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Action Cam Test 2017 • Die 5 besten Action Cams im Vergleich

Action Cams sind dazu gedacht, die Aktionen von Extremsportlern aus deren Perspektive aufzunehmen. Aus diesem Grund sind Action cams zum einen sehr klein und sehr leicht. Um die oft schnellen Bewegungen, rasante Geschwindigkeiten, schnelle Richtungswechsel und oftmals wechselnde Beleuchtungsverhältnisse verkraften zu können, sind diese Kameras mit neuester Technik vollgestopft, um wirkungsvolle und qualitativ gute Aufnahmen liefern zu können. Obwohl Action Cams bereits Interesse in der breiten Masse gefunden haben, eignen sich herkömmliche Camcorder immer noch bedeutend besser, wenn Aufnahmen von Familienfeiern oder Urlaubsbilder gemacht werden sollen.

Bestenliste der Action Cams 2015

Letzte Aktualisierung am: 22.2.2017

 GoProHero4 kleinAction Cam von GoProAction Cam von Contour mit EdelstahlgehäuseAction Cam von DriftProfessional Action Cam von Sony

GoPro Actionkamera Hero4 Silver Adventure

GoPro Actionkamera Hero3 White Slim Edition

Contour Helmkamera Contour Roam2

Drift Actionkamera Ghost-S, 10-007-00


Sony HDR-AS100V Ultra-kompakter Action-Camcorder



Testnote1,11,31,41,61,9
Gewicht82 g73 g390 g172 g68 g
Gewicht inkl. Verpackung699 g558 g422 g798 g522 g
Abmessungen10,5 x 10,3 x 24,7 cm9 x 9 x 9 cm20 x 13,4 x 4,9 cm5 x 3 x 10 cm8,2 x 2,4 x 4,6 cm
Auflösung4K / 1080p1080p720p1080p1080p
Framerate120 fps bei 1080p30 fps bei 1080p60 fps bei 720p60 fps bei 1080p30 fps bei 1080p
Wasserschutzwasserdicht bis 40 mwasserdicht bis 40 mwasserdicht bis 1 mwasserdicht bis 3 mlediglich spritzwassergeschützt
Besonderheiten

  • enorme Bildqualität

  • ideal auch für Slow-Motion und Zeitrafferaufnahmen

  • intuitive Bedienung


  • WiFi- und Bluetooth fähig

  • exzellente Klangqualität dank zusätzlichem Mikrofon

  • bis 40 Meter wasserdicht


  • maximale Robustheit dank Edelstahlgehäuse

  • ideal als Helmkamera

  • lange Akkulaufzeit


  • asphärische Linsentechnologie

  • gewaltiger Funktionsumfang

  • robuste Hülle


  • ideal für die Aufnahme von Bewegungen

  • effektiver Bildstabilisator

Bildqualität
Funktionen
Komfort
Preis- / Leistung
TestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestberichtTestbericht
Preis
389,00 Euro - nicht verfügbar - - nicht verfügbar - - nicht verfügbar - - nicht verfügbar -
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Welche unterschiedlichen Arten von Action Cams gibt es?

Action Cams gehören prinzipiell in die Kategorie Kompaktkameras, allerdings sind diese extrem kleinen und leichten Kameras von einer ganz besonderen Art. Durch ihre Nutzung in Action, wie ja bereits der Name sagt, müssen diese Kameras mit schnellen, oftmals ruckartigen Bewegungsabläufen, Richtungswechseln und wechselnden Lichtverhältnissen klarkommen, um qualitativ gute Aufnahmen zu liefern.

Im Vergleich sind Action cams wie Sportkameras gebaut, sind aber mit einem größeren Funktionsumfang ausgestattet, womit sie zu vielen unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden können.

Befestigung einer Action cam

Action cams können prinzipiell für jede Extremsportart, Motorsport und Wassersport eingesetzt werden. Da sie Aufnahmen aus der Sicht des Users liefern sollen, gibt es spezielle Befestigungsmodule, mit welchen sie auf jede erdenkliche Art und Weise befestigt werden können. Neben Halterungen für feste Gegenstände wie Fahr- und Motorräder, Autos und Motorboote gibt es verschiedene Befestigungsgurte für den Körper. Am Körper kann die Kamera am Helm, mit einem Stirnband am Kopf oder an Körperstellen wie Schulter, Arme oder Handgelenk befestigt werden.

Da die Action cam durch die Bewegungen des Körpers oder des entsprechenden Fahrgerätes oftmals Stößen oder ruckelnden Bewegungen ausgesetzt ist, verfügen über die meisten Action cams über Bildstabilisatoren.

Hohe Funktionalität durch modernste Technik

Um eine gute Bildqualität zu erreichen, ist eine gute Action cam mit modernster Technik ausgerüstet. Einer der wichtigsten Aspekte für qualitativ gute Action-Wassersport mit Action CamAufnahmen ist eine hohe Auflösung. In den Testberichten stellt sich immer wieder heraus, dass Kameras mit einer Auflösung von 1080p in der Lage sind, Aufnahmen in Full HD-Qualität zu liefern.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Framerate. Als Richtlinie kann man annehmen, dass Action cams ab einer Framerate von 25 Frames in der Sekunde gute Aufnahmen zustande bringt. Eine wirklich gute Kamera schafft eine Framerate von 60fps. Einige Kameras schaffen sogar 120fps und liefern damit sehr gute Zeitlupenaufnahmen.

Fast alle angebotenen Action cams sind zumindest spritzwassergeschützt und auf einen oder mehrere Meter Wassertiefe wasserdicht. Für nicht wasserdichte wird ein Zusatzgehäuse entweder im Lieferumfang oder optional im Zubehör geliefert. Je nach Kamera können damit Tauchtiefen bis zu 60 Metern erreicht werden.

Zudem muss eine Action cam über einen weiten Aufnahmewinkel verfügen. Einige Kameras sind mit schwenkbaren Linsen ausgerüstet.
Da die Tonqualität bei vielen Action cams nicht besonders gut ist, werden je nach Modell zusätzliche Außenmikrofone angeboten. Dazu ist die jeweilige Kamera mit einem Mikrofoneingang ausgestattet, der unter einer wasserdichten, verschließbaren Klappe angebracht ist.

Bedienung einer Action cam

Wenn die Action außer Reichweite oder sichtverdeckt angebracht wird, ist es oftmals schwierig, während der Aufnahme Einstellungen zu verändern. Die meisten Action cams sind aus diesem Grund WiFi-fähig, einige verfügen über Bluetooth.

So kann eine nicht einsehbare oder nicht erreichbare Cam unter Verwendung von Apps auch vom Smartphone aus angesteuert werden.

Ein Problem tritt allerdings dann auf, wenn Extremsportler wie Kletterer in den Bergen oder Kajakfahrer auf einem einsamen Fluss außerhalb der Wlan-Netze unterwegs sind. Eine weitere Voraussetzung ist natürlich, dass der User ein Smartphone besitzt.
Andere Modelle verfügen über eine Fernbedienung, mit welcher die Kamera dann unabhängig vom Internet angesteuert werden kann.

Unterschiede in der Bedienung und Format

Helmkamera zum SkifahrenJe nach Hersteller unterscheiden sich die Action cams natürlich von ihrem Format her. Da sind einmal die ganz kleinen und federleichten Kameras, bei welchen man sich beim Ansehen fragt, wie hoch wohl der Nutzen ist. Bei diesen Kameras kann aber niemals durch das Format auf den Nutzen und die Effektivität geschlossen werden.

Eine der wirklich leichten Action cams ist die GoPro Hero4. Diese ist aber vom technischen Know-how und der Ausstattung eine der besten Action cams, die der Markt momentan hergibt.
Je nach Modell sind die Kameras mit einer unterschiedlichen Anzahl von Bedienknöpfen ausgestattet, mit welchen die Einstellungen vorgenommen werden. Ist die Kamera allerdings beispielsweise am Helm oder bei einem Auto auf der Kühlerhaube befestigt, kann während der Aufnahme in die Voreinstellung nicht mehr eingegriffen werden.

Dazu sind die meisten Action cams mit WiFi oder Bluetooth ausgestattet. Unter Verwendung der herstellerseitig angebotenen Apps kann dann während der Aufnahme mittels Wlan und einem Smartphone auf die Kamera zugegriffen werden. Das setzt allerdings den Besitz eines Smartphones voraus.

Als einzige Kamera mit einem Touch-Display können die Einstellungen bei der GoPro Hero4 über das Touchdisplay vorgenommen werden. Auch diese Kamera verfügt über WiFi und Bluetooth, sodass während der Aufnahme mit dem Smartphone zugegriffen werden kann.

Unterschiede in Features und Ausstattung

Die unterschiedlichen Modelle der Action cams unterscheiden sich maßgeblich in der Installation der Features. Immer abhängig vom Hersteller kann mit der einen Kamera mehr, mit der Anderen weniger gemacht werden.
Auch die von den Herstellern angebotenen Apps unterscheiden sich in ihrer Ausstattung. Allen gemein ist, dass Videos bearbeitet, je nach Programm geschnitten, vertont oder markiert werden können.

Fast alle Modelle sind zumindest spritzwassergeschützt. Sind sie das nicht, wie die GoPro Hero4, legt der Hersteller ein Zusatzgehäuse bei.
Zudem sind viele Action cams bis zu einem oder mehreren Metern Tiefe wasserdicht. Da aber die Action cams auch von Tauchern oder Schnorchlern benutzt werden, kann optional ein Zusatzgehäuse bestellt werden, mit welchem die Kameras zwischen 30 und 60 Metern wasserdicht sind.

Nachteilig erscheint mit dem Zusatzgehäuse allerdings oftmals, dass eine gute Bildqualität nur noch im Nahbereich möglich ist. Auf größere Entfernungen erscheint die Aufnahme oftmals verwischt.

Auch im Bereich der Linsen bestehen große Unterschiede. Fast alle Modelle sind mittlerweile mit integriertem Weitwinkel ausgestattet. Bei einigen Kameras kann zudem der Winkel zusätzlich verändert werden.

Vor allem im Zubehör bestehen große Unterschiede. Hier werden in Bezug auf Befestigungsmodule je nach Hersteller nur wenige Elemente in den Lieferumfang gegeben. Spezielle Befestigungen müssen optional zugekauft werden. Allerdings ist die Kategorie Zubehör so gut ausgestattet, dass mit jeder Kamera jede Montageart möglich ist.

Wie haben wir die Action Cams getestet?

Action cams haben noch keine lange Vergangenheit. Die Erste wurde im Jahre 2004 von dem amerikanischen Wellenreiter Nick Woodman entwickelt, der in diesen Jahren die Firma GoPro gründete.
Mittlerweile ist die Anzahl der Hersteller und vor allem deren Modelle unüberschaubar. Um einen Vergleich in Qualität und Ausstattung zu bekommen, werden immer wieder Testserien mit mehreren Action cams durchgeführt. Auch wir wollten einmal wissen, welche auf dem europäischen Markt gehandelten Action cams das Prädikat „gut“ verdienen.

Anhand der Verkaufszahlen und Kundenrezessionen haben wir fünf Modelle ausgesucht und unseren Testkriterien unterworfen.

Klein aber fein müssen sie sein

Je kleiner und je leichter eine Action cam ist, desto einfacher kann sie vor allem bei Extremsportarten eingesetzt werden. Bei der Befestigungsart am Kopf Fahrrad fahren mit Action Camoder Helm muss die Kamera sehr leicht sein.

Aber liefert sie dann auch noch ausreichend gute Aufnahmen? So lag das Hauptaugenmerk unserer Testserie auf der Bildqualität.
Wir haben mit den Action cams zuerst einen Probelauf aus der Hand heraus gemacht, um einen Vergleich mit Bildern aus dem Ruhezustand zu haben. Danach wurden die Kameras als Action cam eingesetzt. Montage am Helm beim Radfahren und Motorradfahren, auf der Kühlerhaube eines Autos, auf der Schulter an der Kletterwand usw.

Während der Action mussten die Kameras beweisen, dass sie trotz schneller Richtungswechsel, rasanter Geschwindigkeit und Buckelpisten in der Lage sind, unverwackelte, gestochen scharfe Aufnahmen zu liefern. Extreme Bewegungen wie Ausweichmanöver mit Fahrrad oder Motorrad oder Stürze aus der Kletterwand waren nur ein Teil der vorgesehenen Action.
Nur mit einer entsprechend hohen Auflösung und der entsprechenden Framerate sind Action cams in der Lage, unter diesen Umständen noch gute Aufnahmen zu liefern.
Ein weiterer wichtiger Punkt dazu sind die Bildstabilisatoren. Viele getestete Kameras können speziell diesem Punkt nicht standhalten.

Technische Ausstattung

Ein Testkriterium waren die Knöpfe bzw. Vorrichtungen zum Ein- und Ausschalten der Kamera. Diese müssen so angebracht und sensibel sein, dass sie auch ohne direkte Sicht und mit Handschuhen bedient werden können.
Da bei vielen Kameras je Montageposition während der Aufnahme die Voreinstellung nicht mehr verändert werden kann, lag unser Augenmerk zudem auf Klettern mit einer einer Action Cam festhaltenintegriertem WiFi und Bluetooth bzw. einer Fernbedienung.

Ist WiFi integriert, kann mittels einer App die Kamera mit einem Smartphone ferngesteuert werden. Weiterhin ermöglichen die Apps in Verbindung mit Herstellerdownloads, die Videos später zu bearbeiten, zu schneiden oder nachzuvertonen.
Fast alle Modelle unserer Testserie werden vom Hersteller als wasserdicht bis 1 Meter Tiefe gekennzeichnet. Da die Action cams auch von Tauchern benutzt werden, wollten wir wissen, ob die optionalen und mitgelieferten Zusatzgehäuse halten, was sie versprechen. Da ein zusätzlicher Überzug vor die Linse kommt, lag hier unser Hauptaugenmerk ebenfalls auf der Bildqualität.

Lieferumfang und Zubehör sind ebenfalls sehr wichtige Punkte. Um eine Kamera an die individuellen Ansprüche anzupassen, muss das entsprechende Zubehör vorhanden sein. Das bezieht sich vor allem auf Befestigungsmodule. Ein Kletterer benötigt andere Befestigungen wie ein Motorrad- oder Bootsfahrer. In diesem Bereich bestehen von Hersteller zu Hersteller recht große Unterschiede.

Bei vielen Modellen ist nur das Notwendigste im Lieferumfang enthalten, spezielle Befestigungen müssen über den Zubehörhandel optional zugekauft werden. Darin besteht allerdings kein Mangel.

Auf welche Funktionen muss ich beim Kauf einer Action Cam achten?

Action cams sind funktionale Minimalisten. Dementsprechend sind sie in Design und Bedienung dem Nutzen angepasst. Eine Action cam verfügt nicht wir eine normale Kompaktkamera oder ein Camcorder über unzählige Buttons zur Feineinstellung, in den seltensten Fällen über ein Display.
Eine Action cam muss robust, wasserdicht und Schmutz abweisend sein, denn unter Umständen muss sie widrigen Verhältnissen standhalten.
Trotzdem sind verschiedenen Funktionen sehr wichtig, damit eine Action-Cam gute und so lebensnahe Aufnahmen wie möglich liefert.

Die Bedienbarkeit muss gegeben sein

Einer der wichtigsten Aspekte einer Action cam ist ihre Bedienbarkeit. Je nach Montageart kann während der Aufnahme auf die Einstellungen nicht mehr zugegriffen werden. Zu diesem Zweck sollte die Kamera über WiFi oder Bluetooth oder zumindest eine Fernbedienung verfügen. Mit einem Wlan-Zugriff kann die Kamera mit der entsprechenden Hersteller-App von einem Smartphone aus ferngesteuert werden. Somit ist gleichzeitig ein Display vorhanden, mit welchem die Veränderungen kontrolliert werden können.

Ein weiterer Vorteil dieser Apps ist, dass im Anschluss an die Aufnahme diese mit der entsprechenden Software bearbeitet oder beschnitten werden kann.

Inzwischen sind die meisten Hersteller dazu übergegangen, ihre Action cams serienmäßig mit Weitwinkel auszustatten, sodass Aufnahmen aus allen Blickwinkeln möglich sind. Zusätzlich sind einige Modelle mit verstellbaren oder drehbaren Linsen ausgestattet, womit ermöglicht wird, die Kamera immer in der Horizontalen zu halten.

Technische Funktionen beachten

Eine Action cam lebt und stirbt mit der Auflösung. Nur wenn diese hoch genug ist, erscheinen Aufnahmen in guter Qualität. Um annähernd eine Full HD-Action Cam von SonyAuflösung zu erreichen, sollte die Action cam eine Auflösung von 1080p vorweisen können.
Da viele Aufnahmen in rasanter Bewegung gemacht werden, bedarf es zu einer guten Bildqualität außerdem eine recht hohe Framerate. Diese beginnt bei rund 25fps. Mit 60 Frames in der Sekunde entstehen tatsächlich gute Aufnahmen, auch bei rasanten Bewegungen. Beträgt die Anzahl der Frames gar 120fps, sind sogar gute Zeitlupenaufnahmen möglich.

Nicht jede Action cam verfügt über austauschbare Akkus. Ist die Akkulaufzeit lang genug, ist das nicht weiter schlimm. Besser ist eine Action cam mit Wechselakkus. Hierbei ist es gewährleistet, dass nicht mitten in einer spannenden Session der Akku leer ist und erst wieder geladen werden muss. Die Laufzeiten der Akkus unterscheiden sich je nach Hersteller genau so, wie die Stärke der Akkus.

Die Laufzeiten der Wechselakkus betragen zwischen 2 und 3,5 Stunden.

Ein von uns getestetes Gerät von Contour verfügt über einen fest installierten Akku mit einer sehr langen Laufzeit. Kundenrezessionen sagen aus, dass es nie geschafft wurde, den Akku komplett zu entleeren. Zudem verspricht der Hersteller, dass dieser Akku eine „ewige“ Lebensdauer hat.

Befestigungselemente sind individuell sehr wichtig

Beim Kauf einer Action cam sollte immer darauf geachtet werden, ob der Lieferumfang oder zumindest der Zubehörhandel für die individuellen Verwendungszwecke der Kamera die passenden Befestigungsmodule enthält. Einige Anbieter sind inzwischen dazu übergegangen, Action cams spezieller zu bezeichnen. So bekommt man eine Motorrad-cam natürlich mit den passenden Befestigungsmodulen. Allgemein enthält der Lieferumfang der Action cams nur die notwendigsten Befestigungselemente. Speziellere Halterungen können optional im Zubehör gegen Aufpreis bestellt werden.

Was kostet eine Action Cam?

Surfen filmen mit Action CamAction cams sind, da sie aufgrund ihres Verwendungszweckes klein und leicht sein müssen, vollgestopft mit modernster Technik. So kann sich jeder vorstellen, dass auch diese Kameras, wie alle Fotoartikel, ihren Preis haben.
Allerdings geht auch bei diesen Geräten die Preisschere weit auf. Da können schon mal zwischen dem einen und dem anderen Modell (Hersteller) Unterschiede von 100 Euro auftreten.

Wie bei vielen anderen Artikeln heißt aber auch bei den Action cams teuer nicht gleich gut. Vor einem Kauf sollten schon weitgehende Preisvergleiche stattfinden, um Kosten und Nutzen gegeneinander abzuwägen.

Nicht nur die Ausstattung bestimmt den Preis

Die Action cams aus unserer Testserie liegen preislich zwischen rund 120 Euro und 380 Euro. Das bedeutet aber nicht, dass auch noch günstigere oder teurere Geräte erhältlich sind.

Die günstige Contour-cam zum Preis von 120 Euro ist in ihrer Leistung und Ausstattung den teureren Geräten nicht wirklich unterlegen. In einigen Funktionen ist die Contour-Kamera den Mitbewerbern sogar überlegen. Einzig beim Gewicht der Kameras sind die höherpreisigen der Günstigen überlegen, denn die Contour-Kamera wiegt immerhin satte 145 Gramm. Das erscheint recht leicht, aber die GoPro Hero4 beispielsweise wiegt nur 83 Gramm.
Von der Form her ist die günstige Kamera besser konzipiert und zu händeln.

Ein ausgiebiger Preisvergleich unter Beachtung der Features, der Ausstattung und vor allem dem erwarteten individuellen Nutzen wird es erleichtern, die richtige Wahl bezüglich des Preis-Leistungs-Verhältnisses zu treffen.

Immer den individuellen Nutzen beachten

Ein Kletterer stellt sicherlich andere Ansprüche an eine Action cam, als ein Mountainbiker. Muss sie für den Ersten robust und möglichst stoßfest sein, darf sie für den Zweiten etwas mehr Technik beinhalten.
Unser Testsieger ist eines der höherpreisigen Geräte mit einem Kaufpreis von rund 380 Euro. Dafür verfügt diese Kamera aber auch als Einzige aus der GoPro-Serie über ein Touchdisplay, welches eine schnelle und einfache Bedienung zulässt. Günstigere Modelle verfügen zumeist über kein Display. Fast alle Action cams verfügen aber über WiFi, sodass sie in Verbindung mit der entsprechenden Hersteller-App von einem Smartphone aus angesteuert werden können. Auf diese Weise hat der User dann sein Display in der Hand.

Des Weiteren sind die höherpreisigen Geräte zumeist bis in größere Tiefen von 40 Metern wasserfest. Für günstigere Geräte werden Zusatzgehäuse für die Wasserdichtigkeit angeboten.
Ein weiterer Grund, nicht auf den Preis, sondern den Nutzen zu achten, betrifft Wassersportler. Für einen Kanuten oder Rafting-Fan sollte die Kamera zumindest spritzwassergeschützt sein. Diese Voraussetzung erfüllen wiederum einige der günstigeren Action cams.Befestigungsvorrichtung an der Action Cam

Hohe Auflösung für Qualitätsvideos

Die Geräte unserer Testserie, so unterschiedlich sie auch in der Preisgestaltung sind, verfügen alle über eine Auflösung von 1080p. Unterschiede liegen, unabhängig von der Höhe des Preises in der Bildqualität. Während die beiden Geräte mit einem Preis von über 300 Euro mit einer Fotoqualität von 12 MP ausgestattet sind, hat das Gerät von Sony mit 18,9 MP bei einem Preis von 235 Euro den höchsten Wert zu verzeichnen. Die beiden anderen Geräte für 260 und 120 Euro verfügen nur über 5 MP.

In diesem Fall muss ebenfalls ein ausgiebiger Vergleich stattfinden, um neben der Fotoqualität mit den anderen benötigten Ausstattungsmerkmalen die richtige Wahl zu treffen.

Top5 Action Cam Hersteller

Fast jeder Hersteller aus dem Bereich Fototechnik, der etwas auf sich hält, stellt in der Zwischenzeit Action cams her. In der Kategorie Camcorder sind sie allesamt schon seit vielen Jahren mit Unmengen verschiedener Modelle auf dem Markt vertreten.
Action cams haben aber noch keine sehr lange Vergangenheit. Die erste Action cam wurde erst im Jahre 2004 marktfähig und entstand aus der Idee eines amerikanischen Wellenreiters. Zwischenzeitlich sind recht viele, unterschiedliche Modelle in den Handel gekommen.
Welcher Hersteller kann man aber in einer Bestenliste zusammenfassen?

Wir haben einige der Action cams getestet, mit dem Ziel, herauszufinden, welche Hersteller in der Lage sind, funktionale Action cams zu liefern.

  • GoPro
  • Sony
  • Contour
  • Drift
  • Qumox

Die Mutter aller Action cams

Die Firma GoPro muss als Mutter aller Action cams angesehen werden, denn der Gründer dieser Firma Nick Woodman hatte als Erster die Idee zu einer Kamera, die Aufnahmen aus der Sicht des Users liefern kann. Die erste Kamera dieser Art war in ein selbst genähtes Armband eingenäht. Mit Fug und Recht kann hier gesagt werden, dass diese Firma über die größte Erfahrung im Bereich Action cams verfügt. Dementsprechend sind die Kameras aus dieser Schmiede hochqualitativ, funktional und immer mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis ausgestattet.

Der Allrounder 

Sony ist weltweit in der Spitze der Marktanteile bezüglich Elektrogeräte und Unterhaltungselektronik. Wen wundert es da, dass dieser Hersteller neben normalen Fotokameras und Camcordern auch in die Sparte Action cams eingestiegen ist. Mit der langjährigen Erfahrung in der Kategorie Fototechnik ist dieser Hersteller in der Lage, ebenfalls funktionale und mit hochwertiger Technik ausgestattete Action cams zu liefern. Im mittleren Preissegment angegliedert, entsprechen die Action cams von Sony den Ansprüchen der User.

Aus der Idee zweier Skifahrer entstanden

Die Idee zu Action cams von Contour entstand kurz nachdem Nick Woodman von GoPro die erste Action cam zu entwickeln begann. Zwei amerikanische Studenten, die begeisterte Skifahrer waren, hatten versucht, mit einem normalen Camcorder ihre Abfahrten aufzuzeichnen. Allerdings ist das schwierig, neben den Stöcken noch eine Kamera zu halten. In der Folge entwickelten sie die erste Helmkamera. Nach dem ersten Prototyp entstanden in den Jahren danach immer wieder weiterentwickelte Modelle. Mittlerweile hat Contour eine große Anzahl Modelle auf den Markt entlassen und verfügt über die Erfahrung, unter den Top 10 der Welt mitzuhalten.

Der Geist unter den Action cams

Drift hat mit der Ghost-Serie bewiesen, dass auch dieses Unternehmen im Wettbewerb um die vordersten Ränge in der Kategorie Action cams mithalten kann. Das beweisen nicht nur die Verkaufszahlen, sondern auch die anschließenden Kundenrezessionen. Die überwiegende Anzahl der Käufer lobt das zuletzt auf den Markt gebrachte Modell, stellt es teilweise in der Bewertung über die Tophersteller wie GoPro.

Die Geheimnisvolle

Über die Firma Qumox ist nicht wirklich etwas zu finden. Die Action cams von Qumox allerdings finden reißenden Absatz. So führt die QUMOX SJ4000 beispielsweise über viele Wochen die Verkaufslisten von Amazon bezüglich Action cams an.
Warum? Weil das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Die Kameras dieses Herstellers sind wirklich Minimalisten, verfügen aber über alle wichtigen Details, sodass die Käufer sich allgemein überrascht von der Wertigkeit dieser Action cams zeigen.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Action Cam am Besten?

Die Preisschere in der Kategorie Action cams steht weit offen. Zwischen einzelnen Herstellern und deren Modellen können bei einem Kauf schon einmal bis zu 100 Euro Preisunterschied auftreten. Diesbezüglich ist es sehr wichtig, vor dem Kauf einen umfassenden Vergleich bei Preis und Leistung vorzunehmen.
Eine weitere Option, um nicht zu teuer einzukaufen, ist es, auf Angebote und Schnäppchen zu achten. Also sollte neben dem Preisvergleich auch noch ein Anbietervergleich vorgenommen werden.

Fachhandel oder Internet – wo liegen die Vorteile?

Interessenten einer Action cam haben zwei Optionen, wo sie ihre Kamera kaufen können. Zum einen nach der herkömmlichen Methode im niedergelassenen Fachhandel, zum anderen in einem Onlineshop.
Beide Methoden haben aus der Sicht des Käufers ihre Vor- und Nachteile.

Kauf im Fachhandel

Wer sich für einen Kauf im Fachhandel entscheidet, sieht darin sicherlich den Vorteil einer persönlichen Beratung, die Begutachtung des ausgewählten Gerätes sowie die sofortige Mitnahme.
Das sind triftige Gründe, vor allem die sofortige Verfügbarkeit der Kamera, wenn das aufzunehmende Vorhaben kurz bevorsteht. Allerdings müssen, um einen gewissen Vergleich vornehmen zu können, mehrere Fachgeschäfte aufgesucht werden, um das passende Modell zu finden. Der Fachhandel lagert zumeist nur Artikel bestimmter Hersteller, sodass das gewünschte Gerät bei dem einen oder anderen nicht zu bekommen ist.

Einer der größten Nachteile im Fachhandel ist der Preis. Wenn nicht gerade im Moment des Kaufes ein Angebot besteht, sind hier die Verkaufspreise zumeist ziemlich hoch.
Um die richtige Action cam im Fachhandel zu bekommen, muss zudem die dafür aufgewendete Zeit beachtet werden. Besucht man mehrere Fachgeschäfte, kann schon mal ein halber Tag benötigt werden.Action Cam von GoPro

Kauf im Internet

Um mit dem letzten Punkt wieder zu beginnen, kann man sagen, ein Kauf im Internet ist bedeutend bequemer. Die Auswahl, der Vergleich kann einfach und schnell vom Schreibtisch aus gemacht werden. Bei einem Onlinekauf kann zwischen allen Anbietern und allen Modellen ausgewählt werden. Das Internet bietet auf einen Blick eine Übersicht über alle momentan verfügbaren Modelle.

Hat man sich für ein Modell entschieden, kann zur Sicherheit vor der Bestellung noch ein Testbericht eingesehen werden. Das alles sind Punkte, die im Fachhandel nicht möglich sind.

Der gravierendste Punkt ist allerdings der Preis. In den Onlineshops unterscheiden sich die Preise für ein bestimmtes Modell manchmal um recht hohe Summen. Zudem bietet das Internet alle Angebotspreise auf einen Blick.
Bei einem Kauf in einem Onlineshop besteht zwar keine sofortige Verfügbarkeit, aber die Lieferzeiten der Onlinehändler sind mit durchschnittlich 3 bis 7 Tagen moderat. Bei Lagervorräten kann sogar ein sofortiger Versand erfolgen.
Allerdings sollte bei Erhalt der Ware die Umverpackung auf Schäden kontrolliert werden, um spätere Regressansprüche durchsetzen zu können.

Für den einen oder anderen mag der Kauf einer Action cam im Fachhandel immer noch die bessere Alternative sein. Die Marktanteile der Onlineshops zeigen aber, dass immer mehr Kunden die Vorteile des Onlinekaufes vorziehen. Sicherlich ist einer der Hauptgründe, dass die Bestellung bequem von zu Hause gemacht werden kann.
Weiterhin ist unbestreitbar, dass die Auswahl im Internet bedeutend größer als im Fachhandel ist.

Alternativen zur Action Cam

Action Cam im Einsatz auf der StraßeAction cams sind dazu konzipiert, Videoaufnahmen aus der Sicht des Users zu liefern. Aus diesem Grund sind sie sehr klein und leicht, da sie beispielsweise bei Skifahrern, Kletterern oder Snowboardern am Kopf oder am Helm befestigt werden.

Um mit so kleinen Geräten brauchbare Aufnahmen zu erzielen, wurden sie mit modernster Fototechnik ausgerüstet. Zudem muss eine Action cam in der Lage sein, auch bei rasanter Geschwindigkeit, schnellen Richtungswechseln und wechselnden Lichtverhältnissen immer noch gute Aufnahmen zu gewährleisten.
Der Marktanteil der Action cams ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen, aber gibt es auch Alternativen?

Alternativen sind abhängig vom individuellen Nutzen

Als Alternative zu Aufnahmen, die nicht aus der Sicht des Users gemacht werden sollen, sind Sport-Camcorder. Hier muss aber besonderes Augenmerk auf die Einstellmöglichkeiten gelegt werden. Im Menü sollte ein Button für ein „Sportprogramm“ vorhanden oder zumindest eine manuelle Einstellung möglich sein. Ein leistungsstarker Autofokus muss vorhanden sein sowie die Möglichkeit, manuell die Schärfe zu verstellen, um schnellen Objekten folgen zu können.

Für Videoaufnahmen aus der Bewegung heraus kann unter gewissen Umständen auch ein normaler Camcorder ausreichend sein.
Soll beispielsweise ein Landschaftsvideo während einer Autofahrt gemacht werden, kann der Beifahrer die Kamera führen. Dazu sollte diese aber eine entsprechend hohe Auflösung und Framerate aufweisen, damit bei höheren Geschwindigkeiten die Aufnahmen nicht verwischen. Zudem sollte der Camcorder einen guten Weitwinkel aufweisen.

Eine Alternative für Fahrten mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad wäre eine Dash-Cam. Dash-Cams sind entwickelt worden, im Dauerbetrieb Fahrten aufzuzeichnen, um beispielsweise bei einem Unfall aktuelle Aufnahmen vorweisen zu können. Die Aufnahmen einer Dash-Cam werden auf einer Speicherkarte gespeichert. Ist das Speichermedium voll, wird es überschrieben. Einige Modelle verfügen zusätzlich über GPS, sodass Position und Geschwindigkeit in die Aufnahmen einbezogen werden können.

Eine Dash-Cam wird üblicherweise mittels Klebepads oder Saugnapfhalterungen am Armaturenbrett oder der Windschutzscheibe befestigt. Bei Zweirädern kann sie mittels Gurtbefestigungen angebracht werden.

Apps als Alternative zur Dash-Cam

Die Software-Alternative zu Dash-Cams sind Dashcam-Apps. Mit einem Smartphone, iPhone, sowie dem Betriebssystem Android können diese Dashcam-Apps genutzt werden. Während Dash-Cams preislich zwischen 50 und 300 Euro angesiedelt sind, ist die überwiegende Anzahl der Apps sehr günstig bis gratis zu bekommen.

Allerdings sind diese Dashcam-Apps eher für spontane Aufnahmen geeignet, da ein Smartphone nicht über einen ausreichenden Weitwinkel verfügt.
Eine richtige Dash-Cam ist in der Lage, einen Blickwinkel bis zu 160 Grad zu nutzen.
Ein weiterer Faktor ist die Beleuchtung. Das Smartphone eignet sich nicht besonders gut für Aufnahmen in der Dämmerung oder bei Nacht.

Alternativen sind wohl vorhanden, allerdings ist die Frage, ob es lohnt, Dash-Cam, App oder Sport-Camcorder zu erwerben, denn das Non-Plus-Ultra für Aufnahmen in der Bewegung ist die Action cam. Ein weiterer Grund, über eine Action cam nachzudenken, sind die Einkaufspreise für Dash-Cams oder Sport-Camcorder, denn eine Action cam ist nicht teurer, hat aber weitaus mehr Nutzen als die Alternativen.

Ratgeber

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