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Mulchmäher Test 2017 • Die 10 besten Mulchmäher im Vergleich

In unserem Mulchmäher Test beschäftigen wir uns mit den Geräten selbst sowie mit den wichtigen Vorteilen dieser Methode. Der Begriff Mulchmähen steht für die Kombination des Rasenmähens mit dem Prozess des Mulchens. Das heißt, dass die Mulchmäher den Rasen kürzen und das daraus entstehende Schnittgut zerkleinert wieder auf der Rasenfläche verteilen. Schon seit langer Zeit setzt man in der Agrarwirtschaft auf das Mulchen, denn es liefert dem Boden wichtige Nährstoffe und verbessert so die Grundlage für ein gesundes und natürliches Wachstum.

Im Vergleich zum Mulchmähen wird beim Rasenmähen der abgeschnittene Rasen in einem dafür vorgesehenen Behälter aufgefangen, oder man harkt das Schnittgut auf, um es zu entsorgen oder zu kompostieren.

Das Mulchmähen wird inzwischen immer häufiger auf privaten Grundstücken praktiziert, denn es ist extrem praktisch und spart viel Aufwand. Die Mulchmäher Vergleichssieger zeichnen sich häufig dadurch aus, dass sie über ein zweites, fein arbeitendes Schnittwerk verfügen. So wird das Schnittgut besonders gut zerkleinert.

Neben den Produktinfos zu den Mulchmähern aus dem Test präsentieren wir Tipps zur Anwendung, unter anderem in Bezug auf die Intervalle, in denen man den Rasen mähen und mulchen sollte. Für eine gute Kompostierung ist mindestens ein Durchgang pro Woche fällig. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Rasen nicht zu kurz wird: Maximal ein Drittel der Länge sollte gekürzt werden.

Wenn zu selten gemulcht wird und/oder die Rasenstücke zu lang sind, so kann eine weiche Schicht entstehen, die schlecht verrottet. Dies führt wiederum dazu, dass die Sonnenstrahlen nicht genug durchdringen und ein Sauerstoffmangel im Boden entsteht. So können sich Schnecken besser ansiedeln, die dem gesunden Rasenwuchs schaden. Unter der warmen, etwas dunkleren Schicht fühlen sie sich heimisch und verbreiten sich entsprechend schnell.

Das richtige Mulchmähen hilft hingegen bei der Rasenpflege und sorgt für einen frischen Eindruck im Garten. Deshalb lohnt es sich, unseren Test der Mulchmäher genauer durchzulesen.

Mulchmäher Bestenliste 2016

Letzte Aktualisierung am:

 Einhell Benzin Rasenmäher GC-PM 56 S HW (2,8 kW, 56 cm Schnittbreite, 80 l Fangsack, Radantrieb, Mulchfunktion, Seitenauswurf, empfohlen bis 2200 m²)
Makita Benzin-MulchmäherGüde Q9 ++ 95391 ++ Rasenmäher AL-KO 119390 rasenmäher Silver 460 BR-A BioMakita PLM5120 Benzin-Mulchmäher 51 cm
FUXTEC Rasenmäher FX-RM20SA60Hecht Elektro Rasenmäher 1845WOLF-Garten Elektro-RasenmäherGardena Rasenmäher Elektro PowerMax 37 EAL-KO 112858 Comfort 40 E Elektromäher

Einhell GC-PM 56 S HW


Makita Benzin-Mulchmäher


Güde Q9 ++ 95391 ++ Rasenmäher


AL-KO 119390 rasenmäher Silver 460 BR-A Bio


Makita PLM5120


FUXTEC Rasenmäher FX-RM20SA60


Hecht Elektro Rasenmäher 1845


WOLF-Garten Elektro-Rasenmäher


Gardena Rasenmäher Elektro PowerMax 37 E


AL-KO 112858 Comfort 40 E Elektromäher


 Bewertung 1,0 1,2 1,4 1,5 1,7 1,9 2,0 2,2 2,3 2,5
FunktionRasenmäherMulchmäherMulcher DreiradRasenmäherMulchmäherRasenmäherElektro-RasenmäherElektro-RasenmäherElektro-RasenmäherElektro-Rasenmäher
MarkeEinhellMakitaGüdeAL-KOMakitaFuxtecHechtWolf GardenGardenaAL-KO
FarbeRotBlauRotRotBlauOrangeRotRot - GelbBlauWeiss - Rot
Schnittbreite56cm51cm55 cm46 cm51cm51 cm46 cm37 cm37 cm40 cm
Schnitthöhe25 - 70mmk.A.25-75 mm30-85 mmk.A.25-75mm7-fachk.A.5 Stufenk.A.
Gewicht43 kg32 Kgk.A.31 kg49 Kg36 kg24 Kg17 Kg12 Kg19 Kg
AntriebsartBenzinBenzinBenzinBenzinBenzinBenzinElektrischElektrischElektrischElektrisch
Besonderheiten

  • Bequeme Handhabung, einfache Reinigung und platzsparende Lagerung
  • wappnet den frisch gemähten Rasen gegen Austrocknung
  • Ein individuelles Schnittergebnis durch die 6-stufige Schnitthöhenverstellung


  • Optimal für Grundstücke bis 180 m2
  • Solides und stabiles Mähergehäuse aus Stahlblech
  • Ergonomisches Griffsystem
  • Höhenverstellung in 3 Stufen
  • Räder doppelt kugelgelagert

  • 4-Takt-Motor mit Leistung 5,1 PS / 3.700 Watt
  • Seitenauswurf / Heckauswurf
  • Zentrale Schnitthöhen Einstellung
  • XXL Räder
  • Bügelschalter und Motorstopp

  • 2,1 kW Motor
  • Schnitthöhen Verstellung 4-fach
  • Seitenauswurf
  • Große Kugelgelagerte Räder
  • Radantrieb 1 Gang

  • Robuste Höhenverstellung in 3 Stufen
  • Solides und stabiles Mähergehäuse aus Stahlblech
  • Optimal für Grundstücke bis 1500 m2,
  • alle Räder doppelt kugelgelagert


  • 4-Takt-Motor mit Leistung 6 PS / 4.400 Watt
  • 6-fache zentrale Schnitthöhen Einstellung
  • Zwei-Hand Sicherheitsschalter
  • ergonomischer Führungsholm
  • Klappbarer Holm

  • Leistungsstark und zuverlässig
  • Motor Aufnahmeleistung: 1800 Watt
  • 7-fache zentrale Schnitthöhen Einstellung
  • Stahlgehäuse
  • Ergoholm, verstellbar

  • Für Rasenflächen bis zu 300 - 500 m²
  • Kabelführung Flick Flack
  • Motor: WOLF-Garten E-Power, 1.600 Watt, 2950 /min
  • Fangkorb mit großer Öffnung
  • Bequemer Tragegriff

  • Motor Aufnahmeleistung: 1500 Watt
  • 5-fache zentrale Schnitthöhen Einstellung
  • Klappbare Faltgestänge
  • Doppelgehärtete DuraEdge Messer
  • Zentraler Tragegriff

  • 3-in-1-Funktion (Mähen, Fangen, Mulchen)
  • Zentrale 6-fache Schnitthöhen Verstellung
  • Rasenfläche bis 600m²
  • Motor: 1.400W
  • Holmhöhen Verstellung
HinterradantriebGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Preis- / Leistung
Komfort
ProduktberichteProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
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Was ist ein Mulchmäher?

Für das Mulchmähen stehen spezielle Rasenmäher zur Verfügung, die mit einem entsprechenden Schneidwerk ausgestattet sind. Sie sind auch als Recyclermäher bekannt.

Durch die rotierenden Klingen des Mulchmähers wird der abgeschnittene Rasen klein zerteilt und gleich wieder auf die bearbeitete Fläche aufgebracht. So bleiben die zerhäckselten Grashalme im Prinzip an ihrem Platz, nur dass sie jetzt als eine Art Dünger verwendet werden.

Die Nährstoffe des klein geschnittenen Rasens werden wieder an den Erdboden abgegeben. Nach diesem Prinzip nutzen die Mulchmäher aus unserem Test 2017 den Ablauf der natürlichen Prozesse aus, denn der gewissermaßen recycelte Rasen wird als nun Ressource eingesetzt.

Die verschiedenen Mulchmäher lassen sich in verschiedenen Bereichen einsetzen, sei es bei einem Gebrauchs- bzw. Spielrasen oder bei dem berühmten englischen Zierrasen. Da das gemulchte Gras aus sehr kleinen Teilen besteht, fällt es kaum auf.

Ebenso wie bei einem normalen Rasenmäher gibt es Mulchmäher, die mit Benzinmotor oder mit elektrischem Antrieb funktionieren. Häufig verfügen diese Mäher über ein zusätzliches Schneidwerk, das das Schnittgut zu feinen Teilchen zerkleinert. Das Mulchmähen kann außerdem mit speziellen Schneidklingen durchgeführt werden, die das Schnittgut ebenfalls äußerst fein zerhäckseln. So braucht die Kompostierung entsprechend wenig Zeit und die Nährstoffverwertung wird angekurbelt.

Im Allgemeinen handelt es sich bei den Mulchmähern aus dem Test 2017 um Sichelmäher. Als zweite wichtige Variante gibt es Schlegelmäher. Der Unterschied der Mulchmäher zum herkömmlichen Rasenmäher zeigt sich vorwiegend in der Konstruktion des Schneidwerks.

Des Weiteren ist das Gehäuse oft an das Mulchverfahren angepasst, sodass das Gras während des Schneidens nicht umherfliegt. Die kleinen Graspartikel werden durch einen gezielten Luftstrom so verwirbelt und wieder gebündelt, dass sie schließlich in einer Richtung ausgeworfen werden. Wenn dies seitlich nach rechts oder links geschieht, so bekommt man selbst beim Rasenmähen nicht zu viel davon ab.

Wie funktioniert ein Mulchmäher?

Um die Funktion des Mulchmähers zu erläutern, möchten wir im Mulchmäher Test 2017 zunächst auf das Verfahren näher eingehen. Beim Mulchmähen handelt es sich um eine besonders natürlich und zugleich moderne Methode, den Rasen zu pflegen. Das gehäckselte Schnittgut wird zu diesem Zweck nicht mit einem Behälter aufgefangen, der direkt mit dem Rasenmäher verbunden ist. Stattdessen bleibt es als feiner Mulch auf der Rasenfläche. Dieser Mulch gehört zu den Grünabfällen bzw. zum Kompost und eignet sich als Dünger. Auch andere organische Abfälle, die klein zerstückelt wurden, können als Mulch genutzt werden. Dieser grobe Mulch (zum Beispiel Rindenmulch) eignet sich jedoch vorwiegend für Beete. Der Rasenmulch ist hingegen der ideale Dünger für den Rasen selbst. Beim Mulchen geht es also darum, den Garten mit den eigenen Reststoffen zu düngen, sodass eine gute Nährstoffversorgung sichergestellt ist.

Die Mulchmäher, die mit einem zweiten Schneidwerk oder den speziellen Schneidklingen den Rasen zerhäckseln, verwirbeln diese kleinen Partikel im Inneren des Gehäuses. Dies dient der besseren Verteilung und sorgt gleichzeitig dafür, dass das Schnittgut nicht zu stark verklebt. Die winzigen Rasenteile fallen also zurück auf die Grünfläche, wo sie verrotten und im natürlichen Prozess dem Boden wichtige Nährstoffe zuführen.

Schon seit Langem nutzen viele Landwirte diese Methode des Mulchmähens. Im Rahmen von verschiedenen Untersuchungen konnte man feststellen, dass die mit Mulchmähern bearbeiteten landwirtschaftlichen Flächen sehr viel weniger ausgelaugt sind als diejenigen Zonen, die mit einem normalen Mähgerät bearbeitet und anschließend mit Mineraldünger versorgt wurden.

Auch im Garten entsteht durch das Mulchmähen ein sehr viel dichterer Rasenwuchs, zudem wirkt die Grünfläche deutlich saftiger und gesünder als diejenigen Flächen, die nur normal gemäht wurden. Hier zeigt sich der positive Effekt des Mulchens bzw. der natürlichen Düngung. Die Experten sind sich im Großen und Ganzen darüber einig, dass die Nährstoffe des Naturdüngers genau den Bedarf der vorhandenen Rasenfläche abdecken. Das mengenmäßige Verhältnis stimmt ebenfalls, sodass das Bodenleben durch den Rasenmulch die nötige Aktivierung erhält. Die konventionelle Rasenpflege kann da nicht mithalten, wie unser Mulchmäher Test und die damit einhergehenden Beobachtungen zeigen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Wer einen Garten mit mittelgroßer oder großer Rasenfläche hat, der weiß die Vorteile eines Mulchmähers zu schätzen. Im Grünen gibt es viel zu tun, vom Säen und Düngen über die zielorientierte Pflege der verschiedenen Gartenzonen. Dabei kommt dem Rasen eine große Bedeutung zu.

Damit er gepflegt aussieht, sollte er richtig gemäht und gedüngt werden, ansonsten wird die Grünfläche von Moos durchzogen oder es wächst viel Unkraut zwischen den Grashalmen. Das einfache Mähen reicht oft nicht aus, um den Rasen über viele Jahre lang unkrautfrei zu halten. Deshalb wird er von den Gartenliebhabern einmal oder zweimal im Jahr vertikutiert und gründlich gedüngt. Wer sich für das Mulchmähen entschieden hat, der braucht nicht so oft den Rasen zu vertikutieren, denn hier kommt es zur natürlichen Düngung. Neben den Nährstoffen profitiert der Boden gleichzeitig von einer verbesserten Sauerstoffzufuhr.

Das Mulchmähen ersetzt das herkömmliche Rasenmähen und spart sogar Zeit ein. Hier wird das abgeschnittene Gras nicht in einem Korb gesammelt, der zwischendurch geleert werden muss, sondern das Schnittgut wird direkt wieder auf die Rasenfläche gebracht. Dies geschieht zumeist über einen seitlichen Auswurf, sodass diejenige Person, die mit dem Mulchmäher unterwegs ist, nicht gleich direkt darüber tritt. Durch dieses Verfahren entfällt also die Zwischenleerung des Auffangkorbes, die beim normalen Rasenmäher notwendig ist. Beim Test der Mulchmäher möchten wir nicht nur die Vorteile aufführen, sondern den Interessenten gleichzeitig wichtige Anwendungshinweise geben.

Die Einsatzbereiche für die Mulchmäher aus dem Test 2017 sind private Gärten mit einem großflächigen Spielbereich, dekorative Grünflächen im Ziergarten, eine Sonnenwiese inmitten von Pflanzen und Schrebergärten mit Rasen. Ob es sich um einen gepflegten englischen Rasen hinter dem Haus handelt oder um einen Sport- und Spielrasen für die Großfamilie, der Mulchmäher hilft dabei, die Grashalme in der jeweiligen Umgebung auf die richtige Höhe zu bringen und gleichzeitig die ideale Nährstoffversorgung für ein gesundes Wachstum sicherzustellen. Wenn der Rasen regelmäßig auf 3 – 5 cm gekürzt und gemulcht wird, so wächst er schön dicht und sieht wie ein frischer, grüner Teppich aus. Allerdings braucht man hierfür einen Mulchmäher, der mit scharfen Messern ausgerüstet ist, damit die Grashalme glatt abgeschnitten werden, ohne dass sie ausfransen. Für ein gutes Schnittergebnis sollte man den Rasen nur dann mähen, wenn er trocken ist.

Wenn es sich um einen Zierrasen handelt, dann kann man diesen auch kürzer als 3 cm mähen. Im Allgemeinen raten die Hersteller und Gartenexperten jedoch dazu, die Schnitthöhe nicht zu niedrig zu wählen. Ansonsten können die Graspflanzen zu stark beschädigt werden, da die Sonnenstrahlen sie schneller austrocknen.

Deshalb ist es besser, nicht zu kurz, sondern stattdessen häufiger zu mähen. Wenn der Mulchschnitt sehr kurz ist, so verwandelt er sich in den perfekten Dünger für den Rasen. Im Rahmen unseres Mulchmäher Tests empfehlen wir, den Rasen mindestens einmal in der Woche zu mähen, eventuell sogar alle vier oder fünf Tage. Wenn es im Sommer längere Trockenperioden gibt und der Rasen langsamer wächst, so braucht man nicht mehr so oft zu mähen.

Der hauptsächliche Vorteil beim Mulchmähen ist der reduzierte Arbeitsaufwand. Das Schneiden und Düngen des Rasens erfolgt hier in einem einzigen Arbeitsgang, sodass man nicht noch einmal extra düngen muss. Zudem braucht man das Schnittgut nicht zu entsorgen, wie es beim normalen Rasenmäher der Fall wäre. Es gibt keinen Fangkorb, den man leeren müsste: Das ist einerseits eine große Zeitersparnis, andererseits reduziert sich die Menge des Gartenabfalls.

Unser Test der Mulchmäher zeigt außerdem, dass nicht nur die wirtschaftlichen Aspekte eine Rolle spielen. Experten sprechen von den ökologischen Vorteilen durch die Düngung mit dem Rasenmulch, die auch als Rückdüngung bezeichnet wird. Dies erspart den Nutzern den Einsatz von zusätzlichem Dünger, was sich positiv auf die Finanzen auswirkt und außerdem das Grundwasser und die Gesundheit des Bodens schont. Gleichzeitig kann man durch das Mulchmähen den Wasserverbrauch senken. Das hängt damit zusammen, dass der Boden unter dem Schnittgut länger feucht bleibt, sodass man im Sommer den Rasen nicht so stark sprengen muss. Des Weiteren versorgen die Nährstoffe, die im Schnittgut enthalten sind, den Rasen kontinuierlich mit Naturdünger. Da das Schnittgut als Rückdüngung der Rasenart genau entspricht, wird zudem das Ansiedeln von nützlichen Kleintieren wie Regenwürmern unterstützt. Damit wird das Mulchmähen als extrem umweltfreundliche Methode empfohlen, die Rasenqualität zu erhalten und zu
verbessern.

Wenn man mit einem hochklassigen Mulchmäher arbeitet, so entsteht ein dichter, gleichmäßiger Rasen. Dieser präsentiert sich nicht nur im Frühling sehr frisch, sondern auch noch im Spätsommer, wenn die eigentliche Vegetationszeit ihren Höhepunkt überschritten hat. Damit sind Mulchmäher aus unserem Testvergleich eine sehr effiziente und zugleich umweltfreundliche Lösung für den schönen Garten.

Welche Arten von Mulchmähern gibt es?

Bei den Mulchmähern aus unserem Test 2017 gibt es einige Unterschiede hinsichtlich der Abmessungen und der Form. Mit großer Schnittbreite eignen sich die Geräte vorwiegend für entsprechend größere Grünflächen, sodass hier bereits die Eignung für bestimmte Einsatzgebiete bzw. Gartenzonen im Fokus steht. Andere Unterschiede beziehen sich auf die Art der Messer.

So gibt es gekröpfte und zweizähnige Mulchmesser bzw. Dickichtmesser. Die gekröpften Messer, die an ihrer Flügelform zu erkennen sind, kommen für sehr kurzes und trockenes Gras infrage. Für etwas längeres Gras eignen sich gekröpfte Mulchmesser mit zusätzlichen Schlitzen. Die Zweizahn-Mulchmesser sind mit vertikalen Schneiden versehen, die vor allem dazu dienen, festes Gras mit dichtem Wuchs zu bearbeiten. Auch für einen Rasen mit viel Unkraut eignen sich diese Messer hervorragend.

Um weitere Unterschiede bei den Mulchmähern aufzuzeigen, haben wir uns mit der Energieversorgung befasst. Welche Art der Energie dabei die beste ist, lässt sich nur im Zusammenhang mit der jeweiligen Umgebung feststellen. Für die unterschiedlichen Gärten gibt es Mulchmäher mit Benzinantrieb, mit Elektromotor oder mit Akku.

Der Benziner kommt vorwiegend bei größeren Rasenflächen zum Einsatz. Schon ab 400 m² kann sich ein Mulchmäher mit Benzinmotor lohnen, allerdings verwenden ihn viele Gartenbesitzer erst ab einer Fläche von 600 oder 700 m². Der Benzinmäher ist im Vergleich zu den beiden anderen Antriebsarten relativ laut. Zudem benötigt er eine regelmäßige Wartung, die bei der Ölstandskontrolle und dem Ölwechsel beginnt und bis zur Reinigung der Motorteile, beispielsweise der Zündkerzen, reicht. Das regelmäßige Tanken dauert nicht lange, allerdings muss man immer daran denken, den Kanister zu füllen.

Der Mulchmäher mit Elektro-Antrieb ist mit einem langen Kabel ausgerüstet. Ggf. ist ein Verlängerungskabel nötig, um die Reichweite zu erhöhen. Durch die Stromquelle und das Kabel kommen diese Elektromäher bei Rasenflächen zum Einsatz, die nicht größer sind als 400 m². Wenn viele Bäume auf dem Grundstück stehen, dann kann es jedoch zu Schwierigkeiten bei der Kabelführung kommen. Außerdem muss man beim Einsatz eines Elektromähers darauf achten, dass man nicht über das Stromkabel fährt. Eine Durchtrennung des Kabels mit den scharfen Messern würde sofort zu einem Kurzschluss führen.

Bei den Mulchmähern mit Akku wird weder Kraftstoff noch eine Stromquelle benötigt. Um den Akku nicht zu stark zu beanspruchen, sind die Akku-Geräte eher klein. Das macht diese Mäher besonders wendig. Zudem sind sie beim Betrieb angenehm leise. Aufgrund der Akkuleistung eignen sich diese Mulchmäher jedoch nur für kleine Flächen. Nach dem Betrieb sollte man den Akku am besten gleich wieder aufladen, damit er für das nächste Mähen wieder einsatzbereit ist.

Die wirtschaftlichen sowie die individuellen Gesichtspunkte machen die verschiedenen Mulchmäher zu praktischen Gartengeräten.

Hier möchten wir im Rahmen unseres Mulchmäher Tests 2017 noch einmal die Vorteile kurz zusammenfassen:

  • Reduzierung von künstlichem Dünger möglich,
  • keine Belastung des natürlichen Bodenhaushalts und des Grundwassers,
  • Schnittgut muss nicht entsorgt werden (weniger Grünabfall),
  • umweltfreundliche und sparsame Lösung,
  • Unterstützung der Artenzusammensetzung der Rasenfläche,
  • Einsparmöglichkeit beim Sprengen des Rasens,
  • geringer Zeitaufwand.

Nach der Auflistung der Vorteile möchten wir aber auch die Einschränkungen bzw. Nachteile hinweisen:

  • gutes Ergebnis nur beim Mulchmähen von trockenem Rasen möglich,
  • ein regelmäßiges, häufiges Mähen ist nötig,
  • der Rasen darf vor dem Mulchmähen höchstens 7 cm lang sein,
  • durch den Rasenmulch kann sich eine flächige Decke bilden,
  • erhöhtes Risiko der Schnecken-Ansiedlung.

So haben wir die Mulchmäher getestet

Wir streben nicht danach, einen Mulchmäher Vergleich-Testsieger zu benennen, sondern es geht uns darum, die Kaufkriterien genauer zu erörtern. In diesem Zusammenhang möchten wir die Kaufinteressenten über die verschiedenen wichtigen Produktmerkmale der Mulchmäher informieren. Auf dieser Basis soll eine bedarfsgerechte Auswahl der geeigneten Gartengeräte möglich sein.

  • Leistung und Verbrauch

Bei den leistungsstarken Mulchmähern handelt es sich im Allgemeinen um Benziner oder um Elektrogeräte. Wenn wir die Elektro-Mulchmäher näher betrachten, so spielt in diesem Zusammenhang der Energieverbrauch eine wesentliche Rolle. Dieser lässt sich an der Watt-Leistung ablesen, die bei der Produktbeschreibung aufgeführt ist. Die Herstellerangaben orientieren sich hier an den besonders schwierigen Bedingungen, in deren Rahmen der Mulchmäher eingesetzt werden kann. Das kann beispielsweise ein relativ hoch gewachsener Rasen oder eine feuchte Umgebung sein. Im Allgemeinen liegt der Stromverbrauch deshalb etwas unter dem gekennzeichneten Wert der Hersteller. Wenn es sich um einen Mulchmäher mit Radantrieb handelt, so wird ein Teil der Energie für diesen Antrieb benötigt. Deshalb sind hier die Verbrauchskosten höher als bei den Mähern, die allein mit der Körperkraft vorangeschoben werden. Das Gleiche gilt auch für die Mulchmäher, die mit Benzin betrieben werden. Weitere Funktionen, die die
Wendigkeit des Gerätes optimieren oder einen Lüfterantrieb aktivieren, wirken sich ebenfalls auf die Verbrauchswerte aus.

  • Das Gewicht

Die Mulchmäher aus unserem Test bewegen sich zwischen einem Mindestgewicht von ca. 10 kg und einem Maximum von knapp über 50 kg. Bei den kleinen, leichten Modellen ist die Aufbewahrung entsprechend einfacher, denn sie lassen sich platzsparend verstauen. Allerdings liegen sie beim Betrieb nicht so stabil auf, sodass es schwerer fällt, sie geradeaus über den Rasen zu steuern. Des Weiteren beeinträchtigen die leichtgewichtigen Materialien wie Kunststoff die Stabilität der Geräte. Im Gegensatz dazu sind die schweren Mulchmäher deutlich robuster und gut kontrollierbar, allerdings fällt hier das Schieben manchmal schwer, besonders, wenn es sich um einen Rasen in Hanglage handelt.

  • Das Startsystem

Bei den Mulchmähern, die wir getestet haben, konnten wir zwei Systeme zum Start vergleichen: den Seilzug und den Elektrostarter. Das klassische Seilzug-System funktioniert mit einem Handzug: Mit einem kräftigen Zug am Starterseil wird der Motor in Gang gesetzt. Das kann für Einsteiger problematisch sein, sodass man ein wenig Übung braucht, bis man richtig ansetzt. Der Elektrostarter ist die komfortable Lösung: Hierbei handelt es sich um einen Druckschalter, der bei vielen Geräten mit einer Sicherung im Griff gekoppelt ist.

  • Die Schnittbreite

Bei einer großen Schnittbreite braucht man weniger Durchgänge, um die Fläche zu bearbeiten. Deshalb sind die breiten Modelle besonders beliebt. Allerdings wirkt sich dieses Qualitätskriterium oft auf den Preis aus. Zudem sollte man bedenken, dass die Geräte mit einer großen Schnittbreite nicht so wendig sind wie die schmaleren Rasenmäher. Wenn der Garten verwinkelt ist oder wenn es viele Hindernisse gibt, so ist deshalb ein mittelbreiter Mulchmäher besser geeignet. Bei den Mulchmähern aus unserem Test liegt die Schnittbreite zumeist zwischen 40 und 50 cm, wir haben aber auch einige Geräte mit einer Schnittbreite von nur 35 oder sogar 30 cm näher untersucht.

  • Die Schnitthöhe

Die Mulchmäher der führenden Hersteller lassen sich in der Höhe variieren, wobei die einstellbaren Schnitthöhen im Allgemeinen zwischen 15 und 40 mm liegen. Auch größere Höhenunterschiede sind möglich, die sich typischerweise in Stufen verstellen lassen. Je nach Wetterlage und abhängig von der Qualität des Rasens sollte man zunächst mit einer vorsichtigen Kürzung beginnen und ggf. noch einen zweiten Schnittgang durchführen. Die optimale Rasenlänge liegt bei 3 bis 4 cm. Wenn das Gras auf 6 bis 7 cm gewachsen ist, so wird es beim regelmäßigen Mulchmähen um etwa ein Drittel gekürzt.

  • Die Sicherheitsausstattung

Die meisten Mulchmäher werden von einem Sicherheitssiegel gekennzeichnet, das Aufschluss über die Qualitäts- und Sicherheitskontrolle gibt. Das GS-Zeichen weist auf die geprüfte Sicherheit hin. Bei den Elektro-Rasenmähern sollte zusätzlich ein FI-Schutzschalter vorhanden sein. Ein Schaltbügel und ein nicht dauerhaft festzustellender Tastschalter sorgen im Betrieb der Benzin- und Elektro-Mulchmäher für noch mehr Sicherheit.

  • Die Betriebslautstärke

Ein Mulchmäher hat eine hohe Geräuschentwicklung, wobei die Geräte, die mit Benzin betrieben werden, im Allgemeinen lauter arbeiten als die Elektromäher. In unserem Test der Mulchmäher konnten wir hauptsächlich Lautstärken zwischen 85 und 100 Dezibel feststellen. Unabhängig davon, ob man die Mulchmäher im Garten hinter dem freistehenden Haus einsetzt, im Schrebergarten oder in einem dicht besiedelten Gebiet, während der Mittagszeit sollte man auch diejenigen Geräte nicht benutzen, die weit unten auf der Geräuschskala liegen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Mulchmähers achten?

Um den geeigneten Mulchmäher für den Garten bzw. Rasen zu finden, sollte man sich genau über die verschiedenen Geräte informieren. Deshalb liefern wir in unserem Mulchmäher Test hilfreiche Tipps zum Mähen selbst sowie zu den verschiedenen Marken. Die Wahl richtet sich auch danach, ob man gerne im Garten arbeitet oder das Rasenmähen als reine Pflicht ansieht. Neben den Mulchmähern stehen die relativ handlichen Kombigeräte mit mehr oder weniger großer Schnittbreite zur Verfügung oder die besonders praktischen Mähroboter. Die Kombigeräte erlauben das Umschalten zwischen dem normalen Rasenmähen und dem Mulchmähen, das auch eine Häckselfunktion bietet und das Schnittgut verteilt. Wer ein solches Gerät verwendet, der kann also abwechselnd auf herkömmliche Weise den Rasen kürzen und mit Mulch mähen.

Die Mähroboter sind ebenfalls zum Teil mit einer Mulchfunktion ausgerüstet. Allerdings braucht man für ihren Einsatz eine gründliche Vorbereitung, denn der Roboter braucht die genauen Informationen zu der Form der Rasenfläche.

Wichtig ist außerdem die Frage nach dem Antrieb des Mulchmähers. Während einige Garten- und Kleingartenbesitzer auf Elektromäher schwören, wünschen sich anderen einen Rasenmäher mit Benzinmotor. In diesem Zusammenhang sollte man ein wenig an die Nachbarn denken: Die Benziner arbeiten relativ laut, während die Elektrogeräte deutlich leiser mähen. Wenn die Rasenfläche relativ groß ist oder am Hang liegt, ist zudem ein Radantrieb von Vorteil. Des Weiteren geht es um das geeignete Equipment, also um die Gesamtausstattung für die Gartenpflege. Wenn die Arbeit im Garten nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen soll, dann kann es durchaus sinnvoll sein, etwas mehr Geld für einen hochklassigen Mulchmäher zu investieren.

Als weitere Entscheidungskriterien sind der Auswurf, das Startsystem und ähnliche Extras zu nennen. Ob ein Seitenauswurf oder ein Heckauswurf die richtige Wahl ist, hängt von der Fläche ab, die gemäht werden soll, und von der Menge des anfallenden Schnittguts. Bei den Mulchmähern sowie bei den Kombigeräten gibt es verschiedene Ausführungen, die teilweise sogar beide Möglichkeiten bieten: Durch eine gezielte Veränderung an der Konstruktion wirft der Mulchmäher das Schnittgut wahlweise nach hinten oder zur Seite aus.

Welches Startsystem das richtige ist, hängt von der eigenen Körperkraft bzw. von dem Wunsch nach Komfort ab. Die erfahrenen Gartenbesitzer entscheiden sich für den Seilzug, den sie mit einem geübten Ruck aktivieren. Deutlich einfacher ist der Elektrostarter zu bedienen, denn hier reicht ein Knopfdruck aus, um den Motor in Gang zu setzen.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Die zahlreichen Hersteller von Gartengeräten, die zum Teil auf eine lange Geschichte zurückblicken, haben hochklassige Mulchmäher im Programm. Die Marke Brill besteht bereits seit dem 19. Jahrhundert und stellte ursprünglich Werkzeuge sowie Maschinen her. Nach der Jahrhundertwende wurden auch Motorrasenmäher produziert. Inzwischen gehört Brill zu dem Unternehmen AL-KO, das ebenfalls eine breite Palette von Gartengeräten präsentiert. Gardena als Tochterfirma der Husqvarna Gruppe bietet eine Vielzahl von Rasenmähern und weiteren Produkten für den Garten an. Gardena zählt zurzeit zu den europäischen Marktführern.

Sabo, Wolf und Viking haben mit ihren Mulchmähern und anderen Geräten wie Vertikutierern viele positive Bewertungen erhalten. Das Gleiche gilt für die Unternehmen Bosch und Honda. Auch Dolmar, Stihl und Makita sind bekannte Namen im Bereich der Benzin-, Elektro- und Akkugeräte für die Gartenpflege.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Mulchmäher am Besten?

Im Internet erhält man einen breiten Überblick über die diversen Mulchmäher und Markenhersteller. Entsprechend schwierig scheint die Auswahl zu sein. Mithilfe von Vergleichen und auf der Basis unseres Mulchmäher Tests von 2017 fällt es jedoch relativ leicht, sich für ein Gerät zu entscheiden. Die Kundenbewertungen, die online zugänglich sind, bieten sich als weitere
Entscheidungshilfe an.

Dennoch tendieren viele Käufer dazu, sich in den Bau- und Elektromärkten nach Mulchmähern umzusehen. Hier können sie die Geräte anfassen und von allen Seiten ansehen. Zumindest die genaue Betrachtung ist aber auch online möglich, denn hier stehen zahlreiche Fotos und oft auch zusätzliche Skizzen zur Verfügung. Bei der Funktionalität sollte es also keine Fragen mehr geben, vor allem, wenn man sich die detaillierte Anleitung durchliest.

Im Geschäft können die Verkäufer mit einer Beratung helfen, im Internet ist es das Service-Team, das telefonisch oder per Mail erreicht werden kann. Im Rahmen dieses Gesprächs oder der schriftlichen Information erfährt man mehr über die Qualitätsmerkmale der infrage kommenden Mulchmäher und über die jeweilige Eignung. Wenn es um die Beratung geht, liegen die Fachgeschäfte und die Online-Shops also gleichauf.

Neben der Kaufberatung steht die Frage nach dem Preis im Mittelpunkt. Hier punktet das Internet mit seinen zahlreichen Vergleichsmöglichkeiten. Über die Portale lässt sich im Handumdrehen herausfinden, in welchem Shop der ausgewählte Mulchmäher besonders günstig gekauft werden kann. Ein Link oder eine Suchmaschine bringt einen weiter, sodass die Bestellung gleich durchgeführt werden kann.

Die Lieferung ist ebenfalls ein Pluspunkt bei dem Online-Kauf: Hier braucht man den Mulchmäher nicht selbst zu transportieren, sondern er wird direkt zu der angegebenen Adresse gebracht. Bei einer Retoure kann man das Gerät ggf. wieder abholen lassen. Wenn der Mulchmäher jedoch im Geschäft gekauft wurde, so muss man ihn im Allgemeinen selbst wieder hinbringen, wenn er defekt ist oder man ihn aus einem anderen Grund wieder umtauschen will.

Wissenswertes & Ratgeber

Damit der Mulchmäher richtig eingesetzt werden kann und den angestrebten Erfolg zeigt, darf der Rasen weder zu lang noch zu nass sein. Für die optimale Rasenpflege werden durchschnittlich 21 Mähgänge in der Saison empfohlen, also mäht man etwa viermal häufiger als mit einem herkömmlichen Rasenmäher. Mit ein paar Tricks wird der Rasenschnitt bzw. der Mulch gut in die Grünfläche eingearbeitet. So verklumpt das Schnittgut bei Feuchtigkeit nicht zu stark, wenn man die Fahrgeschwindigkeit drosselt.

Ein häufiges Mulchmähen und die Einstellung der gewünschten Schnitthöhe helfen ebenfalls dabei, ein gepflegtes Erscheinungsbild im Garten zu erreichen. Zudem kann man immer wieder die Mährichtung verändern, damit das Schnittbild homogen wird. Ggf. arbeitet man den abgeschnittenen Rasen nach dem Mulchmähen mit einer Harke leicht ein. Einige Gartenprofis verwenden zusätzlich etwas Rasensand, um die natürliche Wuchskraft zu verbessern.

Zusätzlich zu unserem Mulchmäher Test 2017 geben wir ein paar Tipps zu der gesamten Rasenpflege, die jeden Gartenbesitzer dabei unterstützen sollen, ohne allzu viel Aufwand eine schöne, gepflegte Grünfläche zu erhalten. Mit den geeigneten Geräten lässt sich die Arbeit im Garten zeitsparend organisieren; gleichzeitig soll mit den Mulchmähern das natürliche Gleichgewicht im Außenbereich wiederhergestellt werden.

Die Geschichte des Mulchmähers

Die Historie des Mulchmähers beginnt mit der Entwicklung des Rasenmähers. In früheren Zeiten wurde das Gras mit Sensen gekürzt, doch die Veränderung im Gartenbau führte zu einer intensiveren Pflege, die von den Handgeräten nicht mehr zu bewältigen war. Im Grunde genommen ist es nur logisch, dass die ersten Mähgeräte aus England stammten.

Nicht umsonst wird bis heute von dem berüchtigten englischen Rasen gesprochen, der für eine perfekt gepflegte, dichte Grünfläche steht. Unter anderem war die sportliche Entwicklung ein Auslöser für die verbesserte Rasenpflege, denn Tennis, Croquet, Cricket und Fußball waren stark im Kommen, alles Sportarten, für die ein niedriger Rasen benötigt wurde.

Edwin Bear Budding, Textilingenieur aus Gloucestershire, beobachtete die genaue Funktion einer Maschine, die in der Weberei eingesetzt wurde. Der gewebte Stoff wurde an einer festen Klinge entlanggeführt, an der Spindeln rotierten. Diese Spindeln waren mit kleineren Klingen ausgerüstet, die die überstehenden Fasern vom Stoff kürzten, sodass eine gleichmäßige, ebene Oberfläche entstand. Nachdem Budding dieses Funktionsprinzip auf das Rasenmähen übertragen hatte, ließ er im Jahr 1830 sein eigens konstruiertes Mähgerät patentieren. Gemeinsam mit John Ferrabee begann er mit der Produktion dieser Spindelmäher.

Bald darauf begann das Unternehmen Ransomes nach dem Kauf des Patents mit der industriellen Produktion der Mäher und entwickelte das Gerät stetig weiter. In den USA wurde 1868 der erste Rollen-Rasenmäher patentiert, der als Archimedean bekannt wurde. Dieser Name deutet die Ähnlichkeit des Schneidemechanismus mit der Archimedischen Schraube an.

Kurz nach der Jahrhundertwende präsentierte das britische Unternehmen Ransomes den ersten Rasenmäher, der von einem Motor angetrieben wurde. Dennoch waren es in dieser Zeit hauptsächlich mechanische Rasenmäher, die immer häufiger gekauft wurden. In Deutschland kamen diese Rasenmäher vor allem in städtischen Grünzonen sowie in fürstlichen und königlichen Gärten zum Einsatz.

Erst in den 1950er Jahren wurde der erste Sichelmäher in Deutschland serienmäßig hergestellt. Hierbei handelte es sich um einen Mäher des Unternehmens SOLO. Inzwischen schätzen Statistiken, dass in Deutschland etwa 5 Millionen Rasenmäher mit Benzinantrieb im Einsatz sind. Diese lassen sich in ca. 800 verschiedene Typen aufteilen. Bei etwa 300 Modellen handelt es sich um Rasenmäher und Mulchmäher.

Wann das Mulchmähen genau entstanden ist, lässt sich nur schwer nachvollziehen. In der Landwirtschaft wird schon seit vielen Jahrzehnten auf die Kombination von Mähen, Häckseln und Aufbringung des Naturdüngers gesetzt. Dieses ökologische Mähen ist inzwischen auch in den privaten Gärten stark verbreitet. Etwa seit 2000 entscheiden sich immer mehr Gartenbesitzer für das energiesparende und praktische Mulchmähen, und seit 2010 hat sich der Anteil der Mulchmäher im Verhältnis zu den herkömmlichen Rasenmähern noch einmal stark erhöht.

Die Experten und auch die Verbraucher konzentrieren sich immer mehr auf die biologischen Prozesse und wollen diese wieder aktivieren. Die Ausnutzung des Rasenschnittguts ist in diesem Zusammenhang eine logische Folge. Das Schnittgut gibt dem Rasen genau das, was er benötigt, und zwar auf ganz natürliche Weise. Anstatt künstlichen Dünger zu verwenden, rückt die Natur wieder in den Fokus: Durch den Rasenmulch wird Stickstoff gebildet, der quasi das Hauptelement von Dünger ist.

Auch der Zeitaufwand spielt eine immer wichtigere Rolle: Ein Garten ist heute oft eine Kombination aus repräsentativem Außenbereich und Küchenressource. Man möchte seinen eigenen grünen Bereich in Schuss halten, hat aber nicht so viel Zeit. Deshalb freuen sich die Verbraucher über die zeitsparende Methode des Mulchmähens. Durch die Optimierung der verschiedenen Geräte wird einerseits das Mähen selbst sehr bequem, andererseits reduziert sich der Wartungsaufwand.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Mulchmäher

In unserem Mulchmäher Test haben wir verschiedene Daten ermittelt, die unter anderem eng mit der Energieversorgung verknüpft sind. So haben die Benzinmäher häufig eine höhere Leistung als die Elektro-Mulchmäher und sind im Durchschnitt schwerer. Im Vergleich dazu sind die Akku-Geräte verhältnismäßig leicht und weniger leistungsstark. Die Leistung liegt bei den meisten Mulchmähern zwischen rund 2000 und 3000 Watt, in unserem Test haben wir aber auch Geräte untersucht, die etwas niedrigere oder höhere Leistungsdaten haben. Je nach Leistung und Schnittbreite können wir für Gärten mit einer Rasenfläche bis 400, 800 oder 1500 m² die entsprechenden Mulchmäher empfehlen. Bei der Schnitthöhe liegen die Einstellmöglichkeiten häufig zwischen 20 und 70 mm, teilweise auch bis 80 mm.

Die Rückführung des Schnittguts ist eine der wichtigsten Fähigkeiten des Mulchmähers. Dennoch sollte man die Schnittstärke bzw. die Schärfe der Klingen nicht vernachlässigen. Hier lassen sich die verschiedenen Mulchmäher direkt mit den Rasenmähern vergleichen. Bei Bedarf können die Klingen nachgeschliffen werden, um eine glatte Schnittkante zu erhalten.

Im Vergleich zum einfachen Rasenmäher zeigt sich die positive Wirkung der natürlichen Mulch-Düngung. Diese arbeitet sehr viel gleichmäßiger als der Einsatz von Langzeitdünger. Anstelle von drei oder maximal vier Düngergaben im Jahr wird der Rasen bei jedem Mähen, also etwa 20 Mal, mit natürlichem Dünger versorgt. Als organischer Dünger belastet das Schnittgut das Grundwasser nicht und die Nährstoffe werden nicht ausgewaschen.

Experten haben ermittelt, dass ein Rasen, der mit einem Mulchmäher geschnitten wird, im Allgemeinen keine zusätzlichen Düngemittel braucht. So kann man durch das Mulchmähen viel Geld einsparen.

Die Gartenexperten rechnen beim Mähen und Auffangen des Schnittguts mit 17 Mähgängen jährlich, während beim Mulchmähen im Durchschnitt vier Gänge mehr erforderlich sind, also 21. Für das Mulchmähen braucht man jedoch 20 % weniger Zeit, denn hier ist es nicht nötig, den Fangkorb zu leeren. Insgesamt betrachtet spart man also trotz der vier zusätzlichen Mähgänge sogar ein bisschen Zeit ein. Wenn man auch den Aufwand der Entsorgung mit einrechnet, so ist die Zeitersparnis noch größer.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Aktivität der Kleinlebewesen im Boden. Wenn die Rasenfläche gemulcht wird, so ist diese Aktivität oft 30 bis 40 % höher, als wenn man den Rasen auf konventionelle Art pflegt. Dies hängt mit dem hohen Anteil der organischen Substanzen zusammen, der auf der Rückdüngung basiert.

Mulchmäher für den Winter vorbereiten

Sämtliche Gartengeräte sollten pfleglich behandelt werden, um lange ihre Funktionalität zu behalten. Zu dieser Pflege gehört unter anderem die Vorbereitung auf die Winterzeit. Wenn ein Mulchmäher im Regen oder sogar im Schnee steht, so kann es bald zu Roststellen kommen.

Deshalb sollte er auf jeden Fall in Sicherheit gebracht werden, bevor der Winter einsetzt. Auf diese Weise schont man seine Geräte, sodass sie im Frühling gleich wieder einsatzfähig sind.

Am besten bringt man die Gartengeräte in einem wind- und wetterfesten Gerätehaus oder einem Schuppen unter. Hier stehen sie trocken und sicher. Die letzten Herbsttage sind ein guter Zeitpunkt, um den Mulchmäher noch einmal zu checken und vor dem Winter gründlich zu pflegen. Ggf. ist eine kleine Reparatur erforderlich, für die man die entsprechenden Ersatzteile benötigt.

Die Pflege der Gartengeräte vor der Winterpause beginnt mit der sorgfältigen Reinigung und dem Trocknen aller Bauteile. Das heißt, dass alle Verschmutzungen, Erdkrumen und Pflanzenteile entfernt werden müssen. Bei dem Mulchmäher ist es wichtig, auch den Grasauswurf zu reinigen. Alle Ritzen und schmalen Spalten sollten frei sein von sämtlichen Überresten. Denn wenn sich diese erst festgesetzt haben, besteht das Risiko, dass etwas rostet.

Bei der Reinigung der Unterseite sollte man den Mulchmäher jedoch nicht zu schräg stellen, um zu vermeiden, dass Öl oder Benzin ausläuft. Allerdings sollte man bei einem Benzin-Mulchmäher den Tank entweder komplett leer fahren oder auffüllen. So lässt sich die Bildung von Kondenswasser vermeiden. Auch das Motoröl wird vor dem Überwintern aufgefüllt oder abgelassen. Hinweise, wie man hier am besten verfährt, sind in der Anleitung zu finden, die dem Gerät beiliegt. Hier können auch Tipps zu einem geeigneten Reinigungsöl oder zum eventuell nötigen Nachschleifen nachgelesen werden. Das Messer muss vor dem Überwintern auf jeden Fall einwandfrei sauber sein. Wenn es ausgetauscht oder geschliffen werden soll, so ist nun der optimale Zeitpunkt dafür gekommen. So kann man, wenn die Gartensaison im Frühjahr beginnt, gleich mit dem frisch geschliffenen oder neuen Messer starten.

Nach der Säuberungsaktion und den eventuellen Reparaturen werden sämtliche Befestigungselemente, Schrauben und weiteren beweglichen Bauteile überprüft und ggf. nachgezogen. Eventuell können die verschiedenen Komponenten aus Metall oder Kunststoff mit einem Pflegeöl, mit Spray oder einem anderen Schutzmittel behandelt werden. Damit bleibt das Material langfristig rostfrei und behält seine Stabilität.

In 4 Schritten zu einem perfekten Rasen

Der Mulchmäher ist das ideale Gerät, um den Rasen perfekt zu pflegen. Im Zusammenhang mit unserem Test der Mulchmäher möchten wir daher auch grundlegende Tipps für die Rasenpflege zusammenstellen. Die Gartensaison beginnt mit dem Frühling, sodass die ersten Vorbereitungen schon in den letzten Märztagen oder im April durchgeführt werden. Wer früh genug anfängt, die Rasenfläche zu bearbeiten, der kann sich schon nach einigen Wochen über das sprießende Grün freuen. Schon bei dem Nachsäen im Frühling liegt man den Grundstein für einen gesunden Rasen. Hierbei spielen die Wetterbedingungen im April und Mai eine wesentliche Rolle. Durch die milden und feuchten Temperaturen haben der bereits vorhandene Rasen und auch die neue Rasensaat die richtigen Voraussetzungen, um dicht zu wachsen. Ein relativ warmer Boden hilft bei der Keimung sowie beim gleichmäßigen Wuchs des Rasens.

Im ersten Schritt wird der Boden vorbereitet. Bei dem Neuanlegen einer Rasenfläche sollte dies schon im Herbst des Vorjahres geschehen. Die Verteilung des Mutterbodens sorgt dafür, dass sich die zuvor noch lockeren Erdstücke zu einer ebenen Fläche verbinden. Bei der Vorbereitung im März oder April wird die Fläche, auf der der Rasen Fuß fassen soll, umgestochen. Dies erfolgt manuell mit dem Spaten oder mit einem sogenannten Kultivator. Dieser sorgt für eine schonende Auflockerung des Bodens, ohne dass dabei die natürlichen Erdschichten durcheinander gebracht werden. Wenn der Boden relativ schwer ist, weil er beispielsweise sehr viel Lehm enthält, so kann man Sand und/oder Torf einarbeiten. Dadurch wird die Erdmasse luftdurchlässig und nimmt auch das Wasser besser auf. Wenn es sich hingegen um einen leichteren aber sandigen Boden handelt, besteht die Gefahr, dass dieser schnell austrocknet. Hier hilft die Zugabe von Kompost oder Torf, um die Bodenstruktur zu verbessern.

Wer auf Nummer sicher geht, der überprüft vor der Rasensaat den Säuregehalt des Bodens. Nach diesem pH-Test richtet sich die Dosierung des Düngekalks. Der pH-Wert sollte bei mindestens 5,5 liegen.

Wenn der Boden aufgelockert wurde, erfolgt die Einebnung mithilfe eines Rechens. Anschließend hat der Erdboden einige Wochen Zeit, um auf natürliche Weise eben zu werden.

Der zweite Schritt ist das Feinplanieren des Bodens. Dieses wird relativ kurz vor dem Aussäen der Rasensaat durchgeführt, frühestens Ende April und spätestens im Juni. Damit das Saatbett eine feinkrümelige Erdstruktur erhält, bearbeitet man die Fläche mit einer mechanischen Fräse. Danach erfolgt das Einebnen mit dem Rasenrechen. Gegebenenfalls verwendet man zum Ausgleichen der restlichen Unebenheiten eine Holzlatte oder ein Brett.

In Schritt drei geht es um die Aussaat, die üblicherweise zwischen April und Juni erfolgt. Wenn man erst später mit dem Anlegen eines Rasens beginnt, so kann man auch von August bis in den Oktober hinein aussäen. Nur in den heißen und besonders trockenen Sommerwochen sollte man auf das Aussäen verzichten. Für die verschiedenen Bedürfnisse, beispielsweise für einen Spiel- und Sportrasen oder für einen Zierrasen, gibt es spezielle Rasenmischungen, die teilweise auch für besonders sonnige oder schattige Stellen geeignet sind.

Damit die Aussaat gut keimt, empfehlen wir, einen hochwertigen Rasendünger zu verteilen. Mit einem Streuwagen lassen sich Dünger und Saatgut besonders gleichmäßig verteilen. Aber auch das Aufbringen mit der Hand ist möglich. Das gleichmäßige Aussäen ist die Grundvoraussetzung für einen später gleichmäßig wachsenden Rasen. Hier ist es von Vorteil, einen windstillen Tag zu nutzen, damit die Saat nicht verweht.

Gleich im Anschluss an das Säen bringt man das Saatgut mit einer Walze oder einem Rechen bis zu 1 cm in den Erdboden ein und glättet die Fläche anschließend. Bei diesem Einebnen mit flachen Schuhen oder Trittbrettern sollte man jedoch vorsichtig sein, damit sich der Boden nicht zu stark verdichtet. Manche schwören auf eine dünne Schicht Erde, die zuletzt noch über die Samen gegeben wird. Damit kann man vermeiden, dass sich die Vögel bei dem feinkörnigen Saatgut bedienen.

Der vierte Schritt bezieht sich auf die richtige Anfangspflege der Rasenfläche. Gerade in den ersten zwei bis drei Wochen ist eine gleichmäßige Bewässerung sehr wichtig. Sobald die Keimung einsetzt, muss man also darauf achten, dass die Saatgut nicht austrocknet. Eine Berieselung mit feinen Tropfen sorgt dafür, dass der junge Rasen nicht weggespült wird. Wenn der Rasen eine Höhe von 7 oder 8 cm erreicht hat, erfolgt der erste Schnitt mit dem Mulchmäher. Die Schnitthöhe wird dann auf 5 cm eingestellt.

Beim Mulchmähen sind verschiedene Dinge zu berücksichtigen. Das natürliche Wachstum basiert auf der folgenden Entwicklung: Graspflanzen streben danach, möglichst viel Blattmasse zu entwickeln. Über die Blätter erhalten sie neue Energie, die später die Blüte aktiviert. Wenn die Pflanzen nun durch das Abschneiden bzw. Mähen am Wachstum gehindert werden, indem ein Drittel der Blätter abgeschnitten wird, so entstehen neue Seitentriebe, die den Verlust der vorigen Blattmasse wettmachen sollen. Genau diesen Prozess regt man mit dem regelmäßigen Rasenmähen an.

Beim Mähen selbst sollte man nach Möglichkeit immer in der gleichen Höhe schneiden. Mindestens die Hälfte, besser aber zwei Drittel der Wuchshöhe sollte stehen bleiben. Diese Regel gilt auch dann, wenn wegen Urlaub oder aus einem anderen Grund ein oder zwei Mähgänge ausgelassen wurden. Zudem sollte man mit dem Mähen an heißen Sommertagen vorsichtig sein.

Das Düngen des Rasens ist beim Mulchmähen im Prinzip nicht nötig. Wer jedoch sichergehen möchte, dass der Boden ausreichend Nährstoffe bekommt, der kann zu den von den Herstellern empfohlenen Düngemitteln greifen.

Bei dem richtigen Mähen und Mulchen kann der Boden jedoch normalerweise nicht auslaugen oder vermoosen. Wenn man in der heißen Sommerzeit düngt, so sollte man vorher die Rasenfläche bewässern, bis der Boden gut durchfeuchtet ist.

In den warmen oder windigen Perioden im Jahr kann der Rasen austrocknen, deshalb lohnt es sich, eine systematische Beregnungsanlage zu installieren. Diese kann schon dann aktiviert werden, wenn der Boden noch eine leichte Restfeuchtigkeit hat. Das gleichmäßige und gründliche Sprengen sollte nach Möglichkeit gleich früh am Morgen oder abends durchgeführt werden, wenn die Sonneneinstrahlung nicht so stark ist. Ersatzweise kann man auch einen oder mehrere Sprenkler aufstellen oder selbst den Rasensprenger an den jeweils günstigen Stellen positionieren und nach einer gewissen Zeit umstellen. So bekommt die ganze Fläche genug Feuchtigkeit und der Rasen bildet eine dichte, grüne Matte.

Pflege und Reinigung

Eine gründliche Pflege ist unverzichtbar, wenn man seinen Mulchmäher über viele Jahre lang einsetzen möchte. Nach jedem Mähgang sollte deshalb eine Reinigung durchgeführt werden. Diese beinhaltet das Säubern des Gehäuses, um eine Korrosion durch die Rückstände zu verhindern.

Schwierigen Schmutz beseitigt man mit einer festen Bürste, außerdem hilft ein feuchter Lappen beim Entfernen von Rückständen und Schmutzspuren. Der Motor und der Antrieb sollten bei der Pflege ebenfalls nicht zu kurz kommen. Bauteile wie der Startbügel, der Gashebel und das Radlager können in regelmäßigen Abständen etwas Schmieröl vertragen. Allerdings ist darauf zu achten, dass die Antriebs-Elemente und die Messerwelle nicht damit in Kontakt kommen.

Nicht nur bei der Vorbereitung auf die Winterzeit ist eine gründliche Reinigung des Mulchmähers wichtig. Wenn eine längere Pause bevorsteht, dann sollte man auch die letzten Pflanzenreste aus den Fugen des Gehäuses und von den anderen Teilen des Mulchmähers entfernen. Ansonsten kann es schneller zu Roststellen kommen.

Die Unterseite vom Mulchmäher benötigt ebenfalls eine sorgfältige Säuberung. Hier geht es vor allem um die Reinigung der scharfen Messer, die anschließend eine gewisse Zeit zum Trocknen benötigen. Natürlich kann man sie auch selbst mit einem trockenen Tuch abwischen, allerdings sollte man vorsichtig sein, um sich an den scharfen Klingen nicht zu verletzen.

Wenn die Messerklingen nach mehreren Saisons allmählich abstumpfen, dann ist es Zeit, sie im Fachhandel nachzuschärfen. Bei den meisten Mulchmähern lassen sich die Messer auch von Laien ohne großen Arbeitsaufwand ausbauen, um sie zum Schärfen zu geben. Der Unterschied beim ersten Mähen mit den geschärften Messern zeigt sich in dem gleichmäßigen Ergebnis und in den glatten Schnittkanten an den Grashalmen.

Bei einem Benzinmäher ist hin und wieder ein Ölwechsel fällig. Dies lässt sich auch von unerfahrenen Gärtnern erledigen. Laut Herstelleranweisung wird das restliche Öl bei noch warmem Benzinmotor durch die dafür vorgesehene Ablassschraube abgelassen. Anschließend füllt man das neue Öl ein. Bei den Benzinern ist außerdem jedes Jahr oder auch im Abstand von zwei Jahren ein Wechsel der Zündkerze notwendig. Ein Austausch des Luftfilters kann ebenfalls für einen leichteren Betrieb sorgen.

FAQ

  • Worin zeigt sich die Sparsamkeit des Mulchmähens?

Beim herkömmlichen Rasenmähen muss man den Auffangkorb wiederholt leeren und man spart zudem die Entsorgung des Schnittguts. Damit ist das Mulchmähen selbst eine sehr zeitsparende Angelegenheit im Vergleich zum herkömmlichen Rasenmähen. Zudem lässt sich durch diese Methode bares Geld einsparen, denn man braucht keine zusätzlichen Düngemittel. Der verringerte Zeitaufwand und die optimale Ausnutzung der Energie führen zudem dazu, dass weniger Benzin oder Strom verbraucht wird: ein Extrabonus bei den sparsamen Mulchmähern aus unserem Test.

  • Eignet sich jeder Rasenmäher zum Mulchen?

Nein, die normalen Rasenmäher haben keine Mulch-Funktion. Allerdings bieten einige Hersteller und Fachhändler die Option an, den klassischen Rasenmäher umzurüsten. So können diese Geräte nach dem Umbau nicht nur mähen, sondern das Schnittgut wird in dem veränderten Schneidwerk auch gehäckselt und anschließend auf die bearbeitete Fläche aufgebracht. Die Rasenmäher mit starker Leistung, die beim Mähen einen starken Sog verursachen, kommen für diese Umrüstung eher nicht infrage. Bei dem Mulchen darf nämlich nur ein gezielter Wirbel entstehen. Mulchen und Sammeln sind zwei grundverschiedene Funktionen, deshalb können die umgebauten Rasenmäher, die früher nur für das Sammeln konstruiert wurden, maximal eine durchschnittliche Mulch-Qualität erreichen. Man sollte sich also vor der Auswahl des Rasen- oder Mulchmähers überlegen, was man haben möchte.

  • Wie kann Mulchen den Rasen schützen?

Durch die Wiederverwertung des geschnittenen Rasens wird die Rasenfläche vor der Austrocknung sowie von zu heißen Sonnenstrahlen geschützt. Auf diese Weise behält der Rasen seine grüne Färbung. Gleichzeitig versorgt der Rasenmulch die Rasenfläche mit Nährstoffen und bildet eine durchlässige Schicht, die nützliche Kleinstlebewesen schützt und das Wachstum der Grashalme unterstützt.

  • Gibt es auch Nachteile beim Einsatz der Mulchmäher?

Die Mulchmäher aus dem Test überzeugen durch ihre praktischen und effizienten Eigenschaften, allerdings gibt es einige Details zu berücksichtigen. So liefern die Mulchmäher nur dann ein gutes Ergebnis, wenn sie bei trockenem Wetter und gut getrocknetem Rasen eingesetzt werden, während es bei Feuchtigkeit zu Verklumpungen kommen kann. Ggf. lässt sich die Arbeitsgeschwindigkeit verlangsamen, um dieser Klumpenbildung entgegenzuwirken, dann entfällt jedoch der Vorteil der Zeitersparnis.

Ein weiterer Nachteil zeigt sich in der eingeschränkten Schnitthöhe: Um eine akkurate, gleichmäßige Rasenfläche zu erhalten, darf man nicht erst dann mit dem Mulchmäher loslegen, wenn der Rasen bereits über 7 cm hoch ist. Da immer nur ein Drittel der Grashalmhöhe abgeschnitten werden darf, sind ggf. zwei Mähgänge notwendig, bis die gewünschte Höhe von 3 bis 4 cm erreicht ist. Deshalb verpflichtet einen das Gerät zum regelmäßigen Mähen.

  • Wie mulcht man den Rasen richtig?

Nach Möglichkeit sollt man nur dann mit dem Mulchmäher arbeiten, wenn das Gras trocken ist. Bei nassem Rasen hilft es, wenn man langsamer fährt und nur eine kleine Menge abschneidet. Für ein gutes Ergebnis sollte man stets eine hohe Drehzahl einstellen und auf jeden Fall auf scharfe Messerklingen setzen. Eine häufige Kontrolle der Messer und des Mähgehäuses sorgt dafür, dass auch im Gerät alles einwandfrei funktioniert und sich keine Pflanzenreste absetzen.

Während des Mulchmähens sollte man darauf achten, dass sich die Mähbahnen nur am Rand überlappen. Außerdem kann es sinnvoll sein, die Mährichtung zu verändern, um die Grashalme besser zu erfassen. So entsteht ein besonders homogenes Gesamtbild. Je nach Höhe des Rasens empfehlen wir, ggf. stufenweise zu mähen. Das heißt, dass man bei einem Rasen in 9 cm Höhe zuerst in einer Schnitthöhe von beispielsweise 6 cm mäht und gleich danach in der Höhe von 4 cm.

  • Warum wächst mein Rasen nicht richtig?

Für das ungleichmäßige oder schlechte Wachstum des Rasens kann es unterschiedliche Ursachen geben. Unter anderem kann die falsche Schnitthöhe das Wachstum hemmen. Wenn der Rasen zu lang ist, so bilden sich nur wenige Seitentriebe. In der Folge können Lücken im Rasen entstehen, sodass mehr Platz für Unkräuter ist. Zu viel Trockenheit wirkt sich ebenfalls negativ auf das Wachstum im Garten aus. Hier hilft die richtige Bewässerung. Manchmal hängt das ungleichmäßige Wachstum auch mit der Bodenqualität zusammen. Hier hilft ein pH-Test, der einem die nötige Info zur eventuell notwendigen Düngung gibt.

  • Welches ist die richtige Rasenhöhe?

In den meisten Gärten gilt eine Rasenhöhe von 3 bis 5 cm als Standard. Auf dieser Rasenfläche kann man Croquet spielen und sich sonnen, Grillen oder sich gemütlich auf eine Picknickdecke setzen. Wenn hingegen ein Zierrasen gewünscht ist, so kann der Rasen auch noch etwas kürzer geschnitten werden. Mit einer Höhe von 1 bis 2 cm ähnelt er dem Grün auf dem Golfplatz; dann allerdings braucht er eine extrem sorgfältige Pflege. Wenn die Graspflanzen extrem kurz sind, dann zeigen sie sich sehr empfindlich gegenüber der Sonneneinstrahlung und anderen Einflüssen.

Für die optimale Schnitthöhe und ein gesundes Wachstum des Rasens ist es sinnvoll, regelmäßig in relativ kurzen Abständen zu mähen. Bei einem herkömmlichen Rasenmäher sollte man einmal pro Woche einen Mähgang durchführen, mit dem Mulchmäher darf es noch etwas häufiger sein. Da in der trockenen Sommerzeit das Gras nicht so schnell wächst, werden die Pausen zwischen den Mähgängen hier wieder länger.

Nützliches Zubehör

Das Zubehör für die Mulchmäher spielt in unserem Test ebenfalls eine wichtige Rolle. Es sorgt dafür, dass die professionellen Rasenmäher mit Mulchfunktion sauber arbeiten. Häufig werden die Mulchmäher aus dem Test 2017 mit einem kompletten Mulchkit geliefert, bei bestimmten Modellen muss man diese Extras jedoch separat bestellen. Zu einem solchen Kit gehören beispielsweise Griffe, Ersatzbauteile und ein Zweitsatz Messer. Die Ersatzmesser lassen sich mithilfe der entsprechenden Befestigungen, die ebenfalls oft zum Mulchsatz gehören, fixieren. Auch Mulchstopfen gehören mit zu einem solchen Set. Die Passgenauigkeit bzw. Eignung der Ersatzkomponenten im Zusammenhang mit den Mulchmähern der großen Marken wird in der jeweiligen Produktanleitung aufgeführt.

Für die elektrisch betriebenen Mulchmäher aus unserem Test stehen Ersatzkabel sowie Verlängerungskabel zur Verfügung. Diese erleichtern das Hantieren im Garten und machen es möglich, auch größere Flächen zu bearbeiten, ohne dass das Kabel dabei unter Zug steht. Auch für die Akku-betriebenen Geräte gibt es das entsprechende Zubehör, beispielsweise Ersatzakkus oder spezielle Aufladestationen.

Unabhängig davon, um welche Art von Mulchmäher es sich handelt: Um das Gartengerät richtig nutzen zu können, wird häufig eine Extraausstattung benötigt. Diese verbessert die Bedienung oder erweitert die Anwendungsmöglichkeiten. Zudem gibt es Pflegeprodukte, die regelmäßig zum Einsatz kommen und die Geräte lange funktionsfähig halten. Dazu gehören unter anderem praktische Reinigungsbürsten oder Utensilien für den Ölwechsel.

Bei der Auswahl des Zubehörs kann man sich an den gleichen Hersteller halten, von dem auch der Mulchmäher stammt. Abhängig von den jeweiligen Ansprüchen und vom Einsatz sind aber auch die Produkte von anderen Marken eine Alternative. Bei der Suche nach Ersatzmessern und Fixierelementen sollte man jedoch auf die gleiche Marke setzen, um sicherzustellen, dass die Teile auch perfekt passen und richtig funktionieren.

Ein gut gepflegter und regelmäßig gewarteter Mulchmäher wird viele Jahre lang zuverlässig seinen Dienst tun. Dennoch lassen viele Gartenbesitzer die anstehenden Reparaturen vom Kundendienst der Hersteller durchführen. Dies hängt mit den Garantiebedingungen zusammen. Mit dem richtigen Ersatzzubehör, einer hilfreichen Anleitung bzw. Beschreibung und etwas Fingerspitzengefühl kann man gewisse Dinge aber auch selbst erledigen.

Alternativen zum Mulchmäher

Der Mulchmäher ist eine Weiterentwicklung des klassischen Rasenmähers. Dieser eignet sich daher nach wie vor als Alternative, auch wenn er nicht so effizient arbeitet. Als veraltet kann man ihn jedoch noch nicht bezeichnen, denn auch die Anwendung eines normalen Rasenmähers hat ihre Vorteile.

Wenn der Rasen ohne einen Mulchmäher gemulcht werden soll, so kann man dafür kompostierten Grasschnitt verwenden. Dies ist zwar aufwändiger als das zeitsparende Mulchmähen, aber dennoch eine häufig eingesetzte Lösung in deutschen Gärten. Bei dieser Methode sollte man darauf achten, dass der Mulch nur dünn aufgetragen wird, denn sonst kann die Luftzirkulation gehemmt werden. Eine Harke oder ein Rechen helfen beim Verteilen.

Weiterführende Links und Quellen

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