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Funkkopfhörer Test 2017 • Die 10 besten Funkkopfhörer im Vergleich

Quasi ungebunden und ohne lästige Kabellage ist eine Funkkopfhörer zu bedienen. Die besten Kopfhörer konnte unser Team nach Lesung zahlreicher Tests im Internet für eine Bestenliste ermitteln und auch Bewertungen für Reichweiten, Gewicht, Laufzeit und vieles mehr einbeziehen.

Funkkopfhörer Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Der Sony - MDRDS6500 ist im Funkkopfhörer Test unser Vergleichssieger.Sennheiser RS 175 Kopfhörer
Der Sennheiser - RS 160 hat Platz 3 im Funkkopfhörer Test.Der Newgen Medicals - Premium Hörsystem belegt Platz 4 im Funkkopfhörer Test.Geemarc CL7310 digital TV Funk-Kinnbügelhörer mit MikrofonSennheiser RS 120-II Funkkopfhörer
Der Techni Sat - StereoMan 2 Funkkopfhörer belegt Platz 7.MEDION LIFE E69288 (MD 84299) Funkkopfhörer (2,4 GHz Übertragungsfrequenz, 3,5 mm Klinke, Audio Eingang Cinch, Frequenzbereich 20 Hz - 20 kHz) schwarz
Thomson WHP3001BK Funkkopfhörer (kabellos mit Ladestation, Over-Ear, PLL-System, Reichweite 100 m, 863 MHz) schwarz
Sony MDR-RF811RK Funkkopfhörer schwarz

Sony - MDRDS6500

Sennheiser RS 175


Sennheiser - RS 160

Newgen Medicals - Premium Hörsystem

Geemarc CL7310 digital TV Funk-Kinnbügelhörer mit Mikrofon

Sennheiser RS 120-II


Techni Sat - StereoMan 2

MEDION LIFE E69288 (MD 84299)


Thomson WHP3001BK


Sony MDR-RF811RK


Bewertung 1,1 1,2 1,3 1,5 1,7 1,8 2,0 2,1 2,3 2,4
Maße31 x 25 x 19 cm23,7 x 15 x 29,6 cm24,9 x 11,2 x 22,9 cm230 x 140 x 25 mm20 x 5 x 2 cm22,5 x 8,5 x 13,3 cm23 x 19,5 x 13 cmSendeeinheit: ca. 97 x 237 x 90 mm
Kopfhörer: ca. 225 x 200 x 85 mm
14 x 30,6 x 28,6 cmk.A.
Gewicht322 g308 g295 g66 g145 g 231 g898 g998 g771 g272 g
FarbeschwarzsilberschwarzweißSchwarzSilberschwarzschwarzschwarzschwarz
Trageartgeschlossene Bauweisegeschlossene Bauweisegeschlossene BauweiseOffengeschlossene Bauweisegeschlossene Bauweisegeschlossene Bauweisegeschlossene BauweiseOffen
Laufzeit20 h Akkubetriebsdauer8,5 Std. Dauerbetriebca. 24 StundenMit 2 Akkus geliefert5 Stundenk.A.9 Stundenca 8 StundenBis zu 13 Stunden
ÜbertragungFunkFunkFunkFunkFunkFunkFunkFunkFunkFunk
Reichweiteca. 100 mbis zu 100 m20 Meter25 Meterk.A.80 Meter20 Meter30 Meter100 Meterbis 100 Meter
Lieferumfang- MDR-DS6500 Funkkopfhörer
- Netzteil
- Akku
- opt. Kabel
- Sennheiser RS 175 Kopfhörer
- Sendestation
- Netzteil inkl. Länderadapter
- 2 NiMH Akkus, Optisches Kabel
- Audiokabel (analog)
- Funkkopfhörersystem
- Netzteil
- Ladestation & Netzteil
- externem Mikrofon
- 2 Akkus
- Ersatz-Ohrstecker
- Adapter 3,5-6,35mm
- Adapter 3,5-mm / Cinch
- Kopfhörer
- Basisstation
- Sennheiser RS 120-II Funkkopfhörer
- wiederaufladbaren Batterien
- Ladestation
- StereoMan 2
- Transmitter
- Netzteil
- Stereo-Cinch-Kabel
- 2x wiederaufladbare Ni-MH AAA Batterien
- Kopfhörer, Sendeeinheit
- 2 x AAA 550 mAh NiMH Akkus
- 1 Adapter (3,5 mm / 6,3 mm)
- 1 Audioverbindungskabel (3,5 mm -> Cinch)
- 1 Verbindungskabel für kabelgebundene Benutzung (4 m), Netzadapter
- 1x WHP3001BK Funk-Kopfhörer
- 1x Netzteil
- 1x Sender mit Ladestation
- 1x Audioadapter
- 1x Adapter
- 2x AAA NiMH-Akkus
- 1x Bedienungsanleitung
- Sony MDR-RF811RK.EU8 Funkkopfhörer schwarz, Sendestation
- Netzteil
- 2x Nickel-Metall-Hydrid-Akku Typ AAA
Mikrofonnicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
LadestationGrüner Hakenk.A.nicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
Vorteile
  • Surround-Modus
  • automatische Frequenzsuche
  • 7.1.-Kanal Digital Surround Sound
  • geschlossene Bauweise

  • Einstellbarer Bass Boost und virtuelle Surround-Modi für den individuellen Hörgenuss
  • Multi-Receiver-Übertragung
  • Mehrzwecksender
  • Geschlossenes, ohrumschließendes Design

  • Kompakter tragbarer Sender mit Multi-Receiver-Kapazität
  • Digitale Lautstärkeregelung
  • Stummschaltfunktion
  • Leistungsstarke Neodym-Magneten
  • Perfekte Passform
  • Kinnbügel-Kopfhörer
  • 2 Akkus
  • Als Hörverstärker verwendbar
  • für Brillenträger geeignet

  • Funk-Kinnbügelhörer mit einem externen Mikrofon

  • Externes Mikrofon: verstärkt Sprache und Klang aus dem Raum. (gedrückt halten 3 Sekunden auf +)

  • Automatisches Ein/Ausschalten des Hörers beim Öffnen / Schließen

  • Angenehmer Tragekomfort

  • Bis zu 4 Kopfhörer können gleichzeitig benutzt werden


  • Offenes On-Ear-Design, leicht aufzuladen und aufzubewahren
  • Sehr leichte Kopfhörer, die auch bei längerem Tragen extrem komfortabel sind

  • Hochwertiges 2,4 GHz Stereo-Headset
  • Kabelloser Musik- und Filmgenuss
  • ausziehbares Bügeldesign für perfekten Sitz

  • LED-Statusanzeigen
  • Wahlweise kabelgebundene Benutzung
  • Rauschfreie und detailgetreue Wiedergabe Ihrer Musik

  • Integrierte Ladefunktion
  • Drei Übertragungskanäle zur Interferenzvermeidung
  • PLL-System


  • Selbsteinstellender Kopfbügel für Hörgenuss
  • 40-mm-Neodym-Treiber für leistungsstarken, ausgewogenen Klang

Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich




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Vergleichs-Testsieger im Video

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Funkkopfhörer?

Wahrscheinlich hat jeder schon einmal einen Kopfhörer gesehen – diese praktischen kleinen Lautsprecher, die wie eine lustige Mütze auf den Kopf gesetzt werden können und die Töne direkt ins menschliche Ohr wiedergeben, ohne die Umwelt zu belästigen oder wichtige Klanginformationen zu verlieren. Und ebenso wahrscheinlich hat sich jeder Benutzer eines Kopfhörers schon über das dazu nötige Kabel geärgert, das eigentlich immer viel zu kurz ist und die Bewegungsfreiheit drastisch einschränkt.

Hier kommt der Funkkopfhörer ins Spiel, der im Prinzip all das kann, was einen herkömmlichen Kopfhörer auszeichnet, aber auf den gravierenden Nachteil einer räumlich begrenzten Kabelverbindung verzichtet.

Wie funktioniert ein Funkkopfhörer?

Unsere Experten erklären wie ein Funkkopfhörer funktioniert.Die Möglichkeit eines kabellosen Betriebs von Kopfhörern wird durch den Einsatz von Funktechnik geschaffen. Diese Art der drahtlosen Übertragung ist in unserem Alltag sehr präsent und bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts in Gebrauch. In Form von Radio- und Fernsehübertragungen wird sie seit Jahrzehnten massentauglich eingesetzt.

Es wird also bei einem Funkkopfhörer der Ton nicht unmittelbar und linear über ein Kabel vom Sender zum Empfänger übertragen, sondern als bewegliches, hoch flexibles Signal ausgestrahlt, das vom Empfänger aufgenommen und wieder in eine dem Menschen verständliche akustische Information gewandelt wird.

Je nach Stärke von Sender und Empfänger funktioniert diese Technik über eine fast beliebig weite Distanz – zumindest in der Theorie, in der Praxis beschränkt sich die Reichweite eines Funkkopfhörers auf mehrere Meter, was aber immer noch deutlich mehr ist als bei üblichen Kabelverbindungen und dazu noch volle Bewegungsfreiheit bietet.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Bewegungsfreiheit durch Kabelverzicht

Der wichtigste Vorteil eines Funkkopfhörers wurde schon mehrfach erwähnt und liegt eigentlich auch klar auf der Hand: die Rede ist natürlich von der Bewegungsfreiheit, die durch den vollständigen Verzicht auf den Einsatz eines Kabels erreicht wird. Abhängig von der Leistungsstärke des gewählten Modells ist es sogar möglich, das Zimmer zu wechseln, ohne dass in Sachen Empfang Einbußen zu verzeichnen wären!

Dieser erste Vorzug ist aber beileibe nicht der einzige, gerade auf den zweiten Blick erschließt sich einiges mehr, was für die Nutzung eines Funkkopfhörers spricht.

Weniger verschleißanfällig

Es ist ein sehr ärgerlicher Umstand, der viel zu selten berücksichtigt wird: Einer der Hauptgründe für defekte Kopfhörer sind beschädigte Verbindungskabel. Kabel müssen sich in der Behandlung oft einiges gefallen lassen und werden nicht selten stärker und enger gebogen, als es ihnen guttut. Außerdem werden sie oft genug eingeklemmt, von Stuhlrollen überfahren oder vergleichbaren verschleißfördernden Situationen ausgesetzt. Die natürliche Folge ist früher oder später ein unschöner Kabelbruch und der daraus resultierende Zwang eines Austauschs.

Es wird niemanden überraschen, dass ein Funkkopfhörer, bei dem naturgemäß kein Kabel zum Einsatz kommt, von einer solchen Problematik nicht betroffen ist. Drahtlose Übertragung geht völlig verschleißfrei vonstatten, bei pfleglicher Behandlung können Sender und Empfänger eine beachtliche Lebensdauer erreichen.

Hohe Kompatibilität auch zu älteren Geräten

Es gibt verschiedene Arten von Funkkopfhörer.Technische Neuerungen gehen oft mit dem schwerwiegenden Nachteil einher, dass sie zu etablierten Standards nicht mehr kompatibel sind und nach umfassenden Neuanschaffungen verlangen. Zum Glück fällt der Funkkopfhörer nicht in diese Kategorie, denn grundsätzlich lassen sich alle Modelle auch mit jedem Gerät nutzen, das über eine Anschlussmöglichkeit für handelsübliche Kopfhörer mit Kabelverbindung verfügt (»Line-Out«).

Der einzige Unterschied zu kabelgebundenen Kopfhörern besteht beim Anschluss darin, dass nicht der Kopfhörer selbst, sondern die zugehörige Sendereinheit eingesteckt wird – für das Abspielgerät macht das allerdings keinen echten Unterschied, es verhält sich ganz einfach so, als wäre ein normaler Kopfhörer eingesteckt worden.

Welche Arten von Funkkopfhörern gibt es?

Die wichtigste grundsätzliche Unterscheidung bei Funkkopfhörern ist die zwischen analogen und digitalen Modellen. Auch wenn die digitale Technik unaufhaltsam auf dem Vormarsch ist, gibt es doch auch ein paar gute Gründe, die für eine Entscheidung zugunsten eines analogen Funkkopfhörers sprechen. Teilweise können sich die im Folgenden aufgeführten unterschiedlichen Charakteristika der Kopfhörer überschneiden.

Grundrauschen und bessere Reichweite: Analoge Funkkopfhörer

Bei einer analogen Übertragung des Funksignals entsteht unweigerlich ein hörbares leichtes Grundrauschen, das immer vorhanden ist, sich bei der praktischen Nutzung zumindest bei hochwertigen Modellen aber weit weniger störend auswirkt, als man annehmen möchte. Tatsächlich wird es von nahezu jeder normal lauten Klangquelle mühelos übertönt, nur bei wirklich sehr leisem Ton kann es sich vorübergehend bemerkbar machen. Manche Modelle kommen auch mit einer passiven Rauschunterdrückung daher und bestechen außerdem durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ein möglicher Vorteil der analogen Übertragung liegt in der manchmal höheren Reichweite und der typischen Toleranz gegenüber einer Verschlechterung des Signals. In diesem Fall wird der Ton des analogen Funkkopfhörers einfach leiser, bzw. das Grundrauschen erhöht sich – er bricht aber nicht einfach ab, wie es bei einer digitalen Übertragung der Fall ist. Wer gern mit Musik durch die heimische Wohnung wandern möchte, könnte darum mit einem analogen Modell besser beraten sein – auch bei einer Sportübertragung ist ein verrauschter Spielstand meist besser als keiner.

Gerade im Zeitalter des Internets können analoge Kopfhörer noch einen weiteren Trumpf ins Rennen schicken: Die sehr verbreiteten WLAN-Netze stören den Empfang eines analogen Signals nicht, können aber bei digitalen Kopfhörern zu massiven Interferenzenführen, weil beide Systeme auf derselben Frequenz senden. Ist die Audioquelle analog, kann die mit einem analogen Kopfhörer erzielte Tonqualität besser sein, weil keine verlustbehaftete A/D-Wandlung vorgenommen werden muss.

Digitale Funkkopfhörer

Die digitale Übertragung hat grundsätzlich den Qualitätsvorteil auf ihrer Seite. Kein Grundrauschen stört den Genuss auch leiser Passagen, der Ton kommt kristallklar im Ohr des Nutzers an – sofern auch wirklich nichts das Signal stört. Auf Beeinträchtigungen jeder Art, sei es durch zu große Entfernung, konkurrierende Signale oder die Übertragung behindernde Baustoffe reagiert auch der digitale Kopfhörer nämlich ausgesprochen empfindlich.

Die technische Überlegenheit hat aber ihren Preis, und der fällt bei einem digitalen Funkkopfhörer in der Regel deutlich saftiger aus als bei seinem analogen Gegenstück.

Allerdings schlägt sich der höhere Kostenaufwand auch spürbar in der Qualität nieder. Die bleibt nämlich gleichmäßig hoch – jedenfalls bis zu einem möglichen umgebungsbedingten Abbruch. Gerade für Liebhaber klassischer Musik oder allgemein filigraner Klänge kann sich die Anschaffung darum wirklich lohnen.

Zwar sind digitale Funkkopfhörer ihrer analogen Entsprechung in den meisten Fällen klanglich überlegen, allerdings kann es bei der Verwendung von analogen Audioquellen zu qualitativen Einbußen kommen, weil eine immer verlustbehaftete A/D-Wandlungdurchgeführt werden muss. Sollen mehrere Funkkopfhörer gleichzeitig eingesetzt werden, ist die Wahrscheinlichkeit einer gegenseitigen Kompatibilität bei digitalen Modellen höher als bei analogen.

Hohe Qualität, schlechte Kompatibilität: Sonderfall Bluetooth-Kopfhörer

Auch wenn es in Bezug auf Technik, Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten große Ähnlichkeiten gibt: Bluetooth-Kopfhörer sind nicht ganz dasselbe wie Funkköpfhörer. Bluetooth-Signale lassen sich nicht ohne Weiteres empfangen und verwerten, die Kompatibilität neuartiger Bluetooth-Kopfhörer zu vielen verfügbaren Geräten ist daher nicht die beste.

Während sich ein Funkkopfhörer praktisch in nahezu jedes Gerät mit einer der inzwischen gängigen weitverbreiteten Line-Out-Buchsen stöpseln lässt, muss für Bluetooth in jedem Fall eine entsprechende Schnittstelle vorhanden sein. Dafür kann ein Bluetooth-Kopfhörer aber qualitativ durchaus mit einem digitalen Funkkopfhörer mithalten – zu einem deutlich günstigeren Preis.

Nichts geht ohne Sichtkontakt: Sonderfall Infrarot-Kopfhörer

Ähnlich wie die bereits erwähnten Bluetooth-Modelle sind auch Infrarot-Kopfhörer keine vollwertigen Funkkopfhörer. Zwar funktionieren sie auch ohne Kabelverbindung, aber zwischen Sender und Empfänger muss zu diesem Zweck immer ein direkter Sichtkontakt bestehen – sonst bricht die Übertragung sofort ab. Dieser Nachteil schränkt den Nutzen der Infrarotmodelle stark ein; sie können deshalb nur eingeschränkt empfohlen werden.

Unterschiede in der Ergonomie: Offen, geschlossen und ein Kompromiss

Es gibt auch Unterschiede in der Ergonomie.Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen gibt es dabei nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch bezüglich der Architektur. Diese Differenzen sind dabei keineswegs nur kosmetischer Natur, sondern haben durchaus praktische Auswirkungen auf den Gebrauch der Funkkopfhörer.

Offene Bauart

Die klanglich beste Variante, bei der der Lautsprecher direkt auf dem Ohr liegt. Diese Modelle sitzen gut, sind in der Regel leicht und begünstigen ein natürliches Hörempfinden. Ihr Nachteil ist eine hohe Durchlässigkeit gegenüber externen Schallquellen, die den Musikgenuss trüben können. Der Einsatz von Funkkopfhörern offener Bauart empfiehlt sich deshalb vor allem für Orte, an denen es ruhig ist und zusätzliche Geräuschquellen weitgehend ausgeschlossen werden können – wie zum Beispiel das eigene Wohnzimmer.

Geschlossene Bauart

Die geschlossene Bauart ist sehr verbreitet und vor allem für ihre charakteristischen dicken Ohrpolster bekannt. Diese umschließen das Ohr völlig und schirmen es gegen unerwünschten Geräuschquellen weitgehend ab. Der Nachteil von solchen Modellen ist ihr meist höheres Gewicht, außerdem neigen viele Hörer bei Gebrauch zu schwitzenden Ohren, was auf Dauer durchaus unangenehm sein kann. Trotzdem sind diese Modelle unverzichtbar, wenn Umgebungslärm großenteils ausgeschlossen werden soll – zum Beispiel bei der Arbeit im Tonstudio oder an belebten Plätzen.

Halb offene Bauart

Wie der Name schon andeutet ein Kompromiss aus den beiden zuvor vorgestellten Varianten. Halb offene Funkkopfhörer verfügen über ein Ohrpolster, das die Ohrmuschel aber nicht vollständig umschließt. Störende Nebengeräusche werden so zwar ganz spürbar gedämpft, aber nicht völlig ausgeschlossen. Trotzdem ist die Belastung für den Tragenden nicht so hoch wie bei vollkommen geschlossenen Modellen. Für längere Sitzungen kann es deshalb möglicherweise sinnvoll sein, über die Anschaffung eines Funkkopfhörers in halb offener Bauart nachzudenken.

In-Ear-Kopfhörer

Sie werden auch Ohrhörer genannt und sind so klein, dass sie direkt in der Ohrmuschelgetragen werden können. Weil sie vor allem für mobile Zwecke gedacht sind, findet man sie als kabellose Variante eher selten – bei den erhältlichen Modellen handelt es sich in der Regel um Bluetooth-Kopfhörer. In-Ear-Kopfhörer sind naturgemäß immer in offener Bauart konzipiert.

Over-Ear-Kopfhörer

Die klassische Kopfhörerform, die jeder schon einmal gesehen hat. Zwei Polster sitzen an einem über dem Kopf verlaufenden Bügel. Diese Konstruktion ist sehr beliebt, bietet sie doch einen bequemen Sitz und einen runden Klang. Wer sich für einen Over-Ear-Funkkopfhörer entscheidet, sollte darauf achten, dass Gewicht und Tragekomfort den eigenen Bedürfnissen entsprechen – sonst wird der Einsatz des Kopfhörers schnell zur Last.

Für Brillenträger: Funkkopfhörer mit Kinnbügel

Brillenträger sind bei der Nutzung von Funkkopfhörern immer ein bisschen im Nachteil, schließlich steckt da schon ein Gestell hinter ihren Ohren, das sich möglicherweise mit den zusätzlichen Lautsprechern beißt. Den Herstellern der Funkkopfhörer ist die heikle Problematik nicht unbekannt, und einige von ihnen sind diesbezüglich um praktische Abhilfe bemüht. Spezielle Modelle mit einem sogenannten Kinnbügel sollen Konflikte mit dem Brillengestell umgehen helfen. Der Tragekomfort ist allerdings nicht ganz unumstritten – nicht jeder Nutzer empfindet diese Art Funkkopfhörer als bequem.

Raumklang im Kopfhörer mit der Surround-Emulation

Es klingt aberwitzig, ist aber inzwischen für viele Modelle Realität: eingebauter Surround-Sound, oder zumindest eine gelungene Emulation eines solchen. Insbesondere Funkkopfhörer, die für Filme und Spiele ausgelegt sind, besitzen in der Regel eine derartige Funktion. Eine Art Raumeffekt wird dabei durch die Modifikation von Frequenzbändern erzielt, die dem menschlichen Ohr vorgaukeln, ein Klang käme aus einer bestimmten Richtung.

Im Praxistest lässt sich das Ergebnis durchaus hören, auch wenn es nicht vergleichbar ist mit einer echten Surround-Anlage.

Die kostet aber ein Vielfaches mehr und kann nicht in jedem Umfeld ohne Störung betrieben werden. Mit einer akustischen Täuschung, wie sie Surround-Kopfhörer generieren, lässt sich ein wirkungsvoller Effekt für einen deutlich günstigeren Preis erzielt werden – und das ohne Ärger mit den Nachbarn.

So haben wir die Funkkopfhörer getestet

Natürlich haben wir für unseren großen Funkkopfhörer Test Vergleich 2017 die verschiedenen Modelle nicht einfach wild durcheinander ausprobiert und in loser Folge Notizen dazu gemacht. Im Gegenteil: Unsere Beurteilung folgt immer eindeutig festgelegten Kriterien, die wir im Folgenden kurz und transparent auflisten.

  • Anwendungszweck
  • Klangqualität
  • Nutzungsdauer
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Signal
  • Verarbeitung
  • Sonstige Vorzüge und Besonderheiten
Um die Leistung eines Funkkopfhörers fair beurteilen zu können, müssen wir den primären Verwendungszweck berücksichtigen. Viele Modelle sind für bestimmte Anwendungsbereiche konzipiert: Es gibt Funkkopfhörer, die speziell auf den Genuss von klassischer Musik ausgelegt sind, andere für das Betrachten von Filmen oder Spielen mit Surround-Sound.
Zwar wetteifern die Hersteller gerne um das schickste Design ihrer Modelle, aber natürlich sollte ein Funkkopfhörer nicht in erster Linie gut aussehen, sondern gut klingen. Wir schauen also nicht nur genau hin, wir hören auch konzentriert zu: Wie fällt die Klangqualität aus, kann uns der Sound des Kopfhörers überzeugen – egal, ob analog oder digital?
Funkkopfhörer setzen auf Akkubetrieb, aber nicht alle Akkus bieten dieselbe Nutzungsdauer. Zwar ist es immer sinnvoll, ein Ersatzakku für einen raschen Austausch vorrätig zu haben, aber grundsätzlich ist natürlich von Interesse, wie leistungsstark das im Lieferumfang enthaltene Akku daherkommt. Je länger ein Funkkopfhörer ohne Akkuwechsel genutzt werden kann, desto besser für unsere Wertung.
Nichts ist umsonst, und auch ein Funkkopfhörer kostet Geld. Wir wollen wissen: Ist das Gebotene sein Geld wert? Dabei geht es nicht vor allem um den günstigsten Preis oder nur um das umfangreichste Paket, sondern in erster Linie um ein ordentlich austariertes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das Signal und seine Stärke ist für den Einsatz eines Funkkopfhörers essenziell. Wenn das Signal schnell abreißt, kann der Funkkopfhörer seinen eigentlichen Vorteil der großen Bewegungsfreiheit kaum vernünftig ausspielen. Mit Störungen ist immer zu rechnen, wir prüfen deshalb genau, wie gut die Signalstärke mit Entfernungen und Beeinträchtigungen zurechtkommt.
Klappern darf vielleicht die Mühle am rauschenden Bach, aber ganz sicher nicht der Funkkopfhörer auf unserem Kopf. Großen Wert legen wir deshalb auf eine sorgfältige Verarbeitung, die einen stabilen Halt und eine lange Lebensdauer gewährleisten soll. Allerdings gilt auch bei einer sehr hochwertigen Verarbeitung, dass ein Funkkopfhörer immer äußerst pfleglich behandelt werden sollte.
Der Lieferumfang und die Eigenschaften von Funkkopfhörern unterliegen keiner Norm. Je nach Hersteller und Modell können die Stärken und Schwächen ganz unterschiedlich ausfallen. Wir berücksichtigen alle individuellen Besonderheiten und heben spezifische Vorzüge angemessen hervor. Hervorstechendes Design oder eine einmalige Eignung werden entsprechend gewürdigt.

Worauf muss ich beim Kauf eines Funkkopfhörers achten?

Jenseits unserer eigenen unbestechlichen Testkriterien gibt es eine Menge individueller Vorlieben und Bedürfnisse. Nicht für jeden Zweck muss unser Funkkopfhörer Vergleich-Testsieger die ideale Lösung sein. Die folgenden Fragen sollen unseren Lesern dabei helfen, das richtige Modell für den eigenen Anspruch zu finden.

  • Budget
  • Anwendungszweck
  • Verarbeitung und Design
  • Akkulaufzeit
  • Klangqualität
  • Kompatibilität
Ein wichtiger erster Schritt ist die Festlegung einer Höchstgrenze für das verfügbare Budget. Wenn nur eine begrenzte Summe zur Verfügung steht, wäre das Augenmerk vielleicht eher auf ein analoges Modell zu richten, weil es unter diesen bereits für vergleichsweise niedrige Preise sehr gute Qualität gibt; digitale Varianten sind in aller Regel deutlich teurer. Allerdings sollte auch nicht am falschen Ende gespart werden – ein vermeintliches Schnäppchen, das aufgrund hoher Verschleißempfindlichkeit alsbald wieder ausgetauscht werden muss, könnte auf lange Sicht mehr Verdruss als Freude mit sich bringen.
Vor dem Kauf sollte klar sein, welche Art von Medien man mit dem Funkkopfhörer vorrangig abhören möchte. Musik, Filme, Hörbücher oder Spiele? Ist damit zu rechnen, dass der Kopfhörer viel bewegt wird, Sender und Empfänger also über eine besonders robuste Signalverbindung verfügen müssen? Ein starkes Signal übersteht auch einen Raumwechsel ohne Probleme. Wird der Funkkopfhörer vorrangig ohne große Bewegung in der Nähe des Senders genutzt, muss das Signal nicht ganz so robust sein. Unser Funkkopfhörer Test Vergleich gibt über diesen Punkt verlässlich Auskunft und stellt die Signalstärken der einzelnen Modelle einander gegenüber.
Es ist wahrscheinlich, dass ein Funkkopfhörer über einen längeren Zeitraumgetragen wird – daher sollten Bauweise und Verarbeitung unbedingt den eigenen Ansprüchen genügen und vor allem sorgfältig verarbeitet sein. Gerade bei der Bauweise ist allerdings noch zu berücksichtigen, in welcher Umgebung der Kopfhörer genutzt werden soll – ist mit vielen zusätzlichen Geräuschquellen zu rechnen, empfiehlt sich die geschlossene Bauart. Außerdem sollte es möglich sein, das Gestell des Kopfhörers an die eigene Kopfform anzupassen, sodass einem möglichst bequemen Sitz nichts im Wege steht.
Die Nutzungsdauer eines Funkkopfhörers hängt stark von der jeweiligen Akkulaufzeit ab – und da gibt es gehörige Unterschiede. Zwischen 8 und 24 Stunden klafft eine gehörige Lücke, und wer den Kopfhörer ausgiebig nutzen und auf allzu häufiges Wechseln des Akkus verzichten möchte, sollte von Anfang an darauf achten, auf einen leistungsstarken Energiespeicher zu setzen. Gerade beim Ansehen eines Filmes ist es ziemlich ärgerlich, wenn mittendrin der Akku seinen Geist aufgibt. In diesem Zusammenhang interessiert auch die Frage, wie lange das Aufladen eines leeren Akkus dauert – schließlich kann es unter Umständen nötig sein, einen Zweitakku anzuschaffen.
Das vielleicht subjektivste aller Kriterien. Hörgewohnheiten variieren, und nicht jeder Funkkopfhörer klingt in allen Ohren gleich. Gerade Genießer anspruchsvoller Musikpassagen sollten aber auf beste Klangqualität achten und dementsprechend ein hochpreisigeres Modell ins Auge fassen. Für das reine Fernsehprogramm hingegen tut es womöglich auch eine günstigere Variante. Bei analogen Modellen muss außerdem ein immer vorhandenes Grundrauschen bedacht werden – viele Modelle bieten eine speziell dafür gedachte Rauschunterdrückung an, auf die wir in unserem Funkkopfhörer Test Vergleich natürlich gesondert hinweisen.
Selbstredend muss vor dem Kauf eines Funkkopfhörers auch klar sein, an welches Gerät oder an welche Geräte er angeschlossen werden soll. Eine Line-Out-Buchse für die heute üblichen Klinkenstecker mit einem Durchmesser von 3,5 mm sollte bei jedem halbwegs aktuellen Fernseher oder Radio vorhanden sein. Für abweichende ältere Modelle oder Exoten gibt es im Handel spezielle Adapter zu kaufen, die dabei helfen, diesen Missstand auszugleichen. Zwar gehören diese bei vielen Funkkopfhörern bereits zum Lieferumfang, manchmal müssen sie aber auch separat erstanden werden – deshalb lohnt es sich, diese Frage rechtzeitig zu klären.

Die führenden Hersteller

Die Konkurrenz auf dem Markt für Funkkopfhörer ist groß. Wir stellen die wichtigsten Namen vor, denen man beim Kauf eines Funkkopfhörers begegnen kann – viele davon tauchen auch in unserem großen Funkkopfhörer Test Vergleich auf. Dort gibt es auch genauere Informationen zu den einzelnen Modellen dieser Hersteller.

  • AKG Acoustics
  • Beyerdynamic
  • Medion
  • Philips
  • Sennheiser
  • Shure
  • Sony
  • Thomson
  • Vivanco

AKG Acoustics wurde 1947 in Österreich gegründet und produzierte von Anfang an erfolgreich Lautsprecher, und das so erfolgreich, dass man seit 1963 das österreichische Staatswappen im geschäftlichen Verkehr führen darf. Heute wird allerdings aus Kostengründen der Großteil aller Produkte in China gefertigt.

Das Portfolio von AKG erfreuen sich seit jeher weltweit großer Beliebtheit – auch bei den Stars der Musikbranche, von denen selbst Größen wie Frank Sinatra, ABBA oder Anastacia auf die Produkte aus Österreich setzten und setzen. Zu den Bestsellern des Unternehmens zählen auch Funkkopfhörer mit Raumklang-Funktion.

Das deutsche Unternehmen Beyerdynamic ist unzweifelhaft Teil der Geschichte des Kopfhörers, dessen Marktreife ungefähr in die Zeit der Gründung der Heilbronner Firma fällt: Im Jahr 1924 begann die Erfolgsgeschichte, die inzwischen bis zu einer Tochtergesellschaft im Technologie-Paradies USA geführt hat.

Die ersten Meriten sammelte man mit der Entwicklung des ersten dynamischen Kopfhörermodells, das mit einigen Modifikationen bis heute produziert und erfolgreich verkauft wird. Ein Mikrofon von Beyerdynamic war das Standardgerät in der Anfangszeit des deutschen Radios in den 1930er-Jahren.

Das ursprünglich deutsche Elektronikunternehmen Medion gehört heute mehrheitlich dem chinesischen Konzern Lenovo, was an der Kernkompetenz der Essener Firma jedoch kaum etwas ändert. Nach wie vor liegt der Schwerpunkt auf der Produktion von Unterhaltungselektronik – bis zur Übernahme durch Lenovo war Medion der größte eigenständige deutsche und europäische Produzent von Computern.

Bekannt ist Medion vor allem für seine vergleichsweise günstigen Preise, die sich vor allem einer flächendeckenden Zusammenarbeit mit verschiedenen Discountern und Handelsketten und den damit verbundenen großen Absatzmengen verdanken.

Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1891 zu einem der größten und wichtigsten Mitspieler auf dem Weltmarkt gemausert. Auch in Deutschland gibt es kaum jemanden, der nicht schon einmal mit einem Elektrogerät der Marke Philips in Berührung gekommen ist.

Nach verschiedenen Restrukturierungen in den 1990er-Jahren hat Philips bis heute zahlreiche internationale Unternehmen aufgekauft und sein Portfolio beständig vergrößert. Der jährliche zweistellige Milliardenumsatz wird mit der Produktion von Medizintechnik, Haushaltsgeräten, Kaffeemaschinen und Zahnbürsten geriert. Auch qualitativ hochwertige Funkkopfhörer gehören zur Auswahl.

Kaum ein anderer Name wird so sehr mit Kopfhörern und deren Entwicklung in Verbindung gebracht wie der des deutschen Unternehmens Sennheiser. Dieser gute Ruf besteht auch zurecht, denn die Sennheiser electronic GmbH & Co. KG zeichnet für einige Meilensteine in der Geschichte des Kopfhörers verantwortlich.

Mit der Entwicklung des ersten offenen Kopfhörers der Welt landete Sennheiser einen großen Coup, der international Beachtung fand und dem Kopfhörer den Durchbruch hin zur Massentauglichkeit bescherte. Außerdem produzierte man mit dem Sennheiser Orpheus den bis heute teuersten Kopfhörer der Geschichte.

Das amerikanische Unternehmen Shure verkaufte in den ersten Jahren nach seiner Gründung im Jahr 1925 vor allem Radio-Bausätze für gewiefte Bastler. Nachdem das Radiogeschäft aufgrund der fortschreitenden technischen Entwicklung fast völlig zum Erliegen gekommen war, sattelte man auf die Produktion von Mikrofonen um. Auf diesem Gebiet war man für viele Innovationen verantwortlich, zum Beispiel die zukunftsweisende erste dynamische Mikrofonkapsel.

Der Schritt vom Mikrofon zum Kopfhörer ist nicht allzu groß, deshalb gehören heute auch zahlreiche Bügel- und In-Ear-Kopfhörer zur Produktpalette. Außerdem ist Shure einer der weltweit führenden Hersteller von Tonabnehmersystemen. Selbst nach dem Siegeszug der CD produziert und verkauft Shure noch immer ein kleines Kontingent von Tonabnehmern für Schallplatten und wird von Musikliebhabern in aller Welt dafür geschätzt.

Über einen außerordentlich hohen Bekanntheitsgrad verfügt auch das japanische Unternehmen Sony, das im Jahr 1946 wie Phönix aus der Asche aus den Ruinen des kriegsversehrten Tokio entstand. Von Anfang an setzte man dabei auf Produkte aus der Unterhaltungselektronik, die man möglichst klein und kompakt designte.

Der Weg zum Kopfhörer war also praktisch vorgezeichnet – schließlich handelt es sich dabei im Grunde einfach um Miniatur-Lautsprecher zum Aufsetzen. Längst gehören Kopfhörer und Funkkopfhörer genauso selbstverständlich zum Portfolio von Sony wie Fernsehgeräte, Blu-ray-Player und die berühmte PlayStation-Konsole.

Zwar handelt es sich bei Thomson ursprünglich um ein amerikanisches Elektronikunternehmen; nach einer wechselvollen Firmengeschichte entschloss man sich aber 2010 zu einer Umbenennung in Technicolor und bot den renommierten Namen Thomson anderen Firmen zur Lizenzierung an.

Aufgrund des sehr guten Klangs, den Thomson im Bereich der Unterhaltungselektronik genießt, wird von dieser Möglichkeit rege Gebrauch gemacht. Deshalb gibt es auch heute noch aktuelle Produkte mit dem Markennamen Thomson zu kaufen – neben vielen anderen elektrischen Geräten auch die hier vorgestellten Funkkopfhörer.

Die deutsche Vivanco Gruppe hat seit ihrer Gründung im Jahr 1920 mehrere Eisen im Feuer. In der Anfangszeit war man auf den Import- und Exporthandel mit den Philippinen spezialisiert und verkaufte Hanfseile und Tabak in die Niederlande, Belgien und Algerien.

Heute ist man vor allem in der Produktion und dem Vertrieb von Unterhaltungselektronik, Informationstechnologie und Telekommunikation engagiert, und neben vielen anderen Produkten gehören auch Funkkopfhörer zur breit gefächerten Angebotspalette.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Funkkopfhörer am besten?

Der Entschluss zum Kauf eines Funkkopfhörers ist schnell gefasst, die Auswahl mithilfe unseres großen Funkkopfhörer Test Vergleichs schon getroffen. Jetzt stellt sich die Frage nach dem geeigneten Bezugspunkt. Noch immer genießt der lokale Fachhandel den Ruf der kompetentesten Beratung, während Internetshops nur den Preisvorteil für sich geltend machen können. Aber hat dieses Vorturteil heute, in der Hochzeit des Internets, wirklich Bestand?

Stress schon bei der Anfahrt

Egal, ob die Anfahrt im eigenen Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln nötig ist oder im Idealfall sogar mit dem Fahrrad oder zu Fuß bestritten werden kann – der zeitliche und sonstige Aufwand ist für einen Einkauf im lokalen Fachhandel immer größer, als bei einer Online-Bestellung. Parkplatzsuche, anfallende Gebühren, Bahnticket, Witterungsverhältnisse und jede Menge konkurrierender Kunden sorgen für zusätzlichen Stress.

Fachverkäufer verzweifelt gesucht

Fachpersonal ist teuer und wird im stationären Handel immer mehr zu einer Seltenheit. Außerdem ist der oft einzige Fachverkäufer meist von mehreren Kunden umlagert und kann Anfragen nicht in der Gründlichkeit und Ausführlichkeit beantworten, wie sich das viele Käufer wünschen. Oft steht sogar nur eine Aushilfs- oder ausschließliche Kassenkraft zur Verfügung, die zwar den Verkaufsvorgang abschließen, aber nicht kompetent beraten kann.

Ladenschlusszeiten setzen den zeitlichen Rahmen

Dem Einkauf im stationären Fachhandel ist ein enges Zeitfenster gesetzt. Sortiment und Personal von Ladengeschäften stehen nur während der Öffnungszeiten zur Verfügung. Gerade für berufstätige Kunden ist es nicht immer leicht, die entsprechenden zeitlichen Abläufe zu koordinieren, oft bleibt nur das Ausweichen auf die ohnehin schon**überfrachteten Wochenenden**. Gerade bei dringenden Käufen, die zeitnah als Ersatz oder Geschenk benötigt werden, kann das sehr lästig sein.

Eingeschränktes Sortiment, umständlicher Umtausch

Im lokalen Fachhandel muss jeder Artikel ansprechend präsentiert und dem Kunden zugänglich gemacht werden. Das kostet Platz und Geld. Kein Wunder, dass selten alle gewünschten Produkte vorrätig sind. Wer mit einem bestimmten Funkkopfhörer liebäugelt, wird möglicherweise enttäuscht, weil gerade dieser nicht mehr am Lager ist. Auch wird der Verkäufer eher dazu neigen, ein Produkt zu empfehlen, das verfügbar ist. Erfüllt dieses dann nicht die Erwartungen, muss der Kunde erneut den Laden aufsuchen, um einen Umtausch vorzunehmen.

Im Online-Handel ist der Wunschartikel nur einen Mausklick entfernt und immer verfügbar

Viel einfacher gestaltet sich ein Einkaufsbummel virtueller Natur. Online-Shops haben 24 Stunden am Tag geöffnet, und das an 7 Tagen in der Woche. Alle Produktinformationen sind bequem per Mausklick abrufbar und lassen sich sehr leicht mit kompetenten Ratgeberseiten wie unserem Funkkopfhörer Test 2017 vergleichen. Außerdem sieht man sofort, ob der gewünschte Artikel lieferbar ist und wie lange die Lieferung dauert.

Unkomplizierter Umtausch, riesiges Sortiment

Weil der Online-Handel Ware nur lagern, aber nicht präsentieren muss, kann er eine weit größere Vielfalt vorrätig halten. Nahezu jeder gelistete Artikel kann zeitnah besorgt und auf den Weg zum Kunden gebracht werden. Die Lieferung erfolgt bequem bis vor die Haustür, keine überquellenden Tüten und schweren Pakete müssen mehr geschleppt werden. Bei Nichtgefallen kann die Ware einfach wieder zurückgeschickt werden – ohne erneuten Anfahrtsweg, ohne lästiges Schlangestehen.

Preisvorteil Online-Handel

Der Online-Handel kann gute Preise viel eher an seine Kunden weitergeben, weil dazwischen nicht hohe Ladenmiete und ausufernde Personalkosten stehen. Stattdessen erreichen die verschiedenen Produkte beinahe direkt den Kunden. Überdies kann ein Online-Shop viel schneller auf Preisschwankungen reagieren und auch kurzzeitige attraktive Schnäppchen anbieten. Genauso rasch können Produktinformationen aktualisiert und an neue Standards angepasst werden.

Der Drittplatzierte im Video

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Funkkopfhörers

In unserem großen Funkkopfhörer Test Vergleich stellen wir natürlich nur die neuesten Geräte mit allen technischen Raffinessen vor. Die ersten Modelle waren aber weit spartanischer ausgestattet und verfügten nicht einmal über einen Bruchteil der heutigen Möglichkeiten. Auch waren sie noch weit entfernt von einer Tauglichkeit zum Massenmedium.

Der Anfang liegt im Dunkeln

Um es gleich vorwegzunehmen: So ganz genau weiß man bis heute nicht, wer nun wirklich als Erfinder des ersten Kopfhörers zu gelten hat. Sicher ist jedenfalls, dass zwei sehr prominente Herren mit ihren Experimenten entscheidende Wegbereiter für die weitere Entwicklung waren. Die Rede ist von Alexander Graham Bell, heute vor allem bekannt als Erfinder des Telefons, und Thomas Alva Edison, dem wir die Glühbirne zu verdanken haben.

Bell brachte die erste Funk-Licht-Übertragung mithilfe von altertümlichen Mono-Kopfhörern zustande, und Edison hörte mit einem improvisierten Kopfhörer seine zahlreichen Walzenaufnahmen ab.

Der erste kommerzielle Kopfhörer wurde von der US-Marine gefördert

Der erste richtige Kopfhörer mit zwei Ohrmuscheln und Kopfbügel ist das Baldy Phonedes amerikanischen Tüftlers Nathaniel Baldwin. Das erste Modell wurde vom Erfinder selbst in seiner Küche zusammengebastelt und mit Erfolg an die US-Marine verkauft. Ihren enormen Erfolg verdanken die Baldy Phones vor allem dem Mangel an Konkurrenz – es gibt zu dieser Zeit schlicht keine anderen Verstärkungsmöglichkeiten für die naturgemäß eher leise Audioausgabe von Grammofonen. Die Benutzung eines Baldy Phone war aufgrund der mangelhaften Isolierung allerdings nicht ganz ungefährlich und vor allem bei unsachgemäßer Anwendung häufig mit Stromschlägen verbunden.

Die Entwicklung schreitet voran – auch in Deutschland

Mit deutscher Gründlichkeit sorgte in den 1930er-Jahren die Firma Beyerdynamic mit der Einführung des ersten elektrodynamischen Kopfhörers für einen weiteren Qualitätssprung. Diese Entwicklung war so erfolgreich, dass das Modell – mit einigen Modifikationen – letzten Endes bis heute produziert und verkauft wird. Mit anderen Worten: eine schier unendliche Erfolgsgeschichte!

Nach einer kriegsbedingten Unterbrechung sorgte Beyerdynamic mit der Markteinführung des sogenannten »Stielhörers« für einen neuen Trend in Nachkriegsdeutschland: Überall schossen Plattenbars wie Pilze aus dem Boden, in denen zumeist junge Menschen den neuesten Klängen der Hitparaden mithilfe der modernen Kopfhörer lauschten.

Die Geschichte des Funkkopfhörers ist unklar.Revolution auf zwei Kanälen: Der erste Stereo-Kopfhörer

Die nächste wichtige Innovation sollte wieder dem Mutterland des Kopfhörers vorbehalten bleiben: Der amerikanische Jazz-Musiker John C. Koss brachte im Jahr 1958 den ersten Stereo-Kopfhörer auf den Markt, dem ein durchschlagender Erfolg beschieden war. Das neue transparente Klangbild begeisterte alle Musikfreunde, und die Firma von Koss beherrschte infolgedessen für mehr als zwei Jahrzehnte den Markt.

Schluss mit Hitzestau: Sennheiser erfindet den offenen Kopfhörer

Einer der gravierendsten Nachteile von geschlossenen Kopfhörern ist die immense Hitzeentwicklung, die allzu schnell für heiße Ohren sorgt und den Musikgenuss verleidet. Eine verblüffend simple Lösung für dieses Problem fand die deutsche Firma Sennheiser, die in den 1960er-Jahren die offene Bauweise für Kopfhörer entwickelte und zur Marktreife brachte. Der Erfolg stellt sich quasi über Nacht ein, es dauert nicht einmal ein Jahr, bis über 100 000 Exemplare verkauft wurden.

Nicht nur dank Walkman: Der Kopfhörer wird unverzichtbar

In den folgenden Jahren ist der Kopfhörer weiter auf dem Vormarsch. Neue Modelle werden entwickelt, und auch der Siegeszug des Walkman von Sony fügt der Erfolgsgeschichte ein neues Kapitel hinzu. Trotzdem galt ein Grundsatz über die ganze Zeit: Ohne Kabel geht nichts. Obwohl bereits ganz am Anfang der Geschichte des Kopfhörers Alexander Graham Bell mit kabelloser Übertragung durch Lichtwellen experimentiert hatte, dauerte es mehrere Dekaden, bis diese Idee wieder aufgegriffen wurde.

Statussymbol und bequeme Lösung für Zuhause

Vor allem mit dem Aufkommen der digitalen Technik erhielt der Funkkopfhörer einen Schub, immer mehr Menschen begeisterten sich für die Möglichkeit, ohne KabelsalatMusik über Kopfhörer genießen zu können. Allerdings bleibt der Funkkopfhörer auf die Nutzung im Eigenheim beschränkt – auf offener Straße drohen einfach zu viele potenzielle Störquellen.

In den eigenen vier Wänden kann er hingegen seine Stärken voll ausspielen – und bringt eine ganz neue Dimension an Bedienkomfort in die Haushalte.

Ob Kabel oder Funk – jenseits aller praktische Vorteile hat sich der Kopfhörer auch längst zu einem Statussymbol entwickelt, das nicht mehr nur über klangliche Qualität, sondern vor allem auch über Design und Image verkauft wird. Immer wieder sorgen speziell gestaltete und einprägsam benannte Modelle für meist kurzlebige Trends hin zu einer bestimmten Marke. Nicht selten werben Stars aus der Musikbranche für ihren bevorzugten Kopfhörertyp und verhelfen diesem dadurch zu mehr Popularität.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Funkkopfhörer

Die Erfolgsgeschichte des Kopfhörers lässt sich auch an Zahlen festmachen. Weltweit wird inzwischen jährlich fast eine Milliarde Euro Umsatz mit dem Verkauf von Kopfhörern erzielt. Da verwundert es nicht, dass es über ein so erfolgreiches Produkt auch abseits spezifischer Produktinformationen eine Menge Wissenswertes zu berichten gibt.

Die Sache mit der Impedanz

Wer sich für einen Kopfhörer interessiert und ein wenig nachforscht, wird früher oder später mit dem Begriff Impedanz konfrontiert. Damit ist der frequenzabhängige elektrische Widerstand gemeint, der immer in Ohm angegeben wird und für die Lautstärke der Audiowiedergabe wichtig ist. Für Laien kann im Großen und Ganzen die Faustregel aufgestellt werden, dass eine niedrige Impedanz eine höhere Lautstärkebewirkt.

Wichtig ist auch das Verhältnis der Kopfhörer-Impedanz zur Impedanz der Audioquelle.

Wird ein Kopfhörer mit hoher Impedanz an eine Quelle mit niedrigem Wert angeschlossen, wird sehr viel mehr Energie benötigt, um das Tonsignal wiederzugeben, deshalb sind Kopfhörer mit hoher Impedanz gerade für mobile Geräte kaum sinnvoll. In unserem großen Funkkopfhörer Test Vergleich haben wir diese Eigenheiten berücksichtigt und geben an, wofür ein Kopfhörer besonders geeignet ist.

Potenzielle Störungsursachen für den Funkkopfhörer

In der Theorie ist der Funkkopfhörer eine feine Sache, die Vorteile eines Verzichts auf lange Kabelverbindungen sollten jedermann sofort einleuchten. In der Praxis stimmt das auch, allerdings muss das Augenmerk auf potenzielle Störungsursachen gerichtet und diese gegebenenfalls ausgeschlossen werden – sonst bleibt das kabellose Hörvergnügen ein stark getrübtes.

Es gibt so einiges, was einem Funkkopfhörer in die Quere kommen kann, aber mit den**richtigen Maßnahmen** lässt sich doch mancher Störfaktor ausschalten. Der erste und wichtigste Lösungsansatz ist eine Neuausrichtung der Sendestation. Viele Probleme können schlicht beseitigt werden, indem man die Sendeeinheit des Funkkopfhörers an einer anderen Position aufstellt. Es gibt auch Funkkopfhörer, die den Wechsel der Sendefrequenz erlauben – in diesem Fall ist der Benutzer fein raus, kann der doch auf Knopfdruck leicht auf eine »Umgehungsstraße« ausweichen.

  • WLAN
  • Wände, Stahl, Beton
  • Mikrowelle, Mobiltelefone, Radiowecker und ähnliche Geräte
WLAN ist eine der verbreitetsten Störquellen für digitale Funkkopfhörer (und wirklich nur für diese, analoge Modelle sind davon in den meisten Fällen nicht betroffen). Das Problem ist einfach, dass beide Systeme denselben Frequenzbereich nutzen und sich so zwangsläufig in die Quere kommen. Um das Spannungsverhältnis aufzulösen, sollte der Abstand zwischen Sender und Routererhöht werden – oft bringt das schon die Lösung des Problems. Andere Möglichkeiten wären ein manueller Wechsel der WLAN-Frequenz oder der Kauf eines Funkkopfhörers mit anderer Frequenz.
Hinter der Anschaffung eines Funkkopfhörers steht oft genug der Wunsch nach mehr Mobilität. Zumindest theoretisch sind Wände in Wohnungen dazu geeignet, die Übertragung des Funksignals zu stören. In der Praxis verhält es sich zum Glück**nicht ganz so dramatisch**: Wird der Funkkopfhörer nicht gerade in einem Bunker benutzt, sollten zumindest qualitativ hochwertige Modelle keine Schwierigkeiten haben, durch Wände hindurch und bisweilen sogar über Stockwerksgrenzen hinweg zu senden.
Nicht nur das WLAN, sondern auch jedes andere Gerät, das auf derselben Frequenz wie der Funkkopfhörer arbeitet, kommt als potenzielle Störquelleinfrage. Während zumindest hochwertige Mikrowellen dank ihrer Abschirmung eher selten zum Problem werden, sieht es bei allen anderen kabellosen Geräte**weniger rosig** aus. Die einzige wirkliche Lösungsoption ist das Experimentieren mit dem Standort des Senders (oder der Störquellen). Auf diese Weise lassen sich allerdings wirklich relativ leicht viele Schwierigkeiten aus der Welt schaffen.

Kurios: Der Kopfhörer als Mikrofon

Was kaum jemand weiß und zunächst mehr als seltsam klingt, ist die Behauptung, der Kopfhörer lasse sich auch als Mikrofon nutzen. In der Praxis verhält es sich nämlich so, dass sowohl Mikrofon als auch Kopfhörer nach demselben Prinzip funktionieren: eine**empfindliche Membran** wird durch Schallwellen bewegt.

Steckt man jetzt einen Kopfhörer – vorzugsweise ein Modell ohne Muschel, sodass die Membran leicht zu erreichen ist – in den Mikrofoneingang des Computers und verändert die Einstellungen dahin gehend, dass er für ein Mikrofon gehalten wird, kann man den Kopfhörer auch als solches benutzen.

Allerdings handelt es sich dabei mehr um eine interessante Spielerei als um eine wirkliche Alternative, denn man muss während der Aufnahme sehr laut sprechen und das Ergebnis ist alles andere als technisch befriedigend. Aber immerhin: Es funktioniert! Für den Kopfhörer ist ein solches Experiment übrigens völlig ohne Risiko.

Gesundheitliche Bedenken und Auswirkungen

Sie sollten beim Kauf eines Funkkopfhörers auf gefährliche Weichmacher achten.Kaum ein elektrisches Gerät findet seinen Weg auf den Markt, ohne dass besorgte Stimmen vor möglichen Gefahren für die Gesundheit warnen. Kabellose Übertragungstechnologie hat es seit jeher richtig schwer, gelten die vielen Funkwellen in der Luft doch als hohes Risiko für Leib und Leben.

Vorsicht vor giftigen Weichmachern

Nicht alle Warnungen sind von der Hand zu weisen, so haben sorgfältige Tests immer wieder brandgefährliche Konzentrationen von giftigem Weichmacher in elektrischen Produkten wie Kopfhörern aufgespürt. Die Modelle in unserem großen Funkkopfhörer Test Vergleich 2017 sind davon aber kaum betroffen – bei den viel kritisierten und gefährlichen Exemplaren handelt es sich vor allem um preisgünstige, kabelgebundene In-Ear-Kopfhörer von No-Name-Herstellern.

»Funkstrahlung macht Krebs!« – oder doch nicht?

Der nicht zu tot kriegende Klassiker aller besorgten Mütter malt die gesundheitliche Risiken besonders düster an die Klangwand. Ganz unabhängig von einem tatsächlichen Gefährdungspotenzial durch Strahlung müssen wir hier zunächst einmal klar und deutlich festhalten, dass der Funkkopfhörer selbst als reines Empfangsgerät überhaupt**keine Strahlung** absondert.

Eine minimale Menge an Funkstrahlung entsteht lediglich durch die Sendereinheit, die ihr Signal an den Funkkopfhörer ausstrahlt. Die ist in diesem Fall aber weitaus geringer als es bei anderen täglich genutzten Geräten wie zum Beispiel Mobiltelefonen der Fall ist. Ganz unbedenklich sind übrigens Infrarot-Kopfhörer, bei denen schlicht keine Strahlung anfällt – leider ist das Infrarotsignal aber auf permanenten Sichtkontakt angewiesen und bricht sofort ab, wenn dieser verloren geht.

Praktische Hilfe für Schwerhörige

Funkkopfhörer haben auch unbestreitbare Vorteile in Bezug auf gesundheitliche Aspekte. Für schwerhörige Menschen, die nicht umhin kommen, den Ton überdurchschnittlich laut einzustellen, kann der Funkkopfhörer eine unschätzbare und leicht zu installierende Hilfe sein.

Dabei kann ein geeigneter Funkkopfhörer sogar in Verbund mit einem bereits genutzten Hörgerät funktionieren.

Bei modernen, kleinen Hörgeräten kann der Funkkopfhörer ohne größere Probleme zusätzlich aufgesetzt werden. Viele Modelle unterstützen eine besonders einfache und eingängige Bedienung, die auch für ältere Menschen, die besonders häufig betroffen sind von Schwerhörigkeit, kein Problem darstellen. Eine andere Möglichkeit wäre der schon erwähnte Kinnbügelkopfhörer, den wir auch Brillenträgern ans Herz gelegt haben. Er ist leicht zu tragen, allerdings muss zuvor das Hörgerät entfernt werden.

Kopfhörer mit Balancesteuerung für Menschen mit einseitiger Schwerhörigkeit

Für Menschen, die von einseitiger Schwerhörigkeit betroffen sind, ist es in der Regel besonders kompliziert, die richtige Lautstärkeeinstellung zu finden. Meist endet es mit einem faulen Kompromiss, bei dem das schwächere Ohr eindeutig zu kurz kommt. Funkkopfhörer aus dem höheren Preissegment bieten hierfür oft eine ausgesprochen nützliche Funktion an, die diese Not lindern kann: die Balancesteuerung.

Im Grunde genommen handelt es sich bei der Balancesteuerung um einen einfachen Rundschalter, mit dem sich der Ton in die gewünschte »Richtung«, also den linken oder rechten Kanal, verschieben lässt. Es gibt übrigens auch Audioquellen, an denen sich die Balance einstellen lässt – in diesem Fall genügt es natürlich, einen normalen Kopfhörer anzuschließen; es muss nicht extra ein teures Modell mit eigener Balancesteuerung gekauft werden.

Muss die Balance häufig geändert oder soll der Funkkopfhörer mit mehreren Quellen genutzt werden, ist eine Steuerung direkt am Kopfhörer allerdings vorzuziehen.

Kauf von Gebrauchtware ist nicht empfehlenswert

Spätestens seit dem Siegeszug der Online-Auktionshäuser ist der Kauf von Second-Hand-Ware salonfähig geworden. Der Kauf eines bereits gebrauchten Funkkopfhörers empfiehlt sich allerdings nicht – aus hygienischen Gründen. Um jede Keimübertragung auszuschließen, müssten in jedem Fall die Ohrmuscheln getauscht werden – in diesem Fall lohnt sich aber auch gleich eine Neuanschaffung. Unser Funkkopfhörer Test Vergleich berücksichtigt Modelle für jedes Budget, sodass der Rückgriff auf Gebrauchtware aus preislichen Gründen nicht nötig ist.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die wichtigsten und meist gestellten Fragen zum ergiebigen Thema Funkkopfhörer haben wir hier in einer kleinen Übersicht zusammengestellt. Einiges dürfte dem bis hierher aufmerksamen Leser schon bekannt sein, aber gerade für all jene, die direkt hier einsteigen möchten, bieten wir bündige Antworten auf die drängendsten Fragen.

Was ist besser: analog oder digital?

Was ist besser: analog oder digital?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten, beide Varianten haben ihre Vorzüge. Analoge Modelle sind deutlich günstiger im Preis und weniger anfällig gegenüber Störungen, vor allem in Bezug auf die heute weitverbreiteten WLAN-Netzwerke, leiden aber unter einem gewissen Grundrauschen. Digitale Funkkopfhörer haben dieses Problem nicht und klingen grundsätzlich besser, sind aber auch merklich teurer.

Eignet sich ein Funkkopfhörer für unterwegs?

Eignet sich ein Funkkopfhörer für unterwegs?

Kurze Antwort: Nein. Das hat auch einen ganz einfachen und einleuchtenden Grund: Außerhalb der eigenen vier Wände gibt es zu viele potenzielle Störquellen, eine vernünftige Übertragung zwischen Kopfhörer und Abspielgerät ist so gut wie unmöglich. Eine Ausnahme sind Bluetooth-Kopfhörer, die es zum Beispiel auch als bequeme In-Ear-Lösung für MP3-Player und andere mobile Geräte gibt.

Mein Funkkopfhörer rauscht so stark – was kann ich tun?

Mein Funkkopfhörer rauscht so stark – was kann ich tun?

Bei analogen Modellen ist ein moderates Grundrauschen die Norm, völlig rauschfrei sind nur digitale Funkkopfhörer. Manche analogen Varianten verfügen über eine Rauschunterdrückung, oft lässt sich das Grundrauschen aber auch durch die richtige Lautstärkeeinstellung beeinflussen: Der Kopfhörer sollte**möglichst leise** eingestellt sein und die Quelle möglichst laut – so wird das Rauschen minimiert.

Ich bin schwerhörig und trage ein Hörgerät – kommt ein Funkkopfhörer trotzdem infrage?

Ich bin schwerhörig und trage ein Hörgerät – kommt ein Funkkopfhörer trotzdem infrage?

Grundsätzlich ja. Gerade mit modernen In-Ear-Hörgeräten sollte es keinerlei Komplikationen beim Gebrauch eines Funkkopfhörers geben, der Kopfhörer wird einfach über das Hörgerät gezogen. Alternativ kann ein sogenannter**Kinnbügelkopfhörer** erworben werden, der anstelle des Hörgeräts in die Ohren gesteckt wird. Aufgrund seines geringen Gewichts wird er gern von älteren Menschen getragen.

Ich bin einseitig schwerhörig – kann ich einen Funkkopfhörer entsprechend einstellen?

Ich bin einseitig schwerhörig – kann ich einen Funkkopfhörer entsprechend einstellen?

Ja, das ist möglich, wenn der Funkkopfhörer über eine Balancesteuerung verfügt. Meistens ist das bei höherpreisigen Modellen der Fall – diese erlauben dann eine**unterschiedliche Justierung** der Lautstärke für jede Muschel. Weil dieses Feature**keineswegs Standard** ist, sollte in jedem Fall vor dem Kauf danach gefragt werden.

Funkkopfhörer, Bluetooth und Infrarot – ist das nicht irgendwie dasselbe?

Funkkopfhörer, Bluetooth und Infrarot – ist das nicht irgendwie dasselbe?

Keineswegs. Allen Modellen gemein ist nur der Verzicht auf eine Kabelbindung. Funkkopfhörer bieten die volle Kompatibilität auch mit den meisten älteren Geräten, sind aber in der qualitativ hochwertigsten Variante sehr teuer. Bluetooth-Kopfhörer können es in Sachen Klang mit den besten Funkkopfhörern aufnehmen, benötigen dafür aber eine spezielle Schnittstelle, die nicht jedes Gerät besitzt. Infrarot-Kopfhörer sind eine günstige, strahlungsfreie Lösung, die aber nach beständigem Sichtkontakt bei der Übertragung verlangt.

Wie schließe ich einen Funkkopfhörer an?

Wie schließe ich einen Funkkopfhörer an?

Der Anschluss eines Funkkopfhörers ist kinderleicht und erfolgt normalerweise über einen 3,5-mm-Klinkenstecker, wie ihn heute die meisten Audioquellenbesitzen. Normalerweise kann dann sofort mit dem Betrieb begonnen werden. Für abweichende Anschlussgrößen gibt es im Handel auch passende Adapter.

Kann ich mehr als einen Funkkopfhörer anschließen?

Kann ich mehr als einen Funkkopfhörer anschließen?

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Ganz unkompliziert geht es in der Regel mit**Modellen gleicher Bauweise**, die dasselbe Signal empfangen und teilen können, andernfalls hilft ein zwischengeschalteter Adapter, ein sogenanntes T-Stück. (Genaueres dazu im nächsten Abschnitt.)

Kann ich einen Funkkopfhörer und Lautsprecher gleichzeitig nutzen?

Kann ich einen Funkkopfhörer und Lautsprecher gleichzeitig nutzen?

Ja, das geht mithilfe von passenden Adaptern (mehr dazu im Abschnitt »Zubehör«). Das kann sinnvoll sein, wenn eine schwerhörige Person im Raum ist und auf eine**deutlich höhere Lautstärke** angewiesen ist. Andere Möglichkeiten wäre eine entsprechende Einstellung im Setup des Fernsehers oder das Zwischenschalten einer Hi-Fi-Anlage.

Kann mein Funkkopfhörer abgehört werden?

Kann mein Funkkopfhörer abgehört werden?

Im Prinzip ja. Abhörsichere Funkkopfhörer gibt es nicht für Normalverbraucher – aber wer sollte von dieser sehr theoretischen Möglichkeit Gebrauch machen, und welchen Nutzen hätte er davon?

Kann ich den Funkkopfhörer mit Gerät XYZ benutzen?

Kann ich den Funkkopfhörer mit Gerät XYZ benutzen?

Funkkopfhörer sind praktisch zu jeder Audioquelle kompatibel, die über eine standardisierte Line-Out-Buchse verfügt – und das dürfte praktisch jedes derzeit erhältliche Gerät mit Audiowiedergabe sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen analogen oder digitalen Kopfhörer handelt. Ausnahmen sind günstige USB-Modelle, wie sie vor allem im Headset-Bereich häufig anzutreffen sind.

Mein Funkkopfhörer gibt immer schneller den Geist auf, woran kann das liegen?

Mein Funkkopfhörer gibt immer schneller den Geist auf, woran kann das liegen?

Wahrscheinlich zeigt der Akku Ermüdungserscheinungen. Das ist normal und auf lange Sicht unvermeidlich. Abhilfe schafft hier der Kauf eines neuen Akkus – die gibt es inzwischen mit sehr ordentlichen Kapazitäten zu durchaus vernünftigen Preisen. Danach sollte der Funkkopfhörer wieder so lange funktionieren wie am Anfang.

Nützliches Zubehör

Damit ein Funkkopfhörer optimal ausgenutzt werden kann und eine möglichst lange Lebensdauer erfährt, lohnt sich der Kauf von diversem Zubehör. Einige wichtige und sinnvolle Vorschläge als Ergänzung zu unserem Funkkopfhörer Test 2017 listen wir in den folgenden Abschnitten auf.

Hard Case: Den empfindlichen Kopfhörer auf Reisen sicher aufbewahren

Funkkopfhörer sind empfindliche Apparate und sollten besonders pfleglich behandelt werden, um dauerhaft ein befriedigendes Klangerlebnis zu gewährleisten. Zu diesem Zweck werden im Online-Handel spezielle Koffer angeboten, im Fachjargon Hard Casegenannt. In einem solchen Koffer ruht der Kopfhörer sicher und ist auch auf langen Reisen gut geschützt gegen jede Art von Erschütterung.

Ständer für den Kopfhörer: Damit das gute Stück nicht einfach so herumliegt

Es gibt einiges an nützlichem Zubehör.Kein Funkkopfhörer ist ständig in Gebrauch, aber er sollte ähnlich wie ein guter Anzug in der Zwischenzeit nicht einfach achtlos irgendwo abgelegt werden. Um dies zu vermeiden, gibt es spezielle Ständer, die bei sehr vielen Kopfhörern bereits zum Lieferumfang gehören. Falls das nicht so ist, oder der vorhandene Ständer beschädigt wird, können im Handel Ersatzmodelle bezogen werden.

Manche Ständer beinhalten gleichzeitig ein Ladegerät für den Akku des Funkkopfhörers. Dieser Ansatz ist sehr praktisch, weil er einerseits Platz spart und andererseits das notwendige Ladegerät geschickt in ein modisch weniger auffälliges Accessoire einbindet.

Ersatz-Akku: Damit dem Sender nie die Puste ausgeht

Ohne Akku geht bei der Sendeeinheit nichts, ganz gleich, ob es sich um einen teueren oder günstigen Funkkopfhörer handelt. Um einen möglichst reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, ist es sicher nicht verkehrt, ein Ersatz-Akku auf Vorrat zu halten, um zu jeder Zeit einen fließenden Wechsel vornehmen zu können.

Die gute Nachricht für alle Sparfüchse: Es muss nicht immer ein originales Akku vom Hersteller des Funkkopfhörers sein. Für nahezu alle Modelle aus unserem Funkkopfhörer Test Vergleich 2017 gibt es im gut sortierten Online-Handel sehr brauchbare Ersatz-Akkus von seriösen Drittherstellern, die dem gewünschten Zweck voll und ganz entsprechen.

Audio-Umschalter: Problemloser Wechsel zwischen verschiedenen Audioquellen

Falls der Funkkopfhörer häufig an unterschiedliche Ausgabegeräte angeschlossen werden soll, könnte ein Audio-Switch eine sinnvolle Anschaffung sein. Mit diesem kleinen Adapter lässt sich der Sender des Funkkopfhörers an mehrere Quellen gleichzeitig anschließen, die mithilfe eines Schalters einfach durchgewechselt werden können.

Im gut sortierten Online-Handel sind diese kleinen Verteilerkästchen unter den Namen Audio-Umschalter, Audio-Switch, Audio-Splitter und ähnlichen Bezeichnungen zu finden.**Wie viele Quellen** angesteuert werden können, hängt von dem jeweiligen Modell ab – günstige Varianten unterstützen zumindest zwei, aufwendigere Produkte auch mehr Anschlüsse.

Auf diese Weise lässt sich ein und derselbe Funkkopfhörer einfach und umkompliziert auf Knopfdruck mit der Stereoanlage, dem Fernseher, dem MP3-Spieler und sogar dem Computer nutzen, ohne dass ein Stecker umgesteckt werden muss. Übrigens funktioniert dieses nützliche Prinzip auch umgekehrt: Man kann also den Funkkopfhörer zusammen mit einem Lautsprechersystem und herkömmlichen Kopfhörern gleichzeitig an dieselbe Quelle anschließen.

Hörspaß für Zwei mit dem T-Stück

Manchmal wollen Paare oder Freunde Filme oder Musik zusammen genießen. Mit einem T-Stück ist das auf einfache Weise möglich. Es wird einfach den Sendereinheiten der Funkkopfhörer vorgeschaltet und verteilt das Signal gerecht auf beide Leitungen. Noch leichter geht das gemeinsame Hören mit zwei Funkkopfhörern des gleichen Fabrikats: Die können nämlich gleichzeitig ein und dasselbe Signal empfangen. Modellabhängig muss zuvor vielleicht noch der gleiche Kanal für beide eingestellt werden.

Adapter für unpassende Klinkenstecker

Eigentlich sollte es bei dem Anschluss eines Funkkopfhörers keine Probleme mit der Kompatibilität geben. Prinzipiell ist jedes Gerät mit einer heute üblichen Line-Out-Buchse für den Sender eines Funkkopfhörers geeignet. Für ältere oder exotische Geräte, die eine andere Steckerdicke als die verbreiteten 3,5 mm voraussetzen, gibt es glücklicherweise spezielle Adapter, die den Unterschied ausgleichen.

Bei vielen Funkkopfhörern gehören solche Adapter bereits zum Lieferumfang, falls nicht, können sie leicht im Handel nachgekauft werden. Das gilt auch für verloren gegangene oder auf andere Weise verschlissene Adapter.

Verstärker für den Kopfhörer

Mit einigem Misstrauen beäugt wird das Angebot eines Verstärkers für Kopfhörer, dabei kann die Anschaffung eines solchen je nach verwendeter Audioquelle durchaus sinnvollsein. Der Grund: Viele Mehrzweckgeräte wie Mobiltelefone, aber auch günstige MP3-Player oder Fernseher besitzen lediglich einen einfachen Standardausgang für Kopfhörer – entsprechend schwach fällt das Audiosignal aus. Ein zwischengeschalteter Verstärker kann hier wahre Wunder bewirken!

Wie beim Kopfhörer selbst, gibt es auch für den Kopfhörerverstärker zwei Varianten: die analoge und die digitale. Die analoge Variante ist dabei zu allen Quellen kompatibel und verstärkt die Lautstärke bei annähernd unverfälschtem Klang. Die zweite, digitale Möglichkeit, funktioniert über einen USB-Anschluss und ist damit nur sehr eingeschränkt kompatibel. Computer, iPhone und neue MP3-Player dürften keine Probleme haben, für andere Geräte empfiehlt sich der Rückgriff auf die analoge Variante.

Adapter für den gleichzeitigen Betrieb von Funkkopfhörer und Lautsprecher

Gerade Haushalte mit hörgeschädigten Mitgliedern haben oft Schwierigkeiten, eine allen Zuhörenden gerecht werdende Einstellung der Lautstärke zu finden. Eine probate Lösung kann hier der Parallelbetrieb von Funkkopfhörer und Lautsprechern sein. In der Praxis gestaltet sich das allerdings bisweilen etwas kompliziert, weil nicht alle Fernsehgeräte die Option unterstützen. Moderne Geräte lassen sich meist entsprechend im Software-Menü konfigurieren, gerade bei älteren Fabrikaten wird das oft schwierig.

Abhilfe schafft hier eine Hardware-Lösung. Mithilfe eines Scart-, RGB- oder sogar eines teuren Toslink-Adapters ist es möglich, Lautsprecher und Kopfhörer gleichzeitig bei verschiedener Lautstärke zu bedienen. Welcher Adapter der richtige ist, hängt hierbei entscheidend von den Anschlussmöglichkeiten des Fernsehers ab.

Alternativen zum Funkkopfhörer

Frau trägt On-ear-KopfhörerAufmerksame Leser unseres kleinen Ratgebers können sich die folgende Liste vielleicht schon selbst zusammenreimen, aber der Vollständigkeit und besseren Übersicht halber stellen wir noch einmal kurz die Alternativen zu einem Funkkopfhörer vor.

Kabelgebundener Kopfhörer

Mit dem kabelgebundenen Kopfhörer fing alles an, und noch heute ist diese Variante weitverbreitet. Es gibt sie in allen denkbaren Varianten, in halb offener, offener und geschlossener Bauweise, als Ohrhörer, analog und digital. Kabelgebundene Kopfhörer sind zu praktisch allen Quellen kompatibel und nahezu immun gegen jede Störung der Übertragung – physische Gewalteinwirkung ausgenommen.

Bluetooth-Kopfhörer

Bluetooth-Kopfhörer entsprechen im Wesentlichen der Qualität digitaler Funkkopfhörer, sind aber deutlich günstiger in der Anschaffung. Ihr Pferdefuß ist die zwingende Voraussetzung einer Bluetooth-Schnittstelle. Der Trend der Zukunft neigt sich Bluetooth-Geräten zu, herkömmliche Funkkopfhörer werden sich aber ganz sicher noch eine lange Zeit behaupten können.

Infrarot-Kopfhörer

Infrarot-Kopfhörer funktionieren wie Funkkopfhörer und Bluetooth-Kopfhörer kabellos. Ihr größter Vorteil ist der völlige Verzicht auf Strahlung – damit einher geht allerdings auch der größte Nachteil: Sie funktionieren nur, solange zwischen Sender und Empfänger**ungestörter Sichtkontakt** besteht.

Weiterführende Links und Quellen

http://age-of-ears.com/geschichte-kopfhoerer/

http://www.drlima.net/2012/02/die-geschichte-der-kopfhorer-1919-2012/

http://www.stern.de/digital/computer/gefaehrliche-weichmacher-manche-kopfhoerer-sind-wahre-giftbomben-3138774.html

https://shuredeutschland.wordpress.com/2016/01/14/ist-ein-kopfhoererverstaerker-wirklich-sinnvoll/

http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/service/servicetechnik/kopfhoerer122.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Kopfh%C3%B6rer

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