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Internetradio Test 2017 • Die 10 besten Internetradios im Vergleich

Unzählige Radiogeräte werden angepriesen, die mit WLAN arbeiten und auf Internetradiosender zugreifen können.Unser Expertenteam hat eine Bestenliste dank Lesung mannigfaltiger Tests im Internet erstellt, die Bewertungspunkte für Handhabung, Weckfunktion, USB, HDMI und vieles mehr verfügt.

Internetradio Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Amazon Echo Dot (2. Generation), SchwarzNoxon 17500 A110 Plus Internet Radio für HiFi SystemDas Internetradio Hama - IR110 belegt Platz 3Das Internetradio Medion - LIFE P85111 belegt Platz 4Das Internetradio Blaupunkt - IRD belegt Platz 5Hama Internetradio Digitalradio DIR3100M (WLAN/LAN/DAB+/DAB/FM, 2,8 Zoll Farbdisplay, Fernbedienung, USB-Anschluss mit Lade- und Wiedergabefunktion, Weck- und Wifi-Streamingfunktion, Multiroom) schwarz
Das VR-Radio - Internetradio-Tuner IRS-410.HiFi belegt Platz 7Das Auna - Gaga Internetradio belegt Platz 8Como Audio Duetto HickoryHama IR111M Internetradio (WLAN/LAN, Fernbedienung, USB-Anschluss mit Lade- und Wiedergabefunktion, Weck- und Wifi-Streamingfunktion, Multiroom, gratis Radio App) weiß


Amazon Echo Dot (2. Generation), Schwarz


Noxon 17500 A110 Plus Internet Radio für HiFi System


Hama
IR110



Medion
LIFE P85111



Blaupunkt
IRD


Hama DIR3100M



VR-Radio
IRS-410.HiFi



Auna
Gaga Internetradio



Como Audio Duetto Hickory

Hama IR111M


Bewertung1,11,21,31,41,51,61,71,92,22,3
WLANjajajajajajajajajaja
USBjajajajaneinjajajajaja
Bluetoothjajaneinneinneinneinneinneinjanein
HDMIneinneinneinneinneinneinneinneinneinnein
Details


  • Amazon Echo Dot ist ein sprachgesteuertes Gerät, das mithilfe von Alexa Musik wiedergibt, Ihre Smart Home-Geräte steuert, Informationen bereitstellt, die Nachrichten liest, Wecker stellt und vieles mehr

  • Kann über Bluetooth oder ein 3,5 mm-Stereokabel mit Lautsprechern oder Kopfhörern verbunden werden, um Musik von Amazon Music, Spotify und TuneIn abzuspielen

  • Steuert Lampen, Lichtschalter, Thermostate und mehr mit kompatiblen verbundenen Geräten von WeMo, Philips Hue, Netatmo, Innogy, tado° und weiteren



  • Internet- (Wlan/LAN) DAB+ & UKW- (Antenne) und Bluetooth- Audio Adapter zum Anschluss an die Stereo Anlage, 8,13cm (3,2") TFT-Farbdisplay

  • Anschlüsse: DAB+ und UKW Antenne, USB (vorne), Cinch Analog Ausgang, Optischer und koaxialer Digital Ausgang, WLAN integriert (802.11b/g/n), LAN (RJ45), Netzteil Eingang

  • Lieferumfang:NOXON A110+ schwarz; Fernbedienung (inkl. 1x CR2025); DAB+/UKW Wurfantenne; Netzteil 100-240 V (5V/1,2A), Schnellstart-Handbuch (DE, EN, ES, FR, IT, NL)


  • Verbindung per LAN-Kabel oder WLAN

  • Playlisten bequem am PC erstellen und mit dem Radio verknüpfen

  • Spotify-Connect für noch mehr Musikgenuss

  • Line-In für optionale Verbindung per Klinkenkabel und USB-Anschluss

  • Steuerung per App möglich

  • Übersichtliches Menü für einfaches Bedienen

  • Sleep-Timer und Weckfunktion


  • 2.1 Soundsystem, 2x7 Watt Stereo Lautsprecher inkl. 10 Watt Basslautsprecher

  • DAB+, UKW Empfängger, AAC, MP3, WMA

  • Zusätzlicher UKW-Empfänger integriert

  • DLNA-/UPnP kompatibilität

  • Zusätzlicher UKW-Empfänger integriert

  • Steuerung des Internetradios wahlweise auch bequem per App


  • Musikbelastbarkeit: 2 x 7,5 Watt

  • Uhr über RDS synchronisierbar

  • durchdachtes Bedienkonzept durch Dreh- und Drückregler

  • Aux-In und Aux-Out

  • Abspielbare Formate: MP3, WMA, FLAC, WAV, LPCM

  • Inklusive digitalem Radio DAB+ & PLL UKW-Tuner mit RDS Funktion


  • Anschluss: Kopfhörerausgang/LAN (RJ-45)/Line-In (3,5 mm)/Line-Out (3,5mm)/USB-A-2.0-Kupplung
  • Verbindung: UPnP/WLAN
  • Multiroom – bringt Ihre Musik ins ganze Haus
  • 90 lokale Favoritenspeicherplätze
  • Sleep-Timer und Weckfunktion


  • HiFi-Baustein-Format mit LAN/WLAN

  • 10 frei belegbare Senderspeicher

  • Extras: speichern von Favoriten, Weckfunktion mit 2 Weckzeiten, Schlummer-Funktion, Sleep-Timer, separater Ein-/Aus-Schalter, Firmware-Upgrade über Netzwerk

  • Schnittstellen:2x Stereo-Ausgänge (Cinch), Audio digital (optisch und coaxial), USB2.0 (Host), LAN (RJ-45), WLAN-Antenne (802.11b/g), FM-Wurfantenne


  • (2,5")-LCD-Display und Breitbandlautsprecher

  • DAB/DAB+ Tuner mit RDS-Unterstützung und UKW-Empfänger

  • Weckfunktion mit Dual-Alarm und Schlummerfunktion sowie einstellbarem Sleep-Timer

  • Anschlüsse: 1 x USB-Port, 1 x RJ45-Lan-Schnittstelle, 1 x 3,5mm-Klinken-Line-Eingang, 1 x 3,5mm-Klinken-Line-Ausgang, 1 x 3,5mm-Klinken-Kopfhörer-Ausgang



  • Mehrraum-Musiksysteme mit Streaming auf Knopfdruck und Hi-Fi-Sound.
    Zahllose Musikquellen, darunter UKW-Radio, Internetradio, Bluetooth-Streaming und WLAN-Konnektivität.

  • Für die meisten Funktionen wird kein Telefon oder externes Gerät benötigt.
    Von Hand hergestellte Echtholzgehäuse in Möbelqualität sorgen für wahrhaft beeindruckende Optik.

  • Angepasster Prozessor für digitale Signale und RMS-Digitalverstärker mit 30 Watt pro Kanal.


  • Verbindung per LAN-Kabel oder WLAN
  • Playlisten am PC erstellen und mit dem Radio verknüpfen
  • Spotify-Connect für noch mehr Musikgenuss
  • Line-In und USB-Anschluss
  • Steuerung per App oder Fernbedienung
  • Sleep-Timer und Weckfunktion

Weckfunktionjaneinjajajajajaneink.A.ja
Fernbedienungjajajaneinjajajajajaja
Handhabung
Preis- / Leistung
ProduktberichteProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
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Inhaltsverzeichnis

Was ist Internetradio?

Der Begriff besitzt eine doppelte Bedeutung. Zum einen werden mit Internetradio Radiosender bezeichnet, die ihr Programm entweder ausschließlich oder zumindest teilweise über das Internet verbreiten, zum anderen bezeichnet der Begriff auch Geräte, die zum Empfang dieser Sendungen in der Lage sind. Internetradio wird manchmal auch als Webradio bezeichnet. Viele der aktuellen Geräte wurden im Internetradio Test 2017 ausführlich untersucht.

Internetsender

Die Zahl der Radiostationen im Internet wächst praktisch jeden Tag mehr und mehr an. Waren es vor wenigen Jahren noch zehntausende Stationen, die über das Internet empfangen werden konnten, sind es aktuell bereits mehr als 30.000 Stationen. Das liegt daran, dass das Internet keine Grenzen und keine maximalen Reichweiten kennt, die den weltweiten Empfang terrestrischer Radiostationen Hindernisse in den Weg legen. Ein Webradio kann Stationen von der anderen Seite der Erdkugel so klar empfangen, als ob sie aus der unmittzelbaren Nachbarschaft senden würden. Ein weiterer Punkt, der sehr zur Popularität des Internetradios beiträgt, ist die unglaubliche Vielfalt der Stationen, die empfangen werden können.

Im Internet gibt es Webseiten mit langen Listen an Stationen. Darin werden sie unter anderen nach Herkunftsländern geordnet. Mitbürger mit ausländischen Wurzeln können im Web zum Beispiel in vielen Fällen die aktuellen Programme der Radiosender ihrer Heimatstädte hören. Auch Deutsche, die auf Urlaub Gefallen am örtlichen Radiosender gefunden haben, brauchen nach der Rückkehr nach Hause nicht darauf zu verzichten, sondern können ihn weiterhin im Internet hören.

Anhänger einer bestimmten Musikrichtung kommen im Internetradio ebenfalls auf ihre Kosten, weil die Stationslisten auch nach Genres geordnet sind. Es spielt keine Rolle, ob der User Klassik, Jazz, Gospel, Heavy Metal, Reggae, Salsa oder klassischen Rock'n Roll bevorzugt, online gibt es bestimmt einen Sender, der für den individuellen Musikgeschmack genau den richtigen Mix spielt.

Das Internetradio ist nicht nur international, sondern auch lokal. Der Aufwand zum Betreiben einer Station im Internet ist erheblich geringer als der eines klassischen Radiosenders. Deswegen betreiben neben großen kommerziellen Stationen auch viele Privatpersonen Radiosender im World Wide Web. Das ermöglicht ihnen, ihr ganz individuelles Programm zu gestalten mit Musikbeiträgen, Grußsendungen und Lokalnachrichten. Die Hörer wiederum profitieren von dieser Vielfalt an Programmen, bestehen doch gute Chancen, über die aktuellen Ereignisse im Heimatort informiert zu bleiben, selbst wenn es sich nur um eine kleine Gemeinde handelt, für die sich der Betrieb einer klassischen Radiostation gar nicht lohnen würde.

Empfangsgerät

Mit der Entwicklung des Internetradios hat der Hörfunk eine neue Dimension erreicht. Bis vor wenigen Jahren konnten diese Stationen nur mit Hilfe eines Computers empfangen werden. Heute dagegen kommen immer mehr Internetradios auf den Markt, mit denen ein Empfang der Stationen aus dem World Wide Web auch ohne einen Rechner möglich ist. Über diese Geräte wird im Rahmen des Themas Internetradio Vergleichs-Testsieger später ausführlich berichtet. Die Beliebtheit von Internetradios ist auch verständlich, den wer hat schon Lust darauf, Musik vom Laptop oder Smartphone zu hören?

Die Geräte gibt es in den verschiedensten Ausführungen, sowohl als klassische Musikanlage für die Wohnstube als auch als transportablen Empfänger, als Weckradio für das Schlafzimmer oder als Radio für die Küche. Manche Geräte eignen sich auch zum Empfang normaler UKW Sender oder können Musik von anderen Quellen wie CD Player oder USB Sticks bzw Speicherkarten abspielen. Äußerlich unterscheidet sich ein Internetradio kaum von einem normalen Radiogerät.

Voraussetzungen zum Betrieb eines Internetradios

Voraussetzungen zum Betrieb eines Internetradios

Die wichtigste Grundlage zum Betrieb ist natürlich ein Zugang zum Internet. Da beim Hören von Musik über das Internet große Mengen an Daten übertragen werden, ist eine schnelle Internetverbindung unumgängliche Voraussetzung. Am besten eignet sich ein möglichst schneller DSL Zugang, der in der Mehrzahl der deutschen Haushalte sowieso zur Verfügung steht. Ebenso geeignet ist der Zugang über Glasfaserkabel, wie ihn zum Beispiel viele Kabelfernsehgesellschaften anbieten.

Im Prinzip ist es auch möglich, über mobiles Internet mit dem UMTS Standard (3G) oder dem schnellen Standard LTE (4G) Webradio zu hören, dass Problem dabei ist jedoch, dass die Tarife der Mobilfunkanbieter keine echte Flatrate für den Zugang zum Internet anbieten, sondern mit einem begrenzten Datenvolumen arbeiten. Wird dieses Volumen ausgeschöpft, ehe die Abrechnungsperiode (meist ein Monat) zu Ende ist, drosselt der Anbieter die Geschwindigkeit so sehr, dass Anwendungen, die viel Daten verbrauchen (wie das Internetradio) nicht mehr funktionieren.

Um Sender aus dem World Wide Web ohne Sorgen genießen zu können, wird daher als zweite Voraussetzung eine Flatrate benötigt.

Die dritte Voraussetzung ist ein sogenanntes Heimnetzwerk. Das bedeutet dass mehrere Geräte im Haushalt oder in der Firma mit einer Schnittstelle im Internet in drahtloser Verbindung stehen (WLAN) oder durch Kabel (LAN) damit verbunden sind. Als Schnittstelle dient in den meisten Fällen ein Router, manchmal auch Fritzbox genannt. Diese Geräte vereinen mehrer Funktionen und sind der zentrale Knotenpunkt des Heimnetzwerks. Um mit dem Router in Verbindung treten zu können, benötigt ein Internetradio als vierte Voraussetzung einen WLAN Adapter oder ein WLAN Modem.

In großen Häusern oder in alten Bauten mit Wänden aus Lehm kann es vorkommen, dass die drahtlosen Signale des Routers nicht überall in ausreichender Stärke empfangen werden können. In diesem Fall empfiehlt sich der Einsatz eines Repeaters oder WLAN Boosters, der den Empfang verbessert. Welche Geräte sich am besten eignen, steht im ausführlichen Internetradio Test.

Welche anderen Möglichkeiten zum Radioempfang gibt es?

UKW Empfänger

Der gute alte UKW Empfang ist immer noch weit verbreitet, weil er mit einfachen technischen Mitteln zu realisieren ist. Moderne Smartphones haben zum Beispiel in der Regel einen integrierten Empfänger für UKW. Daneben sind wohl in den meisten Haushalten mehrere UKW Empfänger in Betrieb, da sie fast überall funktionieren. Diese Art der Radiogeräte hat jedoch auch eine ganze Reihe von Nachteilen. Der wichtigste ist die geringe Reichweite der UKW Signale. Damit können nur Radiowellen von Stationen aus der näheren Umgebung empfangen werden. Selbst bei der Verwendung hoher Sendemasten ist die Reichweite auf wenige Dutzend Kilometer beschränkt.

Zweitens ist der UKW Empfang alles andere als störungsfrei. Immer wieder gibt es Störungen in Form von Rauschen und Knistern. Manchmal ist sogar gar kein Empfang möglich. Radiosignale im UKW Bereich benötigen relativ viel Bandbreite. Deswegen können im UKW Frequenzbereich nur eine ziemlich geringe Zahl von Stationen untergebracht werden. Heute sind in Deutschland so gut wie alle vorhandenen Plätze belegt. Teilweise liegen die unterschiedlichen Sender zu dicht aneinander und stören sich gegenseitig. Dazu kommt noch, dass der UKW Empfang nicht flächendeckend möglich ist. Hohe Berge, tiefe Täler, aber auch dicke Mauern aus Stahlbeton können den Empfang stellenweise erschweren oder gar unmöglich machen.

Digitale Radioempfänger

Gegenüber dem klassischen UKW Radio hat digitales Radio gleich 3 Vorteile. Der wichtigste fällt sofort beim Zuhören auf: die Klangqualität ist wesentlich besser als bei UKW. Das liegt daran, dass die Übertragung nicht in Form analoger Radiowellen erfolgt, sondern als binäre Datenpakete. Diese Form der Übertragung ist wesentlich unempfindlicher gegenüber Störungen und lässt eine größere Klangfülle zu. Digitales Radio zeichnet sich durch einen kristallklaren Klang in HiFi Qualität aus.

Zweitens beanspruchen digitale Signale wesentlich weniger Bandbreite als analoge UKW Radiowellen. Auf derselben Bandbreite können daher viel mehr Stationen senden als beim analogen UKW Radio. Wird digitales Radio über ein Kupfer- oder Glasfasernetz übertragen, können auch weit entfernte Radiostationen in hervorragender Qualität empfangen werden.

Drittens können beim digtalen Radio auch Zusatzinformationen übertragen werden, darunter zum Beispiel der Name der Station, Titel und Name des Interpreten eines gerade laufenden Musiktitels, Verkehrsinformationen, aktuelles Wetter oder Schlagzeilen. Digitales Radio ist sozusagen der Vorläufer des Internetradios.

Wie funktioniert ein Internetradio?

Wie funktioniert ein Internetradio?

Es gibt zwar im Internet mehrere zehntausend Sender, in einem Heimnetzwerk können aber nur wenige Stationen gleichzeitig empfangen werden. Wie viele genau, hängt von der verfügbaren Bandbreite des Internetanschlusses im Haus ab. Wenn ein gesamter Haushalt auf Internetradio umgestellt wird, stößt der Anschluss schnell an seine Grenzen, besonders wenn gleichzeitig noch andere datenintensive Anwendungen laufen, wie zum Beispiel Web TV, Videochats oder Online-Spiele. In ländlichen Regionen, in denen häufig noch keine leistungsfähigen Internetanschlüsse mit großer Bandbreite zur Verfügung stehen, ist das nicht gerade selten der Fall.

Wie wird im Internet gesendet?

Das Senden ist im Grunde genommen ganz einfach und erfordert keine besonderen IT Kenntnisse. Um die Übertragung zu erleichtern, werden Verfahren benutzt, die die betreffenden Audiodateien komprimieren. Dadurch wird die Menge der zu übertragenden Daten so weit wie möglich verringert.

Gängige Kompressionsformate sind zum Beispiel das an der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelte MP3, WMA, Real Audio, Ogg Vorbis oder AAC (Advanced Audio Coding). Letzteres Verfahren sorgt für eine besonders gute Klangqualität auch bei niedriger Bandbreite des Internetanschlusses, kann aber nicht von allen Internetradios wiedergeben werden, während MP3 von fast allen Geräten abgespielt werden kann.

Die Übertragung der Sendungen erfolgt durch sogenannte Streaming Protokolle, von denen die bekanntesten Live Streaming oder die Dateiübertragungs-Protokolle HTTP und FTP sind. Die Sendung wird auf spezielle Streaming Server wie Shoutcast, Icecast oder Nicecast (für Apple Mac-OS) übertragen.

Rechtliche und finanzielle Aspekte

Wer ausschließlich im Internet sendet, benötigt in Deutschland keine besondere Lizenz, im Gegensatz zu konventionellen Radiostationen. Allerdings muss der Internetsender der zuständigen Landesmedienanstalt angezeigt werden. Diese Bekanntgabe ist kostenlos. Sie ist zudem nur erforderlich, wenn das Webradio mindestens 500 Hörer hat, die die Sendung zur gleichen Zeit empfangen.

Wird GEMA-freie Musik gespielt, fallen keine weiteren Gebühren an. Ansonsten müssen an die GEMA monatlich mindestens 30 Euro und an die GVL (Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten) jährlich 500 Euro als Mindestgebühr bezahlt werden. An weiteren Kosten kommen noch Gebühren an den Streaming Anbieter für das übertragene Datenvolumen (Traffic) dazu.

Je mehr Zuhörer ein Internetsender hat, um so höher fällt diese Gebühr aus. Große Stationen haben mit ihren Anbietern meist Pauschalbeträge vereinbart.

Empfangen von Sendungen aus dem Internet

Damit ein Internetradio funktioniert, benötigt es als wichtigstes Bauteil einen WLAN Adapter oder ein WLAN Modem zum drahtlosen Empfang der Daten vom Router, der heimischen Schnittstelle zum Internet. Dieses Bauteil ist im Internetradio bereits integriert.

Zur Wiedergabe der komprimierten Audiodateien ist ein spezielles Programm notwendig, dass ebenfalls im Internetradio vorinstalliert ist. Dieses Programm wird Media Player genannt und wird auch von Computern zur Wiedergabe benutzt. Sehr gebräuchlich sind beispielsweise der Windows Media Player oder der VLC Media Player und eine ganze Reihe weiterer Programme. Ein geeignetes Gerät lässt sich am besten im Internet unter dem Stichwort Internetradio Test 2017 oder mit einer ähnlichen Formulierung finden, die bei einer Suchmaschine eingegeben wird.

Wie werden Stationen eingestellt?

Der Knopf oder die Taste zum Sendersuchlauf wie es ihn an jedem UKW Empfänger gibt, fehlt bei einen Internetradio, weil es sich ja bei den Sendern nicht um klassische Radiostationen handelt, sondern die Namen der Sender für Webseiten mit Internetadressen stehen.

In vielen Geräten sind ab Werk bereits zahlreiche Sender vorprogrammiert. Bei der erstmaligen Inbetriebnahme ist es ratsam, sich etwas mehr Zeit zu nehmen und sich gründlich mit der Funktion und Einrichtung des Internetradios zu beschäftigen. Dazu werden auf jeden Fall das Handbuch für das betreffende Gerät und ein Computer mit Internetverbindung benötigt.

Die voreingestellten Sender sind in der Regel geografisch nach Ländern und Regionen und nach Genres sortiert. Das ist jedoch nur eine Vorauswahl. Zur Liste der Sender können nach Belieben Namen hinzugefügt oder auch gelöscht werden.

Es ist empfehlenswert, diese Suche nicht nur bei der Erstinstallation vorzunehmen, sondern in regelmäßigen Zeitabständen zu wiederholen, da der Markt für Webradio ständig in Bewegung ist. Neue Stationen tauchen auf und andere verschwinden und nicht immer funktioniert die automatische Aktualisierung.

Einstellen individueller Sender

Für die individuelle Suche nach Stationen muss der User auf eine Internetseite am Computer gehen, die je nach dem Hersteller des Internetradios verschieden ist. Dort findet sich eine Liste der Stationen, kurze Angaben über Standort und Genre sowie das Übertragungsformat. Die Liste wird ständig aktualisiert. Die genaue Adresse steht im Handbuch des Geräts.

Bei der erstmaligen Einrichtung müssen mit der Fernbedienung des Geräts Passwörter und wichtige Kenndaten eingegeben werden. Das ist etwas umständlich und nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch, lohnt sich aber. In der Regel muss die Eingabe nur einmal erfolgen, da das Gerät die Daten speichert.

Stationen, die dem Nutzer besonders gut gefallen, können als Favoriten gespeichert werden, damit sie später schnell wiedergefunden werden können und nicht jedesmal eine lange Liste von Sendern abgearbeitet werden muss.

Optimalen Empfang sicherstellen

Um optimalen Empfang zu gewährleisten, sollte das WLAN Signal am Aufstellungsort des Internetradios möglichst stark sein. Falls es zu schwach ist, kann sich der Einsatz eines WLAN Repeaters oder WLAN Boosters lohnen. Als Alternative besteht auch die Möglichkeit, mittels der Technologie Powerline Daten aus dem Internet über die Steckdosen zu übertragen und mit speziellen Adaptern zu empfangen. Wenn alles nichts hilft, kommt auch ein LAN Anschluss in Frage. Dabei wird eine direkte Verbindung zum Router mit Hilfe eines Kabels hergestellt.

Wer benutzt Internetradios?

Es gibt gute Gründe, warum Internetradios bei den Verbrauchern immer populärer werden. In den Medien wird immer wieder von der zunehmenden Globalisierung gesprochen. In der Praxis bedeutet das, immer mehr Deutsche haben Kontakte zum Ausland. Heute ist es zum Beispiel schon fast normal, für eine bestimmte Zeit ins Ausland zu gehen, sei es, um dort zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln oder für ein Studium oder eine Berufsausbildung. Bei einem Aufenthalt in den USA oder in China ist ein Internetradio ein hervorragendes Mittel, um Kontakt mit der fernen Heimat zu halten.

Vor dem Zeitalter des Internetradios gab es dafür nur Kurzwellengeräte mit einer äußerst schlechten Klangqualität, bei der der Empfang in den meisten Fällen Glückssache war. Ebenso leben in Deutschland auch immer mehr Mitbürger mit ausländischen Wurzeln. Mit Hilfe des Internets verlieren sie nicht den Kontakt mit ihrer Heimat. Ihnen kommt entgegen, dass für das Ausstrahlen von Sendungen im Internet relativ wenig technischer Aufwand erforderlich ist.

Die dazu notwendigen Voraussetzungen sind vielfach auch in ärmeren Ländern gegeben. Zunehmend wird Internetradio auch zum Erlernen von Sprachen eingesetzt. Experten bestätigen, dass es kaum eine bessere Methode gibt, um eine Fremdsprache zu lernen, als von einem Muttersprachler.

Der Hauptgrund, warum Internetradios zunehmend beliebt sind ist jedoch die ungeheure Vielfalt des Angebots. Es gibt wahrscheinlich wohl kaum eine Musikrichtung oder einen Geschmack, der nicht von mehreren Stationen irgendwo auf der Welt gespielt wird.

Welche Vor- und Nachteile hat Internetradio?

Vorteile

  • Empfang ist unabhängig von Entfernung und Wetter
  • große Vielfalt an Sendern aus der ganzen Welt und von allen Musikrichtungen
  • guter Empfang überall im Haus innerhalb des Heimnetzwerks
  • Zahl der Geräte auf dem Markt nimmt immer mehr zu

Nachteile

  • Internetradios sind teurer als normale Geräte
  • nicht überall im Haus ist das Heimnetzwerk ausreichend stark
  • Breitband DSL oder Glasfaserkabel Anschluss nicht überall vorhanden

Welches Gerät sich unter welchen Bedingungen am besten eignet, zeigt der Internetradio Test.

Welche Arten von Internetradios gibt es?

Welche Arten von Internetradios gibt es?Grundsätzlich wird bei Internetradios wie bei anderen Radioempfängern auch, zwischen stationären und mobilen Geräten unterschieden. Mobile Geräte werden umgangssprachlich auch als Boombox oder Ghettoblaster bezeichnet. Manche der Geräte sind sogar den Kofferradios der siebziger und frühen achtziger Jahre nachempfunden. Die Stromversorgung dieser Geräte erfolgt in den meisten Fällen mit Batterien und/oder Netzanschluss. Andere mobile Internetradios gehören zur Kategorie Uhrenradio und finden als Weckradio im Schlafzimmer oder Kinderzimmer Verwendung.

Bei den stationären Geräten gibt es erhebliche Größenunterschiede. Sogenannte Unterbauradios oder auch Küchenradios sind relativ klein mit geringer Leistung. Von mobilen Geräten unterscheiden sie sich in der Hauptsache dadurch, dass ihre Stromversorgung ausschließlich über ein Netzkabel erfolgt. Den kleinen Internetradios, gleich ob mobil oder stationär, ist gemeinsam dass sie zum Betrieb nur relativ wenig Energie benötigen. Zudem sind die Geräte kompakt und platzsparend. Andererseits kann der Verbraucher von ihnen keine Klangwunder erwarten. Bei Geräten dieser Kategorien ist in vielen Fällen eine Wiedergabe des Sounds nur in Mono möglich. Kritiker sollten aber bedenken, dass der Hauptzweck dieser Geräte in einer reinen Unterhaltungsfunktion besteht und von einem Küchenradio in der Regel keine Klangqualität wie in einem Konzertsaal verlangt wird.

Zudem sollte man sich im Klaren sein, dass der Preis dieser Geräte im Vergleich zu konventionellen UKW Empfängern immer noch höher liegt, obwohl sich hier wie bei den meisten elektronischen Geräten eine fallende Tendenz bemerkbar macht.

Internetradios gibt es natürlich auch in der Kategorie Musikanlagen. Vom äußeren Design her unterscheiden sich solche Webradios kaum von konventionellen Geräten. In Punkto Klangqualität kommt es weniger auf das einzelne Gerät an als vielmehr auf das Kompressionsverfahren, dass von einer bestimmten Station im Internet eingesetzt wird. Beim selben Gerät kann es zwischen verschiedenen Stationen große Unterschiede geben. Im Allgemeinen reicht aber die Klangqualität nicht an die eines guten HiFi Radios heran, obwohl auf diesem Gebiet die technische Entwicklung laufend Verbesserungen herausbringt.

Welches Gerät das beste ist, kann der Verbraucher aus dem Internetradio Test erfahren. Der große Vorteil dieser Musikanlagen mit integrierten Internetradio besteht in der Vielzahl der Sender, die zur Auswahl stehen. Neben der geringeren Qualität der Wiedergabe wirkt sich der zurzeit noch relativ hohe Preis der Anlagen als Nachteil aus. Das wird sich jedoch in absehbarer Zukunft wahrscheinlich bald ändern.

So haben wir Internetradios getestet

Orbsmart Soundpad 500

Beim Test der Internetradios werden verschiedene Faktoren untersucht, die einen mehr oder weniger starken Einfluss auf die Qualität der untersuchten Geräte haben.

Leistung

Bei diesem Kriterium handelt es sich um eines der wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Internetradios. Die Leistung wird in Watt nach dem sogenannten RMS (Root Mean Square) Verfahren gemessen. Dabei wird die Leistung über den gesamten Frequenzbereich ermittelt. Das Messverfahren ist standardisiert und relativ aufwendig, ergibt aber ziemlich genaue Werte.

Kunden sollten jedoch beachten, dass die Leistung noch keinen direkten Rückschluss auf die Klangqualität erlaubt, da bei diesem Messverfahren zum Beispiel nicht zwischen Mono und Stereo unterschieden wird. Zwei Stereo-Lautsprecher mit jeweils der halben Stärke haben dieselbe Leistung wie ein Mono-Lautsprecher mit der doppelten Zahl von Watt. Je nach dem Typ des getesteten Internetradios spielt die Leistung eine mehr oder weniger große Rolle bei der Beurteilung der Qualität des Geräts.

Klangqualität und Lautstärke

Bei der Lautstärke gibt es einen direkten Zusammenhang zur Leistung. Im Allgemeinen gilt der Grundsatz: je größer die Leistung, um so höher die Lautstärke. In diesem Punkt empfehlen wir, sich besser für Geräte mit einer höheren Leistung zu entscheiden. Um die notwendige Lautstärke zu erreichen, braucht bei Radios mit hoher Leistung der Regler für die Boxen nicht so weit aufgedreht zu werden.

Wird eine Lautsprecherbox mit voller oder annähernd voller Leistung betrieben, fängt sie häufig an zu klirren und die Soundqualität leidet. Deswegen ist es besser, sich für ein Gerät zu entscheiden, dass auf diesem Gebiet noch genügend Reserven besitzt.

Im Bereich Klangqualität müssen Verbraucher bereit sein, bei Internetradios gewisse Abstriche zu machen. Der Sound der meisten Geräte reicht an die von guten HiFi Anlagen nicht heran. Andererseits spielt bei den meisten Verbrauchern die Soundqualität bei der Entscheidung für ein bestimmtes Internetradio nicht die wichtigste Rolle. Bei diesem
Punkt sollten Kunden bedenken, dass gute Qualität ihren Preis hat. Hochwertige Geräte mit guter Soundqualität sind in der Regel teurer als Massenware schlechter Qualität.

Anschlussmöglichkeiten

Bei diesem Kriterium zum Internetradio Test 2017 empfehlen wir, sich an den alten Grundsatz: je mehr, je besser zu halten. In der Praxis heißt das, ein gutes Gerät erkennt man unter anderem an den zahlreichen Anschlussmöglichkeiten.

USB Anschluss

Im besonderen Maß trifft das auf USB Anschlüsse zu, weil sie sehr vielseitig verwendbar sind. Am USB Anschluss eines Internetradios können zum Beispiel ein Smartphone oder andere Geräte geladen werden. Viele Ladekabel von Smartphones der Spitzenklasse haben an einem Ende einen USB Anschluss. Daneben kann man an einen USB Anschluss auch einen Memory Stick anschließen und die darauf befindlichen Dateien mit dem Internetradio abspielen. Ein USB Anschluss eignet sich ebenso gut dazu, einen MP3 Player mit dem Radio zu verbinden und die dort gespeicherte Musik über das Radio abzuspielen. Deswegen empfehlen wir, beim Internetradio Test ein Gerät zu wählen, das mindestens 2 USB Anschlüsse hat.

Kopfhörer

Ebenso unverzichtbar sind Buchsen zum Anschluss eines Kopfhörers. Damit kann nicht nur die Musik aus dem Radio in aller Ruhe genossen werden, ohne andere Menschen zu stören, Experten wissen auch, dass ein Radio die beste Soundqualität entfaltet, wenn es über Kopfhörer gehört wird.

Andere Anschlüsse

Unter Umständen kann auch ein Eingang für ein LAN Kabel nützlich sein, wenn das Heimnetzwerk nicht überall stark ist. Die Verbindung zum Internet mittels Kabel (LAN) stellt in diesem Fall eine mögliche Alternative dar. Nützlich kann auch ein AUX In Anschluss sein, der auch als Line In Anschluss bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Viele externe Geräte benutzen diese Art von Anschluss. Ein Line OUT Anschluss dagegen dient zur Verbindung von Zusatzlautsprechern mit dem Internetradio. Damit lässt sich in vielen Fällen nicht nur die Lautstärke, sondern auch die Klangqualität verbessern.

Steckplätze und Docking Stationen

Nützlich sind auch Steckplätze für Speicherkarten, wie sie in Tablet PCs und Smartphones verwendet werden. Damit können auf der Karte befindliche Musikdateien direkt abgespielt werden. Die Klangqualität ist besser als beim Streaming und der Akku des jeweiligen mobilen Geräts, zu dem die Speicherkarte gehört, wird geschont.

Bei Docking Stationen sind die Meinungen geteilt. Sie sind unbestreitbar nützlich, kann doch mit ihrer Hilfe ein Smartphone aufgeladen werden und darauf befindliche Musik über das Intenretradio gespielt werden, ihr großer Nachteil besteht jedoch darin, dass sie in der Mehrheit der Fälle nur für Smartphones eines bestimmten Herstellers und oft sogar nur für bestimmte Modelle geeignet sind. Wer so ein Modell nicht besitzt, kann mit der Docking Station nichts anfangen.

Funktionen und Zubehör

Auna Gaga InternetradioGeräte, die beim Internetradio Test gute Ergebnisse erzielten, zeichnen sich durch eine ganze Reihe nützlicher Funktionen aus, die weit über die bloße Wiedergabe von Sendern aus dem Internet hinausgehen. Die meisten mobilen bzw. kompakten Internetradios sind zusätzlich noch mit einem analogen oder digitalen Radioempfänger ausgestattet. Das kann sich als nützlich erweisen, wenn das Gerät unterwegs benutzt wird, wo kein WLAN zur Verfügung steht. Dann kann man einfach auf das konventionelle Radio umschalten und trotzdem Musik oder Nachrichten hören.

Bei einem Internetradio, dass als Wecker verwendet wird, ist natürlich die Alarmfunktion eine der wichtigsten Eigenschaften des Geräts, wichtiger als die Klangqualität oder die Vielfalt der zur Verfügung stehenden Sender. Bei den meisten Geräten dieser Art kann der Benutzer wählen, ob er mit dem aktuellen Programm einer bestimmten Radiostation oder mit einem Alarmton geweckt werden möchte. Bei Küchenradios dagegen erweist sich ein integrierter Timer beim Kochen, Backen und Braten als sehr nützlich.

Sehr willkommen ist ebenso ein großes, beleuchtetes Display, dass Datum und Uhrzeit zeigt. Oft wird auch der Name der Station oder Interpret und Titel eines gerade gespielten Musikstücks angezeigt. Besonders bei Internetradios in Form einer Musikanlage ist eine Fernbedienung ein nützliches Zubehör. Sie erspart dem User, jedesmal aufzustehen, wenn er die Station wechseln will oder eine Einstellung am Gerät verändern bzw. es ein- oder ausschalten möchte.

Worauf muss beim Kauf eines Internetradios geachtet werden?

Natürlich möchte jeder Verbraucher ein gutes Gerät erwerben. Welches sich jedoch am besten eignet, kommt ganz auf den Zweck an, für den das Gerät bestimmt ist. Wer zum Beispiel einen vorübergehenden Aufenthalt im Ausland plant, sei es zum Arbeit, Studium oder einfach im Urlaub, ist mit einem mobilen Gerät am besten beraten. In diesem Fall sollte das Gerät möglichst leicht sein und kompakten Abmessungen haben, damit es sich gut transportieren lässt. Wir empfehlen Geräte, die sich sowohl mit Netzstrom als auch mit Batterien betreiben lassen, weil es in verschiedenen Ländern unterschiedliche Steckdosen und Stecker gibt und ein passender Adapter nicht immer zur Hand ist. Mit Batterien als Energiequelle lässt sich das Internetradio auch unterwegs benutzen. Dann ist es auch nützlich, wenn das Gerät auch mit einem konventionellen Radio ausgestattet ist.

Aus Gründen der erhöhten Zuverlässigkeit treffen diese Kriterien auch auf Weckradios zu. Bei mobilen Radios zum Empfang von Sendern aus dem Internet ist die Bedienerfreundlichkeit ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung, weil das Gerät in jedem Hotel auf das entsprechende WLAN Netz neu eingestellt werden muss. Da kann es schnell sehr lästig werden, wenn dazu jedes Mal umständlich hantiert werden muss und ein dickes Handbuch benötigt wird. Bei Internetradios, die als Reiseempfänger verwendet werden, ist ein Anschluss für Kopfhörer sehr nützlich, damit User das Programm ihrer Wahl genießen können, ohne Mitreisende oder Zimmergenossen zu stören.

Bei Küchenradios dagegen kommt es unter anderem darauf an, dass sie auch in einer feuchten Umgebung ohne Probleme funktionieren und sich leicht reinigen lassen.

Bei einem Internetradio für den Wohnbereich zählen dagegen vor allem ausreichende Leistung und möglichst gute Klangqualität. Bei Geräten dieser Kategorie trägt eine Fernbedienung wesentlich zur Verbesserung des Bedienkomforts bei. Hier spielt auch die Frage der Vernetzbarkeit eine wichtige Rolle. Damit ist gemeint, wie gut sich das Internetradio mit anderen Geräten wie dem Fernseher, DVD Spieler oder Lautsprecherboxen verbinden bzw. abstimmen lässt.

Für alle Internetradios gilt, dass sie niemals zu viele Anschlussmöglichkeiten haben können. Um so mehr Anschlüsse vorhanden sind, um so vielseitiger kann das Gerät eingesetzt werden.

Eine USB Buchse kann beispielsweise unterwegs als vollwertiger Ersatz für das Ladegerät des Smartphones. In der Regel gilt auch, dass der Kunde für ein hochwertiges Gerät etwas tiefer in die Tasche greifen muss. Die Mehrkosten lohnen sich aber, weil ein Qualitätsprodukt einfach mehr Freude macht.

Bei Billigprodukten dagegen ist das eingesparte Geld schnell vergessen. Dafür muss man sich täglich mit der schlechten Soundqualität oder mageren Ausstattung herumärgern. Wir empfehlen, beim Produkttest Internetradios auf bewährte Markenqualität zu vertrauen.

Welches sind die bedeutendsten Hersteller?

Zu den 5 bedeutendsten Herstellern von Internetradios zählen die Firmen Auna, TechniSat, Hama, Noxon und Sangean.

  • Auna
  • TechniSat
  • Hama
  • Noxon
  • Sangean
Der Hersteller Auna ist eine junge Firma, die erst 2007 von einer Gruppe enthusiastischer Ingenieure und Designer gegründet wurde. Obwohl die Firma noch keine 10 Jahre alt ist, hat sie sich bereits in der Welt des HiFi und der Multimedia Technik einen guten Namen gemacht. Die Internetradios von Auna zeichnen sich durch ein modernes, funktionales Design aus. Vom Typ her gehören sie zur Gruppe der kompakten Geräte, die wegen ihres geringen Raumbedarfs praktisch überall eingesetzt werden können.

Sie gehören zur mittleren Preisklasse und können nicht nur Sendungen aus dem Internet wiedergeben, sondern sind zusätzlich auch mit einem analogen oder digitalen Empfänger ausgestattet.

Das Unternehmen TechniSat ist eine deutsche Firma mit dem Stammsitz im Städtchen Daun in der Eifel. TechniSat wurde 1987 gegründet und gehört heute zu führenden deutschen Unternehmen im Bereich IT und Kommunikationstechnik. Internetradios der Marke TechniSat gehören zur mittleren bis oberen Preisklasse.

Die Mehrzahl der Modelle sind sogenannte Tischradios, kompakte aber leistungsfähige Geräte, die nur wenig Platz benötigen. Einige der Modelle werden als Nostalgiegeräte bezeichnet. Ihr Äußeres erinnert an alte UKW Empfänger, unter dessem Gehäuse sich jedoch modernste Technik verbirgt. Je nach Modell ist in einem Gerät ein Internetradio oder ein analoger bzw. digitaler Empfänger kombiniert.

Die Hama GmbH & Co. KG ist einer der führenden deutschen Hersteller diverser elektronischer Produkte. Das Sortiment umfasst mehr als 14.000 Artikel. Der Hauptsitz der 1923 gegründeten Firma befindet sich im bayerischen Monheim. Hama produziert an 20 internationalen Standorten. Die Internetradiops von Hama gehören zur mittleren Preisklasse.

Zum Teil handelt es sich um kompakte Tischgeräte, zum Teil sind es auch unterbaufähige Geräte, die hauptsächlich zum Einsatz in der Küche bestimmt sind. Die meisten Geräte können sowohl Stationen aus dem Internet als auch konventionelle Radiosender empfangen werden. Einige Geräte verfügen auch nur über ein Webradio.

Noxon ist eine Marke der H & S Entwicklungsgesellschaft Nettetal GmbH vom Niederrhein. Noxon Internetradios sind kompakte Geräte in edlem Design. Einige Modelle besitzen sogar ein Holzgehäuse, das nicht nur für eine angenehme Optik sorgt, sondern auch zu einem guten Klang beiträgt. Die Geräte der Marke Noxon gehören zur mittleren bis oberen Preisklasse.

Bei ihnen handelt es sich um Multifunktikonsgeräte, die einen analogen bzw. digitalen Empfänger und ein Internetradio in einem Gehäuse vereinen. Einige Modelle sind sogar mit einer Docking Station für Smartphones ausgerüstet.

Der Hersteller Sangean kommt aus Taiwan. Die fernöstliche Firma hat sich auf die Produktion von Weltempfängern, Digitalradios und Internetradios spezialisiert und gehört auf diesem Gebiet zu den Marktführern. Die Geräte von Sangean gehören zur mittleren bis oberen Preisklasse. Sangean deckt das volle Spektrum der Internetradios ab.

Zum Sortiment gehören kompakte Tischradios, tragbare Radios für unterwegs, aber auch Anlagen, die für den Einsatz im Wohnzimmer bestimmt sind. Auch Radiowecker mit WLAN gehören zum Angebot. Die Modelle sind Multifunktionsgeräte und können neben Sendern aus dem Internet auch digitales Radio mit dem Standard DAB+ wiedergeben.

Wo kaufen Sie ein Internetradio am besten?

Wer auf der Suche nach einen passenden Internetradio ist, hat die Wahl zwischen einem Kauf im Fachhandel oder der Bestellung im Internet. Während manche Kunden die persönliche Beratung durch einen Verkäufer schätzen und das Gerät, für das sie isch entscheiden, vorher mit eigenen Augen sehen und anfassen wollen, wird der Kauf im Internet immer beliebter.

Warum ist Kaufen im Internet populär?

Warum ist Kaufen im Internet populär?Dafür gibt es gleich mehrere gute Gründe. Kunden schätzen am meisten, dass Online Shopping im Vergleich zu einem Einkauf im Fachgeschäft so bequem ist. Anstatt erst lange durch die Stadt zu irren, um einen Parkplatz zu finden und sich dann durch das Menschengewühl im Geschäft zu drängen, bestellt man einfach mit ein paar Mausklicks vom Sessel oder der Couch im heimischen Wohnzimmer aus.

Da mehr und mehr Menschen mobiles Internet besitzen, können sie sogar von unterwegs oder während der Pause auf Arbeit eine Bestellung aufgeben. Dazu kommt, dass der Onlineshop weder Öffnungszeiten noch Ruhetage kennt. Die Angebote sind 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr verfügbar. Und was für Angebote das sind! Da kann selbst der größte Fachmarkt nicht mithalten. Allein im Bereich Internetradio finden Sie hunderte verschiedener Produkte sowie ein umfangreiches Sortiment an Zubehör. Nicht jeder hat einen gut sortierten Elektronik-Fachmarkt gleich um die Ecke. Besonders Menschen in ländlichen Regionen oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Bürger wissen die riesige Auswahl im Internet sehr zu schätzen.

Selbst das Gegenargument, dass bei der Bestellung im Internet Versandkosten anfallen, löst sich bei näherer Betrachtung in Luft auf. Viele Onlineshops bieten beispielsweise ab einer bestimmten Bestellsumme kostenlose Lieferung an. Aber selbst wenn Versandkosten entstehen, sind diese im Vergleich zu den Fahrtkosten zum Fachmarkt und wieder zurück plus der aufgewendeten Zeit vergleichsweise gering.

Ein weiteres Argument, das für Onlineshops spricht, sind die Preise. Diese sind im Internet in der Regel niedriger als im Fachhandel, da ein Onlineshop deutlich geringere Betriebskosten hat und diesen Preisvorteil an seine Kunden weitergibt. Zudem können die Kunden im World Wide Web in wenigen Minuten mehr Preise miteinander vergleichen als beim stundenlangen Herumirren von einem Geschäft zum nächsten.

Persönliche Beratung im Fachgeschäft

Anhänger des klassischen Einkaufs im Fachgeschäft argumentieren oft, dass der Kunde dort persönlich beraten wird. Wie sieht das aber in der Realität aus? Meistens betritt der Kunde ein Fachgeschäft und sieht weit und breit keinen Verkäufer. Sie sind entweder irgendwo nach hinten verschwunden oder eifrig in Gespräche mit ihren Kollegen vertieft. Ist doch einmal ein Verkäufer frei, wird der Mann bzw. die Frau sofort von einer Traube von Kunden umringt, die mit ihren Anliegen auf sie einstürmen.

Der arme Verkäufer (bei dem es sich oft genug um eine Aushilfe oder eine angelernte Kraft handelt), versucht krampfhaft, die Fragen der Menschen so gut wie irgend möglich zu beantworten. Sieht so eine persönliche Beratung aus? Im Onlineshop können sich Kunden in aller Ruhe umsehen und sich in den Produktbeschreibungen über alle Details des Internetradios ihrer Wahl informieren. Sie finden dort oft genug auch Links zum Internetradio Test oder können die Meinung anderer Käufer lesen.

Persönliche Beratung im Onlineshop

Falls Kunden noch Fragen haben, bieten die Onlineshops in der Regel eine telefonische Hotline oder Kontakt per Email an. Einige Shops ermöglichen sogar den Kontakt mittels Live Chat. So sieht gute und qualifizierte persönliche Beratung aus! Da ist es kein Wunder, dass Einkaufen im Internet immer beliebter wird, während der klassische Einzelhandel über teilweise massive Rückgänge im Umsatz klagt.

Wissenwertes und Ratgeber zum Thema Internetradio

Die Geschichte des Internetradios

Die Geschichte des Internetradios begann im November 1994. Zu jener Zeit strahlte der amerikanische Studentensender WXYC der Universität North Carolina in Chapel Hill als erste Radiostation der Welt eine Sendung im Internet aus, dicht gefolgt von der Station WREK, einem Studentensender der Universität Atlanta in Georgia. Im selben Monat wurde erstmals ein Konzert der Rockband Rolling Stones als Live Stream im Internet übertragen. Die Sendungen erregten große Aufmerksamkeit und viele Softwarefirmen begannen mit der Entwicklung von kostenlosen Media Playern, mit denen User die Sendungen verfolgen konnten.

In Deutschland ging 1994/95 das Internetradio Info-Radio Berlin-Brandenburg online. Es war ein Gemeinschaftsprojekt des ORB, SFB und der Technischen Universität Berlin. Der SWF digitalisierte gegen Mitte 1995 einen großen Teil seines Archivs und stellte den Inhalt interessierten Hörern im Internet zur Verfügung. Media Player verbreiteten sich immer weiter und gehörten bald zu den Standardprogrammen auf jedem Computer. Da es technisch relativ einfach ist, über das Internet zu senden, schossen die Stationen wie Pilze aus dem Boden. Waren es in den Anfangsjahren meistens nur Randgruppen und Computerfans, die über das Internet sendeten, gab es ab 2002 bei AOL in den USA die ersten kommerziellen Radiosender im Internet.

Heute senden die meisten großen Stationen sowohl auf konventionelle Art und Weise als auch im Internet. Daneben ist und bleibt das Internet ein wichtiges Medium, in dem viele kleine, unabhängige Gruppen zu Wort kommen. Die Skala reicht dabei von Menschen, die ihre speziellen Interessen mit anderen teilen wollen bis hin zu Bürgern, die aus Heimatliebe aus ihrem Kietz oder ihrer Gemeinde berichten. In den ersten Jahren konnte Internetradio nur am Computer gehört werden.

Das änderte sich erst, als sich ein Breitband-DSL Anschluss als Standard für die Verbindung ins Internet durchzusetzen begann. Elektronikfirmen erkannten das wachsende Interesse an Internetradios und reagierten. Auf der CeBit 2005 stellte die deutsche Firma Noxon ihr erstes Radio vor, mit dem Sender aus dem Internet ohne die Hilfe eines Computers empfangen werden konnten. Das Gerät mit dem Namen Terratec Noxon war ab Anfang 2006 auf dem Markt erhältlich. Sowohl sein Aussehen als auch seine Bedienung wurden bewusst nach dem Vorbild eines konventionellen Radios gestaltet.

Welche Arten von Internetradios gibt es?

Zahlen, Daten und Fakten rund um das Internetradio

Die Zahl der Radiostationen im Internet liegt Schätzungen zufolge aktuell bei weit über 30.000. Genaue Angaben können darüber nicht gemacht werden, weil es nur relativ wenige Sender gibt, die ein Vollprogramm anbieten, das heißt, 24 Stunden am Tag auf Sendung sind. Viele Stationen senden nur stundenweise oder an bestimmten Tagen in der Woche. Einige Stationen schließen und andere gehen dafür auf Sendung.

Das Internet ist vor allem das Gebiet der Spartensender. Dort finden sich Sender, die ausschließlich Musik der verschiedensten Stilrichtungen ausstrahlen, aber auch sogenannte Talk Radios, bei denen die verschiedensten Themen zur Sprache gebracht werden. Auch religiöse Sender sind im Internet reichlich vertreten.

Besonders in Ländern, die keine Demokratien sind, bieten Internetsender oft die einzige Möglichkeit für bestimmte Gruppen der Bevölkerung, ihre Meinung frei zu äußern.

Hier in Deutschland widmen sich viele kleine Internetsender Themen, die für die großen kommerziellen Radiostationen nicht interessant genug sind. Es gibt auch Stationen, bei denen der Hörer das Programm bestimmt und die ausschließlich gewünschte Musiktitel spielen.

Welche Internetradio Dienste eignen sich am besten?

Um Verwirrung zu vermeiden, muss bei diesem Thema klar zwischen Diensten unterschieden werden, die (meist gegen eine Gebühr) Musik Streaming im Internet anbieten und echten Internetradio Diensten. Bekannte Anbieter für Musik Streaming sind beispielsweise Deezer, Spotify oder Google Music.

Internetradio Dienste sind etwas ganz anderes. Dabei handelt es sich um Datenbanken, aus denen Internetradios ihre Senderlisten beziehen und die ständig aktualisiert werden. Die Nutzung dieses Angebots ist meist kostenlos. Dafür muss der Besitzer eines Internetradios sein Gerät lediglich auf der entsprechenden Webseite des Internetradio Dienstes registrieren. Die Aktualisierung erfolgt automatisch, wenn das Gerät eine Verbindung zum Internet herstellt.

Welcher Anbieter in Frage kommt, hängt vom Hersteller des Geräts ab. Die Webseiten der Anbieter können auch an einem Computer aufgerufen werden. Dort können User die Liste der Sender einsehen und oft auch den Live Stream des betreffenden Senders hören.

Einer der größten Anbieter ist vTuner. Der Anbieter befindet sich in den USA. Nutzer können in den Senderlisten gezielt nach Ländern oder Musikrichtungen suchen. Bei jeder Station auf der Liste werden kurze Angaben über das benutzte Audiokompressionsverfahren (MP3, WMA u.a) sowie über das Genre (Klassik, Rock, Gospel usw.) gemacht.

Der englische Anbieter Reciva ist auf Internetradios spezialisiert. Im Gegensatz zu vTuner, das von allen Geräten mit Internetzugang frei nutzbar ist, muss der Kunde sein Gerät erst bei Reciva registrieren lassen, ehe er den Dienst nutzen kann. Dazu muss der Registrierungschlüssel des Geräts eingegeben werden. Die Webseite von Reciva ist in mehreren Sprachen, darunter auch in Deutsch, verfügbar.

Der dritte große Internetradio Dienst heißt Frontier Silicon. Der Anbieter hat seinen Sitz in London. Um diesen Dienst nutzen zu können, muss das Gerät ebenfalls auf der Website registriert werden. Den Service von Frontier Silicon gibt es auch auf Deutsch. Gegenwärtig umfasst die Senderliste mehr als 29.000 Stationen aus aller Welt. Dazu kommen noch über 8.000 Podcasts.

FAQ zum Thema Internetradio

Senden im Internet

Wer selber im Internet senden will, muss einige rechtliche Dinge beachten. Zum Senden im Internet ist zwar in Deutschland keine Lizenz erforderlich, es fallen aber Gebühren für GEMA und GVL für gespielte Musik an. Ausgenommen davon sind Eigenkompositionen und GEMA-freie Titel (viele klassische Musiktitel oder Volkslieder). Um die Sendungen online zu stellen, müssen an den Streaming Anbieter Gebühren gezahlt werden, die sich nach dem Umfang des Datenvolumens richten.

Empfangen und Aufzeichnen von Sendungen

Der Empfang von Sendungen aus dem Internet ist in Deutschland ohne Beschränkungen möglich. So lange es sich um legale Sender handelt, stellt ein Mittschnitt des Programms keinen Verstoß gegen das Urheberrecht dar. Vor Jahren war es zum Beispiel üblich, Musiktitel, die im Radio gespielt wurden, auf Kassette oder Band aufzunehmen. Das ist ebenso legal. Heute gibt es spezielle kostenlose Software, die Titel aufnimmt und auf der Festplatte speichert. Sie dürfen auch auf CD gebrannt oder auf einem USB Stick gespeichert werden. Verboten ist lediglich der Verkauf der Tonträger oder die Aufführung der Musik bei öffentlichen Veranstaltungen.

Wenn Sie am Kauf eines Internetradios interessiert sind, empfehlen wir Ihnen, sich vorher ausführlich online zu informieren. Im Internetradio Test 2017 finden Sie alle wichtigen Geräte, die gegenwärtig auf dem Markt angeboten werden. Das perfekte Internetradio für jeden Zweck gibt es übrigens nicht.

Je nachdem, wofür das Gerät dienen soll, eignen sich verschiedene Modelle am besten. Generell gilt jedoch, dass Geräte guter Qualität auch ihren Preis haben. Am besten ist es, wenn sich der Kunde beim Kauf auf bewährte Marken verlässt. Auf vielen Webseiten werden nicht nur die Ergebnisse von Internetradio Tests veröffentlicht, sondern auch die Meinungen anderer Kunden. Ein Internetradio ist kein Produkt, dass jeden Tag gekauft wird. Die halbe Stunde oder Stunde, die an Zeit für eine Recherche im Internet investiert wird, zahlt sich mit Sicherheit wieder aus.

Nützliches Zubehör

Wie bei jedem anderem Gerät auch kann bei einem Internetradio der praktische Nutzen durch Zubehör erweitert werden. Dazu gehört auf jeden Fall ein gutes Set Kopfhörer. Die kommen nicht nur beim Internetradio sehr gelegen, sondern können in der Mehrzahl der Fälle auch an der Musikanlage oder dem DVD Player beziehungsweise dem Receiver des Fernsehgeräts verwendet werden.

Kopfhörer ermöglichen nicht nur ungetrübten Musikgenuss ohne andere Personen in der Umgebung zu stören, sie bringen auch die Soundqualität des Geräts erst so richtig zum Vorschein.

Ebenso praktisch ist eine Fernbedienung. Falls sie nicht zum Lieferumfang gehört, lohnt es sich, über die Anschaffung einer guten Universalfernbedienung nachzudenken, mit der gleich mehrere Geräte bedient werden können.

Um den Klang zu verbessern, können unter Umständen Zusatzlautsprecher angeschlossen werden, vorausgesetzt, das Gerät verfügt über die entsprechenden Anschlussmöglichkeiten. Bei kleinen Internetradios, die auf Reisen
benutzt werden, empfiehlt sich gegebenenfalls auch das Mitführen einer Powerbank als zusätzliche Stromversorgung. Viele der Geräte sind mit einem USB Anschluss ausgerüstet, an dem die Powerbank angeschlossen werden kann.

Welche Alternativen zu Internetradios gibt es?

Von Anfang an konnten Sender aus dem Internet auch auf dem PC empfangen werden. Diese Methode hat sich nur nicht so weit verbreitet, weil sie umständlich ist und ein ständig laufender PC viel Energie verbraucht. Das hat sich aber mit dem Aufkommen der Tablet PCs geändert. Sie sind klein, leistungsstark, benötigen nur wenig Strom und können überallhin mitgenommen werden.

Auf diesen Geräten können ebenso Sender aus dem Internet empfangen werden wie auf einem PC oder einem Internetradio. Sie sind sogar noch vielseitiger einsetzbar, da sie auch für Web TV geeignet sind.

Ihr einziger Nachteil liegt darin, dass sie in Punkto Lautstärke und Klangqualität mit einem guten Internetradio nicht mithalten können. Dieses Manko kann jedoch durch zusätzliche Lautsprecher wenigstens zum Teil wieder ausgeglichen werden. Mit einem Tablet Pc kann sogar unterwegs Musik aus dem Internet gehört werden, vorausgesetzt das Gerät verfügt über einen Steckplatz für eine SIM Karte und der Kunde hat einen Vertrag über den Zugang zum schnellen mobilen Internet LTE abgeschlossen.

Weiterführende Links und Quellen

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