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Gaming-Maus Test 2017 • Die 10 besten Gaming-Mäuse im Vergleich

Gaming-Mäuse: Hochwertige Geräte für maximalen Spielspaß

Gaming MouseIn früheren Jahren, als der Amiga oder der C64 in Wohnzimmern stand, nutzten Spieler die optionale Kugelmaus, um in virtuelle Welten einzutauchen. Heute werden oftmals besondere Mäuse eingesetzt, die sich wesentlich präziser verwenden lassen. Schließlich lassen sich aktuelle Spiele besser kontrollieren, wenn eine Gaming-Maus eingesetzt wird. Diese Geräte besitzen häufig Lasersensoren, die zur Kontrolle beitragen. Aktuelle Gaming-Mäuse verfügen aber auch über Sondertasten, die Spielerinnen und Spieler nach eigenen Vorlieben belegen können. Häufig benötigen diese präzisen Instrumente nur wenig Energie, so dass Sie über viele Stunden spielen können, ohne dass Batterien ersetzt werden müssen.

Viele Gaming-Mäuse besitzen ergonomische Formen, so dass sie gut in der Hand liegen. Auch nach mehreren Stunden können Sie diese Geräte sehr gut verwenden, um Strategie- oder Rollenspiele zu genießen. Die Gaming-Mäuse, die mit den gängigen Betriebssystemen funktionieren, lassen sich auch gut für Ego-Shooter nutzen, weil die hohe Präzision den entscheidenden Vorteil in kriegerischen Szenarien bringen kann. Derartige Geräte werden durch unterschiedliche Hersteller wie Logitech oder Razor angeboten. Aufgrund der großen Auswahl ist es nicht immer leicht, die Maus zu entdecken, mit der in Zukunft gespielt wird.

Wir haben zehn Gaming-Mäuse von unterschiedlichen Produzenten in der Praxis geprüft. Dabei nutzten wir die Geräte mit verschiedenen Spielen, um uns von den Stärken und Schwächen zu überzeugen. Alle Ergebnisse der Tests werden nun in unserer Tabelle offenbart, in der Sie relevanten Informationen finden, die Sie vor dem Kauf berücksichtigen sollten. Mit unserer Bestenliste finden Sie mit Sicherheit eine Gaming-Maus, mit der Sie unterschiedliche Games aus verschiedenen Genres genießen können. Ansonsten entdecken Sie in diesem Überblick viele weitere Informationen, die den Ankauf der perfekten Gaming-Maus erleichtern wird.

 

Gaming-Maus Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Razer DeathAdder Elite - Chroma RGB Beleuchtete Gaming Maus (Modernster 16.000 DPI Sensor und Mechanische Maus-Schalter)
7000 dpi Pro-Optic Sensor R6 mit Overdrive-Modus, 32-bit ARM MCU + onboard, 16.8 Mio. Farben Lichtsystem, Smart Cast12.000-DPI mit der Proteus Core, Individuell anpassbare Performance, Spieltaugliches, Ultraschnelles Scrollrad mit zwei Bildlaufmodi16.400 dpi, 19 programmierbare Tasten, tolle LED-Beleuchtung, Optimiert für MMOs und RollenspieleLogitech G403 kabelgebundene optische Gaming-Maus (mit 12.000 DPI und 16,8 Millionen Farben, geeignet für PC, Mac, USB) schwarz
Bis 16.400 DPI Hochpräzision Laser MMO Gaming Maus für PC, 18 programmierbare Tasten, Gewichtanpassung-Kasette, 12 seitliche Tasten, 5 programmierbare Benutzerprofile, Omron-Schalter, über 16 Millionen Anpassbare LEDLogitech G402 Hyperion Fury FPS Gaming Mouse (mit 8 programmierbaren Tasten, USB) schwarz
Pro Gaming Maus 4000dpi, Multicolor LED, 6 Programmierbare Tasten, ergonomisches Rechte-Hand Design, LED Logo HintergrundbeleuchtungGaming Laser Maus 8200 dpi, 11 programmierbare Tasten + 4-Wege-Scrollrad, Interner Speicher für Benutzerprofile, Weight-Tuning-SystemLogitech G300s Optical Gaming Maus schwarz

Razer DeathAdder Elite


Roccat Kova - Pure Performance Gaming Maus

Logitech G502 Proteus Core Tunable Gaming Maus

Lioncast Gaming Maus LM30

Logitech G403


UtechSmart Venus 50, Bis 16.400 DPI Hochpräzision Laser MMO Gaming Maus

Logitech G402


V7 Good Game For All GM110 Pro Gaming Maus

Sharkoon Drakonia Black Gaming Laser Maus

Logitech G300s


 Bewertung 1,2 1,3 1,4 1,6 1,7 1,8 1,9 2,0 2,2 2,3
Produktabmessungen12,7 x 0,7 x 0,4 cm13,1 x 6,6 x 3,8 cm13,2 x 7,5 x 4 cm12,1 x 8,1 x 4,1 cm12,4 x 6,8 x 4,3 cm
22,7 x 20,7 x 9,6 cm30 x 20 x 15 cm
22,4 x 16,2 x 7,4 cm8,8 x 12,6 x 4,2 cm11,5 x 3,7 x 7,5 cm
Gewicht inkl. Verpackungca. 240 g299 g340 g340 g240 g340 g30 x 20 x 15 cm
381 g380 g200 g
Artikelgewicht240 g132 g168 gk.A.100 g222 g236 g
k.A.150 g109 g
SignalübertragungKabelgebundenKabelgebundenKabelgebundenKabelgebundenKabelgebundenKabelgebundenKabelgebundenKabelgebundenKabelgebundenKabelgebunden
SensorOptischer SensorPro-Optic Sensor R6 mit Overdrive-ModusOptischer LED-SensorLaser SensorOptischer SensorLaser SensorLaser SensorLaser SensorAvago Laser SensorLaser Sensor
Max. Auflösung16.000 dpi7.000 dpi12.000 dpi16.400 dpi12.000 dpi16.400 dpi240–4.000 dpi4.000 dpi8.200 dpi2.500 dpi
Links-/RechtshänderFür RechtshänderGrüner HakenFür RechtshänderFür RechtshänderFür RechtshänderFür RechtshänderFür RechtshänderFür RechtshänderFür RechtshänderFür Rechtshänder
Tastenzahlk.A.12111951886119
Pollingk.A.1.000 Hz1.000 Hzbis zu 1.000 Hz1.000 Hz1.000 Hz1.000 Hzk.A.k.A.k.A.
Beschleunigung50 G20 G40 G30 G40 G30 G40 Gk.A.30 Gk.A.
Onboard SpeicherGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakenk.A.k.A.Grüner HakenGrüner Haken
AnschlussUSBUSBUSBUSBUSBUSBUSBUSBUSBUSB
Kabellängek.A.1,8 mk.A.k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.
PC/MacPCPCPCGrüner HakenGrüner HakenPCPCPCPCPC
Besonderheiten

  • Der modernste optische Sensor der Welt
  • Für Gaming optimierte Mechanische Maus-Schalter von Razer
  • Ergonomische Form, für eSports-Athleten perfektioniert
  • Zusätzliche DPI-Tasten stets in Reichweite


  • 32-bit ARM MCU + onboard Speicher Overdrive-Modus
  • 16.8 Mio. Farben
    Lichtsystem
  • Smart Cast

  • Proteus Core
  • Individuell anpassbare Performance
  • Spieltaugliches, Ultraschnelles Scrollrad mit zwei Bildlaufmodi

  • LED-Beleuchtung
  • Optimiert für MMOs und Rollenspiele

  • Genau das richtige gewicht
  • Mehr Präzision
  • Spieletaugliche Leistung
  • Sechs Programmierbare Tasten


  • Gewichtsanpassungs-Kasette
  • 12 seitliche Tasten
  • 5 programmierbare Benutzerprofile
  • Omron-Schalter
  • über 16 Millionen Anpassbare LED Farboptionen
  • Scrollrad

  • Acht Programmierbare Tasten
  • 32-BIT-ARM-Prozessor
  • Acht Programmierbare Tasten
  • Signalrate von 1 MS
  • Komfortables Design
  • High-Speed-zielverfolgung mit Fusion Engine


  • 6 Programmierbare Tasten
  • ergonomisches Rechte-Hand Design
  • LED Logo Hintergrundbeleuchtung

  • 4-Wege-Scrollrad, Interner Speicher für Benutzerprofile
  • Weight-Tuning-System

  • Neun programmierbare Bedienelemente
  • Für Spiele geeigneter optischer Sensor
  • Neun programmierbare Bedienelemente

Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich



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Was ist eine Gaming-Maus?

Immer mehr Menschen begeisterten sich in den vergangenen Jahren für Computerspiele, die dank der sich stark verbessernden Hardware aufwendiger werden. Der Digitalverband Bitkom geht davon aus, dass im Jahr 2017 stolze 42 Prozent der Deutschen Computer- und Videospiele genossen. Einige Jahre zuvor waren es schon 38,8 Prozent aller Männer und 22,3 Prozent aller Frauen, die derartige Games spielten. Diese nutzen häufig eine Gaming-Maus, die den entscheidenden Vorteil bringen kann, um in den Spielen zu bestehen.UtechSmart Venus 50, Bis 16.400 DPI Hochpräzision Laser MMO Gaming Maus

Gaming-Mäuse sind Geräte, die für Computerspiele entwickelt worden. Im Vergleich zu herkömmlichen Mäusen besitzen diese häufig eine höhere Anzahl an Tasten. Sie unterscheiden sich oftmals auch durch das Design. Gaming-Mäuse besitzen häufig ganz besonders ergonomische Formen, wodurch sie wesentlich besser in der Hand liegen. Gerade bei längerer Nutzung kann die Ergonomie ein Vorteil sein. Zahlreiche Geräte werden für den Einsatz in Rollen- und in Echtzeitstrategiespielen konzipiert. Diese Mäuse besitzen eine hohe Empfindlichkeit, die in dots per inch (DPI) gemessen wird. Damit lassen sich Icons in Spielen wesentlich schneller erreichen, was gerade bei Strategiespielen ein entscheidender Vorteil sein kann, der den Spielerinnen und Spielern den Sieg bringt.

Gaming-Mäuse werden aber nicht nur für Strategie- und Rollenspiele genutzt. Viele Fans von Ego-Shootern verwenden ebenfalls diese Geräte, die nicht nur über Feuertasten verfügen. Schließlich sind Gaming-Mäuse häufig mit Sondertasten ausgestattet, mit denen Spielerinnen und Spieler zum Beispiel rasant die Waffe wechseln können, was gerade bei Auseinandersetzungen in Online-Arenen von Vorteil sein kann.

Wie funktionieren Gaming-Mäuse?

Gaming-Mäuse unterscheiden sich deutlich. Einige Modelle werden per USB-Anschluss mit dem Computer verbunden. Andere Geräte funken das Signal, so dass kein Kabel gebraucht wird. Alle Geräte besitzen einen Sensor, der auf die Oberfläche gerichtet ist, auf der die Mäuse bewegt werden. Bei Gaming-Mäusen kommt zumeist ein Laser-Sensor zum Einsatz, der eine ganz besonders hohe Abtastrate ermöglicht. Manchmal wird auch eine Leuchtdiode genutzt.

Gaming-Mäuse lassen sich auf vielen Oberflächen verwenden. Dabei erkennt das Gerät die Bewegungen des Benutzers, weil die Laser- oder Leuchtdiode auf die Oberfläche wirkt. Das zurückgeworfene Licht wird durch einen Sensor registriert, so dass sich der Cursor in die gewünschte Richtung bewegt. Die Signale werden zuvor durch einen integrierten Prozessor analysiert und an den Computer übertragen, der die Bewegungen auf dem Bildschirm visualisiert.

UtechSmart Venus 50, Bis 16.400 DPI Hochpräzision Laser MMO Gaming MausGaming-Mäuse werden zumeist durch besondere Software betrieben, so dass sich das Gerät nach eigenen Wünschen individualisieren lässt. Nach dem Anschluss der Maus können zum Beispiel die Tasten mit bestimmten Funktionen belegt werden. Oftmals können Sie die Belegung in Profilen speichern, die Sie nur aktivieren, wenn Sie das passende Spiel starten. So können Sie zum Beispiel die Ausrüstung eines Spielecharakters wechseln, wenn die zuvor programmierte Taste betätigt wird.

Welche Arten von Gaming-Mäusen gibt es?

In früheren Zeiten nutzten die Menschen Kugelmäuse, die durch eine Mechanik die Bewegungen des Nutzers registrierten. Heute werden diese Geräte kaum noch verwendet. In Gaming-Mäusen kommen stattdessen Sensoren, Dioden oder sogar Laser zum Einsatz, die Bewegungen durch ein optisches Verfahren erkennen. Die meisten Hersteller bieten einerseits Mäuse an, die mit einem Laser ausgestattet sind. Sie offerieren anderseits Geräte, die einen LED-Sensor besitzen, der häufig auch als Leuchtdiode bezeichnet wird.

Bei den optischen Mäusen mit LED-Technologie wird eine Leuchtdiode verwendet, die auf den Untergrund strahlt. Die Reflexionen werden durch den optischen Sensor registriert, der die Bewegungen in Form von zahlreichen Einzelbildern aufnimmt. Der Prozessor der Maus erkennt die Bildfolge. Er errechnet nun die Bewegungen und die Geschwindigkeit, die er an den Computer überträgt. Dort werden das Tempo und die Richtung auf den Bildschirm übertragen, auf der der Mauscursor zu sehen ist.

Gaming-Mäuse mit Leuchtdiode lassen sich sehr präzise nutzen, weil die Bewegungen des Gerätes gut auf den Bildschirm übertragen werden. Weil keine Kugel verwendet wird, besteht keine Gefahr, dass die Gaming-Maus verdreckt. Allerdings kann der Sensor nicht arbeiten, wenn die Leuchtdiode auf besonders glatten oder transparenten Flächen strahlt. Auf Glas besteht zum Beispiel die Möglichkeit, dass das durch die Diode erzeugte Licht nicht reflektiert, sondern durch die Fläche dringt.

Dieser Nachteil wird durch den preislichen Vorteil wettgemacht. Schließlich sind diese Gaming-Mäuse häufig am günstigsten.

Bei den Gaming-Mäusen, die mit einem Laser ausgestattet sind, werden die Reflexionen ebenfalls erkannt. Weil der Laser das Licht allerdings stärker bündelt, können diese Gaming-Mäuse auch auf Oberflächen verwendet werden, bei denen die LED-Geräte versagen.

Der große Vorteil der Laser-Mäuse besteht in der Tatsache, dass eine feinere Abtastrate besteht, die noch genauere Bewegungen ermöglicht. Dabei lassen sich diese Geräte oftmals auch auf Glas verwenden.

Die Laser-Mäuse setzen auch dezente Bewegungen sehr akkurat um. Allerdings besteht die Gefahr, dass das Licht auf Unebenheiten nicht korrekt reflektiert wird. Auf unebeneren Flächen lassen sich manche Gaming-Mäuse, die mit einem Laser ausgestattet sind, nicht so gut nutzen. In diesem Fall sind die LED-Geräte im Vorteil. Weil grundsätzlich aber noch genauere Bewegungen möglich sind, werden die Laser-Mäuse von vielen Spieleprofis bevorzugt. Die Qualität des Lasers hat allerdings ihren Preis. Im Vergleich mit LED-Geräten sind diese Gaming-Mäuse zumeist etwas teurer.

Gaming-Mäuse lassen sich aber nicht nur anhand der LED oder des Lasers differenzieren. Schließlich können sich einige Geräte nur per USB mit dem Computer verbinden. Es existieren aber auch Modelle, die per Bluetooth-Verbindung funktionieren. Weitere Geräte besitzen einen Sender, der in einem freien USB-Port des Computers platziert wird. Diese Einheit stellt nun per Funk eine Verbindung zur Maus her.

Viele Profis bevorzugen ein Kabel, weil keine Gefahr besteht, dass die Verbindung abbricht.

Derartige Geräte werden weder durch WLAN-Signale noch durch Telefonstrahlung beeinträchtigt.

Kabelgebundene Gaming-Mäuse benötigen außerdem keine Batterien oder Akkus, die zum Betrieb der Funk- und Bluetooth-Mäuse erforderlich sind. Allerdings kann die Länge des Kabels den Radius der Maus beeinträchtigen. Mittlerweile bieten aber viele Hersteller Gaming-Mäuse an, die mit einem langen Kabel ausgestattet sind. Davon konnten wir uns bei dem Test überzeugen, in deren Rahmen wir unterschiedliche Gaming-Mäuse prüften.

Vorteile von Gaming-Mäusen

Wer Spiele gewinnen möchte, benötigt gute Reflexe. Durch schnelle Bewegungen kann ein Sieg errungen werden. Die Nutzerinnen und Nutzer von Gaming-Mäusen besitzen oftmals das ideale Gerät, das die Bewegungen überträgt. Sie profitieren von den vielen Vorteilen, die diese Mäuse bieten. Bei Strategiespielen kann rasant über die Karte gescrollt werden. Icons und Items lassen sich viel schneller erfassen. Bei Ego-Shootern besteht die Chance, dass Schüsse präzise abgefeuert werden können. Rollenspiele lassen sich ebenfalls gut kontrollieren.

Razer Naga Gaming Maus seiteGaming-Mäuse bieten oftmals eine ausgesprochen hohe Abtastrate, die bei sämtlichen Spielen von Vorteil ist. Diese Rate, die per dpi-Zahl angegeben wird, lässt sich häufig an den Untergrund anpassen, so dass die Bewegungen optimal erfasst werden. Oftmals verfügen diese Mäuse über eine besonders aufwendig verarbeitete Unterseite, so dass kein Schmutz eindringen kann. Durch diese untere Seite wird der Widerstand vermindert, der beim Bewegen des Gerätes entsteht. So lassen sich Gaming-Mäuse häufig besser kontrollieren, auch wenn kein Mousepad eingesetzt wird.

Zumeist sind Gaming-Mäuse mit mehreren Tasten ausgestattet, die sich oftmals frei konfigurieren lassen. Mit den Bedienelementen kann das Gerät hervorragend an das Spiel angepasst werden, das der Gamer genießen will. Dabei hilft häufig eine Software, die die Belegung vereinfacht. In vielen Fällen lassen sich mehrere Belegungen speichern, was von Vorteil ist, wenn Games aus unterschiedlichen Genres gespielt werden. Davon konnten wir uns während unserer Testreihe überzeugen, die wir gegen Ende des Jahres 2017 durchführten.

Wo werden Gaming-Mäuse verwendet?

In den Spielen unterschiedlicher Genres wird eine Maus benötigt, mit denen das Game kontrolliert wird. So wird das Gerät in Ego-Shootern genutzt, damit schnelle Bewegungen durchgeführt werden. Hersteller wie Logitech bieten sogar besondere Gaming-Mäuse an, die mit den Games dieses Genres ganz besonders gut funktionieren sollen. Mit diesen Geräten sollen sich auch blitzartige Bewegungen durchführen lassen. Die Nutzerinnen und Nutzer von Gaming-Mäusen, die die Spiele der Call of Duty– oder der Battlefield-Reihe genießen, sind oftmals im Vorteil, weil die Sensoren der Gaming-Geräte wesentlich genauer funktionieren. Derartige Geräte werden oftmals als FPS-Mäuse offeriert.

Logitech G502 Proteus Core Tunable Gaming MausGaming-Mäuse werden aber auch genutzt, um Rollenspiele zu spielen. Für den dritten Teil der Diabolo-Reihe, das eines der bekanntesten Rollenspiele der Moderne ist, haben einige Hersteller sogar besondere Mäuse kreiert. Nicht nur mit diesen Gaming-Mäusen haben Spieler einen Vorteil, weil sich Tasten so belegen lassen, dass Funktionen per Mausklick abgerufen werden können. Nutzerinnen und Nutzer von klassischen Mäusen sind oftmals im Nachteil, weil diese zunächst ein Menü aufrufen müssen, um sich durch die Funktionen zu klicken. Bei vielen Gaming-Mäusen reicht stattdessen ein Mausklick, um sich durch Waffen oder Zaubertränke zu scrollen. Daher werden Gaming-Mäuse auch für andere Rollenspiele wie World of Warcraft oder Star Trek Online verwendet.

Moderne Strategiespiele wie Anno 2205, Empire Earth III oder Stronghold Crusader 2 lassen sich mit Gaming-Mäusen besser steuern. Mit den Kontrollgeräten werden zum Beispiel Einheiten wesentlich schneller erfasst. Auch der Aufbau von neuen Gebäuden ist in kürzerer Zeit möglich, weil die Mäuse hohe Kontrolle garantieren. Selbst das Scrollen über die Karten funktioniert oftmals besser, weil die höhere Abtastrate von Gaming-Mäusen genaueste Kontrolle ermöglicht. Dieser Vorteil macht sich auch bei Aufbau-Strategiespielen bemerkbar. Daher werden Gaming-Mäuse auch für Games wie Cities: Skylines verwendet.

Die vielen Vorteile haben zahlreiche Gamer überzeugt. Sie nutzen eine Gaming-Maus, um totale Kontrolle zu erlangen. Derartige Geräte kosten kaum mehr als klassische Mäuse. Allerdings sind nicht alle Modelle geeignet, um sich die Vorteile zunutze zu machen. Davon konnten wir uns durch den praktischen Test überzeugen, den wir mit den Geräten durchführten. Einige Mäuse bieten tatsächlich eine höhere Kontrolle, andere Modelle sind ihren Preis nicht wert.

Unsere Testkriterien: So haben wir Gaming-Mäuse geprüft

GamerIm Rahmen einer Testreihe, die wir gegen Ende des Jahres 2017 durchführten, haben wir zehn verschiedene Gaming-Mäuse geprüft. Dabei testeten wir nicht nur, wie gut die Geräte mit Ego-Shooter und Strategiespielen funktionieren. Wir prüften auch, ob sich die Mäuse für andere Aufgaben verwenden lassen. So testeten wir unter anderem, um die Geräte auch zur Bildbearbeitung geeignet sind. Aus der Testreihe ging ein Sieger hervor, den wir empfehlen können, weil er seine Stärken bei den Spielen unterschiedlicher Genres voll ausspielt. Unser Test begann allerdings lange bevor wir das erste Spiel starteten.

Bei unserer Testreihe prüften wir unter anderem die Verarbeitung der Mäuse. Schließlich kann eine mangelhafte Verarbeitung der Gaming-Geräte den Spielspaß trüben. Dabei testeten wir auch, wie gut die Geräte in der Hand liegen. Bei unseren Untersuchungen konnten nur die Mäuse bestehen, die in angenehmer Art zu nutzen sind, weil die Hand gut auf dem Gerät aufliegt.

Dabei prüften wir auch die Anordnung und die Verarbeitungsqualität der Tasten. Schließlich kann Spielspaß nur dann entstehen, wenn die Bedienelemente klug angeordnet und ebenso gut verarbeitet sind. Geräte mit guter Ergonomie konnten sich bei unserem Test durchsetzen, weil sie sich hervorragend verwenden lassen.

Die Ergonomie war allerdings nicht der einzige Faktor, den wir bei unserer Testreihe prüften. Viele Gaming-Mäuse besitzen ein besonderes Design. Natürlich floss auch das Aussehen der Mäuse in unsere endgültige Bewertung ein. Einige Modelle sind mit einer Beleuchtung ausgestattet, die die Bedienung vereinfachen soll. Wenn derartige Leuchten vorhanden waren, wurden sie ebenfalls getestet.

Gaming-Mäuse werden oftmals mit besonderer Software betrieben, die die alltägliche Nutzung vereinfachen soll. Wir prüften die Programme mit unterschiedlichen Betriebssystemen. Dabei testeten wir, wie einfach sich Tasten mit dem Hilfsprogramm belegen lassen. Wir analysierten auch, ob unterschiedliche Profile speicherbar sind, was von Vorteil ist, wenn verschiedene Games gespielt werden. Natürlich verwendeten wir die Mäuse mit unterschiedlichen Computern, um zu testen, ob sich diese mit Mac- und Windows-Rechnern verwenden lassen.

Danach testeten wir die Gaming-Geräte in der Praxis. So spielten wir Ego-Shooter, Rollenspiele und Strategie-Games. Nach vielen Stunden, in denen wir spielten, kannten wir die Stärken und Schwächen der einzelnen Geräte. Wir hatten zudem einen Favoriten gefunden, den wir Ihnen empfehlen können, weil er sich gut verwenden lässt. Allerdings kann nicht nur mit unserem Vergleich-Testsieger, der eine hohe Kontrolle ermöglicht, Spielspaß entstehen. Schließlich haben auch andere Geräte, die zudem etwas günstiger sind, ihre Vorzüge.

Kauftipps zur Gaming-Maus: Worauf Sie achten sollten

Wer eine Gaming-Maus nutzen möchte, sollte sich vor dem Kauf ganz genau informieren. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Gerät nicht den Erwartungen entspricht. Damit die Gefahr eines Fehlkaufs reduziert wird, ist es wichtig, auf bestimmte Funktionen und auf eine passende Software zu achten. Grundsätzlich müssen Sie einige Details berücksichtigen, über die wir in diesem Abschnitt informieren.Roccat Kova - Pure Performance Gaming Maus Verpackung

Berücksichtigen Sie unbedingt die Ergonomie des Gaming-Gerätes. Schließlich sollte die Maus gut in der Hand liegen. Diese sollte zudem nicht zu leicht sein, damit sie sich schnell bewegen lässt. Achten Sie auch auf die Anordnung der Tasten. Schließlich kann der Spielspaß sinken, wenn Buttons unpassend angeordnet sind. Dies gilt nicht nur für die Bedienelemente der Oberseite, sondern auch für seitliche Tasten, die greifbar sein müssen, ohne dass die Lage der Hand verändert wird.

Viele Gaming-Mäuse lassen sich über eine vom jeweiligen Hersteller entworfene Software an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Dort sollten Sie nicht nur einzelnen Tasten belegen, sondern auch die dpi-Werte variieren können. Für einige Games sind Makros wichtig, durch die sich komplette Bewegungsfolgen per Mausklick abrufen lassen. So können Sie Tastenkombinationen mit einem Klick durchführen, um sich den entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Gerade beim Spielen von MMORPGs sind die Makros ein wichtiger Vorteil. Allerdings werden diese manchmal als Betrugsversuch gewertet.

Wichtig ist zudem die dpi-Rate, die die meisten Hersteller angeben. Je höher die Rate, desto schnellere Bewegungen sind möglich. Zwar arbeiten die meisten Gaming-Mäuse mit einer Rate von mindestens 2.400 dpi, allerdings lässt sich dieser Wert im Idealfall reduzieren, damit kleinere Bewegungen erleichtert werden. Wenn Sie zum Beispiel als Scharfschütze agieren, wird das Bewegen des Fadenkreuzes zur Qual, falls die Abtastrate zu hoch ist. In diesem Fall kann es vorteilhaft sein, wenn sich die dpi-Rate regulieren lässt. Daher sollten Sie nur eine Gaming-Maus erwerben, dessen dpi-Rate zumindest in Stufen eingestellt werden kann.

Zahlreiche Profis, die mit den Spielen ihren Lebensunterhalt bestreiten, nutzen eine Gaming-Maus, die per Kabel mit dem Rechner verbunden wird.

Dann sind keine Batterien erforderlich. Das kann gerade bei längeren Sessions von Vorteil sein, weil nicht plötzlich die Energie ausgeht. Zudem besteht keine Gefahr, dass das Signal unterbrochen wird. Allerdings kann der Radius der Maus durch das Kabel beschränkt werden. Daher bevorzugen andere Spieler Mäuse, die per Funk arbeiten.

Letztendlich bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie eine kabelgebundene oder eine funkende Maus erwerben. Die Funkvarianten, die zumeist etwas teurer sind, lassen sich allerdings auch an anderen Orten verwenden. Sie sind ideal, wenn Sie zum Beispiel am Sofa spielen, weil das Bild des Computers auf den Smartfernseher geworfen wird. Allerdings benötigen diese Gaming-Mäuse oftmals Batterien. Es gibt aber auch Modelle, die über einen Akku verfügen, der regelmäßig geladen werden muss.

Falls Sie Linkshänder sind, haben Sie bislang vielleicht eine Maus verwendet, die eigentlich für einen Rechtshänder konzipiert ist. Das muss nicht sein! Schließlich bieten die Hersteller von Gaming-Mäusen mittlerweile auch Geräte an, die speziell für Linkshänder erschaffen werden. Andere Modelle sind so symmetrisch, dass sie sich auch gut mit der linken Hand verwenden lassen. Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass sich die Maus mit links bedienen lässt, wenn Sie Linkshänder sind.

Hersteller im Überblick

Gaming-Mäuse werden von unterschiedlichen Herstellern produziert, die sich oftmals auf die Fertigung von PC-Zubehör spezialisiert haben. Unter den Produzenten befinden sich bekannte Namen wie Logitech. Es gibt aber auch kleinere Unternehmen wie Sharkoon oder Razer, die ebenfalls hochwertige Spielemäuse fertigen. Wir stellen die besten Hersteller vor, die zurzeit Gaming-Mäuse im Produktionssortiment führen.

  • Logitech
  • Razer
  • Sharkoon
  • Mad Catz
  • Lioncast
Logitech: Gaming-Mäuse aus der Schweiz
Das Unternehmen Logitech ist ein internationaler Hersteller von Computerzubehör, dessen Firmensitz sich in der schweizerischen Gemeinde Apples befindet. Das Unternehmen ist vor allem für seine Tastaturen bekannt. Logitech produziert außerdem Headsets, Webcams und Scanner. Zum großen Sortiment gehören aber auch Computermäuse. Für Spielerinnen und Spieler bietet das Unternehmen, das bereits 1981 gegründet wurde, spezielle Mäuse an.

Seit 1982 stellt das Unternehmen Computermäuse her. Damals präsentierte Logitech mit seiner P4 eine der ersten Mäuse, die in den folgenden Jahren fortentwickelt wurde. Schon 1985 konnte Logitech eine Maus vorstellen, die den Strom über die Schnittstelle des Computers bezog, mit dem das Eingabegerät verbunden war. Damals entstand auch die Drei-Tasten-Funktion, die zum Standard werden sollte.

Mit den 90er Jahren folgten neue Mäuse, mit denen Logitech die Nutzerinnen und Nutzer begeisterte. Bereits 1996 wurde die 100-millionste Maus des Herstellers produziert. Wenige Jahre später präsentierte der Hersteller die erste optische Maus. Schon in diesen Jahren erschuf Logitech, für das heute rund 7.700 Mitarbeiter tätig sind, spezielle Eingabegeräte, mit denen das Spielen von Games erleichtert wurde. So produzierte der Hersteller in diesen Jahren das Lenkrad Driving Force, das für die Spielekonsole Playstation 2 geschaffen wurde.

Mit seinen Gaming-Mäusen, die zu Beginn der Jahrtausendwende erschienen, begeisterte Logitech die Spielerinnen und Spieler. Schon 2003 waren mehr als 500 Millionen Mäuse verkauft. Diese boten eine hohe Abtastrate, mit denen Logitech seiner Zeit voraus war. Später wurden die Gaming-Mäuse der GS-Reihe erschaffen, die bis heute verkauft werden. Mittlerweile hat Logitech mehr als eine Milliarde Mäuse produziert. Die aktuellen Eingabegeräte tragen zum gewaltigen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro bei, die Logitech jedes Jahr generiert.

Razer: Spielezubehör aus Amerika
Das Unternehmen Razer, das in Kalifornien beheimatet ist, produziert spezielles Zubehör für Computer. Zum Sortiment des Herstellers, der 1998 entstand, gehören ausschließlich Produkte, die für Spielerinnen und Spieler erschaffen werden. Schon in den Gründungsjahren machten die Mitarbeiter des Herstellers mit besonderen Mäusen auf sich aufmerksam, die ihrer Zeit weit voraus waren.

Im Jahr 1998 präsentierte das Unternehmen die Boomslang-Maus, die mit einer Auflösung von 1.000 dpi arbeitete. Damalige Produkte der Konkurrenz boten nur Auflösungen von 200 bis 400 dpi. An diesen ersten Erfolg konnte der Hersteller allerdings erst im neuen Jahrtausend anknüpfen. Ab 2004 produzierte Razer optische Gaming-Mäuse, die erneut eine Auflösung von 1.000 dpi boten. Wenig später führte das Unternehmen einen Laser-Sensor ein, mit der die Abtastrate enorm erhöht wurde.

Seit 2005 produziert Razer nicht mehr nur Gaming-Mäuse, sondern auch Gamepads. Zum Sortiment gehören zudem Tastaturen, die mit den Mäusen des Herstellers harmonieren. Diese werden ebenfalls für Gamer geschaffen. Natürlich bieten auch die Tastaturen die umfangreichen Einstellungsfunktionen, für die der Hersteller – der als Sponsor für Veranstaltungen wie die World Cyber Games auftritt – schon mit seinen Mäusen bekannt ist.

Sharkoon: Mäuse aus Hessen
Das 2003 entstandene Unternehmen Sharkoon ist in der hessischen Stadt Linden beheimatet. Über ein weltweites Netz von Distributoren werden unterschiedliche Computerprodukte vertrieben. So bietet Sharkoon unter anderem Gehäuse für Computer an. Zum Sortiment gehört aber auch Arbeitsspeicher. Der Hersteller produziert außerdem Gaming-Mäuse, die oftmals zu ganz besonders günstigen Preisen erhältlich sind.

Zum aktuellen Sortiment gehören unterschiedliche Gaming-Mäuse, die durch ein formschönes Design begeistern. Die Eingabegeräte bestechen aber nicht nur durch die Optik, sondern auch durch die Technik, die sich im Innern befindet. So verbaut Sharkoon besondere Lasersensoren, die mit Raten von mindestens 6.000 dpi arbeiten. Die Eingabegeräte besitzen häufig mindestens zehn Tasten, die sich frei programmieren lassen.

Mad Catz: Zubehör für Spielerinnen und Spieler
Das Unternehmen Mad Catz Interactive ist ein Hersteller von Spielezubehör, das vor allem professionelle Spielerinnen und Spieler begeistert. Zum Sortiment des 1989 gegründeten Unternehmens gehören nicht nur Computermäuse, die für Gamer geschaffen werden, sondern auch Controller für die Rockband-Spiele, die auf unterschiedlichen Konsolen genossen werden.

In den Anfangsjahren von Mad Catz, das in Kalifornien beheimatet ist, spezialisierte sich der Hersteller auf Eingabegeräte, mit denen Spiele kontrolliert werden konnten. Damals publizierte das Unternehmen aber auch Software wie Real World Golf 1 oder Pump it Up. Später waren es vor allem Kontrollgeräte für Konsolen. So stellte das Unternehmen zur Jahrtausendwende das MC2 Racing Wheel vor, das für die damalige Sony Playstation erschaffen wurde. Für die Spielekonsole Dreamcast, die von Sega produziert wurde, produzierte Mad Catz sogar 12 unterschiedliche Controller, die offiziell durch den asiatischen Hersteller der Konsole empfohlen wurden.

Die Konsolen, die in den folgenden Jahren erschienen, konnten ebenfalls mit Zubehör verbunden werden, das von Mad Catz produziert wurde. So bot der Hersteller ein Dancepad für die Playstation 2 an. Es stellte aber auch Speicherkarten für die erste Version der Xbox her. Später folgten lizensierte Controller, die für besondere Spiele geschaffen wurden. Mad Catz produzierte zum Beispiel Eingabegeräte für einige Games der Call of Duty-Reihe.

Im neuen Jahrtausend erschuf das Unternehmen nicht mehr nur Controller für Konsolen, sondern auch Mäuse für Spieler, die ihren Computer verwendeten. Vor allem mit seiner R.A.T. Gaming-Maus, die im Jahr 2011 auf den Markt kam, konnte sich das Unternehmen bei diesen Spielerinnen und Spielern einen guten Namen machen. Bis heute werden die Nachfolger der damaligen Gaming-Maus eingesetzt, um in Spielen zu siegen.

Die Geräte des Herstellers begeistern nicht nur Profi-Spieler, die bei internationalen Turnieren wie der Capcom Pro Tour antreten. Auch gelegentliche Spieler wissen die Präzision und den Komfort der Mäuse zu schätzen, die sich oftmals ganz besonders gut kontrollieren lassen.

Lioncast: Mäuse aus Berlin
Das Unternehmen Lioncast entstand erst 2008. Damals wurde es durch Wilm Prawitt erschaffen, der Gaming-Zubehör produzieren wollte. Zunächst fertigte der Hersteller, der in Berlin beheimatet ist, Hilfsmittel für Spielekonsolen. Die Erfahrungen, die das Unternehmen sammelte, halfen sicherlich bei der Ausweitung der Produktion. Schließlich stellt Lioncast heute auch Gaming-Mäuse her.
Die Eingabegeräte werden vor allem für professionelle Spielerinnen und Spieler erschaffen, die mit Leidenschaft Games genießen. Zum Sortiment gehören unter anderem Gaming-Mäuse, mit denen sowohl Shooter als auch Rollenspiele kontrollierbar sind. Dabei kann per Knopfdruck gewählt werden, in was für einen Modus die Mäuse arbeiten sollenm. Oftmals besitzen die Eingabegeräte mehr als zehn Tasten, die frei programmierbar sind.

Internetshop oder Elektromärkte? Wo sich der Ankauf lohnt

Mad Catz R.A.T.3 Gaming MausSie können Gaming-Mäuse an unterschiedlichen Orten erwerben. So werden die Geräte unter anderem über Elektromärkte wie Saturn, Media Markt oder Expert verkauft. Im Internet bieten unterschiedliche Onlineshops wie Amazon die Eingabegeräte ebenfalls an. Wir haben die Ankaufsmöglichkeiten verglichen, um zu analysieren, wo die Gaming-Mäuse am günstigsten sind.

Wer einen Elektromarkt aufsucht, wird fündig werden. Schließlich bieten Einzelhändler, die auch PC-Zubehör verkaufen, auch Gaming-Mäuse an. Zuvor müssen Sie allerdings einen Parkplatz suchen. In den langen, oftmals sehr unübersichtlichen Regalreihen der Märkte finden Sie eine eingeschränkte Auswahl, die zumeist im Karton des Herstellers verbleibt, bevor sie verkauft wird. Das kleine Sortiment trügt. Schließlich bieten die Unternehmen, die PC-Zubehör produzieren, wesentlich mehr Mäuse an.

Eine ungleich größere Auswahl wird über das Internet verkauft. Dort müssen Sie keinen Parkplatz finden. Sie ersparen sich lange Anfahrtswege, die viel Zeit und Nerven kosten. Stattdessen genügen wenige Mausklicks, bevor das Gerät nach Hause geliefert wird. Das weltweite Netz bietet außerdem die Gelegenheit, sich über die erhältlichen Gaming-Mäuse zu informieren. Das reduziert die Gefahr eines Fehlkaufs enorm. Preisvergleiche beweisen, dass diese Eingabegeräte im Netz am günstigsten sind. Daher können wir Ihnen nur den Ankauf über das Internet empfehlen.

Die Geschichte der Maus

Mit der Entstehung moderner Computer entstanden auch Eingabegeräte, durch die die Rechner bedient werden konnten. Schon in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts arbeitete ein wissenschaftliches Team, zu dem unter anderem Douglas C. Engelbart und William English gehörten, am Stanford Institute in den USA an derartigen Zeigergeräten. Die Wissenschaftler forschten auch an einer Maus, durch die damalige Großrechner bedient werden konnten. Im Jahr 1968 konnten die Forscher das Gerät der Öffentlichkeit präsentieren. Allerdings fand das die erste Maus nur wenig Beachtung, weil noch keine grafische Oberfläche existierte.

Kurz zuvor hatte die deutsche Telefunken AG ein ähnliches Eingabegerät erschaffen. Die „Rollkugel“ konnte mit dem TR-440-Rechner verbunden werden. Das kommerzielle Gerät war die erste Maus, die durch den Verbraucher zu erwerben war. Allerdings wurde das Zeigegerät nie durch Telefunken zum Patent angemeldet, weil die Verantwortlichen der Entwicklung keine größere Beachtung schenkten. In den USA wurde derweil die Maus fortentwickelt. William Englisch wechselte in die private Wirtschaft. Im Auftrag des Unternehmens Xerox entwickelte er eine Kugelmaus, die zur Grundlage wurde.

Ab 1973 konnten die Nutzer des Computers Xerox Alto die Maus verwenden, um in die grafische Benutzeroberfläche einzugreifen. Zugleich wurde in der Schweiz an ähnlichen Eingabegeräten und dazu passenden Computern geforscht. Dort entwickelte Niklaus Wirth einen Rechner, der sich durch die Maus bedienen ließ. Sein Lilith wurde 1980 präsentiert. Wirth inspirierte Forscher, die für kommerzielle Unternehmen tätig waren. Diese entwickelten weitere Computer, die Kugelmausper Schnittstelle mit einer Kugelmaus kommunizierten.

Im Jahr 1981 wurde der Computer Xerox Star an die Nutzerinnen und Nutzer verkauft, der mit einer Maus kombinierbar war. Allerdings konnten sich nur wenige Verbraucher für das Eingabegerät begeistern, weil die Maus ihren Preis hatte. Schließlich kostete das Gerät rund 400 US-Dollar. Weitere 300 Dollar mussten in die Schnittstelle investiert werden, durch die die Maus mit dem Rechner verbunden wurde. Das Potential der Maus wurde damals durch Apple erkannt, die die Technik lizensierte.

Der Computerhersteller, der in diesen Jahren den Markt revolutionierte, brachte wenig später eine Maus heraus, die nur noch 25 Dollar kostete. Die neue Kugelmaus nahm das Funktionsprinzip vorweg, mit dem die Eingabegeräte in den kommenden Jahrzehnten funktionierten. Mit dem Macintosh, der 1984 eingeführt wurde, wurde die Apple-Maus zum Eingabegerät, mit dem sich dieser Computer bedienen ließ. Es handelte sich um einen Meilenstein, der damals für Begeisterung bei Kritikern und Nutzern sorgte.

In den 80er Jahren wurden Mäuse konsequent weiterentwickelt. Der Hersteller Logitech brachte 1987 die erste Maus heraus, die über drei Tasten verfügte. Mit seiner LogiMouse nahm das schweizerische Unternehmen die Entwicklung späterer Jahre vorweg. Wenig später präsentierte das Unternehmen IBM die ersten Mäuse, die per PS/2-Schnittstelle mit damaligen Personal-Computern verbindbar waren. In diesen Jahren erschienen auch die ersten Gaming-Mäuse, die für die besonderen Bedürfnisse von Spielern erdacht wurden.

Die Kugelmaus wurde in den 90er Jahren durch optische Zeigegeräte ersetzt, die in dieser Dekade die Kugelgeräte verdrängten. Gamer konnten neuartige Eingabegeräte verwenden, die eine wesentlich höhere Auflösung boten. Damals präsentierte das Unternehmen Razer die Boomslang-Maus, die mit 1.000 dpi arbeite. Derartige Eingabegeräte waren vor allem für Gamer interessant, die an ihren Computern spielten. Diese wurden per USB-Kabel mit dem Computer verbunden, so dass sich die Zeigegeräte mit PCs und Apple-Rechnern verwenden ließen.

Apple MouseWenig später erdachten Forscher neuartige Mäuse, die kein Kabel benötigten, weil das Signal per Funk übertragen wurde. So stellten Microsoft und Logitech zu Beginn des neuen Jahrtausends derartige Mäuse her, die die Bluetooth-Technologie nutzten. Andere Zeigegeräte nutzten einen kleinen Sender, der in einem USB-Port des Computers verankert wurde, damit sich die Signale der Maus übertrugen. Derartige Geräte verfügten nun oftmals über ein Scrollrad, das mittlerweile auch bei Gaming-Mäusen zum Standard gehört.

Schon 1998 stellte Sun Microsystems eine Maus vor, die mit einem Laser ausgerüstet war, um die Bewegungen des Nutzers noch präziser zu erfassen. Derartige Zeigegeräte konnten sich in den folgenden Jahren vor allem bei Spielerinnen und Spielern durchsetzen, weil sie hohe Auflösungen von 800 dpi ermöglichten, durch die sich Spiele wesentlich besser kontrollieren ließen. Um die Jahrtausendwende begann endgültig das Zeitalter der Gaming-Maus, die in den kommenden Jahren von unterschiedlichen Herstellern wie Razer und Logitech produziert wurden. Diese Zeigegeräte wurden beständig fortentwickelt. Mittlerweile bieten unterschiedliche Unternehmen Lasermäuse an, die eine Auflösung von mehr als 5.000 dpi bieten. Für Aufsehen sorgte unter anderem die Razer Mamba, die mit 5.600 dpi arbeitete.

Abtastrate von Gaming-Mäusen im Überblick

Die älteren Gamer erinnern sich bestimmt an die Zeiten, in denen die Maus noch mit einer Rollkugel ausgestattet war. Mit diesen Eingabegeräten ließ sich der Cursor nur sehr ungenau über den Bildschirm bewegen. Heute gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Schließlich arbeiten moderne Gaming-Mäuse mit zeitgemäßen Abtastverfahren, bei denen optische Lichter und Sensoren zum Einsatz kommen. Heutige Mäuse besitzen entweder Leuchtdioden oder einen Laser, der zu wesentlich größerer Kontrolle führt.

Die Gaming-Mäuse, die mit einer Leuchtdiode ausgestattet sind, werfen das Licht auf die Oberfläche. Die Reflexionen werden durch einen Sensor registriert. Dieser leitet die Ergebnisse an den Prozessor weiter, der sich im Innern der Eingabegeräte befindet. Von dort gelangen die Ergebnisse in den Computer, so dass die Mausbewegungen auf dem Bildschirm visualisiert werden.

Die Nutzung von LEDs kann ihre Vorteile haben, wenn die Maus auf unebenen Flächen zum Einsatz kommt.

Allerdings lassen sich diese Gaming-Mäuse nur selten auf Glas verwenden.

Bei den Mäusen, die mit einem Laser arbeiten, wird das Licht wesentlich stärker gebündelt. Die Reflexionen werden ebenfalls durch einen Sensor aufgefangen, der die Ergebnisse an den in die Maus integrierten Prozessor weiterleitet. Weil der Laser das Licht stärker bündelt, können die Mäuse auch auf glatten Oberflächen gut genutzt werden. So lassen sich Gaming-Mäuse, die über einen Laser verfügen, gut auf Glasflächen einsetzen, ohne dass ein Mousepad verwendet werden muss.

Titanwolf - 16400 dpi USB Gaming Laser MouseBeide Leuchtmethoden nutzen ein ähnliches Abtastverfahren. So können sämtliche Mäuse die Bewegungen des Benutzers ganz genau analysieren. Die daraus resultierende Abtastrate wird in dots per inch (dpi) angegeben. Dieser Wert klärt darüber auf, wie viele Punkte auf einem Zoll durch den Sensor erkannt werden, wenn sich die Maus bewegt. So informiert die Abtastrate, die in dpi beziffert wird, gut über die Empfindlichkeit der Gaming-Maus. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rate, die manchmal auch als Auflösung bezeichnet wird, desto leichter werden Bewegungen übertragen.

Gaming-Mäuse bieten in der Regel hohe Abtastraten, weil sehr kleine Bewegungen ausreichen müssen, um den Cursor an die gewünschte Stelle zu bringen. Die hohe Abtastrate macht sich zum Beispiel bei Strategie- und Rollenspielen bezahlt. Schließlich können Nutzerinnen und Nutzer rasant über Karten scrollen. Auch das Erreichen von Einheiten, die in kurzer Zeit angeklickt werden sollen, fällt mit einer Gaming-Maus leichter, die eine hohe Abtastrate bietet. Dieser Vorteil macht sich auch bei unterschiedlichen Rollenspielen bemerkbar, wenn Gegner mit kurzen Bewegungen attackiert werden sollen.

Allerdings kann eine hohe Rate bei anderen Games auch ein Nachteil sein. Falls Sie zum Beispiel als Scharfschütze agieren, könnte sich die Schussrichtung ändern, wenn Sie die Maus nur berühren. Wenn Sie vor allem Actionspiele genießen, reicht oftmals auch eine Gaming-Maus, die eine vergleichsweise geringe Abtastrate von mindestens 1.000 dpi besitzt. Für andere Genres ist diese Rate allerdings zu langsam. Hier sollte es schon eine Gaming-Maus sein, die Abtastraten von mindestens 4.000 dpi bietet. Einige Modelle sind sogar noch schneller. Mittlerweile lassen sich Mäuse kaufen, die mit bis zu 12.000 dpi arbeiten.

Oftmals lässt sich die Rate allerdings in der Software regulieren, die zur Maus gehört. Manche Eingabegeräte verfügen sogar über Drückelemente, mit denen die Abtastrate in Stufen regulierbar ist. So lassen sich zahlreiche Zeigegeräte an die Spiele anpassen, die der Gamer genießt. Davon konnten wir uns überzeugen, als wir unterschiedliche Gaming-Mäuse in der Praxis verwendeten, um deren Vor- und Nachteile zu offenbaren.

Reinigung und Pflege von Gaming-Mäusen

Nach längerer Nutzung werden auch die besten Gaming-Mäuse verschmutzen. Schließlich gelang der Schweiß der Hände, an der sich Bakterien befinden, auf die Oberfläche der Eingabegeräte. Dort kann ein unangenehmer Film entstehen, der sich auf die Bedienung auswirkt. Auf und in dem Gerät kann sich Staub sammeln, der nach Möglichkeit entfernt werden sollte. Ansonsten verlieren die Spielerinnen und Spieler die Kontrolle, so dass ein Sieg kaum noch zu erringen ist.

Dass Mäuse durch die beständige Nutzung verunreinigen, wird durch eine Studie bewiesen, die Wissenschaftler 2015 im Fachmagazin Plos One präsentierten. Die Forscher, die an der Universität von Arizona tätig sind, gehen davon aus, dass sich auf dem Gerät mehr Keime als auf einer Klobrille sammeln können. Das muss nicht sein! Mit unseren Tipps können Sie Ihre Gaming-Maus von Unrat befreien.

Gamer spieltEinfacher Staub und kleinere Verunreinigungen lassen sich gut mit einem Mikrofasertuch entfernen. Diese Tücher sind geeignet, um den Staub und den Schmutz, der sich auf den Mäusen sammelt, zu beseitigen. Die Tücher werden am besten mit Reinigungsmitteln kombiniert, die für die Säuberung von PC-Komponenten geschaffen werden. Dabei sollten aber nur geringe Mengen verwendet werden, damit die Flüssigkeiten nicht in das empfindliche Innere der Gaming-Mäuse eindringen.

Zur Reinigung der Bedienelemente kann auch ein einfacher Glasreiniger verwendet werden, der in jedem Supermarkt oder bei Amazon zu kaufen ist. Mit diesem Hilfsmittel lässt sich zum Beispiel das empfindliche Scrollrad von Verunreinigungen befreien, an dem sich ganz besonders gerne Dreck festsetzt. Drehen Sie das Rädchen, während Sie das befeuchtete Tuch nutzen. Damit sollte der Schmutz schnell schwinden.

Als Alternative zum Glasreiniger kann auch etwas Wasser genutzt werden, dem zuvor ein wenig Spülmittel hinzugegeben wird. Diese Methode bietet sich besonders bei empfindlichen Gaming-Mäusen an, deren Oberfläche durch den Glasreiniger beschädigt werden könnte. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, derartige Mittel an einer unauffälligen Stelle zu testen. Falls dort Farbe verloren geht, sollte die Maus weder mit dem Glasreiniger noch mit der Lösung aus Wasser und Spülmittel gereinigt werden.

Falls hartnäckige Verschmutzungen bestehen, können Sie das Reinigungstuch auch mit etwas Spiritus benetzen. Dieser Reiniger, der ebenfalls im Supermarkt oder bei Amazon gekauft werden kann, wird auch stärkere Verunreinigungen beseitigen. Sie können das Mittel zudem mit Wattestäbchen kombinieren.

Mit diesem kleinen Hilfsmittel gelangen Sie oftmals auch an die Stellen, die mit dem Tuch nicht erreichbar sind. So können Sie die Stäbe zum Beispiel nutzen, um den Bereich zu reinigen, in dem sich der Laser oder die LED befindet.

Achten Sie aber unbedingt darauf, dieses Areal im Anschluss mit einem weiteren Wattestäbchen zu trocknen, damit keine Flüssigkeit zurückbleibt.

Techniker und PC-Experten empfehlen oftmals Isopropanol zur Reinigung von Gaming-Mäusen. Mit diesem alkalischen Hilfsmittel, das zum Beispiel über Onlineshops wie Amazon zu erwerben ist, lassen sich auch die hartnäckigsten Verunreinigungen in kurzer Zeit entfernen. Kombinieren Sie diesen Reiniger ebenfalls mit dem Mikrofasertuch oder mit den Wattestäbchen. Sie werden sehen, dass die Verunreinigungen schnell schwinden.KleinerGamer

Weiterführende Links und Quellen:

1. Das Internet-Nachschlagwerk Wikipedia informiert über die Geschichte und die Funktionen von Mäusen. Ein kurzer Abschnitt geht auch auf Gaming-Geräte ein:

https://de.wikipedia.org/wiki/Maus_(Computer)

2. Die Fachzeitschrift PC-Games stellt wichtige Kriterien vor, die bei einem Kauf beachtet werden müssen:

http://www.pcgames.de/Maeuse-Hardware-255539/Specials/Kauftipps-und-Markuebersicht-zu-Gaming-Maeusen-1125937/

3. Die Historie des Unternehmens Logitech, das einer der bekanntesten Hersteller von Gaming-Mäusen ist, wird in diesem Wikipedia-Artikel beleuchtet:

https://de.wikipedia.org/wiki/Logitech

4. Die Geschichte des Unternehmens Razer, das ebenfalls Gaming-Mäuse produziert, wird in der englischen Variante von Wikipedia vorgestellt:

https://en.wikipedia.org/wiki/Razer_Inc.

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