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Mischpult Test 2017 • Die 10 besten Mischpulte im Vergleich

In den späten Achtzigern und frühen Neunzigern machte sich eine neue Welle an Musik bemerkbar, die Schritt für Schritt den Markt eroberte. Elektrische und synthetisch erzeugte Klänge, die an den Tanz von Stammritualen erinnerten, bauten sich auf rhythmisch monotonen Tonstrukturen auf, zu denen sich Menschen in Ekstase bewegten. Eine neue Musik-Szene war geboren und unabdingbar für die Entfaltung ihrer Klänge war das Mischpult, über das der DJ verschiedene Platten abspielte und die Rhythmen dieser aufeinander abstimmte, so dass weder ein Übergang noch ein Wechsel der jeweiligen Klanggebilde und Melodien zu hören war.

Mischpult Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 State-of-the-art 24-Bit Digital-Effekte mit fortgeschrittenem Parameterkontrolle; Beeindruckender, regelbarer XPQ Stereo Surround-Effekt; Super leichtgängige ULTRAGLIDE Fader mit bis zu 500.000 Lebenszyklen.Hercules Universal DJDer Zephyr ZMX862 ist ein 6-Kanal, 2-Bus-Mixer mit genügend Eingängen, Ausgängen, Routing und EQ, um Ihre Live-Performance noch intensiver werden zu lassen.Schwarzes 2-Kanal-Mischpult mit MP3-fähigem USB-Port sowie Cinch- und Klinken-Eingängen.8-Kanal 2-Bus Ultra Low-Noise Analogmixer und 2 XENYX Mic Preamps; Post Fader FX Send pro Kanal, Main Mix-Ausgang sowie separate Control Room-, Kopfhörer- und Stereo CD/Tape-Ausgänge; British EQs (XENYX 502: 1 British EQ).Numark M4 BK 3-Kanal Scratch DJ MixerBehringer XENYX 302USB 5-Input Mixer mit XENYX Mic Preamp und eingebautem USB Audio Interface
Kompaktes 4-Kanal USB-Mischpult, das Ihnen alle Anschlussmöglichkeiten für die nächste Party bietet.Behringer XENYX 1002B MischpultBehringer Q802USB Xenyx Premium 8-Kanal 2-Bus Mixer mit Mic Preamps/Kompressoren/British EQs und USB/Audio Interface

Behringer - DJX750 Pro 5-Kanal DJ Mixer

Hercules Universal DJ

ALTO - ZMX862 Kompakter 6-Kanal Mixer

Skytec - STM-2300 DJ-Mischpult

Behringer - XENYX 802

Numark M4 BK 3-Kanal Scratch DJ Mixer

Behringer XENYX 302USB


Ibiza - DJ21USB-MKII Mischpult

Behringer XENYX 1002B Mischpult

Behringer Q802USB


Bewertung1,11,21,51,61,71,81,92,12,22,5
Produktabmessungen10,4 x 32 x 37 cm40 x 23 x 4,5 cm27 x 12,9 x 38,4 cm18 x 8,5 x 24 cm22 x 18,9 x 4,7 cm24,4 x 10,2 x 30,5 cm13,6 x 11,4 x 4,6 cm320 x 150 x 70 cm42 x 14 x 28,2 cm24,8 x 19,5 x 5 cm
Gewicht inkl. Verpackung5 Kg1,9 Kg2,8 kg2,2 Kg2 Kg3,7 Kg798 g1,2 Kg4,1 Kg2,4 Kg
Artikelgewicht3,9 Kg1,5 Kg2,5 Kg750 g1,6 Kg2,3 Kg381 g998 g3,7 Kg1,7 Kg
TypPro 5-Kanal DJ Mixer2-Deck DJ ControllerKompakter 6-Kanal, 2-Bus-MixerDJ-Mischpult2-Bus Ultra Low-Noise Analogmixer3-Kanal Scratch DJ Mixer5-Input MixerDJ MischpultMischpult2-Bus Mixer
Kanalanzahl51 Kontroller, 1 Programm, 2 Applikationen, 3 Modi62835428
Klangregelung3-Band EQ1 Kontroller, 1 Programm, 2 Applikationen, 3 Modi3-Band EQ auf jedem Kanal3-Band Equalizer3-Band EQ3-Kanal Scratch DJ Mixerk.A.EQ 6x Filter-Einstellungen10-Kanal 2-Bus Mixer8-Kanal 2-Bus Mixer
LED-DisplayGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusive
USB-AnschlussGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Haken
Fading-FunktionGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakenk.A.Grüner HakenGrüner Hakenk.A.
Talkover-FunktionGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakenk.A.Grüner Hakennicht Inklusivek.A.
AnschlüsseEingänge: 3 x L/R Line (Cinch), 2 x L/R CD (Cinch), 3 x L/R Phono (Cinch), 1 x Mic (XLR) / Ausgänge: 1 x Booth L/R (Cinch), 1 x Tape L/R(Cinch), 1 x Master L/R (Cinch)Eingänge: Audio In/Out, DJUCED 40°, PC / Mac / iOS / Android8x Eingänge, 2x MIC Eingänge mit vergoldeten XLR & symmetrischen Line Eingängen, 2x Stereo Eingänge mit symmetrischen TRS, 2x AUX Per-Channel, Main Output, Control Room & Kopfhörerausgänge2 x Stereo Cinch Line-Phono Eingang, Stereo Cinch-Line Eingang, 6,3mm Klinken Mikrofon Eingang, 6,3mm Klinken Kopfhörer Ausgang, 2 x Stereo Cinch-Line AusgangEingänge: 2 x Line (Klinke), 2 x Mic (XLR), 2 x L/R Line (Klinke) Ausgänge: 1 x Master L/R (6,35-mm Klinke), 1 x Control Room Out L/R (6,35mm) Kopfhöreranschluss 1 x 6,35mm StereoklinkeEingänge: 2 Phono/Line, umschaltbar (Cinch), 4 Line (Cinch), Mikrofon (6,3 mm Klinke)
Ausgänge: Master (Cinch), Record (Cinch), Kopfhörer (6,3 mm Stereoklinke)
Line/USB
3.5mm Klinken
Eingänge: 2 x Phono, 3 x Line, 1 x USB & 2 x Mikro (L+R) Ausgänge: Master Ausgang, Kopfhörer (300 mV/8. 16 Ω), Klinke 6,3 mmAC Power ink.A.
Besonderheiten
  • State of the art 24-Bit Digital-Effekte
  • XPQ Stereo Surround-Effekt
  • Leichtgängige ULTRAGLIDE Fader (500.000 Lebenszyklen)
  • VCA-gesteuerter Crossfader

  • umfassend ausgestattetes Eco-System: 1 Kontroller, 1 Programm, 2 Applikationen, 3 Modi

  • Anschluss an jedes beliebige Smartphone oder Tablet möglich

  • integriertes Audio Interface

  • beleuchtete Bedienelemente

  • Lieferumfang: Hercules Universal DJ, Installations-CD, Gedruckte Schnellstartanleitung + Poster, USB-Kabel, RCA Miniklinken-Audiokabel

  • Extrem hohe
  • Aussteuerungsreserve bietet extra viel Dynamik
  • LED-Anzeigen für Output Level
  • TRS Klinkeneingängen
  • Leistungsaufnahme: 18 W
  • LED VU-Meter
  • MP3-Bediensektion
  • Kopfhörerlautstärke Regler
  • Mikrofonsektion
  • Alu-Drehregler
  • Hochglanzoberfläche
  • 2-Bus Ultra Low-Noise
  • 2 XENYX Mic Preamps
  • Post Fader FX Send pro Kanal
  • Separate Control Room
  • British EQs

  • 3-Kanal Tabletop Mixer mit Austauschbarer Crossfader mit Reverse und Slope Reglern

  • Steilflankiger 3-Band EQ/Rotary Kills pro Kanal; Mikrofoneingang mit EQ

  • 6-Segment LED Anzeige zur Pegelaussteuerung

  • Schalter zum Umschalten der Meteranzeige zwischen Master und PFL Signal


  • Ultra-kompakter Analogmixer mit XENYX Preamp und integriertem stereo 48kHz USB/Audio-Interface
  • Betrieb komplett ohne Netzteil bei Anschluss via USB an den Computer
  • Kompatibel mit MAC OS, Windows XP/7/ 8 (32-bit / 64-bit), iOS (iPad, via camera connection kit

  • Mikrofon-Sektion
  • Eigenständige USB-Steuersektion
  • Übersprechfunktion
  • VU Meter am Master Ausgang

  • Zusätzlich mit schaltbare Phantomspeisung für Kondensatormikrofone, Long-logarithmische 60-mm-Konus-Master-Fader und gekapselte Drehregler, externes Netzteil für keinerlei Brummeinstreuungen und Superior Impulsverhalten ausgestattet

  • Lieferumfang: Behringer XENYX 1002B Mischpult, externes Netzteil, Anleitung

k.A.
Komfort
Funktionen
Preis- / Leistung
Preisvergleich

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Was ist ein Mischpult?

Über die Musik-Szene hinaus, hat das Mischpult auch in andere Bereiche gefunden, da die Modelle mittlerweile für viele Menschen erschwinglich, sowohl in analoger als auch in digitaler Form zu bekommen sind. Ob auf privaten Partys oder im Gastronomiebereich, die Klangqualität der Musik ist wichtig, um die Stimmung zu steigern und den geeigneten Unterhaltungswert zu bieten.Behringer - DJX750 Pro 5-Kanal DJ Mixer

Mit einem Mischpult lassen sich individuelle Klänge, Rhythmen und Melodien aus verschiedenen Songs miteinander vermischen und aufeinander abstimmen. Das Mischpult ist dabei ganz allgemein formuliert die Steuerzentrale der benötigten Komponenten zur Musikerzeugung für einen DJ oder Musiker. Über dieses werden elektrische Tonsignale zusammengefügt und für das Mixen unterschiedliche Quellen genutzt, darunter z. B. ein CD- oder Plattenspieler oder ein Mikrofon.

In der „Hip Hop“-Szene ist der so bezeichnete „Battlemixer“ angesagt, über den dann auch das Scratching stattfindet, in der „Club- und House“-Szene kommt der „Installationsmixer“ zum Einsatz.

Für den Gebrauch im eigenen Keller oder Wohnzimmer sind meistens kleinere Mischpulte gefragt, die über einen Anschluss an die Stereoanlage, den CD-Player, Computer oder Flachbildschirm verfügen und auch einfach zu transportieren und zu bedienen sind.

Heutzutage ist die DJ-Branche natürlich sehr überlaufen, da sich die Möglichkeiten gesteigert haben, die Bedienung vielfältiger geworden ist, auch digital erzeugt werden kann. Einfache Mischgeräte, die noch die Kunst des Könners erforderten, sind zu aufwendigen Pulten geraten, mit denen der Sound experimentell und vielseitig gestaltet werden kann.

Natürlich hat sich über die Vielfalt der Angebote auch das Interesse erhöht, dass nicht nur bekannte Musikgrößen auf das professionelle Mischpult zurückgreifen, sondern auch der Privatmensch als DJ sein Glück versuchen kann.

Letztendlich zählt neben dem Können, der Ideenreichtum in der Musikkreation, und je hochwertiger und funktionsreicher das Mischpult ist, desto mehr kreative Entfaltung ist möglich.

Durch ein Mischpult werden immer zwei bis mehrere Audioquellen miteinander verbunden und die Töne gemischt. Im Grunde werden so verschiedene elektrische Signale zusammengeführt und unterschiedliche Quellen aneinander angepasst. Mischpulte gibt es sowohl in analoger als auch digitaler Ausführung, als transportables Gerät oder als Festinstallation.

Behringer - DJX750 Pro 5-Kanal DJ MixerEtwas aufwendiger gefertigte Geräte verfügen über einen Crossfader, durch den sich zwei verschiedene Quellen stufenlos vermischen und regeln lassen.

Dadurch sind Rhythmus- und Melodie-Übergänge nahtlos und sauber, was sich für das Auflegen von unterschiedlichen Platten besonders hervorragend eignet und letztendlich auch einen guten DJ ausmachen.

Eine weitere Version des Mischpultes ist das „Live-Pult“. Diese weisen keinen Crossfader auf, die Eingänge und Kanalzüge sind direkt auf der Oberfläche des Geräts, insofern es sich um ein analoges handelt. Die Kanäle verfügen über eine Klangregelung und sehr aufwendige Routingmöglichkeiten. Dadurch lassen sich Hauptsignale mit unabhängigen Signalen kombinieren.

Das Live-Pult wiederum teilt sich in drei verschiedene Geräte, darunter in das Monitor-Pult, dass FOH-Pult und das Recording-Pult, wobei allerdings alle Modelle ähnliche Funktionen mitbringen und daher auch in gleicher Form zum Einsatz kommen können.

Eine der wichtigsten Eigenschaften, die das Mischpult aufweisen sollte, ist die Fading-Funktion, worunter das langsame Überblenden der Tonsignale verstanden wird.

Die Anforderungen an ein Mischpult sind natürlich unterschiedlich und musikabhängig.

ALTO - ZMX862 Kompakter 6-Kanal MixerÜber den Vorgang des „Vorhörens“ (auch als „Pre-Fader-Listening“, oder kurz: „PFL“ bekannt), wird ein Signal, das durch das Mischpult läuft, noch vor Erreichen des Reglers auf einen anderen und dafür konzipierten Abhörweg geleitet. Dadurch können mehrere Signale vor dem Ausstrahlen abgehört und visualisiert werden, wobei wiederum das Signal von allen Störungen befreit wird.

Das wiederum hat Einfluss auf den Equalizer, der z. B. wichtig für die Techno-Musik ist und sauber klingen muss, dass auch die Bass-Elemente komplett ausgeblendet werden können. Das einfache Mischpult weist hier meistens einen 3-Band-Equalizer auf, der aus Bässen, Mitten und Höhen besteht.

Dabei ist auch ein Drehregler sinnvoller als ein Fader bzw. Schieberegler, weil so viel leichter weichere Übergänge geschaffen werden können.

Für die RichtungHip Hop“ muss das Mischpult eher robust sein und wenig Verschleiß mit sich bringen, da es auch anders und sehr vielseitig genutzt wird. Der „Battle-Mixer“ erlaubt die Komponenten des „Turntablism“, darunter das „_Sratchen_“ und „_Jugglen_“. Der Equalizer ist hier nicht so wichtig, es reichen Höhen und Bässe, als ein 2-Band, auch ist der Fader hier besser geeignet, besonders der bei teureren Modellen vorhandene Crossfader.

Wie funktioniert ein Mischpult?

Einfache und aufwendigere Geräte addieren zwei oder mehrere Signalquellen, um sie auf einen Kanalausgang zu legen. Das soll ohne Rückwirkung stattfinden, so dass die eine Signalquelle und deren Eigenschaften von der anderen nicht unterbrochen bzw. beeinflusst werden. Was den Preis eines Mischpults letztendlich ausmacht, ist der Umfang der Funktionen und Kanäle.

Studio MischpultDie kleine Variante weist 2 Kanäle auf, die größte mehr als 50. Mit zunehmenden Kanälen lassen sich dann natürlich auch mehr Geräte anschließen und können für die Klangerzeugung als verschiedene Signale zusammengemischt werden.

Einfache Mischpulte verfügen meistens über zwei Pegelsteller. Einer dient als Eingangsverstärker und soll das ankommende Pegelniveau an den internen Arbeitspegel anpassen. Der andere Pegelsteller ist der Fader, ein Schieberegler, der das Mischverhältnis einstellt. Dieser erfüllt dabei die wichtigste Funktion für die Sounderstellung, da alle Pegelangleichungen über den Fader bereits im Eingangskanal gemacht werden. Das verhindert auch eine Übersteuerung der Signale und eine damit ungünstige Phasen- und Mischkonstellation.

Der Pegelregler sollte daher nicht direkt auf den Summenkanal einwirken, sondern Eingangskanäle und Fader-Verstärker im Pegel reduzieren. Das ist mit „VCA“ möglich.

American Audio - Q-2422 Pro DJ-MixerBei dieser Automation durchläuft das Audiosignal nicht den Fader, sondern läuft über den spannungsgesteuerten Verstärker. Der Verstärkungsfaktor wird demnach über eine Steuerspannung gelenkt und bestimmt so insbesondere die Lautstärke.

Die Spannung für den Verstärker wird über den Fader gesteuert und in ein digitales oder analoges Signal umgewandelt, kann dann auf diesem Weg gespeichert werden.

Bei der Wiederholung solcher Signalspeicherungen hat der Fader keinen Einfluss auf das Signal selbst, weshalb er in seiner Position auch nicht die tatsächliche Lautstärkeeinstellung darstellt. Günstig ist hier dann eine automatische Position des Faders über einen Monitor oder eine LED-Anzeige.

Digitale Geräte sind den analogen in der einfacheren Anwendung im Bereich der Flexibilität und automatischen Takterkennung überlegen, für das eigentliche DJ-Equipment allerdings nur eine Vorstufe. Das gute DJ-Handwerk sollte natürlich nicht unterschätzt werden, wer es sich erleichtern möchte, greift auf digitale Modelle zurück, die einige der notwendigen Handgriffe abnehmen.

Funktionsgruppen eines Mischpults

Angeschlossen werden können an ein Mischpult diverse Mediengeräte. Dafür gibt es die Line-Eingänge in Form von Cinch-Buchsen. Alle Eingangskanäle sind Audioeingänge und in Mono oder Stereo gruppiert. Bei größeren Geräten gibt es auch mehrere Kanäle, über die die Eingangssignale gesammelt und zusammengefasst werden können. Dadurch kann der DJ z. B. die Lautstärke gleichzeitig regeln und sie an verschiedene Geräte schicken.

MischpultDafür geeignet ist der bereits genannte Crossfader, ein Überblendungsregler, der den Widerstand bestimmt. Genauer werden zwei oder mehrere Kanäle, auf denen die Musik ertönt, in verschiedene Lautstärken geteilt, also in verschiedene Spannungspegel auf den Lautsprecher übertragen und gelegt.

Einfach ausgedrückt ist dadurch möglich, zwei verschiedene Platten bzw. einzelne Songs ineinander überlaufen zu lassen, ohne dass dabei eine Unterbrechung oder Pause entsteht.

Der Widerstand wird dabei verschoben, so dass auf dem Lautsprecher kurzzeitig nur ein Kanal zu hören ist, während der andere durch einen Regler ausgeschaltet wird. Auch kann der DJ so z. B. einen leisen und einen lauten Kanal öffnen.

Je nachdem, wo das Mischpult zum Einsatz kommt, ob für Technomusik oder beim „Hip Hop“, übernimmt der Crossfader eine andere Funktion. Beim „Hip Hop“ dient er z. B. dem „Turntablism“ und wird in Verbindung mit Plattenspielern verwendet, um die Musikstücke zu variieren und neu zu mischen.Skytec - STM-2300 DJ-Mischpult

Die Könner der Szene verwenden das Mischpult dann wie der Musiker ein Instrument und arbeiten mit einem Zweikanal-Mischpult und zwei Plattenspielern. Die Töne der beiden Musikstücke werden dabei so gemischt, dass ein völlig neuer Kontext der Klangentfaltung entsteht.

Ein weiterer Kanal ist für den Anschluss des Mikrofons vorgesehen und sollte eine XLT-Buchse sein, da hier zwei Audiosignale gegenpolig zueinander verbunden werden können. Das ist vorteilhaft, sobald ein Störsignal auftritt und dieses durch die symmetrische XLT-Buchse wieder ausgeglichen wird.

Für den Anschluss an einen CD- oder Plattenspieler ist die Phono-Buchse gedacht.

Analog oder digital – wo sind die Unterschiede?

Mischpulte gibt es mittlerweile als analoge und digitale Variante, oder als eine kombinierte Form beider Techniken.

Bei dem analogen Vorgang ist das Signal das elektrische Abbild eines Schalls und wird so auch verarbeitet. Dagegen wandeln Mischpulte auf digitaler Basis den Sound in ein digitales Signal um, das dann von einem Prozessor verarbeitet wird. Bei Mischpulten, die mit analoger und digitaler Technik arbeiten, bleibt die Signalverarbeitung zwar analog, die Steuerung findet allerdings dann digital statt.

Sobald der Schaltungsaufwand durch die Anzahl der Kanäle steigt, vereinfacht die Digitaltechnik den Vorgang erheblich. Kleinere Mischpulte sind günstig im Preis und benötigen auch nur einen geringen Schaltungsaufwand, der dementsprechend überschaubar ist. Daher ist die analoge Version hier ausreichend.

Je mehr Funktionen hinzukommen, umso aufwendiger ist dann natürlich auch die Schaltung.

Die Effekte, die beim analogen Mischpult durch Verzögerungsglieder realisiert werden, verlaufen bei der digitalen Verarbeitung dann über einen Wandler, der analoge Frequenzen in digitale umkehrt. Dadurch ist der Signalprozessor leistungsfähiger, kann z. B. alle beliebigen Parameter nachbilden oder den Raumhall verändern.

Eine ähnliche Veränderung von der analogen zur digitalen Form weisen auch die Verstärker auf, so dass Impulse und Frequenzen besser kontrolliert und lediglich über ihre Weite bestimmt und modelliert werden können. Dabei ist der Vorgang weiterhin analog, allerdings findet die Berechnung der Weite dann durch eine digitale Steuerung statt.

Entscheidend für die analoge oder digitale Verwendung ist der Einsatz des Mischpults. Wer sich professionell mit dem Mischpult beschäftigen möchte, sollte das analoge Gerät vorziehen.

Vorteile & Anwendungsbereiche des Mischpults

Mischpult DJEin Mischpult macht den Sound zu einem einmaligen Klangerlebnis und ermöglicht auch den kreativen Spielraum neuer Klänge, Rhythmen und Melodien. Geübte Nutzer sind in der Lage, die Übergänge störungsfrei zu gestalten, mit vielen Kanälen und Signalen zu arbeiten, mit der Lautstärke und den Rhythmen zu experimentieren.

Mischpulte kommen natürlich in Clubs und Diskotheken zum Einsatz, sind Bestandteil jeder größeren Bühnenshow. Der Ton-Techniker ist für den gesamten Sound verantwortlich und bestimmt das Erfolgserlebnis eines Konzerts im Wesentlichen mit. Eine noch so gute Bühnenshow, das Beherrschen der Instrumente, die Songs der Band sind abhängig von der Sound-Übermittlung. Ein schlechter Sound verringert die Qualität der Übertragung erheblich, weshalb das Mischpult eines der wichtigsten Elemente der Bühnenshow ist.

Das Mischpult wird in Verbindung mit Boxen, Lautsprecher, Mikrofon, Verstärker und Stereoanlage genutzt, so dass der Sound auch große Räume ausfüllt. Privatfeierlichkeiten können so auch zu Familienfesten, Veranstaltungen oder Präsentationen geraten, ohne an Klangqualität einzubüßen. Hier genügt ein kleines und kompaktes Mischpult vollkommen.

Das Mischpult mit vielen Kanälen und Funktionen wiederum ist zum Einsatz großer Bühnenshows gedacht, wobei dann auch Tonquellen überblendet werden können und die Sound-Gestaltung natürlich aufwendiger und professioneller wird.

Welche Arten von Mischpulten gibt es?

  • DJ-Mischpulte
  • Recording-Mischpulte
  • PA-Mischpulte
  • Desktop-Mischpulte
Das handelsübliche Mischpult für den vielseitigen Einsatz ist das DJ-Mischpult. Es ist in kleiner oder aufwendigerer Ausführung in der Lage, mindestens zwei Kanäle miteinander zu mischen, ist darüber hinaus auch mit einem Mikrofon, Plattenspieler oder Kopfhörer kombinierbar.

Das Mischpult kann zusätzlich mit anderen Effektgeräten zum Einsatz kommen und den Sound experimenteller gestalten. Auch die Lichtschaltung ist über das DJ-Mischpult machbar.

Die meisten Modelle dieser Art verfügen zudem über einen USB-Anschluss, können also dann auch problemlos digital genutzt und mit dem Computer verbunden werden. Das vereinfacht die Klangerzeugung erheblich und macht auch das Speichern größerer Daten möglich.

Recording-Mischpulte sind sowohl in analoger als auch digitaler Form zu erhalten, gehören zu den Inline-Mixern und verfügen wenigstens über einen oder mehreren Mikrofon-Anschlüsse. Mit der größeren Anzahl an Mikrofonen ist auch eine höhere Anzahl Tonspuren vorhanden, die dann über das Mikrofon aufgenommen und direkt gemischt werden können.

Dadurch erhöht sich gleichzeitig die Sound- und Aufnahmequalität. Ein Spiel mit verschiedenen Lautstärken ist ebenso möglich. Meistens weisen Recording-Mischpulte dann mehrere Stereo-Eingänge auf und verfügen auch über einen Kompressor.

Etwas teurere Modelle, zumeist in analoger Ausführung, sind mit einer 48-Volt-Phantomspeisung ausgestattet.

Bei diesem Mischpult handelt es sich um ein aufwendigeres Modell, so dass es für den Einsatz in einem Wohnzimmer oder für den Privatgebrauch eher weniger gedacht ist.

Diese Geräte sind sehr hochwertig, verfügen über viele Kanäle und werden mit einer PA-Anlage gekoppelt, so dass auch sehr große Räume beschallt werden können.

So kommen PA-Mischpulte meistens auf großen Veranstaltungen und Konzerten zum Einsatz, wobei der Sound-Mix von der Mitte der Bühne aus betrieben wird.

Diese Modelle sind ideal, als 2- oder 4-Kanal-Mixer mit einem integrierten USB-Audio-Interface ausgestattet und können so natürlich optimal an einem Computer angeschlossen und über eine dafür notwendige Software genutzt werden.

Das Desktop-Mischpult ist schon im günstigeren Bereich von etwa 70 Euro zu bekommen, kann, wie die größeren Modelle, Störgeräusche ausblenden oder Nebengeräusche einfügen.

Auch können die meisten dieser Art mit einer E-Gitarre gekoppelt werden und verfügen über eine 48-Volt-Phantomspannung. Natürlich basieren die Modelle auf digitaler Technik, können dann auch mit einem MP3-Player gekoppelt werden.

Der ultimative Mischpult Test – unter diesen Voraussetzungen haben wir die Geräte ausführlich für Sie getestet:

Für unseren Test waren einige Bedingungen Voraussetzung, um die Geräte zu unterscheiden und in ihrer Qualität zu bestimmen.

  • Die Anzahl der Kanäle
  • Die Funktionen, Handhabung und die Effekte
  • Die Anschlüsse und Buchsen
  • Das Gewicht und die Verarbeitung der Mischpulte
Die Anzahl der Mischpult-Kanäle bestimmt die Vielseitigkeit der Funktionen und die Bedienung. Für unseren Test waren sowohl Mischpulte mit zwei Kanälen, als auch Modelle, die über mehrere Kanäle verfügten, interessant.

Die Kanalanzahl bestimmt dabei auch den Einsatz des Mischpults, wie wir in der Übersicht unseres Mischpult Tests gezeigt haben. Zwei Kanäle sollten mindestens vorhanden sein, da das Mixen von Platten auch zwei Plattenspieler notwendig macht.

Die Tonaufnahme gestaltet sich dann einfach, kann aber in digitaler Form auch mit einem virtuellen Mischpult verbunden werden. All das haben wir ebenso berücksichtigt.

Für unseren Test waren aufwendige und zahlreichende Funktionen nicht so entscheidend wie eine gute Übersicht und Handhabung aller Komponenten.

Dennoch haben wir auch einige Modelle aufgelistet, die über Effektmöglichkeiten verfügen und für die einzelnen Musikrichtung entscheidend sind, darunter die Klangregelung aller Kanäle durch den Equalizer, ein Line- oder Crossfader, eine „Mute“-Funktion, um einzelne Teile ausblenden zu können, die Pan- und Talk-Over-Funktion.

Durch den Pan-Regler werden einzelne Töne von rechts nach links verschoben oder von links nach rechts, wie es von Stereo-Anlagen bekannt ist. Bei der Talk-Over-Funktion kann die Ausgangslautstärke reduziert werden, so dass die Musik leise weiterläuft, wenn z. B. eine Ansage über das Mikrofon erfolgt.

Maßgebend für unseren Mischpult Test 2017 waren Geräte, die mindestens über einen Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss verfügten. Auch ein USB-Anschluss wurde von uns als positiv bewertet, da der technische Aufwand dadurch geringer ist und die Möglichkeiten einer Übertragung und Speicherung aller Daten einfacher.

Ein AUX-Kanal war ebenfalls hilfreich, so dass sich über diesen verschiedene Formen an Sound und Musik mischen ließen.

Die Verbindung zwischen den Geräten sollte direkt möglich sein, ohne einen Verstärker zu benötigen.

Natürlich sind für unseren Mischpult Test besonders die einfacheren und handlichen Geräte vorrangig gewesen, da unsere getesteten Modelle hauptsächlich für den semi-professionellen Bereich gedacht sind.

Das brachte neben der einfachen Handhabung und Übersichtlichkeit der Dreh- und Schiebeschalter auch eine hochwertige Verarbeitung und ein eher leichtes Gewicht mit sich.

Die von uns getesteten Mischpulte sollten kompakt, handlich und einfach zu transportieren sein. Der Anschluss sollte ebenfalls unkompliziert stattfinden können. Alles, was am Ende schließlich zählt, ist die Entfaltung kreativer Soundeffekte.

Worauf muss ich beim Kauf eines Mischpults achten?

Um das Mischpult für den geeigneten Einsatz auszuwählen, sollten vor dem Kauf einige Punkte beachtet werden, die für die Qualität des Geräts sprechen.

ALTO - ZMX862 Kompakter 6-Kanal MixerWie in unserem Mischpult Test gezeigt, gibt es unterschiedliche Arten von Mischpulten, die auch verschiedene Möglichkeiten der Sound- und Musikerzeugung mit sich bringen.

Die erste Überlegung bleibt dabei, welche Art der Musik gemischt werden soll. Die Anwendungen für „Hip Hop“ oder „House“ unterscheiden sich. Auch spielt eine Rolle, welche Medien genutzt werden sollen, ob z. B. CDs, Vinylplatten oder MP3s zum Einsatz kommen.

Sicherlich spielt auch die Verarbeitung des Geräts eine wesentliche Rolle. Buttons, Fader, Knöpfe, Kanäle, Ausgänge und Drehregler sollten eine hochwertige Verarbeitung mitbringen, die Bedienungselemente dabei von übersichtlicher Größe sein, so z. B. ergonomisch geformt.

Alle Anschlüsse sollten leicht zu erreichen, das Mischpult selbst sauber verarbeitet und stabil sein. Hier muss immer bedacht werden, dass das Gerät häufig transportiert wird und so auch eine flexible Handhabung möglich sein sollte.

Ebenso muss das Mischpult einfach zu verstauen sein.

Von Vorteil bei einem Mischpult für die Gesamtübersicht ist eine Beleuchtung der Bedienungselemente.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Im Bereich der Mischpulte unterscheidet sich der Amateur- vom Profi-Bereich. Bestimmte Firmen wie „Behringer“, „AKG“, „Rotary“, „Yamaha“ oder „Pioneer“ stellen besonders hohe Leistungsanforderungen an ihre Geräte, die dann auch für den professionellen Einsatz geeignet sind.

Für das kleinere Tonstudio oder die private Nutzung des Mischpults ist die Auswahl an Firmen und Marken natürlich etwas größer, wobei die Leistung der Geräte ebenfalls hoch ist.

Dazu gehören dann “Digidesign”, „Law”, „Mackie”, „Dynacord”, „Allen&Heath“, „Vestax“, „Ecler“,HAK“, „X:one“, „Monaccor“,Pronomic“, „Stagg“ oder „Samson“.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Mischpults eher?

Behringer - XENYX 802Wer sich ein Mischpult zulegen möchte, hat sicherlich bestimmte Absichten für den Einsatz und Zweck zur Sounderzeugung.

Das bringt ein gewisses Vorwissen mit, die Notwendigkeit, sich ausreichend zu informieren, um dann das dementsprechende Mischpult auszuwählen.

Die Beratung ist im Fachhandel sicherlich sehr ausführlich, wird aber kaum alle Fragen beantworten können.

Daher ist das Studieren von Fachzeitschriften und Szene-Material ein guter Weg, um Vorkenntnisse zu gewinnen, so dass die Auswahl für das Mischpult etwas leichter fällt.

Wer Musik und Klang mischen möchte, wird diese Materie sicherlich etwas besser studieren wollen.

Daher ist dann der Kauf eines Mischpults auch im Internet optimal, da die Hersteller ihre Angaben und technischen Details ausführlich auflisten, ebenso Preisnachlässe möglich sind, da Firmen auf dem Online-Weg hier Einsparungen bei Mieten und Personal haben.

Entscheidend für die Qualität ist dann noch die gewählte Marke des Produkts, ebenso die gute Verarbeitung.

All das ist im Fachhandel und Internet überprüfbar, ebenso besteht ein gewährtes Rückgaberecht. Vorteil der Bestellung über das Internet ist natürlich auch der wegfallende Transport.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Mischpults

Mit dem Einzug von Radio und Schallplatte wurde die Musik zu einem wichtigen Unterhaltungsfaktor, der schnell und vielseitig vermarktet wurde.

Musik Studio 1960Elektronische Musik, also mit Hilfe von Lautsprechern wiedergegebene Klangerzeugung, setzte sich durch, die später dann auch in den synthetischen Bereich wechselte und einen rasanten Aufschwung erfuhr. Die Club-Szene öffnete ihre Pforten, die Hallen für Live-Auftritte wurden größer, das Interesse ebenso. Neuer Spielraum entstand, was nicht nur Kompositionen, sondern auch andere Experimente im Ton- und Sound-Bereich betraf. Durch Komponisten und Künstler wie John Cage oder Marcel Duchamp wurde in den Vierzigern der Plattenspieler bald wie ein Musikinstrument verwendet.

Die Vertreter der so bezeichneten „Musique conrète“ experimentierten mit verschiedenen Klangelementen, nutzten auf Tonträger gespeicherten Sound, um ihn neu zu kombinieren. Solche Aufnahmen enthielten damals nicht nur Instrumentaleinlagen, sondern wurden auch mit Alltagsgeräuschen und anderen Klangerzeugungen vermengt.

Durch Bandschnitt, Montage und Veränderung von Bandgeschwindigkeit und Lautstärke konnte der Sound so auf neue Art entfremdet werden. Natürlich waren diese elektronisch erzeugten Musikelemente auch vom Einfluss des Futurismus‘ geprägt.

DJ-MischpultEin wichtiger Vertreter dieser Schule war der aus Frankreich stammende Ingenieur Pierre Schaeffer. Durch ihn konnten sich neben der klassischen Musikform bald zwei neue Richtungen bemerkbar machen und waren in die abstrakte und konkrete Form geteilt. Die konkrete Richtung enthielt dabei die Nebeneffekte und Alltagsgeräusche, die abstrakte arbeitete mit der reinen Klangverfremdung.

Schaeffer war in seinen Experimenten zunächst auf Aufnahmen beschränkt, die Schallplattendirektschnitte enthielten, so dass z. B. unterschiedliche Musikelemente mit den Geräuschen verbunden wurden, die eine Dampflokomotive erzeugte. Später nutzte Schaeffer dann alle Geräusche, die sich im Alltag ergaben, darunter Stimmen, Gespräche, Verkehrslärm und ähnliche.

Zu dieser Zeit stieß Schaeffer mit seinen neuen Klangelementen natürlich auf große Kritik, nicht nur durch Liebhaber der klassischen Form. Schaeffer wollte mit dem „Klang im Ohr“ arbeiten und neue Barrieren der Musikentfaltung öffnen, dabei auch eine Gegenrichtung zur „abstrakten Musik“ gestalten. Beeindruckend in der Entwicklung blieb, dass Schaeffer als Ingenieur natürlich kein eigentlicher Musiker war und selbst nicht komponieren konnte. Dennoch schuf er eine neue Ton-Kunst, die allerdings lange brauchte, um anerkannt zu werden.

Zwischen den Zwanzigern und Siebzigern ließ sich ein deutlicher Wandel erkennen. Der Sound-Ingenieur wurde zum Musiker, das Mischpult bildete bald dazu einen musikalischen Kontext. Durch die Digitalisierung der gesamten Audio-Technik wurde das Zusammenmischen einzelner Platten möglich, mittlerweile können Tonaufnahmen durch virtuelle Studios und Software auch komplett über den Computer gestaltet werden.

Sound-StudioDie Anfänge dazu bildete das Tonbandgerät, das über ein Mikrofon verbundenen Klang aufzeichnete. Die dazugehörige Performance musste live erfolgen, die Mischung des Sounds wurde durch den Abstand des Mikrofons geregelt.

Instrumente, die einen hohen Frequenzumfang aufwiesen, z. B. die Geige oder Flöte, konnten nur in sehr schlechter Qualität übertragen werden. Bald wurde dann mit mehreren Mikrofonen gearbeitet und dadurch auch mehr Transparenz in der Schallerzeugung gebracht.

Die ersten Mischpulte konnten dann Einzelsignale in Gesamtsignale umwandeln und kamen als Mischverstärker auf den Markt, die mit Klangregler kombiniert waren. Über diese wurden die Bässe und Höhen verstärkt oder heruntergesetzt. Die Geräte wurden dann um einige Kanäle weiterentwickelt, dadurch wurde auch die Bedienung aufwendiger.

Immer noch fand die Aufnahme durch Live-Einspielung statt und wurde in dieser Weise auch gemischt und aufgenommen. Das Tonband konnte dann zerschnitten und neu mit Klebeband zu einem Masterband zusammengesetzt werden. Auch wuchs das Bedürfnis, gleichzeitig mehrere Aufnahmen zu erstellen.

Studio-MusikAls dann die Stereofonie erfunden wurde, konnten statt nur zwei Spuren bald mehrere auf ein Tonband aufgenommen werden, das Band musste dafür nur breiter sein. Zu diesem Zweck kam dann die Vier-Spur-Bandmaschine auf den Markt, die um etliche Spuren erweitert wurde. Das ermöglichte wiederum Signale zu verschiedenen Zeiten hinzuzufügen. Die neue Vielfältigkeit machte neue Programme und Funktionen am Mischpult notwendig, darunter den Fader, der wiederum erlaubte, viele Kanäle auf weniger Platz unterzubringen.

Was im Clubbereich dann mit dem einfachen Plattenauflegen begann, wurde schließlich durch Licht- und Soundsysteme erweitert. Die ersten DJs begannen, ihre Soundeffekte durch den Raum wandern zu lassen und mit Lichtspielen zu untermalen. Ganz neue Freiheiten im Zusammenspiel aller Elemente und im Vermischen der Klänge konnten so erzeugt, mehrere Musikstücke dabei kombiniert werden.

Statt reiner Melodieüberlagerungen wurden nun auch rhythmische Elemente von Bedeutung, die den Sound um einiges bereicherten. Hier konnte dann mit der Lautstärke, Geschwindigkeit, Klangerzeugung und Vermischung gearbeitet werden, die dann zu Abspaltungen und Weiterentwicklungen führten, die z. B. beim „Hip Hop“ wichtige Erneuerungen wie das „Scratching“ oder den „Backspin“ ermöglichten. Bei letzterem wurde eine einzelne Rhythmus-Passage beliebig häufig wiederholt.

Die Musik-Szene dehnte sich bald immer weiter aus und zersplitterte dann auch in einzelne Bereiche. Wichtige Genres wie „House“, „Techno“, Trance“, „Electro“, „Dark Alternative“, Hardcore“, „Jungle“, „Drum & Bass“, Hip Hop“, „Dubstep“, „Progressive“ und „Breakbeat“ sind nur einige davon und werden sicherlich noch um neue Genres erweitert. Basis all dieser Richtungen bleibt das Mischpult.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Mischpult

Häufige Fragen zum Thema „Mischpult“:

• Was ist der Unterschied zwischen einem Mischpult und einem Sequenzer?

ALTO - ZMX862 Kompakter 6-Kanal MixerBeide Geräte bauen auf einem ähnlichen Prinzip auf, allerdings ermöglicht der Sequenzer eine zusätzliche Speicherung und Aufnahme der Daten. Ebenso kann die Musik während des Abspielens direkt bearbeitet werden. Ein Sequenzer ist entweder ein elektronisches Gerät oder eine Software, die zur Aufnahme, Wiedergabe und Bearbeitung von Daten dient, um Musik zu erstellen.

So kann über den Sequenzer z. B. eine Partitur erstellt, gespeichert und an einen Tonerzeuger übermittelt werden. Tondauer, Tonhöhe und die abgespielten Noten werden als zeitliche Abfolge an das andere Gerät übermittelt, das dann den Sound erzeugt.

Gegenüber dem Mischpult, das den fertigen Sound von Platten nutzt, miteinander kombiniert und verschiedene Quellen mischt, um darüber neue Klangerlebnisse zu gestalten oder eine Kombination mehrerer Lieder zu einem Sound zusammenzufügen, werden beim Sequenzer über ein Verfahren einzelne Noten eingegeben, z. B. über ein Keyboard oder einen Computer. So entsteht das elektronisch reproduzierte und eigenständige Tonbild.

DJ• Was macht einen guten DJ aus und was ist dafür nötig?

Natürlich muss ein guter DJ mehr können, als einfach nur Platten aufzulegen. Er muss das gesamte Set strukturieren, spontan Klänge zusammenmischen können und vor allen Dingen die Stimmung gestalten, damit die Leute zu tanzen anfangen. Dafür ist die notwendige Ausrüstung wichtig, inklusive eines guten Mischpults.

Wichtig für den Auftritt ist im Grunde ein CD- oder Plattenspieler, der zwei Platten abspielen kann, ein 2-Kanal-Mixer, Lautsprecher, ein Mikrofon und Kopfhörer. Mittlerweile gibt es genügend Software zum Mixen der Klänge, wobei nur wichtig ist, dass das Format stimmt.

Das Equipment steht, nun fällt die Entscheidung, ob das Mischpult auf analogem oder digitalem Weg arbeiten soll. Die Tradition bestimmt sich durch direkt angetriebene Plattenspieler, aber auch die digitalen Sets nehmen zu.

Wir haben in unserem Mischpult Test einige Vergleiche beider Varianten aufgezeigt. Vorteil des digitalen Setups ist die Mobilität und Vereinfachung der Bedienung. Die Software und der BPM-Zähler bestimmen dann einen genauen Übergang der Soundeffekte und Bässe.

Bei der Planung des Equipments ist ein gutes Mischpult allerdings eine gute Investition, da viel der Soundqualität von diesem Gerät abhängt.

Sind alle Komponenten beschafft, kann es losgehen. Übung und Probieren machen den Meister. Auch ist es wichtig, Auftritte zu planen und Gelegenheiten zu nutzen, vor einem breiteren Publikum aufzulegen.

Behringer - DJX750 Pro 5-Kanal DJ MixerWichtig ist, sich Zeit zum Lernen der Technik zu nehmen. Dann entsteht ein ganz eigener und individueller Sound und vielleicht ist damit auch der Weg bereitet, über den Privatbereich in den öffentlichen zu finden und sich einen Namen zu machen.

• Welches Gerät eignet sich für Anfänger optimal?

Schon am Anfang einer möglichen DJ-Karriere sollte langfristig gedacht werden, damit das, was als Hobby beginnt, vielleicht auch für den professionelleren Einsatz geeignet ist. Für die Tätigkeit des DJs müssen meistens einige Jahre geopfert werden, um alle Techniken und Sound-Veredelungen zu erlernen. Daher sollte auch das Mischpult die eigenen Ansprüche erfüllen und über mehrere Kanäle verfügen.

Es gibt kompakte und handliche Einsteiger-Modelle, die dennoch eine hohe Leistung mit sich bringen und auch den Anschluss an einige notwendige Geräte ermöglichen. Wer dennoch erst einmal nur Üben möchte, kann es mit einem digitalen Mischpult versuchen und die Mix-Programme am Computer testen. Bekannte Apps und Programme hierfür sind z. B. „BPM-Studio“ oder „Ultra-Mixer“.

DJ-Mischung• Was macht einen guten Sound-Mix aus?

Wichtig für den Klangeffekt und das Mischen verschiedener Platten sind harmonische Übergänge zwischen den genutzten Songs. Das bedeutet, dass der Wechsel von Platte zu Platte oder zwischen den einzelnen Songs nicht bemerkbar ist oder aus dem Takt fällt und so einen unangebrachten Ton- oder Rhythmus-Sprung macht.

Das Können eines DJs liegt besonders darin, die Beats so zu gestalten, dass sie konstant sind und keine Unterbrechung spürbar ist. Über den Kopfhörer ist z. B. das Intro eines Liedes zu hören und kann dann über die Geschwindigkeits- und Lautsprecherregler angepasst werden. Die Abspielgeschwindigkeit des einen Lieds muss dann auf die des anderen gleichgestellt werden, so dass der neue Song gleichmäßig eingeblendet wird. Gleichzeitig wird der nächste Song in der Lautstärke angepasst.

Auch ist darauf zu achten, dass die Klänge aneinander angepasst sind. Gesang über Gesang zu mischen, ist ein unangenehmer Effekt. Genauso müssen die Rhythmen aufeinander eingespielt sein und nicht aus der Reihe kippen. Die Nebengeräuschkulisse muss klein gehalten werden. Schön sind dann Effekte, die kunstvoll eingefügt werden.

Dabei werden z. B. Töne erzeugt, die zur Steuerung der Klangerzeugung dienen und einstellbare Spannungen mit sich bringen. Die Tonhöhe und die Dauer des Liedes können dann individuell abgestimmt und eigenständig programmiert werden.

Nützliches Zubehör

Für das Nutzen eines Mischpults sind weitere Komponenten wichtig, die den Auftritt oder das Mischen von Klang und Sound verfeinern.

Dazu gehört natürlich der Platten- oder CD-Player genauso wie das Mikrofon, ein Verstärker, ein Lautsprecher oder Audio-Adapter.

Ein Prodector wiederum schützt das Mischpult vor Staubablagerungen und ist daher für die Lagerung sinnvoll. Die meisten sind aus Acrylglas und dienen als optimale Abdeckung.

Alternativen zu einem Mischpult

Eine gute Alternative zum Mischpult ist der Sequenzer. Dieser ermöglicht das eigene Komponieren, in dem einzelne Noten eingegeben, verarbeitet und an ein anderes Gerät übertragen werden.

Über den Computer oder das Smartphone wiederum sind zahlreiche Programme und Apps auf diesen Bereich abgestimmt und ermöglichen eine individuelle Klangerzeugung und Eigenkreation an Sounds und Kompositionen. Dafür notwendig ist dann eine Software, die auch mit digitalen Elementen kombiniert werden kann.

Weiterführende Links und Quellen:

Die Regler und Kanäle bei einem Mischpult – was ist für was da:pioneer-Mischpult

– https://www.youtube.com/watch?v=2fkvWC6tXCY

Die Funktionen eines Mischpults in der Übersicht:

– https://www.youtube.com/watch?v=2nRDtL1yLRs

Aufbau & Funktion von Mischpulten finden Sie an dieser Stelle:

– http://www.soundandrecording.de/tutorials/basis-wissen-mischpulte-aufbaufunktionenkonzepte/

Was ist nötig, um ein guter DJ zu werden:

– http://www.trancefish.de/page/cms/tutorials/wie+wird+man+ein+dj

Eine Alternative zu einem teuren Mischpult wird in diesem Video vorgestellt:

– https://www.youtube.com/watch?v=imNe0-yETzI

Ein informatives Forum für DJs und die geeignete Kaufberatung für Mischpulte findet sich an dieser Stelle:

– http://www.deejayforum.de/threads/68194-4-kanal-mischpult-kaufberatung

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