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Laserdrucker Test 2017 • Die 10 besten Laserdrucker im Vergleich

Canon-i-SENSYSLange Zeit galt der Laserdrucker als die optimale Lösung für alle anfallenden Druckaufträge im gewerblichen Einsatz.

Bis heute ist der Laserdrucker in Firmen und Büros weit verbreitet und punktet hier mit seinen charakteristischen Eigenschaften, die ihn gegenüber Alternativen deutlich auszeichnen.

Vor allen Dingen eine vergleichsweise hohe Anfangsinvestition für die Anschaffung konnte für einen Einsatz im privaten Umfeld lange Zeit kaum gerechtfertigt werden.

Hier setzten sich deshalb Tintenstrahldrucker durch, die eher auf die überschaubaren Seitenzahlen in privaten Haushalten ausgerichtet und deutlich günstiger in der Anschaffung waren.

Der Fortschritt der Technik und das Bemühen der Hersteller öffnete den Markt in den letzten Jahren jedoch zunehmend auch für Laserdrucker, die auch für den privaten Einsatz geeignet sind.

Die Anschaffungskosten solcher Modelle, mit meist geringerer Leistungskapazität und Funktionsumfang, liegen deutlich unter denen professioneller Geräte und sinken mit der Verbreitung weiter.

Wer sich für die Anschaffung eines Laserdruckers interessiert sollte sich im Vorfeld über die Grundlagen der Technik, die unterschiedlichen Bauformen, Hersteller und Bezugsquellen informieren.

Eine Übersicht über die Produktdetails der führenden Modelle, die von Laserdrucker Tests ausgewählt und bewertet wurden, bietet eine komfortable Grundlage für eine zufriedenstellende Kaufentscheidung.

 

3D DruckerAirPrint DruckerLaserdruckerNadeldrucker

Laserdrucker Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Dieser kompakte Farblaserdrucker unterstützt Sie in Kombination mit Original HP Tonerkartuschen mit JetIntelligence bei der Erfüllung Ihrer geschäftlichen Anforderungen – und ist stets einsatzbereit, wenn Sie es sind.Erstellen Sie brillante Farbdrucke in Profiqualitätmit einem benutzerfreundlichen und erschwinglichen Drucker. Dankintegriertem Ethernet und Wi-Fi garantiert der DellTMC1760nw maximaleEffizienz.HP LaserJet Pro M130nwSamsung Xpress SL-M2835DW/SEEFertigen Sie hochwertige Ausdrucke mit bis zu 2.400 x 600 dpi Druckauflösung an. In modernem und platzsparendem Design bietet der Drucker einen automatischen Duplexdruck inkl. Broschürendruck Funktion.Mit dem FS-1041/1061DN profitieren auch Nutzer mit geringem Druckvolumen von den Vorteilen der einzigartigen Kyocera EcoSys-Technologie: langlebige Komponenten stehen für Zuverlässigkeit, besonders niedrige Betriebskosten und verringerte Umweltbelastung durch Reduzierung von Abfall.HP LaserJet Pro M102wHP LaserJet Pro M12w

CANON i-SENSYS LBP6030w Laser printer WLAN, Netz, A4.Samsung Xpress SL-M2026W/SEE

HP Color LaserJet Pro 200 M252dw Farblaserdrucker

Dell C1760nw LED-Farblaserdrucker

HP LaserJet Pro M130nw

Samsung Xpress SL-M2835DW/SEE

Brother HL-L2340DW Monochrome Laserdrucker

Kyocera Ecosys FS-1061DN SW-Laserdrucker

HP LaserJet Pro M102w

HP LaserJet Pro M12w

CANON i-SENSYS LBP6030w Laser printer

Samsung Xpress SL-M2026W/SEE

Bewertung1,01,21,31,41,61,71,82,02,12,2
Produktabmessungen39,2 x 41,2 x 23,6 cm39,4 x 30 x 22,5 cm51,1 x 42 x 42,3 cm33,5 x 36,8 x 20,2 cm35,6 x 36 x 18,3 cm35,8 x 27,6 x 24,1 cm35,6 x 24,7 x 19 cm21,6 x 38,1 x 35,7 cm36,4 x 24,9 x 19,9 cm45 x 35 x 52 cm
Gewicht inkl. Verpackung17 Kg13 Kg10 kg9Kg8 Kg8 Kg7 Kg6 Kg7 Kg5 Kg
Artikelgewicht12 Kg11 Kg8 Kg7 Kg7 Kg6,7 Kg4,7 Kg5 Kg5 Kg4 Kg
TypFarblaserdruckerFarblaserdruckerMono Multifunktion LaserdruckerMono Multifunktion LaserdruckerMonochrome LaserdruckerMonochrome LaserdruckerMono Multifunktion LaserdruckerMonochrome LaserdruckerMonochrome LaserdruckerMonochrome Laserdrucker
Auflösung max.600 x 600 dpi600 x 600 dpi600 x 600 dpi4800 x 600 dpiBis zu 2.400 x 600 dpi1.800 x 600 dpi600 x 600 dpi600 x 600 dpi2.400 x 600 dpi1.200 x 1.200 dpi (effektiv)
Druckgeschwindigkeitbis 18 Seiten/Min. S/W / 18 Seiten/Min. Farbe15 Seiten/Min. SW / 12 Seiten/Min. in Farbebis zu 22 Seiten/Minute nur SWbis zu 28 Seiten/Minute nur SWBis zu 26 Seiten/Minute (nur SW)Bis zu 25 Seiten pro Minute (nur SW)bis zu 22 Seiten/Min. (nur SW)bis zu 18 Seiten/Min. (nur SW)bis zu 18 Seiten/Min. (nur SW)bis zu 20 Seiten/Min. (nur SW)
Papierkapazität150 Blatt150 Blatt + 10 bypass150 Blattk.A.250 Blatt250 Blatt150 Blatt100 Blatt150 Blatt150 Blatt
Speicher / Prozessor 256 MB128 MB / 384 MHz256MB RAM128 MB / 600 MHz32 MB / 266 MHz32 MB / 390 MHz128 MB8MB / 266 MHz32 MB64MB / 400 MHz
First Page Out (FPO)15.5 Sekundenk.A.7.3Sekundenk.A.10 Sekunden7,5 Sekunden7,3 Sekunden9.5 Sekunden7,8 Sekundencak.A.
USB AnschlussGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
WLANGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
LANGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusive
DisplayGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Automatischer DuplexdruckGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Tonerkapazität (mitgelief.)HP 201A - Schwarz: 1,500 Seiten / Farbe: 700 SeitenSchwarz ca. 700 Seiten und je Farbe ca. 700 SeitenHP 17A (ca. 1.600 Seiten)Samsung MLT-D116L/ELS (3000 Seiten)Starter-Toner Schwarz 700 SeitenSchwarz Starter Toner ca. 1.000 SeitenHP 17A für ca. 1.600 SeitenHP 79A (ca. 1.000 Seiten )Starter-Toner Schwarz 700 SeitenKineco XXL (Schwarz 2.500 Seiten)
BetriebssystemMS Windows / MAC OSX / Tablet / Smarphoneab Windows XP, Mac OSX, Android-App, iOS-AppWindows , Mac OS XWindows, LinuxWindows 8, Windows 7, Windows Vista, Windows XP, Mac OS X, LinuxWindows 7, Windows Vista, Windows XP, Windows 2000, Linux, Mac OS XWindows, Mac OS XWindows, Mac OSWindows 8, Windows 7, Windows Vista, Windows XP, Mac OS X, LinuxWindows, Mac OS X, Linux
Details

  • 7,6 cm Touchscreen
  • Kompakte Bauweise
  • NFC Technologie
  • ePrint, Wireless Direct, AirPrint
  • Geringer Energieverbrauch

  • Direktes Drucken über Mobilgeräte
  • Einfache Bedienung
  • Zuverlässige Leistung
  • Geringe Wartungskosten
  • Platzsparendes Design

  • Designed for efficiency
  • Mobile printing made easy
  • Easy-to-use laser multifunction printer
  • HP JetIntelligence technology

  • Kabelloses Drucken in professioneller Qualität
  • Verbindungsstark mit Netzwerk, WLAN und NFC
  • Kostengünstig durch getrenntes Toner-/Trommelsystem
  • Ethernet Anschluss
  • Printer Command Language (PCL)

  • Hohe Druckqualität
  • Viele Anschlussmöglichkeiten
  • AirPrint, Google Cloud Print
  • Herstellergarantie: 36 Monate
  • Duplex: Bis zu 13 Seiten/Minute

  • Praktische Funktionen
  • Leiser Druck
  • Geringe Druckkosten
  • Herstellergarantie: 3 Jahre
  • ECOSYS Technologie

  • ideal für Büroumgebungen
  • Auto On/Off und Instant On für mehr Effizienz
  • Apple Airpint
  • Google Cloud Print
  • Wireless-Directh

  • Besonderheiten: kompakter und schneller Schwarzweiß Laserdruckerr
  • Besonders platzsparend in Büro und Homeoffice
  • HP ePrint, Google Cloud Print,
  • Wireless Direct
  • LED Anzeige

  • Quick First Print Technik
  • Hohe Druckqualität
  • Canon Mobile Printing App
  • Schickes, platzsparendes Design

  • Der zuverlässige und schnelle Partner für das Home Office
  • Einfaches mobiles Drucken dank NFC-Technologie
  • Platzsparend dank ultrakompakter Abmessungen
  • Easy Eco Driver spart Toner, Papier und Energie
FarbeWeiß / SchwarzSchwarzWeißWeiß / GrauSchwarzGrau / WeißWeißweißWeiß / GrauSchwarz / Grau
Komfort
Funktionen
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
Preis- / Leistung
Preisvergleich
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Die Geschichte des Laserdruckers

Der amerikanische Physiker Chester F. Carlson meldete 1937 die Elektrophotografie zum Paten an und legte damit den Grundstein für bis heute gebräuchliche Laserdrucker.

HP Color LaserJet Pro 200 M252dw Farblaserdrucker (A4, Drucker, Ethernet, Wlan, Duplex, USB, 600 x 600) weißSein Ziel war es, basierend auf dem Prinzip der elektrischen Ladung, ein Vervielfältigungssystem, heute allgemein als Fotokopierer bekannt, zu entwickeln.

Das Projekt stieß anfänglich auf wenig Interesse bei den in Frage kommenden Unternehmen wie IBM oder General Electric.

1950 beginnt die Firma Haloid mit der Vermarktung des ersten Trockenkopierers. Erste Erfolge führen zur Umbenennung der Firma in Haloid Xerox und ab 1961 in Xerox.

1959 wird von Xerox der erste Farbkopierer zum Patent angemeldet.

1970 eröffnet die inzwischen erfolgreiche Firma Xerox das Palo Alto Research Center. Der dort beschäftigte Ingenieur Gary Starkweather entwickelt schließlich den ersten Laserdrucker, basierend auf den technischen Erfahrungen der Produktion von Kopiergeräten.

Dell C1760nw LED-Farblaserdrucker (600x600dpi, USB, WLAN, LAN)Das Gerät arbeitete nach dem ROS Prinzip (raster output scanner) und lieferte bereits eine Auflösung von 500 dpi.

Die Anschaffungskosten für einen so konstruierten Laserdrucker waren anfangs enorm hoch. So kostete ein Gerät in der 60er und 70er Jahren zwischen 100.000 und 350.000 US-Dollar.

1984 bringt die Firma Hewlett-Packard das erste Gerät der bis heute fortgesetzten Modellreihe HP LaserJet auf den Markt. Das Gerät hat einen Einführungspreis von immer noch 3.495 US-Dollar.

Die größte Herausforderung und damit der entscheidende Kostenfaktor bei der Weiterentwicklung der Technologie, war die notwendige Modulation, also einfach ausgedrückt, das Ein- und Ausschalten, des Laserstrahls.

Die anfänglich ausschließlich verfügbaren Gaslaser ermöglichten hierbei keine hohen Geschwindigkeiten und mussten um aufwendige optisch-mechanische Komponenten ergänzt werden, um die notwendige Modulation zu ermöglichen.

Erst die Einführung von Diodenlasern ermöglichten eine unkompliziert schnelle Modulation.

Funktionsprinzip eines Laserdruckers

Laserdrucker arbeiten nach dem Prinzip der Elektrophotografie.

Eine Beschichtung der in einem Laserdrucker verbauten Bildtrommel, wird elektrostatisch negativ aufgeladen.

Dell C1760nw LED-Farblaserdrucker (600x600dpi, USB, WLAN, LAN)Hierzu kommen unterschiedliche Verfahren in Frage: eine Koronaentladung, bei der ein Draht Hochspannung erzeugt oder der Einsatz sogenannter Ladungswalzen, die ihrerseits unter Hochspannung stehen und diese auf die Bildtrommel übertragen.

Durch Belichtung mit dem Laserstrahl wird nun das Druckbild auf die Bildtrommel übertragen. Dort wo dieser auf die Trommel trifft, wird die negative Ladung aufgehoben. Der Laserstrahl wird dabei in Rastern von einem rotierenden Spiegel (Laserscanner) auf die Trommel umgelenkt.

Graustufen werden durch Halbtonrasterung erreicht, so wie auch einfache Farblaser arbeiten, um aus den Grundfarben die zusätzlichen Farben zu erzeugen. Bei höherwertigen Farblasern wird das Farbbild durch eine abgestufte Entladung erzeugt.

Die Bildtrommel (auch als Photoleiter bezeichnet) wird durch Drehung an den Toner herangeführt, der wiederum durch einen Kunstharzanteile negativ geladen ist und so an den zuvor entladenen Stellen des Photoleiters anhaftet.

Durch eine weitere Drehung wird nun der Toner entweder direkt auf das zu bedruckende Papier aufgebracht oder in einem zusätzlichen Schritt auf eine Transferwalze oder ein Transferband und anschließend auf das Medium übertragen.
Bei modernen Farblasern erfolgt der beschriebene Prozess für jede der vier Grundfarben (Cyan, Magenta, Yellow, Black) in vier separaten Druckwerken, hintereinander. Die genaue Positionierung des Papiers ist deshalb für ein fehlerfreies Druckbild unerlässlich.

Diese Bauform ermöglicht es, den Druck einer zweiten Seite bereits zu beginnen, wenn die erste noch eine der nachfolgenden Stufen durchläuft. Dies ermöglicht gleiche Druckgeschwindigkeiten bei monochromem (s/w) und Farbdruck.

Dell C1760nw LED-Farblaserdrucker (600x600dpi, USB, WLAN, LAN)Alternativ arbeiten ältere Druckermodelle mit einem Transferband, das jeweils mit einer Farbe beschichtet wird und diese überträgt. Hierbei befindet sich der Farbtoner in einer Revolver-Trommel.

In einem weiteren Schritt wird der zuvor aufgebrachte Toner fixiert. Hierbei durchläuft das bedruckte Papier eine Fixiereinheit, bestehend aus zwei Walzen, beschichtet mit Teflon oder Silikongummi. Zumindest eine der beiden Walzen kann dabei auf etwa 180°C erhitzt werden.

Durch die Temperatur schmilzt der Toner und verbindet sich stabil mit dem Papier. Um eine Verschmutzung der Fixierwalzen durch überschüssigen Toner zu vermeiden, sind diese zum einen beschichtet, zum anderen statisch geladen, wodurch der Toner abgestoßen wird. Einige Modelle arbeiten zusätzlich mit Reinigungswalzen.

Alternative Fixierungsmethoden arbeiten mit Druck anstelle hoher Temperaturen. Diese Verfahren sind in ihren Voraussetzungen jedoch kostenintensiv und werden nur bei hochpreisigen Geräten für den professionellen Einsatz genutzt. Die geringere notwendige Temperatur ermöglicht den Druck auch auf temperaturempfindliche Medien.

Im letzten Schritt wird in einer weiteren Drehbewegung verbliebener Toner mittels sogenannter Wiperblades von der Bildtrommel gelöst. Der so gelöste Toner wird entweder in einem separaten Behälter oder in einem Teil der Toner-Kartusche aufgefangen und so einzeln oder mit Austausch der Kartusche entsorgt.

Charakteristika und Unterscheidungsmerkmale

Laserdrucker werden von verschiedenen Herstellern in zahlreichen Modellen angeboten. Dabei lassen sich einige grundlegende Druckertypen unterscheiden, die sich an die Ansprüche verschiedener Anwendergruppen richten. Laserdrucker Tests vergleichen sinvoll vor allen Dingen Modelle eines Bautyps.

  • Monochrom Laserdrucker
  • Farblaserdrucker
  • Multifunktions-laserdrucker
Laserdrucker, die nur schwarz/weiß oder besser in Graustufen drucken, werden allgemein als Monochrom Laserdrucker bezeichnet.

Die Beschränkung auf den Schwarz-Weiß-Druck reduziert die Einsatzmöglichkeiten eines Laserdruckers deutlich. Diese Modelle sind primär für den Druck von Texten ausgelegt.

Selbstverständlich können mit ihnen auch Grafiken gedruckt werden, diese verzichten allerdings auf alle visuellen Möglichkeiten einer farblichen Darstellung und reduzieren diese auf eine Grauabstufung.

Allgemein wird davon ausgegangen, dass diese Druckervariante überall dort eingesetzt werden kann, wo fast ausschließlich Text gedruckt und auf möglichst geringe Druckkosten und hohe Druckgeschwindigkeiten Wert gelegt wird.

Die gewerbliche Nutzung steht hier klassisch im Vordergrund. Allgemein ist bei Neuanschaffungen die Zahl der Monochromlaser eher rückläufig.

Bis vor kurzem waren Farblaserdrucker für den Privatanwender kaum erschwinglich und als Investition im Büro-Gebrauch eine Herausforderung. Mit deutlich fallenden Preisen der letzten Jahre hat sich dies grundlegend verändert.

Einfachere Modelle sind heute auch für den Privatgebrauch erschwinglich, ohne dabei auf die gewohnte Qualität der Laser-Technik verzichten zu müssen.

Trotzdem sind Farblaserdrucker auch heute noch merklich teurer, als vergleichbare Tintenstrahldrucker, weshalb bei einer geplanten Anschaffung der Bedarf und die Voraussetzungen genau abgewogen werden sollten.

Multifunktionsgeräte werden sowohl als Monochrom-Laserdrucker, als auch als Farblaser-Varianten angeboten. Die Charakteristik besteht in der Erweiterung des Funktionsumfangs, dem sie auch den Namen All-in-one-Drucker verdanken.

Ein Multifunktionslaserdrucker ist gleichzeitig Drucker, Scanner, Kopierer und in vielen Fällen Faxgerät. Die zusätzlichen Funktionen begründen die Eignung eines solchen Multifunktionsgerätes für den Büroeinsatz, da mit ihm alltäglich anfallende Arbeiten erledigt werden können.

Multifunktionsgeräte erfreuen sich in allen Druckervarianten in den letzten Jahren größter Beliebtheit, auch im privaten Einsatz. So stehen sie an erster Stelle der Verbreitung von Druckern in Privathaushalten.

Bei der Anschaffung ist der Mehrfachnutzen jedoch gegenüber einem höheren Anschaffungspreis und bei preisgünstigen Modellen der Qualität der einzelnen Komponenten in Relation zu reinen Laserdruckern abzuwägen.

So liegt die Vermutung nahe, dass ein Multifunktionsgerät zum Preis eines „nur“ Druckers, ein Mehr an Funktionen mit geringerer Qualität, zum Beispiel der reinen Druck-Komponente erkauft.

Technische Details und Ausstattung

Einige Merkmale zeichnen einzelne Modelle unter Laserdruckern aus und ermöglichen eine Unterscheidung innerhalb einer Geräteklasse und zwischen Geräten verschiedener Varianten.

Dies sind zum einen technische Details, die sich aus den Grundfunktionen ergeben und diese beeinflussen, zum anderen Ausstattungsmerkmale, die den Funktionsumfang und die Bedienung beeinflussen.

Technische Details und Ausstattung sind die zentralen Bewertungskriterien eines Laserdrucker Tests.

Ausgabevolumen

Eine Angabe zum Ausgabevolumen gibt in erster Linie darüber Auskunft, wie lange ein Laserdrucker für den Druck einer Seite, meist angegeben im A4-Format, benötigt. Grade im gewerblichen Einsatz, mit hohen Druckzahlen, ist die Geschwindigkeit ein relevanter Faktor.

HP LaserJet Pro M125nw Mono MFP Laserdrucker (Scanner, Drucker, Kopierer, WLAN, Ethernet, USB 2.0) schwarzDagegen ist die Angabe für den Privatanwender in der Regel eher zweitrangig.

Als Untergrenze wird häufig eine Zahl von 16 Seiten pro Minute angegeben, die ein Laserdrucker mindestens leisten sollte. Maximalgeschwindigkeiten liegen deutlich darüber und ermöglichen 40 Seiten pro Minute und mehr.

Es handelt sich bei den Angaben jedoch um theoretische Werte, da die konkrete Seitenzahl von der Art des Druckes abhängig ist.

Aufgrund der technischen Grundlagen des Laserdrucks unterscheiden sich Schwarz-Weiß- und Farbdruck hier nicht maßgeblich.

Wenn es um die Druckgeschwindigkeit geht, ist jedoch nicht allein die Druckzeit pro Seite bei einem Laserdrucker von Bedeutung.

Zusätzlich sollte die bei allen Modellen notwendige Aufwärmphase beachtet werden. Wird ein Druckauftrag abgesendet, muss ein Laserdrucker zuerst eine Aufwärmphase durchlaufen.

Nach einem Druckauftrag schaltet der Drucker nach kurzer Zeit wieder in einen Standby-Modus. Die Dauer dieser Aufwärmphase ist ein zusätzliches Auswahlkriterium, vor allen Dingen im gewerblichen Einsatz eines Laserdruckers.

Arbeitsspeicher

Ein Druckauftrag wird immer von einem angeschlossenen Computer oder anderem verbundenen Gerät an den Drucker übertragen. Ob dies mit einer Übertragung am Stück bewältigt wird, hängt von der Größe der zu druckenden Datei und der Größe des Druckerspeichers ab.

Ist die Datei größer, als das Fassungsvermögen des Druckerspeichers, wird der Druckauftrag nach und nach abgearbeitet, der Speicher geleert und weitere Daten an den Drucker übertragen. Dies verlängert die Druckzeit im Zweifelsfall deutlich.

Einige Modelle bieten die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher nachträglich zu tauschen oder zu ergänzen.

DruckauflösungBrother HL-3142CW High-Speed Farblaserdrucker mit LAN/WLAN weiß/grau

Die vom Hersteller angegebene Auflösung gibt an, wie fein ein gedrucktes Bild ausfällt. Für ein hochwertiges Schriftbild genügen bei einem Laserdrucker bereits 600 x 600 dpi, also 600 Bildpunkte pro Zoll (2,54 cm) horizontal und vertikal.

Eine Vielzahl an modernen Laserdruckern bieten heute bereits Auflösungen von 1200 x 1200 dpi und darüber hinaus. Hiermit ist auch der Ausdruck von detaillierten Grafiken kein Problem.

Papierformate

Handelsübliche Laserdrucker sind auf das Bedrucken von geeignetem Papier im DIN A4 Format ausgerichtet. Einige Modelle eignen sich zusätzlich für das A3-Format. Je nach Modell finden sich zusätzlich Vorrichtungen, die das Bedrucken von besonderen Formaten, wie Briefumschlägen, ermöglichen oder vereinfachen sollen.

Neben dem unterstützten Format ist auch die Art des Einzugs für viele Anwender von Bedeutung. Die meisten Modelle verfügen über eine Papierkassette, die größere Mengen Papier fassen und so einen längeren Betrieb ohne Nachfüllen ermöglichen.

Professionelle Büro-Laser bieten oft mehrere solcher Papierkassetten, die separat angesteuert werden können und so den ununterbrochenen Ausdruck auf unterschiedliches Papier ermöglichen.

Wenige kleinere Modelle arbeiten mit einem hinteren, offenen Einzug, in dem Papier in geringerer Menge stehend vorgehalten wird. Zusätzlich verfügen Modelle mit Papierkassette meist über einen sogenannten Multifunktionseinzug, der auch die Zufuhr besonderer Papierformate oder alternativer Medien ermöglicht.

Stromverbrauch

Der Faktor Stromverbrauch rückt vor den bekannten Kosten für Verbrauchsmaterial wie Toner und Papier und einem in Intervallen eventuell notwendigen Austausch einer Bildtrommel meist in den Hintergrund.

Bei genauerer Betrachtung sollte dieser Aspekt, insbesondere im gewerblichen Umfeld, jedoch nicht vollständig vernachlässigt werden. Die beschriebenen Abläufe, aus denen sich ein Druckvorgang bei einem Laserdrucker zusammensetzt, sind zum Teil deutlich energieintensiv.

Die elektrostatische Ladung der Bildtrommel, der Betrieb des bildgebenden Lasers und nicht zuletzt der Vorgang der Fixierung, über Temperaturen von fast 200°C, benötigen große Energiemengen.

Einige Modelle erreichen so beim Einschalten eine Stromaufnahme von bis zu 1000 Watt und im Druckbetrieb bis zu 500 Watt.

Der Stromverbrauch eines Laserdruckers wird in verschiedenen Werten angegeben:

  • Druckmodus
  • Bereitschaftsmodus
  • Sleep-Modus
Im Druck- oder Betriebsmodus, also während eines konkreten Druckvorgangs, wird der maximale Stromverbrauch eines Laserdruckers erreicht.

Nach Abschluss des Druckvorgangs wechselt der Drucker in den Standby-Modus.

Im Bereitschafts- oder Standby-Modus wird der Drucker auf Betriebstemperatur gehalten und bleibt damit ohne Verzögerung einsatzbereit für einen neuen Druckauftrag.

Der Stromverbrauch ist im Bereitschaftsmodus um ein Vielfaches geringer, als im Druckmodus.

Der Sleep-Modus, der alternativ als Ruhemodus oder auch Energiesparmodus bezeichnet wird, zeichnet sich durch den deutlich geringsten Stromverbrauch aus.

Das Gerät kühlt vollständig ab, bleibt jedoch in Bereitschaft. Ein neuer Druckauftrag leitet das Aufwärmen des Druckers ein und startet alle notwendigen Abläufe für einen erneuten Ausdruck.

Die Unterschiede im Stromverbrauch sind von Modell zu Modell in allen drei Modi zum Teil stark ausgeprägt.

So liegen sie im Druckmodus zwischen knapp 300 Watt und über 500 Watt, im Bereitschaftsmodus zwischen 2 Watt und 70 Watt und im Energiesparmodus zwischen 0,5 Watt und 10 Watt.

Brother HL-L2340DW Monochrome Laserdrucker (2400 x 600 dpi, WLAN, USB 2.0) schwarzDie Bewertung des Energieverbrauchs eines Laserdruckers ist vom Einzelfall abhängig.

Wird ein Laserdrucker nur selten genutzt und unter Umständen sogar manuell vom Stromnetz getrennt, wenn er nicht genutzt wird, sind die Verbrauchswerte für den Standby- und den Energiesparmodus maximal zweitrangig.

Hier kann die größte Ersparnis über einen möglichst geringen Verbrauch im Druckmodus erzielt werden.

Wird ein Laserdrucker jedoch stark ausgelastet, zum Beispiel im gewerblichen Einsatz mit vielen Druckaufträgen, erlangt neben dem Verbrauch im Druckmodus auch der Standby-Modus größere Bedeutung.

Wird schließlich ein Laserdrucker, zum Beispiel in einem Netzwerk betrieben, wenig genutzt, muss jedoch trotzdem dauerhaft betriebsbereit bleiben, zahlt sich ein geringer Verbrauch im Ruhemodus am ehesten aus.

HP Color LaserJet Pro 200 M252dw Farblaserdrucker (A4, Drucker, Ethernet, Wlan, Duplex, USB, 600 x 600) weißGehäusegröße

Mit der Leistungsfähigkeit eines Laserdruckers wachsen in der Regel auch dessen Ausmaße.

Einfache Modelle, für den überschaubaren Bedarf einer privaten Nutzung, sind meist nicht größer als vergleichbare Tintenstrahldrucker und somit ohne größeren Aufwand auch im privaten Umfeld mit geringem Platzangebot zu nutzen.

Professionelle Modelle, die hohe Druckzahlen ermöglichen und hohe Druckgeschwindigkeiten bieten, benötigen aufgrund zusätzlicher Ausstattung oft mehr Platz.

Eine Druckmöglichkeit im A3-Format sowie eine oder sogar mehrere Kassetten für große Papiermengen, erweitern die Gehäusegröße schnell maßgeblich und stellen so größere Anforderungen an einen möglichen Aufstellort.

Kyocera Ecosys FS-1061DN SW-Laserdrucker (Drucken, 1.200 dpi, USB 2.0, Duplex) grau/weißAusstattungsmerkmale

Ausstattungsmerkmale sind all jene Hardware-Komponenten und mit dem Gerät verbundene Funktionen, die unterschiedliche Einsatzszenarien und Anwendungsmöglichkeiten charakterisieren.

Hinzu kommt bei jedem Hersteller ein unterschiedlicher Umfang an Gerätesoftware, die es ermöglicht, den Funktionsumfang optimal und komfortabel zu nutzen.

Während einfache Modelle für den rein privaten Anwender einfach zu installieren sein sollten und keine weitreichende fachlichen Kenntnisse für ihre Anwendung erfordern sollten, richtet sich der Funktionsumfang professioneller Laserdrucker, schon bei der Einrichtung einer Netzwerkverbindung, oft eher an den routinierten Anwender oder im gewerblichen Umfeld an entsprechend geschultes Personal.

Anschlussvarianten

Die Datenübertragung zum Drucker ist ein zentrales Merkmal der Ausstattung eines Laserdruckers. Die Art der Verbindung bestimmt die Geschwindigkeit der Datenübertragung, die Flexibilität bei der Wahl des Aufstellortes sowie die Möglichkeiten des Zugriffs, auch von mehreren Anwendern gleichzeitig.

  • USB
  • LAN
  • WLAN
  • WiFi Direct
  • AirPrint
USB ist nach wie vor der Standard beim Anschluss von Peripheriegeräten wie Laserdruckern. Der Anschluss via USB-Kabelverbindung ist unkompliziert herzustellen und der Datenaustausch einfach einzurichten.

Die verschiedenen unterstützten StandardsUSB 1.0, USB 2.0 oder USB 3.0 – unterscheiden sich vornehmlich durch die unterschiedliche Übertragungsrate. USB unterliegt jedoch auch maßgeblichen Einschränkungen.

Ein USB-Kabel kann problemlos nur mit jeweils einem Gerät verbunden werden und entsprechend auch nur von diesem Daten übertragen. Zudem ist die Wahl des Aufstellortes von der Maximallänge einer ungehinderten Kabelverbindung abhängig.

Eine klassische Netzwerkverbindung erfolgt durch einen Anschluss eines geeigneten Laserdruckers, via LAN-Kabel, an einen Netzwerk-Router. Daraufhin ist es möglich, von allen geeigneten Geräten, die mit diesem Netzwerk verbunden sind, auf den Drucker zuzugreifen.

Wie beim USB-Anschluss unterliegt auch diese Art des Anschlusses den Einschränkungen bei der Wahl eines Aufstellortes.

Die WLAN-Verbindung gleicht im Grundsatz der klassischen LAN-Verbindung. Auch hier können alle Teilnehmer eines Netzwerkes über einen Netzwerk-Router auf einen verbundenen Laserdrucker zugreifen. Diese Verbindung erfolgt jedoch kabellos über Funk.

Die Wahl des Aufstellortes ist damit deutlich flexibler und unterliegt alleine den Einschränkungen der Sendeleistung eines Funknetzwerkes sowie der Verfügbarkeit eines Netzstromanschlusses.

Die maximale Zahl möglicher Anwender, die gleichzeitig auf einen Laserdrucker in einem WLAN-Netzwerk zugreifen können, ist unter Umständen durch die Leistungsfähigkeit des eingesetzten WLAN-Routers begrenzt.

Eine Verbindung über eine WiFi Direct Funktion gleicht prinzipiell einer solchen via WLAN. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass hier vollständig auf einen Netzwerk-Router verzichtet werden kann.

Ein Laserdrucker mit dieser Funktion bildet gewissermaßen sein eigenes Netzwerk und fungiert dabei als Basisstation, übernimmt also die Funktion eines Netzwerk-Routers.

Die AirPrint-Funktion ähnelt der WiFi Direct Funktion, ist jedoch auf die Verwendung mit Geräten der Firma Apple, mit den Betriebssystemen iOS und Mac OS X optimiert.

Sie ermöglicht den direkten Versand von Druckaufträgen von Geräten dieses Typs. AirPrint-fähige Geräte werden von iPad, iPhone, iPad und Mac automatisch gefunden und die Kommunikation unkompliziert hergestellt.

Zusatzfunktionen

Einige Modelle versuchen zusätzlich durch nützliche Funktionen zu punkten, die den Bedienkomfort erhöhen und die Verwendungsmöglichkeiten erweitern.

  • Dokumenteneinzug (Multifunktions-drucker)
  • Duplex-Druck
  • Einzelblatt-Einzug
Ein zentraler Bestandteil eines Multifunktionsdruckers ist der Scanner. Dieser ermöglicht, ähnlich einem Fotokopierer, die Digitalisierung von Dokumenten und Fotos. Dies geschieht durch Auflegen des betreffenden Dokumentes auf einen Flachbettscanner.

Soll der Scanner zusätzlich als Kopierer oder Faxgerät genutzt werden, vereinfacht ein automatischer Dokumenteneinzug die Arbeit deutlich. Ein einzelnes oder mehrere Dokumente werden in eine spezielle Vorrichtung auf der Oberseite der Scanner-Abdeckung, einen sogenannten Feeder, eingelegt und von dort automatisch, nach Start der jeweiligen Anwendung, eingezogen, eingescannt und wieder ausgeworfen.

Um eine angemessene Geschwindigkeit zu ermöglichen, erfolgt die Digitalisierung in geringer Auflösung. Mit der entsprechenden Software ist es so möglich, mehrere Dokumente, in einem Schritt, in eine Datei zusammenzuführen und weiter zu bearbeiten. Die Anzahl maximal über den Dokumenteneinzug in einem Vorgang einlesbaren Seiten, kann sich von Modell zu Modell unterscheiden.

Als automatischer Duplex-Druck wird die optionale Funktion eines Laserdruckers bezeichnet, geeignetes Papier von beiden Seiten zu bedrucken.

Ist der Druck auf eine Seite beendet, wird das Blatt automatisch vom Drucker wieder eingezogen, gedreht und auf der zweiten Seite bedruckt.

Eine auf den ersten Blick banale Funktion, ist der sogenannte Einzelblatt-Einzug. Da nicht alle Laserdrucker über eine solche Option verfügen, sollte sie jedoch bei der Auswahl eines geeigneten Modells Beachtung finden.

Die meisten, besonders professionelle Laserdrucker nutzen für die Papierzufuhr eine Papierkassette, in der größere Mengen Papier vorgehalten und dem Drucker zugeführt werden.

Ein Einzelblatt-Einzug ermöglicht es, zusätzlich einzelne Blätter über einen separaten Zugang zuzuführen. Diese Option ermöglicht es, kurzfristig und ohne großen Aufwand, Blätter anderer Qualität, Größe oder Textur zu bedrucken.

Bekannte Hersteller

Der Druckermarkt im Allgemeinen und der für Laserdrucker im Speziellen sind eher geschlossene Märkte. Wenige bekannte Hersteller teilen sich die Kundengunst und überzeugen, oft schon seit vielen Jahren, mit gleichbleibend qualitativem Angebot. Klassische NoName-Hersteller sind kaum anzutreffen.

  • Hewlett Packard
  • Canon
  • Epson
  • Kyocera
  • Samsung
Als Hewlett Packard bekannt geworden, firmiert das 1939 in Palo Alto gegründete Unternehmen heute unter dem bekannten Kürzel HP.

Bekanntheit erreichte das Unternehmen vor allen Dingen durch die zu ihrer Zeit weit verbreiteten Tintenstrahldrucker der ThinkJet-Serie.

Trotz Umsatzeinbußen der letzten Jahre ist HP heute mit etwa 40% klarer Marktführer für Drucker allgemein und ebenso für Laserdrucker.

HP bietet einige Geräte für den Privatanwender im mittleren Preissegment sowie eine große Zahl professioneller Geräte, für den Büro-Einsatz. Zu beiden Segmenten gehören auch Multifunktionsgeräte.

Das für seine Fotoapparate berühmte japanische Unternehmen Canon, gegründet 1937, hat sich vor allen Dingen in der Herstellung von Fotokopierern einen festen Platz am Markt erworben.

Laserdrucker bilden ein weiteres erfolgreiches Betätigungsfeld, das, zusammengenommen mit der Produktion von anderen Druckertypen, der Firma Canon den dritten Platz unter den Druckerherstellern weltweit sichert.

Canon bietet Laserdrucker für das Homeoffice und für kleine Büros, sowie professionelle Bürosysteme.

Als wichtiger Pionier des Matrixdrucks konzentrierte sich das japanische Unternehmen Epson viele Jahre ausschließlich auf den Markt der Tintenstrahldrucker.

In den letzten Jahren erkannte man jedoch zunehmend die Bedeutung des Laserdruckers und verstärkt hier deutlich die Aktivitäten.

Epson bietet Laserdrucker für kleine und mittelgroße Arbeitsgruppen und Multifunktionsgeräte.

Der japanische Kyocera-Konzern ist für eine große Bandbreite verschiedener Produkte bekannt.

Von Keramik-Produkten, über Telekommunikations-Produkte, bis hin zu Solarzellen betätigt sich Kyocera auf vielen unterschiedlichen Feldern. Durch den Zukauf des Kopierer-Herstellers Mita, im Jahr 2000, öffnete Kyocera sich dem Druckermarkt.

Kyocera bietet einige wenige Modelle, die preislich dem Privatkundensegment zuzuordnen sind. In der Hauptsache richtet sich das Angebot an Monochrom- und Farblasern an die gehobenen Ansprüche einer professionell umfangreichen, gewerblichen Nutzung.

Die Firma Samsung hat sich in den letzten Jahren einen Namen auf dem Markt der Consumer Electronic gemacht und überzeugt unter anderem mit beliebten Fernsehern und Mobiltelefonen.

Preiswerte und in Relation hochwertige Laserdrucker ergänzen das Angebot in den letzten Jahren zunehmend.

Laserdrucker und Multifunktionsgeräte der Firma Samsung werden im unteren und mittleren Preissegment angeboten und richten sich entsprechend an Privatanwender, Selbständige und kleine Büros.

Grundlagen einer Kaufentscheidung

Eine Kaufentscheidung sollte sich idealerweise immer an den individuellen Bedürfnissen und Voraussetzungen orientieren. Sich zum Beispiel alleine auf den Preis eines Angebotes zu konzentrieren, kann leicht zu einem Fehlkauf und nicht zuletzt zu unerwarteten Folgekosten führen.

BüroUm aus der Vielfalt an Angeboten das geeignete herauszufiltern, sollte man sich einige Fragen stellen, deren Beantwortung die Auswahl deutlich einschränken sollte:

• Was soll hauptsächlich gedruckt werden?

Laserdrucker überzeugen vor allen Dingen durch ein hochwertiges Schriftbild. Wer ausschließlich Text druckt, sich mit Grafiken in schwarz/weiß begnügt und eventuell für aufwändigeren Grafik- oder Fotodruck zusätzlich einen Tintenstrahldrucker bereithält, für den ist ein monochromer Laserdrucker vollkommen ausreichend.

Sollen regelmäßig auch farbige Grafiken gedruckt werden, ist ein Farblaser die passende Wahl. Es sollten allerdings die Einschränkungen, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeiten beim Fotodruck beachtet werden.

• Wie oft und in welchem Umfang soll gedruckt werden?

Die Frage nach dem Druckumfang hat Einfluss auf verschiedene Auswahlkriterien. Für einen rein privat genutzten Drucker, mit einer überschaubaren Anzahl an regelmäßigen Druckaufträgen, sind Druckgeschwindigkeit, Stromverbrauch, Papierkapazität und nicht zuletzt die Druckkosten pro Seite weniger ausschlaggebend, als für eine gewerbliche Nutzung.

Im professionellen Einsatz macht es einen Unterschied, ob ein Drucker 50, 250 oder 500 Blatt Papier fasst, ob er im Standby 2 Watt oder 70 Watt verbraucht und nicht zuletzt, wie teuer der Toner für eine bestimmte Zahl an Druckseiten ist.

HP Color LaserJet Pro 200 M252dw Farblaserdrucker (A4, Drucker, Ethernet, Wlan, Duplex, USB, 600 x 600) weiß• Wie soll auf den Drucker zugegriffen werden?

Die Frage nach dem Zugriff auf den Laserdrucker betrifft vor allen Dingen dessen Schnittstellen. Verfügt ein Drucker lediglich über einen USB-Anschluss, ist er problemlos nur über einen unmittelbar angeschlossenen Computer zu bedienen.

Ein Netzwerkanschluss hingegen ermöglicht den Zugriff von mehreren, auch entfernten Arbeitsplätzen und von unterschiedlichen Geräten aus.

• Wo soll der Drucker aufgestellt werden?

Der gewünschte Aufstellort bestimmt zum Beispiel die maximale Baugröße des Laserdruckers. Zudem hat er maßgeblich Einfluss auf die geeigneten Anschlussmöglichkeiten.

Bezugsquellen – Fachhandel vs. Internet

Laserdrucker für den Privatanwender werden vom Einzelhandel, in Elektronikmärkten und Elektronikabteilungen von Kaufhäusern angeboten.

Vornehmlich für den gewerblichen Einsatz bestimmte Geräte bietet meist nur der ausgewiesene Fachhandel, oft in Form von Systemhäusern, die sich oft auf das Angebot einzelner Hersteller spezialisieren.

Eine uneingeschränkte Auswahl bietet der Online-Handel. Hier ist es möglich, das Angebot verschiedener Hersteller in vollem Umfang zu überblicken, gegenüber zu stellen und zu vergleichen.

Die technischen Daten einzelner Geräte sind abrufbar und der volle Funktionsumfang dokumentiert. Zudem kann aus verschiedenen Anbietern gewählt werden, die sich im Endpreis unterscheiden können.

Lieferbedingungen sowie Garantie und Gewährleistung entsprechen in der Regel den Konditionen im Fachhandel. Laserdrucker Tests bieten zudem ein Möglichkeit, die fachkundige Bewertung einzelner Modelle in eine Kaufentscheidung einzubeziehen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Dell C1760nw LED-Farblaserdrucker (600x600dpi, USB, WLAN, LAN)• Für wen lohnt die Anschaffung eines Laserdruckers?

Die Frage nach dem individuellen Nutzwert eines Laserdruckers ist in der Regel gleichzusetzen mit der Frage, ob man sich für einen Laser- oder doch eher für einen Tintenstrahldrucker entscheiden soll.

Beide Systeme haben im Direktvergleich Vorteile und Nachteile oder Einschränkungen.

Vor die Wahl einer Neuanschaffung gestellt, sollte man diese anhand der persönlichen Anforderungen und Voraussetzungen abwägen.

Laserdrucker

VORTEILE

HP Color LaserJet Pro 200 M252dw Farblaserdrucker (A4, Drucker, Ethernet, Wlan, Duplex, USB, 600 x 600) weiß

  • niedrige Druckkosten pro Seite
  • höchste Schriftqualität
  • hohe Qualität bei Grafikdruck (Farblaser)
  • Ausdrucke sind sofort wasser- und wischfest
  • ideal für hohen Umfang und hohe Druckgeschwindigkeiten
  • kein Eintrocknen des Toners

NACHTEILE

  • höhere Anschaffungsinvestition
  • mäßige Eignung für den Druck von Fotos
  • höherer Energieverbrauch
  • höhere Betriebslautstärke
Tintenstrahldrucker

VORTEILECanon Pixma MX925

  • in Relation geringere Anschaffungskosten
  • gleichermaßen geeignet für Text und Bild
  • einfache Modelle bereits mit gutem Fotodruck

NACHTEILE

  • höhere Kosten pro Seite
  • Tintenverbrauch durch Reinigung
  • geringe Reichweite mit einem Satz Tintenpatronen
  • Ausdrucke sind nicht sofort trocken und wischfest
Gerade moderne, hochwertige Tintenstrahldrucker aus dem Office-Segment, sogenannte Hochleistungstintenstrahldrucker, relativieren einige der genannten Unterschiede und können in vielen Bereichen mit klassischen Laserdruckern durchaus konkurrieren.

HP LaserJet Pro P1102w ePrint Mono Laserdrucker (A4, Drucker, Wlan, USB, 600x600) schwarzDiese Modelle sind allerdings deutlich teurer und vor allen Dingen für den professionellen Einsatz geeignet, bei dem Wert auf hochqualitativen Fotodruck gelegt wird.

Ansonsten ist der Laserdrucker dem Tintenstrahldrucker im täglichen Einsatz in vielen Punkten überlegen.

Noch sind Laserdrucker in der Anschaffung teurer als vergleichbare Tintenstrahldrucker, die gestiegene Nachfrage wirkt sich jedoch bereits heute deutlich auf die Preise aus. Es ist zu erwarten, dass die Preise sich hier weiter annähern.

Wenn ein Argument geeignet ist, dem Tintenstrahldrucker den Vorzug zu gewähren, dann ist es der Fotodruck. Laserdrucker sind hier nur sehr eingeschränkt geeignet.

Ein Laserdrucker hat in der Regel, technisch bedingt, einen geringeren Farbumfang und eine geringere Farbbrillanz als ein Tintenstrahldrucker.

Ein entscheidender Faktor ist zudem die Tatsache, dass Laserdrucker den für einen Fotodruck wichtigen randlosen Druck im Gegensatz zu Tintenstrahldruckern nicht beherrschen.

• Was kann man mit einem Laserdrucker bedrucken?

Grundsätzlich lassen sich mit einem Laserdrucker die meisten Papiersorten problemlos bedrucken. Im Gegensatz zum Tintenstrahldrucker ist die Saugfähigkeit des Papiers dabei nicht von Bedeutung.

Insgesamt ist die Auswahl an bedruckbaren Materialien beim Laserdrucker gegenüber dem Tintenstrahldrucker jedoch beschränkt. Folien können bedruckt werden, diese müssen jedoch speziell für Laserdrucker geeignet sein.

Ein Direktdruck auf Oberflächen, wie zum Beispiel CD- oder DVD-Rohlinge, der bei einigen Tintenstrahldruckern mittels Zubehör problemlos durchgeführt werden kann, ist mit Laserdruckern zum Beispiel nicht möglich.

Bedruckbare Medien müssen im Allgemeinen den hohen Temperaturen der Fixiereinheit eines gewöhnlichen Laserdruckers widerstehen können.

• Muss man einen Laserdrucker reinigen?

Dell C1760nw LED-Farblaserdrucker (600x600dpi, USB, WLAN, LAN)Nein. Hier liegt einer der entscheidenden Vorteile eines Laserdruckers: zum Drucken kommt, anstelle flüssiger Tinte, trockener, pulverförmiger Toner zum Einsatz. Neben dem Umstand, dass keine Düsen benötigt werden, diese somit auch nicht verstopfen können, kann Toner nicht eintrocknen.

Folglich ist kein vom Tintenstrahldrucker leidig bekannter Reinigungsvorgang notwendig. Es wird also auch kein Toner durch regelmäßige, langwierige Reinigungsprozeduren verschwendet. Egal ob täglich gedruckt wird oder nur gelegentlich: auch wenn man einen Laserdrucker nach einem Jahr einschaltet, ist das Druckbild ohne Reinigung unverändert.

• Muss es immer Original-Toner sein?

Die notwendigen Toner-Kartuschen sind neben dem Papier, gerade bei regelmäßiger und umfangreicher Nutzung, der Hauptkostenfaktor eines Laserdruckers.

Zwar ist eine Füllung auf eine immense Zahl an bedruckten Seiten ausgelegt – so wird die Kapazität bei einzelnen Herstellern und Modellen mit bis zu 20.000 Seiten angegeben, was dem 40fachen einer durchschnittlichen Tintenpatrone entspricht – dafür sind diese Kartuschen entsprechend teuer.

Brother HL-L2340DW Monochrome Laserdrucker (2400 x 600 dpi, WLAN, USB 2.0) schwarzAußerdem handelt es sich bei einer mit dem Laserdrucker ausgelieferten, ersten Tonerkartusche meist um einen sogenannten Startertoner, mit einem Bruchteil der Befüllung und damit Kapazität einer original Ersatzkartusche, weshalb ein erster Austausch früher notwendig sein kann, als man erwartet.

Auch wenn Toner, auf die einzelne Druckseite berechnet, meist günstiger ist, als Druckertinte, scheuen viele Anwender die Kosten für einen Ersatz vom Hersteller.

Der Handel bietet verschiedene Alternativen: zum einen kompatible Kartuschen aus dem Zubehörhandel oder sogenannte Rebuilttoner, zum anderen Toner zum eigenhändigen Nachfüllen einer vorhandenen Herstellerkartusche.

Beim Rebuilttoner handelt es sich um Originalkartuschen, die von Drittanbietern professionell nachgefüllt werden. Zu Originalpatronen wird hier meist gegriffen, da deren Bauart patentrechtlich geschützt ist und deshalb nicht nachgeahmt werden darf. Ein Nachfüllen ist vom Patentrecht jedoch ausgenommen.

Liegt kein solcher Schutz vor, bietet der Zubehörhandel auch Eigenanfertigungen. In beiden Fällen bieten seriöse Anbieter präzise Angaben zur Kapazität und garantieren die einwandfreie Kompatibilität und Funktion.

Das eigenhändige Nachfüllen gilt als preisgünstigste Alternative, ist aber mit Risiken verbunden und deshalb nur bedingt empfehlenswert. So besteht beim Nachfüllen grundsätzlich ein Gesundheitsrisiko, da mit losem Toner hantiert wird, der zum Beispiel nicht eingeatmet werden sollte.

Das eigenhändige Nachfüllen gilt als preisgünstigste Alternative, ist aber mit Risiken verbunden und deshalb nur bedingt empfehlenswert. So besteht beim Nachfüllen grundsätzlich ein Gesundheitsrisiko, da mit losem Toner hantiert wird, der zum Beispiel nicht eingeatmet werden sollte.

HP LaserJet Pro M125nw Mono MFP Laserdrucker (Scanner, Drucker, Kopierer, WLAN, Ethernet, USB 2.0) schwarzAußerdem kann durch die Wahl des falschen Toners oder eine unsachgemäße Befüllung der Laserdrucker beschädigt werden, zum Beispiel durch eine Verschmutzung der Fixiereinheit.

Kommt es nachweislich durch die Verwendung eines Fremdanbieter-Toners zu einer Beschädigung des Druckers, kann von dessen Hersteller eine Garantie oder Gewährleistung verweigert werden.

• Sind Laserdrucker gesundheitlich bedenklich?

Grundsätzlich nicht. Toner besteht aus winzigen, wenige Mikrometer (µm) großen Farbpartikeln, die sich aufgrund ihrer geringen Größe physikalisch ähnlich verhalten, wie Flüssigkeiten. Gleichzeitig charakterisiert die geringe Größe diese Partikel prinzipiell als Feinstaub, der als grundsätzlich gesundheitsgefährdend betrachtet wird.

Messungen haben jedoch ergeben, dass die von einem Laserdrucker verursachte Feinstaubbelastung, selbst unter extremen Umständen, so gering ausfällt, dass, zumindest bei sachgemäßem Gebrauch und Umgang mit der Tonerkartusche, eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen werden kann.

Fazit

HP-ENVY-4520Laserdrucker sind in der Vorstellung vieler potentieller Anwender immer noch eine kostspielige und nicht zuletzt deshalb dem gewerblichen Einsatz vorbehaltene Technologie. Diese Eindruck trügt jedoch in weiten Teilen.

Die hohen Anschaffungskosten der ersten Jahrzehnte der fortschrittlichen Technik beginnen sich zunehmend zu verändern.

Einfache Laserdrucker sind heute bereits zu Preisen erhältlich, die viele Interessenten bisher nur in Verbindung mit den weit verbreiteten Tintenstrahldruckern für möglich hielten.

Dieser Trend wird voraussichtlich auch in den nächsten Jahren anhalten und so Laserdrucker auch für einen breiten Anwenderkreis im Privatbereich zu einer echten Alternative machen.

Dabei kann der Laserdrucker in vielen Bereichen den Direktvergleich mit dem direkten Konkurrenten, dem Tintenstrahldrucker, schon heute für sich entscheiden.

HP Color LaserJet Pro 200 M252dw Farblaserdrucker (A4, Drucker, Ethernet, Wlan, Duplex, USB, 600 x 600) weißDruckqualität und Druckkosten erweisen sich in vielen Fällen als deutlich überlegen.

Auch wenn der Laserdrucker den Tintenstrahldrucker und speziell Varianten wie den Fotodrucker nicht vollständig ersetzen kann, ist er als Alltagsdrucker durchaus einen Vergleich wert.

Laserdrucker Tests dokumentieren dabei alle relevanten Kriterien, sowohl für einen Vergleich mit den alternativen Techniken, als auch zwischen den Modellen einzelner Hersteller.

In Ausstattung und Funktionsumfang besteht zwischen Laserdruckern und Tintenstrahldruckern kein maßgeblicher Unterschied.

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