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Beamer Test 2018 • Die 25 besten Beamer im Vergleich

Der Beamer wird mittlerweile nicht nur für Präsentationen genutzt, sondern erfreut auch Nutzer daheim. Unser Team hat zahllose Tests im Internet überprüft, um eine Bestenliste erstellen zu können, die auch Wertungen für Lichtstrom, Auflösung, Gewicht und einiges mehr ermöglicht.

Beamer Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  Epson EH-TW6700 Projektor (Full HD, 3000 Lumen, 70.000:1 Kontrast, 3D, 1,6x fach Zoom) BenQ TH683 Full HD 3D DLP-Projektor (144Hz Triple Flash Beamer, 1920x1080 Pixel, Kontrast 10.000:1, 3200 ANSI Lumen, Football Mode, MHL, HDMI, 1,3x Zoom) weiß BenQ TH530 Full HD 3D DLP-Projektor (Beamer mit 1920x1080 Pixel, Kontrast 10.000:1, 3200 ANSI Lumen, HDMI, 1,1x Zoom) weiß Epson EB-U04 LCD Projektor (Full HD 1080p, 3.000 Lumen, 15.000:1 Kontrast) BenQ TW529 DLP-Projektor (Beamer mit 3D über HDMI, WXGA, 1280 x 800 Pixel, 3300 ANSI-Lumen, Kontrast 13000:1, VGA, Smart Eco) weiß
  Epson EH-TW6700 BenQ TH683 DLP-Projektor BenQ TH530 Epson EB-U04 LG PW1000G LED Beamer WOWOTO DLP Mini Beamer Acer H6512BD DLP Beamer BenQ TW529 Optoma H183X DLP Beamer Asus E1 ZenBeam Premium LED-Beamer RAGU 720P HD LCD Beamer Konomio LCD Beamer 3300 Lumen TOUMEI C800 Mini Mobile Beamer ELEPHAS 720P HD LED Beamer LESHP 3200 Lumen Full HD LCD Beamer DBPOWER RD819 LCD Beamer TENKER-Heimkino-Mini-5-0-LCD-Beamer POYANK P-18 LCD Beamer GooDee 1800 Lumens Mini Beamer QKK 2200 Lumens LCD Beamer DR.Q 1800 Lumens Beamer ABOX T22 LED Beamer WONNIE Mini Beamer 1800 Lumen RAGU Z400 Mini LED Beamer Blusmart LED-9400 Mini Heimbeamer
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Bewertung 1,0 1,7 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 2,5 1,8 1,9 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 2,9 3,0 3,1 3,2 3,3 3,5
Marke

Epson

BenQ

BenQ

Epson

LG

WOWOTO

Acer

BenQ

Optoma

Asus

RAGU

Konomio

TOUMEI

ELEPHAS

LESHP

DBPOWER

TENKER

POYANK

GooDee

QKK

DR.Q

ABOX

WONNIE

RAGU

Blusmart

Artikelabmessungen

30,4 x 41 x 15,7 cm

22 x 37 x 10 cm

22 x 37 x 10 cm

29,7 x 24,4 x 7,7 cm

23 x 16 x 5,3 cm

25,4 x 20,3 x 5,3 cm

40 x 29 x 16 cm

28,3 x 22,2 x 9,5 cm

29,8 x 23 x 9,6 cm

8,3 x 11 x 2,9 cm

38 x 26 x 16 cm

32 x 26 x 12 cm

15,8 x 8 x 1,8 cm

26,5 x 40 x 14,5 cm

33,3 x 25 x 12 cm

34,2 x 33,6 x 17,4 cm

12,2 x 11 x 6,1 mm

19 x 12 x 5,8 cm

14,6 x 22,8 x 8 cm

19 x 17 x 5 cm

19,8 x 15,3 x 6,9 cm

22 x 18 x 17 cm

20,5 x 15 x 9 cm

32 x 21 x 12 cm

31 x 19 x 11 cm

Gewicht

7 kg

3 kg

2 kg

2,6 kg

1,16 Kg

500 g

2,73 Kg

1,9 kg

2,17 Kg

308 g

3 Kg

3,5 Kg

256 g

2,2 Kg

2,98 Kg

3,94 Kg

2,74 Kg

1,48 Kg

1 Kg

962 g

862 g

1,6 Kg

1 Kg

1,4 Kg

1,2 Kg

Technologie

7 kg

DLP

DLP

3LCD

LED

DLP

DLP

DLP

DLP

DLP / LED

LCD

LCD

LED

LED

LED / LCD

LCD

LCD

LCD

LED

LCD

LCD

LED

LED

LED

LED

Farb-/Weißhelligkeit

3.000 ANSI Lumen

3.200 ANSI Lumen

3.200 ANSI Lumen

3.000 ANSI Lumen

1.000 ANSI Lumen

3.500 ANSI Lumen

3.400 ANSI Lumen

3.300 ANSI Lumen

3.200 ANSI Lumen

150 ANSI Lumen

320 ANSI Lumen

3.300 ANSI Lumen

100 ANSI Lumen

3.300 ANSI Lumen

3.200 ANSI Lumen

3.200 ANSI Lumen

2.400 ANSI Lumen

2.000 ANSI Lumen

1.800 ANSI Lumen

2.200 ANSI Lumen

1.800 ANSI Lumen

2.200 ANSI Lumen

1.800 ANSI Lumen

160 ANSI Lumen

2000 ANSI Lumen

Auflösung

1920 x 1080 Pixel

1920 x 1080 Pixel

1920 x 1080 Pixel

1920 x 1080 Pixel

1.000 ANSI Lumen

3.500 ANSI Lumen

1920 x 1080 Pixel

3.300 ANSI Lumen

3.200 ANSI Lumen

854 x 480 Pixel

1280 x 800 Pixel

3.300 ANSI Lumen

1280 x 800 Pixel

3.300 ANSI Lumen

3.200 ANSI Lumen

3.200 ANSI Lumen

800×480, unterstützt 1080p

800×480, unterstützt 1080p

1.800 ANSI Lumen

800×480, unterstützt 1080p

800×480, unterstützt 1080p

800×480, unterstützt 1080p

800×480, unterstützt 1080p

800×480, unterstützt 1080p

800×480, unterstützt 1080p

Kontrastverhältnis

70.000:1

10.000:1

10.000:1

15.000:1

100.000:1

2000:1

20.000:1

13.000:1

25.000:1

3500:1

3000:1

3000: 1

k.A.

2000: 1

3000:1

1.500: 1

2000:1

2000:1

1000: 1

2000:1

2000:1

2000: 1

3000: 1

1000:1

2000: 1

Lampenlebensdauer (Eco-Mode)

5.000 Std.

7.000 Std.

6.500 Std.

10.000 Std.

30.000 Std.

20.000 Stunden

6.000 Std.

10.000 Std.

8.000 Std.

30.000 Std.

k.A.

40.000 Std.

30.000 Std.

50.000 Std.

20.000 Std.

50.000 Std.

50.000 Std.

k.A.

30.000 Std.

50.000 Std.

40.000 Std.

50.000 Std.

30.000 Std.

50.000 Std.

50.000 Std.

Lampenlebensdauer (Normalmodus)

5.000 Std.

7.000 Std.

6.500 Std.

5.000 Std.

k.A.

k.A.

6.000 Std.

4.500 Std.

8.000 Std.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

50.000 Std.

k.A.

Lampenleistung

250 Watt

210 Watt

196 Watt

200 Watt

70 Watt

k.A.

203 Watt

190 Watt

k.A.

24 Watt

k.A.

155 Watt

17 Watt

k.A.

155 Watt

140 Watt

100 Watt

k.A.

k.A.

k.A.

50 Watt

50 Watt

50 Watt

k.A.

k.A.

Projektionsverhältnis / Bildseitenverhältnis

1,32 – 2,15 :1

1,15 – 1,50 :1

1,47 – 1,62 :1

1,38 – 1,68 :1

16:10

16:10 / 16:9 / 4:3

1,4 :1

1,55 – 1,7 :1

16:10 nativ, 16:9/4:3 kompatibel

16:9

4: 3 / 16: 9

4: 3 / 16: 9

k.A.

k.A.

155 Watt

4: 3 / 16: 9

4:3 / 16:9

4: 3 / 16: 9

k.A.

4: 3 / 16: 9

4: 3 / 16: 9

4: 3 / 16: 9

4: 3 / 16: 9

1,4 : 1 / 16: 9

1,38:1

Mit 3D ja ja ja nein ja ja ja ja ja nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein
Besonderheiten
  • Gestochen scharfe Auflösung
  • Herausragendes Sound-Erlebnis
  • Football Picture Mode
  • Football Sound Mode
  • Intuitives User Interface und verbesserte Quellenerkennung
  • Gestochene Schärfe mit Ultra-Lesbarkeit
  • Zeitlose Bildqualität
  • SmartEco-Technologie für einen grünen Daumen
Verarbeitung
Funktionen
Handhabung & Komfort
Preis- / Leistung
Produktbericht   Produktbericht           Produktbericht                                  
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Videoprojektionen erfreuen sich großer Beliebtheit und stellen heute eine interessante Alternative gegenüber Großbild-Fernsehern dar. Auf dem Markt werden täglich neue Modelle vorgestellt, so dass es für den Kunden gar nicht so einfach ist, hier das passende Modell zu finden.

Expertentesten möchte Ihnen mit unserem Vergleich 2018 ein wenig zur Seite stehen und Ihnen nicht nur die Testsieger aus externen Tests vorstellen, sondern auch die Bauweise und Funktionsweise näherbringen. Ein guter Beamer ist die Grundvoraussetzung für ein unbeschwertes Heimkinoerlebnis.

Was ist ein Beamer?

beamer-3Schon in früheren Zeiten haben wir gemütliche Dia-Abende verbracht. Um diese Diapositive auf einer Leinwand betrachten zu können, wurden Diaprojektoren verwendet, die das Bild großformatig auf eine Leinwand werfen konnten. Ausgehend dieser Technik wurden die ersten Videoprojektoren entwickelt.

Mit diesen Projektoren, die umgangssprachlich auch als Beamer bekannt geworden sind, können sowohl stehende als auch bewegte Bilder vergrößert auf einer Leinwand dargestellt werden. Das Wort Beamer ist ein Pseudonym, welches sich vom englischen beam für Strahl oder Werferableitet.

Beamer werden gerne als Fernsehersatz verwendet. Besonders praktisch sind diese Projektoren, um einen Kinofilm für mehrere Personen auf einer Leinwand darzustellen. Heimkino-Nutzer können hierdurch ein echtes Kinofeeling erreichen.

Meistens werden diese Geräte noch mit einem ausgeklügelten Heimkino-Surround-System kombiniert, so dass neben einem Großbild auch ein perfekter Sound gewährleistet wird.

Videoprojektoren können die unterschiedlichsten Eingangsquellen verarbeiten. Wir sind mit ihnen in der Lage, ein laufendes Fernsehprogramm zu projizieren, aber auch einen Film von einem DVD- oder Blu-ray Player abzuspielen. Darüber hinaus können wir aber auch einen PC, ein Notebook oder ein anderes multimediales Endgerät anschließen, um den Bildschirm auf einer Leinwand zu spiegeln.

Dies wird gerne zu Präsentationszwecken im Businessbereich oder in der Schule / Uni verwendet. Wir können aber auch über den integrierten USB-Port einen einfachen USB-Speicherstick mit verschiedenen Filmdateien einstecken und diese über den Beamer abspielen. Die Einsatzzwecke sind sehr weitreichend.

Wer sich für einen solchen Videoprojektor interessiert, der findet funktionale Hochleistungsprojektoren für den stationären Einsatz, aber auch mobile Kleingeräte für Präsentationen.

Die Geschichte des Beamers

beamer-laterna-magicaDer erste Beamer wurde bereits im 17. Jahrhundert gebaut. Hierbei handelt es sich um die berühmte Laterna Magica, die zwar keine bewegten Bilder darstellen konnten, jedoch schon seinerzeit mit Bildvorträgen das Publikum ins Staunen versetzte.

Entwickelt wurde diese Laterne von einem Jesuitenpater mit Namen Athanasius Kircher, der 1671 die physikalischen Gesetze der Projektion in seinem Werk Ars magna lucis et umbraeniederschrieb. Hier ist auch eine Zeichnung der vorgenannten Laterna Magica zu finden.

Ihren Erfolg feierte sie vornehmlich auf Jahrmärkten. Dabei wurden lebensgroße Darstellungen von Akrobaten oder Clowns auf bewegten Glasbildern vorgestellt. Später wurden auch Expeditions- und Reisebilder hierüber dem Publikum präsentiert.

Später gab es auch kleinere Modelle für den Hausgebrauch. Die Laterna Magica diente in vornehmen Häusern den Kindern als Bildungshilfe. Als Lichtquelle diente ein flackerndes Öllicht, welches Bilder von Tieren, Pflanzen und anderen interessanten Wissensbereichen über die Laterne darstellte.

Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Öllampen durch Kalk- oder Gaslampen ersetzt. Hierdurch wurde die Projektionsleistung wesentlich erhöht, so dass die Lichtstärke ausreichte, um auch einem größeren Publikum diese Bilder vorstellen zu können.

Neben Schwarz-Weiß-Bildern wurden nun auch farbige Abbildungen präsentiert. Die kleinen bunten Bilder, die auf eine Glasplatte gemalt wurden, wirkten äußerst natürlich. Sie können als erste Diapositive betrachtet werden.

Die ersten Projektoren gab es Anfang des 20. Jahrhunderts.Die ersten Videoprojektoren, wie wir sie heute kennen, haben ihren Ursprung im sogenannten Eidophor-System. Dieses wurde in den 30er Jahren entwickelt und erstmals vor vielen tausend Zuschauern bei den Olympischen Sommerspielen in Berlin im Jahr 1936 vorgeführt.

Erstmals konnten die Zuschauer auf Groß-Leinwänden das sportliche Spektakel hautnah miterleben. Mit dem Eidophor-System war es erstmals möglich, Bewegtbilder darzustellen. Bereits in einem vorhergehenden Kapitel haben wir dieses System und dessen Funktionsprinzip vorgestellt.

Bis zum Ende der 80er Jahre wurde dieses Verfahren noch eingesetzt und wurde danach von den Röhrenprojektoren abgelöst. Sowohl beim Eidophor- als auch beim Röhren-System war für jede Grundfarbe (Rot, Grün und Blau) ein eigenes Projektionssystem mit Optik erforderlich. Abgelöst wurden die Röhren-Beamer durch die modernen DLP- bzw. LCD-Beamer.

Dank modernster Technik konnte die Bauweise komprimiert werden. Zudem wurde auch die Optik entsprechend angepasst, so dass die heutigen Geräte nicht mehr auf drei Objektive zurückgreifen müssen.

Die LED-Beamer sind eine Weiterentwicklung der DLP-Beamer. Bei diesem Beamer werden LED´s anstelle der Projektionslampe verwendet. Durch diese kann eine höhere Energieeffizienz erreicht werden, als bei Projektionslampe und zudem wird weniger Wärme erzeugt. Auch der Betrieb mit Akku ist bei den LED-Beamern möglich wodurch diese sogar in Handys eingebaut werden können. Derzeit gibt es bereits die ersten marktreifen Geräte.

LCoS-Beamer sind derzeit noch ziemlich neu auf dem Markt und kombinieren sowohl DLP als auch LCD miteinander.

beamer-ledDie Kristalle werden bei diesen Geräten aber nicht mehr durchleuchtet, sondern es befindet sich ein Spiegel dahinter. Dadurch entspricht die Technik der Projektion der eines DLP-Beamers. Hinter den Spiegelflächen befinden sich beim LCoS-Beamer Leitungen, welche die Bildfläche ansteuern.

Dadurch wird der sogenannte Fliegengittereffekt, welcher vom LCD-Beamer bekannt ist, reduziert. Diese Geräte liefern nicht nur ein sehr kompaktes Bild, sondern lassen sich zudem auch einfach aufbauen.

Für den professionellen Markt werden derzeit Laser-Beamer verwendet. Mit Hilfe eines modulierten und schnell abgelenkten Laserstrahls erfolgt der Aufbau des Bildes. Innerhalb von Picosekunden wird der Laserstrahl gepulst. Dabei wird das Bild immer zeilenweise auf die Leinwand projiziert.

Gefährdungen, welche durch den Laserstrahl erzeugt werden können, werden mit Hilfe von Sicherheitstechnik ausgeschlossen. Derzeit befindet sich diese Technik noch in der Weiterentwicklung, damit diese in den nächsten Jahren auch im privaten Bereich eingesetzt werden kann.

Aufbau & Funktionsweise eines Beamers

Beamer BenQ-W750-DLP-ProjektorWir möchten Sie nicht mit technischen Fachbegriffen erschrecken, jedoch halten wir es für wichtig, dass Sie sich ein Bild über den grundlegenden Aufbau eines Beamers machen können. Wie alle elektronischen Endgeräte, besteht auch ein Beamer aus verschiedenen Baugruppen.

Nachfolgend möchten wir den Aufbau und die Funktionsweise etwas näherbringen. Dabei lassen wir die veraltete Bauweise eines Röhrenprojektors hier außen vor. Wir stellen hier beispielhaft den Aufbau eines LCD-Projektors vor. Im nächsten Kapitel gehen wir dann auch auf die übrigen Bauarten ein.

Zum grundlegenden Aufbau gehören

  • die Leuchteinheit
  • die LCD-Einheit
  • die Kühlung
  • das Gehäuse
  • die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten
  • interne Lautsprecher

Die Leuchteinheit

beamer-7Als Leuchteinheit werden normale Halogen-Metalldampflampen verwendet, die eine Farbtemperatur von rund 5.200 Kelvin wiedergeben. Diese Lampen entsprechen der Helligkeit des Tageslichtes und können Farben originalgetreu darstellen. Vorteil ist, dass die Lampe mit ihrem weißen Licht das gesamte Farbspektrum erzeugen kann.

Über einen Reflektor als konkaver Spiegel wird der abgestrahlte Anteil des Lichts in Richtung einer optischen Achse abgelenkt. Anschließend gelangen die gebündelten Lichtstrahlen zu einer Kondensor-Linse, deren Aufgabe es ist, die erste Fresnel-Linse vor einer LCD-Einheit vollständig auszuleuchten.

Hierdurch wird das Wiedergabebild bis an die Ränder vollständig und gleichmäßig hell. Zwischen Kondensor-Linse und der ersten Fresnel-Linse befindet sich noch ein UV- bzw. IR-Filter, der den Ultraviolett- und Infrarot-Anteil des Lichts weitgehend reduziert.

Dieser unsichtbare Lichtanteil wird nicht benötigt, da er ehedem nicht sichtbar ist und nur die LCD-Einheit unnötig aufheizen würde.

Die LCD-Einheit

Die einfallenden Lichtstrahlen werden von der ersten Fresnel-Linse parallel ausgerichtet, so dass sie auf die LCD-Einheit im rechten Winkel treffen. Das LCD kann als Herzstück des Beamers bezeichnet werden, da hier auch das eigentliche Projektionsbild erzeugt wird. Es handelt sich dabei in aller Regel um eine transparente Flüssigkristallanzeige.

Dabei wird für jede Grundfarbe aber ein eigenes Display verwendet und über ein Spiegelsystem zu einem Bild zusammengefügt. Die Grundfarben eines Beamers sind übrigens Rot, Blau und Grün. Das Bild gelangt durch eine zweite Fresnel-Linse und trifft anschließend auf die Optik.

Die Optik eines Beamers

beamer-1Zur Optik gehört ein Oberflächenspiegel, der in einem 45 Grad-Winkel angeordnet ist. Dieser lenkt die Lichtstrahlen mit dem Projektionsbild zum Objektiv um. Der Umlenkspiegel hat den Vorteil, dass die Bauweise moderner Geräte recht kompakt gehalten bleibt.

Das Objektiv projiziert das von der LCD-Einheit produzierte Bild in entsprechender Vergrößerung auf die Leinwand. Die Fokussierung bzw. Scharfstellung kann entweder manuell oder motorgesteuert erfolgen.

Die Kühlung

Im Innern des Gerätes befinden sich mindestens zwei Lüfter, die für eine ausreichende Kühlung sorgen. Dies ist insbesondere wichtig, weil sich die Leuchteinheit schnell aufheizt. Leider sind bei günstigen Geräten die Lüfter recht laut und wirken für viele störend bei der Betrachtung. Teure Geräte setzen gedämpfte Lüftungssysteme ein.

Das Gehäuse

Beim Gehäuse präsentiert jeder Hersteller sein eigenes Design. Es besteht normalerweise aus Hartkunststoff und wird in verschiedenen Farben geliefert. Die beliebtesten Farbgebungen sind Silber, schwarz oder weiß.

An der Unterseite befinden sich rutschfeste Füße, die höhenverstellbar sind. Auf der Oberseite kann in den meisten Fällen eine Deckenmontage fixiert werden.

Die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten

Besonders wichtig ist die Rückseite eines jeden Projektors. Hier befinden sich unterschiedliche Anschlussmöglichkeiten. Wir können an einen Beamer einen

  • Fernseher zum Spiegeln des Fernsehbildes,
  • einen DVD- oder Bluray-Player,
  • einen PC oder ein Notebook,
  • ein Smartphone oder ein Tablet,
  • oder einen Speicherstick

anschließen. Hierfür sind die meisten Geräte mit

  • USB-Ports,
  • HDMI-Ports oder
  • Chinch-Anschlüssen

versehen, wobei häufig auch mehrere von einer Sorte dort zu finden sind.

beamer-5
Einige Beamer können aber auch drahtlos in ein Wifi-Netzwerk integriert werden. Schließlich dürfen der Netzanschluss und der Ein-Aus-Schalter nicht vergessen werden.

Darüber hinaus bieten die meisten Modelle hinter einer geschützten Abdeckung noch ein kleines Bedienpanel, über welches

  • Helligkeit und Kontrast,
  • vertikale und horizontale Trapezkorrektur,
  • Objektivzoom und
  • Eingangsquellen

verwaltet werden. Diese Funktionen können aber auch über die mitgelieferte Fernbedienung eingestellt werden.

Interne Lautsprecher

Viele moderne Modelle besitzen von sich aus ein Lautsprecherpaar mit einer Leistung zwischen 5 und 20 Watt. Auch wenn sie hiermit kein Surround-Kinosystem ersetzen können, sorgen diese kleinen Stereo-Lautsprecher doch für ein beeindruckendes Klangbild.

Welche Beamertypen gibt es und welche Vor- und Nachteile haben diese?

Wie wir gleich sehen werden, ist ein Beamer nicht gleich Beamer. Auf dem Markt sind viele verschiedene Typen zu finden. Wir möchten hier die bekanntesten Vertreter vorstellen und somit ein wenig Klarheit im Dschungel der Fachbezeichnungen bringen. Es werden nachfolgende Videoprojektoren unterschieden:

  • DLP-Projektor,
  • LED-Projektor,
  • Röhren-Projektor,
  • Eidophor-System,
  • LCD-Projektor,
  • LCoS-Projektor und
  • Laser-Projektor.

Der DLP-Projektor

beamer-dlpDas momentan größte Angebot stellen die sogenannten DLP-Beamer dar. Die Abkürzung DLP steht für Digital Light Processing. Wie bereits oben dargelegt, bildet der Bildwandler das Herzstück eines Beamers. Bei einem DLP-Projektor kommt ein DMD zum Einsatz. Dieses Digital Micromirror Device ist eine integrierte Schaltung, die für jeden darstellbaren Bildpunkt einen winzigen kippbaren Spiegel bereitstellt, der über einen elektrischen Impuls angesteuert wird. Durch ein gezieltes Ansteuern dieser Spiegel wird das Licht entweder in die Projektionsoptik geleitet oder direkt abgelenkt.

Wie bei einem dualen System können die Spiegel nur die beiden Zustände ein oder aus annehmen. Für diese Art der Bilderzeugung können Helligkeitsabstufungen nur durch ein sehr schnelles Umschalten (Pulsieren) der Kippspiegel erreicht werden. Dies wird dadurch erreicht, dass die Kippspiegel in einer Sekunde bis zu 5000 Mal umgeschaltet werden.

Recht interessant ist die Erzeugung eines Farbbildes aus nur zwei Zuständen. Die Hersteller von DLP-Projektoren verwenden hierfür ein schnell rotierendes Farbrad. Das DMD kann mithilfe dieses drehenden Farbrades alle drei Grundfarben nacheinander projizieren. Aktuelle DLP-Videoprojektoren verwenden ein Farbrad, welches sechs oder sieben einzelnen Farbsegmente besitzt. Hierdurch können die Farben noch präziser gemischt werden, was gleichzeitig zu einem besseren Bildergebnis führt.

Neben farbigen Segmenten setzen einige Hersteller bei neuen DLP-Beamern auch ein transparentes Segment in ihre Farbräder ein. Hierdurch soll sich die Lichtleistung bei der Wiedergabe von weißen Flächen wesentlich erhöhen. Nachteilig ist, dass ein separates transparentes Segment die Farblichtleistung insgesamt mildert. Auf sehr großen Projektionsflächen wird auf diese Weise eine schlechtere Farbwiedergabe erreicht.

Hochleistungs-DLP-Projektoren werden auch im Kino eingesetzt. Sie verfügen über drei separate DMD-Bildwandler und gleichen die vorgenannten Nachteile dadurch aus. Später kommen wir noch zu den LED-Beamern, die ihre Farbenelektronisch umschalten können. Das einzige Unternehmen, welches die DMD-Technologie momentan zur Verfügung stellt, ist das amerikanische Unternehmen Texas Instruments.

Vorteile der DLP-Beamer in einem Test

  • hohe Geschwindigkeit,
  • kein Nachleuchten des Bildes,
  • kein Einbrennen von Standbildern,
  • ein höherer Kontrast als bei einem LCD-Beamer,
  • Schwarz wird besonders kräftig wiedergegeben,
  • kaum Pixelartefakte und
  • weniger staubempfindlich als LCD-Projektoren, da die Optik gekapselt ist.
Nachteile der DLP-Beamer in einem Test
  • Regenbogeneffekt, bei nicht schnell laufendem Farbrad,
  • optimale Bildauflösung hängt von der eingebauten Spiegelmatrix ab,
  • einzelne Farben können flimmern,
  • nicht alle Farben werden originalgetreu wiedergegeben,
  • Farbräder mit Transparentsegment erreichen eine schlechtere Farblichtleistung, als LCD-Projektoren und
  • höhere Geräuschentwicklung durch Farbrad und Lüfter.

Der LED-Projektor

beamer-4In einem Beamer Test 2018 haben sich Testpersonen auch mit LED-Beamern befasst. Bei diesen Videoprojektoren wird das Bild immer noch über ein DLP-Element oder bei neueren Modellen über ein LCD erzeugt. Lediglich als Lichtquelle kommen LEDs zum Einsatz. LED steht übrigens für Light Emitting Diode und ist eines der beliebtesten Elektronikbauteile zur Signaldarstellung.

Die Lichtleistung von LEDs ist insbesondere im Grünbereich nicht besonders hoch. Hier erreicht die Licht-Wellenlänge lediglich zwischen 540 und 610 Nanometer. Aus diesem Grund werden LED-Beamer unter Kennern auch als hybride Produkte bezeichnet. Um ein kräftiges Grün zu erreichen, wird diese Farbe nicht mit einer LED, sondern mit einer Laserdiode dargestellt. Die Farben selbst werden durch ein sequenzielles Aufleuchten einer jeden einzelnen LED gebildet.

Viele LED-Videoprojektoren haben die bisherigen DLP-Beamer schon ersetzt. Sie sind wesentlich langlebiger und können auch mit sehr kleinen Abmessungen gebaut werden. LED-Beamer sind die ideale Lösung für mobile Einsätze, wenn es beispielsweise darum geht, einen Geschäftsvortrag bildlich zu unterstützen. Ein weiteres Plus gegenüber anderen Videoprojektoren ist die nur geringe Wärmeentwicklung während des Betriebes.

Vorteile der LED-Beamer in einem Test

  • LEDs haben eine höhere Energieeffizienz als andere Projektionslampen,
  • eine Kühlung wird nicht unbedingt benötigt,
  • LED-Beamer können wegen des geringeren Energiebedarfs auch mit einem Akku betrieben werden,
  • die Gehäuseabmessungen können minimalisiert werden,
  • die Lebensdauer von LEDs liegt bei rund 20.000 Stunden, herkömmliche Lampen erreichen 4.000 Stunden und
  • für die Farbdarstellung durch die LEDs wird ein Farbrad nicht benötigt.
Nachteile der LED-Beamer in einem Test
  • LCDs als Bildgeber erreichen nur mit fester Auflösugen eine befriedigende Bildqualität,
  • die Lichtleistung ist insgesamt geringer als bei anderen Videoprojektoren,
  • durch einen sogenannten Lichtstromrückgang der LEDs kann das darzustellende Bild stetig dunkler werden, so dass nur eine adaptive Stromerhöhung den Helligkeitsverlust wieder ausgleichen kann und Regenbogeneffekt, da die Grundfarben nacheinander projiziert werden.

Der Röhren-Projektor

Zu den ersten kommerziell vertriebenen Videoprojektoren gehörten die sogenannten Röhren-Projektoren. Für die Bilddarstellung verwenden diese Beamer die traditionellen Kathodenstrahlröhren. Diese Videoprojektoren waren noch sehr groß und schwer. Ihre Röhren waren auf eine sehr hohe Helligkeit ausgerichtet, damit auch eine ausreichende Projektion erfolgen konnte.

Optisch präsentierten sich die ersten Geräte mit drei Objektiven. Grund hierfür war, dass für eine Farbprojektion für jede Grundfarbe eine Kathodenstrahlröhre benötigt wurde. Jede Röhre verfügte daher auch über ein eigenes Objektiv. Durch eine Überlagerung der drei Projektionen konnte schließlich das Farbbild auf einer Leinwand betrachtet werden.

Die Helligkeit und Auflösung hängt von der Größe der verwendeten Kathodenstrahlröhre ab. Seinerzeit setzten sich die Größen 7, 8 und 9 Zoll für Projektionsröhren durch. Des Weiteren wurde in Bezug auf die beste Schärfedarstellung des Elektronenstrahls zwischen elektrostatisch (ES) und elektromagnetisch (EM) fokussierende Projektoren unterschieden.

Die 9-Zoll-Projektoren mit EM-Fokus sind auch heute noch im Einsatz. Sie werden bei teuren Flugsimulatoren und auch bei High-End-Heimkinoanlagen eingesetzt. Die Röhre hat also hier noch nicht ausgedient. Die 7- und 8-Zoll-Projektoren wurden dagegen häufig in den Rückprojektionsfernsehern eingesetzt. Heute sind nur noch selten gute gebrauchte Projektoren dieser Art zu finden.

Vorteile der Röhren-Beamer in einem Test

  • Röhren-Beamer können alle gängigen Auflösungen, wie NTSC, HD, Full-HD und 3D-Inhalte, darstellen,
  • die zeilenorientierte Darstellung der Röhren ist im Vergleich zu Pixeln wesentlich natürlicher,
  • es gibt keine Zeitverzögerung, so dass Videos mit Interlacing bzw. Zeilensprungverfahren problemlos wiedergegeben werden können,
  • die Röhren erzeugen selbst das benötigte Licht, so dass weitere Leuchtmittel überflüssig sind,
  • die Lebensdauer der Röhren liegt bei rund 10.000 Stunden und
  • Röhren erreichen gute Schwarzwerkte und hervorragende Kontraste bis 30.000:1.
Nachteile der Röhren-Beamer in einem Test
  • Röhren-Beamer besitzen nur eine geringe Gesamthelligkeit, so dass bei der Wiedergabe der Raum abgedunkelt sein muss,
  • die Kathodenstrahlröhren sind empfindlich gegenüber Einbrennen durch Standbilder und können an den betroffenen Stellen nachdunkeln,
  • die drei Farbröhren und Objektive müssen aufwändig eingestellt werden, so dass ein mobiler Einsatz in aller Regel ausfällt,
  • Röhren-Beamer zeichnen sich durch ein schweres Gewicht aus,
  • hoher Ghostingeffekt bei der 3D-Wiedergabe, da die Röhren eine lange Abklingzeit bestimmter Phosphorsorten aufweisen und
  • Geräte sind auch im gebrauchten Zustand heute noch sehr teuer.

Das Eidophor-System

Schon fast vergessen ist das sogenannte Eidophor-System. Es wurde im Jahr 1939 von Fritz Fischer, einem Ingenieur aus der Schweiz entwickelt. Dabei handelt es sich um das erste Verfahren für eine Großprojektion von Fernsehbildern. Eidophor ist ein griechischer Begriff und bedeutet so viel wie Bildträger.

Für die Lichterzeugung im Eidophor-System wird eine Xenon-Gasentladungslampe verwendet. Über einen barrenförmigen Spiegel wird das Licht von dort zu einem Hohlspiegel geleitet, der Bestandteil einer Kathodenstrahlröhre ist. Der Hohlspiegel ist mit einem dünnen Ölfilm versehen und wird von Elektronenstrahl der Röhre unterschiedlich stark beschossen.

Gleichzeitig verändert sich die Ölschicht und verursacht eine Ablenkung des Lichts im Strahlengang. Das Licht gelangt durch seine Ablenkung durch den Barrenspiegel und erreicht eine gegenüberliegende Sammellinse, die das Objektiv repräsentiert. Im Ergebnis wird ein Bildpunkt projiziert. Um ein Farbbild darstellen zu können, müssen drei parallel angeordnete Eidophor-Systeme eingesetzt werden.

Das Eidpphor-System war bis zum Ende der 80er Jahre noch im Einsatz. Es zeichnete sich durch eine hervorragende Bildqualität aus. Abgelöst wurde dieses System durch die Röhren-Beamer und später durch die LCD- und DLP-Beamer.

Auf die Vor- und Nachteile brauchen wir hier nicht näher einzugehen, da dieses alte Profisystem heute nicht mehr Verwendung findet.

Der LCD-Projektor

beamer-lcdWenn von einem LCD-Projektor die Rede ist, verstehen wir darunter einen Flüssigkeitskristall-Beamer. Sie funktionieren ähnlich wie ein Diaprojektor. Aber anstelle eines gerahmten Diapositivs kommen hier mehrere transparente Aktivmatrix-Flüssigkeitskristallanzeigen zur Anwendung. Diese werden durch Dünnfilmtransistoren angesteuert.

Um Farbbilder darstellen zu können, verwenden die heutigen LCD-Beamer drei unabhängige LCD-Matrixen, kurz 3LCD-Technik genannt. Auf diese Weise kann jede Grundfarbe angezeigt werden. Die eigentliche Projektion des gesamten Farbbildes erfolgt über speziell angeordnete, dichroitische Spiegel. Für eine brillante Wiedergabe werden die einzelnen Farben überlagert und nicht, wie bei herkömmlichen LCD-Monitoren nebeneinander dargestellt.

Hochwertige LCD-Beamer setzen noch eine weitere LCD-Matrix ein. Zusätzlich zu den Grundfarben Rot, Grün und Blau gibt es noch eine für die lichtstarke Darstellung der Farbe Gelb. Auf diese Weise kann nicht nur eine hohe Lichtausbeute erreicht werden, sondern auch eine überaus gute Farbbalance. Bei Modellen mit 3LCD-Technik weist die Gründarstellung häufig einen leichten Gelbstich auf.

Es gibt aber auch LCD-Beamer mit nur einer Flüssigkeitsanzeige. Hierbei werden dann die drei Grundfarben auf drei nebeneinander angeordneten Matrixen dargestellt. Dies führt aber leider zu einer schlechteren Auflösung.

Vorteile der LCD-Beamer in einem Test

  • preiswert,
  • durch scharfe Abgrenzung der Bildpunkte sind Texte und Grafiken äußerst scharf,
  • kleine und leichte Bauweise der Beamer möglich und
  • bessere Farbintensität bei gleicher Lichtleistung als DLP-Projektoren.
Nachteile der LCD-Beamer in einem Test
  • Keystone- oder Perspektivkorrekturen können bei LCD-Beamer nur schwer durchgeführt werden, da die LCD-Matrixen eine feste Struktur aufweisen und sonst unscharf würden,
  • ältere LCDs zeichnen sich durch einen Nachzieheffekt aus,
  • Flüssigkristalle benötigen eine konstante Temperatur und dürfen nicht in die flüssige Phase rutschen,
  • ein Lüftersystem wird benötigt und ist während der Wiedergabe meist störend zu hören,
  • LCDs mit organischen Flüssigkristallen neigen zum Einbrennen (LCD-Memory-Effekt), die schon nach 1.000 Betriebsstunden eintreten kann,
  • LCDs sind empfindlich gegen Rauch und Staub, der durch die Lüftung ins Innere gelangen kann und
  • fehlerhafte Konvergenz möglich, da Farbbilder von mehreren LCD-Matrixen überlagert projiziert werden.

Der LCoS-Projektor

beamer-LCoS-ProjektorEine Weiterentwicklung der LCDs ist die LCoS-Technik. LCoS steht für Liquid Crystal on Silicon. Bei diesem Verfahren kommen ebenfalls Flüssigkeitskristallanzeigen zum Einsatz, wobei die LCDs jedoch im reflexiven Modus verwendet werden. Im Gegensatz zur DLP-Technik gibt es auf dem Markt verschiedene Markennamen von renommierten Elektronikherstellern. Sony nennt sein Verfahren SXRD. Sanyo bezeichnet diese Technik als D-ILA oder DLA.

Die Projektion an sich ähnelt der eines DLP-Projektors. Die Flüssigkeitskristallanzeigen sind auf einem Reflektor mit einer darunterliegenden Ansteuerungselektronik aufgebracht. Vorteil ist, dass die Signalleitungen eines LCoS-Chips für die Ansteuerung einzelner Bildpunkte wesentlich kürzer ist, als bei einem herkömmlichen LCD. Hierdurch wird auch der gefürchtete Fliegengittereffekt von LCD-Beamern reduziert. Insgesamt erreicht ein LCoS-Beamer einen höheren Kontrastwert und ein sehr tiefen Schwarzbereich.

Vorteile der LCoS-Beamer in einem Test

  • Beamer können kompakt gebaut werden,
  • äußerst scharfe Darstellung,
  • nur geringer Helligkeitsverlust und
  • sehr gute Schwarzwerte, ähnlich von CRT-Monitoren.
Nachteile der LCoS-Beamer in einem Test
  • feste Auflösung der LCDs im Beamer sorgen nicht immer für eine perfekte Bildqualität,
  • Bilder können leicht nachziehen,
  • auch den LCD-Memory-Effekt gibt es hier und
  • bei zunehmender Betriebsdauer kann die Bild- und Farbqualität nachlassen.

Der Laser-Projektor

Laser-Beamer sind für den professionellen Markt konzipiert. Diese Geräte erreichen ihren Bildaufbau über einen schnell abgelenkten und modulierten Laserstrahl. Wir können hier zwei verschiedene Aufbauten finden. Es gibt die Laser-Display-Technik und die Grating-Light-Valve-Technik (GLV). Die Objektive dieser Beamer dienen interessanterweise nicht einer Bildabbildung, sondern lediglich der Lichtstrahl-Aufweitung.

Die Laser-Display-Technologie (LDT) wurde in Gera und Jena entwickelt. Hier wird das Projektionsbild zeilenweise auf die Leinwand geschrieben. Wie bereits zuvor erwähnt, schreiben auch Röhren-Beamer die Projektion zeilenweise auf eine Leinwand und erreichen hierdurch eine wesentlich bessere Bildqualität. Bei der LDT sorgt ein spezieller Scanner mit einem Facetten-Spiegel für einen Zeilenaufbau, wobei ein Kippspiegel den nächsten Zeilenvorschub einleitet. Der modulierte Laserstrahl kann für jeden Bildpunkt die richtige Helligkeit und Farbe bestimmen. Nicht ganz so ausgereift ist die GLV-Technik, da hierbei noch das berüchtigte Speckle-Muster auftreten kann.

Für eine nahezu perfekte Bildwiedergabe wird der Laser im Pico-Sekundenbereich gepulst. Der Betrachter braucht vor dem Laser keine Angst zu haben, da entsprechende Sicherheitsmechanismen für einen unproblematischen Betrieb sorgen. Heute werden diese professionellen Beamer mit Laser-Technik für Flugsimulatoren eingesetzt. Dadurch können sogar gewölbte Projektionsflächen genutzt werden.

Vorteile der Laser-Beamer in einem Test

  • es können beliebig geformte Projektionsflächen genutzt werden,
  • eine Fokussierung ist nicht erforderlich,
  • Laser-Beamer haben einen sehr hohen Kontrastbereich und
  • die Grundfarben werden mit brillanter Qualität zu einem Gesamtbild gemischt.
Nachteile der Laser-Beamer in einem Test
  • es steht nur eine begrenzte Lichtstärke zur Verfügung,
  • es handelt sich um die Laserklasse 4 für LDT und Klasse 3R für GLV, sodass nur ausgebildetes Personal diese Geräte bedienen darf und
  • ohne Schutz besteht eine Gefahr für das Augenlicht.

Laser-Projektoren können sogar 3D Hologramme erzeugen

Stromverbrauch und Strahlung eines Beamers

Das Betrachten des Stromverbrauchs eines Beamers lohnt sich, denn Beamer gelten je nach Technologie als große Stromverbraucher. Allerdings sollte man es beim Betrieb eines Beamers mit dem Stromsparen nicht übertreiben. Häufiges Schalten reduziert die Lebensdauer des Gerätes.

Berechnung der Stromkosten eines Beamers je Vorführung

Die Berechnung der Stromkosten lässt sich mit dieser Formel durchführen:

Leistung des Beamers (Watt) x Präsentationsdauer (h) x Stromkosten (Ct/kWh)

Die Leistung des Beamers kann der Bedienungsanleitung entnommen werden. Sie steht in der Regel aber auch auf einem Leistungsschild direkt am Beamer. Das Leistungsschild mit Angaben zur Nennspannung und zur Leistungsaufnahme ist meistens an der Unterseite des Gerätes in Form eines Aufklebers angebracht.

Ein Berechnungsbeispiel:

  • Leistungsaufnahme des Beamers: 250W
  • Dauer der Präsentation: 2h
  • Stromkosten: 30 Cent/kWh
  • Stromkosten: 250W * 2h * 30 Cent/kWh = 15 Cent

Mit Hilfe dieser Berechnung lässt sich auch nachweisen, dass das kurzzeitige Ausschalten des Beamers während Präsentationspausen keine große Kostenersparnis mit sich bringt. Die Lebensdauer der Lampe hingegen wird dadurch reduziert.

Strahlung des Beamers

beamerDie hohe Lichtstärke des Beamers kann Schädigungen am Sehsinn auslösen. Die Beamer sollten deshalb so platziert werden, dass Vortragende nicht direkt in das Licht des Beamers blicken müssen. In der Regel schließt sich das Auge von selbst, wenn es direkt von einer Lichtquelle angestrahlt wird. Allerdings besteht eine gewisse Gefährdung, wenn der Vortragende zwar nicht direkt in die Lichtquelle blickt, die Lichtstrahlen die Netzhaut aber trotzdem erreichen.

Abhilfe schafft hier die Deckenmontage des Beamers. Der Vortragende kann so auf das Publikum blicken, während die Lichtstrahlen von oben auf die Leinwand treffen.

Eine andere Variante wäre der Verzicht auf Präsentationen bei vollem Tageslicht, auch wenn der Projektor technisch dazu in der Lage wäre. Durch Abdunkeln des Vortragsraums kann auch die Lichtstärke des Beamers und damit die Gefährdung des Vortragenden reduziert werden.

Laufende Pflege und Reinigung eines Beamers

Zur Gewährleitung einer guten Bildwiedergabe sind bestimmte Teile des Beamers konsequent zu pflegen. Allerdings sind dafür gewisse technische Kenntnisse und Geschicklichkeit notwendig. Nicht immer lässt sich erkennen, ob ein Qualitätsverlust durch Reinigung oder Neueinstellung einzelner Komponenten behoben werden kann.

Deshalb sollte für einen sorgenfreien Betrieb eher eine Fachkraft mit der Reinigung betraut werden.

Reinigen des Filters

beamerAm ehesten lässt sich aber noch der Filter selbst reinigen beziehungsweise austauschen. Dieser Vorgang darf nicht vernachlässigt werden. Ein schmutziger Filter führt nicht nur zu einer fortschreitenden Verschmutzung der optischen Elemente (Qualitätsverlust) sondern bei Verstopfung auch zur Reduzierung des Kühlstroms. Die Folge ist der Hitzetod wichtiger Bestandteile des Gerätes (Totalverlust).

Deshalb sollte der Filter spätestens nach 100 Betriebsstunden gereinigt werden. Vor dem Reinigen ist das Gerät vom Stromkreis zu trennen. Wurde das Geräte gerade genutzt, ist die Abkühlphase abzuwarten.

Vorhandene Filter können in der Regel mehrfach verwendet werden. Zur Reinigen genügt oft ein einfaches Waschen. Sehr oft wird das Reinigen mit Druckluft empfohlen. Hier besteht aber natürlich die Gefahr, dass man die schädlichen Partikel nicht wirklich entfernt, sondern lediglich verteilt und vielleicht erst recht auf die Optik sprüht.

Reinigen der Linse

Je nach angewandter Technologie – im Besonderen bei der Leitung des Lüftungsstroms – legen sich Partikel unterschiedlich schnell an der Linse an. Die Reinigung sollte eher durch Fachkräfte durchgeführt werden.

Neueinstellung des LCD Blocks

Bei LCD Beamern wird das Bild durch drei Farbpanels erzeugt. Diese Panels müssen exakt aufeinander abgestimmt sein. Wird diese Abstimmung zum Beispiel durch Erschütterungen des Gerätes gestört, entsteht ein Konvergenzfehler.

Da eine Erschütterung oder ein Stoßen des Gerätes besonders bei mobilen Geräten nicht ausgeschlossen werden kann, ist ein regelmäßiges Nachjustieren der Panels notwendig. Auch diese Maßnahme sollte aber eher von einer Fachkraft durchgeführt werden.

Ersatz der Lampe

Auch wenn der Ersatz der Lampe trivial erscheint, sollte man sich überlegen, ob man den Lampentausch nicht in Kombination mit einer professionellen Reinigung von einer Fachkraft durchführen lässt.

Da die Geräte recht empfindlich auf Erschütterung reagieren, könnte ein unprofessionelles Öffnen und anschließendes Schließen der Geräte zu einem nachhaltigen Schaden führen. Vor allem ist es Laien nicht immer klar, welche Teile sie angreifen dürfen und welche Teile keinesfalls berührt werden sollten.

Durchschnittliche Lebensdauer & Entsorgung

Lebensdauer

beamerBei einem Beamer stellen vor allem die Lampen ein Verschleißteil dar. Je nach Technologie ist hier ein Lampenwechsel ab 2.000 Stunden notwendig. Neben der Technologie entscheidet aber auch die Einsatzweise über die Lebensweise.

Die Lebensdauer der Lampe kann durch deren Betrieb im Sparmodus – bei vielen Modellen Eco-Modus genannt – verlängert werden. Ständiges Schalten des Gerätes reduziert die Lebensdauer der Lampe. Deshalb ist es angemessen, den Beamer während einer kurzen Präsentationspause eingeschaltet zu lassen.

Teure Geräte haben verschiedene Vorkehrungen zur Lampenschonung eingebaut. Da ein Lampenwechsel sehr hohe Kosten verursacht, sollten diese den höheren Kosten eines lampenschonendes Modells gegenübergestellt werden.

Die Lebensdauer eines Beamers kann auch verlängert werden, indem man ihn so wenig wie möglich bewegt. Erschütterungen reduzieren die Lebensdauer des Beamers. Benutzer, die diese Empfehlung sehr ernst nehmen, verwenden sogar bevorzugt die Fernsteuerung, um den Beamer unangetastet zu lassen.

Bei LCD Beamern nimmt die Lichstärke und die Farbbrillianz mit fortlaufender Nutzung ab. Ursachen dafür sind unter anderem Staub und Zigarettenrauch. Die Abnahme der Wiedergabequalität ist bei den verbauten Paneln unterschiedlich hoch.

Besonders stark davon ist das blaue Panel betroffen, weshalb in diesem Farbbereich am ehesten der Qualitätsverlust bemerkbar wird. Nach ca. 5.000 Betriebsstunden gilt der LCD Beamer verbraucht.

Beim Einsatz der LCD Technologie wird die Kühlluft an der Optik vorbeigeführt. Diese Variante führt auch bei gefilterter Luft früher oder später zur Ablagerung von Partikeln auf der Optik und reduziert die Wiedergabequalität.

Bei DLP Beamern wird die Kühlluft auf eine andere Art und Weise rund um den Chip geführt. Der Qualitätsverlust durch Partikel auf der Optik tritt deshalb sehr viel später ein und erhöht die Lebensdauer des Beamers hinsichtlich Wiedergabequalität.

Bei LED-Beamern sind auch Betriebsdauern von bis zu 20.000 Stunden möglich. Das lässt erwarten, dass der nächste Technologiesprung bei Beamern schneller eintritt, als die Lebensdauer des aktuellen Beamers zu Ende ist.

Entsorgung

beamerJe nach eingesetzter Technologie enthalten Beamerlampen für die Umwelt schädliche Substanzen. Sie dürfen deshalb nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden und gehören auch nicht in die Werkstofftonne. Stattdessen sollte man sie zu einer der kommunalen Sammelstellen bringen oder beim Schadstoffmobil abgeben.

Ist ein Beamer kaputt oder veraltet, wird eine Neuanschaffung notwendig. Zahlreiche Anbieter nehmen den alten Beamer zurück oder sogar in Zahlung. Damit ist automatisch auch die Frage der Entsorgung geklärt. Es bietet sich deshalb an, nach solchen Anbietern gezielt zu suchen.

Vor diesem Hintergrund kann es auch Sinn machen, den aktuellen Beamer bereits dann zu ersetzen, wenn seine Lebensdauer noch nicht ganz abgelaufen ist. So erzielt man für das noch betriebsfähige einen höheren Rücknahmepreis.

Typische Mängel und Rücksende-Gründe

beamerDie Technologie eines Beamers ist sehr komplex. Das gilt sowohl für das Innenleben des Gerätes, als auch für die richtige Wahl seines Aufstellungsortes und seiner Projektionsfläche. Der Vorfreude auf ein tolles Bilderlebnis, weicht rasch der Enttäuschung durch echte beziehungsweise vermeintliche Fehler Mängel am Gerät.

In der folgenden Aufzählung werden oft genannte Mängel und Rücksendegründe aufgezählt. Abgesehen davon, dass ein Gerät tatsächlich von Anbeginn defekt sein kann, wird hier auf mögliche zusätzliche Ursachen für eine mangelnde Darstellungsqualität der Geräte beschrieben und einige Abhilfemöglichkeiten angeboten.

Einen besonderen Stellenwert räumen wir dabei der Bedeutung des Trapezeffektes und der Leinwand ein. Viele vermeintliche Mängel können behoben beziehungsweise reduziert werden, indem man sich Klarheit über die Wichtigkeit einer qualitätsvollen Leinwand und eines sorgfältig gewählten Aufstellungsortes verschafft.

Die Fernbedienung funktioniert nicht

FernbedienungFernbedienung erschüttern oft das Grundvertrauen ihrer Benutzer. Man drückt und drückt und erreicht nichts. Hier könnte es neben einer echten Fehlfunktion auch an veralteten Batterien liegen.

Darüber hinaus könnte auch deren Reichweite nicht ausreichend sein. So hängt die Funktionsfähigkeit auch davon ab, ob die Empfänger am Gerät von der Fernsteuerung erreicht werden können.

Bei IR Fernbedienungen ist eine Sichtverbindung zum Empfänger am Gerät notwendig. Bei ständig wechselnden Positionen des Vortragenden bräuchte man Empfänger an mehreren Seiten des Gerätes.

Hilfreich kann die Verwendung eines RF-IR Extenders sein. Dieser wandelt die Infrarotsignale in Funksignale um und umgeht somit oben beschriebenen Problemstellungen.

Die mitgelieferten Kabel sind zu kurz

Der Abstand zwischen Beamer und datengebender Recheneinheit kann sehr weit voneinander entfernt liegen. Das trifft besonders bei der Deckenmontage des Beamers zu. Beim Kauf des Beamers ist deshalb die Beschaffung von entsprechend langen Kabeln zu berücksichtigen.

Der Beamer ist nicht hell genug

beamerBeamer sind nicht für jede Helligkeit geeignet. Viele Beamer verlangen nach einer Abdunkelung im Raum. Diese Abdunkelung kann organisatorisch nicht immer sichergestellt werden oder ist bei Präsentationen oft gar nicht erwünscht. Deshalb ist bei einem Kauf eines Beamers auf dessen Tageslichttauglichkeit zu achten.

Eine Abdunkelung und eine damit nicht mehr so notwendige Bildhelligkeit kann aber auch ihre Vorteile haben. So reduziert sich dadurch die Gefährdung des Augenlichts des Vortragenden durch zu starke Lichtstrahlen. Außerdem kann eine Abdunkelung und die Reduzierung der Bildhelligkeit den Kühlbedarf des Gerätes reduzieren. Als Resultat verringert sich der Einsatz des lautstarken Lüftungssystems.

Die Bildintensität ist nicht stark genug

Nutzer geben oft viel Geld für einen guten Beamer aus und sind dann enttäuscht, wenn das Bild nicht kontrastreich und farbecht auf die Wand geworfen wird. Der Fehler könnte hier aber bei der Wahl der Leinwand oder gar beim Verzicht auf eine Leinwand liegen.

Das Projizieren direkt auf eine Wand ermöglicht keine hohe Qualität der Bildwiedergabe. Das Weiß der Wände ist nicht wirklich immer ein reines Weiß. Selbst kleinste Strukturen in der Wand geraten in Konflikt mit einer sauberen Bildwiedergabe.

Abhilfe schafft hier eine Leinwand, die auf die korrekte Wiedergabe des Bildes optimiert ist. Eine Beschichtung mit Vinylfasern sorgt dafür, dass die Leinwand nicht so schnell Falten wirft und dass sie mit einem feuchten Tuch und einem Reinigungsmittel gereinigt werden kann.

Bei der Beschaffung einer Leinwand ist auch auf den Gain-Faktor zu achten. Diese Maßzahl beschreibt die Reflexionseigenschaft der Leinwand. Bei einem Faktor von 1 wird das Licht gleichmäßig in alle Richtungen reflektiert. Bei einem Wert über 1 erscheint das Bild in der Mitte heller, als am Rand. Bei einem Wert unter 1 ist es umgekehrt.

Der Gain-Faktor entscheidet also darüber, ob bei einem größeren Publikum alle Gäste denselben Eindruck von der Bildqualität gewinnen. Bei einem Faktor ungleich 1 entscheidet die Sitzposition des Betrachters über seine Bildwahrnehmung.

Der Beamer (Ventilator) ist zu laut

beamerEine der häufigsten Rückgabegründe bei Beamer ist das zu laute Lüftungssystem. Oft fällt das selbst bei der Vorführung im Fachhandelgeschäft nicht auf. Umgebungsgeräusche wie Straßenlärm oder Beratungsgespräche übertönen den Lärm des frisch angeworfenen Lüfters.

Nach längerem Betrieb des Beamers im Eigenheim oder im Büro wird plötzlich das Lüftergeräusch als viel lauter wahrgenommen. Das liegt zum einen an der gänzlich anderen Wahrnehmung von Lärm bei Vorträgen, in denen ansonsten Ruhe herrscht. Zum andern könnten auch Aufstellungsfehler eine Rolle spielen.

So erhöht ein zu geringer Freiraum rund um die Lüfterschlitze zu einem stärkeren Einsatz des Lüfters. Dieser Fehler entsteht gerne, wenn man zum Beispiel den Beamer im Bücherregal aufstellt. Der Abstand zu den Büchern sollte hier mindestens 20 Zentimeter betragen.

Eine andere Möglichkeit das Lüftergeräusch moderat zu halten, ist der Betrieb des Geräts im Eco-Modus oder in etwas mehr abgedunkelten Räumen. Beides reduziert die notwendige Lichtstärke und die damit verbundene Lärmentwicklung.

Defekte Einstellungsmöglichkeiten bei Keystone-Korrektur

beamerVortragende kennen diese Situation: Kurz vor dem Vortrag beginnt die quälende Einstellung der Keystone-Korrektur. Diese wird genutzt, um eine trapezförmige Darstellung des Bildes auf der Leinwand zu korrigieren. Dieses Vorhaben ist nicht immer vom Erfolg gekrönt.

Abgesehen davon, dass die Einstellung der Keystone-Korrektur tatsächlich defekt sein kann, sollte man vor Rücksendung des Gerätes bedenken: Die Korrektur der Trapezdarstellung mit Hilfe der Keystone-Einstellungen ist eigentlich nur die zweite Wahl.

Die Trapezdarstellung deutet auf eine falsche Aufstellung des Gerätes oder der Leinwand hin. Es sollte deshalb mehr Wert auf eine Korrektur bei der Aufstellung beider Elemente geachtet werden. Das mag bei mobilen Geräten an ständig wechselnden Orten nicht immer möglich sein. Bei einer stationären Aufstellung des Gerätes, zum Beispiel bei einer Deckenmontage, sollte diese Korrekturfunktion überhaupt nicht notwendig werden.

In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig zu wissen, ob ein Gerät die Entzerrung mit Hilfe einer Linsenverschiebung (Lens Shift) oder mit Hilfe einer Umrechnung durch die Software erzeugt. Die Linsenverschiebung löst die Aufgabenstellung besser, ist aber nur in entsprechend teureren Geräten vorhanden.

Bei der der Korrektur der Trapezdarstellung ist auch zwischen der vertikalen und der horizontalen Korrektur zu unterscheiden. Die horizontale Korrektur sollte sich eigentlich durch eine exakt mittige Aufstellung des Beamers in Bezug auf die Leinwand vermeiden lassen.

Steht der Beamer genau mittig auf die Leinwand, könnte der Fehler auch durch eine leicht schräg stehende oder hängende Leinwand provoziert sein. Auch wenn das für moderne Menschen unglaublich klingt: Wände sind nicht immer so waagrecht und lotrecht gebaut, wie man es vermutet würde. Inhaber von Wohnungen und Büros in Altbauten können ein Lied davon singen.

Eine vertikale Korrektur ist nicht so leicht zu vermeiden. Der Trapezeffekt entsteht vor allem dadurch, dass Beamer in sehr vielen Fällen auf einer zu niedrigen, oder auf einer zu hohen Position montiert sind. Für eine vernünftige Bilddarstellung müssen sie also geneigt aufgestellt oder gehängt werden.

Da dieses Aufstellungsproblem eine Standardsituation darstellt, erkennen teurere Geräte die Schrägaufstellung automatisch und korrigieren den Trapezeffekt intern. Und wenn sowohl interne als auch externe Korrektur nicht ausreichen: Mit etwas Geschick lässt sich auch die Leinwand geneigt montieren, was den Trapezeffekt zusätzlich reduzieren sollte.

Nur ein kombinierter Regler für Bildgröße und Schärfe

Ein kombinierter Regler für Bildgröße und Schärfe hat den Nachteil, dass die Bildgröße vom Abstand des Gerätes zur Leinwand abhängig ist. Der Abstand des Gerätes zum Leinwand ist aber bei kleinen Räumen nicht beliebig gestaltbar. Abhilfe schaffen hier Geräte, bei denen Bildgröße und Schärfe getrennt eingestellt werden können.

Die Auflösung ist zu niedrig

Käufer von Geräten mit niedriger Auflösung freuen sich zunächst über den günstigen Kauf. Fotos vom letzten Urlaub oder der eine oder andere Film kommen hinreichend gut zur Geltung. Spätestens beim Einsatz als Präsentationsgerät kommt es zu einer großen Enttäuschung.

Bei geringer Auflösung gibt es meistens Schwierigkeiten mit der Darstellung von Schriften. Ist die Schrift sehr klein, wird sie rasch unlesbar. Abhilfe könnte hier der Tausch in ein Gerät mit größere Auflösung sein.

Vor der Rücksendung des Gerätes sollte aber noch überlegt werden, ob man die Aufstellung des Gerätes noch verbessern könnte. So führt eine extensive Nutzung der Keystone-Korrektur (siehe dort) zu einem starken Qualitätsverlust bei der Auflösung.

Das Soundsystem ist zu leise

Wenn das geräteeigene Soundsystem nur mit einer begrenzten Lautstärke betrieben werden kann, besteht das Risiko, das gesprochene Texte nicht ausreichend laut abgespielt werden können. Diese Schwäche in Kombination mit einem zu lauten Lüftungssystem gibt Anlass zu Unzufriedenheit.

In der Regel kann man diesen Mangel durch die Verwendung eines externen Soundsystems beheben. Besonders wenn der Schwerpunkt auf sehr gute Klangwiedergabe liegt (Stichwort: Filmmusik), sollte über ein externes Soundsystem nachgedacht werden.

Farben werden verfälscht wiedergegeben

Eine falsche Wiedergabe von Farben gleich nach dem Kauf des Gerätes kann durch eine schlechte Wahl der Leinwand oder durch die direkte Projizierung auf eine Wand entstehen. Tritt der Fehler erst im Laufe der Nutzung auf, kann es auch an dem natürlichen Alterungsprozess der Technologie liegen. So altern bei LCD Beamern die einzelnen Farbpanels unterschiedlich schnell.

Eine Falschdarstellung von Farben könnte auch daran liegen, dass bei LCD Beamern die Farbpanels nicht mehr exakt aufeinander abgestimmt sind. In diesem Fall dominiert aber eine Farbe gegenüber den anderen. Zum Beispiel könnte es passieren, dass die weißen Hauswände in den Urlaubfotos aus Apulien plötzlich in einem deutlichen Grün dargestellt werden.

Tritt oben beschriebener Fehler sofort nach dem Kauf auf, dann wurde das Gerät vielleicht beim Transport erschüttert und die Konvergenz der Farbpanels gestört. Tritt der Fehler erst nach einiger Zeit auf, wurde das Gerät vielleicht in den eigenen Räumlichkeiten zu viel bewegt oder gar gestoßen.

Bei DLP Geräten könnte der Fehler auch am Farbrad oder bei der Farbradsteuerung aufgetreten sein.

Starke Pixelbildung

Ist der Abstand zwischen Gerät und Leinwand gering gewählt, fallen Fehler in der Pixelbildung besonders auf. Eine größere Entfernung kann hier Abhilfe schaffen. Auch eine extensive Nutzung der Keystone-Korrektur führt zur verstärkten Pixelbildung auf der Leinwand.

Das Bild flackert

Nach längeren Gebrauch würde ein flackerndes Bild auf das baldige Ableben der Lampe hinweisen. Tritt der Fehler nach dem ersten Anschließen des Gerätes auf, gibt es wohl Probleme mit den Kontakten an der Platine oder an Steckern. Wechselt das Bild auf Schwarz-Weiß ist das ein Hinweis auf ein gebrochenes Farbrad.

Im Bild tauchen Streifen auf

Ähnlich wie beim Bildflackern weisen Streifen im Bild auf Kontaktprobleme bei den Platinen oder an den Steckern hin.

Das Bild ist auffallend dunkel

Auch dieser Fehler würde nach längerem Gebrauch der Lampe entstehen. Tritt der Fehler von Anfang auf, ist vielleicht die Irisblende ausgefallen. Diese hilft normallerweise mit, das Schwarz in einem Bild auch wirklich in einem satten Schwarz darzustellen. Versagt die Irisblende, wird das ganze Bild abgedunkelt.

Beamer zeigt helle oder dunkle Staubkörner im Bild

Tritt dieser Fehler bei LCD Beamern nach einer längeren Zeit auf, könnte eine Verunreinigung die Ursache sein. Bei DLP Beamern weist so ein Fehlerbild auf einen defekten DMD Chip hin, bei dem ein oder mehrere Mikrospiegel ausgefallen sind. Das trifft besonders dann zu, wenn diese ‚Staubkörner‘ sehr klar umrissen auftauchen.

Bild ist generell unscharf oder verschwommen

Wenn alle Einstellungsbemühungen versagt haben, muss man leider folgende Möglichkeiten in Betracht ziehen. Bei DLP Beamern könnte eine Verunreinigung der Linsen vorliegen. Bei LCD Beamern ist vielleicht ein Polarisationsfilter verbrannt. Gerade im letzteren Fall sollte das Geräte zurückgesandt werden

Dunkle oder rosa Balken verunzieren das Bild

Bei DLP Beamern weist so ein Fehlerbild auf einen gebrochenen oder verschobenen Spiegelkanal hin. Bei LCD Beamern könnte es an einer Verschiebung der Prismengläser im optischen Kanal liegen.

Abgedunkelte Ecken erzeugen nostalgische Gefühle

Manchmal erzeugen Beamer Bilder mit abgedunkelten Ecken. Dieses Phänomen wird Vignettierung genannt und ist uns in der Regel von alten Fotos bekannt. Heute wird die Vignettierung bei Fotos gerne verwendet, um einen nostalgischen Effekt zu erzielen. Bei Beamern, speziell bei den ausgewiesenen Kurz-Distanz-Beamern, weist dieser Effekt auf eine billigere Optik hin. Es ist also weniger ein Schaden, sondern eher eine Frage des Preises.

Wie wurde die Verpackung und die Lieferung in Tests getestet?

Bei der Verpackung muss bei einem Beamer immer darauf geachtet werden, dass diese stabil ist. Sollte sich zu viel Luft zwischen der Verpackung und dem Beamer befinden, kann dieser schon beim Transport zu Schaden kommen. Bei der Verpackung ist zudem darauf zu achten, dass diese keine Spuren von Wasser aufweist.

Zudem sollte der Beamer sich nicht nur in einem einfachen Karton befinden, sondern ebenfalls eine Schutzhülle aufweisen.

Die Lieferung hängt immer vom Anbieter selbst ab. Das Gerät kann sowohl binnen 24 Stunden, als auch erst nach einigen Tagen geliefert werden. Allerdings ist der 24 Stundendienst bei den meisten Anbietern nur gegen einen Aufpreis möglich.

Welche Daten und Fakten wurden in Tests getestet?

Die Lichtverhältnisse sind bei einem Beamer sehr wichtig. Vernünftige Projektoren können schon bei leicht verdunkeltem Raum ein klares Bild liefern. Unserer Erfahrung nach sollte der Beamer auf jeden Fall folgende Standard Situationen aufweisen. Das Gerät sollte an der Unterkante mindestens 2000 und an der Oberkante 4000 Ansi Lumen aufweisen.

Beim Beamer ist auch die Einsatz-Lampe nicht zu vernachlässigen. In den meisten Fällen weisen die Lampen eine Lebensdauer von 4000 bis 6000 Stunden auf. Es gibt auch Lampen mit einer Lebensdauer von 2000 Stunden. Allerdings sollte bedacht werden, dass das Bild nach und nach schlechter wird und der Tausch einer Lampe meist mit hohen Kosten verbunden ist.

Der Ersatzpreis kann je nach Hersteller zwischen 200 und 700 Euro liegen. Bei den Lampen sollte immer auf die Garantie geachtet werden, welche vom Hersteller geboten wird.

Sie können sich aber auch für einen LED-Beamer entscheiden, bei welchem Sie keine Lampe mehr haben. Der Wirkungsgrad dieser Geräte ist enorm hoch und sie benötigen kaum Kühlung. Allerdings ist derzeit die Technik noch nicht so weit ausgereift, dass die Helligkeit verstärkt werden kann.

Die Luftgeräusche können bei der Präsentation mit dem Beamer einen enormen Störfaktor darstellen. Je leiser das Gerät ist, desto ruhiger wird die Präsentation vor sich gehen. Vor allem Beamer, welche eine geringe Lampenleistung aufweisen, da weniger Wärme erzeugt und dadurch abgeführt werden muss. Auch die Luftführung im Gehäuse spielt eine tragende Rolle.

Beamer Acer-3D-WXGA-DLP-Projektor VorderseiteDer Lärm wird im Grunde genommen durch den Lüfter und dem Luftstrom erzeugt. Die Frequenz dieses Lärms ist immer abhängig vom Gehäuse des Beamers, weswegen es überspitzt wäre zu sagen, dass Sie sich an den dB Angaben des Herstellers orientieren sollen. Bei einigen Beamern werden dB aber auch in ECONOMY Stellung der Einsatz-Lampe angeführt. Bei diesem Wert sollten Sie immer kritisch hinterfragen, ob der angeführte Wert auch bei einem Seriengerät eingehalten werden kann.

Ob der Beamer mobil oder stationär sein soll, obliegt Ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen. Allerdings spielen bei diesem Faktor vor allem das Gewicht und die Abmessungen des Gerätes eine tragende Rolle. Je kleiner der Beamer ist, desto einfacher kann dieser mobil eingesetzt werden. Zudem sollte bedacht werden, dass bei einem Transport des Beamers auch die Technik leiden kann.

Ein LCD-Beamer ist bei häufigem Transport auf jeden Fall ratsamer als ein DLP-Beamer, da dieser zahlreiche einzelne Spiegel-Barren beinhaltet. In den meisten Fällen weisen Beamer ein Gewicht zwischen 2,5 und 6 Kilogramm auf.

Beim Kauf eines Beamers sollte immer die Projektionsgröße bedacht werden. Sie sollten einen sinnvolle Kompromiss zwischen Raumgröße, Auflösung und Bildgröße finden. Bei einem LCD-Beamer können Pixelstrukturen auf einer Leinwand als störend wahrgenommen werden. Zudem sollten Sie bedenken, dass die Helligkeit durch ein doppelt so breites Bild um das Vierfache verringert wird. Sie können dies einfach berechnen – Teilen Sie das Ansi Lumen durch die Fläche der Leinwand.

Auch Formate sollten Sie bei einem Beamer bedenken. Meist weisen Beamer die üblichen Formate von 1:1, 2:3, 3:4 16:9, 16:10 und 20:9 auf. Damit Daten ausreichend mit einem Beamer dargestellt werden können, benötigt dieser einen 4:3 Chip. Im Grunde genommen, verfügen die meisten standardmäßigen Geräte bereits über so einen Chip. In einigen Fällen befindet sich auch ein 16:10 Chip im Beamer. Sollte der PC eine andere Auflösung als der Beamer haben, muss diese entweder umgerechnet werden oder einige Pixel werden einfach nicht angesteuert.

Der Zoom ersetzt bei einem Beamer nicht das Wechselobjektiv. In den meisten Fällen beträgt das Brennweiten-Verhältnis Tele-Weitwinkel einen Faktor von etwa 1:1,2 oder 1:1,3. Bei einem Beamer macht ein Motorzoom eigentlich nur selten Sinn. Wurde dieser einmal eingestellt, ändert sich weder der Zoom noch die Schärfe.

Allerdings gibt es bei vielen Geräten die Möglichkeit des Digitalzooms. Mit Hilfe der Fernbedienung kann dieser eingestellt werden. Da der Digitalzoom aber schlecht für die Bildschärfe ist, sollte lieber ein gutes Objektiv mit einem optischen Zoom in Betracht gezogen werden.

Analoge Signale, Y-C und RGB-Eingang sind ebenfalls wichtige Aspekte bei einem Beamer. Sie benötigen eine sogenannte Codiertechnik, damit Ihre Bilder vom Video farbig dargestellt werden können. Das Farbsystem PAL verwendet dabei eine Verschachtelung der Farben und der Helligkeit (C steht für Chroma und Y für Luminance).

Allerdings ergibt sich dadurch eine mangelnde Auflösung, weswegen es seit einigen Jahren YC-SVHS-Technik und auch RGB beim Beamer zu finden gibt. Zusätzlich verfügen einige Geräte über einen S-VHS-Ausgang und über einen RGB-Ausgang. RGB wird bei der Buchse als Rot, Blau und Grün ausgegeben.

Beamer Acer-3D-WXGA-DLP-Projektor RückseiteIst das Gerät mit einem RGB-Eingang ausgestattet, ist auch eine Verbesserung der Bildqualität zu verzeichnen. Auch der YC-Eingang ist vergleichsweise gut, denn es werden sowohl die monochromen Bildinhalte als auch die Farben eigens transportiert und verarbeitet.

HDMI stellen digitale Signalübertragungen dar. Dabei wird auf analoge Umwege verzichtet. Auch im privaten Bereich sind diese Signalübertragungen bereits weit verbreitet. Wenn Sie sich einen Heimkino Beamer kaufen, ist HDMI unabdingbar.

Ob Sie eine Deckenmontierbarkeit beim Beamer brauchen, obliegt ganz Ihrem Geschmack. Allerdings benötigt das Gerät hierfür sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Bildumkehr. Verfügt der Beamer nicht über diese Funktion steht das Bild permanent auf dem Kopf. Im Grunde genommen, kann gesagt werden, dass heute bereits beinahe alle Beamer über dieses Feature verfügen.

Zubehör

Achten Sie beim Kauf darauf, dass vom Hersteller alle benötigten Kabel mitgeliefert werden. Ist dies nicht der Fall müssen Sie vor der Montage die benötigten Kabel selbst kaufen. In den meisten Fällen werden Beamer aber mit allem Drum und Dran an den Kunden verkauft. Selbst für die Fernbedienung sind meist Batterien vorhanden.

Garantie und Serviceleistungen

Meist geben Hersteller zwei Jahre Garantie auf Beamer. Allerdings gibt es auch Hersteller, welche eine Garantieleistung anbieten, die über diese zwei Jahre hinausreicht. Achten Sie bei den Garantieleistungen aber immer darauf, welchen Umfang diese einnehmen. In einigen Fällen ist die Garantie nicht immer kostenlos, sondern muss gegen einen Aufpreis bezahlt werden.

Auch bei der Lampe sollten Sie sich über die Garantieleistung des Herstellers informieren. Je nach Hersteller kann die Garantie auf Einzelteile stark variieren.

Beim Beamer sollte auch die Serviceleistung des Herstellers unter die Lupe genommen werden. Diese kann sehr facettenreich gestaltet sein. Von einem Vorort-Service bis hin zum Einsenden des Gerätes ist im Grunde genommen alles möglich.

Die Luftfilter eines Beamers sollten im Schnitt alle 200 Betriebsstunden gereinigt werden.

Dadurch kann die Lebensdauer der Lampe erhöht werden. Beim Service sollte immer auf folgende Faktoren geachtet werden: Wegpauschale, Fahrtkosten und Stundensatz.

Preis/Leistung

Die Kosten für einen Beamer können sehr stark variieren. Von 500 bis 8000 Euro ist bei diesem Gerät beinahe alles möglich. Sie sollten bedenken, dass Mehrkosten meist auch mit besserer Bildqualität verbunden sind. Deswegen sollten Sie an dieser Stelle vielleicht ein wenig mehr investieren, um mehr Nutzen aus dem Beamer ziehen zu können.

Wie wird der Beamer angeschlossen?

In den meisten Fällen ist der Anschluss des Beamers keine Hexerei und selbsterklärend. Die vorhandenen Kabel können nur in die vorgegebenen Buchsen gesteckt werden. Da können Sie schon mal keinen Fehler machen. Cinch-Kabel bieten eine niedrige Bildqualität. Der S-Video Anschluss arbeitet bereits mit zwei Kanälen (Farbe und Helligkeit).

Qualitativ ist das S-Video Kabel immer besser als ein Cinch-Kabel. Beim VGA-Anschluss handelt es sich um einen 15poligen Anschluss. Bilder werden auf analoger Basis übertragen. Das VGS-Kabel bietet eine gute Bildqualität und muss nur mit dem Ausgabe- und Eingabegerät verschraubt werden.

Mit dem VGA-Out Anschluss können Sie Signale durch den Beamer durchschleifen. YUV-Kabel stellen einen analogen Videoanschluss mit drei Kanälen dar. Bei den analogen Anschlüssen ist das YUV-Kabel qualitativ am besten.

Wenn Sie den Beamer anschließen, achten Sie darauf, dass der Abstand zur Leinwand auf jeden Fall richtig eingehalten wird. Ist der Abstand zu gering, bekommen Sie nicht das gesamte Bild auf die Leinwand.

Woran erkennen Sie einen guten Beamer?

Zunächst ist bei einem Beamer die Lichtstärke ausschlaggebend. Aber auch Kontrast und Farbtreue spielen eine Beamer BenQ-W750-DLP-Projektortragende Rolle. Das Ansi Lumen stellt die Angabe der Helligkeit dar. Für den häuslichen Gebrauch ist ein Beamer mit einem Ansi Lumen von 1000 bis 2000 vollkommen ausreichend.

Auch Luftgeräusche sollten beim Kauf des Beamers beachtet werden. Bei den besseren Beamern sind bereits dB Werte unter 30 zu finden, was in etwa einem leisen Gespräch gleichzusetzen ist.

Allerdings sollte sich nicht nur auf die dB Angabe fixiert werden, denn das Geräusch hängt auch immer vom Gehäuse des Beamers ab. In manchen Fällen können 20dB lauter erscheinen als 30dB. Deswegen sollte vor dem Kauf ein Test vor Ort gemacht werden.

Vor- und Nachteile von Beamer und Fernseher

Ein Beamer ist um einiges vielseitiger als ein Fernseher. Es können nicht nur Spielekonsolen, Kameras und PC´s angeschlossen werden, sondern auch Blu-Ray, DVD und Video. Auch beim gigantischen Ausmaß der Bildgröße muss sich ein Fernseher geschlagen geben. Zwar gibt es bereits Fernseher mit sehr großen Diagonalen, allerdings können diese nicht mit einem Beamer mithalten.

Auch in kleinen Räumen kann mittels Beamer immer noch ein qualitatives Bild erzeugt werden. Die Preise für Beamer sind zudem durchaus schon erschwinglich. Beamer weisen zudem aufgrund ihrer Größe einen Vorteil gegenüber einem Fernseher auf.

Durch die handliche Größe können Beamer einfach von A nach B transportiert werden, wogegen dies bei einem Fernseher nicht so einfach der Fall ist.

Allerdings bietet ein Beamer gegenüber einem Fernseher auch zahlreiche Nachteile. Die Helligkeit des Gerätes geht bei Tageslicht verloren, weswegen eine gute Bildqualität meist nur in abgedunkelten Räumen möglich ist. Beamer sind zudem lauter als Fernseher, da durch einen Lüfter die entstandene Wärme abtransportiert werden muss.

Da Beamer an sich klein sind, allerdings eine Projektionsfläche benötigen, stellt sich die Frage des Platzproblems. Wird ein Beamer benutzt, müssen Sie darauf achten, dass mindestens eine glatte und einfärbige Wand vorhanden ist. Zudem müssen für den Beamer hochwertige Kabel und eventuell eine Leinwand gekauft werden. Auch der Tausch der Lampe fällt bei einem Fernseher weg.

Für welchen Anwendungsbereich ist ein Beamer geeignet?

Einen Beamer können Sie vielseitig einsetzten.Der Beamer kann in sehr vielen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen.

Bei einer Präsentation muss darauf geachtet werden, dass der Beamer über eine gewisse Helligkeit verfügt. Auch bestimmte Werte beim Ansi Lumen sind notwendig. Bei kleinen Räumen, welche zudem abgedunkelt werden können, reichen Geräte mit 1500 Ansi Lumen durchaus aus. Werden Schriften und Graphiken mit dem Beamer gezeigt, sollte mindestens eine Auflösung von 1024×768 Pixel in Betracht gezogen werden.

Wird der Beamer für eine Diashow verwendet, sollten möglichst kleine Details von Bildern wiedergegeben werden können.

Der SVGA-Beamer ist als Fernseherersatz vollkommen ausreichend. Es reicht vollkommen aus, wenn die Bilder im 4:3 Format dargestellt werden können. Allerdings reicht diese Auflösung bei Filmen in HD nicht mehr aus. Um auch HD sehen zu können, sollten Sie die nächst bessere Auflösung für Ihren Beamer wählen.

Beim Heimkino sollte der Beamer auf jeden Fall das Format 16:9 liefern können, da die meisten Filme dieses Format aufweisen. Mit einem Format von 4:3 verschenken Sie gut ein Drittel des Bildes. Ein besseres Deinterlacing ist ebenfalls für einen Beamer im Heimkino wichtig.

Da das Videomaterial in den meisten Fällen in Halbbildern vorliegt, werden diese mit Hilfe des Deinterlacings als Vollbilder zusammengesetzt. Hochwertige DVD-Player liefern in den meisten Fällen aber bereits Vollbilder an das Gerät.

Beamerhersteller

Bei Beamerherstellern gibt es eine breite Palette zu finden, die auch in vielen Test zu finden sind.

  • Benq
  • Canon
  • Casio
  • Epson
  • Kindermann
Benq ist bereits seit Jahren im Bereich der Beamer marktführend. Die Beamer von Benq werden häufig bei Präsentationen in Unternehmen eingesetzt.
Canon bietet für jede Situation den passenden Beamer. Ob für das Klassenzimmer oder den privaten Bereich – bei Canon werden Beamer jeder Klasse angeboten.
Casio Beamer zeichnen sich vor allem durch die Bauweise aus, welche sehr leicht ist. Zudem sind diese Beamer perfekt für den mobilen Einsatz geeignet.
Epson Beamer reichen von groß bis klein. Zudem weisen diese Beamer nicht nur zahlreiche Zusatzfunktionen auf, sondern bieten auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Kindermann Beamer haben sich in den letzten Jahren immer mehr einen Namen gemacht. Vor allem kleine und leichte Beamer sind bei diesem Hersteller zu finden.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

beamer-2Viele Immobilienbesitzer wünschen sich für einen unbeschwerten Heimkinogenuss einen Videoprojektor, mit dem sie in brillanter Qualität nicht nur die aktuellen Kino-Blockbuster von DVD oder Bluray erleben können, sondern diese Anlage auch zum Fernsehen nutzen möchten. Einige haben diesbezüglich extra ihr Wohnzimmer umgebaut und eine entsprechende Leinwand installiert. Kino-Enthusiasten mit dem nötigen Kleingeld haben sich wahrscheinlich einen eigenen kleinen Vorführraum eingerichtet. Wir möchten Ihnen die wichtigsten Punkte an die Hand geben, damit Sie Ihren richtigen Beamer und auch die passende Ausrüstung finden.

Da auf dem Markt die unterschiedlichsten Projektoren angeboten werden, hängt die Wahl von der Nutzungshäufigkeit, vom Einsatzort und natürlich von Ihren individuellen Sehgewohnheiten ab. In einem Beamer Test habensich die Testpersonen mit den verschiedenen Modellen näher auseinandergesetzt.

Die Projektionstechnik

beamer-heimkinoViele moderne Modelle arbeiten heute mit der DLP- oder LCD-Technik. Einige von ihnen bieten aber auch schon das modernere LCoS-Verfahren. Bereits im vorherigen Kapitel haben wir die Vor- und Nachteile dieser Techniken vorgestellt. Das DLP-Verfahren arbeitet mit Mikrospiegeln und einem rotierenden Farbrad. Diese Technik ist äußerst wartungsarm und erreicht schnelle Reaktionszeiten.

Aber auch die LCD-Beamer verfügen über eine sehr gute Farbintensität und sorgen für scharfe Bilder. Noch relativ neu sind die LCoS-Beamer, bei denen so gut wie kein Pixelraster mehr zu sehen ist, welches mitunter noch bei den LCD-Modellen auftritt. Dagegen können LCoS-Beamer noch einen leichten Nachzieheffekt aufweisen. Möchten Sie ein Gerät auch mobil einsetzen und ein kompaktes Gerät bevorzugen, dann sollten Sie in die Liga der LED-Beamer schauen. Sie sind jedoch nicht ganz so lichtstark wie die vorherigen Techniken.

Jede Technik hat ihre Vor- und Nachteile, so dass Sie für eine Kaufentscheidung Kompromisse eingehen müssen. Zu interessanten Preis-Leistungsverhältnissen sind die DLP- und LCD-Beamer zu empfehlen.

Der Lichtstrom

In früheren Zeiten waren Videovorführungen nur möglich, wenn der Raum komplett abgedunkelt wurde. Wir können Ihnen nur empfehlen, einen Beamer zu wählen, der eine Lichtstärke von weit über 1.000 Lumen aufweist. Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn der Videoprojektor auch in sehr hellen Räumen eingesetzt werden soll.

Die Lampen

Die Lampen von Videoprojektoren stellen bei vielen Kunden ebenfalls ein Kriterium für eine Kaufentscheidung dar. Nach wie vor werden in den meisten Modellen Gasentladungslampen eingesetzt. Diese neigen dazu, nach einiger Zeit an Leuchtleistung zu verlieren. Hersteller geben hier eine Lebensdauer zwischen 2.000 und 5.000 Stunden an.

Nicht unerwähnt bleiben soll, das Ersatzlampen teilweise bis zu 300 Euro kosten können. Ein Tipp für eine Kaufentscheidung ist, dass Sie nicht nur auf eine lange Lebensdauer dieser Lampen achten, sondern auch einen Blick in die Kompatibilitätsliste werfen sollten, um nötigenfalls auf günstige Ersatzlampen zurückgreifen zu können. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie Ihren Beamer intensiv nutzen möchten.

Einige Videoprojektoren besitzen einen so genannten ECO-Modus, mit dem die Leuchtstärke der Lampen reduziert werden kann und gleichzeitig die Lebensdauer erhöht wird. Schauen Sie daher nach, welche Lampen in einem Beamer verbaut sind.

Mobilität erforderlich?

Möchten Sie einen Videoprojektor auch unterwegs einsetzen, beispielsweise zu Präsentationszwecken, dann sollten Sie auf kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht achten. In aller Regel bieten LED-Beamer hier genau die richtigen Voraussetzungen. Recht praktisch ist es, wenn auch gleich Lautsprecher eingebaut sind, so dass Sie auf ein aufwändiges Soundsystem verzichten können.

Leinwand oder weiße Wand?

Was nützt der beste Beamer, wenn er seine Leistung nicht an einer passenden Projektionsfläche ausrichten kann? Viele kaufen sich einen teuren Beamer und sind hinterher vom Ergebnis enttäuscht, weil sie zum Beispiel an einer Leinwand gespart haben.

Insbesondere dann, wenn Sie einen Full-HD-Beamer verwenden, sollten Sie unbedingt eine gute Leinwand kaufen. Nur so können brillante Bildergebnisse wiedergegeben werden. Für einen gelegentlichen Einsatz reicht es aber auch aus, wenn Sie eine spezielle Wandfarbe verwenden. Im Handel gibt es reflektierende Wandfarbe, wie zum Beispiel ProFlex Base Weiß, welche nach einer vorherigen Grundierung auf jeder glatten Wandfläche problemlos aufgetragen werden kann.

Vorteile beim kauf im Internet

Im Internet kann nicht nur ein Vergleich von Funktionen und Preisen einfacher durchgeführt werden, sondern auch die Modelle mittels Bewertungen unter die Lupe genommen werden. In den meisten Fällen können Beamer im Internet zu weitaus günstigeren Preisen als im Laden gekauft werden.

Den Beamer optimal einstellen

Nachdem Sie Ihren Wunsch-Beamer gekauft und sich auch gleich eine passende Leinwand installiert haben, stehen Sie vor einem weiteren Problem. Wie wird ein Beamer optimal eingestellt?
Zunächst kommt es auf den Standort des Beamers an. Soll dieser auf einem separaten Tisch aufgestellt werden oder doch lieber an der Decke montiert werden? Beide Varianten bieten Vor- und Nachteile. Nicht jeder kann an seiner Zimmerdecke eine solche Installation vornehmen. Da ist es einfacher, den Beamer separat aufzustellen. Einige Wohnzimmertische bieten ein praktisches Fach, von dem aus der Videoprojektor leicht schräg nach oben auf eine Leinwand sein Bild wiedergeben kann. Profis werden natürlich ganz klar versuchen, den Projektor an der Decke zu montieren.

Mein Bild passt nicht auf die Leinwand!

Etliche Kunden kennen das Problem, das sie nach der Aufstellung ihres Videoprojektors Probleme mit der Bilddarstellung haben. Entweder ist das Wiedergabebild größer die Leinwand, viel zu klein, verzerrt oder auf einer Seite schief. Die Ausrichtung und der Abstand spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Möchten Sie ein echtes Kino-Feeling haben, so muss die Leinwand halb so breit sein, wie Ihre Sitzfläche von ihr entfernt ist. Sitzen Sie beispielsweise fünf Meter von ihr entfernt, dann sollte sie idealerweise 2,50 m breit sein. Ist das Bild hierbei wesentlich größer oder Sie sitzen viel zu nahe davor, kann das Wiedergabebild unscharf wirken. Bei einer Breite von 2,50 m sollte auch Ihr Beamer in einem Abstand von 2,80 bis 4 m von der Leinwand entfernt stehen. Diese Werte sind jedoch abhängig von der Zoom-Einstellung des Objektivs.

Der Beamer wird vorbereitet

beamer-linseDie nachfolgenden Tipps sollten Sie beherzigen, um eine ausreichend gute Wiedergabequalität zu erreichen:
1. Zunächst sollten Sie die Leinwand absolut gerade auszurichten. Nehmen Sie hierbei eine Wasserwaage zur Hand. Danach stellen Sie Ihren Beamer in der Mitte waagerecht vor die Leinwand.

2. Schließen Sie nun Ihren Beamer an die Steckdose an und schalten ihn ein. Vergessen Sie dabei nicht, den Objektiv-Schutzdeckel abzunehmen. Sie werden lachen, aber schon viele Kunden haben ihren Videoprojektor reklamiert, ohne zu wissen, dass dieser Deckel vorher abzunehmen ist. Nach wenigen Sekunden erscheint auf der Leinwand ein herstellerbezogenes Bild, welches Sie über den vorderen Objektiv-Zoom-Ring scharfstellen können.

3. Mithilfe der mitgelieferten Fernbedienung des Beamers können Sie nun das Hauptmenü aufrufen. Suchen Sie hier unter den Bildeinstellungen die so genannte Keystone-Korrektur bz.w Trapezkorrektur. Diese sollten Sie auf neutral einstellen, was üblicherweise durch einen optischen Schiebebalken repräsentiert wird. Für eine Erstausrichtung drehen Sie die Füße des Beamers komplett in das Gehäuse ein.

4. Anschließend nutzen Sie das Rädchen in Objektivnähe, um den Lensshift mittig einstellen zu können. Dies erfordert ein wenig Übung, wobei die Mittelposition durch Drehen in beide Richtungen ungefähr geschätzt werden kann.

Den Zoom richtig einstellen

Über das eingebaute Zoom-Objektiv des Beamers kann auf einfache Weise das projizierte Bild auf der Leinwand eingestellt werden. Dieses besondere objektiv hat den Vorteil, dass Sie Ihren Beamer abstandsmäßig nicht zur Leinwand hin näher heran stellen oder weiter entfernt stellen müssen.

Für normale Wohnzimmer sollte ein durchschnittlicher Abstand zwischen dem Video Projekte und der Leinwand rund 3 bis 3,50 m betragen. Die hier in unserem Beamer Vergleich 2018 vorgestellten Modelle können hierfür alle uneingeschränkt genutzt werden.

Wir stellen den Lensshift ein

Der Lensshift hat bei einem Beamer eine besondere Bedeutung. Wenn wir beispielsweise den Videoprojektor seitlich oder in der Höhe versetzt zur Projektionsfläche aufstellen, wird über den Lensshift das Bild ohne weiteren Qualitätsverlust mittig auf der Leinwand dargestellt. Die Einstellung vom Lensshift erfolgt über einen kleinen Joystick oder über Räder, die sich in Objektivnähe befinden.

Viele moderne Modelle sind von sich aus schon so konstruiert, dass ihr Projektionsbild leicht vertikal nach oben abgestrahlt wird. Auf diese Weise können Sie den Beamer bequem auf einen Tisch stellen und über ihn hinweg sehen. Das Wiedergabebild wird dennoch bei Ihnen in Augenhöhe dargestellt. Aufpassen sollten Sie lediglich bei der Entfernung des Aufstellungsortes. Je weiter der Videoprojektor von der Leinwand entfernt ist, desto höher wandert auch das Bild.

Verzerrte Bilder über die Trapezkorrektur richtig darstellen

beamer-zoomWenn Sie beispielsweise einen Beamer nicht mittig vor Ihre Leinwand stellen können und dieser beispielsweise sein Projektionsbild von schräg nach oben auf die Leinwand wirft, kann es zu Bildverzerrungen kommen. Dabei ist häufig das Bild oben breiter als unten. Es sieht trapezförmig aus.

Über das Bildeinstellungsmenü finden Sie die Keystone-Korrektur. Diese kann manuell über integrierte Tasten am Beamer oder über die Fernbedienung eingestellt werden. Sind die dargestellten Bilder oben oder unten breiter bzw. schmaler, sprechen wir von einer vertikalen Trapezkorrektur. Sind die Bilder links oder rechts unterschiedlich hoch, dann handelt es sich um eine horizontale Trapezkorrektur.

Bei einer solchen Korrektur verkleinert sich das Wiedergabebild ein wenig, so dass Sie es über die Zoom-Einstellung am Objektiv wieder auf die gewünschte Größe bringen können. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass durch eine solche Einstellung die Bildschärfe ein wenig abnimmt. Von daher empfehlen wir Ihnen, dass Sie Ihren Beamer nach Möglichkeit parallel zur Leinwand aufstellen sollten.

Farbe und Schärfe einstellen

Lassen Sie zunächst Ihren Beamer ein paar Minuten warmlaufen, bis sich die Lampe auf ihre Betriebstemperatur und –helligkeit eingestellt hat. Beim Erstbetrieb können die Farben zunächst etwas unnatürlich wirken. Wie bereits zuvor erklärt, setzt sich bei Beamern das Videobild aus den drei Grundfarben Blau, Grün und Rot zusammen. Diese Farben lassen sich je nach Modell auch einzeln einstellen. Die Werte verändern wir nur in kleinen Schritten, so dass wir die Auswirkungen direkt kontrollieren können. Eine stark sättigende Farbeinstellung führt wiederum zu stark unnatürlich wirkenden Bildern.

Im Internet können von einigen Herstellern kostenlose Testdateien oder gar Test-DVDs bestellt werden, mit denen wir das Bild anhand von Farbbalken etwas genauer einstellen können. Aber auch ohne diese Hilfe gelingt uns eine sehr gute Farbabstimmung. Zu diesem Zweck sollten wir lediglich eine echte Schwarz-Weiß-Wiedergabe nutzen. Hierbei fällt uns am ehesten ein möglicher Farbstich auf.

Falls wir anstelle einer Leinwand eine Wand als Projektionsfläche nutzen, können wir mithilfe der Farbeinstellung den Hintergrund präzise anpassen. Dies ist immer dann erforderlich, wenn unsere Wand nicht ganz weiß ist. Enthält die Projektionsfläche eine leicht gelbe Tönung, dann müssen wir die Farben Rot und Grün etwas reduzieren. Hierdurch kompensieren wir das Gelb der Projektionswand.

Jetzt wird noch die Schärfe reguliert

beamer-eagleDie Bildschärfe eines Beamers wird direkt am Objektiv reguliert. Wichtig ist, dass wir darauf achten, dass wir die gesamte Projektionsfläche scharf sehen können. Wer die Möglichkeit hat, greift hierbei auf die Darstellung eines geometrischen Musters zurück. Bei den vorgenannten Test-DVDs gibt es hier verschiedene Gitternetzlinien auf schwarzem Hintergrund, die wir nutzen können.

Alle Gitternetzlinien sollten gleich groß sein. Des Weiteren sollte natürlich das dargestellte Gitternetz nicht verschwommen wirken. Hier ist eine besondere Feineinstellung notwendig.

Einige moderne Videoprojektoren besitzen auch eine automatische Schärferegulierung. Hierbei wird das Bild über einen Steuerungselektronik scharf eingestellt. Nicht immer können wir uns jedoch auf eine solche Automatik verlassen, da mitunter durch eine Schärfeanhebung auch Geisterbilder sichtbar werden. Senkt die Automatik die Schärfeeinstellung ab, können die Bilder aber auch weich und verwaschen wirken. Ein manuelles Nachjustieren ist auch hier immer noch erforderlich. Bei unseren Beamer Vergleichssieger können Sie die Schärfe sowohl automatisch als auch manuell verändern.

Nach all diesen Einstellungen können Sie sich zurücklehnen und Ihren ersten Spielfilm über Ihren eigenen Beamer genießen.

Nützliches Zubehör

Mit einem guten Beamer alleine kann noch kein tolles Kino-Feeling erreicht werden. Vielmehr sollten wir auch einen Blick auf praktisches und nützliches Zubehör legen. Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Beispiele an die Hand geben.

Die Videoleinwand

beamer-6Unverzichtbar für eine hervorragende Videodarstellung ist eine gute Leinwand. Wenn Sie sich eine solche zulegen möchten, sollten Sie ein Modell im Format 16:9 bevorzugen. Die meisten Blockbuster kommen in diesem Format erst richtig zur Geltung.

Des Weiteren spielt der Gain-Faktor eine wichtige Rolle. Dieser Faktor steht für die Reflexionseigenschaften einer Leinwand. Üblicherweise sollte dieser zwischen 1 und 1,2 liegen. Wer sich eine Leinwand genau betrachtet, wird feststellen, dass diese mit einer leichten Körnung versehen ist, die aus dieser Reflexionsschicht besteht.

Neben den stationären Leinwänden, die an der Wand oder unter der Decke platziert werden, sind mobile Leinwände mit einem Stativ oder seitlichen Ständern versehen. Diese sind die ideale Wahl, wenn wir unser Gerät auch unterwegs nutzen möchten. Bei den stationären Leinwänden garantieren die eingerahmten Modelle auch über eine lange Zeit, dass die Projektionsfläche plan und eben bleibt.

Das Soundsystem

Was nützt das schönste Bild, wenn der Sound miserabel ist. Aus diesem Grund kann für einen hochwertigen Kinogenuss nur eine leistungsstarke Surround-Anlage empfohlen werden. Durch die richtige Verteilung der Lautsprecherboxen und eines Bass-Tieftöners (Subwoofer) haben Sie den Eindruck, mitten im Filmgeschehen zu sein.

Moderne Surround-Anlagen werden teilweise sogar mit einer kabellosen Verbindung angeboten. Achten Sie darauf, dass der DVD- oder Bluray-Player ebenfalls über eine solche Wifi-Anbindung verfügt. Je nach Beamer-Modell lässt sich die Bildübertragung ebenfalls per Wifi übertragen.

3D-Brillen

beamer-3d-brilleImmer häufiger werden Kinofilme in 3D angeboten. In Verbindung mit einem 3D-fähigen Bluray-Player und einem 3D-fähigen Beamer können diese Filme auch daheim betrachtet werden. Um diese Darbietungen hautnah miterleben zu können, empfehlen wir eine 3D-Brille, die über entsprechende Polarisationsfilter verfügt. 3D-Shutter-Brillen werden in vielen verschiedenen Ausführungen angeboten. Teilweise sind sie bereits im Lieferumfang eines 3D-Beamers enthalten.

Transportkoffer

Viele Beamer werden mobil eingesetzt. Dabei muss es sich nicht nur um die kompakten LED-Modelle handeln. Um einen sicheren Transport zu gewährleisten, empfehlen wir für einen Beamer einen stabilen Transportkoffer oder eine gepolsterte Transporttasche zu verwenden. Diese Koffer sind genau auf die Gehäuseabmessungen ausgelegt und halten auch arge Stöße sowie Schmutz und Feuchtigkeit fern.

Visualisierer

Speziell für den kabelgebundenen, aber auch drahtlosen Anschluss an einen Beamer, bieten einige Hersteller einen sogenannten Dokumenten-Visualisierer an. Hierbei handelt es sich um eine kleine Kamera, die Dokumente und Bilder abscannt und diese dann an das Gerät weiterleitet. Auf diese Weise können zum Beispiel Geschäftsberichte direkt auf einer Leinwand präsentiert werden. Das Prinzip ähnelt einem traditionellen Tageslichtprojektor.

Die nützlichen kleinen Helfer

Um die in unserem Beamer Test vorgestellten Modelle zuverlässig betreiben zu können, gibt es von zahlreichen Fremdanbietern entsprechende Projektionstische, die individuell in der Höhe verstellt werden können. Des Weiteren werden für eine Deckenmontage aber auch zahlreiche Deckenbefestigungen angeboten, so dass ein Beamer sicher dort fixiert werden kann.

Für die Reinigung und Pflege eines Beamers bieten Fremdfirmen zahlreiche Produkte an. Insoweit möchten wir die Linsenreinigungstücher und Gehäusepflegetücher hier ebenfalls erwähnen.

Ebenfalls beliebt sind sogenannte Wireless-Dongles, die direkt in den USB-Port eines Beamers eingesteckt werden können. Sie ermöglichen die drahtlose Datenübertragung zwischen einem PC und dem Beamer. Aber auch Videoinhalten lassen sich somit drahtlos übertragen.

Mithilfe eines optionalen MHL-Adapters, der direkt am HDMI-Eingang eines Beamers angeschlossen wird, ist es möglich, ein Smartphone mit dem Beamer zu verbinden. Hierbei wird sogar eine Full-HD-Qualität erreicht. Über einen solchen Adapter können die Display-Inhalte eines Smartphones direkt über einen Beamer auf eine Leinwand projiziert werden.

Schließlich gibt es noch spezielle Fernbedienungen, die die Original-Fernsteuerung eines Beamers ersetzt und zusätzlich für Präsentationszwecke noch einen Laser-Pointer enthält. Für den privaten Einsatz sind diese Präsentationshilfe jedoch weniger von Interesse.

Statistiken, Zahlen, Daten und Fakten rund um den Beamer

Für unseren Beamer Vergleich möchte Expertentesten hier noch ein paar grundlegende Statistiken offenlegen, die vielleicht von Interesse sind.

Anhand der Quelle des Statistikportals Statista konnten wir feststellen, dass das Kaufinteresse für einen Beamer in den letzten Jahren leicht angestiegen ist. Interessierten sich im Jahr 2013 rund 2,09 Millionen Kunden für einen Beamer, so waren es im Jahr 2014 schon 2,16 Millionen. Interessant ist auch, dass 2013 etwa 4,05 Millionen Besitzer eines Beamers waren, während es im Jahr 2014 rund 4,11 Millionen waren.

Zu den interessanten Daten heutiger Beamer gehört auch die ungefähre Lebensdauer der eingebauten Leuchtmittel. Die längste Lebensdauer erreichen LED-Beamer mit wenigstens 20.000 Stunden. Die Lampen von LCD- und DLP-Beamern halten in der Regel zwischen 1.000 und 5.000 Stunden.

Wir möchten in unserem Beamer Vergleich noch auf das Projektionsverhältnis eingehen. Beim Betrieb eines Beamers ist es wichtig, welchen Abstand dieser zur Projektionsfläche einnimmt. Mit einer Verkleinerung des Abstandes verkleinert sich auch das darzustellende Bild, bei einer Vergrößerung wird dagegen das Bild größer abgebildet. Um das Projektionsverhältnis zu bestimmen, werden folgende Formeln benötigt:

Format 16:9:

  • Brennweite des Objektiv in cm / Chipgröße x 1,15

Format 4:3:

  • Brennweite des Objektiv in cm / Chipgröße x 1,25

Alternativen zum Beamer

Für eine professionelle Großbilddarstellung für Filmvorführungen oder Präsentationen gibt es aber auch interessante Alternativen zu einem Beamer, die wir hier abschließend erwähnen möchten. Gleich vorweg möchten wir aber mitteilen, dass ein richtiges Kinofeeling in einem Praxistest erst mit einem Beamer aufkommen konnte.

Die Large Format Displays

Large Format Displays, kurz LFDs, sind großformatige Flachbildschirme, die in Schulen, an Universitäten, aber auch in Konferenzräumen zur Präsentation eingesetzt werden. Sie werden immer häufiger als herkömmliche Beamer eingesetzt. Momentan sind diese Displays aber noch sehr teuer in der Anschaffung und lohnen sich daher kaum für den privaten Einsatz. Dennoch möchten wir kurz auf die Vorteile eingehen.

  • LFDs erzeugen auch bei Gegenlicht eine gestochen scharfe Darstellung,
  • bei Vorträgen wird der Redner nicht geblendet,
  • durch diese Hintergrunddarstellung können vorbeilaufende Personen keine störenden Schatten mehr werfen,
  • es gibt keine Störgeräusche durch Lüfter,
  • LFDs sind sofort einsatzbereit und müssen nach dem Ausschalten auch nicht nachlaufen,
  • die Diplays sind wartungsfrei, so dass ein Lampenwechsel entfällt,
  • LFDs sind energiesparender,
  • es wird kaum Abstrahlwärme erzeugt,
  • das Design ähnelt einem modernen Flachbildfernseher,
  • im Gegensatz zu einer aufwändigen Deckenmontage eines Beamers, muss ein LFD lediglich an der Wand befestigt werden und
  • es gibt sogar Modelle mit moderne Touchscreen-Technologie, so dass LFDs gleichfalls auch die alte Schultafel ersetzen können.

Moderne Plasma-, LCD- oder LED-Flachbildfernseher

beamer-plasma-tvNicht unerwähnt bleiben sollen die heutigen Flachbildfernseher mit Mindestgrößen von 50 Zoll. Mittlerweile gibt es aber auch schon Modelle mit 110 Zoll Größe, die eine Bildschirmdiagonale von 2,5 m aufweisen. Sie bieten Ultra-Full-HD- Auflösung, bei der die einzelnen Pixel auf der Bildfläche so gut wie nicht mehr zu erkennen sind.

Generell überzeugen die heutigen Flachbildfernseher mit einer sehr guten Farbbrillanz und Schärfe. Unabhängig davon haben die einzelnen Techniken, wie Plasma, LCD und LED gewissen Vor- und Nachteile. Ein Hauptgrund, der für einen Flachbildfernseher spricht, ist natürlich der mittlerweile günstige Anschaffungspreis.

Rückprojektoren

Rückprojektoren bieten eine Bildschirmdiagonale von rund einem Meter. Die Geräte zeichnen sich durch ein sehr schweres Gewicht aus. Grund hierfür ist, dass im voluminösen Gerätefuß ein Videoprojektor integriert ist. Dieser projiziert sein Bild über Spiegel auf eine Mattscheibe. Rückprojektoren sind heute nicht mehr zu empfehlen, da sie starke Einbußen in Bezug auf Farbbrillanz, Kontrast und Schärfe aufweisen.

Weiterführende Links

Wem die vorgenannten Informationen noch nicht ausreichen, kann sich auf nachfolgenden Webseiten noch eingehend über Videoprojektoren informieren. Vielleicht wird hier ja noch die eine oder andere Frage beantwortet, die Expertentesten aus externen Beamer Tests 2018 noch nicht beantwortet hat.

Einen Überblick über Arten und Funktionsweise eines Beamers bietet
https://de.wikipedia.org/wiki/Videoprojektor

Die Funktionsweise eines Beamers einfach erklärt bietet
http://praxistipps.chip.de/wie-funktioniert-ein-beamer-einfach-erklaert_40906

Hintergrundinformationen zum Beamer erklärt
http://www.netzwelt.de/news/78574-dlp-lcd-lcos-hintergrundwissen-beamertechnik.html

DLP-Beamer werden hier erklärt
http://www.beamerstation.de/dlp-technik.html

Beamer und Leinwand richtig einrichten erklärt
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/heimkino-projektor-beamer-leinwand-grundlagen-1940689.html