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USB Stick Test 2017 • Die 9 besten USB Sticks im Vergleich

USB-Sticks – klein, schnell und praktisch. USB-Sticks sind moderne Medien zur Speicherung von Daten. Schon in den Anfängen der Computer-Technologie spielte die Sicherung von Kalkulationen sowie anderen Prozessen und Ergebnissen eine wichtige Rolle. Heute müssen USB-Sticks und andere Speichermedien vor allem schnell sein und viel Speicherplatz bieten. Wir haben uns zehn vielversprechende Kandidaten genauer angesehen und präsentieren Ihnen unser Urteil.

USB Stick Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Supersonic Boost-SerieTransMemory U202Memory Bar USB Flash DriveUSB-Stick 32GB 2.0 Clip KarabinerMAXINDA 2 IN 1 OTG 32GBCruzer Fit Z33TS16GJF300E JetFlash 300 Hi-SpeedDTSE9H/16GB DataTravelerUltra Line 16 GB

Supersonic Boost-Serie

TransMemory U202

Memory Bar USB Flash Drive


USB-Stick 32GB 2.0 Clip Karabiner


MAXINDA 2 IN 1 OTG 32GB


Cruzer Fit Z33

TS16GJF300E JetFlash 300 Hi-Speed

DTSE9H/16GB DataTraveler

Ultra Line 16 GB

 Bewertung 1,1 1,3 1,4 1,6 1,8 2,1 2,2 2,3 2,5
MarkePatriotToshibaSamsungmeZmoryMaxindaSan DiskTranscendKingstonIntenso
USB Schnittstelle3.02.03.02.02.02.02.02.03.0
MaterialKunstoffKunstoffMetallMetallKunststoff, MetallKunststoff/MetallKunststoffMetallMetall
Gewicht9 g9 g9 g23 g9 g9 g8,5 g9 g6 g
Speichergrösse128 GB128 GB64 GB32 GB32 GB16 GB16 GB16 GB16 GB
Geschwindigkeit150 MB/sk.A.130 MB/s30 MB/s10 MB/sk.A.15 MB/sk.A.35 MB/s
Vorteile

  • Hochwertiges Gehäuse
  • Kappe


  • Kappe
  • Modernes Design


  • Robust
  • NAND Flash-Technologie
  • Ergonomisch


  • Robust
  • Wasserdicht
  • 18 Monate Garantie
  • >


  • OTG-Funktion
  • Plug and Play


  • Klein
  • Vista ReadyBoost


  • Aerodynamisch
  • Kappe


  • Robust
  • Handlich


  • Robust
  • Kappe

Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich
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Wofür steht USB?

Die Abkürzung USB ist inzwischen so alltäglich geworden, dass sich die meisten Menschen kaum noch Gedanken darüber machen. Doch wofür stehen die drei unscheinbaren Buchstaben eigentlich?

Hinter der Abkürzung steckt die englische Bezeichnung „Universal Serial Bus“. Dabei handelt es sich um einen bestimmten Anschluss. Heutzutage sind USB-Stecker an vielen Geräten und Kabeln der Standard. Bevor sich USB auf dem Markt durchsetzte, gab es eine Vielzahl von unterschiedlichen Steckern und Verbindungen. Diese kunterbunte Mischung stellt ein großes Problem für die Kompatibilität von Geräten dar.

Ein USB-Stick ist dementsprechend ein kurzer Stab, der mit einem solchen universellen Anschluss ausgestattet ist. USB-Speichersticks können unterschiedlich groß sein. Selten überschreiten sie eine Länge von sechs bis sieben Zentimetern. Mini-USB-Sticks kommen manchmal sogar nur auf ein Drittel dieser Länge und lassen sich dadurch nahezu überall verstauen oder an einer geeigneten Aufhängung an einem Schlüsselring befestigen.

USB-Speichersticks und andere Varianten

In unserer Testzusammenfassung geht es um USB-Speichersticks. Genau genommen sind sie allerdings nicht die einzigen USB-Sticks, die es gibt. Deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf die verschiedenen anderen Varianten.

Ein WLAN-Stick verfügt ebenfalls über einen USB-Anschluss. Er dient jedoch nicht der Speicherung von Dateien, sondern verbindet einen Computer oder Laptop mit einem drahtlosen Netzwerk. Die meisten Laptops sind heutzutage bereits mit der Möglichkeit ausgestattet, die WLAN-Signale zu empfangen. Vor allem einige ältere Geräte benötigen jedoch einen solchen WLAN-Stick damit eine Verbindung mit dem Netzwerk zu ermöglichen.

Ähnlich funktioniert der UMTS-Stick. Dieser baut eine Internetverbindung auf, indem er auf das Mobilfunknetz zurückgreift. Die meisten großen Mobilfunk-Anbieter bieten spezielle Flatrates an, um solche Websticks zu nutzen. Zur Zielgruppe gehören vor allem Menschen, die auch unterwegs mit dem Laptop surfen möchten.

Darüber hinaus lassen sich einige MP3-Player ebenfalls zu den USB-Sticks im weitesten Sinne zählen. Diese Zuordnung trifft in erster Linie auf kompakte MP3-Player zu. Allerdings ist die Bezeichnung USB-Stick hier sehr unüblich.

Auch der DVB-T-Stick, mit dem Sie auf dem Rechner fernsehen können, gehört zur Gruppe der USB-Sticks.

Funktionsweise eines USB-Sticks

Im Folgenden wenden wir uns wieder den USB-Speichersticks zu. Wie gelangen die Informationen auf den Datenträger?

Zunächst müssen Sie Ihren USB-Stick über einen passenden USB-Stecker mit einem Computer verbinden. Über die Benutzeroberfläche haben Sie die Möglichkeit, den Stick einzurichten: Sie können ihm beispielsweise einen aussagekräftigen Namen geben, damit Sie Ihre Daten besser sortieren können.

Um zum Beispiel eine Office-Datei auf dem USB-Stick zu speichern, können Sie das Dokument über die Option „Speichern“ oder „Speichern unter …“ direkt auf dem Stick ablegen. Alternativ können Sie es zunächst auf der Festplatte des PCs speichern und anschließend auf den USB-Stick kopieren.

Was passiert beim Speichern im USB-Stick?

Im Inneren des Gehäuses befindet sich ein Flash-Speicher. Texte, Bilder, Lieder und andere Informationen werden in Form von elektrischen Ladungen codiert. Diese Ladungen lassen sich in einer Speicherzelle speichern.

Durch einen Kanal können diese zerlegten Informationen von einem Gerät zum anderen Wechseln. Die Stromversorgung des USB-Speichersticks wird dabei über den Laptop oder Desktop-Computer sichergestellt, mit dem der Wechseldatenträger verbunden ist.
Der Begriff „Wechseldatenträger“ verweist dabei auf den Umstand, dass der Stick nicht fest zum Computer gehört.

Wozu ist ein USB-Stick gut?

USB-Sticks erlauben es Ihnen, Ihre Daten unabhängig von einem bestimmten Computer aufzubewahren. Darüber hinaus können Sie den Datenträger dazu nutzen, um Dateien von einem Rechner auf einen anderen zu übertragen.

USB-Sticks ermöglichen dadurch eine flexible Arbeitsweise.

In begrenztem Umfang eignen sie sich darüber hinaus, um Sicherheitskopien von wichtigen digitalen Dokumenten anzufertigen. Dateien können auf dem Stick außerdem archiviert werden. Externe Festplatten sind für diesen Zweck jedoch in der Regel besser geeignet, da sie deutlich mehr Speicherplatz zur Verfügung stellen.

Sowohl im Beruf als auch im privaten Bereich kommen USB-Sticks routinemäßig zum Einsatz. Ihre größte Stärke ist dabei die geringe Größe und einfache Handhabung. Da die meisten modernen Computer über einen oder mehrere USB-Stecker verfügen, können Sie die Speichersticks vielfältig einsetzen.

Inzwischen ist die Nutzung von USB-Sticks nicht mehr auf Computer beschränkt. Auch Musikanlagen und andere Geräte verfügen zum Teil über entsprechende Anschlüsse und die passende Software. Allerdings ist vom jeweiligen Gerät abhängig, ob eine solche Nutzung möglich ist.

Arten von USB-Speichern

Unterschiedliche Formen von USB-Sticks

Das Wort „Stick“ bedeutet „Stab“ oder „Stock“. Die meisten USB-Speichersticks verfügen über eine längliche Form. Oft sind die kleinen Speichermedien abgeflacht, damit sie nicht wegrollen. Darüber hinaus sind sie durch die flache Form leichter zu handhaben.

Ein USB-Stick kann jedoch im Grunde genommen jede beliebige Form besitzen. Lustige USB-Sticks in Form von Tieren oder andere Darstellungen sind jedoch selten, da sie die Nutzung oft praktisch einschränken.

Einige USB-Sticks befinden sich an einem Schlüsselanhänger.

Mini-USB-Sticks sind zum Teil so klein, dass sie vollständig im Port verschwinden, wenn Sie den Stick mit einem Desktop-Computer oder Laptop verbinden. Die Datenträger besitzen dann jedoch meistens über einen hervorstehenden Griff oder eine Schnur, um sie zurückzuholen.

USB 1.0, 2.0 und 3.0

USB-Speichersticks können nach ihrer jeweiligen Version unterschieden werden USB 1.0 kam bereits in den 1990ern auf den Markt. Damals konkurrierte der Anschluss jedoch noch mit zahlreichen anderen Ports – und USB-Sticks im heutigen Sinne waren sehr selten.

Mit USB 2.0 verbesserte sich die Geschwindigkeit, mit der Daten zwischen dem Computer und einem USB-Stecker ausgetauscht werden konnten. USB 2.0 ist auch heute noch weit verbreitet und spielt deshalb auch in unserer Testzusammenfassung eine zentrale Rolle.

Warum dominiert USB 3.0 bislang weder die praktische Nutzung im Alltag noch den Verkauf von neuen Wechseldatenträgern? Die Übertragungsrate von USB 2.0 ist für viele Anwendungen ausreichend, obwohl USB 3.0 mit einer deutlichen Steigerung der Geschwindigkeit aufwarten kann.

USB-Sticks der Version 3.0 eignen sich für die Übertragung von großen Datenmengen besonders gut. Bei kleineren Informationsmengen, wie sie zum Beispiel bei einzelnen Textdokumenten anfallen, ist der Unterschied hingegen kaum spürbar.

USB-BC, USB-PD und Typ C

USB-BC, USB-PD und USB-Typ-C stellen Sonderformen von USB-Verbindungen dar, auf die wir hier nur kurz eingehen wollen.

  • USB-BC: „Battery Charging“ lässt eine höhere Stromstärke und Leistungzu
  • USB-PD: „Power Delivery“ wurde speziell entwickelt, um auch energiehungrigere Geräte ausreichend mit Strom zu Versorgen
  • USB-Typ-C erlaubt eine noch höhere Stromstärke und Leistung

Was zeichnet einen guten USB-Stick aus?

Kompatibilität

Bei der Auswahl eines USB-Sticks sollten Sie darauf achten, ob Ihr Computer bzw. Laptop über einen geeigneten Anschluss verfügt, der mit dem gewünschten USB-Stick kompatibel ist. Selbst ein leistungsstarker USB-Stick, der in allen Tests gut abschneidet, ist für Sie sonst nicht benutzbar.

Speicherplatz

Beim Speicherplatz gibt es mittlerweile ein breites Spektrum. Billige USB-Sticks, die zum Teil sogar als Werbegeschenke verteilt werden, verfügen oft nur über einen Speicher von 500 MB oder sogar noch weniger. Wenn Sie lediglich reine Textdokumente oder andere Dateien speichern möchten, die wenig Platz in Anspruch nehmen, kann ein solcher Wechseldatenträger ausreichen.

In der Praxis erweisen sich USB-Sticks mit 4 GB oder mehr jedoch oft als Vorteil. Übliche Abstufen sind außerdem 8 GB, 16 GB und 32 GB. Für die meisten Nutzungen sind 16 oder 32 GB vollkommen ausreichend und bieten Ihnen genügend Spielraum beim Datenmanagement. Wenn Sie Videodateien mit hoher Auflösung auf den Stick übertragen möchten oder über eine sehr große Sammlung an hochauflösenden Bildern verfügen, sind noch größere Speicher sinnvoll. Ähnliches gilt auch, wenn Sie Ihren Stick als Archiv für Dateien benutzen möchten, die Sie nicht häufig gebrauchen, damit diese auf der Festplatte keinen zusätzlichen Platz in Anspruch nehmen. Auch für Sicherheitskopien kann sich ein Stick mit mehr Speicherplatz lohnen.

Preis-Leistungs-Verhältnis und Virenabwehr

Ein gutes Verhältnis von Kosten und Leistung ist wünschenswert. Wenn Sie Ihren USB-Stick online erwerben, können Sie in aller Ruhe Preise vergleichen und sich genauestens über die technischen Merkmale der Speichermedien informieren.

Bei der Technik sollte ein günstiger Preis jedoch nicht auf Kosten der Funktionalität gehen. USB-Sticks sind nicht nur ein Produkt von Speicherplatz und Übertragungsgeschwindigkeit. Aus Sicherheitsgründen statten vor allem bekannte Hersteller Ihre Sticks zum Teil mit einer Firewall aus, die Sie vor möglichen Viren warnt. Da USB-Sticks digitale Keimschleudern sind, erweisen sich solche Zusatzfunktionen in der Praxis als sehr nützlich.

Kunststoff, Aluminium oder Gummi

Die meisten USB-Sticks nennen eine Hülle aus Kunststoff oder Aluminium ihr Eigen. Beide Materialien zeigen sich in der Praxis als ausreichend stabil.

Dünner Kunststoff kann jedoch bei starker Beanspruchung brechen. Darüber hinaus ist es möglich, dass das Material im Laufe der Zeit spröde wir – zum Beispiel dann, wenn Sie den Stick oft in der Sonne liegen lassen oder das Speichermedium extremen Temperaturen ausgesetzt ist.

Aluminium kann sich bei starker Krafteinwirkung verbiegen oder brechen. Letzteres ist jedoch selten.

Eine Rarität sind auch USB-Sticks, die über einen Mantel aus Gummi verfügen. Sie sollen Stöße abfedern und den USB auf diese Weise vor mechanischen Schäden schützen. Auch Gummi und ähnliche Materialien können jedoch spröde werden.

Unserer Erfahrung nach spielt das Material des USB-Sticks nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind die beiden erstgenannten Kriterien: Kompatibilität und Speichergröße. Wenn Sie jedoch eine besondere Vorliebe haben, können Sie das Material als Kriterium für Ihren Kauf berücksichtigen.

USB 2.0 oder USB 3.0

Ob Sie sich für USB 2.0 oder USB 3.0 entscheiden, hängt nicht nur von der Kompatibilität mit Ihren Geräten ab. USB 3.0 bietet eine schnellere Verbindung und schneidet sowohl beim Auslesen von Dateien als auch beim Speichern schneller ab als der Vorgänger USB 2.0.

Auch innerhalb einer Kategorie können sich jedoch Unterschiede in der Kommunikationsgeschwindigkeit des technischen Hilfsmittels ergeben. Viele Hersteller geben die Geschwindigkeit eines USB-Sticks deshalb ausdrücklich auf der Verpackung oder in der Produktbeschreibung an.

 

Lesegeschwindigkeit und Schreibgeschwindigkeit

Die Geschwindigkeit eines USB-Sticks ist von zwei Werten abhängig. Die Lesegeschwindigkeit kommt zum Tragen, wenn Sie Daten vom USB-Stick abrufen und beispielsweise ein Textdokument öffnen.

Erst beim Speichern von Änderungen oder beim Übertragen von weiteren Dateien ist die Schreibgeschwindigkeit des Sticks von Bedeutung. Mithilfe eines passenden Tools können Sie zu Hause übrigens testen, wie schnell Ihr Stick wirklich ist. Mit diesem Test können Sie auch alte USB-Sticks überprüfen. So bekommen Sie einen Eindruck davon, an welches Tempo sie gewöhnt sind und ob Ihr neuer Stick schneller sein soll.

Gebrauchte USB-Sticks bergen Risiken

Beim Kauf eines USB-Sticks sollten Sie aus verschiedenen Gründen zu Neuware greifen und lieber nicht auf ein gebrauchtes Speichermedium zurückgreifen.

Ein USB-Stick ist grundsätzlich ein Sicherheitsrisiko für Ihren Computer. Viren können über den Stick unbemerkt von einem Rechner zu einem anderen übertragen werden. Einige Arbeitgeber verbieten es ihren Mitarbeitern deshalb sogar, private USB-Sticks mitzubringen und an einen PC anzuschließen.

Geschickte Hacker können Schadsoftware so gut verbergen, dass sie kaum auffindbar ist.

USB-Sticks zeichnen sich im Allgemeinen durch ein sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung aus. Die Kosten für die Anschaffung eines neuen Sticks sind verhältnismäßig gering – Kosten, die durch gelöschte Daten oder sogar dauerhafte Schäden am Computer entstehen können, sind jedoch kaum abzuschätzen.

Deshalb empfehlen wir Ihnen, nur einen unbenutzten USB-Stick von einem seriösen Verkäufer zu erwerben.

USB-Sticks: Marken

USB-Sticks werden nicht nur von großen Technologie-Unternehmen produziert, sondern auch kleinere Firmen vermarkten ihre eigenen USB-Sticks. Zum Teil werden die Datenträger lediglich als Teil eines breiten Warenspektrums angeboten.

Zu den bekannten Herstellern gehören ScanDisk, Toshiba, Lexar, Epson, Hama, Kingston, Transcend, LogiLink, Patriot, Leef, ADATA, CnMemory, Emtec und viele mehr.

Wo finde ich die besten USB-Sticks?

Jeder Elektronikmarkt sollte Ihnen eine Auswahl von USB-Sticks bieten können. Zum Teil finden Sie die Speichermedien sogar in Geschäften, die sich nicht auf elektronische Geräte spezialisiert haben. Der Online-Kauf hat jedoch viele Vorteile.

Eigene Recherchen im Internet ermöglichen es Ihnen, bei Bedarf die Qualität des gewünschten Produkts gründlich zu hinterfragen. Was sagen andere Kunden zu diesem Produkt? Konnten die Erwartungen der Käufer erfüllt werden? Zeigten sich beim Gebrauch des USB-Sticks Mängel – eventuell auch erst nach längerer Benutzung?

Darüber hinaus erlaubt Ihnen das Internet, den günstigsten Speicherstick zu finden. Sie sind nicht auf das Sortiment eines einzelnen Herstellers oder Händlers beschränkt, sondern können frei zwischen verschiedenen Anbietern wählen. Das Ganze ist nicht einmal mit einem großen Aufwand verbunden, denn Sie bleiben dabei bequem zu Hause sitzen.

Der Komfort von Bestellungen und Warensendungen ist ohnehin ein großer Vorteil, den Online-Bestellungen gegenüber dem Kauf im Fachhandel besitzen.

Wussten Sie schon, dass …?

… USB-Sticks bereits in den 1990er Jahren erfunden wurden?

… ein USB-Stick langsamer werden kann?

… der Verlust von USB-Sticks mit sensiblen Firmendaten ein wirtschaftliches Problem ist?

Im Folgenden verraten wir Ihnen spannende Details rund um den USB-Stick und seine verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten. Darüber hinauf verraten wir Ihnen einige Tipps zur richtigen Pflege des Wechseldatenträgers und zeigen Ihnen, was Sie tun können, wenn der USB-Stick immer langsamer wird.

Die Geschichte des USB-Sticks

Der erste USB-Anschluss war der USB 1.0, der 1996 erstmals zu erwerben war. An der Entwicklung der damals revolutionären Technologien waren neben anderen Microsoft, IBM, Intel, Hewlett-Packard, NEC und Compaq beteiligt.

Die großen Namen verschafften dem USB-Anschluss optimale Startbedingungen. Die verschiedenen Firmen brachten nicht nur das Know-how ihrer Spezialisten und eine ausreichende Finanzierung ein, sondern erleichterten auch den Start des „Universal Serial Bus“ am freien Markt.

Trotzdem unterstützte nicht jedes Betriebssystem, das damals üblich war, den neuen Anschluss. Dazu gehörte ausgerechnet auch Windows eigenes Produkt Windows 95.

Im Vergleich zu heutigen Schnittstellen bildete USB 1.0 eine sehr langsame Verbindung: Bei einer Geschwindigkeit von 12 Mbit pro Sekunde war ihre Leistungsgrenze erreicht. Inzwischen gilt USB 1.0 deshalb als veraltet.

Ursprünglich war der USB-Anschluss lediglich für herkömmliche Desktop-PCs gedacht. Ziel der Entwicklung war es, eine Verbindung zu schaffen, die nicht nur leistungsfähiger als andere war, sondern auch eine bessere Standardisierung ermöglichte. Maus, Tastatur, Drucker und andere Geräte konnten über die neue Verbindung angeschlossen werden.

Zahlreiche Schnittstellen, die weitestgehend von USB abgelöst wurden, sind dem User von heute kaum noch bekannt:

  • PS/2-Schnittstelle, zum Beispiel für die Tastatur oder die Maus
  • DIN-Stecker, zum Beispiel für ein Audiogerät oder die Tastatur
  • serielle Schnittstelle, zum Beispiel für ein Modem oder den Drucker
  • Small Computer System Interface (SCSI), zum Beispiel für den Drucker oder einen externen Speicher
  • Parallele Schnittstelle, zum Beispiel für den Drucker
  • Gameport, zum Beispiel für einen Joystick
  • Apple Desktop Bus

USB-Speichersticks waren bei der Erfindung der USB-Schnittstelle Anfang der 1990er Jahre noch nicht in Planung, ließen jedoch nicht lange auf sich warten.

USB 2.0 erschien kurz nach der Jahrtausendwende und läutete eine neue Ära von Schnittstellen ein. Die verbesserte Geschwindigkeit machte den Anschluss für zahlreiche Geräte im Vergleich zu Alternativen besonders attraktiv. Inzwischen wurde auch die Hardware von neuen Computern häufig mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet.

USB 3.0 ist nicht so neu, wie es den Anschein hat. Schon vor rund zehn Jahren trat die neue Generation von Schnittstellen auf die Bühne der Technik. Dennoch sind USB-2.0-Anschlüsse nach wie vor verbreitet. In vielen Fällen bietet ein USB-2.0-Stick eine zufriedenstellende Leistung.

Neue USB-Speichersticks, die Sie heute kaufen, unterstützen in der Regel entweder USB 2.0 oder USB 3.0. Einige Produkte unterstützen auch beide Anschlüsse. Die Angaben dazu finden Sie auf der Verpackung oder in der Produktbeschreibung, zum Teil auch auf dem Stick selbst.

Technische Details und weitere Fakten über USB-Sticks

Wie schnell ist ein USB-Stick?

Das Tempo der Datenübertragung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einen maßgeblichen Einfluss nimmt die Art der Schnittstelle. USB-2.0-Verbindungen können maximal 480 Mbit pro Sekunde übertragen. USB 3.0 erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 5 Gbit/s. Diese Zahlen entsprechen den optimalen Werten – viele Sticks erreichen diese Übertragungsraten bei einem praktischen Test nicht.

Lässt sich ein USB-2.0-Stick mit einem alten 1.0-Stecker verbinden?

Wenn Sie einen Speicherstick in der Version USB 2.0 besitzen, können Sie testen, ob er mit älteren Anschlüssen kompatibel ist. Die Datenübertragung wird dann jedoch deutlich verlangsamt sein. Die Schnittstelle sollte USB 1.1 entsprechen. Dabei handelt es sich um eine aktualisierte Version, die nach USB 1.0 auf den Markt kam und einige Fehler korrigierte, die beim USB-1.0-Anschluss noch zu finden waren.

Wie viel Speicherplatz bietet ein USB-Stick?

Die Speicherkapazität ist von Modell zu Modell verschieden. Entscheidend sind immer die Angaben des Herstellers oder Händlers. Nach oben gibt es theoretisch keine Grenze. Einzelne USB-Sticks erreichen mit ihrem Speicherplatz sogar den Terabyte-Bereich.

Gibt es USB-Anschlüsse bei Geräten der Firma Apple?

2011 stellten Apple und Intel den Thunderbolt-Anschluss vor, mit dem viele Macs seitdem ausgestattet werden. Zusätzlich besitzen viele Macs jedoch einen herkömmlichen USB-Anschluss. Wenn Sie Apple-Nutzer sind, sollten Sie vor dem Kauf eines USB-Speichersticks prüfen, ob Ihr Gerät über einen entsprechenden Anschluss verfügt und ob dieser mit dem gewünschten Stick kompatibel ist. Achten Sie dabei darauf, welche USB-Schnittstellen genau Sie an Ihrem Computer zur Auswahl haben – zum Beispiel USB-C, USB-3.0 usw. Teilweise benötigen Sie einen speziellen Adapter, um periphere Geräte mit einem Mac-Computer zu verbinden.

Sind USB-Sticks auf jedem Betriebssystem nutzbar?

Nein! Nicht nur die Hardware Ihres Computers muss für USB-Verbindungen ausgestattet sein, sondern die passende Software ist ebenfalls erforderlich. Neuere Computer besitzen in der Regel ein vorinstalliertes Betriebssystem, das USB unterstützt. Wenn Sie ein altes Betriebssystem verwenden möchten, müssen Sie jedoch zuerst einen Treiber installieren, um Ihren USB-Stick nutzen zu können.

USB-Sticks richtig pflegen und die Haltbarkeit verlängern

Im Gegensatz zu Papier wirken digitale Datenträger unbegrenzt haltbar. Leider verhält es sich in der Realität ein wenig anders: USB-Sticks altern ebenso wie Festplatten und andere Speicher. Sie zeichnen sich durch eine begrenzte Haltbarkeit aus.

Die „Lebenserwartung“ eines USB-Sticks beträgt maximal 30 Jahre. Dieses voraussichtliche Alter bezieht sich nicht auf die Stabilität der Hülle, sondern auf seine Funktionalität bei optimalem Schutz.

Wir erinnern uns: Informationen werden auf dem USB in einem Flash-Speicher in Form von elektrischen Ladungen gespeichert. Beim Überschreiben nutzt der Flash-Speicher jedes Mal ein klein wenig ab. Um den USB-Speicherstick zu schonen, sollten Sie ihn deshalb nicht zu häufig überschreiben.

Für die praktische Nutzung im Alltag empfehlen wir Ihnen, auf einen „Stick für unterwegs“ zu setzen. Diesen Speicherstick können Sie zum Beispiel benutzen, um zu Hause  Daten von einem PC auf einen anderen zu übertragen, Ihren Schwiegereltern die schönsten Urlaubsfotos mitzubringen oder andere kurze Übertragungen zu absolvieren.

Eine Sicherheitskopie Ihrer wichtigsten digitalen Dokumente, die Daten für das Finanzamt oder Backups lagern Sie hingegen auf einen oder mehrere Sticks aus, die Sie seltener aktualisieren. Dadurch wird der Flash-Speicher weniger beansprucht.

Es ist davon auszugehen, dass der „Stick für unterwegs“ sich durch die intensive Benutzung schneller abnutzt und früher kaputt geht als die Archiv-Sticks. Allerdings ist der Verlust von Daten, die nur temporär wichtig sind, oft weniger dramatisch als die Zerstörung von relevanten Informationen oder der einzigen Kopie von Fotos, die Ihr eigenes Kind beim Aufwachsen zeigen.

Äußere Einflüsse können dem USB-Stick ebenfalls schaden. Beispiele dafür sind:

  • Temperaturschwankungen
  • Feuchtigkeit
  • Stöße, Brüche und andere mechanische Einwirkungen
  • Säuren

Gesunder Menschenverstand ist dabei das A und O und reicht in vielen Situationen bereits aus, um Ihren USB-Stick vor Schaden zu bewahren. Setzen Sie den Stick keiner hohen Belastung aus und halten Sie ihn von Hitzequellen fern.

Drehen Sie alle Taschen nach außen, wenn Sie Ihre Wäsche waschen? Auf diese Weise vermeiden Sie nicht nur, fusselnde Taschentücher mitzuwaschen, sondern Sie bemerken auch rechtzeitig einen USB-Stick, der in einer Hosentasche vergessen wurde.

Der eigentliche USB-Anschluss ist besonders empfindlich. Viele Speichersticks besitzen deshalb eine Kappe, die groben Schmutz fernhält. Eine solche Kappe schützt den Stecker Ihres USB-Sticks zudem relativ gut davor, an etwas hängen zu bleiben und abzubrechen. Einige Sticks haben keine Kappe vorzuweisen, sondern lassen sich in die Hülle schieben und sind so durch die kompaktere Form ebenfalls geschützt.

USB-Sticks, die wichtige Daten oder Programme enthalten, sollten Sie zusätzlich schützen. Eine Box aus Kunststoff mit einem Deckel, der dicht schließt, ist dazu geeignet. Die Box ist nicht nur eine praktische Ordnungshilfe, sondern hält zum Beispiel auch Luftfeuchtigkeit ab. Eine luftdichte Box ist demnach besser geeignet als eine Frühstücksdose.

Alle diese Maßnahmen bieten jedoch nur einen relativen Schutz. Selbst bei der besten Pflege können Sie die Haltbarkeit eines USB-Sticks nicht unendlich verlängern. Damit Ihre Daten nicht verloren gehen, sollten Sie die Speichermedien regelmäßig austauschen oder eine weitere Kopie in einer Cloud ablegen.

Schutz vor Diebstahl: Unsere Tipps

Einen USB-Stick durch Schusseligkeit oder Diebstahl zu verlieren ist zweifellos ärgerlich. Die meisten USB-Sticks kosten nicht viel – doch der Ersatz ist eine Ausgabe, die vielleicht vermeidbar gewesen wäre. Bei USB-Speichersticks mit großer Kapazität fällt der Verlust auch finanziell ins Gewicht.

Diebe eignen sich USB-Sticks nicht nur wegen eines möglichen monetären Profits an. Sie bringen auf diesem Weg zum Teil auch sensible Informationen in ihren Besitz. Die Diebe nutzen diese Daten anschließend zum Beispiel für Erpressungen oder sie verkaufen die Informationen gewinnbringend weiter. Auch der Diebstahl Ihrer Identität ist möglich.

Vermissen Sie einen USB-Stick, auf dem sich Daten für Ihre Arbeit befinden? Wenn Ihre Antwort „Ja“ lautet, sind Sie damit nicht allein: Die Zeitschrift „Markt und Mittelstand“ berichtete in ihrer Ausgabe vom 04.11.2016, dass in einer Umfrage rund 75 % angaben, schon einmal einen USB-Stick mit solchen Daten verloren zu haben. Nicht immer war Diebstahl der Grund – doch diese erschütternde Zahl verdeutlicht, wie ernst das Risiko ist.

Unser Tipp: Speichern Sie nur Daten auf einem USB-Stick, die Sie bei einem externen Termin oder in einem anderen Büro wirklich benötigen. Akten und Verwaltungsunterlagen sollten die Arbeitsstätte nicht verlassen, solange es nicht einen sehr guten Grund dafür gibt. Das gilt für physische Aktenordner ebenso wie für USB-Sticks und andere Datenträger.

Sobald Sie sensible Daten auf einem USB-Stick speichern, sollten Sie die Dateien mit einem Passwort schützen. Eine Kombination aus großen und kleinen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen ist dabei sinnvoll.

Viele Betriebssysteme und Programme helfen Ihnen dabei. Wenn Sie Microsoft Office 2010 oder 2013 nutzen und ein Word-Dokument mit Passwort speichern möchten, tun Sie das über den Menüpunkt „Datei“. Dort sehen Sie die Option „Dokument schützen“, bei der Sie „Mit Kennwort verschlüsseln“ anklicken können. Anschließend geben Sie ein sicheres Passwort ein.

Auch in Libre Office können Sie Ihren Dokumenten ein Passwort geben. Wir haben diesen Vorgang mit der Version 4.2.8.2 für Sie getestet. Gehen Sie auf „Speichern unter …“ (Strg + Shift + S). Im Dialogfenster sehen Sie unten ein Kästchen mit der Bezeichnung „Mit Kennwort speichern“. Setzen Sie ein Häkchen und klicken Sie anschließend auf „Speichern“. Es öffnet sich ein weiteres Fenster. Dort können Sie das Passwort festlegen.

Ein Passwort stellt bereits eine erste Barriere dar, sodass die Daten zumindest für Laien nicht sofort zugänglich sind. Damit sind die Daten jedoch noch nicht ausreichend geschützt. Hacker können beispielsweise ein Programm nutzen, das in rasender Geschwindigkeit alle möglichen Buchstaben- und Zeichenkombinationen testet, bis das richtige Passwort gefunden ist.

Es ist deshalb ratsam, einen USB-Speicherstick zusätzlich zu verschlüsseln. Programme wie BitLocker übernehmen diese Aufgabe für Sie. Eine Verschlüsselung bietet zusätzlichen Schutz. Wenn Sie sich einmal für eine Verschlüsselung entschieden haben, ist die Anwendung reine Übungssache.

Denken Sie daran, den USB-Stick immer vom Computer zu trennen und mitzunehmen, wenn Sie Ihre Arbeit beenden. Am besten bewahren Sie den Stick immer in einem bestimmten Fach Ihrer Aktentasche auf. Die Routine hilft dabei, Fehler zu vermeiden.

Einen USB-Stick sollten Sie nicht unbeaufsichtigt lassen, wenn Sie sich außerhalb Ihres Büros oder Ihrer Wohnung befinden. Gelegenheit macht Diebe!

Durch regelmäßiges Formatieren können Sie außerdem die Spuren von Dokumenten beseitigen, die Sie vom USB-Stick gelöscht haben. Vorher besteht keine Garantie, dass Daten wiederhergestellt werden können – aber einfaches Löschen bietet umgekehrt auch keine zuverlässige Sicherheit.

Unsere Erfahrungen mit digitaler Sicherheit zeigen immer wieder, wie wichtig privater Datenschutz ist. Oft wird er jedoch nicht ernst genommen, bis es schon zu spät ist. Beugen Sie vor und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein! Datenschutz basiert nicht auf Paranoia, sondern auf vernünftigem Handeln. Passwörter anlegen und Daten verschlüsseln ist erlernbar und oft nur eine Frage der Gewohnheit. Nehmen Sie sich ruhig einen ganzen Nachmittag Zeit, um sich mit einem Schritt nach dem anderen vertraut zu machen. Sie müssen nicht zum IT-Profi werden, doch Grundlagenwissen im Umgang mit USB-Sticks ist vorteilhaft.

Für ein Unternehmen sollte der Datenschutz zu den obersten Prioritäten gehören. Einige Berufsgruppen müssen in besonderem Maße sicherstellen, dass gespeicherte Daten nicht in die falschen Hände geraten können. Mehr noch: Sie dürfen nicht einmal von Personen eingesehen werden, die dazu nicht befugt sind.
Ärzte und Psychotherapeuten repräsentieren zwei dieser besonderen Gruppen. Unzureichender Datenschutz kann in in diesen Branchen weitreichende rechtliche Konsequenzen haben, vom Schaden für den professionellen Ruf ganz zu schweigen.

Ergänzungen und praktische Tools für den USB-Stick

Um einen USB-Speicherstick nutzen zu können, benötigen Sie einen Computer mit passendem Anschluss. Beim Kauf eines USB-Sticks sollten Sie deshalb großen Wert auf die Kompatibilität legen – sonst läuft der Stick möglicherweise langsamer oder funktioniert an Ihrem Gerät sogar gar nicht.

Einige USB-Sticks können Sie als Schlüsselanhänger bei sich führen, sodass der Wechseldatenträger immer dabei und immer griffbereit ist. Dabei ist er allerdings einer größeren Belastung ausgesetzt.

Etuis für USB-Sticks sind selten. Wenn Sie jedoch beruflich mehrere USB-Sticks sortiert aufbewahren möchten, kommt eine solche Ordnungshilfe für Sie in Betracht. Eine luftdichte Aufbewahrungsbox für USB-Sticks, externe Festplatten und andere Speicher kann dazu beitragen, die Haltbarkeit der Speicher zu verlängern.

USB-Anschlüsse sind ein Einfallstor für Viren, Trojaner und andere unerwünschte Software. Aus diesem Grund sollten Sie über ein angemessenes Anti-Viren-Programm und eine gute Firewall verfügen. Viele renommierte Hersteller schützen die USB-Sticks zusätzlich, in dem Sie auf dem Stick selbst ebenfalls Sicherheitsprogramme installieren, die meist automatisch im Hintergrund aktiv sind.

Unabhängig davon sollten Sie Ihren Computer vor Malware schützen. Welche Warnzeichen weisen auf einen Virus oder ähnliches hin, der sich auf Ihrem USB-Stick eingenistet hat? Mysteriöse Dateien, die Sie nicht selbst angelegt haben, können ein Hinweis sein.

Darüber hinaus können nicht alle Viren verbergen, wie viel Speicherplatz sie auf dem USB-Stick in Anspruch nehmen. Wenn Ihr Stick keine Dateien enthält, aber dennoch verbrauchten Speicherplatz anzeigt, sollten Sie dem Phänomen auf den Grund gehen. Ein Test mit einem Virenscanner kann weiterhelfen. Viele Virenscanner gebieten über eine Funktion, mit der sie auch externe Laufwerke und Wechseldatenträger überprüfen können.

An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich darauf Hinweise, dass auch alternative Betriebssysteme wie Linux keine absolute Sicherheit vor schädlicher Software bieten. Schon lange gibt es Malware, die auch Ubuntu & Co. befällt. Darüber hinaus kann ein Windows-Virus von einem Linux-Rechner auf einen anderen Computer übertragen werden. Auch wenn der Linux-Nutzer den Schaden nicht selbst zu spüren bekommt, kann der Virus auf dem Windows-Rechner aktiv werden.

Einbußen in der Leistungsfähigkeit Ihres USB-Sticks können unterschiedliche Ursachen haben und müssen nicht immer auf einen Virus zurückgehen. Erscheint Ihnen die Geschwindigkeit zu langsam? Machen Sie den USB-Stick-Test und überprüfen Sie das tatsächliche Tempo mit einem Tool! Ein solches Werkzeug repräsentiert beispielsweise „CrystalDiskMark Portable“ von PortableApps. Das Tool ist für Windows geeignet.

Alternativen zum USB-Stick

Für einen USB-Stick sprechen viele gute Gründe: Er ist klein und praktisch. Einige Modelle können sogar 128 GB speichern. Dennoch gibt es Situationen, in denen eine Alternative zum USB-Speicherstick eine sinnvolle Option ist oder die bessere Lösung darstellt.

Externe Festplatte

Eine externe Festplatte verfügt häufig über einen USB-Anschluss, mit dessen Hilfe Sie das technische Accessoire mit dem Computer verbinden können. Im Gegensatz zu einem USB-Stick ist die externe Festplatte nicht auf eine flexible und mobile Nutzung ausgerichtet. Sie ist deutlich größer und damit etwas unhandlicher – aber dafür bietet Sie mehr Speicherplatz.

Die externe Festplatte ist vor allem für Personen empfehlenswert, die große Datenmengen auf den Datenträger kopieren möchten. Ein USB-Stick stößt bei hochauflösenden Video- und Bilddateien irgendwann an die Grenzen seiner Kapazität.

Des Weiteren ist eine externe Festplatte einem USB-Stick oft vorzuziehen, wenn Sie ein Backup aller Dateien auf Ihrem Computer anfertigen möchten. Da Sie die Sicherheitskopien nicht ständig transportieren müssen, sondern Sie in der Regel zu Hause oder an einem anderen Ort sicher aufbewahren, spielt die Größe der externen Festplatte nur eine untergeordnete Rolle.

SD-Karte

SD-Karten sind flache Speichermedien. Zahlreiche Kameras sind mit ihnen ausgestattet und speichern die Bilder, die Sie anschließend auf einen Rechner überspielen und weiter bearbeiten oder verwalten können.

SD-Karten weisen im Gegensatz zu USB-Sticks eine feste Größe auf. Bei USB-Sticks ist lediglich die Verbindungsstelle standardisiert; der Stick selbst kann prinzipiell über jede Form und Größe verfügen, die nicht im Widerspruch mit seiner Funktionalität steht.

SD-Karten und entsprechende Ports am Computer sind weit genug verbreitet, um eine vielfältige Nutzung zu ermöglichen.

Zur Not können Sie auf einer SD-Karte nicht nur Bilder, sondern auch andere Dateien speichern. Allerdings ist die Speicherkapazität im Vergleich zu modernen USB-Sticks eher suboptimal.

Zweitgerät

Ein zweiter Computer, ein Laptop oder ein Tablet bieten Ihnen eine eigene Festplatte und damit prinzipiell auch neuen Speicherplatz.

Die Anschaffung eines Zweitgeräts lohnt sich vor allem, wenn Sie die Daten nicht nur speichern, sondern auch auf einem weiteren Gerät nutzen möchten. Darüber hinaus repräsentieren Zweitgeräte einen Plan B – für den Fall, dass Ihr Hauptcomputer versagt, beschädigt wird oder sich aus unklaren Gründen nicht mehr richtig starten lässt.

Welches Gerät für Sie die richtige Option ist, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Laptops und Notebooks können sehr günstig sein, wenn Sie auch unterwegs arbeiten möchten. Die transportablen Geräte lassen sich aber auch bequem auf dem Sofa zu Hause nutzen.

Ein Tablet ist ebenfalls flexibel einsetzbar. Im Durchschnitt sind Tablets jedoch noch etwas teurer als billige Laptops oder Notebooks.

Sie greifen auf ein zweites Gerät zurück und möchten dort dieselben Daten vorfinden wie auf Ihrem Hauptcomputer? In dem Fall können Sie auf Programme zurückgreifen, die Ihre Daten synchronisieren. Wenn Sie ein Dokument am Laptop bearbeiten, wird das identische Dokument auf dem Desktop-PC bei vorhandener Internetverbindung dann automatisch aktualisiert.

Möglich ist dabei die Nutzung des Dienstes „Dropbox“ oder einer von zahlreichen Clouds.

Die Cloud

Clouds sind ohnehin eine gute Alternative zu USB-Sticks. Es ist sogar möglich, dass die Online-Speicher in Zukunft USB-Sticks ablösen werden. Die Funktionen von Clouds unterscheiden sich je nach Anbieter.

Viele offerieren die Möglichkeit, auch offline mit den Daten zu arbeiten, die in der Cloud gespeichert sind. Sobald der Rechner das nächste Mal online geht, aktualisieren sich die Dateien entweder automatisch oder Sie können die Synchronisation manuell starten.

In einer Cloud hängt die Geschwindigkeit der Datenübertragung von der Internetverbindung ab. Ähnlich wie bei einem USB-Stick kommt es dabei sowohl auf Hardware als auch auf Software an. Darüber hinaus kann Ihr Tarif die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen PC und Cloud beeinflussen.

Links und Quellen

Apple (Apple.com): „USB-Geräte mit enem Mac verwenden“. https://support.apple.com/de-de/HT201163 (veröffentlicht am 21.06.2017, abgerufen am 24.07.2017).

Cunningham, Andrew (Arstechnica.com): „A brief history of USB, what it replaced, and what has failed to replace it“. https://arstechnica.com/gadgets/2014/08/a-brief-history-of-usb-what-it-replaced-and-what-has-failed-to-replace-it/ (abgerufen am 23.07.2017).

Holzbauer, Florian & Hellmann, Wiebke (Chip.de): „USB Stick Test: Die besten Speichertricks mit USB 3.0 im Vergleich – Schnell, schneller, USB-3.0-Sticks“. http://www.chip.de/artikel/USB-Stick-Test-Die-besten-Speichersticks-mit-USB-3.0-im-Vergleich_60143642.html (veröffentlicht am 15.07.2017, abgerufen am 23.07.2017).

N-TV.de: „Vorsicht, Datenverlust!: Speichermedien halten nicht ewig“. http://www.n-tv.de/technik/Speichermedien-halten-nicht-ewig-article17468976.html (veröffentlicht am 17.04.2016, abgerufen am 24.07.2017).

Schanze, Robert (Giga.de): „USB-Stick: Geschwindigkeit testen – so geht's“. http://www.giga.de/extra/usb/tipps/usb-stick-geschwindigkeit-testen-so-gehts/ (veröffentlicht am 26.01.2017, abgerufen am 23.07.2017).

Schischka, Benjamin (PCWelt.de): „Wie schnell ist Ihr USB-Stick?“. https://www.pcwelt.de/ratgeber/Mit-Gratis-Tools-testen-Wie-schnell-ist-Ihr-USB-Stick-308922.html (veröffentlicht am 29.09.2010, abgerufen am 23.07.2017).

Thiele, Pascal (Chip.de): „USB-Stick formatieren“. http://praxistipps.chip.de/usb-stick-formatieren_2850 (veröffentlicht am 31.03.2016, abgerufen am 24.07.2017).

Wikipedia.org: „USB-Massenspeicher“. https://de.wikipedia.org/wiki/USB-Massenspeicher (abgerufen am 23.07.2017).

Wikipedia.org: „Flash-Speicher“. https://de.wikipedia.org/wiki/Flash-Speicher (abgerufen am 23.07.2017).

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