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Metalldetektor Test 2017 • Die 10 besten Metalldetektoren im Vergleich

Ein Metalldetektor ist ein Gerät, dass zum Aufspüren von verschiedenen Metallsorten konzipiert wurde. Die tragbare Version eines Metalldetektors besteht aus einem längeren Stab, der am oberen Ende einen Haltegriff besitzt und an dessen unterem Ende eine sogenannte Spule angebracht ist. Sie erzeugt ein elektronisches Magnetfeld, mit der der Boden auf Gegenstände aus Metall abgesucht wird.

Metalldetektor Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Ground EFX Metalldetektor Stryker MX400
Metalldetektor mit vielen Funktionen, Leichtgewicht, Anständiger PreisMetalldetektor mit Ausgezeichnete Qualität, Gute Handhabung, Niedriger PreisMetalldetektor mit geringem Gewicht, Bequeme Armstütze, Preis-Leistungs-Verhältnis, Garantie bis 5 JahreAGT Digital Metalldetektor Profi mit Metall- & Tiefenerkennung, wasserfest
DURAMAXX MD-063 Metalldetektor Metallsuchgerät (wasserdicht, 21,5 cm lange Suchspule, 4 m Suchtiefe, akustisches und visuelles Fundsignal, Kopfhörer-Anschluss) schwarz
Leichtgewicht Metalldetektor mit Hohe Suchtiefe, Verstellmöglichkeit, Einfache Bedienkonsole, Günstig PreisEin einfacher Metalldetektor für Einsteiger, licht und kompakt, gute Bedienungsanleitung, preiswertMetalldetektor bis 1,5 m Ortung - Sonde Metallsuchgerät Tiefensonde ist lichte, kompakte und günstige Gerät.CON:P Metalldetektor Profi, BOH29820

Ground EFX MX400


Bounty Hunter Metalldetektor 3300

Garette Ace 250 Metalldetektor

Bounty Hunter 1100

AGT Digital Metalldetektor Profi


DURAMAXX MD-063


Metalldetektor Seben Deep TargetI

Seben Allround Metalldetektor

Metalldetektor Ortung - Sonde Metallsuchgerät

CON:P BOH29820


 Bewertung 1,1 1,2 1,3 1,5 1,7 1,8 1,9 2,0 2,1 2,3
Gewicht 1,6 Kg1,9 Kg2 Kg1,8 Kg2,2 Kg948 g1,1 Kg0,6 Kg1 Kg1,1 Kg
Produktabmessung58,4 x 27,9 x 15,2 cm25,4 x 15,2 x 71,9 cm28,2 x 13 x 56,1 cm25,4 x 15,2 x 71,9 cm73,8 x 23,6 x 16,2 cm110 x 21,5 x 21,5 cm
25 x 18,5 x 120 bis 144 cm17 x 18,5 x 60 bis 90 cm17 x 18 x 57 bis 88 cm54,8 x 22,4 x 12,4 cm
Batterien6x AA Batterien2x 9V4x AA 1,5V2x 9V2x 9V6x AA/R03/Mignon-Batterie2x 9V6x AA 1,5V6x AA 1,5V2x 9V Batterien
Suchmethode(n)k.A.Pinpointing + PunktortungPinpointing + PunktortungAutomatischPinpointing + AutomatischPinpointingPinpointing + MoveAutomatischAutomatischk.A.
LCD-DisplayTFT DisplayGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakenk.A.nicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
ArmstützeGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Haken
Tiefeneinstellung k.A.Grüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Kopfhörer AnschlussGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
Lautstärke einstellenk.A.nicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivek.A.k.A.nicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
Vorteile

  • Mit eingebautem GPS, farbigem Display mit Touchscreen und vielen weiteren Einstellungen.
  • 5 Zoll TFT Display
  • 4 individuelle HD Audio-Töne mit Mehrfach-Tonauswahl
  • Schnellverschluss-Verlängerungsstange, ausziehbar bis 35,5 cm
  • 11 Zoll (30 cm) wasserfeste DD-Suchspule


  • Dreistellige numerische Zielwertanzeige & akustische 4-Ton-Rückmeldung
  • Filterfunktion per Tastendruck
  • Punktortung für tiefste Suche & genaue Lokalisierung

  • Kontinuierliche Münztiefenanzeige
  • Leicht ablesbarer LCD-Bildschirm
  • Fünf Suchmodi

  • Akustische 3-Ton-Rückmeldung
  • Digitale 3-Segment Zielobjekt Identifizierung
  • Leicht abzulesende LCD-Anzeige

  • Warnt bei niedrigem Batteriestand
  • Ground-Filter für Tiefensuche ohne Störgeräusche
  • exakte Positionsbestimmung nach Fundstelle und Tiefe

  • - visuelles Signal und mehrstufiger akustischer Signalton
  • - einstellbare Empfindlichkeit/Diskriminierung
  • - automatische Herausfilterung von Werte-Einstreuungen durch Bodeneffekte - regelbare


  • Vollautomatisch
  • Incognito Modus
  • Hohe Suchtiefe

  • Akustische und optische Fundstückanzeige
  • Suchtiefe 60cm
  • Kabel: innen liegend

  • mit bis zu 1,50 Meter Ortungstiefe
  • Gepolsterte Armstütze mit Fixierung
  • Große Analoganzeige mit vielen Suchoptionen

  • Große Suchspule, Ø 165 mm, wasserfest
  • Altmetallmodus ALL METAL: Zur Tiefensuche aller Arten von Metallobjekten
  • Diskriminierung DISC MODE: Unterscheidung der Metallarten
  • Stufenlos verstellbares Metallgestänge, Gesamtlänge bis zu 108 cm

Komfort
Preis- / Leistung
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Preisvergleich



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Im oberen Teil des Gerätes befindet sich auch ein Bedienfeld, dass, je nach Ausstattung, dem Suchenden verschiedene Informationen zur Verfügung stellt.
  • Einfache Geräte
  • Preiswerte Geräte
  • Teurere Geräte
  • Alle Geräte
Einfache Geräte haben meist eine Nadelanzeige, die die Art des Metalls und die Größe des Objekts anzeigen kann. Alle Geräte arbeiten zudem mit akustischen Signalen, um bei der Suche nicht ständig auf das Display schauen zu müssen.
Preiswerte Geräte kommen meist ohne die PinPoint Funktion aus, mit der Funde sehr genau im Boden lokalisiert werden können und müssen vor der Suche zuerst austariert werden. Dafür gibt es einen kleinen Knopf, mit dem das Gerät zusammen mit der Tune Funktion auf Null geeicht wird. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Metalldetektor die verschiedenen Metallsorten richtig erkennen und lokalisieren kann.
Teurere Geräte bieten dem Schatzsucher bereits digitale Anzeigen, die nicht nur genaue Auskunft über die Tiefes des Objektes im Boden und die Beschaffenheit des Metalls bieten, sondern auch die Richtung angeben, in der man suchen muss. Dies erleichtert die Suche ungemein, ist aber fast ausschließlich bei hochpreisigen Geräten zu finden. Sie bieten ebenfalls meist eine integrierte PinPoint Funktion, mit der die gefundenen Gegenstände genau im Boden lokalisiert werden können.
Alle Geräte bieten mindestens zwei grundlegende Einstellungsmöglichkeiten. Der Nutzer muss die Sensitivität des Gerätes herunter regeln können, daman sonst bei mineralhaltigen Böden sehr viele Fehlanzeigen bekommt. Möchte man die maximale Tiefe des Gerätes bei der Suche nutzen, so stellt man dagegen die Sensitivität auf den maximalen Wert. Sehr wichtig ist die Diskriminierungsfunktion. Sie ermöglicht es, dass der Nutzer diejenigen Metalle bei seiner Suche herausfiltern kann, die er nicht angezeigt haben möchte. Somit werden beispielsweise keine Eisengegenstände oder Müll in Form von Dosen oder Metalllaschen angezeigt. Diese Funktion sollte man aber mit Bedacht nutzen, da ein sehr hoch eingestellter Diskriminator sehr viele potentielle Funde ausblenden kann.

Wie funktioniert ein Metalldetektor?

Ein Metalldetektor ist ein hochkomplexes Messgerät, dass zum Aufspüren von Metall konzipiert wurde. Dabei gibt es hauptsächlich zwei verschiedene Messverfahren, die in den Geräten zum Einsatz kommen und die jeweils ganz spezifische Vorteile und Eigenschaften haben.

Puls-Induktionstechnik

Die Puls-Induktionstechnik (PI-Technik) basiert auf dem Prinzip, dass die Suchspule sehr starke und sehr kurze Magnetimpulse aussendet, die in dem metallischen Objekt oder anderen leitfähigen Gegenständen elektrische Ströme Seben Allround Metallsuchgerät Metalldetektorerzeugen. Diese Ströme können dann ebenfalls von der Sonde empfangen werden, da sie nach dem Aussenden von Magnetimpulsen auf den Empfang umschaltet. Durch diese Art der Induktion können Metallobjekte in sehr großer Tiefe
entdeckt werden. Gleichzeitig lässt dieses Prinzip es zu, dass durch das Vergrößern der Suchspulen auch die Tiefe der Suche erhöht werden kann.

In der Sendephase wird die Spule am unteren Ende des Metalldetektors zwischen 600 und 2000 Mal pro Sekunde von starkem Gleichstrom durchflossen. Nach einiger Zeit wird so ein sehr starkes Magnetfeld erzeugt, dass dann sehr abrupt beendet wird. Dadurch entstehen Wirbelströme in benachbarten Metallobjekten. Je größer das Objekt ist, desto stärker wird dieser Wirbelstrom. Nun schaltet das Gerät automatisch auf die Empfangsphase um.

In der Empfangsphase wirkt das sekundäre Magnetfeld, dass durch die Wirbelströme in dem Metallobjekt erzeugt wurde, auf die Spule und generiert dort eine kleine elektrische Spannung, die über ein Vollautomatisches Metallsuchgerät Metalldetektor Seben Deep TargetKabel an das Bedienfeld weitergeleitet wird, wo der Suchende mit einem akustischen und optischen Signal über die Stärke dieses Signals informiert wird. Je größer das Objekt, desto größer das Sekundärmagnetfeld und desto stärker das
Signal.

Diese Methode bietet den Vorteil, dass die Spule in nahezu jeder Form gestaltet werden kann. Durch eine Vergrößerung der Spule können größere Wirbelströme erzeugt werden, sodass die Suchtiefe mit zunehmender Größe der Sonde
zunimmt. Dadurch kann man gleichzeitig auch viel schneller größere Gebiete absuchen, als mit kleinen Spulen. Große Geräte arbeiten mit zwei oder drei Meter großen Sonden und erhöhen mit dieser Größe die Suchtiefe auf bis zu zwölf Meter. Diese speziellen Geräte werden hauptsächlich von Archäologen eingesetzt, die möglichst effektiv große Areale absuchen müssen.

Wechselstrommessung

Das andere Messverfahren wird als Wechselstrommessung oder „continuous wave“ (CW mode) bezeichnet. Im Gegensatz zur Puls-Induktionstechnik, die mit starkem Gleichstrom arbeitet, kommt hierbei Wechselstrom zum Einsatz. Die Sonde sendet durchgehend ein niederfrequentes Wechselstromsignal aus, das in einem Frequenzbereich von um die 10 kHz liegt. Dabei schaltet die Sonde nicht kontinuierlich zwischen Senden und Empfangen um, wie es bei der Pulsmessung der Fall ist, sondern misst durchgehend die empfangenen Signale nach Amplitude und Phasenlage, die im Spektralbereich analysiert werden. Jedes metallische Objekt hat eine andere Leitfähigkeit, die nun von der Sonde erkannt wird. Dabei werden die empfangenen Daten in Bezug auf die Veränderung der Amplituden und Phasenlagen analysiert. So kann das Gerät bestimmen, welcher Art das im Boden liegende Objekt ist und welche Größe es hat. Manche Geräte arbeiten zudem mit unterschiedlichen Sendefrequenzen, die gleichzeitig ausgesendet werden. So kann das Messergebnis nochmals verfeinert werden.

Welche unterschiedlichen Arten von Metalldetektoren gibt es?

Je nachdem welche Objekte man bei seiner Suche finden möchte, muss man auf ganz unterschiedliche Metalldetektoren zurückgreifen. Man unterscheidet zwischen mehreren verschiedenen Gerätetypen, die sich vor allem in Bezug auf die mögliche Tiefe der Suche und die Größe der zu findenden Objekte unterscheiden.

Die wohl bekannteste Sorte ist ein Metalldetektor, der sich sowohl für die Suche nach großen, wie auch nach kleinen Objekten anbietet. Diese Allround-Metalldetektoren sind sehr beliebt bei Einsteigern oder Schatzsuchern, die eine möglichst große Bandbreite an Objekten entdecken möchten. Der Nachteil an dieser Konstruktion ist, dass sehr kleine Objekte und Gegenstände in größerer Tiefe gar nicht oder nicht korrekt angezeigt werden. Deshalb sind sie meistens auch mit einer PinPointer Funktion ausgestattet, die es erlaubt, den Fund genauer zu lokalisieren. Damit erspart man sich eine lange Suche. Denn aufgrund der Konstruktion dieser Geräte kann man damit eher größere Flächen absuchen, wobei eine feiner Verschiedene Metalldetektor Bedienkonsoleabgestimmte Suche mit einem anderen Gerät erfolgen sollte. Diese Art von Geräten wird somit eingesetzt, um größere Flächen abzusuchen. Sie eignen sich aufgrund ihres großen Einsatzbereiches für Einsteiger, aber auch für professionelle Schatzsucher, die ganze Areale nach Fundstücken absuchen.

Hat man einmal eine Stelle gefunden, an der sich viele verschiedene Funde häufen, so kann man auf ein spezielles Gerät zurückgreifen, dass für das Auffinden von sehr kleinen Objekten konzipiert wurde. Damit lassen sich auch sehr kleine Fundstücke bis zu einer Tiefe von bis zu einem halben Meter lokalisieren. Da die Spulen heutzutage oft wasserdicht sind, werden solche Sonden auch bei der Goldsuche eingesetzt, da sich die kleinen Nuggets vor allem in flachen Bereichen von Flüssen ablagern. Hat man hier eine gute Stelle im Fluss gefunden, so kann man mit einem solchen Gerät innerhalb eines Tages viele Nuggets aus dem Wasser fischen. Die Zeiten, in denen man dafür lange Zeit im Fluss schürfen musste, sind zum Glück aufgrund solcher Geräte heutzutage vorbei.

Wer sich ganz dem Gold bei seiner Suche verschrieben hat, der kann auf spezielle Geräte zurückgreifen, die nur für die Suche nach Gold konzipiert wurden. Diese kommen beispielsweise in Flüssen oder in alten Mienen zum Einsatz, wenn hier Gold vermutet wird. Der Vorteil eines solchen Gerätes ist, dass es aufgrund seiner Bauweise sehr empfindlich auf Gold reagiert und diesbezüglich wesentlich zuverlässigere Ergebnisse liefert, als ein normaler Metalldetektor.

Wer sich wirklich unter Wasser begeben möchte, für den gibt es spezielle Unterwasser-Metalldetektoren. Sie sind, je nach Modell, bis zu einer bestimmten Tiefe absolut wasserdicht und ermöglichen die Suche nach Schätzen auf dem Meeresboden. Solche Geräte kommen beispielsweise zum Einsatz, wenn ein Wrack entdeckt wurde. Hier arbeiten Archäologen zuerst mit wasserdichten Metalldetektoren, um Münzen und andere metallene Gegenstände, die im Sand vergraben sind, zu finden.

Auch für sehr tiefliegende Objekte gibt es einen passenden Metalldetektor. Wer Schätze in größerer Tiefe vermutet, der muss auf Spezialgeräte zurückgreifen, mit denen eine gute Tiefenortung möglich ist. Dies ist beispielsweise mit einem 3D-Bodenradar möglich. Dabei zeigen diese Geräte oftmals nicht nur an, ob sich metallene Gegenstände im Boden befinden, sondern auch, ob es Hohlräume im Boden gibt, die auf Höhlen oder Gräber schließen lassen.

Vorteile eines Metalldetektors

Metalldetektoren können in ganz unterschiedlichen Lebenslagen zum Einsatz kommen und bieten einer Vielzahl an Nutzern ganz individuelle Vorteile.

So hat bereits jeder, der einmal mit dem Flugzeug verreist ist, einen sehr leistungsfähigen Metalldetektor durchlaufen. Bevor der Fluggast in den Sicherheitsbereich eines Flughafens eintreten darf, muss er sich einer Kontrolle auf metallische Gegenstände unterziehen. Dafür geht man durch eine Art Tor, in dem unten und oben sowie an den Seiten sehr leistungsfähige Sonden befestigt sind, mit denen der Fluggast auf Metallgegenstände untersucht wird. So wird garantiert, dass niemand Messer, Pistolen oder andere Waffen in das Flugzeug bringen kann. Schlägt der große Metalldetektor an, so wird man in eine angrenzende Parzelle gebeten, in der man von einem Polizisten mit einem tragbaren Metalldetektor weiter untersucht wird. Dieser erlaubt es, das Signal genau zu orten und zu bestimmen, denn der große Metalldetektor schlägt auch bei metallischen Gürtelschnallen und Hosenknöpfen an. Dieses Verfahren ist sehr effektiv und erlaubt eine hohe Sicherheit im Flugbetrieb.

Jeder weiß wie ärgerlich es sein kann, wenn man ein wichtiges Objekt in der freien Natur verloren hat. Hier gibt es meist sehr hohes Gras oder undurchdringliches Unterholz, in dem man kleiner Objekte wie Schlüssel oder einen Ring kaum noch finden kann. Selbst wenn man es schafft, so ist dafür meist sehr viel Zeit nötig. Auch hier kann der Metalldetektor von großem Vorteil sein, vorausgesetzt das verlorene Objekt ist auch aus Metall. Es gibt sehr viele Erfahrungsberichte von verzweifelten Menschen, die bei der Gartenarbeit oder bei einem Ausflug ins Grüne ihren Ehering oder die Autoschlüssel verloren haben und nicht wiederfinden konnten. Für eine solche Suche reicht meist ein ganz einfacher Metalldetektor aus, denn die verlorenen Gegenstände liegen ja oft noch in direkter Oberflächennähe. Diejenigen, die damit schließlich ihren Ehering oder die Schlüssel wiedergefunden haben, sind meist so begeistert, dass sie das Gerät auch darüber hinaus für die ersten richtigen Schatzsuchen einsetzten. So wird aus einer schwierigen Situation der Grundstein für ein spannendes Hobby.

Denn die meisten Menschen nutzen einen Metalldetektor natürlich für das sogenannte Sondeln. Unter diesem Begriff fasst man die Suche nach verborgenen Gegenständen im Boden zusammen, die von privaten Personen betrieben wird. Inzwischen gibt es eine große Gruppe an Leuten, die diese Suche für sich entdeckt haben und zu wahren Hobby-Archäologen geworden sind. Meist beginnt man im eigenen Garten nach Gegenständen zu suchen und ist bereits erstaunt, wie viele Dinge man bereits auf dem heimischen Grundstück entdecken kann. Dabei ist das Sondeln wie eine Reise in die Vergangenheit. Besonders in Waldstücken in Deutschland lassen sich viele Relikte aus Metall entdecken, die meisten stammen aus derAntik Gold Zeit des 2. Weltkriegs. Hier verloren die Soldaten Orden, Geldstücke und Munition bei den Gefechten, die heute von den Hobby-Archäologen wieder ans Tageslicht befördert werden. Wer hierbei mit Bedacht vorgeht, kann einige sehr spannende Funde machen, die eine Vorstellung davon geben können, wie beispielsweise das Geld vor hundert Jahren aussah. Viele nutzen Metalldetektoren auch am Strand, denn hier werden sehr oft Gegenstände verloren. Sind diese erst einmal mit etwas Sand bedeckt, so können sie beinahe nicht mehr gefunden werden. Hat man allerdings einen Metalldetektor zur Hand, so sind auch kleinere Gegenstände schnell wieder gefunden. Da die meisten Sonden zudem wasserdicht sind, kann man sogar mit einem Metalldetektor in Flüssen nach kleineren Goldnuggets suchen.

Auch im professionellen Bereich haben Metalldetektoren natürlich große Vorteile. Handwerker nutzen sie, um im Boden liegende Kupferkabel aufzuspüren, sodass diese nicht bei Arbeiten beschädigt werden. Kleinere Metalldetektoren werden dazu genutzt, die genaue Lage von Strom– oder Wasserleitungen in der Wand zu bestimmen. So kann gewährleistet werden, dass beim Einschlagen eines Nagels oder beim Bohren in die Wand keine dieser Leitungen beschädigt wird. Ganz besonders Archäologen nutzen natürlich die Vorteile, die ein Metalldetektor für ihre Arbeit bringt. Mit ihm können große Areale schnell und unkompliziert auf Metall, Hohlräume oder Gräber überprüft werden. Nach der Auswertung dieser Daten kann man dann ganz gezielt erste Ausgrabungen starten. Somit ist es längst nicht mehr nötig, den gesamten Boden umzugraben, sondern man kann effektiv nur die Stellen untersuchen, an denen potentielle Funde vermutet werden. Das Militär nutzt hauptsächlich Metalldetektoren, um Minen aufzuspüren. Hier rettete diese Technik bereits viele Menschenleben.

Auf welche Funktionen muss ich beim Kauf eines Metalldetektors achten?

Bevor man sich einen Metalldetektor zulegt, sollte man sich genau überlegen, welche Funktionen einem persönlich wichtig sind und für welche Zwecke man das Gerät einsetzen will.
  • Preiswerte Metalldetektoren
  • Hochwertige Metalldetektoren
Preiswerte Metalldetektoren bieten oftmals nur sehr wenige Funktionen, die aber für die meisten Nutzer durchaus ausreichend sind. Zuerst sollte man darauf achten, dass es eine kleine Anzeige gibt. Im unteren Preissegment ist dies meist eine kleine Nadelanzeige, die durch die Richtung und die Stärke des Ausschlags dem Suchenden mitteilt, um welche Metallsorte es sich bei dem Fund im Boden handelt und welche Größe das Objekt hat. Diese Anzeigen müssen vor der Suche zuerst auf Null geeicht werden, damit sie korrekte Ergebnisse liefern können. Neben der Anzeige gibt es bei preiswerten Geräten meist auch die Möglichkeit, den Diskriminator einzustellen und die Sensitivität des Gerätes zu regulieren. Diese beiden Einstellungsmöglichkeiten sollten auf jeden Fall gegeben sein, damit man das Gerät an die jeweilige Bodenbeschaffenheit anpassen kann. Oft findet sich auch ein Drehregler, mit dem das akustische Signal eingestellt oder abgeschwächt werden kann.
Hochwertige Metalldetektoren bieten den Nutzer meist eine LCD-Anzeige, die nicht nur die Metallsorte anzeigt, sondern auch Informationen über die Tiefe des Objektes und die Suchrichtung liefert. Diese Anzeige ist häufig auch beleuchtet oder verfügt über eine Beleuchtungsfunktion, sodass man hiermit auch im Dunkeln arbeiten kann. Neben der optischen Anzeige wird der Suchende durch akustische Signalen unterstützt, sodass er nicht ständig auf die Anzeige schauen muss. Hochwertige Metalldetektoren bieten zudem meist auch einen integrierten PinPointer, mit dem man erste Funde genauer lokalisieren kann. Dies ist praktisch, da man so nicht noch ein weiteres Gerät mit sich führen muss.

Unabhängig vom Preis gibt es zwei weitere Funktionen, die oft bei einem Kauf nicht beachtet werden. Zum einen muss gewährleistet sein, dass das Gerät korrekt an die Körpergröße angepasst werden kann. Kann der Stab, an dem die Sonde sitzt, nicht ausreichend verlängert werden, so wird die Suche gerade für hochgewachsene Menschen zu einer Qual. Informieren Sie sich daher im Vorfeld darüber, ob die Länge des Gerätes auch Ihrer Körpergröße entspricht. Die andere Funktion, die oftmals nicht bedacht wird, betrifft die Sonde. Es ist durchaus von großem Nutzen, wenn man die Sonde des Metalldetektors in der Größe und Form variieren kann. Dafür muss die Möglichkeit gegeben sein, weitere Suchspulen zu erwerben oder andere Fabrikate an dem Gerät anbringen zu können. So kann man, je nach Suche und Terrain, die normale Spule gegen eine wesentlich größere austauschen, um beispielsweise zuerst ein großes Gebiet zu sondieren. Hierbei kann man dort kleine Fähnchen aufstellen, wo man mit der großen Sonde potentielle Funde entdeckt hat. Montiert man nun eine kleinere Sonde, so kann man vor allem auch kleinere Objekte viel besser entdecken.

Wie haben wir die Metalldetektoren getestet?

Um ein unverfälschtes Vergleichsergebnis zu garantieren, haben wir jeden Metalldetektor exakt der gleichen Behandlung unterzogen. Dafür bereiteten wir zuerst eine größere Anzahl an Töpfen vor, in denen wir die verschiedensten Gegenstände vergruben. Dazu zählten Besteckteile, ein Goldring, Nägel, Aluminiumfolie, Getränkedosen, Kupfermünzen, Silberschmuck und ähnliche Dinge. Ausschlaggebend war, dass sie aus verschiedenen Metallen bestanden und auch unterschiedliche Größe hatten. Darüber hinaus vergruben wir an einer Stelle größere Objekte wie einen Metalltopf und Autofelgen, sowohl aus Eisen, wie auch aus Aluminium, bis zu einer Tiefe von anderthalb Metern im Boden. Damit testen wir, wie tief die Geräte die jeweiligen Objekte noch lokalisieren konnten.Vollautomatisches Metallsuchgerät Metalldetektor Seben Deep Target

Jeder Topf wurde nun beschriftet, damit wir stets genau wussten, welches Objekt im Boden lag und wie tief es vergraben wurde. Hier ließen wir zuerst unserer Fantasie freien Lauf, denn auch in der Natur können große und kleine Teile vorkommen, die mal tiefer oder mal näher an der Oberfläche liegen. Um nun die verschiedenen Vergleichsergebnisse miteinander vergleichen zu können, testeten wir jeden Topf mit einem Gerät und schauten, ob es die Metallart und die Tiefe richtig erkannte. Bei hochwertigeren Geräten mit PinPointer Funktion achteten wir natürlich auch darauf, ob das Objekt richtig lokalisiert wurde. Dafür hatten wir jeweils einen kleinen Stock an die Stelle gesteckt, an der das Objekt sich im Boden befand. Auf einer gesonderten Fläche von circa einem Quadratmeter vergruben wir ganz unterschiedliche Metallsorten neben Müll, der größtenteils aus Aluminium bestand. Damit testen wir die Diskriminierungsfunktion.

So konnten wir ganz unterschiedliche Geräte miteinander vergleichen und herausfinden, welches davon den hohen Erwartungen entsprach, die wir an einen gut funktionierenden Metalldetektor haben. Denn wer sich einmal dafür entscheidet ein Schatzsucher zu werden, der sollte ein zuverlässig funktionierenden Metalldetektor besitzen, sodass die Suche nicht zu einer großen Enttäuschung wird.

Doch das beste Gerät nützt nur sehr wenig, wenn es nicht richtig eingestellt wird. Darum sollte man sich die Zeit nehmen und einen ähnlichen Testparcours aufbauen, bevor es in die freie Natur geht. Nehmen Sie sich einfach ein paar große Blumentöpfe und vergraben Sie darin verschiedene Gegenstände aus Metall. Merken Sie sich die Metallsorten oder befestigen Sie kleine Zettel an den Töpfen, damit Sie später nicht durcheinanderkommen. Testen Sie nun mit ihrem neuen Gerät, ob es die verschiedenen Metallsorten auch richtig anzeigt und ob sich die Gegenstände genau lokalisieren lassen. Dabei sollten Sie auch versuchen, sich mit der Diskriminierungsfunktion vertraut zu machen, damit Sie den neuen Metalldetektor auch korrekt einsetzen können.

Was kostet ein Metalldetektor?

Der Preis eines Metalldetektors ist logischerweise davon abhängig, welche Funktionen man gerne nutzen möchte. In unserem Test stellte sich heraus, dass es in etwa vier Preisgruppen gibt, die voneinander unterschieden werden können.
  • 1. Preisgruppe:
  • 2. Preisgruppe:
  • 3. Preisgruppe:
  • 4. Preisgruppe:
Am unteren Ende der Skala befinden sich Geräte, die unter hundert Euro kosten. Sie sind meist sehr einfach aufgebaut und verfügen nicht immer über eine Armstütze, die sonst bei den Geräten in den höheren Preisklassen natürlich selbstverständlich sind. Die Anzeige, die bei solchen Geräten zum Einsatz kommt, ist meist eine sehr einfache Nadelanzeige, die je nach Richtung und Stärke des Ausschlags Aufschluss über die Metallsorte und die Größe des Objekts gibt. Manche Hersteller verzichten ganz auf eine optische Anzeige und rüsten ihre preiswerten Geräte statt dessen mit einem stärkeren Suchsystem aus. Hier wird man bei der Suche durch verschiedene akustische Signale unterstützt, die dabei helfen, die Größe und die Art des Metalls zu bestimmen. Geräte unter hundert Euro eignen sich am ehesten für Menschen, die einen verlorenen Gegenstand wiederfinden möchten oder für Jugendliche, die ihre ersten Versuche bei der Schatzsuche wagen möchten.
In der Preisspanne zwischen hundert und dreihundert Euro ist der Markt sehr umkämpft. Die Modelle bieten fast alle ein sehr ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis, da man bereits Funktionen wie einen eingebauten PinPointer oder eine LCD-Anzeige entdecken kann. Wer sich dafür entscheidet in die Welt der Schatzsuche einzusteigen, der sollte sich für ein Gerät aus dieser Preisklasse entscheiden, da sie leistungsstark genug sind, um wirkliche Funde zu lokalisieren. Gleichzeitig können sie auch so präzise eingestellt werden, dass man unerwünschte Gegenstände korrekt mithilfe einer guten Diskriminierungsfunktion ausblenden kann. In dieser Preisklasse lohnt sich ein ausführlicher Vergleich, da jedes Gerät über ganz spezifische Merkmale verfügt.
Wer bereits erste Erfahrungen mit dem Sondeln gewonnen hat, der wird sich bald nach einem leistungsfähigen Modell umsehen. In der Preisklasse zwischen dreihundert und tausend Euro findet man bereits Geräte, die auch hohe Ansprüche problemlos erfüllen. Sie bieten meist sehr gute integrierte PinPointer, die bei der genauen Lokalisierung helfen. Solche Gerät werden zudem fast ausschließlich von renommierten Firmen gebaut, die dem Nutzer eine breite Palette an Zubehör bieten. So kann man meist unterschiedliche Spulen optional erwerben, sodass man sein Gerät sehr vielseitig einsetzen kann. Die Displays dieser Geräte bieten dem Nutzer eine Vielzahl an Informationen. So ist es in der Regel möglich, Auskunft über die Größe, die Beschaffenheit und die Tiefe des Objekts zu erhalten. Wer sich also sicher ist, dass er großen Gefallen an der Schatzsuche gefunden hat, der sollte sich ein Gerät aus dieser Preisklasse leisten, mit dem er lange Spaß haben kann.
Wer wirklich professionell mit einem Metalldetektor arbeiten möchte, der kommt nicht um ein Profigerät herum, dass in der Preisklasse ab tausend Euro verortet werden kann. Hier kann der Nutzer ein erstklassiges Gerät erwarten, mit dem eine größtmögliche Anzahl an Funden im Boden lokalisiert werden kann. Diese Geräte sind sehr stabil und bieten dem Nutzer die Möglichkeit, durch verschiedene Spulen die Suche exakt an die Bodenbeschaffenheit anzupassen. Geräte in dieser Preisklasse werden von Archäologen oder Forschungsinstituten eingesetzt, um eine größtmögliche Effektivität zu gewährleisten. Zudem ermöglichen sie meist eine wesentlich größere Tiefe bei der Suche, als preiswertere Geräte.

 

Top5 Metalldetektor Hersteller

  • Tesoro
  • XP Metalldetektoren
  • Fisher
  • White´s
  • Minelab
Die Firma Tesoro bietet ihren Kunden sehr schlichte Geräte, die aber aufgrund von sehr hochwertigen Materialien und einer ausgezeichneten Verarbeitung den Ruf haben, sehr langlebig und zuverlässig zu sein. Die Geräte der Firma zeichnen sich durch sehr einfache Designs aus, die aber dennoch nicht billig wirken. Hier stehen nicht unnütze Spielereien im Vordergrund, sondern eine ausgefeilte Technik. Damit eine möglichst gute Ortung erzielt werden kann, bieten die Geräte ein sehr niedriges Gewicht, gute Handhabbarkeit und eine einfache Bedienung. Anhand weniger Einstellungsmöglichkeiten wird eine größtmögliche Kleinteileempfindlichkeit erzielt, sodass vor allem Münzen und Schmuck gut gefunden werden können. Durch die exzellenten Schrottfilter wird gewährleistet, dass das Gerät auch wirklich nur bei wichtigen Funden anschlägt. Die Firma bietet zudem Geräte an, die speziell für die Suche nach Gold optimiert wurden. Ebenfalls bietet sie Metalldetektoren an, die auch unter Wasser genutzt werden können.
XP Metalldetektoren zählen zu den besten Geräten, die man auf dem Markt finden kann. Der französische Hersteller hat sich den Ruf erarbeitet, sehr zuverlässige Geräte zu entwickeln, die durch ganz besonders ausgefeilte Detaillösungen glänzen. Je nach Einsatzgebiet kann man zwischen verschiedenen Modellen wählen, die dem Kunden jeweils die besten Ergebnisse ermöglichen. Wer sich eher auf die Suche nach Kleinteilen wie Münzen und Schmuck begeben will, der sollte auf den GoldMaxx Power zurückgreifen, der extra für diese Art der Suche optimiert wurde. Wer eine besonders große Tiefenwirkung erzielen will, der sollte sich den Gmaxx 2 näher anschauen. Als ein hervorragendes Allround-Gerät gilt der XP Deus, der die verschiedensten Einstellmöglichkeiten in nur einem Gerät vereint. Jedes Gerät kann mit vielen unterschiedlichen Spulen ausgestattet und somit optimal an die jeweiligen Suchkriterien angepasst werden. Bekannt wurde die Firma auch für ihre Funkkopfhörer, die absolut störungsfrei arbeiten und somit eine ganz neue Freiheit bei der Suche ermöglichen. Zudem bieten alle Geräte serienmäßig ein ergonomisches S-Gestänge und sind für die Nutzung der hauseigenen Funkkopfhörer vorbereitet.
Eine der größten unternehmen im Bereich der Metalldetektoren ist die Firma Fisher. Der Gründer der Firma, Gerhard Richard Fischer, wurde 1899 in Bayern geboren und wanderte nach seinem Studium der Elektrotechnik in Dresden in die USA aus. 1931 gründete er in Palo Alto sein erstes Unternehmen, das unter dem Namen Fisher Research geführt wurde. Er arbeitete zuerst an einem Radio-Navigationsgerät und musste während dessen Entwicklung feststellen, dass Metall zu Störungen des Empfangs führte. Er erkannte schnell, dass man sein entwickeltes Gerät somit sehr gut zum Aufspüren von Metall einsetzen konnte und entwickelte es zu einem Metalldetektor weiter. Diesen ließ er sich 1937 patentieren. Zuerst wurde er vor allem vom Militär sehr geschätzt, da sich mit diesem Gerät Minen entdecken ließen. Im Laufe der Zeit nahm er weitere kleine Firmen in seine Obhut auf und entwickelte deren Geräte weiter. Heute ist die Firma vor allem dafür bekannt, dass ihre Geräte sehr langlebig sind und dem Nutzer überaus flexible Filtersysteme bieten. Der F2 ist einer der Klassiker im Bereich der Einstiegsdetektoren. Goldsuchern ist vor allem der Gold Bug DP ein Begriff, da er exzellente Ergebnisse bei der Suche nach Münzen und Schmuck liefert. Mit dem F75 bietet das Unternehmen einen sehr guten Allround-Metalldetektor, der CZ21 hat sich zurecht einen guten Ruf als unverwüstlicher Unterwasser-Dektektor erarbeitet.
Der Hersteller White´s ist dafür bekannt, 1987 den ersten digitalen und voll programmierbaren Metalldetektor entwickelt zu haben, das Modell Eagle. Das Unternehmen zählt heute definitiv zu den absoluten Topherstellern von Metalldetektoren und bietet seinen Kunden sehr ausgereifte Geräte, die auch im unteren Bereich bereits über eine zuverlässige und hochwertige Elektronik verfügen. So bietet der Coinmaster seinem Nutzer bereits unter dreihundert Euro ein exzellentes Display, mit dem sehr viele verschiedene Funktionen eingestellt werden können. Dieses Einstiegsmodell des Markenherstellers bietet ein kaum zu toppendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Im oberen Preissegment finden sich Geräte wie Spectrum XLT oder MXT.
Als absolute Topfirma gilt das Unternehmen Minelab, die 1985 gegründet wurde. Diese Geräte sind auch preislich sehr hoch anzusiedeln, doch sie ermöglichen dem Nutzer ganz hervorragende Suchergebnisse. Besonders die Markteinführung des SD 2100, der speziell für das Aufspüren von Gold entwickelt wurde, löste 1995 einen wahren Goldrausch aus, denn die Ergebnisse sprachen sich schnell herum. Durch die innovative Ortungstechnik werden Produkte der Firma fast ausschließlich von Profis eingesetzt, da kein Wert auf eine breit gefächerte Produktpalette, sondern auf die Entwicklung hochspezialisierter Geräte gelegt wird. Daher kommen diese Geräte auch beim Militär zum Einsatz, das damit zuverlässig Minen aufspürt und so viele Leben retten kann.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Metalldetektor am Besten?

Wer sich dafür entscheidet, sich einen Metalldetektor zuzulegen, der steht vor der großen Frage, ob er diesen im Fachhandel oder im Internet kaufen möchte. Beide Möglichkeiten bieten Vor– und Nachteile, die im Folgenden kurz erläutert werden sollen.

Früher ging man davon aus, dass man so hochspezialisierte Geräte wie beispielsweise einen Metalldetektor unbedingt in einem Fachgeschäft kaufen sollte. Betrachtet man aber die Fachgeschäfte, die solche Geräte anbieten, so muss man schnell erkennen, dass es kaum speziellen Läden für Schatzsucher gibt. Vielmehr werden diese oft in Waffen– oder Outdoorläden angeboten, in denen sich die Verkäufer eher mit anderen Bereichen auskennen. Zudem werden hier in der Regel auch nur Einsteigergeräte angeboten, da der Verkauf von sehr teuren Metalldetektoren überschaubar ist und diese Geräte schnell zu einem Ladenhüter werden können, der dann unter dem eigentlichen Wert verkauft werden muss, um das investierte Kapital zumindest zu einem Teil wieder zu generieren. Da die Schatzsuche mit Metalldetektoren ein eher ausgefallenes Hobby ist, nach dem nicht oft gefragt wird, haben diese Geschäfte oftmals ein oder zwei verschiedene Einsteigermodelle auf Lager, bieten aber sonst kaum vorrätiges Zubehör wie weitere Spulen oder passende Tragetaschen an.Xcellent Global MD-3010II M-HG020 Metalldetektor

Der Kauf eines Metalldetektors im Internet bietet dagegen dem Kunden eine Vielzahl an Vorteilen. Zuerst einmal gibt es Anbieter, die ein Sortiment von mehr als vierzig verschiedenen Metalldetektoren anbieten, die zudem noch meist am selben Tag verschickt werden können. Hier kann man mit ein bisschen Stöbern das perfekte Gerät für die eigenen Ansprüche finden und muss keine Abstriche machen, nur weil der passende Metalldetektor in einem Ladengeschäft gerade nicht verfügbar ist. Zudem kann man meist auch direkt erkennen, ob das Gerät auf Lager ist.

Viele Unternehmen bieten einen Expressversand an, sodass man schon am nächsten Tag das gewählte Modell in den Händen hält, ohne dafür ein Spezialgeschäft aufsuchen zu müssen. Ebenso bieten die auf diese Geräte spezialisierten Firmen ein großes Angebot an Zubehör, was gleich mitbestellt werden kann. Dies reicht von Ausgrabungswerkzeug über passende Tragetaschen bis hin zu verschieden großen Spulen und den passenden Akkus. Diejenigen, die solche Internetshops betreiben, sind auch meist absolute Profis auf diesem Gebiet. So kann man mit einem Telefonat häufig schnell sein Anliegen erklären und sich gute Tipps bei der Wahl des richtigen Gerätes geben lassen. Im Falle einer Reklamation oder eines Defektes verfügen diese Anbieter zudem über ein breites Sortiment an Ersatzteilen, sodass man schnell wieder auf die Schatzsuche gehen kann. Daher ist bei dem Erwerb eines Metalldetektors der Onlinehandel zu empfehlen, da Profis diese Shops betreiben, auf die man sich bei dem Kauf eines solchen Spezialgerätes gut verlassen kann.

Auf was muss ich bei der Benutzung eines Metalldetektors achten?

Wer sich mit einem Metalldetektor auf die Schatzsuche begeben will, der muss mehrere Dinge im Vorfeld beachten.

Auf der technischen Seite muss man sich zuerst einmal gut mit seinem Gerät vertraut machen. Dafür eignet sich ein kleiner Testparcours, auf dem man verschiedene Gegenstände aus Metall vergräbt, die dann mit dem Gerät entdeckt werden müssen. Dabei sollte man nicht nur wertvolle Gegenstände wie Münzen oder Schmuck vergraben, sondern auch in direkter Nähe wertloses Eisen und Müll aus Aluminium, wie beispielsweise Dosen oder Alufolie. Die Objekte sollten zudem in unterschiedlichen Tiefen vergraben werden, damit man erkennen kann, wie leistungsstark der Metalldetektor diese noch erkennen kann. Nun kann man herausfinden, wie effektiv das Gerät arbeitet und welche Fehlerquellen bei der Suche möglich sind. Wichtig ist vor allem, die Diskriminierungsfunktion gut kennen zu lernen, denn mit ihr lässt sich bereits im Vorhinein wertloser Schrott von Edelmetallen trennen. Für diese Einarbeitung sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, denn sie ist die Grundlage für eine erfolgreiche und frustfreie Suche. Hat man diese ersten Einarbeitungen abgeschlossen, so kann man zuerst einmal den eigenen Garten untersuchen. Der Vorteil dabei ist, dass man nicht gestört werden kann und sich niemand über einige Löcher im Boden beschweren kann. Sie werden erstaunt sein, was man im eigenen Garten bereits alles findet.

Grundsätzlich darf jede Privatperson in Deutschland ohne spezielle Genehmigung einen Metalldetektor besitzen.

Wer nun erste Erfahrungen gesammelt hat und in der Natur nach Fundstücken suchen will, der muss sich zuerst über die Rechtslage bezüglich der Schatzsuche mit Metalldetektoren informieren (s. dazu auch der ausführliche Artikel: „Rechtliches bei der Schatzsuche„). Toll ist, dass in Deutschland Schatzfunde steuerfrei sind. Wer also einen großen Goldklumpen findet, der hat gewonnen! Allerdings unterliegt die Benutzung einigen Einschränkungen, die in dem entsprechenden Artikel ausführlich erklärt werden.

Grundsätzlich sollte sich jeder Schatzsucher respektvoll und vernünftig verhalten. So sollte man keine Grabungen dort vornehmen, wo bereits archäologische Funde entdeckt und freigelegt wurden. Ebenso sollte man stets seine Löcher wieder auffüllen und keine Schäden an der Natur anrichten.

Wenn man auf privatem Besitz graben möchte, so sollte man zuerst die Einverständniserklärung des Eigentümers einholen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, der kann mit ihm einen kleinen Vertrag aufsetzen.

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