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Fahrradanhänger Test

Fahrradanhänger oder Kinder-Fahrradsitz?

Als unabhängiges Testportal befassen wir uns mit unterschiedlichen Transportprodukten, die der Fortbewegung von kleinen Kindern dienen. So haben unsere Fachleute zahlreiche Fahrradanhänger getestet.

Darunter befanden sich auch Modelle, die zum Transport von jungen Menschen konzipiert werden. Kinder können aber auch in speziellen Sitzen bewegt werden, die an der Vorder- oder an der Rückseite des Fahrrades angebracht sind.

Was sind die spezifischen Vor- und Nachteile von Kinderanhänger und Fahrradsitzen? Wir haben die beiden Beförderungsmethoden verglichen, um die Stärken und Schwächen zu beleuchten. So erfahren Sie, welche Methode tatsächlich für den sicheren Transport von Kindern sorgt.

Vor- und Nachteile von Fahrradanhängern für Kinder

Wir haben 7 Kinderfahrradanhänger getestet.Fahrradanhänger befinden sich hinter dem Zugfahrzeug. Sie besitzen eine niedrige Höhe und einen verstärkten Boden. Es besteht eine geringere Unfallgefahr, weil der Nachwuchs nicht so tief fallen kann. Beim Sturz des Fahrers bleiben viele Hänger stehen.

Wenn sich das Kind in einem Sitz befinden würde, müsste es den gefährlichen Fall überstehen, was oftmals zu Verletzungen führt. Daher halten zum Beispiel die Experten vom ADAC die Fahrradanhänger für die sicherere Transportmethode. Die Nutzung von Kinderanhängern wirkt sich zudem weitaus weniger auf die Stabilität aus.

Wenn sich der Heranwachsende in einem zusätzlichen Sitz befindet, der an der Vorder- oder Rückseite des Rades angebracht ist, verändert sich der Schwerpunkt deutlich. Die Veränderung wirkt sich negativ auf die Stabilität des Drahtesels aus. Das Fahrverhalten kann sich verschlechtern. Mit einem Kinderanhänger verändert sich das Fahrverhalten ebenfalls.

Allerdings bleibt der Schwerpunkt des Fahrers erhalten, weil kein Sitz das Gewicht verändert. Auch in diesem Punkt ist der Fahrradanhänger, der viele Vorteile bietet, den Sitzen überlegen. Die Hänger bieten zudem deutlich mehr Stauraum.

In einem geeigneten Kinderanhänger, von denen wir einige Modelle geprüft haben, lässt sich nicht nur der Nachwuchs, sondern auch der gesamte Einkauf sicher nach Hause fahren. Durch den zusätzlichen Stauraum, der mit einem Sitz nicht entsteht, sind viele Hänger der anderen Transportmöglichkeit weit überlegen.

In einen Sitz passt zudem nur ein junger Mensch. In vielen Hängern lassen sich zwei Personen transportieren.

Diese Gefährte gelten nicht nur als wesentlich sicherer, sondern sind auch sehr viel bequemer. Viele Passagiere begeistern sich an der Transportmöglichkeit, sodass sie die Fahrten genießen.

Die Anhänger bieten nur wenige Nachteile. Im Vergleich zu den Sitzen benötigen Sie allerdings einen größeren Abstellraum. Manche empfinden den Hänger sogar als Hindernis, wenn der Straßenverkehr zu hektisch wird. Allerdings bieten diese Gefährte auch die ideale Möglichkeit, um Gepäck und Kinder an den See, in den Park oder zum Naherholungsgebiet zu befördern.

Die praktischen Ergänzungen, die ein Fahrrad vervollständigen können, haben ihren Preis. Für hochwertige Hänger müssen Sie etwas mehr Geld investieren. Die Sitze sind günstiger. Zumindest in diesem Punkt müssen sich die Kinderanhänger der Konkurrenz geschlagen geben.

Nach- und Vorteile von Fahrradsitzen für Kinder

Das Fahren mit einem Kindersitz sollte geübt werden.Im Vergleich zu den größeren Kinderanhängern kosten die Kindersitze etwas weniger Geld. Das gilt für sämtliche Varianten der Sitze, die entweder an der Vorder- oder an der Rückseite der Räder befestigt werden. Die vorderen Sitzgelegenheiten, die oftmals ganz besonders günstig sind, eignen sich allerdings nur für Kinder mit einem Maximalgewicht von 15 Kilogramm.

Daher können nur sehr junge Lebewesen in diesen Sitzen transportiert werden. Immerhin bieten die Konstruktionen den Vorteil, dass die Kinder immer im Blick bleiben.

Die Sitze für die Rückseite eignen sich auch für schwere Heranwachsende. Diese Sitzgelegenheiten können schließlich mit einem maximalen Gewicht von 22 Kilogramm belastet werden. Mit einem guten Anhänger können beide Sitze zumindest in der Gewichtsbelastung nicht mithalten. Viele Hänger, von denen wir einige Modelle im Test geprüft haben, sind für eine Beladung mit 40 Kilogramm ausgelegt.

Auf dem vorderen Fahrradsitz wird der Nachwuchs der Umwelt ausgesetzt. Bei einem hinteren Sitzplatz gelangt zwar weniger Schnee, Regen oder gar Hagel an das Kind, allerdings wird es ebenfalls von den Umwelteinflüssen getroffen.

Ganz anders die Fahrt im Hänger. Schließlich befinden sich die Kinder dann in einer sicheren und behaglichen Fahrgastzelle, der vor den widrigen Einflüssen der Umwelt abschottet. In den durch Textil separierten Kabinen kann weder Regen noch Schnee gelangen. So können Sie das Kind auch dann transportieren, wenn die Witterungsbedingungen die Fahrt erschweren. Auch in diesem Punkt sind die Hänger den Sitzen überlegen.

Immerhin hat der Nachwuchs bei der Fahrt im Sitz die Gelegenheit, mit dem Fahrer oder der Fahrerin zu kommunizieren.

Allerdings ist die Sitzgelegenheit am Drahtesel zumeist deutlich unbequemer als der Platz im Anhänger. Dort besteht zumeist eine wesentlich größere Beinfreiheit. Durch optionale Kissen kann Komfort geschaffen werden, der in einem Sitz nicht erlebt werden kann.

Wer dem Nachwuchs einen komfortableren Transportplatz verschaffen möchte, kann auf den Hänger nicht verzichten, der auch in diesem Fall den Sitzen überlegen ist. Nur im Preis müssen sich die Kinderanhänger den Kinder-Fahrradsitzen geschlagen geben. Schließlich sind gute Sitze bereits zu Preisen von 100 Euro erhältlich. Hochwertige Hänger sind zumeist etwas teurer.

Grundsätzlich bieten Kindersitze weniger Schutz als Kinderanhänger. So ist das Kind bei einem Fahrradunfall kaum geschützt, wenn es sich in einem zusätzlichen Sitz befindet. Dann besteht die große Gefahr, dass der Heranwachsende aus großer Höhe auf den Untergrund fällt. Aus diesem Grund besteht Helmpflicht, durch die das Risiko schwerer Verletzungen reduziert wird.

Helme sollten auch im Hänger getragen werden, die allerdings wesentlich sicherer sind. Durch wissenschaftliche Studien und Crashtests wurde bewiesen, dass die Kinder in den Anhängern dem geringsten Verletzungsrisiko ausgesetzt sind. Das dürfte der Grund sein, warum sich viele verantwortungsbewusste Eltern letztendlich für einen Anhänger entscheiden, der den Sitzen vorgezogen wird.

Die Transportmittel im direkten Vergleich

Wer das Fahrrad auf vielen Wegen einsetzt, um regelmäßig weite Strecken zurückzulegen, kann den Funktionsumfang des Drahtesels mit einem Anhänger hervorragend erweitern. In den Gefährten, von denen wir einige Varianten im Test geprüft haben, gelangen Kinder sehr sicher von Ort zu Ort.

Dabei besteht ein geringeres Verletzungsrisiko als in den Sitzen, die sich direkt am Fahrrad befinden.  Dort können die Passagiere aus großer Höhe fallen. Die Fallgefahr ist bei der Fahrt in den weitaus niedrigeren Hängern nicht gegeben.

Nicht nur in der Sicherheit sind die Kinderanhänger den Sitzen überlegen. Schließlich sind die Gefährte, die allerdings etwas mehr Geld kosten, weitaus komfortabler als die Sitze am Rad.

Auf diesen Plätzen, die sich an der Vorder- oder Rückseite des Drahtesels befinden, sind die Kinder den Umwelteinflüssen schutzlos ausgesetzt. Im Hänger finden Sie besseren Schutz, der durch die bequemen Fahrgastzellen geschaffen wird. So fällt die letztliche Entscheidung sehr leicht.

Die vielseitigen Anhänger, die sich auch gut für längere Radtouren nutzen lassen, können Sie zudem auch anders nutzen. Zahlreiche Gefährte können als Kinder- oder Joggingwagen verwendet werden. Mit einem Kinder-Fahrradsitz ist das natürlich nicht möglich. Ein weiterer Grund, warum sich Eltern für das Anhänger entscheiden, der sich wesentlich besser gebrauchen lässt.