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Rauchmelder Test 2017 • Die 10 besten Rauchmelder im Vergleich

Deckenmonatage Visor TecIn vielen Haushalten und Gewerbeimmobilien finden wir an den Decken kleine Plastikdome mit einem kleinen, regelmäßig blinkenden Signal-LED. Hierbei handelt es sich um sogenannte Rauchmelder, die durch einen sehr lauten Alarmton auf Brände und Rauchentwicklung aufmerksam machen.

Sind diese ordnungsgemäß installiert, können Sie uns helfen, die notwendigen Maßnahmen im Brandfall zu treffen und uns in Sicherheit bringen.

Besonders im Schlaf verhindern Rauchmelder das zu späte Bemerken eines Brandes.

Diese kleinen Helfer sind ungemein wichtig und sollten daher in jeder Wohnung angebracht werden. Mit unserem Rauchmelder Test möchten wir Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Modelle geben und Sie bei Ihrer Kaufentscheidung unterstützen.

Nachfolgend haben wir für Sie die 10 besten Rauchmelder übersichtlich mit allen erforderlichen Daten aufgelistet, so dass Sie hier auf einfache Weise einen Vergleich vornehmen können.

Rauchmelder Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Rauchmelder Ei-650Rauchmelder VisorTech 9198Rauchmelder FireAngel ST620Rauchmelder Pyrexx PX-1Rauchmelder der Marke Busch JägerRauchmelder der Marke HekatronMinirauchmelder CaviusX Sense SC05 °F Combined CO Detector Carbon Monoxide Alarm and Smoke Detector – Battery Operated
Rauchmelder der Marke MumbiRauchmelder der Marke Unitec

Ei Electronics
Ei-650

Visor Tech
9198

Fire Angel
ST-620


Pyrexx
PX-1


Busch-Jäger
6800


Hekatron
HSD IV LL


Cavius
0359-CPD-0059


X Sense SC05


Mumbi
HM100


Unitec
46776


 Bewertung 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,9 2,0 2,1
Stückinhalt1411111111
Formrundrundrundrundrundrundrundrundrundrund
MaterialKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoffKunststoff
Abmessungen15 x 12 x 5,5 cmØ 100 mm, 35 mm hoch13 x 13 x 3,4 cm11,5 x 11,5 x 5 cm12,4 x 12,2 x 6 cm10,4 x 10,4 x 4,8 cm7,6 x 6,8 x 6,6 cm10.9 x 10.9 x 3.8 cm
11,4 x 5 x 11,4 cm14 x 10,8 x 3,4 cm
Farbeweißweißweißweißweißweißweißweißweißweiß
Gewicht180gk.A.200g172g240g145g47g222 g
177g181g
Batterie inbegriffenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakenk.A.Grüner HakenGrüner Haken
BatterietypLithium Ion9V Blockbatteriefest integrierte Longlife-BatterieLithium Ion9V Blockfesteingebaute Batterie3-Volt-Lithium-Ionen-Batterie Typ CR29V Block9V Block9V Block
Lebensdauer der Batterie10 Jahrek.A.10 Jahre12 Jahrek.A.10 Jahrek.A.1 Lithium ion batteriesk.A.k.A.
Alarmsignallautstärke 85dB85dB85dB85dB85dB85dB85dB85dB85dB85dB
Besonderheiten

  • Rauchwarnmelder nach dem Streulichtprinzip
  • Deutsche Version, nur für Deutschland zugelassen

  • Zuverlässige, fotoelektrische Raucherkennung • Testknopf für Funktionsprüfung
  • Optische Funktionsanzeige

  • Austauschdatum Ende 2024
  • Deutsches Modell

  • High-Tech Rauchmelder mit 12 Jahren Lebensdauer, Kleinste Gehäusemaße und ein zeitloses Design.
  • Absolute Zuverlässigkeit, Ökonomisch, ökologisch und sozial verantwortungsbewusst hergestellt, Made in Germany.

  • matte,nicht reflektierende Oberfläche

    • mit Dübel und Schrauben ohne Klebepad

      • Nur 40 x 40 mm (Sockel ca. 50 mm) bei nur 47 g Gewicht
      • Pause-Funktion: Der Rauchmelder kann für 10 Minuten deaktiviert werden

      • Sensitive and reliable
      • Multifunctional
      • The highest level of power
      • Dust, moths and shock, safe
      • Reliable power supply


      • Hitzemelder schlägt bei zu hoher Temperatur Alarm (ca. 60C)
      • Besonders für Räume, mit permanenter Dampfentwicklung (Küche, Bad, Garage oder Gastraum) geeignet

      • einfache drahtlose Aufputz-Montage
      • Alarmsignal: ca. 85 dB
      Komfort
      Preis- / Leistung
      Preisvergleich
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      Inhaltsverzeichnis

      Was ist ein Rauchmelder?

      Rauchmelder oder auch Brandmelder sind besondere technische Geräte, die einen Alarm im Falle eines Brandes in Wohnungen, Gewerbeimmobilien, öffentlichen Einrichtungen und Industrieanlagen auslösen.

      Generell wird hier zwischen automatischen Rauchmeldern und manuellen Geräten unterschieden. Letztere müssen von Hand bedient werden und sind hier nicht Gegenstand unseres Rauchmelder Tests.

      Sinn und Zweck ist es, Personen innerhalb eines Gebäudes vor Rauchentwicklung und Bränden zu warnen bzw. zu wecken.

      Ebenso können durch einen Alarm entsprechende Maßnahmen zur Brandbekämpfung eingeleitet werden. Sie sind besonders wichtig zum Sach- und Personenschutz. Bei einigen Geräten erfolgt die Alarmierung der Feuerwehr oder eines anderen zuständigen Sicherheitspersonals.

      Andere Bezeichnungen für Rauchmelder sind beispielsweise

      • Rauchwarnmelder
      • Hitzemelder
      • Wärmemelder 

      Optisch handelt es sich in den meisten Fällen um die bekannten, relativ kleinen, runden Kunststoffdosen, die an der Zimmerdecke angebracht werden. Diese Dome arbeiten nach verschiedenen, physikalischen Prinzipien. Viele Hersteller statten ihre Rauchmelder mit einer blinkenden Statusleuchte und einem Testschalter aus. Hierüber können wir überprüfen, ob ein solcher Rauchmelder einsatzbereit ist.

      Neben den so genannten Stand-alone-Modellen, die alleine arbeiten und nur für einen Überwachungsbereich zuständig sind, gibt es auch Rauchmelder mit Funkmelde-Modul. Im Falle eines Brandes werden auf diese Weise weitere Rauchmelder angesprochen, so dass im ganzen Haus ein schriller Signalton zu hören ist. Hochwertige Modelle können hierüber auch das Signal an eine Brandmeldeanlage weiterleiten. In unserem **Rauchmeder Test** möchten wir nun die Funktionsweise näher beschreiben.

      Fire Angel ST620Wie funktioniert ein Rauchmelder?

      Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Rauch, Brand und Hitzeentwicklung zu erkennen. Insoweit sind auf dem Markt viele verschiedene Rauchmelder mit unterschiedlichen Eigenschaften erhältlich. Wir möchten später noch auf die unterschiedlichen Arten näher eingehen, werden jedoch hier die Funktionsweise betrachten.

      Der optische oder photoelektrische Rauchmelder

      Der optische Rauchmelder gehört zu den am häufigsten verwendeten Modellen. Diese arbeiten nach dem so genannten Streu-Lichtverfahren, welches auch als Tyndall-Effekt bekannt ist. Eine reine und klare Luft kann praktisch kein Licht reflektieren. In diesem Fall kann ein solcher Melder auch keinen Alarm auslösen. Anders sieht es aus, wenn sich Rauchpartikel in der Luft befinden und in die optische Kammer eines Rauchmelders gelangen.

      Von einer Infrarotdiode wird ein Lichtstrahl regelmäßig ausgestrahlt. Ein lichtempfindlicher Fotosensor befindet sich in einem bestimmten Winkel gegenüber dieser Infrarotdiode, ohne dass der Lichtstrahl direkt darauf treffen kann.. Gelangen nun Rauchpartikel in den Rauchmelder, so wird der Lichtstrahl gestreut und reflektiert. Dieses Streulicht fällt dann auf den lichtempfindlichen Fotosensor und der Alarm wird ausgelöst. Ohne Rauchpartikel kann also der Prüf-Lichtstrahl die Fotodiode nicht erreichen.

      Eine Fehlfunktion ist nahezu ausgeschlossen, auch dann, wenn das dünnwandige Kunststoffgehäuse eines Rauchmelders von außen durch künstliches Licht bestrahlt wird. Im Inneren wird dieses Fremdlicht durch ein so genanntes Labyrinth aus nicht reflektierendem, schwarzem Material absorbiert.

      Besonders hochwertige Rauchmelder sind anstatt einer Leuchtdiode mit einer sehr hellen Laserdiode ausgerüstet. Hierbei werden schon die kleinsten Partikel-Streuungen erkannt.

      Zusammenfassend kann festgestellt werden das ein optischer Rauchmelder aus

      • einer Streuchlicht-Kammer mit Labyrinth
      • dem Gehäuse
      • einer Fotodiode als Empfänger
      • einer Infrarotdiode oder Laserdiode als Sender
      • einer Batterie als Stromquelle
      • einer Deckenhalterung
      • einer Status-LED und
      • einem Prüftaster
      besteht.

      Der Ionisations-Rauchmelder

      Weitaus weniger verbreitet sind die so genannten Ionisations-Rauchmelder. Es handelt sich hierbei um echte, radioaktive Strahler, die in der Lage sind, selbst kaum reflektierende Rauchpartikel zu erkennen. Im Ruhezustand fließen die so genannten Alphastrahlen der radioaktiven Quelle zwischen zwei geladenen Metallplatten hin und her. Dazwischen befindet sich ionisierte Luft, so dass ein Strom fließen kann. Gelangen Rauchpartikel zwischen beide Platten, werden Teile der Ionen elektrostatisch angezogen, wobei sich die Leitfähigkeit der Luft verringert. Der Stromfluss wird kleiner und der Rauchmelder schlägt Alarm.

      Trotz geringer Radioaktivität werden heute Ionisations-Rauchmelder nur noch sehr speziell eingesetzt. Die Strahlung kann nicht nach außen gelangen, jedoch müssen diese Melder als Sondermüll entsorgt werden.

      Bei unseren Rauchmelder Vergleichs-Testsiegern handelt es sich ausschließlich um die zuvor genannten photoelektrischen Rauchmelder.

      Vorteile & Anwendungsbereiche

      Schloss Bellevue Berlin

      Bereits in vielen Bundesländern sind Rauchmelder in öffentlichen Einrichtungen, aber auch in Mietwohnungen zur Pflicht geworden. Im privaten Bereich werden diese vornehmlich in Schlafzimmern und Fluren eingesetzt. Insbesondere die batteriebetriebenen Modelle sind bereits sehr günstig erhältlich.

      In aller Regel handelt es sich hierbei in erster Linie um optische Rauchmelder. Sie werden verwendet, wenn mit kaltem Rauch bei einem möglichen Schwelbrand zu rechnen ist. Bewohner sollen insbesondere des Nachts vor einem Brand mit Rauchentwicklung gewarnt werden.

      Für Wohnungen bis 100 m² sind dabei die üblichen Stand-alone-Geräte vollkommen ausreichend. Sie lassen sich auf einfache Weise montieren und erreichen mit einer Longlife-Batterie eine lange Laufzeit. Mitunter halten diese Batterien sogar bis zu 10 Jahren. Sollen größere Gebäude, mehrere Etagen oder zusammenhängende Räume sicher überwacht werden, dann können wir die funkvernetzten Rauchmelder empfehlen. Hierdurch wird sichergestellt, dass beim Ausbruch eines Brandes an einer Stelle auch alle Bewohner gewarnt werden, die sich auch in weiter entfernten Räumen aufhalten.

      Wir dürfen nicht vergessen, dass die meisten Brandopfer des NachRauchmelder oeffentliche Gebaeudets im Schlaf von einem Feuer überrascht werden. Die meisten ersticken dann an den giftigen Gasen. Leider wird der Brandgeruch in aller Regel von den schlafenden Personen nicht rechtzeitig wahrgenommen. Ein guter Rauchmelder kann daher lebensrettend sein. Durch sein schrilles Signal weckt er jeden Schlafenden sicher auf. Auf diese Weise bleibt noch genügend Zeit, um sich in Sicherheit zu bringen bzw. erste Maßnahmen zur Brandbekämpfung zu treffen. Die Zeit ist auch ausreichend, um beispielsweise die Feuerwehr zu alarmieren.

      Wir möchten allgemein nun die Vorteile der Verwendung eines Rauchmelders aufführen:

      • Lebensretter
      • hohe Sicherheit zu jeder Tageszeit
      • einfache Installation
      • geringe Anschaffungskosten
      • sorgen für einen sicheren und ruhigen Schlaf
      • batteriebetrieben
      • lange Laufzeit
      • können überall eingesetzt werden

      Welche Arten von Rauchmelder gibt es?

      Wie bereits angekündigt möchten wir nun über die verschiedenen Arten von Rauchmeldern sprechen. Gleichzeitig sollen dabei aber auch die entsprechenden Vor- und Nachteile berücksichtigt werden.

      Rauchmelder HSD IVDie automatischen, photoelektrischen Rauchmelder

      Wie bereits dargelegt, reagieren diese optischen Rauchmelder auf Luftpartikel die in einer optischen Kammer einen Lichtstrahl einer Infrarotdiode auf einen lichtempfindlichen Sensor ableiten. Diese Modelle sind am häufigsten vertretenen und werden sowohl als Stand-alone-Geräte als auch als funkvernetzte Rauchmelder angeboten.

      • Vorteile
      • Nachteile
      • zuverlässige Erkennung von Schwelbränden
      • reagieren gut bei kaltem Rauch
      • schnelle Reaktion
      • besonders preisgünstig
      • einfache Handhabung und Montage
      • in der Regel batteriebetrieben
      • reagieren nicht ganz so gut auf bereits flammende Brände
      • nicht für Räume mit Staubentwicklung oder Rauchentwicklung geeignet
      • sollten nicht in Küche oder Badezimmer eingesetzt werden
      • Laufzeit richtet sich an Batterieleistung

      Hitzemelder HM100Die thermischen Brandmelder

      Thermische Brandmelder sind so genannte Hitzemelder. Diese Modelle arbeiten nicht mit fotoelektrischen Bauteilen und reagieren auch nicht auf Luftpartikel in der Luft, sondern in erster Linie auf eine Temperaturveränderung. Diese Modelle werden noch in die beiden Bereiche

      Thermo-Maximalmelder und
      Thermo-Differentialmelder
      unterschieden.

      Thermo-Maximalmelder lösen einen Alarm aus, wenn eine maximal vorgegebene Temperatur überschritten wird. Bei den meisten Geräten liegt diese bei ca. 60 °C. Von der Funktionsweise her arbeiten diese Rauchmelder mit einem Maximalauslöseelement und einem Messheißleiter.

      Thermo-Differentialmelder erkennen einen besonders schnellen Anstieg einer Temperatur. Zu diesem Zweck besitzt sie nicht nur einen Messheißleiter, sondern auch einen Vergleichsheißleiter. Ihr Name schon andeutet, geht es hierbei um die Differenz zwischen zwei verschiedenen Temperaturen.

      Beide Varianten haben den Vorteil, dass sie wieder auf Staub noch auf Dampf reagieren. Sie sind daher die ideale Lösung für Küchen, Bädern und Werkstätten, in denen viel Staub oder Dampf anfällt.
      • Vorteile
      • Nachteile
      • zuverlässige Erkennung eines Temperaturanstiegs
      • preisgünstig
      • einfache Handhabung und Montage
      • ideal für Küche, Bad und Werkstatt
      • reagieren sehr träge
      • nicht als Personenschutz und insbesondere für Schlafzimmer geeignet

      Die Rauchmelder mit Licht- und Vibrationsalarm

      Selbstverständlich gibt es auch Menschen, die einen hohen Signalton nicht bemerken. Wir sprechen hier von Gehörlosen und Hörgeschädigten. Einige Hersteller bieten spezielle Rauchmelder an, die zum Beispiel mit einem generellen Blitzlicht bzw. einem Stroboskopblitz ausgestattet sind. Darüber hinaus können in aller Regel diese Rauchmelder mit einem Vibrationsalarm versehen werden.

      Für eine zuverlässige Funktionsweise müssen diese Modelle mit einem Funkmodulausgestattet sein. Bei einem ausgelösten Alarm wird per Funk der separat installierte Stroboskopblitz bzw. ein spezielles Vibrationskissen aktiviert. Menschen mit einem Hörschaden werden auf diese Weise sozusagen wachgerüttelt.

      • Vorteile
      • Nachteile
      • zuverlässige Warnung mit Licht und Vibration
      • speziell für Gehörlose ausgerichtet
      • Kosten werden von den Krankenkassen übernommen
      • aufwändigere Installation
      • zum Einrichten und Testen Hilfsperson erforderlich
      • teuer

      So haben wir die Rauchmelder getestet

      Wir haben unseren Rauchmelder Vergleichssieger eingehend überprüft und möchten Ihnen nun darlegen, wie wir die jeweiligen Exemplare getestet haben.

      Rauchmelder nach DIN 14604 zertifiziert

      Besonders wichtig erschien uns, dass die von uns überprüften Rauchmelder nach der DIN 14604 zertifiziert sind. Aus diesem Grund müssen die Geräte nachfolgende Mindestmerkmale VdS Siegelaufweisen:

      • der Alarmton muss eine Lautstärke von wenigstens 85 dBA bei einer Entfernung von drei Metern haben
      • auftretender Rauch muss von allen Seiten in den Rauchmelder eindringen können
      • die Raucheinlassöffnungen dürfen nicht größer als 1,3 mm sein, um Verschmutzungen vorzubeugen
      • Insekten dürfen nicht in die Öffnungen eindringen können
      • 30 Tage vor Erschöpfen der Batterieleistung muss der Melder dies bekanntgeben
      • Rauchmelder muss über einen Testknopf zur Funktionsüberprüfung verfügen.
      Montagebild


      Alle unsere Rauchmelder im Test erfüllen diese Mindestanforderungen.
      Die meisten sind jedoch auch VdS-anerkannt. Diese Rauchmelder nach VdS erfüllen noch weit höherer Anforderungen und sind besonders störungssicher gebaut. Sie zählen zu den zuverlässigsten Modellen.

      Die Montagemöglichkeiten

      Idealerweise sollten Rauchmelder vornehmlich an der Decke montiert werden. Hierzu müssen Sie noch nicht einmal ein Loch in die Decke bohren. Mit Klebepads gelingt die Montage ebenfalls recht einfach. Die von uns überprüften Rauchmelder sind mehrteilig aufgebaut und besitzen eine separate Montageplatte für die Decke.

      Je nach Hersteller geschieht die Anbringung des Melders in etwas anderer Weise. Meistens werden die Dome der Rauchmelder durch eine drehende Bewegung in der Montageplatte fixiert. In der Platte für die Deckenbefestigung selbst, sind bei vielen Herstellern schon vorgestanzte Befestigungslöcher zu finden.

      Batteriefach RauchmelderDie Bedienung

      Rauchmelder arbeiten über einen längeren Zeitraum absolut wartungsfrei. In regelmäßigen Abständen ist es jedoch erforderlich, einen Funktionstest durchzuführen. Aus diesem Grund sind die meisten Rauchmelder mit einer Funktionstaste ausgestattet. Durch Druck auf diese Taste können wir den Signalton hören. Er sagt uns, dass die Batterieleistung ausreichend ist.
      Diese Taste können Sie bequem vom Boden aus auch mit einem Besenstiel erreichen. Wenn Sie feststellen, dass die Batterie ausgewechselt werden muss, müssen Sie das Gehäuse des Rauchmelders von der Deckenplatte lösen und die Batterie auswechseln. In aller Regel verwenden Rauchmelder die typische 9-Volt-Blockbatterie.

      Die Funk-Vernetzbarkeit

      Wenn wir über mehrere Etagen eine gewisse Anzahl an Rauchmeldern einsetzen möchten, so sollten diese idealerweise mit einer Funk-Vernetzung ausgestattet sein. Neben den schon fertigen Modellen gibt es auch solche Rauchmelder, bei denen optional ein entsprechendes Funksende-Modul nachgerüstet werden kann.

      In unserem Test haben wir mehrere Rauchmelder per Funk miteinander verbunden und testweise einen Alarm ausgelöst. Interessanterweise verbinden sich dann die gesamten Melder der Reihe nach miteinander und lösen gleichzeitig einen schrillen Signalton aus. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die etwas höheren Anschaffungskosten für diese funkvernetzten Rauchmelder nicht scheuen.

      Worauf muss ich beim Kauf eines Rauchmelders achten?

      In unserem Rauchmelder Test haben wir uns bemüht, Ihnen die wichtigsten Kriterien aufzuzeigen, worauf Sie beim Kauf eines Rauchmelders achten sollten.

      Der Einsatzort und das richtige Gerät

      Überlegen Sie, wo Sie Ihren Rauchmelder anbringen möchten. Die meisten so genannten Stand-alone-Rauchmelder sind als optische photoelektrische Rauchmelder konzipiert. Sie reagieren zuverlässig bei einer Rauchentwicklung. Von daher sollten Sie idealerweise in Wohnräumen, wie zum Beispiel im Schlafzimmer, Wohnzimmer, Kinderzimmer und im Flur verwendet werden.

      In Küche und Badezimmer kommt es häufiger zu einer Dampfbildung, so dass sich hier diese Rauchmelder nicht eignen.

      Möchten Sie einen allumfassenden Schutz erreichen, dann sind Rauchmelder mit Funknetzmodul die richtige Wahl. Sobald eine dieser Melder anspricht, wird dieses Signal per Funk automatisch an alle anderen Rauchmelder weitergeleitet und diese geben ebenfalls einen Signalton ab. Dies ist immer dann praktisch, wenn weit entfernt Räume überwacht werden müssen.

      Kaufen Sie nur zertifizierte Rauchmelder

      Heutzutage ist es so, dass in Deutschland ausschließlich zertifizierte Rauchmelderverkauft werden dürfen. Diese müssen das CE-Siegel besitzen. Lassen Sie sich nicht beirren, wenn Sie beispielsweise auf einem Flohmarkt von einem windigen Händler sehr preisgünstig Rauchmelder angeboten bekommen. Nur gute Qualität und die Anforderungen der DIN EN 14604 und DIN 14676 sorgen für einen ausreichenden Schutz und können Ihr Leben retten. Auf die Besonderheiten dieser Zertifizierung sind wir bereits weiter oben eingegangen.

      Multifunktionsgeräte

      Neben den normalen photoelektrischen Rauchmeldern gibt es auch solche Modelle, die neben Rauch auch auf Hitze reagieren. Diese sollten Sie beispielsweise in der Küche, im Badezimmer oder in der eigenen Werkstatt verwenden. Bei diesen Modellen kann eine Raucherkennung deaktiviert werden, jedoch bleibt die Hitzeerkennung weiterhin bestehen. Wie zuvor dargelegt findet beispielsweise in der Küche durch den Kochdunst eine Schwaden- und Rauchbildung statt. Diese könnte irrtümlicherweise die Raucherkennung eines Melders aktivieren.

      Die Lebensdauer der Batterie

      Viele günstigen Rauchmelder sind mit einer herkömmlichen 9-Volt-Blockbatterieausgestattet. In regelmäßigen Abständen muss diese jedoch ersetzt werden. Vorteilhaft ist, dass der Rauchmelder diesbezüglich rechtzeitig eine Warnung von sich gibt und auf einen Batteriewechsel hinweist. Dennoch kann dieser Warnton, der sich beispielsweise durch ein lautes Piepen bemerkbar macht, insbesondere in den Nachtstunden sehr störend sein.

      Bei den hochwertigen Rauchmeldern werden zum Teil Lithium-Batterien eingesetzt. Diese erreichen eine Laufleistung von bis zu zehn Jahren. Dies entspricht in etwa auch der Lebenszeit eines Rauchmelders. Bei diesen Modellen müssen wir also uns keine Gedanken über eine schwächer werdende Batterieleistung machen.

      Einige funkvernetzte Rauchmelder im höherpreisigen Segment sind sogar für den 230 Volt Hausstrom vorgesehen. Für eine ständige Funkverbindung wird sehr viel Strom benötigt, so dass in diesem Fall eine Batterie schnell verbraucht wäre. Nachteilig ist lediglich, dass eine Leitung zu diesen Geräten separat verlegt werden muss.

      Montage eines Rauchmelders an der DeckeDie Montage eines Rauchmelders

      Sie brauchen sich beim Kauf eines Rauchmelders in Bezug auf die Montage keinerlei Gedanken machen. Die meisten Geräte lassen sich auf einfache Weise an die Decke oder Wand schrauben. Mit unter reicht hier auch eine einfache Klebeverbindung aus. Die kleinen und handlichen Geräte sind überaus leicht und lassen sich daher überall fixieren. Im Lieferumfang wird diesbezüglich in einer ausführlichen Bedienungsanleitung separat darauf hingewiesen. Hier finden Sie auch alle notwendigen Informationen zur Bedienung dieser Rauchmelder.

      Das Preis-Leistungsverhältnis

      Zugegebenermaßen gibt es schon günstige Rauchmelder ab 5 €. Besonders teure Modelle können aber auch mehr als 100 € kosten.

      Nehmen Sie Abstand von den ganz günstigen Modellen, da diese mit Sicherheit nicht Ihren Erwartungen entsprechen werden. Hierbei handelt es sich in erster Linie um photoelektrische Rauchmelder, bei denen Sie regelmäßig die Batterie wechseln müssen.

      Gute Rauchmelder fangen bei ungefähr 20 € an. Hier finden Sie auch die Geräte mit Lithium-Batterie und einer zehnjährigen Laufzeit. Wenn Sie sich für einen Funk-Rauchmelder interessieren, sollten Sie ungefähr 40 bis 50 € einplanen. Natürlich gibt es im Internet viele interessante Angebote, bei denen Sie auch hochwertige Modelle wesentlich günstiger bestellen können.

      Neben unserem ausführlichen Ratgeber über Rauchmelder, können auch andere Testinstitute, wie zum Beispiel die Stiftung Warentest bei einer Kaufentscheidung helfen. Die Stiftung Warentest hatte bereits im Jahr 2013 etliche Modelle getestet. Dabei wurden unterschiedliche Ergebnisse festgestellt. Zwischenzeitlich sind die meisten Geräte jedoch weiterentwickelt worden, so dass diese Ergebnisse nicht mehr ganz so repräsentativ sind.

      Kurzinformation zu führenden Herstellern

      Damit Sie sich einen guten Überblick über die führenden Hersteller von Rauchmeldern verschaffen können, haben wir die wichtigsten Marken nachfolgend aufgeführt.

      Ei Electronics

      Die Ei Electronics GmbH mit Sitz in Düsseldorf gehört zu den großen Herstellern von Brandschutzmelden. Ursprünglich ging das Unternehmen aus der irischen General Electric im Jahr 1963 hervor. Als Ei Electronics wurde das Unternehmen jedoch erst 1988 gegründet und hat seinen eigentlichen Stammsitz im irischen Shannon. In Deutschland ist die Niederlassung als GmbH seit 1991 vertreten. Interessant ist, dass Ei Electronics**Mitglied im Normenausschuss DIN 14676 und im ZVEI** ist.

      Das Unternehmen hat sich auf Brandrauchmelder mit und ohne Funksystem, Kohlenmonoxidwarner, Hitzewarnmelder und 230 Volt Modelle spezialisiert. Alle batteriebetriebenen Modelle werden durch die Serienbezeichnung Ei 6xx repräsentiert. Die 230 Volt Modelle tragen die Serienbezeichnung Ei 1xx. Besonderes Herausstellungsmerkmal ist, dass die batteriebetriebenen Rauchmelder mit einer Lithium-Batterie mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren ausgestattet sind. Die Einsteigerserie liegt mit durchschnittlich 20 Euro im mittleren Preissegment.

      Unitec

      Unitec ist eine Marke der deutschen Intertec GmbH mit Sitz in Landau. Das Hauptgeschäft besteht aus Produkten für die Autopflege, Auto- und Fahrradzubehör, aber auch Elektroinstallationsmaterial, Werkzeuge und Lüftungstechnik. Zwischenzeitlich wurde die Intertec GmbH zur Inter Union Technologiehandel GmbH umfirmiert. Als Dachorganisation gehören nun die bekannten Marken Unitec, Nigrin und Fischer zum Unternehmen.

      Unter dem Label Unitec werden preisgünstige Rauchmelder vertrieben. Sie repräsentieren die Standard-Lösungen mit auswechselbarer 9-Volt-Blockbatterie dar. Bis auf die Tatsache, dass die Batterie in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden muss, erfüllen diese Rauchmelder alle wichtigen Normen nach DIN EN 14604. Sie liegen im unteren Preissegment.

      Avantek

      Avantek gehört zu den innovativen Anbietern von Kfz-FM-Transmittern, Türklingelanlagen, PC-Komponenten, aber auch Rauchmeldern. Die Avantek Rauchmelder werden unter der Bezeichnung X-Sense vertrieben und zeichnen sich nicht nur durch günstige Preise aus, sondern auch durch eine lange Lebensdauer.

      Interessant ist, dass trotz des niedrigen Preises diese Rauchmelder über eine Lithium-Batterie mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren verfügen. Wie die meisten anderen Hersteller auch, präsentieren sich diese Modelle in weißer Farbgebung und sind mit einerseparaten Deckenhalterung versehen. Diese Modelle liegen im unteren bis mittleren Preissegment.

      Pyrexx

      Die deutsche Pyrexx GmbH mit Stammsitz in Berlin hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von hochwertigen Brandmeldern spezialisiert. Darüber hinaus ist Pyrexx ein bekannter Dienstleister für die Wohnungswirtschaft, der für seine Qualitätsrauchmelder auch gleich die passende Software entwickelt. Home-Security, Hard- und Software gehören zu den Leitbildern des Unternehmens. Sehr bekannt ist Pyrexx für seine**internetfähigen Rauchmelder**.

      Die Pyrexx Rauchmelder sind in drei Bereiche unterteilt. Neben den Stand-alone-Lösungen PX-I mit bis zu 12 Jahren Laufzeit, gibt es auch die Funkrauchmelder der Serie PX-I C. Für den professionellen Einsatz stehen die Modelle der PX iP Serie mit Internetkonnektivität.

      Mit dem PX-I hat Pyrexx die Auszeichnung als bester deutscher Langzeitmelder erhalten. Interessant ist, dass diese Modelle mit durchschnittlich 20 Euro im unteren bis mittleren Preissegment angesiedelt sind.

      Hekatron

      Die deutsche Hekatron Vertriebs GmbH mit Sitz in Sulzburg wurde ursprünglich unter dem Namen Pyrotector Europe GmbH im Jahr 1963 in Bielefeld gegründet. Seit mehr als 50 Jahren konzentriert sich Hekatron auf die Entwicklung von Brandschutzanlagen. Zum Produktangebot gehören daher auch innovative Rauchmelder.

      Hekatron Rauchmelder werden mit einer Lithium-Batterie ausgestattet und erreichen eine Laufzeit bis zu 10 Jahren. Sehr beliebt ist die Genius-Serie, die für eine**Langzeitüberwachung mit Funkvernetzung** vorgesehen ist. Es sind aber auch Rauchmelder ohne Funkmodul erhältlich. Diese können jederzeit bei Bedarf nachgerüstet werden.

      Besonderes Herausstellungsmerkmal ist, dass mit der Funkvernetzung insgesamt 20 Rauchmelder betrieben werden können. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass zu jedem Gerät eine reiche Auswahl an Zubehör erhältlich ist. So finden wir hier verschiedene Deckenbefestigungen, Magnet- und Klebehalterungen und Ersatzgehäuse. Insgesamt liegen die Rauchmelder von Hekatron im mittleren bis gehobenen Preissegment.

      Gira

      Die deutsche Giersiepen GmbH & Co. KG mit Sitz in Radevormwald gehört zu den großen Anbietern von innovativer Gebäudetechnik. Unter dem Label Gira werden automatische Lichtsteuerungen, zeitabhängige Temperaturregelungen, Türkommunikationsanlagen, Sicherheitssysteme, aber auch Brandmeldeanlagen vertrieben.

      Großen Zuspruch finden die Gira Dual Rauchmelder, bei denen es sich um Multifunktionsmelder handelt. Diese Modelle sind nicht nur mit einem photoelektrischen Sensor zur Erkennung von Rauchpartikeln ausgestattet, sondern auch mit einemWärmesensor, der jede Temperaturveränderung zuverlässig erkennt. Die Technik ist so konzipiert, dass Küchendämpfe, elektrische Störimpulse oder Staubentwicklung zuverlässig kontrolliert werden können. Diese Melder sind in der Lage, unvermeidbare Störeinflüsse von wirklichen Gefahren zu unterscheiden. Von daher können sie idealerweise auch in Werkstätten, Küchen und Bädern verwendet werden.

      Für einen Langzeiteinsatz sind diese Geräte jedoch nicht ausgelegt. Sie werden über eine 9-Volt-Blockbatterie betrieben, die in regelmäßigen Abständen erneuert werden muss. Insgesamt liegen die Gira Rauchmelder im mittleren bis gehobenen Preissegment.

      Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Rauchmelder am besten?

      Wahrscheinlich möchten Sie nun wissen, wo Sie Ihren Rauchmelder am besten kaufen können. Hierzu haben Sie die Möglichkeit, die entsprechenden Geräte im örtlichen Fachhandel oder im Internet zu kaufen.

      Den Rauchmelder im örtlichen Fachhandel kaufen

      Rauchmelder gehören beispielsweise zu den beliebten Preisschlagern in den örtlichen Discountern oder Baumärkten. Etwas hochwertiger sind die Modelle in den Elektrofachgeschäften. Darüber hinaus können Sie diese Geräte aber auch in den großen Kaufhäusern und Elektrofachmärkten finden.

      Problematisch ist, dass in vielen Fällen mit langen Anfahrt wegen zu rechnen ist. Entscheiden Sie sich für einen Anbieter in der Innenstadtlage, kommt noch einmal eine kostspielige Parkplatzsuche hinzu. Nach dem Sie sich hier in unserem Ratgeber über die **Rauchmelder Vergleichs-Testsieger** informiert haben, wird es recht schwierig, diese auch vor Ort im Fachhandel zu finden. Nicht jeder Händler kann Ihren Wunsch erfüllen.

       

      Dies ändert auch nichts, wenn Sie beispielsweise einen Verkäufer nach dem einen oder anderen Modell fragen. Dieser wird Ihnen dann einfach ein anderes Gerät empfehlen. Zwar muss dieses nicht immer schlechter sein, es entspricht jedoch nicht Ihren Vorstellungen. Aufdringliche Verkäufer werden teilweise versuchen, das von Ihnen bevorzugte Modell sogar schlechtzureden. Teilweise wurde sogar bekannt, dass die jeweiligen Abteilungsleiter ihre Verkäufer dahingehend geschult haben, dass zunächst die Ladenhüter und Auslaufmodelle verkauft werden. Hiervon sollten Sie sich nicht beirren lassen.

      Wir möchten Sie auch darauf hinweisen, dass bei einem Kauf in einem örtlichen Fachhandel Sie nicht immer von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen können. Zwar nehmen die meisten Händler bei Nichtgefallen die Ware zurück, jedoch erhalten Sie anstelle einer Kaufpreiserstattung häufig nur einen Gutschein zurück. Insoweit sind Sie dann wieder mit einem neuen Einkauf an dieses Geschäft gebunden.

      Vorteile beim Einkauf im Fachhandel

      • Sie können den Rauchmelder sofort mitnehmen
      • Sie können sich persönlich beraten lassen
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      Nachteile beim Einkauf im Fachhandel

      • Sie müssen meistens längere Anfahrtswege in Kauf nehmen
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      • Sie erhalten vor Ort nicht immer das gewünschte Modell
      • Sie werden zum Teil vom Verkäufer in der Kaufentscheidung beeinflusst
      • manchmal keine Kaufpreis-Erstattung bei Rückgabe
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      Den Rauchmelder im Internet kaufenRauchmelder CPD0059

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      Nachteile beim Einkauf im Internet

      • Sie können den Rauchmelder nicht sofort mitnehmen
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      • in seltenen Fällen ist die Lieferzeit etwas länger

      Wissenswertes & Ratgeber

      Mit den nachfolgenden Punkten in unserem Rauchmelder Test möchten wir Ihnen noch weitere Anhaltspunkte geben, damit Sie sich ausreichend über das Thema Rauchmelder informieren können. Vielleicht können wir dadurch, Ihre Kaufentscheidung ein wenig erleichtern.

      Die Geschichte der Rauchmelder

      Die Entwicklung der Rauchmelder ist stark von der Geschichte der Feuerwehr abhängig. Schon immer war es besonders wichtig, einen Brand möglichst schnell zu bemerken, um Gegenmaßnahmen unverzüglich einleiten zu können. In früheren Zeiten gab es noch denPosten des Brandmelders, der durch Menschen wahrgenommen wurde.

      Die ersten Feuerwehren gab es schon im alten Ägypten.

      21 v. Chr. gegründeten auch die Römer mithilfe von Sklaven ihre erste Feuerwehr. Interessanterweise stammen aus jener Zeit schon die ersten Bauvorschriften, die auf die Gefahren eines Brandes hinwiesen. So sollten beispielsweise zwischen den Wohnhäusern größere Abstände gelassen werden und auch die Straßen verbreitert werden. Diese Maßnahmen sollten einer effektiveren Feuerbekämpfung dienen. Unabhängig davon, fielen jedoch viele antike und mittelalterliche Städte den Feuerbrünsten zum Opfer.

      m 14. Jahrhundert wurden erste Brand- und Feuermelder eingesetzt.

      alter Rauchmelder

      Diese Art Brandmelder waren Menschen, die von Türmen aus den jeweiligen Stadtbezirken beobachten konnten und bei Ausbruch eines Feuers Alarm schlugen. Diese Turmwächter läuteten im Brandfall eine Glocke oder signalisierten dies durch Schwenken einer Laterne. Ab 1851 wurden erstmals elektrische Alarmeinrichtungen zur Meldung eines Brandeseingesetzt. Diese Alarmgeber waren durch unterirdische Kabel miteinander verbunden. Nach wie vor musste jedoch ein Mensch als Brandmelder von seinem Aussichtsposten aus diese Anlage manuell betätigen.

      1891 entstanden die ersten automatischen Brandmelder. Sie bestanden aus einem Vogelkäfig mit zwei Vögeln. Bei Entstehung eines Schwebebrandes führte der Rauch zur Bewusstlosigkeit oder zum Tod der Tiere, wobei diese von ihrer Stange auf den Boden des Käfigs fielen. Trotz ihres geringen Gewichts wurde hierbei ein elektrischer Kreislauf geschlossen und somit der Brandalarm ausgelöst. Es wurden auch immer zwei Tiere eingesetzt, die beide gleichzeitig von der Stange fallen sollten, um einen möglichen Fehlalarm zu vermeiden.

      Ab dem 20. Jahrhundert wurden die Vögel überflüssig und es wurde der erste vollautomatische Brandmelder entwickelt. Im Vergleich zu den heutigen Rauchmeldern konnten diese Geräte nicht auf eine Rauchentwicklung reagieren, sondern ausschließlich auf Hitze. Bei sehr starker Hitzeentwicklung wurde ein Stromkreislauf geschlossen und dadurch ein lauter, akustischer Alarm ausgelöst. Ebenso wurde ein Signallicht aktiviert. Kurioserweise wurde bei diesem Verfahren ein Stück Butter zwischen zwei Metallkontakte gelegt, wobei die butterweich zu schmolz und somit der Stromkreislauf geschlossen wurde.

      Ab Mitte des 20. Jahrhunderts erkannte man, dass die Rauchentwicklung für die Erkennung eines Brandes besonders wichtig war. Ingenieure aus der Schweiz entwickelten daher den ersten Ionisationsrauchmelder. Wie wir bereits weiter oben erklärt haben, wurde bei diesen Geräten eine leichte radioaktive Strahlung innerhalb einer Kammer eingesetzt, um die elektrische Leitfähigkeit bei Eindringen von Russpartikeln zu messen. Wenn sich die Leitfähigkeit änderte, wurde der Alarm ausgelöst.

      Aus Sorge vor diesen radioaktiven Strahlen werden bis heute Ionisationsrauchmelder nur in ganz speziellen Bereichen eingesetzt.

      Ab 1970 wurden fast ausschließlich nur noch die bekannten photoelektrischen Rauchmelder vertrieben. Die ersten Modelle wurden noch über das alte 220 Volt Stromnetz betrieben. Später lösten praktische und kleine, batteriebetriebene Geräte die ersten Modelle ab und sorgten für eine wesentlich einfachere Installation.

      Zahlen, Daten, Fakten rund um die Rauchmelder

      Interessanterweise existieren zu Rauchmeldern einige Daten und Fakten, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

      Rauchmelder sind bereits in vielen Bundesländern vertreten

      Im Jahr 2013 starben insgesamt 415 Menschen bei Bränden. Das Statistische Bundesamt hat hierbei festgestellt, dass 214 Opfer bei Gebäudebränden ums Leben kamen. Die meisten hiervon starben durch Ersticken.

      Nach dem Statistik-Portal Statista gab es im Jahr 2014 in nachfolgenden Bundesländern einen unterschiedlich hohen Anteil an Rauchmeldern.

      Angeführt wurde das Feld von Schleswig-Holstein mit 95 %, dicht gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 90 %. Bremen erreichte 89 %. Im Mittelfeld lagen Hamburg und Nordrhein-Westfalen mit 69 %. Abgefallen sind Bayern und Sachsen mit 40 %. Das Schlusslicht bilden Brandenburg mit 25 % und Berlin mit nur 7 %.

      Dabei dürfen wir jedoch nicht vergessen, dass für Berlin, Brandenburg und Sachsen noch keine Rauchmelderpflicht existiert.

      Infos über die Haltbarkeit von Rauchmeldern

      Wenn wir über die Haltbarkeit von Rauchmeldern sprechen, dann soll hiermit nicht die Lebensdauer der Batterie gemeint sein, sondern die Lebensdauer des eingebauten Sensors.

      Leider verschmutzt der photoelektrische Sensor mit der Zeit durch Hausstaub und andere Dämpfe. Von daher kann er nicht mehr so gut auf kleine Rußpartikel reagieren. Den Vorgang können wir jedoch durch Absaugen mit dem Staubsauger ein wenig verlangsamen.

      Obwohl einige moderne Rauchmelder über eine eingebaute Elektronik verfügen, die die Empfindlichkeit des Sensors über die Jahre hinweg reguliert und somit Fehlalarme ausschließt, sollten die Geräte spätestens nach zehn Jahren ausgetauscht werden. Dies gilt sowohl für Rauchmelder mit Wechslbatterie als auch für solche mit einer Longlife-Batterie.

      Wichtige Tipps zur Brandrisikoverringerung

      Es muss nicht immer zu einem Brand kommen, aber Sie selbst können entsprechende Maßnahmen ergreifen, um ein Brandrisiko möglichst zu verringern.

      • schalten Sie bei Nichtgebrauch sämtliche elektrischen Geräte aus
      • kaufen Sie nach Möglichkeit nur elektrische Geräte mit Prüfsiegel
      • schalten Sie keine Mehrfachsteckdosen einfach hintereinander
      • Streichhölzer und Feuerzeuge sind nichts für Kinder
      • vermeiden Sie es, im Bett zu rauchen
      • lassen Sie niemals eine brennende Kerze oder einen Kamin unbeaufsichtigt
      • schalten Sie immer bei Nichtgebrauch den E-Herd ab
      • lassen Sie keine brennbaren Gegenstände in der Nähe eines E-Herdes oder Ofens liegen
      • werfen Sie keine heiße Asche in den Mülleimer aus Kunststoff
      • ein Handfeuerlöscher kann gute Dienste leisten und sollte griffbereit sein
      • verzichten Sie nicht auf einen Rauchmelder

      Rauchmelder in einem Raucherhaushalt

      Vielleicht stellen sich viele die Frage, wie ein Rauchmelder mit Zigarettenrauch auskommt. In aller Regel ist die Gefahr eines Fehlalarms in einem Raucherhaushalt sehr gering. Natürliche sollten Raucher ihren Zigarettenrauch nicht direkt in den Melder pusten. Jedoch kann es durchaus vorkommen, dass auf Partys, wo viele Gäste rauchen, auch einmal der Rauchmelder Alarm schlägt. Damit dieses nicht passiert, sollten Sie allein aus gesundheitlichen Gründen häufiger lüften.

      Keinesfalls sollte ein Rauchmelder für eine solche Party auseinandergenommen werden. Es kann vorkommen, dass aus Versehen eine brennende Zigarette auf den Teppichboden fällt. Wenn nun ein Brand mit Rauchentwicklung entsteht, kann ein demontierter Rauchmelder auch nicht mehr helfen. Letztlich bleibt festzustellen, dass Rauchmelder auch in einem Raucherhaushalt über viele Jahre seine Funktionstüchtigkeit nicht verliert.

      Rauchmelder für GehörloseRauchmelder für Gehörlose

      Für Menschen mit einer Hörschädigung sind normale Rauchmelder mit akustischer Signalbegebung weniger geeignet. Insbesondere Gehörlose können einen solchen Alarm nicht feststellen. Aus diesem Grund haben einige Firmen sich auf die Entwicklung spezieller Rauchmelder für Gehörlose und Hörgeschädigte spezialisiert.

      Die Rauchmelder für Gehörlose sind beispielsweise mit einer Funkverbindung und einem Lichtsystem verbunden, bei dem sehr intensive Lichtblitze, so genannte Stroboskope, für eine Alarmierung sorgen. Das grelle Licht kann auch bei geschlossenen Augen über die Netzhaut wahrgenommen werden. Idealerweise sollten diese Rauchmelder aber auch über ein Vibrationskissen verfügen. Vibrationen sind vom Körper noch effektiver wahrnehmbar. Viele moderne Rauchmelder für gehörlose Menschen bieten beide Techniken.

      Viele stellen sich wahrscheinlich die Frage, ob die Kosten für die doch relativ hohen Kosten dieser Rauchmelder von den Krankenkassen übernommen werden. Verständlicherweise haben Hörgeschädigte in der Regel nicht die finanziellen Mittel, um ihre Wohnung mit diesen speziellen Rauchmeldern auszustatten. Für eine Dreizimmerwohnung müssen Sie etwa mit durchschnittlich 750 € rechnen. Da sind die Stand-alone-Geräte für gesunde Menschen mit etwa 20 bis 25 € wesentlich günstiger.

      Mittlerweile sind in vielen Bundesländern die Vermieter in der Rauchmelderpflicht. Diese sind jedoch nur verpflichtet, photoelektrische Rauchmelder mit akustischer Signalgebung zu installieren. Für Gehörlose und Hörgeschädigte besteht diese Verpflichtung jedoch nicht.

       

      Leider sind nach einem Urteil des Landessozialgerichtes Rauchmelder nur als generelle Vorsorge für Risiko- und Gefahrensituationen anzusehen. Sie sind daher der Eigenverantwortung des Einzelnen zuzuschreiben. Aus diesem Grund werden die Kosten auch nicht von den Krankenkassen übernommen.

      Zudem wurde begründet, dass die Krankenkassen lediglich für medizinische Rehabilitationen aufkommen müssen und eine Behinderung durch einen Rauchmelder nicht ausgeglichen werden könne. Mittlerweile hat das Bundessozialgericht aufgrund einer Revision der Kläger anders entschieden. Von daher haben Gehörlose einen Anspruch auf Rauchmelder. Die Krankenkassen sind letztlich verpflichtet, auch die Kosten hierfür zu übernehmen.

      Begründet wird das Urteil des BSG durch das grundlegende Sicherheitsbedürfnis, zumal bereits in 13 von 16 Bundesländern bauordnungsrechtlich Rauchmelder vorgeschrieben sind. Es muss auch Gehörlosen das Recht eingeräumt werden, ein von fremder Hilfe unabhängiges Leben in Sicherheit in der eigenen Wohnung zu führen.

      Gesetzliche Rahmendaten und Rauchmelder Pflicht

      Eine Rauchmelderpflicht gibt es für alle Räume, in denen geschlafen wird. Hierzu gehören Schlaf- und Kinderzimmer ebenso, wie Gästezimmer, aber auch Rettungswege und Flure, die an die Schlafräume grenzen.

      Mittlerweile gilt die gesetzliche Regelung in 13 von 16 deutschen Bundesländern. Lediglich in Sachsen, Berlin und Brandenburg sind Rauchmelder noch keine Pflicht. Im Saarland existieren Übergangsregelungen. Die Rauchmelderpflicht bezieht sich dabei auf Neu- und Umbauten.

      Rechtsgrundlage sind die in den Bundesländern gültigen Bauordnungen. Wichtig zu wissen ist, dass Eigentümer und Bauherren verpflichtet sind, Rauchmelder auf eigene Kosten zu installieren. Die Pflicht erstreckt sich ausnahmslos auch auf Mietwohnungen, wobei für die Unterhaltung und Pflege der Rauchmelder letztlich aber der Mieter verantwortlich ist.

      Für den Einbau eines Rauchmelders ist in Mietwohnungen der Vermieter verantwortlich. Lediglich im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine Ausnahmeregelung. Diese besagt, dass der Besitzer einer Wohnung auch für den Rauchmelder aufkommen muss. Besitzer wird man, sobald der Vermieter einem den Schlüssel für die Wohnung ausgehändigt hat. Ab diesem Zeitpunkt ist der Vermieter dann für die Installation von Rauchmeldern, aber auch für die regelmäßige Wartung mit Funktionstest verantwortlich. Das Gesetz in Mecklenburg-Vorpommern besagt aber auch, dass die vom Mieter selbst angeschafften Rauchmelder bei einem Auszug wieder mitgenommen werden können. Für den Brandschutz in der Mietwohnung ist dann der nächste Mieter verantwortlich.

      In anderen Bundesländern bleibt jedoch der Vermieter für die Installation verantwortlich. Dieser kann diese sich jedoch im Mietvertrag ausdrücklich auf den Mieter abgeben. Im eigenen Interesse sollten Mieter, unabhängig von den gesetzlichen Regelungen, sich selbst um einen ausreichenden Brandschutz kümmern. Auch wenn der Vermieter seinen Pflichten nicht nachkommt, liegen die Anschaffungskosten noch in Grenzen für einen herkömmlichen Stand-alone-Rauchmelder.

      Wichtig zu wissen ist hierbei, dass bei Brandschäden der Vermieter nicht mehr haftet, wenn er die Flechten auf den Mieter übertragen hat. Jedoch sollten auch hierbei die jeweiligen Gesetze der Bundesländer beachtet werden.

      Versicherungen sehen diese gesetzlichen Änderungen wesentlich strenger. Besteht eine Pflicht zur Anbringung von Rauchmeldern, können beim Nichtbeachten die Schadenersatzleistungen im Brandfall von der Versicherung abgewiesen werden. Hierbei verweist die Versicherung in aller Regel auf die gesetzlichen Bestimmungen am Standort des Wohnobjekts. Eine Berufung auf das Nichtwissen über die Rauchmelderpflicht kann in diesem Fall nicht als Ausrede gewertet werden. Die Versicherungen werden hierbei grobe Fahrlässigkeit unterstellen.

      Rauchmelder in öffentlichen Einrichtungen

      Besonders in öffentlichen Gebäuden, wie zum-Beispiel-Krankenhäusern, Schulen, Verwaltungsgebäuden, aber auch Kaufhäusern spielt das Thema Brandschutz eine wichtige Rolle. Die Besucher müssen im Ernstfall besonders schnell in Sicherheit gebracht werden. Neben einer speziellen Planung und Kennzeichnung der Rettungswege, müssen diese Bauwerke über besondere Brandschutzmaßnahmen verfügen.

      Hierbei wird zwischen

      • dem baulichen Brandschutz
      • dem anlagentechnischen Brandschutz und
      • dem organisatorischen Brandschutz
        unterschieden.

      Zum anlagentechnischen Brandschutz gehört auch die Installation von geeigneten Rauchmeldern. In vielen öffentlichen Einrichtungen sind mittlerweile Brandschutzmeldeanlagen installiert worden. Jedoch gibt es nach wie vor viele Gebäude, die aus Kostengründen nicht mit Rauchmeldern ausgestattet sind.

      Tatsächlich existierenden in vielen Bundesländern Schulen und Sporthallen, bei denen auf eine Installation von Rauchmeldern verzichtet wurde. Tatsächlich gibt es auch spendenwillige Eltern, die solchen Schulen preisgünstige Rauchmelder aus dem Discounter kaufen. Diese sind jedoch für solche öffentlichen Einrichtungen keinesfalls geeignet. Schließlich handelt es sich um Stand-alone-Rauchmelder, die zwar in den Wohnungen zuverlässig ihren Dienst verrichten, aber nicht die weiterreichenden Räumlichkeiten einer Schule abdecken können. Hier müssen zumindest funkvernetzte Rauchmelder verwendet werden.

      Aber nicht nur in Schulen besteht ein solches Manko. Viele öffentliche Verwaltungsgebäude sind noch nicht komplett saniert, so dass wir hier Rauchmelder vergeblich suchen. Andererseits berufen sich die Betreiber öffentlicher Gebäude auf die Bestimmungen der jeweils gültigen Landesbauordnung. Dabei handelt es sich um Sonderbauten, für die besondere Brandschutzanlagen gefordert werden können. Die vorhandenen Anlagen seien in der Lage, Personen bei Gefahr zu warnen und diesen rechtzeitig die Flucht zu ermöglichen. Anders sieht dies jedoch bei neu geplanten, öffentlichen Bauwerken aus. Dann wird sehr wohl der Einbau von Rauchmeldern zur Pflicht.

      Wie hoch sind die Energiekosten eines Rauchmelders?

      Wenn Sie in Ihrer Wohnung mehr als einen Rauchmelder installieren, dann könnte ggf. auch der Energieverbrauch eine Rolle spielen. Die meisten Rauchmelder für den heimischen Gebrauch sind batteriebetrieben. Dabei setzen die Hersteller auf die bewährten 9 Volt Blockbatterien. Jedoch gibt es hier in Bezug auf die Laufleistung enorme Unterschiede.

      Moderne Rauchmelder sind mit einer 10-Jahres-Longlife-Batterie ausgestattet. Auch hierbei handelt es sich häufig um eine spezielle 9 Volt Blockbatterie auf Lithium-Mangandioxid-Basis. Die technische Bezeichnung wird mit E-Block, 6LR61 bzw. ER9V angegeben. Diese Batterien erreichen eine 700 % größere Leistung als die traditionellen Alkaline-Batterien. Mit einer Kapazität von 1.100 mAh können sie 10 Jahre betrieben werden. 9 Volt Blockbatterien für Rauchmelder kosten zwischen 6 und 10 Euro.

      Ebenfalls gibt es fest integrierte 3V-Lithium-Batterien, die ebenfalls eine Laufleistung von 10 Jahren erreichen. Dabei handelt es sich meist um die Typen CR123A oder die 3 Volt Knopfzellen CR2450 bzw. CR2032. Diese Batterien sind zu einem Preis zwischen 1,50 und 2,50 Euro erhältlich.

      Angenommen, Sie bezahlen 10 Euro für eine Rauchmelderbatterie, dann kommen Sie über einen Zeitraum von 10 Jahren auf monatliche Stromkosten von 0,08 Euro. Von wirklichen Energiekosten ist in diesem Fall nicht zu sprechen.

      Anders sieht dies vielleicht bei den netzkabelgebundenen Rauchmeldern aus. Dabei finden Sie Modelle, die über einen 230 Volt-Anschluss verfügen, die Ausgangsleistung aber nur bis 12 Volt ausgelegt ist. Zusätzlich sind diese Rauchmelder noch mit einer 3-Volt- oder 9-Volt-Batterie ausgestattet, sodass Sie bei einem Netzstromausfall immer noch auf die integrierte Batterieleistung setzen können.

      Eine 12 Volt Ausgangsleistung mit etwa 1 A Ausgangsstrom erreicht auf das Jahr bezogen rund 544 Euro bzw. 1,49 Euro pro Tag an Stromkosten. Die Batterielösung ist daher wesentlich günstiger und nicht unbedingt unsicherer.

      Wie sieht die regelmäßige Wartung und der Funktionalitätstests bei einem Rauchmelder aus?

      Rauchmelder sind wahre Lebensretter. Damit diese aber einwandfrei funktionieren, sollten diese nicht nur richtig installiert sein, sondern auch regelmäßig gewartet werden.

      Sollten Rauchmelder überhaupt kontrolliert werden?

      Beim Kauf eines handelsüblichen Rauchmelders gehen viele Nutzer davon aus, dass diese einfach unter die Decke geschraubt werden müssen und danach nicht mehr gewartet werden müssen. Dies ist leider falsch. Verunreinigungen, wie zum Beispiel Staub oder Fliegen können die Raucheinlassöffnung blockieren. Der gefährliche Rauch kann in diesem Fall nicht mehr die Rauchkammer des Melders erreichen.

      Bei einem Brand könnte der Rauchmelder nicht funktionieren und nutzlos sein. Ebenso können Staub und Fliegen im Laufe der Zeit die fotooptischen Rauchmelder behindern, sodass diese einen Fehlalarm auslösen. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Reinigung und Wartung besonders wichtig.

      Wie werden Rauchmelder gereinigt bzw. gewartet?

      Zunächst sollten Sie überprüfen, ob sämtlichen Eintrittsöffnungen frei von Verschmutzungen sind. Hausstaub und Spinnweben können Sie gut mit einem angefeuchteten Tuch abwischen. Ebenfalls hilfreich ist ein Staubsauger mit Möbeldüse. Damit können Sie auch die im Inneren befindlichen Schmutzpartikel heraussaugen. Achten Sie bei Verwendung eines Staubsaugers aber darauf, dass Sie nicht die höchste Saugstufe wählen. Ansonsten könnten Sie den Rauchmelder beschädigen.

      Vor jeder Reinigung sollten Sie ggf. die Herstellerangaben beachten. Dort werden häufig mögliche Reinigungsarten aufgeführt. Leider werden bei Renovierungsarbeiten teilweise die Decken-Rauchmelder mit überstrichen. Die angetrocknete Farbe kann die Öffnungen blockieren. In diesem Fall sollten Sie nach jedem Streichen mögliche Farbreste sofort abwischen.

      Zu den Wartungsaufgaben gehört natürlich auch eine Sichtprüfung. In manchen Wohnungen spielen Kinder gerne mit dem Ball oder anderen Gegenständen. Dabei können die Gegenstände gewaltsam gegen das Gehäuse prallen und dieses beschädigen. Kratzer und Risse im Kunststoffgehäuse können die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigen. In einem solchen Fall müssen Sie den Rauchmelder gegen ein neues Modell ersetzen.

      Nach der Sichtprüfung ist es wichtig, dass Sie den manuellen Funktionstest durchführen. Nach DIN EN 14604 muss auf jedem Rauchmelder eine Taste vorhanden sein, über die der Alarm zum Testen manuell ausgelöst werden kann. Geräte ohne diese Taste sind nicht mehr zulässig. Sollte der Alarm nicht ausgelöst werden können, sollten Sie nachschauen, ob vielleicht die Batterie verbraucht ist. Interessant ist, dass alle heutigen Rauchmelder über einen zusätzlichen Meldeton verfügen, der Ihnen rechtzeitig anzeigt, wann die Batterieleistung zur Neige geht.

      Wenn Sie einen Rauchmelder mit 10-Jahres-Batterie verwenden, sollten Sie den Melder bestenfalls komplett ersetzen. Die Funktion können Sie übrigens auch mit einem Prüf-Spray aus einer Sprühdose testen. Dieses Prüfverfahren eignet sich für Privatpersonen, wobei ein hochwertiges Prüfgerät nicht benötigt wird.

      Die wichtigsten Punkte einer Rauchmelderwartung sollen nachfolgend kurz dargestellt werden:

      Sichtkontrolle auf Beschädigungen:

      Falls der Funktionsumfang eingeschränkt ist, muss der Rauchmelder ersetzt werden.

      Der Rauchmelder gibt regelmäßig ein akustisches Signal ab und eine LED leuchtet dauerhaft:

      In diesem Fall ist die Batterieleistung schwach. Ersetzen Sie ggf. die Batterie oder erneuern Sie einen 10-Jahres-Rauchmelder.

      Bei der Sichtkontrolle wird festgestellt, dass die Raucheintrittsöffnungen verstopft sind:

      Entfernen Sie Schmutzpartikel, um die Eintrittsöffnung wieder freizubekommen.

      Beim Betätigen des Testknopfes ist kein Alarmsignal hörbar:

      Es liegt eine Funktionsstörung vor. Ggf. ist bei Geräten mit Wechselbatterie diese leer und muss ersetzt werden. Bleibt die Funktionsstörung bestehen, sollte das Gerät ausgetauscht werden. Bei 10-Jahres-Rauchmeldern muss dieser komplett ersetzt werden.

      Wartung von vernetzten Rauchmeldern

      Vernetzte Rauchmelder bieten den Vorteil, dass bei einer Rauchentwicklung an einer beliebigen Stelle sämtliche angeschlossenen Rauchmelder Alarm schlagen. Wenn beispielsweise im Keller ein Rauchmelder einen Brand bemerkt, ertönt auch beim Rauchmelder im Schlafzimmer sofort ein Alarmton. Auf diese Weise können Sie sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

      Eine wichtige Voraussetzung ist jedoch, dass funk- und drahtvernetzte Rauchmelder die Weiterleitung des Alarmsignals sicherstellen können. Die Funktionsüberprüfung gelingt am besten mit zwei Personen. Zunächst sollten Sie alle Fenster und Türen schließen, um Fehlmessungen auszuschließen. Nun wird an irgendeinem Gerät der Testknopf betätigt. Daraufhin müssen alle angeschlossenen Rauchmelder reagieren und einen Alarmton abgeben.

      Es gibt auch vernetzte Rauchmelder, die für Gehörgeschädigte mit optischen Signalen ausgestattet sind. Auch diese müssen bei einem Funktionstest funktionieren. Sicherheitshalber sollten Sie an allen Geräten den Testknopf betätigen und dabei überprüfen, ob alle angeschlossenen Geräte reagieren.

      Sollten einer oder mehrere Rauchmelder nicht reagieren, dann ist zunächst die Vernetzung zu überprüfen. Bei einem Funksystem sollten Sie das Funkmodul und auch die Stromversorgung näher unter die Lupe nehmen. Defekte Geräte sind auszutauschen. Danach ist es wichtig, den gesamten Test zu wiederholen.

      Wie werden 230 Volt Rauchmelder getestet?

      Neben den batteriebetriebenen Modellen finden Sie auch Rauchmelder die ihren Strom in erster Linie aus einem 230 Volt Stromnetz beziehen. Diese Geräte sind doppelt gesichert und verfügen ebenfalls noch über eine Batterie. Falls der Strom ausfällt, werden Sie über die Batteriespannung alarmiert.

      Beide Funktionen mit 230 Volt und ohne können Sie über den Testknopf überprüfen. Sollte der 230 Volt Rauchmelder trotz angeschlossener Netzspannung nicht reagieren, so müssen Sie diesen auswechseln. Ebenso müssen Sie die Batterie überprüfen, wenn der Rauchmelder ohne Netzstrom dennoch keinen Signalton abgibt. In diesem Fall ist die Batterie verbraucht oder das Gerät ist beschädigt.

      Überprüfen durch einen Fachservice

      In öffentlichen Gebäuden und Gewerbebetrieben übernehmen in aller Regel Fachfirmen die Wartung von Rauchmeldern. Hierbei werden die Rauchmelder mit einem speziellen Prüfgerät unter Verwendung eines Prüfgases geprüft. Dieses Prüfaerosol gelangt in die Rauchkammer des Rauchmelders, ohne dass der Alarm ausgelöst wird. Dennoch zeigt das Prüfgerät an, ob der Rauchmelder noch einwandfrei arbeitet.

      Ein Fach-Service nimmt auch die richtige Protokollierung vor, sodass Sie für jeden Rauchmelder einen Gerätepass erhalten.

      Wer ist für die Wartung zuständig?

      Die Installation eines Rauchmelders gehört in allen Bundesländern zur Pflicht des Eigentümers, Bauherrn oder Vermieters. Leider gibt es für die Wartung dieser Geräte keine einheitlichen Vorgaben. In einigen Bundesländern ist auch der Eigentümer und Vermieter für die Wartung zuständig, in anderen dagegen wurde diese Aufgabe auf den Mieter übertragen. Wichtig ist, dass eine übertragene Wartung durch den Mieter auch im Mietvertrag festgehalten wird.

      In Mehrfamilienhäusern kann der Vermieter diese Aufgabe ebenso weiterdelegieren. Hier können Hausmeister oder sogar Fachfirmen diese Arbeiten übernehmen. Interessant ist aber auch, dass der Vermieter nicht haftbar gemacht wird, wenn die Wartung auf den Mieter übertragen worden ist und dieser seiner Verpflichtung nicht nachkommt.

      Rauchmelder Apps im Überblick

      Intelligente Rauchmelder mit Wlan-Funktionalität und App-Anbindung erfreuen sich zunehmend große Beliebtheit. Einige Hersteller bieten Ihnen beim Kauf eines Wlan-Rauchmelders auch eine kostenlose App zum Downloaden an. Damit können Sie beispielsweise den Akkustand über Ihr Tablet oder Smartphone abfragen.

      Eine Rauchmelder App ist besonders dann effizient, wenn der verwendete Wlan-Rauchmelder auch gleich netzwerkfähig ist. Somit können mehrere Rauchmelder miteinander verbunden werden. Je nach App meldet der Rauchmelder nicht nur den aktuellen Batteriezustand, sondern natürlich auch einen möglichen Brand. Diese Apps sind häufig mit einer Notfallnummer versehen, über die sogleich Hilfe angefordert werden kann.

      Bei einer modernen Hausvernetzung bzw. SmartHome-Funktionalität lässt sich über eine solche App sogar eine aufgebrochene Tür registrieren. Zuverlässige Apps für Wlan-Rauchmelder bieten beispielswiese die Hersteller

      • Nest Protect,
      • Pyrexx,
      • Roost oder
      • Gira

      Diese Rauchmelder senden eine SMS oder E-Mail an eine festgelegte Adresse, sobald ein Alarm ausgelöst wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie ein iOS- oder Android-Endgerät verwenden. Selbst bei ausgeschaltetem Wlan funktionieren diese batteriebetriebenen Geräte. Jedoch können in diesem Fall verständlicherweise keine Nachrichten übermittelt werden.

      Den optimalen Montageplatz eines Rauchmelders im Zimmer ausfindig machen

      Rauchmelder werden üblicherweise an der Decke montiert und sollten in nahezu jedem Raum eingesetzt werden. Eine Ausnahme bilden die Küche und das Badezimmer, da hier vermehrt mit Wasserdampf zu rechnen ist und dieser in die Rauchkammer gelangen kann. Dann würde ein Fehlalarm ausgelöst.

      In einer Wohnung empfehlen sich insbesondere die Schlafräume und Flure. Optimal ist es, wenn ein Rauchmelder genau in Raummitte an der Decke installiert wird. Dabei sollten mindestens 50 cm Abstand zu den Seitenwänden eingehalten werden. Achten Sie aber auch darauf, dass hohe Regale oder Raumtrenner nicht allzu nahe im Wirkungsbereich eines Rauchmelders stehen.

      Zu den ungeeigneten Installationsorten gehören

      • offene Kamine oder Öfen,
      • eine Anbringung direkt neben einer Klimaanlage,
      • die Montage auf einer metallischen Oberfläche,
      • ein geringer Abstand zu einem Heißluftgebläse,
      • weniger als 50 cm von Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren,
      • in Räumen mit einer Deckenhöhe von mehr als 450 cm,
      • im Dachgeschoss bei einem geringeren Abstand als 50 cm zum Dachfirst sowie
      • in Räumen mit einer Temperatur von -5 Grad Celsius bzw. +55 Grad Celsius.
      Eine Besonderheit besteht bei einem L-förmigen Raum. Hier sollte ein Rauchmelder direkt auf der Gehrungslinie an der Decke montiert werden. Sind dagegen die einzelnen Schenkel des L-Raumes sehr groß, dann sollten Sie in jedem Schenkel einen eigenen Rauchmelder installieren.

      Rauchmelder-Pflicht bei Neubauten und Bestandsimmobilien in den einzelnen Bundesländern

      Die Rauchmelderpflicht ist in Deutschland flächendeckend abgeschlossen. Die gesetzlichen Grundlagen hierfür finden Sie in den jeweiligen Landesbauordnungen. Hierin wird immer auf die Voraussetzungen der DIN 14676 verwiesen. Darin ist festgelegt, dass Rauchmelder in allen Schlafräumen, Kinderzimmer, Flure und Rettungswege von Aufenthaltsräumen jeweils ein Rauchmelder angebracht sein. Die Geräte müssen so installiert werden, dass der Brandrauch frühzeitig erkannt werden kann.

      In den Landesbauordnungen werden jedoch nur Wohnungen beschrieben. Dennoch gelten diese Regelungen auch für Einfamilienhäuser. Insgesamt handelt es sich bei Wohnungen um nach außen abgeschlossene und zu Wohnzwecken bestimmte einzelne oder zusammenliegende Räumlichkeiten, die die Führung eines Haushaltes ermöglichen.

      Die Pflicht der Rauchmelder ist folgendermaßen in den Bundesländern geregelt:

      Baden-Württemberg

      Die Montagepflicht für Neubauten gilt seit 2010. In Bestandsbauten müssen seit dem 01.01.2015 Rauchmelder installiert sein. Dabei ist für die Installation der Eigentümer bzw. Vermieter zuständig, während die Wartung die Mieter übernehmen.

      Bayern

      Hier müssen in Neubauten seit 2007 Rauchmelder installiert sein. In Bestandsbauten gilt die Regelung erst ab dem 01.01.2018. Auch hier ist für die Montage der Vermieter zuständig und für die Wartung der Mieter.

      Berlin

      In Berlin müssen seit dem 01.01.2017 in Neubauten Rauchmelder installiert sein. Für Bestandsbauten müssen erst zum 31.12.2020 diese eingebaut werden. Für die Installation ist der Vermieter zuständig, für die Wartung dagegen der Mieter.

      Brandenburg

      Seit dem 01.06.2016 sind hier in Neubauten Rauchmelder Pflicht. Für Bestandsbauten sind die Rauchmelder aber erst ab 31.12.2020 vorgeschrieben. Sowohl für die Installation als auch für die Wartung sind in Brandenburg die Vermieter bzw. Eigentümer zuständig.

      Bremen

      In der Hansestadt Bremen sind in Neubauten ab 2009 Rauchmelder Pflicht. In Bestandsbauten müssen seit 01.01.2016 diese installiert sein. Für die Montage ist der Vermieter zuständig, für die Wartung dagegen der Mieter.

      Hamburg

      Seit 2005 sind in Hamburg Rauchmelder in Neubauten Pflicht. Seit dem 01.01.2011 müssen in Bestandsbauten diese montiert sein. Interessant ist, dass für die Montage und die Wartung hier der Vermieter und Eigentümer zuständig ist.

      Hessen

      Im Bundesland Hessen sind Rauchmelder in Neubauten seit 2005 vorgeschrieben. In Bestandsbauten müssen diese seit dem 01.01.2015 montiert sein. Für die Einrichtung ist der Vermieter zuständig, für die Wartung dagegen der Mieter.

      Mecklenburg-Vorpommern

      Hier müssen in Neubauten seit 2006 Rauchmelder verbaut sein. Bei Bestandsimmobilien müssen diese seit dem 01.01.2010 montiert sein. Interessant ist in diesem Fall, dass für die Installation der Mieter zuständig ist und für die Wartung dagegen der Vermieter.

      Niedersachsen

      Seit 2012 gehören Rauchmelder in Neubauten zur Pflichtausstattung. In Bestandsimmobilien müssen diese dagegen seit dem 01.01.2016 installiert sein. Für die Einrichtung ist der Vermieter und Eigentümer zuständig, für die Wartung der Mieter.

      Nordrhein-Westfalen

      In NRW ist in Neubauten seit 2013 die Rauchmelderpflicht gegeben. Seit dem 01.01.2017 müssen diese auch in Bestandsimmobilien installiert werden. Für den Einbau ist der Vermieter oder Eigentümer zuständig, für die Wartung jedoch wieder der Mieter.

      Rheinland-Pfalz

      Seit 2007 müssen in Neubauten Rauchmelder eingebaut werden. Seit dem 12.07.2012 sind diese auch in Bestandsbauten erforderlich. In Rheinland-Pfalz tritt wieder die Ausnahmeregelung in Kraft. Hier sind für den Einbau und die Wartung die Eigentümer oder Vermieter zuständig.

      Saarland

      Im Saarland müssen seit 2004 in Neubauten Rauchmelder verwendet werden. Leider fehlt eine Regelung für Bestandsbauten. Ebenso sind für die Installation und Wartung die Eigentümer oder Vermieter zuständig.

      Sachsen

      Erst seit dem 01.01.2016 müssen Rauchmelder in Neubauten installiert sein. Für Bestandsimmobilien gibt es noch keine Verpflichtung. Dagegen sind die Vermieter für den Einbau und die Mieter für die Wartung zuständig.

      Sachsen-Anhalt

      Im Bundesland Sachsen-Anhalt sind Rauchmelder in Neubauten seit 2009 Pflicht. Für Bestandsimmobilien gilt diese Verpflichtung erst seit dem 01.01.2016. Ebenfalls sind für die Installation und die spätere Wartung der Eigentümer oder Vermieter zuständig.

      Schleswig-Holstein

      In Schleswig-Holstein müssen seit 2004 in Neubauten Rauchmelder montiert werden. Für die Bestandsimmobilien gilt diese Verpflichtung seit dem 01.01.2011. Hier tritt wieder die Regelung in Kraft, dass der Vermieter die Montage vornehmen muss und der Mieter die Wartung übernimmt.

      Thüringen

      Hier müssen seit 2008 in Neubauten Rauchmelder installiert werden. Für Bestandsbautern gilt die Verpflichtung aber erst zum 01.01.2019. Sowohl für die Montage als auch die Wartung sind die Eigentümer und Vermieter zuständig.

      Die Rauchmelderpflicht hat auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung. Immerhin sterben im Jahr durchschnittlich 400 Menschen an Brandfolgen und mehr als 4.000 verletzen sich dabei. Die meisten Betroffenen werden in der Nacht überrascht. Während des Schlafens wird der Rauch viel zu spät bemerkt, da der Geruchssinn dann nicht so ausgeprägt ist.

      Es bleibt zu hoffen, dass auch in den zuvor genannten Bundesländern, in denen es für Bestandsimmobilien noch keine verpflichtenden Regelungen gibt, diese bald nachgeholt werden.

      Sichere und umweltschonende Entsorgung eines alten Rauchmelders

      Wenn nach einer 10jährigen Betriebszeit Ihre Rauchmelder ausgedient hat, stellen sich viele die Frage, wie diese am besten entsorgt werden. Bei einem Rauchmelder handelt es sich um ein elektrisches Altgerät, welches nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden darf. Grundsätzlich werden alte Rauchmelder über das WEEE-Recyclingprogramm für elektrische und elektronische Altgeräte einer sicheren und zuverlässigen Entsorgung zugeführt.

      In nahezu jeder Stadt oder Gemeinde finden Sie besondere Wertstoffhöfe, in denen Sie nicht nur Ihren Sperrmüll abgeben können, sondern auch elektrische Altgeräte. Für nähere Informationen können Sie sich entweder direkt mit Ihrer Gemeinde in Verbindung setzen oder auch mit einem Fachhändler.

      Interessant ist, dass seit dem 13. August 2005 die Hersteller von Elektrogeräten durch das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten, kurz ElektroG, verpflichtet sind, sich in der Stiftung Elektro-Altgeräte-Register zu registrieren. Erst durch diese Registrierung wird sichergestellt, dass der Hersteller alle wesentlichen Richtlinien über eine umweltverträgliche Entsorgung und Verwertung einhält.

      Für den Endverbraucher bedeutet dies, dass die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger nach § 15 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes besondere Sammelstellen einrichten müssen, an denen die Altgeräte aus den privaten Haushalten angeliefert werden können. Dieses sogenannte Bringsystem richtet sich an Endnutzer und Vertreiber im jeweiligen Einzugsgebiet der Gemeinde.

      Für den Hersteller bedeutet dies, dass aufgrund der Verpflichtung aus der Stiftung Elektro-Altgeräte Register auf den Recyclinghöfen Container bereitgestellt werden müssen, die von den Herstellern regelmäßig abgeholt werden, um die dort abgegebenen Elektrogeräte einer Verwertung oder Entsorgung zuzuführen. Hierbei müssen die Hersteller auch die Kosten übernehmen. Privatleute können insoweit einen alten Rauchmelder dort kostenlos abgeben.

      Entsorgung von Ionisationsrauchmeldern

      Bei einem Ionisationsrauchmelder handelt es sich um einen sogenannten I-Melder, der im Inneren eine geringe Menge radioaktiven Materials enthält. Hierbei handelt es sich um Kypton, Radium oder Americium. I-Melder zeichnen sich durch eine hohe Zuverlässigkeit aus. Jedoch bedarf eine Entsorgung der Beachtung der geltenden Gefahrgut- und Strahlenschutzverordnung.

      Nicht unerwähnt bleiben soll, dass es sich hierbei um sehr schwach radioaktive Quellen handelt, die ebenso im Medizinbereich anzutreffen sind. Mit solchen Stoffen dürfen Sie genehmigungsfrei umgehen, wenn diese eine Strahlungsintensität von 10 kBq nicht überschreiten. Liegen die Strahlenwerte darüber, dann darf nur mit einer Genehmigung nach § 7 Strahlenschutzverordnung damit umgegangen werden. Die zuständige Genehmigungsbehörde ist in Nordrhein-Westfalen die jeweilige Bezirksregierung.

      Wenn Sie einen Ionisationsrauchmelder entsorgen müssen, dann sollten Sie sich an eine Fachfirma wenden. Nur diese verfügt über die notwendige Genehmigung und kann diesen Rauchmelder sicher verwerten. Andernfalls können Sie diesen auch im jeweiligen Bundesland der Sammelstelle für radioaktive Stoffe überlassen. Die I-Melder werden nur noch in Ausnahmefällen in besonders geschützten Bereichen eingesetzt. In aller Regel nutzen private Wohnungs- und Hausbesitzer diese Rauchmelder nicht. Dennoch möchten wir natürlich diese Geräte hier nicht außen vor lassen. Nach oben

      Rauchmelder in 3 Schritten richtig anbringen

      In unserem Rauchmelder Test erklären wir Ihnen nun, wie Sie Ihren Rauchmelder in nur drei Schritten richtig montieren.

      Schritt 1 – die richtige Position finden

      Wenn Sie sich für einen unserer Rauchmelder Vergleich-Testsieger entschieden haben, sollten Sie diesen möglichst rasch in Ihrer Wohnung installieren. Vorzugsweise sollten Rauchmelder in Schlafräumen und angrenzenden Fluren montiert werden. Idealerweise wählen Sie hier die Mitte der Raumdecke, aber nicht direkt neben einer Deckenbeleuchtung.

      Rauchmelder sind für eine maximale Raumhöhe von ungefähr 6 Metern ausgelegt. Der warme Rauch bei einem Brand sammelt sich vornehmlich an der Zimmerdecke, so dass ein Rauchmelder hierauf sofort reagiert. Sollte der Rauchmelder an einer Wand montiert werden, dann darf er nur in waagerechte Position über einen Haltebügel oder einen Wand-Abstandshalter befestigt werden. Bei einer reinen senkrechten Montage würde der Rauch viel zu spät vom Melder erkannt werden.

      Achten Sie auch darauf, wenigstens 50 cm Abstand zu anderen Möbeln, Wänden und weiteren Rauchmeldern zu halten.

      Schritt 2 – markieren und befestigen

      Markieren Sie die Stelle, an der später an der Decke der Rauchmelder sitzen soll. Die meisten Geräte sind mehrteilig aufgebaut, wobei im unteren Bereich eine separate Deckenbefestigung mitgeliefert wird. Diese kann mit einer Schraubverbindung an der Decke befestigt werden. Wer hier nicht unbedingt seine Schlagbohrmaschine einsetzen möchte, findet im Handel auch entsprechende Klebepads oder sogar eine Magnethalterung, an der ein Rauchmelder Halt findet.

      Anschließend müssen Sie in das Domgehäuse gegebenenfalls eine 9-Volt-Blockbatterie einlegen. Die höherwertigen Modelle sind bereits mit einer Lithium-Batterie ausgestattet, die über die gesamte Lebensdauer des Rauchmelders hält.

      Sie müssen nun das eigentliche Domgehäuse in die Deckenbefestigung mit einer Drehbewegung einschrauben und sich anschließend vom festen Sitz überzeugen.

      Schritt 3 – Funktionstest

      bevor Sie von Ihrer Leiter steigen, sollten Sie noch einen Funktionstest durchführen. Hierzu drücken Sie einmal auf den Taster an der Unterseite des Rauchmelders. Sodann sollte ein schriller Alarmton zu hören sein. Danach können Sie Ihren Rauchmelder seine Arbeit verrichten lassen und müssen bei einigen Modellen lediglich die Batterie auswechseln.

      Rauchmelder regelmäßig testen und warten

      Funktionstest mit TelekopstielUm die Funktionstüchtigkeit eines Rauchmelders testen zu können, sollten Sie in regelmäßigen Abständen einmal den eingebauten Testknopf betätigen. Nicht immer müssen Sie hierbei extra eine Leiter nehmen. Mit einem Besenstiel können Sie ebenfalls den Testknopf erreichen.

      Lesen Sie zunächst in aller Ruhe die mitgelieferte Anleitung des jeweiligen Herstellers durch. Er steht auch meistens etwas über den Funktionstest. Für einen Test müssen Sie den Rauchmelder nicht extra abmontieren. Sie sollten auf jeden Fall bequem den Testknopf erreichen können. Drücken Sie diesen einige Sekunden lang, bis ein Alarmton erklingt.

      Den Funktionstest beenden Sie, indem Sie die Taste loslassen oder, je nach Anleitung, erneut betätigen. Sollte kein Alarm ausgelöst werden, dann sind wahrscheinlich die Batterien leer. Wechseln Sie diese und führen den Test erneut durch. Mithilfe des Alarmtons, können Sie zumindest verstellen, dass das Gerät funktioniert.

      Möchten Sie auch sicher gehen, dass der Rauchmelder im Brandfall zuverlässig reagiert, müssen Sie ein speziell entwickeltes Prüfgas verwenden. Dieses Gas gibt es in vielen Online-Shops, örtlichen Baumärkten und anderen Fachgeschäften für ungefähr 10 bis 20 Euro. Entweder wird dieses Gas mit einem bestimmten Abstand zum Rauchmelder gesprüht oder Sie verwenden eine Vorrichtung mit Teleskopstange, an der sich ein Behälter mit dem Gas befindet und dieser über den Rauchmelder gestülpt wird. Auf diese Weise wird ein Brand simuliert, ohne dass dabei der Rauchmelder Schaden nimmt.

      Wer eine Wartung ausführen darf, ist gesetzlich nicht geregelt. Sie können Ihren Rauchmelder selbst warten oder auch ein Fachunternehmen beauftragen. Bei Mietwohnungen, öffentlichen Einrichtungen und Gewerbeimmobilien wird häufig auch der zuständige Schornsteinfeger damit beauftragt. Jedoch ist zu beachten, dass nach DIN 14676 jeder Rauchmelder jährlich geprüft werden muss.

      Es brennt: So verhalten Sie sich richtig

      In unserem Rauchmelder Test möchten wir Ihnen selbstverständlich auch erklären, wie Sie sich richtig in einem Brandfall verhalten sollten. Wahrscheinlich kennen Sie diese Maßnahmen schon über die Brandschutzbestimmungen in öffentlichen Gebäuden. Hier finden Sie beispielhaft eine Liste, in der die wichtigsten Regeln aufgelistet sind

      • Sie sollten Ruhe bewahren und nicht in Panik ausbrechen
      • Mit einem Handfeuerlöscher können Sie auch einen Entstehungsbrand löschen.
      • Retten Sie sich im Zweifelsfall und holen Sie Hilfe. Die Feuerwehr erreichen Sie unter der Notrufnummer 112.
      • Bei sehr starkem Rauch, sollten Sie auf allen Vieren darunter hinweg kriechen. Am Boden ist meist immer noch ausreichend Sauerstoff vorhanden, da sich der Qualm zunächst unter der Decke sammelt.
      • Beim Verlassen eines Zimmers mit Rauchentwicklung, sollten Sie die Tür schließen, so dass sich der Rauch hierdurch langsamer ausbreiten kann.
      • Sie sollten auf dem kürzesten Wege das Gebäude verlassen und dabei nicht an Ihre Wertgegenstände denken.
        Falls der Fluchtweg versperrt sein sollte, zum Beispiel bei einem Brand in einem Treppenhaus, dann sollten Sie in einem weit entfernten Zimmer mit einem Fenster verweilen. Schließen Sie aber die Tür und dichten Sie nach Möglichkeit alle Türschlitze mit Decken und Handtüchern ab.
      • In einem eingeschlossenen Zimmer sollten Sie sofort ans Fenster treten und auf sich aufmerksam machen.
      • Kehren Sie auf keinen Fall wieder in ein brennendes Gebäude zurück, um noch irgendwelche Sachen zu retten.

      Rauchmelder vs. CO Melder

      Auf die Vorteile und Funktionsweise eines Rauchmelders sind wir bereits eingegangen. Wir möchten Ihnen nun den Unterschied zu einem CO Melder erklären. Im Jahr sterben etwa 500 Menschen an einer sogenannten Kohlenmonoxidvergiftung. Kohlenmonoxid ist ein Gas, welches weder gerochen, geschmeckt oder auf andere Weise vom Menschen wahrgenommen werden kann.

      Wird Kohlenmonoxid vom Menschen eingeatmet, erhöht sich dadurch der CO-Gehalt und senkt gleichzeitig den Sauerstoffgehalt. Da der Mensch aber Sauerstoff zum Leben benötigt, führt eine erhöhte CO-Konzentration zu einer tödlichen Vergiftung. Aus diesem Grund werden CO Melder eingesetzt.

      Kohlenmonoxid kann sich durch defekte Heizungsanlagen, Gasthermen aber auch Abluftanlagen in Wohnräumen ansammeln. CO Melder messen kontinuierlich den CO-Gehalt in der Luft. Mithilfe von elektrochemischen Sensoren wird festgestellt, wann ein bestimmter Schwellenwert überschritten wird. Dann lösen diese Geräte einen Alarm aus.CO Melder sind nach der Norm EN 50291 zertifiziert. Neben einem akustischen Alarm, sorgt auch eine LED-Leuchte für eine optische Wahrnehmung.

      Wenn Sie Ihre Wohnung nicht nur vor einer Rauchentwicklung und einem Brand schützen möchten, sondern auch zusätzlich vor Kohlenmonoxid, dann sind neben Rauchmelder die CO Melder eine ideale Lösung.

      Anbringung der verschiedenen MelderTrends im Bereich Rauchmelder

      Leider hat immer noch die Hälfte aller Deutschen keinen eigenen Brandmelder in ihren Wohnungen.

      Gerade in der Vorweihnachtszeit kann durch eine vergessene Kerze schnell einen Wohnungsbrand ausgelöst werden. Hier könnte ein Rauchmelder Leben retten. Ein großer Nachholbedarf besteht in Mietwohnungen. Auch hier wird die Ausstattung häufig vernachlässigt. Für Neubauten und auch Bestandsbauten wird auf die Rauchmelderpflicht hingewiesen. Viele Wohnungsinhaber haben glücklicherweise den Nutzen erkannt und sorgen selbst für die Installation eines Rauchmelders.

      Der Trend geht mittlerweile zu den hochwertigen Rauchmeldern mit Longlife-Batterie, die über die gesamte Lebensdauer eines Rauchmelders nicht mehr ausgewechselt werden muss. Generell sollten diese Geräte spätestens nach zehn Jahren ersetzt werden.

      Eine weitere Trendrichtung ist bei den funkvernetzten Modellen zu sehen. Viele Anbieter können hier zu attraktiven Preisen Sets anbieten, die aus mehreren Funk-Rauchmeldern bestehen. Auf diese Weise können relativ einfach ganze Wohnungen untereinander vernetzt werden.

      Sicherheitsbewusste Bürger reicht es in vielen Fällen nicht aus, lediglich reine Rauchmelder zu installieren. Sie setzen zudem auf Hitze- und CO-Melder. Auch diese sind bereits sehr preisgünstig erhältlich. Besonders interessant sind aber auch die neuen IP-vernetzten Rauchmelder, die bequem mithilfe eines Computers überwacht werden können. Hier zeigt sich der Trend, dass diese Geräte mittlerweile ebenfalls im Preis stark gefallen sind. So gibt es komplette Netzwerklösungen, bei denen neben Brandmeldern auch alle anderen Sicherheitstechniken, wie zum Beispiel Alarmanlagen, Türöffnungssysteme und Heizungssteuerungen miteinander vernetzt sind.

      Nützliches Zubehör

      Für unsere Rauchmelder Vergleichssieger möchten wir Ihnen noch das Eine oder Andere nützliche Zubehör vorstellen.

      Klebepad RauchmelderKlebepads

      Für eine einfache Deckenmontage können wir passgenaue Klebepads empfehlen. Auf diese Weise ersparen Sie sich das umständliche Löcherbohren in der Zimmerdecke. Hierbei handelt es sich um besonders stabile, doppelseitig klebende Etiketten, die auf der Rückseite eines Rauchmelders geklebt werden. Durch Abziehen einer Folie wird die zweite Klebeschicht frei und kann somit an der passenden Stelle an der Decke fixiert werden.

      Prüfgas

      Wie wir bereits zuvor vorgestellt haben, gibt es auch ein spezielles Prüfgas, mit dem wir unsere Rauchmelder zuverlässig überprüfen können. Auf dem Markt sind entsprechende Spraydosen erhältlich, so dass wir das Gas direkt in die Öffnung des Rauchmelders sprühen können. Es gibt auch besondere Halterungen mit einem geschlossenen Behälter, der bequem über eine Teleskopstange über den zu prüfenden Rauchmelder gestülpt wird.

      Mit diesen das wird eine Rauchentwicklung simuliert, auf die der Rauchmelder anspricht. Eine Beschädigung des Gerätes wird hierbei ausgeschlossen. Das Prüfgas ist bereits für wenige Euro erhältlich.

      Alternativen zum Rauchmelder

      Als Alternative zu den herkömmlichen Rauchmeldern können solche Modelle mit festem 230 Volt Anschluss empfohlen werden. Diese Melder benötigen keine Batterie und beziehen ihren Strom aus dem hauseigenen Stromnetze. Hochwertige Modelle verzichten dennoch nicht auf eine Batterie, da jederzeit mit einem Stromausfall zu rechnen ist.

      Hierbei ist lediglich zu berücksichtigen, dass jeder Raum, in dem ein solcher Rauchmelder installiert werden soll, über einen eigenen Stromanschluss verfügen muss. Bei Gewerbeimmobilien gehört dies schon zum Standard. Aber auch bei Neubauten von Privatimmobilien kann dies bereits mit eingeplant werden.

      Besondere Vorteile haben diese Geräte lediglich dann, wenn eine Funkvernetzung mit mehreren Rauchmeldern geplant ist. Die Funkverbindung benötigt immer etwas mehr Strom, der hier praktischerweise aus dem Netz gezogen werden kann. Ansonsten reichen die batteriebetriebenen Geräte vollkommen aus. Auch wird sich bei den 230 Volt Rauchmeldern die Lebensdauer nicht verlängern. Generell ist diese für maximal zehn Jahre ausgelegt.

      Weiterführende Links und Quellen

      Mit den weiterführenden Quellen möchten wir noch auf interessante Internetseiten aufmerksam machen. Hier finden Sie nützliche Tipps, die eine Kaufentscheidung zusätzlich noch erleichtern können.

       

      Interessante Tipps für Rauchmelder

      Rauchmelder sicher montieren

      Rauchmelder können Leben retten

      Grundlegende Informationen über Rauch- und Brandmelder

      Geschichtliche Entwicklung der Rauchmelder

      Alles rund um den Rauchmelder

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