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Gasmelder Test 2017 • Die 9 besten Gasmelder im Vergleich

In heutiger Zeit ist in den meisten privaten Haushalten wenigstens ein Rauchmelder installiert. Für Vermieter stellt dies mittlerweile eine Verpflichtung dar. Jedoch gibt es auch andere Gefahren, vor die wir uns daheim schützen müssen.

Kohlenmonoxid, Butan oder Methan sind unsichtbare und geruchslose Gase, die zu einer Vergiftung oder gar Explosion führen können.

Häufige Ursache einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sind alte Heizungsanlagen. Leider wird der Einsatz von entsprechenden Gasmeldern von vielen noch vernachlässigt.

Dennoch kann ein Gasmelder ein wahrer Lebensretter sein. Wir möchten Ihnen in unserem Gasmelder Test 2017 die verschiedenen Modelle näher erklären und deren Vorzüge aufzeigen. Zu diesem Zweck haben wir hier für Sie die 10 besten Gasmelder mit allen erforderlichen Daten übersichtlich aufgeführt.

Gasmelder Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Nest Protect 2. Generation Rauch- und CO-Melder
KIDDE CO-Alarm X10-D mit Display Kohlenmonoxidmelder, weiß, 13775REV Ritter 0023450 Gasmelder MX 50
Ei Electronics Ei208D 10-Jahres-Kohlenmonoxidwarnmelder, 1 Stück
 X-Sense Kohlenmonoxidmelder CO Melder / Warngerät uniTEC 41777 Gasmelder, weißElro RM400 Gasmelder/ Erdgas-Melder für Propan, Butan, Methan
X-Sense CO03D CO Melder Kohlenmonoxid CO-Detektor Batteriebetrieben Sensor und Alarm mit Digitalanzeige und Höchstwertspeicherung
Ei Electronics Ei650 10-Jahres-Rauchwarnmelder, 1 Stück

Nest Protect 2. Generation Rauch- und CO-Melder


KIDDE CO-Alarm X10-D mit Display Kohlenmonoxidmelder, weiß, 13775

REV Ritter 0023450


Ei Electronics Ei208D


X-Sense Kohlenmonoxidmelder CO Melder / Warngerät


uniTEC 41777 Gasmelder, weiß


Elro RM400


X-Sense CO03D


Ei Electronics Ei650


 Bewertung 1,1 1,2 1,3 1,7 1,8 1,9 2,0 2,2 2,6
FUNKTIONKohlenmonoxid-WarnmelderKohlenmonoxidmelderKohlenmonoxidwarnmelderGasmelderKohlenmonoxidmelderGasmelderGasmelder/ErdgasmelderKohlenmonoxid-MelderKohlenmonoxidmelder
Detektion vonCOCOCOErdgas (Methan, Butan und Propan)COCOPropan, Butan, Methank.A.k.A.
Artikelgewicht381 g
150 g281 g
59 g
280 g422 g399 g322 g181 g
Produktabmessungen13,5 x 13,5 x 3,9 cm11,8 x 4 x 7,1 cm23,5 x 14,4 x 8,1 cm
12 x 5 x 11 cm14 x 14 x 6,1 cm28,6 x 19,2 x 4,4 cm 18 x 4,5 x 15,5 cm10,7 x 10,7 x 3 cm
15 x 12 x 5,5 cm
MarkeNestKIDDEREV RitterEi ElectronicsX-SenseuniTECELROX-SenseEi Electronics
Display mit Anzeigenicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusive
Batterien erforderlichGrüner HakenGrüner Hakenk.A.Grüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusive
AlarmGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Besonderheiten

  • Jederzeit alles im Blick
  • Nest Protect sagt Art und Ort der Gefahr an
  • Der erste Rauchmelder den man per Smartphone stummschalten kann


  • 10 Jahres Lithiumbatterie- gem. EN50291
  • Höchstwertspeicher

  • Alarmiert schon ab 2% bis 20% des unteren Explosionspunktes
  • Eigenständiges oder vernetzbares Gerät
  • Mit Funkmodul MX31 erweiterbar


  • Frühzeitige Detektion erhöhter Kohlenmonoxid-Konzentrationen
  • Fest eingebaute 10-Jahres-Lithiumbatterie (3V) (Panasonic)
  • Memoryfunktion
  • Integrierter, 85 dB(A) starker Piezo-Alarm
  • Separate Status-LEDs (Betrieb, Alarm, Störung)


  • Der elektrochemische Gassensor ist sehr empfindlich bei der Erkennung von Kohlenmonoxid Leckagen
  • Die eingebauten Memory kann die höchste CO Konzentration seit dem letzten Reset anzuzeigen

  • einfache Installation
  • Alarmsignal: ca. 85 dB

  • Hochwertiger Sensor für optimale Leistungsfähigkeit
  • Prüftaste für Funktionskontrolle
  • Löst nach Entdeckung von Erdgasleckagen frühzeitig Alarm aus
  • Empfohlene Montagehöhe
  • Einfache Installation


  • Der 85 dB Kohlenmonoxid-Alarmton ist laut genug um Tiefschläfer zu wecken und bietet überlegenen Schutz für Ihre Familie
  • Mit 2 x Schrauben und 2 x Dübeln zur Installation enthalten; einfach mit wöchentlichen Tests in Stand zu halten; Handbuch enthält vollständige Anweisungen
  • Der Hi-Tech-elektrochemische Sensor bietet eine empfindliche Kohlenmonoxid-Erkennung und warnt frühzeitig vor übermäßigem CO-Aufbau von 30 bis mehr als 300 Molekülen pro Millionen Teilchen (PPM)


  • Integrierter, 85 dB(A) starker Piezo-Alarm
  • Großer Stummschaltknopf
  • Reduzierte Testlautstärke
  • VdS-geprüft nach DIN EN 14604, zur Verwendung gem. DIN 14676
  • 5 Jahre Garantie

Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich





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Was ist ein Gasmelder?

In unserem Test über Gasmelder möchten wir Ihnen natürlich auch erklären, um was es sich hierbei eigentlich handelt. Ein Gasmelder sieht häufig äußerlich einem Rauchmelder sehr ähnlich. Auch in der Funktion, dem Aufbau sowie in der Handhabung haben diese Gemeinsamkeiten. Ein Gasmelder schlägt immer dann Alarm, wenn in einem geschlossenen Raum eine viel zu hohe Konzentration gefährlicher Gase vorhanden ist.

Dabei kann es sich beispielsweise um das gefährliche Kohlenmonoxid, aber auch um mögliche Rauch- und Brandgase handeln. Gefährliche Gase können im Haushalt in erster Linie in der Küche, aber auch in einem Heizungskeller auftreten. Im Gegensatz zu den gebräuchlichen Rauchmeldern, können Gasmelder problemlos auch in sehr warmen und staubigen Räumen verwendet werden.

Bei einer zu hohen Konzentrationen von Gasen, werden Sie akustisch und gegebenenfalls optisch gewarnt. Ähnlich, wie die Rauchmelder, sorgen Brandgas- und Rauchgasmelder für mehr Sicherheit im eigenen Heim. Selbst ein geringer Gasaustritt wird schnell lokalisiert. Viele gefährliche Gase sind absolut geruchslos und können Sie im Schlaf überraschen.

Wie funktioniert ein Gasmelder?

Interessant ist die Funktionsweise eines Gasmelders. Häufig ist in diesem Zusammenhang von der Heiße-Draht-Methode die Rede. Im Inneren eines Gasmelders wird ein Draht durchgängig über eine Stromzufuhr zum Glühen gebracht. Falls nun ein Gas in das Innere der Messkammer gelangt, entzündet sich das Gas am Draht und führt schließlich zu einer Temperaturveränderung.

Die Verbrennung und Temperaturveränderung hat auch einen Druckanstieg in der Messkammer zufolge. Die integrierte Elektronik eines Gasmelders kann diese Veränderungen analysieren und löst letztlich einen akustischen Alarm aus. Dies ist vergleichbar mit der Alarmierung eines Rauchmelders.

Betrieben werden Gasmelder über herkömmliche Batterien oder optional über ein Netzteil. Zu bedenken ist, dass durch das kontinuierliche Vorglühen des Messdrahtes ein höherer Batterieverbrauch eingerechnet werden muss, als zum Beispiel bei den herkömmlichen Rauchmeldern.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Wenn Sie sich näher für unsere Vergleichs-Testsieger interessieren, dann möchten wir Ihnen auch deren Vorteile und Anwendungsbereiche vorstellen. Viele Eigenheimbesitzer sind stolz auf einen offenen Kamin. Offene Feuerstellen können aber zu einer erhöhten CO-Konzentration führen, insbesondere dann, wenn auf eine Frischluftzufuhr verzichtet wird.

Andererseits arbeiten in vielen älteren Immobilien noch alte Gasheizungen oder Gasherde. Wenn hier die Leitungen undicht sind, kann es neben einer erhöhten CO-Konzentration auch zu einer Anreicherung von Erdgas kommen.

Das Einatmen dieser Gase verhindert den normalen Sauerstofftransport im Blut. Müdigkeit und Kopfschmerzen machen sich bemerkbar. Im schlimmsten Fall können erhöhte Gaswerte innerhalb von Minuten zum Tode führen.

Zu den bekanntesten Unfallursachen gehören:

  • versehentlich abgedeckte Entlüftungen bei Durchlauferhitzer,
  • verschlossene Kamine,
  • fehlerhafter Abzug oder mangelnde Entüftung von Heizungen, Kühlschränken und Boiler,
  • undichte Gasleitungen,
  • verschlossene Zwangsentlüftungen, zum Beispiel bei der Innenbelüftung oder am Dachfenster.

Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen für Gasmelder zählen die Küche und der Heizungskeller. Diese kleinen Helfer bieten Ihnen nachfolgende Vorteile:

  • zuverlässiger Schutz vor einer Gasvergiftung,
  • guter Schutz vor Gasexplosionen im eigenen Haus,
  • es werden auch geruchslose Gase, wie zum Beispiel CO erkannt,
  • günstig,
  • lange Lebensdauer.

Welche Arten von Gasmelder gibt es?

Damit Sie sich einen Überblick über unsere Gasmelder Vergleich-Testsieger verschaffen können, möchten wir Ihnen auch noch die unterschiedlichen Arten etwas näher erläutern.

Wir müssen verschiedene Arten von Gasmeldern unterscheiden:

  • Brandgas- und Rauchgasmelder,
  • Erdgas- und Flüssigkeitsgasrauchmelder,
  • Propangasmelder sowie
  • CO-Melder.
Die Brandgas- und Rauchgasmelder werden häufig auch einfach nur als Rauchmelderbezeichnet. Sie reagieren auf eine Rauchentwicklung als Vorstufe eines Brandes und alarmieren sowohl akustisch als auch optisch. Diese Modelle sollen nicht Zweck unserer Betrachtungen hier sein, da sie gesondert getestet werden.

Der Erdgas- und Flüssigkeitsgasrauchmelder

Die Erdgas- und Flüssigkeitsgasrauchmelder registrieren ein Austreten von Methan und Erdgas. Diese Gasmelder sind weit verbreitet, da Erdgas neben Heizöl zu den am häufigsten verwendeten Heizmitteln zählt. Auch wenn Erdgas einen guten Heizwert erreicht, ist es dennoch nicht ungefährlich und leicht entflammbar. Infolge von Gaslecks kann es zu Explosionen kommen. Da Erdgas leichter als Luft ist, sollte ein solcher Melder unter der Decke installiert werden.

Vorteile

  • zuverlässige Erkennung von Erdgas und Methan,
  • einfache Installation,
  • günstig

Nachteile

  • Erkennung nur dann, wenn an der Decke installiert,
  • nicht für alle Gase geeignet.

Der Propangasmelder

Die Propangasmelder sind die idealen Helfer im Campingbereich. Dort wir üblicherweise mit dem farblosen und leicht brennbaren Propangas gekocht und geheizt. Es ist in verschieden großen Flaschen abgefüllt. Durch ein Leck wird der Sauerstoff verdrängt und das Gas setzt sich in Bodennähe ab. Von daher sollten Propangasmelder auch in Bodennäher installiert werden.

Vorteile

  • zuverlässige Erkennung von Propangas,
  • einfache Installation,
  • günstig

Nachteile

  • Erkennung nur dann, wenn in Bodennähe installiert,
  • nicht für alle Gase geeignet.

Der CO-Melder

Der CO-Melder warnt vor dem hochgiftigen und geruchslosen Kohlenmonoxid. Hierbei handelt es sich um eine Kohlenstoff-Sauerstoffverbindung. Schon fünf Atemzüge reichen aus, um einen Menschen daran sterben zu lassen. Dieses Gas entsteht durch eine unvollständige Verbrennung kohlenstoffhaltiger Elemente. Da Kohlenmonoxid etwas leichter als Luft ist, sollte der CO-Melder im oberen Wandbereich montiert werden.

Vorteile

  • zuverlässige Erkennung von Kohlenmonoxid,
  • einfache Installation,
  • günstig

Nachteile

  • Erkennung nur dann, wenn im oberen Bereich der Wand installiert,
  • nicht für alle Gase geeignet.

Interessant ist, dass es im Handel auch sogenannte Kombigeräte gibt, die mehrere Gassorten unterscheiden können. Aber auch hier sind die spezifischen Eigenschaften des Gases zu berücksichtigen. Aufgrund der Installationshöhe kann immer nur ein Gas gleichzeitig erkannt werden.

So haben wir die Gasmelder getestet

Um Ihnen einen guten Überblick über die Gasmelder zu verschaffen, möchten wir Ihnen auch nicht vorenthalten, worauf wir in unseren Tests geachtet haben.

Verarbeitungsqualität

Die meisten Gasmelder bestehen aus einem stabilen Kunststoffgehäuse, wobei viele die runde Form der Rauchmelder einnehmen. Die etwas hochwertigeren Geräte sind mit einem LCD-Display ausgestattet, über welches wir die mögliche Gaskonzentration ablesen können. Andere bieten mehrere LEDs als Statusanzeige. Ansonsten sind die häufigsten Gasmelder lediglich mit einer Betriebs-LED und einem Prüf-Taster ausgestattet. Alles in allem machen die getesteten Geräte einen soliden und zuverlässigen Eindruck.

Die Stromversorgung

Ohne eine geeignete Energiequelle kann ein Gasmelder nicht funktionieren. Denken Sie daran, dass Gasmelder im Gegensatz zu einem Rauchmelder einen wesentlich höheren Stromverbrauch haben. Viele hochwertige Modelle sind zwar mit Batterien ausgestattet, erfordern aber unter Umständen noch einen zusätzlichen Stromnetzanschluss.

Der Duo-Betrieb mit Batterien und Netzstrom bietet den Vorteil, dass im Falle eines Stromausfalls das Messgerät immer noch zuverlässig die mögliche Gaskonzentration messen kann. Diese Möglichkeiten finden wir nicht unbedeutend.

Die Anzeige

Gasmelder sind relativ selten mit einem Display ausgestattet. Die meisten Erdgasmelder erkennen eine Gaskonzentration über Temperaturen und Stromspannungen.

CO-Melder messen dagegen die CO-Konzentration in der Luft und können diese unter Umständen auf einem Display in Parts-per-Million, kurz ppm angeben. Jedoch ist nicht jeder Gasmelder auch wirklich mit einem Display ausgestattet.

Wir können mit einer solchen Anzeige jedoch kontinuierlich die jeweiligen Werte überwachen. Insoweit sollten Sie bei einem CO-Melder auf jeden Fall zu einem Modell mit Anzeige greifen.

Die Funkvernetzung von Gasmeldern

Fraglich ist, ob es sinnvoll ist, mehrere Gasmelder miteinander zu vernetzen. Bisher kennen wir die funkvernetzten Rauchmelder, die im Set relativ günstig zu haben sind. Sobald an einer Stelle ein Schadensereignis auftritt, werden von einem solchen Melder alle übrigen Melder informiert, so dass alle vernetzten Melder Alarm geben.

In der Tat gibt es auch funkvernetzte Gasmelder, die ähnlich funktionieren. Hierbei können unterschiedliche Gasmelder von einem Hersteller zusammengeschaltet werden, die auf verschiedene Gase reagieren und dementsprechend auch in der richtigen Höhe installiert sind. Momentan sind diese Varianten jedoch noch verhältnismäßig teuer.

Worauf muss ich beim Kauf eines Gasmelders achten?

Es gibt für unsere Gasmelder Vergleichssieger auch interessante Kriterien, die für eine Kaufentscheidung von Bedeutung sein können.

Vor welchem Gas möchten Sie gewarnt werden?

Wie wir Ihnen bereits weiter oben mitgeteilt haben, müssen wir verschiedene, gefährliche Gase unterscheiden. Wenn Sie sich für einen Gasmelder interessieren, dann sollten Sie zuvor unbedingt wissen, gegen welchen Gasaustritt Ihr Gerät Sie warnen soll.

Achten Sie immer darauf, dort einen Gasmelder einzusetzen, wo vielleicht ein Gasunfall auftreten könnte.

Es kann sich durchaus lohnen, verschiedene Gasmelder an unterschiedlichen Orten einzusetzen. Ebenso können wir Ihnen die Kombigeräte für mehrere Gase empfehlen, die jedoch nur dann einwandfrei arbeiten, wenn sie in der richtigen Montagehöhe angebracht werden.

Batterie oder Netzstrom

Bereits zuvor haben wir Sie über die mögliche Stromversorgung von Gasmeldern informiert. Nicht alle Geräte bieten Ihnen die Möglichkeit, neben dem Batteriebetrieb auch einen Netzstrombetrieb zu gewährleisten. Bei Verwendung moderner Lithium-Batterien wird die Laufzeit durch die Hersteller zwischen 5 und 10 Jahren angegeben.

Obwohl ein Duo-Betrieb recht nützlich ist, reicht für den normalen Betrieb daheim ein gutes Modell mit einer laufstarken Batterie vollkommen aus. Wir sollten lediglich ab und an den Testknopf bedienen, um die Batterieleistung zu überprüfen.

Akustischer oder optischer Alarm?

Je nach Hersteller werden auf dem Markt Gasmelder mit akustischer Alarmierung und solche mit einem optischen Alarmsignal angeboten. Die Lautstärke liegt bei ungefähr 85 dB und ist auch über mehrere Stockwerke noch gut zu hören. Bei Schwerhörigen Menschen ist es ratsam, auf ein Modell zurückzugreifen, bei dem die Alarmierung auch in optischer Form durch ein Flash-Licht dargestellt wird.

CO-Melder sind keine Rauchmelder

Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie keinen Rauchmelder versehentlich als Gasmelder kaufen, da sich diese Geräte häufig ähneln.

Wenn Sie auf ein Kombigerät setzen, welches sowohl Rauch als auch Gas erkennen kann, sollten Sie die richtige Montagehöhe beachten.

Anders herum ist natürlich auch verständlich, dass ein Rauchmelder Sie nicht vor einem Kohlenmonoxidaustritt warnen kann.

Einzige Ausnahme bilden wieder mögliche Kombigeräte. Je nach Bauart werden auch nicht alle gefährlichen Gase auf einmal erkannt. Dem Grunde nach müssen Sie für jede Gassorte einen eigenen Melder installieren.

Achten Sie auf die Anforderungen nach EN 50291

Wenn Sie sich für einen Kohlenmonoxid-Melder interessieren, dann sollte dieser auf jeden Fall der europäischen Norm EN 50291 entsprechen. Diese Norm gibt die überprüften Anforderungen an die Bauweise, die möglichen Prüfverfahren und das Betriebsverhalten vor. Hierbei werden Geräte angesprochen, die sowohl netz- als auch batteriebetrieben arbeiten und zur kontinuierlichen Messung von Kohlenmonoxid in Wohnhäusern bestimmt sind.

Für Wohnwagen oder Wohnmobile hat die Europäische Union die Norm EN EN 50291-2herausgebracht, die weitergehende Bestimmungen enthält.

Lebensdauer des Produktes

Die empfindlichen Sensoren eines Gasmelders weisen in aller Regel eine Lebensdauer von 3 bis 10 Jahren auf. Danach sollten Sie Ihren Gasmelder austauschen, da ansonsten die Funktionstüchtigkeit nicht mehr gewährleistet werden kann.

Kurzinformationen zu den führenden Herstellern

In unserem Gasmelder Test möchten wir Ihnen nun die wichtigsten Markenhersteller näher vorstellen, so dass Sie sich einen guten Überblick verschaffen können.

Das Label Mumbi wurde ursprünglich im Jahr 2008 vom deutschen Versandhandelsunternehmen Handynow ins Leben gerufen. Seinerzeit wurde das Unternehmen 1998 gegründet. Heute gehört die Marke zur Claus GmbH mit Sitz in Essen. Nach wie vor gehören Handy-Zubehörartikel zum größten Produktangebot des Unternehmens. Darüber hinaus werden unter Mumbi aber auch Computerzubehör, Kabel, Adapter, Haushaltszubehör sowie Brandschutz- und Warnmelder angeboten.

Zur Besonderheit der Mumbi Gasmelder gehört die kreisrunde Bauweise, die den herkömmlichen Rauchmeldern sehr ähnlich ist. Die Gasmelder sind für verschiedene Gase, wie zum Beispiel Erdgas/Methangas, Flüssiggas/Propan- und Butangas sowie als CO-Melder erhältlich. LCD-Displays oder verschiedene LEDs finden wir bei diesen Modellen nicht. Dennoch überzeugen diese Gasmelder mit einer hohen Qualität und Zuverlässigkeit. Sie liegen im mittleren Preissegment.

Im Jahr 2006 wurde in Ratingen die Kidde Deutschland GmbH gegründet. Das Unternehmen hat sich auf professionelle Sicherheitslösungen für die Brandvermeidung, Branderkennung und Brandlöschung spezialisiert. Kidde ist mit seinem Expertenteam international vertreten. Das Hauptaufgabengebiet richtet sich in erster Linie an die Industrie.

Zum Produktsortiment von Kidde gehören aber auch Rauch- und Gasmelder in vielen verschiedenen Ausführungen. Insbesondere die hochwertigen CO-Melder präsentieren sich in einer praktischen Wandbauweise. Diese Module sind teilweise sogar mit einem eigenen LCD-Display ausgestattet, über welches wir eine mögliche Kohlenmonoxid-Konzentration ablesen können. Einfachere Modelle sind ohne Display und größtenteils in runder Bauweise ausgeführt. Insgesamt decken Kidde Gasmelder den unteren bis mittleren Preisbereich ab.

In den Niederlanden ist die Smartwares Safety & Lighting B.V mit Sitz in Gilze ansässig. Hierbei handelt es sich um einen international tätigen Großhändler von elektronischen Produkten. So ist das Unternehmen einer der Marktführer in Alarm- und Kameraüberwachungssystemen.

Sowohl unter dem Label Smartwares als auch Elro bietet der Großhändler die verschiedensten Gasmelder an. Hierbei handelt es sich um die typischen Gasmelder in runder Ausführung, aber auch um hochwertige Kombigeräte, die sämtliche Gasarten sicher erkennen können. Die Kombi-Detektoren sind mit aussagekräftigen LEDs versehen und können wahlweise über Netzstrom als auch per Batterie betrieben werden. Insgesamt liegen diese Produkte im mittleren bis gehobenen Preissegment.

Übrigens werden unter dem Label Elro auch die bekannten Bavaria Gasmelderangeboten.

Unter dem Markennamen X-Sense werden von vielen großen Versandhäusern und Onlineshops elektronische Rauch- und Gasmelder angeboten. Der Hersteller hat sich hier auf besonders stylische Modelle spezialisiert, die es sowohl in typischer Rundform als auch für die Wandmontage gibt.

Besonderes Herausstellungsmerkmal der X-Sense Gasmelder ist, dass die meisten Modelle mit einer praktischen LCD-Anzeige für die Kohlenmonoxid-Konzentration ausgestattet sind. Als einer der wenigen Anbieter finden wir hier auch sogenannte Kombigeräte, die neben Gas auch Rauch erkennen können. Diese X-Sense-Warner können daher universell eingesetzt werden. Insgesamt liegen diese Gasmelder imunteren bis mittleren Preissegment.

Die deutsche August Bremicker Söhne KG, auch als Abus bekannt, gehört zu den führenden Herstellern von Sicherheitstechniken. Das 1924 gegründete Unternehmen hat seinen Stammsitz in Wetter an der Ruhr. Zunächst produzierte Abus nur Vorhängeschlösser. Später wurde das Produktsortiment auf alle Bereich der Schließtechniken erweitert. Insbesondere die modernen Schließzylinder werden vornehmlich von Abus gefertigt.

Interessant ist, dass Abus aber auch moderne Kohlenmonoxid-Warnmelder entwickelt und vertreibt. Diese Gasmelder präsentieren sich in einem tollen Design und sind mit einer entsprechenden LCD-Anzeige ausgestattet. Sie erreichen einen überaus großen Erfassungsbereich bis 85 m² und liegen preislich im gehobenen Bereich.

Das Label Energmix stammt von Versandhandelsunternehmen NET GmbH mit Sitz in Essen. Bekannt geworden ist das Unternehmen durch den Vertreib von LEDs und Lichtleisten. Aber auch Computerzubehör und Haushaltsartikel werden mittlerweile von dort vertrieben. Neben diversen Rauchmeldern bietet die NET GmbH unter dem Markennahmen Energmix auch mobile Gasmelder an.

Die Energmix Gasmelder zeichnen sich durch eine kompakte Bauweise aus und können direkt über eine Steckdose betrieben werden. Besonderes Herausstellungsmerkmal ist, dass diese mobilen Geräte Sie nicht nur mit einer 80 dB lautstarken Sirene vor einem Gasaustritt warnen, sondern auch über ein rotes Flash-Light. Schön finden wir, dass diese Gasmelder im unteren und preisgünstigen Bereich liegen.

Im Jahr 1990 wurde die deutsche Indexa GmbH mit Sitz in Oedheim gegründet. Das Unternehmen ist heute ein bekannter Lieferant für moderne, elektronische Sicherheitstechnik. Insbesondere in den Bereichen Videoüberwachung, Alarm- und Brandschutztechnik kann Indexa mit innovativen und zuverlässigen Lösungen aufwarten. Indexa richtet sich nicht nur an Gewerbetreibende, sondern bietet seine Sicherheitstechnik auch für Privatleute an.

Zu den mehr als 600 Sicherheitsprodukten von Indexa gehören auch die verschiedenen Gasmeldesysteme. Hierbei handelt es sich um ein modular aufgebautes System, welches individuell erweitert werden kann. Generell setzt Indexa dabei auf netzgebundene Komponenten, die sich auch optisch deutlich von den Mitkonkurrenten unterscheiden.

Indexa produziert verschiedene Gasmelder, die sowohl akustisch als auch über ein Blitzlicht vor einem Gasaustritt warnen. Zum Teil sind die Komponenten für den professionellen Hutschienen-Anschluss vorgesehen. Sie können auch mit weiteren Warnsirenen und anderen Gasmeldern zusammengeschlossen werden. Insgesamt liegen die Indexa Gasmelder im höheren Preissegment.

 

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Gasmelder am besten?

Natürlich möchten Sie auch wissen, wo Sie Ihren Gasmelder am besten kaufen können. Hier stehen Ihnen zum Beispiel die örtlichen Fachgeschäfte, Baumärkte, aber auch die zahlreichen Discounter zur Auswahl. Darüber hinaus können Sie einen Gasmelder aber auch über das Internet bestellen. Die jeweiligen Unterschiede möchten wir Ihnen nachfolgend erläutern.

Einen Gasmelder im Fachhandel kaufen

Viele Fachgeschäfte haben in ihrem Produktsortiment auch diverse Gasmelder aufgenommen. Leider müssen Sie erst einmal den Weg zu einem solchen Geschäft finden.

Neben einer längeren Anfahrt stellt die Parkplatzsuche das nächste Problem dar. Wenn Sie zum Beispiel am Wochenende in der Großstadt zum Einkaufen fahren, werden Sie meistens von einer wahren Menschenansammlung überrannt. Nicht jeder fühlt sich im Gedränge der Fußgängerzonen wohl.

In freudiger Erwartung, das gewünschte Modell im Geschäft zu finden, werden Sie häufig enttäuscht sein. Das Produktangebot im örtlichen Fachhandel ist meist sehr begrenzt. So finden Sie nur in den seltensten Fällen einen unserer Gasmelder Vergleich-Testsieger.

Auch wenn Sie mit fester Überzeugung Ihren hier gefundenen Gasmelder vor Ort kaufen möchten, werden Ihnen die Verkäufer mitunter ein anderes Gerät empfehlen. Diese Alternativen müssen zwar nicht unbedingt schlechter sein, entsprechen aber dennoch nicht den Erwartungen. Warum sollten Sie auch eigentlich von Ihrer ursprünglichen Wahl abweichen.

Leider müssen Sie in einem örtlichen Fachgeschäfte meist auch mit höheren Preisen rechnen. Dabei werden gerne von Verkäufern die Preise mit einer besseren Verarbeitungsqualität begründet. Sollte Ihnen Ihr Gasmelder dann zuhause doch nicht gefallen, ist es gar nicht so einfach, diesen wieder problemlos zurückzugeben. Einige Fachgeschäfte erstatten Ihnen nicht den Kaufpreis, sondern bieten Ihnen lediglich einen Warengutschein an. Soweit sollten Sie es nicht kommen lassen.

Vorteile

  • sofortige Mitnahme möglich,
  • persönliche Beratung.

Nachteile

  • geringere Auswahl vor Ort,
  • häufig teurer,
  • Anfahrt und Parkplatzsuche,
  • Probleme bei der Rückgabe.

Einen Gasmelder im Internet kaufen

Die meisten kaufen Ihren Gasmelder über das Internet. Hier können Sie unabhängig vom Wochentag, auch am Wochenende und sogar an Feiertagen rund um die Uhr einkaufen. Sie müssen noch nicht einmal bei schlechtem Wetter das Haus verlassen. Lange Anfahrtswege, Parkplatzsuche und ein Gedränke in den Kaufhäusern gehören somit der Vergangenheit für Sie an.

Im Internet gibt es die größte Auswahl an Gasmeldern. Zudem unterbieten sich die zahlreichen Online-Händler, so dass Sie von relativ günstigen Preisen profitieren können. Verständlicherweise ist der Druck unter den Online-Anbietern sehr groß. Jeder möchte hier möglichst viel verkaufen und kann dies nur über den Preis regeln. Hier sollten Sie dann zuschlagen.

Neben einem sicheren Bestell- und Bezahlverfahren, werden Ihnen die bestellten Produkte innerhalb kürzester Zeit zugesandt. Mitunter können Sie hier sogar mit einer 24-Stunden-Lieferung rechnen. Teilweise verzichten die Online-Händler sogar auf Versandkosten. Da lohnt es für Sie doch gar nicht, erst das Benzin für Ihr Fahrzeug mit einer Fahrt in die Stadt zu vergeuden.

Der größte Vorteil ist jedoch, dass Sie bei Nichtgefallen Ihren Gasmelder wieder an den Händler zurücksenden können. Sie erhalten dann aufgrund ihres Widerrufsrechts den Preis erstattet.

Vorteile

  • günstige Preise,
  • großes Produktangebot,
  • sämtliche Vergleichs-Testsieger verfügbar,
  • sichere Bestellung und kurze Lieferzeiten,
  • Widerrufsrecht.

Nachteile

  • keine sofortige Mitnahme möglich,
  • keine persönliche Beratung möglich.

Wissenswertes & Ratgeber

Gerne möchten wir Ihnen noch in unserem Gasmelder Ratgeber den einen oder anderen Hinweis geben. Vielleicht spielen diese Angaben ja eine ausschlaggebende Rolle bei Ihrer Kaufentscheidung.

Die Geschichte der Gasmelder

Schon in der Antike hat man auf menschliche Rauch- und Gasmelder zurückgegriffen. Hierbei handelte es sich meist um Sklaven, die die heutige Rolle der Feuerwehr übernahmen. Später setzten viele Menschen Vögel in Käfigen ein, um sich vor gefährlichen Gasen warnen zu lassen.

In England entwickelten 1890 Francis Robbins Upton und Fernando Dibble die erste automatische Brandmeldeanlage.

Zwölf Jahre später wurde von George Andrew Darby der erste Rauchmelder entwickelt. Im 19. Jahrhundert wurden die ersten Feuer-Meldeanlagen in Berlin eingerichtet. Hierbei handelte es sich um unterirdische Kabelverbindungen, die zusammen ein Netz aus vielen Feuermeldern bildeten. Seinerzeit waren Rauch- und Gasmelder vornehmlich Industriekunden vorbehalten. Wegen der noch hohen Herstellungskosten konnten sich Privatleute diese Anlagen nicht leisten.

Um 1930 herum entdeckte der Schweizer Physiker Walter Jäger den heute bekannten Rauch- und Gasmelder. Dabei wollte er einen Sensor für das Aufspüren von Giftgas entwickeln.

Nachdem er sich eine Zigarette anzündete, reagierte sein Gerät auf die Rauchentwicklung. Später wurden neben den eigenständigen Rauchmeldern auch separate Gaswarnmelder entwickelt, die ausschließlich auf Gasaustritte reagierten.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Gasmelder

Interessant finden wir die nachfolgenden Daten und Fakten rund um das Thema Gasmelder. Hier werden auch Punkte angesprochen, die wir bisher noch nicht in Erwägung gezogen haben.

Gibt es eine Gasmelderpflicht?

In England gibt es seit 1992 eine Rauchwarnmelderpflicht, bei der in allen Neubauten auf jeder Etage wenigstens ein Rauchmelder installiert werden muss.

1998 stieg die Zahl der installierten Geräte in England auf 75 %. Heute sind es sogar 85 %. In den USA sind heute etwa 93 % der Haushalte mit Rauchmeldern ausgestattet. Dadurch konnten die Zahl der Brandtoten auf 50 % gesenkt werden. In vielen anderen europäischen Ländern gibt es Regelungen zur Rauchwarnmelderpflicht.

Erst ab 2000 wurde die Rauchwarnmelderpflicht auch in den Bauordnungen der deutschen Bundesländer aufgenommen, da dieses nicht zur Aufgabe des Bundes gehört. Leider sind bisher in Deutschland nur 30 % aller Haushalte mit einem Rauchmelder ausgerüstet. Zumindest müssen Vermieter nun in ihren Mietwohnungen Rauchmelder installieren.

Eine Verpflichtung zum Einbau von Gasmeldern ist bisher jedoch nicht gegeben. Grund dafür sind die vielfältigen Heizungsanlagen, die nicht immer einen Gasdetektor erforderlich machen. Wie wir bereits weiter oben angeführt haben, ist es aus eigenem Interesse jedoch überaus wichtig, sich auch vor den unsichtbaren Gasen zu schützen.

Die Symptome einer Kohlenmonoxid-Vergiftung

Eine Kohlenmonoxid-Vergiftung muss nicht immer automatisch zum Tode führen. Die Symptome richten sich in aller Regel nach der Höhe der CO-Konzentration. Ebenso ist auch der Zeitraum maßgeblich, über welchen Sie dem Kohlenmonoxid ausgesetzt waren.

Bei einer geringen Kohlenmonoxid-Konzentration können Kopfschmerzen, Erbrechen, Schwindelgefühle, Schläfrigkeit und zum Teil grippeähnliche Symptome auftreten.

Bei einer mittleren Konzentration müssen Sie mit starken Kopfschmerzen, Verwirrung, einer starken Müdigkeit, einem beschleunigten Puls und unter Umständen einer veränderten Atmung rechnen.

Lediglich eine sehr hohe CO-Konzentration über einen längeren Zeitraum führt zur raschen Bewusstlosigkeit, zum Herzstillstand, zum Atemstillstand, zu starken Hirnschäden und schließlich zum Tod.

Aber wann ist eine CO-Konzentration schädlich?

Kohlenmonoxid hat die Eigenschaft, sich ungefähr 325mal stärker an das Hämoglobin im Blut zu heften als Sauerstoff.

Wenn sich beispielsweise nur 0,1 % Kohlenmonoxidgas in der Umgebungsluft befindet, kann dieses schon nach kurzer Zeit die Hälfte des Hämoglobins im Blut mit CO binden.

Durch einen mangelnden Sauerstofftransport führt eine Kohlenmonoxid-Konzentration von 1,3 % schon nach zwei Minuten zum Tod. Ohne ernsthafte gesundheitliche Schäden kann sich ein gesunder Erwachsener etwa 8 Stunden einer Kohlenmonoxid-Konzentration von 0,0115 % aussetzen. Dies entspricht 115 Teilen pro Millionen, kurz ppm.

Ab 150 ppm bis 300 ppm sind bereits die ersten zuvor genannten Symptome einer leichten Vergiftung festzustellen. Schwerwiegender ist eine Belastung von 600 ppm, welches etwa 0,6 % Kohlenmonoxid in der Atemluft ausmacht. Dies könnte nach 10 Minuten zum Tode führen. Der besonders hohe Kohlenmonoxid-Anteil von 1,3 % entspricht einer Konzentration von rund 30.000 ppm.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass viele Menschen mit Herzbeschwerden oder die an einer Anämie leiden wesentlich empfindlicher auf Kohlenmonoxid reagieren. Hierzu gehören aber auch insbesondere Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen.

Was ist zu tun, wenn der Gasmelder Alarm schlägt?

Sobald Sie Ihren Gasmelder mit seinem lautstarken Alarm führen, sollten Sie sämtliche im Haushalt befindlichen Personen wecken und evakuieren. Die nachfolgenden Schritte sollten Sie verinnerlichen:

  • Bewahren Sie Ruhe, brechen Sie nicht in Panik aus und behalten Sie einen kühlen Kopf.
  • Benutzen Sie keinerlei elektrische Geräte. Rauchen ist absolutes Tabu, ebenso sollten Sie kein Feuerzeug oder ein Streichholz bedienen. Wir raten Ihnen auch, keinen Lichtschalter zu betätigen, der ansonsten schon der kleinste Funke zu einer Explosion führt.
  • So weit möglich, sollten Sie sämtliche Fenster öffnen, damit innerhalb kürzester Zeit Frischluft eintreten kann. Hierdurch kann sich die Konzentration im Raum rasch verringern.
  • Warnen Sie alle im Haushalt und ggf. im Haus befindlichen Personen. Diese sollten die zuvor genannten Sicherheitsbestimmungen beachten.
  • Nachdem sich alle Personen in Sicherheit befinden, sollten Sie sofort die Feuerwehr rufen. Benutzen Sie bitte ein Handy oder Smartphone nur in einem weiten Abstand vor dem Haus. Explosionsgefahr.
  • Die Feuerwehr kümmert sich um den defekten Gasaustritt.

Gasmelder richtig anbringen

In unserem Gasmelder Test 2017 möchten wir Ihnen auch erklären, wie Sie am besten einen Rauchmelder installieren. Zugegebenermaßen sind Gasmelder etwas teurer als die handelsüblichen Rauchmelder. Dennoch sorgen sie für absolute Sicherheit bei Austritt eines gefährlichen Gases.

Ein CO-Melder, der zuverlässig den Kohlenmonoxidgehalt misst, sollte bestenfalls in jedem Schlafzimmer installiert werden. Aber auch dort, wo eine potenzielle Gefahrenquelle vorliegt, wie zum Beispiel im Heizungskeller, in der Nähe einer Gastherme oder im Bereich eines Ofens, sollten Sie einen solchen Gasmelder installieren.

Lesen Sie unbedingt die beigefügte Bedienungsanleitung. In aller Regel müssen Gasmelder in einem gewissen Abstand von der Gefahrenquelle angebracht werden, damit ein Fehlalarm vermieden wird. Bei einem mehrgeschossigen Haus sollten Sie auf jeder Etage wenigstens einen Melder installieren.

Kohlenstoffmonoxid ist etwas leichter als Luft und kann sich somit gut in Wohnräumen unbemerkt verteilen. Der CO-Melder sollte daher in etwa 1,50 m Höhe an der Wand montiert werden. Wichtig ist, dass Kinder oder Haustiere diesen Melder nicht erreichen können. Als Alternative gibt es aber auch mobile Gasmelder, die bequem auf einem Regal oder auf dem Tisch aufgestellt werden können.

Anders sieht es bei den Erdgas- und Flüssigkeitsgasrauchmelder aus. Erdgas bzw. Methan ist wesentlich leichter als Luft. Insoweit müssen wir diese speziellen Gasmelder direkt unter der Decke, wie auch ein herkömmlicher Rauchmelder, angebracht werden.

Schließlich müssen wir noch die Propangasmelder berücksichtigen. In erster Linie wird Propangas in einem Wohnwagen oder in einem Wohnmobil zum Heizen und Kochen verwendet. Das Gas ist schwerer als Luft und setzt sich daher in Bodennähe ab. Propangasmelder müssen wir demzufolge auch dicht über dem Boden an der Wand montieren.

Viele hochwertige Geräte sind auch mit einem Netzanschluss versehen und nutzen die zusätzlich eingebauten Batterien nur im Falle eines Stromausfalls. Nach Möglichkeit sollte sich also am Installationsort auch eine freie Steckdose befinden.

Nützliches Zubehör

Vielleicht fragen Sie sich, ob es für den Betrieb eines Gasmelders noch das eine oder andere nützliche Zubehör gibt. Ganz so viel Zubehör wird zwar nicht angeboten und auch nicht benötigt, jedoch können wir Ihnen hier die nachfolgenden Produkte empfehlen:

Prüfgas

Um die Funktionstüchtigkeit von Gasmeldern zu überprüfen, werden im Fachhandel verschiedene Prüfgase angeboten. Diese befinden sich in aller Regel in einer 1-Liter-Druckgasflasche, so dass sich bei 12 bar Druck eine Menge von 13 Litern ergibt. Die Konzentration des Gases liegt bei +/- 2%. Für jeden Gasmelder gibt es eine eigene Gassorte:
  • Aceton,
  • Acetylen,
  • Acetylen,
  • Ammoniak,
  • Butan,
  • Methan,
  • Kohlenmonoxid,
  • Kohlendioxid oder
  • Ethylen.

Das Gas wird in einem geringen Abstand zum Gasmelder gesprüht. Wenigstens einmal im Jahr sollte ein solcher Test erfolgen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie nicht bei jedem Gerät auf den Testknopf vertrauen können. Insbesondere Noname-Gasmelder zeigen über den Testknopf lediglich die Batterieleistung an und sagen über die Funktionstüchtigkeit des Gasmelders nichts aus.

Ein Melderpflücker

Bei einem Gasmelder-Pflücker handelt es sich um ein Prüfgerät, mit dem an der Decke montierte Gas- und Rauchmelder auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet werden können. Der Name rührt daher, weil der gesamte Vorgang aussieht, als würden wir von einem Apfelbaum die Äpfel pflücken. Zu diesem Zweck besteht ein Gasmelder-Pflücker aus einer Teleskopstange, an dessen Ende eine Gasprüfhaube aufgesteckt werden kann.

Diese Gasprüf-Sets werden auch gleich mit dem entsprechenden Prüfgas geliefert. Jedoch möchten wir darauf hinweisen, dass diese Melderpflücker sehr teuer sind und sich nur bei regelmäßiger Prüfung von Industrie- und anderen Gewerbeanlagen rechnen. Für den privaten Einsatz reicht das vorherige Prüfgas völlig aus.

Alternative zum Gasmelder

Eine wirkliche Alternative zu einem Gasmelder gibt es nicht. Da es jedoch unterschiedliche, gefährliche Gase gibt, vor die wir uns schützen müssen, bieten sich anstelle der Einzellösungen als Alternative diejenigen Gasmelder an, die alle im Haushalt auftretenden Gase erkennen können.

Ein Beispiel sind die relativ preiswerten Modelle vom Hersteller Mumbi, die Erdgas und Flüssiggas zuverlässig erkennen. Leider fehlt diesen Kombimodellen die Möglichkeit, auch gleichzeitig Kohlenmonoxid zu erkennen.

Wie bereits weiter oben dargelegt, können Kombigeräte auch nicht überall gleich montiert werden, da die gefährlichen Gase eine unterschiedliche Dichte und ein anderes Gewicht als Luft haben. Um alle möglichen Gasaustritte zuverlässig zu erkennen, müssen Sie mehrere Modelle in unterschiedlichen Höhen montieren.

Weiterführende Links und Quellen

Nicht alles konnten wir Ihnen über das Thema Gasmelder in unserem Test erläutern. Aus diesem Grund haben wir noch einige interessante Links und Quellen herausgesucht. Hier finden Sie noch zahlreiche nützliche Informationen, die Ihnen bei Ihrer möglichen Kaufentscheidung helfen sollen.

Ein guter Überblick über die verschiedenen Gasmelder.

Ein interessanter Blog mit vielen nützlichen Tipps.

Grundlegende Informationen.

Tiefergehende Informationen zu Gasmeldern können Sie hier nachlesen.

Eine Definition zu Gasmeldern.

Noch ein empfehlenswerter Link zum Thema Gasmelder.

 

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