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Beamer Test 2017 • Die 5 besten Beamer im Vergleich

Videoprojektionen erfreuen sich großer Beliebtheit und stellen heute eine interessante Alternative gegenüber Großbild-Fernsehern dar. Auf dem Markt werden täglich neue Modelle vorgestellt, so dass es für den Kunden gar nicht so einfach ist, hier das passende Modell zu finden.

Wir möchten Ihnen mit unserem Beamer Test 2017 ein wenig zur Seite stehen und Ihnen nicht nur die Vergleich-Testsieger vorstellen, sondern auch die Bauweise und Funktionsweise näherbringen. Ein guter Beamer ist die Grundvoraussetzung für ein unbeschwertes Heimkinoerlebnis.

3D Beamer Beamer Mini Beamer LED Beamer

Beamer Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 25.4.2017

 Epson EH-TW6700 Projektor (Full HD, 3000 Lumen, 70.000:1 Kontrast, 3D, 1,6x fach Zoom)<br /> BenQ TH683 Full HD 3D DLP-Projektor (144Hz Triple Flash Beamer, 1920x1080 Pixel, Kontrast 10.000:1, 3200 ANSI Lumen, Football Mode, MHL, HDMI, 1,3x Zoom) weiß<br /> BenQ TH530 Full HD 3D DLP-Projektor (Beamer mit 1920x1080 Pixel, Kontrast 10.000:1, 3200 ANSI Lumen, HDMI, 1,1x Zoom) weiß<br /> Acer H6510BD DLP Projektor (Full HD 1920 x 1080 Pixel, Kontrast 10.000:1, 3.000 ANSI Lumen, 3D)<br /> BenQ TW529 DLP-Projektor (Beamer mit 3D über HDMI, WXGA, 1280 x 800 Pixel, 3300 ANSI-Lumen, Kontrast 13000:1, VGA, Smart Eco) weiß<br />

Epson EH-TW6700

BenQ TH683

BenQ TH530


Acer H6510BD

BenQ TW529

 Bewertung 1,1 1,2 1,5 1,8 2,0
Gewicht7 kg3 kg2 kg2,2 kg1,9 kg
Auflösungk.A.1920 x 1080 Punkte1920 x 1080 Punkte1920 x 1080 Punkte1280 x 800 Punkte
Lichtstrom3000 ANSI Lumen3200 ANSI Lumen3200 ANSI Lumen3000 ANSI Lumen3300 ANSI Lumen
Geräuschentwicklungk.A.k.A.k.A.k.A.k.A.
Lieferumfang

  • Hauptgerät
  • Stromkabel
  • Fernbedienung inkl. Batterien
  • Benutzerhandbücher

  • Projektor TH683
  • VGA-Kabel
  • Netzkabel
  • Fernbedienung inkl. Batterien
  • Handbuch CD
  • Garantieerklärung

  • Acer H6510BD DLP-Projektor weiß
  • VGA-Kabel
  • Netzkabel
  • Garantieerklärung

  • Acer P1163, EURO Stromkabel
  • VGA Kabel
  • IR-Fernbedienung
  • Batterie für die Fernbedienung
  • Gebrauchsanweisung auf CD
  • gedruckte Schnellstartanleitung
  • PIN Sicherheitskarte
  • Tragetasche

  • BenQ TW529 DLP-Projektor weiß
  • Handbuch-CD
  • Quick Start Guide
  • Fernbedienung inkl. Batterien
  • Netzkabel
  • VGA-Kabel
  • Garantieerklärung
Komfort
Preis- / Leistung
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
Preisvergleich
1189,00 €ab 0,00 € Versand1189,00 € gesamt
1199,00 €ab 0,00 € Versand1199,00 € gesamt
1199,00 €ab 0,00 € Versand1199,00 € gesamt
1199,00 €ab 0,00 € Versand1199,00 € gesamt
619,00 €ab 0,00 € Versand619,00 € gesamt
619,00 €ab 0,00 € Versand619,00 € gesamt
624,00 €ab 0,00 € Versand624,00 € gesamt
624,00 €ab 0,00 € Versand624,00 € gesamt
515,00 €ab 0,00 € Versand515,00 € gesamt
578,96 €ab 0,00 € Versand578,96 € gesamt
578,96 €ab 5,95 € Versand584,91 € gesamt
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612,83 €ab 0,00 € Versand612,83 € gesamt
389,00 €ab 0,00 € Versand389,00 € gesamt
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Inhaltsverzeichnis

Videoprojektionen erfreuen sich großer Beliebtheit und stellen heute eine interessante Alternative gegenüber Großbild-Fernsehern dar. Auf dem Markt werden täglich neue Modelle vorgestellt, so dass es für den Kunden gar nicht so einfach ist, hier das passende Modell zu finden.

Wir möchten Ihnen mit unserem Beamer Test 2017 ein wenig zur Seite stehen und Ihnen nicht nur die Vergleichssieger vorstellen, sondern auch die Bauweise und Funktionsweise näherbringen. Ein guter Beamer ist die Grundvoraussetzung für ein unbeschwertes Heimkinoerlebnis.

Was ist ein Beamer?

beamer-3Schon in früheren Zeiten haben wir gemütliche Dia-Abende verbracht. Um diese Diapositive auf einer Leinwand betrachten zu können, wurden Diaprojektoren verwendet, die das Bild großformatig auf eine Leinwand werfen konnten. Ausgehend dieser Technik wurden die ersten Videoprojektoren entwickelt.

Mit diesen Projektoren, die umgangssprachlich auch als Beamer bekannt geworden sind, können sowohl stehende als auch bewegte Bilder vergrößert auf einer Leinwand dargestellt werden. Das WortBeamer ist ein Pseudonym, welches sich vom englischen beam für Strahl oder Werferableitet.

Beamer werden gerne als Fernsehersatz verwendet. Besonders praktisch sind diese Projektoren, um einen Kinofilm für mehrere Personen auf einer Leinwand darzustellen. Heimkino-Nutzer können hierdurch ein echtes Kinofeeling erreichen.

Meistens werden diese Beamer noch mit einem ausgeklügelten Heimkino-Surround-System kombiniert, so dass neben einem Großbild auch ein perfekter Sound gewährleistet wird.

Videoprojektoren können die unterschiedlichsten Eingangsquellen verarbeiten. Wir sind mit ihnen in der Lage, ein laufendes Fernsehprogramm zu projizieren, aber auch einen Film von einem DVD- oder Blu-ray Player abzuspielen. Darüber hinaus können wir aber auch einen PC, ein Notebook oder ein anderes multimediales Endgerät anschließen, um den Bildschirm auf einer Leinwand zu spiegeln.

Dies wird gerne zu Präsentationszwecken im Businessbereich oder in der Schule / Uni verwendet. Wir können aber auch über den integrierten USB-Port einen einfachen USB-Speicherstick mit verschiedenen Filmdateien einstecken und diese über den Beamer abspielen. Die Einsatzzwecke sind sehr weitreichend.

Wer sich für einen solchen Videoprojektor interessiert, der findet funktionale Hochleistungsprojektoren für den stationären Einsatz, aber auch mobile Kleingeräte für Präsentationen.

Die Geschichte des Beamers

beamer-laterna-magicaDer erste Beamer wurde bereits im 17. Jahrhundert gebaut. Hierbei handelt es sich um die berühmte Laterna Magica, die zwar keine bewegten Bilder darstellen konnten, jedoch schon seinerzeit mit Bildvorträgen das Publikum ins Staunen versetzte.

Entwickelt wurde diese Laterne von einem Jesuitenpater mit Namen Athanasius Kircher, der 1671 die physikalischen Gesetze der Projektion in seinem Werk Ars magna lucis et umbraeniederschrieb. Hier ist auch eine Zeichnung der vorgenannten Laterna Magica zu finden.

Ihren Erfolg feierte sie vornehmlich auf Jahrmärkten. Dabei wurden lebensgroße Darstellungen von Akrobaten oder Clowns auf bewegten Glasbildern vorgestellt. Später wurden auch Expeditions- und Reisebilder hierüber dem Publikum präsentiert.

Später gab es auch kleinere Modelle für den Hausgebrauch. Die Laterna Magica diente in vornehmen Häusern den Kindern als Bildungshilfe. Als Lichtquelle diente ein flackerndes Öllicht, welches Bilder von Tieren, Pflanzen und anderen interessanten Wissensbereichen über die Laterne darstellte.

Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Öllampen durch Kalk- oder Gaslampen ersetzt. Hierdurch wurde die Projektionsleistung wesentlich erhöht, so dass die Lichtstärke ausreichte, um auch einem größeren Publikum diese Bilder vorstellen zu können.

Neben Schwarz-Weiß-Bildern wurden nun auch farbige Abbildungen präsentiert. Die kleinen bunten Bilder, die auf eine Glasplatte gemalt wurden, wirkten äußerst natürlich. Sie können als erste Diapositive betrachtet werden.

Die ersten Projektoren gab es Anfang des 20. Jahrhunderts.Die ersten Videoprojektoren, wie wir sie heute kennen, haben ihren Ursprung im sogenannten Eidophor-System. Dieses wurde in den 30er Jahren entwickelt und erstmals vor vielen tausend Zuschauern bei den Olympischen Sommerspielen in Berlin im Jahr 1936 vorgeführt.

Erstmals konnten die Zuschauer auf Groß-Leinwänden das sportliche Spektakel hautnah miterleben. Mit dem Eidophor-System war es erstmals möglich, Bewegtbilder darzustellen. Bereits in einem vorhergehenden Kapitel haben wir dieses System und dessen Funktionsprinzip vorgestellt.

Bis zum Ende der 80er Jahre wurde dieses Verfahren noch eingesetzt und wurde danach von den Röhrenprojektoren abgelöst. Sowohl beim Eidophor- als auch beim Röhren-System war für jede Grundfarbe (Rot, Grün und Blau) ein eigenes Projektionssystem mit Optik erforderlich. Abgelöst wurden die Röhren-Beamer durch die modernen DLP- bzw. LCD-Beamer.

Dank modernster Technik konnte die Bauweise komprimiert werden. Zudem wurde auch die Optik entsprechend angepasst, so dass die heutigen Geräte nicht mehr auf drei Objektive zurückgreifen müssen.

Die LED-Beamer sind eine Weiterentwicklung der DLP-Beamer. Bei diesem Beamer werden LED´s anstelle der Projektionslampe verwendet. Durch diese kann eine höhere Energieeffizienz erreicht werden, als bei Projektionslampe und zudem wird weniger Wärme erzeugt. Auch der Betrieb mit Akku ist bei den LED-Beamern möglich wodurch diese sogar in Handys eingebaut werden können. Derzeit gibt es bereits die ersten marktreifen Geräte.

LCoS-Beamer sind derzeit noch ziemlich neu auf dem Markt und kombinieren sowohl DLP als auch LCD miteinander.

beamer-ledDie Kristalle werden bei diesen Beamern aber nicht mehr durchleuchtet, sondern es befindet sich ein Spiegel dahinter. Dadurch entspricht die Technik der Projektion der eines DLP-Beamers. Hinter den Spiegelflächen befinden sich beim LCoS-Beamer Leitungen, welche die Bildfläche ansteuern.

Dadurch wird der sogenannte Fliegengittereffekt, welcher vom LCD-Beamer bekannt ist, reduziert. Diese Beamer liefern nicht nur ein sehr kompaktes Bild, sondern lassen sich zudem auch einfach aufbauen.

Für den professionellen Markt werden derzeit Laser-Beamer verwendet. Mit Hilfe eines modulierten und schnell abgelenkten Laserstrahls erfolgt der Aufbau des Bildes. Innerhalb von Picosekunden wird der Laserstrahl gepulst. Dabei wird das Bild immer zeilenweise auf die Leinwand projiziert.

Gefährdungen, welche durch den Laserstrahl erzeugt werden können, werden mit Hilfe von Sicherheitstechnik ausgeschlossen. Derzeit befindet sich diese Technik noch in der Weiterentwicklung, damit diese in den nächsten Jahren auch im privaten Bereich eingesetzt werden kann.

Aufbau & Funktionsweise eines Beamers

Beamer BenQ-W750-DLP-ProjektorWir möchten Sie nicht mit technischen Fachbegriffen erschrecken, jedoch halten wir es für wichtig, dass Sie sich ein Bild über den grundlegenden Aufbau eines Beamers machen können. Wie alle elektronischen Endgeräte, besteht auch ein Beamer aus verschiedenen Baugruppen.

Nachfolgend möchten wir den Aufbau und die Funktionsweise etwas näherbringen. Dabei lassen wir die veraltete Bauweise eines Röhrenprojektors hier außen vor. Wir stellen hier beispielhaft den Aufbau eines LCD-Projektors vor. Im nächsten Kapitel gehen wir dann auch auf die übrigen Bauarten ein.

Zum grundlegenden Aufbau gehören

  • die Leuchteinheit
  • die LCD-Einheit
  • die Kühlung
  • das Gehäuse
  • die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten
  • interne Lautsprecher

Die Leuchteinheit

beamer-7Als Leuchteinheit werden normale Halogen-Metalldampflampen verwendet, die eine Farbtemperatur von rund 5.200 Kelvin wiedergeben. Diese Lampen entsprechen der Helligkeit des Tageslichtes und können Farben originalgetreu darstellen. Vorteil ist, dass die Lampe mit ihrem weißen Licht das gesamte Farbspektrum erzeugen kann.

Über einen Reflektor als konkaver Spiegel wird der abgestrahlte Anteil des Lichts in Richtung einer optischen Achse abgelenkt. Anschließend gelangen die gebündelten Lichtstrahlen zu einer Kondensor-Linse, deren Aufgabe es ist, die erste Fresnel-Linse vor einer LCD-Einheitvollständig auszuleuchten.

Hierdurch wird das Wiedergabebild bis an die Ränder vollständig und gleichmäßig hell. Zwischen Kondensor-Linse und der ersten Fresnel-Linse befindet sich noch ein UV- bzw. IR-Filter, der den Ultraviolett- und Infrarot-Anteil des Lichts weitgehend reduziert.

Dieser unsichtbare Lichtanteil wird nicht benötigt, da er ehedem nicht sichtbar ist und nur die LCD-Einheit unnötig aufheizen würde.

Die LCD-Einheit

Die einfallenden Lichtstrahlen werden von der ersten Fresnel-Linse parallel ausgerichtet, so dass sie auf die LCD-Einheit im rechten Winkel treffen. Das LCD kann als Herzstück des Beamers bezeichnet werden, da hier auch das eigentliche Projektionsbild erzeugt wird. Es handelt sich dabei in aller Regel um eine transparente Flüssigkristallanzeige.

Dabei wird für jede Grundfarbe aber ein eigenes Display verwendet und über ein Spiegelsystem zu einem Bild zusammengefügt. Die Grundfarben eines Beamers sind übrigens Rot, Blau und Grün. Das Bild gelangt durch eine zweite Fresnel-Linse und trifft anschließend auf die Optik.

Die Optik eines Beamers

beamer-1Zur Optik gehört ein Oberflächenspiegel, der in einem 45 Grad-Winkel angeordnet ist. Dieser lenkt die Lichtstrahlen mit dem Projektionsbild zum Objektiv um. Der Umlenkspiegel hat den Vorteil, dass die Bauweise moderner Beamer recht kompakt gehalten bleibt.

Das Objektiv projiziert das von der LCD-Einheit produzierte Bild in entsprechender Vergrößerung auf die Leinwand. Die Fokussierung bzw. Scharfstellung kann entweder manuell oder motorgesteuert erfolgen.

Die Kühlung des Beamers

Im Innern des Beamers befinden sich mindestens zwei Lüfter, die für eine ausreichende Kühlung sorgen. Dies ist insbesondere wichtig, weil sich die Leuchteinheit schnell aufheizt. Leider sind bei günstigen Geräten die Lüfter recht laut und wirken für viele störend bei der Betrachtung. Teure Geräte setzen gedämpfte Lüftungssysteme ein.

Das Gehäuse

Beim Gehäuse präsentiert jeder Hersteller sein eigenes Design. Es besteht normalerweise aus Hartkunststoff und wird in verschiedenen Farben geliefert. Die beliebtesten Farbgebungen sind Silber, schwarz oder weiß.

An der Unterseite befinden sich rutschfeste Füße, die höhenverstellbar sind. Auf der Oberseite kann in den meisten Fällen eine Deckenmontage fixiert werden.

Die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten

Besonders wichtig ist die Rückseite eines jeden Projektors. Hier befinden sich unterschiedliche Anschlussmöglichkeiten. Wir können an einen Beamer einen

  • Fernseher zum Spiegeln des Fernsehbildes,
  • einen DVD- oder Bluray-Player,
  • einen PC oder ein Notebook,
  • ein Smartphone oder ein Tablet,
  • oder einen Speicherstick

anschließen. Hierfür sind die meisten Beamer mit

  • USB-Ports,
  • HDMI-Ports oder
  • Chinch-Anschlüssen

versehen, wobei häufig auch mehrere von einer Sorte dort zu finden sind.

beamer-5
Einige Beamer können aber auch drahtlos in ein Wifi-Netzwerk integriert werden. Schließlich dürfen der Netzanschluss und der Ein-Aus-Schalter nicht vergessen werden.

Darüber hinaus bieten die meisten Modelle hinter einer geschützten Abdeckung noch ein kleines Bedienpanel, über welches

  • Helligkeit und Kontrast,
  • vertikale und horizontale Trapezkorrektur,
  • Objektivzoom und
  • Eingangsquellen

verwaltet werden. Diese Funktionen können aber auch über die mitgelieferte Fernbedienung eingestellt werden.

Interne Lautsprecher

Viele moderne Beamer besitzen von sich aus ein Lautsprecherpaar mit einer Leistung zwischen 5 und 20 Watt. Auch wenn sie hiermit kein Surround-Kinosystem ersetzen können, sorgen diese kleinen Stereo-Lautsprecher doch für ein beeindruckendes Klangbild.

Welche Beamertypen gibt es und welche Vor- und Nachteile haben diese?

Wie wir gleich sehen werden, ist ein Beamer nicht gleich Beamer. Auf dem Markt sind viele verschiedene Typen zu finden. Wir möchten hier die bekanntesten Vertreter vorstellen und somit ein wenig Klarheit im Dschungel der Fachbezeichnungen bringen. Es werden nachfolgende Videoprojektoren unterschieden:

  • DLP-Projektor,
  • LED-Projektor,
  • Röhren-Projektor,
  • Eidophor-System,
  • LCD-Projektor,
  • LCoS-Projektor und
  • Laser-Projektor.

Der DLP-Projektor

beamer-dlpDas momentan größte Angebot stellen die sogenannten DLP-Beamer dar. Die Abkürzung DLP steht für Digital Light Processing. Wie bereits oben dargelegt, bildet der Bildwandler das Herzstück eines Beamers. Bei einem DLP-Projektor kommt ein DMD zum Einsatz. Dieses Digital Micromirror Device ist eine integrierte Schaltung, die für jeden darstellbaren Bildpunkt einen winzigen kippbaren Spiegel bereitstellt, der über einen elektrischen Impuls angesteuert wird. Durch ein gezieltes Ansteuern dieser Spiegel wird das Licht entweder in die Projektionsoptik geleitet oder direkt abgelenkt.

Wie bei einem dualen System können die Spiegel nur die beiden Zustände ein oder aus annehmen. Für diese Art der Bilderzeugung können Helligkeitsabstufungen nur durch ein sehr schnelles Umschalten (Pulsieren) der Kippspiegel erreicht werden. Dies wird dadurch erreicht, dass die Kippspiegel in einer Sekunde bis zu 5000 Mal umgeschaltet werden.

Recht interessant ist die Erzeugung eines Farbbildes aus nur zwei Zuständen. Die Hersteller von DLP-Projektoren verwenden hierfür ein schnell rotierendes Farbrad. Das DMD kann mithilfe dieses drehenden Farbrades alle drei Grundfarben nacheinander projizieren. Aktuelle DLP-Videoprojektoren verwenden ein Farbrad, welches sechs oder sieben einzelnen Farbsegmente besitzt. Hierdurch können die Farben noch präziser gemischt werden, was gleichzeitig zu einem besseren Bildergebnis führt.

Neben farbigen Segmenten setzen einige Hersteller bei neuen DLP-Beamern auch ein transparentes Segment in ihre Farbräder ein. Hierdurch soll sich die Lichtleistung bei der Wiedergabe von weißen Flächen wesentlich erhöhen. Nachteilig ist, dass ein separates transparentes Segment die Farblichtleistung insgesamt mildert. Auf sehr großen Projektionsflächen wird auf diese Weise eine schlechtere Farbwiedergabe erreicht.

Hochleistungs-DLP-Projektoren werden auch im Kino eingesetzt. Sie verfügen über drei separate DMD-Bildwandler und gleichen die vorgenannten Nachteile dadurch aus. Später kommen wir noch zu den LED-Beamern, die ihre Farbenelektronisch umschalten können. Das einzige Unternehmen, welches die DMD-Technologie momentan zur Verfügung stellt, ist das amerikanische Unternehmen Texas Instruments.

Vorteile der DLP-Beamer

  • hohe Geschwindigkeit,
  • kein Nachleuchten des Bildes,
  • kein Einbrennen von Standbildern,
  • ein höherer Kontrast als bei einem LCD-Beamer,
  • Schwarz wird besonders kräftig wiedergegeben,
  • kaum Pixelartefakte und
  • weniger staubempfindlich als LCD-Projektoren, da die Optik gekapselt ist.

Nachteile der DLP-Beamer

  • Regenbogeneffekt, bei nicht schnell laufendem Farbrad,
  • optimale Bildauflösung hängt von der eingebauten Spiegelmatrix ab,
  • einzelne Farben können flimmern,
  • nicht alle Farben werden originalgetreu wiedergegeben,
  • Farbräder mit Transparentsegment erreichen eine schlechtere Farblichtleistung, als LCD-Projektoren und
  • höhere Geräuschentwicklung durch Farbrad und Lüfter.

Der LED-Projektor

beamer-4In unserem Beamer Test 2017 haben wir uns auch mit LED-Beamern befasst. Bei diesen Videoprojektoren wird das Bild immer noch über ein DLP-Element oder bei neueren Modellen über ein LCD erzeugt. Lediglich als Lichtquelle kommen LEDs zum Einsatz. LED steht übrigens für Light Emitting Diode und ist eines der beliebtesten Elektronikbauteile zur Signaldarstellung.

Die Lichtleistung von LEDs ist insbesondere im Grünbereich nicht besonders hoch. Hier erreicht die Licht-Wellenlänge lediglich zwischen 540 und 610 Nanometer. Aus diesem Grund werden LED-Beamer unter Kennern auch als hybride Produkte bezeichnet. Um ein kräftiges Grün zu erreichen, wird diese Farbe nicht mit einer LED, sondern mit einer Laserdiode dargestellt. Die Farben selbst werden durch ein sequenzielles Aufleuchten einer jeden einzelnen LED gebildet.

Viele LED-Videoprojektoren haben die bisherigen DLP-Beamer schon ersetzt. Sie sind wesentlich langlebiger und können auch mit sehr kleinen Abmessungen gebaut werden. LED-Beamer sind die ideale Lösung für mobile Einsätze, wenn es beispielsweise darum geht, einen Geschäftsvortrag bildlich zu unterstützen. Ein weiteres Plus gegenüber anderen Videoprojektoren ist die nur geringe Wärmeentwicklung während des Betriebes.

Vorteile der LED-Beamer

  • LEDs haben eine höhere Energieeffizienz als andere Projektionslampen,
  • eine Kühlung wird nicht unbedingt benötigt,
  • LED-Beamer können wegen des geringeren Energiebedarfs auch mit einem Akku betrieben werden,
  • die Gehäuseabmessungen können minimalisiert werden,
  • die Lebensdauer von LEDs liegt bei rund 20.000 Stunden, herkömmliche Lampen erreichen 4.000 Stunden und
  • für die Farbdarstellung durch die LEDs wird ein Farbrad nicht benötigt.

Nachteile der LED-Beamer

  • LCDs als Bildgeber erreichen nur mit fester Auflösugen eine befriedigende Bildqualität,
  • die Lichtleistung ist insgesamt geringer als bei anderen Videoprojektoren,
  • durch einen sogenannten Lichtstromrückgang der LEDs kann das darzustellende Bild stetig dunkler werden, so dass nur eine adaptive Stromerhöhung den Helligkeitsverlust wieder ausgleichen kann und
  • Regenbogeneffekt, da die Grundfarben nacheinander projiziert werden.

Der Röhren-Projektor

Zu den ersten kommerziell vertriebenen Videoprojektoren gehörten die sogenanntenRöhren-Projektoren. Für die Bilddarstellung verwenden diese Beamer die traditionellenKathodenstrahlröhren. Diese Videoprojektoren waren noch sehr groß und schwer. Ihre Röhren waren auf eine sehr hohe Helligkeit ausgerichtet, damit auch eine ausreichende Projektion erfolgen konnte.

Optisch präsentierten sich die ersten Beamer mit drei Objektiven. Grund hierfür war, dass für eine Farbprojektion für jede Grundfarbe eine Kathodenstrahlröhre benötigt wurde. Jede Röhre verfügte daher auch über ein eigenes Objektiv. Durch eine Überlagerung der drei Projektionen konnte schließlich das Farbbild auf einer Leinwand betrachtet werden.

Die Helligkeit und Auflösung hängt von der Größe der verwendeten Kathodenstrahlröhre ab. Seinerzeit setzten sich die Größen 7, 8 und 9 Zoll für Projektionsröhren durch. Des Weiteren wurde in Bezug auf die beste Schärfedarstellung des Elektronenstrahls zwischen elektrostatisch (ES) und elektromagnetisch (EM) fokussierende Projektoren unterschieden.

Die 9-Zoll-Projektoren mit EM-Fokus sind auch heute noch im Einsatz. Sie werden bei teuren Flugsimulatoren und auch bei High-End-Heimkinoanlagen eingesetzt. Die Röhre hat also hier noch nicht ausgedient. Die 7- und 8-Zoll-Projektoren wurden dagegen häufig in den Rückprojektionsfernsehern eingesetzt. Heute sind nur noch selten gute gebrauchte Projektoren dieser Art zu finden.

Vorteile der Röhren-Beamer

  • Röhren-Beamer können alle gängigen Auflösungen, wie NTSC, HD, Full-HD und 3D-Inhalte, darstellen,
  • die zeilenorientierte Darstellung der Röhren ist im Vergleich zu Pixeln wesentlich natürlicher,
  • es gibt keine Zeitverzögerung, so dass Videos mit Interlacing bzw. Zeilensprungverfahren problemlos wiedergegeben werden können,
  • die Röhren erzeugen selbst das benötigte Licht, so dass weitere Leuchtmittel überflüssig sind,
  • die Lebensdauer der Röhren liegt bei rund 10.000 Stunden und
  • Röhren erreichen gute Schwarzwerkte und hervorragende Kontraste bis 30.000:1.

Nachteile der Röhren-Beamer

  • Röhren-Beamer besitzen nur eine geringe Gesamthelligkeit, so dass bei der Wiedergabe der Raum abgedunkelt sein muss,
  • die Kathodenstrahlröhren sind empfindlich gegenüber Einbrennen durch Standbilder und können an den betroffenen Stellen nachdunkeln,
  • die drei Farbröhren und Objektive müssen aufwändig eingestellt werden, so dass ein mobiler Einsatz in aller Regel ausfällt,
  • Röhren-Beamer zeichnen sich durch ein schweres Gewicht aus,
  • hoher Ghostingeffekt bei der 3D-Wiedergabe, da die Röhren eine lange Abklingzeit bestimmter Phosphorsorten aufweisen und
  • Geräte sind auch im gebrauchten Zustand heute noch sehr teuer.

Das Eidophor-System

Schon fast vergessen ist das sogenannte Eidophor-System. Es wurde im Jahr 1939 von Fritz Fischer, einem Ingenieur aus der Schweiz entwickelt. Dabei handelt es sich um das erste Verfahren für eine Großprojektion von Fernsehbildern. Eidophor ist ein griechischer Begriff und bedeutet so viel wie Bildträger.

Für die Lichterzeugung im Eidophor-System wird eine Xenon-Gasentladungslampe verwendet. Über einen barrenförmigen Spiegel wird das Licht von dort zu einem Hohlspiegel geleitet, der Bestandteil einer Kathodenstrahlröhre ist. Der Hohlspiegel ist mit einem dünnen Ölfilm versehen und wird von Elektronenstrahl der Röhre unterschiedlich stark beschossen.

Gleichzeitig verändert sich die Ölschicht und verursacht eine Ablenkung des Lichts im Strahlengang. Das Licht gelangt durch seine Ablenkung durch den Barrenspiegel und erreicht eine gegenüberliegende Sammellinse, die das Objektiv repräsentiert. Im Ergebnis wird ein Bildpunkt projiziert. Um ein Farbbild darstellen zu können, müssen drei parallel angeordnete Eidophor-Systeme eingesetzt werden.

Das Eidpphor-System war bis zum Ende der 80er Jahre noch im Einsatz. Es zeichnete sich durch eine hervorragende Bildqualität aus. Abgelöst wurde dieses System durch die Röhren-Beamer und später durch die LCD- und DLP-Beamer.

Auf die Vor- und Nachteile brauchen wir hier nicht näher einzugehen, da dieses alte Profisystem heute nicht mehr Verwendung findet.

Der LCD-Projektor

beamer-lcdWenn von einem LCD-Projektor die Rede ist, verstehen wir darunter einenFlüssigkeitskristall-Beamer. Sie funktionieren ähnlich wie ein Diaprojektor. Aber anstelle eines gerahmten Diapositivs kommen hier mehrere transparente Aktivmatrix-Flüssigkeitskristallanzeigen zur Anwendung. Diese werden durch Dünnfilmtransistoren angesteuert.

Um Farbbilder darstellen zu können, verwenden die heutigen LCD-Beamer drei unabhängige LCD-Matrixen, kurz 3LCD-Technik genannt. Auf diese Weise kann jede Grundfarbe angezeigt werden. Die eigentliche Projektion des gesamten Farbbildes erfolgt über speziell angeordnete, dichroitische Spiegel. Für eine brillante Wiedergabe werden die einzelnen Farben überlagert und nicht, wie bei herkömmlichen LCD-Monitoren nebeneinander dargestellt.

Hochwertige LCD-Beamer setzen noch eine weitere LCD-Matrix ein. Zusätzlich zu den Grundfarben Rot, Grün und Blau gibt es noch eine für die lichtstarke Darstellung der Farbe Gelb. Auf diese Weise kann nicht nur eine hohe Lichtausbeute erreicht werden, sondern auch eine überaus gute Farbbalance. Bei Modellen mit 3LCD-Technik weist die Gründarstellung häufig einen leichten Gelbstich auf.

Es gibt aber auch LCD-Beamer mit nur einer Flüssigkeitsanzeige. Hierbei werden dann die drei Grundfarben auf drei nebeneinander angeordneten Matrixen dargestellt. Dies führt aber leider zu einer schlechteren Auflösung.

Vorteile der LCD-Beamer

  • preiswert,
  • durch scharfe Abgrenzung der Bildpunkte sind Texte und Grafiken äußerst scharf,
  • kleine und leichte Bauweise der Beamer möglich und
  • bessere Farbintensität bei gleicher Lichtleistung als DLP-Projektoren.

Nachteile der LCD-Beamer

  • Keystone- oder Perspektivkorrekturen können bei LCD-Beamer nur schwer durchgeführt werden, da die LCD-Matrixen eine feste Struktur aufweisen und sonst unscharf würden,
  • ältere LCDs zeichnen sich durch einen Nachzieheffekt aus,
  • Flüssigkristalle benötigen eine konstante Temperatur und dürfen nicht in die flüssige Phase rutschen,
  • ein Lüftersystem wird benötigt und ist während der Wiedergabe meist störend zu hören,
  • LCDs mit organischen Flüssigkristallen neigen zum Einbrennen (LCD-Memory-Effekt), die schon nach 1.000 Betriebsstunden eintreten kann,
  • LCDs sind empfindlich gegen Rauch und Staub, der durch die Lüftung ins Innere gelangen kann und
  • fehlerhafte Konvergenz möglich, da Farbbilder von mehreren LCD-Matrixen überlagert projiziert werden.

Der LCoS-Projektor

beamer-LCoS-ProjektorEine Weiterentwicklung der LCDs ist die LCoS-Technik. LCoS steht für Liquid Crystal on Silicon. Bei diesem Verfahren kommen ebenfalls Flüssigkeitskristallanzeigen zum Einsatz, wobei die LCDs jedoch im reflexiven Modus verwendet werden. Im Gegensatz zur DLP-Technik gibt es auf dem Markt verschiedene Markennamen von renommierten Elektronikherstellern. Sony nennt sein Verfahren SXRD. Sanyo bezeichnet diese Technik als D-ILA oder DLA.

Die Projektion an sich ähnelt der eines DLP-Projektors. Die Flüssigkeitskristallanzeigen sind auf einem Reflektor mit einer darunterliegenden Ansteuerungselektronik aufgebracht. Vorteil ist, dass die Signalleitungen eines LCoS-Chips für die Ansteuerung einzelner Bildpunkte wesentlich kürzer ist, als bei einem herkömmlichen LCD. Hierdurch wird auch der gefürchtete Fliegengittereffekt von LCD-Beamern reduziert. Insgesamt erreicht ein LCoS-Beamer einen höheren Kontrastwert und ein sehr tiefen Schwarzbereich.

Vorteile der LCoS-Beamer

  • Beamer können kompakt gebaut werden,
  • äußerst scharfe Darstellung,
  • nur geringer Helligkeitsverlust und
  • sehr gute Schwarzwerte, ähnlich von CRT-Monitoren.

Nachteile der LCoS-Beamer

  • feste Auflösung der LCDs im Beamer sorgen nicht immer für eine perfekte Bildqualität,
  • Bilder können leicht nachziehen,
  • auch den LCD-Memory-Effekt gibt es hier und
  • bei zunehmender Betriebsdauer kann die Bild- und Farbqualität nachlassen.

Der Laser-Projektor

Laser-Beamer sind für den professionellen Markt konzipiert. Diese Geräte erreichen ihren Bildaufbau über einen schnell abgelenkten und modulierten Laserstrahl. Wir können hier zwei verschiedene Aufbauten finden. Es gibt die Laser-Display-Technik und die Grating-Light-Valve-Technik (GLV). Die Objektive dieser Beamer dienen interessanterweise nicht einer Bildabbildung, sondern lediglich der Lichtstrahl-Aufweitung.

Die Laser-Display-Technologie (LDT) wurde in Gera und Jena entwickelt. Hier wird das Projektionsbild zeilenweise auf die Leinwand geschrieben. Wie bereits zuvor erwähnt, schreiben auch Röhren-Beamer die Projektion zeilenweise auf eine Leinwand und erreichen hierdurch eine wesentlich bessere Bildqualität. Bei der LDT sorgt ein spezieller Scanner mit einem Facetten-Spiegel für einen Zeilenaufbau, wobei ein Kippspiegel den nächsten Zeilenvorschub einleitet. Der modulierte Laserstrahl kann für jeden Bildpunkt die richtige Helligkeit und Farbe bestimmen. Nicht ganz so ausgereift ist die GLV-Technik, da hierbei noch das berüchtigte Speckle-Muster auftreten kann.

Für eine nahezu perfekte Bildwiedergabe wird der Laser im Pico-Sekundenbereich gepulst. Der Betrachter braucht vor dem Laser keine Angst zu haben, da entsprechende Sicherheitsmechanismen für einen unproblematischen Betrieb sorgen. Heute werden diese professionellen Beamer mit Laser-Technik für Flugsimulatoren eingesetzt. Dadurch können sogar gewölbte Projektionsflächen genutzt werden.

Vorteile der Laser-Beamer

  • es können beliebig geformte Projektionsflächen genutzt werden,
  • eine Fokussierung ist nicht erforderlich,
  • Laser-Beamer haben einen sehr hohen Kontrastbereich und
  • die Grundfarben werden mit brillanter Qualität zu einem Gesamtbild gemischt.

Nachteile der Laser-Beamer

  • es steht nur eine begrenzte Lichtstärke zur Verfügung,
  • es handelt sich um die Laserklasse 4 für LDT und Klasse 3R für GLV, sodass nur ausgebildetes Personal diese Geräte bedienen darf und
  • ohne Schutz besteht eine Gefahr für das Augenlicht.

Laser-Projektoren können sogar 3D Hologramme erzeugen

Wie haben wir die Verpackung und die Lieferung der Beamer getestet?

Bei der Verpackung muss bei einem Beamer immer darauf geachtet werden, dass diese stabil ist. Sollte sich zu viel Luft zwischen der Verpackung und dem Beamer befinden, kann dieser schon beim Transport zu Schaden kommen. Bei der Verpackung ist zudem darauf zu achten, dass diese keine Spuren von Wasser aufweist.

Zudem sollte der Beamer sich nicht nur in einem einfachen Karton befinden, sondern ebenfalls eine Schutzhülle aufweisen.

Die Lieferung hängt immer vom Anbieter selbst ab. Der Beamer kann sowohl binnen 24 Stunden, als auch erst nach einigen Tagen geliefert werden. Allerdings ist der 24 Stundendienst bei den meisten Anbietern nur gegen einen Aufpreis möglich.

Welche Daten und Fakten haben wir getestet?

Die Lichtverhältnisse sind bei einem Beamer sehr wichtig. Vernünftige Projektoren können schon bei leicht verdunkeltem Raum ein klares Bild liefern. Unserer Erfahrung nach sollte der Beamer auf jeden Fall folgende Standard Situationen aufweisen. Der Beamer sollte an der Unterkante mindestens 2000 und an der Oberkante 4000 Ansi Lumen aufweisen.

Beim Beamer ist auch die Einsatz-Lampe nicht zu vernachlässigen. In den meisten Fällen weisen die Lampen eine Lebensdauer von 4000 bis 6000 Stunden auf. Es gibt auch Lampen mit einer Lebensdauer von 2000 Stunden. Allerdings sollte bedacht werden, dass das Bild nach und nach schlechter wird und der Tausch einer Lampe meist mit hohen Kosten verbunden ist.

Der Ersatzpreis kann je nach Hersteller zwischen 200 und 700 Euro liegen. Bei den Lampen sollte immer auf die Garantie geachtet werden, welche vom Hersteller geboten wird.

Sie können sich aber auch für einen LED-Beamer entscheiden, bei welchem Sie keine Lampe mehr haben. Der Wirkungsgrad dieser Beamer ist enorm hoch und sie benötigen kaum Kühlung. Allerdings ist derzeit die Technik noch nicht so weit ausgereift, dass die Helligkeit verstärkt werden kann.

Die Luftgeräusche können bei der Präsentation mit dem Beamer einen enormen Störfaktor darstellen. Je leiser der Beamer ist, desto ruhiger wird die Präsentation vor sich gehen. Vor allem Beamer, welche eine geringe Lampenleistung aufweisen, da weniger Wärme erzeugt und dadurch abgeführt werden muss. Auch die Luftführung im Gehäuse spielt eine tragende Rolle.

Beamer Acer-3D-WXGA-DLP-Projektor VorderseiteDer Lärm wird im Grunde genommen durch den Lüfter und dem Luftstrom erzeugt. Die Frequenz dieses Lärms ist immer abhängig vom Gehäuse des Beamers, weswegen es überspitzt wäre zu sagen, dass Sie sich an den dB Angaben des Herstellers orientieren sollen. Bei einigen Beamern werden dB aber auch in ECONOMY Stellung der Einsatz-Lampe angeführt. Bei diesem Wert sollten Sie immer kritisch hinterfragen, ob der angeführte Wert auch bei einem Seriengerät eingehalten werden kann.

Ob der Beamer mobil oder stationär sein soll, obliegt Ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen. Allerdings spielen bei diesem Faktor vor allem das Gewicht und die Abmessungen des Beamers eine tragende Rolle. Je kleiner der Beamer ist, desto einfacher kann dieser mobil eingesetzt werden. Zudem sollte bedacht werden, dass bei einem Transport des Beamers auch die Technik leiden kann.

Ein LCD-Beamer ist bei häufigem Transport auf jeden Fall ratsamer als ein DLP-Beamer, da dieser zahlreiche einzelne Spiegel-Barren beinhaltet. In den meisten Fällen weisen Beamer ein Gewicht zwischen 2,5 und 6 Kilogramm auf.

Beim Kauf eines Beamers sollte immer die Projektionsgröße bedacht werden. Sie sollten einen sinnvolle Kompromiss zwischen Raumgröße, Auflösung und Bildgröße finden. Bei einem LCD-Beamer können Pixelstrukturen auf einer Leinwand als störend wahrgenommen werden. Zudem sollten Sie bedenken, dass die Helligkeit durch ein doppelt so breites Bild um das Vierfache verringert wird. Sie können dies einfach berechnen – Teilen Sie das Ansi Lumen durch die Fläche der Leinwand.

Auch Formate sollten Sie bei einem Beamer bedenken. Meist weisen Beamer die üblichen Formate von 1:1, 2:3, 3:4 16:9, 16:10 und 20:9 auf. Damit Daten ausreichend mit einem Beamer dargestellt werden können, benötigt dieser einen 4:3 Chip. Im Grunde genommen, verfügen die meisten standardmäßigen Geräte bereits über so einen Chip. In einigen Fällen befindet sich auch ein 16:10 Chip im Beamer. Sollte der PC eine andere Auflösung als der Beamer haben, muss diese entweder umgerechnet werden oder einige Pixel werden einfach nicht angesteuert.

Der Zoom ersetzt bei einem Beamer nicht das Wechselobjektiv. In den meisten Fällen beträgt das Brennweiten-Verhältnis Tele-Weitwinkel einen Faktor von etwa 1:1,2 oder 1:1,3. Bei einem Beamer macht ein Motorzoom eigentlich nur selten Sinn. Wurde dieser einmal eingestellt, ändert sich weder der Zoom noch die Schärfe.

Allerdings gibt es bei vielen Beamern die Möglichkeit des Digitalzooms. Mit Hilfe der Fernbedienung kann dieser eingestellt werden. Da der Digitalzoom aber schlecht für die Bildschärfe ist, sollte lieber ein gutes Objektiv mit einem optischen Zoom in Betracht gezogen werden.

Analoge Signale, Y-C und RGB-Eingang sind ebenfalls wichtige Aspekte bei einem Beamer. Sie benötigen eine sogenannte Codiertechnik, damit Ihre Bilder vom Video farbig dargestellt werden können. Das Farbsystem PAL verwendet dabei eine Verschachtelung der Farben und der Helligkeit (C steht für Chroma und Y für Luminance).

Allerdings ergibt sich dadurch eine mangelnde Auflösung, weswegen es seit einigen Jahren YC-SVHS-Technik und auch RGB beim Beamer zu finden gibt. Zusätzlich verfügen einige Geräte über einen S-VHS-Ausgang und über einen RGB-Ausgang. RGB wird bei der Buchse als Rot, Blau und Grün ausgegeben.

Beamer Acer-3D-WXGA-DLP-Projektor RückseiteIst der Beamer mit einem RGB-Eingang ausgestattet, ist auch eine Verbesserung der Bildqualität zu verzeichnen. Auch der YC-Eingang ist vergleichsweise gut, denn es werden sowohl die monochromen Bildinhalte als auch die Farben eigens transportiert und verarbeitet.

HDMI stellen digitale Signalübertragungen dar. Dabei wird auf analoge Umwege verzichtet. Auch im privaten Bereich sind diese Signalübertragungen bereits weit verbreitet. Wenn Sie sich einen Heimkino Beamer kaufen, ist HDMI unabdingbar.

Ob Sie eine Deckenmontierbarkeit beim Beamer brauchen, obliegt ganz Ihrem Geschmack. Allerdings benötigt der Beamer hierfür sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Bildumkehr. Verfügt der Beamer nicht über diese Funktion steht das Bild permanent auf dem Kopf. Im Grunde genommen, kann gesagt werden, dass heute bereits beinahe alle Beamer über dieses Feature verfügen.

Zubehör

Achten Sie beim Kauf darauf, dass vom Hersteller alle benötigten Kabel mitgeliefert werden. Ist dies nicht der Fall müssen Sie vor der Montage die benötigten Kabel selbst kaufen. In den meisten Fällen werden Beamer aber mit allem Drum und Dran an den Kunden verkauft. Selbst für die Fernbedienung sind meist Batterien vorhanden.

Garantie und Serviceleistungen

Meist geben Hersteller zwei Jahre Garantie auf Beamer. Allerdings gibt es auch Hersteller, welche eine Garantieleistung anbieten, die über diese zwei Jahre hinausreicht. Achten Sie bei den Garantieleistungen aber immer darauf, welchen Umfang diese einnehmen. In einigen Fällen ist die Garantie nicht immer kostenlos, sondern muss gegen einen Aufpreis bezahlt werden.

Auch bei der Lampe sollten Sie sich über die Garantieleistung des Herstellers informieren. Je nach Hersteller kann die Garantie auf Einzelteile stark variieren.

Beim Beamer sollte auch die Serviceleistung des Herstellers unter die Lupe genommen werden. Diese kann sehr facettenreich gestaltet sein. Von einem Vorort-Service bis hin zum Einsenden des Gerätes ist im Grunde genommen alles möglich.

Die Luftfilter eines Beamers sollten im Schnitt alle 200 Betriebsstunden gereinigt werden.

Dadurch kann die Lebensdauer der Lampe erhöht werden. Beim Service sollte immer auf folgende Faktoren geachtet werden: Wegpauschale, Fahrtkosten und Stundensatz.

Preis/Leistung

Die Kosten für einen Beamer können sehr stark variieren. Von 500 bis 8000 Euro ist bei diesem Gerät beinahe alles möglich. Sie sollten bedenken, dass Mehrkosten meist auch mit besserer Bildqualität verbunden sind. Deswegen sollten Sie an dieser Stelle vielleicht ein wenig mehr investieren, um mehr Nutzen aus dem Beamer ziehen zu können.

Der Viertplatzierte im Video

Wie wird der Beamer angeschlossen?

In den meisten Fällen ist der Anschluss des Beamers keine Hexerei und selbsterklärend. Die vorhandenen Kabel können nur in die vorgegebenen Buchsen gesteckt werden. Da können Sie schon mal keinen Fehler machen. Cinch-Kabel bieten eine niedrige Bildqualität. Der S-Video Anschluss arbeitet bereits mit zwei Kanälen (Farbe und Helligkeit).

Qualitativ ist das S-Video Kabel immer besser als ein Cinch-Kabel. Beim VGA-Anschluss handelt es sich um einen 15poligen Anschluss. Bilder werden auf analoger Basis übertragen. Das VGS-Kabel bietet eine gute Bildqualität und muss nur mit dem Ausgabe- und Eingabegerät verschraubt werden.

Mit dem VGA-Out Anschluss können Sie Signale durch den Beamer durchschleifen. YUV-Kabel stellen einen analogen Videoanschluss mit drei Kanälen dar. Bei den analogen Anschlüssen ist das YUV-Kabel qualitativ am besten.

Wenn Sie den Beamer anschließen, achten Sie darauf, dass der Abstand zur Leinwand auf jeden Fall richtig eingehalten wird. Ist der Abstand zu gering, bekommen Sie nicht das gesamte Bild auf die Leinwand.

Woran erkennen Sie einen guten Beamer?

Zunächst ist bei einem Beamer die Lichtstärke ausschlaggebend. Aber auch Kontrast und Farbtreue spielen eine Beamer BenQ-W750-DLP-Projektortragende Rolle. Das Ansi Lumen stellt die Angabe der Helligkeit dar. Für den häuslichen Gebrauch ist ein Beamer mit einem Ansi Lumen von 1000 bis 2000 vollkommen ausreichend.

Auch Luftgeräusche sollten beim Kauf des Beamers beachtet werden. Bei den besseren Beamern sind bereits dB Werte unter 30 zu finden, was in etwa einem leisen Gespräch gleichzusetzen ist.

Allerdings sollte sich nicht nur auf die dB Angabe fixiert werden, denn das Geräusch hängt auch immer vom Gehäuse des Beamers ab. In manchen Fällen können 20dB lauter erscheinen als 30dB. Deswegen sollte vor dem Kauf ein Test vor Ort gemacht werden.

Vor- und Nachteile von Beamer und Fernseher

Ein Beamer ist um einiges vielseitiger als ein Fernseher. Es können nicht nur Spielekonsolen, Kameras und PC´s angeschlossen werden, sondern auch Blu-Ray, DVD und Video. Auch beim gigantischen Ausmaß der Bildgröße muss sich ein Fernseher geschlagen geben. Zwar gibt es bereits Fernseher mit sehr großen Diagonalen, allerdings können diese nicht mit einem Beamer mithalten.

Auch in kleinen Räumen kann mittels Beamer immer noch ein qualitatives Bild erzeugt werden. Die Preise für Beamer sind zudem durchaus schon erschwinglich. Beamer weisen zudem aufgrund ihrer Größe einen Vorteil gegenüber einem Fernseher auf.

Durch die handliche Größe können Beamer einfach von A nach B transportiert werden, wogegen dies bei einem Fernseher nicht so einfach der Fall ist.

Allerdings bietet ein Beamer gegenüber einem Fernseher auch zahlreiche Nachteile. Die Helligkeit des Beamers geht bei Tageslicht verloren, weswegen eine gute Bildqualität meist nur in abgedunkelten Räumen möglich ist. Beamer sind zudem lauter als Fernseher, da durch einen Lüfter die entstandene Wärme abtransportiert werden muss.

Da Beamer an sich klein sind, allerdings eine Projektionsfläche benötigen, stellt sich die Frage des Platzproblems. Wird ein Beamer benutzt, müssen Sie darauf achten, dass mindestens eine glatte und einfärbige Wand vorhanden ist. Zudem müssen für den Beamer hochwertige Kabel und eventuell eine Leinwand gekauft werden. Auch der Tausch der Lampe fällt bei einem Fernseher weg.

Für welchen Anwendungsbereich ist ein Beamer geeignet?

Einen Beamer können Sie vielseitig einsetzten.Der Beamer kann in sehr vielen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen.

Bei einer Präsentation muss darauf geachtet werden, dass der Beamer über eine gewisse Helligkeit verfügt. Auch bestimmte Werte beim Ansi Lumen sind notwendig. Bei kleinen Räumen, welche zudem abgedunkelt werden können, reichen Beamer mit 1500 Ansi Lumen durchaus aus. Werden Schriften und Graphiken mit dem Beamer gezeigt, sollte mindestens eine Auflösung von 1024×768 Pixel in Betracht gezogen werden.

Wird der Beamer für eine Diashow verwendet, sollten möglichst kleine Details von Bildern wiedergegeben werden können.

Der SVGA-Beamer ist als Fernseherersatz vollkommen ausreichend. Es reicht vollkommen aus, wenn die Bilder im 4:3 Format dargestellt werden können. Allerdings reicht diese Auflösung bei Filmen in HD nicht mehr aus. Um auch HD sehen zu können, sollten Sie die nächst bessere Auflösung für Ihren Beamer wählen.

Beim Heimkino sollte der Beamer auf jeden Fall das Format 16:9 liefern können, da die meisten Filme dieses Format aufweisen. Mit einem Format von 4:3 verschenken Sie gut ein Drittel des Bildes. Ein besseres Deinterlacing ist ebenfalls für einen Beamer im Heimkino wichtig.

Da das Videomaterial in den meisten Fällen in Halbbildern vorliegt, werden diese mit Hilfe des Deinterlacings als Vollbilder zusammengesetzt. Hochwertige DVD-Player liefern in den meisten Fällen aber bereits Vollbilder an den Beamer.

Beamerhersteller

Bei Beamerherstellern gibt es eine breite Palette zu finden.

  • Benq
  • Canon
  • Casio
  • Epson
  • Kindermann
Benq ist bereits seit Jahren im Bereich der Beamer marktführend. Die Beamer von Benq werden häufig bei Präsentationen in Unternehmen eingesetzt.
Canon bietet für jede Situation den passenden Beamer. Ob für das Klassenzimmer oder den privaten Bereich – bei Canon werden Beamer jeder Klasse angeboten.
Casio Beamer zeichnen sich vor allem durch die Bauweise aus, welche sehr leicht ist. Zudem sind diese Beamer perfekt für den mobilen Einsatz geeignet.
Epson Beamer reichen von groß bis klein. Zudem weisen diese Beamer nicht nur zahlreiche Zusatzfunktionen auf, sondern bieten auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Kindermann Beamer haben sich in den letzten Jahren immer mehr einen Namen gemacht. Vor allem kleine und leichte Beamer sind bei diesem Hersteller zu finden.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Beamers achten

beamer-2Viele Immobilienbesitzer wünschen sich für einen unbeschwerten Heimkinogenuss einen Videoprojektor, mit dem sie in brillanter Qualität nicht nur die aktuellen Kino-Blockbuster von DVD oder Bluray erleben können, sondern diese Anlage auch zum Fernsehen nutzen möchten. Einige haben diesbezüglich extra ihr Wohnzimmer umgebaut und eine entsprechende Leinwand installiert. Kino-Enthusiasten mit dem nötigen Kleingeld haben sich wahrscheinlich einen eigenen kleinen Vorführraum eingerichtet. Wir möchten Ihnen die wichtigsten Punkte an die Hand geben, damit Sie Ihren richtigen Beamer und auch die passende Ausrüstung finden.

Da auf dem Markt die unterschiedlichsten Projektoren angeboten werden, hängt die Wahl von der Nutzungshäufigkeit, vom Einsatzort und natürlich von Ihren individuellen Sehgewohnheiten ab. In unserem Beamer Test haben wir uns mit den verschiedenen Modellen näher auseinandergesetzt.

Die Projektionstechnik

beamer-heimkinoViele moderne Beamer arbeiten heute mit der DLP- oder LCD-Technik. Einige von ihnen bieten aber auch schon das modernere LCoS-Verfahren. Bereits im vorherigen Kapitel haben wir die Vor- und Nachteile dieser Techniken vorgestellt. Das DLP-Verfahren arbeitet mit Mikrospiegeln und einem rotierenden Farbrad. Diese Technik ist äußerst wartungsarm und erreicht schnelle Reaktionszeiten. Aber auch die LCD-Beamer verfügen über eine sehr gute Farbintensität und sorgen für scharfe Bilder. Noch relativ neu sind die LCoS-Beamer, bei denen so gut wie kein Pixelraster mehr zu sehen ist, welches mitunter noch bei den LCD-Modellen auftritt. Dagegen können LCoS-Beamer noch einen leichten Nachzieheffekt aufweisen. Möchten Sie einen Beamer auch mobil einsetzen und ein kompaktes Gerät bevorzugen, dann sollten Sie in die Liga der LED-Beamer schauen. Sie sind jedoch nicht ganz so lichtstark wie die vorherigen Techniken.

Jede Technik hat ihre Vor- und Nachteile, so dass Sie für eine Kaufentscheidung Kompromisse eingehen müssen. Zu interessanten Preis-Leistungsverhältnissen sind die DLP- und LCD-Beamer zu empfehlen.

Der Lichtstrom

In früheren Zeiten waren Videovorführungen nur möglich, wenn der Raum komplett abgedunkelt wurde. Wir können Ihnen nur empfehlen, einen Beamer zu wählen, der eineLichtstärke von weit über 1.000 Lumen aufweist. Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn der Videoprojektor auch in sehr hellen Räumen eingesetzt werden soll.

Die Lampen

Die Lampen von Videoprojektoren stellen bei vielen Kunden ebenfalls ein Kriterium für eine Kaufentscheidung dar. Nach wie vor werden in den meisten ModellenGasentladungslampen eingesetzt. Diese neigen dazu, nach einiger Zeit an Leuchtleistung zu verlieren. Hersteller geben hier eine Lebensdauer zwischen 2.000 und 5.000 Stundenan.

Nicht unerwähnt bleiben soll, das Ersatzlampen teilweise bis zu 300 Euro kosten können. Ein Tipp für eine Kaufentscheidung ist, dass Sie nicht nur auf eine lange Lebensdauer dieser Lampen achten, sondern auch einen Blick in die Kompatibilitätsliste werfen sollten, um nötigenfalls auf günstige Ersatzlampen zurückgreifen zu können. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie Ihren Beamer intensiv nutzen möchten.

Einige Videoprojektoren besitzen einen so genannten ECO-Modus, mit dem die Leuchtstärke der Lampen reduziert werden kann und gleichzeitig die Lebensdauer erhöht wird. Schauen Sie daher nach, welche Lampen in einem Beamer verbaut sind.

Mobilität erforderlich?

Möchten Sie einen Videoprojektor auch unterwegs einsetzen, beispielsweise zu Präsentationszwecken, dann sollten Sie auf kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht achten. In aller Regel bieten LED-Beamer hier genau die richtigen Voraussetzungen. Recht praktisch ist es, wenn auch gleich Lautsprecher eingebaut sind, so dass Sie auf ein aufwändiges Soundsystem verzichten können.

Leinwand oder weiße Wand?

Was nützt der beste Beamer, wenn er seine Leistung nicht an einer passenden Projektionsfläche ausrichten kann? Viele kaufen sich einen teuren Beamer und sind hinterher vom Ergebnis enttäuscht, weil sie zum Beispiel an einer Leinwand gesparthaben.

Insbesondere dann, wenn Sie einen Full-HD-Beamer verwenden, sollten Sie unbedingt eine gute Leinwand kaufen. Nur so können brillante Bildergebnisse wiedergegeben werden. Für einen gelegentlichen Einsatz reicht es aber auch aus, wenn Sie eine spezielle Wandfarbe verwenden. Im Handel gibt es reflektierende Wandfarbe, wie zum Beispiel ProFlex Base Weiß, welche nach einer vorherigen Grundierung auf jeder glatten Wandfläche problemlos aufgetragen werden kann.

Vorteile beim Beamerkauf im Internet

Im Internet kann nicht nur ein Vergleich von Funktionen und Preisen einfacher durchgeführt werden, sondern auch die Modelle mittels Bewertungen unter die Lupe genommen werden. In den meisten Fällen können Beamer im Internet zu weitaus günstigeren Preisen als im Laden gekauft werden.

Den Beamer optimal einstellen

Nachdem Sie Ihren Wunsch-Beamer gekauft und sich auch gleich eine passende Leinwand installiert haben, stehen Sie vor einem weiteren Problem. Wie wird ein Beamer optimal eingestellt?
Zunächst kommt es auf den Standort des Beamers an. Soll dieser auf einem separaten Tisch aufgestellt werden oder doch lieber an der Decke montiert werden? Beide Varianten bieten Vor- und Nachteile. Nicht jeder kann an seiner Zimmerdecke eine solche Installation vornehmen. Da ist es einfacher, den Beamer separat aufzustellen. Einige Wohnzimmertische bieten ein praktisches Fach, von dem aus der Videoprojektor leicht schräg nach oben auf eine Leinwand sein Bild wiedergeben kann. Profis werden natürlich ganz klar versuchen, den Projektor an der Decke zu montieren.

Mein Bild passt nicht auf die Leinwand!

Etliche Kunden kennen das Problem, das sie nach der Aufstellung ihres Videoprojektors Probleme mit der Bilddarstellung haben. Entweder ist das Wiedergabebild größer die Leinwand, viel zu klein, verzerrt oder auf einer Seite schief. Die Ausrichtung und derAbstand spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Möchten Sie ein echtes Kino-Feeling haben, so muss die Leinwand halb so breit sein, wie Ihre Sitzfläche von ihr entfernt ist. Sitzen Sie beispielsweise fünf Meter von ihr entfernt, dann sollte sie idealerweise 2,50 m breit sein. Ist das Bild hierbei wesentlich größer oder Sie sitzen viel zu nahe davor, kann das Wiedergabebild unscharf wirken. Bei einer Breite von 2,50 m sollte auch Ihr Beamer in einem Abstand von 2,80 bis 4 m von der Leinwand entfernt stehen. Diese Werte sind jedoch abhängig von der Zoom-Einstellung des Objektivs.

Der Beamer wird vorbereitet

beamer-linseDie nachfolgenden Tipps sollten Sie beherzigen, um eine ausreichend gute Wiedergabequalität zu erreichen:
1. Zunächst sollten Sie die Leinwand absolut gerade auszurichten. Nehmen Sie hierbei eine Wasserwaage zur Hand. Danach stellen Sie Ihren Beamer in der Mitte waagerecht vor die Leinwand.

2. Schließen Sie nun Ihren Beamer an die Steckdose an und schalten ihn ein. Vergessen Sie dabei nicht, den Objektiv-Schutzdeckel abzunehmen. Sie werden lachen, aber schon viele Kunden haben ihren Videoprojektor reklamiert, ohne zu wissen, dass dieser Deckel vorher abzunehmen ist. Nach wenigen Sekunden erscheint auf der Leinwand ein herstellerbezogenes Bild, welches Sie über den vorderen Objektiv-Zoom-Ring scharfstellen können.

3. Mithilfe der mitgelieferten Fernbedienung des Beamers können Sie nun das Hauptmenü aufrufen. Suchen Sie hier unter den Bildeinstellungen die so genannte Keystone-Korrektur bz.w Trapezkorrektur. Diese sollten Sie auf neutral einstellen, was üblicherweise durch einen optischen Schiebebalken repräsentiert wird. Für eine Erstausrichtung drehen Sie die Füße des Beamers komplett in das Gehäuse ein.

4. Anschließend nutzen Sie das Rädchen in Objektivnähe, um den Lensshift mittig einstellen zu können. Dies erfordert ein wenig Übung, wobei die Mittelposition durch Drehen in beide Richtungen ungefähr geschätzt werden kann.

Den Zoom richtig einstellen

Über das eingebaute Zoom-Objektiv des Beamers kann auf einfache Weise das projizierte Bild auf der Leinwand eingestellt werden. Dieses besondere objektiv hat den Vorteil, dass Sie Ihren Beamer abstandsmäßig nicht zur Leinwand hin näher heran stellen oder weiter entfernt stellen müssen.

Für normale Wohnzimmer sollte ein durchschnittlicher Abstand zwischen dem Video Projekte und der Leinwand rund 3 bis 3,50 m betragen. Die hier in unserem Beamer Test 2017 vorgestellten Modelle können hierfür alle uneingeschränkt genutzt werden.

Wir stellen den Lensshift ein

Der Lensshift hat bei einem Beamer eine besondere Bedeutung. Wenn wir beispielsweise den Videoprojektor seitlich oder in der Höhe versetzt zur Projektionsfläche aufstellen, wird über den Lensshift das Bild ohne weiteren Qualitätsverlust mittig auf der Leinwanddargestellt. Die Einstellung vom Lensshift erfolgt über einen kleinen Joystick oder über Räder, die sich in Objektivnähe befinden.

Viele moderne Beamer sind von sich aus schon so konstruiert, dass ihr Projektionsbild leicht vertikal nach oben abgestrahlt wird. Auf diese Weise können Sie den Beamer bequem auf einen Tisch stellen und über ihn hinweg sehen. Das Wiedergabebild wird dennoch bei Ihnen in Augenhöhe dargestellt. Aufpassen sollten Sie lediglich bei der Entfernung des Aufstellungsortes. Je weiter der Videoprojektor von der Leinwand entfernt ist, desto höher wandert auch das Bild.

Verzerrte Bilder über die Trapezkorrektur richtig darstellen

beamer-zoomWenn Sie beispielsweise einen Beamer nicht mittig vor Ihre Leinwand stellen können und dieser beispielsweise sein Projektionsbild von schräg nach oben auf die Leinwand wirft, kann es zu Bildverzerrungen kommen. Dabei ist häufig das Bild oben breiter als unten. Es sieht trapezförmig aus.

Über das Bildeinstellungsmenü finden Sie die Keystone-Korrektur. Diese kann manuell über integrierte Tasten am Beamer oder über die Fernbedienung eingestellt werden. Sind die dargestellten Bilder oben oder unten breiter bzw. schmaler, sprechen wir von einervertikalen Trapezkorrektur. Sind die Bilder links oder rechts unterschiedlich hoch, dann handelt es sich um eine horizontale Trapezkorrektur.

Bei einer solchen Korrektur verkleinert sich das Wiedergabebild ein wenig, so dass Sie es über die Zoom-Einstellung am Objektiv wieder auf die gewünschte Größe bringen können. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass durch eine solche Einstellung die Bildschärfe ein wenig abnimmt. Von daher empfehlen wir Ihnen, dass Sie Ihren Beamer nach Möglichkeit parallel zur Leinwand aufstellen sollten.

Farbe und Schärfe einstellen

Lassen Sie zunächst Ihren Beamer ein paar Minuten warmlaufen, bis sich die Lampe auf ihre Betriebstemperatur und –helligkeit eingestellt hat. Beim Erstbetrieb können die Farben zunächst etwas unnatürlich wirken. Wie bereits zuvor erklärt, setzt sich bei Beamern das Videobild aus den drei Grundfarben Blau, Grün und Rot zusammen. Diese Farben lassen sich je nach Modell auch einzeln einstellen. Die Werte verändern wir nur in kleinen Schritten, so dass wir die Auswirkungen direkt kontrollieren können. Eine stark sättigende Farbeinstellung führt wiederum zu stark unnatürlich wirkenden Bildern.

Im Internet können von einigen Herstellern kostenlose Testdateien oder gar Test-DVDsbestellt werden, mit denen wir das Bild anhand von Farbbalken etwas genauer einstellen können. Aber auch ohne diese Hilfe gelingt uns eine sehr gute Farbabstimmung. Zu diesem Zweck sollten wir lediglich eine echte Schwarz-Weiß-Wiedergabe nutzen. Hierbei fällt uns am ehesten ein möglicher Farbstich auf.

Falls wir anstelle einer Leinwand eine Wand als Projektionsfläche nutzen, können wir mithilfe der Farbeinstellung den Hintergrund präzise anpassen. Dies ist immer dann erforderlich, wenn unsere Wand nicht ganz weiß ist. Enthält die Projektionsfläche eine leicht gelbe Tönung, dann müssen wir die Farben Rot und Grün etwas reduzieren. Hierdurch kompensieren wir das Gelb der Projektionswand.

Jetzt wird noch die Schärfe reguliert

beamer-eagleDie Bildschärfe eines Beamers wird direkt am Objektiv reguliert. Wichtig ist, dass wir darauf achten, dass wir die gesamte Projektionsfläche scharf sehen können. Wer die Möglichkeit hat, greift hierbei auf die Darstellung eines geometrischen Musters zurück. Bei den vorgenannten Test-DVDs gibt es hier verschiedene Gitternetzlinien auf schwarzem Hintergrund, die wir nutzen können.

Alle Gitternetzlinien sollten gleich groß sein. Des Weiteren sollte natürlich das dargestellte Gitternetz nicht verschwommen wirken. Hier ist eine besondere Feineinstellung notwendig.

Einige moderne Videoprojektoren besitzen auch eine automatische Schärferegulierung. Hierbei wird das Bild über einen Steuerungselektronik scharf eingestellt. Nicht immer können wir uns jedoch auf eine solche Automatik verlassen, da mitunter durch eineSchärfeanhebung auch Geisterbilder sichtbar werden. Senkt die Automatik die Schärfeeinstellung ab, können die Bilder aber auch weich und verwaschen wirken. Ein manuelles Nachjustieren ist auch hier immer noch erforderlich. Bei unseren Beamer Vergleichssieger können Sie die Schärfe sowohl automatisch als auch manuell verändern.

Nach all diesen Einstellungen können Sie sich zurücklehnen und Ihren ersten Spielfilm über Ihren eigenen Beamer genießen.

Nützliches Zubehör für einen Beamer

Mit einem guten Beamer alleine kann noch kein tolles Kino-Feeling erreicht werden. Vielmehr sollten wir auch einen Blick auf praktisches und nützliches Zubehör legen. Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Beispiele an die Hand geben.

Die Videoleinwand

beamer-6Unverzichtbar für eine hervorragende Videodarstellung ist eine gute Leinwand. Wenn Sie sich eine solche zulegen möchten, sollten Sie ein Modell im Format 16:9 bevorzugen. Die meisten Blockbuster kommen in diesem Format erst richtig zur Geltung.

Des Weiteren spielt der Gain-Faktor eine wichtige Rolle. Dieser Faktor steht für die Reflexionseigenschaften einer Leinwand. Üblicherweise sollte dieser zwischen 1 und 1,2 liegen. Wer sich eine Leinwand genau betrachtet, wird feststellen, dass diese mit einer leichten Körnung versehen ist, die aus dieser Reflexionsschicht besteht.

Neben den stationären Leinwänden, die an der Wand oder unter der Decke platziert werden, sind mobile Leinwände mit einem Stativ oder seitlichen Ständern versehen. Diese sind die ideale Wahl, wenn wir unseren Beamer auch unterwegs nutzen möchten. Bei den stationären Leinwänden garantieren die eingerahmten Modelle auch über eine lange Zeit, dass die Projektionsfläche plan und eben bleibt.

Das Soundsystem

Was nützt das schönste Bild, wenn der Sound miserabel ist. Aus diesem Grund kann für einen hochwertigen Kinogenuss nur eine leistungsstarke Surround-Anlage empfohlen werden. Durch die richtige Verteilung der Lautsprecherboxen und eines Bass-Tieftöners (Subwoofer) haben Sie den Eindruck, mitten im Filmgeschehen zu sein.

Moderne Surround-Anlagen werden teilweise sogar mit einer kabellosen Verbindung angeboten. Achten Sie darauf, dass der DVD- oder Bluray-Player ebenfalls über eine solche Wifi-Anbindung verfügt. Je nach Beamer-Modell lässt sich die Bildübertragung ebenfalls per Wifi übertragen.

3D-Brillen

beamer-3d-brilleImmer häufiger werden Kinofilme in 3D angeboten. In Verbindung mit einem 3D-fähigen Bluray-Player und einem 3D-fähigen Beamer können diese Filme auch daheim betrachtet werden. Um diese Darbietungen hautnah miterleben zu können, empfehlen wir eine 3D-Brille, die über entsprechende Polarisationsfilter verfügt. 3D-Shutter-Brillen werden in vielen verschiedenen Ausführungen angeboten. Teilweise sind sie bereits im Lieferumfang eines 3D-Beamers enthalten.

Transportkoffer

Viele Beamer werden mobil eingesetzt. Dabei muss es sich nicht nur um die kompakten LED-Modelle handeln. Um einen sicheren Transport zu gewährleisten, empfehlen wir für einen Beamer einen stabilen Transportkoffer oder eine gepolsterte Transporttasche zu verwenden. Diese Koffer sind genau auf die Gehäuseabmessungen ausgelegt und halten auch arge Stöße sowie Schmutz und Feuchtigkeit fern.

Visualisierer

Speziell für den kabelgebundenen, aber auch drahtlosen Anschluss an einen Beamer, bieten einige Hersteller einen sogenannten Dokumenten-Visualisierer an. Hierbei handelt es sich um eine kleine Kamera, die Dokumente und Bilder abscannt und diese dann an den Beamer weiterleitet. Auf diese Weise können zum Beispiel Geschäftsberichte direkt auf einer Leinwand präsentiert werden. Das Prinzip ähnelt einem traditionellen Tageslichtprojektor.

Die nützlichen kleinen Helfer

Um die in unserem Beamer Test vorgestellten Modelle zuverlässig betreiben zu können, gibt es von zahlreichen Fremdanbietern entsprechende Projektionstische, die individuell in der Höhe verstellt werden können. Des Weiteren werden für eine Deckenmontage aber auch zahlreiche Deckenbefestigungen angeboten, so dass ein Beamer sicher dort fixiert werden kann.

Für die Reinigung und Pflege eines Beamers bieten Fremdfirmen zahlreiche Produkte an. Insoweit möchten wir die Linsenreinigungstücher und Gehäusepflegetücher hier ebenfalls erwähnen.

Ebenfalls beliebt sind sogenannte Wireless-Dongles, die direkt in den USB-Port eines Beamers eingesteckt werden können. Sie ermöglichen die drahtlose Datenübertragung zwischen einem PC und dem Beamer. Aber auch Videoinhalten lassen sich somit drahtlos übertragen.

Mithilfe eines optionalen MHL-Adapters, der direkt am HDMI-Eingang eines Beamers angeschlossen wird, ist es möglich, ein Smartphone mit dem Beamer zu verbinden. Hierbei wird sogar eine Full-HD-Qualität erreicht. Über einen solchen Adapter können die Display-Inhalte eines Smartphones direkt über einen Beamer auf eine Leinwand projiziert werden.

Schließlich gibt es noch spezielle Fernbedienungen, die die Original-Fernsteuerung eines Beamers ersetzt und zusätzlich für Präsentationszwecke noch einen Laser-Pointer enthält. Für den privaten Einsatz sind diese Präsentationshilfe jedoch weniger von Interesse.

Statistiken, Zahlen, Daten und Fakten rund um den Beamer

Für unseren Beamer Test möchten wir hier noch ein paar grundlegende Statistiken offenlegen, die vielleicht von Interesse sind.

Anhand der Quelle des Statistikportals Statista konnten wir feststellen, dass dasKaufinteresse für einen Beamer in den letzten Jahren leicht angestiegen ist. Interessierten sich im Jahr 2017 rund 2,09 Millionen Kunden für einen Beamer, wo waren es im Jahr 2017 schon 2,16 Millionen. Interessant ist auch, dass 2017 etwa 4,05 Millionen Besitzer eines Beamers waren, während es im Jahr 2017 rund 4,11 Millionen waren.

Zu den interessanten Daten heutiger Beamer gehört auch die ungefähre Lebensdauer der eingebauten Leuchtmittel. Die längste Lebensdauer erreichen LED-Beamer mit wenigstens 20.000 Stunden. Die Lampen von LCD- und DLP-Beamern halten in der Regel zwischen 1.000 und 5.000 Stunden.

Der Zweitplazierte in unserem Beamer-Test

Wir möchten in unserem Beamer Test noch auf das Projektionsverhältnis eingehen. Beim Betrieb eines Beamers ist es wichtig, welchen Abstand dieser zur Projektionsfläche einnimmt. Mit einer Verkleinerung des Abstandes verkleinert sich auch das darzustellende Bild, bei einer Vergrößerung wird dagegen das Bild größer abgebildet. Um das Projektionsverhältnis zu bestimmen, werden folgende Formeln benötigt:

Format 16:9:

  • Brennweite des Objektiv in cm / Chipgröße x 1,15

Format 4:3:

  • Brennweite des Objektiv in cm / Chipgröße x 1,25

Alternativen zum Beamer

Für eine professionelle Großbilddarstellung für Filmvorführungen oder Präsentationen gibt es aber auch interessante Alternativen zu einem Beamer, die wir hier abschließend erwähnen möchten. Gleich vorweg möchten wir aber aus eigenen Erfahrungen mitteilen, dass ein richtiges Kinofeeling erst mit einem Beamer aufkommen kann.

Die Large Format Displays

Large Format Displays, kurz LFDs, sind großformatige Flachbildschirme, die in Schulen, an Universitäten, aber auch in Konferenzräumen zur Präsentation eingesetzt werden. Sie werden immer häufiger als herkömmliche Beamer eingesetzt. Momentan sind diese Displays aber noch sehr teuer in der Anschaffung und lohnen sich daher kaum für den privaten Einsatz. Dennoch möchten wir kurz auf die Vorteile eingehen.

  • LFDs erzeugen auch bei Gegenlicht eine gestochen scharfe Darstellung,
  • bei Vorträgen wird der Redner nicht geblendet,
  • durch diese Hintergrunddarstellung können vorbeilaufende Personen keine störenden Schatten mehr werfen,
  • es gibt keine Störgeräusche durch Lüfter,
  • LFDs sind sofort einsatzbereit und müssen nach dem Ausschalten auch nicht nachlaufen,
  • die Diplays sind wartungsfrei, so dass ein Lampenwechsel entfällt,
  • LFDs sind energiesparender,
  • es wird kaum Abstrahlwärme erzeugt,
  • das Design ähnelt einem modernen Flachbildfernseher,
  • im Gegensatz zu einer aufwändigen Deckenmontage eines Beamers, muss ein LFD lediglich an der Wand befestigt werden und
  • es gibt sogar Modelle mit moderne Touchscreen-Technologie, so dass LFDs gleichfalls auch die alte Schultafel ersetzen können.

Moderne Plasma-, LCD- oder LED-Flachbildfernseher

beamer-plasma-tvNicht unerwähnt bleiben sollen die heutigen Flachbildfernseher mit Mindestgrößen von 50 Zoll. Mittlerweile gibt es aber auch schon Modelle mit 110 Zoll Größe, die eine Bildschirmdiagonale von 2,5 m aufweisen. Sie bieten Ultra-Full-HD- Auflösung, bei der die einzelnen Pixel auf der Bildfläche so gut wie nicht mehr zu erkennen sind.

Generell überzeugen die heutigen Flachbildfernseher mit einer sehr guten Farbbrillanz und Schärfe. Unabhängig davon haben die einzelnen Techniken, wie Plasma, LCD und LED gewissen Vor- und Nachteile. Ein Hauptgrund, der für einen Flachbildfernseher spricht, ist natürlich der mittlerweile günstige Anschaffungspreis.

Rückprojektoren

Rückprojektoren bieten eine Bildschirmdiagonale von rund einem Meter. Die Geräte zeichnen sich durch ein sehr schweres Gewicht aus. Grund hierfür ist, dass im voluminösen Gerätefuß ein Videoprojektor integriert ist. Dieser projiziert sein Bild über Spiegel auf eine Mattscheibe. Rückprojektoren sind heute nicht mehr zu empfehlen, da sie starke Einbußen in Bezug auf Farbbrillanz, Kontrast und Schärfe aufweisen.

Weiterführende Links

Wem die vorgenannten Informationen noch nicht ausreichen, kann sich auf nachfolgenden Webseiten noch eingehend über Videoprojektoren informieren. Vielleicht wird hier ja noch die eine oder andere Frage beantwortet, die wir in unserem Beamer Test 2017 noch nicht beantwortet haben.

Einen Überblick über Arten und Funktionsweise eines Beamers bietet
https://de.wikipedia.org/wiki/Videoprojektor

Die Funktionsweise eines Beamers einfach erklärt bietet
http://praxistipps.chip.de/wie-funktioniert-ein-beamer-einfach-erklaert_40906

Hintergrundinformationen zum Beamer erklärt
http://www.netzwelt.de/news/78574-dlp-lcd-lcos-hintergrundwissen-beamertechnik.html

DLP-Beamer werden hier erklärt
http://www.beamerstation.de/dlp-technik.html

Beamer und Leinwand richtig einrichten erklärt
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/heimkino-projektor-beamer-leinwand-grundlagen-1940689.html

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