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Futterautomat Test 2017 • Die 10 besten Futterautomaten im Vergleich

Leider ist es nicht immer möglich, zu Hause bei den geliebten Haustieren zu sein. Obwohl es in manchen Berufen mittlerweile sogar erlaubt ist, den Hund mit ins sichere Büro zu nehmen, gilt das für Katze, Fisch, Vogel und Co. nicht. Sie sind zu Hause und wollen während dieser Zeit natürlich nicht verhungern. Auch ein Tier braucht eher viele kleine Mahlzeiten anstelle einer großen Portion auf einmal. Aus diesem Grund gibt es Futterautomaten. Diese können so eingestellt werden, dass sie zu einer bestimmten Zeit eine bestimmte Menge Futter freigeben, die das Tier dann fressen kann. Anspruchslose Tierarten können mit einem Futterautomaten sogar für einige Tage versorgt werden, bis ihre Menschen wieder zu Hause sind. Für bindungsfreudigere Tiere wie Hunde und Katzen kann der Futterautomat immerhin dafür sorgen, dass genug Futter da ist, bis sich ihr Halter wieder selbst darum kümmern kann.

 

Futterautomat Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 SureFeed-Mikrochip-Futterautomat,-weißPetSafe Futterautomat, automatischer programmierbarer Futternapf mit TimerTOPHGDIY Premium Automatisierte Futterspender , Haustier Futterautomat für Katzen und kleine bis mittele HundePet Mate C3000 Trockenfutter-Automat>PetSafe FutterautomatAmzdeal Futterautomat Katze, Automatischer Futterspender für Hund und KatzeAmzdeal Futterautomat Katze, Automatischer Futterspender für Katze und HundYKS 5.5 Liter Automatische Pet Feeder Timer Programmierbar mit LCD BildschirmRosewood 06037 Cat Mate Futterautomat C20Trixie 24371 Futterautomat TX1

SureFeed Mikrochip Futterautomat, weiß

PetSafe Futterautomat, automatischer programmierbarer Futternapf mit Timer

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Pet Mate C3000 Trockenfutter-Automat

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YKS 5.5 Liter Automatische Pet Feeder Timer Programmierbar mit LCD Bildschirm

Rosewood 06037 Cat Mate Futterautomat C20

Trixie 24371 Futterautomat TX1

 Bewertung 1,1 1,3 1,4 1,5 1,7 1,8 1,9 2,0 2,2 2,4
MarkeSureFeedPetSafeTOPHGDIYRosewoodPetSafeAmzdealAmzdealYKSRosewoodTrixie
Dimension32 x 23 x 20 cm47,1 x 22,1 x 31,4 cm36,2 x 33,4 x 11,4 cm21,1 x 21,1 x 36,8 cm38,1 x 12,7 x 45,7 cm25,2 x 22,2 x 4,7 cm36,6 x 23,8 x 22,2 cm42,2 x 26 x 22,4 cm
26,5 x 8,6 x 21,6 cm25 x 15,6 x 15,6 cm
Gewicht998g2,1 kg1,9 Kg905 Gramm1.5kg1,6 kg1,7 kg1,6 Kg762g499g
TierartKatze, HundKatze, HundKatze, Hund, KleintiereHunde, KatzeHunde, KatzeHunde, KatzeHunde, KatzeKatzeKatzeKatze
Bedienungk,A.automatischautomatischautomatischautomatischautomatischautomatischautomatischautomatischautomatisch
BetriebBatterieBatterieBatterieBatterieBatterieBatterieBatterieBatterieBatterieBatterie
Nahrungsbehälterk.A.24 TassenBis zu 5 Mahlzeiten pro Tag3kg1kg5,5 L4 Liter5.5 Liter Kapazitätk.A.300 ml
TimerfunktionGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • Mikrochip
  • automatisch schliessender Deckel


  • Der automatische Futternapf von PetSafe hat eine Füllmenge von insgesamt 5678 ml (24 Tassen). Die langsame Futterausgabe gibt die Mahlzeit auf 15 Minuten verteilt aus, die sofortige Ausgabe gibt eine komplette Mahlzeit sofort aus.


  • Gute Diäten von Ihren Haustiere: Regelmäßige und Quantitativ von 1~5 Mahlzeiten. Entwickeln ein gute und gesunde Essgewohnheiten für Ihr Haustier


  • genaue und gleichbleibende Portionsgrößen
  • haustiersicherer Schnappverschlussdeckel


  • keine Ueberfütterung


  • Durch Verwendung von dem automatischen Pet Feeder kann das Haustier eine gesunde Essgewohnheiten entwickeln. Sie programmieren regelmäßige und festgelegte Mengen von bis zu 3 Mahlzeiten pro Tag


  • Futterspender für Katze und Hund, Pet Feeder mit Timer, LCD Bildschirm und Ton-Aufnahmefunktion


  • LCD-Anzeige mit 5 Buttons
  • LCD Anzeige


  • Eispack
  • leichte Reinigung


  • Eispack

Komfort
Preis- / Leistung
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Was ist ein Futterautomat?

Futterautomaten sind Fütterungsanlagen für Haustiere, die sich je nach Tierart sehr unterscheiden. Geht es um einen Hund oder eine Katze, so handelt es sich bei dem Futterautomat um einen Napf mit einer Vorrichtung, die Futtermengen je nach Einstellung in den Napf befördert. Von dort aus kann sie das Tier fressen. Futterautomaten für Vögel funktionieren ähnlich, bieten dem Vogel das Futter aber so an, wie er es am liebsten isst. Es gibt auch Futterautomaten für Terrarien und Aquarien, die wiederum komplizierter sind. Besonders anspruchsvoll sind sie für das Terrarium, denn in dieser Umgebung besteht das Futter oft aus noch lebenden Tieren, die zu einem bestimmten Zeitpunkt ins Terrarium freigelassen werden.

Unabhängig von der Tierart funktionieren Futterautomat jedoch alle gleich. Sie werden vorher mit dem Futter des Tieres befüllt, das haltbar sein muss. Für Nassfutter sind sie deshalb ungeeignet. Das Trockenfutter kann so portioniert werden, wie es das Tier individuell braucht. Anschließend kann eingestellt werden, wann das Tier gefüttert werden soll. Dabei gibt es sehr einfache Systeme, die ganz ohne Strom funktionieren, meistens aber nur für die Befüllung eines Napfes und nicht etwa für den Einsatz unter Wasser im Aquarium gemacht sind. Intelligente Futterautomaten funktionieren digital und mit ihnen kann genau getimed werden, wann die Fütterung stattfindet und wie viel Futter das Tier bekommen soll. Selbst die Dauer einer Fütterung kann bei den High-End-Geräten genau eingestellt werden, da es bei manchen Tieren wichtig ist, dass sie nicht permanent Futter zur Verfügung haben.

Wie funktioniert ein Futterautomat?

Die Funktionsweise eines Futterautomaten hängt zunächst davon ab, ob das Gerät mit oder ohne Strom betrieben wird und ob es für ein landlebendes Tier oder eine unter Wasser lebende Tierart gedacht ist.

Einfache Futterautomaten für landlebende Tiere bestehen aus einem Napf oder lassen zu, dass dieser an sie angebaut wird. Größere Tiere brauchen Futterautomaten, die einen Trog oder Eimer befüllen können.

Entsprechend größer fallen dann natürlich die Automaten aus. Der Futterautomat ohne Strom- oder Batteriebetrieb funktioniert so, dass nach einem mechanischen Mechanismus die jeweils nächste Portion Futter freigegeben wird.
Bei Futterautomaten für Hunde und Katzen ist der Napf beispielsweise in vier Partien aufgeteilt, von denen drei abgedeckelt sind. Der nächste volle Abschnitt kann an die Öffnung im Deckel gedreht werden, was händisch geschieht. Dadurch kann Futter vorportioniert und zur richtigen Zeit angeboten werden. Die gleiche Form gibt es mit Batteriebetrieb, wodurch eingestellt werden kann, wann die nächste Futterportion bereitgestellt wird. Dies funktioniert mit einem Timer. Andere Formen von Futterautomaten ohne Strom und Batterie besitzen ein nach oben laufendes Rohr, in das trockenes Futter eingefüllt wird. Durch die Schwerkraft rutscht das Futter in Portionen nach unten. Hierbei kann allerdings nicht eingestellt werden, wann das Tier gefüttert wird. Die Tagesration wird in den Futterautomaten gefüllt und rutscht nach und nach in den Napf. Ist er voll, kann nichts mehr nachrutschen. Wird der Napf dagegen geleert, kann wieder neues Futter nachgeschoben werden.

Digitale Futterautomaten funktionieren bereits ausgetüftelter. Bei jedem Automaten dieser Art kann eingestellt werden, wann das Tier die nächste Ration erhalten soll. Wie viel Futter der Futterautomat aufnehmen kann, hängt ab von der Größe des Speichers. Die Größe einer Portion ist ebenfalls einstellbar. Abhängig vom Fassungsvermögen kann das Tier dadurch über eine längere Zeit mit Futter versorgt werden, auch wenn niemand zu Hause ist, um es zu füttern. Dennoch werden die normalen Uhrzeiten für die Mahlzeiten nicht durchbrochen.

Eine Besonderheit stellen Futterautomaten für Heimtiere dar, die den Mikrochip des Tieres auslesen. Sie können individuell auf ein Tier eingestellt werden und kommen dann zum Einsatz, wenn mehrere Tiere ohne Aufsicht gleichzeitig gefüttert werden sollen. Das Tier steckt seinen Kopf durch ein Loch, das den Zugang zum Futter entweder versperrt oder freigibt. Während es das tut, wird es über seinen Mikrochip identifiziert und der Futterautomat erkennt, ob ein anderes Tier die Ration fressen will. Das lässt er nicht zu. Auf diese Weise können bei Abwesenheit des Halters trotzdem zwei Tiere zeitgleich gefüttert werden und es wird vermieden, dass ein Tier die Ration des anderen frisst oder dessen Futter bekommt, wenn es das nicht soll.

Futterautomaten für unter der Wasseroberfläche werden in Aquarien für Fische eingesetzt. Sie befinden sich ebenfalls unter Wasser und geben das Fischfutter in genauso kontrollierten Mengen ab wie ein Futterautomat für ein Landtier. Wichtig ist lediglich, dass das Fischfutter haltbar ist. Gut geeignet für solche Futterautomaten sind Flocken oder Kügelchen, die die Fische sofort fressen, wenn diese ins Wasser abgegeben werden. Ist der Futterautomat richtig eingestellt, bleibt nichts übrig und das Wasser im Aquarium kann durch das Futter nicht verunreinigt werden.

Eine Sonderform stellen Futterautomaten für Terrarien dar. Die hier lebenden Tierarten können je nach Gewohnheiten und Vorlieben der Art zwar mit Trockenfutter oder auch mit toten Futtertieren versorgt werden, viele brauchen aber ab und an oder sogar regelmäßig lebendes Futter. Fällt eine solche Fütterung in die Zeiten, in denen niemand zu Hause ist, kann das schwierig werden. 
Für Reptilien, die sich von Mehlwürmern ernähren, gibt es Futterautomaten, in denen die Mehlwürmer zunächst bis zur Fütterung aufbewahrt werden. Ist es an der Zeit für die Fütterung, öffnet sich nach unten hin ein Gitter und die Mehlwürmer winden sich durch dieses hindurch. Das Reptil kann sich darunter positionieren und Würmer durchs Gitter ziehen. Für Fischarten, die sich auch oder ausschließlich von Lebendfutter ernähren, gibt es ähnliche Konzepte.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Der Futterautomat bietet gegenüber der Fütterung des Tieres in Anwesenheit eines Menschen eine Reihe von Vorteilen.

Zunächst kommt der Futterautomat dann zum Einsatz, wenn der Halter des Tieres zur Fütterungszeit nicht zu Hause ist, das Tier aber eine Weile alleine bleiben kann. Hunde und Katzen entwickeln mit der Zeit einen Fressrhythmus und bekommen genau wie der Mensch Hunger, wenn sie nicht entsprechend gefüttert werden. Bevor sie also zu lang auf ihre nächste Mahlzeit warten müssen, erledigt der Futterautomat das und ihr Halter muss nicht nur wegen der Fütterung früher als geplant nach Hause kommen. Bei Tieren, denen es nichts ausmacht, alleine zu sein, kann der Futterautomat die Fütterung sogar für mehrere Tage am Stück übernehmen. Das ist beispielsweise bei Nagern, im Terrarium und im Aquarium der Fall. Dadurch ist die Versorgung der Tiere während eines kurzen Urlaubs sichergestellt, solange sie in dieser Zeit auch genug Wasser zur Verfügung haben.

Futterautomaten sind aber auch dann beliebt, wenn sich Halter vor dem Futter ihrer Tiere ekeln. Manche Menschen lieben ihr Reptil oder ihre Fische, wollen deshalb aber noch längst nichts mit den Mehlwürmern oder dem Plankton zu tun haben, das ihre Haustiere fressen. Futterautomaten für Terrarien und Aquarien lassen sich mit lebendem Futter befüllen, ohne dass dieses zwingend angefasst werden muss. Handschuhe bieten bei der Befüllung bestmöglichen Schutz. Dadurch ist es einfach möglich, sich auch dann ein solches Tier zu halten, wenn man mit der Fütterung Schwierigkeiten hat.

Futterautomaten nehmen einem Tierhalter auch dann viel Arbeit ab, wenn er sich eine Tierart hält, die ständig Futter zur Verfügung haben muss. 
Bei Landtieren ist das selten ein so großes Problem, dass ein Futterautomat wirklich notwendig wäre. Ausnahmen gibt es natürlich immer, etwa dann, wenn die Welpen einer Hündin oder die Kitten einer Katze gerade beginnen, festes Futter zu fressen. Die Mengen, die dann an Nachschub zur Verfügung stehen müssen, sind nicht unerheblich. Vielmehr gibt es Fisch-, Amphibien- und Reptilienarten, die dauerhaft auf Futtersuche sind und gesundheitliche Probleme entwickeln können, wenn sie dann nichts bekommen. Ihre Halter stehen vor der Entscheidung, entweder sehr viel zu Hause zu sein, um ständig nach dem Futter schauen zu können – oder aber sie stellen den Tieren einen Futterautomaten zur Verfügung und stellen auf diese Weise die Versorgung ihrer Haustiere sicher.

Praktisch sind Futterautomaten auch für größere Tiere, die den ganzen Tag über auf der Weide oder im Stall stehen. Da es nicht immer möglich ist, ihnen rechtzeitig ihr Futter zu bringen, können sie dieses aus einem Futterautomaten erhalten. Gerade, wenn sich die Weide etwas weiter entfernt befindet, kann sich der Tierhalter durch einen Futterautomaten einen weiten Weg zu seinen Tieren ersparen. Besonders dann, wenn die Tiere in den warmen Monaten des Jahres auch nachts draußen bleiben können, würde es gar keinen Sinn machen, sie nur zur Fütterung zurück in den Stall zu holen. Auch dann kommt der Futterautomat zum Einsatz und erspart letztendlich auch den Tieren viel Stress. Er muss dann lediglich nachgefüllt werden, wenn er leer ist, doch er ist in der Zwischenzeit genauso programmierbar wie ein Futterautomat für ein im Haus lebendes Tier.

Welche Arten von Futterautomaten gibt es?

Preislich reichen Futterautomaten von sehr günstigen Modellen bis hin zu recht teuren Ausführungen. Das hängt davon ab, was sie können, wie viel Arbeit sie dem Tierhalter abnehmen und wie viel Futter sie beinhalten können.

Für Hunde und Katzen gibt es Futterautomaten mit angeschlossenen Näpfen. Das Futter wird in eine Speichervorrichtung gefüllt und dann nach und nach freigegeben. Bei den Modellen ohne Batterien schiebt die Schwerkraft neues Futter nach unten in den Napf, wenn das Tier diesen geleert hat.
Programmierbare Modelle erlauben die Einstellung, wann die nächste Portion gegeben werden soll und wie groß sie sein darf. Andere Modelle bestehen nur aus dem Napf, der in mehrere Segmente unterteilt ist. Wie bei einer Gewürzdose befindet sich im Deckel eine Öffnung, der eins dieser Segmente pro Ration freigibt. Sie funktionieren mit Batterien und lassen auf diese Weise zu, dass der Tierhalter einstellt, wann die nächste Ration freigegeben werden soll. Befinden sich mehrere Hunde oder Katzen im Haushalt, können trotzdem Futterautomaten eingesetzt werden – sofern die Tiere gechipt sind. Jeder Futterautomat wird zunächst auf den Chip eines Tieres eingestellt. Das jeweilige Tier steckt den Kopf durch ein breites Loch, um ans Futter zu kommen. Dabei wird sein Chip ausgelesen. Ist es das richtige Tier, kann es ungehindert fressen, bei einem anderen Tier wird der Napf abgedeckt und das Tier kommt nicht ans Futter heran. Auf diese Weise können mehrere Tiere mit unterschiedlichen Futterarten versorgt werden. Für Katzen gibt es mittlerweile sogar Futterautomaten, die Nassfutter kühlen und ihnen das Trockenfutter ersparen.

Komplexer ist die Welt der Futterautomaten für wasserlebende Tiere. Für Fische gibt es Automaten, die sich im Aquarium und im Teich einsetzen lassen. Sie werden mit trockenem Futter befüllt und geben dieses je nach Einstellung frei. Damit sie das können, sind diese Futterautomaten alle batteriebetrieben. Für Fische, die sich nur von lebender Nahrung wie Plankton ernähren, gibt es ebenfalls befüllbare Futterautomaten, die dafür sorgen, dass die Nahrung auch lebend bei den Fischen ankommt. Reptilien im Terrarium brauchen oft ebenfalls lebende Nahrung, beispielsweise Würmer. Für diese gibt es spezielle Futterautomaten, an denen ein Gitter oder ein Boden mit feinen Löchern angebracht ist, sodass die Würmer zur Fütterungszeit nicht einfach auf den Boden rutschen. Stattdessen winden sie sich nach unten und das Reptil kann sich unter dem Automat aufstellen, um sie herauszuziehen. Viele Reptilien brauchen das, da sie tote Nahrung verweigern oder sie nicht fressen, wenn sie nicht das Gefühl bekommen, sie erst jagen zu müssen.

Nutztiere wie Kühe oder Pferde haben ebenfalls Futterautomaten, die sie beispielsweise dann versorgen, wenn sie Tag und Nacht draußen auf der Weide verbringen. Sie sind dazu gedacht, die Tiere mit Ergänzungs- oder Kraftfutter zu versorgen. Ein solcher Futterautomat hat natürlich ein weit größeres Fassungsvermögen als die Variante für ein Heimtier. Außerdem lässt sich nicht einstellen, wie viel Futter jedes einzelne Tier bekommen soll. Sie ersparen jedoch dem Halter der Tiere, nur zur Fütterung zur Weide zu fahren, wenn die Tiere für längere Zeit dort bleiben sollen. Sie wären auch im Stall einsetzbar, werden dort aber selten verwendet. An ihnen muss ein Eimer oder Trog befestigt werden, denn sie haben keine eigene Vorrichtung für das Futter. Sie ähneln einem Silo und sind strombetrieben.

So haben wir die Futterautomaten getestet

Ein Futterautomat muss das Tier mit Nahrung versorgen, solange sein Halter nicht zu Hause ist, um die Aufgabe selbst zu übernehmen. Das Tier muss also zur richtigen, gewohnten Zeit die notwendige Futtermenge bekommen und soll diese wie gewohnt fressen können. Hinzu kommt natürlich, dass die Fütterung nach wie vor artgerecht passiert und bei Lebendfutter auch die lebenden Futtertiere nicht zu Schaden kommen. Hier kennt der Tierschutz klare Grenzen. Hält ein Futterautomat diese Versprechen, kann er ohne Bedenken mit nach Hause genommen werden.

Zunächst kommt es bei einem Futterautomaten darauf an, ob er eine artgerechte Fütterung erlaubt. Das bedeutet im ersten Schritt, dass das Tier in einer gesunden, natürlichen Körperhaltung fressen kann. Es soll sich nicht verrenken müssen, um ans Futter zu kommen. Artgerechte Fütterung heißt auch, dass die Fütterung zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge gewährleistet ist.
Manche Tiere brauchen ähnlich wie der Mensch regelmäßig kleine Portionen, nicht zu viel und nicht zu wenig. Andere hingegen müssen ständig Futter zur Verfügung haben oder sogar ständig fressen, da sie andernfalls gesundheitliche Probleme bekommen. Das trifft auf manche Fische zu, aber auch auf Meerschweinchen. Kann sich der Futterautomat an diese Bedürfnisse anpassen, kann er bedenkenlos eingesetzt werden.

Besonders angenehm ist es, wenn der Futterautomat nicht nur erlaubt, mehrere Portionen anzubieten. Auch wichtig ist es, dass das Tier diese in einstellbaren zeitlichen Abständen bekommt. Eine einfache Einstellbarkeit der Fressgewohnheiten und die Ausrichtung des Futterautomaten auf diese zeichnet ein hochwertiges Produkt aus. Pluspunkte gibt es, wenn mehrere in der Menge frei einteilbare Portionen in den Futterautomaten gegeben werden können, denn dann eignet er sich auch für längere Abwesenheit.

Sind der Napf leer, die Mehlwürmer alle gefressen und der Speicher für die Fisch-Flocken leer, muss der Futterautomat gereinigt werden. Dafür bleibt oft nicht viel Zeit – und die will man als Tierhalter auch gar nicht investieren müssen. Eine einfache Reinigung bringt im Produkttest deshalb Pluspunkte.

Schlussendlich ist es wichtig, dass der Futterautomat bezahlbar bleibt. Es gibt so manche nicht ganz billige High-Tech-Lösung auf dem Markt, genauso wie sehr günstige Alternativen. Es spricht nichts dagegen, sich diese anzuschaffen, wenn sie den Bedarf erfüllen und Mensch und Tier das Zusammenleben erleichtern. Dennoch kommt es aufs Preis-Leistungs-Verhältnis an. Leistet ein anderes Produkt gleich viel oder als die hochpreisige Variante – oder erfüllt ein sehr günstiger Futterautomat seinen Zweck nicht richtig – dann sind Alternativen besser.

Worauf muss ich beim Kauf eines Futterautomaten achten?

Beim Kauf eines Futterautomaten steht im Vordergrund, ob er sich mit der Art von Futter befüllen lässt, die für das Tier artgerecht ist und die es auch annimmt. Mag die Katze kein auf dem Markt erhältliches Trockenfutter, dann bringt es nichts, jede Sorte noch einmal auszuprobieren – nur, um festzustellen, dass sie der Samtpfote immer noch nicht schmecken. Sie brauchen einen Futterautomaten für Nassfutter, wenn sie nur dieses fressen. Ähnlich anspruchsvoll ist die Wahl eines Futterautomaten für Reptilien oder Fische, die sich von lebender Nahrung ernähren. In diesem Fall muss nicht nur beachtet werden, dass es dem Haustier selbst gut geht. Die lebende Nahrung unterliegt den Gesetzen des Tierschutzes. Sie kann nicht einfach wie totes Futter in einen Futterautomaten gefüllt werden, wenn sie dadurch leiden würde. Wenn es eine stimmige Option nicht gibt, dann kommt ein Futterautomat schlichtweg nicht in Frage.

Weiterhin ist wichtig, dass das Tier versteht, wie der Futterautomat funktioniert, und ihn auch annimmt. Manche Tiere begreifen nicht, dass sie bei einem Futterautomaten den Kopf durch ein breites Loch stecken müssen, der erst ihren Microchip ausliest. Andere wollen das schlichtweg nicht und entscheiden sich lieber dafür, das Futter stehen zu lassen. Probleme kann es auch bei ängstlichen Tieren geben, selbst einfache Futterautomaten können ihnen Angst machen. Bevor das Haustier also wirklich mit dem Futterautomaten alleine gelassen wird, sollte es an diesen herangeführt werden. Tierhalter können ihre Lieblinge meistens gut genug einschätzen, um zu ahnen, ob sie einen Futterautomaten vielleicht nur mit gutem Zureden oder gar nicht akzeptieren werden. Hat das Tier etwa Angst vor plötzlichen Geräuschen oder Bewegungen, muss der Futterautomat so ausgesucht werden, dass er dem Tier dadurch garantiert keine Angst einjagt.

Beim Kauf eines Futterautomaten sollte sich der Tierhalter außerdem nie auf das erstbeste Produkt einlassen. Gerade, wenn er sich im Tierfachhandel umsieht und stöbert, entdeckt er das betreffende Produkt bestimmt günstiger im Preisvergleich.
Das würde nur Ärger bringen, wenn der teurere Futterautomat aus dem Fachhandel doch unbesehen mitgenommen würde. Außerdem ist es sinnvoll, sich vorher über Erfahrungen anderer Halter zu informieren und sich gerade bei teureren Futterautomaten vorher Tests anzusehen. Steht die Frage im Raum, ob die Fütterung noch artgerecht möglich ist, sollte vor dem Kauf vielleicht auch der Tierarzt konsultiert werden. Besser informiert man sich vor dem Kauf eines Futterautomaten etwas gründlicher, anstatt dann vor dem Problem zu stehen, das Gerät gar nicht einsetzen zu können, wie man es sich an der Kasse gedacht hat.

Spricht nichts Grundsätzliches gegen den Einsatz eines Futterautomaten, sollte man das gewünschte Modell darauf überprüfen, ob es für den individuellen Anwendungsfall geeignet ist. Hat man ein Tier zu versorgen, das Tag und Nacht frisst, muss der Futterautomat rund um die Uhr laufen, auch wenn man zu Hause ist. Geht es darum, dass man die Katze auch einmal ein Wochenende oder eine Nacht alleine lassen will, sofern ihr das nichts ausmacht, dann muss der Futterautomat die richtige Füllmenge besitzen, um ihr mehrere Mahlzeiten nacheinander anzubieten. Soll hingegen nur der Hund seine Portion Trockenfutter bekommen, wenn man einen Abend ins Kino geht, dann reicht auch ein ganz einfacher Futterautomat.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Trixie 
  • Karlie 
  • Juwel 
  • SureFeed 
  • JBL 
Trixie: den Hersteller von Tierbedarf findet man in jedem gut sortierten Tierfachhandel. Trixie stellt Futterautomaten für Hunde, Katzen, Nager und andere Tierarten her.
Karlie: direkt daneben im Regal steht die Marke Karlie. Auch von diesem Hersteller gibt es preiswerte Futterautomaten für jede Haustierart.
Juwel: im Aquarium übernimmt der Hersteller Juwel die Fütterung von Fischen. Die Futterautomaten des Herstellers sind batteriebetrieben und somit problemlos auf jedes Bedürfnis der Wasserbewohner einstellbar.
SureFeed: der Futterautomat von SureFeed liest den Microchip eines Haustieres aus und identifiziert, ob nicht gerade ein anderes Tier versucht, sich eine fremde Futterration abzuholen. Die Futterautomaten für Hunde und Katzen sind ideal für Haushalte mit mehreren Tieren.
JBL: dem Terrarienbesitzer ist die Marke JTL ein Begriff. Das Modell Artemio ist das Mittel der Wahl, wenn ein Reptil in der Abwesenheit seines Halters Lust auf Lebendfutter bekommt. Artgerecht ist das für das hungrige Haustier und für sein (noch) lebendes Futtertier.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Futterautomaten am besten?

Ein Futterautomat ist ein leicht verständliches Produkt, das alle offenen Fragen spätestens mit der Lektüre der Bedienungsanleitung beantwortet.

Wenn es schnell gehen muss, ist der Tierhandel sicherlich die sinnvollste Option. Wenn die Tierart nicht allzu exotisch ist, die daraus fressen soll, dann befinden sich hier einige Modelle zur Auswahl. Futterautomaten für Hunde und Katzen sind hier jederzeit vorrätig. Wer Beratung braucht, sucht ebenfalls gern den Fachhandel auf, denn eine grundlegende Produktberatung kann dieser bieten. Auch kann man das Produkt vor Ort auspacken und es sich ansehen. Wer den Hund dabei hat, kann diesem bei der Gelegenheit ein Leckerli in den Futterautomaten legen und sich davon überzeugen, dass der Hund das Gerät annimmt.

Viele Tierhalter kaufen ihren Futterautomaten aber dennoch online, da sich das für sie einfach mehr lohnt. Eine umfangreiche Beratung brauchen sie gar nicht. Sie haben sich online informiert und möglicherweise eine bessere Beratung erhalten, als sie sie vor Ort bekommen hätten. Wenn es sich nicht gerade um den alt eingesessenen Laden in der Kleinstadt handelt, haben viele Verkäufer im Tierladen gar keine umfangreiche Erfahrung mehr mit ihren Produkten. Anspruchsvolle Fragen zum Futterautomaten können sie manchmal gar nicht beantworten, sodass sich Kunden eher an Foren und Info-Websites von Fachleuten wenden. Online gibt es mehr Rabattaktionen, Sales und Gutscheincodes als im stationären Handel; gerade der Tierhandel bietet ohnehin selten und schon gar nicht planbar Rabatte auf Ausrüstung wie Futterautomaten. Der Online-Kauf fällt deswegen gerne günstiger aus – für genau das gleiche Gerät, das man im Tierhandel für mehr Geld gesehen hat. Futterautomaten für exotische Tierarten oder Modelle, die wenig gefragt sind, sind im Tierfachhandel möglicherweise gar nicht vorrätig. Auch, um diesen Bedarf zu decken, sehen sich Halter solcher Tiere eher online um. Hinzu kommt, dass sie sich auf diese Weise die Fahrt zum Ladengeschäft sparen, denn oft liegen Tierläden nicht gerade in der Nähe der gut erreichbaren Innenstadt.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Futterautomaten

Futterautomaten sind eine recht neue Erscheinung auf dem Markt. Für Nutztiere in der Landwirtschaft gibt es vergleichbare Konstrukte schon seit einigen Jahrzehnten. Der Landwirt wollte sich damit lange Wege und viel Aufwand ersparen, Nutztiere zu füttern, die sich Tag und Nacht auf einer weiter entfernten Weide befinden und nicht zur Fütterung zurück in den Stall kommen.

Für Heimtiere entstand der Bedarf an Futterautomaten, als immer mehr Menschen berufstätig waren, Single-Haushalte aufkamen und das Problem entstand, dass Tiere wie Hunde und Katzen den ganzen Tag über alleine blieben. 
Trotz des Tieres wünscht man sich nach wie vor die Flexibilität, für einige Stunden am Abend mit den Freunden in die Bar zu gehen und erst später nach Hause zu kommen. Ein Haustier kann grundsätzlich einige Stunden alleine bleiben, braucht aber trotzdem seine Fütterungen zu festen Uhrzeiten, wenn es sich an diese gewöhnt hat.

Der Bedarf entstand natürlich nicht nur für Hunde und Katzen, sondern auch für alle anderen Arten von Haustieren. Mussten diese früher in eine Urlaubsbetreuung gegeben werden, wenn man auch nur für wenige Tage am Stück nicht im Haus war, konnten sie durch den Futterautomaten alleine bleiben und waren dennoch versorgt. Für Fische, Amphibien und Reptilien ist das die einfachste Lösung, denn es ist nicht ganz leicht, eine Betreuung für sie zu finden, die sich mit ihnen wirklich auskennt. Gerade ein Aquarium wäre auch nicht einfach an den Ort der Betreuung zu transportieren. Dadurch haben Futterautomaten die Haltung solcher Tiere angenehmer und leichter zu realisieren gemacht, sodass sie auch für Menschen geeignet sind, die nicht dauerhaft zu Hause sind.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Futterautomaten

Das Fassungsvermögen eines Futterautomaten ist entscheidend für den Kauf. Je nach Anwendungsfall kann es reichen, wenn er das Tier ausnahmsweise für einen Abend versorgt – es kann aber auch sein, dass er mehrere Tiere über einige Tage hinweg füttern können soll, wenn der Halter verreist ist.
Um zu entscheiden, ob das Fassungsvermögen reicht, hilft eine einfache Formel. Der Tagesbedarf aller zu versorgender Tiere wird mit der Anzahl an Tagen multipliziert, die man maximal abwesend sein will. Deckt sich das mit dem Fassungsvermögen, dann wird der Futterautomat gute Dienste leisten.

Normalerweise ist ein Futterautomat darauf ausgelegt, ein einzelnes Tier zu versorgen. Darauf sollte man beim Kauf achten, wenn man mehrere Tiere damit füttern will. Außerdem sollte man sich darüber informieren, ob das Vorhaben überhaupt funktionieren wird, denn manche Tierarten werden aggressiv gegen ihre Artgenossen, wenn sie gefüttert werden und andere Mitfresser ebenfalls ihre Ration bekommen. In diesen Fällen wäre es gefährlich, mit Futterautomaten für mehrere Tiere zu arbeiten. Sie müssten zur Fütterung getrennt werden, damit sie sich nicht gegenseitig verletzen. Alternativ könnte man sich mit zwei Futterautomaten behelfen, die räumlich voneinander getrennt sind, sodass die Tiere bei der Fütterung nicht auf zu engem Raum sitzen.

Wenn ein Tier mit einem Futterautomaten versorgt wird, ersetzt das nicht die Fürsorge durch seinen Halter. Tiere wie Fische oder Reptilien brauchen zwar keine Streicheleinheiten, jedoch sollte trotzdem in regelmäßigen Abständen ihr Gewicht und Fressverhalten kontrolliert werden. Der Futterautomat birgt das Risiko, dass Unregelmäßigkeiten oder Probleme beim Fressen nicht erkannt werden könnten, wenn das Tier immer nur in Abwesenheit seines Halters frisst. Dasselbe gilt für Hunde oder Katzen, die auch nur eine Mahlzeit des Tages aus dem Futterautomaten bekommen, diese dafür aber regelmäßig.

FAQ

Kann ein Tier ausschließlich aus dem Futterautomaten versorgt werden?

Manchen Tieren macht es nicht aus, ihr Futter nur aus dem Futterautomaten zu bekommen. Fische und Reptilien oder Arten, die ständig fressen müssen, profitieren davon sogar. Der Halter kann sich die Fütterung von Lebendfutter damit einfacher machen. Wichtig ist aber, dass der Halter der Tiere gelegentlich darauf achtet, wie die Tiere fressen. Fressen sie genug und greifen sich mehrere Tiere dabei nicht gegenseitig an, spricht nichts gegen diese Art der Fütterung.

Müssen Futterautomaten gereinigt werden?

Der Futterautomat muss genauso häufig gereinigt werden wie ein Napf oder eine andere Vorrichtung zur Fütterung des Tieres.

Je häufiger er gereinigt wird, desto weniger Arbeit ist damit im Endeffekt verbunden, da sich keine hartnäckigen Verschmutzungen bilden können. Es genügt allerdings, den Futterautomaten dann zu reinigen, wenn er vollständig entleert ist. Bis dahin entstehen noch keine Verschmutzungen, die die Qualität des Futters beeinträchtigen können.
Anders ist das bei Futterautomaten für Nassfutter bei Katzen. Diese müssen nach jeder Mahlzeit gereinigt werden und das Nassfutter ist auch nicht länger als einige Stunden haltbar.

Schadet ein Futterautomat dem Fressverhalten?

Tiere, die keine Schwierigkeiten damit haben, genug zu fressen, werden das Futter aus einem Futterautomat problemlos annehmen. Es gibt allerdings vereinzelte wählerische Tiere, die auch nicht alles anstandslos fressen. Bei diesen kann es sein, dass sie die Nahrungsaufnahme aus einem Futterautomaten verweigern. Besonders oft kommt das vor, wenn der Futterautomat in seinem Aufbau nicht der Vorrichtung ähnelt, die das Tier kennt. Bei Hunden und Katzen etwa kann es eine Weile dauern, bis sie bereit sind, den Kopf durch das Loch zu stecken, der ihren Chip ausliest und sie vor der Fütterung identifiziert.

Nützliches Zubehör

Sinnvolles Zubehör für einen Futterautomaten hängt ganz von der Art des Tieres und der Funktionsweise des Futterautomaten ab.

Soll lebendes Futter über einen Futterautomaten verfüttert werden, kann es sinnvoll sein, den Automaten mit Handschuhen zu befüllen. Dafür können Einweghandschuhe oder auch Gummihandschuhe zum Abspülen verwendet werden. Viele Tierhalter wollen nicht unbedingt mit dem Lebendfutter ihrer Haustiere in Berührung kommen und können das vermeiden, indem sie bei der Befüllung Handschuhe tragen.

Eine Alternative zu Handschuhen kann für jeden Futterautomaten eine Dosierhilfe in Form einer kleinen Kelle oder eines Messbechers sein. Bei trockenem Hunde- oder Katzenfutter liefern manche Hersteller ohnehin eine Dosierhilfe mit. Diese kann verwendet werden, um genau die richtige Menge in den Futterautomaten einzufüllen.

Zur Reinigung kann sich eine Flaschenbürste als sinnvoll erweisen. Sie kommt gut in verwinkelte Ecken des Futterautomaten, an die man andernfalls nicht so leicht herankäme. Unabhängig davon, womit der Automat befüllt war, ist eine gründliche Reinigung wichtig. Zunächst würde das Tier darunter leiden, wenn es mit seinem Futter Verschmutzungen fressen müsste. Bald aber könnte auch der Futterautomat selbst verstopfen und würde nicht mehr die richtige Menge Futter durchlassen. Solche Verunreinigungen lassen sich dadurch vermeiden, dass der Futterautomat regelmäßig gereinigt wird, bevor es überhaupt zu hartnäckigem Schmutz kommt.

Tierhalter, die ihre Haustiere normalerweise mit Nassfutter ernähren, sollten für den Fall der Fälle ein verträgliches Trockenfutter griffbereit haben. In den meisten Futterautomaten kann nur haltbare Nahrung eingefüllt werden; Ausnahmen sind Futterautomaten für Katzen, die auch eine kleine Menge Nassfutter über einige Stunden kühl halten können. 
Damit sie nicht irgendwann vor der Situation stehen, zur Fütterungszeit nicht zu Hause zu sein und dem Tier dann nichts anbieten zu können, empfiehlt sich dieser kleine Vorrat an Trockenfutter – sofern das Tier nicht ohnehin damit gefüttert wird.

Alternativen zum Futterautomat

Allzu viele Alternativen zum Futterautomat gibt es nicht, wenn das Tier für eine Weile ohne menschliches Zutun versorgt werden soll.

Eine Möglichkeit wäre, lediglich einen größeren Napf, eine sehr große Heuraufe oder einen anderen großen Behälter zu kaufen, damit eine Portion für die Zeit der Abwesenheit bereit gestellt werden kann. Das Vorhaben scheitert aber schon daran, dass manche Tiere dann die komplette Portion über kurze Zeit fressen und nichts mehr übrig haben, wenn die nächste Mahlzeit ansteht. Sie haben dann zwar rechnerisch ihre Ration bekommen. Allerdings kann ein solches Überfressen das Risiko von Verdauungsproblemen und ernsten Komplikationen bergen.
Für Tiere, die ständig fressen müssen, um nicht zu erkranken, ist das keine sinnvolle Lösung. Futter auf Vorrat kann dagegen gut funktionieren, wenn Hunde oder Katzen ihr Trockenfutter ohnehin nur stückchenweise fressen. Für die Dauer eines Tages wären sie damit versorgt. Sehr intelligente Hunde würden mit der Zeit möglicherweise sogar lernen, dass sie sich ihr Futter einteilen müssen.

Manche Tierhalter versuchen, sich einen Futterautomaten selbst zu bauen. Bei manchen Tierarten wie Hühnern funktioniert das gut, denn es gibt sinnvolle Anleitungen und das Ergebnis muss optisch nach nichts aussehen – es befindet sich ohnehin draußen. Halter von Heimtieren verzichten eher auf diese Methode, denn der Futterautomat steht drinnen und sie müssten schon Informatik studiert haben, um einen programmierbaren Futterautomaten wie aus dem Fachhandel zu konstruieren. Angesichts dieser Möglichkeit erscheint es doch einfacher, den Futterautomaten einfach zu kaufen.

Nimmt das Haustier diesen nicht an, bleibt die Option, die Nachbarn um Hilfe zu bitten. Während eines Urlaubs sind sie vielleicht bereit, die Fütterung eines anspruchslosen Tieres wie einer Katze oder eines Nagers zu übernehmen. Findet sich kein Nachbar oder jemand aus dem Freundeskreis, gibt es professionelle Tierbetreuungen. Sie kosten nicht wenig, verstehen sich aber auf die Tierart und wissen, was zu tun ist. Der Halter kann ganz beruhigt in den Urlaub fahren und sein Tier bestens versorgt wissen – auch in jeder Hinsicht außerhalb der Fütterung.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Futterautomat – grundlegende Infos zu Futterautomaten für Haus- und Nutztiere

http://www.huehner-info.de/infos/stall_futterautomat_self.htm – eine Anleitung für einen selbst gebauten Futterautomaten für Hühner

http://www.bachflohkrebse.de/ratgeber/fischfutter/futterautomaten/ – Expertentipps rund um Futterautomaten für wasserlebende Tiere in Teichen und Aquarien

http://www.dogforum.de/index.php/Thread/203208-Futterautomat/ – Tipps und Meinungen über die Nutzung des Futterautomaten zur Erziehung des Hundes

http://www.mietzmietz.de/index.php/Thread/97334-Erfahrungen-mit-dem-vollautomatisch-elektrisch-gekuehlten-Futterautomat-CATSOMAT/ – für die Katze gibt es Futterautomaten, die das Nassfutter kühlen und den Tieren so das Trockenfutter ersparen, das sie normalerweise aus dem Futterautomaten fressen müssten. Katzenhalter geben ihre Erfahrungen wieder.

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