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Diascanner Test 2017 • Die 10 besten Diascanner im Vergleich

Mit einem Diascanner lassen sich Dias geschickt und einfach digitalisieren. Die besten Scanner hat unser Team nach Prüfung mannigfaltiger Tests sowie Vergleichsberichte im Internet in einer Bestenliste veröffentlicht, die auch Wertungen für Gewicht, Sensoren, Display u.v.m. offenbart.

Diascanner Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Der CanoScan 9000F Mark II ist als leistungsstarker 9.600 dpi CCD-Scanner mit Durchlichteinheit sowie innovativer Software das Flaggschiff des CanoScan Portfolios und eine Empfehlung für den professionellen, schnellen und hochwertigen Scan von Dias, Negativen, Fotos und Dokumenten.Das neue Highlight in Rolleis Scanner-Portfolio ist der DF-S 190 SE mit seinem 9 Megapixel Sensor und einer Scanauflösung von 3.600 dpi (interpoliert).Auflösung:1800 dpi x 1800 dpi, 2,4Rollei Dia Film Scanner DF-S 310 SERollei DF-S 100 SEDIASCANNER MIETEN 1 WOCHE, Reflecta DigitDia 6000 Magazinscanner, Profi Scanner zur Digitalisierung von Diamagazinen, inkl. Videoanleitung, Auflösung 5000 dpi
Technaxx Digiscan DS-02 - Digitalisieren Sie Ihre Negative- und Diafilme mit einem Klick, schnelles scannen ohne Computer.Rollei DF-S 500 SEAuf einfachste Art und Weise können Sie nun alte Fotos in hervorragender Qualität archivieren und später dann noch weiter bearbeiten. Mit einem Knopfdruck werden sie digitalisiert und Sie können sie sogar direkt auf einem TV Gerät wiedergeben.Technaxx DigiScan DS-02

Canon CanoScan 9000F Mark II Film & Negative Scanner

Rollei DF-S 190 SE Dia und Negativscanner

Reflecta X9-SCAN 64290 Scanner

Rollei Dia Film Scanner DF-S 310 SE


Rollei DF-S 100 SE

Reflecta DigitDia 6000 Magazinscanner


Technaxx DigiScan DS-02 Scanner für Negativfilme und Diafilme

Rollei DF-S 500 SE

LogiLink DS0002 USB Dia Scanner

Technaxx DigiScan DS-02

Bewertung1,11,21,31,41,51,71,82,02,32,5
Produktabmessungen48 x 11,2 x 27,2 cm8,6 x 8,2 x 15,2 cm14.3 x 10.8 x 10.6 cm9,1 x 10,4 x 10,5 cm8,2 x 8,6 x 15,2 cmk.A.27 x 9 x 16 cm15,2 x 8,2 x 8,6 cm8,7 x 8,7 x 10,3 cm27 x 9 x 16 cm
Gewicht inkl. Verpackung6 Kg980 g921 g1.6 kg921 g5 Kg721 g680 g558 gk.A.
Artikelgewicht4,6 Kg408 g200 g277 g408 g2,9 Kg300 g581 g499 g721 g
TypFilm und Negative CCD-ScannerDia und NegativscannerFilm-/ Dia-ScannerCombo Dia-Film-Foto-ScannerFilm-/ Dia-ScannerDia ScannerNegativfilme / Diafilme ScannerCDia Film Scanner für Dias und NegativeDia ScannerScanner für Negativfilme und Diafilme
Auflösung9600 dpi (film) / 4800 dpi (a. Media)3.600 dpi1.800 dpik.A.1.800 dpi5.000 dpik.A.1800 dpik.A.k.A.
CMOS-Sensork.A.9 Megapixelk.A.k.A.5 Megapixelk.A.5 Megapixel5 Megapixel5 Megapixel5 Megapixel
SchnittstelleUSB 2.0USB 2.0 / TV-Ausgang 3,5mmUSB 2.0USB-2.0USB 2.0USBUSB 2.0 MSDC / TV OutputUSB 2.0USB 2.0USB 2.0
Displaynicht Inklusive6,1cm (2.4") Farb-TFT-LCD6,1cm (2,4") - LCD-Bildschirm2.4" Farb-TFT-LCD-Monitor2.4“ Farb-TFT-LCDGrüner Haken6,1 cm (2,4 Zoll) TFT-Displaynicht Inklusivenicht Inklusive2,4" TFT Display
Kartensteckplatznicht InklusiveSD- / SDHC- / MMC-Karten bis zu 16 GBSD- /SDHC-SpeicherkartenSD- /SDHC-SpeicherkartenSD-/SDHC-/MMC-Karten bis zu 16 GBk.A.SD / SDHC-Kartenslot (bis 32GB)nicht InklusiveSD / SDHC KarteSD- / SDHC
Besonderheiten
  • CCD mit Durchlichteinheit
  • 35 mm Film, 120 Format Film
  • Scan-to-Cloud Funktion
  • Auto Scan Mode
  • Bildoptimierung FARE Level 3
  • My Image Garden App
  • 24 MB interner Speicher
  • Objektiv: F 2.0 , 4 Glasbestandteile
  • 20 Dias in ca. 1 Minute scannen
  • Durchlicht (3 weiße LEDs)
  • Belichtungsregelung / Farbabgleich Manuell in 6 Stufen einstellbar
  • Automatischer Farbabgleich
  • Software inbegriffen: ArcSoft MediaImpression 2
  • Folie / Film - bis zu Film 135 (35 mm), Dia - bis zu 50 x 50 mm
  • Farbtiefe: 24 Bit
  • 128 MB interner Speicher inkl. Steckplatz für SD-/SDHC-Karten
  • Scannen in Sekundenschnelle - 20 Dias in ca. 1 Minute scannen
  • USB 2.0 Schnittstelle, TV-Ausgang (Video 3,5 mm Klinkenstecker)
  • Special Edition mit einem Extra an umfangreichem Zubehör
  • 2.4“ Farb-TFT-LCD
  • 24 MB interner Speicher
  • 1.800 dpi (2520x1680)
  • 2 Sekunden Scanvorgang - TV-Ausgang
  • Scanmethode: Singlepass


  • LIEFERUNG & RÜCKVERSAND KOSTENLOS
  • MAGIC-TOUCH STAUBENTFERNUNG
  • LIEFERUNG & RÜCKVERSAND KOSTENLOS

  • Als Stand-alone-Gerät nutzbar
  • Hohe Farbbrillianz
  • Mit automatischer Farb- und Belichtungsanpassung
  • Empfindlichkeit: Automatische Einstellung

  • 5.0 Megapixel Film Scanner für Dias und Negative

  • Hohe Scan-Qualität bei 1.800 dpi

  • Einfache Handhabung, USB 2.0 Anschluss

  • Automatische Belichtungs- und Farbeinstellung

  • Digitalisiert Dias und Negative durch einen einzigen Tastendruck
  • Schärfebereich: 5,6 cm
  • Standbild Format: JPEG, Auflösung: 5MP
  • Empfindlichkeit: Auto
  • Digitalisieren Sie Ihre Negativ- und Diafilme (Direktübertragung auf SD- / SDHC Speicherkarten)
  • Tragbarer, hochauflösender Scanner für Negativfilme und Diafilme, Hohe Farbbrillianz mit automatischer Farb- und Belichtungsanpassung
  • Als Stand-alone-Gerät nutzbar (ohne PC)
  • Lieferumfang:DigiScan DS-02/li>
BildbearbeitungsprogrammGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Haken
BetriebssystemWindows XP, Vista, RT, Windows 7, 8 / Mac OS® X v10.6.8 - 10.7Windows 2000, XP, Vista, 7 / Mac: OS 10.4 und höherMicrosoft Windows Vista / XP / 7 / 8 /Apple MacOS X 10.5 oder höherk.A.k.A.k.A.Windows XP, Windows Vista, Win7, Win8 (32/64 bit)Windows 7, MacOS 10.4k.A.k.A.
Komfort
Funktionen
Preis- / Leistung
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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Diascanner?

Bei einem Diascanner handelt es sich um einen besonderen Scanner in kompakter Bauweise, mit dem gerahmte Diapositive und ggf. auch Negativfilme digitalisiert werden können. Je nach Hersteller gibt es auch Modelle, die über einen automatischen Einzug Papierabzüge scannen können. Auf diese Weise können Sie alte Fotos für die Ewigkeit abspeichern und sichern.Rollei DF-S 190 SE Dia und Negativscanner, 9 Megapixel, 2,4 Zoll

Die meisten Diascanner für den Heimbereich oder den semiprofessionellen Bereich sind für das traditionelle Kleinbildformat ausgelegt. Ambitionierte Fotografen finden aber auch Modelle für den Mittelformat-Sektor. Optisch erinnern einige Modelle an einen Diaprojektor mit dem Unterschied, dass am Gerät ein Objektiv für die Projektion fehlt. Einige Diascanner besitzen stattdessen einen kleinen Farb-LCD-Bildschirm, der eine Vorschau auf das Scannergebnis liefert.

Abhängig von der Bauweise eines Diascanners können diese von sich aus oder über einen Adapter auch mehrere Dias im sogenannten Stapelbetrieb nacheinander scannen. Abgespeichert werden können die digitalen Scan-Ergebnisse anschließend in verschiedenen Ausgabeformaten, wie zum Beispiel JPG, TIFF oder RAW.

Diascanner besitzen einen eigenen Netzstromanschluss und können auch im Standalone-Betrieb verwendet werden. Für eine Verbindung mit einem PC oder Notebook stehen in der Regel ein USB- und / oder ein Firewire-Anschluss zur Verfügung.

Gemeinsam mit den Scannerherstellern haben einige Softwarefirmen intelligente Scan-Software entwickelt, mit denen beeindruckende Bildergebnisse erzielt werden. In aller Regel wird die Light-Version einer solchen Software kostenlos dem Lieferumfang eines Diascanners beigelegt. Wer noch mehr Features wünscht, muss dann auf die kostenpflichtige Vollversion zurückgreifen.

Wie funktioniert ein Diascanner?

Diascanner werden auch als Filmscanner bezeichnet und sind sogenannte Durchlichtscanner. Sie digitalisieren auf fotografische Weise ein Diapositiv. Bedingt durch die kleine Größe eines gerahmten Dias müssen diese Scanner eine möglichst hohe Auflösung besitzen.

Nur so ist gewährleistet, dass das Bild später auch in ausreichender Größe und Auflösung auf einem PC nachbearbeitet werden kann.Canon CanoScan 9000F Mark II Film und Negative Scanner (35 mm Film, 120 Format Film, 9600 x 9600 dpi, USB 2.0) schwarz

In aller Regel bieten Diascanner eine Auflösung von 1.600 bis 7.200 dpi. Dies ist im Vergleich zu einem herkömmlichen Flachbettscanner für einen Dokumeten-Scan sehr hoch. Noch höhere Auflösungen bieten nur noch professionelle Trommelscanner.

Für das Scannen von Urlaubsfotos reicht eine Auflösung ab 1.600 dpi vollkommen aus. Diascanner besitzen hardwaremäßig eine Fehlerkorrektur, um mögliche Bildfehler zu beseitigen. Diese können meist infolge von Staub, Härchen oder Schmutzpartikelauftreten. Aber auch Fingerabdrücke auf den Glasscheiben bei gerahmten Dias werden hierdurch weitgehend minimiert.

In unserem Diascanner Test haben wir auch auf die technischen Daten großen Wert gelegt Hierzu gehören beispielsweise

  • die Auflösungsdichte in dpi,
  • die Farbtiefe zwischen 24 und 48 Bit sowie
  • bestimmte Fehlerkorrekturen.
Des Weiteren darf nicht unerwähnt bleiben, dass auch die Scannzeiten bei hoher Auflösung etwas länger dauern kann. Schließlich müssen wir berücksichtigen, dass es immer noch Scanner gibt, die den etwas langsameren USB-1.0-Anschluss bevorzugen. Schneller geht es mit USB-2.0 bzw. Firewire.

Je nach Bauweise können Diascanner nur einzelne Dias oder mehrere Dias hintereinander verarbeiten.

Anschließend und Installieren eines Diascanners

Zunächst installieren wir auf unserem PC oder Notebook die mitgelieferte Scannsoftware.

Canon CanoScan 9000F Mark II Film und Negative Scanner (35 mm Film, 120 Format Film, 9600 x 9600 dpi, USB 2.0) schwarzHierüber können wir die gescannten Bilder verwalten und teilweise sogar nachbearbeiten. Im Handel sind auch Scanner erhältlich, die direkt auf einen angeschlossenen USB-Speicherstick die Bilddateien anlegen können. Die Dateien können anschließend auf einem PC übertragen und von dort mit einer beliebigen Bildbearbeitungssoftware bearbeitet werden.

In unserem Fall haben wir die Software installiert und den Scanner an das Stromnetz angeschlossen. Nun fehlt noch die Verbindung zum Rechner über ein USB- oder Firewirekabel. Nach einer geringen Aufwärmphase ist unser Diascanner einsatzbereit.

Einscannen von Diapositive

Hochwertige Diascanner besitzen ein Magazin, in dem bis zu 100 Dias einsortiert werden können. Diese sogenannten CS-Magazine werden mitunter auch von herkömmlichen Dia-Projektoren verwendet. Wer seine Sammlung bereits in solchen Magazinen aufbewahrt, hat hier einen entscheidenden Vorteil. Je nach Modell können aber auch die großen Rund-Magazine verwendet werden.

Bekannte Magazine sind zum Beispiel:oneConcept Combo Dia-Film-Foto-Scanner bis 13x18cm & 35mm Dia (5,1 Megapixel, 3600dpi) 6cm TFT Monitor zur Scankontrolle ohne PC

  • Paximat 36/36S, 50/50S und Rundmagazine 100/100S,
  • Reflecta CS-Maganzine für 40 oder 100 Dias,
  • Paximat Mulitmag Kompakt-Magazin für 50Dias,
  • LKM-Magazine sowie
  • Universalmagazine nach DIN 108 für 36 oder 50 Dias.
Preisgünstige Diascanner besitzen dagegen nur einen Aufnahmeschacht, in dem ein gerahmtes Dia eingeschoben werden kann. Ebenfalls sind Modelle anzutreffen, in denen in einer Kunststoff- oder Metallschiene mehrere Dias eingesetzt werden können.

Über die Scannsoftware und den eingebauten Hardwarefunktionen wird der Scanner angesteuert. Im ersten Schritt empfehlen wir einen Probescan, um die Bildqualität testen zu können. Dies ist umso wichtiger, ehe wir große Dia-Serien komplett abscannen.

Während des Scanvorgangs wird ein Dia nach dem anderen vor eine Optik mit einer speziellen Scanzeile oder einen CCD-Farbsensor geführt und von hinten mit einer leistungsstarken LED ausgeleuchtet. Anders als bei einem Dia-Projektor wird auf den Einsatz von Halogenlampen verzichtet. Da ein Scanvorgang bis zu mehrere Minuten dauern kann, würde eine heiße Halogenlampe das gerahmte Diapositiv zu stark erhitzen und beschädigen. Dennoch verzichten die meisten Hersteller nicht auf eine ausreichende Lüftung ihrer Geräte.

Das ausgeleuchtete Dia wird nun zeilenweise abgetastet. Bei diesem Verfahren werden Helligkeit und Farbwerte pixelweise in digitale Informationen umgewandelt und abgespeichert.

Das richtige Ausgabeformat wählen

Die meisten Diascanner unterstützen wenigstens die drei nachfolgenden Bildformate.

  • JPG
  • TIFF
  • RAW
Das JPG-Format liefert komprimierte Bilddateien mit einer ausreichenden Qualität. Dennoch ist dieses Format verlustbehaftet, da viele Bildinformationen aufgrund des Komprimierungs-Algorithmus verloren gehen.

Obwohl die fehlenden Bildinformationen auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, kann es bei einer möglichen Nachbearbeitung schwierig werden, diese zu rekonstruieren. Das JPG-Format sollte daher nur im Einsteigerbereich genutzt werden.

Obwohl das TIFF-Format schon etwas älter ist und ebenfalls auf einen Komprimierungs-Algorithmus setzt, wird hierdurch der Bildinhalt nicht verändert.

TIFF verwendet häufig das LZW-Komprimierungsverfahren und setzt auf eine rein mathematische Berechnungsweise. Dieses Format wird immer noch gerne von Profis bevorzugt. Auch hinterher können diese Dateien noch problemlos bearbeitet werden, ohne dass wichtige Bildinformationen fehlen.

Profis bevorzugen in erster Linie das unkomprimierte RAW-Format. Diese Dateien bieten das größte Farbspektrum. Die Farben Schwarz und Weiß werden hierbei sogar in mehrere Farb- und Helligkeitswerte unterteilt, die für das bloße Auge jedoch nicht erkennbar sind.

RAW-Dateien können aufgrund der gewaltigen Bildinformationen recht groß werden. Sie können von vielen Bildbearbeitungsprogrammen weiterverarbeitet und auch in alle anderen Bildformate umgewandelt werden.

Vorteile & Anwendungsbereiche von Diascannern

Einer der Hauptvorteile eines Diascanners ist die Möglichkeit, gerahmte Diapositive in bestmöglicher Qualität zu digitalisieren. Hierzu können wir unsere Diascanner Vergleichssieger uneingeschränkt empfehlen.

Technaxx DigiScan DS-02 Scanner für Negativfilme und Diafilme (SD-Kartenslot, 6,1 cm (2,4 Zoll) TFT-Display, USB 2.0)Vielleicht besitzen Sie noch von den Eltern oder Großeltern eine komplette Diasammlung. Hier schlummern viele wertvolle Erinnerungen, die ohne Diaprojektor und Leinwand kaum mehr zu betrachten sind. Umfangreiche Sammlungen in Magazinboxen nehmen zudem recht viel Platz weg. Meistens überleben die Dias länger als der Diaprojektor. Um die tollen Erinnerungsfotos für die Nachwelt zu erhalten oder zumindest den eigenen Kindern diese nicht vorzuenthalten, empfehlen wir Ihnen, die Diapositive zu digitalisieren.

Wir werden später noch auf andere Möglichkeiten eingehen, wie Sie Ihre alten Dias auch in anderer Weise digitalisieren können. Wie bereits eingangs erwähnt, können wir mit einem Diascanner nicht nur Diapositive verarbeiten, sondern auch herkömmliche Negativfilme. In aller Regel wurden früher die Rollfilme in kleinere Streifen zu fünf bis sechs Bilder vom Entwicklungsstudio zurechtgeschnitten. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um einen Kleinbildfilm in der Größe 24 mm × 36 mm handelt oder um einen APS-Film.LogiLink DS0002 USB Dia Scanner mit Display

Über entsprechende Halterungen können diese kleinen Filmstreifen ähnlich einer Dia-Rahmung von einem Diascanner eingelesen werden. Softwaremäßig werden aus diesen Negativstreifen wieder Schwarz-Weiß- oder Farbaufnahmen. Anschließend können wir diese Aufnahmen in ein gewünschtes Ausgabeformat abspeichern und somit digitalisieren.

Einige Diascanner besitzen auch einen integrierten Einzugsscanner für Papierfotos. Sie arbeiten ähnlich wie ein Flachbettscanner und digitalisieren herkömmliche Fotografien. Dieses Feature ist aber nur bei den wenigsten Diascannern anzutreffen.

Wer große Diasammlungen komfortabel und mit bestmöglicher Qualität digitalisieren möchte, der kann auf einen guten Diascanner nicht verzichten. Insoweit möchten wir hier auch auf unsere Diascanner Vergleichssieger aufmerksam machen.

Welche Arten von Diascannern gibt es?

Auf dem Markt werden die verschiedensten Scan-Lösungen zum Digitalisieren von Dias und Film-Negativen angeboten. Wir möchten nachfolgend die unterschiedlichen Bauarten ein wenig näher vorstellen.

Die portablen Diascanner

Zu den portablen Diascannern gehören meist handliche Tischgeräte, die schon recht preisgünstig erhältlich sind und gerade bei Heimanwendern sich großer Beliebtheit erfreuen. Je nach Modell können hiermit Dias, Negative und Fotos digitalisiert werden. Diese Tischgeräte liegen in der Preisklasse bis 100 Euro.

Ion Audio Slides Forever | 35mm USB Dia- und Negativ-ScannerMobile Diascanner besitzen aus Platzgründen keine aufwändige Durchlichteinheit, sondern digitalisieren mithilfe eines CMOS-Sensors. Aus diesem Grund kann streng genommen nicht von einem Scanner gesprochen werden. Diese kompakten Modelle sind eher vergleichbar mit einer einfachen Digitalkamera.

Dennoch bieten viele dieser kompakten Scanner interessante Ausstattungsstandards, wie zum Beispiel ein Farb-LCD-Display als Vorschau, einen AV- und HDMI-Anschluss, einen USB-Port sowie einen Speicherkarten-Steckplatz für SD, SDHC und MMC. Mithilfe eines integrierten Speichers von rund 24 MB oder mehr, können auch ohne angeschlossenen PC die Diapositive und Negativstreifen eingescannt und zwischengespeichert werden.

Im Lieferumfang befindet sich meist ein kleiner Schlitten, der gerahmte Dias und Negativstreifen aufnehmen kann. Diese werden dann vor den Bildsensor geschoben. Bei etwas teureren Modellen geschieht dies automatisch.

Zum Scannen verwenden diese kompakten Modelle einen Bildsensor, der zwischen 5 und 10 MP an Auflösung bietet. Für das Durchlicht verwenden viele Diascanner mehrere weiße LEDs. Dabei wird insgesamt eine Scanqualität mit etwa 2.400 dpi erreicht. Die Scanmethode selbst wird als Singlepass bezeichnet, so dass in einem Durchgang gescannt wird. Dadurch können schnellere Scanzeiten erreicht werden. So lassen sich beispielsweise vier Bilder in etwa 20 Sekunden scannen.

Die Vorteile eines portablen Diascanners:Technaxx DigiScan DS-02 Scanner für Negativfilme und Diafilme (SD-Kartenslot, 6,1 cm (2,4 Zoll) TFT-Display, USB 2.0)

  • kompakte Abmessungen,
  • leicht zu bedienen,
  • sehr schneller Single-Pass-Scan-Vorgang dank CMOS-Sensor,
  • speichern auf Speicherkarte möglich sowie
  • teilweise mit Vorschau-Display ausgestattet.

Die Nachteile der portablen Diascanner:

  • Scanqualität,
  • Kombigeräte zum Scannen von Dias, Negative und Papierfotos nur selten zu finden sowie
  • Vorschau-Display sehr klein.

Die Diascanner der Mittelklasse

Reflecta X9-SCAN 64290 ScannerWesentlich hochwertigere Ergebnisse lassen sich mit den Mittelklasse-Diascannern erreichen. Sie bieten eine Auflösung bis zu 7.200 dpi und liegen in der Preisklasse um die 300 Euro. Erkennbar sind diese Geräte meist durch ein längliches, quaderförmiges Gehäuse. Die meisten Modelle müssen zum Betrieb an einen PC oder an ein Notebook angeschlossen werden.

Zur Ausstattung gehört ein Schlitten für die Aufnahme von Negtivstreifen oder gerahmten Dias. Erstaunlicherweise verfügen nur die wenigsten über einen automatischen Vorschub zum nächsten Scanbild.

Scannen in höchster Auflösung liefert sehr große, unkomprimierte Bilddateien von etwa 210 MB Größe. Für eine solche Qualität dauert auch der Scanvorgang wesentlich länger. Hier sind Scanzeiten von etwa 5 bis 8 min. pro Bild einzuplanen.

Viele Modelle besitzen einen integrierten Infrarotkanal, der Kratzer und Staub auf den Oberflächen der Bildträger erkennt. Diese werden dann ohne zusätzliche Bildnachbearbeitung direkt entfernt.

Ebenfalls zum Lieferumfang gehört eine professionelle Scan- und Bildbearbeitungssoftware.

Viele Hersteller setzen hier auf das Programm Silverfast in der aktuellen Version. Es bietet die Funktion Multi-Exposure, welches den Scanner bei der Erfassung eines möglichst großen Dynamikumfangs unterstützt.

Dabei wird die Vorlage mehrfach hintereinander gescannt. Im Ergebnis finden wir kaum noch ein Bildrauschen und eine bessere Farbbrillanz. Dieses Verfahren ist auch der Grund (mehrfaches Scannen), warum die Scanzeit so nach oben geht.

Die Vorteile der Mittelklasse-Diascanner:

  • gute Scanqualität,
  • leicht zu bedienen,Canon CanoScan 9000F Mark II Film und Negative Scanner (35 mm Film, 120 Format Film, 9600 x 9600 dpi, USB 2.0) schwarz
  • professionelle Scan- und Bildbearbeitungssoftware sowie
  • verschiedene Scanauflösungen.

Die Nachteile der Mittelklasse-Diascanner:

  • muss in der Regel an einen PC angeschlossen werden,
  • große Bilddateien,
  • lange Scanzeiten sowie
  • Modelle zum Scannen von Papierfotos sind selten.

Die professionellen Diascanner

Die Profigeräte unter den Diascannern ähneln sehr stark den ehemaligen Dia-Projektoren. Diese Modelle sind in der Lage, direkt aus einem Diamagazin heraus zu scannen. Dabei läuft der Vorgang vollkommen automatisch ab. Die Auflösung liegt zwischen 3.600 und 5.000 dpi, welche erstaunlicherweise geringer ist, als bei den vorgenannten Mittelklassemodellen.

Zum Scannen setzen diese Geräte auf einen leistungsstarken CMOS-Sensor und eine stromsparende LED-Einheit als Durchlicht. Gleich vorweg dürfen wir feststelle, dass mit diesen Diascannern lediglich Dias aus Magazinen heraus gescannt werden können. Dabei werden die üblichen Magazinformate von Paximat, CS, LKM und Universal unterstützt. Selbst Rundmagazine mit 100 Dias können problemlos verarbeitet werden.

Diese Diascanner müssen an einen PC angeschlossen werden. Die Vor- und Rückwärtsbedienung zum individuellen Scannen sowie eine Displayvorschau befinden sich direkt am Gerät. Vorteilhaft ist, dass die meisten Modelle hardwaremäßig eine Staub- und Schmutzkorrektur und auch eine Farbkorrektur anbieten. Im Lieferumfang befinden sich meist hochwertige Scan- und Bildbearbeitungsprogramme. Für einen Scanvorgang mit höchster Auflösung benötigen diese Modelle zwischen 6 und 8 Minuten.

Die Vorteile der professionellen Diascanner:

  • gute Scanqualität,Technaxx DigiScan DS-02 Scanner für Negativfilme und Diafilme (SD-Kartenslot, 6,1 cm (2,4 Zoll) TFT-Display, USB 2.0)
  • Paximat-, CS-, LKM- und Universal-Magazine, auch Rundmagazine,
  • automatisches Scannen möglich,
  • sehr gute Scan- und Bildbearbeitungssoftware sowie
  • Bildvorschau.

Die Nachteile der professionellen Diascanner:

  • recht teuer,
  • muss über einen PC betrieben werden,
  • lange Scanzeiten sowie
  • es können nur Dias gescannt werden.

So haben wir die Diascanner getestet

Unsere Diascanner Vergleich-Testsieger haben wir auf Herz und Nieren überprüft. Nachfolgend möchten wir auf die wesentlichsten Punkte eingehen und Ihnen mitteilen, auf was wir diese Geräte getestet haben.

Verarbeitung und Design

Verarbeitung und Design

Wie zuvor dargestellt, existieren verschiedene bei Diascannern verschiedene Bauarten. Sie unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern auch in der Technik. In unserem Diascanner Test 2017 haben wir uns zunächst von der Verarbeitungsqualität und dem Design überzeugt.

Hier spielen die verwendeten Materialien eine wichtige Rolle. Beim Design wird es etwas schwieriger, da die Tischgeräte meist sehr spartanisch aufgebaut sind. Gefälliger wirken dagegen die Mittelklasse- und Profi-Diascanner, die mit gelungenen Gehäuseaufbauten überzeugen.

Die Auflösung

Die Auflösung

Für hochwertige Scanergebnisse spielt die Auflösung eines Diascanners eine bedeutende Rolle. Je höher die Auflösung ist, desto mehr Bildinformationen können abgespeichert werden. Natürlich steigt mit hoher Auflösung nicht nur die Dateigröße, sondern auch gleichzeitig die Scanzeit.

In diesem Zusammenhang befassen wir uns auch mit den verwendeten Scaneinheiten, die vornehmlich aus CMOS- bzw. CCD-Sensoren bestehen. Interessant ist, dass die meisten modernen Diascanner nicht mehr auf traditionelle Projektionslampen als Durchlicht setzen, sondern stromsparende LEDs verwenden.

Die verwendeten Medien

Die verwendeten Medien

Diascanner sollen in erster Linie Dias digitalisieren. Die meisten Modelle können aber auch Negativstreifen verarbeiten. Dagegen sind nur die wenigsten Diascanner in der Lage, auch Papierbilder abzuscannen. In unserem Test haben wir uns auf die Zuführung von Dias spezialisiert.

Viele Modelle für den Heimbereich nutzen Schlitten für die Aufnahme mehrerer gerahmter Dias oder eines Negativstreifens. Andere können dagegen auch die traditionellen Dia-Magazineverwenden. Selbst Rundmagazine bereiten einigen Scannern keine Probleme.

Die Installation und Bedienung

Die Installation und Bedienung

In unserem Test gehen wir auch auf die Einrichtung eines Diascanners ein. Die meisten Modelle werden über ein USB-Kabel an einen PC oder ein Notebook angeschlossen. Es gibt aber auch Standalone-Geräte, die ihre gescannten Bilder zunächst auf einer Speicherkarte zwischenspeichern.

Bevor ein Diascanner mit einem Rechner verbunden werden kann, muss zunächst die Treiber- und Scansoftware installiert werden. Die Bedienung selbst ist von Gerät zu Gerät verschieden. Viele besitzen ein kleines Bedienfeld, über welches die wesentlichen Scanfunktionen ausgewählt werden können. Andere lassen sich direkt softwaremäßig über den Rechner steuern.

Recht praktisch ist ein Vorschau-Display, über welches der aktuelle Scanvorgang kontrolliert werden kann. Nicht jedes Modell verfügt über ein solches Feature.

Die Fehlerkorrekturmaßnahmen

Die Fehlerkorrekturmaßnahmen

Moderne Diascanner verwenden automatische Fehlerkorrekturen, die Staub und Kratzer beispielsweise über eine Infrarotscannung beseitigen können.

Aber auch Helligkeit und Kontrast können sowohl auf Hardwareseite als auch softwaremäßig korrigiert werden. Zudem kann der Anwender auf die unterschiedlichen Scan- und Bildbearbeitungsprogramme zurückgreifen, die im Lieferumfang enthalten sind.

Die Anschlussmöglichkeiten

Die Anschlussmöglichkeiten

In unserem Diascanner Test 2017 konnten wir uns auch von den unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten der Diascanner überzeugen.

Fast alle verfügen über einen schnellen USB-2.0-Anschluss. Andere stellen einen Firewire-Port zur Verfügung. Je nach Hersteller werden aber auch HDMI- und AV-Anschlussmöglichkeiten geboten.

Worauf muss ich beim Kauf eines Diascanners achten?

Die Anschaffung eines Diascanners sollte wohlüberlegt sein. Auf den ersten Blick sind die Modelle aufgrund ihrer Verschiedenartigkeit nicht zu vergleichen. Die kompakten Tischgeräte ähneln kaum den Modellen der Mittelklasse und diese erst recht nicht den Profigeräten.

Technaxx DigiScan DS-02 Scanner für Negativfilme und Diafilme (SD-Kartenslot, 6,1 cm (2,4 Zoll) TFT-Display, USB 2.0)Wie bei allen Anschaffungen sollten Sie überlegen, in welcher Preiskategorie Sie einsteigen möchten. In der Klasse bis 100 Euro gibt es durchaus Modelle, die mit einer ausreichenden Auflösung gute Scanergebnisse liefern können. An die Bedienung dürfen Sie hier aber keine allzu großen Ansprüche legen.

Ein wichtiges Entscheidungskriterium ist die Anzahl der zu scannenden Dias. Wie groß ist Ihre wertvolle Diasammlung und lohnt sich diesbezüglich der Kauf eines teureren Diascanners? Andererseits möchten Sie aber auch Ihre Dias in bestmöglicher Qualität digitalisieren, um diese vielleicht für die Nachwelt zu erhalten. Wahrscheinlich müssen Sie preislich und qualitativ einen Kompromiss schließen.

Wir empfehlen Ihnen einen Diascanner zu wählen, der wenigstens 3.600 dpi an Auflösung besitzt. Zudem sollte das Gerät in der Lage sein, nicht nur das übliche JPG-Format zu unterstützten, sondern wenigstens auch das TIFF-Format.

Ein weiteres Kaufkriterium könnte für Sie sein, ob ein Diascanner nur an einem PC betrieben werden kann oder auch im Standalone-Betrieb. Dies setzt folglich voraus, dass die eingescannten Dias zuvor auf einem Speichermedium zwischengespeichert werden müssen.

Bei der Konnektivität darf ein schneller USB-Anschluss nicht fehlen. Wer seine Bilder direkt auf einem Fernseher ansehen möchte, der sollte vielleicht auch auf einen HDMI-Anschluss achten.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

In unserem Diascanner Test möchten wir Ihnen nachfolgend die bekanntesten Hersteller ein wenig näher vorstellen.

  • Canon
  • Epson
  • Reflecta
  • Nikon
  • Plustec
Das japanische Unternehmen Canon ist einer der größten Kamerahersteller weltweit und auch im Druckerbereich stark vertreten.

Interessanterweise gehört Canon auch zu den ersten Anbietern von Diascannern, die mit einer Auflösung von 4.000 dpi und einer brillanten Qualität überzeugen konnten. Maßgeblich am Erfolg war das innovative Linsensystem, welches Canon aus dem Fotobereich in seine Scanner implementierte.

Auch heute noch bietet die Marke moderne Flachbettscanner mit Durchlichtaufsatz an, mit denen bis zu einer Auflösung von 9.600 dpi gerahmte Dias und Negative digitalisiert werden können.

Der japanische Hersteller Epson ist besonders erfolgreich im PC- und Druckersegment vertreten. Das Unternehmen bietet hochwertige Flachbettscanner mit Durchlicheinheit ein, die eine Auflösung bis 6.400 dpi bieten.

Die Geräte werden mit verschiedenen Schlitten geliefert, die nicht nur Negativstreifen und Dias abdecken, sondern auch verschiedene Roll- und Planfilmformate.

Die deutsche Reflecta GmbH aus Rottenburg gehört zu den bekanntesten Herstellern von Diascannern. Dabei deckt die Marke nicht nur die kleinen Tischgeräte ab, sondern auch den Mittelklasse- und Profibereich.

Interessant ist, dass etliche Modelle eine Auflösung bis 10.000 dpi  bieten. Hier werden auch Geräte angeboten, die neben gerahmten Dias und Negativstreifen sogar Papierfotos digitalisieren können. Recht beliebt sind auch die funktionalen Projektoren, mit denen automatisch ganze Diamagazine verarbeitet werden können.

Das japanische Unternehmen Nikon gehört zu den großen Kameraherstellern. Mit dem Aufkommen der ersten Digitalkameras produzierte Nikon im Jahr 1988 auch die ersten Diascanner. Die Modelle für den damaligen High-End-Bereich boten eine Auflösung bis 4.000 dpi.

Im Jahr 2004 wurde mit dem Coolscan 9000 ED der letzte Diascanner produziert, der jedoch als einziges Modell hardwaremäßig mit einer Kratzer- und Staubentfernung für die empfindlichen Kodachrome-Filme ausgestattet ist. Auch heute noch werden gute Gebrauchte hoch gehandelt.

Die in Taiwan gegründete Plustek Inc. ist für ihre Mittelklasse- und Profi-Scanner weithin bekannt. Hier können insbesondere die würfelförmigen Diascanner mit einer hohen Auflösung bis 7.200 dpi überzeugen.

Darüber hinaus bietet Plustek aber auch Flachbettscanner mit Durchlichtaufsatz an. Per Infrarot und speziellen Multi-Exposure- und Multi-Sampling-Funktionen werden Staub und Kratzer während des Scanvorgangs zuverlässig entfernt.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Diascanner am besten?

Vielleicht stellen Sie sich die Frage, wo Sie Ihren Wunsch-Diascanner am besten kaufen. Hier in unserem Diascanner Test haben wir Ihnen verschiedenen Modelle vorgestellt, deren Leistung und Ausstattung Sie vergleichen konnten. Wenn Sie sich für ein solches Gerät entschieden haben, steht dem eigentlichen Kauf nichts mehr im Wege.

Einkaufen im Fachhandel

Diascanner werden in einschlägigen Fachgeschäften angeboten. Hierzu gehören insbesondere die großen Elektronikmärkte und Multimediakaufhäuser. Mitunter können diese Geräte aber auch beim örtlichen Discounter im Rahmen einer Aktion angeboten werden. Leider ist das Angebot vor Ort immer begrenzt. Viele Händler führen meist nur eine oder zwei Marken, wobei hierbei auch nicht die gesamte Palette an Bauarten angeboten wird.LogiLink DS0002 USB Dia Scanner mit Display

Problematisch ist es, wenn Sie in ein solches Fachgeschäft gehen und nach einem bestimmten Diascanner fragen. Durchaus kann es passieren, dass ein Verkäufer Sie von Ihrem eigentlichen Kaufwunsch ablenkt und Ihnen die Vorzüge eines weniger gekannten Scanners vorschlägt. Einige Verkäufer sind von ihrem Chef auch angehalten, mögliche Auslaufmodelle oder Ladenhüter zu verkaufen. Auf diese Weise kommen Sie nur schwer an das von Ihnen bevorzugte Scanner-Modell.

Vorteile Fachhandel:

  • unter Umständen kompetente Beratung,
  • der Diascanner kann in Augenschein genommen werden sowie
  • sofortige Mitnahme.

Nachteile Fachhandel:

  • mitunter lange Anfahrtswege,
  • das gewünschte Modell wird nicht angeboten,
  • Fachverkäufer können aufdringlich sein sowie
  • Preise recht hoch.

Einkaufen im Internet

Nachdem Sie sich hier über die Diascanner Vergleichs-Testsieger informiert haben, können Sie diese Modelle problemlos im Internet online kaufen. Viele Online-Händler haben sich auf diese Produktsparte spezialisiert und können hier wahre Schnäppchen anbieten.

Klarstein Combo Dia-Scanner Foto-Scanner mit 5,1 Megapixel (Fotos & Negative digitalisieren, 3600 dpi Auflösung, Mini-USB-2.0, inkl. Software-CD für PC) schwarzWenn Sie hier auf zertifizierte Händler setzen, brauchen Sie in Bezug auf eine sichere Bestellung keine Angst haben. Viele Anbieter gewähren Ihnen auch ein kostenloses Rückgaberecht bei Nichtgefallen. Insgesamt bietet der Online-Einkauf das größte Produktangebot, so dass hier auch Sonderwünsche berücksichtig werden können.

Vorteile Internet:

  • günstige Preise,
  • Wunschmodell ist verfügbar sowie
  • keine langen Anfahrtswege.

Nachteile Internet:

  • je nach Anbieter längere Lieferzeit sowie
  • Vorsicht vor unseriösen Händlern.

Wissenswertes & Ratgeber

Wir möchten Ihnen hier noch ein paar Ratschläge mit auf den Weg geben, damit Sie Ihren richtigen Diascanner finden.

Richtiges Scannen mit einem Automatik-Diascanner

Wer sich für einen Profi-Diascanner mit automatischem Diaeinzug wünscht, der sollte beim Scannen auf einige Punkte achtgeben. Ein Beispiel stellt der Reflecta DigitDia 6000 Diascanner dar, der ähnlich wie ein richtiger Dia-Projektor aufgebaut ist. Diese Bauweise erlaubt uns, ganze Magazine in einem Rutsch zu digitalisieren.Imax Film-Scanner Im0710

Leider ergeben sich beim Scan-Vorgang im Bild schwarze Ränder. Dies geschieht auch, wenn wir eine Formatänderung auf 16:9 vornehmen möchten. In diesem Fall bleibt uns nichts anderes übrig, als jedes einzelne Bild mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachzubearbeiten, um die schwarzen Ränder wegzuschneiden.

Um die einzelnen Farben während der Digitalisierung noch besser herausstellen zu können, lohnt sich die Anschaffung einer Profi-Software, wie zum Beispiel Silverfast. Dieses Programm ist auch die ideale Lösung, um Staub und Kratzer zu entfernen. Diese Bildkorrektur arbeitet in der Regel zuverlässiger, als die hardwaremäßige Staub- und Kratzerentfernung.

Besonders wichtig ist es, darauf zu achten, dass die richtige Seite gescannt wird. Ein Diapositiv hat auch eine sogenannte Schichtseite. Wird diese nach vorne gelegt, betrachten wird das Dia spiegelverkehrt. Zudem wirken die digitalisierten Bilder hinterher unscharf, was auf die automatische Staub- und Kratzerentfernung zurückzuführen ist, die mit der Schichtseite nicht zurechtkommt.

Die Geschichte der Diascanner

Alte Dias und NikonIn früheren Zeiten haben Fotografen nur analog fotografiert. Wegen ihrer hohen Farbbrillanz waren Farb-Diafilme sehr beliebt. Die im üblichen Kleinbildformat erhältlichen Filme mussten im Labor entwickelt werden, so dass anschließend die typischen Diapositive herauskamen. Entweder rahmten unsere Eltern und Großeltern diese Dias selbst oder bestellten gleich gerahmte Sätze.

Ein Highlight war immer ein Dia-Abend mit einem Dia-Projektor und einer Leinwand. Mitunter konnten diese Vorführungen aber auch sehr zeitraubend sein. Mittlerweile gibt es kaum noch Dia-Projektoren zu kaufen, da diese Technik durch heutige Digitalkameras überflüssig geworden ist. Dennoch verbergen sich auf den Dachböden immer noch etliche tausend Dias in Magazinen, die der Nachwelt erhalten bleiben sollten.

Einer der Pioniere der Diascanner ist der japanische Kamerahersteller Nikon, der bereits 1988 seine ersten Modelle auf den Markt brachte. Die für den Profi-Einsatz konzipierten Scanner waren sehr teuer und nur bei ambitionierten Profis zu finden. Dennoch überzeugten die ersten Modelle mit einer sehr guten Bildqualität, einer hohen Scan-Geschwindigkeit und einer zu bearbeitenden Medienvielfalt.

Im Jahr 2009 hat sich Nikon aus dem Filmscanner-Geschäft zurückgezogen. Viele andere Konkurrenten haben heute den Markt unter sich aufgeteilt. Dabei reicht die Palette von kompakten Tischgeräten bis hin zu großvolumigen Trommelscannern für Druckereien.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den DiascannerDia

Diascanner sind eine notwendige Entwicklung gewesen, um die bis zum 20. Jahrhundert massenhaft verbreiteten Diapositive digitalisieren zu können. Bis 2001 hatten Dias immer noch einen Anteil von rund sieben Prozent an allen 187 Millionen verkauften Filmen in Deutschland (Quelle: Wikipedia).

Obwohl von Dias auch Papierabzüge erstellt werden können, leiden die Aufnahmen hierbei unter dem hohen Konstrastumfang, der nur auf einer Leinwand wiedergegeben werden kann. Aus diesem Grund sind Dias aber ideal für eine Digitalisierung geeignet. Um das gesamte Potenzial aus einem Dia herauszuholen, müssen wir nochmals über die Auflösung eines Diascanners sprechen.

Welche Auflösung sollte ein Diascanner aufweisen

Zu den wichtigen Fakten eines Diascanners gehört seine Auflösung. Sollen lediglich Papierabzüge digitalisiert werden, dann reichen Auflösungen von 300 bis 600 dpi vollkommen aus. Wegen des enormen Dynamikumfangs eines Dias müssen es dagegen schon wenigstens 2.500 dpi sein. In aller Regel bieten die heutigen Diascanner wesentlich höhere Auflösungen.

Soll ich mir einen Diascanner kaufen oder leihen?

Die Frage, ob Sie sich einen Diascanner ausleihen sollten, hängt in erster Linie davon ab, wie häufig sie ein solches Gerät verwenden möchten. Möchten Sie zum Beispiel nur ein bis zwei Dia-Magazine digitalisieren, dann lohnt sich ein Kauf nicht. Ist die Diasammlung aber größer, dann empfiehlt es sich, einen Diascanner anzuschaffen.

Für den Privatgebrauch müssen es nicht immer die teuren Modelle jenseits der 1.000-Euro-Grenze sein. Auf dem Markt gibt es hochwertige Tischgeräte, die teilweise sogar eine Auflösung bis 7.200 dpi bieten. Möchten Sie dagegen viele Magazine oder gar Rundmagazine digitalisieren, dann sollten Sie sich einen hochwertigen Diascanner zulegen, der automatisch die einzelnen Dias aus den Magazinen verarbeiten kann.

Nützliches Zubehör für einen Diascanner

Ergänzend zu unserem Diascanner Test 2017 möchten wir hier auch noch praktisches Zubehör vorstellen, welches Ihnen die Arbeit beim Digitalisieren erleichtert.Klarstein Combo Dia-Scanner Foto-Scanner mit 5,1 Megapixel (Fotos & Negative digitalisieren, 3600 dpi Auflösung, Mini-USB-2.0, inkl. Software-CD für PC) schwarz

Die beliebten Schlitten für Tischgeräte

Für das manuelle Digitalisieren von Dias oder Negativstreifen werden auf jeden Fall Diarahmen-Halterungen und Kleinbild-Filmstreifenhalterungen benötigt. Diese gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen passend zum jeweiligen Scannermodell.

Antistaub-Spray

Bevor Sie Ihre Dias in einen Scanner-Schlitten einlegen, empfiehlt es sich, gerahmte Dias von anhaftendem Staub zu befreien. In diesem Fall können wir ein Anti-Staubspray empfehlen, welches gleichzeitig eine antistatische Wirkung zeigt.

Die passende Bildbearbeitungssoftware

In aller Regel wird beim Kauf eines Diascanners neben den erforderlichen Treibern auch das eine oder andere Bildbearbeitungsprogramm mitgeliefert. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass es sich hierbei meist um eingeschränkte Sonder-Editionen handelt. Um das volle Leistungsspektrum nutzen zu können, sollten Sie an die Anschaffung einer Vollversiondenken.

Alternativen zum Diascanner

Es muss nicht immer gleich ein professioneller Diascanner sein, wenn es darum geht, einige Dias zu digitalisieren. Wir zeigen Ihnen, welche möglichen Alternativen es hierzu gibt.

Die Flachbettscanner mit Durchlichtaufsatz

Nicht unerwähnt bleiben sollen die echten Flachbettscanner, die in erster Linie zum Scannen von Dokumenten und Papierbildern geeignet sind. Interessant in unserem Diascanner Test sind jedoch die Modelle mit Durchlichtaufsatz. Erkennbar sind diese Scanner an ihrer etwas dickeren Abdeckung, teilweise mit leichtem Höcker.

Canon CanoScan 9000F Mark II Film und Negative Scanner (35 mm Film, 120 Format Film, 9600 x 9600 dpi, USB 2.0) schwarzHochwertige Flachbettscanner erreichen mit ihrer Durchlichteinheit eine Auflösung von 9.600 dpi, wohingegen die Auflösung für die sogenannte Aufsichtsvorlage, also für den Dokumenten- oder Foto-Scan, rund 4.800 dpi beträgt. Flachbettscanner sind Multitalente, die mit ihrem CCD-Sensor alles scannen können.

Die im Deckel befindliche Durchlichteinheit kann je nach Modell bis zu 12 Kleinbild-Aufnahmen, mehrere gerahmte Diapositive, Negativstreifen, aber auch die legendären 120er Rollfilme scannen. Neben einer Infrarotabtastung für die Fehlerkorrektur und der Staub- und Kratzerentfernung, bieten viele Modelle noch weitere Bildoptimierungstools.

Zu Scannen wird eine energiesparende LED-Einheit verwendet, die keine Aufwärmzeit benötigt. Der Scanvorgang selbst ist deutlich schneller als bei einem reinen Diascanner.

Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass diese Scanner im typischen DIN-A4-Format von vielen Anwendern nur in Ausnahmefällen genutzt werden.

In heutiger Zeit kaufen sich die meisten einen Multifunktionsdrucker, der bereits eine Scaneinheit besitzt. Leider verfügen die meisten MFDs nicht über einen Durchlichtaufsatz. Ein Flachbettscanner mit Durchlichteinheit ist daher nur für diejenigen von Interessen, die wirklich damit auch Dias und Negative scannen möchten.

Die Vorteile der Flachbettscanner mit Durchlichtaufsatz:

  • gute Scanqualität,LogiLink DS0002 USB Dia Scanner mit Display
  • recht kurze Scanzeiten,
  • es können auch Rollfilme, Dokumente und Papierfotos gescannt werden sowie
  • Scan- und Bildbearbeitungssoftware wird in der Regel mitgeliefert.

Die Nachteile der Flachbettscanner mit Durchlichtaufsatz:

  • es können keine Dia-Magazine verwendet werden,
  • muss über einen PC betrieben werden,
  • keine Bildvorschau sowie
  • stehen in starker Konkurrenz zu den Multifunktionsdruckern.

Objektivaufsatz

Kein richtiger Diascanner ist der Dia-Objektivaufsatz. Hierbei handelt es sich um eine Haltevorrichtung für ein einzelnes Dia, welches vor ein Kameraobjektiv fixiert wird. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise mit einer digitalen Spiegelreflex- oder Systemkamera ein Dia abfotografieren. Da diese Objektivaufsätze über keine eigene Lichtquelle verfügen, muss der Fotograf direkt in eine Lampe oder in den blauen Himmel fotografieren, damit das Dia vollständig ausgeleuchtet wird.

Die Qualität ist letztlich auch vom verwendeten Kameraobjektiv und der Auflösungsleistung des Kameramodells abhängig. Da es sich hierbei um keinen eigenständigen Diascanner handelt, verzichten wir hier in unserem Diascanner Test auf die Vor- und Nachteile.

Der professionelle Scanservice

Diejenigen, die sich für eine überschaubare Anzahl an Dias keinen eigenen Diascanner anschaffen möchten, finden im Internet auch zahlreiche Anbieter, die als Dienstleistung einen Scanservice anbieten. Abgerechnet wird nach Anzahl der eingereichten Diapositive, wobei diese unbedingt gerahmt sein sollten.

DiapositivWer einen solchen Scanservice in Anspruch nehmen möchte, muss seine wertvollen Dias auf dem Postwege zum Anbieter versenden. Bei unwiederbringlichen Fotos stellt dies schon einmal ein Sicherheitsproblem dar, da die Dias auf dem Postwege verloren gehenkönnen. Ebenfalls ist nicht sichergestellt, wie sorgsam der Anbieter mit Ihren Dias umgeht.

In aller Regel handelt es sich um eine Massenabfertigung. Ihre eingesandten Dias werdenohne zusätzliche Farbkontrolle über professionelle Diascanner digitalisiert. Zusätzliche Einstellungen werden nicht vorgenommen. Sie erhalten die Ergebnisse meist in Form einer DVD. Wenn Sie Glück haben, werden die Dias im TIFF- oder RAW-Format geliefert. Ansonsten haben Sie mit JPG kaum mehr Möglichkeiten, Ihre Dateien nachzubearbeiten.

Ein Scanservice kann aber dennoch als Alternative zum Kauf eines eigenen Diascanners angesehen werden.

Weiterführende Links und Quellen

Wenn Sie sich noch näher mit der Thematik Diascanner auseinandersetzen möchten, dann können wir Ihnen noch die nachfolgenden Quellen empfehlen.

Grundlegende Informationen zu Diascannern finden Sie unteroneConcept Combo Dia-Film-Foto-Scanner bis 13x18cm & 35mm Dia (5,1 Megapixel, 3600dpi) 6cm TFT Monitor zur Scankontrolle ohne PC
https://de.wikipedia.org/wiki/Dia-Scan

Einen Überblick über die verschiedenen Scanner-Klassen erhalten Sie unter
http://www.filmscanner.info/FilmscannerKlassen.html

Wenn es um die Auflösung von Diascanner geht, können Sie sich hier informieren
http://www.filmscanner.info/Aufloesung.html

Die Unterschiede zwischen Flachbett- und Diascannern erfahren Sie unter
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/flachbett-vs-diascanner-209155-8519.html

Wie Sie Ihre alten Negative digitalisieren können, wird Ihnen hier dargestellt
http://www.negativedigitalisieren.com/

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