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Kompaktanlagen Test 2017 • Die 9 besten Kompaktanlagen im Vergleich

Kompaktanlagen stehen überall, wo eine große Stereoanlage keinen Platz findet oder unangemessen wäre. Trotz ihrer kompakten Abmessungen überzeugen diese Mini-Anlagen mit einem erstaunlich guten Klang. Somit eignen sich Kompaktanlagen für Jugendzimmer, Wohnzimmer, Küchen oder kleine Partykeller.

Weil sich Kompaktanlagen großer Beliebtheit erfreuen, haben wir 10 Modelle unterschiedlicher Hersteller getestet. In der übersichtlichen Vergleichstabelle erkennen Sie sofort unseren Kompaktanlagen Vergleich-Testsieger und sehen auch, wie die anderen Modelle abgeschnitten haben. Der direkte Vergleich der wichtigsten Ausstattungsmerkmale und Funktionen der unterschiedlichen Anlagen erleichtert Ihnen die Auswahl des passenden Modells. Weiter unten erfahren Sie, wie wir die Geräte getestet haben. Zudem liefert Ihnen unser Kompaktanlagen Test 2017 alle relevanten Hintergrundinformationen zum Thema.

Was ist eine Kompaktanlage

Stereoanlagen mit einem kleinen und sehr kompakten Gehäuse heißen Kompaktanlagen. Alternativ verwenden Hersteller die Bezeichnung Mini-Anlage. Diese beiden Bezeichnungen dienen der Abgrenzung gegenüber Stereoanlagen, die aus einzelnen Bausteinen bestehen. Bei einer Kompaktanlage vereinen die Hersteller CD-Spieler, Radio und Verstärker in einem Gehäuse. Die zwei zugehörigen Lautsprecher dienen der Wiedergabe der Musik. Obwohl Hersteller Kompaktanlagen als stationäres Audiosystem konzipieren, ist das Aufstellen an einem anderen Ort für z. B. eine Party einfacher möglich als bei einer Stereoanlage. Breite und Länge der Kompaktanlagen (ohne Lautsprecher) liegen im Bereich von 15,0 bis 30,0 cm, wobei die Höhe meistens weniger als 15,0 cm beträgt.

Kompaktangalen Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Philips BTB8000 Mini Stereoanlage mit DAB plus (Bluetooth, USB Direct, UKW, Alarm, VU-Meter, 150 W) silber
Sony CMT-SBT300WB Netzwerk Micro-Kompakt-SystemLG FA173BT Micro AnlageOnkyo CS-265DAB CD Hi-Fi KompaktanlageSony CMT-SBT100B Micro-HiFi-Anlage (DAB/DAB+, 50 Watt, CD-/CD-RW-Player, FM/AM, Bluetooth, NFC, USB), silber/schwarz
Pioneer X-CM35BT-K Micro-Hifi-SystemPanasonic SC-PM250B Micro HiFi(mit CD,UKW/DAB+, Bluetooth, USB, 20 Watt RMS) silber
Panasonic SC-PM250EG-S Micro HiFi SystemPhilips MCM2350/12 Stereoanlage 70 Watt, Bassreflex schwarz

Philips BTB8000


Sony CMT-SBT300WB Netzwerk Micro-Kompakt-System


LG FA173BT Micro Anlage


Onkyo CS-265DAB CD Hi-Fi Kompaktanlage


Sony CMT-SBT100B


Pioneer X-CM35BT-K Micro-Hifi-System


Panasonic SC-PM250B


Panasonic SC-PM250EG-S Micro HiFi System


Philips MCM2350/12


 Bewertung 1,0 1,1 1,3 1,4 1,6 1,7 1,8 2,0 2,2
FunktionMini StereoanlageMicro-Kompakt-SystemMicro AnlageKompaktanlageMicro-Hifi-SystemMicro-Hifi-SystemMicro HiFiMicro HiFi SystemKompaktanlage
MarkePhilipsSonyLGOnkyoSonyPioneerPanasonicPanasonicPHILIPS
FarbeSchwarz/SilberSchwarz/SilberSchwarzWeissSchwarz/SilberSchwarzSchwarz - SilberSilber - GrauSchwarz
Abmessung23 x 24 x 14,5 cm29 x 22 x 10,6 cm17 x 23 x 27,6 cm27,3 x 21,5 x 9,9 cm36,5 x 33,5 x 46,5 cm20 x 12,3 x 25,7 cm27,2 x 57,6 x 19,2 cm22,8 x 46,2 x 22,4 cm22,7 x 26 x 18 cm
Gewicht8,7 kg2 kg6 kg1,9 kg6 kg2 kg3,7 kg4,1 kg5,06 kg
Drahtlos steuern perFernbedienung, Bluetooth,Fernbedienung, BluetoothBluetooth, FernbedienungBluetooth, Fernbedienung Bluetooth, NFCBluetooth, NFC, FernbedienungBluetooth, FernbedienungBluetooth, FernbedienungFernbedienung
Handy/Tablet verbinden mit USB-Kabelk.A.Grüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
CD-PlayerGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Musik abspielen per USB-StickGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Hi-Fi SystemGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakenk.A.
Preis- / Leistung
Preisvergleich


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Wie funktioniert eine Kompaktanlage

Im Prinzip funktioniert eine Kompaktanlage wie eine Stereoanlage, die einen Verstärker, zwei Lautsprecher und verschiedene Bausteine wie CD-Spieler, Radio, Kassettendeck oder Plattenspieler besitzt. Das Signal gelangt vom CD-Spieler, Radio etc. zum Verstärker, der über zwei Kabel mit separaten Lautsprechern verbunden ist. Allerdings verlaufen die Signalwege zum Verstärker innerhalb des Gehäuses, sodass eine Verkabelung einzelner Bausteine bei einer Kompaktanlage entfällt.

Die Bedienung erfolgt über Tasten oder ein Touchdisplay auf der Vorderseite der Kompaktanlage – einige Modelle verfügen zusätzlich über eine Fernbedienung. Heutige Modelle besitzen neben einem Audioeingang auch eine Schnittstelle für ein digitales Speichermedium.

Die Anwendungsbereiche einer Kompaktanlage

Kompaktanlagen finden aufgrund ihrer geringen Größe in jedem Zimmer einen Platz. Im Gegensatz zu einer Stereoanlage besitzen diese Modelle eine geringere Tiefe, sodass sie auch problemlos auf einem Regal stehen. Trotz ihrer kompakten Abmessungen eignen sich diese Mini-Anlagen zur Beschallung von Räumen bis zu einer Größe von ungefähr 30 Quadratmetern.

Somit eignen sich Kompaktanlagen für Jugendzimmer, Partykeller, Wohnküchen etc. Aber auch im Wohnzimmer überzeugen die kompakten Stereoanlagen: Einige Modelle zeichnen sich sogar durch einen digitalen Audioeingang für den Flachbildschirm oder Blu-Ray-Player aus.

Die Vorteile einer Kompaktanlage

  • kompakte Abmessungen
  • besserer Klang als ein Radiorekorder
  • günstige Alternative zur Stereoanlage
  • keine aufwendige Verkabelung
  • gibt auch digitale Musikformate wieder

Die Nachteile einer Kompaktanlage

  • zu wenig Leistung für sehr große Räume

Welche Arten von Kompaktanlagen gibt es?

Kompaktanlagen unterscheiden sich in Preis und Ausstattung, aber auch in der Bauart. Die meisten Modelle besitzen eine Würfelform: Die Bedienung und das Einlegen einer CD erfolgen von vorne – der CD-Spieler ist horizontal eingebaut. Eher die Ausnahme stellen aufrecht stehende Kompaktanlagen mit sehr geringer Gehäusetiefe dar.

Bei diesen erfolgt das Einlegen einer CD nicht mittels herausfahrbarer „Schublade“, da Hersteller den CD-Player nicht horizontal, sondern vertikal einbauen. Daher nennen viele Hersteller diese Bauart auch „vertical“. Diese Kompaktanlagen stehen aufgrund ihrer geringen Gerätetiefe auch auf sehr schmalen Regalen. Allerdings wirkt sich die geringe Bautiefe bei Lautsprechern schnell negativ auf die Klangqualität aus. Da häufig die Abdeckung des CD-Spielers aus transparentem Kunststoff besteht, bieten diese Geräte jedoch eine reizvolle Optik und bringen somit die Qualitäten eines eleganten Einrichtungsgegenstands mit.

Die Unterschiede bei den Lautsprecherboxen

Einige Kompaktanlagen besitzen integrierte Lautsprecher, die sich somit nicht frei im Raum positionieren lassen. Bei den meisten Modellen lassen sich die beiden Lautsprecherboxen jedoch entsprechend der Kabellänge frei im Raum aufstellen. Dabei handelt es sich zumeist um 2-Wege-Lautsprecher, die einen Bass- und Mitteltonlautsprecher sowie einen Hochtonlautsprecher pro Box besitzen. Teilweise bauen Hersteller die Boxen mit Bassreflex. Die Leistung der beiden Lautsprecherboxen zusammen reicht von 10 Watt bis zu über 500 Watt. In Ausnahmefällen statten Hersteller die Boxen mit einem integrierten Subwoofer aus. In der obersten Preisklasse stellen Kompaktanlagen teilweise einen zusätzlichen Anschluss zur Verfügung, um wahlweise auch einen Subwoofer anzuschließen.

  • Das Radio

Viele Kompaktanlagen besitzen ein UKW-Radio, wobei einige Hersteller ihre Modelle mit RDS (Radio Data System) ausstatten. Andere Hersteller setzen auf digitale Technik und statten ihre Kompaktanlagen mit DAB-Tunern für digitale Radiosender aus. Internetfähige Anlagen unterstützen teilweise das Streamen von Internetradio. Bei einigen Kompaktanlagen besteht sogar die Möglichkeit, Radioprogramme aufzunehmen und diese auf einem externen Speichermedium (USB-Stick) zu sichern.

Weitere Informationen:

In den FAQs erklärt unser Kompaktanlagen Test 2017 die Unterschiede der verschiedenen Radioempfänger.

  • Der CD-Spieler

Alle CD-Spieler spielen reguläre Audio-CDs. Zudem ermöglichen einige Modelle das Abspielen von MP3-CDs. Bezüglich gebrannter CDs geben Hersteller jeweils an, welche Formate (CD+/-R, CD+/-RW) der jeweilige Player erkennt. Nur in Ausnahmefälle spielt eine Kompaktanlage gebrannte CDs aller vier Typen ab. Häufig besitzt der CD-Spieler auch eine Fehlerkorrektur, sodass leichte Kratzer nicht sofort ein Springen der CD nach sich ziehen.

Die verschiedenen Eingänge bzw. Schnittstellen

Eine USB-Schnittstelle gehört mittlerweile zur Standardausstattung einer Kompaktanlage wie auch ein Audioeingang und ein Kopfhöreranschluss in Form einer Klinkenbuchse. Jedoch unterscheiden sich die Kompaktanlagen in den unterstützten Musikdateiformaten. Das MP3-Format erkennen alle Modelle. Nur hochwertige Modelle akzeptieren auch WAV- oder FLAC-Dateien. Eher selten bieten die Geräte zusätzlich einen SD-Kartenleser. Im mittleren und oberen Preissegment erlauben die Kompaktanlagen zumeist die Verbindung per Bluetooth zu einem Smartphone oder Tablet. Somit lässt sich Musik von diesen Geräten unkompliziert über die Kompaktanlage hören. Zur Ausstattung vereinzelter Modelle gehört auch ein Netzwerkanschluss. Nur hochwertige Kompaktanlagen besitzen außerdem sowohl einen optischen als auch einen koaxialen digitalen Audioeingang. Am optischen Eingang lässt Sie beispielsweise der Fernseher anschließen und am koaxialen ein Blu-Ray-Player.

  • Der Verstärker

Anders als bei Stereoanlagen aus einzelnen Bausteinen nimmt der Nutzer den Verstärker einer Kompaktanlage nicht als einzelnes Element wahr. Heute verwenden Hersteller häufig digitale Verstärker. Im Gegensatz zu den Anfangstagen dieser Technik erkennen Hörer heute keinen Unterschied mehr gegenüber einem analogen Verstärker.

  • Die Bedienung

Die Bedienung erfolgt über ein Bedienfeld mit Tasten und Display – teilweise zusätzlich über eine Fernbedienung. Bei bestimmten Modellen besteht auch die Möglichkeit der Bedienung per App.

  • Weitere Ausstattungsmerkmale

Teilweise besitzen die Kompaktanlagen einen Equalizer, mit dem sich bestimmte Frequenzen hervorheben oder abschwächen lassen. Nicht immer bieten diese Voreinstellungen für verschiedene Musikrichtungen. Häufig besitzen Kompaktanlagen auch eine Uhr. In Kombination mit einem Timer lassen sich diese Kompaktanlagen nutzen wie ein Radiowecker. Sleeptimer ermöglichen zudem das Einschlafen mit Musik, ohne dass die Anlage während der ganzen Nacht läuft. Einige Hersteller statten ihre Kompaktanlagen mit einer Dockingstation für ein Apple iPhone oder einen iPod aus. Neben dem Aufladen der Akkus lässt sich auch auf den Musikspeicher der Geräte zugreifen.

  • Die Materialien

Die Gehäuse der Kompaktanlagen bestehen aus Kunststoff. In den mittleren und oberen Preisklassen verwenden Hersteller zum Teil Metallgehäuse aus z. B. gebürstetem Aluminium. Die Lautsprecherboxen bestehen überwiegend aus Holzpressspan mit einem Kunststoffüberzug.

  • Drei unterschiedliche Preisklassen

Nachdem wir uns für den Kompaktanlagen Test einen Überblick des Angebots auf dem Markt gemacht haben, erkennen wir drei unterschiedliche Preisklassen. Die aufgelisteten Vor- und Nachteile für jede Preisklasse geben eine generelle Tendenz an: Unser Kompaktanlagen Test hat gezeigt, dass vereinzelte Geräte Funktionen oder Ausstattungsmerkmale besitzen, die meistens nur in höheren Preisklassen zum Standard gehören. Den umgekehrten Fall haben wir ebenfalls festgestellt: Einer Kompaktanlage fehlt ein Ausstattungsmerkmal, das alle anderen Geräte in dieser Preisklasse jedoch besitzen.

  • Unter 100 Euro

Diese Kompaktanlagen bieten sich für Einsteiger an. Bezüglich der Ausstattung erfüllen sie den Standard. Bei einigen Geräten dieser Preisklasse fehlt jedoch ein Kopfhöreranschluss oder ein Audioeingang. Die Ausgangsleistung der Lautsprecher (10 bis 30 Watt) und die Klangqualität unterscheiden sich deutlich von den Modellen der Mittelklasse.

Die Vorteile

  • geringe Anschaffungskosten
  • Standardausstattung mit Radio, CD-Spieler und MP3-Player

Die Nachteile

  • Klangqualität
  • Zwischen 100 und 200 Euro

In dieser Preisklasse bleiben bezüglich der Ausstattung nur wenig Wünsche offen. Aufgrund der diversen Schnittstellen bzw. Anschlüsse bieten diese Modelle überzeugende Flexibilität. Häufig liegt die Ausgangsleistung der beiden Lautsprecherboxen im Bereich von 50 bis 100 Watt.

Die Vorteile

  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • verschiedene Schnittstellen
  • komfortable Bedienung

Die Nachteile

  • Musikliebhabern fehlt Klangqualität
  • Die Oberklasse

Zur Oberklasse greifen vor allem Musikliebhaber, die zu wenig Platz für eine Stereoanlage im Baukastensystem besitzen, aber nicht auf qualitativ hochwertigen Musikgenuss verzichten wollen. Gegenüber der mittleren Preisklasse haben wir bei diesen hochwertigen Modellen sowohl im Bereich der Klangqualität als auch der Verarbeitungsqualität einen deutlichen Unterschied wahrgenommen.

Die Vorteile

  • beste Klangqualität
  • unterstützt auch Dateiformate wie FLAC oder WAV
  • an Flachbildschirm oder Blu-Ray-Player anschließbar

Die Nachteile 

  • hohe Anschaffungskosten

So haben wir die Kompaktanlagen getestet

Für unseren Kompaktanlagen Test 2017 bewerten wir zunächst unterschiedliche Kategorien wie Verarbeitungsqualität, Klang etc. getrennt und bilden aus diesen Teilnoten die Gesamtnote.

Der erste Eindruck

Das Auspacken der getesteten Kompaktanlagen verrät, wie viel Wert der jeweilige Hersteller auf eine stabile Verpackunglegt: Logistikunternehmen behandeln Pakete nicht mit Samthandschuhen. Nur eine stabile Verpackung gewährleistet, dass die Kompaktanlage nach dem Onlinekauf unversehrt beim Käufer eintrifft.

Die Verarbeitungsqualität

Nach dem Auspacken und Anschließen der Kompaktanlage untersuchen wir die Verarbeitungsqualität. Welchen Eindruck vermitteln die Tasten und Knöpfe für die Bedienung? Bei täglicher Nutzung der Kompaktanlage ist die Beanspruchung dieser Bedienelemente besonders hoch. Funktionieren diese Knöpfe und Tasten auch nach mehreren Tausend Mal der Bedienung noch zuverlässig? Kompaktanlagen mit guter Verarbeitungsqualität versprechen eine lange Lebensdauer.

Test des CD-Spielers

Das Öffnen und Schließen vermittelt einen ersten Qualitätseindruck des CD-Spielers. Danach untersuchen wir die Funktionalität: „Titel vor und zurück“, „Zufallstitel“ und „Vor- und Zurückspringen innerhalb eines Titels“ gehören zum Standard. Aber z. B. nicht alle Kompaktanlagen merken sich den beim Ausschalten gespielten Titel und spielen diesen nach dem Einschalten weiter. Um die Fehlerkorrektur des jeweiligen CD-Spielers zu testen, haben wir unterschiedlich stark verkratzte CDs. So ermitteln wir schnell, wie gut die Fehlerkorrektur des jeweiligen CD-Spielers funktioniert.

Der Test des Radios

Wir testen, wie einfach das Suchen bzw. Einstellen der Sender funktioniert. Bei vielen Modellen gibt es einen automatischen Sendersuchlauf: Finden alle Anlagen dieselben Sender oder gibt es Unterschiede? Außerdem fließt die Anzahl der Senderspeicherplätze mit in unsere Bewertung des Radioempfängers ein. Bei einigen Modellen erfordert das Speichern von Sendern dauerhaft Strom (Stand-by-Modus): Komplett Ausschalten und alle gespeicherten Sender sind verschwunden. Dieses fehlende Mitdenken seitens der Hersteller führt in unserem Kompaktanlagen Test zu Negativpunkten für das jeweilige Gerät.

Die Anschlüsse und Schnittstellen

Da unterschiedliche Anschlüsse und Schnittstellen zur Flexibilität beitragen, folgen wir in unserem Kompaktanlagen Test 2017 dem Grundsatz: Je mehr, desto besser. Während es Sinn macht, einen Netzwerkanschluss und Anschlüsse für Fernseher oder Blu-Ray-Player auf der Geräterückseite zu platzieren, erweisen sich USB-Anschluss und Kopfhörerbuchse auf der Vorderseite als praktischer. Somit bewerten wir nicht nur die Anzahl der Anschlüsse und Schnittstellen, sondern auch die Sinnfälligkeit der Anordnung dieser Buchsen.

Die Klangqualität

Wir testen die Klangqualität der verschiedenen Kompaktanlagen immer in demselben Raum mit einer vergleichbaren Positionierung der Lautsprecherboxen. Zudem testen wir alle Geräte mit derselben CD. Somit treten alle Kompaktanlagen unter fairen Bedingungen gegeneinander an.

Wir achten auf ein ausgeglichenes und klares Klangbild, das keinen Frequenzbereich besonders hervorhebt. Zudem testen wir die maximale Lautstärke, um einen Eindruck der Leistungsfähigkeit der einzelnen Kompaktanlagen zu erhalten. Bei der Beurteilung des Klangs steht nicht die Wattzahl der Boxen im Vordergrund.

Weitere Informationen!

  • Im Kapitel „FAQ“ erfahren Sie mehr über die Bedeutung der Wattzahl bei Lautsprecherboxen.

Worauf muss ich beim Kauf einer Kompaktanlage achten?

Unser Kompaktanlagen Test 2017 gibt Ihnen anhand der 10 getesteten Modelle eine gute Übersicht des Markts. Vielleicht hat unser Vergleichs-Testsieger Sie bereits überzeugt. Sonst schauen Sie sich die übrigen von uns getesteten Modelle genauer an und überlegen, welche Kompaktanlage Ihren Hörgewohnheiten entspricht?

Eine Checkliste machen

Machen Sie sich am besten eine Checkliste, auf der alle Funktionen und Ausstattungsmerkmale stehen, die Sie unbedingt benötigen. Beschränken Sie sich auf die wichtigsten Punkte. Die folgenden Fragen helfen Ihnen beim Erstellen dieser Liste:

  • Ist UKW-Radio ausreichend oder wollen Sie einen Empfänger für Digitalradio?
  • Welchen CD-Typ benötigt Ihr Brenner und sollte dementsprechend auch der CD-Spieler der Kompaktanlage abspielen können: CD+R, CD-R, CD+RW oder CD-RW?
  • Hören Sie gerne Musik oder Radio per Kopfhörer und benötigen deshalb einen Kopfhöreranschluss?
  • Benötigen Sie eine Fernbedienung?
  • Ist ein Timer notwendig?
  • Hören Sie ausschließlich MP3-Dateien oder auch FLAC- und WAV-Dateien?
  • Reicht ein USB-Anschluss aus oder benötigen Sie auch einen Netzwerkanschluss?
  • Benötigen sie Anschlüsse für den Flachbildschirm oder Blu-Ray-Player?

Mithilfe dieser Liste merken Sie schnell, welche Modelle für Sie infrage kommen und welche Gerät Sie sofort ausschließen können. Außerdem erkennen Sie schnell, in welcher Preisklasse Sie Ihre neue Kompaktanlage finden.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Philips
  • Panasonic
  • LG
  • Yamaha
  • Dual
Nach der Gründung im Jahr 1891 begann das niederländische Unternehmen zunächst mit der Produktion von Glühbirnen. Mit der Entwicklung eines ersten Röhrenempfängers stieg Philips ab 1927 in den aufkommenden Markt für Unterhaltungselektronik ein. In den 1960er-Jahren entwickelte das niederländische Unternehmen die Kassette. In Zusammenarbeit mit Sony erfand das Unternehmen Anfang der 1980er-Jahre die CD. Heute umfasst das Sortiment Kompaktanlagen in unterschiedlichen Designs – auch einige Modelle mit Kassettenrekorder produziert Philips weiterhin.
Konosuke Matsushita gründet Panasonic im Jahr 1918, um eine selbst entwickelte Lampenfassung zu vermarkten. Mit seinem außergewöhnlichen Management und seinem Gespür für Marketing entwickelte der Gründer einen kleinen Betrieb mit drei Angestellten zu einem weltweit operierenden Elektronikkonzern. Radios, Schallplattenspieler, CD-Player: Panasonic blickt auf eine erfolgreiche Tradition im Bereich von Hi-Fi-Anlagen zurück. Aktuell umfasst das Sortiment des japanischen Herstellers Kompaktanlagen in unterschiedlichen Preisklassen.
Die koreanische Marke LG (Life's Good) geht auf das 1958 gegründete Unternehmen Goldstar Co., Ltd. zurück. Unter dem Markennamen GoldStar produzierte der Hersteller Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik. Im Jahr 1995 erfolgte die Umbenennung in LG. Das breite Sortiment im Bereich der Kompaktanlagen beginnt in der Preisklasse von unter 100 Euro und reicht bis über 1.000 Euro. Aufgrund der Verwendung der rot-violetten Farbe des Unternehmenslogos fällt schnell das Design der Kompaktanlagen von LG ins Auge.
Das 1887 gegründete japanische Unternehmen begann als Hersteller von Musikinstrumenten. Ab den 1950er-Jahren gründete Yamaha verschiedene Tochterunternehmen für Motorräder, Möbel etc. Im Segment der Kompaktanlagen bietet der japanische Hersteller ein überschaubares Sortiment an hochwertigen Modellen.
Die Gebrüder Steidinger gründeten das deutsche Unternehmen Dual im Jahr 1907. Mit der Produktion von Plattenspielern machte sich das Unternehmen in Deutschland einen Namen. Nach dem Konkurs des Unternehmens erfolgte eine Lizenzvergabe des Markennamens an andere Hersteller. Bei den Kompaktanlagen finden sich neben klassischen Modellen in kubischer Form auch Modelle der aufrecht stehenden Bauweise (vertical).

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Kompaktanlage

Die Kompaktanlagen stellen einen technischen Entwicklungsschritt in der Geschichte der Hi-Fi- bzw. Stereoanlage dar.

Die Grundlagen für die Stereoanlage

Die Erfindungen des Radioempfängers, Schallplattenspielers und Tonbandgeräts legten die Grundlage für die Stereoanlage. Anfang der 1950er-Jahre bauten Hersteller in Deutschland erste Musiktruhen: Diese vereinten einen Schallplattenspieler, ein Radio und ein Tonbandgerät in einem Gehäuse – verschiedene Modelle integrierten auch einen Fernseher. Mit Namen wie „Toscana“ oder „Capri“ weckten diese Musiktruhen die Sehnsucht nach südlichen Ländern.

Die Truhen ähnelten in Form, Größe und Material einer Kommode. In den Wohnzimmern der 1950er-Jahre entwickelten sich diese „Möbel zum Musikhören“ schnell zum Statusobjekt. Mit der Ablösung der Schellackplatten durch Schallplatten aus Vinyl hielt erstmals die Stereofonie Einzug in die Wohnzimmer. In Deutschland erfolgte ab 1963 auch die Ausstrahlung von Radiosendungen in Stereo.

Die Entwicklung in den 1970er-Jahren

Anfang der 1970er-Jahre integrierten Hersteller neben Radio und Schallplattenspieler auch einen Kassettenrekorder(Tapedeck). Dieser löste das Tonband ab. Zudem verzichten nun alle Hersteller auf die Integrierung eines Fernsehers. Somit lösten diese ersten Stereoanlagen die Musiktruhen der beiden vorherigen Jahrzehnte ab. Diese frühen Stereoanlagen ließen sich von oben bedienen und besaßen eine flache und zumeist sehr breite Form – eine Abdeckklappe aus Kunststoff schützte vor Staub. Wie die Musiktruhen vereinten sie verschiedene Geräte zur Audiowiedergabe, wobei auch diese Stereoanlagen noch nicht besonders kompakt waren. Dies sollte sich erst in den 1980er-Jahren ändern.

Die ersten Kompaktanlagen

Die Entwicklung der Stereoanlage spaltete sich in den 1980er-Jahren in zwei Wege auf: Hersteller entwickelten zum einen Bausteinsysteme und zum anderen Kompaktanlagen. Besonders das Aufkommen der CD ab 1983 und die Entdeckung der Teenager als Marketingzielgruppe förderten die Entwicklungen von kompakten Stereoanlagen. Schnell stand in den meisten Jugendzimmern eine Kompaktanlage.

Die Entwicklung bis heute

Die CD löste in den 1990er-Jahren endgültig die Schallplatte ab – zumindest auf dem Massenmarkt. Somit gehörte schon bald der Schallplattenspieler nicht mehr zur Kompaktanlage. Daher waren Hersteller auch in der Lage, die Geräte kleiner zu konstruieren. Obwohl es bereits erste Beispiele für diese kleinen Kompaktanlagen in den 1980er-Jahren gab, setzten sie sich erst im Lauf der 1990er-Jahre durch. Zur Ausstattung gehörten ein Radioempfänger, ein Kassettenrekorder (häufig in doppelter Ausführung) und ein CD-Spieler. Ab dem Ende der 1990er-Jahre verdrängte das MP3-Format zunächst die Kassetten und ließ auch die Verkäufe von CDs einbrechen. Die Hersteller von Kompaktanlagen reagierten auf diese Entwicklung: Die meisten Kompaktanlagen besaßen fortan keinen Kassettenrekorder mehr. Um digitalen Musikformaten Rechnung zu tragen, statten Hersteller ihre Kompaktanlagen heute mit USB-Anschlüssen aus und ermöglichen die Wiedergabe unterschiedlicher Dateiformate. Zudem spielen die
integrierten CD-Spieler häufig auch MP3-CDs ab.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Kompaktanlage

Der Stromverbrauch von Kompaktanlagen

Die Leistungsaufnahme in Watt beschreibt den Stromverbrauch einer Kompaktanlage. Ungefähr zwischen 15 und 60 Wattliegt diese Leistungsaufnahme. Im Stand-by-Modus verbrauchen sparsame Geräte unter 2 Watt. Allerdings gibt es Kompaktanlagen, die selbst für den Stand-by-Modus über 10 Watt benötigen.

Einige Modelle besitzen einen „Demomodus“, der mit blinkenden Lichtern für Unterhaltung sorgt: Häufig benötigt dieses Spektakel genauso viel Strom wie der reguläre Betrieb der Kompaktanlage.

Pflege und Reinigung

Die Reinigung einer verstaubten Kompaktanlage

Zur Reinigung ein feuchtes Tuch aus Mikrofaser verwenden. Falls die Anlage eine richtige Staubschicht überzieht, bietet sich zunächst eine vorsichtige Reinigung mit einem Staubsauger an. Dabei am besten eine Düse mit schmaler Öffnung verwenden: Die Düse sollte nicht die Oberfläche berühren, um Kratzer zu verhindern. Ritzen und schmale Spalten lassen sich unter Umständen nur mit einem Wattestäbchen richtig säubern.

Vor Nässe schützen

Wie alle Elektrogeräte vertragen auch Kompaktanlagen keine Nässe, da diese unter Umständen einen Kurzschluss verursacht. Wenn die Kompaktanlage zur Beschallung einer Party dient, sollte die Anlage nicht genau neben der Getränkebar stehen. Zudem sollten Gäste bzw. der DJ keine Gläser oder Flaschen auf oder in der Nähe des Gehäuses abstellen. Im Eifer des Gefechts fällt schnell ein Glas um und die Party kommt zu einem vorzeitigen Ende.

Leichte Kratzer im Display entfernen

Verschiedene Hersteller verkaufen spezielle Polierpasten zur Beseitigung von Kratzer in Kunststoffdisplays. Zunächst erfolgt eine Reinigung mit einem feuchten Tuch, damit eventuell vorhandene Dreckpartikel das Display beim Polieren nicht zusätzlich verkratzen. Anschließend mit der Polierpaste und einem Mikrofasertuch so lange polieren, bis der Kratzer verschwunden ist. Abschließend ist eine nochmalige Reinigung mit einem feuchten Mikrofasertuch erforderlich. Alternativ bietet sich hochwertige Zahnpasta – keine Billigprodukte verwenden – als Polierpaste an. Diese beiden Möglichkeiten funktionieren jedoch nur bei oberflächlichen Kratzern. Wirklich tiefe Kratzer lassen sich nicht entfernen.

Leichte Kratzer im Gehäuse entfernen

Zur Entfernung von leichten Kratzern im Kunststoffgehäuse einer Kompaktanlage bieten sich Produkte für die Innenraumpflege von Pkws an. Diese Sprays oder Pasten eignen sich besonders gut für schwarzen Kunststoff. Mit einem weichen Mikrofasertuch lassen sich leichte Kratzer wegpolieren. Alternativ funktioniert auch hochwertige Zahnpaste.

FAQ

Wie stehen die Lautsprecherboxen der Kompaktanlage optimal?

Die beiden Lautsprecher und die Position des Zuhörers bilden am besten die Ecken eines gleichseitigen Dreiecks. Zudem stehen die Lautsprecherboxen am besten ungefähr auf Ohrenhöhe. Dieser Aufbau gewährleistet den optimalen Hörgenuss. Nicht immer besteht die Möglichkeit, die Lautsprecher optimal zu positionieren, jedoch lassen sich besonders ungünstige Positionierungen einfach vermeiden.

Wenn z. B. die Boxen an einer der beiden langen Wände eines rechtwinkligen Raums stehen, macht es keinen Sinn, die beiden Lautsprecher ganz in die jeweilige Raumecke zu stellen: Der optimale Punkt zum Hören liegt dann außerhalb des Raums. Somit ist es ratsam, die optimale Positionierung der Lautsprecher beim Aufbau der Kompaktanlage zumindest im Hinterkopf zu behalten.

Was bedeutet Hi-Fi?

Diese Abkürzung steht für den englischen Ausdruck „High Fidelity“ und bedeutet „hohe Klangtreue“. Ursprünglich handelt es sich um einen Qualitätsstandard in der Tontechnik, der heute jedoch nur noch wenig Bedeutung besitzt.

Um diesen Qualitätsstandard zu erreichen, müssen Audiogeräte im Frequenzbereich von 250 bis 6.300 Hz ein besonders ausgeglichenes Klangbild wiedergeben: In diesem Frequenzbereich nimmt das menschliche Ohr besonders empfindlich wahr.

Heute stellt dieser Standard für Hersteller keinen technischen Anspruch mehr dar. Nur sehr billige Kompaktanlagen erreichen diesen Standard nicht. Somit handelt es sich bei der Bezeichnung Hi-Fi nicht mehr um ein Qualitätsmerkmal wie früher.

Was beschreibt die Wattzahl der Boxen?

Die Wattzahl der Lautsprecher beschreibt, wie viel elektrische Leistung die Lautsprecher aufnehmen. Allerdings unterscheiden Hersteller einen Durchschnitts- und einen Spitzenwert. Der Spitzenwert gibt die maximale Leistungsaufnahme für einen sehr kurzen Zeitraum (Impuls) an. Entsprechend beschreibt der Durchschnittswert die dauerhaft mögliche Leistungsaufnahme, ohne dass die Lautsprecher durchbrennen. Diesen Durchschnittswert geben Hersteller mit dem Zusatz RMS (Root Mean Square) an. Beim Vergleich von Wattzahlen unterschiedlicher Kompaktanlagen empfiehlt es sich, jeweils nach den RMS-Werten zu schauen. Die Wattzahl sagt nichts über die Klangqualität oder Lautstärke aus. Somit stellt die Angabe von Wattzahlen vor allem ein Marketinginstrument dar, da hohe Wattzahlen scheinbar „viel Leistung“ versprechen.

Worin besteht der Unterschied zwischen DAB, UKW und Internetradio?

UKW steht für Ultrakurzwelle und bezeichnet den klassischen Rundfunk. Bei der analogen Übertragungsart knistert oder rauscht das Radio, wenn der Sender nicht optimal eingestellt ist. Der Empfang erfordert eine Antenne. Auch der Empfang von Digitalradio erfolgt über eine Antenne, wobei es sich allerdings um ein digitales Signal handelt. Diese Art des Radios heißt DAB bzw.

DAB+, was für Digital Audio Broadcasting steht. Beim Digitalradio gibt es Empfang oder es gibt keinen Empfang: Das Rauschen des „alten Radios“ ist verschwunden. Zudem bietet Digitalradio eine bessere Klangqualität, Zusatzinformationen und eine komfortablere Handhabung dank elektronischem Programmführer. Im Moment liegt die Flächenabdeckung für eine Auswahl an Digitalradiosendern in Deutschland bei 90 %. In der Zukunft wird diese Übertragungsart die UKW-Übertragung ablösen. Nach derzeitigen Planungen endet die alte UKW-Norm im Jahr 2025.

Der Empfang von Internetradio setzt keine Antenne voraus, sondern einen Internetanschluss. Wie ein Computer oder Smartphone streamt der Internetradioempfänger Sender aus dem Internet. Somit steht ein riesiges Senderangebot aus der ganzen Welt zur Verfügung.

Übersicht der deutschen DAB-Sender:

In den Links am Textende finden Sie eine Liste aller DAB-Sender in Deutschland!

Nützliches Zubehör

  • USB-Stick

Käufer einer Kompaktanlage, die viel Musik über den USB-Anschluss hören wollen, sollten sich hierfür einen eigenen USB-Stick kaufen. Dann entfällt das Hin- und Herkopieren, wenn der USB-Stick zeitweise für andere Daten gebraucht wird. Verschiedene Hersteller bieten USB-Sticks mit vielen Gigabyte Speicherplatz für einen geringen Preis an. Diese Anschaffung lohnt sich und spart viel Mühe. Zudem bleibt die Musiksammlung immer zusammen und lässt sich jederzeit über die Kompaktanlage abspielen.

  • Separater Bluetooth-Empfänger 

Nicht alle Kompaktanlagen besitzen einen integrierten Bluetooth-Empfänger. Allerdings gehört ein Audioeingang (AUX IN) zur Grundausstattung. Dieser Audioeingang dient als Anschluss für einen separaten Bluetooth-Empfänger. Somit entsteht eine drahtlose Verbindung zu einem Smartphone, Tablett oder Laptop. Die Reichweite der Empfänger beträgt je nach Modell bis zu 20 Meter. Mit diesem komfortablen Zubehör lässt sich auf dem Smartphone oder Computer gespeicherte Musik über die Kompaktanlage hören, ohne zuvor eine Kabelverbindung herzustellen.

  • Kopfhörer

Der Anschluss eines Kopfhörers vermittelt einen neuen Höreindruck. Bestimmte Musikalben lassen sich erst mit einem Kopfhörer richtig genießen. Besonders Hörbücher und -spiele entfalten nur mit Kopfhörer ihre ganze Wirkung. Nahezu alle Kompaktanlagen verfügen über einen Kopfhöreranschluss, sodass sich dieses Zubehör für viele Modelle anbietet. Kopfhörer ermöglichen jede gewünschte Lautstärke zu jeder Uhrzeit, ohne dass sich die Geschwister, Eltern, Mitbewohner oder Nachbarn gestört fühlen.

  • Netzwerkkabel

Netzwerkfähige Kompaktanlagen benötigen ein entsprechendes Netzwerkkabel, um die Verbindung zum Routerherzustellen. Wenn die Verbindung zum Netzwerk steht, lassen sich auf den Netzwerkgeräten gespeicherte Musikdateien über die Kompaktanlage hören.

  • Audiokabel

Alle Kompaktanlagen besitzen einen Audioeingang (Klinkenbuchse). Über ein Kabel mit zwei Klinkensteckern (3,5 mm) erfolgt die Verbindung vom Ausgang eines MP3-Players zum Audioeingang der Kompaktanlage. Ein solches Klinkenkabel kostet wenige Euro.

  • Aufbewahrung der CDs

Wenn die Entscheidung für eine Kompaktanlage vor allem aufgrund der kompakten Abmessungen fällt, macht es Sinn, auch für die CDs eine platzsparende Lösung zu finden. Für die Aufbewahrung von CDs gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Mappen mit Klarsichthüllen zum Durchblättern nehmen 120 und mehr CDs auf. Jede Hülle bietet Platz für eine CD und ein Booklet. Somit verschwindet ein Stapel von 120 CDs in einer handlichen Mappe mit Reißverschluss. Auch mit CD-Archivboxen lässt sich eine Vielzahl an CDs platzsparend aufbewahren. Wie bei einem Hängeregister hängen die CDs in durchsichtigen Kunststoffhüllen hintereinander in dem Archiv. Überblick und Zugriff sind bei den Mappen allerdings besser als bei den Boxen.

Alternativen zur Kompaktanlage

Zur Kompaktanlage gibt es sowohl billigere als auch teurere Alternativen, die entsprechend mehr oder weniger Klangqualität und Funktionsumfang bieten. Außerdem unterscheiden sich die Verwendungsmöglichkeiten: Jede Alternative ist für bestimmte Aufgaben konzipiert. Die Vielseitigkeit einer Kompaktanlage bietet jedoch keine dieser Alternativen.

  • Die billigere Alternative: Radiorekorder

Radiorekorder erinnern an die Kofferradios von früher. Neben einem Radioempfänger gehört ein CD-Spieler zur Ausstattung dieser Geräte. Wie ein Kofferradio besitzen Radiorekorder einen Tragegriff und zwei im Gehäuse integrierte Lautsprecher. Zumeist erlauben sie sowohl den Netz- als auch Batteriebetrieb. Somit lassen sich diese handlichen Geräte einfacher transportieren als eine Kompaktanlage. Während eine Kompaktanlage in einem Zimmer stehen bleibt, wandert ein Radiorekorder mit der Hörerin oder dem Hörer problemlos durch die Räume: In der Küche, beim Bügeln, auf dem Balkon oder im Garten Musik hören. Allerdings erreichen diese billigeren Radiorekorder nicht die Klangqualität und Lautstärke einer kompakten Anlage.

  • Die Basisausstattung für einen Computer (Laptop, PC oder Tablett)

Aktivboxen kosten noch weniger als ein Radiorekorder und eignen sich als Grundausstattung für jede Art des Computers. Dabei handelt es sich um zwei Lautsprecher, die über ein Netzkabel verfügen. Diese Boxen lassen sich einfach an den Audioausgang des Computers anschließen. Die Klangqualität liegt unter der eines Radiorekorders, aber meistens über der von Laptoplautsprechern. Allerdings machen diese Aktivboxen nur das Audiosignal des Computers hörbar: Die Geräte besitzen weder einen CD-Spieler noch ein Radio.

  • Surroundsysteme und Soundbars

Wenn die Kompaktanlage hauptsächlich für den guten Klang beim Schauen von Filmen auf dem Flachbildfernseher zuständig ist, bietet sich alternativ ein Surroundsystem oder eine Soundbar an. Diese hochwertigen Kombinationen aus Verstärker und verschiedenen Lautsprechern konzipieren Hersteller speziell für Heimkinosysteme. Soundbars stellen hierbei die preiswertere Variante dar.

  • Die teurere Alternative: Stereoanlage aus einzelnen Bausteinen

Bausteine ermöglichen das individuelle Zusammenstellen der Komponenten einer Stereoanlage. Die Grundlage für diese Variante der Stereoanlage bilden grundsätzlich ein Verstärker und zwei Lautsprecherboxen. Darüber hinaus besteht die Wahl zwischen CD-Spieler, Radioempfänger, Tapedeck und Plattenspieler als jeweils einzelne Bausteine. Somit lässt sich eine Stereoanlage durch Bausteinen individuell den eigenen Hörgewohnheiten anpassen. Preislich liegt diese Variante immer über einer Kompaktanlage. Allerdings unterscheidet sich auch die Klangqualität dem Preis entsprechend.

Weiterführende Links und Quellen

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