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Kopfhörer Test 2017 • Die 10 besten Kopfhörer im Vergleich

Kleine Schallwandler, welche an den Ohren getragen werden, nennt man Kopfhörer. Wurde in der Frühzeit der Erfindung des Radios die Musik und die Nachrichten nur über Kopfhörer empfangen, so haben Sie als Nutzer heute die Wahl. Im Handel werden Kopfhörer in differenzierten Preiskategorien mit unterschiedlichen Designs und Funktionen angeboten. Waren in den frühen Zeiten des Radios die Kopfhörer alle in Monoqualität, weil die Sendungen auch nur Mono ausgestrahlt wurden, so kam mit der Zeit der Stereoton und dann die Quadrofonie hinzu. Eine besondere Form der Kopfhörer ist der Knochenschallhörer. Dieser gibt Schwingungen an die Knochen im Kopf weiter, die dann vom Ohr wahrgenommen werden.

Bestenliste der Kopfhörer 2016

Letzte Aktualisierung am:

 Bose :registered: QuietComfort :registered: 25 Acoustic Noise Cancelling headphonesBeats by Dr. Dre Solo2 On-Ear KopfhörerBeyerdynamic DT-770 Pro 80 Ohm KopfhörerSony MDR-ZX330BT Kopfhörer mit Bluetooth und NFC schwarz
Sony MDR-V55/BR DJ Stereo Kopfhörer - RotAugust EP650 - Bluetooth NFC Kopfhörer mit aptX TechnologieSony MDRV55/BR DJ Stereo Kopfhörer Rot
Sennheiser HD 201 Kopfhörer (Kraftvoller Stereosound) schwarz
JBL T450BT Kabelloser On-Ear Bluetooth Kopfhörer mit Integrierter Musiksteuerung und Mikrofon Kompatibel mit Apple und Android Geräten -Schwarz
Thomson WHP3001BK Funkkopfhörer

Bose :registered: QuietComfort :registered: 25 Acoustic Noise Cancelling headphones

Beats by Dr. Dre Solo2 On-Ear Kopfhörer

Beyerdynamic DT-770 Pro 80 Ohm Kopfhörer


Sony MDR-ZX330BT


Sony MDR-V55/BR DJ Stereo Kopfhörer - Rot


August EP650 - Bluetooth NFC Kopfhörer mit aptX Technologie


Sony MDRV55/BR


Sennheiser HD 201


JBL T450BT


Thomson WHP3001BK Funkkopfhörer


 Bewertung 1,11,21,3 1,4 1,61,72,02,12,22,3
MarkeBoseBeats by Dr. Dre (Apple)BeyerdynamicSonySonyAugustSonySennheiserJBLThomson
Produktdetails
  • Unvergleichlicher Spitzenklang
  • Leichtes Around-Ear-Design
  • Stundenlanger Tragekomfort
  • Inline-Mikrofon/-Fernbedienung
  • Präzise abgestimmte Akustik
  • Schlankes Design mit optimaler Passform
    Musiksteuerung und Anrufentgegennahme
  • RemoteTalk-Kabel (Funktionalität kann je nach Gerät variieren)
  • Geschlossener diffusfeldentzerrter Studiokopfhörer
  • Innovatives Bassreflexsystem
  • Robuster und servicefreundlicher Aufbau
  • Velours Ohrpolster
  • Made in Germany
  • Impedanz von 80 Ohm

  • Kopfhörer mit Bluetooth und NFC
  • 30-mm-Treibereinheit
  • Wiederaufladbar über USB

  • 40-mm-Treibereinheit
  • 40-mm-Neodym-Treiber
  • 5 Hz-25 kHz Frequenzbereich
  • Hohe Eingangsleistung von bis zu 1.000 mW
  • Perfekte Klangqualität
  • Kompatibel mit Bluetooth-Mobilgeräten
  • 10 Meter kabellose Freiheit bei der Audiowiedergabe
  • Freisprechfunktion, Lautstärkeregelung
  • Anrufannahme
  • Integrierter Akku

  • 40-mm-Neodym-Treiber
  • 5 Hz-25 kHz Frequenzbereich
  • Hohe Eingangsleistung von bis zu 1.000 mW
  • Zusammenklappbare Kopfhörer; Neodym-Magnet; 1,2 m langem Kabel


  • Elegantes Design in Silber und mit hochwertigen Kunstleder-Ohrpolstern
  • Liefert kräftigen Bass-Sound für pulsierende Musik
  • Leicht und komfortabel, mit Ohrpolstern, die sich etwas bewegen lassen


  • JBL Pure Bass Sound
  • 11 Stunden Akkulaufzeit
  • Faltbar, leicht und bequem

  • Ladestation dient gleichzeitig als Halterung
  • Lautstärkeregelung
  • Power-Knopf mit LED-Anzeige
  • 3 Übertragungskanäle
  • PLL-System
  • Reichweite: bis zu 100 m
Lieferumfang
  • QuietComfort 25 headphones
  • QC25 Kabel von 1,42 m Länge, mit Inline-Fernbedienung und -Mikrofon
  • Flugzeugadapter
  • Transportetui
  • AAA-Batterie
  • Beats Solo2 On-Ear-Kopfhörer
  • RemoteTalk Kabel
  • Tragetasche
  • Beyerdynamic DT 770 Pro Kopfhörer
  • Stereo-Klinkenadapter 6,35 mm
  • Zugbeutel
  • 3,0 m Wendelkabel

  • Sony MDRZX330BT
  • wiederaufladbar USB Kabel

  • Sony MDR-V55/BR
  • DJ Stereo Kopfhörer
  • Rot Neodym-Magnet
  • 1,2 m langem Kabel
  • USB Audio sowie 3,5mm Standard Audio
  • klassiche Wiedergabe über Kabel möglich
  • 1 Lithium ion Batterien erforderlich (nicht inbegriffen)

  • JBL Pure Bass Sound
  • 11 Stunden Akkulaufzeit
  • Faltbar, leicht und bequem


  • Sennheiser HD 201 Kopfhörer

nicht Inklusive
  • Funkkopfhörer
  • 1x Netzteil
  • 1x Sender mit Ladestation
  • 1x Audioadapter
  • 1x Adapter
  • 2x AAA NiMH-Akkus
LärmreduzierungGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
MikrofonGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Haken
Kabellose Verwendungnicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Haken
Lässt sich zusammenfaltenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivek.A.Grüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusive
Komfort
Preis- / Leistung
Produktbericht
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Inhaltsverzeichnis

Wie bei allen anderen Lautsprechern auch, gibt es bei Kopfhörern unterschiedliche Systeme der Umwandlung des Schalls.

Unterschiedliche Systeme der Umwandlung des Schalls

Elektromagnetische Technologie

Bei der elektromagnetischen Bauweise wird eine Eisenmembran bewegt und somit der Schall direkt weitergeleitet. Hierbei fließt der Strom vom Verstärker durch vormagnetisierte Spulen, welche mit einem Permanentmagneten versehen sind.

Genutzt wurde diese Technologie in Kopfhörern bei Militär in den Morse-Kopfhörern und zur militärischen Telekommunikation. Aufgrund der störenden „Klirrgeräusche“ wird diese Technologie nicht mehr verwendet.

Elektrodynamische Technologie

Hierbei entsteht die Wandlung des Schalls aus der Bewegung einer Spule, welche vom Signal des Tons gespeist wurde. Diese Spule befindet sich in einem Magnetfeld. Mit einem Permanentmagneten werden Schwingungen angetrieben, welche den Ton an die umgebende Luft abgeben.

Damit es hierbei nicht zu unnötigen Schwingungen kommt, werden leichte Materialien mit starker Steifigkeit wie Kunststoff, Metall oder Zellulose für die Treibermembran verwendet. Dies ist die heutzutage am häufigsten angewendete Technologie bei den Kopfhörern. Dadurch sind ein einfacher Betrieb, eine kostengünstige Herstellung und eine erstklassige Wiedergabe der Töne garantiert.

Orthodynamische, isodynamische Technologie oder der Magnetostat

Diese Technologie ähnelt der elektrostatischen bei einem Gegentakt-Lautsprecher. Hierbei bewegen sich perforierte Statoren mit einer hochgespannten Tonfrequenz zwischen einer elektrisch aufgeladenen Flachmembran. Bei der isodynamischen Schallwandler-Technologie wird der Antrieb der Membrane durch elektrodynamische Wirkung erzielt.

Hierbei ist die Membran gleichmäßig eingespannt und wird einer flachen Spule zugeführt. Isodynamische Systeme der Treiber können nur mit hoher Dichte der Energie sowie schweren und großen Magnetspulen erreicht werden. Dies würde ein erhöhtes Gewicht und einen verminderten Tragekomfort der Kopfhörer bedeuten.

Balanced-Armature-Schallwandler

Wie bei vielen anderen Antriebsarten wird hierbei der elektrische Wirkungsgrad mithilfe des Wegfalls der Membranbelastung erhöht. Das Prinzip dieser Technologie besteht aus einem Permanentmagneten und einem zentrierten und beweglichen Anker.

Fließt Strom durch die Spule des Ankers, magnetisiert dieser und bewegt sich von einer zur anderen Seite. So werden die Schallwellen erzeugt. Verwendung findet diese Technologie in Hörgeräten und In-Ear-Ohrhöhrern (Ohrkanalhörern), weil dieses System so klein ist.

Elektrostatische und piezoelektrische Technologie

Beim piezoelektrischen Wandler wird ein hoher Wirkungsgrad mit geringer Klangqualität erreicht. Hier finden Sie kaum ausgeprägte Resonanzen und wenig Tiefenwiedergabe. Angewendet wird dieser Wandler bei den Kristallohrhörern für Detektorempfänger.
Die elektrostatische Technologie arbeitet bei den Kopfhörern genauso wie bei den Lautsprechern mit einem umgedrehten Kondensatormikrofon. Der Mechanismus des Antriebs ist eine leitfähige und dünn beschichtete Membranfolie aus Polyester. Die neueren Modelle arbeiten mit speziellen Kopfhörerverstärkern, welche daraufhin konzipiert wurden.

Die übliche Spannung dieser Kopfhörer beträgt von 100 Volt bis 1 Kilovolt, gilt aber trotzdem als absolut sicher. Darum schätzen Audiophile dieses System, welches kostenintensiv im Preis ist, da es aufwendig bei der Herstellung gefertigt werden muss.

Wie funktioniert ein Kopfhörer?

Wenn Sie etwas über die Funktionalität der Kopfhörer wissen möchten, dann müssen diese zunächst in ihre differenzierten Bauformen unterschieden werden. Die wohl kleinsten Kopfhörer sind die In-Ohr-Hörer oder Ohrknöpfe. Die In-Ohr-Hörer werden wie Ohrstöpsel in den Gehörgang gesteckt und die Ohrknöpfe vor den Gehörgang oder besser in die Ohrmuschel eingeklemmt bzw. eingelegt. Beide Arten bieten eine Isolation von der Außenwelt bzw. von den Geräuschen außerhalb. Dies ist nicht immer von Vorteil.

In-Ohr-Kopfhörer oder In-Ear-Kopfhörer

Die Fläche im Ohr zwischen Membran und Trommelfell wird mit dieser Kopfhörerart komplett geschlossen. Diese Kopfhörer sind sehr klein und sollten gut sitzen. Durch diese Technologie (einer Art Federsystem oder Push-Pull-Mechanismus) benötigt die Membran nur wenig Energie, um das Trommelfell zu bewegen.

Dies bedeutet eine gute Wiedergabe der Bässe. Sitzt dieser Kopfhörer nicht richtig und ist die Dichtigkeit in der Ohrmuschel nicht mehr gegeben, bemerkt der Nutzer dies sofort, denn die tiefen Frequenzen gehen verloren. Dies ist beispielsweise bei den eingelegten Ohrknöpfen der Fall.

Warum das so ist, kann einfach erklärt werden. Tiefe Frequenzen sind für das menschliche Ohr schlechter wahrnehmbar als hohe Frequenzen über 150 Hertz. Sollen tiefe Frequenzen, also unter 150 Hertz, wahrgenommen werden, ist viel Energie für dessen Verstärkung notwendig. Benutzen Sie Lautsprecher, dann können Sie diese tiefen Frequenzen sogar spüren, was mit Kopfhörern nicht möglich ist.

Das kommt daher, dass die Membrane der Lautsprecher aus einem dickeren, stabileren und größeren Metall gefertigt sind. Dadurch wird mit einem Lautsprecher mehr Luft bewegt. Nur durch einen optimierten Abschluss im Ohr ist es somit den Kopfhörern mit ihrer geringen Energie möglich, dass die Frequenzen optimal ausgenutzt werden. Es gibt jedoch auch noch einen zweiten Grund, warum die In-Ohr-Hörer gut abschließen sollten. Je besser der Kopfhörer sitzt, desto niedriger muss die Lautstärke eingestellt werden, da die Außengeräusche komplett wegfallen. So wird das Gehör vor Schäden geschützt.

Somit sollten Sie einen In-Ear-Hörer richtig in das Ohreinstöpseln„. Mit dem richtigen Sitz wird der Gehörgang optimal als Resonanzkörper genutzt und ein verbesserter Klang erzeugt. Im Gegensatz zu den Ohrknöpfen bemerken Sie dies bei der Wiedergabe der Bässe. Wenn Sie einen bestmöglichen Klang sowie Tragekomfort mit einer kompletten Abschottung der Außengeräusche wünschen, dann sollten Sie zu Otoplastiken greifen. Diese werden von nahezu jedem Hörakustiker angeboten. Die Kopfhörer werden individuell an Ihr Ohr angepasst und ersetzen dann die Standard-Ohrstöpsel.

Ohraufliegende Kopfhörer oder On-Ear-Kopfhörer

Die ohraufliegenden Kopfhörer müssen nach ihren Arbeitsprinzipien unterschieden werden.

  • Geschlossene, halb offene und offene Kopfhörer

Bei den In-Ear-Kopfhörern, welche den Raum zwischen Trommelfell und Membran komplett ausfüllen und diesen somit verschließen, handelt es sich um geschlossene Systeme. Wird gesagt, dass diese geschlossenen Systeme die beste Wiedergabe der Bässe besitzen, dann ist dies nicht ganz korrekt, denn das Prinzip ist ein ganz anderes als bei den ohraufliegenden Kopfhörern. Warum das so ist, ist äußerst kompliziert zu erklären und würde den Rahmen unserer Testreihe der besten Kopfhörer 2017 sprengen.

Wichtig zu wissen ist jedoch, worin der Unterschied zwischen offenen und geschlossen Kopfhörern besteht. Einer der größten Unterschiede liegt darin, dass der Hörende mit dem geschlossenen System komplett von den Außengeräuschen abgeschnitten ist und andersherum auch die Außenwelt nichts von den Geräuschen der Kopfhörer hört.

Hinzu kommt der Unterschied des räumlichen Klangs, der bei den offenen Kopfhörern deutlich verbessert ist. Bei den halb offenen Kopfhörern wird versucht, die jeweiligen Vorteile vom offenen und vom geschlossenen System zu vereinen.

Lokalisation der Kopfhörer

Die Lokalisation bereitet eines der größten Probleme bei der Fertigung von allen Kopfhörern. Dies ist deshalb ein Problem, weil Kopfhörer direkt am oder im Ohr platziert werden und nicht vor den Nutzer oder um ihn herum aufgestellt werden, wie Lautsprecher. Deshalb ist der Klang der Kopfhörer auch immer anders als bei Lautsprechern. Viele Lösungen wurden von der Produktionsindustrie präsentiert, jedoch kein Ergebnis war zu 100 % zufriedenstellend.

Der Mensch bestimmt die Schallrichtung sowie das räumliche Hören mit beiden Ohren. Bei der Richtungsbestimmung sind Lautstärke, Frequenzspektrum und Laufzeit entscheidend, wobei die Reflexionen (späte und frühe) abhängig vom Raum in dem sich der Hörende befindet, ist. Dies wird mit dem Abstand von Lautsprechern ermöglicht.

Bei den Kopfhörern haben Raum, Kopf und Ohren keinen Einfluss mehr auf den Klang, denn dieser kommt direkt  in das Ohrinnere.So wird die Lokalisation im Kopf betrieben. Der Hörende meint, dass sich die Quelle der Töne im Kopf befindet. Dies ist oder klingt jedoch unrealistisch und kann auch unangenehm sein. Das Hören vom Klang mit linearen Lautsprechern wird durch den Kopf sowie die Ohren beeinflusst und eben linear wahrgenommen. Kopfhörer jedoch können diesen Klang so nicht wahrnehmen. Kopf und Ohrmuschel kommen bei Kopfhörern erst gar nicht ins Spiel, da der Klang direkt ins Innere des Ohrs geht.

Es wird versucht, diese Problematik bei diffusfeldentzerrten Kopfhörern zu lösen. Eine Lösung könnte hierbei sein, dass Verfärbungen von den Ohren und dem Kopf, messtechnisch (mit Kunstkopf) erfasst und dann das Frequenzspektrum daran angepasst wird. Verfärbungen, welche im Diffusfeld gemessen werden, erhalten die Bezeichnung Diffusfeldentzerrung. Von einem Diffusfeld spricht man, vom Ort, bei dem der Direktschall leiser ist als die Reflexion. Der Frequenzgang kann jedoch niemals ganz oder perfekt entzerrt werden, denn den elektronischen oder mechanischen Möglichkeiten sind Grenzen gesetzt.

Hinzu kommt, dass die Kopfhörer an die unterschiedlichen Geschmäcker der Kunden und Nutzer angepasst werden. Das Richtungshören ist auch abhängig von den Ohren und der Kopfform der Nutzer. Kunstköpfe stellen hierbei nur einen Mittelwert dar, der nur allgemeingültig sein kann. Die In-Kopf-Lokalisation kann beim Kopfhörer durch die Diffusfeldentzerrung reduziert, jedoch niemals ganz ausgeschaltet bzw. gelöst werden.

Vorteile und Anwendungsbereiche

In den Bereichen Tonstudios und beim Homerecording werden offene Kopfhörer nur äußerst selten bevorzugt, da diese den Umgebungsschall nur wenig dämpfen.

Die Umgebungsgeräusche dringen bei dieser Art Kopfhörer nahezu ungehindert an das Ohr, wenn Sie mit dieser Art Kopfhörer Musik hören. Auch gelangen Musik oder Töne aus dem Kopfhörer an die Umgebung, was sich störend auswirken kann. Die Vorteile der offenen Kopfhörer sind jedoch interessant, denn diese besitzen eine gute räumliche Abbildung der Musik und haben ein transparentes Klangbild. Hinzu kommt bei der offenen Bauform, dass Sie im Sommer nicht so arg unter den Kopfhörern schwitzen. Bei einer Studio- und Recordinganwendung werden die offenen Kopfhörer nicht empfohlen, da es durch das Mikrofon zu Übersprechungen kommen kann.

Geschlossene Kopfhörer hingegen dämpfen alle Umgebungsgeräusche optimal ab. Für das Tonstudio oder beim Recording also ein muss.

Das Playback ist vom Sänger optimal zu verfolgen und das Mikrofon bekommt nur sehr selten etwas mit. Die geschlossene Bauweise sowie die verbesserte Isolierung mithilfe der Ohrpolster ermöglichen dies. Der Klang ist beim geschlossenen Kopfhörer weniger räumlich und kompakter. In den warmen Sommermonaten führt jedoch genau die Dichtigkeit zu einem vermehrten Schwitzen mit den geschlossenen Kopfhörern.

Halb offene Kopfhörer versuchen, die Vorteile der geschlossenen wie auch der offenen Kopfhörer-Bauweise zu vereinen. Der Klang ist gegenüber den geschlossenen Kopfhörern deutlich weniger kompakt, jedoch ebenso deutlich weniger transparent als bei den offenen Kopfhörern. Dämpfung und Isolierung der Umgebungsgeräusche sind bei den halb offenen Kopfhörern besser als bei offenen jedoch schlechter als bei geschlossenen Kopfhörern.

Nun fragen sich User zu Recht, welches Modell denn nun das Geeignete ist. Hierzu sollte immer in der Nutzung unterschieden werden, bevor Sie sich für ein offenes, halb offenes oder geschlossenes Modell entscheiden. Detailreiche Informationen, wie sie in unserem Kopfhörer Test geboten werden, sind hier hilfreich. So sollten dem Kunden z. B. das Know-how um die Ohmzahl, also die Impedanz vom Kopfhörer und deren Einfluss auf den Klang vermittelt werden.

Welche Kopfhörer sind nun für was gut?

Geschlossene Kopfhörer

Hierbei kann auch in einer unruhigen und lauten Umgebung optimal Musik abgehört werden – die geschlossenen Kopfhörer eignen sich optimal für DJs in einer Disco – ideal beim Recording, weil nur geringe Übersprechungen durch das Mikrofon erfasst werden.

Halb offene Kopfhörer

Ideal für alle, die sich nicht beide Bauweisen, also offen und geschlossen, kaufen möchten – bei der hohen Ohmzahl bzw. hohen Impedanz – gefälliger, weicher Klang – der gesamte Mix kann gut beurteilt werden – zur idealen Nutzung an mobilen Endgeräten mit niedriger Leistung ist eine niedrige Ohmzahl bzw. Impedanz nötig – selbst bei lautem Pegel wird eine gute, klare Wiedergabe der Bässe ermöglicht.

Offene Kopfhörer

Musik kann genossen werden und diese Bauform ist ideal zum Abhören von Mixen – transparenter Klang nur bei absolut ruhigem Umfeld.

Weitere Unterschiede bei den Bauformen

Kabellose Signalübertragung

Diese Signalübertragung erfolgt zumeist mit Infrarot Kopfhörern. Hier wird das Signal, zumeist analog über eine FM-Codierung oder seltener digital über einen LED-Infrarotsender auf den Kopfhörer übertragen. Der Kopfhörer benötigt hierzu einen IR-Empfänger mit integriertem Verstärker.

Diese Kopfhörer benötigen jedoch immer Batterien oder Akkus, damit das Signal aktiv verstärkt werden kann. Hinzu kommt, dass es immer zur Sichtverbindung zwischen IR-Empfänger, also dem Infrarot-Kopfhörer und dem Sender kommen muss.

Ist dies nicht garantiert, was sehr oft der Fall ist, kommt es zu Fehlern bei der Übertragung und ein relativ hohes Grundrauschen ist zu vernehmen.

Kabelgebundene Signalübertragung

Bei den kabelgebundenen Signalübertragungen wird das Audiosignal an die Elektroden oder Elektromagnete mithilfe eines Kabels weitergeleitet. Eine passive Wiedergabe vom Signal findet im Kopfhörer statt. Diese Art ist die absolut sicherste und hochwertigste Art des Musikhörens mit einem Kopfhörer. Bei analogen Modellen wird das ausgesendete Signal analog, also per Funkwellen, an den Kopfhörer übermittelt. Die Umwandlung in das Audio-Signal erfolgt über einen Dekoder. Auch diese Kopfhörer benötigen eine Batterie oder ein Akku, weil der Kopfhörer das Audiosignal aktiv verstärkt. Die Frequenzen unterscheiden sich bei den Modellen und sogar bei den Herstellern.

Zumeist wird jedoch mittels FM gesendet. Bedingt durch die differenzierte Bauweise der Hersteller, sind die Funk-Kopfhörer untereinander nicht kompatibel mit den Sendern. Digitale Funk-Kopfhörer übertragen das Signal digital bzw. zumeist über Bluetooth. Hierbei übernimmt ein eingebauter D/A Wandler im Kopfhörer die Umwandlung vom empfangenen Audiosignal in ein analoges Tonsignal. Somit ist eine absolut verlustfreie Übermittlung bei digitalen Tonquellen garantiert. Ist die Wandlung von analogen Tonquellen nicht mehr nötig, kann sie vernachlässigt werden, da die Tonqualität generell höher ist. Digitale Kopfhörer-Modelle sind zumeist kostenintensiver gegenüber den analogen Varianten, da sie eine verbesserte Tonqualität besitzen, was den erhöhten Preis allemal wettmacht.

Welche Arten von Kopfhörern gibt es?

Muschelkopfhörer

Dies sind Kopfhörer, welche über die Ohrmuschel gelegt werden. Diese Kopfhörer werden in differenzierten Varianten hergestellt.

Es gibt zum einen On-Ear-Kopfhörer, welche auch ohraufliegende Kopfhörer oder supra-aural Kopfhörer genannt werden. Diese Kopfhörer umschließen das Ohr nicht, sie bedecken lediglich die Ohrmuschel. Zusätzlich gibt es noch ohrumschließende Kopfhörer die auch circum-aural Kopfhörer sowie Over-Ear-Kopfhörer genannt werden. Hierbei umschließt die Muschel des Kopfhörers die Ohrmuschel vollständig. Über eine Schallreflexion wird der Kopfhörertreiber der gesamten Anatomie der Ohrmuschel genutzt.

Je nach Gewohnheit, Nutzungsverhalten und Vorliebe des Nutzers werden diese Typen Kopfhörer in geschlossener oder offener Muschelform angeboten. Zur Abschirmung von störenden Geräuschen von außen werden rückseitig geschlossene Kopfhörermuscheln im Handel dargeboten. So kann eine konzentrierte Studioarbeit gewährleistet werden. Übermäßige und daher unangenehme Ohrerwärmung und ein daraus resultierendes Schwitzen in diesem Kopfbereich werden mit rückseitig offenen Kopfhörermuscheln erreicht, da hierbei ein Luftaustausch erfolgen kann.

Ohrhörer

Auch hierbei gibt es zwei Varianten der Kopfhörer als Ohrhörer. Die Gehörganghörer, welche ebenso In-Ear-Headphones oder intra-aural Kopfhörer genannt werden, werden in den Gehörgang des Nutzers eingeführt.

Verwendung findet diese Kopfhörerart beim In-Ear-Monitoring. Material für diese Ohrhörer ist zumeist Silikon oder weicher Schaumstoff. Das In-Ear-Monitoring wird in professionellen Bereichen mit speziell angepassten Kopfhörern durchgeführt. Hierzu werden Acryl- oder Silikon-Otoplasten angefertigt. Hörgeräteakustiker nehmen eine individuell angepasste Fertigung vor. Dies garantiert eine langlebige, sichere, bequeme und leicht zu reinigende Fertigung ganz speziell passender Kopfhörer, welche die beste Isolation von Außengeräuschen sichern.

Die Earbud-Ohrhörer oder auch Half-In-Ear-Headphones werden in die Ohrmuschel eingesetzt und bilden die zweite Variante der Ohrhörer.

Für einige Menschen ist diese Form der Kopfhörer eher unangenehm, jedoch ist diese Modellart flexibel im Einsatz, klein zu verstauen und daher absolut transportfähig.

Intra-aurale Schallwandler oder Earbuds können jedoch zu irreparablen oder irreversiblen Schäden am Innenohr führen. Dies ist der Fall, wenn fortwährend mit einem zu hohen Lautstärkepegel Musik gehört wird. Die überhöhte Energie des Klangschalls wird dabei direkt in den empfindlichen Gehörgang geleitet.

Sonderformen von Kopfhörern

Zu den Sonderformen gehören Kopflautsprecher. Sie sind sehr selten und werden als zwei kleine Lautsprecher über den Kopf gehängt. Diese Modelle beschallen die Ohren vollkommen frei, was eine natürliche Lokalisation ermöglicht.

Ebenso selten wie die Kopflautsprecher sind die Knochenschall-Hörer, welche Schwingungen an einen Knochen im Kopf abgeben, welche dann vom Ohr gehört werden.

Die Modelle der Muschelkopfhörer

Bei den Muschelkopfhörern unterscheidet man in offene oder geschlossene Kopfhörer, was nicht bedeutet, dass der Kopfhörer das Ohr komplett umschließt sowie komplett auf ihm liegt oder eben nicht, sondern das offen oder geschlossen bezieht sich auf die Wahrnehmung der Umweltgeräusche.

Somit kann ein aufliegender Kopfhörer auch geschlossen sein, wie ein ohrumschließender Kopfhörer offen sein kann.

Geschlossene Kopfhörer

Hierbei wird das Ohr nach außen hin weitgehend abgeschirmt und der Schall kann nur in die Ohrrichtung abstrahlen. Dadurch wird mehr Druck im Bassbereich aufgebaut. Da diese Bauform dank der Reflexionen komplizierter ist, sind diese Modelle bei gleicher Klangqualität kostenintensiver.

Vorteile sind die Unabhängigkeit von der Außenwelt, nur wenige störende Abstrahlungen nach außen und eine ideale Nutzung bei lauten Umgebungsgeräuschen. Unangenehm ist hingegen die erhöhte Wärmeentwicklung.

Offene Kopfhörer

Die Verbindung zur akustischen Außenwelt bleibt bei dieser Art Kopfhörer erhalten. Die Abdeckung der Hörmuschel ist durchlässig und entweder mit Löchern, Schlitzen oder einer Perforation versehen.

Zudem wird ein durchlässiges, weiches Material in der Innenseite der Kopfhörer verwendet. Hier wird der Schall sowohl nach außen, wie auch in Richtung Ohr gesendet.

So wird der Klang räumlich und transparent. Hitzestau oder unangenehmes Schwitzen durch diese Kopfhörern entfällt daher nahezu vollkommen. Der Nachteil liegt darin, dass sowohl die Klänge aus dem Kopfhörer heraus für andere hörbar, wie auch Geräusche der Umwelt an den Hörenden gelangen können.

Halb offene Kopfhörer

Halb offene Kopfhörer versuchen, die Vorteile der geschlossenen und offenen Modelle zu vereinen. Die meisten Modelle haben extra gedämmte und nur wenige Öffnungen, womit sie weniger nach außen dringen lassen, als offene Kopfhörer.

Zu jeder Form der Kopfhörer hat der Nutzer, also Sie, in der heutigen Zeit die Wahl zu kabelgebundenen oder kabellosen Modellen. Eine Wahl ist hierbei immer abhängig von der Nutzung der Kopfhörer und ob ein direkter Kontakt zwischen Sender und Empfänger, also zwischen Musikanlage und Kopfhörer besteht.

Des Weiteren wird folgendermaßen unterschieden:

  • Bluetooth-Kopfhörer sind der neuste Schrei. Sie lösen mittelfristig die Infrarot- bzw. die Funktechnik ab.
  • Funk-Kopfhörer revolutionierten einst den Markt in der Unterhaltungselektronik. Mit ihnen konnte, ohne ein störendes Kabel, überall Musik gehört werden. Wiesen die ersten Modell eine nur sehr geringe Reichweite auf, so wurde dies bis in die heutige Zeit stark verbessert.
  • Leicht-Kopfhörer besitzen ein sehr geringes Gewicht und können daher mobil eingesetzt werden. Trotzdem weist ihre kompakte Bauweise einen ansprechenden Klang auf.
  • Hi-Fi-Kopfhörer sind Alleskönner, da sie für alle Geräte konzipiert wurden. Die preislich in der Mittelklasse positionierten Kopfhörer haben einen ansprechenden Klang.
  • Sport-Kopfhörer unterscheiden sich nur geringfügig von herkömmlichen Kopfhörern. Da sie jedoch besondere Belastungen beim Sport aushalten müssen, sollten sie robust sein und nicht auf jede Erschütterung mit einem verzerrten Klang reagieren. Zudem sollen diese Modelle leicht, nicht zu sehr schweißtreibend sein und nicht zu schnell rutschen.
  • Noise-Cancelling-Kopfhörer sind mit einer ausgeklügelten Technik versehen und schützen somit gegen Störgeräusche der Umwelt. Kostenintensiver als herkömmliche Modelle kann sich ihr Einsatz jedoch lohnen.
  • Studio-Kopfhörer sind ideal, wenn sie sich ein Musikstudio einrichten möchten. Hierbei spielen Zuverlässigkeit und Langlebigkeit mit einer absolut guten Klangqualität eine große Rolle.
  • Surround-Kopfhörer sind für Profis und absolute Musikfans, denen hochwertige Markenkopfhörer nicht ausreichend Klang bieten. Als Hightech-Modelle stellen sie auch „audiophile Leckerschmecker“ zufrieden, sind jedoch sehr kostenintensiv.
  • Gaming-Kopfhörer sind eigentlich Headsets mit integriertem Mikrofon. Im Normalfall sind es Stereokopfhörer mit eingebautem Verstärker.
  • WLAN-Kopfhörer nutzen eine kabellose Funkverbindung vom WLAN-System.
  • High-End-Kopfhörer sind lediglich zu Marketingszwecken mancher Firmen herausgebracht worden. Diese Kopfhörer versprechen einen ultimativen Musikgenuss. In die Kategorie Marketingzwecke fallen ebenso Handykopfhörer.
  • Als wasserdichte Kopfhörer werden zumeist In-Ear-Kopfhörer angeboten.
  • 7.1 Kopfhörer sind weiterentwickelte Surround-Kopfhörer, welche einen Kinosound erzeugen sollen.
  • Kopfhörer mit integriertem MP3-Player erlauben eine kabellose Nutzung mithilfe von Batterien und haben alles an Bord, was nötig ist. Ein Anschluss an eine Musikstation entfällt also.

So haben wir die Kopfhörer getestet

In unserer Testreihe der besten Kopfhörer 2017 wurden die unterschiedlichsten Systeme getestet. Zum einen kam es auf einen klasse Sound an und zum anderen in erster Linie auf die Handhabung, die unweigerlich mit dem Design zusammenhängt. So wurden Kopfhörer von knallbunt und schrill bis hin zu konservativen Modellen getestet. Bei jungen Leuten angesagt sind auffällige Modelle, welche jedoch mit ihrem Sound bestechen sollen. Dies gilt sowohl für In-Ear- wie auch für On-Ear-Kopfhörer. So wurden von uns herkömmliche Bügel-Kopfhöhrer mit ihren speziellen Funktionen, wie auch Ohrstöpsel in jeder nur erdenklichen Form getestet.

Die Frage der Nutzer, ob im oder auf dem Ohr blieb jedoch. So ist die grundsätzliche Bauform bei allen Nutzern von großer Bedeutung. In-Ohr-Kopfhörer sind für viele Nutzer das absolute Non-Plus-Ultra, was wieder bei anderen Nutzern ein unangenehmes Gefühl hinterlässt. Gerade bei den In-Ear-Headphones gibt es Modelle, welche die Außengeräusche total abdämpfen und andere Modelle, welche eine geringere Dämpfung aufweisen. Ob das eine oder das andere besser ist, kommt auf die Nutzung der User an.

Ist den Nutzern ein Fremdkörper im Ohr unangenehm, kommen die Bügel-Kopfhörer ins Spiel. Hierbei wurden von uns die zwei Gattungen Over-Ear und On-Ear-Kopfhörer getestet. Die Over-Ear-Kopfhörer müssen das ganze Ohr umschließen und sich idealerweise an der Kopfhaut rund ums Ohr anschmiegen. Die On-Ear-Modelle jedoch liegen direkt auf der Ohrmuschel. So haben beide Modelle ihre Nachteile und Vorteile, weswegen sie von Ihnen aufgesetzt und ausprobiert werden sollten, um das individuell für Sie passende Modell zu finden. Hierbei sollte das Design eine untergeordnete Rolle spielen, jedoch der Preis beachtete werden, denn teuer ist nicht gleich exzellent.

Bei den Over-Ear-Kopfhörern, welche die Ohrmuschel ja komplett umschließen, kommt der Nutzer an einer wuchtigeren Ausführung nicht vorbei. Hier spielt jedoch das Gewicht der Kopfhörer eine entscheidende Rolle in puncto Tragekomfort. Auch die Verarbeitung der Kopfhörer im Allgemeinen war in unseren Tests sehr wichtig. Die Verarbeitung spielte nicht nur in Sachen Langlebigkeit eine Rolle, sondern auch im Bereich Tragekomfort. Störende Nähte sollten vermieden werden. Ebenfalls sollte eine erhöhte Schweißentwicklung gerade bei den Over-Ear-Kopfhörern umgangen werden. Dies ist nicht nur bei den Sport-Kopfhörern wichtig.

Ebenfalls von uns getestet wurden die Versprechen der Hersteller, ob diese gehalten werden. Gerade im Bezug auf den Klang der Kopfhörer, den Frequenzbereich wie auch auf die Impedanz wurde in unserem Test großen Wert gelegt.

Bei allem „Schönen und Stylishen“ darf die Klangqualität, besonders die der Bässe, nicht leiden. Ebenso soll die geschlossene Bauweise auch wirklich geschlossen sein und keine Umweltgeräusche an den Musikfan lassen. Auch darf das Umfeld von der Musik gerade bei den geschlossenen Modellen nicht gestört werden.

On-Ear-Modelle sollen nicht nur Bequemlichkeit bieten, sondern ebenso für einen guten Klang sorgen. Hier genießen gerade hochpreisige Modelle ein besonderes Ansehen. Inwieweit dieses Ansehen gerechtfertigt ist, wurde von uns ebenso getestet. Sie sollten mit einem kompakten Design punkten und aus leichten Materialien bestehen, gut sitzen und mit guten Audioeigenschaften bestückt sein.

Eine besondere Kategorie in unserer Testreihe nahmen die Bluetooth-Kopfhörer ein. Hierzu müssen die Sender Tablet, PC oder Smartphone allerdings über den Standard Bluetooth verfügen. Die meisten Modelle der Bluetooth-Kopfhörer überzeugten mit einer sehr guten Klangqualität mit guten Bässen. Auch die Impedanz und der Frequenzbereich waren hier sehr gut. In jedem Fall heißt es hier, weg mit dem Kabel.

Mit den Noise-Cancelling-Kopfhörern mussten alle störenden Außengeräusche ausgeblendet werden können. Diese Kopfhörer filtern die störenden Frequenzen und sind zumeist bei den Bügel-Kopfhörern zu finden. Diese Technologie schlägt sich zwar immer im Preis wieder, sollte jedoch nicht ins uferlose ausarten. Als Richtwert könnte ein Kopfhörer dieser Kategorie genannt werden, der für um die 200 Euro den Umgebungsschall am wirksamsten schluckte. Selbst in dieser Kategorie gibt es kabellose Bluetooth-Kopfhörer und auch In-Ear-Kopfhörer.

Als Fazit zu unserer Testreihe muss gesagt werden, dass es in
jeder Kategorie gute und weniger gute Modelle gibt. Besonders beim wichtigsten Kriterium, dem Klang, liegen hier oft Welten zwischen den Modellen und Herstellern. Dabei können durchaus No-Name Produkte genauso gut sein, wie Modelle namhafter Hersteller. Jedem Nutzer ist daher ein individueller Test mit unterschiedlichen Musikstücken angeraten.

Worauf muss ich beim Kauf eines Kopfhörers achten?

Mittlerweile ist die Auswahl der unterschiedlichen Kopfhörer immens groß. Hierbei verliert man schnell den Überblick. Kunden sollten sich von den unabhängigen Testportalen beratende Tipps holen und sich nicht von den namhaften Herstellern irritieren lassen.

Es ist in jedem Fall auf die Ausstattung und die technischen Details zu achten. Haben Sie Modelle in einer engeren Wahl eingegrenzt, dann sind diese Kopfhörer mit differenzierten Musikstücken auszuprobieren und die Klangqualität, besonders der Klang der Bässe, auszutesten. Zunächst muss jedoch zwischen den verschiedenen Arten das individuell passende Modell für Ihre Zwecke ausgesucht werden. Auf folgende Kriterien ist beim Kauf zu achten:

Die Form der Kopfhörer

On-Ear-Kopfhörer zählen zu den klassischen Hi-Fi-Kopfhörern. Sie schirmen den Nutzer von den Außengeräuschen gut ab und sind für einen exklusiven Hörgenuss konzipiert. Bei der Form der In-Ear-Kopfhörer muss der Ohrstecker genau ins Ohr passen, damit ein ungehinderter Musikgenuss geboten werden kann. Diese Kopfhörer haben zwei gravierende Vorteile. Aufgrund ihrer kompakten, leichten und kleinen Form sind sie flexibel einsetzbar und daher ideal für sportliche Aktivitäten und man schwitzt bei dieser Art Kopfhörer nicht so extrem wie bei den Bügelkopfhörern. Nachteilig bei den In-Ear-Kopfhörern ist jedoch, dass diese niemals einen so guten Musikgenuss bieten können, wie On- oder Over-Ear-Kopfhörer.

Die Empfindlichkeit der Kopfhörer

Mit dem Wert der Empfindlichkeit wird die Lautstärke angegeben, welche einer Leistung von 1 mW entspricht. So kann die Lautstärke der einzelnen Kopfhörer überprüft und verglichen werden.

Die Impedanz

Sie beschreibt beim Kopfhörer den Scheinwiderstand. Innen liegend befindet sich eine Spule, welche im Kopfhörer ein magnetisches Feld erzeugt. Dieses magnetische Feld bewegt die Membran. Ist die Spule eher klein, wie bei günstigen Modellen der Kopfhörer, besitzt sie einen nur geringen Widerstand zwischen 16 bis 130 Ohm. Bis zu 800 Ohm werden hingegen bei Profikopfhörern gemessen. Somit sind die Spulen der kostenintensiveren Kopfhörer dementsprechend groß. Die Wirkung ist, dass die Schwankungen zwischen den einzelnen Lautstärken in den einzelnen Bereichen geringer und die Frequenz regelmäßiger werden.

Die Faustregel für einen einfachen Hausgebrauch von Kopfhörern besagt, dass eine Impedanz von 24 bis 40 Ohm vollkommen ausreichend ist. Wer dementsprechend viel Wert auf einen ausgewogenen Bass legt, der sollte zu Kopfhörern mit einer höheren Ohmzahl greifen.

Der Frequenzbereich sowie der Frequenzgang

Optimal ist ein Frequenzbereich zwischen 20 und 20.000 Hertz. Bei dem hörbaren Frequenzbereich bemerken Jugendliche und Kinder einen geringen Unterschied sofort, wohingegen in zunehmendem Alter dieses Hören des differenzierten Frequenzbereichs immer geringer ausfällt. Der Bereich zwischen 50 und 10.000 Hertz ist sowieso der Entscheidende für das Hören von Musik. Beim Hören geht es jedoch nicht nur um den Frequenzbereich, sondern auch um den Frequenzgang.

Dieser Frequenzgang ist zudem der wichtigste Teil. Er besagt, dass bei den unterschiedlichen Audiosignalen die Lautstärke immer gleich bleiben sollte. Die Angabe zum Frequenzbereich ist bei hochwertigen und hochpreisigen Kopfhörern irrelevant, denn der Frequenzgang sorgt hier für eine verbesserte Musikqualität. Ein Vergleich der Frequenzbereiche wird nur bei den weniger guten und günstigen Kopfhörermodellen wichtig.

Der Anschluss des Kopfhörers

In unserer Testreihe gab es gerade bei den Anschlüssen der Kopfhörer große Unterschiede. Hier sollten Sie beim Kauf auf den Anschluss Ihrer Stereoanlage, des iPods oder iPads, des Notebooks oder des Smartphones achten. Bei Test der besten Kopfhörer 2017 gab es ebenso Modelle mit Bluetooth und bei den Gaming-Headsets ist ein USB-Anschluss normal. Die meisten Kopfhörer besitzen zudem einen 3,5-Millimeter-Klinkenstecker.

Funktionen und Ausstattung der Kopfhörer

Auch hier sind gravierende Unterschiede im Test festzustellen. Wirklich gute Kopfhörer wie z. B. die Beats-Kopfhörer, besitzen eine Rauschunterdrückung. Diese Unterdrückung ist entweder passiv, wie bei den Kopfhörern aus einem bestimmten Material und einer dementsprechenden Bauform oder aber aktiv, wie bei den Noise-Cancelling-Kopfhörern. Manche Kopfhörer besitzen ebenso eine integrierte Regelung der Lautstärke, welche zum Teil universell eingesetzt werden kann.

Bei den Beats-Kopfhörern, welche auf die Marke Apple fixiert sind, können alle Funktionen der Kopfhörer bzw. die komplette Steuerung nur bei den Apple-Produkten auch im vollen Umfang genutzt werden.

Ganz wichtig beim Kauf eines Kopfhörers ist, dass dieser aufgesetzt und ausprobiert wird. Hierbei sollte der Nutzer sich darüber im Klaren sein, zu welchem Zweck der Kopfhörer verwendet werden wird. Beim Ausprobieren können Sie entscheiden, ob der Kopfhörer einen angenehmen Klang wiedergibt und ob er an Ihrem Kopf richtig und bequem sitzt.

Diese beiden Faktoren entscheiden schließlich über die Häufigkeit der Nutzung dieses Kopfhörers. Möchten Sie Kopfhörer online kaufen, dann können Sie selbstverständlich von Ihrem Rückgaberecht Gebrauch machen, sollten jedoch bedenken, dass In-Ear-Kopfhörer vom Umtausch ausgeschlossen sind, da es sich hierbei um Hygieneartikel handelt.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Bose
  • Sony
  • Philips
  • Samsung 
  • Sennheiser
  • Panasonic 
  •  Koss  
1964 als Bose Corporation von Amar G. Bose gegründet – US-amerikanisches Unternehmen mit Stammsitz in Framingham, Massachusetts, USA – Deutsche Bose GmbH mit Sitz in Friedrichsdorf, Hessen – Bose fertigt Hi-Fi-Komponente wie: Verstärker, Kopfhörer und Lautsprecher sowie komplette Heimkino-Systeme und komplette Audio-Systeme an – bei den Kopfhörern gibt es eine reichhaltige Auswahl und es werden auch Kopfhörer mit integriertem Mikrofon, also Headsets angeboten – weitere Produkte vom Unternehmen Bose sind: Beschallungsanlagen, Fahrzeugtechnik und Technik für das Militär wie auch die Raumfahrt – mittlerweile gibt es neben dem Standort Framingham weitere Bose-Standorte in: Columbia (South Carolina), Hillsdale (Michigan) und Yuma (Arizona).
Als Sony Corporation ist das Unternehmen nach Hitachi und Panasonic der drittgrößte japanische Elektronikkonzern – gegründet am 7. Mai 1946 mit dem heutigen Sitz Minato in Tokio – Gründer waren Akio Morita und Masaru Inuka – Kerngeschäft ist die Unterhaltungselektronik – der Durchbruch des Unternehmens gelang mit den ersten Transistoren – ab 1955 wurde Sony als Markenname genutzt – erst 1958 wurde die ganze Firma in Sony umbenannt – Produkte von Sony sind: Videorecorder, Fernseher, Audio-Geräte, Playstation, digitale Kameras, eReader, Mobiltelefone, Notebooks, Tablets, Kopfhörer und Zubehörteile zu allen Produkten.
Als Koninklijke Philips N. V. eines der weltgrößten Elektronikkonzerne – gegründet am 15. Mai 1891 von Frederik und Gerard Philips in Eindhoven – Sitz ist Amsterdam (Niederlande) – 1918 kam die erste Radioröhre heraus – 1927 erstes Radio mit separaten Lautsprechern – 1934 folgte eine Rundfunkfabrik in Aachen – in den Folgejahren wurde Philips zu einem vielseitigen Technologie- und Elektronikanbieter – Aktivitäten in den Bereichen Forschung und Entwicklung wie auch Produktion und Vertrieb – 1947 erste Glasfabrik in Aachen – 1948 erste Apparatefabrik in Berlin – Produktionsschwerpunkte damals: Trockenrasierer, Rundfunkgeräte, Elektrorasierer, Tonband- und Phonogeräte – 1948 Autosuper Elomar Autoradio – 1950 erstes semiprofessionelles Tonbandgerät – 1982 Einführung des Compact-Disc-Systems (zusammen mit Sony entwickelt) – später folgten Zubehörteile wie z. B. unterschiedliche Kopfhörer zu den Systemen.
Als Samsung Group eines der größten südkoreanischen Mischkonzerne – gegründet am 1. März 1938 in Daegu als Lebensmittelladen – Samsung bedeutet aus der koreanischen Übersetzung „Drei Sterne“ – diese Sterne präsentieren die drei Söhne des Gründers Lee Byung-chull – als größter Handy- und Fernsehgeräte-Hersteller der Welt ist die Samsung Electronics das Flaggschiff des Unternehmens – Samsung Electronics besteht seit 1969 mit den Schwerpunkten Haushaltsgeräte und der Unterhaltungselektronik – in den 80er Jahren war Samsung zeitweise weltgrößter Hersteller tragbarer Fernseher
 Hauptsitz der Sennheiser Electronic GmbH & Co. KG ist Wedemark-Wennebostel in der Region von Hannover – gegründet 1. Juni 1945 als Laboratorium von Fritz Sennheiser – das Hauptbetätigungsfeld des Unternehmens sind Kopfhörer wie auch Mikrofone in der Entwicklung und Produktion – weiter Produkte sind: Drahtlostechnik im Broadcast-Bereich, Hörhilfen (Audiologie), Kommunikationssysteme für die Luftfahrt, Anwendungsprodukte wie z. B. Headsets für Callcenter sowie PCs und Konferenztechnik – das weltweite Netz von Auslandstöchtern sowie unzählige Vertriebspartner verkaufen an Großkunden – neben dem ältesten Stammwerk in Wennebostel (seit 1945) gibt es noch andere Produktionsstätten in Tullamore (Irland seit 1990) und seit 2000 in Albuquerque (New Mexico – USA) – kabelgebundene und kabellose Kopfhörer werden in Tullamore hergestellt.
Elektronikkonzern aus Japan mit Sitz in Kadoma wurde am 7. März 1918 von Konosuke Matsushita als Panasonic Corporation gegründet – vertriebene Markennamen sind Technics und Panasonic – zunächst Herstellung von Adaptern für Glühlampenfassungen und Fassungen für eine zweite Glühlampe im Jahr 1918 – 1922 erste eigene Fabrik – in den 30er Jahren bereits 5 Holdinggesellschaften und 9 Tochterunternehmen – zahlreiche Neuerungen wie z. B. der Direktantrieb für Plattenspieler sowie VHS als Videostandard kamen in den 70er und 80er Jahren – Matsushitas Tochter-Unternehmen ist JVC – weiter Produktketten sind: Panasonic-Automotive-Systeme, Panasonic-AVC-Netzwerke, Panasonic-Systemlösungen, Produkte für die Fabrikautomation, Relais, Motoren, Leuchtmittel, Gesundheitsprodukte, Matsushita-Haushaltsgeräte, passive Bauelemente, Computer-Peripherie sowie Smartphones und Kameras nebst Zubehör.
Koss wurde als ein amerikanisches Unternehmen mit dem Namen Koss Corporation mit Sitz in Milwaukee (Wisconsin) im Jahre 1953 von John C. Koss gegründet – zuerst Verleihgeschäft von Fernsehern – fünf Jahre später zusammen mit Martin Lange wurden die ersten Stereo-Kopfhörer (mit Quadrofonie) der Welt entwickelt und gebaut – Kopfhörer sind von der Entwicklung bis zur Produktion das Hauptgeschäftsfeld des Unternehmens.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Kopfhörer?

In der heutigen Zeit ist der Kopfhörer zu einem unverzichtbaren Accessoire geworden. Fast jeder Musikliebhaber hört mit seinem Smartphone oder MP3-Player seine Lieblingsmusik. Dabei spielt es keine Rolle, ob man mit dem Auto, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Der Fortschritt der Technik hat es mit sich gebracht, dass moderne Kopfhörer einer guten Stereoanlage in nichts mehr nachstehen.
Darauf haben natürlich auch die Hersteller reagiert und den Markt mit einer unüberschaubaren Menge verschiedener Modelle in allen Preislagen förmlich überschwemmt. Das wiederum macht es für den Verbraucher schwer, zu entscheiden, welchen Kopfhörer er kauft und wo.
Informationen über Kopfhörer sind mittels Vergleichsseiten und Produktberichten im Internet einfach zu bekommen. Letztendlich bleibt nur noch die Frage, wo der Kopfhörer gekauft werden soll, im Internet oder im niedergelassenen Handel.

Kopfhörer im niedergelassenen Handel kaufen

Noch immer nutzen viele Verbraucher die Option, ihre Waren im niedergelassenen Handel zu kaufen. Begründet wird das zumeist damit, dass dort die Beratung besser sei und man die Möglichkeit hat, Waren in die Hand zu nehmen und gegebenenfalls ausprobieren zu können.

Vorteil eines Kaufes im niedergelassenen Handel ist zweifelsohne, dass die Ware sofort verfügbar ist. Hat man sich für ein Modell entschieden, geht man zur Kasse, bezahlt und nimmt das ausgesuchte Gerät mit nach Hause.
Allerdings ist die Beratung in vielen Geschäften nicht wirklich gut, da sogenannte „Fachberater“ oftmals branchenfremd sind und Informationen über die Geräte auch nur der Beschriftung auf der Verpackung entnehmen können.
Zudem ist die Auswahl an Kopfhörer-Modellen in vielen Geschäften begrenzt, da diese nur mit bestimmten Herstellern zusammenarbeiten.

Kopfhörer im Internet bestellen

Der Onlinekauf erlebt in den letzten Jahren einen wahren Boom. Die Marktanteile gegenüber dem niedergelassenen Handel steigen stetig. Das hat natürlich seine Gründe.
Zum einen kann ein Einkauf im Internet komplett von zu Hause aus erledigt werden. Zum anderen können von Vergleichsseiten und Produktberichten Informationen über ein bestimmtes Gerät eingeholt werden und im Anschluss daran ein Onlineshop mit einem günstigen Angebot ausgewählt werden.
Die Beratung steht der des niedergelassenen Handels in nichts mehr nach, denn die meisten Onlineshops bieten Beratung mittels Servicenummern, E-Mail oder teilweise sogar im Direktchat an.

Großer Vorteil der Onlinebestellung ist die große Auswahl. Fast jeder im Handel erhältliche Kopfhörer ist im Internet zu bekommen. Teilweise stehen hier Angebote und Schnäppchen zur Verfügung, bei denen der niedergelassene Handel nicht mithalten kann.
Als nachteilig könnte angesehen werden, dass die Ware nicht sofort verfügbar ist, da die meisten Onlineshops Lieferzeiten zwischen 2 und 5 Tagen avisieren.

Nicht ohne Grund steigen die Marktanteile des Onlinehandels stetig. Die Verbraucher ziehen die bequeme Art des Einkaufs im Internet mehr und mehr vor. Das gründet darin, dass die Vorteile wie Informationen, große Auswahl und Angebote im Internet weitaus besser sind. Da nimmt man es gerne in Kauf, aufgrund der kurzen Lieferzeiten ein paar Tage auf den gewünschten Artikel zu warten.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte des Kopfhörers

Dem Erfinder des Kopfhörers sollte ein Denkmal gesetzt werden, denn er hat den Grundstein dazu gelegt, dass wir in der heutigen Zeit, wo immer wir sind, Musik hören können. Wir können die heißesten Songs unterwegs oder zu Hause hören, ohne dass wir dazu Lautsprecher brauchen.
Heutzutage werden Kopfhörer ganz selbstverständlich an Geräten wie Stereoanlagen, Smartphones oder MP3-Playern benutzt.

Bei bestimmten Programmen am Computer, z. B. Skype, kommt man ohne das Headset nicht mehr aus. Nach der Erfindung der Stereokopfhörer wird das Musik hören über die Stereoanlage zu Hause zu einem besonderen Genuss.

Die modernen Übertragungstechniken wie Bluetooth und Funk machen den Kopfhörer unabhängig von Kabeln.

Doch wann begann die Geschichte der Kopfhörer?

Kommunikationstechnologien zu Ende des 19. Jahrhunderts

Wann und wer den Kopfhörer erfunden hat, kann in der heutigen Zeit niemand mehr genau bestimmen. Als viele Erfinder zu Ende des 19. Jahrhunderts im Zuge der industriellen Revolution Tonaufnahmeverfahren und Wiedergabeverfahren für Kommunikationstechnologien entwickelten, begann auch die Geschichte der Kopfhörer, denn Musikaufzeichnungen, Radio und Telefon benötigten ein Abhörgerät.

Die ersten denkwürdigen Experimente unternahm Alexander Graham Bell mit seinem Assistenten Charles S. Tainter. Tainter stellte sich mit einer Apparatur auf das Dach der Franklin Schule, welche nahe Bells Laboratorium lag. Diese Apparatur enthielt ein Sprachrohr, eine Linse und einen Spiegel. Als Tainter in das Sprachrohr spricht, flackern Lichtstrahlen in die Richtung von Bells Laboratorium.

Dort hat Bell einen Empfänger aufgestellt, der aus einem Parabolspiegel und lichtempfindlichen Seleniumzellen besteht. Die Geräte hat Bell mit Telefontechnik verkabelt und zwei Monokopfhörer angeschlossen. Beim Eingehen der Lichtnachricht sind Tainters Worte tatsächlich zu hören. Somit kann Bells Photophon als erster Beweis für eine drahtlose Übertragung von Sprachnachrichten angesehen werden.

Zuerst nannte man sie „Telephon“

Aber nicht nur Bell war in dieser Zeit aktiv. Etwa zur selben Zeit überprüft Thomas Alva Edison mittels eines Kopfhörerausganges an seinem Phonographen seine zahlreichen Walzenaufnahmen. Das aber konnte er nur bewerkstelligen, weil der deutsche Physiker Johann Philipp Reis es ermöglichte, im Jahr 1861 mittels Kupferleitungen Tonsignale zu übertragen. Die kommerzielle Vermarktung von Kopfhörern beginnt erst 1910, als der Amerikaner Nathaniel Baldwin einen Dual-Mono-Hörer baut. Das in seiner Küche hergestellte Gerät besteht aus einem Kopfbügel mit 2 auf den Ohren aufliegenden Muscheln.

Obwohl die Kopfhörer ursprünglich für die Navy gedacht waren, entwickeln sich die sogenannten rasant zu einem Kassenschlager. Das beruht allerdings auch auf dem Mangel effizienter Verstärkertechnologien, um Töne aus Gram-o-phone und Phonograph zu verstärken.

Den ersten elektrodynamischen Kopfhörer liefert 1937 Beyerdynamic. Dieser Kopfhörer wurde ursprünglich während des Zweiten Weltkrieges als Headset für Telefon- und Funktechniken entwickelt. Dieses „dynamische Telefon“ ist immer wieder modernisiert worden und auch heute noch erhältlich.

Erst während des Wirtschaftswunders in den 50er Jahren kommt, der „Stielhörer“, das Nachfolgemodell, auf den Markt und wird Kult in den damaligen Plattenbars.

Stereokopfhörer erobern den Markt

Nachdem 1957 die erste Stereo-Schallplatte auf dem Markt erscheint, dauert es nur ein Jahr, bis John C. Koss aus Milwaukee den ersten Stereokopfhörer auf den Markt bringt. Ein markantes Design und bequem sitzende Hörer sorgen für eine überwältigende Resonanz. Damit schafft es die Koss Corporation, den amerikanischen Kopfhörermarkt fast zwei Jahrzehnte zu dominieren.
Währenddessen forschen japanische Unternehmen nach neuen Übertragungstechnologien. In Tokio stellt ein Unternehmen 1957 den Prototypen eines rein elektrostatischen Kopfhörers vor. Allerdings waren die Kopfhörer mit dem Nachteil behaftet, dass die sehr dünnen Membranen eine hohe Antriebsspannung benötigten. So konnten sie an der heimischen Stereoanlage nicht einfach eingestöpselt werden, sondern benötigten einen zusätzlichen Verstärker.

So schritt die Entwicklung Jahr für Jahr voran. Nach dem ersten 4-Kanal-Kopfhörer (Quadrofonie) aus dem Jahr 1971 kamen 1979 die ersten Walkman auf den Markt. Damit war die erste mobile Kopfhörergeneration geboren.
In den folgenden Jahren erschienen erst die Ear-Bud-Hörer, Nackenbügelmodelle bis hin zu den In-Ear-Hörern.

Über einige Jahre waren In-Ear-Hörer voll im Trend. In der heutigen Zeit werden diese Kopfhörer fast nur noch für Smartphone oder iPhone benutzt, denn der Trend geht wieder in die Richtung On-Ear-Hörer.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Kopfhörer

Allgemein bekannt ist, dass Kopfhörer neben einem guten Musikgenuss auch negative Auswirkungen haben können. So ist z. B. bekannt, dass immerwährendes Musikhören bei einer zu hohen Lautstärkeneinstellung zu Hörschädigungen führen kann.

Statistiken zur Folge leiden bereits mehr als 60 % der amerikanischen College-Schüler unter Hörproblemen aufgrund der Nutzung von Kopfhörern. Auch beeinflussen Kopfhörer die allgemeine Wahrnehmung der Nutzer und führen zur Vereinsamung, wenn die Geräusche der Umwelt nicht mehr wahrgenommen werden können.

Was vielen Menschen nicht bekannt ist, Kopfhörer können ebenfalls als Mikrofon genutzt werden. Beide Komponenten funktionieren nach dem gleichen Prinzip, weshalb mit Kopfhörern auch Text aufgenommen werden kann. Hierzu muss der Kopfhörer lediglich in den Audio-Eingang des Computers gesteckt und bei der Sound-Einstellung Mikrofon gewählt werden. In Notsituationen kann somit ein Kopfhörer als Mikrofon fungieren, wobei die Aufnahme nicht ganz so gut ist.

Mit Kopfhörern, egal ob offen, geschlossen oder halb offen als In-Ear-, Over-Ear- oder On-Ear-Kopfhörer können Videos, Spiele und Musik zu jeder Zeit und an jedem Ort gehört werden. Einige Modelle schotten Sie sogar komplett von der Außenwelt ab und wiederum andere Modelle werden zum Telefonieren genutzt. Nahezu unerlässlich sind Kopfhörer beim Autofahren, obwohl diese die Geräusche der Umwelt zulassen, also offen gefertigt sein müssen.

Wer ohne Kabel den vollen Musikgenuss genießen und von seinem Smartphone den Klang erleben möchte, der greift am besten zu Bluetooth-Kopfhörern. Bei den meisten Smartphones, ebenfalls bei den iPhones, inkludiert sind jedoch die Kopfhörer als In-Ear-Modelle gefertigt und ganz einfach und kostengünstig hergestellt. Dementsprechend ist auch der Klang nur Mittelmaß und die Stöpsel sitzen zudem oftmals nicht richtig. Wer ultimativen Musik-, Video- oder Gaming-Genuß genießen möchte, sollte zu einem der zahlreichen Modelle aus dem Handel greifen.

Prinzipiell klingen offene Kopfhörer besser als geschlossene, was an der fehlenden Abdichtung liegt.

Geschlossene Kopfhörer verfälschen schnell den Klang und die Abdichtung führt zu Resonanzen. Zudem können mit den leichteren, offenen Kopfhörern ohne Anpressdruck besonders lange Hörsessions genossen werden. Der beste Einsatz für offene Kopfhörer ist in einer stillen Umgebung oder zu Hause. Sie bieten einen natürlichen Klangeindruck und sehr angenehmen Tragekomfort.

Geschlossenen Kopfhörer dichten die Ohrmuschel im besten Fall komplett ab. Die so erreichte „Totenstille“ ist jedoch nicht immer erste Wahl, besonders dann nicht, wenn man unterwegs ist und Umweltgeräusche hören sollte. Auf Dauer sind geschlossene Kopfhörer etwas unbequem und es entsteht ein höherer Schalldruck im Ohr. Dies ist jedoch für Nutzer ideal, welche druckvolle Bässe lieben, verfälscht jedoch die Wiedergabe. Als Vorteil müssen diese Kopfhörer nicht voll aufgedreht werden, was die Ohren danken.

 

Diese Art Kopfhörer ist für eine laute, unruhige Umgebung ideal, denn mit ihr werden die Umgebungsgeräusche ausgeblendet. Deshalb nutzen User in Tonstudios und DJs diese Kopfhörer, welche zudem erlauben, die Lautstärke zu drosseln.

Halb offene Kopfhörer isolieren gegenüber offenen Modellen besser nach außen hin ab, lassen jedoch den Klang natürlicher wirken und besitzen keine so gute Außenisolierung als bei geschlossenen Kopfhörern. Diese Modelle sind ideal für unterwegs oder zu Hause, sorgen für einen angenehmen Tragekomfort mit geringem Anpressdruck und bieten eine leichte Geräuschunterdrückung.

Mit einem Kopfhörer-Verstärker kann das Beste aus dem Kopfhörer herausgeholt werden. Dieser wird einfach an den Line-Ausgang des Computers angeschlossen. Mit einem Digital-analog-Wandler wird die Musik komplett vom Computer getrennt. Hierzu dient zumeist eine USB-Schnittstelle. Dies ist ideal für einen volleren Klang und eine verbesserte räumliche Wiedergabe. Es gibt auch Kopfhörerverstärker für Smartphones, welche bei guten Modellen das Digitalsignal des Android-Smartphones und vom iPhone per Mini-USB oder Lightning an den mobilen D/A-Wandler senden. Mit den passenden In-Ear-Kopfhörern wird so der Klang ultimativ verbessert und gleicht dem Klang großer Systeme. Hightech für unterwegs also.

Trends im Bereich des Kopfhörers

Wie alle Kategorien ist auch die der Kopfhörer von Trends geprägt. Das hat sich bereits bei den ersten mobilen Geräten, den Walkman, gezeigt. Ihnen folgte in einem lange Jahre anhaltenden Trend der Discman. Die Qualität der Kopfhörer wurde von Generation zu Generation weiter verbessert. Trendgeber sind natürlich die Entwicklungsabteilungen der jeweiligen Hersteller. Vorgestellt werden die Neuerungen auf Messen wie der IFA. Bereits in den ersten Tagen einer solchen Ausstellung können die Experten sagen, ob sich ein neues Gerät zu einem Trend entwickelt.

Kopfhörer wurden mit der Einführung von Smartphone und iPhone noch trendiger, als sie es zuvor schon waren. Auf der letzten IFA zeigte sich dann folgerichtig wieder ein neuer Trend.

Kabellose Kopfhörer voll im Trend

Mit der Entwicklung von NFC-Technik und stromsparenden Verbindungen steigt vor allem die Beliebtheit von Bluetooth-Kopfhörern sprunghaft an. Diese drahtlosen Geräte zeigen sich auf Messen als großer Trend des Musikbereiches. Dabei können einige Modelle schon weit mehr, als den User mit Musik zu beschallen.

Während der letzten IFA hat sich gezeigt, dass zahlreiche Modelle der Kopfhörer bereits ohne Kabel auskommen.

Kabellos liegt voll im Trend. Kopfhörer für Tablets, Smartphones und iPhones kommen bereits ohne Klinkenstecker und Kabel aus. Spricht man von drahtlos, heißt das Zauberwort „Bluetooth„. Das Umsatzwachstum von Headsets und Kopfhörern mit Bluetooth verzeichnete laut Studien einen Anstieg von rund 54 %.

Der „Bluetooth-Low-Energy“ genannte Energiesparstandard macht es möglich, dass die Geräte immer ausdauernder und kleiner werden. Dabei setzen sich nicht nur die Bügelkopfhörer durch, sondern auch zunehmend die kleinen In-Ear-Kopfhörer. Die Akku-Dauer dieser kleinen Kopfhörer liegt inzwischen bei 6 bis 9 Stunden. Die Akkus sitzen entweder in den Stöpseln oder in einem Nackenband.

High End im Trend

Kopfhörer haben sich mit den Jahren für die Hersteller zu einem lukrativen Markt entwickelt. Steigende Ansprüche der Kunden haben auch die Preise in die Höhe getrieben. Es sind bereits Modelle auf dem Markt, welche weit mehr als 1.000 Euro kosten.
Warum das Musikhören über Kopfhörer so beliebt geworden ist, hat vielfältige Gründe. Wollen die einen ihre Mitmenschen nicht stören, lieben die anderen den viel intensiveren und direkten Klang der Kopfhörer.
Auch mobile Kopfhörer für Tablet und Smartphone werden inzwischen als High-End-Geräte deklariert, obwohl viele es gar nicht wirklich sind. Die steigende Nachfrage hat nach sich gezogen, dass in der letzten Zeit eine neue Geräteklasse entstanden ist. Diese Klasse enthält mobile Kopfhörer mit gutem Klang, welche gleichzeitig über Fernbedienung und Mikrofon verfügen. Smartphone, iPhone und Tablet werden somit zu einem hochwertigen Abspielgerät.
Premiumklang hat natürlich auch seinen Preis, sodass so ein Gerät schnell weit mehr als 100 Euro kosten kann. Dem Preis sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt, sodass es niemand wundert, dass mobile Kopfhörer schon Mal 1.000 Euro, ein Kopfhörer für zu Hause 2.500 Euro kosten kann.

Gesundheitliche Auswirkungen bei Kopfhörern

Seit der Erfindung von Walkman, MP3-Player und Handys mit Speicherkarte möchten immer mehr Menschen ihre Lieblingsmusik auch unterwegs nicht vermissen. Vor allem beim Sport wird Musik als Motivation empfunden. Mit der gestiegenen Nachfrage sind auch die Kopfhörer immer weiter entwickelt und besser geworden. Viele Modelle liefern Musik, wie aus dem heimischen Lautsprecher.
Jedoch unterschätzen die meisten Menschen die ungesunden Folgeerscheinungen von zu lauter und direkter Beschallung ihrer Ohren. Gehörschäden können nicht nur durch zu laute Musik entstehen, sondern auch, wenn die Ohren zu lange der direkten Beschallung ausgesetzt werden.

Zu laute Musik schädigt die Ohren

Das HNOnet NRW warnt davor, die Ohren über eine längere Zeit zu lauter Musik auszusetzen. Es kann dazu führen, dass die Haarzellen im Innenohr nicht mehr mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Die Folge wäre eine vorübergehende Schwerhörigkeit. Die Zellen erholen sich im Normalfall bei einer längeren Ruhepause wieder und das Hörvermögen kehrt zurück.

Bei einer dauerhaften Beschallung sieht das allerdings anders aus. In diesem Falle bekommen die Zellen keine Pause. Sie sterben ab und sind irreparabel geschädigt. Das daraus entstehende Hörproblem wird nicht unbedingt sofort bemerkt, sondern meist erst in speziellen Hörtests festgestellt.
Speziell Jugendliche sind gefährdet, denn sie hören nicht nur ständig laute Musik über Kopfhörer, sondern gehen zusätzlich in Klubs, Discos und auf Konzerte mit sehr lauter Musik.
Hinzu kommt, dass der Lautstärkenregler zumeist bis zum Anschlag aufgedreht wird. Dabei werden ertragbare Werte bei Weitem überschritten. Die Sinneszellen können Lautstärken bis 80 Dezibel rund 8 Stunden täglich aushalten, ohne Schaden zu nehmen. Jede kleinere Steigerung macht sich drastisch bemerkbar.

Bei 88 Dezibel sind es schon nur noch 4 Stunden. 88 Dezibel entstehen bei normal lauter Musik. Laut eingestellte Musikquellen erreichen locker einen Wert von 105 Dezibel. Hier setzt die Schädigung der Hörzellen bereits nach 5 Minuten ein.

Oftmals macht sich das mit einem Summen in den Ohren oder einem Gefühl von Watte in den Ohren bemerkbar. Spätestens dann sollte die Musik abgeschaltet werden, da ansonsten die Haarzellen in den Ohren Schaden nehmen.

Den Ohren eine Ruhepause gönnen

Jeder, der Musik über Kopfhörer hört, sollte seinen Ohren Ruhepausen gönnen. Nur so können sich die Haarzellen ausruhen und ihr Stoffwechselgleichgewicht wieder herstellen. Wer nicht dauerhaft überlaute Musik hört, braucht keine Angst vor Folgeschäden wie Hörminderung oder Schwerhörigkeit befürchten.

Sollte es aber trotzdem, entgegen aller Vorsicht, zu Symptomen wie Ohrensausen, Piepen oder Taubheitsgefühlen in den Ohren kommen, sollte dringend ein HNO-Arzt aufgesucht werden.

All diese Symptome deuten auf einen Hörsturz hin. Sollte das der Fall sein, wird ein HNO-Arzt durchblutungsfördernde Maßnahmen verordnen. Nur so können Folgeerscheinungen wie dauerhafter Hörverlust oder Tinnitus verhindert werden.

Kabellose Kopfhörer vs. In-Ear Kopfhörer

Ist man unterwegs und möchte auf seine Musik nicht verzichten, eignen sich Kopfhörer, denn sie bringen den Musikgenuss direkt auf das Trommelfell.

Zudem stören Sie Ihre Mitmenschen nicht mit Ihrer Musik. Allerdings ist der Markt inzwischen mit einer Unmenge verschiedener Modelle überschwemmt, sodass die Auswahl nicht leicht fällt. Soll es ein kabelloser oder lieber ein In-Ear-Hörer sein?

Einsatzzwecke der Kopfhörer

Um die Auswahl etwas einzugrenzen, sollte im Vorfeld geklärt sein, welchem Zweck der Kopfhörer dienen soll. Um unterwegs in öffentlichen Verkehrsmitteln Musik zu hören, eignen sich am Besten die kleinen Stöpsel, also In-Ear-Hörer. Nicht nur, dass sie sich leicht verstauen lassen, sie benötigen auch nur wenig Platz. Sie eignen sich auch bestens beim Sport, denn mit dem passenden Silikon-Aufsatz sitzen sie fest im Ohr.

Alternativ dazu eignen sich kabellose Kopfhörer mit Bügel. Die Bügel garantieren den guten Sitz, sodass die Ohrmuscheln fest auf den Ohren sitzen. Bei einigen Modellen sind die Bügel bereits klappbar und der Platzanspruch beim Verstauen in der Jacke oder der Tasche ist relativ gering. Einige In-Ear-Modelle sind ebenfalls mit Bügeln ausgestattet, wobei die Stöpsel in die Ohren gesteckt werden und der Bügel extra starken Halt gewährt.

Bluetoothmodelle liefern kabellose Freiheit

Kopfhörer mit Bluetooth-Technik ermöglichen grenzenlose Freiheit. Egal, ob beim Tanzen in der Wohnung oder unterwegs, kein störendes kann irgendwo hängen bleiben und Ihnen die Kopfhörer herunterreißen.
Zudem überzeugen kabellose Kopfhörer im Alltag.

Zum Überspringen eines Tracks oder die Pausentaste zu drücken, brauchen Sie nur an den Hörer zu greifen, denn dort befinden sich die Tasten. Mit der Weiterentwicklung der Bluetooth-Technologie stehen die kabellosen Kopfhörer den kabelgebundenen Geräten auch in Bezug auf die Soundqualität in nichts mehr nach.
Für den von Kabeln genervten Musikliebhaber lohnt sich die Investition in einen kabellosen Bluetooth-Kopfhörer in jedem Falle.

Bei der Nutzung von Kopfhörern, speziell bei In-Ear-Hörern ist vor allem im Straßenverkehr äußerste Vorsicht geboten. Die Stöpsel sitzen zumeist so fest in den Ohren, dass Umweltgeräusche nicht mehr oder nur sehr leise wahrgenommen werden. Es könnte passieren, dass Sie beispielsweise ein auf Sie zukommendes Fahrzeug nicht hören.
Aus gesundheitlicher Sicht besteht ebenfalls eine Gefahr. Mit den Stöpseln kann das Ohrenschmalz nach hinten geschoben werden und einen Pfropfen bilden, den Sie keinesfalls selber entfernen sollten. Bei häufigem Gebrauch von Stöpseln empfiehlt es sich, regelmäßig einen HNO-Arzt aufzusuchen, um bei Bedarf die Gehörgänge säubern zu lassen.

Kopfhörer beim Autofahren

Aus Umfragen geht hervor, dass ca. 48 Millionen der deutschen Bürger regelmäßig Kopfhörer benutzen. Zudem sagt die Umfrage aus, dass Kopfhörer in den meisten Fällen unterwegs genutzt werden.

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Benutzer zu Fuß, mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Die Straßenverkehrsordnung verbietet den Einsatz von Kopfhörern nicht grundsätzlich. Es heißt allerdings, dass der Fahrzeuglenker bzw. sein Gehör durch die Kopfhörer nicht beeinträchtigt sein darf.

Umweltgeräusche dürfen nicht überhört werden

Die Straßenverkehrsordnung verbietet den Einsatz von Kopfhörern also nicht. Der Fahrzeuglenker ist aber in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass er Geräusche nicht überhört. Dazu gehört das Hupen anderer Verkehrsteilnehmer bei einer möglichen Behinderung. Noch extremer wäre allerdings das Überhören des Martinshorns von Rettungsfahrzeugen, Feuerwehr oder Polizei. Vor allem die Behinderung dieser Fahrzeuge könnte drastische Folgen nach sich ziehen.

Versicherungstechnische Aspekte

Im Falle eines Unfalls kann das Tragen von Kopfhörern auf die möglicherweise folgende zivilrechtliche Auseinandersetzung erheblichen Einfluss nehmen. Sogar gegen einen Bußgeldbescheid könnte schon Einspruch eingelegt werden. Liegt die Schuld des Unfalls auf der Gegenseite, könnte diese versuchen, bei dem Träger des Kopfhörers eine Mitschuld geltend zu machen.
Weiterhin ist es möglich, dass die eigene Versicherung an Sie herantritt, um Sie aufgrund eines grob fahrlässig herbeigeführten Schadensfalles zu einer Selbstbeteiligung zu verpflichten. Auch wenn all diese Punkte rechtlich nicht durchgesetzt werden könnten, käme eine Menge Unannehmlichkeiten auf Sie zu.
Es empfiehlt sich, beim Autofahren entweder ganz auf den Kopfhörer zu verzichten, offene Kopfhörer zu tragen oder nur einen Stöpsel ins Ohr zu stecken. In jedem Fall sollte die Lautstärke nur so weit aufgedreht werden, dass Sie alle Umgebungsgeräusche noch wahrnehmen.

Nützliches Zubehör zu Kopfhörern

Kopfhörer und Headsets haben in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. Kaum ein Jugendlicher und viele Erwachsener, der nicht unterwegs seine Musik hören möchte. Zudem werden zum Telefonieren unterwegs oder wegen der einfacheren Handhabung zunehmend Headsets benutzt.
Auf die Schwemme an Kopfhörern hat dementsprechend auch der Markt für Zubehör reagiert. Viele nützliche Accessoires und Ersatzteile sind bereits im Zubehörhandel erhältlich.

Kopfhörer aufrüsten

Vor allem Nobelkopfhörer werden immer anspruchsvoller. Hierfür kann im Zubehörhandel beispielsweise ein Verstärker bestellt werden. Da die Membranen an Nobelkopfhörern sehr dünn sind, benötigen sie eine hohe Stromaufnahme, welche ein Verstärker liefern. Somit ist beste Klangqualität gewährleistet.
Um mit der Musikauswahl immer flexibel zu bleiben, lohnt es, aus dem Zubehörhandel einen MP3-Player zu bestellen. Hier bekommen Sie aber auch Zubehör wie verschiedene Arten von Kabel, weiche Ohrmuschelschützer und vieles mehr.

Für In-Ear-Hörer eignen sich Clip-Klammern besonders gut, um die Kabel an der Kleidung zu befestigen. Beim Herausziehen der Stöpsel werden sie so in erreichbarer Nähe festgehalten.

Ersatzteile und Pflegemittel im Zubehör

Im Zeitalter der Bluetooth-Technik sind Kopfhörer mit Akkus ausgerüstet. Ersatzakkus sowie Ladekabel erhalten Sie ebenfalls im Zubehörhandel. Weiterhin bekommen Sie dort Kopfhörerständer, Lederbügel, Ersatzkabel, Kabel mit USB-Anschluss uvm.
Speziell In-Ear-Kopfhörer müssen regelmäßig gereinigt werden. Durch das Einschieben der Stöpsel in den Gehörgang kommen die Silikonaufsätze oftmals mit Ohrenschmalz in Berührung. Die Aufsätze können mit warmem Wasser gereinigt werden, müssen aber anschließend desinfiziert werden. Desinfektionsmittel bekommen Sie ebenfalls im Zubehörhandel.

Alternativen zum Kopfhörer

Überall, wo viele Menschen unterwegs sind, also in den Einkaufszentren, öffentlichen Verkehrsmitteln, auf der Straße oder anderen Ballungszentren kann man sie in Mengen finden, die Kopfhörer. Während der eine die fast unsichtbaren Ohrstöpsel trägt, bevorzugt der andere Kopfhörer mit Riesenohrmuscheln.
Der Markt ist so bunt und verwirrend gemischt, dass man Kopfhörer schon als Schnäppchen für 5 Euro oder gar einen Edel-Kopfhörer für 1.000 Euro oder mehr bekommt. Für unterwegs ist der Kopfhörer einfach nicht mehr wegzudenken.
Aber gibt es auch Alternativen für den Kopfhörer?

Sound wie aus einer guten Stereoanlage

In den letzten Jahren hat die Kopfhörerbranche sich rasant weiterentwickelt. Inzwischen stehen die relativen kleinen „Hörgeräte“ den starken Stereoanlagen im Wohnzimmer um nichts mehr nach. Durch die direkte Beschallung im Ohr bekommt der Nutzer eines Kopfhörers die geballte Ladung in Stereotechnik. Mit Funk oder Bluetooth ausgestattet, sind diese Geräte inzwischen sogar kabellos anwendbar. Kopfhörer mit Bluetooth-Technik sind der neueste Trend. Allerdings werden diese kabellosen Kopfhörer mittels Akkus mit Strom versorgt, sodass der Einsatz auf 5 bis 9 Stunden begrenzt ist.

Keine Alternative zum mobilen Einsatz

Für Kopfhörer im mobilen Einsatz gibt es keine wirkliche Alternative. Wer seine Lieblingsmusik unterwegs ohne lästige Nebengeräusche hören möchte, ist auf den Kopfhörer angewiesen. Natürlich kann man mit einem Smartphone die Musik über den Lautsprecher abspielen, allerdings ist der Sound der eingebauten Lautsprecher bei Weitem nicht so gut, wie ein mittelmäßiger Kopfhörer. Zudem würden die Mitmenschen möglicherweise durch die Musik gestört.
Zu Hause sieht das schon anders aus. Für die heimische Stereoanlage benötigt man nicht unbedingt einen Kopfhörer. Hier kann die Musik nach den eigenen Wünschen aus der Anlage strömen. Was in den 70er und 80er Jahren die Quadrofonie war, also die 4-Lautsprecher-Technik, sind heute die Dolby-Surround-Anlagen. Mit einem solchen Sound kann man Musik hören, wie sie auch ein Kopfhörer nicht besser liefern kann. Immer vorausgesetzt, die Nachbarn fühlen sich nicht gestört.

Weiterführende Links und Quellen

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