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E-Piano Test 2017 • Die 10 besten E-Pianos im Vergleich

Das E-Piano ähnelt der klassischen Variante, vereint jedoch weitere Komponenten. Unser Team hat diverse Kundenmeinungen sowie Tests im Internet kontrolliert, um eine Bestenliste konzipieren zu können, die auch Bewertungen für Anschlüsse, Polyphonie, Tastenanzahl u.v.m. aufnimmt.

E-Piano Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Yamaha YDP-S52B Digital Piano schwarz
Yamaha YDP-143B Digital Piano
Yamaha P-115B Digital Piano schwarz
Das Schubert Das Yamaha P-45B Digital Piano belegt Platz 5 im E-Piano Test.Das Clifton 8830 E-Piano belegt Platz 6 im E-Piano Test.Das DP-6 Digitalpiano von Gear4music belegt Platz 7 im E-Piano Test.Das klassische E-Piano von vidaXL belegt Platz 8 im E-Piano Test.Das Schubert Little Strauß E-Piano belegt Platz 9 im E-Piano Test.Das FunKey DP-61 II Keyboard belegt Platz 10 im E-Piano Test.

Yamaha YDP-S52B


Yamaha YDP-143B


Yamaha P-115B


Schubert
"Subi88P2" E-Piano

Yamaha
P-45B Digital Piano

Clifton
8830 E-Piano

Gear4music
DP-6 Digitalpiano

vidaXL
klassisches E-Piano

Schubert
Little Strauß E-Piano

FunKey
DP-61 II Keyboard

Bewertung1,01,21,31,51,61,81,92,12,32,5
Keyboard-TypGH TastaturGraded Hammer Standard (GHS)Graded Hammer Standard (GHS)HammermechanikGraded Hammer Standard (GHS)HammermechanikHammermechanikk.A.StandardStandard
Tastenanzahl88888888888888886161
Polyphonie max.192192192k.A.646464k.A.k.A.16
Anschluß an PC per USBUSBUSBk.A.USBUSBUSBneinneinnein
Gewicht36 kg39 kg12 kg50 kg11,5 kg51 kg49 kgk.A.5,4 kg26 kg
FarbeSchwarzSchwarzSchwarzweissschwarzschwarzschwarzschwarzschwarzschwarz
Zubehör inkl.PianoPianoNetzadapter, Notenhalter und Pedal/FootswitchNotenständer, KeyboardabdeckungneinneinKlavierhocker und Gear4music HP-170 KopfhörerNotenablageKeyboard-Ständer und HockerSustain-Pedal
Details

  • Pure CF Sound Engine
  • Reverb (Hall)-Effekt und Dämpferresonanz in neuer, verbesserter Qualität
  • Intelligent Acoustic Control und Acoustic Optimizer
  • Zweispur-Aufnahmen (ein Song)


  • 2 Kopfhörer-Anschlüsse
  • Polyphonie erweitert auf 192 Stimmen
  • Pure CF Sound Engine


  • Echte Klavier-Qualität, eingebauter Verstärker und Lautsprecher
  • 192 stimmige Polyphonie, 14 Demo Songs und 50 Piano Songs Preset
  • kompaktes und stylisches Digitalpiano in modernem Design



  • mehrzeiliges LCD-Display

  • viele vorinstallierte Instrumente, Rhythmen und Demo-Lieder

  • Anschlagdynamik in 3 Empfindlichkeiten einstellbar

  • automatische Begleitung - Einzel-, Finger- und Gesamtakkord

  • einstellbares Tempo - zwischen 30-280 bpm



  • Anschlagdynamik: Hard/Medium/Soft/Fixed

  • Preset Voices: 10

  • Effekte: 4 Reverbs

  • detaillierte Nachbildung eines Flügelklanges

  • kompakt und leicht gebaut für einfachen Transport



  • Stage Piano mit Sustainpedal

  • 131 Sounds

  • 50 interne Demosongs

  • Split-Funktion für Tastatur

  • Abmessungen: 140 x 46,2 x 85,5 cm



  • komplett mit Klavierhocker und HP-170 Kopfhörer

  • vermittelt das Gefühl und den Klang eines echten akustischen Klaviers ohne mühsames Einstimmen



  • gute Tonqualität

  • einfach zu spielen

  • 128 verschiedene Sounds

  • 100 unterschiedliche Rhythmen

  • 50 Demosongs



  • elektronisches Lern-Keyboard mit 61 Standard-Tasten

  • Begleit- und Aufnahmefunktion sowie Lernfunktion

  • integrierte Stereo-Lautsprecher und Kopfhörer-Ausgang

  • Möglichkeit zum Akkubetrieb

  • Playback Funktion



  • 128 verschiedene Sounds

  • umfangreiche Begleitautomatik mit 128 Styles

  • Record & Playback Funktion

  • eingebautes Metronom

  • Anschlüsse: Line-Out, Pedal, Kopfhörer, Integrierte Stereo-Lautsprecher

Zubehör inkl.neinneinGrüner HakenGrüner HakenneinneinGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
SchnittstelleGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenneinGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakenneinneinnein
Komfort/Handhabung
Preis- / Leistung
Preisvergleich


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Was ist ein E-Piano?

Die E-Pianos oder Digitalpianos unterscheiden sich vor allem durch die Elektronik von dem herkömmlichen Klavier. Außerdem verfügen sie über keine zusätzliche Verstärkung, da es keinen Resonanzkörper gibt. Deshalb brauchen die E-Pianos keinen großen Körper, wie es beispielsweise beim Konzertflügel der Fall ist. Damit ist das elektronische Klavier deutlich kleiner und kann problemlos transportiert werden.

Dennoch bietet das elektrische bzw. digitale Piano einen authentischen Klang und ein gutes Spielgefühl. Die Standardausführungen mit 88 Tasten lassen sich also ebenso spielen wie ein normales Klavier. Gleichzeitig bietet das E-Piano mehr Möglichkeiten, sei es durch voreingestellte Programme oder durch die Kopplung mit anderen Audio-Geräten und einem PC.

Wie funktioniert ein E-Piano?

Die Funktionsweise des E-Pianos basiert auf den Schwingungen, die nach dem Anschlag auf die Tastatur in elektrische Signale verwandelt und anschließend verstärkt werden. Der Druck auf die Tasten initiiert also einen elektronischen Prozess, der zu dem Klang führt. Durch den Verstärker und eine eventuelle Drosselung lässt sich die Lautstärke präzise einstellen.

Die modernen E-Pianos reagieren mittlerweile sehr sensibel auf den individuellen Tastenanschlag, sodass auch der jeweilige Druck Einfluss auf die Lautstärke hat. Durch eine spezielle Mechanik simulieren viele E-Pianos das gewohnte Anschlagsgefühl bei einem Klavier. Dadurch werden die Instrumente zwar etwas größer und schwerer, dennoch schwören viele Musiker auf die bessere Spielbarkeit.

Sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene sehen die Möglichkeit, die Lautstärke zu reduzieren oder das E-Piano mit Kopfhörern zu verbinden, als großen Vorteil an. Durch diese Kopplung ist praktisch nichts zu hören, wenn der Nachwuchs Tonleitern durchtrainiert oder wenn spritzige Stücke eingeübt werden.

Zudem erlaubt die Elektronik des E-Pianos eine Verbindung mit dem PC, sodass die gespielten Stücke aufgenommen und später abgehört werden können. Auch die Integration eines elektrischen Metronoms oder die Zusteuerung von anderen Klängen ist über die dazugehörigen Kabel möglich. Mit diesen Merkmalen eignet sich ein elektrisches Klavier zum Üben von unbekannten Musikstücken sowie zum Vorspielen des individuellen Repertoires.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Ein E-Piano eignet sich für die private Nutzung, zum Üben mit einer Band sowie für Auftritte vor Publikum. Der große Vorteil dabei ist das relativ kleine Format, mit dem das Instrument im Kofferraum transportiert werden kann. Die Hauptvorteile zeigen sich jedoch in der eigentlichen Anwendung des E-Pianos.

Im Prinzip lassen sich sämtliche Tonfolgen und Klänge der digitalen Klaviere aufnehmen und anschließend wiedergeben. Dies erweitert die Einsatzmöglichkeiten des Tasteninstruments und unterstützt die Musiker dabei, ihre Übungen abzuhören oder eingespielte Stücke später nachzuvollziehen. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen, akustischen Piano ist das E-Piano eine sinnvolle Alternative, nicht nur wenn es über den hochwertigen Hammermechanismus verfügt.

Der E-Piano Test 2017 zeigt, wie leistungsstark diese Instrumente inzwischen sind. Als Home-Piano für Anfänger und geübte Klavierspieler ist eine präzise Abstimmung auf die persönlichen Vorlieben und Fähigkeiten möglich. Zudem gibt der E-Piano Test von 2017 Hinweise auf die praktische Handhabung, die Variationsmöglichkeiten und die Klangqualität.

Erfahrene Pianisten und Hobbymusiker entscheiden sich immer häufiger für ein E-Piano, da dieses mehr Spielraum bietet als das akustische Klavier. Vor allem, wenn der Klang stimmt, lassen sich auch Profis von der Qualität der elektronischen Tasteninstrumente überzeugen.

Die Vorteile der E-Pianos machen die wenigen Nachteile wieder wett, wie die nachfolgende Auflistung zeigt.

Vorteile

  • Flexibler und platzsparender Aufbau,
  • leichter Transport ohne dass etwas zerlegt werden muss,
  • präzise Regulierung der Lautstärke,
  • Verbindungsmöglichkeiten mit Kopfhörer und anderen Geräten,
  • günstiger Preis im Vergleich zum akustischen Klavier,
  • Stimmen ist nicht notwendig.

Nachteile

  • Stromversorgung ist erforderlich,
  • bei notwendiger Reparatur fallen hohe Kosten an,
  • bei der Fertigung der E-Pianos kommen oft Weichmacher zum Einsatz.

Welche Arten von E-Pianos sind erhältlich? Vor- und Nachteile

Welche Arten von E-Pianos sind erhältlich? Vor- und Nachteile

Die E-Pianos stehen in drei verschiedenen Hauptvarianten zur Verfügung, die jeweils ihre speziellen Eigenschaften und Vorteile haben. Welches E-Piano der Vergleichssieger ist, hängt nicht immer nur vom objektiven Ergebnis ab, sondern auch von dem subjektiven Spiel- und Hörgefühl. Auch der hauptsächliche Einsatz bzw. Verwendungszweck sollte bei der Auswahl berücksichtigt werden. Die Unterschiede der Tasteninstrumente sind im Folgenden aufgeführt.

Das Stage Piano

Das Stage Piano wurde ursprünglich für Live-Musiker entwickelt, doch inzwischen sind sie auch im privaten Bereich sehr gefragt. Unter anderem eignen sich diese Tasteninstrumente für kleine Feiern, beispielsweise für die musikalische Untermalung eines Straßen- oder Gartenfestes. Typischerweise ist die Bauweise des Stage Pianos sehr robust und mit zehn bis zwölf Kilogramm dennoch relativ leicht. So lässt sich das E-Piano gut transportieren. Mit einem integrierten Verstärker oder einem Lautsprecher sorgt das Stage Piano im Bierzelt jederzeit für gute Stimmung.

Das Home Piano

Ein Home Piano ähnelt dem akustischen Klavier: Im Allgemeinen hat diese Variante einen Korpus aus Holz und verfügt über ein stabiles Gestell und Pedale. Es gibt sogar Home Pianos, die dem großformatigen Flügel nachempfunden sind. Die Standard Home Pianos haben ein Gewicht von mindestens 25 und maximal 80 Kilogramm. Falls ein Transport ansteht, müssen sie daher auseinander gebaut werden.

Das Ensemble Piano / die Piano Workstation

Das Ensemble Piano, auch als Piano Workstation bezeichnet, ist als Home- sowie als Stage-Modell erhältlich. Es verfügt über eine eingebaute Begleit-Automatik, sodass verschiedene Instrumente oder ein ganzes Orchester hinzugeschaltet werden kann. Vor allem bei Auftritten lässt sich damit eine Band simulieren.

So haben wir die E-Pianos getestet

Um den E-Piano Vergleich-Testsieger zu finden, haben wir diverse Tests durchgeführt. Auch die Rückmeldungen von Hobby- und Profi-Pianisten spielen eine Rolle im E-Piano Test. Vom Anschlag bis zum Sound sind sämtliche Details zu beachten, um ein gutes Instrument zu finden. Dies stellt eine wichtige Grundlage dar, um das E-Piano zu finden, das am besten zu den eigenen Vorlieben und zum Level passt.

Die Tastatur des E-Pianos

Ein E-Piano hat häufig 88 Tasten, ebenso wie ein akustisches Klavier, es gibt aber auch Ausführungen weniger Tasten. Das Minimum sollte bei 76 Tasten liegen. Bei dem E-Piano Test haben wir vor allem das Spielgefühl im Blick, das nicht zu stark vom akustischen Klavier abweichen sollte.

Vor diesem Hintergrund bietet der E-Piano Vergleichs-Testsieger eine hervorragende Dynamik bei gut gewichteten Tasten. Das bedeutet, dass das Digitalpiano bei einem kräftigen Anschlag einen Klang erzeugt, der eine deutliche Ähnlichkeit mit dem klassischen Klavier zeigt.

Wenn der Ton hingegen nicht dynamisch klingt und die Lautstärke gleich bleibt, so fehlt etwas. Die gewichteten Tasten, bei denen es sich im Allgemeinen um Hammertasten handelt, verfügen über einen integrierten Widerstand, der den Unterschied zum akustischen Klavier schwinden lässt. Auch Einsteiger erfahren somit das echte Spielgefühl und können die üblichen Technikübungen durchführen. Einige E-Pianos bieten sogar die Möglichkeit, die Anschlaghärte
anzupassen.

Lieferumfang

Ein E-Piano wird häufig mit Zubehör geliefert, also mit Pedalen, Ständern und weiteren montierbaren Elementen. Bei anderen ist es nötig, diese Bauteile extra zu bestellen. Zu einem Gesamt-Set gehören auch Kabel, Kopfhörer und ein Klavierhocker. Gerade Einsteiger gehen mit einem solchen Komplettsatz auf Nummer sicher, die einzelnen Teile können aber auch nachgerüstet werden.

Die Qualität des Sounds

Die Klangqualität spielt eine Hauptrolle bei der Auswahl. Deshalb haben wir beim E-Piano Test einerseits den Ton im Raum kontrolliert, andererseits die Übertragung per Kopfhörer. Beim Klavierspielen kommt es auf einen vollen, satten Klang an, der von keinen Störgeräuschen beeinflusst wird. So ist eindeutig zu hören, ob die Akkorde richtig sitzen und keine falsche Taste angeschlagen wurde.

Polyphonie

Bei der Polyphonie handelt es sich um die Menge der Stimmen, die auf dem E-Piano gleichzeitig gespielt werden. Im Allgemeinen liegt die Mindestgröße bei 64 Stimmen. Der Standard von 96 wird bei vielen E-Pianos noch übertroffen. Fortgeschrittene Musiker spielen auch auf E-Pianos mit einer Polyphonie von 256 Stimmen.

Worauf muss ich beim Kauf eines E-Pianos achten?

Die Verwandtschaft der E-Pianos zu akustischen Klavieren zeigt, dass es auf eine hervorragende Gesamtqualität ankommt. Diese zeigt sich in der Ähnlichkeit des Tastenanschlags sowie in dem erzeugten Klang. Nur wenn das richtige Spielgefühl vorhanden ist, bringt das elektrische Piano den gewünschten Effekt und macht sowohl dem Musiker als auch dem Publikum Freude.

Bei der Auswahl geht es einerseits darum, den passenden Standard zum eigenen musikalischen Level zu finden, andererseits um die Einsatzmöglichkeiten. Das bedeutet, dass der praktische Transport und die Verbindungsmöglichkeiten ebenso zu beachten sind wie die Stimmstabilität. Außerdem sollte berücksichtigt werden, dass E-Pianos andere Instrumente als Keyboards oder Synthesizer sind.

Mit einer komfortablen und individuellen Bedienung zeigt sich das E-Piano als anpassungsfähiges Tasteninstrument. Im E-Piano Test stehen daher auch die Funktionen im Fokus. Es muss nicht unbedingt viele Bedienfunktionen geben, denn auch unkomplizierte E-Pianos bieten eine Menge Spielvergnügen. Stattdessen sollte auf einen intuitiven Einstieg geachtet werden. Wenn die Musiker hingegen schon etwas Erfahrung haben, helfen die Regler und Menüs bei der individuellen Voreinstellung und eröffnen immer wieder neue interessante Spielmöglichkeiten.

Kurzinformation zu führenden Herstellern von E-Pianos

Zu den großen Herstellern von E-Pianos gehören unter anderem die führenden Elektro- bzw. Audio-Marken. Yamaha, Kawai und Roland bieten ein umfassendes Sortiment an, das für musikalische Anfänger, für Fortgeschrittene und auch für Profis das richtige E-Piano im Programm hat.

Die Preise für die Tasteninstrumente fangen bei ca. 600,- Euro an, wer jedoch eine bessere Qualität wünscht, sollte um die 1.500,- Euro investieren. Der E-Piano Test 2017 zeigt diverse Ausführungen, die sich in diesem Preissegment bewegen und durch herausragende Ergebnisse überzeugen.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein E-Piano am Besten?

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein E-Piano am Besten?Ein E-Piano für den Einstieg oder für Pianisten mit Vorkenntnissen lässt sich im Fachhandel sowie im Internet finden. Direkt im Geschäft besteht die Möglichkeit, gleich den Klang und den Anschlag zu testen. Zudem helfen die Berater gerne bei der Auswahl und stellen Fragen zur musikalischen Vorbildung und zum bevorzugten Einsatz.

Der Vergleich der E-Pianos untereinander ist jedoch im Internet sehr viel einfacher. Hier werden diejenigen Instrumente, die infrage kommen, direkt verglichen. So wird ein Überblick über die genauen Daten und Funktionen unterstützt. Auch der Preisvergleich lässt sich online bequem durchführen, ohne dass man den Weg durch mehrere Musikalienhandlungen machen muss.

Der E-Piano Test bietet zudem eine Übersicht über die Vorteile der Bestseller und liefert zahlreiche Informationen zu den aktuellen Modellen.

Dass die Instrumente online nicht getestet werden können, scheint zunächst ein Nachteil zu sein. Über YouTube ist es aber möglich, die Tutorials von anderen Nutzern anzusehen und sich auf diese Weise einen Eindruck zu verschaffen. Außerdem gibt es im Internet zahlreiche Tipps, wie der Anschlag variiert werden kann oder welche Klaviernoten und Etüden sich für den jeweiligen Grad eignen. Auf diese Weise lassen sich Fehlkäufe vermeiden.

Für die sichere Entscheidung ist es in jedem Fall hilfreich, eine erfahrene Person zu befragen. Dies gilt sowohl für den Gang durch die Geschäfte als auch für den Kauf im Internet. Die praktische Auswahl online und die Ratschläge eines Hobbymusikers sind somit eine ideale Unterstützung auf der Suche nach einem E-Piano. Im Zusammenhang mit dem Online-Kauf ist auch die Lieferung ein deutlicher Vorteil, denn auch wenn die Tasteninstrumente relativ leicht zu transportieren sind, so lässt sich dadurch doch der Aufwand minimieren.

Wissenswertes & Ratgeber zum E-Piano

Ein E-Piano zeichnet sich durch seinen klavierähnlichen Klang aus sowie durch besondere Extras, die die Eigenschaften eines Klaviers noch optimieren. So braucht das E-Piano nicht alle paar Wochen gestimmt zu werden, denn der Klang basiert auf elektrotechnischen Funktionen. Mit einem starken Klang muss dennoch nicht auf den charakteristischen Sound verzichtet werden.

Damit die Features des E-Pianos zur Geltung kommen, gilt es, unter anderem die geeigneten Kopfhörer zu finden. Sehr beliebt sind die Over-Ear-Kopfhörer, die zwar ein relativ hohes Gewicht haben, aber gut gepolstert sind und entsprechend komfortabel sitzen. Vor allem Klavierspieler, die viel und lange üben, entscheiden sich für diese weichen Hörer. Wichtig ist, dass diese einen originalgetreuen Sound übertragen, sodass die Höhen und Tiefen optimal klingen.

Mit den diversen Schaltern, Knöpfen und Fadern kann ein Digitalpiano auf dem ersten Blick verwirren. Deshalb gibt es vor allem bei den günstigen Ausführungen nur wenig Funktionen. Teilweise erfolgen die Einstellungen bzw. Sound-Veränderungen über die Tastatur, die in Kombination mit Buttons zum Funktionsschalter wird.

Abhängig von den Vorkenntnissen können beschriftete Schalthebel oder Hinweise auf dem Gehäuse die bessere Alternative sein. Mit einem Display werden die Funktionen noch übersichtlicher, denn damit ist eine gute Übersicht über die Parameter gewährleistet. Je nach Größe und Art kann ein solches Display auch zur Darstellung von Noten eingesetzt werden.

Das E-Piano muss also nicht unbedingt mit zahlreichen Funktionsschaltern und womöglich unübersichtlichen Features ausgestattet sein. Hier geht es, wie so oft beim E-Piano Test 2017, um eine bedarfsgerechte Technik und eine Qualität, die ihren Preis wert ist.

Ein Einsteigermodell mit wenigen Funktionen ist die richtige Wahl für Jugendliche oder Erwachsene, die noch einmal ein Instrument lernen möchten, während die E-Piano Vergleich-Testsieger mit einer Vielfalt von Parametern und Spezialfunktionen für erfahrene Pianisten geeignet sind, die gerne experimentieren.

Die Geschichte des E-Pianos

Zum ausgehenden 19. Jahrhundert wurde erstmalig mit elektrischen Tasteninstrumenten experimentiert. So gab es beispielsweise das selbstspielende Klavier, das auch als Pianola bezeichnet wurde. Im Jahr 1886 entwickelte Richard Eisenmann ein elektrophonisches Klavier. Dieses sollte jedoch nicht das Klavier ersetzen, sondern den Klang verlängern. Durch eine Ergänzung von Elektromagneten und Strom erklang ein angeschlagener Ton weiter, bis die Taste losgelassen wurde. Diese Erfindung aus Berlin hatte bald darauf einen Nachfolger in Paris, wo Eugen Singer im Jahr 1891 das elektromagnetische Sostente Piano erfand.

1904 wurde die Diode erfunden, zwei Jahre später die Triode und 1907 der Verstärker. Diese Entwicklungen formten die Basis für die Erfindung des späteren E-Pianos. 1928 stellte Joseph Béthenod ein Piano Électrique vor, das mit Tonrädern funktionierte. Von 1928 bis 1930 wurde der Bechstein-Siemens-Nernst Flügel entworfen, ein Gemeinschaftsprojekt der Firmen Bechstein, Siemens und Walther Nernst.

Hierbei handelte es sich um ein Piano mit elektro-akustischer Funktion, bei dem Mikrohämmer die Saiten anschlugen und Tonabnehmer die Schwingungen induktiv aufnahmen. Die Verstärkung erfolgte durch einen Röhrenverstärker und die Wiedergabe über einen Lautsprecher. In den Folgejahren wurden ähnliche Tasteninstrumente präsentiert.

Die Geschichte des E-PianosIn den 1950er Jahren kamen verbesserte Instrumente auf den Markt, unter anderem das Wurlitzer Electric Piano. Hier erzeugten kleine Stahlzungen mit Hammermechanik den Klang, wobei die Schwingung kapazitiv abgenommen wurde. Das Hohner-Clavinet oder Clavichord wurde 1964 präsentiert und ein Jahr später das Fender-Rhodes-Piano.

Bei Letzterem kamen eine asymmetrische Stimmgabel und eine Hammermechanik zum Einsatz. Diese drei elektrischen Klaviere waren in vielen Musikstücken zu hören, die in den 1960er, 1970er und 1980er Jahren erklangen. Auch heute noch sorgen die außergewöhnlichen Töne für interessante Effekte. Das Fender-Rhodes-Piano hat einen Glockenklang, während das Hohner-Clavinet relativ drahtig und perkussiv wirkt. Mit weiteren Sound-Verfremdungen sind immer wieder neue Experimente möglich.

Als in den 1990er Jahren die Sampling-Technik eingeführt wurde, hatte dies starken Einfluss auf die naturgetreue Wiedergabe des Klavierklangs. Unter anderem kamen transportable und erschwingliche Sampleplayer auf den Markt.

Das E-Piano setzte von da an verstärkt auf das physical modelling, ein Verfahren, das physikalische Parameter digital berechnet. Deshalb wird die Erfindung des digitalen Pianos auch in diese Zeit gelegt. Der Vorteil bei dem speziellen Verfahren ist die Schnelligkeit. Auch bei großen Samples ist es nicht nötig, diese erst zu laden; stattdessen entsteht ein hochwertiger und unkomprimierter Klang.

Bis heute hat sich die Weiterentwicklung der digitalen E-Pianos auf eine stetige Optimierung konzentriert. Dabei steht die Soundqualität im Vordergrund, aber auch die Optik ist ein wichtiges Element. Durch die Ausstattung der modernen Digital- bzw. E-Pianos ist zudem eine direkte Verbindung über MIDI-, USB– und andere Schnittstellen möglich.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das E-Piano

Die klassische Klaviertastatur hat 88 Tasten, und das gilt auch für das E-Piano. Die Gesamtbreite bei 88 Tasten liegt bei ca. 135 cm. Schmalere Modelle mit weniger Tasten sind aber auch erhältlich, es sollten allerdings mindestens 76 sein.

Unter anderem spielt die Gewichtung der Tastatur eine wesentliche Rolle, die den Pianisten ein realistisches Anschlaggefühl gibt. Dies gelingt mit der Hammermechanik, die bei vielen E-Pianos integriert ist.

Die Bezeichnung der verschiedenen Tastaturen bezieht sich normalerweise auf die Dynamik, allerdings gibt es keine grundlegenden Standards. Die Hersteller haben unterschiedliche Begrifflichkeiten zur Responsivität sowie zur Graduierung der Tastaturen, sodass es schwierig ist, einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Der akustische Klang des E-Pianos lässt sich besser kategorisieren. So lässt sich das Tasteninstrument beispielsweise auf Flügel bzw. Grandpiano einstellen, auf „Mellow“ für einen weichen und gedeckten Ton, auf hart für Rock oder auf Klavier bzw. Upright.

Die klassischen und seit Jahrzehnten bewährten E-Pianos bringen ebenfalls viel Dynamik ins Spiel, sodass beispielsweise das Fender Rhodes Piano bei stärkerem Anschlag mit einem starken Klang besticht. Welche Samples für den jeweiligen Zweck geeignet sind, hängt von der Lieblingsmusik ab sowie von den Gewohnheiten beim Klavierspielen. Manche Pianisten benötigen keine zahlreichen Extrafunktionen, während andere sich über mehr Spielraum ohne Einschränkungen freuen.

Bei den besonderen Effekten für ein E-Piano sind vor allem 3-Band Equalizer zu nennen, die die Höhen, Mitten und Bässe regeln. Auch der Halleffekt, auch Reverb genannt, lässt sich an die Räumlichkeiten anpassen. Für einen verbreiterten Sound gibt es zudem Chorus-Effekte. Als Ergänzung für E-Orgeln steht häufig ein sogenannter Rotary-Effekt zur Verfügung. Dieser ahmt einen drehenden Lautsprecher nach und sorgt so für eine interessante Raumverteilung.

Bei den E-Pianos gibt es außerdem viele Möglichkeiten für Soundveränderungen, sei es durch Chorus-ähnliche Effekte wie Phaser und WahWah oder durch Amplifier-Funktionen. Vor allem die Digitalpianos im mittleren und höheren Preissegment weisen interessante Features in diesem Bereich auf.

So verschieden die einzelnen E-Pianos in ihren Funktionen sind, so unterschiedlich sind auch die Qualitätsmerkmale. Um den persönlichen E-Piano Vergleichssieger zu finden, lohnt es sich daher, alle Daten genau anzusehen. Natürlich kommt es letztendlich auf das individuelle Spielgefühl an, dennoch gibt es einige Grundeigenschaften, die Berücksichtigung finden sollten.

Dazu gehört vor allem der dynamische Tastenanschlag, der die Spielfreude verstärkt und ein ebenso natürliches und klangvolles Ergebnis hat wie das akustische Piano. Ein Tasteninstrument ohne diesen dynamischen Anschlag bringt nicht die nötige Dynamik mit, denn die Lautstärke lässt sich nicht durch den Tastendruck beeinflussen. Mit der Gewichtung der Tastatur wird zudem sichergestellt, dass das E-Piano den nötigen Widerstand hat, wenn die Akkorde oder Einzeltöne zum Klingen gebracht werden.

Spielen mit dem E-Piano

Spielen mit dem E-Piano

Das Spielen auf dem E-Piano ist im Prinzip nicht viel anders als Klavierspielen. Für Anfänger eignen sich Modelle mit relativ wenigen Funktionen, die über eine hochwertige Tastatur und einen klaren Sound verfügen. In Kombination mit einem Klavierhocker und einem Notenständer ist das Zubehör komplett. Mit der richtigen Einstellung der Sitzhöhe und dem Einschalten des E-Pianos kann es losgehen: Zum Üben reicht diese Vorbereitung schon aus.

Wenn neue Spielvarianten anstehen, gibt es diverse Einstellmöglichkeiten bei den Digitalpianos. Dies gelingt mit detailreichen Samples, die zumeist über die Tastenbereiche oder einzelne Tasten aktiviert werden. Entsprechend lebendig wird der Klang, wenn die verschiedenen Stücke aus der klassischen oder modernen Musik gespielt werden.

Auch einfache Klavierübungen machen deutlich mehr Spaß, wenn ein dynamischer Sound zu hören ist. So lässt sich der individuelle Fortschritt hervorragend nachvollziehen, nicht nur vom Klavierlehrer, sondern auch von den Klavierspielern selbst. Mit den Abstufungen der Samples ist eine präzise Lautstärkeregelung möglich, auch bei der Wiederholung. Dies wird deutlich spürbar, wenn beim kräftigen Anschlag auch ein entsprechend lauter, gefälliger Klang entsteht.

Bei den weniger hochwertigen E-Pianos kann es hingegen vorkommen, dass zwar bei normaler Lautstärke ein angenehmer, akustischer Sound erklingt, dieser sich aber nicht nach Belieben drosseln oder verstärken lässt. Zart und leise spielen oder richtig stark anschlagen hat also nur auf einem erstklassigen E-Piano den gewünschten Erfolg.

Neben der Dynamik bieten die elektronischen Tasteninstrumente ein großes Potential, wenn es um die Kombination mit anderen Einspielungen geht. So lassen sich die E-Pianos über USB- oder andere Schnittstellen mit PCs und weiteren Quellen verbinden, um Musikdateien zu laden oder eigene Aufnahmen herzustellen.

Einige Pianos unterstützen das Abspielen von orchestralen Arrangements und kombinieren Playback-Dateien mit Live-Musik. Dafür ist der General MIDI Standard erforderlich, der auf einen starken Sound baut. Diese MIDI-Dateien sind eine lohnenswerte Unterstützung, um individuelle Anpassungen vorzunehmen, sei es durch eine Veränderung der Tempi oder eine neue Transponierung, durch Wiederholungen von bestimmten Taktfolgen oder durch die Kopplung mit einem anderen D- bzw. E-Piano.

Die Songplayer und ähnliche Funktionen des E-Pianos eignen sich nicht nur für den Einstieg, sondern sie dienen auch als Übungshilfe für Fortgeschrittene und liefern interessante Inspirationen für erweiterte Musikexperimente.

So helfen beispielsweise Drumpattern dabei, neue Stilrichtungen auszuprobieren. Intros und Endings unterstützen die Musiker beim kreativen Spiel und stellen einen spannenden Kontrast zum gleichmäßigen Metronom her. Viele E-Pianos sind mit einer Begleitautomatik ausgerüstet, sodass schlagzeugähnliche Rhythmen, Bass und Hintergrund-Tracks passend zur gespielten Musik ertönen. Diese lassen sich ohne viel Aufwand selbst herstellen, sodass eine stimmige Akkordfolge oder dezente Beats für eine harmonische Einheit sorgen. Aber auch die vorprogrammierte Begleitung kann zu den Klavierstücken passen, sodass nicht unbedingt ein eigenes Playback erstellt werden muss.

Wenn das E-Piano über keinen integrierten Audio-Player verfügt, so hat es möglicherweise einen AUX- oder Miniklinken-Anschluss. Über diesen lässt es sich im Bedarfsfall mit einem MP3-Player verbinden. So ist ein direkter Zugang zum Wiedergabesystem vorhanden, das ggf. mit der Kopfhörerbuchse verbunden wird.

Das E-Piano kann auf laut gestellt werden, wenn die anderen Mitbewohner mithören wollen, oder nur über den Kopfhörer abgespielt werden, den der Pianist trägt: So haben die Klavierspieler jederzeit ein direktes Feedback, ob sie die richtigen Tasten gedrückt haben bzw. wie die Akkorde und Melodien klingen. Bei Vorführungen lässt sich der Sound ganz nach Bedarf noch intensivieren oder, wenn es lediglich ums Üben geht, drosseln.

FAQ

Ist spezielles Zubehör – z.B. in Form von Adaptern – erforderlich?

Ist spezielles Zubehör – z.B. in Form von Adaptern – erforderlich?

Beim Klavierspielen mit dem E-Piano werden verschiedene Adapter benötigt, um beispielsweise Kopfhörer anzuschließen oder das Instrument mit dem Computer zu koppeln.

Zu diesem Zweck gibt es die entsprechenden Klinken-Adapter, die eine einwandfreie Übertragung gewährleisten. Sie unterstützen die Pianisten beim Üben, beim Experimentieren sowie beim Musizieren mit Freunden.

Kann man mit dem E-Piano Songs aufnehmen?

Kann man mit dem E-Piano Songs aufnehmen?

Wenn die eingeübten Klavierstücke hundertprozentig sitzen, aber niemand zum Zuhören da ist, können die Stücke bequem aufgenommen werden.

Hier zeigt sich der Vorteil gegenüber dem akustischen Klavier. Das E-Piano braucht nur eine Verbindung zum PC, und schon lässt sich das Stück aufnehmen und speichern. Auch das Teilen via Internet ist auf diese Weise ein Kinderspiel.

Was ist besser: E-Piano oder akustisches Klavier?

Was ist besser: E-Piano oder akustisches Klavier?

Mit der heutigen Qualität punkten die E-Pianos vor allem durch ihre Flexibilität. Im Gegensatz zum akustischen Piano sind sie transportabel und lassen sich zudem auf die Umgebung anpassen, sei es durch die reduzierte Lautstärke oder durch die Verbindung mit einem Kopfhörer.

Der in den letzten Jahren verbesserte Anschlag und der überzeugende Klang machen die E-Pianos zur praktischen und günstigen Alternative. Welches Instrument tatsächlich das Bessere ist, hängt vom jeweiligen Geschmack ab; in jedem Fall bieten die Digitalpianos viele Vorteile.

Welche Lautsprecher eignen sich fürs E-Piano?

Welche Lautsprecher eignen sich fürs E-Piano?

Die Klangqualität des E-Pianos zeigt sich nicht nur dann, wenn der Klang den Raum erfüllt. Auch hochwertige Kopfhörer spielen eine wesentliche Rolle, vor allem für Pianisten, die geräuschempfindliche Nachbarn haben.

Die Kopfhörer sollten einen hervorragenden Klang bieten, möglichst komfortabel sein und eine einstellbare Lautstärke haben. So bieten sie auch nach einer Übungszeit von einer Stunde und mehr ein angenehmes Gefühl und schränken die Pianisten und Klavierschüler nicht ein.

Können E-Pianos den Einstieg erleichtern?

Können E-Pianos den Einstieg erleichtern?

Im Vergleich zum akustischen Piano haben viele E-Pianos häufig einen etwas leichteren Anschlag. Dies wird bei den Qualitäts-E-Pianos jedoch durch die Hammermechanik ausgeglichen.

Damit sind die elektronischen Varianten eine hervorragende Alternative zum akustischen Klavier. Sie lassen sich problemlos leise stellen oder über Kopfhörer abhören, sodass die Mitbewohner nicht durch die oft zähen Übungsabläufe gestört werden. Auch die Klavierschüler selbst fühlen sich weniger beobachtet und haben weniger Hemmungen zu spielen. Damit erleichtern die E-Pianos eindeutig die Gewöhnung an die Tasteninstrumente.

Nützliches Zubehör für das E-Piano

Um die Funktionen des E-Pianos voll ausnutzen zu können, ist es sinnvoll, ein Komplettset zu kaufen. Das Instrument lässt sich ggf. aber auch mit Ersatzteilen erweitern oder durch Ersatzteile wieder einsatzfähig machen. Wichtig ist, dass die zusätzlichen Komponenten auf das elektronische Klavier abgestimmt sind, damit eine einwandfreie Funktionalität sichergestellt ist.

Nützliches Zubehör für das E-PianoAuch der Komfort sollte gewährleistet sein und ggf. durch eine Höheneinstellung des Hockers und ähnliche Anpassungen perfektioniert werden können. Schon von Anfang an ist daher eine spezielle Pianobank von Vorteil, und auch die passenden Ohrhörer sollten nicht fehlen.

Durch die kompatiblen Midi-Kabel, USB-Anschlüsse und ggf. erforderlichen Adapter gibt es perfekte Ergänzungsmöglichkeiten für den Einsatz zuhause oder für musikalische Auftritte. Bei Zubehörelementen oder Ersatzteilen wie Fußpedale sollten vorzugsweise Produkte der Originalmarke verwendet werden. Nur so ist die Grundlage für einen einwandfreien Sound gegeben.

Viele Anschlüsse unterstützen eine flexible Nutzung des E-Pianos. Ein Slot für SD-Karten unterstützt die Verbindung zum privaten PC, sodass die Musikstücke problemlos gespeichert und wiedergegeben werden können. Damit wird außerdem der mobile Einsatz des Instruments gefördert. Zudem erlaubt die Speicherung ein erneutes Anhören, sei es am PC oder auf dem Smartphone.

So können Einsteiger ihre eigene Entwicklung chronologisch abspeichern und ggf. bisherige Fehler im Laufe der Zeit beseitigen. Im Vergleich mit anderen musikalischen Aufnahmen fällt es leichter, die eigenen Fähigkeiten zu beurteilen oder die Chancen des Nachwuchses einzuschätzen.

Ob es sich um Profi-Instrumente handelt oder um Einsteigermodelle, ein digitales Piano lässt sich bei Bedarf mit speziellem Zubehör ergänzen. Ggf. können auch Extrafunktionen oder Demo-Songs nachgerüstet werden. Auch einzelne Komponenten wie ein Metronom, ein Lautsprecher oder ein Aufnahmegerät sind eine sinnvolle Erweiterung.

Zu den wichtigen Zubehörteilen gehört neben dem Kopfhörer auch der Ständer. Sehr handlich und zugleich stabil sind X-Ständer, die ohne großen Aufwand zusammengeklappt oder aufgestellt sind. Sie lassen sich üblicherweise in der Höhe verstellen und eignen sich damit prima für Haushalte, in denen die größeren sowie die kleineren Familienmitglieder Klavier spielen. Bei einer unveränderbaren Höhe sollte zumindest der Hocker verstellbar sein.

Der X-Ständer spart einerseits Platz und erleichtert andererseits den Transport. So ausgerüstet kommt das elektrische Klavier auch bei einem Umzug einfach mit. Vor allem für Bands, die häufig Auftritte haben, ist diese Transportfähigkeit ein wichtiger Vorteil. Ein weiteres wichtiges Feature ist die Lautstärkeregelung. Diese erspart eventuellen Ärger mit den Wohnungsnachbarn und kann bei Bedarf nachträglich integriert werden.

Alternative Instrumente zum E-Piano

Es gibt ein paar Alternativen zum E-Piano, die jedoch nicht mit den kombinierten Vorteilen mithalten können. Ein Synthesizer sieht ähnlich aus wie das elektrische Klavier und scheint auch mit dem Keyboard verwandt zu sein, dennoch ist er mit anderen Funktionen bestückt. Unter anderem kann der Synthesizer neue Sounds erzeugen, was beispielsweise bei den charakteristischen Songs der bekannten britischen Band Depeche Mode zu hören ist: Hier kommen oft mehrere Synthesizer gleichzeitig zum Einsatz.

Bei den sogenannten Hybrid-Pianos handelt es sich um eine Mischung aus elektronischem und akustischem Klavier. Sie stehen in zwei Versionen zur Verfügung. Bei dem einen Modell werden elektronische Bauteile in ein ursprüngliches akustisches Klavier integriert. Gleichzeitig erfolgt der Einbau einer Stummschaltung. Dies ist unter anderem bei dem Yamaha Silentpiano sowie bei dem Kawai Anytime der Fall. Bei der zweiten Bauform werden zumeist mechanische Komponenten von akustischen Pianos in die elektronischen Tasteninstrumente eingebaut, wie bei der Yamaha AvantGrand. Durch diese hybride Kombination sollen jeweils die Vorteile beider Technologien zum Tragen kommen. Entsprechend gefragt sind die Hybrid-Pianos.

Portable Pianos oder Keyboards werden teilweise auch als Stage Pianos bezeichnet. Sie überzeugen mit den praktischen Vorteilen eines Keyboards und haben üblicherweise zwischen 61 und 76 Tasten. Das Gehäusematerial besteht im Allgemeinen aus Kunststoff. So sind sie leicht zu tragen und damit ideal für den Bühneneinsatz geeignet.

Typische Ausstattungsmerkmale sind die zweckmäßigen Anschlüsse, die das Vorspielen zusätzlich erleichtern und eine wesentliche Unterstützung beim Abspeichern darstellen. Zudem verfügen diese tragbaren Keyboards häufig über erweiterte Features wie Metronome, Schlagzeug-Pattern und Player-Funktionen. Die exklusiven Ausführungen sind mit Masterkeyboard-Extras ausgestattet, teilweise auch mit einer Begleitautomatik. Zudem gibt es Modelle mit einer größeren Menge von Klangfarben.

Der Nachteil bei diesen Keyboards ist das Fehlen der Hammermechanik. Der klaviertypische Anschlag ist hier also nicht vorhanden. Einige Spezial-Keyboards orientieren sich an dem charakteristischen Sound von bekannten Instrumenten, beispielsweise an dem Fender-Rhodes Piano oder an der Hammond-Orgel. Auch hier wird auf die ansonsten so gefragte Hammermechanik verzichtet.

Modularsysteme sind wiederum eine andere Alternative zum E-Piano. Hierbei handelt es sich ursprünglich um ein Masterkeyboard, das von möglichst guter Qualität sein sollte und durch ein Soundmodul und ein Verstärkersystem ergänzt wird. Durch diese Zusammenstellung wird ein typischer Klavierklang erreicht.

Der Nachteil bzw. die Schwierigkeit bei der Modularisierung zeigt sich bei der Anpassung zwischen der Tastatur und dem eigentlichen Klangerzeuger. Da die Kurve der Anschlagsdynamik nur schwierig herzustellen ist, lässt sich kaum ein perfektes Klangbild erzielen. Dies wirkt sich negativ auf die Dynamik selbst und damit auch auf die Ausdrucksfähigkeit aus.

Bei der Frage nach Alternativen zum E-Piano darf auch das akustische Klavier nicht außer Acht gelassen werden. Hier ist in jedem Fall der charakteristische Klang vorhanden, auf den nicht nur Freunde der klassischen Musik vertrauen. Die Nachteile zeigen sich in dem hohen Gewicht, mit dem das Instrument ungeeignet für den Transport ist, sowie in der Notwendigkeit, das Klavier mit den Saiten in regelmäßigen Abständen stimmen zu lassen. Nicht zuletzt ist der Kaufpreis für die akustischen Pianos relativ hoch, was den Nostalgie-Faktor nicht immer aufwiegt. Dennoch entscheiden sich immer noch viele Menschen für das bewährte „echte“ Klavier oder sogar für einen Konzertflügel, wenn genug Platz in der Wohnung ist.

Weiterführende Links und Quellen

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