Suche
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type
ExpertenTesten

Die Geschichte der Kehrmaschine

ReisigbesenVom Reisig- zum Motorbesen: So in etwa lässt sich die Entwicklung der Kehrmaschine wohl am treffendsten beschreiben. Während man in den „guten, alten“ Zeiten noch mit ein paar zusammen gebundenen Zweigen den Boden von Staub und Schmutz zu reinigen versuchte, sieht das Ganze heute gänzlich anders aus.

Bereits die Erfindung des Besens war – das darf man mit Fug und Recht behaupten – bahnbrechend. Die vollkommen andere und erheblich dichtere Anordnung der Borsten war ein entscheidender Vorteil gegenüber der „Natur-Variante“, sodass sich auch die Reinigungsergebnisse mit der Verwendung des Besens buchstäblich sehen lassen konnten. Wobei in dieser Hinsicht aber nicht „unter den Tisch gekehrt“ werden sollte, dass durchaus auch Reisigbesen ihre guten Dienste geleistet haben…!

Selbstgebastelte Besen von damals und Kehrmaschinen von heute – ein Rückblick

ROTENBACH 3 in 1 KehrmaschineWie dem auch sei: Wer hätte im 17. Jahrhundert wohl auch nur ansatzweise angenommen, dass die Menschen rund 300 Jahre später mit einer Art „rotierendem Besen“, einer so genannten Kehrmaschine arbeiten würden? Bis es jedoch überhaupt erst einmal so weit war, dauerte es.

Zunächst wurde aus dem klassischen Borstenbesen, dessen Leistungsfähigkeit nach Ansicht vieler Menschen auch mit Blick auf Zeitersparnis und Komfort beim Arbeiten mitunter arg zu wünschen übrig ließ, etwas Neues geschaffen: Mit ein paar technischen Veränderungen wurde aus dem manuellen Kehrgerät, dem Besen, ein Handkehrgerät mit rotierenden Borsten, die in der Lage waren, den eingesammelten Schmutz in ein zusätzlich angebrachtes Behältnis zu befördern: Der Handstaubsauger war geboren.

Natürlich war auch hier absehbar, dass sich über kurz oder lang eine Weiterentwicklung etablieren würde. Denn sicherlich arbeitete das Handkehrgerät in seinen Anfangszeiten etwa vier bis fünf Mal schneller, als ein normaler Besen. Aber mit Blick auf den Einsatz in Industrie und Wirtschaft ging diesem Modell immer mal wieder die Puste aus. Eine Strom betriebene bzw. motorisierte Variante sollte den Markt erobern – und dies war zugleich auch der Vorreiter der heutigen, modernen Kehrmaschine.

„Weiße Bürsten mit schwarzen Borsten bürsten besser, als schwarze Bürsten mit weißen Borsten…?“

Hecht Kehrmaschine Benzin 8101 SSicherlich gibt es Ausnahmen, jedoch sind Kehrmaschinen mit vertikal rotierenden Borsten am häufigsten anzutreffen. Idealerweise werden diese Bürsten durch Seitenbürsten komplettiert, welche sich horizontal bzw. in einer leicht schrägen Richtung drehen. Denn auf diese Weise ist es außerdem möglich, Unrat, Staub und Schmutz aus schwer zugänglichen Kantenbereichen oder aus Ecken heraus zu holen.

Je höher die Reinigungsansprüche sind und je häufiger eine Kehrmaschine eingesetzt wird, desto häufiger müssen die Walzen bzw. die Bürsten gegen neue ausgetauscht werden.

Um in diesem Punkt Kosten zu sparen, ist es also ratsam, bei der Anschaffung neuer Geräte darauf zu achten, dass die Borsten bzw. die Kehrwalzen möglichst hochwertig und robust sind und demgemäß nicht allzu früh durch Verschleißerscheinungen auffallen. Fakt nämlich ist, dass der Kauf neuer Borsten mitunter durchaus kostenaufwändig sein kann.

Neue Besen kehren bekanntlich gut…

Mittlerweile erfreuen sich nicht nur Handkehrmaschinen einer großen Beliebtheit, sondern auch die so genannten Ein- oder Doppelwalzenkehrmaschinen. Tellerbesenkehrmaschinen sind in dieser Riege die modernere Variante, da sie – je nach Modell – sogar in der Lage sind, den Schmutz fast ohne Staub aufzuwirbeln in den im Inneren des Gerätes befindlichen Auffangbehälter zu transportieren.

Grundsätzlich werden Kehrmaschinen auch nach ihrer jeweiligen Antriebsart unterschieden. Ganz gleich, ob man sich für Geräte mit Benzinmotor, mit manueller Antriebstechnologie oder mit Elektroantrieb entscheidet: Wichtig ist in diesem Zusammenhang immer der jeweils angedachte Einsatzbereich.

Ein wichtiger Vorteil von Handkehrmaschinen liegt auf der Hand: Die Betriebs- bzw. Energiekosten sind gleich null, wobei hier jedoch zu berücksichtigen ist, dass der Kraftaufwand des Anwenders mitunter ungemein hoch sein kann.

Auch sind derartige Modelle für den Einsatz auf größeren Flächen eher ungeeignet. Fakt also ist, dass Handkehrgeräte vornehmlich für die Verwendung auf privater Ebene konzeptioniert sind, zum Beispiel für die Entfernung von Laub, Blättern, Unrat und Co. in Hof und Garten.

Im Gegensatz dazu hält die Industrie außerdem auch die neueren Filterkehrmaschinen bereit, die sogar Feinstaub einsaugen und somit eine echte Bereicherung für die Umwelt darstellen. Auch sind die modernen Akku betriebenen Geräte erwähnenswert, die ihrerseits von wichtiger Bedeutung in Sachen Energieersparnis sind.

Ein Vergleich lohnt sich immer, wenn es um Kehrmaschinen geht

Kärcher Kehrmaschine S 750Für welche Maschinenart Sie sich auch entscheiden: Der Blick fällt früher oder später stets auf die preislichen Gegebenheiten. Normale Handkehrmaschinen sind – je nach Anbieter – oft schon für 70 bis 100 Euro zu haben, motorisierte Kehrmaschinen hingegen kosten etwa zwischen 400 und 3.000 Euro. Darüber hinaus schlagen besagte Innovativ-Modelle, wie zum Beispiel Filterkehrmaschinen oder auch selbst fahrende Kehrmaschinen mit bis zu 30.000 Euro zu Buche.

Es empfiehlt sich deshalb, den Fokus stets auch auf den jeweiligen Verwendungszweck zu legen, damit Kosten und Nutzen auch langfristig in Relation stehen. Nicht zu vergessen sind außerdem die mit der Zeit anfallenden Betriebs- und Wartungskosten. Je nach Beschaffenheit der einzelnen Geräte können diese mit zwischen 50 und 1.000 Euro pro Jahr zu Buche schlagen. Wer rechnen kann, ist daher klar im Vorteil. Es lohnt sich, beim Kauf den Rotstift anzusetzen…!