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Smartwatch Test 2017 • Die 10 besten Smartwatches im Vergleich

Unser Smartwatch Test befasst sich mit der vielseitigen Nutzung aber auch mit den zurzeit noch bestehenden Einschränkungen dieser verhältnismäßig neuen Erfindung. Im Vordergrund steht auf jeden Fall die handliche Bedienung und die Konnektivität dieses digitalen Hilfsmittels.

Die Smartwatch wird nicht umsonst als Multitalent bezeichnet, denn sie kombiniert eine kompakte Form mit zahlreichen Funktionen. Durch das Koppeln mit dem PC, einem Tablet oder dem Smartphone lässt sich die Smartwatch nicht nur zum Telefonieren nutzen, sondern sie dient auch als Zeitanzeige, als GPS-Tracker, zum Verfolgen der eigenen Trainingsstrecken und zum Speichern von Terminen. Für den Sport, für den Business-Alltag und für die Freizeit lassen sich die Smartwatches mit maßgeschneiderten Apps ausrüsten. Die innovativen Funktionen und die Echtzeit-Technologie machen es den Nutzern leichter, die eigene Fitness zu überwachen oder den Weg zu finden.

In Kombination mit dem persönlichen Smartphone oder einem anderen Endgerät integriert sich die kleinformatige Smartwatch perfekt in den Alltag. Die denkende Uhr wird einfach am Handgelenk getragen, wo sie nicht nur gut zu bedienen ist, sondern auch sicher hält.

Wer bei einer geschäftlichen Besprechung oder in privater Runde sitzt, der möchte nicht unangenehm auffallen, wenn er angerufen wird. Mit einer Smartwatch lenkt man keine Aufmerksamkeit auf sich: Ein Blick auf die Uhr genügt, um festzustellen, wer anruft. Wenn die Smartwatch auf Vibration geschaltet ist, so werden die anderen Anwesenden nicht einmal von dem Klingeln gestört.

Falls es sich um ein wichtiges Gespräch handelt, so kann man sich dezent entschuldigen und zur Annahme des Telefonats den Raum verlassen. Zeigt der Blick auf die Telefonnummer des Anrufers hingegen an, dass es sich um eine Nebensächlichkeit handelt, so verschiebt man das Telefonat auf später.

Die Smartwatch ist jedoch sehr viel mehr als ein Smartphone im Kleinformat. Sie kann auch Musik abspielen, die Fitness überwachen und mit ihrer Nachrichtenfunktion die Kommunikation erleichtern. Dennoch braucht man kein Gerät in den Händen zu halten, wodurch sich das digitale Leben vereinfacht. Durch Programmierungen und die Installation von Anwendungen wird die Smartwatch zu einem persönlichen Coach und zugleich zum perfekten Wegweiser durch den Alltag und durch unbekanntes Gelände.

Die Hersteller präsentieren diverse Ausführungen, von der Mini-Smartwatch im klassischen Uhrendesign bis hin zum größeren Modell mit multifunktionaler Ausstattung. Unser Smartwatch Test zeigt, welche Optionen sich den Interessenten bieten und für welche Zwecke die jeweiligen Modelle infrage kommen. Welches der persönliche Vergleichs-Testsieger der Smartwatches ist, bleibt dem individuellen Geschmack und den Ansprüchen an die Funktionalität vorbehalten.

Smartwatch Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Samsung Gear S3 frontier (3,3 cm (1,3 Zoll) Display, NFC, Bluetooth, WLAN, Tizen OS), mit Silikon-Armband
Garmin Forerunner 235 WHR Laufuhr (Herzfrequenzmessung am Handgelenk, Smart Notifications)
Samsung Gear Fit 2 SmartwatchSony Mobile SWR50 SmartWatch 3Sony Mobile SWR50 SmartWatch 3 Fitness- und Aktivitätstracker ArmbandVOSMEP Smartwatch Apro WatchYAMAY® Bluetooth Smartwatchendubro i5 plus Fitness Armband - fitness trackerXiaomi Mi Band 2 Fitnessarmband/Smartwatch, wasserfest, mit Herzfrequenzmesser, OLED-Display, Schrittzähler, Kalorienverbrauch
SmartWatch, Luluking YG8 sweatproof Bluetooth Smart-Uhr-Telefon mit SIM-Karten-Slot / TF für Android HTC Sony LG Google Pixel / Pixel XL und iPhone iOS-Smartphone

Samsung Gear S3 frontier


Garmin Forerunner 235 WHR Laufuhr


Samsung Gear Fit 2 Smartwatch


Sony Mobile SWR50 SmartWatch 3


Sony Mobile SWR50 SmartWatch 3 Fitness- und Aktivitätstracker Armband


VOSMEP Smartwatch Apro Watch


YAMAY® Bluetooth Smartwatch


endubro i5 plus Fitness Armband - fitness tracker


Xiaomi Mi Band 2


Luluking YG8


 Bewertung 1,1 1,2 1,3 1,5 1,7 1,9 2,0 2,1 2,2 2,5
FunktionUrbane SmartwatchUrbane SmartwatchSport-SmartwatchFitness- und Aktivitätstracker ArmbandSport und FreizeitSmartwatchFitness Tracker ArmbandFitness Tracker ArmbandFitness Tracker ArmbandFitness Tracker SmartWatch
MarkeSamsungGarminSamsungSonySonyVOSMEPYAMAYEndubroXiaomiLuluking
FarbeSchwarzSchwarzDunkelgrauSchwarzMehrfarbigSchwarzSchwarzSchwarzSchwarzSchwarz
Kompatibel mitAndroid und iOSAndroid und iOSk.A.AndroidAndroid und iOSAndroid und iOSAndroid und iOSAndroid und iOSAndroid und iOSAndroid und iOS
Apps

  • Erfassung von Lauf- und Freizeitaktivitäten durch integriertes GPS
  • Beschleunigungssensor
  • Lagesensor
  • Höhenmesser
  • Barometer
  • Pulsmesser
  • PUmgebungslichtsensor


  • Activity Tracker zum Speichern der am Tag zurückgelegten Schritte
  • Kalorien mit Smartphone Konnektivität für Benachrichtigungen
  • Live Tracking
  • Daten-Upload an Garmin Connect
  • Garmin Technologie zur Herzfrequenz-Messung am Handgelenk

  • Pulssensor

  • GPS

  • Benachrichtigungen

  • MP3 Player
  • GPS

  • Benachrichtigungen

  • MP3 Player

  • Smartphone-unabhängige GPS-Funktion und Musik-Wiedergabe

  • Alle Aktivitäten im Überblick direkt am Handgelenk

  • Wasserdicht (IP68) mit farblich flexiblem Design

  • SmartWatch mit Android Wear und kompatibel mit Smartphones ab Android 4.3 und Bluetooth 4.0

  • Lieferumfang: SmartWatch 3

  • Benachrichtigungen

  • Kamera und Video

  • SIM-Kartenslot

  • Benachrichtigungen

  • Kamera

  • SIM-Kartenslot

  • Schrittzähler
  • Benachrichtigungen

  • Schritt- und Distanzzähler

  • Kalorienverbrauch

  • Kamera

  • Herzfrequenz-Monitor
  • Zeit und Datum
  • Schrittzähler und Kalorienverbrauch
  • Schlafüberwachung
  • Call Alert
  • SMS-Vibration


  • Telefonbuch
  • Fundo (Sport-App)
  • Fernbedienung Kamera
  • Schrittzähler
  • Schlaf-Monitor
  • MP4

Akkulaufzeitbis zu 4 Tagenbis zu 11 Tagek.A.k.A.k.A.Akku 450mAh350mAh Polymer-Akku75mAh, 5-7 TageLithium ion Batterienk.A.
LieferumfangGear S3 frontier, Armband (in den Größen S und L), induktive Ladestation, KurzanleitungForerunner 235, Lade-/ Datenklemme und KurzanleitungGear Fit2, farblich passendes Armband, Ladestation, KurzanleitungSmartWatch 3k.A.1 x Apro Smart Watch, 1 x USB Kabel, 1 x Bedienungsanleitung"YAMAY® Bluetooth Smartwatch1 x endubro i5 plus fitness armband, Bedienungsanleitung in Deutschk.A.1 x YG8 Smart Uhr
1 x USB-Kabel
1 x YG8 Benutzerhandbuch
BluetoothGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
TouchscreenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
GPSGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivek.A.
HerzfrequenzmessungGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Haken
Preis- / Leistung
Preisvergleich



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Was ist eine Smartwatch?

In unserem Smartwatch Test 2017 möchten wir zunächst die grundsätzliche Antwort auf die Frage geben, was die Smartwatch eigentlich ausmacht. Der Begriff selbst heißt so viel wie schlaue Uhr, und genau diese Intelligenz ist es, die die Smartwatch so interessant macht.

Das Gerät im Format einer Armbanduhr ist mit Sensoren und Aktoren ausgestattet, zudem verfügt es über Computerfunktionen und eine ausgereifte Konnektivität.

Die Anzeige der Uhrzeit gehört zur Grundausstattung, des Weiteren zeigen die Smartwatches abhängig von den installierten Apps zahlreiche Informationen zur Umgebung oder zum Fitnessplan an. Diese Apps lassen sich vom Nutzer bequem selbst hinzufügen, um die Funktionen zu erweitern.

Die Smartwatch dient vor allem im geschäftlichen Umfeld dazu, die Kommunikation zu erleichtern. Dies geschieht beispielsweise durch eine Information über die eingehenden Nachrichten, gleichgültig, ob es sich um Anrufe oder um SMS handelt. Bei einigen Modellen kann man sogar direkt mit der Uhr telefonieren.

 

Die Hersteller wie Apple und Samsung arbeiten jedoch noch an der Verbesserung der Tonqualität, denn diese lässt zurzeit noch zu wünschen übrig. Deshalb gibt es eine Funktion, die dem Anrufer signalisiert, dass der Angerufene später zurückrufen wird.

Typischerweise wird die Smartwatch mit einem Smartphone gekoppelt. Durch diese kabellose Verbindung, die über Bluetooth aufgebaut wird, lässt sich ein Anruf sofort annehmen. Die sogenannte Near Field Communication (NFC) ist im Handumdrehen hergestellt und braucht je nach Einrichtung von Smartphone und Smartwatch nur noch eine kurze Bestätigung.

Wenn sich die Distanz zwischen den Geräten erhöht, so kann es zum Abbruch des Kontakts kommen. Die Bewegungsfreiheit ist deshalb eingeschränkt. Wenn die Verbindung durch WLAN erfolgt, so können auch größere Distanzen überbrückt werden. Bisher ist diese Verbindungsmöglichkeit jedoch noch nicht bei vielen Smartwatches vorhanden.

Unser Smartwatch Test hebt auch die Sport-Funktionen hervor, die bei diesen Geräten eine vorrangige Rolle spielen. Die Sensoren der Smartwatch dienen als Schrittzähler und Pulsmesser. Auch eine Blutzuckermessung und andere Gadgets gehören bei einigen Smartwatches zur Ausstattung. Die Smartwatch Vergleichssieger für den Fitness-Einsatz begleiten die ambitionierten Sportler beim Joggen und Rudern, beim Radfahren oder beim Training an den Studio-Geräten. Um den hohen Beanspruchungen standzuhalten, sind die Armbanduhren mit Zusatzfunktionen sehr robust gefertigt. Das widerstandsfähige Gehäuse schützt das Display, das auch als Watchface bezeichnet wird, vor Beschädigungen. Durch die klare Anzeige reicht ein schneller Blick aus, um festzustellen, wie weit man bereits gelaufen ist oder wie hoch der Puls ist. Natürlich informiert die Smartwatch auch über die aktuelle Uhrzeit.

Die Smartwatch lässt sich quasi als Erweiterung des klassischen Smartphones definieren. Im Allgemeinen funktioniert diese clevere Uhr nur zusammen mit diesem Smartphone, denn ohne das mobile Telefon sind die Funktionen stark eingeschränkt.

Die typischen Einsatzzwecke sind Fitness-Tracking, Navigation und Telefonie (inklusive SMS). Je nach Nutzung haben die Akkus der aktuellen Smartwatch Vergleichssieger eine Laufzeit von maximal 40 Stunden. Die Produzenten arbeiten aber nicht nur an diesem Punkt, um die Leistung und die Funktionalität der Smartwatches zu optimieren.

Wie funktioniert eine Smartwatch?

Bei der Beschreibung der Smartwatch-Funktionen haben wir viele Aspekte mit einbezogen. So richtet sich die Nutzung bzw. die Funktionalität der smarten Uhr nach dem persönlichen Einsatz bzw. nach den Vorlieben der Nutzer. Bei Bedarf ist eine Anpassung möglich. Die Smartwatch kann beispielsweise als Digitaluhr verwendet werden oder mit zahlreichen Anzeigefunktionen dienen. Informationen aus dem Internet, beispielsweise ein News-Ticker oder der Wetterbericht, lassen sich ebenso auf dem Display anzeigen wie die Mondphasen oder ein praktisches Navi. Häufig sind die Geräte mit einer Sprachsteuerung versehen, die beim Diktieren von SMS oder bei der Nutzung von Suchmaschinen helfen. Die Kombination mit einer Navigations-App verwandelt die Smartwatch in einen digitalen Wegweiser. Ob man zu Fuß unterwegs ist, mit dem Fahrrad oder im Auto, das Navi sorgt zuverlässig dafür, dass man schnell zum Ziel kommt. Die Hinweise zur Richtungsänderung erfolgen je nach Einstellung durch eine Sprachausgabe oder durch Vibration.

Das Format der Armbanduhr macht die Smartwatch zu einem Gerät, für das man keine Hand freihaben muss. Dennoch hat man jederzeit freien Blick auf das Display. Zudem ist der direkte Kontakt zum Arm eine Grundvoraussetzung für das Vibrationssignal, wenn beispielsweise eine SMS eingeht oder eine andere Information an den Nutzer gesendet wird. Für diese Vibration sind die Aktoren der Smartwatch verantwortlich. Wenn es darum geht, die aktuelle Umgebungssituation zu erfassen oder die Fitness festzustellen, kommen die Sensoren zum Einsatz. Sie messen unter anderem die Temperatur oder den Puls.

Die Kopplung mit dem Smartphone via Bluetooth ermöglicht das Übertragen und Speichern der gemessenen Daten und macht außerdem das Telefonieren leichter. Auch mit anderen Geräten sind Interaktionen möglich. Der bidirektionale Austausch der Daten unterstützt die Nutzung sämtlicher Funktionen.

Ein weiteres wichtiges Detail bei der Funktion der Smartwatch ist die Verwendung der Akkus. Die wiederaufladbaren Energiequellen benötigen im Normalfall fast täglich eine Aufladung, damit die Smartwatch voll einsatzfähig ist. Einige Modelle brauchen durch die verbesserte Akku-Technologie nur jeden zweiten Tag oder in noch größeren Abständen eine Aufladung.

Die Funktionalität der verschiedenen Smartwatches im Test basiert auf Betriebssystemen, bei denen es sich zum Teil um herstellereigene Produkte handelt. Apple arbeitet beispielsweise mit WatchOS und Google mit einer eigenen Android-Version, die auf die Android Wear Geräte zugeschnitten ist. Damit die Smartwatches einwandfrei funktionieren, ist es wichtig, auch die Apps auf die kompatiblen Uhren und Betriebssysteme anzupassen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Eine Smartwatch eignet sich für die private sowie für die dienstliche Nutzung. Die Geräte mit ihrer innovativen Sensorik kommen unter anderem bei der Fitness-Kontrolle zum Einsatz. Zudem können sie in Verbindung mit medizinischen Überwachungssystemen verwendet werden. So erkennen die mit Sensoren ausgerüsteten Smartwatches Anomalien bei erkrankten oder älteren Personen. Sie stellen fest, ob ein Anfall auftritt oder ob jemand gestürzt ist. Auch in einer gefährdeten Umgebung, beispielsweise an riskanten Arbeitsplätzen oder bei schwierigen Einsätzen, ist es sinnvoll, eine Armbanduhr mit intelligenten Funktionen zu tragen.

Zu den klassischen Anwendungen der Smartwatch gehören zudem Erinnerungs- und Zeitfunktionen, die die Anzeige der Uhrzeit ergänzen. Das Erkennen von Aktivitäten macht die smarte Uhr zum vielseitigen digitalen Begleiter. Die Smartwatch eignet sich als Wecker sowie zum Sammeln von persönlichen Daten, als Erweiterung des Telefons und als individuelles Überwachungsgerät.

Durch die Vernetzung bietet die Smartwatch die Möglichkeit, den Träger über relevante News zu informieren oder Aufzeichnungen vorzunehmen. Durch die Verbindung mit dem Smartphone sind die Nutzer somit stets auf dem aktuellen Stand, gleichgültig, ob es um die Benachrichtigung bei wichtigen Infos geht oder um die aktuellen Fitness-Daten. Für die persönlich genutzten Anwendungen ist es in vielen Fällen nicht einmal nötig, die Apps auf der Smartwatch zu installieren. Häufig reicht es aus, die kompatiblen Apps auf dem Smartphone einzurichten, um mit der Smartwatch darauf zuzugreifen. Je nach Betriebssystem und Anwendung kann man dennoch mit der Smartwatch auf eine Nachricht antworten, ohne dafür das Smartphone zu nutzen. Dies macht die clevere Armbanduhr im Alltagsleben besonders praktisch und wertvoll.

Abhängig vom Hersteller und von der Technologie präsentieren sich die Apps und die Anzeigefunktionen als hilfreiche Funktionen oder als trendige Hingucker.

Bei den unterstützten Gerätesystemen kann es Unterschiede hinsichtlich des Modells, der Konfiguration und der Umgebung geben. Im Allgemeinen sind jedoch Änderungen möglich, um die Kompatibilität der Smartphones und Smartwatches zu erweitern.

Die individuelle Einstellung des Zifferblatts gehört zu den Mode-Trends. Einige Anbieter haben Displays und Gehäuseelemente zum Austauschen im Sortiment. Zudem lässt sich der Touchscreen vieler Smartwatches mit ein paar Fingertipps verändern. Dabei geht es nicht nur um eine neue Farbdarstellung, sondern auch um einen Wechsel der Anzeigeelemente und der Inhalte.

Die Anwendungsbereiche und Vorteile der Smartwatches zeigen sich auf dieser Basis sehr vielfältig. Vor allem die Individualisierung und der praktische Einsatz stehen im Vordergrund, wie unser Smartwatch Test 2017 aufzeigt.

Welche Arten von Smartwatches gibt es?

Bei den klassischen Smartwatches gibt es nur geringe Unterschiede in der Bauweise. Der Touchscreen bekommt die nötige Unterstützung durch einen SoC und den Akku, zudem gehören Bluetooth bzw. NFC und GPS mit zur Ausstattung. Je nach Hersteller kann die Marke des kompatiblen Smartphones vorgegeben sein. Hier möchten wir in unserem Test der Smartwatches die Hauptkategorien vorstellen. Diese Beschreibung soll den Kaufinteressenten bei der persönlichen Entscheidung helfen, welche Smartwatch der Vergleichs-Testsieger bzw. Favorit ist.

Die sogenannten Allrounder oder klassischen Smartwatch Modelle haben ein rundes oder eckiges Touch-Display, das relativ groß ist. Damit eignet sich die Oberfläche für zahlreiche
Aktionen, beispielsweise zum Schreiben von SMS. Durch ihre Größe eignen sich diese Smartwatches hauptsächlich für Herren. Sie kommen häufig im sportlichen Bereich zum Einsatz. In die Kategorie der Allrounder gehören unter anderem die Apple Watch, die Sony Smartwatch 3 und Samsung Gear. Auch andere großformatige und robuste Uhren können hier eingeordnet werden.

Die Mini-Smartwatch ist deutlich kleiner als die Allrounder-Uhr. Vor allem Frauen nutzen gerne die kleineren und leichteren Armbanduhren, obwohl diese oft eine geringere Funktionalität haben. Auch bei der Kompatibilität gibt es bei der Mini-Version einige Einschränkungen. Die Hersteller entwickeln die bisherigen Produkte jedoch weiter, um die Apps und Nutzungsmöglichkeiten zu verbessern. In jedem Fall zeigen sich die Smartwatches im Kleinformat als sehr viel leistungsfähiger als die einfachen Fitness-Armbänder.

Als weitere Variante gibt es von den großen Herstellern spezielle Outdoor-Modelle zur Verfügung. Für den Einsatz bei sportlichen Aktivitäten wurden die klassischen Smartwatches mit einer besonders robusten Ausstattung versehen. So sind die Uhren gegen Feuchtigkeit und Verschmutzungen geschützt und entsprechend widerstandsfähig.

Auch im Vergleich zu konventionellen Outdoor-Armbanduhren können diese Spezialmodelle durch ihre Stabilität und die erweiterten Funktionen überzeugen. Teilweise gibt es diese Outdoor-Smartwatches auch mit einer längeren Akkulaufzeit, was bei Mehrtagestouren von Vorteil ist. Zudem bieten einige Marken Smartwatches an, die auch im Wasser einwandfrei arbeiten. Hier lässt jedoch häufig noch die Auflösung des Displays zu wünschen übrig. Auch bei der Bedienung mit Knöpfen anstelle des Touchscreens sehen die Verbraucher und die Hersteller noch Optimierungsbedarf.

Als weiteres Sondermodell lässt sich die Smartwatch mit autarker Funktion bezeichnen. Sie benötigt kein Smartphone, sondern ist auch ohne zusätzliches Endgerät einsatzfähig. Die Marke ICS Group präsentiert beispielsweise eine Smartwatch, die ohne die Zuhilfenahme von anderen Hardware-Komponenten betrieben werden kann. Der Einsatz solcher Wearables erfolgt ohne WLAN-Verbindung oder Bluetooth, deshalb stehen bestimmte Anwendungen nur eingeschränkt zur Verfügung. Die autark betriebene Smartwatch ohne Kopplung mit einem Tablet oder Smartphone ist mit einem innovativen Mobilfunk-Chip ausgerüstet, der unter anderem auf Business- und Fitness-Apps zugreift. Diese Technologie wirkt sich positiv auf die Betriebskosten der Smartwatch aus und optimiert die Nutzungsmöglichkeiten und den Bedienkomfort.

Ebenfalls interessant sind die Smartwatches, die speziell für Senioren konzipiert wurden. Mit einem solchen Assistenzsystem präsentiert das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme ein Modell, das die Mobilität der älteren Menschen verbessert und zugleich die Sicherheit verstärkt. Auch im Rahmen der häuslichen Kranken- und Seniorenpflege kann eine solche Senioren-Smartwatch eingesetzt werden. Die pflegebedürftigen Personen fühlen sich weniger abhängig und können am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, ohne Angst vor Unfällen zu haben. Mit einem maßgeschneiderten Assistenzsystem der speziellen Smartwatch wird die Kommunikation deutlich vereinfacht, wodurch die Personen ihre Selbständigkeit und Sicherheit wieder zurückgewinnen.

Unabhängig von der Art und Zielgruppe der verschiedenen Smartwatches bieten diese Geräte viele Vorteile:

  • individuell einstellbare Signale bei Anrufen und SMS,
  • viele Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Sport, Business, usw.
  • hilfreiche und individualisierbare Apps,
  • praktische Kommunikation für jede Altersgruppe,
  • interessante Designs,
  • die Hände bleiben frei.

Die eher nebensächlichen Nachteile der Smartwatch hängen vorwiegend damit zusammen, dass es sich um eine noch junge Erfindung handelt, deren Potential noch nicht ausgeschöpft ist:

  • relativ hoher Kaufpreis,
  • kurze Akkulaufzeit,
  • Einschränkung bei der Kompatibilität mit Betriebssystemen.

So haben wir die Smartwatches getestet

Unser Smartwatch Test von 2017 bezieht sich auf die Fähigkeiten und den Individualisierungsgrad der Geräte sowie auf die Gesamtqualität. Die Elektronikbranche hält hochklassige und multifunktionale Armbanduhren und Fitness-Tracker bereit, die dabei helfen sollen, die eigenen Aktivitäten zu messen und aufzuzeichnen. Durch die Übertragung dieser Daten zum Smartphone oder Tablet ist eine optimale Kontrolle möglich. Gleichzeitig sollen die Multifunktionsuhren als Zeit- und Fitness-Anzeige funktionieren und als Zusatzhardware des Smartphones genutzt werden. Da die Entwicklung der Smartwatches momentan noch nicht zu ihrem Ende gekommen ist, gilt es, noch einige Hürden zu bewältigen. Dies konnten wir im Laufe unseres Smartwatch Tests feststellen. Auch bei den Modellen, die sich als Anwärter auf den Smartwatch Vergleichssieger qualifiziert haben, gibt es noch Verbesserungspotential. Dennoch überzeugen die Geräte schon jetzt durch ihre vielseitigen Möglichkeiten im Alltag sowie im Urlaub.

Die spezifischen Merkmale der Smartwatches haben wir in diesem Abschnitt genauer betrachtet. Dabei geht es uns nicht nur um die Qualität beim Abruf von Musikdateien oder beim Telefonieren, sondern auch um die Anzeige der Standardfunktionen, um die Optionen beim Datentransfer und um das Handling. Zudem soll unser Test der Smartwatches hilfreiche Hinweise zu den wichtigen Qualitätskriterien geben.

  • Die Akkulaufzeit

Die Leistungsstärke des Akkus hängt im Allgemeinen von dem Stromverbrauch der Smartwatch ab. Diese braucht weniger Energie, wenn das Display kleiner ist und eine geringere Auflösung hat. Auch die Anwendungen und die Art der kabellosen Verbindung wirken sich auf die Belastung des Akkus aus. Wenn WLAN und GPS dauerhaft aktiviert sind, so verbraucht der Akku mehr Strom, als wenn man diese Zusatzfunktionen ausschaltet. Zudem haben einige Smartwatches einen schwächeren Akku als andere. Durch die Einstellung der Helligkeit beim Display oder durch ein Ziffernblatt, das nur wenig Energie benötigt, lässt sich die Laufzeit aber auch dann verlängern, wenn die Smartwatch nur über einen kleinen Akku verfügt.

Unabhängig von der Stärke des Akkus ist es sinnvoll, bei der Auswahl der Smartwatch auf eine einfache Auflade-Funktion zu achten. Teilweise wird dies durch ein Induktions-Ladegerät durchgeführt. Hier braucht man die Smartwatch nur auf die Ladeschale zu legen, um sie aufzuladen. Bei anderen Geräten erfolgt das Aufladen durch das Aufstecken auf das kompatible Ladegerät oder mithilfe eines Kabels.

  • Die Funktionalität der Smartwatch

Die typischen Funktionen einer Smartwatch sind neben der Zeitanzeige, Telefonieren und SMS-Kommunikation die Anzeige von Fitness-Daten und wichtigen Internet-Infos in Echtzeit. Dabei kann es sich um den aktuellen Wetterbericht oder um News handeln. Zu diesem Zweck ist zumeist eine WLAN-Verbindung nötig. Einige Smartwatches verfügen zudem über eine erweiterte Funktionalität, beispielsweise über eine Kamera oder über einen SIM-Slot. Die voreingestellten Hauptfunktionen lassen sich durch Apps ergänzen, aber die integrierte Technologie der Smartwatch beeinflusst die Möglichkeiten bei der Nutzung. Schon bei der Auswahl der Smartwatch sollte man sich deshalb über die installierbaren Apps informieren.

  • Die Bedienung: Touchscreen oder Tasten?

In unserem Test der Smartwatch konnten wir verschiedene Modelle und Bedien-Optionen näher kennenlernen. Es gibt Modelle mit reinem Touchscreen, Armbanduhren mit Hardware-Tasten sowie Smartwatches, die beides bieten. Weltweit bekannte Marken wie Motorola, Samsung und Sony arbeiten üblicherweise mit Touch-Bedienung, während andere Unternehmen wie Pebble einfach zu bedienende Smartwatches mit Hardware-Elementen präsentieren. Bei Apple sowie bei einigen anderen Herstellern gibt es auch kombinierte Varianten, die den Touchscreen und die Funktionstasten miteinander verbinden.

  • Die Größe der Smartwatch

Die eher kleinen Smartwatches kommen bei Frauen gut an, haben jedoch oft eine eingeschränkte Funktionalität. Deshalb gehören die Allrounder zu den Favoriten auf dem Markt, und zwar nicht nur bei den Männern. Das Display ist ab einer gewissen Größe besser abzulesen. Die Angabe der Bildschirmgröße in der Produktbeschreibung bezieht den Rand nicht mit ein, was man bei der Auswahl berücksichtigen sollte.

Bei unserem Smartwatch Test 2017 konnten wir feststellen, dass die Gehäuse- und Bildschirmgröße der Geräte nichts über die Anpassungsfähigkeit aussagt. Das Armband lässt sich auf schlanke und auf kräftige Arme optimal anpassen, sodass die Uhr sicher sitzt.

  • Die Sensorik

Die Qualität der Sensoren wirkt sich auf die Präzision bei der Anzeige von Wetter- und Gesundheitsdaten aus. Auch im Fitness-Bereich sind hochwertige Sensoren erforderlich, die beispielsweise die Schrittfrequenz oder den Puls messen. Durch feine Temperatur- oder Luftdruck-Sensoren lassen sich mithilfe der Smartwatch auch die genauen Umgebungsbedingungen feststellen. Dazu gehört auch die Höhe der aktuellen Position. Wer viel unterwegs ist oder regelmäßig trainiert, sollte sich für eine Smartwatch mit zuverlässigen Sensoren entscheiden.

  • Das Display

Bei unseren Smartwatch Test spielt das Display eine der Hauptrollen, denn es gibt der Uhr gewissermaßen ein Gesicht. Deshalb sollte es stilvoll aussehen und zudem durch seine Beständigkeit überzeugen. Eine hochklassige Ausführung des Displays basiert auf einer ordentlichen Auflösung. Diese hängt von der Pixeldichte ab, die den Nutzern eine optimale Darstellung bieten soll.

Die Angabe der Auflösung erfolgt in ppi, was für „Pixel per Inch“ steht und auf Deutsch „Bildpunkte pro Zoll“ bedeutet. Bei einem Display, das beispielsweise 300 ppi hat, enthält also 300 Pixel auf der Länge von ca. 2,5 cm. Bei den Vergleichssiegern der Smartwatches können 330 ppi und mehr vorhanden sein, während die einfacheren Modelle bei 250 ppi liegen. Geringer sollte die Auflösung nicht sein, denn sonst sind die einzelnen Bildpunkte zu sehen.

Neben der Auflösung geht es bei der Smartwatch um die klare Farbdarstellung und eine gute Lesbarkeit der Anzeige. Durch Kontraste und eine große Präzision sind Zeit, Wetterinfos und weitere Daten auch bei hellem Sonnenlicht gut zu erkennen.

Die modernen Smartwatches arbeiten zumeist mit einem OLED-Display, das durch seine hervorragende Kontrasten überzeugt. Bei den herkömmlichen Displays der LC-Technologie sind die Kontraste weniger stark, sodass die Darstellung bei Sonne weniger deutlich ausfällt.

  • Die Abdichtung des Gehäuses

Die Smartwatches, die beim Sport oder bei Outdoor-Aktivitäten getragen werden, sollten nach Möglichkeit staubdicht sein und auch Regen aushalten. Dafür sind diese Outdoor-Uhren mit einem wasser- und staubdichten Gehäuse ausgerüstet. Wenn eine Smartwatch laut Produktbeschreibung jedoch nur mit einem Spritzwasserschutz versehen ist, so sollte sie nicht beim Schwimmen verwendet werden. Zum Surfen, Schwimmen oder Tauchen eignen sich nur diejenigen Modelle, die eindeutig wasserdicht sind. Wer sich nicht sicher ist, wie die Angaben zur Wasserdichte zu verstehen sind, sollte auf die IP-Schutzart achten. Dieses Kürzel bezieht sich auf die Widerstandsfähigkeit des Gehäuses gegen Staubpartikel und Wasser. Die Staubdichte, mit in der ersten Ziffer gekennzeichnet wird, rangiert zwischen optimaler Staubdichte (6) und minimalem bzw. nicht vorhandenem Schutz (0). Die zweite Ziffer gibt an, wie hoch die Wasserdichte ist. Hier stehen neun Level zur Verfügung, wobei die Zahl 9 für einen optimalen Schutz auch bei Hochdruck-Wasser steht und die Stufe 0 für keinen Schutz. Für Wassersportler eignen sich auch die Smartwatches, die eine Wasserdichte der Stufe 8 haben.

Worauf muss ich beim Kauf einer Smartwatch achten?

Die cleveren Armbanduhren aus unserem Test sind multifunktionale Begleiter für viele Gelegenheiten. Damit sie ihre Aufgabe auch erfüllen und optimal genutzt werden können, sollte man einige Details bei der Auswahl beachten. Wer sich für eine Smartwatch entscheidet, der möchte nicht nur auf verschiedene Zeitfunktionen zugreifen, sondern auch seine Kommunikationshardware aufrüsten. Deshalb sollte die Smartwatch auf jeden Fall passend zum bereits vorhandenen Smartphone ausgesucht werden. Wenn auch dieses mobile Gerät neu gekauft wird, so lohnt es sich, die komplette Hardware vom gleichen Hersteller zu kaufen. Damit ist eine optimale Kompatibilität gewährleistet. Die Daten lassen sich direkt vom Smartphone zur Smartwatch und auch in umgekehrter Richtung übertragen. Dies erleichtert den Umgang mit der innovativen Technologie und sorgt dafür, dass man jederzeit Zugriff auf die wichtigen Daten hat.

Das Betriebssystem der Smartwatch spielt eine wesentliche Rolle bei der Auswahl: Es ist die Grundlage für den einfachen Datenaustausch vom Mobiltelefon zur Multifunktionsuhr. Zum Teil können inzwischen aber auch verschiedene Betriebssysteme miteinander korrespondieren, wenn sie entsprechend konfiguriert werden. Dafür stehen einige plattformübergreifenden Systeme zur Verfügung.

Welches die Smartwatch Vergleich-Testsieger sind, kann unser Testvergleich zwar nicht pauschal sagen, aber mithilfe der richtigen Informationen fällt es leicht, ein Modell zu finden, das den persönlichen Anforderungen entspricht.

Damit sich die Smartwatch angenehm tragen lässt und nicht wie ein klobiges Gerät wirkt, sollte zunächst die Größe stimmen. Durch das stabile Armband haben auch die größeren Smartwatches einen guten Halt, dennoch sollte die Gesamtgröße zu den individuellen Wünschen passen, sodass man nicht das Gefühl hat, dass das Handgelenk ein übermäßiges Gewicht tragen muss.

Die Größe des Bildschirms wirkt sich einerseits auf die Sichtbarkeit der Anzeige aus, andererseits auf den Stromverbrauch. Um unangenehme Überraschungen auf längeren Touren zu vermeiden, sollte man eine Smartwatch mit starkem Akku kaufen, der bei WLAN- und GPS-Nutzung nicht zu schnell seine Kraft verliert. Ansonsten kann es nötig sein, einzelne Funktionen nur eingeschränkt zu nutzen, um die Akku-Laufzeit noch etwas zu verlängern. Dies gelingt außerdem durch eine veränderte Konfiguration bei der Helligkeit oder durch ein sparsames Ziffernblatt.

Interessant ist außerdem das Handling beim Aufladen der Smartwatch. Hier punkten vor allem die Modelle, die durch die Induktionstechnologie aufgeladen werden. Einfacher und bequemer geht es kaum, denn hier werden die Geräte auf der Ladeschale positioniert, wo sie sich ohne weiteres Zutun aufladen.

Für die Kopplung der Smartwatch mit dem Mobiltelefon ist nicht nur das Betriebssystem verantwortlich, sondern auch eine WLAN- oder Bluetooth-Funktion. Die modernen Geräte erleichtern diesen Zugriff und unterstützen die Nutzer bei diesem Datentransfer bzw. bei der verbesserten Anwendung der Telefonie- und Internet-Funktionen. Unser Test der Smartwatches berücksichtigt deshalb auch die Transferrate und die schnelle Erkennung bei der Kopplung der Geräte. Hierbei geht es unter anderem um die Installation der Applikationen, die für die verschiedenen Smartwatches entwickelt wurden. Durch die immer wieder neuen Programmierungen stehen Apps für jeden Bereich zur Verfügung, die beim Fitness-Programm oder bei der zuverlässigen Terminplanung helfen. Diese Apps eignen sich speziell für die Smartwatch, wobei man auf einige Anwendungen wahlweise auch vom Smartphone aus zugreifen kann.

Die Schnittstellen sollten bei der Suche nach der perfekten Smartwatch nicht vernachlässigt werden. Zu den wichtigen kabellosen Interfaces gehört Bluetooth, das typischerweise in den Standards 4.0, 4.1 oder 4.2 zur Verfügung steht. Bei einer Distanz von maximal zehn Metern bietet Bluetooth eine sichere Verbindung zwischen der Uhr und dem mobilen Endgerät. Viele aktuelle Smartwatches sind mit einem zusätzlichen WLAN-Modul ausgerüstet, das dem gängigen Standard entspricht und den Einsatzbereich sowie den Komfort vergrößert.

Des Weiteren verfügen die meisten Smartwatches aus unserem Test 2017 über eine USB-Schnittstelle zum Verkabeln sowie über einen Mikrofonanschluss.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Die Smartwatches der international renommierten Marken überzeugen durch ihre Funktionalität und den hohen Bedienkomfort. Hersteller wie Asus, Casio, Samsung, Sony, Swatch und HTC präsentieren innovative, smarte Geräte, die das alltägliche Leben und die Kommunikation vereinfachen. Wir haben nicht nur die allseits bekannten Smartwatches getestet, sondern auch weniger verbreitete Modelle. Bei der Qualität punkten nicht nur die hervorragend bewerteten Geräte von Apple, Pebble und MyKronoz, sondern auch die verhältnismäßig günstigen Smartwatches von LG.

Weitere Herstellernamen, die bei dem Test der Smartwatches nicht fehlen dürfen, sind Cogito, Cookoo und Motorola. Die Unternehmen i’m watch und Burg Watch Phone haben ebenfalls interessante Modelle im Programm, die sich auf die jeweiligen Kundenanforderungen anpassen lassen.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Smartwatch am Besten?

Die Verkaufsstellen der großen Marken sind ein guter Anlaufpunkt, wenn man eine Smartwatch kaufen möchte. Sie sind häufig in den Elektrofachmärkten zu finden. Hier bieten die versierten Fachverkäufer ein Beratungsgespräch an und geben Hinweise zur Kompatibilität und zu den interessanten Apps. Diese Informationen stehen im Internet ebenfalls zur Verfügung, typischerweise in schriftlicher Form. In den Online-Shops gibt es außerdem Service-Hotlines, über die man mehr über die Smartwatch selbst sowie über die Einsatzmöglichkeiten und Qualitätsmerkmale erfährt.

Im Fachgeschäft sowie online stehen viele Infos zu den aktuellen Geräten zur Verfügung. Auf den Herstellerseiten sind die Extras bis ins Detail erklärt. Auch die Bewertungsportale und die Vergleichsseiten sind bei den Käufern sehr gefragt. Hier bekommen sie die nötige Entscheidungshilfe, wenn sie nach einer Smartwatch Ausschau halten.

Während die Verkaufsstellen im Elektrofachhandel oft nur eine geringe Auswahl an Geräten präsentieren, gibt es im Internet ein weitaus größeres Sortiment. Um Geld zu sparen, kann man beispielsweise eine Smartwatch aus einer früheren Generation bestellen. Diese sind im normalen Elektrofachhandel nur selten zu bekommen. Wer es individuell und futuristisch mag, kommt beim Stöbern im Internet ebenfalls auf seine Kosten, denn hier kann man zum Teil brandneue Smartwatches finden.

Die Frage nach dem kompatiblen Betriebssystem oder nach speziellen Ausstattungsmerkmalen lässt sich bei der Online-Bestellung mit einem Anruf beim Service-Team des Online-Shops klären. Selbst wenn man hier nicht sofort jemanden erreicht, spart man im Vergleich zum Direktkauf im Geschäft viel Zeit.

Auch wenn es zu einem Umtausch kommt, liegt der Internet-Kauf vorne, denn im Allgemeinen ist die Rücksendung kein Problem.

Die Suche nach der richtigen Smartwatch lässt sich online ganz bequem durchführen. Hier ist man unabhängig von den normalen Ladenöffnungszeiten und kann auch noch am späten Abend durch die Shops stöbern. Ein direkter Online-Vergleich listet die jeweiligen Produktmerkmale auf, unter Berücksichtigung der Vorteile und der eventuellen Nachteile. Sehr praktisch ist der Vergleich der Preise. Dieser zeigt, welcher Internet-Shop die gewünschte Smartwatch zum besten Kaufpreis anbietet. Im Allgemeinen gelangt man über die Preisvergleichsseite weiter zu den betreffenden Shops sodass sich die Bestellung selbst innerhalb kurzer Zeit durchführen lässt.
Wenn die bevorzugte Smartwatch nicht zum eigenen Smartphone passt, so kann man sich überlegen, ob man eine andere Uhr auswählt oder sich gleich ein neues Smartphone kauft. Normalerweise kauft man sich zwar die Smartwatch passend zum Mobiltelefon. Bei der Preisersparnis, die durch den Internetkauf möglich ist, kann man aber auch das Smartphone austauschen. Gegebenenfalls helfen die Online-Kaufberatungen oder die Käuferbewertungen, die in zahlreichen Shops zu finden sind. Im Ladengeschäft hat man hingegen nur die Beratung durch den Verkäufer und kann nicht auf Erfahrungen anderer Käufer zugreifen.

Ein zusätzlicher Vorteil beim Internet-Kauf sind die News, die in den bekannten Foren oder auf den Herstellerseiten nachgelesen werden können. Wer sich für eine spezielle Smartwatch interessiert, erfährt hier eine Menge Details über die Funktionalität, die empfohlenen Einsatzbereiche und den Stand der Weiterentwicklung.

Wissenswertes & Ratgeber

Eine Smartwatch ist eine multifunktionale, schlaue Armbanduhr, die mit individualisierbaren Anzeigen auf den persönlichen Alltag angepasst werden kann. Zusätzlich zur Standard-Zeitanzeige bietet sie Zugriff auf Telefonie und Internet-Informationen.

Der Begriff Smartwatch verbindet das Smartphone mit der Uhr, und diese Definition steht für die Kopplung der Smartphone-Funktionen mit der einfachen Bedienung einer Uhr.
Abhängig von dem installierten Betriebssystem und der Kompatibilität des Modells lassen sich die Smartwatches mit zahlreichen Apps ausrüsten. Diese erleichtern das Abrufen von GPS- oder Wetterdaten, das Empfangen und Versenden von Nachrichten und das Messen der eigenen Trainingsaktivitäten. Viele Smartwatches haben eine integrierte Foto-Funktion, sodass man sogar Bilder damit aufnehmen kann.

Wissenswerte Details zu den diversen Smartwatch-Modellen beziehen sich auf die Betriebsdauer bzw. die Leistungsfähigkeit des Akkus. Auch wenn der Akku im Normalfall relativ einfach wieder aufgeladen werden kann, gibt es ein paar Tricks, wie sich die Laufzeit verlängern lässt. Dies geschieht beispielsweise durch eine veränderte Anzeige bzw. Helligkeit des Displays. Auch die Nutzung der Konnektivität wirkt sich auf die restliche Akkulaufzeit aus. Laut Herstellerangaben reichen die meisten Akkus der Smartwatches für eine ein- bis zweitägige Nutzung aus. Nach einem gewissen Zeitraum ist der Funktionsumfang jedoch eingeschränkt, wenn der Akku nachlässt.

Unser Test der Smartwatches bewertet neben der Akkuleistung auch die Handhabung und das Datensendungsverhalten. Hierbei gibt es bei vielen Geräten noch Verbesserungsbedarf. Die Kritikpunkte werden von den meisten Herstellern als Herausforderung angesehen, denn mit ihrem Innovationsgeist arbeiten die weltbekannten Marken weiterhin an der perfekten Smartwatch.

Bei der Funktionalität der Smartwatches steht das Betriebssystem häufig im Mittelpunkt. Es ist unverzichtbar für die Kompatibilität mit dem Smartphone und für die Bedienfreundlichkeit. Inzwischen sind einige Geräte sowohl mit Android als auch mit iOS kompatibel, was die Flexibilität verbessert. Andere Hersteller setzen ausschließlich auf ihre eigenen Betriebssysteme. Nach unserem Smartwatch Test empfehlen wir den Nutzern, nicht nur auf die kompatible Systemtechnologie zu achten, sondern auch auf die Apps, die damit korrespondieren.

Die Geschichte der Smartwatch

Die ersten Modelle von Handy-Armbanduhren verbinden viele mit Spionage-Ausrüstung, die vorwiegend durch Filmreihen wie James Bond bekannt wurde. Die Smartwatch selbst existiert jedoch erst seit den 2000er Jahren. Sie sollte Informationen aus dem Internet anzeigen, die bis dahin nur über ein Smartphone zu visualisieren waren. Bei diesen Daten handelte es sich häufig um SMS oder um die Anzeige des Anrufernamens, wenn ein Telefonanruf einging. Zudem konnten die Nutzer der frühen Smartwatches bereits auf Wetter- und Umgebungsinfos sowie auf News zugreifen. Erweiterungen durch Human Machine Interfaces, Sensoren und individualisierbare Bedienkonzepte machten die Smartwatch auch zum Schrittzähler und Fitness-Tracker.

Bei der ersten Smartwatch, die 2003 bei der Consumer Electronics Show in den USA präsentiert wurde, handelte es sich um die SPOT-Uhr von Microsoft. Mit der Indikation von Online-Daten leitete dieses Gerät eine neue Generation ein. In den kommenden Jahren gab es weitere vergleichbare Produkte, die zusätzlich eine Steuerung von Musikwiedergabe oder eine erweiterte Sensorik hatten. Sony Ericsson und Texas Instruments gehörten hier zu den Vorreitern bei der modernen Informationsdarstellung und der vielseitigen Nutzung.

Mit der Meta Watch und der Armbanduhr Limmex, die zum Absetzen von Notrufen konzipiert wurde, kamen im Jahr 2011 weitere Modelle auf den Markt, die die Telefonie-Funktionen verbesserten. Im folgenden Jahr vergrößerte sich das Sortiment der Smartwatches deutlich: 2012 präsentierte Sony eine Smartwatch, die mit einem farbigen Display ausgestattet war, und Pebble kam mit seinem E-Paper-Display auf den Markt. Auch andere Hersteller kündigten ihre eigene Version der Smartwatch an oder brachten sie in den Verkauf.

2013 konnten einige verbesserte Modellreihen vorgestellt werden, zudem war die Gear-Reihe von Samsung in den Geschäften erhältlich. Ebenfalls im Jahr 2013 wurde die erste Smartwatch mit Sprachsteuerung und Gestenerkennung präsentiert, die Kreyos Meteor. Ein Jahr später war mit Android Wear eine innovative Plattform verfügbar, mit der sich integrierte Multifunktionsgeräte wie die Samsung Gear Live und die LG G Watch koppeln ließen. Parallel dazu entwickelte Apple seine Apple Watch, die gleich in drei Modellvarianten ihren Marktauftritt hatte.

Auch beim Design gab es Veränderungen. So präsentierte die Marke Motorola im Herbst 2014 die erste Smartwatch in runder Form. Bei der Größe der Smartwatches gab es ebenfalls im Laufe der Zeit ein breiteres Spektrum.

Die renommierten Schweizer Uhrenhersteller präsentierten im Jahr 2017 ihre eigenen Smartwatches und verbanden darin die Schweizer Uhrentradition mit einem hohen Innovationsgrad. Vor allem Mondaine und Frédérique Constant zeigten sich experimentierfreudig und stellten hochklassige Kombinationen aus Quarzarmbanduhr und digitaler Funktionalität vor. Die Verbindung der analogen Anzeige mit Fitness- und Zusatz-Funktionen bei der Kopplung mit dem Smartphone oder Tablet hat sich im Vergleich zu den Smartwatches mit beleuchteter Digitalanzeige als relativ energiesparend erwiesen.

Die Standards der Smartwatches verändern sich stetig und passen sich den Ansprüchen des modernen Lebens an. Einige Hersteller kündigen Modelle mit Bezahlfunktion oder mit Entsperrung und Verriegelung von elektronischen Schlössern an. In diesem Zusammenhang spielt die Near Field Communication eine nicht zu unterschätzende Rolle. Hier geht es vorrangig um den Bedienkomfort, aber auch die Sicherheit darf nicht zu kurz kommen.

Heute kommt die Smartwatch als Hilfsmittel im Business-Bereich, in der Freizeit sowie bei sportlichen Aktivitäten zum Einsatz. Deshalb konzentrieren sich die Produzenten vorwiegend auf die individualisierbare Funktionalität, auf maßgeschneiderte Apps und auf eine widerstandsfähige Qualität der Smartwatches. Unser Smartwatch Test belegt, wie weit der Entwicklungsstand schon ist und was es noch zu verbessern gibt.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Smartwatch

Eine Smartwatch macht es möglich, diverse Informationen abzurufen. Durch das bequeme Tragen am Handgelenk kann sie mit einem Vibrationssignal kommunizieren und gleichzeitig durch ihre Sensorik bestimmte Körpersignale beobachten und auswerten. Dadurch eignet sich die Smartwatch als Fitness-Kontrollgerät, das im Sport sowie bei der Seniorenbegleitung oder bei der Gesundheitsvorsorge verwendet wird. Zudem schützt die Smartwatch die persönlichen Daten und gibt den Betroffenen einen gewisse Autonomie. Dennoch wird die Omnipräsenz der Smartwatch manchmal als Risiko angesehen, da eine gewisse Abhängigkeit entstehen kann. Im Rahmen der Ethik und Rechtswissenschaften werden daher geeignete Lösungen gesucht, um Standards zu setzen und die persönliche Sicherheit zu optimieren. Durch die Integration in das mobile Leben ist dies eine starke Herausforderung, nicht nur technisch, sondern auch moralisch.

Die Statistiken der letzten Jahre belegen, dass das Interesse an Wearables wie Smartwatches und Gesundheits-Trackern immer weiter ansteigt. Der Absatz Smartwatches betrug im Jahr 2014 ca. 5 Millionen und im Jahr 2017 ca. 19 Millionen. Im Vergleich dazu ist auch die Zahl der Gesundheits- bzw. Fitness-Tracker angestiegen: 2014 waren es rund 26 Millionen und 2017 rund 45 Millionen. Schätzungen zufolge wird für das Jahr 2017 mit einem Smartwatch-Absatz von ca. 28 Millionen gerechnet.

Unser Smartwatch Test 2017 befasst sich nicht nur mit den Verkaufszahlen, sondern auch mit der Nutzung. Hier belegen die Studien, dass die meisten Besitzer einer Smartwatch das Gerät täglich tragen. Über ein Drittel trägt die Uhr sogar nachts. Rund 75 % der befragten Nutzer verwendet die Smartwatch hauptsächlich zum Überwachen der Fitness-Aktivitäten, beispielsweise als Schrittzähler. Auch die Nachrichten-Funktionen sind sehr gefragt und werden entsprechend häufig genutzt.

Eine Online-Studie hat aufgezeigt, dass über 95 % der Befragten mit den Geräten zufrieden ist. Abhängig von der Art des Geräts und des Betriebssystems gibt es hier gewisse Schwankungen. Durch die Weiterempfehlungen bleiben die Topseller auf ihren vorderen Plätzen. Interessant ist auch ein Blick auf den Net Promoter Score, also auf den Unterschied zwischen den empfehlenden Personen und den Kritikern. Die betreffenden Werte weisen darauf hin, wie wichtig die Empfehlungen für die Verkaufszahlen sind.

Funktionale Apps für die Smartwatch

Zum Smartwatch Vergleichs-Testsieger wird das Gerät erst dann, wenn die entsprechenden Apps installiert sind. Dabei kann es sich um ganz unterschiedliche Anwendungen handeln, die sich häufig auf die Freizeitaktivitäten bzw. auf die sportlichen Hobbys beziehen. Einige wichtige Apps sind bei einigen Modellen schon vorinstalliert. Das Hinzufügen via Smartphone oder über den direkten Internetzugriff ist jedoch unproblematisch. Im Folgenden führen wir in unserem Smartwatch Test die besonders gefragten Apps auf.

  • Meine Tracks

Diese App liefert eine Darstellung der Streckenplanung, um die Wanderung, die Jogging-Route oder die Fahrradtour vorzubereiten. Während der Bewältigung dieser Strecke zeigt die Smartwatch die persönliche Geschwindigkeit an, gibt Informationen zu den Höhenmetern oder hilft mit einem Stadtplan weiter. Das Setzen von Wegpunkten ist über diese App ebenso möglich wie eine exakte Ortsbestimmung. Wenn die Smartwatch über ein GPS-Signal verfügt, so kann die Anwendung auch ohne Smartphone genutzt werden.

  • View Ranger

Bei dieser App hat man Zugriff auf sämtliche Routen- und Richtungsdaten, unter anderem auch die Höhenunterschiede bei der geplanten Strecke. So ist ein guter Überblick über die Wander- oder Fahrradroute möglich.

  • WatchMaker Premium Watch Face

Mit diesem Editor ist es möglich, das Ziffernblatt und auch die Anzeige individuell zu verändern. So bekommt die Smartwatch eine persönliche Optik, die fantasievoll oder schlicht gestaltet werden kann. Schon vorhandene Watchfaces dienen als Vorlage, man kann aber auch selbst kreativ werden, um die Smartwatch zu individualisieren.

  • Runtastic

Dies ist wohl die bekannteste Fitness-App für das mehr oder weniger intensive Training. Sie zeigt alle relevanten Daten an und informiert die Träger über die persönlichen Fortschritte.

  • My Radar

Die Echtzeit-Information zeigt an, wann mit Niederschlag zu rechnen ist, und liefert zuverlässige Wetterdaten für den aktuellen Standort.

Pflege und Reinigung der Smartwatch

Die Pflege der Smartwatch beginnt mit einer sorgsamen Handhabung, denn wenn man vorsichtig mit dem Gerät umgeht, ist es nicht nötig, sie ständig zu reinigen. Im Normalfall sollte man die Smartwatch etwa alle ein bis zwei Monate gründlicher säubern. Wenn sie jedoch stark verschmutzt ist oder Wasser abbekommen hat, dann darf man nicht zu lange damit warten.

Die Reinigung bedarf einiger Vorbereitung. Am besten legt man sich die dafür benötigten Utensilien bereit, damit es schneller geht. Als Hilfsmittel für die Reinigung benötigt man ein feines Mikrofaser- oder Brillenputztuch, fusselfreie Wattestäbchen und ggf. eine Zahnbürste. Etwas Spülmittel, Seife oder Essig können ebenfalls verwendet werden, eventuell auch Reinigungsalkohol bzw. Spiritus. Backpulver und Olivenöl sind etwas für die Erfahrenen, während Wasser auf jeden Fall bereitstehen sollte.

Die Arbeitsfläche sollte nach Möglichkeit sauber sein. Hierfür eignet sich der Küchentisch oder der Schreibtisch. Eine gute Ausleuchtung hilft dabei, auch kleine Schmutzspuren zu erkennen. Selbstverständlich sollten die Hände sauber sein, wenn man die Smartwatch reinigt.

Das Gehäuse mit dem Display und das Armband werden unabhängig voneinander gesäubert. Für die Reinigung der Einzelteile muss man also auf jeden Fall die Smartwatch auseinandernehmen. Abhängig von der Bauweise kann dieses Zerteilen etwas aufwändiger oder ganz einfach sein. Das Gehäuse sollte auf keinen Fall geöffnet werden, denn dies würde nicht nur die Funktionalität gefährden, sondern auch die Garantie.

Ähnlich wie beim Smartphone können sich auch auf dem Screen der Smartwatch unschöne Fettspuren und Flecken ansammeln. Diese entfernt man mit einem Mikrofasertuch. Durch das Anhauchen des Displays und das anschließende Abwischen lassen sich auch die feinen Spuren beseitigen. Wenn die Smartwatch wasserfest ist, so kann man auch ein befeuchtetes Tuch verwenden. Bei schwierigen, fettigen Flecken darf auch Spülmittel oder etwas verdünnter Essig hinzugefügt werden. Die sparsame Verwendung von Spülmittel oder Essig sorgt dafür, dass der Bildschirm von eventuell aggressiven Zusätzen nicht zu stark angegriffen wird. Wenn weder ein Mikrofasertuch noch ein Brillenputztuch vorhanden ist, so eignet sich auch ein sauberer Kaffeefilter für diese Reinigungsaktion. Küchenpapier oder Taschentücher sind hingegen ungeeignet, denn sie können Fussel hinterlassen.

Die Smartwatches sind anders als die meisten Armbanduhren nicht mit einem kompletten Gehäuse ausgestattet. Häufig verfügen sie über Tasten und ggf. eine Krone, die ebenfalls einer Reinigung bedürfen. Wenn die Smartwatch wasserdicht ist, so darf sie direkt ins Wasser gehalten werden, um die Armaturen zu säubern. Dafür reicht es im Allgemeinen aus, die Rillen mit den Fingernägeln zu bearbeiten. Falls es sich nicht um eine wasserfeste Smartwatch handelt, so kann man Wattestäbchen für die Reinigung nehmen. Diese werden in die Mischung aus Wasser und Spülmittel, Seife oder Essig getunkt, um die Kleinteile der Uhr damit zu säubern. Mit einer Alkoholmischung werden die Tasten bzw. Knöpfe zusätzlich desinfiziert. Eine Zahnbürste mit weichen Borsten kann ebenfalls helfen, sämtliche Rillen und Übergänge sauber zu reiben. Harte Borsten könnten den Lack beschädigen, daher sollte man bei dieser Aktion vorsichtig sein.

Das Armband der Smartwatch sollte bei der Säuberung nicht vernachlässigt werden. Hier richtet sich die Art der Reinigung nach dem Material.

Bei einem Armband aus Silikon ist die Reinigung besonders einfach. Das Uhrenarmband wird ins lauwarme Seifen- oder Essigwasser gehalten und sanft abgeschrubbt, entweder mit einem Tuch oder gleich mit der Hand. Wenn bereits Verfärbungen an dem Silikon-Armband zu sehen sind, so kann man Spiritus verdünnen.

Ein edles Lederarmband braucht etwas mehr Pflege, damit es seine attraktive Optik langfristig behält. Zunächst wird es mit einem feuchten Lappen abgewischt. Wenn stärkere Flecken vorhanden sind, so hilft ein Lederreiniger. Als Hausmittel wird auch eine Mischung aus Backpulver mit Wasser empfohlen. Diese Paste wirkt ca. eine Stunde lang ein, bevor man sie entfernt und das Lederband mehrere Stunden lang trocknen lässt. Eine Nachbehandlung mit Lederspray, einem Pflegeöl oder einer speziellen Milch sorgt dafür, dass das Armband geschmeidig bleibt. Als Alternative eignet sich hier auch ein wenig Olivenöl, das man am besten mit einem Pinsel aufträgt.

Armbänder aus Metall lassen sich besonders gut mit lauwarmem Seifenwasser oder einem Gemisch aus Backpulver und Wasser reinigen. Mit der Zahnbürste kommt man auch an die schwierigen Stellen heran. Das Mikrofasertuch kann ebenfalls zum Einsatz kommen. Wer ein Ultraschall-Reinigungsgerät für Schmuck besitzt, der kann das Metall-Armband auch damit perfekt säubern. Diese technische Reinigung ist sehr zuverlässig und sorgt für ein perfektes Ergebnis.

Wenn das Armband und das Display-Gehäuse gesäubert wurden, müssen diese Bauteile gründlich trocknen. Erst dann werden sie wieder zusammengefügt. Ggf. folgt zum Abschluss noch ein letztes Überpolieren, dann sieht die Smartwatch wieder wie neu aus.

FAQ

  • Für welche Personen kommt eine Smartwatch infrage?

Der Einsatz einer Smartwatch richtet sich nicht nach Alter oder Geschlecht. Für jeden kann es sinnvoll sein, diese clevere Uhr zu tragen. Als technischer Alltagshelfer oder als Fitness-Begleiter erleichtert die Smartwatch viele Planungen. Unser Test der Smartwatches zeigt, dass es unterschiedliche Zielgruppen gibt, die ein solches Geräte kaufen möchten.

Die typischen Gruppen sind: Fitness-Begeisterte und Sportler, Geschäftsleute, technisch interessierte Personen, Mode-Fans und Allround-Nutzer.

  • Kann man die Smartwatch auch ohne Smartphone nutzen?

Nein, im Allgemeinen funktioniert die Smartwatch nur zusammen mit einem Smartphone. Ansonsten hat man keinen Zugriff auf die Nachrichten- und Telefonie-Funktionen. Diese werden zunächst immer vom Smartphone empfangen und dann an die Smartwatch weitergeleitet. Dies geschieht über WLAN oder Bluetooth. Es gibt jedoch einige Smartwatches, die auch unabhängig von dem Smartphone eingesetzt werden können. Hier sind die Funktionen jedoch eingeschränkt und beziehen sich beispielsweise auf die Zeitanzeige, die Messung der Körperaktivität oder das GPS-Signal.

  • Worin unterscheidet sich die Smartwatch vom Fitness-Tracker?

Mit einem Fitness-Tracker werden die Bewegungen der Nutzer wahrgenommen und aufgezeichnet. Er kann zum Beispiel die Schritte zählen, die Trainingszeit feststellen und die Pulsfrequenz messen. Auch die GPS-Daten stehen über den Fitness-Tracker oft zur Verfügung. Die Technologie ist bei dem Fitness-Tracker typischerweise in einem kleinen Anhänger oder einem schmalen Armband verbaut. Das Gerät bzw. die Funktionen sind speziell auf die Aktivitäten der Nutzer ausgerichtet, während die Smartwatch sehr viel mehr Anwendungen anbietet. Bei ihr haben die Nutzer auch Zugriff zu Nachrichtenfunktionen und zu zahlreichen Apps.

  • Kann man die Smartwatch mit jedem Smartphone verbinden?

Nein, abhängig von der Art des Smartphones oder iPhones gibt es nur eine eingeschränkte Auswahl von Smartwatches, die damit gekoppelt werden können. Es gibt zwar ein paar wenige Smartwatches mit mehreren programmierten Schnittstellen, im Allgemeinen sollte die Smartwatch jedoch mit dem Smartphone bzw. dem entsprechenden Betriebssystem kompatibel sein. Ein Blick auf die Verkaufszahlen zeigt, dass die Uhren mit dem Betriebssystem Android oft zum Einsatz kommen, da hier das Angebot besonders groß ist.

  • Wie wird die Smartwatch gepflegt und gewartet?

Für die äußerliche Reinigung vom Display, Gehäuse und dem Armband bieten sich die üblichen Putztechniken an. Mikrofaser- und Brillenputztücher eignen sich ebenso dafür wie Antistatik-Tücher. Für das Gehäuse können ggf. sanfte Reinigungsmittel verwendet werden. Das Gehäuse sollte man nicht öffnen, denn hier ist keine Pflege erforderlich. Zum Aufladen des Smartwatch-Akkus reicht es bei vielen Modellen aus, das gesamte Gerät in die Ladeschale zu legen. Im Gegensatz zu Automatik-Armbanduhren gibt es bei einer Smartwatch keine Mini-Schrauben oder filigrane Konstruktionen. Dies erleichtert die Reinigung. Falls dennoch Mängel auftreten, so sollte man nicht selbst Hand anlegen, sondern sich an einen professionellen Elektronikhändler oder direkt an den Hersteller wenden. Wenn es lediglich darum geht, das Armband auszutauschen, so kann auch ein Juwelier oder Uhrmacher diese Arbeit durchführen.

Nützliches Zubehör

Unser Smartwatch Test 2017 befasst sich natürlich auch mit dem Zubehör, das in den entsprechenden Elektronikgeschäften sowie in den Internet-Shops zu kaufen ist. Durch Zusatzteile wie Schutzfolien und Hüllen wird die Uhr vor Beschädigungen geschützt. Die Folie auf der Front sorgt dafür, dass auf der Oberfläche keine Kratzer entstehen können. Die Hülle bewahrt das Gerät auch vor heftigeren Stößen. Häufig haben diese Schutzhüllen ein pfiffiges Design oder sie sind komplett transparent. Damit runden sie den modernen Look der Smartwatch ab.

Zu dem Zubehör gehören auch die Reinigungssets, die speziell für die Smartwatches entwickelt wurden. Diese machen es leicht, die Geräte zu pflegen, und sorgen auf lange Sicht für die Sauberkeit des Displays und der andere Komponenten.

Zusätzliche Gadgets für die Smartwatches sind Hardware-Teile wie Ladekabel und Headsets, die via Bluetooth verbunden werden können. Durch das Headset wird das Telefonieren sehr komfortabel und erspart es einem, das Smartphone in die Hand zu nehmen. Als Alternative zum herkömmlichen oder magnetischen Ladekabel kommt auch eine Ladestation bzw. Ladeschale infrage. Diese Aufladestationen, die gleichzeitig als Halterung dienen, machen es besonders einfach, den Akku der Smartwatch wieder aufzuladen und die Uhr dennoch griffbereit zu haben. Eine solche Station kann futuristisch oder klassisch designt sein, um sich in die Wohn- oder Arbeitsumgebung einzufügen. Damit präsentiert sich die gesamte technische Ausstattung sehr modern und individuell. Teilweise handelt es sich bei den Halterungen bzw. Ständern um lustige Figuren oder um elegante Deko-Elemente. Andere setzen auf einen funktionalen Stil.

Zu dem Zubehör für die Smartwatch gehören außerdem Ersatzteile wie Armbänder, die sich nach Belieben austauschen lassen. Aus Leder, Kunststoff oder Edelstahl wirken diese Ersatzbänder eher businesstauglich oder sportlich, konservativ oder voll im Trend. Auch betont maskuline oder feminine Armbänder stehen zur Auswahl und machen die Smartwatch zu einem originellen Alltags- und Freizeitbegleiter. Ebenso wie die Uhr selbst sind auch die vielfältigen Armbänder sehr widerstandsfähig, sodass sie bei allen möglichen Aktivitäten die nötige Sicherheit bieten.

Das Zubehör kann einen rein funktionalen Wert haben oder durch seine Attraktivität überzeugen. Für die Nutzung der Smartwatch ist nicht jedes Ersatzteil oder Zubehör unbedingt erforderlich, dennoch sollte man auf einen gewissen Schutz der Uhr nicht verzichten. Dadurch verlängert sich die Haltbarkeit, sodass es bei der Auswahl von Schutzfolie und Hülle nicht allein um die Optik geht. Originelle Extras können die praktische Verwendung im Alltag ergänzen und so den Spaß an der Funktionalität fördern. Dies gelingt entweder durch eine individualisierte Optik oder durch eine zweckmäßige Ausstattung. Auch die Verbindung dieser beiden Merkmale ist bei der modernen Smartwatch ein Kinderspiel.

Alternativen zur Smartwatch

Die Smartwatch lässt sich durch die anderen im Handel erhältlichen Wearables nicht ersetzen. Die Fitness-Tracker und anderen Multifunktions-Uhren lassen sich dennoch als eine kleine Alternative bezeichnen. Mit einem einfachen Smartband oder einem Fitness-Tracker behalten die sportlich aktiven Menschen einen Überblick über ihre Trainingsleistung. Diese Geräte sind Hilfsmittel, die als Schrittzähler funktionieren oder den Blutdruck messen. Teilweise lassen sich die Tracker mit einem Computer oder mit dem Smartphone verbinden, allerdings geschieht dies nur, um die Leistungsdaten zu übertragen. Für die Kommunikation sind diese Systeme daher ungeeignet.

Ein einfacher Schrittzähler, der auch unter dem Begriff Pedometer bekannt ist, funktioniert als Mini-Variante des Fitness-Trackers. Bei den neueren Modellen, die mit Sensor ausgerüstet sind, erfolgt die Schrittzählung elektrisch. Sie werden beispielsweise in der Hosentasche oder als Anhänger um den Hals getragen. Es gibt aber auch mechanische Schrittzähler, die an der Hose bzw. am Gürtel fixiert werden, um die Bewegungen zu zählen.

Eine Multifunktionsuhr kann den Nutzer über die Uhrzeit informieren, die Zeit stoppen und teilweise auch Luftdruck und andere Daten anzeigen. Sie liefert jedoch keine Informationen zur Fitness und hat auch keinen Zugriff auf das Internet. Auch eine Kopplung mit dem Smartphone ist bei dieser Armbanduhr nicht möglich.

Teilweise haben die Smartphones vielfältige Nutzungen und Apps, sodass diese Mobilgeräte ebenfalls als Alternative zur Smartwatch eingesetzt werden können. Hier ist die Handhabung jedoch etwas umständlicher. Das hängt vor allem damit zusammen, dass sich das Smartphone nicht so praktisch ums Handgelenk binden lässt, was die Einsatzmöglichkeiten stark einschränkt.

Weiterführende Links und Quellen

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