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ExpertenTesten

Fakten und Zahlen zum Router

Digitale_BildIn den 90er Jahren war das Internet vor allem ein Tummelplatz von Computernerds, die sich mit ihren lauten 56kb-Modems in das Netz einwählten. Heute wird das Internet von einer Vielzahl der Menschen genutzt, die in Deutschland leben. Sie verwenden oftmals Router, um unterschiedliche Endgeräte mit dem Internet zu verbinden.

Grundsätzlich griffen 80 Prozent aller Personen, die älter als zehn Jahre war, im ersten Quartal des Jahres 2017 auf das weltweite Netz zu. Damit nutzten insgesamt 58,6 Millionen Personen die Vorzüge des Internets. Noch im Jahr 2010 hatte der Anteil bei 75 Prozent gelegen. Die Häufigkeit der Nutzung ist ebenfalls gestiegen.

Der Anteil der Menschen ab zehn Jahren, die fast täglich Online gehen, erhöhte sich von 2010 bis 2017 von 70 auf stolze 82 Prozent.

Zahlen zum Internet

Altes ModemHeute stehen die alten Modems, die von Neugierigen und Nerds eingesetzt werden, in Museen. Aus den 56 Kilobyte wurden mehrere Megabytes, mit denen auf das Internet zugegriffen wird. Mit den modernen Breitbandanschlüssen lassen sich schon lange nicht mehr nur einfache Internetseiten begutachten, die höchstens einige Grafiken aufweisen. Schließlich können Nutzer auch hochauflösende Videos genießen.

Filme und Serien werden durch professionelle Anbieter direkt an Fernseher und Computer gestreamt. War das Laden von Fotos in den 90er Jahren eine Qual, können heute selbst HD-Inhalte abgerufen werden, die in Sekunden auf den Bildschirm gelangen. Weil immer mehr Endgeräte in die Netzwerke eingebunden werden, bieten die Hersteller von Netzwerktechnik immer leistungsfähigere Router an, die gigantische Datenpakete verarbeiten können.

Wir kennen die aktuellen Zahlen von großen Netzwerkherstellern, die zurzeit Router für den Verbraucher produzieren. Wir benennen aber nicht nur die Zahlen, sondern informieren auch die Funktionen, die durch aktuelle Router zur Verfügung steht. In diesem Artikel klären wir außerdem über besondere Programme auf, durch die manche Router noch besser zu nutzen sind.

Aktuelle Verkaufszahlen von Routern

Die meisten Verbraucher, die einen DSL-Vertrag abschließen, bekommen vom Anbieter einen einfachen Router. Für einen Aufpreis lassen sich auch bessere Netzwerkgeräte mieten. Dadurch werden die monatlichen Kosten allerdings erhöht. Vielleicht ist das der Grund, warum hunderttausende Nutzer des Internets einen Router im freien Handel erwerben. So hielten die Analytiker des Marktforschungsunternehmens GfK fest, dass alleine im Jahr 2010 stolze 419.000 Router verkauft wurden.Digitaler Globus

Am häufigsten entscheiden sich Verbraucher für die Fritz!Boxen, auch wenn die Konkurrenz starke Router anbietet, die häufig noch etwas günstiger sind. Die Boxen, die durch den deutschen Hersteller AVM produziert werden, sorgen seit Jahren dafür, dass das Unternehmen Verkaufsanteile von mehr als 60 Prozent im Segment der Router generiert. Der Marktführer erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von 340 Millionen Euro, der durch die 500 Mitarbeiter erwirtschaftet wurde.

Zumeist geben die Provider nur einen Router aus, wenn diese einen neuen Vertrag abschließen. Die Zahl der Verträge ist in den vergangenen Jahren allerdings gesunken, weil der Markt zu großen Teilen gesättigt ist. Außerdem haben die DSL-Anbieter durch Kabelnetze, die ebenfalls einen Internetzugang bieten, starke Konkurrenz bekommen. Waren im Jahr 2010 noch 23 Millionen DSL-Anschlüsse geschaltet, sind es im Jahr 2017 nur noch 21,3 Millionen. Dafür ist die Zahl der Kabelnutzer, die das Netz als Internetzugang verwenden, in den letzten Jahren auf mehr als fünf Millionen Personen gestiegen.

Meistens bleiben Verbraucher über einen langen Zeitraum bei einem DSL- oder Kabelanbieter. Nach einiger Zeit kaufen sich viele Kunden allerdings stärkere Hardware, um den Anschluss besser nutzen zu können. Der Trend zum Kauf eines modernen Routers wird auch durch Elektronikverkäufer erkannt. So beobachtet eine Unternehmenssprecherin, die für Media-Saturn tätig ist, eine erhöhte Nachfrage nach DSL-Routern.

Die Kunden würden eigene Router favorisieren, die durch bessere Funktionen glänzen. Sie ziehen leistungsstärkere Geräte vor, die den einfachen Netzwerkroutern der Provider oftmals deutlich überlegen sind.

Neue Funktionen von Routern

Router Linksys WRT1900AC-EJ FunktionenNeuere Router, die über den freien Handel erworben werden, bieten zahlreiche Funktionen, über die mietbare Geräte oftmals nicht verfügen. So besitzen zahlreiche Geräte einen oder sogar mehrere USB-Anschlüsse, an die Datenspeicher an den Router angehängt werden können. Externe Festplatten lassen sich mit dem Router verbinden, um einen Zugriff von unterschiedlichen Endgeräten zu ermöglichen. So lassen sich zum Beispiel Filme, die auf einer Festplatte gespeichert wurden, mit Hilfe des DLNA-Servers, der zum Router gehört, oftmals auf dem Fernseher wiedergeben.

Durch den USB-Anschluss können einige Drucker von verschiedenen Herstellern wie Canon oder HP in das Netzwerk eingebunden werden. So entfällt das zeitraubende Umstecken des Gerätes, wenn von einem anderen Computer gedruckt wird. Meistens versorgen die neuen Router größere Räumlichkeiten mit einem starken WLAN-Signal. So lassen sich auch größere Datenmengen stabil übertragen, wodurch zum Beispiel Downloads seltener abbrechen.Asus_RT-N66U_N900_Black_Diamond_Router_im_Test_hinten_deite

Während viele einfache Router nur im 2,4 Gigahertz-Bereich senden, verfügen neuere Router auch über die Möglichkeit, ein WLAN-Signal auf der 5 Gigahertz-Frequenz zu generieren. So lassen sich bestimmte Endgeräte, wie Spielekonsolen und Fernseher, mit diesem Signal verbinden, was ebenfalls zu einer besonders stabilen Internetanbindung führt.

Dabei nutzen viele Router besondere Technologien. So nutzt der Linksys WRT1900AC-EJ Router eine Technik, durch die der Standort des Endgerätes erkannt wird, wodurch das Netzwerkgerät das WLAN-Signal in dessen Position ausrichtet. Diese Beanforming-Technologie findet sich auch in anderen Routern, deren Signal daher auch weit entfernte Endgeräte erreicht.

Über das Webinterface lassen sich oftmals bestimmte Internetseiten sperren, wenn der richtige Router verwendet wird. Oftmals können Sie einen Jugendschutzfilter aktivieren, durch den der Zugang zu bestimmten Inhalten erschwert wird.

Mit einigen Routern lässt sich sogar ein Jugend-WLAN erschaffen, durch das sich das Surfverhalten des Nachwuchses kontrollieren und reglementieren lässt.

Hilfreiche Einstellungsmöglichkeiten dank neuer Software

Einige neue Router funktionieren nicht nur mit dem Betriebssystem des Herstellers. Sie lassen sich auch mit Firmware ausrüsten, die manchmal bessere Ergebnisse bringt. Viele Router von Linksys oder Asus können zum Beispiel mit der Linux-Distribution Open-WRT betrieben werden. Durch dieses Betriebssystem lassen sich Router wesentlich umfangreicher konfigurieren.

Manchmal stehen Einstellungsfunktionen sogar nur dann zur Verfügung, wenn das alternative System genutzt wird.
Router Linksys WRT1900AC-EJ Software

Oftmals reicht es allerdings aus, dass Betriebssystem des Routers zu nutzen. Wer einen modernen und leistungsfähigen Router kauft, profitiert bei vielen Herstellern von wichtigen Updates, die zur Sicherheit beitragen. Auch in diesem Fall stehen zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Wenn auch Sie zur wachsenden Zahl der Menschen gehören wollen, die keine monatliche Miete zahlen, weil stattdessen ein leistungsfähiger Router gekauft wird, sollten Sie sich über aktuelle Netzwerkgeräte informieren. Auf dieser Internetseite finden Sie wichtige Rezensionen, die über die Stärken und Schwächen der Router aufklärt.