Suche
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type

Keyboard Test 2017 • Die 6 besten Keyboards im Vergleich

Das Keyboard stellt wahrscheinlich das beliebteste elektronische Musikinstrument dar. Weil sich auf den Tasten schnell einfache Kindermelodien spielen lassen, greifen Anfänger gerne zum Keyboard.

Profis hingegen schätzen den Klangreichtum dieses Instruments. Im Gegensatz zu einem akustischen Instrument können Sie das Keyboard über Kopfhörer spielen. Welches Modell am besten zu Ihnen passt, erfahren Sie in unserem Keyboard Test 2017.

Bestenliste der Keyboards 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Yamaha PSR-S670 Keyboard dunkelgrau
Yamaha PSR-E453 Keyboard
Yamaha PSR-E443 KeyboardDas Casio 781315 Highgradre Keyboard CTK-7200 belegt den 4. Platz.Alesis Melody 61 Portables Tasten mit eingebauten Lautsprechern inkl. Mikrofon, Kopfhörer, Keyboardständer und BankDas FunKey DP-61 II Digitalpiano und Ständer ist auf dem 6. Platz im großen Keyboard Test.

Yamaha PSR-S670


Yamaha PSR-E453


Yamaha PSR-E443 Keyboard

Casio 781315 Highgradre Keyboard CTK-7200

Alesis Melody 61 Portables Tasten mit eingebauten Lautsprechern inkl. Mikrofon, Kopfhörer, Keyboardständer und Bank

FunKey DP-61 II Digitalpiano und Ständer

 Bewertung 1,1 1,2 1,7 2,0 2,2 2,5
Maße100,4 x 41 x 13,4 cm104,5 x 49,5 x 21 cm22,9 x 50,8 x 104,1 cm100 x 45 x 16 cm10,4 x 32 x 86 cm107 x 50 x 29 cm
Gewicht8 kg8 Kg9 kg10 kg3,1 kg24 kg
Anzahl der Tasten616161616161
Features✅  AWM Stereo Sampling
✅  416 Voices
✅  34 Drum/SFX Kits
✅  480 XG Voices
✅  230 Styles
✅  128 Stimmen
✅  Audio Eingang mit Melody Suppressor USB Audio Eingang/Ausgang Steuern Sie in Echtzeit Klang- und Styleparameter sowie neue DSP-Effekte
✅  Neue Klangfarben Neue Begleit-Styles Neue Pattern 10 DSP-Effekt-Typen zur Echtzeitsteuerung mit den Drehreglern erweiterte Musikdatenbank USB-to Host MIDI/Audio Verstärkung mit 6W + 6W
✅ 61 anschlagsdynamische Tasten, Anschlagsdynamik: Soft, Medium, Hard, Fixed, Pitch Bend Wheel, 2 Live Control Drehregler, Polyphonie: 32-fach
Voices: 755 (234 + 457 XGlite + 24 Drum/SFX Kits + 40 Arpeggio), Styles: 200, Music Database mit 305 Einträgen, 9 Reverb-Typen, 5 Chorus-Typen
✅ 6 Master-EQ Typen, 26 Harmony-Typen, 3 Ultra-Wide Stereo Typen, Functions: Dual/Layers, Split, Arpeggio (150 Typen), Melodie-Unterdrückung (für Aux-In), Crossfade
✅ 30 Preset Songs, Recording-Funktion: 10 Songs/6 Spuren, Playback-Formate: SMF, 20 Preset-Patterns, Anschlüsse: DC IN 12V, 1x Kopfhörer, Sustain Pedal, AUX IN (3,5 mm)
✅  64-stimmige Polyphonie
✅  Begleitautomatik
✅  820 Klangfarben
✅  AHL Klangerzeugung
✅  Zugriegelorgel
✅  Ton-Editor
✅  260 Rhythmen
✅  Audio Aufnahmefunktion
✅  Sequencer
✅  100 DSP-Effekte
 
✅ Einfacher „One-Touch“ - Song Modus mit 128 Rhythmen.
✅ MP3 – kompatibel! USB Anschluss zum Abspielen von MP3s über USB Flash Speicher.
✅ Audio - Eingang zum Anschluss eines MP3 Players oder Smartphones zur Musikwiedergabe.
✅ Begleitrhythmus Programmierung und Aufnahme über die Tastatur.
✅  kontrastreiches LCD-Display
✅  128 verschiedene Sounds
✅  128 Rhythmen
✅  12 Demo Songs
✅  umfangreiche Begleitautomatik
✅  Sustain- und Vibrato-Effekt
✅  Record & Playback Funktion
USB Anschluss
Grüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
Komfort & Handhabung
Preis- / Leistung
ProduktberichteProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
Preisvergleich

Große Auswahl an Keyboards zu günstigen Preisen auf Amazon.DE
Große Auswahl an Markenprodukten Sichere Bezahlung & Käuferschutz Kostenlose Lieferung ab 29 Euro

Keyboard Bestseller jetzt auf Amazon ansehen & sparen!

Der Vergleichs-Testsieger im Video

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Keyboard?

Das Keyboard gehört zu den elektrofonen Tasteninstrumenten. Im Gegensatz zu Saiten- oder Blasinstrumenten erfolgt die Klangerzeugung beim Keyboard rein elektronisch.

Somit benötigen diese Instrumente einen Audioverstärker mit Lautsprechern. Viele Hersteller bauen deshalb Lautsprecher direkt in ihre Keyboards – zudem besitzen die meisten Modelle einen Anschluss für Kopfhörer.

Zum Spielen unterschiedlicher Töne und Akkorde dient eine Klaviatur, wie sie auch Klaviere oder Pianos besitzen. Keyboards bieten eine breite Auswahl an unterschiedlichen Sounds, sodass auf Tastendruck nicht nur der Klang eines Klaviers, sondern auch imitierte Flöten, Bläser oder Perkussionsinstrumente erklingen.

Außerdem verfügen die meisten Modelle über Sonderfunktionen, die Hilfestellung beim Erlernen des Keyboardspiels geben oder die gespielten Melodien automatisch mit anderen Instrumentenstimmen begleiten. Somit bieten Keyboards eine große Bandbreite unterschiedlicher Klänge und Sie spielen das Instrument wie ein Klavier.

Wie funktioniert ein Keyboard?

Sie wählen den gewünschten Sound, spielen eine Melodie auf den Tasten und hören die Klänge über die eingebauten Lautsprecher: Das Grundprinzip eines Keyboards ist sehr einfach! Jede Taste löst einen elektronischen Ton aus, wobei sich die einzelnen Töne wie beim Klavier in ihren Tonhöhen unterscheiden.

Der Aufbau eines Keyboards

Die meisten Keyboards gliedern sich in drei Bereiche: die Klaviatur, die Lautsprecher und das Bedienfeld.

Die Klaviatur

Die Klaviatur des FunKey DP-61 II Digitalpiano. Die Klaviatur nimmt fast die gesamte Breite eines Keyboards ein und verfügt über die Tastenanordnung eines Klaviers oder Pianos.

Beim Keyboard bestehen diese Tasten jedoch grundsätzlich aus Kunststoff, wobei Breite und Tiefe der Tasten von Modell zu Modell variieren.

Einige Modelle besitzen anschlagsdynamische Tasten, sodass ein leichtes Anschlagen der Taste auch zu einem leisen Ton führt.

Nur sehr hochwertige Keyboards bieten Aftertouch. Diese Funktion ermöglicht die Beeinflussung des Klangs auch nach dem Tastenanschlag.

Die Lautsprecher

Fast alle Keyboards verfügen über zwei Lautsprecher, sodass ein Stereoklangbild entsteht. Diese positionieren Hersteller an den beide Enden auf der Oberseite des Instruments.

Zudem verfügen Keyboards über einen Kopfhörerausgang, der sich häufig an der Rückseite der Instrumente befindet. Bei Benutzung eines Kopfhörers schalten sich die Lautsprecher automatisch ab.

Das Bedienfeld

Das Bedienfeld befindet sich zwischen den beiden Lautsprechern und direkt über der Klaviatur. Außer einem Display umfasst das Bedienfeld zahlreiche Tasten, die zurAuswahl unterschiedlicher Sounds und Funktionen dienen. Auch den Regler der Lautstärke ordnen die meisten Hersteller in diesem Bedienfeld an.

Die Anschlüsse

Außer dem Anschluss für den Kopfhörer verfügen Keyboards über einenNetzteilanschluss, welcher das Instrument mit Strom versorgt – einige Modelle erlauben zusätzlich den Batteriebetrieb. Darüber hinaus bieten Keyboards im mittleren und oberen Preissegment weitere Anschlüsse. Dazu zählen u. a. ein USB-, MIDI- und Audio-Anschluss.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Keyboards bieten den Vorteil gegenüber akustischen Instrumenten, dass sie das „lautlose Spiel“ mit Kopfhörer ermöglichen. Für Kinder ermöglichen sie einen spielerischen Zugang in die Welt der Musik.

Da Keyboards die gleiche Klaviatur wie ein Klavier besitzen, eignen sich diese Instrumente zum Üben der Fingertechnik für den Klavierunterricht: Ein Keyboard kostet viel weniger als ein Klavier.

Zudem ermöglichen Keyboards aufgrund der verschiedenen Hilfestellungen auch ein eigenständiges Lernen. Daher ist das Keyboard bei Anfängerinnen und Anfängern sowie Hobbymusikern sehr beliebt. Im professionellen Bereich bestreiten Alleinunterhalter ganze Festabende nur mit diesem Instrument.

Welche Arten von Keyboards gibt es?

Das FunKey DP-61 II Digitalpiano und Ständer ist auf dem 6. Platz im großen Keyboard Test.Das Keyboardsegment lässt sich in drei Preisbereiche untergliedern. Dabei reicht das untere Segment bis zu einem Preis von 100 Euro, wobei die Modelle dieses Bereichs die Grundfunktionen bieten, jedoch über weniger unterschiedliche Klänge und Sounds verfügen. Die Keyboards des mittleren Preissegments kosten zwischen 100 und 500 Euro.

Bei den meisten Modellen in dieser Preisklasse verwenden die Hersteller anschlagsdynamische Tasten, wobei der Hersteller Yamaha auch Keyboards mit Leuchttasten produziert. Zudem bieten diese Modelle häufig Speichermöglichkeiten für eigene Lieder und viel mehr unterschiedliche Klangfarben.

Das obere Segment startet entsprechend bei 500 Euro und reicht weit über 1.000 Euro. Außer Tasten mit Aftertouch verfügen diese Instrumente über diverse Möglichkeiten der Programmierung von eigenen Sounds.

Die Vor- und Nachteile: Welches Keyboard eignet sich für wen?

Die Modelle des unteren Preissegments eignen sich hervorragend für Kinder, die durch diese Instrumente einen spielerischen Zugang zur Musik finden. Daher verfügen diese Modelle häufig über kindgerechte Tasten und orientieren sich auch in der Farbgebung an dem Geschmack von Kindern.

Zudem überfordern sie die Kleinen nicht mit komplizierten Menüs und unnötigen Funktionen. Erwachsene hingegen tendieren meistens zu Keyboards aus dem mittleren Preissegment, da diese Modelle über größere Tasten verfügen.

Auch die umfangreichere Funktionalität dieser Instrumente eignet sich eher für Erwachsene. Mit dem oberen Segment sprechen die Hersteller vor allem professionelle Musikerinnen und Musiker an, die ein Keyboard für den Live- oder Studioeinsatz suchen und keine Kompromisse machen wollen.

Die unterschiedlichen Funktionen

Keyboards bieten zahlreiche Funktionen, die wir Ihnen einzeln vorstellen.

Klangfarben

Klangfarben

Die Klangfarben bezeichnen die unterschiedlichen Klänge, die zur Auswahl stehen (Preset). Neben Klavier-, Orgel- und Pianoimitationen bieten die Keyboards Klänge, die realistisch u. a. Blasinstrumente, Streicher, Chöre, Gitarren und diverse Schlagzeuge (Drum-Kits) imitieren.

Rhythmuspattern

Rhythmuspattern

Nahezu jedes Keyboard verfügt über Rhythmuspattern, deren Geschwindigkeit sich einstellen lässt. Somit hören Sie den Rhythmus eines Schlagzeugs, zu dem Sie Ihre Melodie spielen. Meistens stehen neben den Genres Pop und Rock auch lateinamerikanische Rhythmen zur Auswahl.

Begleitfunktion1

Begleitfunktion1

Bei Verwendung der Begleitfunktion spielt das Keyboard automatisch einen Rhythmus und andere Stimmen (z. B. Bass). Dabei richtet sich die Automatik nach den von Ihnen gespielten Akkorden. Sie legen die Art des Rhythmus fest (u. a. Rock, Salsa, Walzer). Während die Begleitfunktion in der mittleren Preisklasse häufig nur einen Takt wiederholt und diesen erst wechselt, wenn Sie einen anderen Akkord anschlagen, bieten hochwertige Modelle mehr Variation im Begleitspiel. Somit erschafft die Begleitfunktion „eine Band, die Ihr Spiel begleitet“. Vor allemAlleinunterhalter auf Hochzeiten und anderen Festen nutzen Keyboards mit dieser Funktion. Der große Vorteil dieser Funktion besteht darin, dass sie in Echtzeit funktioniert: Sie wiederholen einen Refrain, so oft Sie möchten.

Metronom

Metronom

Wenn Sie die Metronom-Funktion verwenden, hören Sie ein gleichmäßiges Klicken, das Ihnen den Takt vorgibt. Also hilft das Metronom, in einem gleichmäßigen Tempo zu spielen.

Pitch Bend1

Pitch Bend1

Die Bedienung dieser Funktion erfolgt über ein Rad, das sich auf der linken Seite neben der Klaviatur befindet. Wenn Sie eine Taste anschlagen und halten, verändern Sie durch Drehen des Rads nach oben oder unten entsprechend die Tonhöhe. Dadurch verleihen Sie Ihrem Spiel mehr Lebendigkeit.

Arpeggio-Funktion

Arpeggio-Funktion

Sie halten eine Taste gedrückt und das Keyboard spielt automatisch ein Arpeggio, wobei meistens zahlreiche Arten zur Auswahl stehen. Bei einem Arpeggio erklingen verschiedene harmonische Töne schnell hintereinander. Somit ähnelt ein Arpeggio dem Spiel auf einer Harfe.

Die Effekte

Die Effekte

Effekte geben Ihnen die Möglichkeit, die gespielten Melodien und Klänge zu verändern. Zu den bekannten Effekten gehören z. B. Hall (Reverb) und Echo (Delay). Bei der Verwendung von Hall erschafft das Keyboard einen räumlichen Eindruck: Ihre Musik klingt, als spielten Sie in einem großen Raum (z. B. Kirche). Der Echo-Effekt wiederholt die gespielten Sounds.

Glide

Glide

Bei Verwendung der Glide-Funktion verbindet das Keyboard zwei nacheinander gespielte Noten. Dadurch entsteht ein gleitender Übergang zwischen zwei einzelnen Tönen.

Die Aufnahme-Funktion

Die Aufnahme-Funktion

Mit der Aufnahme-Funktion nehmen Sie gespielte Stücke auf und hören sich diese zu einem späteren Zeitpunkt erneut an. Diese Funktion hängt eng mit dem zur Verfügung stehenden Speicher zusammen – einige Modelle erlauben eine nachträgliche Erweiterung der Speicherkapazität.

So haben wir die Keyboards getestet

Für unseren Keyboard Test 2017 haben wir alle Modelle in verschiedenen Kategorien verglichen. Dazu zählen neben dem Klang auch die Verarbeitungsqualität, die Handhabung und das Zubehör.

Der Klang

Wie bei einem akustischen Instrument steht auch bei einem elektronischen der Klang im Zentrum. Nicht nur die Qualität der Klangerzeugung, sondern auch die Lautsprecher des Keyboards beeinflussen die Klangqualität. Bei den Lautsprechern entscheidet zum einen die Klarheit des gesamten Klangbilds und zum anderen die Ausgeglichenheit der Frequenzbereiche.

Stehen die Bässe, Mitten und Höhen in einem ausgeglichen Verhältnis zueinander? Um ein differenziertes Bild der Klangqualität zu erhalten, haben wir jedes Modell auch mit hochwertigen Kopfhörern getestet. So offenbaren sich die Stärken und Schwächen der jeweiligen Lautsprecher. Zudem vermitteln Kopfhörer einen besseren Eindruck der Leistungsfähigkeit der jeweiligen Klangerzeugung.

Die Verarbeitungsqualität

Das Gehäuse und die Tasten eines Keyboards bestehen aus Kunststoff – nur sehr hochwertige Modelle verwenden Metallgehäuse. Bezüglich der Verarbeitungsqualität haben wir uns für den Keyboard Test 2017 vor allem die Tasten und die Bedienelementeangeschaut.

Die Tasten sollten kein seitliches Spiel aufweisen! Zudem zeichnet eine gute Klaviatur das „direkte Gefühl“ zu den erzeugten Klängen aus. Bei anschlagsdynamischen Tasten entscheidet die Empfindlichkeit: Lassen sich problemlos ganz leise und sanfte Noten spielen?

Die Tasten bzw. Drehregler des Bedienfelds sollten nicht wackeln und direkt reagieren.

Die Handhabung

Bei Keyboards spielt die Handhabung des Bedienfelds sowie die Menüstruktur für die verschiedenen Einstellungen eine wichtige Rolle. So sollten die Hersteller die Bedienelemente eines Keyboards übersichtlich und verständlich anordnen. Besonders beim Spielen vor Publikum nervt das Suchen nach Tasten und Schaltern.

Auch eine übersichtliche Menüführung trägt zu einer guten Handhabung eines Keyboards bei. Bezeichnen die Hersteller zudem die einzelnen Klangfarben sowie Rhythmen klar und verständlich? Die Bezeichnungen „Salsa“, „Rumba“ und „Merengue“ vermitteln mehr Klarheit als „lateinamerikanische Rhythmen 1 bis 3“.

Der Funktionsumfang

Die Keyboards haben sehr viele verschiedene Funktionen.Welche unterschiedlichen Funktionen bietet das Keyboard? Wie viele Klangfarben, Rhythmen etc. stehen zur Auswahl? Verfügt das Modell über eine Begleitautomatik?

Das Zubehör

Wie viel Zubehör gehört zum Lieferumfang des jeweiligen Modells? Während alle Modelle ein Netzteil mitliefern, gehören Notenhefte und Übungsmaterialien nicht zum Standard. Einige Modelle bieten eine spezielle Keyboardtasche.

Worauf muss ich beim Kauf eines Keyboards achten?

Für Kinder reicht meistens zunächst ein Modell der unteren Preisklasse. Achten Sie auf eine kindgerechte Bedienung. Keyboards des mittleren Preissegments bieten Tasten für Erwachsene. Wenn Sie mit dem Keyboardspiel beginnen, wählen Sie ein Modell mit Hilfsfunktionen und unter Umständen macht ein Keyboard mit Leuchttasten Sinn.

Auch Übungsbucher mit Noten – nicht nur eine Bedienungsanleitung – erleichtern den Einstieg. Wenn unser Keyboard Vergleich-Testsieger nicht Ihren Vorstellungen entspricht, schauen Sie sich die anderen Modelle des Tests an.

  • Achten Sie zunächst auf Klang- und Verarbeitungsqualität!
  • Überlegen Sie dann, welche Funktionen Sie unbedingt benötigen?

Kurzinformation zu führenden Herstellern

In unserer Übersicht verschiedener Hersteller von Keyboards finden Sie sowohl traditionsreiche Hersteller als auch junge Marken. Dabei berücksichtigen wir unterschiedliche Preissegmente.

  • Yamaha
  • M-Audio
  • Casio
  • FunKey
  •  
Das japanische Unternehmen gründete Torakusu Yamaha bereits im Jahr 1889. Er hatte zwei Jahre zuvor einen Auftrag zur Reparatur eines Harmoniums bekommen. Da ihn die Konstruktion dieses Tasteninstruments faszinierte, beschloss er, diese Instrumente selbst zu bauen. Bereits 10 Jahre nach Firmengründung produzierte das Unternehmen auch Pianos und Flügel. Im Jahr 1935 erfolgte die Markteinführung der ersten elektromechanischen Orgel aus dem Haus Yamaha. In den 1970er-Jahren entwickelt das Unternehmen Synthesizer und elektrische Pianos. Anfang der 1980er-Jahre stellt Yamaha ein Keyboard vor, das erstmals erfolgreich die FM-Synthese nutzte und den Sound dieses Jahrzehnts prägte. Heute stellt Yamaha einen börsennotierten Mischkonzern dar, der neben Musikinstrumenten auch Unterhaltungselektronik und Motoren produziert.
Tim Ryan entwickelte Ende der 1970er-Jahre mit zwei Kommilitonen einen der ersten digitalen Synthesizer. Nachdem er als Softwareentwickler für verschiedene Hersteller von Musikinstrumenten gearbeitet hatte, gründete er im Jahr 1998 unter dem Namen Midiman sein eigenes Unternehmen. Dabei konzentrierte sich Tim Ryan auf Entwicklungen die Audio- und MIDI-Signale mit dem Computer verbanden. Heute produziert das amerikanische Unternehmen sowohl Soundkarten, Audio-Interfaces, MIDI-Keyboards als auch Studiomonitore (Boxen), Mikrofone und Kopfhörer. Seit dem Jahr 2000 heißt das Unternehmen M-Audio.
Im Jahr 1946 gründete Tadao Kashio das japanische Unternehmen, das sich zunächst mit der Entwicklung von elektro-mechanischen Rechnern einen Namen machte. In den 1970er-Jahren folgten Taschenrechner und digitale Armbanduhren. Im Jahr 1981 stellte das Unternehmen mit dem „Casiotone 201“ seinen erstes Keyboard vor. In der Mitte des Jahrzehnts brachte Casio die erfolgreiche CZ-Serie auf den Markt. Heute umfasst das Angebot von Casio ein breites Spektrum an Keyboards in allen Preisklassen. Für Anfänger bietet Casio Keyboards mit Leuchttasten, die beim Lernen verschiedener Musikstücke helfen.
FunKey stellt eine Eigenmarke des Musikhauses Kirstein dar. Im Jahr 1987 eröffnete Klaus Kirstein einen kleinen Laden für Musikinstrumente im oberbayerischen Schongau. Nach 10 Jahren zog der Laden in ein großes Gebäude im Gewerbegebiet um. Im Jahr 2005startete das Musikhaus Kirstein nicht nur einen Onlineshop, sondern führte auch verschiedene Eigenmarken ein. Die Marke FunKey bietet Keyboards für Anfänger mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Keyboard am besten?

Wenn Sie Ihr Keyboard über das Internet kaufen, finden Sie eine breitere Auswahl. Bestimmte Marken verkaufen Ihr Keyboards nur über den Internethandel und beliefern den Musikfachhändlern vor Ort nicht. Somit bietet Ihnen das Internet eine breitere Auswahl: Die Auswahl Ihres Fachhändlers vor Ort ist hingegen begrenzt.

Unser Keyboard Test 2017 stellt Ihnen nicht nur die beliebten Modelle mit ihren Vor- und Nachteilen vor, sondern informiert Sie auch zu den Hintergründen.

So erhalten Sie ein differenziertes Bild dieser Instrumente und wählen Ihr Wunschmodell. Zudem bietet Ihnen das Kapitel„Keyboard spielen lernen“ Hilfestellung bei Ihren ersten musikalischen Schritten mit diesem elektronischen Instrument.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Keyboards

Die Geschichte des Keyboards hängt sehr eng mit der Geschichte der elektronischen Klangerzeugung zusammen. Da alle Klänge dabei aus der Synthese unterschiedlicher Töne entstehen, heißen diese elektronischen Instrumente auch Synthesizer. Jedoch besaßen die ersten Synthesizer noch keine Tasten wie heutige Keyboards.

Die Entstehung der Synthesizer

Léon Thermin (1896 – 1993) entwickelt ab 1919 das „Aetherophon“, welches Musiker ohne Berührung des Instruments spielen: Allein der Abstand und die Position der beiden Hände zu zwei „Antennen“ beeinflussen die Lautstärke und Tonhöhe. Dabei erfolgt die Klangerzeugung rein elektronisch, sodass die Möglichkeit besteht, Töne beliebig lange zu halten. Allerdings setzte sich der Name „Aetherophon“ nicht durch und das Instrument trägt heute stattdessen den Namen seines Erfinders: Thermin.

Unsere Experten beleuchten die Geschichte des Keyboards.Groß und teuer

In den 1940er- und 1950er-Jahren entwickelte der Amerikaner Harry Olsen (1901 – 1982) als Mitarbeiter der Radio Corporation of America (RCA) den ersten Synthesizer: Er präsentierte den „RCA-Synthesizer Mark I“ der Öffentlichkeit erstmals im Jahr 1955. Das Instrument bestand aus verschiedenen Modulen und war so groß, dass es eine komplette Raumwand benötigte.

Dabei erfolgte die „Eingabe“ der Noten über ein Lochband. In den Anfangstagen der Synthesizer bestand keine Grenze zwischen der Forschung im Bereich der Elektronik und der Musik: Die Pioniere waren Ingenieure und Komponisten in einer Person. Da diesen ersten Synthesizer viel Platz benötigten und sehr teure Einzelstücke darstellten, beschränkte sich die Nutzung auf wenige Studios. Zu diesen zählte das Studio für elektronische Musik des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln und der Radiophonic Workshop der britischen Broadcasting Corporation (BBC).

Der erste tragbare Synthesizer

Im Jahr 1969 stellt das Unternehmen „Electronic Music Studio“ von Peter Zinovieff den ersten tragbaren Synthesizer vor. Der EMS VCS 3 hatte die Größe eines Aktenkoffers und lies sich ebenfalls aufklappen. Neben den Drehreglern für die Oszillatoren besaß dieser frühe Synthesizer eine Steckmatrix und einen kleinen Joystick zur Manipulation der erzeugten Klänge. Diesen Synthesizer setzten u. a. die Musikgruppen Pink Floyd und Kraftwerk ein.

Robert Moog

Der Amerikaner Robert Moog (1934 – 2005) entwickelte den Minimoog, der sich von 1970an zum ersten weiter verbreiteten Synthesizer entwickelte. Neben dem vergleichsweise geringen Preis überzeugte Musiker die intuitive Klangerzeugung und die Klaviatur mit 44 Tasten. Zum ersten Mal eignete sich ein Synthesizer zum Einsatz auf einer Bühne.

Obwohl Robert Moog den originalen Minimoog nur bis 1981 produzierte, finden viele dieser frühen Modelle in der Produktion von Popmusik noch heute Verwendung. Zudem orientierten sich viele nachfolgenden Entwickler von Synthesizern an der Art der Klangerzeugung (subtraktive Synthese) und an den Rädern zur Änderung der Tonhöhe oder Modulation eines gerade erklingenden Tons. Somit gehört der Minimoog zu deneinflussreichsten Synthesizern.

Die 1980er-Jahre

Während der Minimoog die Musik der 1970er-Jahre prägte, bestimmte den Sound der 1980er-Jahre das Keyboard DX7 von Yamaha. Der DX7 verkörperte die neue Generation der digitalen Synthesizer. Im Gegensatz zum Minimoog besaß dieses Keyboard anschlagsdynamische Tasten. Zudem erklangen beim polyfonen Keyboard von Yamaha bis zu 16 Töne gleichzeitig: Der monofone Minimoog produzierte immer nur einen Ton.

Die FM-Synthese des DX7 ermöglichte außerdem bisher noch nicht gehörte Klänge.

Neben Yamaha brachten zahlreiche andere Hersteller bezahlbare digitale Keyboards auf den Markt und die elektronischen Klänge dieser Instrumente bestimmten die Popmusik des gesamten Jahrzehnts. Die digitalen Synthesizer setzten sich gegenüber ihren analogen Vorgängern durch.

Computer und Keyboards

Ab Mitte der 1990er-Jahre übernimmt in vielen Musikproduktionen der Computer die Aufgaben der Keyboards und Synthesizer. Da Computer nur über eine Tastatur und eine Maus als Interface verfügen, etablieren sich im folgenden Jahrzehnt MIDI-Keyboards. Diese bestimmen die Note, welche das Musikprogramm auf Computer spielt. Reine MIDI-Keyboards erzeugen somit keine Töne, sondern liefern nur Befehle bezüglich der Tonhöhe und -länge.

Keyboards und Synthesizer heute

Obwohl Musiksoftware neue Möglichkeiten der Klangerzeugung eröffnete, haben Computer die Keyboards und Synthesizer nicht komplett verdrängt. So gibt es weiterhin digitale und analoge Keyboards. Diese finden sowohl bei professionellen Musikerinnen und Musikern als auch im Hobbybereich Verwendung. Die Performance mit einem Keyboard macht zudem mehr Spaß, als auf der Bühne in den Bildschirm eines Laptops zu starren.

Das Zweitplatzierte im Video

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Keyboard

Die Anzahl der Tasten

Klaviere besitzen im Regelfall 88 Tasten – Flügel – je nach Hersteller – bis zu 102 Tasten. Demgegenüber variiert die Anzahl der Tasten bei Keyboards: 49, 61, 76, 88. Viele MIDI-Keyboards verfügen über nur 25 Tasten. Die Anzahl der Tasten bestimmt, wie viele Oktaven das jeweilige Keyboard umfasst. Da jede Oktave aus 12 Tönen (Tasten) besteht, bietet z. B. ein Keyboard mit 49 Tasten 4 Oktaven und ein Instrument mit 61 Tasten entsprechend 5 Oktaven.

Das klassische Klavier mit 88 Tasten umfasst 7½ Oktaven. Außer den Keyboards mit regulären Tasten bieten Hersteller auch sehr einfache Modelle mitTastatur zum Ausrollen an. Diese besteht aus abwaschbarem Silikon mit aufgedruckten weißen und schwarzen Tasten – Sensoren registrieren die Tastenberührungen.

Das Keyboard: ein Instrument für jede Altersgruppe

Viele Experten empfehlen den Beginn des Keyboard- oder Klavierunterrichts für Kinder im Schulalter, weil sie in diesem Alter das Konzept der Notation (notierte Noten) besser verstehen als Kindergartenkinder. Andere Experten hingegen empfehlen als ersten Schritt hingegen die spielerische Improvisation am Keyboard, um ein Grundverständnis für Melodien zu vermitteln.

Dazu eignet sich z. B. die pentatonische Skala. Dabei spielen Kinder nur die schwarzen Tasten: Sie spielen keine „falschen Noten“, da alle diese Noten in einem harmonischen Verhältnis zueinanderstehen. Auch für Erwachsene vermittelt dieser Zugang einen sehr ungezwungenen und spielerischen Zugang zum Keyboardspiel. Selbst Rentner finden Freude am Erlernen dieses elektronischen Instruments. Weiter Informationen und Tipps zum Erlernen des Spielens finden Sie weiter unten im Kapitel: „Keyboard spielen lernen“.

Vergleich der Klassiker: Minimoog vs. DX7

Der Minimoog besitzt keine Speichermöglichkeit von Klängen, sodass sich Musiker mit Schablonen aus Papier beholfen: Diese ließen sich über die Drehregler legen, um die jeweilige Position der Regler auf der Papierschablone festzuhalten. Im Gegensatz dazu bot der DX7 schon Speichermöglichkeiten und eine Vielzahl sofort anwählbarer Klänge(Presets).

Da jedoch die Programmierung eigener Klänge sich aufgrund der komplizierteren FM-Synthese als langwierig erwies, floriert schon bald nach Erscheinen des Keyboards der Markt mit professionell programmierten Klängen und Sounds. Diese ließen sich dann mithilfe von Speicher-Cartridges in das Keyboard laden.

Minimoog

  • Klang: analoge subtraktive Synthese
  • Polyphonie: nein
  • Speicher: nein
  • Anzahl der Tasten: 44 (nicht anschlagsdynamisch)
  • Produktionszeitraum: 1970 – 1981
  • Stückzahl: ca. 12.000
  • heutiger Preis: zwischen 5.000 und 10.000 Euro

DX7

  • Klang: digitale FM-Synthese
  • Polyphonie: 16-stimmig
  • Speicher: 32 unterschiedliche selbst programmierte Sounds, erweiterbar
  • Anzahl der Tasten: 61 anschlagsdynamische Tasten mit Aftertouch
  • Produktionszeitraum: 1983 – 1989
  • Stückzahl: über 200.000 (das am meisten verkaufte Keyboard aller Zeiten)
  • heutiger Preis: zwischen 200 und 400 Euro

Erweiterung der Möglichkeiten eines Keyboards

Das YAMAHA FULL PACK PSR S670 hat den 1. Platz belegt im Keyboard Test.Die Abkürzung MIDI steht für Musical Instrument Digital Interface und lässt sich mit„digitale Schnittstelle für Musikinstrumente“ in das Deutsche übersetzen. Mit der Einführung im Jahr 1982 veränderte diese Technologie die Funktionalität von Keyboards bis zum heutigen Zeitpunkt nachhaltig.

Die MIDI-Technologie ermöglicht die Verbindung verschiedener Keyboards. Dabei übertragen MIDI-Kabel keine Klänge, sondern nur Informationen bezüglich der gespielten Note. Jeder MIDI-Befehl enthält drei Informationen:

  • Note an bzw. aus
  • Note z. B. C4
  • Anschlagstärke zwischen 0 und 127

Somit übermittelt ein MIDI-Befehl die Tonhöhe (z. B. C4) und die Lautstärke(Anschlagstärke). Durch den Befehl „Note an“ startet die jeweilige Note und erklingt, bis der Befehl „Note aus“ erfolgt. Zudem stehen unterschiedliche Kanäle zur Auswahl, um mit einem Keyboard nicht nur ein anderes Keyboard, sondern verschiedene andere Geräte anzusteuern. Also entkoppelt die MIDI-Technologie die Tasten (Klaviatur) eines Keyboards von der Klangerzeugung. So besteht z. B. die Möglichkeit, die zwei oberen Oktaven für das „eigene“ Keyboard zu nutzen und gleichzeitig mit den beiden unteren Oktaven ein „anderes“ Keyboard zu spielen.

Der Sequenzer

Die Möglichkeiten, welche die MIDI-Technologie bietet, potenziert ein Sequenzer. Dieses Gerät zeichnet die MIDI-Befehle auf und ermöglicht eine anschließende Bearbeitung. Zudem sendet ein Sequenzer auch die aufgezeichneten MIDI-Befehle an ein Keyboard, wobei er eine Veränderung der Geschwindigkeit erlaubt. Dadurch entstehen zahlreiche Möglichkeiten in der Musikproduktion:

  • Sie spielen ein Stück langsam und zeichnen es per MIDI-Kabel mit einem Sequenzer auf. Dann spielen Sie das Stück in einer Geschwindigkeit ab, die Sie „von Hand“ niemals spielen könnten.
  • Sie korrigieren nach der Aufnahme mittels Sequenzer einzelne „falsche Noten“, sodass der Sequenzer hinterher alle Noten „richtig“ spielt.
  • Sie komponieren im Sequenzer Stücke, die „kein Mensch spielen kann“.

Die Auswirkung der MIDI-Technologie

Die MIDI-Technologie ermöglicht Menschen, sich musikalisch auszudrücken, obwohl sie das Spiel auf einem Keyboard nur rudimentär beherrschen. Dadurch entsteht Musik, die sich oft von den Normen und Traditionen entfernt, die professionelle Musikerinnen und Musiker in ihrer Ausbildung lernen.

Keyboards, die MIDI-Technologie und Drumcomputer stellten in den 1980er-Jahren die technologische Grundlage für das Entstehen von House und später Techno sowie Drum & Bass dar. Andere Musikgenres folgten, die auf derselben Technologie fußten.

Keyboard spielen lernen

Das Sprichwort: „Übung macht den Meister!“ gilt auch beim Spielen eines Keyboards. Niemand wird mit dieser Fähigkeit geboren. Auch große Keyboarderinnen und Keyboarder haben das Spiel durch Übung erlernt und üben immer weiter. Das Erlernen des Keyboardspiels – wie bei jedem anderen Instrument auch – stellt einen fortwährenden Prozess dar, der keinen „Endpunkt“ besitzt.

Je mehr Sie üben, desto besser werden Sie!

Ziele

Es macht Sinn, dass Sie sich Ziele setzten, wie z. B. ein bestimmtes Stück flüssig zu beherrschen. Übertreiben Sie jedoch nicht! Fangen Sie mit einfachen Liedern wie z. B. Kinderliedern an. Mit der Zeit werden Sie besser und können sich an etwas schwerere Stücke heranwagen. Üben Sie so, dass es Ihnen Spaß macht. Wenn Sie mit Spaß spielen, machen Sie mit der Zeit automatisch Fortschritte. Üben Sie am Anfang lieber kürzer und dafür öfter, als über einen längeren Zeitraum zu spielen. Versuchen Sie Ihre Übungen, zu einer täglichen Routine zu machen – 10 Minuten reichen.

Nach ein paar Wochen freuen Sie sich jeden Tag auf Ihre Zeit am Keyboard.

Der Einstieg

Um Ihnen die ersten Schritte zu erleichtern, erklären wir Ihnen die Grundkonzepte. So erhalten Sie ein Verständnis der einzelnen Tasten und lernen die unterschiedlichen Tonarten kennen. Zudem erklären wir Ihnen Begriffe, die Sie in viele Anfängervideos hören werden.

Tipp!

Sie finden einen Link zu der Abbildung einer Klaviatur am Ende des Texts.

Die Klaviatur

Auf der Klaviatur gruppieren sich die schwarzen Tasten in wiederholende 2er- und 3er-Gruppen. Die weiße Taste unmittelbar vor jeder 2er-Gruppe spielt in allen Oktaven das C.Jede Oktave umfasst 12 Halbtöne: 7 weiße und 5 schwarze Tasten.

Wenn Sie auf der Klaviatur Ihres Keyboards von einem C aus 12 Tasten nach rechts zählen, stellt die 13. Taste wiederum ein C dar. Diese C (Zielpunkt) liegt eine Oktave über dem ersten C (Ausgangspunkt). Für alle Tasten und in beide Richtungen funktioniert dieses Prinzip.

Tonarten und Tongeschlecht

Der Grundton und das Tongeschlecht bestimmen eine Tonart. Zu jeder Tonart gehören grundsätzlich 8 Töne pro Oktave, die in einem harmonischen Verhältnis zueinander stehen und „gut“ klingen. Die westliche Musik kennt zwei Tongeschlechter: Dur und Moll. Dabei bezeichnen große Buchstaben Dur-Tonarten und kleine Buchstaben die Moll-Tonarten, wie z. B. A-Dur, aber a-Moll.

  • Die Tonleiter umfasst 8 Töne jeder Tonart.Dur: Tendenziell klingt Dur hell und hart.
  • Moll: Moll klingt eher weich und dunkel.

Die Tonleitern

Die Tonleiter jeder Tonart umfasst 8 Töne. Dabei unterscheiden sich Dur- und Moll-Tonarten im Abstand (Intervall) der einzelnen Töne zueinander. Der Name der Tonart gibt grundsätzlich den Grundton an: Das C stellt somit den Grundton der Tonart C-Dur dar. Jede Tonleiter beginnt mit dem Grundton.

Dur-Tonleiter

Sie starten mit dem Grundton und machen:

  • Ganztonschritt
  • Ganztonschritt
  • Halbtonschritt
  • Ganztonschritt
  • Ganztonschritt
  • Ganztonschritt
  • Halbtonschritt

Mit dem Grundton zusammen spielen Sie 8 Noten, wobei die letzte Note eine Oktave über dem Grundton liegt. Wenn Sie diese Schritte auf einer Klaviatur am Beispiel C-Dur nachvollziehen, starten Sie also mit dem C (links neben der schwarzen 2er-Gruppe). Sie bemerken, dass bei jedem der beiden Halbtonschritte 2 weiße Tasten nebeneinanderliegen: Die C-Dur-Tonleiter startet bei C und setzt sich also ausschließlich aus weißen Tasten zusammen.

Moll-Tonleitern

Bei einer Moll-Tonleiter befinden sich die beiden Halbtonschritte an anderen Stellen. Sie starten ebenfalls mit dem Grundton und machen:

  • Ganztonschritt
  • Halbtonschritt
  • Ganztonschritt
  • Ganztonschritt
  • Halbtonschritt
  • Ganztonschritt
  • Ganztonschritt

Wiederum liegt der letzte Ton eine Oktave über dem Grundton. Starten Sie wieder auf dem C und spielen nun eine Moll-Tonleiter. Bei dem ersten Halbtonschritt (3. gespielte Note) bemerken Sie sofort den Unterschied, da Sie diesmal eine schwarze Taste spielen. Auch der 6. und 7. Ton der c-Moll-Tonleiter liegt auf einer schwarzen Taste.

Das Spielen der Tonleiter mit allen Fingern einer Hand

Starten Sie mit der einfachen C-Dur-Tonleiter. Dazu legen Sie den Daumen Ihrer rechten Hand auf das C. Schlagen Sie nun das C mit dem Daumen an, der Zeigefinger spielt den 2. Ton und der Mittelfinger den 3. Ton der Tonleiter. Nun bewegen Sie Ihren Daumen unter Zeige- und Mittelfinger hindurch, um den 4. Ton zu spielen. Nun folgen die nächsten 3 Töne mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger. Mit dem kleinen Finger schlagen Sie die letzte Note der Tonleiter an. Sie bemerken sofort, dass Sie Ihre Finger beim Spielen immer etwas wölben müssen!

Üben Sie, um flüssige Tonleitern zu spielen.

Sie könnten die Tonleiter problemlos mit nur einem Finger spielen, doch die „Ein-Finger-Technik“ stellt Sie vor Probleme, wenn Sie Akkorde spielen. Bei anspruchsvollen Stücken profitieren Sie vom flüssigen Spiel mit allen Fingern.

Weitere Konzepte

Nun kennen Sie mit Dur- und Moll-Tonleitern die ersten Grundlagen der Musik. Wir erklären Ihnen weitere Konzepte der Musik, sodass Sie beim Studium von Keyboard-Lektionen wissen, was die einzelnen Begriffe bedeuten.

Die Akkorde

  • Jedoch setzen sich Tonleitern aus einzelnen Tönen zusammen, die nacheinander erklingen. Töne, die gleichzeitig erklingen, heißen Akkorde.

Der Takt

  • Der 4/4-Takt stellt die gebräuchlichste Taktform dar. Dabei zählen Sie von 1 bis 4 und starten wieder bei 1, wobei die Betonung immer am Taktanfang liegt: 1, 2, 3, 4, 1, 2 usw. Den 3/4-Takt kennen Sie vom Walzer. Sie zählen: 1, 2, 3, 1, 2 usw.

Die Notation

  • Zur Notation dienen 5 waagerechte Linien. Die Noten liegen entweder im Zwischenraum der Linien oder direkt auf einer Linie. Bei Stücken für zwei Hände befindet sich unter den 5 Linien nochmals 5 Linien. Die linke Hand spielt die unteren und die rechte Hand die oberen Noten.

Die Notenwerte

  • Ganze Note: leerer Notenkopf
  • Halbe Note: leerer Notenkopf mit Hals
  • Viertelnote: gefüllter Notenkopf mit Hals
  • Achtelnote: gefüllter Notenkopf mit Hals und Fahne oder Balken

Die Dauer der Noten

  • 4 Grundschläge und somit einen 4/4-Takt lang dauert eine ganze Note. Zwei halbe Noten dauern so lange wie ein ganze Note usw. Für die einzelnen Noten gibt es keine absolute Dauer: Sie stehen in Abhängigkeit des für das Stück angegebenen Tempos.

Weitere Tipps, Übungen und erste Lieder

Nun kennen Sie die Grundlagen des Keyboardspiels und alle wichtigen Begriffe. Jetzt verstehen Sie die zahlreichen Videotutorials, die Ihnen diverse Übungen zeigen und erste Lieder erklären. Über unsere Links am Ende des Keyboard Test 2017 finden Sie eine Auswahl hilfreiche Online-Übungen und Keyboardnoten.

Das Drittplatzierte im Video

Keyboard oder Klavier?

Ein Keyboard ähnelt aufgrund seiner Klaviatur einem Klavier, zumal alle Keyboards auch über verschiedene „Klaviersounds“ verfügen. Jedoch erfolgt die Klangerzeugung bei einem Keyboard elektronisch und bei einem Klavier mechanisch. Zudem verfügt das Klavier über Pedale, mit denen die Klavierspielerin oder der -spieler den Klang beeinflusst. Beide Instrumente bringen Vor- und Nachteile mit sich.

Der Preis

Obwohl sehr hochwertige Keyboards teilweise auch mehrere Tausend Euro kosten, lässt sich der Preis der beiden Instrumente kaum vergleichen. Sie bekommen bereits für unter 100 Euro ein Keyboard. Von der Tendenz liegt jedoch die unterste Preisklasse von Klavieren im Bereich des Highend-Segments der Keyboards.

Der Klang

Keyboards bietet ein breites Spektrum an unterschiedlichen Klängen, die häufig andere Instrumente imitieren. Dazu zählen verschiedene Klavier- und Pianoklänge, aber auch z. B. Streicher, Flöten und perkussive Klänge. Jedoch erreichen Keyboards selten die klangliche Nuanciertheit eines Klaviers – besonders geübte Klavierspielerinnen und -spieler erkennen den Unterschied zwischen einem Keyboard und einem Klavier schnell.

Jedoch besteht bei einem Keyboard die Möglichkeit, mit einem Kopfhörer und somit lautlos für die Umgebung zu spielen.

Die Handhabung

Ein Klavier benötigt keinen Strom, aber vergleichsweise viel Platz und das Umstellen des Instruments ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Dagegen gestaltet sich dieHandhabung eines Keyboards als einfach und unkompliziert. Auch größere Keyboards passen problemlos in ein Auto. Zudem erlauben viele der kleineren Modelle neben dem Netzbetrieb auch den Batteriebetrieb.

Wartung und Instandhaltung

Klaviere bestehen aus Holz und reagieren somit auf die Luftfeuchtigkeit des Raums, in dem sie stehen. Dadurch verstimmen sich Klaviere, sodass Experten raten, jedes Klavier einmal pro Jahr zu stimmen. Keyboards verstimmen sich nicht und reagieren nicht auf eine Veränderung des Raumklimas. Da es sich um ein elektronisches Musikinstrument handelt, sollte jedoch auch ein Keyboard nicht nass werden.

Die Abwägung der Vor- und Nachteile

Gerade für Anfänger bieten sich Keyboards an, da sich die Kosten vergleichsweise in Grenzen halten und das Instrument nicht einen eigenen Platz im Zimmer oder Wohnung erfordert. Zudem erfahren Sie beim Spielen eines Keyboards, ob Sie sich überhaupt mit einem Tasteninstrument anfreunden können. Jedoch gibt es auch noch eine weitere Alternative.

Verbindung von Keyboard und Klavier: das E-Piano

Das E-Piano verbindet die Vorteile des Keyboards mit denen des Klaviers. Mehr Informationen zu diesen Instrumenten erhalten Sie im Kapitel Alternativen am Ende unseres Keyboard Tests.

Technische Hintergründe rund um das Keyboard

Anfänger sollten mit einem Keyboard anfangen.Der Hörbereich des menschlichen Ohrs reicht von ca. 20 bis 20.000 Hertz, wobei die Einheit Hertz (Hz) die Anzahl der Wiederholungen eines periodischen Signals pro Sekunde angibt. Jede Note entspricht einer bestimmten Frequenz: Das mittlere C liegt z. B. bei 261,626 Hz.

Das Grundprinzip der elektronischen Klangerzeugung

Keyboards und andere elektronische Musikinstrument verfügen über Oszillatoren die einen steuerbaren Wechselstrom (elektronisches Signal) erzeugen. Somit führt eine Veränderung der elektrischen Spannung zu einer Veränderung der Frequenz des Signals. Nach einer Verstärkung wandelt ein Lautsprecher dieses elektronische Signal in für das menschliche Ohr wahrnehmbare Schallwellen um.

Die unterschiedlichen Kurvenformen (Waves)

Die Hersteller verwenden in Keyboards Oszillatoren, die diverse periodische Signale erzeugen. Diese unterscheiden sich in ihren Wellenformen: die Art der periodischen Wiederholung.

Die vier Grundformen:

  • Sinus: Die Sinuswelle erzeugt einen sehr klaren und reinen Ton, der dem Ton einer Stimmgabel ähnelt. Im Gegensatz zu den anderen Wellen besitzt diese keine Obertöne. Die Sinuswelle gilt als „Grundwelle“, da sich jede beliebige Welle auch als Summe unterschiedlicher Sinuswellen ausdrücken lässt.
  • Rechteck: Die Rechteckwelle klingt nasal und sie kommt bei der Imitation von Blasinstrumenten zum Einsatz. Dabei verfügt die Welle über ca. die Hälfte der natürlich vorkommenden Obertöne.
  • Sägezahn (Kippschwingung): Die Sägezahnwelle klingt brillant und verfügt über alle natürlichen Obertöne. Bei Keyboards verwenden Hersteller diese Wellenform zur Imitation von z. B. Streichinstrumenten.
  • Dreieck: Die Dreieckwelle klingt hohl und dient häufig dazu die Sättigung anderer Klänge anzureichern. Dabei besitzt sie nur einen kleinen Obertonanteil.

Information am Rande

Akustiker unterscheiden zwischen Ton und Klang. Nahezu jede musikalische Ton stellt nach ihrem Verständnis eigentlich einen Klang dar. Dieser setzt sich aus einen Grundtonund verschiedenen Obertönen zusammen, wobei der Grundton die wahrgenommene Höhe des Tons bestimmt. Die jeweilige Klangfarbe bestimmen hingegen die Obertöne. Da ein Sinuston keine Obertöne besitzt, stellt er für Akustiker „den einzigen Ton“ dar: Alle anderen akustischen Ereignisse begreifen sie als Klänge, die sich aus verschiedenen Tönen unterschiedlicher Frequenzen zusammensetzen.

Konzepte der Klangerzeugung

Keyboards oder Synthesizer unterscheiden sich in der Art der Klangerzeugen: Wie entsteht aus den unterschiedlichen Wellenformen ein Klang? Welche Möglichkeiten der „Formung“ dieser Klänge stehen zur Verfügung?

Die drei beliebtesten Konzepte:

  • Additive Synthese: Bei der additiven Synthese erfolgt die Klangerzeugung aus der Addition verschiedener Sinuswellen. Durch die Überlagerung von Sinuswellen mit unterschiedlicher Frequenz und Amplitude entstehen „neue Wellen“.
  • Subtraktive Synthese: Bei der subtraktiven Synthese erzeugt der Oszillator einen Klang und durch Subtraktion bestimmter Frequenzen sowie Modulation entsteht der gewünschte Klang. Mithilfe von Filtern besteht die Möglichkeit, einzelne Frequenzen oder ganze Frequenzbereiche vom ursprünglichen Klang des Oszillators zu entfernen. Hüllkurven bestimmen den Verlauf des Klangs, sodass z. B. der Klang langsam lauter wird und nach Loslassen der Taste abrupt endet. Zudem ermöglichen Modulationen über nicht hörbare Wellen (LFO) Veränderungen verschiedener Parameter des Klangs: Der Klang wandert beispielsweise im Stereopanorama ständig hin und her. Diese subtraktive Synthese verwendete Robert Moog beim Minimoog.
  • FM-Synthese: „FM“ steht für Frequenzmodulation. Bei dieser Form der Klangsynthese moduliert die Amplitude eines oder mehrerer Oszillatoren (Modulator) die Frequenz eines anderen Oszillators (Träger). Über Klangfarbe entscheidet das Frequenzverhältnis zwischen Modulator und Träger. Da sich die Klänge nur schwer vorhersagen lassen, erfordert diese Art der Klangsynthese viel Erfahrung. Gleichzeitig entstehen oft überraschende Klänge. Obwohl die FM-Synthese in der Theorie auch analog funktioniert, brachte erst die digitale Technik den Durchbruch für diese Form der Klangsynthese. Das Yamaha Keyboard DX7 verwendet diese Synthese durch Frequenzmodulation.

Andere Arten der Klangsynthese

Diese drei Methoden stellen die bekanntesten Formen der Klangsynthese dar. Zu den weiteren Methoden zählen: Granularsynthese, Wavetable-Synthese und PM-Synthese (Physikalische Modellierung).

Nützliches Zubehör

Einige Hersteller bieten Keyboards als Set mit unterschiedlichem Zubehör an. Falls bei Ihrem Keyboard kein Zubehör zum Lieferumfang gehört, kaufen Sie dies ohne Problem auch getrennt.

Der Kopfhörer

Der Kopfhörer

Mit einem Kopfhörer spielen Sie Ihr Keyboard, ohne dass Ihr Spiel die Umwelt (Nachbarn etc.) stört. Achten Sie beim Kauf auf die Größe des Anschlusses an Ihrem Keyboard, sodass keinen Adapter benötigen. Es gibt Klinkenstecker mit 3,5 mm oder 6,35 mm. Bei hochwertigen Kopfhörern gehört ein Adapter von „groß auf klein“ oder umgekehrt häufig mit zum Lieferumfang. Für das Spielen am Keyboard eignen sich am besten Kopfhörermit Muscheln, die das Ohr umschließen. Da diese geschlossenen Kopfhörer Außengeräusche nahezu komplett abschirmen, konzentrieren Sie sich besser auf Ihr Keyboardspiel.

Die Keyboardtasche

Die Keyboardtasche

Wenn der Hersteller Ihres Keyboards keine Tasche mitliefert, dann kaufen Sie sich eine Keyboardtasche. Darin lagern Sie Ihr Instrument vor Staub geschützt. Bei den Größenangaben dieser Taschen beziehen sich Hersteller auf die Anzahl der Tasten des Keyboards. Für sehr hochwertige Keyboards macht hingegen ein spezieller Koffer Sinn, der das Instrument beim Transport besser schützt als eine Tasche.

Die Abdeckhaube

Die Abdeckhaube

Wenn Ihr Keyboard grundsätzlich an einem festen Platz steht und Sie es nach dem Spiel nicht in einen Schrank räumen, schützt eine einfache Abdeckhaube das Instrument vor Staub.

Der Keyboardständer

Der Keyboardständer

Diese Ständer machen besonders bei großen Keyboards (76 oder 88 Tasten) Sinn. Dabei besitzen die meisten dieser Ständer die Form eines „X“ und bestehen aus leichten Metallrohren (Aluminium). Zudem lassen sich viele Modell in der Höhe verstellen. Füße aus Gummi schützen empfindliche Parkettböden und verhindern ein Verrutschen. Nach dem Spielen klappen Sie den Keyboardständer einfach zusammen, sodass Sie ihn platzsparend verstauen.

Hocker für das Keyboardspiel

Hocker für das Keyboardspiel

Diese zusammenklappbaren Hocker oder Bänke verfügen über eine gepolsterte Sitzfläche. Dabei bieten fast alle Modelle eine Möglichkeit der Höhenverstellung. Wenn Sie Ihr Keyboard häufig mitnehmen und an unterschiedlichen Orten spielen, bietet sich einer dieser einfach zu transportierenden Hocker an. Für das Keyboardspielen in der eigenen Wohnung stellen diese Hocker ein Extra dar und sind nicht unbedingt nötig.

Noten

Noten

Mithilfe von Notenblättern studieren Sie Stücke bekannter Komponisten und Musiker ein. Diese reichen von klassischer Musik bis zu aktueller Popmusik. Teilweise erhalten Sie diese Noten sogar kostenlos. Am Ende des Texts finden Sie hilfreiche Links zu Internetseiten mit Keyboard- bzw. Klaviernoten: Jedes Klavierstück spielen Sie auch auf einem Keyboard.

Alternativen zum Keyboard

Es gibt das ePiano als alternative zum Keyboard.Neben dem Klavier bietet sich vor allem das E-Piano als Alternative zu einem Keyboard an. Obwohl diese Instrumente auf den ersten Blick wie ein Klavier aussehen und auch über die entsprechenden Pedale verfügen, erfolgt die Klangerzeugung elektronisch wie bei einem Keyboard. Jedoch beschränken sich E-Pianos auf unterschiedliche Klavierklänge.

Im Vergleich zu Keyboards legen die Hersteller von E-Pianos einen größeren Wert auf die Mechanik der Tasten, sodass sich das Spielen „fast“ wie bei einem Klavier anfühlt. Ein Vorteil gegenüber einem Klavier stellt die Möglichkeit des Spielens mit Kopfhörer dar – wie bei einem Keyboard. Die einfach zu transportierenden Varianten der E-Pianos bezeichnen die meisten Hersteller als Stage Pianos.

Verglichen mit E-Pianos verzichten diese Modelle jedoch auf eingebaute Lautsprecher, da sie sich an Livemusiker auf der Bühne richten. Also erfordern Stage Pianos ein PA-System oder eine andere Art der Verstärkung mit Lautsprechern. Sowohl E-Pianos als auch Stage Pianos verfügen über Pedale wie ein Klavier.

Weiterführende Links und Quellen

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2.002 Bewertungen. Durchschnitt: 4,91 von 5)
Loading...