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Die Entwicklung der Repeater – ein historischer Überblick

Die Geschichte der Verstärker ist eng mit der Historie von Technikunternehmen verknüpft, die die praktischen Geräte entwickelten. Allerdings wurden die Grundlagen schon zu Zeiten entwickelt, als die Firmen noch nicht existieren. Schließlich wurde bereits vor mehreren Jahrzehnten an der Entwicklung von virtuellen Netzen geforscht. Heute profitieren wir von den Ergebnissen, die durch die immensen Forschungserfolge der Vergangenheit möglich wurden. Schließlich verwenden fast alle Menschen Geräte, die Funktechnologie nutzen, um Daten zu übertragen.

Heutige Nutzung von Netzwerken

Die Entwicklung der Repeater Gegenwärtig integrieren Verbraucher unter anderem Fernseher und Haustelefone in ihre Netzwerke. Oftmals werden auch Smartphones und Tablets mit dem Heimnetzwerk verbunden, so dass ein Zugangs ins Internet möglich ist. Manche Verbraucher integrieren auch die Spielekonsole in das heimische Netzwerk. Selbst High-End Geräte wie Kühlschränke und Kaffeevollautomaten lassen sich einbinden. Oftmals wird lediglich ein Router verwendet.

Wenn die Signalstärke des Routers nicht ausreicht, kann das Netz durch einen Repeater deutlich erweitert werden. Die kleinen Geräte werden ganz einfach in einer Steckdose platziert. Wenn eine Synchronisierung mit dem Router erfolgt ist, können die Verstärker das bestehende Funknetz erweitern – und dessen Qualität verbessern. Daher werden die handlichen Repeater in zahlreichen Haushalten eingesetzt. Sie sind eine gute Ergänzung zum WLAN-Router, der weiterhin genutzt wird.

Altes ModemNoch vor einigen Jahren waren Router und Repeater keine alltäglichen Geräte. Stattdessen wählten sich rudimentäre Modems mit lauten Geräuschen ins weltweite Netz ein. Bei der Nutzung dieser einfachen Einwahlmaschinen musste das Telefon ausgesteckt werden, weil die Leitung gebraucht wurde. Danach konnte mit maximal 56 Kilobytes pro Sekunde gesurft werden. Größere Datenmengen ließen sich nicht austauschen. Erst später wurde die Geschwindigkeit erhöht. Nun entstanden neue Verbindungsmöglichkeiten, die sich Funksignale zunutze machten.

Die Entstehung von Netzwerken

Netzwerk Bild BlauZu Zeiten des Kalten Krieges fürchteten Militärs und Wissenschaftler einen Stillstand von Informationen, der nach einem atomaren Angriff entstehen würde. Vor allem in den USA wurde die Angst zu einer Triebkraft, durch die neue Methoden der Informationsübertragung erdacht wurden. Schon in den 50er Jahren wurden damalige Computer vernetzt. Ab 1969 wurden vier Großrechner verbunden, die an amerikanischen Universitäten standen. Damals entstand das Arpanet, aus dem später das Internet hervorgehen sollte.

Das Arpanet wurde durch Forscher weiterentwickelt. Dabei wurden immer mehr Rechner, die an unterschiedlichen Standorten eingesetzt wurden, miteinander vernetzt. Bereits wenige Jahre nach der Entstehung des Netzwerks waren mehr als 40 Rechner, die in verschiedenen Städten der USA standen, in Verbindung gebracht. Forscher begeisterten sich für die Vernetzung. Sie erdachten neue Formen des Datenaustauschs, die auch heute genutzt werden. So verschickte der Wissenschaftler Ray Tomlinson bereits 1973 eine erste E-Mail.

In den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts verlor das Arpanet an Bedeutung. Es entwickelten sich weitere Netzwerke, aus denen wenig später das Internet hervorgehen sollte. Damals konnten nicht mehr nur gigantische Großrechner, sondern auch kleinere Computer vernetzt werden. Die Grundlage wurde durch Studenten erdacht, die unter der Leitung von Professor Dave Clark die Netzwerkfähigkeit damaliger Computer vorantrieben. Weil die Forscher den Quellcode ihrer Arbeiten veröffentlichten, konnten andere Wissenschaftler die Arbeit fortführen.Netzwerk Kabel

Als auch private Rechner mit dem weltweiten Netz verbunden werden konnten, erkannten einige Telekommunikationsanbieter in den USA die Möglichkeiten. Der erste kommerzielle Anbieter World bot ab 1990 die Zugänge zum Netz an. Später folgten andere Unternehmen wie AOL, die auch in Europa aktiv waren. So konnte das Internet seinen ersten Siegeszug antreten. Schon 1993 waren mehr als 1,3 Millionen Rechner vernetzt. Damals existierten mehr als 10.000 Heimnetzwerke, die vor allem Standcomputer verbanden. Doch die meisten Menschen nutzten einfache Router und Netzwerkarten, um das erste Mal über den Netscape Navigator das Internet zu besuchen.

Die Entwicklung von drahtlosen Netzwerken

Netzwerk ServerIn der Frühphase des weltweiten Netzes wurden die Daten grundsätzlich über Kabel versandt. Als sich ab Mitte der 90er Jahre das Internet immer rasanter ausbreitete, wurde rasch an neuen Wegen geforscht, die eine Verkabelung überflüssig machte. In der Zwischenzeit gewann das Internet an Popularität, weil immer schnellere Datenübertragungen möglich wurden. Nicht nur die Geschwindigkeit von Modem stieg, sondern auch die Leitungen wurden modernisiert.

Wenig später entstand der WLAN-Standard, der zur Grundlage für heutige Router und Repeater werden sollte. Im Jahr 1998 publizierte das IEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) die Norm IEEE 802.11, durch die die drahtlose Datenübertragung definiert wurde. Mit diesem Standard ließen sich maximal zwei Megabit pro Sekunde übertragen. Damals wurde auch der Modus festgelegt, durch die die Daten zum Nutzer gelangten. Damit existierte eine Basis für die Entwicklung moderner Repeater und Router.

Bis zur Jahrtausendwende folgten zwei Erweiterungen des WLAN-Standards. Mit dem 802.11b-Verfahren wurde das Tempo auf bis zu elf Megabits pro Sekunde erhöht. Dabei wurde weiterhin das 2,4 Gigahertz-Frequenzband verwendet. Es folgte die Einführung des Standards 802.11a, der das 5 Gigahertz-Band nutzt, um schnelle Übertragungen mit bis zu 54 Megabits zu ermöglichen. In den kommenden Jahren sollte die Geschwindigkeit durch die Einführung von AVM_PCI_ISDN_Karteerweiterten Standards massiv erhöht werden.

Lange Zeit wurden lediglich Erweiterungskarten im PCI-Format verkauft, die in Standrechner eingebaut wurden. Später folgten USB-Geräte für Laptops und Notebooks, die sich wesentlich einfacher integrieren ließen. Aus diesen Geräten gingen Router und Repeater hervor, die mit einem Modem kombiniert werden konnten. Während früher das Modem oftmals ein separates Gerät war, wird es in Deutschland mittlerweile in die Router integriert, die die Signale auch über das Funknetz übertragen.

Die Erfindung von Zusatzgeräten

In Deutschland hatten sich schon in den 90er Jahren verschiedene Unternehmen etabliert, die vom Boom der weltweiten Netze profitierten. Damals avancierte der Hersteller AVM, dessen Firmensitz sich auch heute in Berlin befindet, zu einem Marktführer für ISDN-Karten, die in den Computer verbaut wurden. Nach der Jahrtausendwende produzierte das Unternehmen auch Router, die ab 2004 unter der Bezeichnung Fritz!Box auf den Markt kamen.

Frau_und_NetzwerkDie Erfahrungen, die der bekannte Hersteller durch die Entwicklung von WLAN-Router sammelte, konnten für andere Geräte genutzt werden. So stellte AVM im neuen Jahrtausend auch Repeater her, die ein bestehendes WLAN-Netz verstärken konnten. Damals präsentierte der Hersteller der staunenden Fachpresse unter anderem den Verstärker vom Typ 310E vor, der in den folgenden Jahren in zahlreichen Haushalten genutzt wurde.

Im Jahr 2004 konnten auch Verbraucher, die einen Vertrag mit der Deutschen Telekom AG geschlossen hatten, einen Repeater verwenden. Das weltberühmte Telekommunikationsunternehmen präsentierte damals den T-Sinus 154 XR T-DSL, der auch als Repeater genutzt werden konnte. Andere Unternehmen wie Dovolo, die heute ebenfalls hochwertige Verstärker produzieren, stiegen ab 2005 in dem Markt ein.dLAN 500 WiFi Mini Starter Kit im Test Verbindung

Mit den heutigen Verstärkern haben die damaligen Repeater nicht mehr viel gemein. Schließlich übertragen heutige Geräte die WLAN-Signale mit einem wesentlich schnelleren Tempo. Geschwindigkeiten von mehr als 1.200 Megabits pro Sekunde sind mittlerweile möglich, weil sich die WLAN-Technologie in den vergangenen Jahren deutlich verbessert hat. Für die Zukunft sind weitere Verbesserungen zu erwarten, durch die sich die drahtlose Geschwindigkeit von Datenübertragungen einmal mehr erhöht wird.