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Fahrradanhänger Test

Fahrradanhänger selber bauen – eine gute Idee?

Der Kinderanhänger BLUE BIRD Aluminium hat viel Staumöglichkeiten.Die Nutzer von Fahrradanhängern, die in unterschiedlichen Bauformen produziert werden, profitieren von reichlich Raum, die durch die Transportgelegenheiten entstehen. In den Hängern lassen sich Gegenstände gut transportieren. Spezifische Ausführungen dienen dem Transport von Kindern oder Hunden.

Andere Anhänger werden für den Warentransport geschaffen. Alle Konstruktionen bieten viele Vorteile. Daher entscheiden sich immer mehr Menschen für den Ankauf eines Anhängers. Derartige Transporthilfen werden durch unterschiedliche Hersteller produziert. Einfache Ausführungen kosten um die 100 Euro. Es gibt aber auch Gefährte, die teurer sind. Nutzer können mehr als 600 Euro investieren, wenn sie gewisse Fahrradanhänger erwerben wollen.

Aufgrund der Preise entscheiden sich manche Heimwerker für ein Projekt. Sie wollen einen eigenen Anhänger erbauen, der in Zukunft hinter das Fahrrad gespannt wird. In Hobbybastler-Foren finden sich einige Erfahrungsberichte, in denen die Baumeister über ihre Projekte berichten. Auf anderen Seiten werden ganze Konstruktionspläne veröffentlicht, durch die ein Anhänger entstehen kann.

Manchmal wird sogar suggeriert, dass der Bau des Gefährts relativ einfach ist. Stimmen diese Behauptungen? Wir haben nicht nur zahlreiche Fahrradanhänger getestet, sondern uns auch mit dem Bau von derartigen Transportmitteln befasst. Alle Ergebnisse finden Sie in diesem Bericht, der über die Konstruktion von Fahrradanhängern aufklärt.

Der aufwendige Bau eines Anhängers

Immer wieder berichten Hobbybastler von ihren Erfahrungen beim Bau eines Hängers. Immer wieder lesen wir vom Scheiten der Projekte, weil der Bau eines Anhängers gar nicht so einfach ist. Schließlich benötigen die Heimwerker besondere Maschinen, die selbst in gut sortierten Hobbywerkstätten eine Seltenheit sind.

Neben dem Werkzeug, das häufig zusätzlich angeschafft werden muss, benötigen die Eigenbauer von Fahrradanhängern viele Materialien, die den Bau verteuern. So besteht der Rahmen eines selbst gebauten Lastenanhängers im Wesentlichen aus einem Stahlrohr, das mehrfach gebogen werden muss.

Der Bau wird durch wichtige Sicherheitselemente verteuert. Nutzer benötigen Leuchten und Reflektoren für die Vorder- und die Rückseite. Ansonsten dürfte der Eigenbau auf keinem Fall im Straßenverkehr verwendet werden, wenn das Gefährt breiter als 60 Zentimeter ist. Durch den Ankauf von Rädern entstehen weitere Kosten.

Letztlich macht sich der Eigenbau kaum bezahlt. Schließlich können die Materialkosten den Preis eines Fahrradanhängers übersteigen.

Das Biegen des Stahls, aus dem der Unterbau des Lastenanhängers entsteht, erfordert viel Zeit, weil die Konstrukteure sehr genau arbeiten müssen. Viel Zeit geht auch beim aufwendigen Bau von weiteren Komponenten verloren. So müssen die Konstrukteure eine Kupplung erschaffen, die gar nicht so einfach hergestellt werden kann.

Wichtige Werkzeuge, die bei derartigen Arbeiten eingesetzt werden, sind die Biegemaschine, Gleitmittel und ein Gleitschuh. Nutzer müssen darauf achten, dass sie gleichmäßig arbeiten, weil ansonsten Schäden am Werkzeug und am Arbeitsmaterial entstehen werden. Mit dem Werkzeug werden rechte Winkel in den Stahl gebogen, sodass ein Rahmen geschaffen wird

Teure Werkzeuge zum Bau eines Fahrradanhängers

WerkzeugeDurch das dreimalige Biegen mit der Maschine entsteht der Rahmen. Die dafür benötigte Biegemaschine kostet etwa 200 Euro. Dieses Gerät ist in den meisten Hobbywerkstätten nicht vorhanden. Manchmal leihen allerdings Baumärkte das Werkzeug aus, das für den Bau eines Fahrradanhängers erforderlich ist. In jedem Fall entstehen zusätzliche Kosten, die sich durch weitere Werkzeuge erhöhen.

Es muss der Stahl nicht nur gebogen, sondern auch gesägt werden. Dabei müssen Nutzer mit Hilfe einer weiteren Person arbeiten. Diese hilft beim Biegen des Endstückes, das unter eine Ständerbohrmaschine geschoben werden muss. Einfache Ausführungen dieses Werkzeugs kosten etwa 100 Euro. Für hochwertigere Varianten des Gerätes, die die Arbeiten vereinfachen, können Nutzer mindestens 400 Euro investieren.

Beim Sägen des Endstücks müssen die Heimwerker, die viel Erfahrung benötigen, erneut sehr genau arbeiten. Vorab muss der Bohrer geölt werden. Durch die scharfen Kanten, die beim Bohren entstehen, besteht zunächst erhöhte Verletzungsgefahr. Das kräftige Werkzeug wirkt sich deutlich auf den Stahlrahmen aus, der nach dem Bohren zumeist erneut ausgerichtet werden muss. Vorrausetzung ist die Biegemaschine, die zur Ausrichtung des Rahmens verwendet wird. Danach ist die Arbeit noch nicht beendet.

Hoher Aufwand beim Eigenbau

Die zukünftigen Nutzer des Anhängers müssen weitere Komponenten erschaffen, für deren Produktion einige Zeit eingeplant werden muss. Die Anhänger benötigen zum Beispiel eine Verstärkungsstrebe, durch die die Deichsel gegen ein Abknicken geschützt wird. Außerdem muss eine Mittelstrebe erschaffen werden. Diese werden per Bohrung, für die eine Lochsäge eingesetzt wird, mit dem Unterbau verbunden.

Erneut ist ganz genaue Arbeit erforderlich, damit die Teile gut passen. So kann ein relativ stabiler Rahmen entstehen, der mit weiteren Teilen verbunden ist. Diese Komponenten müssen ebenfalls durch den zukünftigen Nutzer hergestellt werden.

Viele Bohrlöcher und Sägeenden müssen aufwendig gefeilt werden, damit keine Verletzungsgefahr besteht. Damit ist die Arbeit noch nicht getan. Schließlich muss die Konstruktion noch mit einer Achsel, einer Kupplung und einem Aufbau ausgestattet werden.

Vor allem der Bau der Kupplung erfordert viel Zeit, weil eine Kugelkopfgelenk, ein Sattelschnellspanner, ein Distanzröhrchen und eine Sicherungsplatte erschaffen werden müssen.

Nach alle diesen Arbeiten ist das Gerät fast zur ersten Probefahrt bereit. Doch zunächst werden Reifen und Beleuchtungselemente angebracht, was weitere Zeit kostet. Danach kann das Gefährt auf der Straße verwendet werden. Bis dahin wurde viel Geld in teure Materialien investiert. Geld geht auch durch den teuren Ankauf von benötigten Werkzeugen verloren.

Nach vielen Wochen kann tatsächlich ein Lastenanhänger erschaffen werden, der dem Transport von Gegenständen dient. Allerdings geben viele Konstrukteure vorher auf. Wir können daher nicht dazu raten, die aufwendigen Arbeiten anzugehen. Schließlich lohnt sich der Aufwand nicht.

Alternativen zum Eigenbau

Die Hersteller von Fahrradanhängern bieten wesentlich günstigere Alternativen, die sich oftmals durch eine hervorragende Verarbeitungsqualität auszeichnen. Experten raten ausdrücklich davon ab, Gefährte für Kinder oder Hunde selbst zu produzieren. Schließlich können die Eigenbauten keinen sicheren Transport garantieren.

Allerdings gibt es auch hier Produkte, die wenig Geld kosten. Diese Anhänger, von denen die Fachleute von ExpertenTesten einige Ausführungen geprüft haben, kommen bei einer Online-Order direkt nach Hause. Eine aufwendige Montage entfällt.

Wenn Sie sich für den Kauf eines Fahrradanhängers interessieren, finden Sie auf dieser Seite viele wichtige Informationen. So bieten wir ausführliche Rezensionen, die nach gründlichen Geräteprüfungen entstanden sind. So finden Sie bestimmt einen Fahrradanhänger, der in Zukunft zum Transport von Gegenständen, Kindern oder Hunden verwendet wird.