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Bewegungsmelder Test 2017 • Die 10 besten Bewegungsmelder im Vergleich

Mit einem Bewegungsmelder lassen sich Straßen, Wege und Gänge bei Dunkelheit bestens beleuchten. Die besten Produkte hat unser Team nach Lesung zahlreicher Tests im Internet in einer Bestenliste veröffentlicht und ebenso Bewertungen für Maße, Gewicht und einiges mehr abgegeben.

Bewegungsmelder Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

  Steinel - Passiv-Infrarot Bewegungssensor GEV - Unterputz Bewegungsmelder Friedland - Spectra+ Bewegungsmelder Osram - Nightlux Bewegungsmelder ChiliTec - UP LED 2DrahtHUBER MOTION 10, Bewegungsmelder 160°, weiß, einbau, unter Putz, energieeffizient, automatik
MANAX - 360° Decken Bewegungsmelder Wentronic - ODA Infrarot Bewegungsmelder Goodbay - IDA Infrarot Bewegungsmelder DREHFLEX - 360° Decken Bewegungsmelder

Steinel
Passiv-Infrarot Bewegungssensor

GEV
Unterputz Bewegungsmelder

Friedland
Spectra+ Bewegungsmelder

Osram
Nightlux Bewegungsmelder

ChiliTec
UP LED 2Draht

HUBER MOTION 10


MANAX
360° Decken Bewegungsmelder

Wentronic
ODA Infrarot Bewegungsmelder

Goodbay
IDA Infrarot Bewegungsmelder

DREHFLEX
360° Decken Bewegungsmelder

 Bewertung 1,1 1,2 1,4 1,6 1,7 1,8 1,9 2,0 2,2 2,3
Anwendungsbereichaußen/inneninneninnen/außeninnen/außeninneninneninneninnen/außenaußeninnen
Abdeckungsgrad180°195°200°120°160°160°160°200°360°360°
MaterialKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoff
Artikelmaße15 x 8,7 x 9 cm12,5 x 7,2 x 8,3 cm16 x 11,8 x 8,4 cm8,6 x 6,9 x 2,8 cm11,4 x 8,6 x 5,4 cm13,2 x 8,8 x 5,8 cm
11,4 x 8,6 x 5,4 cm12,1 x 7,3 x 8,2 cm11,5 x 11,5 x 5,5 cm11,5 x 11,5 x 5,5 cm
Gewicht180 g186 g218 g100 g100 g141 g100 g272 g50 g240 g
Farbeweißweißweißweiß-grauweiß-grauweißweiß-grauweißweißweiß
Besonderheiten

  • Hochempfindliche Infrarot-Detektoren ermöglichen eine lückenlose Überwachung
  • Zeit- und Dämmerungsschwelle werden über Drehregler stufenlos eingestellt

    • Innen-Bewegungsmelder für die Unterputzmontage Schaltet die Beleuchtung EIN und wieder AUS
    • Einstellbar Dauerlicht / Automatic / AUSTriac-Ausführung = für 2-Leitertechnik Ersetzt EIN-/ AUS Schalter

      • 200° Bewegungsmelder (drahtgebunden)
      • Einfache Montage
      • 12-15 Meter Reichweite
      • Zeiteinstellung 5sec bis 20 min

      • 3 Modi vorher auswählbar Dauerbetrieb, sowie Automatikfunktion (10 oder 60 Sek. nach der letzten Bewegung schaltet sich die Lampe aus).
      • Perfekt für den Einatz in Keller, Schränken und Hauswirtschaftsraum, Carport und Schuppen

        • Die Zeit lässt sich von 10 Sekunden bis 7 Minuten einstellen
        • 160° Bewegungsmelder
        • Das Gerät ist CE zertifiziert
        • Für 2-Leitertechnik Ersetzt

        • Schutzart IP20 Für den Innenbereich geeignet
        • Schutzklasse II, schutzisoliert
        • Bewegungsmelder 180° unterputz
        • Schaltleistung max. 500 W
        • Einschaltzeit von 10 s bis 7 min einstellbar
        • Einfache Montage durch Austausch des vorhandenen Schalters


        • Reichweite 12 Meter
        • Licht 3 – 2000 Lux
        • Kompatible mit LED
        • 360° Bewegungsmelder

        • Praktisches Ausrichten des Bewegungsmelders in 2 Achsen (horizontal und vertikal)
        • Kontroll-LED
        • Einfachste Montage
        • Für Outdoor

        • Von 10 Sekunden bis 7 Minuten einstellbar
        • 360° Rundumefassung
        • Licht: 3-2000 Lux
        • Schmuckverpackung

          • 360° Rundumefassung
          • Einfache Montage
          • Nur für den Innenbereich (IP20)
            Handhabung
            Verarbeitung
            Preis- / Leistung
            Preisvergleich
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            08-Wentronic-ODA-Infrarot-BewegungsmelderModerne Häuser besitzen mittlerweile fast alle Haustüren und Eingänge, die in irgendeiner Form abgesichert sind, sei es durch Videoüberwachung, einen Sicherheitsdienst oder durch Geräte wie Bewegungsmelder, die Auskunft darüber geben, was vor der Haustür geschieht. Bewegungsmelder kommen allerdings auch noch in anderen Bereichen zum Einsatz, wobei das Gebiet der Security und Überwachung den wichtigsten Teil einnimmt, darunter z. B. in Supermärkten oder Firmengebieten.

            Aber auch immer mehr Privathaushalte sichern sich hier ab und nicht selten genug gehen dann schon einmal beim Nachbarn die Außenlampen an, wenn jemand am Grundstück oder an der Haustür vorübergeht.

            Auch für den Innenbereich ist diese Kombination von Bewegungsmelder und Lichtschaltung besonders effektiv und sinnvoll, so dass in den Wohnräumen über das Gerät die Beleuchtung reguliert werden kann und damit eine Ersparnis der Stromkosten möglich wird. Der Einsatz solcher Geräte ist also sehr vielseitig und wird in einem Bewegungsmelder Test näher betrachtet und getestet.

            Was ist ein Bewegungsmelder?

            Allgemein gesprochen stellt ein Bewegungssender immer einen Sensor dar, der alle Bewegungen in der unmittelbaren Umgebung wahrnimmt und darauf dementsprechend reagiert. Das funktioniert im Grunde wie ein elektrischer Schalter, der dann, je nach Gerätetyp, Bewegung erkennt und einen Alarm startet, ein Signal übermittelt oder die Beleuchtung einschaltet.

            licht-im-dunklenDa sich auch die Technologie immer weiter verbessert, haben Bewegungsmelder aus dem Außenbereich schnell in das Innere der Häuser gefunden, darunter als Kopplung an die gesamte Innenbeleuchtung, die dann über das Gerät gesteuert wird. Sobald eine Person den Raum betritt, schaltet der Bewegungsmeldung durch die Temperaturveränderung das Licht an bzw. wieder aus, wenn das Zimmer verlassen wird. Dadurch wird der Lichtschalter selbst nicht mehr benötigt und gleichzeitig Strom gespart, da die Beleuchtung nur dann eingeschaltet ist, wenn sie tatsächlich benötigt wird.

            Bewegungsmelder arbeiten auf verschiedene Weise, einmal aktiv durch elektromagnetische Wellen, wobei hier von einem Doppelradar gesprochen wird, ebenfalls aktiv durch Ultraschall oder auf passive Art und Weise per Infrarotstrahlung. Viele Modelle weisen auch eine Kombination dieser Sensortechnik auf und können somit dann auch mehrere Bereiche abdecken, nicht alleine nur Bewegung erkennen, sondern auch explizit Personen, die sich im Erfassungsbereich befinden.

            Die am häufigsten zum Einsatz kommende Variante ist der PIR-Sensor. Er reagiert direkt, wenn ein Mensch an der Haustür vorbeigeht. Die Verwendungsmöglichkeiten sind aber heutzutage vielseitig, so kann der Bewegungsmelder Lichtschalter, Einbruch- und Präsenzmelder oder allgemein Bestandteil von Signalanlagen sein, die einen daran gekoppelten Vorgang auslösen.

            Wie funktioniert ein Bewegungsmelder?

            Die meisten Geräte arbeiten mit dem PIR-Sensor, der wiederum Pyroelektrizität nutzt, die auf der Empfängerfläche auf Veränderungen der Temperatur reagiert. Das geschieht durch eine Änderung des Strahlungsflusses durch Infrarot, sobald im Bereich der Wellenlänge Menschen, Tiere oder Autos erscheinen. Der Sensor reagiert dabei nicht auf Unterschiede der Wärme selbst, wenn sie auf natürlichem Weg hervorgerufen wird, also z. B. auf die normale Sonnenstrahlung, er wird alleine durch sich ändernde Signale aktiviert, wenn also eine Person auftaucht oder eine Bewegung direkt im Detektionsbereich stattfindet.

            Das, was auf den Modellen als gewölbte Kuppel zu sehen ist, ist die Sammellinse aus trübem Kunststoff, unter der sich das Infrarotlicht befindet. Die Vielfachlinse dient der Sammlung des infraroten Lichts und ist mit Richtungssektoren verbunden, die auf einer Sensorfläche liegen. Dabei wird Licht immer zurückgestreut, und sobald sich im Erfassungsbereich etwas bewegt, das eine höhere Temperatur als der Hintergrund aufweist, reagiert der Sensor über einen Fächer aus Sichtsektoren, bei denen die Wärmefläche als Abfolge registriert wird, einmal sichtbar ist und dann im Sichtschatten verschwindet. Dieser Wechsel mit minimal verzögerter Temperaturänderung erzeugt ein elektrisches Signal, um dann einen Alarm oder eine Lichtschaltung auszulösen.

            Daneben weisen die Bewegungsmelder zwei Einstellfunktionen auf, die das Licht und die Zeit betreffen. Für den Einsatz bei Tageslicht oder Dunkelheit gibt es ein Dämmerungspotentiometer, über das festgelegt wird, ab wann und in welchem Grad der Dunkelheit das Gerät das Licht einschaltet. Daneben gibt es den Zeitschalter, der die Zeitspanne festlegt, in der sich das Licht ein- und wieder ausschaltet.

            Das Gerät wird so eingestellt, dass es erst bei einem bestimmten Dämmerungsgrad die Beleuchtung einschaltet und nach der eingestellten Zeit wieder abstellt. Dabei schaltet der Bewegungsmelder automatisch wieder auf die ursprüngliche Einstellung zurück und reagiert auf die nächste Bewegung im Ziel- und Erfassungsbereich. Das macht möglich, dass Querbewegung, das erstmalige Eintreten aber auch ein rasches Näherkommen durch das Gerät erfasst wird. Die Empfindlichkeit der Modelle ist regulierbar.

            Diese Sensoren sind reine Empfänger und senden keine Strahlung zurück, wie es bei aktiven Sensoren der Fall ist. Bewegungsmelder arbeiten mit Gleichstrom bzw. in der Verbindung mit anderem technischen Equipment, darunter Funk, Leitungsverbindungen oder dem Bussystem.

            Welche Arten von Bewegungsmeldern gibt es und wo kommen sie zum Einsatz?

            Bewegungsmelder, die am häufigsten zum Einsatz kommen, sind Radar-, Ultraschall und Infrarot-Melder. Über einen Sensor werden die Bewegungen erkannt, der Sensor wiederum ist mit einem Schalter gekoppelt. Wie oben bereits erklärt, ist die Funktionsweise aktiv oder passiv. Aktive Sensoren reagieren durch elektromagnetische Wellen, Ultraschall oder einen Doppelradar, passive durch Infrarotstrahlung, wobei der Sensor hier keine Wellen aussendet, sondern alleine als eine Art Empfänger fungiert.

            Der Radar-Bewegungsmelder

            Dieses Modell reagiert mit dem Aussenden elektromagnetischer Wellen, die über einen Sender ausgestrahlt werden. Sobald das geschieht, werden diese Signale wiederum von allen, sich in der Umgebung befindenden Objekten reflektiert und an den Bewegungsmelder als Empfänger wieder zurückgegeben. Die Differenz der ausgesendeten Signale bis zurück zum Empfang durch das Gerät kann als zeitliche Entfernung gemessen werden.

            Solche Modelle eigneten sich in vielen Tests besonders gut in Gebieten, in denen die Bewegung selbst gemessen und erkannt werden sollte. Sie sind durch die Radartechnik sehr empfindlich und reagierten in diversen Tests auf alles, was sich unmittelbar bewegt, ob nun weg oder auf das Haus oder das Grundstück zu.

            Ideal ist zwar das Anbringen im Außenbereich bei dieser Art des Modells, allerdings ist hier wichtig zu beachten, wo der Bewegungsmelder tatsächlich montiert wurde. Nachteil bleibt, dass bei einer falschen oder unvorteilhaften Positionierung auch Meldungen erfolgen, die unerwünscht sind. Solche Signale werden als Bewegung gedeutet, sind aber keine Gefahr, darunter Wind oder die Bewegung durch diesen von Bäumen und Sträuchern.

            Ein Vorteil in externen Tests war, dass dieser Bewegungsmelder durch den Radar auch Bewegung durch Holz oder Glas wahrnimmt. Radar-Bewegungsmelder waren in allen Tests unabhängig von Wetter und Temperaturen, daher waren sie weniger anfällig als andere Modelle. Eine Kombination dieses Typs lässt sich beispielsweise mit einem Lichtschalter kombinieren.

            Der Ultraschall-Bewegungsmelder

            Beim Ultraschall-Melder handelt es sich ebenfalls um ein aktiv zum Einsatz kommendes Gerät, das Signale bzw. Wellen aussenden und empfangen kann. Die Ausstrahlung dieser Wellen erfolgte in Tests über Ultraschall. Dafür besitzt das Modell einen Sender, von dem dieses Signal gesendet wird und einen Empfänger, über den die Reflexionen von den Umgebungsobjekten wieder empfangen werden. Dabei werden alle Schallwellen und Reflexionen vom Gerät als Änderung des Außenbereichs wahrgenommen und registriert. Das erfolgt als eine Unterbrechung der Meldelinie.

            Da Ultraschallwellen durch die Luft übertragen werden, eignete sich das Gerät in einem Testnicht für alle Einsatzbereiche. Schwierig wurde es in einem Test bei Abdeckungen, hinter Gardinen oder über Heizkörpern. Auch in der Nähe einer Lüftung im Test war der Bewegungsmelder in seiner Funktion eingeschränkt. Das Gleiche gilt für sich in der Nähe befindende starke Schallquellen oder beweglich aufgehängte Gegenstände oder Objekte, so z. B. eine Deckenlampe.

            Der Infrarot-Bewegungsmelder

            abdeckung-aussen-infrarotInfrarot ist eine der Varianten, die am häufigsten zum Einsatz kommt. Dieser Sensor-Typ wird als PIR-Sensor, das heißt „passive infrared“, bezeichnet. Weshalb dieser Sensor als „passiv“ bezeichnet wird, liegt daran, dass er selbst keine Strahlung abgibt, sondern nur Infrarotstrahlung aufnimmt bzw. empfängt. Genauer heißt das, dass der Bewegungsmelder dann auf Veränderungen der Temperatur reagiert, die in seiner Umgebung auftreten. Das kann allerdings nur dann erfolgen, wenn die Veränderung direkt im Detektionsbereich stattfindet, so z. B. wenn ein Mensch oder Tier an der Tür vorbeiläuft.

            Sobald das Infrarotlicht durch den Sender als Veränderung wahrgenommen und empfangen wird, passiert es Richtungssektoren und sammelt sich in einer Vielfachlinse, bevor es den Sensor endgültig erreicht. Daher nimmt der Bewegungsmelder, gegenüber den anderen Geräten, die Umgebung nicht als eine Art Einheit wahr, sondern unterteilt diese in ein Raster. Wenn sich nun ein Mensch oder Objekt innerhalb des Detektionsbereichs aufhält und bewegt, unterscheidet sich die Oberflächen- oder Körpertemperatur von der der Umgebungstemperatur.

            Der Sensor erfasst demnach den Wechsel zwischen warm und kalt, und diese Temperaturänderung löst ein elektrisches Signal aus, das dann verarbeitet, verstärkt wird und dazu führt, dass ein über elektrischen Strom arbeitender Schalter, der mit dem Gerät gekoppelt ist, eingeschaltet wird. Nicht nur direkte Bewegungen oder Querbewegungen unterhalb des Detektors, auch der Eintritt in das Detektionsfeld bei schnellem Näherkommen werden registriert. Nachteil der Infrarot-Geräte bleibt, dass sehr langsame Bewegungen oder Schritte, die sich vom Detektionsfeld hinwegbewegen, schlecht erfasst bzw. gar nicht erkannt werden.

            Dabei ist die Empfindlichkeit des Sensors unterschiedlich und kann sich auch als Erkennung negativ auswirken. Menschliche Haut wird z. B. früher erkannt als Kleidung, da diese ja die Körpertemperatur und Wärme abschirmt. Gut isolierte Winterbekleidung kann demnach nachteilig für die Bewegungserkennung sein. Ähnlich ist es, wenn das Haus mit einer Fußbodenheizung ausgestattet ist, da diese die Funktionstüchtigkeit des Infrarot-Sensors beeinflusst. Das liegt daran, dass ein großflächiger Bereich durch die Heizung mit Wärme versorgt wird, so dass diese dann vom Sensor als Bewegung erkannt wird, da die Temperatur sich verändert. Hier ist die Wahl für einen anderen Gerätetyp ratsam.

            Der Doppelradar-Bewegungsmelder

            Diese Variante basiert auf bewährter Militärtechnik und reagiert unabhängig von Wärmeeinstrahlung und Temperaturveränderung. Der Doppelradar-Bewegungsmelder durchdringt mit seiner Hochfrequenzsensortechnik auch Holz, Glas und Wände aus Leichtbaumaterial. Das bedeutet wiederum, dass so ein Gerät in einem Test auch im Innenbereich angebracht werden konnte, obwohl es den Außenbereich absichern sollte. Damit war der Bewegungsmelder in einem Test vor Sabotage und Manipulation geschützt und reagierte auf jede Bewegung, die innen und außerhalb stattfand.

            Das Bewegungsmeldesystem lässt sich auch noch einmal nach Einsatzgebiet unterteilen, in Bewegungsmelder für den Innen- und den Außenbereich.

            Innenbereich

            Der Bewegungsmelder mit Lichtschaltung

            bad-lichtDer integrierte Lichtschalter als Bewegungsmelder wird sehr häufig gekauft und ist besonders für den Innenbereich hilfreich. Als Lichtschalter kann dieser Sensor dann auch mit einem Dämmerungsschalter kombiniert sein. Das bewirkt, dass so ein Sensor in diesem Fall erst dann aktiviert wird, wenn die normale Tageshelligkeit der unmittelbaren Umgebung unter einen bestimmten Schwellenwert sinkt, der meistens bei den verschiedenen Modellen auch einstellbar ist.

            Dadurch kann dann der Sensor nur bei Dunkelheit aktiv werden oder auch verhindern, dass sich die Lichtschaltung selbst aktiviert, auch wenn noch genügend Licht vorhanden ist. Sobald der Schwellenwert dann unterschritten wird und eine ausgemachte Wärmequelle sich bewegt bzw. den Detektorbereich des Melders erreicht, schaltet sich das Licht für eine bestimmte Zeit ein und bleibt an, bis die Zeitspanne wieder abgelaufen ist.

            Auf diese Weise kann im Zimmer natürlich auch der Strom gespart werden, da die Regulation der Innenbeleuchtung ebenfalls über den Bewegungsmelder erfolgt und diese nur dann eingeschaltet wird, wenn sie tatsächlich benötigt wird.

            Der Bewegungsmelder im Badezimmer

            Mittlerweile gibt es auch Modelle, die mit den Wasserhähnen im Badezimmer gekoppelt werden können. Sobald das Wasser eingeschaltet werden soll, muss dazu nicht erst der Hahn auf- bzw. abgedreht werden. Eine verfeinerte Möglichkeit ist der Bewegungsmelder im Seifenspender.

            Außenbereich

            Der Bewegungsmelder für die Steuerung der Außenbeleuchtung

            Ähnlich, wie beim Einsatz im Innenbereich kann der Bewegungsmelder auch im Außenbereich als Beleuchtung und Lichtschalter fungieren. Ist das Gerät mit einem Dämmerungssensor gekoppelt, wird so ebenfalls Strom gespart und das Einschalten der Beleuchtung findet bei ausreichendem Tageslicht nicht statt. Hier ist auf dem Markt auch die umgekehrte Form zu erwerben, dass die gesamte Beleuchtungsanlage bereits einen Bewegungsmelder enthält und so kein zusätzlicher gekauft und angeschlossen werden muss.

            Der Hauptzweck im Außenbereich bleibt aber natürlich der einer ausreichenden Überwachung und Sicherheit. Unerwünschte Personen wie Einbrecher werden alleine schon durch das Einschalten des Lichts abgeschreckt, da hier nicht ausgemacht werden kann, ob es sich um eine automatische Schaltung handelt oder ob nicht doch Personen zu Hause sind. In Statistiken konnte nachgewiesen werden, dass besonders Kopplungen mit Halogenscheinwerfer abschreckend auf Eindringlinge wirken. Auch ansonsten ist es für den Hausbewohner angenehmer, wenn sich die Beleuchtung einschaltet, sobald er einen bestimmten Bereich des Grundstücks betritt.

            Der Bewegungsmelder als Einbruchmelder

            raeuberHier ist von einem direkten Alarm die Rede, also einem Bewegungsmelder, der mit einer Alarm- oder Einbruchmeldeanlage verbunden ist. Im Gegensatz zu Sensoren, die mit Lichtschaltung funktionieren, sind die Sensoren dieses Geräts nicht mit einem Dämmerungsschalter kombiniert. Bewegungen sollen bei diesem Einsatz auch unabhängig vom Umgebungslicht und der Helligkeit allgemein erkannt werden.

            Das bringt mit sich, dass der Bewegungsmelder für diese Einsatzmöglichkeit meistens zwei Sensoren enthält, um Fehlalarme zu vermeiden. Der Alarm wird unter diesen Umständen nur dann ausgelöst, wenn beide Sensoren die Bewegung registriert haben. Meist handelt es sich auch hier um PIR-Sensoren oder einer Kombination aus PIR-Sensor, Radar- und Ultraschall. Die technische Bezeichnung dieser Modelle im Handel lautet „Dualmelder“. Moderne Geräte verfügen dabei auch über eine Abdecküberwachung, die erkennt, wenn ein Bewegungsmelder im nicht aktiven Zustand beschädigt wird. In diesem Fall wird dann ein Alarm ausgelöst.

            Bei solchen Modellen ist eine VdS-Zulassung notwendig, da es sich um die Kombination aus Bewegungsmeldung und Einbruchswarnung handelt. Die Abkürzung dieser Zulassung steht für „Vertrauen und Sicherheit“ und ist die Bezeichnung für eine unabhängige Institution für Sicherheit und Brandschutz. (Mehr Informationen dazu finden Sie in unseren Quellenangaben.) Das bringt den doppelten Effekt mit sich, dass die von dieser Institution empfohlenen Geräte immer ausreichend getestet und zugelassen sind, daneben aber auch von vielen Versicherungen anerkannt werden, falls es zu Fehlfunktionen kommt.

            Darunter fallen dann z. B. Modelle, die tierresistent sind, das bedeutet, dass sie ein trägeres Auslöseverhalten aufweisen, damit nicht immer Fehlalarme durch Bewegung von Tieren ausgelöst werden und der Einsatz durch die Polizei umsonst ist.

            Der Bewegungsmelder und die Überwachungskamera

            Hier handelt es sich dann speziell um einen Bewegungsmelder, der mit einer dazugehörigen Kamera gekoppelt ist, so dass nicht nur die Bewegung als Signal, sondern auch als Bild erfasst werden kann. Beide Modelle sind häufig als ein Gerät zu haben und können dann in der Auswahl mit oder ohne zusätzliche Bildaufzeichnung erworben werden.

            Bei der Version ohne Aufzeichnung registriert die Kamera die Bewegung, was dann hauptsächlich auch zur Abschreckung von Eindringlingen dient. Durch die Version mit einer Aufzeichnung ist eine optimale Gesamtüberwachung des Grundstücks möglich, wobei die Anlage in diesem Fall nur dann aktiviert wird, sobald sich bewegende Personen oder Objekte tatsächlich auf dem Grundstück befinden. Ansonsten ist die Kamera aktiv in ihrer Überwachungsfunktion, die Bilder werden aber nicht aufgezeichnet.

            Worauf muss ich beim Kauf eines Bewegungsmelders achten?

            Wer sich einen Bewegungsmelder zulegen möchte, sollte vorab überlegen, wo das Gerät zum Einsatz kommt. Wie in einem Bewegungsmelder Test bereits gesehen, arbeiten die Geräte mit verschiedenen Sensoren und unterschiedlicher Technik. Wer sein Grundstück überwacht wissen möchte, muss natürlich auch in seine Kaufentscheidung mit einbeziehen, dass das Modell dann wasserfest und auch für feuchte Räume oder schlechtes Wetter geeignet ist, damit es nicht zu unangenehmen Nebeneffekten kommt oder gar zu einem Brand.

            Wer wiederum an den Innenbereich denkt, sollte auf den Stromverbrauch des Bewegungsmelders selbst achten, zumal das Gerät ständig im Einsatz ist und somit auch immer am Strom angeschlossen bleibt. Durch die Kopplung an die Beleuchtung wäre zwar einerseits der Stromverbrauch im Haus geringer, aber wenn das Gerät selbst ein Stromfresser ist, sind die Einsparungen schnell wieder minimiert.

            Wichtig sind auch folgende Punkte, die im Vorfeld geklärt sein sollten, bevor der Kauf stattfindet.

            Die Montage eines Bewegungsmelders

            Achten Sie darauf, dass das Gerät leicht montiert werden kann und alle Winkel erreicht. Das Anbringen sollte optimal auch ohne Kabel möglich sein.

            schraubenschluessel-2-300Der Bereich ist entscheidend, in dem das Gerät zum Einsatz kommt. Meistens werden Bewegungsmelder an der Wand oder an der Zimmerdecke im Innenbereich montiert, im Außenbereich über oder neben der Haustür. Hier ist darauf zu achten, dass es sich dann auch um ein Gerät handelt, das die Ansprüche erfüllt, so ein Deckenmelder für die Zimmerdecke oder ein Präzisionsmelder, der auch kleinste Bewegungen erfasst, wenn es um die Schaltung des Lichts geht. Der Bewegungsmelder sollte dann auf alles im Raum reagieren können und keine toten Winkel übersehen. Wer Räume hat, die eine sehr hohe Zimmerdecke aufweisen, sollte sich eher ein Gerät für die Wand zulegen, da die Empfindlichkeit des Geräts mit zunehmender Höhe abnimmt.

            Bei der Montage kann abgeschätzt werden, wo die toten Winkel auftreten und dann gegebenenfalls mit mehreren Sensoren gearbeitet werden, die alle Bereiche ausreichend abdecken. Auch macht es Sinn, den Bewegungsmelder, falls er im Außenbereich zum Einsatz kommt, in einer Höhe zu befestigen, in der das Gerät nicht manipuliert werden kann, z. B. direkt unter der Dachrinne. Hier muss dann nur die Reichweite richtig abgeschätzt werden. Die Stromkabel für den Sensor, wenn sie vorhanden sind, sollten nicht zu sehen sein, damit die Leitung nicht gekappt werden kann. Eine Alternative wäre natürlich ein Bewegungsmelder, der über Batterien läuft.

            Im Außenbereich ist eine Kombination mit einer Lampe oder einem Scheinwerfer dann sinnvoll, wenn das Licht zur Abschreckung dient und andere Nachbarn auf die Bewegung aufmerksam werden. Liegt das Haus dagegen sehr abseits oder befindet es sich auf einem Grundstück ohne direkte Nachbarschaft, dann ist das Gerät mit Lichtschaltung nicht nur sinnlos, sondern kann dem Einbrecher sogar genügend Licht verschaffen, um leichter in das Haus zu gelangen. Auch das sollte natürlich vorab bedacht werden.

            Die Reichweite ist das A und O:

            Zunächst ist natürlich wichtig, dass der Bewegungsmelder nicht auf jede kleinste Bewegung reagiert. Gerade im Außenbereich kann das schon häufiger einen unnötigen Alarm auslösen, z. B. wenn eine Katze vorüberhuscht oder sich Bäume im Wind bewegen. Hier ist es ratsam, dass der Sensor des Geräts nicht bis zur Straße reicht. Der Überwachungsraum kann dann ab einer Höhe von 50 Zentimetern beginnen.

            Der Erfassungsbereich liegt meistens in einer Reichweite bis zu 20 Metern und muss dann auch über die Gradausrichtung des Sensors eingestellt werden.

            Kurzinformation zu führenden Herstellern und Marken von Bewegungsmeldern

            Bewegungsmelder und ähnliche Geräte gibt es von Firmen und Marken wie „Hager“, Grothe“, „Steinel“, „Brennenstuhl“, „Busch Jäger“, „Frostfire“, „Elro“, „Heitronic“, „Züblin“, „Siemens“, „ChiliTec“, „Merten“ und „Koop“.

            Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Bewegungsmelders eher?

            Ein Bewegungsmelder kann in jedem Fachhandel, aber auch bequem über das Internet gekauft werden. Viele Händler bieten eine übersichtliche Auswahl an Geräten mit ausführlicher Beschreibung an, die im Internet den Kauf erleichtert. Auch können Online-Händler Preisrabatte bieten, die im Fachhandel nicht möglich sind.

            Wissenswertes & Ratgeber

            Die Geschichte des Alarms – wann begann der Mensch sich gegen Einbruch zu schützen?

            Wie der Bewegungsmelder reagieren fast alle Alarmanlagen hauptsächlich durch die Nutzung elektromagnetischer Wellen. Der erste Erfinder, der sich mit einem solchen System zur Sicherheit auseinandersetzte, war Augustus Russell Pope, ein Amerikaner aus Boston. Er ließ sich bereits 1853 eine elektromagnetische Alarmanlage patentieren und ersetzte damit den bellenden Hund oder die mechanische Klingel.

            alarmanlageSeine Erfindung basierte auf einem simplen Prinzip. Eine mit Batterie betriebene Vorrichtung reagierte bei einer Unterbrechung des Stromkreislaufs mit einem Alarm, sobald sich Türen und Fenstern bewegten, demnach geöffnet wurden. Diese waren per Parallelschaltung mit dem Strom verbunden. Wurde der Stromkreislauf unterbrochen, löste das elektromagnetische Schwingungen aus, die wiederum einen kleinen Hammer bewegten, der gegen eine Messingglocke schlug. Die Erfindung des Amerikaners machte möglich, den Alarm beizubehalten, auch wenn Fenster oder Türen schnell wieder geschlossen wurden. Das war über ein Schaltfeld möglich, die den Stromkreislauf weiterhin beeinflusste, im Sinne der Erfindung unterbrach. So lange wurde die Glocke dann auch angeschlagen.

            Bald darauf wurde der Unternehmer Edwin Holmes auf die Alarmanlage von Pope aufmerksam und kaufte die Rechte dafür auf. Daher gilt er heute als Pionier auf diesem Gebiet, denn er setzte mit seiner Firma die erste Produktion in Gang und verkaufte diese damals noch sehr neue Funktionsweise der Alarmtechnik. Da zu dieser Zeit noch skeptisch auf die Elektrizität geblickt wurde, musste Holmes sich einiges einfallen lassen, um seine Geräte zu verkaufen und warb mit prominenten Kunden dieser Zeit. Die Erfindung, die er dann etwas ausbaute, trug den Namen „Einbruchsalarmtelegraph“. Die ersten wirklichen berühmten Kunden waren dann Schmuckgeschäfte wie „Tiffany“ oder „Lord & Taylor“.

            Mit zunehmender Aktivität an der Börse kam dann Edward Calahan 1867 auf die Idee, einen Gold- und Börsenticker zu erfinden, der auf gleichem Prinzip basierte und alle Kursänderungen an der Wall Street an die Investoren weiterleitete. Dadurch standen in kürzester Zeit alle Informationen zur Verfügung.

            Durch die Schnelligkeit so einer Übertragung konnte Calahan dann auch seinem Vorgesetzten helfen, bei dem im Haus eingebrochen wurde. Er stattete die Häuser im Umkreis des betroffenen Hauses mit Notrufkästen aus, in deren Inneren sich eine Glocke befand. Durch unterschiedliche Anzahl der Glockenschläge konnte dann sogar ermittelt werden, welches Haus gerade in Gefahr war. Der Alarm wurde zwar bei allen Häusern ausgelöst, aber unterschied sich in den Glockenanschlägen, so dass die anderen Haushalte wussten, in welches Haus eingebrochen wurde.

            feuerwehrDie Idee entwickelte Calahan dann weiter und rief auch die dazugehörige Notfallzentrale ins Leben, die auf die Glockenanschläge sofort reagierte und so die Gefahr eines Einbruchs abwenden konnte.

            Bis nach dem Zweiten Weltkrieg hatte sich das Alarmsystem dann etabliert und kam gerade bei Polizei, Feuerwehr und Notdienst zum Einsatz. In den Siebzigern wurden dann neuere Systeme entwickelt, darunter auch der Bewegungsmelder zur Gebäudeabsicherung.

            Die ersten Modelle dieser Art konnten Bewegung durch Infrarot erkennen. Danach folgten Konzepte, die mit Thermo, Ultraschall, Funk, Laser und ähnlicher Technik arbeiten. Der Bewegungsmelder wurde dann mit anderen Geräten kombiniert und durch Präzisionsgeräte verbessert, die direkt auf Menschen und Vorgänge im Erfassungsbereich reagierten.

            Zahlen, Daten, Fakten rund um den Bewegungsmelder

            Voraussetzung für einen guten Bewegungsmelder:

            Bewegungsmelder unterliegen in ihrer Funktionsweise und den Anforderungen, die an das Gerät gestellt werden, einer gesetzlich vorgegebenen Norm. Besonders die Modelle, die im Außenbereich montiert werden, müssen u. a. wasserdicht sein und ein Entwässerungsloch aufweisen. Letzteres dient dazu, dass in Fällen, wenn sich Kondenswasser auf dem Bewegungsmelder bildet, dieses abfließen kann, ohne dass es zu einem Kurzschluss oder sogar eine Brand kommt.

            Sabotage

            einbruchAlarmanlagen und Bewegungsmelder können sehr schwer sabotiert werden, und wenn doch, dann meistens nur, wenn sie nicht eingeschaltet sind.

            Alle Geräte arbeiten mit Gleichstromtechnik. Wird diese unterbrochen, wird auch ein Alarm ausgelöst, der Hinweis darauf gibt, dass etwas beschädigt wurde. Das kann nur verhindert werden, wenn der Bewegungsmelder überbrückt, also z. B. durch ein Draht in seinem Widerstand verändert wird.

            Einbrecher können auch versuchen, den Sensor abzudecken, um die Sichterkennung zu verhindern. Das kann z. B. durch das Aussprühen von Farbe geschehen. Moderne Geräte reagierten in allen Tests auf die Veränderung und senden dennoch ein Alarmsignal.

            Bewegungsmelder richtig anbringen – so funktioniert’s:

            Für alle Geräte gilt, dass sie elektronische Schalter sind, die sich bei Bewegung oder Wärmestrahlung über Linsenoptik einschalten, um einen Alarm oder die Beleuchtung in Gang zu setzen. Der Erfassungsbereich sollte übersichtlich abgedeckt sein, die Geräte funktionieren dann bei Tageslicht und Dunkelheit, wobei die Helligkeit, bei der das Gerät dann reagiert, einstellbar ist.

            Der Bewegungsmelder muss fest installiert werden. Die Montagehöhe im optimalen Bereich beträgt zwei Meter. Da das optimale Schaltverhalten dann erfolgt, wenn der Erfassungsbereich quer durchschritten wird, sollte der Bewegungsmelder so ausgerichtet sein, dass die Richtung einer möglichen Annäherung nicht frontal zum Bewegungsmelder liegt.

            Da der Bewegungsmelder sehr empfindlich reagiert, ist es sinnvoll, ihn dort zu montieren, wo wenig alltägliche Bewegung vorherrscht, also keine Bäume oder Sträucher in der Nähe sind. Das verhindert Fehlschaltungen und ungewünschte Fehlalarm.

            Die Montage sollte auch mit sich bringen, dass der Bewegungsmelder möglichst wind- und sonnengeschützt ist. Unerwünschte Störungen und Beeinflussungen können so vermieden werden, da das Gerät natürlich auch auf die Sonne reagiert bzw. bei direkter Einstrahlung nicht mehr reagiert.

            Reichweite und Zielbereich einstellen:

            Das Ausrichten des Zielbereichs für den Melder geschieht durch das Drehen des Gehäuses. Die Drehung ist um 330 Grad möglich, so kann jede beliebige Richtung eingestellt werden. Auf dem Gerät zu erkennen ist der Mittelpunkt des Zielbereichs, meistens durch einen Strich oder Pfeil gekennzeichnet.

            Die Reichweite wiederum wird durch eine Drehung der Kugellinse eingestellt, die sich am Gehäuse befindet. Dabei sollte das Gehäuse selbst dann nicht mehr mitgedreht werden, da sich damit wieder der Erfassungsbereich verändert. Die Einstellung ist durch Markierungen gekennzeichnet, die sich als Zahlen auf der Linse befinden. Sie sollten dann mit der Markierung der Mitte übereinstimmen.

            Die Reichweite ist immer von der Höhe abhängig, in der das Gerät montiert wurde, ebenso von der waagerechten Position der Armatur.

            Einstellung von Helligkeit und Zeitrahmen

            Auch diese Einstellungen können über das Gehäuse stattfinden und sind auf den Geräten gekennzeichnet. Meistens handelt es sich dabei um einen stufenlosen Regler, wobei die Einstellung dann auch beliebig häufig geändert werden kann.

            Die Helligkeit wird dabei unterschiedlich zwischen 2 Lux und 1.000 Lux eingestellt. Die niedrige Einstellung bewirkt, dass sich der Bewegungsmelder nur bei Dunkelheit einschaltet, die hohe, dass er auch bei Tageslicht reagiert. Genauso kann dann die Dauer der Schaltung bestimmt werden, wie lange die verbundene Lichtschaltung am Bewegungsmelder eingeschaltet bleibt.

            Alternativen zum Bewegungsmelder

            Wer sich ganz und gar absichern möchte, wird neben dem Bewegungsmelder eine komplette Alarmanlage in seinem Haus anbringen. Ähnlich umfassend ist natürlich auch die Kameraüberwachung des Grundstücks bzw. Hausflurs und Eingangsbereichs.

            alarmanlageJe nachdem, was überwacht werden soll, sind auch akustische oder optische Signalgeber eine Möglichkeit, sich vor Einbrüchen zu schützen.

            Eine weitere Alternative zum Bewegungsmelder ist eine einfache Zeitschaltuhr, die ähnlich, wie ein Bewegungsmelder, der mit der Beleuchtung des Hauses oder der Räume gekoppelt ist, dafür sorgt, dass sich zu einer bestimmten Zeit alle Lichter einschalten, zumeist in regelmäßigen Abständen. Das bringt natürlich, gegenüber dem Bewegungsmelder, der direkt auf Bewegung oder Temperaturveränderung reagiert, mit sich, dass ein Einbrecher, sobald er das Haus über einen längeren Zeitraum beobachtet, mitbekommt, ob es sich um eine einfache Zeitschaltung handelt und die Personen des Haushalts dennoch abwesend sind.

            Ähnlich kann eine Zeitschaltuhr mit elektrischen Rollläden gekoppelt werden, die dann zu einer bestimmten Zeit oder ganz normal, wie es auch durch den täglichen Gebrauch geschieht, hoch- oder heruntergelassen werden, als wäre jemand anwesend.

            In gleicher Weise effektiv ist ein Vibrationsalarm oder Vibrationsmelder. Dieser reagiert mit einem Alarm, sobald sich beispielsweise jemand am Fenster oder Fenstergriff zu schaffen macht oder das Glas der Scheibe eingeschlagen wird. Zu beachten bleibt, dass Fenster allgemein niemals offen oder auf Kipp hinterlassen werden, die dann den möglichen Einbruch erheblich erleichtern.

            Neben dem Bewegungsmelder gibt es auch noch den Präsenzmelder, der direkt auf die Anwesenheit von Personen reagiert, selbst wenn diese sich nicht bewegen.

            Weiterführende Links und Quellen

            Wie ein Bewegungsmelder richtig angeschlossen wird, ist in diesen Videos zu erfahren:

            Richtiges Verhalten bei einem Einbruch:

            Was tun, wenn der Einbruch stattgefunden hat:

            VdS Schadensverhütung – Informationen an dieser Stelle:

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