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Digitalkamera Test 2017 • Die 10 besten Digitalkameras im Vergleich

Mit einer Digitalkamera lassen sich entstandene Bilder direkt miteinander vergleichen. Nachdem unser Team vielzählige Tests nebst Vergleiche im Internet kontrolliert hat, konnte eine Bestenliste erstellt werden, die auch Wertungen für Zoom, Dimension, Brennweite und vieles mehr umfasst.

Digitalkamera Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 LUMIX DMC-FZ72EG-KDSC-HX60 DigitalkameraIXUS 180 DigitalkameraVideokamera Digitalkamera Coolpix A10 FZ151 PIXPRO DV-V100 Mini CHM10025-1W1024Compactline 83

LUMIX DMC-FZ72EG-K

DSC-HX60 Digitalkamera

IXUS 180 Digitalkamera


Videokamera Digitalkamera


Coolpix A10


FZ151 PIXPRO

DV-V100 Mini

CHM10025-1

W1024

Compactline 83

 Bewertung 1,1 1,2 1,4 1,6 1,7 1,8 2,0 2,2 2,3 2,4
MarkePanasonicSonyCanonSereeNikonKodakStogaPowerLeadEasypixRollei
Gewichtca. 900 g272 g140 g540 g150 g345 g259 g259 g100 g77 g
Dimension13 x 11,8 x 9,7 cm6,4 x 3,8 x 10,8 cm9,5 x 2,4 x 5,7 cmk.A.2,89 x 9,64 x 5,94 cm5,97 x 10,82 x 3,09 cm96 × 56 × 22 mmk.A.10 x 10 x 7 cm5,9 x 10 x 1,8 cm
Displaygrösse7,5 cm7,5 cm6,8 cm3 Zoll2,7 Zoll7,62 cm 2,7 Zoll2.7 Zoll2,4 Zoll2,7 Zoll
Auflösung16,1 Megapixel20,4 Mega­pixel20,5 Mega­pixel24 Megapixel16,1 Mega­pixel16 Megapixel16 Megapixel18 Megapixel16 Megapixel8 Megapixel
Zoom Optisch60 x30 x10 xk.A.5 x15 x5 xk. A.10 x0 x
Zoom Digital120 x60 x20 x4 x4 xk.A.4 xk.A.4 x8 x
Brennweite20-1200 mm24 -720 mm24 – 240 mmk.A.4,6 - 23 mmk.A.6.2 - 31.0 mmk.A.k.A,k.A.
BlendenwerteF 2,8-5,9F 3,5 - 6,3k.A.k.A.F 3.2 - 6.5k.A.F 3-5,63,0 - 7,45k.A.k.A.
SchnittstellenHDMI, USB, SDHDMI, MS Pro, SD, WiFi, NFC,WLAN mit Dynamic NFC, GPS über MobilgerätUSB, HDMI, SDSDEye-Fi, USB,USB, SDSD, USBUSB, SDWLAN, USB, SD
VideoaufnahmeGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Multi-Interfacek.A.Grüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
HD-QualtiätGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Wasserfestnicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusive
Touchsreennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
HandschleifeGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Komfort
Preis- / Leistung
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Was ist eine Digitalkamera?

Die Bezeichnung Digitalkamera ist ein Oberbegriff, hinter dem sich eine ganze Reihe unterschiedlicher Kameras verbergen, von der billigen Einwegkamera für ein paar Schnappschüsse im Urlaub bis hin zur Spiegelreflexkamera für den professionellen Fotografen.
Allen Digitalkameras ist jedoch gemeinsam, dass bei ihnen das Bild nicht auf einem lichtempfindlichen Film oder einer Platte, sondern auf einem elektronischen Medium gespeichert wird. Damit das Bild gespeichert werden kann, muss es zuvor von einem Bildwandler, auch Bildsensor genannt, in elektronische Impulse umgewandelt werden. Dieser Vorgang wird Digitalisierung genannt.

Wie funktioniert eine Digitalkamera?

Rein äußerlich gibt es kaum einen Unterschied zwischen einem herkömmlichen analogen Fotoapparat und einer Digitalkamera. Bei beiden fällt das Licht durch ein Objektiv auf eine Projektionsfläche. Dabei wird es durch die Linsen des Objektivs gebündelt. Bei einem analogen Fotoapparat besteht die Projektionsfläche aus einen Film, der mit einer lichtempfindlicher Emulsion überzogen ist. Bei einer Digitalkamera befindet sich an der Stelle des Films ein Chip, der Bildsensor genannt wird. Der Chip ist aus einem Halbleitermaterial gefertigt, in dem bei Belichtung Strom erzeugt wird. Dafür wird oft hoch reines Silizium verwendet. Der Bildsensor ist mit einer Fläche von ungefähr 7 x 5 Millimeter relativ klein. Ähnlich wie ein Schachbrett ist der Bildsensor in viele Zellen aufgeteilt, die Bildpunkte oder Pixel genannt werden. Wenn ein Lichtstrahl auf ein Pixel trifft, erzeugt es in dem Halbleitermaterial einen elektrischen Strom. Wie groß der Strom ist, hängt davon ab, wie hell das Licht ist und welche Farbe es besitzt. Für jedes Pixel ergibt sich ein andere Intensität des Stroms.

Jetzt kommt ein anderes wichtiges Element der Digitalkamera ins Spiel: der Bildprozessor. Dieses Bauteil ist ein Minicomputer, der für jedes Pixel einen Zahlenwert errechnet. Die Zahl wird durch Helligkeit und Farbe des Lichtes bestimmt. Als dritte Stufe wird nun die Bildbearbeitung angewendet. Sie wird ebenfalls vom Bildprozessor durchgeführt. Dabei werden kleine Fehler aus dem Bild entfernt. Dazu zählen zum Beispiel unscharfe oder unterbelichtete Bilder oder auch Staub und Schmutz auf der Linse. Dem Können der Bildbearbeitung sind jedoch Grenzen gesetzt. Erst wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, wird das fertige Bild gespeichert. Der gesamte Vorgang läuft in Bruchteilen einer Sekunde ab.

Vorteile und Anwendungsbereiche von Digitalkameras

Digitalkameras haben die klassischen Analogkameras inzwischen fast völlig vom Markt verdrängt. Analoge Fotoapparate sind auf wenige spezielle Anwendungen beschränkt, weil Digitalkameras eine ganze Reihe von Vorteilen haben. Dazu gehören zum Beispiel:

  • kompakte Bauweise
  • einfache Handhabung
  • Aufnahmen sofort verfügbar
  • große Speicherkapazität
  • Aufnahmen können bearbeitet werden
  • weitestgehend automatischer Betrieb

Digitalkameras haben das Fotografieren sehr einfach gemacht. Es genügt, auf den Auslöser zu drücken, den Rest erledigt die Kamera von allein. Es besteht keine Notwendigkeit mehr, Blende, Entfernung, Belichtungszeit oder Filmempfindlichkeit einzustellen. Der Fotograf sieht sofort, ob eine Aufnahme gelungen ist oder ob sie besser gelöscht werden sollte.

So vielseitig wie die Digitalkameras sind auch ihre Anwendungsmöglichkeiten. Da das Prinzip der Aufnahme und Speicherung dasselbe ist, können digitale Kameras grundsätzlich nicht nur Fotos schießen, sondern auch Videos aufnehmen. Grenzen werden im Grunde genommen nur durch die Speicherkapazität gesetzt. Videos, besonders solche in hoher Auflösung, benötigen sehr viel Platz. Die kompakte Bauweise und robuste Konstruktion haben Digitalkameras ganz neue Anwendungsgebiete erschlossen. Dazu gehören zum Beispiel die Digitalkameras, die heute in fast alle Smartphones integriert sind und trotz ihrer geringen Größe erstaunlich gute Aufnahmen machen können. So etwas wäre mit einem analogen Fotoapparat nicht möglich gewesen. Ein anderes neues Anwendungsgebiet sind Actioncams, Digitalkameras, die am Körper oder der Ausrüstung befestigt werden und das Geschehen live festhalten und zum Teil sogar per mobiles Internet übertragen. Andere Digitalkameras sind mit einer SIM Karte ausgestattet. Sie erlauben es, Fotos mit einer Unterschrift zu versehen und sofort als Posting ins Internet zu stellen. Wieder andere Digitalkameras sind am Ende von flexiblen Schläuchen befestigt und gestatten den Einblick in normalerweise unzugängliche Stellen. Solche Spezialkameras werden als Endoskopkameras bezeichnet und beispielsweise in der Medizin, der Werkstoffprüfung oder zur Inspektion von Rohrleitungen oder Hohlräumen benutzt. Natürlich gibt es daneben auch nach wie vor Digitalkameras, die als konventionelle Fotoapparate eingesetzt werden. Besonders die Kompaktkameras sind bei Urlaubern sehr beliebt.

Welche Arten von Digitalkameras gibt es?

Digitalkameras werden in vielen verschiedenen Bauarten angeboten zu den wichtigsten gehören:

  • Kompaktkameras
  • Outdoorkameras
  • Systemkameras
  • Bridgekameras
  • Spiegelreflexkameras

Kompaktkameras

Diese Art von Digitalkameras ist am häufigsten verbreitet. Viele Modelle sind kleiner als eine Zigarettenschachtel und passen mühelos in die Hosentasche. Die Gehäuse sind meistens aus Metall und daher sehr solide. Trotz ihrer Kleinheit machen Kompaktkameras gute Aufnahmen. Da sie kaum Platz wegnehmen, eignen sie sich ideal für den Urlaub oder für Schnappschüsse auf Wanderungen oder Radtouren. Kompaktkameras funktionieren weitestgehend automatisch. Man muss einfach nur auf den Auslöser drücken, den Rest erledigt die Kamera. Wegen ihrer einfachen und bequemen Handhabung sind sie sehr populär und wurden deshalb auch in den Digitalkamera Test 2017 aufgenommen.

Professionelle Fotografen dagegen sehen Kompaktkameras gar nicht als richtige Fotoapparate an. Sie kritisieren, dass man bei einer Kompaktkamera kaum Veränderungen vornehmen kann. Es ist zum Beispiel in der Regel unmöglich, ein anderes Objektiv, beispielsweise ein Tele- oder Weitwinkelobjektiv, zu benutzen. Auch die Belichtungszeit kann nicht individuell verändert werden. Deswegen eignen sich Kompaktkameras nicht für Nachtaufnahmen (astronomische Aufnahmen). In der Regel können nur das Speichermedium und die Akkus oder Batterien ausgewechselt werden. Die übrigen Teile sind fest verbaut.

Outdoorkameras

Diese Art der Digitalkameras ist so konstruiert, dass sie auch rauen Bedingungen standhalten kann. Outdoorkameras sind zumindest spritzwassergeschützt nach dem IPX-6 Standard. Einige Modelle eignen sich auch für Unterwasseraufnahmen. Darüber hinaus sind sie stoßfest und staubdicht. Outdoorkameras sind besonders klein und leicht gebaut. Dadurch können sie an Drohnen befestigt werden und gute Luftaufnahmen liefern. Am Fahrrad, Körper oder Helm der Kinder montiert, liefern sie unvergessliche Eindrücke von den ersten Lernversuchen beim Radfahren, Schwimmen oder einem Seifenkistenrennen. Damit lassen sich Aufnahmen machen, die mit einem analogen Fotoapparat niemals möglich wären.

Andererseits funktionieren Outdoorkameras weitgehend automatisch. Die einzelnen Parameter wie Brennweite des Objektivs oder Belichtungszeit können nicht variiert werden. Auch ein optischer Zoom kann meistens nicht genutzt werden. Da es sich oft um ein recht kleines Gehäuse handelt, sind auch die Akkus bzw. Batterien klein und sorgen nur für eine begrenzte Betriebsdauer der Kamera.

Systemkameras

Diese Digitalkameras sind größer als Kompaktkameras. Sie eignen sich vor allem für ambitionierte Hobbyfotografen. Ein charakteristisches Merkmal der Systemkameras sind ihre Wechselobjektive. Zu jeder Systemkamera gibt es mehrere Objektive für unterschiedliche Zwecke.

Für Panoramaaufnahmen wird zum Beispiel ein Weitwinkelobjektiv benötigt, während für gute Tieraufnahmen ein Teleobjektiv unverzichtbar ist.
 Mit einer Systemkamera gelingen Aufnahmen, die mit einer Kompaktkamera niemals gemacht werden könnten. Dazu kommt noch, dass der Bildsensor bei Systemkameras größer als bei Kompaktkameras ist. Ein größerer Sensor bedeutet mehr Pixel. Das heißt in der Praxis, die Aufnahmen einer Systemkamera sind schärfer und zeigen mehr Details. Die Lichtausbeute ist besser. Aufnahmen gelingen auch bei schlechten Lichtverhältnissen und das Bildrauschen tritt nicht so stark in Erscheinung.

Dem steht der Fakt gegenüber, dass die meisten Hersteller ihre eigenen Systeme verwenden, die nicht miteinander kompatibel sind. Nur Panasonic, Olympus und Yi kooperieren. Sie entwickelten gemeinsam den Micro-Four-Thirds-Standard mit speziellen Bajonettverschlüssen. Dadurch können Objektive dieser 3 Hersteller untereinander ausgetauscht werden.

Bridgekameras

Bridgekameras sehen auf den ersten Blick fast wie Spiegelreflexkameras aus, Das täuscht aber, weil das Objektiv einer Bridgekamera fest mit dem Gehäuse verbaut ist und nicht ausgetauscht werden kann. Als Ersatz für das fehlende Teleobjektiv bieten aber Bridgekameras oft einen guten optischen Zoom. Manche Modelle verfügen über einen sechzig-fachen Zoom. Damit lassen sich selbst entfernte Objekte fast zum Greifen nah abbilden.

Von Nachteil sind die fehlende Möglichkeit zum Wechseln des Objektivs. Außerdem ist bei einer Bridgekamera der Bildsensor kleiner als bei einer Spiegelreflexkamera. Dadurch werden die Aufnahmen nicht so gestochen scharf und erscheinen bei schlechten Lichtverhältnissen dunkler.

Spiegelreflexkameras

Diese Geräte stellen die Spitzenklasse der Digitalkameras dar. Zu Spiegelreflexkameras gibt es ein breites Sortiment an Zubehör, angefangen von den unterschiedlichsten Objektiven über externe Blitzgeräte und Scheinwerfer bis hin zu druckfesten Gehäusen für Unterwasseraufnahmen.

Spiegelreflexkameras sind das bevorzugte Arbeitsgerät von Berufsfotografen. Dank ihrer hoch entwickelten Technik und großen Bildsensoren gelingen auch unter schwierigen Bedingungen ausgezeichnete Aufnahmen. Je nach Modell und Ausstattung können spezielle Aufnahmen mit Zeitverzögerung oder hoher Geschwindigkeit gemacht werden, die schnell ablaufende Vorgänge bis in das kleinste Detail zeigen. Spiegelreflexkameras (DSLR – Digital Single Lens Reflex) haben ihren Namen von einem Spiegel, der das einfallende Licht zum optischen Sucher und dem Bildsensor lenkt. Der Spiegel ist normalerweise als Schwingspiegel konstruiert, der beim Betätigen des Auslösers nach oben klappt. Es gibt auch Modelle mit fest verbauten, halbdurchlässigen Spiegel.

Wegen der ausgezeichneten Qualität der Aufnahmen und den vielen Sonder- und Zusatzfunktionen sind Spiegelreflexkameras die bevorzugten Arbeitsmittel von Berufsfotografen. Die beiden größten Nachteile sind ihr hoher Preis und ihre Größe sowie Gewicht. Eine gute Spiegelreflexkamera mit verschiedenen Objektiven und diversen Zubehör kann fast so viel wie ein Kleinwagen kosten. Besonders die großen Teleobjektive machen Spiegelreflexkameras nicht gerade handlich.

So haben wir die Digitalkameras getestet

Beim Digitalkamera Test 2017 wurden verschiedene Punkte berücksichtigt, die darüber entscheiden, wie gut eine Digitalkamera ist. Dazu zählen unter anderem:

Auflösung

Die Auflösung ist ein Maß dafür, wie scharf die Aufnahmen sind, die von der Kamera gemacht werden können. Das digitale Bild setzt sich aus vielen Bildpunkten, den Pixeln, zusammen. Je mehr Pixel eine Aufnahme hat, um so schärfer ist sie. Aufnahmen mit vielen Pixel lassen sich zudem besser vergrößern und bleiben trotzdem scharf. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass eine Digitalkamera mit einer hohen Zahl von Pixeln auch die besseren Aufnahmen macht. Es gibt eine Grenze bei der Qualität. Wird die Zahl der Pixel zu hoch, schrumpft ihre Größe, weil sie ja auf dem Bildsensor angeordnet sind, der eine standardisierte Größe hat. Kleinere Pixel empfangen weniger Licht. Das bedeutet, die Bildqualität wird schlechter und das Bildrauschen steigt.

In der Praxis ist eine Auflösung ab 6 Megapixel ausreichend für gute aufnahmen. Die meisten Digitalkameras erreichen heute 10 bis 14 Megapixel.
Das ist vollkommen ausreichend und erlaubt auch, einzelne Aufnahmen bis auf Posterformat zu vergrößern, ohne dass die Fotos unscharf wirken.

Zoom

Der Zoomfaktor ist ein Wert, der auch als Vergrößerung bezeichnet wird. Damit wird ausgedrückt, um wie viel näher ein Objekt in der Aufnahme erscheint als es in Wirklichkeit entfernt ist. Bei zehnfachen Zoom wirkt ein Objekt in 1 Kilometer Entfernung, als ob es nur 100 Meter weit weg wäre. Die Zoom-Funktion wird vor allem bei Landschaftsaufnahmen und Tierfotos benötigt. Man unterscheidet dabei zwischen 2 Arten.

  • optischer Zoom
  • digitaler Zoom

Der optische Zoom wird physikalisch durch eine Veränderung der Brennweite des Objektivs erzielt, ähnlich wie bei einem Fernrohr. Die Aufnahmen behalten ihre Schärfe. Digitalkameras der Mittelklasse verfügen durchschnittlich über einen zehnfachen optischen Zoom, Spitzenmodelle bringen es auf einen 60-fachen optischen Zoom.

Beim digitalen Zoom dagegen wird da fotografierte Objekt nur durch Bildverarbeitung scheinbar näher gerückt. Dadurch leidet die Schärfe der Aufnahmen.

Sucher und Display

Die meisten Digitalkameras sind mit einem Display ausgestattet. Auflösung und Helligkeit des Display sollten möglichst mit der Qualität der Aufnahmen übereinstimmen, damit eine realistische Beurteilung der Aufnahmen erfolgen kann. Zudem sollte das Display ausreichend hell sein, um es auch bei Tageslicht oder gar Sonnenschein erkennen zu können. Hochwertige ** Digitalkameras**, beispielsweise Spiegelreflexkameras, verfügen dagegen über einen Sucher. Der Sucher zeigt das Bild genau so, wie auf der Aufnahme, noch dazu ohne zeitliche Verzögerung oder Helligkeitsprobleme.

Brennweite des Objektivs

Die Brennweite ist ein Wert, der den Abstand zwischen der Linse und dem Bildsensor angibt. Die Brennweite wird in Millimeter gemessen. Je kürzer die Brennweite ist, um so dichter befindet sich das Objektiv vor dem Bildsensor. Das bedeutet, dass ein großer Bildaussschnitt erfasst wird. Weitwinkelobjektive zeichnen sich durch eine kurze Brennweite aus. Sie werden zum Fotografieren von Menschengruppen, Gebäuden oder für Panoramaaufnahmen verwendet. Teleobjektive haben dagegen eine lange Brennweite. Das bedeutet, die Linse ist weiter vom Bildsensor entfernt, so dass nur ein kleiner Teil des Sichtfeldes aufgenommen und entsprechend vergrößert wird. Wird beim Objektiv eine Brennweite zwischen einem Minimum und einem Maximum angegeben, bedeutet das, es handelt sich um ein Objektiv mit einer variablen Brennweite (optischer Zoom).

Blendenwert

Die Blende einer Digitalkamera entscheidet darüber, wie viel Licht auf den Bildsensor fällt. Es sind Ringe, die sich lamellenförmig um die Linse legen und je nach dem Grad ihrer Öffnung mehr oder weniger Licht auf den Bildsensor gelangen lassen. Je kleiner die Blendenzahl, um so mehr Licht fällt ein, je größer, um so weniger Licht gelangt auf den Sensor. Eine kleine Blende wird für Aufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen benötigt, während dagegen ein großer Blendenwert Überbelichtung bei grellen Sonnenlicht verhindert. In Abhängigkeit von der Blende variiert auch die Tiefenschärfe.

ISO

Damit wird die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors bezeichnet. Je höher der ISO-Wert ist, um so empfindlicher ist der Sensor. Bildsensoren mit hohen ISO Werten ergeben auch gute Aufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen. Wenn jedoch die Empfindlichkeit (ISO) des Bildsensors zu hoch ist, kann die Qualität der Aufnahmen darunter leiden. Die Mehrzahl der Digitalkameras hat ISO Werte zwischen 100 bis 12000.

Worauf muss ich beim Kauf einer Digitalkamera achten?

Gegenwärtig gibt es mehr als 2.000 verschiedene Modelle in allen Preisklassen auf dem Markt. Das bedeutet, dass sorgfältige Recherche erforderlich ist, um das passende Modell zu finden. Eine Digitalkamera, die sich gleich gut für alle Nutzer und Einsatzzwecke eignet, gibt es nicht. Ein detaillierter Digitalkamera Test vermittelt wertvolle Informationen zur Entscheidungshilfe.

Einsatzzweck

Das ist wahrscheinlich das wichtigste Kriterium beim Kauf überhaupt. Für was die Digitalkamera verwendet werden soll, bestimmt darüber, welches Modell das passende ist. Verbraucher, die zum Beispiel nur Schnappschüsse aus dem Urlaub oder von einer Party oder einem Ereignis machen wollen, sind mit einer Kompaktkamera am besten beraten. Die Geräte sind klein, leicht und einfach zu bedienen. Die Aufnahmen werden weitestgehend automatisch gemacht, der Fotograf braucht sich praktisch um nichts weiter zu kümmern als ein schönes Motiv oder die passende Gelegenheit für einen Schnappschuss zu finden. Sportliche Nutzer, die gern ihre Aktivitäten im Bild festhalten möchten, sind mit einer Outdoor Kompaktkamera gut bedient. Die Apparate sind handlich, einfach zu bedienen und unempfindlich gegen Wasser und staub. Damit kann man Unterwasserfotos in geringen Tiefen oder gute Fotos vom Skifahren machen.

Wer dagegen höhere Ansprüche stellt und beispielsweise vom Besuch eines Nationalparks schöne Landschafts- und Naturaufnahmen machen möchte oder eine Blume oder Insekt in Großaufnahme fotografieren möchte, ist mit einer Bridge- oder Systemkamera besser beraten. Damit gelingen auch ungewöhnliche Aufnahmen.

Berufsfotografen greifen dagegen lieber zu einer Spiegelreflexkamera, da mit dieser Digitalkamera höchste Qualität der Aufnahmen möglich ist und ein umfangreiches Sortiment an Zubehör zur Verfügung steht.

Maße und Gewicht

Die meisten Nutzer wollen ihre Digitalkamera auf Reisen oder unterwegs benutzen. Dafür ist es natürlich von Vorteil, wenn die Kamera möglichst leicht und kompakt ist.
Wer will schon gern auf einer Bergwanderung einen klobigen, schweren Apparat mit sich herumschleppen? Wer andererseits besondere Aufnahmen machen will oder höchste Ansprüche stellt, hat keine andere Wahl als eine der relativ großen und schweren Spiegelreflex- oder Bridgekameras zu nehmen.

Ausstattung

Unter diesem Begriff werden eine ganze Reihe von Funktionen zusammengefasst. Dazu gehören zum Beispiel ein Bildstabilisator. Es gibt elektronische und optische Systeme. Sie gleichen Erschütterungen aus. Ohne Bildstabilisator könnte man zum Beispiel nur sehr schwer brauchbare Fotos aus einem fahrenden Auto oder Zug machen. Bei Aufnahmen mit Teleobjektiv gleicht ein Bildstabilisator die unruhige Hand des Fotografen aus. Ein mindestens zehnfacher optischer Zoom sollte ebenfalls an Bord sein. Nützlich sind auch Steckplätze für Zubehör. Daran können beispielsweise ein externes Blitzgerät, ein Scheinwerfer oder ein Mikrofon angeschlossen werden. Ein Selbstauslöser und Aufnahmen in Full HD Qualität sind heute Standard. Zur Ausstattung gehören auch Zusatzfunktionen wie WLAN oder Serien- bzw. Panoramaaufnahmen. WLAN eignet sich nicht nur dafür, um Fotos sofort ins Internet zu stellen, man kann mittels WLAN auch mit dem Smartphone kommunizieren und es als eine Art von Fernbedienung für die Digitalkamera nutzen. Die Steuerung erfolgt über eine App.

Stromversorgung

Die Stromversorgung kann mittels Akkus oder Batterien erfolgen. Im Allgemeinen sind Akkus die bessere Option, weil Digitalkameras relativ viel Energie benötigen. Das ständige Austauschen der Batterien verursacht im Laufe der Zeit erhebliche Betriebskosten. Da sind Akkus nicht nur günstiger, sondern auch umweltfreundlicher. Beim Kauf empfiehlt es sich aber, Modelle zu wählen, bei denen die Akkus nicht fest verbaut sind, sondern ausgetauscht werden können. Nichts ist ärgerlicher als eine Kamera, die nicht funktioniert, weil der Akku gerade leer ist. Oft kommt gerade in so einem Moment die Gelegenheit für einen Schnappschuss oder ein schönes Fotomotiv. Da ist es sehr praktisch, wenn man die leeren Akkus durch volle Reserveakkus oder notfalls durch Batterien der passenden Größe ersetzen kann.

Speicher

Idealerweise sollten die Aufnahmen auf einer externen Speicherkarte abgelegt werden. Dafür eignen sich Speicherkarten im Micro SD Format besonders gut. Sie passen nicht nur in den entsprechenden Steckplatz beim Smartphone, sondern können mit Hilfe eines Adapters an den USB Anschluss des Fernsehgeräts angeschlossen werden. Dann können die Aufnahmen im Großformat direkt am Fernsehgerät betrachtet werden. Die Speicherkarte kann auch in den entsprechenden Steckplatz eines PCs oder Laptops eingesetzt werden. Es gibt spezielle Bildbearbeitungssoftware, mit denen man sehr schöne Effekte erzielen kann.

Kurzinformationen zu führenden Herstellern

Auf dem deutschen Markt für Digitalkameras herrscht ein starker Wettbewerb. Etwas mehr als 40 Firmen bieten knapp 1.800 unterschiedliche Modelle an. Die Preise reichen dabei von knapp 12 Euro für eine Kinder-Digitalkamera bis hin zu mehr als 34.000 Euro für eine digitale Mittelformat-Kamera.

Canon

Die japanische Firma Canon wurde 1937 gegründet und hat ihren Stammsitz in Tokio. Ursprünglich verfolgte Canon das Ziel, preisgünstige Nachbauten von Kleinbildkameras der damals führenden Hersteller Leica und Contax zu bauen. Inzwischen gehört Canon selbst zu den führenden Herstellern und beschäftigt weltweit beinahe 200.000 Mitarbeiter.

In Deutschland gibt es heute etwas mehr als 370 Modelle von Canon Digitalkameras auf dem Markt. Das erste derartige Gerät wurde 1984 der Öffentlichkeit vorgestellt. Spiegelreflexkameras der EOS Reihe zählen zu den besten Geräten, die gegenwärtig auf dem Markt angeboten werden. Diese Geräte sind bei professionellen Fotografen sehr beliebt. Darüber hinaus hat Canon auch viele interessante Angebote in den Bereichen Bridge-, System- und Kompaktkameras. Canon bietet Digitalkameras für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel. Die Modelle der Reihe Canon IXUS sind beispielsweise günstige Einsteigermodelle, die trotz des niedrigen Preises brauchbare Aufnahmen liefern.

Nikon

Der Weltkonzern wurde vor 100 Jahren, im August 1917, gegründet und hat seinen Sitz in Tokio. Die Gründung erfolgte durch die Fusion von 3 Firmen und mit Unterstützung von Mitsubishi. Auch heute noch gehört Nikon zum Mitsubishi Konzern. Die erste analoge Kamera wurde von Nikon im Jahr 1948 auf den Markt gebracht. Das digitale Zeitalter begann für Nikon relativ spät, weil erst 1994 die erste digitale Spiegelreflexkamera auf den Markt kam, die damals noch in Kooperation mit Fujifilm produziert wurde. Erst 2004 brachte Nikon das erste in Eigenregie entwickelte Modell, die Nikon D/0, heraus. Digitale Kompaktkameras von Nikon gibt es dagegen bereits seit 1997. Damals kam die erste Digitalkamera der Reihe Nikon Coolpix in die Geschäfte. Die Reihe wird bis heute mit immer neuen Modellen fortgesetzt.

Gegenwärtig gibt es ungefähr 300 Digitalkameras der Marke Nikon auf dem Markt. Die japanische Firma bedient alles Segmente des Marktes. Neben professionellen Geräten, die es gestatten, Aufnahmen sogar in 4k Qualität zu machen, gibt es auch Digitalkameras aus dem mittleren Preissegment, die sich für ehrgeizige Hobbyfotografen eignen. Andere Modelle gehören zur Gruppe der Kompaktkameras. Sie sind einfach zu bedienen, handlich und preisgünstig. Auch Actionkameras mit wasserdichten Gehäuse gehören zum Sortiment von Nikon.

Sony

In der Liga der japanischen Elektronikkonzerne ist Sony die Nummer 3. Das Unternehmen wurde 1946 gegründet, hat seinen Sitz in Tokio und beschäftigt heute weltweit ungefähr 125.000 Mitarbeiter. Der Name Sony stellt eine Verbindung zum lateinischen Wort sonus her, das Klang bedeutet. Das ist kein Zufall, waren die ersten Erzeugnisse von Sony doch Audiogeräte. Sony brachte viele innovative Produkte auf den Markt, darunter zum Beispiel 1979 den ersten Walkman und 1983 in Kooperation mit Philips die Compact Disc (CD).

In der Mitte der neunziger Jahre stellte Sony seine erste Digitalkamera vor. Die Kamera trug den Namen Cybershot und begründete eine Modellreihe, die bis heute fortgesetzt wird. Zur Cybershot Reihe gehören hochwertige Kompaktkameras und Bridgekameras. Ihre Objektive verwenden optische Systeme von Carl Zeiss und sind fest verbaut. Zur Reihe gehören jedoch auch Modelle für Einsteiger. Seit 2006 fertigt Sony auch digitale Spiegelreflexkameras für professionelle Nutzer. Dieses DLSR Kameras tragen die Modellbezeichnung Alpha. Die Modellpalette von Sony umfasst gegenwärtig knapp 180 verschiedenen Digitalkameras mit Preisen ab etwa 100 Euro für Einsteiger-Kompaktkameras bis zu 4.000 Euro für spiegellose Systemkameras, die selbst höchsten Ansprüchen genügen.

Panasonic

Die japanische Panasonic Corporation kann auf eine beinahe hundertjährige Geschichte zurückblicken. Aus einem Familienbetrieb, der 1918 gegründet wurde und zunächst Adapter und Doppelfassungen für Glühlampen herstellte, entwickelte sich im Laufe der Zeit einer der größten Elektronikkonzerne der Welt. Panasonic beschäftigt heute mehr als 250.000 Mitarbeiter und ist praktisch auf allen Kontinenten vertreten. Das Fertigungsprogramm von Panasonic ist sehr breit aufgestellt und umfasst unter anderem Kühlschränke, Leuchtmittel, Smartphones, Computer, Motoren und viele andere Produkte. Zu Panasonic gehören bekannte Marken wie Technics, Eneloop und SanyoDigitalkameras von Panasonic werden unter dem Markennamen Lumia vertrieben.

Die erste Lumia Digitalkamera erschien 2001 auf dem Markt. Von Anfang an bis heute arbeitet Panasonic eng mit Leica zusammen. Darum besitzt fast jede Lumia Kamera ein in Deutschland entwickeltes und in Japan produziertes Leica-Objektiv. Zur Reihe Lumia gehören Kompakt-, Bridge- und Systemkameras. Gemeinsam mit Olympus entwickelte Panasonic im Jahr 2008 den Micro-Four-Thirds-Standard. Das ist der einzige herstellerübergreifende Standard für Digitalkameras mit Wechselobjektiven. Alle Objektive mit diesem Standard können untereinander ausgetauscht werden. Das System ist offen, bis jetzt nehmen bereits etwa 30 Hersteller daran teil. Panasonic hat im Moment ungefähr 160 verschiedene Digitalkameras im Angebot. Für jeden Geschmack und jeden Anspruch ist etwas dabei.

Olympus

Das japanische Unternehmen Olympus wurde 1919 gegründet und hat seinen Stammsitz in Tokio. Die deutsche Firmenzentrale befindet sich in Hamburg. Weltweit beschäftigt Olympus ungefähr 33.000 Mitarbeiter. Von Anfang an lag der Schwerpunkt auf verschiedenen optischen Geräten, auch für Wissenschaft und Forschung. Das erste Produkt von Olympus war ein Mikroskop. Die erste eigenständig entwickelte Kamera wurde von Olympus 1938 produziert. Bis heute gehören neben Kameras auch Mikroskope, Endoskope, Diktiergeräte, high-Speed Videogeräte und Systeme zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung zum Fertigungsprogramm von Olympus.

Im Jahr 1993 stellte Olympus die erste Digitalkamera für Geschäftskunden vor. Drei Jahre später folgte die erste Digitalkamera für private Nutzer. Beide Modelle gehörten zur Kompaktklasse. Heute baut Olympus mehrere Reihen von Digitalkameras, die auf unterschiedliche Nutzer zielen. Kameras der OM-D Reihe sind beispielsweise Spitzenprodukte mit hoher Leistung, die für Profis entwickelt wurden. PEN Kameras zeichnen sich dagegen durch moderne Technik im geschmackvollen Retro-Design aus. Viele Modelle der PEN Reihe sind mit WiFi und NFC ausgestattet. Fotos können geteilt werden; die Kommunikation mit Smartphones klappt ohne große Probleme. Digitalkameras der Stylus-Reihe gehören zur Kategorie der Outdoorkameras. Sie sind spritzwassergeschützt, staubdicht und vertragen mal Stöße oder Erschütterungen. Auch so genannte Superzoom Kameras mit bis zu 60x optischen Zoom gehören zum Sortiment. Es umfasst insgesamt mehr als 130 unterschiedliche Modelle.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Digitalkamera am besten?

Das Angebot auf dem Sektor der ** Digitalkameras** ist auf den ersten Blick sehr unübersichtlich. Um eine neue Kamera zu kaufen, gibt es 2 Optionen:

  • Einkauf im Fachhandel
  • Bestellung im Internet

In einem ausgedehnten Digitalkamera Test 2017 wurden die beiden Optionen näher untersucht. Wir zeigen ihre ihre Vor- und Nachteile auf.

Kauf im Fachhandel

Die klassische Form des Einkaufs wird immer noch von vielen Verbrauchern bevorzugt. Als Begründung geben sie an, dass sie lieber die Produkte in die Hand nehmen und mit eigenen Augen sehen wollen. Zudem würden sie die persönliche Beratung schätzen. Aber stimmt das auch? Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus.

Fachgeschäfte, in denen es Digitalkameras zu kaufen gibt, findet man nicht an jeder Straßenecke. Das bedeutet, Kunden müssen in vielen Fällen lange Anfahrtswege inklusive Verkehrschaos und nerviger Suche nach einem freien Parkplatz.
Oft genug gibt es stattdessen einen Strafzettel als Zugabe. Im Geschäft angekommen, geht das Drama weiter. In einem kleinen Geschäft findet man zwar gute persönliche Beratung und Kundendienst, dafür ist das Sortiment aber begrenzt und die Preise sehr hoch. In einem Fachmarkt ist die Auswahl größer und die Preise günstiger. Dafür lassen Beratung und Service häufig zu wünschen übrig. In der Regel ist beim Betreten des Geschäfts weit und breit kein Verkäufer zu sehen, weil aus Kostengründen immer zuerst beim Personal gespart wird. Wenn einer der wenigen Verkäufer erscheint, wird er von ungeduldigen Kunden umringt und von allen Seiten mit Fragen bestürmt. Dem Ansturm ist er hilflos ausgeliefert, weil er gar kein Fachverkäufer ist, sondern nur das weiß, was auf der Verpackung steht.

Wer eine Digitalkamera auspacken und in die Hand nehmen will, wird ebenfalls enttäuscht. Die Kartons sind versiegelt und dürfen nur geöffnet werden, wenn das Gerät gekauft wird. Nicht selten findet man einen ausdrücklichen Hinweis, dass das Öffnen des Kartons zum Kauf verpflichtet. Die Geräte im Regal sind nur Anschauungsstücke. Das Vorführen eines Geräts ist nicht möglich.

Probleme gibt es auch beim Umtausch einer Kamera. Die Rückgabe ist nur möglich, wenn das Gerät Mängel aufweist. Bei allen anderen Gründen ist der Kunde auf die Kulanz des Verkäufers angewiesen.

Einkauf im Internet

Diese moderne Form des Einkaufs findet immer mehr Anhänger. Das ist auch keine Überraschung, wenn man berücksichtigt, wie viele Vorteile sie hat. Am schönsten ist wahrscheinlich, wie bequem das Einkaufen im Internet ist. Man braucht sich nicht durch den Verkehr zu quälen oder mit anderen um einen freien Parkplatz zu streiten. Auch auf Öffnungszeiten oder Ruhetage braucht man keine Rücksicht zu nehmen. Stattdessen kann man rund um die Uhr bequem von daheim oder unterwegs bestellen. Die bestellte Ware wird innerhalb weniger Tage nach Hause oder als Geschenk an eine Wunschadresse geliefert.

Beim Sortiment gibt es so gut wie keine Beschränkungen. Man kann alle auf dem Markt befindlichen Modelle bestellen.

Ein weiterer Vorzug des Internets ist die Fülle an Informationen, die es zur Verfügung stellt. Für die Digitalkameras gibt es nicht nur ausführliche Produktbeschreibungen, sondern auch Testberichte, Ratschläge und Hintergrundinfos, wie sie zum Beispiel auch in einem Digitalkamera Test 2017 zu finden sind.
Darüber hinaus leisten die Kunden selbst auch Beiträge, weil sie Rezensionen oder Reviews verfassen, Kundenmeinungen schreiben oder Bewertungen abgeben.

Beim Punkt Kundendienst beweist der Kauf im Internet ebenfalls seine Überlegenheit. Wer seine Digitalkamera im Internet kauft, hat das Recht, sie die ersten 14 Tage nach dem Kauf einfach zurückzugeben, ohne dafür eine Begründung abgeben zu müssen.

Wenn es um das Thema Preise geht, sind Onlineshops den Fachgeschäften weit überlegen. Zum einem kann man im Internet mit ein paar Mausklicks in wenigen Augenblicken mehr Preise miteinander vergleichen als bei einem mehrstündigen Bummel durch diverse Fachgeschäfte. Zum anderen wird man beim Surfen schnell feststellen, dass die Preise im Onlineshop in der Regel günstiger als im Fachmarkt sind. Das liegt unter anderem daran, dass ein Onlineshop große Mengen an Produkten einkauft. Er bezieht sie nicht selten direkt vom Hersteller und umgeht teure Zwischenhändler. Außerdem hat ein Onlineshop meistens geringere Betriebskosten als ein Fachgeshäft. Der Onlinehändler braucht keine Ladenmiete zu zahlen. Auch die Ausgaben für Heizung, Strom, Security oder Wartung und Reparaturen sind vergleichsweise gering. Diesen klaren Preisvorteil gibt ein guter Onlinehändler an seine Kunden weiter.

Wenn man alle diese Vorteile in Betracht zieht, ist es kein Wunder, dass der Handel im Internet schon seit Jahren boomt, während die Umsätze im Fachhandel stagnieren oder sogar rückläufig sind.

Wer etwas Zeit und Mühe aufwendet, um sich vor dem Kauf gründlich zu informieren, wird seinen Online-Kauf nicht bereuen und lange Freude an seiner Digitalkamera haben.

Wissenswertes & Ratgeber zum Thema Digitalkamera

Geschichte der Digitalkamera

Heute sind Digitalkameras aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Nicht nur in Form von Fotoapparaten, sondern vor allem als Bestandteil der Ausstattung von Smartphones, Tablet PCs und Laptops sind sie praktisch allgegenwärtig. Das war aber nicht immer so.

Die Geschichte der Digitalkamera begann vor mehr als 50 Jahren, im Jahr 1963. Damals erfand David Gregg, ein Mitarbeiter der US-amerikanischen Winston Research Corporation, eine Videodisk-Kamera. Das Gerät war zwar noch keine eigentliche Digitalkamera, aber die erste Kamera, die Bilder auf elektronischem Weg speichern konnte. Anfangs erwies es sich als einfacher, Videos zu speichern. Sie wurden elektrisch-analog auf einer Diskette gespeichert, konnten aber nur für wenigen Minuten aufbewahrt werden.

Der nächste Schritt auf dem Weg zur Digitalkamera wurde 1968 mit der Erfindung des Bildsensors gemacht. Ein Jahr später wurde der CCD (Charge Coupled Device) Chip entwickelt, ohne den keine Digitalkamera funktioniert. Dabei handelt es sich um einen Chip aus Halbleitermaterial, der ursprünglich zur Speicherung von Daten entwickelt worden war.

Auf der Grundlage dieser Erfindungen wurde 1972 der Urahn der heutigen Digitalkameras von CalTech entwickelt und gebaut. Die Digitalkamera hatte eine Auflösung von 0,065 Megapixel und wog 10 kg. Die Kamera hatte Abmessungen von 20x20x40 Zentimeter.

Die Elektronik und der Rekorder zum Aufzeichnen der Aufnahmen waren in einem separaten Geräteschrank untergebracht, der größer als die Kamera selbst war. Die Kamera wurde für astronomische Aufnahmen genutzt und war nur Wissenschaftlern zugänglich.

Die erste kommerzielle Kamera mit CCD Chip (Bildsensor) war eine Fernsehkamera für Überwachungssysteme. Sie war ab 1973 erhältlich.

Das Jahr 1975 war die Geburtsstunde der ersten echten Digitalkamera. Sie wurde von Steven J. Sasson von der Firma Kodak konstruiert und benutzte einen CCD Chip als Bildsensor.
Die Kamera wog 4 kg und benötigte 23 Sekunden, um eine Aufnahme zu machen. Für lange Zeit galten Digitalkameras als Hightech Geräte und waren für den durchschnittlichen Verbraucher uninteressant. Nach und nach wurden die Fertigungstechniken immer effizienter und die Kameras kompakter und leichter zu bedienen. Trotzdem wurden sie zunächst nur in der Studio- und Werbefotografie oder ab Mitte der neunziger Jahre auch von Reportern und Berufsfotografen verwendet.

Für private Nutzer gab es erst seit der Jahrtausendwende brauchbare Digitalkameras zu kaufen. Das erste derartige Modell war die E-10 von Olympus, die eine für die damalige Zeit sensationell hohe Auflösung von 4 Megapixeln hatte. Kyocera stellte 2003 die erste digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) der staunenden Öffentlichkeit vor. Die E-1 von Olympus war die erste Spiegelreflexkamera, die den Four-Thirds-Standard benutzte. Der Standard wurde 2008 durch Pansonic zum heutigen Micro-Four-Thirds-Standard weiterentwickelt. Dieser Standard wird von immer mehr Herstellern genutzt, darunter zum Beispiel Carl Zeiss, Voigtländer, Eastmann Kodak, Fuijifilm oder JVC Kenwood und anderen. Der Micro-Four-Thirds Standard ermöglicht den Austausch von Objektiven und Zubehör wie Blitzgeräte unter den teilnehmenden Herstellern.

Seit 2003 stieg die Auflösung und damit die Zahl der Megapixel immer mehr an. Ein Höhepunkt war die Sony Alpha77, eine digitale Speigelreflexkamera mit einer Auflösung von 24 Millionen Pixel oder das Nokia 808 PureView, ein Smartphone von 2012 mit einer integrierten Kamera, die sogar 42 Millionen (!) Pixel Auflösung vorweisen konnte. Allmählich setzte sich jedoch die Erkenntnis durch, dass eine zu hohe Zahl von Pixeln die Bildqualität negativ beeinflussen kann. Heute hat sich eine Auflösung zwischen 8 und 14 Megapixel als für die Praxis am besten geeignet erwiesen.

In der Geschichte der Digitalkameras zeigen sich zudem 2 Trends, die besonders seit der Jahrtausendwende immer deutlicher werden. Der eine besteht darin, dass es immer mehr Geräte mit integrierter digitaler Kamera gibt. Es existieren heute beispielsweise nur wenige Handys, die ohne eine eingebaute Kamera hergestellt werden. Auch bei Tablet PCs und Notebooks ist eine integrierte Digitalkamera schon längst selbstverständlich.

Der andere Trend offenbart sich in der Vermischung von einst völlig verschiedenen Arten von elektronischen Geräten. Die meisten modernen Camcorder können zum Beispiel nicht nur Filmaufnahmen machen, sondern auch Fotos schießen, fast so wie eine Kamera. Andererseits gibt es auch mehr und mehr Digitalkameras, die nicht nur fotografieren können, sondern auch Videos, vielfach sogar in HD Qualität und mit Ton, aufnehmen können. Die Geräte verwenden zunehmend das bei Smartphones bewährte Android Betriebssystem. Es wird wahrscheinlich gar nicht mehr lange dauern, bis die heutigen Camcorder, Digitalkameras und Smartphones in einem Gerät verschmelzen werden und der durchschnittliche Verbraucher keine separate Kamera mehr benötigen wird. Nur professionelle Fotografen oder ambitionierte Amateure mit ihren hohen Anforderungen werden sich noch eine Digitalkamera zulegen. Dabei dürfte es sich zum größten Teil um hochwertige Spiegelreflex- oder Systemkameras handeln.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Digitalkamera

Digitale Kameras können mit zahlreichen Superlativen aufwarten. Dazu gehören zum Beispiel folgende Fakten:

Superzoom Kamera

Die Nikon Coolpix P900 verfügt über einen 83-fachen optischen Zoom. Damit ist sie die Kamera mit dem stärksten Zoom, die aktuell auf dem Markt angeboten wird. Selbst mit dem hohen Zoom liefert die Kamera, die eine Auflösung von 16 Megapixel hat, noch gute Bilder, so lange die Lichtverhältnisse nicht zu schlecht sind. Erst bei zunehmender Dämmerung oder schlechten Lichtverhältnissen stellt sich Bildrauschen ein. Die Superzoom Kamera kostet zwischen 500 bis 600 Euro.

Teuerste Kamera auf dem Markt

Über so einen Preis können die Käufer der Hasselblad H6D 100c nur müde lächeln. Die digitale Mittelformatkamera ist in Deutschland für etwas mehr als 34.000 Euro erhältlich. Mit so einem Apparat macht man bestimmt keine Schnappschüsse im Urlaub! Die Hasselblad H6D 100c hat eine Auflösung von 100 Megapixel und wiegt mehr als 2 Kilogramm. Die Belichtungszeit für ein Foto kann von 3600 Sekunden (1 Stunde) bis zu 1/2000 Sekunden (eine Zweitausendstel Sekunde) eingestellt werden.

Kamera-Smartphone

Die Panasonic Lumix DMC-CM1 ist ein Hybrid zwischen Smartphone und Digitalkamera. Von vorn sieht der Hybrid wie eine normale digitale Kompaktkamera aus, die mit einem hochwertigen Objektiv von Leica ausgestattet ist. Die Kamera hat eine Auflösung von 20 Megapixel und kann sogar Aufnahmen im hoch auflösenden Format 4k machen. Die Rückseite des Geräts wird von einem Touchscreen gebildet, der ein Standard-Smartphonedisplay mit Android Betriebssystem darstellt. Das Display hat eine Größe von 4,7 Zoll. Der Bildsensor der Kamera ist im Format von etwa einem Zoll, das Objektiv hat eine Normalbrennweite von 17 mm. Es gibt einen extra Auslöser für die Kamera. Ein Bildstabilisator ist nicht an Bord. Die Panasonic Lumix DMC-CM1 wird im Handel für rund 900 Euro angeboten.

Die kleinste und flachste Kamera der Welt

US-amerikanische Forscher arbeiten an der Entwicklung einer Minikamera, die ohne Objektiv auskommt. Bis jetzt gibt es aber nur Prototypen. Die Kameras werden „Flatcams“ genannt und sind kleiner und dünner als eine Ein-Cent Münze. Bis jetzt liefern die Flatcams nur unscharfe Aufnahmen. Das dürfte sich aber bald ändern. Da keinerlei mechanischen Teile verbaut werden, könnten die Herstellungskosten einer Flatcam im Cent-Bereich liegen. Flatcams könnten vor allem in der Überwachungstechnik, aber auch in Forschung und Medizin eingesetzt werden.

Die schärfste Kamera der Welt

Das Gerät ist Teil des Teleskops PS1 auf Hawaii. Die digitale Kamera ist fest verbaut und wird für Aufnahmen weit entfernter Objekte im Weltraum benutzt. Sie hat eine fantastisch anmutende Auflösung von ungefähr 1,4 Milliarden (!) Pixel. Die Bildfläche ist 40×40 Zentimeter groß und setzt sich aus 60 identischen Sensoren zusammen. Die Kamera ist ungefähr 200-mal empfindlicher als eine durchschnittliche** Digitalkamera**. Sie wird für die Erforschung weit entfernter Sterne und die Suche nach lichtschwachen, noch unentdeckten Asteroiden verwendet. Neue Kameras mit noch höherer Auflösung sind bereits in Bau.

Pflege und Reinigung der Digitalkamera

Eine Digitalkamera ist sehr empfindlich und benötigt gute Wartung und Pflege, wenn sie für lange Zeit ihre Dienste verrichten soll. In einem Digitalkamera Test wird erklärt, worauf dabei zu achten ist.

Die Reinigung der Kamera sollte immer so bald wie möglich nach einem Einsatz erfolgen, damit der Schmutz keine Gelegenheit hat, einzutrocknen. Es dürfen keine Putzmittel oder andere Chemikalien verwendet werden. Zum Säubern des Gehäuses eignet sich ein staub- und fusselfreier Lappen am besten, der höchsten leicht angefeuchtet sein darf. Es empfiehlt sich ein spezielles Mikrofasertuch zu verwenden, dass zu keinem anderen Zweck benutzt und regelmäßig gewaschen wird. Bei einer Unterwasserkamera sollte es zur festen Gewohnheit werden, das wasserdichte Gehäuse sofort nach dem Einsatz gründlich abzuspülen, am besten unter fließendem Wasser. Das gilt ganz besonders, wenn die Kamera im Salzwasser verwendet wurde. Salzwasser ist sehr aggressiv und kann schlimme Zerstörungen anrichten, wenn es nicht sofort abgespült wird. Eventuell ist es sogar ratsam, etwas Wasser mitzunehmen, das nur für die Kamera bestimmt ist und sie damit noch am Strand abzuspülen.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen alle Klappen und Öffnungen, weil sich dort Staub und Schmutz besonders gern festsetzen. Solche neuralgischen Punkte sind zum Beispiel die Abdeckklappen für die Speicherkarte und die Batterien, USB Buchsen oder Anschlüsse für externe Geräte. Zum Reinigen dieser Stellen verwendet man einen feinen Pinsel und einen Blasebalg, um die Sandkörner wegzublasen. Eine Alternative zum Blasebalg ist Druckluft in Sprayflaschen, die es als Reinigungsmittel in Computershops gibt.

Zu den empfindlichsten Bauteilen der Digitalkamera gehört das Objektiv. Für dessen Reinigung gibt es spezielle Tücher, die Sie beim Optiker oder in Fachmärkten kaufen können.

Beim Säubern des Objektivs ist Vorsicht und Fingerspitzengefühl angebracht. Auf gar keinen Fall dürfen Putzmittel verwendet werden.

Wird die Kamera voraussichtlich über längere Zeit nicht benutzt, ist es ratsam, die Akkus oder Batterien zu entfernen. Schon viele elektronische Geräte wurden durch auslaufende Energiezellen zerstört. Dabei werden aggressive Chemikalien freigesetzt, die das Gerät von innen zerfressen. Eine Reparatur ist in den meisten Fällen nicht möglich.

Der beste Aufbewahrungsort für die Digitalkamera ist die Kameratasche. Dort ist sie vor Staub, Feuchtigkeit und mechanischen Einwirkungen geschützt. Wenn die Kamera für längere Zeit nicht benutzt wird, ist es eine gute Idee, von Zeit zu Zeit nachzusehen, ob alles okay ist.

Die Aufnahmen der Kamera sollten so bald wie möglich auf den Computer geladen werden, damit sie erhalten bleiben, wenn die Kamera kaputt gehen sollte. Ebenso empfehlenswert ist es, die Speicherkarte von Zeit zu Zeit völlig zu löschen und neu zu formatieren. So kann man sicher sein, dass die Aufnahmen ordentlich gespeichert werden.

Tipps für scharfe Fotos mit der Digitalkamera

Bei der Mehrzahl der Verbraucher sind Kompaktkameras sehr beliebt, weil bei ihnen viele Vorgänge beim Aufnehmen eines Fotos automatisiert sind. Dazu zählen zum Beispiel Blende und Belichtungszeit. Man braucht das nicht mehr manuell einzustellen, sondern die Elektronik der Kamera regelt alles von allein. Das klappt in der Regel auch ganz gut, manchmal gibt es aber Situationen, in denen eine Aufnahme unscharf erscheint. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn die folgenden Bedingungen vorliegen:

  • schlechte Lichtverhältnisse
  • lange Belichtungszeit
  • starker Zoom
  • Motiv oder Kamera bewegen sich

Bei solchen Verhältnissen ist die Automatik einer durchschnittlichen Digitalkamera überfordert. Das bedeutet keineswegs, dass das Gerät kaputt ist oder keine gute Qualität aufweist.

Die Elektronik ist nur auf durchschnittliche Situationen eingestellt. Weichen die Konditionen stark von der Norm ab, müssen Sie eingreifen und die Arbeit der Kamera unterstützen, wenn Sie scharfe Fotos haben wollen.

Schlechte Lichtverhältnisse

Wenn das Licht zu schwach wird, ist die Kamera nicht mehr empfindlich genug, da zu wenig Licht auf den Bildsensor fällt. Das Bildbearbeitungsprogramm kann nur kleinere Mängel ausgleichen. Besser ist es, für mehr Licht zu sorgen. Das kann entweder durch ein externes Blitzgerät oder Scheinwerfer oder Lampen bewerkstelligt werden, die das Motiv ausleuchten.

Lange Belichtungszeit

Ab einer Belichtungszeit von 1/50 Sekunde kann das Bild unscharf werden, weil der Körper ständig kleine, unwillkürliche Bewegungen ausführt. Man kann das kompensieren, wenn man die Kamera fest in beide Hände nimmt. Falls die Möglichkeit besteht, kann man sie auch auf eine feste Unterlage stellen, um das Foto zu schießen. Für sehr lange Aufnahmezeiten, beispielsweise für astronomische Aufnahmen oder Fotos nächtlicher Gebäude, benötigt man ein Stativ.

Starker Zoom

Zum Thema Zoom gilt es zunächst zu sagen, dass auf digitalen Zoom so weit wie möglich verzichtet werden sollte, weil es sich um keinen echten Zoom handelt, sondern die Aufnahme nur durch das Bildbearbeitungsprogramm entsprechend angepasst wird. Die Bildqualität wird dadurch nicht besser.

Beim optischen Zoom sieht das anders aus. Durch ihn werden entfernte Objekte ähnlich wie durch ein Fernrohr betrachtet und erscheinen nah. Dabei leidet die Bildqualität nicht. Bei starker Vergrößerung geschieht jedoch dasselbe wie bei einer langen Belichtungszeit. Die unwillkürlichen Bewegungen des Körpers übertragen sich auf das Bild. Es beginnt zu „hüpfen“ und wird dadurch unscharf.

Abhilfe bringt auch hier, die Kamera fest in 2 Händen zu halten oder beim Fotografieren auf eine Unterlage abzustellen. Wird ein starkes Teleobjekiv benutzt, hilft nur ein Stativ.

Motiv oder Kamera bewegen sich

Wenn sich das Motiv schnell bewegt, beispielsweise ein vorbeirasendes Auto, kann man die Unschärfe bewusst in Kauf nehmen. Sie vermittelt ein Gefühl der Dynamik und Energie. Falls man jedoch Wert auf möglichst scharfe Aufnahmen legt, kann man die Digitalkamera bei der Aufnahme mitschwenken, um so die Bewegung des Motivs für den Moment der Aufnahme zu kompensieren.

Etwas anderes ist es, wenn sich die Kamera bewegt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn aus einem rollenden Fahrzeug Aufnahmen gemacht werden oder eine Actioncam verwendet wird. Ohne einen optischen und elektronischen Bildstabilisator werden in diesem Fall keine brauchbaren Aufnahmen gelingen und alles sieht unscharf und verwackelt aus.

Nahaufnahme

Ganz allgemein gilt der Grundsatz: je höher die Vergrößerung, um so geringer ist die Tiefenschärfe. Das bedeutet, wenn der Abstand zum Motiv nur gering ist, macht die Kamera nur in einem Bereich von wenigen Zentimetern oder sogar noch weniger, scharfe Aufnahmen. Alles, was vor oder hinter der Schärfenzone liegt, wird unscharf abgebildet. Der genaue Schärfenbereich lässt sich berechnen und ausmessen. Eventuell ist ein Stativ hilfreich.

Nützliches Zubehör

Dazu zählen eine ganze Reihe von Ausrüstungsgegenständen. Einige von ihnen wie zum Beispiel Kamerataschen, sind für jede Digitalkamera unverzichtbar. Andere dagegen, darunter Wechselobjektive, eignen sich nur für bestimmte Arten von Kameras, beispielsweise Systemkameras oder Spiegelreflexkameras. Natürlich stellt ein Berufsfotograf ganz andere Anforderungen an das Zubehör als ein Amateur. In den meisten Digitalkamera Tests wird nur eine Auswahl solcher Produkte berücksichtigt, die für den Amateurfotografen interessant sind.

Kameratasche

Die Kameratasche ist mehr als nur ein Transportbehälter. Sie schützt die Kamera vor Staub, Nässe und mechanischen Beschädigungen. Eine Digitalkamera sollte niemals ohne Kameratasche transportiert und aufbewahrt werden, weil sie sonst schnell verschleißt oder kaputt geht. Die Kameratasche muss leicht aber gleichzeitig auch fest sein. Weder darf sie zu eng noch zu weit sein. Wenn die Kamera jedes Mal erst mühsam hinein gezwängt werden muss, ist das nervig. Zudem bleibt kein Platz für Zubehör wie Ersatzakkus oder Speicherkarten. Ist die Tasche zu groß, verfehlt sie ihren Zweck, weil die Kamera dann lose darin herumrollt und durch die Erschütterungen beschädigt werden kann. Geschmackvolles Design spielt ebenfalls eine Rolle.

Externes Blitzgerät

Im Alltag gibt es Situationen, in denen der integrierte Blitz der Kamera nicht ausreicht. Das klassische Beispiel dafür sind Aufnahmen von Feiern, Hochzeiten oder Geburtstagen, die bei Dunkelheit im Freien gemacht werden sollen. Ohne externes Blitzgerät würden die Fotos wahrscheinlich nicht gelingen.

Bevor Sie daran denken, ein externes Blitzgerät zu kaufen, empfiehlt es sich zu checken, ob an Ihrer Kamera dafür überhaupt Anschlüsse vorhanden sind. Bei manchen günstigen Kompaktkameras ist das nicht zwingend der Fall. In der Regel ist es besser, ein Blitzgerät vom selben Hersteller wie dem der Kamera zu wählen. Damit dürfte es kaum Schwierigkeiten geben. Andererseits gibt es auch namhafte Hersteller von Zubehör, die gute Blitzgeräte und andere Produkte liefern. Wenn Sie sich für ein derartiges Gerät entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass es für Ihre Kamera geeignet ist.

Stativ

Ein Stativ ist eine große Hilfe für alle ambitionierten Hobbyfotografen, die sich nicht mit den Stadardfotos aus dem Urlaub oder von der Geburtstagsfeier zufrieden geben. Das Stativ wird gebraucht, wenn Aufnahmen mit langer Belichtungszeit gemacht werden sollen. Das sind beispielsweise Fotos des Sternenhimmels oder nächtliche Aufnahmen einer Großstadt, auf der sich die Scheinwerfer der Autos als Lichtschnüre abzeichnen. Berufsfotografen verwenden große, stabile Stative, die jedoch schwer und sperrig sind. Für den Hobbyfotografen eignen sich dagegen eher Taschenstative, die zusammengeklappt und deren Beine teleskopartig ausgezogen werden können. Sie haben nur ein geringes Gewicht und können bequem im Reisegepäck transportiert werden. Allerdings eignen sie sich nur für relativ kleine und leichte Digitalkameras.

Unterwassergehäuse

Wer im Urlaub atemberaubende Fotos von seinen Tauchgängen im Meer oder einem Binnengewässer machen will, muss sich für diesen Zweck nicht extra eine Unterwasserkamera kaufen. Für die meisten Kameras gibt es Unterwassergehäuse.
In der einfachsten Ausführung handelt es sich dabei um einfache Hüllen aus Plastik oder Silikon, in die man die Kamera stecken kann. Für das Objektiv gibt es eine Plastikröhre mit einer Klarsichtfolie am Ende. Die Hüllen passen für viele Arten von Kompaktkameras. Die Bedienelemente können durch die Hülle hindurch betätigt werden. Allerdings ist die Bedienung nur eingeschränkt möglich. Die wasserdichten Hüllen eignen sich zudem nur für Wassertiefen bis maximal 10 Meter, da sie nicht druckfest sind. Wer höhere Ansprüche hat und seine Digitalkamera öfter unter Wasser einsetzen möchte. Derartige Spezialgehäuse sind druckfest bis zu einer Tiefe von 40 Metern. Da es sich um hartschalige Gehäuse handelt, können alle Bedienelemente von außen betätigt werden. Solche Gehäuse sind allerdings nicht billig und können fast die Hälfte der Kamera selbst kosten.

Alternativen zur Digitalkamera

Wer keine Digitalkamera kaufen möchte, kann aus 2 Alternativen wählen.

Die erste Alternative ist eine analoge Kamera. Es gibt eine Vielzahl von Modellen, neue und auch gebrauchte. Besonders beliebt sind Sofortbildkameras oder Kleinbildkameras mit 35 mm Film. Wenn man eine gebrauchte Kamera kauft, sollte man nicht nur darauf achten, dass sie in Ordnung ist, sondern auch recherchieren, ob es noch Filme dafür gibt.

Die zweite Alternative zu einer eigenständigen Digitalkamera stellt ein Smartphone mit einer leistungsfähigen integrierten Kamera dar. Top-Smartphones haben integrierte Kameras mit einer Auflösung von 20 Megapixel. Sie stehen einer Kompaktkamera nicht nach. Zudem hat ein Smartphone den großen Vorteil, dass man es immer zur Hand hat. Manchmal ergibt sich so die Gelegenheit für einen einmaligen Schnappschuss.

Zusammenfassung

Digitalkameras gibt es in zahlreichen Modellen und Ausführungen. Wenn man die digitalen Kameras mitzählt, die in Smartphones, Tablet PCs und Notebooks verbaut sind, besitzt wahrscheinlich fast jeder eine digitale Kamera. Ihre weite Verbreitung ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass sie einfach zu bedienen sind und die Aufnahmen sofort zur Verfügung stehen. Die Vielfalt der angebotenen Modelle ist verwirrend. Deswegen raten wir, sich vor dem Kauf im Internet gründlich zu informieren und mehrere Informationsquellen zu Rate zu ziehen. Besonders empfehlenswert ist ein detaillierte Digitalkamera Test, in dem nicht nur die besten Modelle aufgelistet werden, die gegenwärtig auf dem Markt angeboten werden, sondern auch eine Fülle von Tipps, Ratschlägen und Hintergrundinformationen zum Thema Digitalkamera vermittelt werden. Dadurch sind Sie in der Lage, eine qualifizierte Kaufentscheidung zu treffen, wenn Sie im Onlineshop Ihre neue Digitalkamera bestellen. Dort finden Sie mit Sicherheit die für Ihre persönlichen Bedürfnisse am besten geeignete Kamera sowie eine Fülle nützliches Zubehör.

Quellen und weiterführende Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Digitalkamera

https://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/1362.html

https://www.wasistwas.de/archiv-technik-details/wie-funktioniert-eine-digitalkamera.html

www.pc-magazin.de/vergleich/kaufberatung-kompaktkameras-so-finden-sie die-richtige-digicam-1453060.html

www.computerbild.de/artikel/avf-Ratgeber-Foto-Tipps-Pflege-Kamera-reinigen-Objektiv-3359195.html

analoge-fotografie.net/kameras/

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