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Wetterstation Test 2017 • Die 10 besten Wetterstationen im Vergleich

Schlechte Zeiten für Wetterfrösche und Meteorologen: Der voranschreitende technische Fortschritt macht sie zunehmend entbehrlich, denn mithilfe einer kleinen Wetterstation kann sich heute jeder Interessierte seinen eigenen Wetterbericht schreiben – schnell und zuverlässig vom gemütlichen Zuhause aus.

Besondere Kenntnisse sind dazu nicht erforderlich, das einzig notwendige Studium ist das der Gebrauchsanleitung für die Wetterstation.

 

Wetterstation Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Die erste für iOS, Android und Windows Phone entwickelte, persönliche Wetterstation: Zugriff auf die Sensoren der Station von überall zu jedem Zeitpunkt.Dank der umfangreichen Ausstattung des WeatherCenters sind Sie immer bestens informiert. Der Thermo-/Hygro-Sensor übermittelt die Außenwerte für Temperatur und Luftfeuchtigkeit.Mehrmals täglich aktuell bekommen Sie über Satellit und ein spezielles Funknetz eine professionelle 6-Tages-Vorhersage mit vielen interessanten Wetterdetails.Mit dieser vom Wetterspezialisten TECHNOLINE entwickelten Wetterstation erhalten Sie eine regionale Wetterprognose, von professionellen Meteorologen erstellt, per Satellitentechnik über ein spezielles Funknetz auf Ihre Station.Bar 206 Clear Line -Clear Funkwetterstation - Durchblick beim Wetter durch besonders klare Displayaufteilung mit farbigen Textfeldern.Digital LCD Funk Thermometer mit drei Aussensensoren. Erweiterungsmöglichkeit auf bis zu 8 Außensensoren.Die elektronische Wetterstation EWS 800 ist ein digitales Wetterbeobachtung Gerät sowie eine exakte DCF-Funkuhr, mit dem Sie alle wichtigen Tagesinformationen auf einen Blick bereit haben: Temperatur, Uhrzeit, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit.Die Außentemperatur vor Ort wird über einen eigenen Funksender ermittelt, die Innentemperatur messen interne Sensoren. Die aktuelle Uhrzeit wird über das DCF 77 Funksignal empfangen.Digoo DG-TH1981 Wetterstation Multifunktions-Thermometer Digitale Hygrothermograph in-outdoor temperatur mit Wettevorhersage großes LCD-Display mit blaue HintergrundbeleuchtungThermopro TP60 Funk Thermo Hygrometer, Klima-Monitor mit Funk-Außensensor

Netatmo Wetterstation für iPhone, Android & Windows Phone

Bresser Funkwetterstation Wetter Center

TFA 35.5015.IT Funkwetterstation Eos Max

TTechnoline Premium Wetter DirektStation WD 4026

Oregon Scientific BAR206 Funk-Wetterstation

Funk Thermometer Froggit FT0073

Hama Elektronische Wetterstation "EWS-800"

TTFA Dostmann Funkwetterstation Spectro 35.1089

Digoo DG-TH1981


Thermopro TP60


Bewertung1,01,21,31,51,61,81,92,12,32,7
Produktabmessungen4,5 x 15,5 x 4,5 cmStation: 182x87x36 mm
Sensor: 110x59x26 mm
184 x 40 (63) x 188mmBasisstation: 135 x 64 x 162 mm
Außensender: 38 x 21 x 129 mm
16,4 x 9,4 x 4,9 cmBasisstation: 11,5x12,5x2,7 cm
Außensensor: 11x7x4,5x2 cm
10 x 3,1 x 18,6 cm119 x 29 (47) x 138mm75mm x 105mm x 20mm66 x 24 x 79 mm
Gewicht inkl. Verpackung848 g830 g721 g798 g558 gk.A.399 g358 gk.A.k.A.
Artikelgewicht749 gStation: 411 g / Sensor: 112 g326 g640 g299 g249 gk.A.176 g222 gca. 159 g
Betrieb2x AAA Batterien4x AA (Station), 3x 2AA (Sensoren)Batterien (4 x 1,5V AA)3 x AA / 2 x AA / Netzstecker: 230V3x AA Basis / 1x AA Sender2x AAA Sensoren ; 3x AAA BasisBatterien: 2x AA Mignon / 3x AAA MicroBatterien (5 x 1,5V AA)2 x AAA Batterien2x AAA Batterien
TypDigital FunkDigital LCD FunkDigital LCD Funk SatellitengestützteDigital LCD Funk SatellitengestützteDigital LCD FunkDigital LCD FunkDigital LCD FunkDigital LCD FunkDigital LCD Funkk.A.
Messfunktionen
  • Außen / Innentemperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Luftdruck
  • CO2-Gehalt & Geräuschpegel
  • Regenmesser & Windmesser
  • Außen- u. Innentemperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Wettervorhersage
  • Luftdruckanzeige
  • Wind- und Regenmesser
  • Außen- u. Innentemperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Wettervorhersage
  • Regen Wahrscheinlichkeit
  • Außen- u. Innentemperatur
  • Wettervorhersage
  • Außen- u. Innentemperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Wettervorhersage
  • Außen- u. Innentemperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Comfortanzeige
  • Außen- u. Innentemperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Wettervorhersage
  • Luftdruckanzeige
  • Außen- u. Innentemperatur
  • Luftdruck
  • Wettervorhersage
  • Records Max / Min Innen- / Außentemperatur
k.A.
Innentemperatur0 – 50° C-9,9 °C bis +60 °C-9,9 – +59,9°C-9,9 – +59,9ºC-5°C bis 50°C, 0,1°0°C bis 60°C0°C bis +60°C-10...+38°C-10 ° C ~ 50 ° C (14 ° F ~ 122 ° F)-20 bis +70 °C
Außentemperatur-40 – 65°C-40 °C bis +80°C-39,9 – +59,9°C-39,9ºC bis +59,9ºC-30°C bis 60°C, 0,1°-40°C bis 60°C-40°C bis +65°C-40…+60°C-20 ° C ~ + 60 ° C (-4 ° F ~ 140 ° F)-50 bis +70 °C
Außensensor(en)1x CO2-Sensor1x Thermo/Hygro-Sensor (433 MHz)1x Funksender1x Außensender TX35-TH1x Sensor: THN 132N3x Aussensensoren1x Sensor1x Außensenderk.A.k.A.
Reichweite max.100 m100 m100 m100 m30 m60 m30 m100 m100 m60 m
Zeit/Datum anzeigenicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
Alarmfunktionnicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
Besonderheiten
  • Für iOS, Android und Win Phone
  • USB-Anschluss
  • bis zu 3 Abschließbare Module
  • Echtzeitmitteilungen Datengraphen
  • Wasserdichtes Außenmodul
  • Min-/Max Speicher
  • Kalenderfunktion und Mondphasen
  • Max. anschließbare Sensoren : 5
  • Hintergrund Beleuchtung / Funkuhr
  • Wettervorhersage für 6 Tage
  • Mit WETTERdirekt Technologie
  • Exakte Messdaten
  • Urlaubswetter für 150 Reiseziele in Europa
  • 4-Tage-Wettervorhersage inkl. Unterteilung in Tagesabschnitte
  • Verschiedene Anzeigenmodi wählbar
  • Weckalarm mit Schlummerfunktion
  • Maximal 3 Sendeeinheiten
  • Funkzeitsignal (Dual-Band) 433 MHz
  • Speicherfunktion
  • Tischständer
  • Erweiterung Möglichkeit auf bis zu 8 Sensoren
  • Anzeige Comfort Level
  • DCF-Funkuhr
  • Datenspeicher
  • Montagemöglichkeit an der Wand
  • Max.-Min.-Funktion
  • Funkuhr mit Alarm und Snooze-Funktion
  • Trendvorhersage, eigene Messung
  • -Wettervorhersage: Sonnig, teilweise bewölkt, bewölkt, regnerisch
  • -3 Komfort-Level-Index, um Sie zu erinnern
  • -Records Max / Min Innen- / Außentemperatur
  • -Just klicken Sie auf die Snooze-Taste wird angezeigt Blue Backlight

  • Zum Hängen oder Stellen, erweiterbar auf insgesamt 3 Sender, bitte separat bestellen
  • Kabelloses Übertragen von Außentemperatur und -luftfeuchtigkeit per Sender (max. 60m)
FarbeSilberSilber / WeißGrauSchwarz / SilberSilberSilberSchwarz / SilberSilberSchwarz / SilberWeiß / Silber
Komfort
Funktionen
Preis- / Leistung
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
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Was ist eine Wetterstation?

Bei einer Wetterstation denkt so mancher an eine aufwendige und teure wissenschaftliche Installation, die viel Platz benötigt und nur von besonders ausgebildeten Fachleuten bedient und verstanden werden kann.

Bresser Funkwetterstation Wetter Center, WeißInzwischen gibt es Wetterstationen aber auch für den Hausgebrauch, größenmäßig geschrumpft, aber in ihrer Funktionalität durchaus achtbar.

Was die private Wetterstation im Wohnzimmer so alles verrät, hängt im Wesentlichen von der Art des gewählten Modells ab, in jedem Fall geben aber selbst simple analoge Modelle Auskunft über die aktuelle Temperatur, den vorherrschenden Luftdruck und die relative Luftfeuchtigkeit.

Die komplexeren digitalen Wetterstationen verfügen über noch mehr Möglichkeiten zur Wettermessung und liefern entsprechend umfangreiches Datenmaterial.

Wie funktioniert eine Wetterstation?

Eigentlich funktioniert jede Wetterstation nach demselben Prinzip: Über mehr oder weniger empfindliche Sensoren werden aktuelle Umwelteinflüsse aufgenommen und aus diesen Rückschlüsse über die weitere Entwicklung des Wetters gezogen – fast wie beim richtigen Wetterdienst.

Netatmo Wetterstation für iPhone, Android und Windows PhoneWährend vor allem einfache analoge Modelle nur grundsätzliche Informationen über Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit liefern und es dem Betrachter überlassen, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, können viele digitale Wetterstationen mit teils sehr differenzierten Messergebnissen aufwarten, die sich auf Wunsch automatisch in aussagekräftige Prognosen umrechnen lassen.

Entscheidend für die Messgenauigkeit einer digitalen Wetterstation ist nicht zuletzt die Länge des Intervalls, in dem die Messdaten aktualisiert werden.

Hier unterscheiden sich teuere Modelle teils erheblich von preisgünstigeren Alternativen. Für sehr genaue Ergebnisse sind kurze Intervalle und häufige Aktualisierungen unerlässlich – aber natürlich technisch aufwendiger umzusetzen.

Im Zeitalter der Computertechnik und allgemeinen Vernetzung ist es schon beinahe selbstverständlich, dass die jüngste Generation der digitalen Wetterstationen nicht nur mit PCs (meist mittels USB-Anschluss) zusammenarbeitet, sondern auch mithilfe spezieller Apps die gemessenen Daten und daraus abgeleitete Ergebnisse an mobile Endgeräte senden kann.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Das Wetter ist für viele Lebensbereiche ein wichtiges Thema, seine möglichst zuverlässige Voraussage beschäftigt den Menschen schon eine sehr lange Zeit. Entsprechend vielschichtig sind dann auch die Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten einer Wetterstation, die weit mehr ist als nur eine reizvolle, wenn auch entbehrliche Spielerei.

  • Feiern im Freien
Ein vergleichsweise harmloser, wenn auch überaus praktischer Nutzen ist das rechtzeitige Wissen über aufziehendes schlechtes Wetter in Bezug auf Feste und Feierlichkeiten, die im Freien stattfinden sollen. Wenn der Grill plötzlich im Wasser steht und die Würstchen schwimmen lernen, ist das zwar keine Katastrophe, aber doch in jedem Fall ein echtes Ärgernis.
  • Sport im FreienNetatmo Wetterstation für iPhone, Android und Windows Phone
Sportliche Aktivitäten werden häufig an der frischen Luft ausgeübt. Die meisten Sportarten fallen bei Regen ins Wasser, darum schadet es sicher nicht, genau Bescheid zu wissen, wie die Witterung sich entwickeln wird. Das gilt auch für Ausflüge, kurze wie ausgedehnte Wanderungen, außerdem für jede Art von Aktivität, die von der Windstärke beeinflusst wird.
  • Garten- und Feldarbeit
Es kommt sicher nicht von ungefähr, dass viele Regeln zur Bestimmung des Wetters von Bauern gemacht oder ihnen zumindest zugeschrieben wurden. In der Landwirtschaft gibt es von je her nicht nur ein berechtigtes Interesse, sondern auch eine zwingende Notwendigkeit, möglichst genau über die Wetterlage Bescheid zu wissen, damit es nicht im ganz wörtlichen Sinn „die Ernte verhagelt. Ähnliches gilt selbstverständlich auch für Gartenbetriebe.
  • Rechtzeitige Warnung für Allergiker
Für viele Allergiker ist das wetterbedingte Phänomen des Pollenflugs ein ernst zu nehmendes Problem. Manche Wetterstationen berücksichtigen diesen Umstand und geben auf Wunsch auch eine rechtzeitige Warnung vor einem bevorstehenden Pollenflug aus – das kann für die Betroffenen sehr nützlich sein.
  • Wettervorhersage leicht und selbst gemacht
Vermeiden lässt sich bei all den aufgeführten Aktivitäten eine Menge unnötiger Ärger durch den rechtzeitigen Blick auf die Wetterstation. Das Wissen ums Wetter der nächsten Stunden hilft bei der Planung und bewahrt vor falschen Entscheidungen. Unser Wetterstation Test kennt für jedes der genannten Einsatzfelder das passende Modell.

Technoline Premium WetterDirektStation WD 4026, schwarz-silber, 2-teilig bestehend aus Station und SensorWelche Arten von Wetterstationen gibt es?

Das Angebot an Wetterstationen für Privatanwender ist groß, die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen liegen dabei nicht nur im Preis. Einen allgemeingültigen Standard gibt es nicht, im Zweifelsfall muss genau hingesehen werden – bei einer ersten groben Unterteilung hilft dieser Abschnitt.

Analoge Wetterstationen

Analoge Wetterstationen für den Hausgebrauch sind schon verhältnismäßig lange bekannt und eigentlich nichts weiter als ein zusammengestelltes Set aus den bekannten Messgeräten Thermometer (misst die Temperatur), Barometer (misst die Veränderung des Luftdrucks) und Hygrometer (misst die relative Luftfeuchtigkeit).

Analoge Wetterstationen gibt es schon seit einiger Zeit, und sie werden auch heute noch hergestellt. Sie wirken optisch meist etwas weniger technisch als ihre digitalen Gegenstücke und fügen sich häufig unauffällig in die Einrichtung einer Wohnung ein. Sehr viel verbreiteter und weniger eingeschränkt sind heute allerdings die digitalen Modelle, auf die wir gleich ausführlicher eingehen werden.TFA 35.5015.IT Funkwetterstation Eos Max silber

Digitale Wetterstationen

Die unaufhörliche Digitalisierung der Welt macht auch vor den Wetterstationen nicht halt. Digitale Wetterstationen fallen dabei deutlich komplexer aus, als ihre analogen Vorläufer und Konkurrenten. Das fängt schon an bei Umfang und Aufbau: Neben der Hauptstation gehören spezifische Sensoren (auch und häufig als „Satelliten“ bezeichnet) für das Sammeln von Messdaten zu einer funktionierenden digitalen Wetterstation.

Manche Modelle lassen sich zudem an einen Computer anschließen und bieten dann ein noch breiteres Spektrum an Möglichkeiten: Mithilfe ausgeklügelter Software lassen sich die gesammelten Daten in leicht verständliche Grafiken und Diagramme umrechnen, die auf Wunsch die Wetterentwicklung über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten und veranschaulichen.

Generell gilt: Je aufwendiger und umfangreicher das Sensorennetz, desto aussagekräftiger fällt auch das Ergebnis aus.

Teure digitale Wetterstationen können durchaus relativ zuverlässig einen Trend für die kommenden Tage berechnen, während einfachere Funkmodelle meist nur eine grobe Aussage über die nächsten 24 Stunden zu treffen vermögen. Weil hier meist nur der aktuelle Luftdruck berücksichtigt wird, fällt das Ergebnis der günstigen Varianten nicht immer richtig aus.

Bresser Funkwetterstation Wetter Center, WeißSatellitengestützte Wetterstationen

Die nächste Stufe digitaler Wetterstationen greift auf die Unterstützung von echten Wettersatelliten zurück. Das klingt ein bisschen nach James Bond, funktioniert in der Praxis aber erstaunlich gut und liefert eine Menge detaillierte und zuverlässigeErgebnisse. Die Messdaten werden sozusagen direkt aus dem All auf die eigene Wetterstation übertragen.

Zusammen mit den Messungen der eigenen Sensoren können solche satellitengestützten Wetterstationen bei richtiger Konfiguration sehr präzise und weitreichende Wetter-Prognosen erzeugen. Allerdings sind solche hoch technisierten Modelle nicht unbedingt preiswert und lohnen nur, wenn sie regelmäßig und in einem bestimmten Umfang eingesetzt werden.

Gerade in der Landwirtschaft kann sich so ein Modell allerdings bezahlt machen, ist man doch gerade hier auf rechtzeitige Unwetterwarnungen angewiesen.

Die kann eine satellitengestützte Wetterstation weit schneller und zuverlässiger abgeben als ein herkömmliches Modell – schließlich können die Wettersatelliten im All etwaige Wolkenfronten viel zeitiger aufziehen sehen.

So haben wir die Wetterstationen getestet

Wie das Wetter den Naturgesetzen, so folgt auch unser Wetterstation Test Vergleich 2017 klar definierten Regeln. Wir verraten, was wir von einer Wetterstation erwarten und auf welche Eigenschaften und Details wir besonders achten.

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Funktionsumfang
  • Messgenauigkeit
  • Reichweite
  • Bedienkomfort
  • Ausstattung
Bei jedem Produkttest ist es die Frage aller Fragen: Was soll das Ganze kosten und was genau wird dafür geboten?

Dabei geht es nicht einfach nur um das Wetteifern um den günstigsten Preis – es muss auch und vor allem die richtige Relation geboten sein. Ob preiswertes Angebot oder teures Luxusmodell: Wir prüfen objektiv, ob das Testobjekt sein Geld wert ist.

Was kann die Wetterstation im Einzelnen? Welche Messdaten werden erhoben? Zwischen einfachen Basismodellen und komplexeren Varianten bestehen teils erhebliche Unterschiede.

Während analoge Modelle meist nur rudimentäre Tendenzwerte liefern, können digitale Varianten umfangreichere Ergebnisse, oft unter Rückgriff auf ganze professionelle Wetterinformationsnetze, zur Verfügung stellen.

Nicht nur die Menge, auch die Zuverlässigkeit der erhobenen Daten ist für uns interessant. Für besonders hohe Präzision gibt es eine Aufwertung, geben Geräte nur eine ungefähre Richtung der aktuellen Wetterlage an, gibt’s weniger Punkte.

Dazu gehört auch der Umfang der getroffenen Wettervorhersage.

Analoge Geräte tun sich bei der Reichweite nicht viel, aber bei digitalen Modellen sieht es schon anders aus.

Die Außensensoren von digitalen Wetterstationen unterscheiden sich in ihrer maximalen Reichweite teils beträchtlich – natürlich ist das ein Punkt, den wir in unsere Bewertung mit einfließen lassen.

Wie gestaltet sich die Bedienung der Wetterstation? Geht sie nur sehr kompliziert nach ausführlichem Studium der Gebrauchsanweisung oder angenehm intuitiv von der Hand? Lassen sich Uhrzeit (12/24 h) und Temperaturanzeige (Celsius/Fahrenheit) problemlos in das gewünschte und gewohnte Format umschalten?

Manche Modelle bieten auch sinnvollen Extrakomfort, zum Beispiel eine nützliche Kalenderfunktion oder die Möglichkeit, sich bei Unwetterwarnungen eine dringende Nachricht aufs Mobiltelefon schicken zu lassen. Große Displays garantieren eine bessere Lesbarkeit der zahlenlastigen Messergebnisse und verbessern so ebenfalls die Bedienung.

Die Ausstattung der verschiedenen Wetterstationen schwankt teilweise ganz erheblich. Während manche Modelle den Kauf von Zubehör wie Sensoren zwingend voraussetzen, kommen andere in einem Rundum-Sorglos-Paket daher und bringen sogar das notwendige Befestigungsmaterial mit.

Auch die Softwareunterstützung fällt oft unterschiedlich aus – bei manchen Modellen fehlt sie gänzlich, andere sind nur zu bestimmten Betriebssystemen kompatibel, wieder andere bringen sogar eine spezielle App fürs eigene Smartphone mit.

Worauf muss ich beim Kauf einer Wetterstation achten?

Wetterstation ist nicht gleich Wetterstation, und nicht jedes attraktive Sonderangebothält, was es auf den ersten Blick verspricht. Ganz unabhängig von unseren professionellen Testkriterien gibt es einige Fragen, die sich jeder geneigte Käufer einer Wetterstation vor dem Kauf stellen und für sich selbst beantworten sollte. Dabei hilft natürlich auch ein Blick in unseren Wetterstation Test.

  • Wofür benötige ich eine Wetterstation?Netatmo Wetterstation für iPhone, Android und Windows Phone
Vom beabsichtigten Einsatzzweck einer Wetterstation hängt viel ab. Ein grundsätzliches Wohnzimmer-Informationsbedürfnis stillt auch ein gemütliches analoges Modell, wer einen Garten pflegen möchte, wird höhere Ansprüche haben, und gerade in der Landwirtschaft kann man durchaus über ein aufwendigeres Konstrukt mit mehreren unterschiedlichen Sensoren für den Außenbereich nachdenken. Gerade die Installation eines aufwendigen Sensorennetzes setzt aber auch die entsprechenden räumlichen Gegebenheiten voraus.
  • Will ich den Funktionsumfang später erweitern?
Manche Modelle lassen sich später um ursprünglich nicht vorhandene Funktionen erweitern und entsprechend aufrüsten. Falls man sich zunächst nicht sicher ist, welche Daten man wirklich benötigt, kann es durchaus sinnvoll sein, eine Basisstation zu kaufen, für die es im Handel optional zusätzliche Sensoren zu erwerben gibt.
  • Wie viel Geld möchte ich ausgeben?
Es schadet nichts, sich vor der Auswahl Gedanken über das zur Verfügung stehende Budget zu machen und dieses gegebenenfalls klar einzugrenzen. Oft fallen dann viele Modelle schon im Vorfeld aus dem Raster und die Auswahl wird überschaubar.
  • Brauche ich Softwareunterstützung?
Wer seine Wetterstation im Verbund mit einem Computer oder Smartphone nutzen möchte, sollte sich rechtzeitig nach der Kompatibilität erkundigen. Nicht jedes digitale Modell lässt sich auch an einen Computer anschließen, außerdem werden für jedes Betriebssystem die passenden Treiber und Programme benötigt.

Wer sein mobiles Endgerät einsetzen möchte, braucht dazu natürlich die richtige App – auch die gibt es nicht für jede Wetterstation. In unserem Wetterstation Test weisen wir natürlich auf solche Eigenschaften gesondert hin.
Funk Thermometer Froggit FT0073 mit 3 Aussensensoren Luftfeuchte LCD Display Min/max

  • Was benötige ich außerdem noch?
Hat man sich mit einem oder mehreren Modellen bereits angefreundet, sollte man genau auf den jeweiligen Lieferumfang achten. Bei einigen Modellen kann es vorkommen, dass zum reibungslosen Betrieb bestimmtes Zubehör vonnöten ist, das gesondert erstanden werden muss.

Dieser Posten muss natürlich bei der Budgetplanung berücksichtigt und am besten gleich mitbestellt werden – sonst wird die neue Wetterstation angeliefert und kann zunächst gar nicht benutzt werden, weil zum Beispiel ein wichtiger Sensor fehlt. Deshalb empfiehlt sich gerade bei preislich besonders attraktiven Angeboten ganz genau hinzusehen, ob nicht doch irgendwo zusätzliche versteckte Kosten lauern – unser Wetterstation Test Vergleich 2017 berücksichtigt selbstverständlich auch solche Details.

Die führenden Hersteller

Wetterstationen gibt es im Handel in großer Zahl und in allen Preisklassen. Die wichtigsten Hersteller dieser hilfreichen Geräte listen wir im folgenden Abschnitt auf – damit klar ist, wer sich hinter den Marken verbirgt, die wir in unserem Wetterstation Test unter die Lupe nehmen.

  • Bresser
  • Hama
  • Netatmo
  • Technoline
  • TFA Dostmann
  • Oregon Scientific
Das deutsche Unternehmen Bresser wurde im Jahr 1957 von Josef Bresser gegründet und betrieb ursprünglich ausschließlich den Import und Verkauf von Ferngläsern. Bald weitete sich das Sortiment aus und im Jahr 1990 war man zwischenzeitlich der Marktführer für optische Produkte in Europa.

Nach der erfolgreichen Fusion mit dem Weltmarktführer Meade Instruments Corporation steht die Optik-Firma mit Sitz im nordrhein-westfälischen Rhede besser da denn je. Zu dem wachsenden Portfolio an optischen Geräten gehören auch viele Funk-Wetterstationen, die elegantes Design mit großem Funktionsumfang verbinden.

Als das deutsche Unternehmen Hama im Jahr 1923 von Martin Hanke gegründet wurde, hatte man noch nichts mit Wetterstationen im Sinn. Stattdessen widmete man sich Foto-Zubehör und Laborgeräten. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der damit verbundenen Zerstörung des Dresdner Werks baute man die Firma im bayerischen Monheim ganz neu auf. Mit zahlreichen internationalen Standorten ist Hama heute auch jenseits der deutschen Grenzen tätig.

Der Fokus des Unternehmens liegt inzwischen auf der Produktion und dem Vertrieb von Zubehör aus den Bereichen Foto, Video, Audio, Computer und Telekommunikation. Zu den über 18 000 Produkten des umfangreichen Portfolios gehören auch zahlreiche Wetterstationen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf digitalen Modellen, aber auch einige wenige analoge Varianten stehen für interessierte Käufer zur Auswahl.

Bei Netatmo handelt es sich um ein noch sehr junges Unternehmen – erst 2011 wurde es von Fred Potter und Jean-Pierre Dumolard gegründet. Eines der ersten Produkte und zugleich wichtiger Meilenstein der Unternehmensgeschichte war eine Wetterstation, und bis heute liegt diese Produktlinie dem Unternehmen sehr am Herzen.
Mit Überwachungen hat Technoline/Technotrade viel Erfahrung, denn zu den erfolgreichen Produkten des auf Technologie und Design spezialisierten Import-Export-Unternehmens gehören auch ausgeklügelte Hausüberwachungsanlagen, die das Eigenheim vor Einbrechern schützen sollen.

Dieses Know-how fließt auch in die übrigen Produkte der noch jungen deutschen Firma ein, zu denen handverlesene digitale Radiowecker, Funkuhren, diverse Messinstrumente und als logische Konsequenz auch Wetterstationen gehören.

Das deutsche Familienunternehmen TFA Dostmann versteht sich als Experte für Wetter- und Messgeräte in Europa und stellt sein diesbezügliches Know-how seit über 50 Jahren unter Beweis. Kein Wunder also, dass Wetterstationen einen großen und wichtigen Teil des Sortiments ausmachen.

Seit seiner Gründung im Jahr 1964 hat sich TFA Dostmann in Europa als eines der führenden Unternehmen der Branche entwickelt und kann heute mit Stolz auf ein qualitativ hochwertiges Sortiment von über 1 000 Produkten verweisen.

Obwohl der Stammsitz in Reicholzheim bei Wertheim nur etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt, werden im Jahr etwa 80 000 Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 6,5 Millionen Produkten für 80 Länder bearbeitet.

Seit seiner Gründung im Jahr 1989 hat sich das US-amerikanische Unternehmen Oregon Scientific mit Erfolg der Produktion von elektronischen Geräten für Endverbraucher verschrieben. Wie schon der Name verrät, lagen die Anfänge der Firma wirklich in Oregon, seit 1997 gehört sie allerdings zu 100 Prozent dem in Hongkong beheimateten Unternehmen IDT (Integrated Display Technology).

Neben einer Vielzahl von Radioweckern, Überwachungsmonitoren und Fitnessgeräten gehören auch Wetterstationen zum Portfolio von Oregon Scientific. Der erste wasserfeste MP3-Player stammt ebenfalls aus den technischen Entwicklungslabors der tüftelfreudigen Amerikaner – keine schlechte Voraussetzung für den Bau von Wetterstationen.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Wetterstation am besten?

Technoline Premium WetterDirektStation WD 4026, schwarz-silber, 2-teilig bestehend aus Station und SensorImmer wieder stößt man in der endlosen Diskussion zwischen Einzel- und Online-Handel auf dieselben zementierten Vorurteile: Im Internet gäbe es die besten Preise, aber nur eine schlechte Beratung, im Fachhandel dagegen stimme der Service zu einem allerdings höheren Preis. Außerdem sei der Kauf im Internet immer mit Risiken behaftet, sodass der Käufer am Ende womöglich sogar draufzahlen müsse.

Wir wollen wissen: Wie viel Wahrheit steckt im Vorurteil? Verhält es sich wirklich so, wie der Volksmund zu wissen glaubt?

Lange Wege, kleines Sortiment

Ein typischer Ladenkauf sieht so oder so ähnlich aus: Im besten Falle informiert man sich vorher – gerne auch im Internet – über das gewünschte Produkt und weiß relativ genau, was man haben möchte. Dann sucht man sich ein persönliches freies Zeitfenster, das natürlich mit den Öffnungszeiten des Geschäfts übereinstimmen muss und macht sich auf den Weg.

In der Regel ist man dabei nicht allein, die Straßen und öffentlichen Verkehrsmittel sind überfüllt, die Parkplätze knapp und teuer – vor allem in den beliebten innerstädtischen Einkaufszonen. Im Laden selbst muss man sich möglicherweise durch eine Menge anderer Kunden kämpfen, nur um vor dem Regal festzustellen, dass das gewünschte Produkt nicht vorrätig ist.

Der meist stark frequentierte Verkäufer empfiehlt auf Anfrage natürlich lieber ein anderes Modell – eines, das er vorrätig hat und gerne aus seinem Lager entfernt haben möchte.

Im Internet gibt’s alles – außer Stress

Der Online-Handel kennt naturgemäß keine Ladenschlusszeiten, alle Funktionen stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Keine Anfahrt, kein kein Anstehen an der Kasse, kein Heimtransport – jeder Artikel kann einfach per Mausklick betrachtet, auf Lieferbarkeit überprüft und sofort erstanden werden. Um alles weitere kümmert sich der Online-Händler, die Ware wird bequem bis vor die Haustür gebracht.

Weil der Online-Handel seine Waren nicht aufwendig präsentieren muss und auch kein vergleichsweise teures Verkaufspersonal benötigt, kann er ein deutlich größeres Sortiment vorrätig halten. Außerdem ist die Suche nach bestimmten Produkten und das Vergleichen von Preis und Umfang im Internet deutlich einfacher.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Wetterstation

Schon immer trieb den Menschen die Frage um, wie wohl morgen das Wetter würde? Insbesondere der Bauernstand erfand zu ihrer Beantwortung eine Menge Regeln mit teils beträchtlichem Unterhaltungswert – um deren Wahrheitsgehalt wird allerdings auch heute noch heftig gerungen.

Hama Elektronische Wetterstation "EWS-800", mit Hygrometer/Barometer/ThermometerDer Mensch ist abhängig vom Wetter

Das große Interesse des Menschen am Wetter hat durchaus seine Berechtigung. Der Mensch ist abhängig vom Wetter, gerade was Aussaat und Ernte und damit die lebensnotwendige Ernährung angeht. Auch bei den damals noch weit gefährlicheren Reisen war es dringend geboten, über die Witterungsverhältnisse möglichst genau Bescheid zu wissen.

Dabei taten die Menschen von Anfang an nichts anderes als heute: Sie beobachteten das Wetter möglichst genau, notierten ihre Erfahrungen und zogen daraus mit der Zeit ihre Schlüsse. Diese Folgerungen wurden dann immer genauer und präziser und führten zu Erkenntnissen wie den heute noch bekannten Bauernregeln.

Diese ersten Beobachtungen, sozusagen die frühesten aller meteorologischen Studien, waren vornehmlich auf lokale Wetterbeobachtungen beschränkt und interessierten sich kaum für globale klimatische Zusammenhänge.

Die ersten Hilfsmittel

Einen spürbaren Schub erhielt die Wetterbeobachtung durch die Seefahrt. Vor allem der groß angelegte Schiffsverkehr über die Weltmeere beförderte ein gesteigertes Interesse am Wetter und eine Weiterentwicklung der Wetterbeobachtung. Kein Logbuch war denkbar ohne ausführliche Eintragungen über sorgfältig beobachtete Wetterphänomene.

Eine wirkliche Systematik in der Wetterbeobachtung entwickelte sich ab dem 17. Jahrhundert. In dieser Zeit entwickelten findige Köpfe auch die ersten simplen Geräte zum Sammeln von meteorologischen Daten. Mit der Erfindung und Verbreitung des Telegrafen war endlich ein schneller Austausch von Messdaten möglich.ADE WS 1403 Funk-Wetterstation

Der Krieg und das Wetter

Ausgerechnet die beiden verheerenden Weltkriege brachten die Wetterforschung weiter entscheidend voran. Das militärische Wettrüsten zwischen den Kriegsparteien beförderte die Flugzeugtechnik, die für die Beobachtung des Wetters von großer Wichtigkeit war. Im 2. Weltkrieg wurde zudem das Radar entwickelt, mit dem sich noch präzisere Daten erheben ließen.

Auch nach dem Ende der beiden Weltkriege wurde die Aufklärung immer bedeutsamer, und von den raschen Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Satellitentechnik profitierte die Meteorologie ebenfalls. Eng verknüpft mit der Wetterbeobachtung ist auch die Geschichte der Raumfahrt – keine Mondrakete wäre erfolgreich gestartet, wenn man nicht genaue Kenntnis über die zu erwartenden Witterungsbedingungen gehabt hätte.

Netatmo Wetterstation für iPhone, Android und Windows PhoneDer technische Fortschritt bringt die Wetterstation ins Eigenheim

Von der immer rasanter werdenden technischen Entwicklung auf professionellem Gebiet profitierten irgendwann auch die privaten Haushalte, die sich bis dahin mit eher schlichten analogen Messinstrumenten zufriedengeben mussten. Die moderne Computertechnik erlaubt heute sogar Einzelpersonen den Zugriff auf die Messdaten teurer Wettersatelliten.

Die Wetterstation mag kein Trendobjekt sein wie das Smartphone und ähnliche Lifestyle-Gerätschaften, sie ist aber ein hochgradig nützliches technisches Instrument, dass von immer mehr Nutzern geschätzt wird.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Wetterstation

Oregon Scientific BAR206 Funk-Wetterstation mit Frostalarm in silberDie Beobachtung des Wetters hat eine lange Tradition in der Welt und wird seit vielen Jahren immer professioneller. Inzwischen existiert ein gigantisches Netz von Wetterstationen rund um um den Erdball, auf dessen Engmaschigkeit jede Spinne neidisch wäre. Sage und schreibe um die 10.000 professionelle Wetterstationen messen all die notwendigen Werte, aus denen unsere täglichen Wetterberichte entstehen.

Sehr wahrscheinlich sind die Modelle, die bei der professionellen Überwachung zum Einsatz kommen, technisch weit aufwendiger als die Modelle aus unserem Wetterstation Test Vergleich 2017, aber gerade bei den digitalen Modellen schließt die Technik für den Hausgebrauch immer weiter auf – die Lücke zwischen Profis und Hobby-Meteorologen wird stetig kleiner.

Wetter und Wasser

Nicht umsonst nennt man die Erde den „blauen Planeten, verschwinden doch bekanntlich nahezu drei Viertel der Erdoberfläche unter gewaltigen Wasserfluten.

Aus diesem Grund werden auch Bojen und Schiffe für die Messung von Wetterdaten miteinbezogen, und selbst der Luftraum wird mithilfe von Flugzeugen überwacht. Dieser Aufwand ist gerechtfertigt, denn Grundlage für jede verlässliche Wettervorhersage ist eine genaue Beobachtung und Kenntnis des aktuellen Wetterverlaufs.

Je mehr Daten, desto genauer die Vorhersage

Weil die Präzision einer Wetterprognose sich unmittelbar proportional zur Menge der gesammelten Daten verhält, sind professionelle Wetterbeobachtungsnetze aufgrund ihrer enormen Reichweite im Vorteil gegenüber der kleinen heimischen Wetterstationen.

Diesen Umstand kennen natürlich auch die Hersteller der privaten Wetterstationen und reagieren entsprechend darauf: Moderne digitale Modelle können teilweise auf die professionell erhobenen Daten zurückgreifen und mit ihnen eigene Messungen ergänzen.

Darin liegt auch der größte Nachteil der einfachen analogen Modelle: Weil sie nur unmittelbare Wetter-Einflüsse aufnehmen und verwerten können, ist ihre Fähigkeit zur Vorhersage stark limitiert.

Die berühmten Schwarzwälder Wetterhäuschen, die auf Luftfeuchtigkeit reagieren, konnten den Regen deshalb eigentlich nicht wirklich vorher-, sondern eher an sagen – die schönen Handwerksstücke waren mehr Dekoration als wirkliche Wetterstation.

TFA 35.5015.IT Funkwetterstation Eos Max silberGar nicht so weit weg von der Wirklichkeit: Bauernregeln

Allem Spott zum Trotz kommt die meteorologische Wissenschaft in Bezug auf die viel geschmähten Bauernregeln zu einem erstaunlichen Ergebnis: Auch wenn der Sinngehalt vieler Sprüche nach wie vor fraglich ist, lassen sich bestimmte Weisheiten mit langjährigen Messungen erstaunlicherweise sogar statistisch belegen. Das erklärt sich damit, dass viele Bauernregeln auf jahrelanger sorgfältiger Beobachtung des Wetters basieren.

Mythos Wetterfrosch

Der berühmte Wetterfrosch ist eigentlich nur eine schöne Ente – soll heißen, nicht viel Wahres ist dran, aber einen richtigen Kern gibt es tatsächlich: Der Europäische Laubfrosch hat nämlich die Angewohnheit, bei schönem Sonnenwetter an bodennahen Pflanzen emporzuklettern.

Dieses Verhalten hat einen ganz einfachen Grund: Bei gutem Wetter fliegen die Insekten, die ihm als Nahrung dienen, höher als sonst – er muss sich also strecken, um an die begehrte Beute zu gelangen. Menschen, die das beobachteten, glaubten fälschlicherweise, der Frosch könne das Wetter voraussagen und sperrten die beklagenswerten Tiere in Gläser mit kleinen Leitern. Kletterte der Frosch die Leiter hinauf, wollte man darin ein Indiz für besseres Wetter sehen, verharrte er dagegen auf dem Boden des Glases, sah man darin ein sicheres Zeichen für Regen.

Heute ist man von derlei Albernheiten abgekommen und lässt die Frösche in Frieden – höchstens interessiert man sich noch für ihre Schenkel, aber das nicht im Zusammenhang mit einer Wetterleiter. Aus diesem Grund haben wir in unserem Wetterstation Test Vergleich 2017 auch keine grünen und quakenden Modelle berücksichtigt.

Technoline Premium WetterDirektStation WD 4026, schwarz-silber, 2-teilig bestehend aus Station und SensorUrheberrecht und Wetter?

Man möchte es kaum glauben, aber auch ums Wetter tobt bisweilen ein recht heftiger Urheberstreit. Zwar hat die für solche Belange zuständige Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ein einheitliches Format zum Austausch von meteorologischen Daten definiert.

Davon unberührt bleibt allerdings die nach wie vor schwierige Rechtslage bei den gewonnenen Messdaten: Wem gehört eigentlich das Urheberrecht an den gemessenen Informationen? Insbesondere für die Betreiber von großen Wetterdatenbanken ist diese Frage durchaus von Bedeutung und beschäftigt viele Rechtsexperten. In Europa und Deutschland gibt es allerdings Richtlinien zur Verbreitung von Umweltinformationen, die sich zumindest teilweise auch auf diese Problematik auswirken und ein wenig Klarheit schaffen. Restlos geklärt sind die damit verbundenen Fragen aber noch lange nicht.

Aber keine falsche Sorge: Wer sich für eine der Wetterstationen aus unserem großen Wetterstation Test entscheidet, muss keine Urheberrechtsstreitigkeiten fürchten – bei uns ist man in jeder Hinsicht auf der richtigen Seite gelandet.

Installation und Betrieb

Installation und Betrieb einer Wetterstation sind nicht übermäßig anspruchsvoll und auch von technischen Laien gut zu bewerkstelligen. Im Falle eines analogen Modells genügt es für gewöhnlich, dieses an geeigneter Stelle aufzustellen oder aufzuhängen. Etwas aufwendiger gestaltet sich das Ganze im Falle der komplexeren digitalen Wetterstationen.

Wie bei jedem technischen Gerät gilt natürlich auch für die Wetterstation, dass zuerst die beiliegende Dokumentation gründlich gelesen und befolgt werden sollte. Viele Fragen dürften damit schon beantwortet sein. Nicht zuletzt legen wir auch in unserem Wetterstation Test Wert auf eine vernünftige Erklärung und einfache Handhabung der Wetterstation.

Alles ganz einfach: analoge Modelle

Als erfreulich anspruchslos erweisen sich die analogen Wetterstationen: Im Normalfall genügt es, sie einfach an einer gut einsehbaren Stelle aufzuhängen oder aufzustellen – in der Folge arbeitet sie klaglos vor sich hin und liefert umstandslos ihre Ergebnisse. Um die Messdaten dann abzurufen, genügt ein Blick auf die analoge Anzeige – die ist zwar leicht verständlich, aber eben auch begrenzt in Umfang und Detailgrad.

Hama Elektronische Wetterstation "EWS-800", mit Hygrometer/Barometer/ThermometerWichtig für digitale Modelle: Sensoren richtig platzieren

Gerade für die Installation und den Betrieb von komplexeren digitalen Modellen muss ein wenig Zeit und Aufwand eingerechnet werden – und natürlich Aufmerksamkeit, denn ein Fehler führt schnell zu falschen und damit nutzlosen Messergebnissen.

Wichtig ist, dass alle Sensoren im Sendebereich der Basisstation angebracht werden. Die genaue Reichweite kann der Gebrauchsanweisung der jeweiligen Wetterstation entnommen werden. Vor der Befestigung der Sensoren ist es ratsam, diese auf einwandfreie Funktion zu testen – das erspart den Frust, wenn ansonsten defekte Sensoren wieder abmontiert werden müssten. Außerdem sollte bei der Platzierung der Sensoren immer ein leicht erreichbarer Ort gewählt werden, um eine einfache Pflege und Wartung zu ermöglichen.

Um möglichst unverfälschte Messergebnisse zu erhalten, sollten die empfindlichen Sensoren weder direkt in die Sonne noch direkt in den Schatten gestellt werden. Auch Lichtreflexionen können die Funktionalität von manchen Sensoren massiv beeinträchtigen.

Keine Regel ohne Ausnahme: Bei Regensensoren ist wichtig, dass der Niederschlag direkt einfallen und bei großen Mengen auch leicht wieder entfernt werden kann. Außerdem dürfen sich keine Magnete in der Nähe des Sensors befinden.

Nützliches Zubehör

Je nach Basismodell ist so manches Zubehör keineswegs nur ein optionaler Gimmick, sondern zwingende Voraussetzung für einen reibungslosen Betrieb der Wetterstation – zum Beispiel, wenn zu der Grundausstattung des gewünschten Modells keine Außensensoren gehören und diese gesondert erstanden werden müssen.

Es ist zu beachten, dass das mögliche Zubehör von Modell zu Modell und Hersteller zu Hersteller schwankt – nicht jede von uns vorgestellte Ergänzung ist auch für jede Wetterstation aus unserem Wetterstation Test Vergleich 2017 erhältlich.

  • Außensensoren für die BasisstationFunk Thermometer Froggit FT0073 mit 3 Aussensensoren Luftfeuchte LCD Display Min/max
Eigentlich versteht es sich auch für den technisch Unkundigen von selbst: Ohne Sensoren keine Messung, ohne Messung keine Daten, ohne Daten keine Ergebnisse. Klar, dass eine Wetterstation ohne passende Sensoren nicht ordnungsgemäß arbeiten kann. Trotzdem werden manche Modelle nur als Basisversion ausgeliefert – der sofortige Zukauf von Außensensoren ist in diesem Fall leidige Pflicht.

Aber auch bei besser ausgestatteten und an sich voll funktionstüchtigen Wetterstationen kann die Anschaffung zusätzlicher und leistungsstärkerer Sensoren sinnvoll sein – das hängt immer vom beabsichtigten Verwendungszweck und dem Einsatzort ab.

  • Zusatzmodule für eine erweiterte Messfunktionalität
Manche digitale Wetterstationen für den professionellen oder semiprofessionellen Gebrauch bieten die Option, den Funktionsumfang im Nachhinein zu erweitern. Ähnlich wie bei einem Modellbausatz werden dann zusätzliche Sensoren nachgerüstet, die ursprünglich nicht vorhandene Messfunktionen mitbringen, zum Beispiel Blitzdetektoren, Sensoren für die Bodenfeuchtigkeit, Wassertemperatur und viele andere Parameter, die dem durchschnittlich interessierten Nutzer einer Wetterstation vielleicht etwas exotisch vorkommen.
  • Kabel, Batterien, Einsätze: Ersatzteile rechtzeitig kaufenBresser Funkwetterstation Wetter Center, Weiß
Es kann immer notwendig sein, bestimmte Komponenten zu ersetzen, zum Beispiel die Temperaturkabel für die Außensensoren. Für die meisten Hersteller von Wetterstationen gilt, dass die notwendigen Ersatzteile problemlos online bestellbar sind. Immer auf Vorrat sollten Markenbatterien gehalten werden – sonst sitzt die heimische Wetterstation plötzlich ganz unerwartet auf dem Trockenen.

Welche Ersatzteile benötigt werden, hängt natürlich von der betriebenen Wetterstation ab: Wenn Propeller-Windräder nicht unterstützt werden, dann ergibt es auch keinen Sinn, eines zu kaufen – eine Wetterstation ist kein Lego-Baukasten, Erweiterungen lassen sich nicht beliebig nach- und aufrüsten.

  • Für den richtigen Halt: Klebebänder, Haken, Dübel
Damit die empfindlichen Sensoren ihren Dienst effektiv verrichten können, müssen sie an passender Stelle angebracht werden – und zwar möglichst stabil, denn gerade Windmesser müssen auch mal Gegenwind aushalten. Geeignetes Befestigungs- und Montagematerial wie wasserfestes beidseitiges Klebeband und für schwerere Fälle auch Haken und Dübel sind in diesem Fall sinnvolles Zubehör.

Alternativen zur Wetterstation

Aussagen übers Wetter gehören zu den Nachrichten, seit es diese gibt – egal, ob sie in Form von Zeitung, Fernsehen oder Internet übermittelt werden. Auch wenn man sich keine Wetterstation ins eigene Heim stellen möchte oder einfach auf Reisen keinen Zugang hat – eine Möglichkeit, Auskunft über das Wetter und seine Entwicklung zu bekommen, gibt es eigentlich immer.

Wer aus welchen Gründen auch immer keinen Zugriff hat auf eines der Modelle aus unserem großen Wetterstation Test Vergleich 2017, kann vielleicht mit einer der folgenden Alternativen etwas anfangen.

Netatmo Wetterstation für iPhone, Android und Windows PhoneImmer noch einen Blick wert: Die klassischen Medien

Es gibt heute kaum eine Zeitung, die ohne Wetterteil auskommt. Wer sich auf die Schnelle über das Wetter informieren möchte, kann zu praktisch jeder beliebigen Tageszeitung greifen und erhält die gewünschte Auskunft auch ohne Wetterstation.

Hilfreich und sehr bekannt ist der Wetterbericht im Fernsehen, dessen Moderatoren teils zu bundesweit bekannten Stars werden. Der Wetterbericht im Fernsehen ist meist ausführlich und allgemein verständlich aufbereitet, aber nur zu festen Sendezeiten verfügbar.

Alternative Nr. 1: Online-Portale zum Thema Wetter

Derartigen Einschränkungen unterliegt das Internet naturgemäß nicht. Fast jede Art von Information ist online rund um die Uhr abrufbar, das gilt selbstredend auch für Wetterdaten. Ganze Internetseiten wurden nur zu dem Zweck eingerichtet, um Wetterdaten zu protokollieren und an interessierte Surfer weiterzugeben.

Dabei gibt es nicht nur professionelle Angebote im Netz, sondern auch einige privat betriebene Projekte, darunter zum Beispiel ganze Zusammenschlüsse enthusiastischer Hobby-Meteorologen, die auf eigene Faust Wetterdaten messen und eifrig untereinander abgleichen.

Die Wetter-Apps für mobile EndgeräteNetatmo Wetterstation für iPhone, Android und Windows Phone

Mobiltelefone sind nicht nur zu einem alltäglichen Gebrauchsgegenstand, sondern auch zur Allzweckwaffe für jede Gelegenheit geworden. Mit der richtigen App ersetzt das Smartphone sogar die Wetterstation – die notwendigen Daten werden natürlich nicht selbst gemessen, sondern auf Wunsch blitzschnell aus dem Internet abgerufen. Neben den kostenpflichtigen Apps gibt es auch kostenlose, meist werbebasierte Versionen.

Diese Wetter-Apps sind allerdings nicht zu verwechseln mit den Apps, die eine Verbindung der eigenen Wetterstation mit dem Smartphone ermöglichen. Das Handy nimmt natürlich keine eigenen Messungen vor, sondern ist komplett auf die Qualität der aus dem Netz abgerufenen Daten angewiesen.

Die originellste Alternative kommt über Kickstarter

Eine echte Skurrilität stellt die Wetterstation für den Schlüsselbund dar: Das Stromtag genannte Produkt ist eine Art Anhänger, der mittels Bluetooth-Schnittstelle mit dem Smartphone verbunden ist. Stormtag ist in etwa so groß wie eine SD-Karte und sammelt seine Daten quasi nebenbei. Die technische Innovation wurde mithilfe einer Kickstarter-Kampagne verwirklicht – ob sich wirklich durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Meteorologie

http://www.gdhm.de/

https://www.planet-schule.de/warum/regen/themenseiten/t6/s1.html

http://www.wetter.de/

https://www.kickstarter.com/projects/jonatherton/stormtag-a-bluetooth-weather-station-on-your-keyri/description

https://de.wikipedia.org/wiki/Wetterfrosch

Ratgeber

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