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Die Geschichte der Markise

hohle

Solange die Menschheit besteht gibt es auch den Sonnenschutz. Die Menschen der Steinzeit haben sich in Höhlen eingefunden oder unter Bäumen Schutz vor der Sonne gesucht. Vor Höhlen brachten die Menschen damals Tierfelle an, so dass die Wärme die Höhle nicht erhitzen konnte. Bereits in der Antike wurde ein Segeltuch oder andere Stoffe als Sonnenschutz verwendet.

 

 

Die Bezeichnung Markise entstammt dem lateinischen Wort Marquise, welches nichts anderes als Adelsdame bezeichnet.

Denn Aufzeichnungen zufolge wurde immer ein Sonnenschutz gespannt, wenn die Marquise im Heereslager eintraf. Die moderne Blässe erlaubte es nicht, dass die Sonne die Haut bräunte. Deshalb wurde stets ein Sonnenschutz gespannt oder ein Schirm verwendet, was auch in Filmen der damaligen Zeit hin und wieder zu sehen ist.

 

Wer die Markise tatsächlich erfunden hat, bleibt wohl für immer ein Geheimnis – denn es kein Name bekannt, der als Erfinder der Markise nachvollziehbar ist.

Aber man kann davon ausgehen, dass auch mit dem Handwerk des Rollladenbauers die Markise perfektioniert Elektrische Kassettenmarkise T123 2wurde. Der Beruf wurde erst im Jahre 1936 anerkannt – Rollladen und Markisen wurden aber bereits viel Früher hergestellt. Unterlagen deuten darauf hin, dass Markisen und Rollladen bereits Mitte des 18. Jahrhunderts hergestellt wurden. Herrschaftliche Häuser waren nahezu gesamt mit Markisen und Rollladen versehen, da sie nicht nur dekorativ etwas her machten, sondern auch Sonnenstrahlen und neugierige Blicke der Nachbarn verhinderten. Die Nachfrage bezüglich der Markisen wurde immer stärker, so dass der Rollladenbauer als ein Handwerksberuf anerkannt wurde.

 

Aufzeichnungen zufolge gab es in Hamburg bereits im Jahre 1854 das erste Unternehmen, welches Markisen und Rollladen herstellte. Die industrielle Fertigung der Modelle erlaubte es nun auch, dass nicht so gut betuchte Bürger Markisen erwerben konnten. Die Jalousien oder Markisen wurden damals noch aus Holz hergestellt. Wobei Tücher, Schnüre und Tragebänder für die Stabilität eingesetzt wurden. In den 50er Jahren, als sich der Kunststoff durchsetzte, würden Markisen-Systeme und Rollladen ebenfalls aus diesem Material gefertigt. Darüber hinaus änderte sich nicht nur das Material, sondern auch die Formen und Gestaltungen der Modelle. Konstrukteure befassten sich damit, für alle Gelegenheiten Markisen und Sonnenschutzsysteme zu erschaffen. Auch Aluminium war ein gern verwendetes Material, um den Markisen eine optimale Stabilität jedoch mit geringem Eigengewicht zu verleihen.

Im Bereich der Tücher gab es stetig Veränderungen, so dass diese immer stabiler und robuster wurden. Heute gibt Melbourne-Kassettenmarkisees Tücher, die auch bei direkter Sonneneinstrahlung mindestens 10 Jahre lang haltbar sind, bevor die ersten Materialschwächen erkannt werden.

Technisch wurden im Bezug auf die Markisen auch Fortschritte entwickelt. Früher wurden Markisen mit einer Schnur versehen, um das Tuch einfach ein und ausfahren zu können. Es folgten die praktischen Handkurbeln, die einfacher zu handhaben waren. Im Laufe der Zeit wurden die Markisen größer, so dass das Tuch bereits ein hohes Eigengewicht aufbringt. Höheres Gewicht bedeutet gleich, dass ein größerer Kraftaufwand beim Ein- und Ausfahren aufgebracht werden muss. Hersteller entwickelten den elektrischen Motor, der diese Arbeit übernehmen sollte. Heute gibt es deshalb Markisen mit Handkurbel ebenso wie Modelle, die mit einem elektrischen Motor versehen sind. Zudem können einige Modelle nachträglich mit einem elektrischen Motor versehen werde, so dass auf der manuellen Markise eine automatisch gesteuerte Markise wird.

Markisen des heutigen Standards

Wer sich heute eine Markise anschaffen möchte, muss sich mit vielen Details auseinander setzen. Manuelle Kurbeln,Prime-Tech-Elektrische-Kassettenmarkise elektrische Motoren, UV Schutz in mehreren Stufen, zugelassen für welche Windstärke und auch ob die Markise Regen standhält. Automatische Systeme erleichtern die Handhabung der Markise ungemein. Sobald die Dämmerung einsetzt, sendet ein Sensor ein Signal, so dass die Markise automatisch eingefahren wird. Gleiches gilt bei einsetzendem Regen. Sobald ein Sensor den Regen erkennt, wird die Markise automatisch eingefahren. All diese Highlights erleichtern das Leben eines Markisenbesitzers – sind aber auch nicht immer ganz billig. Eine einfache Markise kann demnach zu einem Preis von um die 100 Euro erworben werden. Ein Modell, welches über die sämtlichen Merkmale verfügt, kann schnell 1000 Euro und mehr kosten.

Hinzu kommt, dass Hersteller individuelle Wünsche des Käufers berücksichtigen und Markisen speziell nach deren Wünschen anfertigen. Somit können Sie sich eine maßgeschneiderte Markise mit allem Zubehör anfertigen lassen, das vollkommen Ihren Vorstellungen entspricht. Die technische Entwicklung steht auch heute noch nicht still, so dass in regelmäßigen Abständen verbesserte Konstruktionen oder Materialen vorgestellt werden.