Bewegungen gewöhnen

Die ersten Schritte sind getan. Mit Ihrer Hilfe konnte der Hund den Innen- und Außenbereich der Konstruktion erkunden. Er kennt nun auch das Gefühl, in einem verschlossenen Hundeanhänger zu sitzen. Nun sollten Sie das Tier langsam an den sich bewegenden Hänger gewöhnen.

Schließlich muss sich der Vierbeiner erst mit den ungewohnten Bewegungen vertraut machen – und sein Gleichgewicht halten. Gegen Sie daher vorsichtig vor. Wenn sich der Hund im Hänger befindet, muss er gesichert werden. Schieben Sie den verschlossenen Hundeanhänger danach in der Wohnung oder in Ihrem Garten. Gehen Sie nicht nur gerade Strecken, sondern bewegen den Hänger auch im Kreis.

Bremsen Sie das Transportmittel, bevor sie es wieder anschieben. So lernt der Hund auch derartige Bewegungen kennen. Viele Modelle, von denen unserer Experten einige Ausführungen getestet haben, lassen sich im Übrigen zum Jogger umbauen, sodass das Schieben ganz einfach ist. Ansonsten bedarf es etwas Mühe. Aber auch mit anderen Hundeanhängern sollte dieser Schritt durchführbar sein.

5. Die erste Probefahrt unternehmen

So haben wir die Hundeanhänger getestetNach den Übungen erfolgt die erste richtige Fahrt. Koppeln Sie den Hundeanhänger mit dem Rad. Wenn Sie noch nie einen Hänger bewegt haben, sollten Sie zunächst eine Probefahrt unternehmen, bei der sich der Hund noch nicht an Bord befindet. So können Sie sich in Ruhe mit dem Gefährt vertraut machen. Dabei lernen Sie auch das sich verändernde Fahrverhalten kennen, das durch den Hänger entsteht.

Erst danach steht die richtige Fahrt an, bei der sich der Hund im Innern des Anhängers befindet. Wählen Sie dafür nach Möglichkeit eine ruhige Strecke. Achten Sie auch auf den Untergrund. Wählen Sie eine Route, auf der der Hund nicht durchgeschüttelt wird. Ihr Hund ist nun bereit, die erste Tour zu unternehmen. Achten Sie bei der Fahrt auf die Reaktionen des Tieres, schenken Sie ihm aber keine übermäßige Aufmerksamkeit.

Schließlich müssen Sie sich auch auf den Straßenverkehr konzentrieren. Fahren Sie immer vorrausschauend. Verzichten Sie auf übermäßiges Bremsen. Solange Ihr Hund nicht wimmert oder bellt, scheint die neue Transportgelegenheit gut vertragen zu werden.

Wenn Sie noch einen Hundeanhänger benötigen, finden Sie auf dieser Internetseite viele Informationen über die Transportmittel. Unsere unabhängigen Experten haben zahlreiche Fahrradanhänger geprüft. Durch unsere Tests fanden wir die Vor- und Nachteile, die wir nun in Rezensionen und in Tabellen offenbaren.

So können Sie sich ein eigenes Bild machen, um genau den Anhänger zu erwerben, der den Bedürfnissen Ihres Hundes entspricht. Mit unseren fünf Schritten werden Sie den vierbeinigen Freund danach ganz einfach an das Transportmittel gewöhnen. Nach der ersten Probefahrt können weitere Touren unternommen werden. So gelangen Sie und Ihr vierbeiniger Freund sicher an entfernte Orte, die sich gemeinsam erkunden lassen.