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AV-Receiver Test 2017 • Die 10 besten AV-Receiver im Vergleich

Der AV-Receiver ist für Ihre Heimkinoanlage unerlässlich. Nach Lesung unzähliger Tests, Vergleiche sowie Kundenrezensionen im Internet konnten unsere Experten eine Bestenliste konzipieren, die auch Bewertungen für Marke, Größe, Leistung, Wifi und einiges mehr beinhält.

AV-Receiver Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Teufel CoreStation - Ultra-kompakter 5.1-AV-ReceiverDenon AVRX2200 WBKE2 7.1 Surround AV-ReceiverDenon AVRX1200 WBKE2 7.1 Surround AV-ReceiverOnkyo TX-NR646 (B) 7,2-Kanal Netzwerk-AV-ReceiverMarantz NR1506/N1B 5.2 4-Kanal 4K Netzwerk A/V-ReceiverYamaha RX-V379 AV-Receiver titanHarman/Kardon AVR 151S 375 Watt 5.1-Kanal Audio/Video ReceiverPioneer VSX-329-K 5.1 AV ReceiverSony STR-DH550 5.2 Kanal ReceiverSony STRDH130 CEL Stereoreceiver

Teufel CoreStation - Ultra-kompakter 5.1-AV-Receiver

Denon AVRX2200 WBKE2 7.1 Surround AV-Receiver

Denon AVRX1200 WBKE2 7.1 Surround AV-Receiver


Onkyo TX-NR646 (B) 7,2-Kanal Netzwerk-AV-Receiver


Marantz NR1506/N1B 5.2 4-Kanal 4K Netzwerk A/V-Receiver


Yamaha RX-V379 AV-Receiver titan


Harman/Kardon AVR 151S 375 Watt 5.1-Kanal Audio/Video Receiver


Pioneer VSX-329-K 5.1 AV Receiver


Sony STR-DH550 5.2 Kanal Receiver


Sony STRDH130 CEL Stereoreceiver


 Bewertung 1,1 1,2 1,4 1,5 1,7 1,8 2,1 2,3 2,4 2,6
FunktionAV-ReceiverAV-ReceiverAV-ReceiverNetzwerk AV-ReceiverNetzwerk A/V-ReceiverAV-ReceiverAV-ReceiverAV-ReceiverKanal ReceiverKanal Receiver
MarkeTeufelDenonDenonOnkyoMarantzYamahaHarman-KardonPioneerSonySony
FarbeSchwarzGrauGrauSchwarzSchwarzSilberSchwarzSchwarzSchwarzSchwarz
Lieferumfang1 x CoreStation
1 x Fernbedienung für Corestation
AV-Receiver, Netzkabel, Fernbedienung, BatterienDenon AVRX 1200 WBKE2 7.1 Surround AV-Receiver schwarz, Netzkabel, Fernbedienung, BatterienOnkyo TX-NR646 7,2-Kanal Netzwerk AV-Receiver schwarz, MikrofonMarantz NR1506/N1B, Fernbedienung, MikrofonYamaha RX-V379 AV-Receiver titanAV Receiver, Fernbedienung, MW Rahmenantenne, UKW-Antenne , 2 x AAA Batterien, Netzstromkabel, GarantiekarteAV Receiver; Fernbedienung; Batterien; UKW-Drahtantenne; UKW-Rahmenantenne; NetzkabelMain Unit, Fernbedienung, BDASony STRDH130 CEL Stereoreceiver, UKW-Antenne, MW-Kreisantenne, AA-Batterie und Fernbedienung
Leistung360 Watt150 Watt145 Watt160 Watt180 Watt100 Watt45 Watt105 Watt145 Watt100 Watt
HDMI-EingängeGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
HDMI Ausgänge42486444-
Größe24 x 30,8 x 3,6 cm43,4 x 16,7 x 31,9 cm 43,4 x 15,1 x 31,9 cm32,9 x 43,5 x 17,4 cm44 x 10,5 x 36,7 cm43,5 x 31,5 x 15,5 cm0,5 x 0,4 x 0,2 cm43,5 x 33,2 x 16,8 cm32 x 43 x 16 cm27,9 x 43 x 13,3 cm
Full-HDGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
WifiGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Komfort
Preis- / Leistung
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Was ist ein AV-Receiver?

AV-Receiver sind eine spezielle Form von HiFi-Verstärkern, die neben Tonsignalen auch Bildinformationen verarbeiten und weiterleiten können. In der Regel sind sie an Lautsprecher sowie einen Fernseher oder einen Beamer angeschlossen und erlauben auch die Verbindung mit weiteren Geräten wie einem Blu-Ray Player oder einem Computer. Sie dienen als zentrale Verbindung jeglicher Entertainmentgeräte im eigenen Wohnzimmer und bieten darüber hinaus einige einzigartige Features wie etwa die Erzeugung von Raumklang.

Wie funktioniert ein AV-Receiver?

Ein AV-Receiver ist heute ein komplexes technisches Gerät, das viele einzelne Komponenten in einem Gehäuse miteinander vereint. Dazu gehört unter anderem alles, was einen klassischen Verstärker ausmacht. Sowohl Vorverstärker als auch Endstufe sind für mehrere Kanäle vorhanden, sodass sich mehrere Boxen gleichzeitig ansteuern lassen. Darüber hinaus sind moderne AV-Receiver auch in der Lage, Bildinformationen zu verarbeiten. Auf diese Weise können sie Signale von einem Computer, einer Spielekonsole oder einem DVD-Player direkt an den Fernseher weiterleiten, welcher dann nur eine einzige Verbindung zum AV-Receiver benötigt.

Verschiedene Technologien sorgen dafür, dass ein AV-Receiver empfangene Signale nicht einfach nur weitergibt, sondern diese zum Teil auch aufwerten kann. Die integrierte Endstufe verstärkt zum Beispiel Tonsignale, sodass diese lauter werden und gleichzeitig über mehr Tiefe verfügen. Ein Bildprozessor kann hingegen niedrig aufgelöste Bildquellen automatisch skalieren und damit in Full HD oder sogar 4K ausgeben.

Vorteile & Anwendungsbereiche

AV-Receiver eignen sich hervorragend für jedes Heimkino, da sie hier nicht nur für eine einfachere Einrichtung von einzelnen Komponenten sorgen, sondern das Erlebnis auch spürbar verbessern können. Ein großer Vorteil ergibt sich durch die reichhaltigen Anschlussmöglichkeiten. Im Gegensatz zu den meisten Fernsehern verlassen sich AV-Receiver nicht auf einige wenige Anschlüsse für externe Quellen. Stattdessen gibt es für nahezu jeden Geschmack das Passende. Von HDMI über TOS-Link bis hin zu etwas betagteren Scart-Anschlüssen ist alles vorhanden. Das hat den Vorteil, dass sich sämtliche Geräte in ein homogenes System integrieren lassen und es nicht mehr nötig ist, ständig Kabel auszutauschen um zu einem bestimmten Gerät zu wechseln. Wie viele Anschlussmöglichkeiten genau vorhanden sind, unterscheidet sich aber natürlich von Modell zu Modell.

Der Betrieb mit einem AV-Receiver ist sowohl mit einem Fernseher als auch einem Monitor oder Beamer nötig. Das Anzeigegerät benötigt lediglich einen passenden Anschluss, um mit dem AV-Receiver zusammenarbeiten zu können. Nicht selten ist es sogar möglich, gleich mehrere Anzeigegeräte anzusteuern.

Die gleiche Flexibilität genießen Anwender bei der Wahl ihrer Boxen. Ob Standboxen, Regallautsprecher oder Satelliten mit passendem Subwoofer – sämtliche Kombinationen sind mit einem AV-Receiver ohne Weiteres möglich.

Ein weiterer Vorteil von AV-Receivern in einem Test waren Features wie Raumklang, die ohne derartige Geräte nicht oder nur teilweise möglich sind. Nur mit dem passenden Receiver ist es möglich, 5.1 oder 7.1 Systeme mit den nötigen Signalen zu versorgen und so den gesamten Raum präzise mit Klängen zu füllen. Wie genau sich Boxen und Anzeigegeräte verhalten sollen, lässt sich außerdem über den AV-Receiver oft sehr genau einstellen. Dadurch kann jeder ganz nach seinem eigenen Geschmack einstellen, ob der Sound eher basslastig, höhenlastig oder neutral ausfallen soll. Bei einigen AV-Receivern lassen sich sogar Profile einstellen, womit Bild und Ton sich bei der Wiedergabe von Filmen, Musik oder Spielen jeweils anders verhalten.

Insgesamt ermöglicht ein AV-Receiver also maximale Flexibilität im eigenen Heimkino und erhöht gleichzeitig die Qualität von Inhalten.

Welche Arten von AV-Receivern gibt es?

Klassische AV-Receiver unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Anzahl der Anschlüsse. Ein 5.1-Receiver bietet Platz für 5 Boxen und einen Subwoofer, 7.1-Receiver können hingegen bis zu sieben Boxen nebst Subwoofer betreiben. Wie viele Plätze es für Geräte per HDMI, VGA oder anderen Anschlüssen gibt, hängt vom Einzelfall ab. Als Faustregel gilt hier aber, je mehr Anschlüsse, desto besser.

Große Unterschiede kann es auch bei der Leistung von AV-Receivern geben. Vor allem günstige Geräte verfügen meist nur über eine vergleichsweise schwache Endstufe, die für einen Betrieb mit Satellitenlautsprechern aber völlig ausreichen. Nur wer große Standlautsprecher betreiben möchte, sollte sich nach einem AV-Receiver mit möglichst hohen Werten umsehen.

Einige Hersteller sind mittlerweile dazu übergegangen, in einem AV-Receiver direkt einen Blu-Ray-Player oder einen CD-Player zu verbauen. Das hat den Vorteil, dass der Anwender sich ein zusätzliches Gerät sparen kann. Allerdings verfügten diese integrierten Lösungen in den meisten Tests 2017 nicht über die gleichen Qualitäten wie dedizierte Geräte. Derartige Lösungen sind deshalb nur interessant, wenn die Ansprüche hinsichtlich der Bild- und Tonqualität nicht allzu hoch liegen.

Einige Stereo-Receiver eignen sich prinzipiell auch als AV-Receiver, sofern sie in der Lage sind, Bildsignale zu transportieren. Solche Lösungen haben bis heute vor allem bei Musikliebhabern noch viele Freunde. Zwar ist mit einem solchen Receiver kein Raumklang möglich, dafür erhalten die Stereokanäle deutlich mehr Leistung, da die Gesamtleistung nur auf zwei Kanäle statt auf sechs oder acht verteilt wird.

So wurden die AV-Receiver in Tests getestet

In einem AV-Receiver Test 2017 mussten sich zahlreiche Modelle einer genauen Überprüfung stellen. Testpersonen haben die AV-Receiver in zahlreichen verschiedenen Kategorien getestet und direkt mit der Konkurrenz verglichen. Was in dem Test besonders wichtig war, verraten wir Ihnen im Folgenden.

Anschlüsse

Bei diesem Punkt verraten wir im Detail, über welche und wie viele Anschlüsse ein AV-Receiver verfügt. Dabei verraten wir auch, für welche Szenarien sich ein gerät anbietet und was eher nicht möglich ist. Prinzipiell gilt hier aber die einfache Regel: Je mehr unterschiedliche Anschlüsse ein Receiver bietet, desto besser. Mehr Möglichkeiten sind für den Nutzer immer zu begrüßen.

Verarbeitung

Im AV-Receiver Test 2017 musste jedes Gerät zeigen, dass nicht nur die inneren Werte überzeugen können. Auch das Gehäuse sollte aus möglichst hochwertigen Materialien bestehen und gut verarbeitet sein. Das bedeutet, dass die Testpersonen keine zu großen Spaltmaße feststellen können und sich das Material auch bei einiger Belastung nicht verbiegt oder störende Geräusche von sich gibt. Gute Ergebnisse in dieser Kategorie wirken sich übrigens nicht nur auf die Optik aus. Ein stabiler AV-Receiver hält tendenziell auch deutlich länger durch. Im besten Fall begleitet er seinen Besitzer gleich über mehrere Jahrzehnte ohne einen einzigen Defekt.

Leistung

In dieser Kategorie kommt es darauf an, mit wieviel Kraft ein AV-Receiver angeschlossene Boxen bedienen kann. Wichtig ist das vor allem für all jene, die einen Einsatz in Verbindung mit großen Standlautsprechern planen. Diese können ihre Stärken erst dann vollkommen zur Geltung bringen, wenn sie vom AV-Receiver mit einem entsprechend starken Signal versorgt werden. In einem AV-Receiver Test 2017 wurde uns verraten, für welche Konfiguration die einzelnen Geräte in Frage kommen und was mit ihnen eher nicht möglich ist. Übrigens ist die Leistung auch ein ausschlaggebender Faktor für die maximal mögliche Lautstärke eines Systems.

Tonqualität

Die Tonqualität ist einer der wohl wichtigsten Punkte bei jedem AV-Receiver Test und Vergleich. Deshalb verlassen die Testperonen im AV-Receiver Test auch nicht nur auf ihre Ohren, sondern führen auch zahlreiche Messungen durch. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob ein Receiver Höhen, Mitten und Tiefen unverfälscht wiedergeben oder sogar noch verbessern kann. Vor allem Musikfreunde sollten an dieser Stelle genau aufpassen.

Bildqualität

Bei der Bildqualität haben sich die Testpersonen angeschaut, wie ein AV-Receiver mit Bildsignalen aus verschiedenen Quellen umgeht. Wichtig ist dabei, ob ein Gerät auch mit hoch auflösenden Quellen zurechtkommt und wie diese weitergegeben werden. Im besten Fall lassen sich die Ergebnisse sogar noch nach dem eigenen Geschmack anpassen. Bei niedrig aufgelöstem Material, zum Beispiel von einer DVD oder einem Smartphone, kommt es auf einen guten Scaler an. Dieser bereitet ein einkommendes Signal auf und rechnet es auf eine höhere Auflösung wie Full HD oder 4K hoch. Erledigt der Scaler seinen Job gut, lassen sich die Ergebnisse nur bei genauem Hinsehen von nativen Quellen unterscheiden.

Zuverlässigkeit

Bei der Zuverlässigkeit eines Receivers steht nicht die maximale Leistung im Vordergrund, sondern wie viel Watt er über einen längeren Zeitraum gleichmäßig ausgeben kann. Bekannt ist dieser Wert auch als Sinusleistung. Darüber hinaus achten wir aber auch auf die Qualität der Komponenten im Inneren. Je hochwertiger Transistoren und andere Bauteile ausfallen, desto länger hat der Benutzer Freude an einem Gerät.

Konfiguration

Bei diesem Punkt haben uns die Testperonen aus einem AV-Receiver Test 2017 verraten, in welcher Form die einzelnen Geräte sich nach den eigenen Wünschen einstellen lassen. Die besten Geräte bieten sowohl in Sachen Sound als auch Bild vielfältige Optionen, um jedem Geschmack gerecht zu werden. Besonders wichtig ist aber, dass sich die Tonausgabe nach der Aufstellung der Boxen steuern lässt. Nicht jeder kann zum Beispiel Lautsprecher in der exakt gleichen Entfernung platzieren, weshalb derartige Unregelmäßigkeiten im Setup sich per Software ausgleichen lassen müssen. Bonuspunkte gibt es für Features wie einen Equalizer oder abspeicherbare Profile.

Bedienbarkeit

Ein guter AV-Receiver sollte niemals gegen den Benutzer arbeiten. Dafür ist es wichtig, dass die Menüs nicht zu verschachtelt sind und einzelne Funktionen einfach zu finden sind. Dabei hilft ein logisch aufgebautes Menü mit klaren Titeln weiter, das sich auch ohne Handbuch problemlos bedienen lässt. Wünschenswert ist außerdem, dass das Menü ins Deutsche übersetzt wurde.

Installation

Einen AV-Receiver einzurichten und anzuschließen ist an sich kein Hexenwerk. Mancher Hersteller macht es dem Nutzer aber unnötig schwer, indem beispielsweise Ein- und Ausgänge unzureichend beschriftet sind oder spezielle Stecker verwendet werden. In dieser Kategorie verraten wir Ihnen, wie einfach die Installation bei einzelnen AV-Receivern funktioniert.

Kompatibilität

Die Kompatibilität eines Receivers war in allen Tests, sowohl bei der Hardware als auch bei der Software wichtig. Bei ersterem Punkt erfreuten sich die Testpersonen über möglichst viele Anschlüsse, mit denen sie sowohl Fernseher als auch Computer, Spielekonsolen, Blu-Ray-Player oder sogar Smartphones verbinden konnten. Davon ab gehören optische Anschlüsse für High-End CD-Player und ähnliche Geräte schon fast zum guten Ton. Hinsichtlich der Software war eine reichhaltige Unterstützung an Standards wünschenswert.

Die besten AV-Receiver aus allen Tests beschränken sich nicht auf ein bestimmtes Tonformat, sondern bieten von Dolby Pro-Logic über TruSurround bis hin zu Dolby Digital für jeden Geschmack etwas Passendes. Darüber hinaus ist beim Bild wichtig, dass verschiedene Auflösungen unterstützt werden und auch der Kopierschutz HDCP verarbeitet werden kann, um Blu-Rays problemlos wiederzugeben.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Selbst wenn ein Verstärker in jeder Kategorie überzeugen kann, ist das noch kein Grund für eine uneingeschränkte Empfehlung. Der Hersteller sollte die gebotene Leistung immer auch mit einem passenden Preis versehen. Zu teure Geräte wurden im AV-Receiver Test entlarvt und dafür adäquate Alternativen zu günstigeren Preisen entdeckt. Umgekehrt machen wir Sie auch in unserem Vergleich darauf aufmerksam, wenn ein gerät trotz einiger Macken durch einen geringen Kaufpreis interessant ist.

Worauf muss ich beim Kauf eines AV-Receivers achten?

Wer sich einen AV-Receiver zulegen möchte, sollte sich zunächst darüber Gedanken machen, welche und wie viele Geräte er damit verbinden möchte. Für ein umfangreiches Heimkino mit zahllosen Komponenten bieten sich Lösungen an, die möglichst alle Einzelteile miteinander verbinden können. Nur so lässt es sich vermeiden, ständig Kabel auswechseln zu müssen. Wer hingegen nur Blu-Rays schauen möchte und den Receiver lediglich mit einem Fernseher oder Beamer verbinden möchte, wird auch mit günstigeren Lösungen zufrieden sein. Denken Sie beim Kauf aber auch an die Zukunft.

AV-Receiver mit vielfältigen Anschlüssen machen es Ihnen einfacher, das eigene Heimkino aufzurüsten.

Ebenfalls ein wichtiger Faktor beim Kauf ist die Qualität eines Receivers.

Einige Geräte verfügen über einen geradezu verführerisch niedrigen Preis, doch ist dieser oft durch mindere Qualität bei Bauteilen und Verarbeitung erkauft. In der Folge kommt es nicht selten schon nach kurzer Zeit zu Defekten, die sich nur durch teure Reparaturen wieder richten lassen. Wer etwas mehr investiert und sich dafür ein Gerät höherer Qualität zulegt, hat mit derartigen Problemen tendenziell weniger zu kämpfen. Die besten AV-Receiver halten ohne Probleme mehrere Jahre ohne auch nur einen einzigen Defekt aufzuweisen.

Natürlich spielt auch der Preis eine große Rolle beim Kauf eines AV-Receivers. Versuchen Sie an dieser Stelle, das Gerät möglichst nach den eigenen Bedürfnissen zu kaufen. Wer nur ab und an einen Film mit Raumklang genießen möchte, muss nicht gleich mehrere Tausend Euro für ein High-End Modell ausgeben. Musikliebhaber werden allerdings auch nicht mit einem billigen AV-Receiver glücklich, der hochwertige Boxen kaum richtig befeuern kann. Studieren Sie am besten unsere Produktberichte aufmerksam und informieren Sie sich schon vor dem Kauf genau darüber, bei welchen Anwendungsgebieten die einzelnen Geräte überzeugen können.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

AV-Receiver gibt es von einer breiten Auswahl an Herstellern, was die Entscheidung für ein bestimmtes Modell noch zusätzlich erschweren kann. Wer beim Kauf Wert auf eine etablierte Marke legt, findet im Folgenden die derzeit führenden Unternehmen in diesem Bereich.

  • Harman/Kardon
  • Sony
  • Denon
  • Yamaha
  • Onkyo
  • Pioneer
  • JVC
  • LG
  • Samsung
Harman/Kardon ist ein echter Pionier im Bereich der Receiver. Im Jahr 1954, nur ein Jahr nach der Gründung, stellte das Unternehmen als erster eine Kombination aus Verstärker und Radiotuner vor. Damit war der erste Receiver geboren, der technisch den heutigen AV-Receivern schon in vielerlei Hinsicht ähnelte. In den späteren Jahren machte Harman/Kardon immer wieder mit sehr hochwertigen Audiogeräten sowie einigen Innovationen auf sich aufmerksam. Nicht zuletzt in Sachen Raumklang sorgte das US-amerikanische Unternehmen für zahlreiche Neuerungen.

Heute entwickelt und produziert Harman/Kardon Audio-Equipment aus allen erdenklichen Bereichen. Von Lautsprechern über Kopfhörern bis hin zu Verstärkern und AV-Receivern ist für jeden Geschmack etwas Passendes dabei. Heute beschränkt sich der Hersteller aber nicht mehr nur auf hochwertiges und teures Equipment, sondern bietet auch günstigere aber dennoch gute Lösungen an. Im Bereich der AV-Receiver kann sich daher jeder über eine große Auswahl freuen und aufgrund der stets hohen Qualität sind nahezu alle Modelle eine Empfehlung wert.

Der japanische Elektronikriese Sony ist aus dem Bereich Audio nicht mehr wegzudenken. Sonys Ingenieure überraschten die Welt immer wieder mit neuen Entwicklungen, die teilweise für Revolutionen in ihren jeweiligen Märkten sorgten. Am bekanntesten ist aber ohne Zweifel der Walkman. In den 80er und 90er Jahren eroberte das mobile Abspielgerät für Kassetten die Welt im Sturm.

Schon seit Jahrzehnten beschränkt sich Sony aber nicht nur auf ein einziges Marktsegment, sondern ist in nahezu allen Bereichen der Technik aktiv. Die Japaner stellen unter anderem hochwertige Fernseher her, sind bekannt für ihre Kameras und Camcorder und nicht zuletzt die Spielekonsole PlayStation freut sich weltweit über eine große Fanbasis. Die Erfahrungen in all diesen Bereichen machen sich in den verschiedenen Produkten von Sony klar bemerkbar. Wer beispielsweise ein Sony Smartphone kauft, freut sich über eine hochwertige Kamera in dem Gerät und ein Display, das direkt von der TV-Entwicklung profitiert. Auch bei AV-Receivern können wir die jahrelange Expertise der Ingenieure spüren. Sowohl Bild als auch Ton verwöhnen den Anwender mit sehr hoher Qualität und sorgen für ein rundes Heimkino-Erlebnis. Allerdings ist Sony nicht gleich Sony. Das Unternehmen führt viele unterschiedliche Arten von AV-Receivern. Günstige Einsteigermodelle sind zwar immer noch hochwertig, lassen aber so manches Feature vermissen. Wer möchte, findet aber auch voll ausgestattete 7.1-Receiver von Sony ohne Probleme. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle AV-Receiver von Sony eine Empfehlung wert. Ob ein bestimmtes Modell für die eigenen Zwecke in Frage kommt, können Sie einfach in unserem AV-Receiver Vergleich nachlesen.

Das 1910 gegründete Unternehmen Denon zählt bei Produkten rund um Hi-Fi und Heimkino zu den wichtigsten Vertretern. Die Japaner stellen nämlich nicht nur hochwertige Produkte aus unterschiedlichen Kategorien her, sie investieren auch viel in Forschung und Entwicklung. Daraus entstand zum Beispiel die Puls-Code-Modulation Audiotechnik, die maßgeblich an der Entwicklung der CD beteiligt war. Ohne Denon hätten wir die CD in ihrer heutigen Form wohl nie erlebt.

Für den Endkunden interessant sind aber natürlich die Produkte für den Massenmarkt. Hier gilt Denon gerade im Bereich AV-Receiver und Verstärker als eine Institution. Immer wieder kann Denon mit seinen hochwertigen Geräten Testsiege erobern und selbst höchste Ansprüche spielend zufriedenstellen. Diese hohe Qualität hat aber auch ihren Preis. Günstige Einstiegsgeräte finden sich bei Denon so gut wie überhaupt nicht. Der Hersteller richtet sich ganz klar an Enthusiasten, die bei ihrer Hardware keine Kompromisse eingehen möchten. Die AV-Receiver sind ihr Geld auch absolut wert, weshalb Denon Geräte eine Empfehlung für all jene sind, die für ihr Heimkino auch gerne etwas mehr ausgeben möchten.

Yamaha stammt ebenfalls aus Japan und konzentriert sich in erster Linie auf die Entwicklung und Herstellung von Elektronikartikeln, Musikinstrumenten und HiFi. Manch einer kennt den Markennamen aber vielleicht auch von Motorrädern. Die Yamaha Motor Co. gehört zum gleichen Konglomerat, doch es handelt sich tatsächlich um ein gänzlich anderes und eigenständig agierendes Unternehmen.

Einen Namen konnte Yamaha sich vor allem bei Musikern machen. Die Instrumente des japanischen Unternehmens begeistern mit einer sehr hohen Qualität und einigen Innovationen. Besonders bei Keyboards führte lange Zeit kein Weg an Yamaha vorbei. In den 90er Jahren lief Yamaha hier der Konkurrenz buchstäblich davon und bot zu vergleichbaren Preisen Geräte, die technisch ihrer Zeit weit voraus waren. Die Technik aus Yamaha Keyboards fand dadurch sogar Verwendung in einigen Computern und Spielekonsolen.

Bis heute können Yamaha Audiogeräte mit ihrer hohen Qualität überzeugen, wenngleich die Japaner ihre Konkurrenten nicht mehr allzu offensichtlich abhängen können. Gerade bei den AV-Receivern finden sich aber einige einzigartige Modelle, die für Freunde der Musik interessant sind. Yamaha gehört zu den wenigen Herstellern, die auch für den Heimgebrauch Verstärker in Studioqualität anbieten. Wer zu Hause gerne mal eigene Musik produziert, freut sich über die daraus entstehenden Möglichkeiten. Die AV-Receiver von Yamaha eignen sich aber natürlich auch für das eigene Heimkino. Wirklich interessant ist dies aber nur für Nutzer mit gehobenen Ansprüchen, denn im günstigen Einsteigersegment ist von Yamaha kaum etwas zu finden.

Onkyo wurde im Jahr 1946 in Osaka in Japan gegründet und spezialisierte sich viele Jahre lang auf die Herstellung von Tonarmen für Plattenspieler. Glücklicherweise erkannten die Verantwortlichen aber frühzeitig, dass Schallplatten nicht für alle Zeiten existieren würden. Daher erschlossen sie auch neue Bereiche, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Zu Anfang stellte Onkyo vor allem Stereoanlagen her. Um mit der starken Konkurrenz mithalten zu können, ließen die Ingenieure sich dabei einige Innovationen einfallen. Im Jahr 1981 stellte Onkyo etwa den ersten Doppelkassettenspieler vor, mit dem es nun für Endverbraucher möglich war, Inhalte einfach und schnell zu kopieren.

Der Name Onkyo bedeutet übersetzt soviel wie »Klangharmonie«. Guter Klang spielt bei dem Unternehmen seit jeher eine große Rolle. Das geht sogar so weit, dass jeder Angestellte mindestens ein Instrument spielen können muss. Auf diese Weise soll sichergestellt sein, dass jeder an der Entwicklung beteiligte auch wirklich etwas vom Thema Klang versteht. Diese Leidenschaft schlägt sich bis heute in den Produkten von Onkyo nieder. Sowohl Stereoanlagen als auch Lautsprecher begeistern mit einer hohen Präzision. Höhen, Mitten und Tiefen sind klar voneinander getrennt, ohne dass der Klang dabei künstlich wirkt. Ebenso hochwertig sind auch die AV-Receiver von Onkyo, bei denen Klang über alles geht. Sie bieten alles, was das Herz begehrt und sind eine Bereicherung für jedes Heimkino. Erfreulicherweise gibt es dabei nicht nur für Enthusiasten einiges zu entdecken, sondern auch vergleichsweise günstige Receiver für Einsteiger. Wer möchte, kann sich auch gleich ein komplettes Heimkinosystem samt Boxen und Subwoofer von Onkyo anschaffen.

Das 1938 in Japan gegründete Unternehmen Pioneer konzentrierte sich in den ersten Jahrzehnten seiner Existenz auf die Herstellung von Lautsprechern sowohl für den professionellen als auch privaten Gebrauch. Erst im Jahr 1963 entdeckten die Verantwortlichen mit Autoradios einen neuen Bereich für sich und arbeiteten seither immer wieder an neuen Innovationen. Besondere Aufmerksamkeit wurde Pioneer in den späten 70er Jahren durch die Laserdisc zuteil. Dieses einzigartige Bildformat erlaubte eine bis dahin unerreichte Bildqualität, aufgrund der hohen Kosten konnte es sich im Massenmarkt aber leider kaum durchsetzen.

Heute ist Pioneer vor allem im professionellen Bereich vertreten. Musikproduzenten und DJs vertrauen auf die hochwertigen Geräte der Japaner. Darüber ist Pioneer aber auch im Bereich der Autoradios und der Unterhaltungselektronik vertreten. Im breiten Sortiment finden sich auch einige AV-Receiver, die mit einer hohen Qualität punkten können. Sie bereichern jedes Heimkino und bieten hohe Standards hinsichtlich der Bild- und Tonqualität. Erhältlich sind sowohl High-End-Receiver als auch günstigere Modelle mit etwas weniger Ausstattung, aber dennoch überzeugenden inneren Werten.

Auch JVC hat seine Wurzeln in Japan. Zu Beginn handelte es sich lediglich um ein Tochterunternehmen der amerikanischen Victor Talking Machine Company. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs spaltete sich JVC jedoch ab und wurde zu einem eigenen Unternehmen. Der Fokus lag damals vor allem bei der Herstellung von Schallplatten und der Verbesserung eben dieser. Der große Durchbruch gelang JVC dann in den 70er Jahren, allerdings nicht mit einem Audioprodukt. In diesem Jahr stellten die Japaner den weltweit ersten VHS-Videorekorder vor, der für großes Aufsehen sorgte. Das Format bot eine gute Qualität zu erschwinglichen Preisen, weshalb es sich gegen den großen Konkurrent Betamax von Sony durchsetzen konnte.

Heute ist JVC abermals zu einem Tochterunternehmen geworden, das einige Male den Besitzer wechselte. Derzeit gehört die Marke zu Kenwood, wo immer noch zahlreiche Geräte unter dem bekannten Namen produziert und vertrieben werden. Zu finden sind JVC-Geräte in zahlreichen Bereichen der Heimelektronik und zum Sortiment zählen auch einige AV-Receiver. Diese richten sich zwar eher an Anwender aus dem Einsteigerbereich und der Mittelklasse, sie können aber dennoch mit einer guten Qualität aufwarten. Erwähnenswert ist dabei, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis bei JVC bis auf wenige Ausnahmen immer sehr gut ausfällt. Wer also nicht zu viel für seinen AV-Receiver ausgeben möchte und trotzdem Wert auf gute Qualität legt, darf sich die Modelle ruhigen Gewissens genauer ansehen.

Der koreanische Hersteller LG konzentrierte sich ursprünglich auf die Herstellung von Haushaltsprodukten wie Kühlschränke, Waschmaschinen und Klimaanlagen. Zwar zählen seit jeher auch Fernseher und Radios zum Sortiment, allgemein war die Unterhaltungselektronik aber eher eine Randerscheinung. Viele kennen die alten Produkte vielleicht noch unter dem bis dahin verwendeten Namen Goldstar. Erst im Jahr 1995 erfolgte die Namensänderung zu LG und gleichzeitig ein deutlicher Wechsel bei der Firmenpolitik. Die Unterhaltungselektronik trat in den späten 90er Jahren in den Vordergrund. In den folgenden Jahren avancierte LG zu einem der führenden Hersteller von Fernsehgeräten und machte erste Schritte im Bereich Mobilfunk.

Heute gibt es im Bereich der Elektronik fast nichts, was LG nicht fertigt. Nach wie vor feiern die Koreaner große Erfolge bei Haushaltsgeräten und sind dort nach Electrolux und Whirlpool der drittgrößte Hersteller weltweit. Darüber hinaus finden aber auch die eigens entwickelten Smartphones viele Abnehmer. Auch Fernseher sind immer noch ein wichtiges Standbein für LG. Das Unternehmen verdient nicht nur mit den eigenen Modellen Geld, sondern stellt für viele andere Unternehmen die wichtigen Panels her. Manch einer hat also vielleicht einen Fernseher mit LG-Technologie im Wohnzimmer stehen und weiß davon gar nichts. Unter anderem verwendeten und verwenden Marken wie Sony, Panasonic und Philips die Panels der Koreaner.

In Sachen Audio ist LG zwar noch nicht so erfolgreich, dennoch sind die AV-Receiver einen Blick wert. Sie richten sich vornehmlich an preisbewusste Nutzer aus der Einsteigerklasse und Mittelklasse. Gerade für Heimkinosysteme mit Satellitenlautsprechern bieten die kompakten Receiver sich an.

Samsung ist heute der vielleicht größte Hersteller von Elektronikartikeln weltweit. Die Samsung-Gruppe beschäftigt insgesamt mehr als eine halbe Million Menschen und ist in jedem nur erdenklichen Bereich der Elektronik vertreten. Das Sortiment des koreanischen Unternehmens ist so umfangreich, dass es sich gar nicht ohne Weiteres auflisten lässt. Ob Kühlschränke, Waschmaschinen, Computer, Küchengeräte oder Lautsprecher – es gibt fast nichts, was es nicht von Samsung gibt.

Ursprünglich gegründet wurde Samsung im Jahre 1938 in Seoul, der südkoreanischen Hauptstadt. Der Markenname bedeutet übersetzt soviel wie »Drei Sterne«, was sich auf die drei Söhne des Firmengründers Lee Byung-chull bezieht. Zu Anfang handelte es sich bei Samsung noch um einen ganz normalen Lebensmittelladen. Erst nach dem Koreakrieg entdeckten die Verantwortlichen neue Bereiche für sich und sorgten für eine beispiellose Erfolgsgeschichte.

Heute generiert Samsung einen Großteil seines Umsatzes mit der Herstellung von Smartphones. Mitte der 2000er Jahre konnten die Koreaner in diesem Bereich in extrem kurzer Zeit die gesamte Konkurrenz hinter sich lassen. Ehemalige Riesen wie Nokia verschwanden fast gänzlich von der Bildfläche. Heute ist Samsung in diesem Bereich nahezu konkurrenzlos. Lediglich Apple kann beim Umsatz noch mithalten, liegt bei den verkauften Stückzahlen aber deutlich zurück.

Zum Sortiment von Samsung zählen auch einige AV-Receiver, die sich aber vornehmlich an Einsteiger richten. Viele Geräte werden nur in Verbindung mit einem Lautsprechersystem verkauft und lassen sich aufgrund spezieller proprietärer Stecker gar nicht mit eigenen Lautsprechern verbinden. Es gibt aber durchaus auch einige Geräte, die für den Heimgebrauch interessant sind. Diese überzeugen mit einer hohen Qualität zu einem günstigen Preis.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen AV-Receiver am Besten?

Bei der Anschaffung eines AV-Receivers stellt sich unweigerlich die Frage, wo dieser am besten gekauft werden sollte. Käufer haben dabei die Auswahl zwischen dem klassischen Fachhandel und dem Internet. Doch was ist in diesem Fall sinnvoller? Wo lässt sich günstiger einkaufen und was ist neben dem Preis noch zu beachten? Im Folgenden verraten wir Ihnen, wo Sie beim Kauf Ihres AV-Receivers die meisten Vorteile genießen.

Der Fachhandel bietet vor allem die Möglichkeit, ein Gerät vor Ort ausprobieren zu können. Das ist in der Regel sehr praktisch, da so schon vor dem Kauf getestet werden kann, ob ein Gerät für die eigenen Ansprüche in Frage kommt. Gerade bei AV-Receivern ist dies aber weniger hilfreich. Zum Einen können Sie Bild und Ton nicht mit ihren eigenen Lautsprechern und Anzeigegeräten ausprobieren. Sie müssen sich stattdessen auf das verlassen, was gerade im jeweiligen Laden steht. Allein dadurch sind die Ergebnisse schon verzerrt. Erschwerend hinzu kommt die suboptimale Akustik in einem großen Geschäft, die mit dem eigenen Wohnzimmer nichts gemein hat. Aus diesem Grund sind Erfahrungswerte aus dem Fachhandel in Sachen AV-Receivern leider nicht viel wert und einer der größten Vorteile des Fachhandels ist nicht mehr brauchbar.

Ein weiterer gern hervorgebrachter Vorteil des Fachhandels ist die persönliche Beratung durch einen Verkäufer. Auch hier ist etwas Vorsicht aber angebracht. Nicht jeder Verkäufer hat immer nur das Wohl des Kunden im Auge.

Manch einer versucht viel mehr, seinen eigenen Umsatz zu steigern. Daher werden im Einzelhandel immer wieder Produkte empfohlen, die für einen bestimmten Kunden eigentlich gar nicht nützlich sind. Das ist zwar bei Weitem nicht immer der Fall, das Problem ist jedoch, dass sich die schwarzen Schafe nicht ohne Weiteres von guten Händlern unterscheiden lassen. Außerdem kommt es auch immer wieder vor, dass ein Verkäufer von AV-Receivern einfach nicht allzu viel versteht und daher gar nicht in der Lage ist, das passende Modell für einen Kundenwunsch zu empfehlen. Dies kommt gerade in größeren Läden immer wieder vor.

Das Internet bietet hier den Vorteil, dass sich jeder auf eigene Faust informieren kann und dabei auf Portale zurückgreifen kann, die in jeder Hinsicht unabhängig agieren. Auch Expertentesten ist weder an irgendwelche Hersteller, noch an Händler gebunden.

Aus diesem Grund sind alle unsere AV-Receiver Vergleiche ohne Hintergrundgedanken verfasst und bieten einen realistischen Einblick in die Geräte.

Im Internet ist auch die Auswahl an AV-Receivern ungleich größer als im Fachhandel. Verkaufsfläche in einem Geschäft ist eine teure Angelegenheit, weshalb die Händler meist nur sehr populäre und aktuelle Geräte im Angebot haben. Online Shops benötigen hingegen nur Lagerfläche, die im Unterhalt deutlich günstiger ausfällt. Aus diesem Grund können sie eine viel größere Vielfalt anbieten und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich auch exotische Wünsche erfüllen lassen. Dazu kommt die Tatsache, dass Käufer im Internet ohne Weiteres aus einer Vielzahl an Anbietern und Testsiegern wählen können. Niemand muss sich auf einen einzigen Shop beschränken, sondern kann sich stattdessen bei Hunderten von Anbietern umsehen und so fast immer den besten AV-Receiver für die eigenen Ansprüche finden. Beim Fachhandel sind Kunden hingegen auf Anbieter in der direkten Nähe beschränkt, wenn sie nicht weite Strecken mit dem Auto für den Kauf zurücklegen möchten.

Das Vergleichen von verschiedenen Händlern führt auch dazu, dass der Preis für einen AV-Receiver im Internet so günstig wie nur möglich ausfällt. Sie können für ein bestimmtes Modell einfach tagesaktuelle Preise miteinander vergleichen und sich dann für den Anbieter entscheiden, der das Gerät zum günstigsten Preis anbieten. Besonders einfach möglich ist dies mit den zahlreichen Vergleichsrechnern, die in Sekundenschnelle das beste Angebot finden. Noch dazu sind die Preise im Internet ohnehin schon günstiger als im Fachhandel. Online Shops sparen viele Kosten für Personal und Lagerung ein, was sie in der Regel direkt an ihre Kunden weitergeben.

Wenn Sie Ihren AV-Receiver im Internet kaufen, müssen Sie das Haus auch zu keinem Zeitpunkt verlassen. Das Gerät findet seinen Weg bis zu Ihrer Haustür, sodass Sie sich auch um den Transport keine Gedanken machen müssen. Können Sie das Paket mal nicht annehmen, weil Sie sich gerade bei der Arbeit befinden oder aus sonstigen Gründen unterwegs sind, ist das auch kein Problem. Bei den meisten Anbietern kann eine Lieferung auch an eine alternative Adresse erfolgen. Auf diese Weise können Sie sich Ihren AV-Receiver auf Wunsch auch ins Büro liefern lassen. Eine beliebte Option ist auch die Packstation, bei der Kunden sich ihre Lieferung einfach abholen können.

Ladenöffnungszeiten sind im Internet übrigens kein Thema. Hier kann jeder genau dann einkaufen, wenn es ihm oder ihr gerade am besten passt. Auch am Wochenende, an Feiertagen oder mitten in der Nacht können Sie also ganz gemütlich nach einem neuen AV-Receiver shoppen. Es ist nicht nötig, sich nach Feierabend noch kurz vor Ladenschluss durch die Stadt zu hetzen und dabei die wohl verdiente Freizeit zu opfern.

Noch ein Vorteil im Internet ergibt sich beim Rückgaberecht. Viele meiden den Versandhandel, weil sie befürchten, einen Artikel bei Nichtgefallen nicht zurückgeben zu können. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Der Gesetzgeber räumt Kunden bei Fernabsatz ein Rückgaberecht von 14 Tagen ein. In diesem Zeitraum kann jeder ein bestelltes Gerät ohne Angaben von Gründen zurück zum Händler schicken und erhält dann wahlweise ein anderes Gerät oder sogar sein Geld zurück, solange keine Wertminderung vorliegt. Lediglich die Versandkosten müssen Käufer bei einigen Händlern selbst tragen. In der Summe ist das Internet durch diese gesetzlichen Vorgaben sogar sicherer als der Fachhandel. Wer im Einzelhandel kauft, ist gänzlich auf die Kulanz der Händler angewiesen. Einen gesetzlichen Anspruch auf Rücknahme von Artikeln gibt es hier jedoch nicht.

Alles in allem bietet das Internet zu viele Vorteile, um darauf zu verzichten. Deshalb können wir nur empfehlen, einen AV-Receiver im Netz statt bei einem Fachhändler zu kaufen. Sie erhalten hier hochwertige Ware zu günstigen Preisen und genießen gleichzeitig zahlreiche Vorteile hinsichtlich der Bequemlichkeit und Sicherheit beim Einkauf.

Wissenswertes & Ratgeber

AV-Receiver verfügen über eine enorme Menge an Technik und blicken darüber hinaus auf eine lange Geschichte zurück. Deshalb gibt es rund um das Thema auch viele interessante Fakten sowie nützliche Hinweise für den Alltagsgebrauch. Einige davon haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Die Geschichte der AV-Receiver

Die Geschichte der AV-Receiver ist eng mit der Geschichte klassischer Stereoverstärker verbunden. Denn im Kern handelt es sich um das gleiche Gerät, das lediglich um einige Kanäle erweitert wurde und auch Bildsignale verarbeiten kann. An Bedeutung gewannen solche Receiver mit dem Aufkommen des Heimkinos zu erschwinglichen Preisen. Seit die DVD für Heimanwender Bildqualität ähnlich der eines Kinos ermöglichte, passten sich Artikel der Unterhaltungselektronik aller Art diesem Trend an. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Hersteller Surround-Sound-Systeme für Endanwender vorstellten. Diese funktionierten jedoch nur mit einem passenden AV-Receiver.

In den 2000er Jahren gab es einen regelrechten Boom um dieses Thema, da gleichzeitig auch größere Flachbildfernseher eine immer weitere Verbreitung fanden und die Wohnzimmer der Menschen mehr und mehr in richtige Kinos verwandelten.

In der Folge erhöhte sich die Geschwindigkeit der Entwicklung rasant. In nur wenigen Jahren folgten High Definition, Blu-Ray und 3D-Technologie begleitet von immer neuen und ausgeklügelteren Systemen für Surround-Sound.

War es zu Anfang noch üblich, ein komplettes System bestehend aus Lautsprechern, Subwoofer und AV-Receiver zu kaufen, so setzen sich heute mehr und mehr modulare Systeme durch. Der Nutzer sucht sich dabei die Einzelteile eines Systems selbst aus. Das hat den Vorteil, dass jeder sein Heimkino ganz nach den eigenen Wünschen einrichten kann und nicht auf die Konfiguration eines Herstellers angewiesen ist. Heute hat sich der Hype rund um Heimkino und Surround-Sound etwas gelegt.

Es ist zwar nach wie vor noch ein großes Thema, doch die Hersteller überfluten den Markt nicht mehr mit immer neuen Geräten mit teilweise sinnlosen Features. Stattdessen steht wieder die Qualität im Vordergrund, was für den Anwender nur von Vorteil ist. Musikliebhaber werden sich vor allem darüber freuen, dass Mehrkanal-Receiver heute auch im Stereobetrieb durchaus überzeugen können.

Insgesamt finden wir jetzt eine riesige Auswahl an hochwertigen AV-Receivern vor, aus der sich für nahezu jeden Anspruch etwas Passendes findet. In der Zukunft ist damit zu rechnen, dass die Qualität hinsichtlich Bild und Ton immer weiter steigern wird. Neue Formate bringen noch höhere Auflösungen wie 8K mit sich und auch beim Ton steht die Entwicklung nicht still. Wer hier immer am Puls der Zeit sein möchte, benötigt also auch etwa alle 5 bis 10 Jahre einen neuen AV-Receiver, der mit den neuen Technologien zurechtkommt. Aus diesem Grund ist es aber auch für alle anderen empfehlenswert, beim Kauf auf die Unterstützung für aktuelle Standards zu achten. Nur so genießen Sie eine gewisse Zukunftssicherheit und erhalten kein Gerät, dass womöglich schon nach wenigen Monaten veraltet ist.

Zahlen, Daten, Fakten rund um AV-Receiver

Ein weit verbreiteter Irrglaube bei AV-Receivern und auch Lautsprechern ist, dass die vom Hersteller angegebene Ausgangsleistung Rückschlüsse auf die maximale Lautstärke oder gar die Klangqualität geben könnte. Dies ist aber nicht der Fall. Zwar benötigt es für höhere Lautstärken natürlich mehr Energie, doch die Angaben spiegeln dies nur bedingt wieder. Die überwiegende Mehrheit der Hersteller gibt in den offiziellen Daten lediglich eine Angabe über die theoretische Spitzenleistung. Nicht selten betrifft dies die maximal mögliche Leistung, mit der ein einziger Kanal betrieben werden kann. In der Praxis kommt eine solche Belastung aber so gut wie nie vor. Schließlich betreibt wohl niemand einen Verstärker nur mit einem Kanal, also nur einem Lautsprecher. Darüber hinaus kommt es außer in extremen Einzelfällen auch nie zu einer kompletten Auslastung der Leistung. Viel wichtiger ist hingegen, wie hoch die durchgehende Versorgung ausfällt, auch bekannt als Sinusleistung. Nicht immer finden sich dafür passende Werte in den Datenblättern. Im Zweifel helfen aber diverse AV-Receiver Tests zuverlässig weiter.

Die Klangqualität hängt so gut wie überhaupt nicht mit der Leistung eines AV-Receivers zusammen. Hier kommt es viel mehr darauf an, dass der Verstärker Signale gut verarbeitet und möglichst verlustfrei weiterreicht. Die Lautsprecher selbst profitieren vor allem von einem großen Volumen. Je mehr Resonanzraum vorhanden ist, desto klarer fallen auch einzelne Töne aus. In erster Linie sind davon tiefe Töne betroffen. Ein Subwoofer kann ähnliche Ergebnisse simulieren, aber zu keinem Zeitpunkt vollständig imitieren.

Wie weit AV-Receiver heute verbreitet sind, lässt sich leider nicht mit Sicherheit sagen. Die Hersteller geben keine genauen Verkaufszahlen darüber und auch entsprechende Studien sind nicht zu finden. Es lässt sich jedoch sagen, dass jeder, der über ein Heimkino verfügt, auch in irgendeiner Form einen AV-Receiver haben muss. Manch einer ist sich darüber vielleicht auch gar nicht bewusst.

Bei den meisten Komplettsystemen sind AV-Receiver und Blu-Ray-Player in einem Gerät vereint. Deshalb steht zuweilen ein AV-Receiver in deutschen Wohnzimmern, ohne dass dies dem Nutzer weiter auffällt.

Trends im Bereich AV-Receiver

Durch die immer höhere Verbreitung von 4K-Fernsehern ist die hohe Auflösung auch bei AV-Receivern ein immer wichtigeres Thema. 4K bietet im Vergleich zu Full HD die vierfache Anzahl an Bildpunkten, wodurch sich noch mehr Details zeichnen lassen und das Bild allgemein schärfer wirkt, selbst bei einem geringen Sitzabstand. Der Receiver benötigt für den Betrieb nicht nur geeignete Chipsätze im Inneren, sondern auch HDMI-Anschlüsse nach dem 1.4-Standard oder höher.

Viele stören sich bei Raumklangsystemen an der Verkabelung der Boxen. Gerade für die hinteren Boxen müssen in großen Wohnzimmern unzählige Meter an Kabeln verlegt werden, die sich gar nicht so einfach verstecken lassen. Aus diesem Grund sind kabellose Boxen heute ein großes Thema. Dabei steuert der AV-Receiver die Lautsprecher per Bluetooth oder WLAN an, sodass kein Kabel mehr zwischen den beiden Komponenten vorhanden sein muss. Allerdings sind die Boxen dadurch noch nicht komplett ohne Kabel. Sie benötigen noch immer einen Stromanschluss, sollten also in der Nähe einer Steckdose platziert werden.

Die Verbindung mit dem Smartphone gewinnt ebenfalls mehr und mehr an Bedeutung. Anwender möchten möglichst ohne Probleme Musik oder sogar Videos von ihrem Smartphone auch auf der heimischen Anlage genießen. Zu diesem Zweck bieten einige Verstärker eine Verbindung per Bluetooth oder Klinkenkabel an, womit genau das möglich ist. Recht beliebt sind aber auch Dockingstationen für Smartphones. Gerade beim iPhone ist per Lightning-Anschluss eine Verbindung möglich, bei der nicht nur Inhalte übertragen werden können, sondern gleichzeitig auch das Handy mit Strom versorgt wird. Verfügt ein Verstärker nicht von Haus aus über einen solchen Dockingport, lässt er sich mit dem passenden Zubehör übrigens auch nachrüsten.

Nach wie vor genießt auch der Raumklang bei AV-Receivern einen hohen Stellenwert. Mit der Zeit gab es immer neue Standards, die räumliche Akustik noch weiter verbessern sollten. In der Regel sind Nutzer aber mit Dolby Digital oder DTS bereits gut beraten. Heute genießen die Menschen aber nicht nur Filme und Serien gerne mit räumlichen Klängen, sondern zunehmend auch Musik. Lange Zeit gab es hier große Probleme, da normale CDs und auch MP3-Dateien keinen Raumklang erzeugen konnten. Es waren daher teure SACDs nötig, die nur mit einem ebenso teuren speziellen CD-Player funktionierten. Dies änderte sich jedoch in letzter Zeit.

So gibt es nicht nur DVDs und Blu-Rays mit Tonspuren für Raumklang, sondern auch immer mehr digitale Formate mit eben solchen Fähigkeiten. Nennenswert ist dabei vor allem MP3 Surround, womit selbst auf mobilen Abspielgeräten Raumklang möglich ist. Mit der richtigen Software lassen sich hier sogar bestehende MP3-Dateien in Raumklang umwandeln.

Im Bereich der Computer- und Videospiele genießt Raumklang ebenfalls einen hohen Stellenwert. Es verbessert nicht nur das Spielerlebnis, sondern kann gerade professionellen Spielern sogar erheblich weiterhelfen. Durch eine gute Anlage mit passendem AV-Receiver sind sie in der Lage, die Position von Gegenspielern durch die Schrittgeräusche auszumachen. Dadurch können sie in Mehrspielergefechten durchaus einen Vorteil gewinnen. Es gibt speziell für Spiele sogar einen eigenen Tonstandard, der von Creative entwickelt wurde und auf den Namen EAX hört.

AV-Receiver richtig anschließen

Damit der AV-Receiver richtig funktioniert, ist der richtige Anschluss der Kabel von elementarer Wichtigkeit. Wie dies reibungslos funktioniert, verraten wir Ihnen an dieser Stelle Schritt für Schritt.

1. Lautsprecher verbinden

Zunächst gilt es, die Lautsprecher mit dem AV-Receiver zu verbinden. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob es sich um ein System mit zwei, fünf oder sieben Lautsprechern handelt. Für jeden Lautsprecher gibt es passende Anschlüsse am Receiver, die dort entsprechend gekennzeichnet sind. In der Regel lassen sich die Frontlautsprecher an »Front R« und »Front L« erkennen. Der Center kommt in den gleichnamigen Anschluss. Für Surroundlautsprecher gibt es ebenfalls passende Ports, die entweder »Surround Side« oder »Surround Rear« heißen. Beim Anschluss der Kabel sind die Pole zu berücksichtigen. Jeder Lautsprecher verfügt jeweils über zwei Kabel, ein positives und ein negatives. In der Regel ist das positive Kabel farblich markiert, während die negativen Kabel bei allen Lautsprechern über die gleiche Farbe verfügen. Sind Ihre Kabel nicht markiert, müssen Sie die richtige Polung einfach ausprobieren. Bei falschem Anschluss kommt es zu keinen Schäden, sie werden lediglich keinen Ton aus der jeweiligen Box hören.

2. Subwoofer verbinden

Verfügt Ihr Heimkino über einen Subwoofer, so muss dieser ebenfalls mit dem AV-Receiver verbunden werden. Dafür gibt es entsprechende Anschlüsse, die beschriftet sind und sich so leicht erkennen lassen.

3. Anzeigegerät anschließen

Nun muss das Anzeigegerät mit dem AV-Receiver verbunden werden, wobei es sich um einen Fernseher, einen Projektor oder einen PC-Monitor handeln kann. Im besten Fall führen Sie dafür ein HDMI-Kabel vom »HDMI Out« Port des AV-Receivers zu einem beliebigen HDMI-Eingang am Anzeigegerät. Achten Sie nur darauf, dass am Fernseher der passende Kanal eingestellt ist.

4. Externe Geräte anschließen

Weitere Geräte wie ein Blu-Ray-Player, ein PC oder eine Spielekonsole lassen sich ebenfalls per HDMI verbinden. Hier kommen die Kabel dann einfach in die »HDMI In« Anschlüsse am Verstärker. Sämtliche Bild- und Tonsignale werden dann direkt an Fernseher und Lautsprecher weitergegeben, sodass Sie nur noch den Kanal am AV-Receiver wechseln müssen.

5. Stromkabel anschließen

Zuletzt müssen Sie nur noch das Stromkabel anschließen. Erfolgt dieser Schritt zuletzt, lassen sich Schäden oder Defekte am besten verhindern. Einige AV-Receiver haben ein eingebautes Kabel, das einfach mit einer Steckdose verbunden werden muss. Andere Geräte bieten lediglich einen Steckplatz für einen Kaltgerätestecker. Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich dabei aber um genormte Stecker, sodass Sie ein ganz normales Stromkabel verwenden können, wie Sie es in jedem Baumarkt oder Elektronikmarkt finden.

AV-Receiver vs. Stereo-Verstärker

Für viele Musikliebhaber ist ein AV-Receiver keine Option. Sie schwören bis heute auf die vermeintlich überlegene Leistung von Stereoverstärkern. Doch wie viel ist dran an solchen Behauptungen? Können AV-Receiver bei Musik wirklich nicht überzeugen?

Die Antwort auf diese Frage ist nicht ganz einfach. Es stimmt schon, dass Stereoverstärker Lautsprecher mit mehr Leistung versorgen können, da sie einfach weniger Kanäle ansteuern. Das bedeutet jedoch nicht, dass Musikliebhaber nur mit einem solchen Gerät zufrieden werden können. Einige AV-Receiver bieten mehr als genügend Leistung für einen guten Stereobetrieb und zum Teil sogar spezielle Technologien, die die Wiedergabeleistung noch weiter erhöhen. Dass AV-Receiver für Musik nicht geeignet wären, entstammt vor allem vergangenen Zeiten. Anfang der 2000er Jahre war Raumklang dermaßen angesagt, dass viele Hersteller sich um einen Stereobetrieb nicht weiter kümmerten. Mit solchen Geräten konnte Musik tatsächlich nicht vollends überzeugen und so mancher wünschte sich seinen alten Stereoverstärker zurück. Heute ist dies jedoch nicht mehr der Fall und selbst günstige AV-Receiver bieten schon ein beachtliches Klangerlebnis.

Hinzu kommt, dass eine allzu ausufernde Leistung im Stereobetrieb gar nicht erforderlich ist. Gerade bei Systemen mit Satellitenlautsprechern oder kleinen Regallautsprechern fragen die Boxen die komplette Leistung eines Stereoverstärkers so gut wie nie ab. Lediglich große Standlautsprecher sind auf hohe Ausgangswerte angewiesen.

Diese benötigen auch sie aber nur bei hohen Lautstärken, die nur die wenigsten täglich nutzen werden. In einer Mietwohnung könnten sich sonst schnell die Nachbarn über Ruhestörung beschweren.

Alles in allem müssen AV-Receiver sich heute so gut wie nicht mehr vor Stereoverstärkern verstecken und auch Musikfreunde mit hohem Anspruch an die Klangqualität finden passende Modelle für die eigenen Ansprüche. Es ist dann lediglich wichtig, auf solche Qualitäten beim Kauf auch zu achten und im Zweifel vielleicht etwas mehr auszugeben. Welche AV-Receiver im Stereobetrieb besonders gut abschneiden, erfahren Sie übrigens auch in unserem AV-Receiver Test 2017.

AV-Receiver richtig einstellen

Nicht nur die Qualität von Boxen und Receiver haben Auswirkungen auf das Klangbild, sondern zu einem großen Teil auch die Einstellung des Receivers. Im Inneren jedes Verstärkers befindet sich eine Software, die per Equalizer den Klang deutlich beeinflussen kann. für gute Ergebnisse ist deshalb eine entsprechende Einstellung wichtig.

Zu allererst sollten Sie die Positionierung der Boxen berücksichtigen, denn die Raumakustik spielt auch immer eine wichtige Rolle. Hören Sie einfach ein paar Inhalte zur Probe und verstellen Sie im AV-Receiver gegebenenfalls die Position der Boxen. Sie können dem Gerät beispielsweise mitteilen, dass der Mix etwas mehr rechtslastig ausfallen soll, falls sich die linke Box näher am Fernseher befindet. Dadurch erreichen Sie stets ein zentrales Klangbild.

Ebenfalls wichtig ist die Einstellung des AV-Receivers an die eigenen Hörgewohnheiten. Nahezu alle Geräte erlauben es, die Intensität von Bässen und Höhen in unterschiedlichen Stufen einzustellen. Was hier die richtige Wahl ist, hängt vom jeweiligen Inhalt sowie den eigenen Vorstellungen ab. Gemeinhin gilt aber, dass bei Filmen und Spielen mehr Bässe wünschenswert sind, während Rockmusik und klassische Musik eher von ausgeprägten Höhen profitiert. Spielen Sie etwas mit den Einstellungen herum und finden Sie so die beste Lösung für Ihre Ansprüche. Es gibt übrigens auch AV-Receiver, die bereits über vorgefertigte Profile verfügen, die sich auch an bestimmte Quellen koppeln lassen. Auf diese Weise kann bei der Verwendung des Blu-Ray-Players automatisch ein Profil für Filme verwendet werden, während der AV-Receiver bei Umschaltung auf einen CD-Player ohne weiteres Zutun des Nutzers auf ein Profil mit anderen Einstellungen wechselt.

Beim Raumklang kommt es vor allem darauf an, ob die Surroundboxen seitlich oder hinter dem Anwender platziert sind. Mit beiden Methoden lassen sich ähnliche Ergebnisse erzielen, der AV-Receiver muss aber über die Position im jeweiligen Menü informiert werden.

Noch einfacher geht es mit einer Messautomatik, über die heute zahlreiche Geräte verfügen. Dabei schließen Sie einfach ein mitgeliefertes Mikrofon an und überlassen alle weiteren Einstellungen dem AV-Receiver.

Nützliches Zubehör

Das wohl wichtigste Zubehör für jeden AV-Receiver sind die richtigen Kabel. Diese müssen nicht nur passen, sondern auch über gewisse technische Leistungen verfügen. Für kleine Satellitenboxen reichen dünne Lautsprecherkabel ohne weiteres aus, die oft auch direkt mitgeliefert werden. Schon bei Regallautsprechern mit eigenem Resonanzkörper empfiehlt es sich aber, auf etwas dickere Kabel zurückzugreifen. Diese können mehr Leistung transportieren und die Lautsprecher dadurch besser auslasten. Dickere Kabel profitieren außerdem über eine bessere Isolierung, was Fehlern bei der Übertragung entgegenwirkt.

Für eine einfachere Verkabelung sind außerdem Bananenstecker eine gute Option. In diese lassen sich die eigentlich losen Enden der Lautsprecherkabel einfädeln. Im Anschluss können die Kabel ähnlich wie ein Klinkenstecker verbunden werden, sodass bei einer neuen Verkabelung kein lästiges Schrauben mehr nötig ist.

Sehr nützlich sind ebenfalls kabellose Receiver, mit denen nahezu jedes Lautsprechersetup ohne störende Kabel auskommen kann. Verbreitet ist dies vor allem bei aktiven Subwoofern, die ohnehin schon eine eigene Stromversorgung benötigen. Bei passiven Lautsprechern sind derartige Lösungen etwas komplizierter, aber prinzipiell dennoch möglich. Ebenfalls für kabellose Unterhaltung sorgen Bluetooth-Schnittstellen, die sich mit einem AV-Receiver verbinden lassen. Sie rüsten jedes Gerät nachträglich mit Bluetooth aus, wodurch sich unterschiedliche Geräte kabellos verbinden lassen. Auf diese Weise können Sie zum Beispiel die Musikbibliothek Ihres Smartphones oder MP3-Players schnell und unkompliziert zur eigenen Heimkino-Anlage streamen.

Reichen die HDMI-Steckplätze am AV-Receiver partout nicht aus und haben Sie dennoch keine Lust, ständig Kabel zu tauschen? Dann ist ein HDMI-Switch die richtige Abhilfe. Dabei handelt es sich um eine kleine Box mit mehreren HDMI-Anschlüssen, die mit nur einem Kabel am AV-Receiver verbunden wird. An den Switch selbst können Sie dann je nach Modell zwischen 2 und 8 verschiedene Geräte anschließen. Mit einem solchen Gerät ist es kein Problem, eine Vielzahl von Endgeräten an nur einem AV-Receiver zu betreiben. Um ein bestimmtes Gerät auszuwählen, verfügen die Switches über passende Schalter. Das Wechseln von Kabeln entfällt mit einer solchen Lösung gänzlich.

Alternativen zum AV-Receiver

Ernsthafte Alternativen zum AV-Receiver sind recht dünn gesät. Sehr beliebt sind in letzter Zeit sogenannte Soundbars. Dabei handelt es sich um ein einzelnes Gerät, dass gleich mehrere Lautsprecher sowie den passenden Verstärker und einen Subwoofer in einem einzigen Gehäuse vereint. Durch ausgeklügelte Technologien sind einige Soundbars sogar in der Lage, Raumklang bis zu einem gewissen Grad zu emulieren. Die Ergebnisse reichen jedoch nicht an die einer klassischen Anlage heran. Es ist eine gute Lösung, um den Sound eines Fernsehers etwas zu verbessern. Gerade bei Flachbildschirmen leiden die integrierten Lautsprecher stark, da sie einfach nicht genügend Volumen zum Erzeugen von hochklassiger Tonqualität bekommen. Wer jedoch höhere Ansprüche an den Ton legt, wird mit einer solchen Lösung nur selten glücklich.

Ein klassischer Verstärker eignet sich prinzipiell auch für das Betreiben eines Heimkinos, kommt aber mit einigen Nachteilen daher. So gibt es zwar reine Verstärker auch mit Unterstützung für Raumklang, sie können aber keinerlei Bildinformationen übertragen. Das bedeutet, dass das Gerät direkt an die jeweilige Quelle angeschlossen werden muss, also zum Beispiel Blu-Ray-Player, Spielekonsole oder PC. Bei jedem Wechsel eines Geräts ist es nötig, die Kabel zu wechseln um den richtigen Ton zu bekommen. Auch die Abstimmung leidet unter einer solchen Lösung. Bild und Ton können nicht automatisch miteinander synchronisiert werden. Stattdessen muss der Anwender dies mühsam selbst übernehmen und zum Beispiel einen bestimmten Delay am Verstärker einstellen, damit das Bild dem Ton nicht nachhängt.

Insgesamt führt bei einem guten Heimkino kein Weg an einem AV-Receiver vorbei. Die Vorteile aus vielen Tests waren einfach zu zahlreich, um darauf zu verzichten. Glücklicherweise gibt es aber auch eine Auswahl an vergleichsweise günstigen Geräten, wodurch die Anschaffung niemanden vor allzu große Probleme stellen sollte.

Weiterführende Links

Im folgenden haben wir für Sie noch einige interessante Links herausgesucht. Wie immer ist Wikipedia eine gute erste Anlaufstelle. Die freie Enzyklopädie verrät einiges über die Geschichte und Funktionsweise der AV-Receiver. Darüber hinaus gibt es auch einige interessante Foren, in denen sich Nutzer aus aller Welt über ihre Erfahrungen austauschen können. Schließlich haben wir für alle Freunde der visuellen Medien auch noch nützliche YouTube-Videos herausgesucht, die bei der Installation helfen und auch noch weitere hilfreiche Tipps für den Alltagsgebrauch geben.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Harman/Kardon

https://de.wikipedia.org/wiki/Sony

https://de.wikipedia.org/wiki/Denon

https://de.wikipedia.org/wiki/Yamaha_Corporation

https://de.wikipedia.org/wiki/Onkyo

https://de.wikipedia.org/wiki/Pioneer_(Elektronikunternehmen)

https://de.wikipedia.org/wiki/JVC

https://de.wikipedia.org/wiki/LG_Electronics

https://de.wikipedia.org/wiki/Samsung

https://de.wikipedia.org/wiki/AV-Receiver

http://www.hifi-regler.de/wissenswertes_und_kaufberatung/heimkino_technik/ton/stereo_klang_av_receiver.php

http://www.hifi-forum.de/viewthread-108-11945.html

http://www.teufel.de/lautsprecher-zubehoer/subwoofer-wireless-receiver-p15686.html?var=15687&partner_id=adwords_de.zubehör.15687&pup_e=1&pup_ptid=116284922643&pup_kw=&pup_c=pla&pup_id=105049001

http://www.hifi-forum.de

http://www.computeruniverse.net/kaufberatung/154-30000540/av-receiver.asp

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