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Rasendünger Test 2017 • Die 10 besten Rasendünger im Vergleich

Rasendünger von unseren Experten für Sie getestet.Welcher Gartenfreund möchte nicht einen dichten, saftigen und tiefgrünen Rasen sein Eigen nennen?

Ohne sorgfältige Pflege und die richtige Düngung weisen viele Rasenflächen jedoch schnell kahle Stellen auf oder entwickeln eine unschöne, gräuliche Farbe.

Rasendünger kann hier Abhilfe schaffen – sofern der Dünger optimal auf die Bedürfnisse des Rasens sowie auf die Bodenbeschaffenheit ausgerichtet ist und beim Düngen einige Grundregeln beachtet werden.

Außerdem darf der Rasen weder zu selten noch zu häufig gedüngt werden, um ein optimales Gleichgewicht an Nährstoffen zu erreichen.

Wir haben eine Vielzahl an Rasendüngern auf Herz und Nieren getestet und können Ihnen 10 Produkte besonders weiterempfehlen.

Rasendünger Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 25.5.2017

  Der Rasendünger mit Unkrautvernichter + Langzeitwirkung Premium Beckmann im Garten ist der Vergleichssieger.Neudorff RasenDünger SPEZIAL 5Plus1 10 kg Der WOLF-Garten 2-in-1: Unkrautvernichter plus Rasendünger hat Platz 3. Der Substral 8217 Rasendünger mit Unkrautvernichter belegt den 4. Platz. Der Cuxin Rasendünger Spezial Minigran 20kg belegt Platz 5. Der NEUDORFF Azet RasenDünger 10kg  ist auf dem 6. Platz. Der Compo 13112 Rasendünger mit Langzeitwirkung 20 kg ist auf Platz 7. Der Oscorna Rasaflor, 20 kg  wurde auf den 8. Platz gewählt. Der 30 kg Rasendünger mit Langzeitwirkung (4 x 7,5 kg-Vorteilspack) mineralisch oganisch wurde auf Platz 9 gewählt.COMPO Herbst Rasendünger mit Langzeitwirkung 10 kg

Rasendünger mit Unkrautvernichter Premium Beckmann im Garten

Neudorff RasenDünger SPEZIAL 5Plus1 10 kg


WOLF-Garten 2-in-1: Unkrautvernichter plus Rasendünger

Substral 8217 Rasendünger mit Unkrautvernichter

Cuxin Rasendünger Spezial Minigran 20kg

NEUDORFF Azet RasenDünger 10kg

Compo 13112 Rasendünger mit Langzeitwirkung 20 kg

Oscorna Rasaflor, 20 kg

30 kg Rasendünger (4 x 7,5 kg) mineralisch oganisch

COMPO Herbst Rasendünger mit Langzeitwirkung 10 kg


Bewertung 1,1 1,2 1,4 1,4 1,6 1,7 1,8 1,9 2,2 2,4
MarkeBeckmann ProfiNeudorffWOLF-GartenSubstralCuxinNEUDORFFCompoOscornaProfigreenCompo
Menge25 kg10 kg9 kg9 kg20 kg10kg20 kg20 kg30 kg (4 x 7,5 kg)10 Kg
Rasenfläche830m²bis zu 200 m²450 m²450 m²500 m²100 m²750 m²400 m²400 m²für ca. 500m²
KornartGranulatGranulatGranulatFeingranulatMINIGRANGranulatFeingranulatGranulatGranulatGranulat
Nährstoffgehalte20% Stickstoff / 11,5% Carbamid / 8,5% Ammonium / 5% P2O5 / 4,5% P2O5 / 8% K2Oorganisch-mineralischer NPK-Dünger 10-4-14+8+1- 22 % Stickstoff
- 5 % Phosphat
- 5 % Kaliumoxid
NPK-Dünger, der Formaldehydharnstoff enthält, 22-5-5- NPK 8-4-15
- 3 MgO
- 0,1 Fe-Chelat
- MyccoVital
- bodenbelebenden Mikroorganismen
- NPK(MgO)-Dünger
- Isobutylidendiharnstoff 15+5+8 (+3)
- Chloridarm
Organischer NPK-Dünger 8-4-0,5- 7 % N Gesamtstickstoff
- 5 % P2O5 Phosphat
- 5 % K2O Kaliumoxid
- 2 % S Schwefel
NPK-Dünger 14+5,5+18(+2MgO)
Herbizide- 8,57 g/kg 2,4-D
- 1,05 g/kg Dicamba
k.A.- 0,8 % 2,4 D
- 0,12 % Dicamba
- 2,4-D
- Dicamba
k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.
AnwendungszeitApril bis August (Mai, August bis September)k.A.Mai bis September (empfohlen: Mai, August bis September); nicht im AnsaatjahrMärz bis August (empfohlen: März/April, Mai bis August); 20 g/qmFebruar bis OktoberApril bis September (empfohlen: April, Juni, August/September); 50-100 g pro m²März/April; 1-2 mal Mai bis August; November bis Mitte DezemberMärz bis Oktober (empfohlen: März/April, Juli/August, Oktober/November)März/April bis August; 50 - 100 g/ m²Herbst
UnkrautvernichterGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Details

  • Pflanzenschutzmittel mit Rasendünger
  • Langzeitwirkung
  • Bekämpfung von zweikeimblättrigen Unkäutern
  • hochwertiges Spitzenprodukt

  • zur Düngung im Haus- und Kleingarten
  • mit einer Extra-Portion Eisen für saftig grünen Rasen
  • unkrautvernichtenden Wirkstoffen
  • mit natürlicher Sofort- und Langzeitwirkung

  • Wirkt zweifach über Blätter und Wurzeln innerhalb von 2 - 3 Wochen
  • Düngerwirkung: bis zu 100 Tage
  • Gegen Unkräuter
  • Schafft gesunden und dichten Rasen

  • Strapazierfähiger Rasen statt Moos und Unkraut
  • Profiqualität, geeignet für alle Zier-, Sport- und Spielrasen
  • Rasche und langanhaltende Wirkung (100 Tage)
  • Rieselfähiges, staubfreies und einheitliches Feingranulat

  • Langwirkender Rasendünger mit Fe-Chelat
  • Fleckt nicht auf Pflaster und Kleidung
  • In MINIGRAN: streut besser und staubt weniger

  • Für dichten, grünen Rasen ohne Moos und Unkraut
  • Mit natürlicher Sofort- und Langzeitwirkung
  • Tiere können nach der Düngung SOFORT wieder auf den Rasen
  • mit bodenbelebenden Mikroorganismen

  • 2-3 Monate Langzeitwirkung
  • für Spiel-, Sport- und Zierrasenflächen
  • EG-Düngemittel
  • ISODUR Langzeit-Technologie

  • Sorgt für ein gesundes, kraftvolles Gräserwachstum
  • Führt zu einem sattgrünen, strapazierfähigen Rasen
  • Verdrängt selbst hartnäckiges Moos und Unkraut
  • Auch für Neuansaaten

  • versorgt den Rasen für Monate mit allen wichtigen Nährstoffen
  • vermindert Stoßwachstum beim Rasen, reduziert dadurch die Mäharbeit
  • fördert das Wachstum und die Bestockung der Gräser
  • Umweltfreundlich

  • Rasendünger mit Langzeitwirkung
  • für sattgrünen Rasen
Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich
18,90 €ab 3,90 € Versand22,80 € gesamt
19,90 €ab 4,90 € Versand24,80 € gesamt

37,75 €ab 0,00 € Versand37,75 € gesamt
38,00 €ab 4,99 € Versand42,99 € gesamt
69,99 €ab 5,95 € Versand75,94 € gesamt
59,99 €ab 3,80 € Versand63,79 € gesamt
23,99 €ab 3,99 € Versand27,98 € gesamt
24,49 €ab 3,80 € Versand28,29 € gesamt
36,99 €ab 0,00 € Versand36,99 € gesamt
27,99 €ab 3,80 € Versand31,79 € gesamt
28,29 €ab 4,90 € Versand33,19 € gesamt
23,99 €ab 0,00 € Versand23,99 € gesamt

Rasen düngen

Was ist Rasendünger?

Erfahren sie in unserem Ratgeber, wie Sie den Rasendünger am Besten nutzen können.Ein Rasendünger ist ein mineralisches oder organisches Substrat oder eine Flüssigkeit, die wertvolle Pflanzennährstoffe enthält und – richtig eingesetzt – ganzjährig für einen gesunden, ansehnlichen Rasen sorgt. Der Rasendünger stärkt mit Inhaltsstoffen wie etwa Phosphor, Kalium oder Stickstoff das Wachstum des Rasens und sorgt zugleich für eine höhere Widerstandskraft gegenüber Rasenkrankheiten und Schädlingen.

Der Dünger wird in der Regel mit speziellen Geräten auf den Rasen aufgebracht, beispielsweise mit einem Düngestreuer, einem Streuwagen oder einer Düngespritze. Entscheidend ist dabei der richtige Zeitpunkt sowie die korrekte Menge, denn zu viel Dünger schadet nicht nur dem eigenen Rasen, sondern auch der Umwelt – insbesondere dann, wenn überschüssige Nährstoffe oder chemische Bestandteile in das Grundwasser gelangen.

Im Fachhandel ist neben Kunstdünger auch organischer Dünger erhältlich, der ausschließlich aus natürlichen Substanzen hergestellt wird. Kunstdünger ist meist effektiver und wirkt über einen längeren Zeitraum. Natürlicher Dünger wird hingegen von Familien mit Kindern und/oder Haustieren bevorzugt, da er kein gesundheitliches Risiko darstellt und zugleich die Umwelt nicht belastet wird.

Wie funktioniert Rasendünger?

Rasendünger hat die Funktion, das natürlich vorkommende Nährstoffangebot sinnvoll zu ergänzen, um den Rasen beim Wachstum zu unterstützen und seine Abwehrkräfte zu stärken. Ein gut gedüngter Rasen ist somit nicht nur schön grün und dicht, er ist auch weniger anfällig gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Besonders wichtig sind Mineralstoffe, die zwar im Boden vorkommen, jedoch oftmals nicht in ausreichender Menge oder wenn doch, dann meist in einer nur schwer verwertbaren Form.

Diese Defizite können durch Rasendünger auf einfache und unkomplizierte Weise ausgeglichen werden. Er kann seine volle Wirkung jedoch nur dann entfalten, wenn seine Zusammensetzung an den Nährstoffbedarf des Rasens und auf die Nährstoffverhältnisse im Boden angepasst ist. Es lohnt sich daher, sich genauer mit den verschiedenen Arten von Rasendünger zu beschäftigen, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen und dauerhaft zu erhalten.

Stickstoff fördert das Wachstum und verbessert die Regenerationsfähigkeit des Rasens, während Phosphor ausgesprochen wichtig für das Wurzelwachstum und den Stoffwechsel ist. Kalium erhöht die Widerstandskraft des Rasens gegenüber Kälte, Hitze und Krankheiten, Magnesium sorgt für eine schöne grüne Farbe und stärkt die allgemeine Gesundheit des Rasens.

Welche Arten von Rasendünger gibt es?

1. Organischer Langzeitdünger
1. Organischer Langzeitdünger
Organischer Langzeitdünger setzt sich meist aus Hornspänen, Melasse, Guano und Hühnerkot zusammen – also durchweg aus natürlichen Produkten, was als äußerst positiv zu bewerten ist. Allerdings dauert es eine gewisse Zeit, bis die Bestandteile des Düngers von Mikroorganismen im Boden in Nährstoffe umgewandelt werden, sodass der Dünger seine volle Wirkung erst nach einer längeren Wartezeit entfaltet. Eine Verbesserung des Rasens macht sich daher in der Regel erst nach Wochen bemerkbar. Ein entscheidender Vorteil des organischen Langzeitdüngers ist, dass eine Überdüngung praktisch nicht möglich ist. Stattdessen steigt das Risiko für eine Unterversorgung, die sich daran erkennen lässt, dass zwischen den Grashalmen vermehrt Moos wächst. Dennoch ist organischer Dünger in vielen Fällen das Mittel der Wahl – insbesondere dann, wenn Kinder und Haustiere zum Haushalt gehören. Bei der Anwendung von Kunstdünger müssen diese meist für mehrere Tage aus dem Garten verbannt werden, um zu vermeiden, dass sie mit dem Dünger in Kontakt kommen.
2. Mineralischer Dünger
2. Mineralischer Dünger
Mineralischer Dünger ist lediglich eine andere Bezeichnung für den geläufigeren Begriff Kunstdünger. Er kommt sowohl im Profibereich als auch bei Hobbygärtnern häufig zum Einsatz, denn die Wirkung setzt meist schon nach zwei bis drei Tagen ein. Allerdings gilt: Ungefähr drei Wochen nach dem Aufbringen des Düngers sinkt der Nährstoffgehalt des Bodens wieder rapide ab. Darüber hinaus ist zu beachten, dass mineralischer Dünger die Gefahr für Verbrennungen des Rasens erhöht, insbesondere dann, wenn der Dünger ungleichmäßig oder falsch verteilt wurde. Mineralischen Rasendünger gibt es in verschiedensten Varianten, so etwa auch in Form von Komponentendünger, sodass bei Bedarf auch nur mit Stickstoff oder nur mit Magnesium gedüngt werden kann. Der Gärtner muss seinen Boden, dessen Zusammensetzung und Bedürfnisse also genau kennen, um die Bodenqualität mithilfe von Dünger zum Positiven verbessern zu können. In den letzten Jahren ist Kunstdünger etwas in Verruf geraten, denn seine Anwendung ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits verhilft er dem Gärtner zu einem üppigen, gesunden Rasen, andererseits kann er andere Pflanzen sowie Tiere in Mitleidenschaft ziehen. Immer mehr Menschen greifen daher vorzugsweise zu natürlichem Rasendünger, der Mensch, Tier und Umwelt schont. Auch die Eigenproduktion von Dünger, beispielsweise aus Brennnesseln, Kaffeesatz oder Eierschalen, liegt voll im Trend. Wer sich dennoch für Kunstdünger entscheidet, sollte stets die Hinweise des Herstellers genau studieren und die Sicherheitshinweise beachten, um das Risiko für sich selbst sowie für Kinder, Haustiere und die Umwelt so gering wie möglich zu halten.
3. Organisch-mineralischer Mischdünger
3. Organisch-mineralischer Mischdünger
Organisch-mineralischer Mischdünger ist ein hervorragender Kompromiss zwischen organischem und mineralischem Dünger, da er die positiven Aspekte dieser Düngerarten vereint und auch unerfahrene Gärtner mit ihm fast nichts falsch machen können. Der mineralische Anteil des Rasendüngers wirkt sofort, aber nicht langzeitig, was durch den organischen Teil wieder ausgeglichen wird. Auch das Risiko für Verbrennungen ist äußerst gering. Organisch-mineralischer Mischdünger kann im Fachhandel vor Ort oder im Internet erworben werden. Auch hier gilt jedoch: Jeder Rasen hat andere Bedürfnisse, und nicht für jede Rasenfläche ist organisch-mineralischer Mischdünger geeignet. Wie bei jedem Dünger müssen auch hier die einzelnen Bestandteile optimal auf den eigenen Rasen abgestimmt sein, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen. Fehler bei der Düngung machen sich meist erst nach mehreren Wochen bemerkbar und können nur mit viel Mühe und Zeit wieder ausgeglichen werden.
4. Flüssigdünger
4. Flüssigdünger
Flüssigdünger kommt in Privathaushalten nur selten zum Einsatz: Er wird eher für große Rasenflächen wie etwa für Fußballfelder oder Golfplätze verwendet. Flüssigdünger ist zwar auch für Privatgärten erhältlich, er ist jedoch im Vergleich zu Substrat erheblich teurer. Er bietet den Vorteil, dass er sofort in den Boden eindringt und somit fast unmittelbar nach dem Aufbringen seine Wirkung entfalten kann. Darüber hinaus kann er im Gegensatz zu Granulat nicht weggeweht oder vom Wind umhergewirbelt werden, was zu einem ungleichmäßigen Rasenbild führen könnte. Viele Hersteller bieten Flüssigdünger in speziellen Verpackungen an, die direkt mit dem Gartenschlauch verbunden werden können, um eine genaue Dosierung zu gewährleisten. Die ist bei Rasendünger in flüssiger Form besonders wichtig, weil der Dünger bei einer Überdosierung von den Wurzeln nicht mehr aufgenommen werden kann und ins Grundwasser sickert.
5. Rasendünger mit Moosvernichter
5. Rasendünger mit Moosvernichter
Gerade nach einem langen, kalten Winter wächst zwischen den Grashalmen vermehrt Moos. Das hat nicht nur negative Folgen für die Optik des Rasens, es schwächt auch sein Wachstum, da das Moos dem Boden jede Menge wertvolle Nährstoffe entzieht. Daher ist es ratsam, Moos im Rasen gründlich zu beseitigen, und zwar möglichst dauerhaft. Rasendünger mit integriertem Moosvernichter schaffen einen vollen, grünen Rasen und entfernen zugleich Moos aus dem Rasenbeet. Viele dieser speziellen Düngemittel verfügen über eine Langzeitwirkung und sorgen für bis zu vier Monate für einen moosfreien Rasen. Ist der Rasenuntergrund sehr trocken, eignet sich ein organischer Rasendünger mit Moosvernichter besonders gut. Auf sehr aggressive Moosvernichter sollte hingegen verzichtet werden, da diese auf Dauer nicht nur negative Folgen für den Rasen haben können, sondern auch schädlich für Kinder und Haustiere sind.
6. Herbstrasendünger
6. Herbstrasendünger
Wenn sich die warme Jahreszeit ihrem Ende zuneigt und die Tage wieder kürzer werden, benötigt der Rasen noch einmal eine intensive Pflege, damit er gut über den Winter kommt. Im Fachhandel sind spezielle Herbstrasendünger erhältlich, die den Rasen optimal auf die kommenden Niedrigtemperaturen sowie auf Frost, Schnee und Lichtmangel vorbereiten. Ein guter Herbstrasendünger ist reich an Kalium, denn dieses stärkt die Zellwände der Pflanzen und sorgt so für einen robusten Rasen. Damit auch die grüne Farbe erhalten bleibt, sollte der Dünger darüber hinaus_Magnesium_ und Eisen enthalten. Nicht zuletzt ist darauf zu achten, dass es sich um einen Herbstrasendünger mit Langzeitwirkung handelt, denn die nächste Düngung wird erst im Frühjahr erfolgen. Wer sicher sein möchte, dass über die Wintermonate kein Moos und Unkraut im Rasen wachsen, kann zu einem Rasendünger mit Moos- oder Unkrautvernichter greifen.
7. Rasendünger mit Unkrautvernichter
7. Rasendünger mit Unkrautvernichter
Unkraut im Rasen ist nicht nur ein optischer Makel – es entzieht dem Gras auch wertvolle Nährstoffe und führt zu einem ökologischen Ungleichgewicht. Regelmäßiges Vertikutieren ist bereits eine wichtige Voraussetzung für einen unkrautfreien Rasen, reicht allein allerdings in der Regel nicht aus. Viele Hersteller von Rasendünger bieten daher auch Düngemittel an, die zugleich als Unkrautvernichter fungieren. Diese Form des Düngens bringt einen hohen praktischen Nutzen mit sich, denn die Entfernung von Klee, Löwenzahn und Co. aus einer Rasenfläche ist sehr mühsam. Das gilt insbesondere für den Klee, der meist mit dem Gras verwächst und sich nur selten direkt an der Wurzel herausziehen lässt. Eine dauerhafte Beseitigung des Klees ist daher ohne Unkrautvernichter kaum möglich. Rasendünger mit Unkrautvernichter bietet für dieses Problem eine einfache Lösung an: Er versorgt lediglich einkanalige Wurzeln, wozu auch Gräser gehören. Unkraut verfügt hingegen über Wurzeln mit zwei Kanälen – sie erhalten keine Nährstoffe und sterben folglich ab. Rasendünger, der zugleich als Unkrautvernichter fungiert, darf daher nicht auf Beeten oder in anderen Gartenbereichen angewendet werden, da auch andere Pflanzen durch das Mittel in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

So haben wir den Rasendünger getestet

Gerade beim Kauf von Rasendünger ist es ausgesprochen wichtig, nicht nur auf den Preis zu achten, denn minderwertiger Dünger kann die Rasenfläche nachhaltig schädigen und kostet den Gartenfreund letztlich mehr Arbeit, Zeit und Geld. Ein guter Rasendünger lässt sich problemlos per Hand oder maschinell auf den Rasen aufbringen, ohne zu stauben.

Auch bei regelmäßiger Anwendung dürfen die im Boden lebenden Mikroorganismen nicht geschädigt werden, weshalb wir auch den pH-Wert genau unter die Lupe genommen haben. Ebenfalls sehr wichtig ist ein gut abgestimmter Anteil an Langzeitstickstoff, der über mehrere Wochen an den Boden abgegeben werden sollte.

Der Dünger wurde darüber hinaus auf seine Umweltverträglichkeit getestet, also konkret darauf, welche Inhaltsstoffe enthalten sind und wie hoch der Stickstoffverlust durch Einwaschung in das Grundwasser ist.

Des Weiteren haben wir beim Test überprüft, ob der Dünger lediglich das Wachstum fördert oder er zugleich auch die Anfälligkeit für Krankheiten, Schädlinge und Forst senkt.

Auch die praktische Handhabung war für uns ein wichtiges Qualitätskriterium: Hinterlässt der Dünger Flecken auf der Kleidung oder beispielsweise auf Pflastersteinen im Garten? Wie muss er gelagert werden und wie lange ist das Mittel nach dem Öffnen der Verpackung haltbar? Entfaltet der Rasendünger einen starken Geruch oder ist er eher geruchsneutral? Natürlich haben wir beim Testen der verschiedenen Rasendüngerarten auch getestet, ob der Dünger ein Risiko für Kinder und Haustiere darstellt oder ob auch Familien mit Kindern und Vierbeinern die Mittel bedenkenlos anwenden können.

Worauf muss ich beim Kauf von Rasendünger achten?

Auf jedem Rasendünger wird detailliert angegeben, welche Inhaltsstoffe in welchem Verhältnis enthalten sind. Besonders die Anteile an Phosphat, Stickstoff und Kaliumwerden auf dem Etikett ausgewiesen. Bei der Auswahl des richtigen Rasendüngers muss der Hobbygärtner vor allem wissen, welche Bedürfnisse der eigene Rasen hat und zu welchem Zeitpunkt gedüngt werden soll.

So eignet sich für das Frühjahr ein Düngemittel mit 20 Prozent Stickstoff, 5 Prozent Phosphat und 10 Prozent Kalium besonders gut. Grundsätzlich gilt: Einfach drauflos zu düngen ist immer schlecht! Stattdessen lohnt es sich, vor dem Kauf eine Bodenprobe zu nehmen und diese gegen eine kleine Gebühr zur Analyse an ein Institut zu senden, um die genaue Zusammensetzung des Bodens in Erfahrung zu bringen.

Auf diese Weise können Mängel ebenso aufgedeckt werden wie ein Zuviel an bestimmten Nährstoffen. Viele Böden sind zu sauer und benötigen Kalk, während andere sehr stark zur Moosbildung neigen. Andere sind hingegen äußerst arm an Stickstoff oder entwickeln sehr schnell Unkraut. Je mehr der Hobbygärtner über den Boden in seinem Garten weiß, umso einfacher ist es, den optimalen Rasendünger zu finden.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • WOLF-Garten
  • COMPO
  • MANNA
  • Oscorna
  • Cuxin
  • Neudorff
Die Firma WOLF-Garten existiert bereits seit den 1920er Jahren und vertrieb zunächst verschiedene Hilfsmittel für die Landwirtschaft. 1942 erhielt das Unternehmen den Namen WOLF Geräte GmbH, später wurde es in WOLF-Garten umbenannt. Der Familienbetrieb war die erste Firma, die Rasenmäher mit einer rotierenden Klinge fertigte und brachte 1958 den ersten Elektrorasenmäher auf den Markt. 1965 folgte der geräuschärmste Benzinrasenmäher der Welt. Im Unternehmen wird nicht nur Wert auf Tradition gelegt, sondern auch auf den Einsatz umweltfreundlicher Technologien, die durch eine intensive Forschungsarbeit immer weiter verbessert werden sollen. Inzwischen verfügt WOLF-Garten über vier Produktionsstandorte in Europa und vertreibt seine Produkte in 14 europäischen Ländern sowie in den USA und in China.
Das Unternehmen COMPO wurde 1956 gegründet und brachte unter dem Namen „COMPO Sana“ als erster Produzent konfektionierte Blumenerde auf den Markt. COMPO exportiert seine Produkte in über 100 Länder und ist weltweit mit insgesamt 17 Niederlassungen vertreten, in denen über 1000 Menschen arbeiten. Der Schwerpunkt der Firma, die ihren heutigen Sitz im westfälischen Münster hat, liegt auf der Herstellung von biologisch-chemischen Produkten zur Anwendung in Haus und Garten.
MANNA machte sich nach seiner Gründung im Jahr 1926 schnell einen Namen als Betrieb für die Verarbeitung von Naturhorn. Erst im Laufe der Jahrzehnte entwickelt sich das Unternehmen zu einem der führenden Hersteller von Düngemitteln. Es ist seit drei Generationen in Familienbesitz und bietet dem Hobby- und dem Profigärtner qualitativ hochwertige Komplettlösungen an.
Oscorna ist bekannt für die Herstellung von natürlichem Dünger, der aus sorgfältig ausgewählten und geprüften Inhaltsstoffen besteht. So kommen bei der Produktion ausschließlich pflanzliche und tierische Rohstoffe zum Einsatz, die im Einzelfall lediglich mit naturbelassenen und biologisch wirkenden Mineralstoffen angereichert werden. Der Familienbetrieb ist nach EG-Öko-Audit zertifiziert und erhielt im Laufe seiner langjährigen Geschichte zahlreiche Umweltpreise, so etwa das österreichische Umweltzeichen und den Umweltpreis der Stadt Ulm.
Die Wurzeln des Unternehmens Cuxin gehen bis auf das Jahr 1895 zurück. Vertrieben werden seither organische und organisch-mineralische Düngemittel, die für den Profi und für den Hobbygärtner gleichermaßen geeignet sind. Inzwischen ist Cuxin einer der führenden Produzenten von organischem Dünger in Deutschland. Seit der Jahrtausendwende wurde das Sortiment zudem durch Spezialerden, Flüssigdünger und Kalke ergänzt.
Neudorff ist für seine umweltschonenden Produkte bekannt, die möglichst nur solche Wirkstoffe enthalten, die aus der Natur stammen und die Umwelt gar nicht oder nur in geringem Maße beeinflussen. Auch in der Produktion setzt der Konzern auf Nachhaltigkeit und produziert ausschließlich mit Solaranlagen oder Wasserkraft. Neudorff wurde bereits 1854 in Königsberg gegründet und war eine der ersten Firmen, die Pflanzenschutzmittel anbot. 1903 wurde der Firmensitz nach Wuppertal verlegt und seit 1959 ist das Unternehmen in Emmerthal ansässig und beschäftigt insgesamt 180 Menschen. Exporte erfolgen nicht nur innerhalb Europas sondern auch in die USA, nach Kanada, Australien, Brasilien und in viele weitere Länder auf der ganzen Welt.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich Rasendünger am besten?

Gartencenter und auch Baumärkte bieten eine große Auswahl an Rasendüngern an, sodass hier jeder etwas Passendes finden sollte. Dennoch lohnt es sich, einen Blick in den ein oder anderen Internetshop zu werfen, denn hier ist das Angebot um einiges größer und die Produkte werden oftmals weitaus günstiger angeboten als im Fachhandel.

Außerdem gestaltet sich die Suche nach dem optimalen Dünger im Internet erheblich einfacher als in einem Geschäft vor Ort, wo die Mitarbeiter häufig überlastet sind, nur wenig Zeit haben und sich nur in den seltensten Fällen gründlich mit der Materie auskennen. Online-Shops hingegen bieten in der Regel umfassende Informationen zu den einzelnen Produkten an und sortieren sie übersichtlich in Kategorien, sodass mit wenigen Klicks der richtige Rasendünger gefunden ist.

Die Preise überzeugen meist ebenfalls auf ganzer Linie und können mithilfe von Rabattaktionen und Gutscheincodes in vielen Fällen noch weiter reduziert werden. Darüber hinaus erweist sich der Einkauf im Internet als ausgesprochen praktikabel: Online-Shops haben an sieben Tagen in der Woche und rund um die Uhr geöffnet, sodass niemand von Öffnungszeiten abhängig ist.

Auch die langen Anfahrtswege zu den – oftmals sehr abgelegenen – Baumärkten und Gartencentern und lange Wartezeiten an der Kasse fallen weg. Gleiches gilt für das Schleppen des Rasendüngers zum Auto, denn die gewünschte Ware wird innerhalb weniger Tage bis nach Hause geliefert. Ebenfalls sehr hilfreich sind die Bewertungen anderer Kunden, die in den meisten Online-Shops zu finden sind und die Kaufentscheidung erleichtern.

Wer nach der Lieferung plötzlich feststellt, dass er dennoch den falschen Dünger bestellt hat, hat bei einem Einkauf im Internet ein zweiwöchiges Widerrufsrecht und kann vom Kaufvertrag zurücktreten, sofern die Verpackung des Rasendüngers ungeöffnet ist. Es lohnt sich also gleich in mehrerer Hinsicht, die bekanntesten Online-Shops zu durchstöbern und Rasendünger bequem im Internet zu bestellen. Die meisten Shops bieten vom Rechnungskauf bis hin zu PayPal alle gängigen Zahlungsarten an, sodass auch die Bezahlung kein Problem darstellt.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Rasendüngers

Wann beginnt die Geschichte des Rasendüngers?Rasendünger und Dünger im Allgemeinen hat eine bewegte Geschichte, die viele Jahrhunderte in die Vergangenheit reicht. Bereits 3000 Jahre vor Christus wurden Felder mit tierischen oder auch mit menschlichen Fäkalien bestreut, um den Ernteertrag zu erhöhen. Später verwendeten die Römer und die Kelten vorwiegend Kalk als Dünger. Erst 1840 erkannte der Wissenschaftler Justus von Liebig, dass insbesondere Kalium, Stickstoff und Phosphate eine wachstumsfördernde Wirkung auf Pflanzen haben.

Stickstoff kam zu Anfang ausschließlich in Form von Guano zum Einsatz, der aus den Exkrementen von Seevögeln hergestellt wird. Da Guano nur in begrenzten Mengen aus Südamerika importiert werden konnte, musste jedoch eine andere Lösung her. Fritz Haber entwickelte schließlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Methode zur synthetischen Herstellung von Nitraten, die sogenannte katalytische Ammoniak-Synthese.

Seinem Kollegen Carl Bosch gelang schließlich mithilfe des Haber-Bosch-Verfahrens erstmals die synthetische Herstellung von Ammoniak, was den Grundstein für die Massenproduktion von synthetischem Stickstoffdünger in verschiedensten Zusammensetzungen legte. Kurz vor der Jahrtausendwende gerieten chemische Düngemittel jedoch zunehmend in die Kritik, und der Verbrauch von mineralischen Düngern ging seither drastisch zurück. Stattdessen rückte der Umweltschutz immer mehr in den Fokus, sodass Gartenfreunde heute vorzugsweise zu natürlichem Rasendünger greifen, der die Umwelt möglichst wenig belastet.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Rasendünger

Rekord: Der weltweite Verbrauch von Düngemitteln um die Jahrtausendwende betrug rund 140 Millionen Tonnen jährlich. Die größten Verbraucherländer von Rasendünger und anderen Düngemitteln sind: China, USA, Indien. Der meiste Dünger wird in China, Indien, Russland und den USA produziert und anschließend weltweit vermarktet.

Rasendünger mit oder ohne Unkrautvernichter?

Bei Rasendünger mit Unkrautvernichter handelt es sich um ein Kombipräparat, das die Vorteile eines klassischen Rasendüngers mit der Wirkung eines Unkrautvernichters vereint. Es ist also lediglich ein Produkt nötig, das in einem einzigen Arbeitsgang auf den Rasen aufgebracht wird. Die Wirkungsweise von Rasendünger mit integriertem Unkrautvernichter ist auch für den Laien leicht nachvollziehbar: Gras ist eine einkeimblättrige Pflanze, während die meisten Unkrautarten zweikeimblättrig sind.

Unkrautvernichter enthalten einen oder mehrere Wirkstoffe, die zweikeimblättrige Pflanzen angreifen, wohingegen einkeimblättrige nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Meist arbeiten Unkrautvernichter mit mehreren Wirkstoffen, damit möglichst viele Sorten Unkraut bekämpft werden können.

Bei der Benutzung eines Kombipräparats ist darauf zu achten, dass angrenzende Pflanzen mit dem Mittel nicht in Berührung kommen: Sofern diese zweikeimblättrig sind, könnten sie durch den Unkrautvernichter Schaden nehmen oder sogar ganz eingehen.

Besonders in der Umgebung von Beeten heißt es also, möglichst zielgerichtet zu arbeiten. Darüber hinaus sind viele Produkte schädlich für Bienen, und auch Kinder und Haustiere sollten nach der Benutzung eines Rasendüngers mit Unkrautvernichter vorerst vom Rasen ferngehalten werden. Es gilt, die Hinweise des Herstellers möglichst genau zu befolgen und stets Handschuhe zu tragen – sowohl beim Aufbringen des Düngers als auch bei anschließenden Gartenarbeiten.

Grundsätzlich eignet sich Rasendünger mit Unkrautvernichter gut für die Bekämpfung eines großflächigen Unkrautbefalls. Bei lokalem Befall ist es hingegen sinnvoller, lediglich die betroffenen Stellen mit einem reinen Unkrautvernichter zu bearbeiten. Die Mittel sind jedoch nicht in der Lage, Moos zu bekämpfen: Hier sollte ein Rasendünger mit integriertem Moosvernichter zum Einsatz kommen.

Ist Rasendünger gesundheitsgefährdend?

Enthält Rasendünger künstliche und/oder chemische Substanzen, kann er schädlich für Menschen, Haustiere, Pflanzen und Insekten sein. Daher empfiehlt es sich, mit dem Düngen zu warten, bis eine mehrtägige Regenperiode bevorsteht, denn nur so wird gewährleistet, dass sich der Dünger zügig auflöst und die Wurzeln ihn schnell aufnehmen können. Des Weiteren sollten sich Gartenfreunde immer exakt an die Mengenangaben des Herstellers halten, um eine Überdüngung zu vermeiden.

Nach der Düngung darf der Rasen mehrere Tage nicht barfuß betreten werden und nach der Gartenarbeit gilt: Händewaschen nicht vergessen! Werden Kleintiere im Garten gehalten, darf ihre Auslauffläche keinesfalls mitgedüngt werden – es besteht Vergiftungsgefahr! Auch Löwenzahn und andere Pflanzen, die an die Tiere verfüttert werden sollen, dürfen mit dem Dünger nicht in Berührung kommen.

Halter von Hunden und/oder Katzen müssen zudem darauf achten, dass die Vierbeiner den frisch gedüngten Rasen nicht betreten, denn der Dünger könnte an den Pfoten kleben bleiben und anschließend vom Tier abgeleckt werden. Wird der Dünger vom Haustier verschluckt, drohen schwerste Verdauungsstörungen bis hin zum Tod.

Wer ganz sicher sein möchte, dass der Rasendünger keine Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt darstellt, sollte auf Kunstdünger verzichten und stattdessen zu biolgischem Dünger greifen. Auch die Düngehäufigkeit kann reduziert werden, indem der Rasen häufig gemäht und das Schnittgut anschließend liegen gelassen wird. Sehr kurzes Mähgut verrottet innerhalb kürzester Zeit und die Nährstoffe können vom Rasen direkt wieder aufgenommen werden.

Nützliches Zubehör

1. Der Streuwagen
1. Der Streuwagen
Ein Streuwagen ist nicht nur für die Gartenarbeit einsetzbar, er leistet auch im Winter gute Dienste beim Ausstreuen von Sand oder Salz. Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Auf Düngemittelpackungen ist in der Regel eine Angabe zur Streugröße zu finden, sodass die Einstellung des Streuwagens kein Problem darstellen sollte. Der Streuwagen wird anschließend mit dem Rasendüngergranulat befüllt und in gleichmäßiger Geschwindigkeit über den Rasen geschoben. Randbereiche und Hindernisse sollten jedoch besser vorab per Hand eingestreut werden, denn dazu ist der Streuwagen nur bedingt geeignet. Beim Kauf ist unbedingt auf die Größe des Behälters sowie auf die Streubreite zu achten, um eine höchstmögliche Effizienz zu gewährleisten. Außerdem sollte er über breite Vollräder und ein möglichst stabiles und robustes Gestänge verfügen. Auch ein Streustop-Schalter ist eine sinnvolle Zusatzfunktion. Werden all diese Hinweise berücksichtigt, erweist sich der Streuwagen als einfaches, aber nützliches und äußerst zeitsparendes Gartengerät, mit dessen Hilfe der Rasendünger gleichmäßig aufgebracht werden kann. Die Bedienung ist äußerst einfach, denn der Streuwagen verfügt weder über viele Knöpfe noch wird er mit Strom betrieben. In der Regel wird die Streuklappe beim Schieben nach vorn geöffnet und die Streu fällt heraus. Beim Ziehen nach hinten schließen sich die Klappen automatisch wieder, sodass Restdünger aus dem Garten gekarrt werden kann, ohne dass er aus dem Streuwagen herausfällt.
2. Der Handstreuer
2. Der Handstreuer
Rasendünger kann nicht nur mit einem Streuwagen aufgebracht werden, sondern alternativ auch mit einem Handsteuer. Diese sind in Gartenfachmärkten in verschiedensten Ausführungen erhältlich, unter anderem auch mit Batterie- oder Akkubetrieb. Diese Form der Düngung ist besonders praktisch, wenn nur kleine Flächen gezielt gedüngt oder von Unkraut befreit werden sollen. Wer sehr große Rasenflächen mit Dünger versorgen möchte, trifft hingegen mit einem Streuwagen die bessere Wahl, denn hier passt weitaus mehr Dünger hinein, sodass nicht ständig nachgefüllt werden muss.
3. Die Gartenspritze
3. Die Gartenspritze
Flüssigdünger kann mit einer handelsüblichen Gartenspritze oder einem**Drucksprüher** auf die Rasenfläche aufgebracht werden. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Düngerflasche wird mit einem Sprühkopf versehen oder der Dünger wird in eine Sprühflasche umgefüllt. Ist Letzteres der Fall, ist zu beachten, dass die Flasche nach der Anwendung gründlich gereinigt werden muss, sofern sie noch für andere Flüssigkeiten genutzt werden soll, etwa für Pflanzenschutzmittel. Besser ist es jedoch, die Sprühflasche ausschließlich für den Dünger zu benutzen, um Verunreinigungen zu vermeiden.

Alternativen zu Rasendünger

Dünger selbst herstellen

Statt Dünger zu kaufen, lässt sich dieser auch mit einfachen Mitteln selbst herstellen. Ein sehr guter Herbstdünger besteht beispielsweise aus zerkleinerten und mit Wasser verdünnten Eierschalen, die anschließend auf der Rasenfläche verteilt werden. Diese Variante eignet sich jedoch nur für sehr kleine Flächen – insbesondere, da Gartenfachcenter Kalk sehr günstig in Kilosäcken anbieten.

Benötigt der Rasen mehr Stickstoff, kann ein Dünger aus Brennnesseln hergestellt werden. Dazu werden 500 Gramm Brennnesseln in einen Kartoffelsack gefüllt und anschließend in eine Regentonne mit zehn Litern Wasser gehängt. Wichtig: Die Tonne muss gut abgedeckt werden, denn beim Gären der Brennnesseln entstehen unangenehme Gerüche. Die Brennnesseln verbleiben zwei Wochen im Wasser, sodass ein reichhaltiger Sud entsteht, der mit einer Gießkanne auf den Rasen aufgebracht werden kann.

Anschließend den Rasen gut wässern, sodass der Dünger von den Wurzeln aufgenommen wird. Die Brennnesselreste aus der Regentonne müssen nicht weggeworfen werden: Sie dienen als wertvoller Dünger für Blumenbeete, in die sie einfach eingegraben werden können. Auf die gleiche Weise wie ein Brennnesseldünger lässt sich ein Rasendünger aus Hühnerkot herstellen.

Auch hier gilt: 500 Gramm Hühnerkot auf zehn Litern Wasser genügen für einen nährstoffreichen Sud. Diese Form des Düngers ist jedoch sehr aggressiv und muss stark verdünnt werden, bevor sie auf den Rasen aufgebracht wird. Außerdem ist seine Herstellung sehr geruchsintensiv und unappetitlich.

Es lohnt sich zudem, Kaffeesatz über einen längeren Zeitraum zu sammeln, denn er ist reich an Kalium, Stickstoff und Phosphor. Der Kaffeesatz wird mit etwas Wasser verdünnt und kann dann über den Rasen gegossen werden, um ihn mit zusätzlichen Nährstoffen zu versorgen.

Mulchen

Welche Alternativen gibt es zum Rasendünger?Ein gesunder Rasen, der ausgiebig gepflegt wird, muss nur selten gedüngt werden. So ist es empfehlenswert, den Rasen regelmäßig zu mulchen. Das bedeutet, dass der Rasen beim Mähen so stark zerkleinert wird, dass das Mähgut einfach liegenbleiben kann. Es wird sehr schnell zu einem nährstoffreichen Humus, der jede Menge Stickstoff enthält, den Pflanzen beim Wachstum hilft und sie widerstandsfähiger macht. Das Mulchen ist die einfachste Art der Düngung, es reicht jedoch in den meisten Fällen langfristig allein nicht aus.

Algendünger

Küstenbewohner, insbesondere in Frankreich und China, wissen die positiven Eigenschaften von Meeresalgen bereits seit Jahrhunderten zu schätzen. Auch hierzulande gewinnt Algendünger eine immer größere Bedeutung und kommt unter anderem in Biogärten zum Einsatz. Algen sind sehr reich an Kali. Darüber hinaus enthalten sie etwas Stickstoff und eine kleine Menge Phosphor. Sie weisen zudem einen hohen Gehalt an Magnesium und Spurenelementen auf. Der Kalkgehalt einiger Algenarten liegt bei bis zu 30 Prozent. Auch in Gartenfachmärkten kann Algendünger inzwischen erworben werden. Er wird zumeist aus getrockneten Braun- oder Grünalgen hergestellt. Wer seinen Garten lediglich mit Kalk versorgen möchte, kann zu Algenkalk greifen: Dieser besteht aus abgestorbenen und mit Mineralien verkrusteten Rotalgen.

Unkraut bekämpfen ohne Unkrautvernichter

Auch all jene, die dem Unkraut in ihrem Garten zu Leibe rücken möchten, ohne auf Rasendünger mit Unkrautvernichter zurückzugreifen, bieten sich eine Vielzahl an Alternativen. Bewährt hat sich zum Beispiel, einzelne Unkrautpflanzen mit kochendem Wasser zu übergießen und anschließend trocknen zu lassen. Die Pflanze lässt sich dann nicht nur problemlos mitsamt der Wurzel entfernen, ihr gesamter Organismus wird zugleich komplett zerstört, sodass sie garantiert nicht nachwächst.

Die Düngehäufigkeit reduzieren: Rasenpflege

Ein gesunder, grüner und voller Rasen ist nur schwer ohne regelmäßige Düngung zuerreichen. Wer seine Rasenfläche intensiv pflegt, kann die Düngehäufigkeit jedoch erheblich reduzieren. Besonders wichtig ist die Pflege im Frühjahr. Noch bevor der Rasen zum ersten Mal gemäht wird, müssen letzte Reste von Herbstlaub sowie kleine Äste entfernt werden: Unter ihnen haben sich meist feuchte Stellen gebildet, die gründlich durchtrocknen sollten, bevor der Rasenmäher zum Einsatz kommt.

Der beste Zeitpunkt für das erste Mähen liegt meist Ende März oder Anfang April. War der Winter sehr warm, sprießt das Gras jedoch in der Regel sehr viel früher, daher gilt: Sobald das Gras zu wachsen beginnt, sollte es erstmals gekürzt werden, allerdings nur rund vier Zentimeter.

Da sich über die Wintermonate meist Moos zwischen den Grashalmen gebildet hat, sollte der Rasen im Frühjahr zudem vertikutiert werden. Moos, Verfilzungen und abgestorbenes Gras werden dabei zuverlässig entfernt, sodass der Rasen wieder atmen kann.

Vertikutierer sollte jedoch höchstens drei Millimeter in den Boden eindringen, damit die Rasenwurzeln nicht beschädigt werden. Nach der Moosentfernung wirkt der Rasen oftmals an einigen Stellen ausgedünnt, sodass hier neu gesät werden muss. Außerdem ist es ratsam, den Boden nun zu kalken, um einer Neubildung von Moos vorzubeugen.

Sobald sich der Kalk vollständig aufgelöst hat, kann der Rasen gedüngt werden – und zwar idealerweise an einem Tag, an dem sich Regen ankündigt, damit der Dünger sofort in den Boden eindringt und gemeinsam mit dem Regenwasser von den Wurzeln aufgenommen werden kann. Werden diese Hinweise berücksichtigt, kann die Düngehäufigkeit erheblich reduziert werden, was nicht nur den eigenen Geldbeutel sondern auch die Umwelt schont.

Weiterführende Links und Quellen

http://www.gartendialog.de/gartengestaltung/rasen/rasenduenger.html

http://www.haushaltstipps.net/tipps/duenger-selber-machen-7-tipps.html

http://www.rasengesellschaft.de/content/rasenbasis/rasentypen_hr_pflege.php

http://www.t-online.de/ratgeber/heim-garten/garten/id_50525708/rasen-duengen-so-pflegen-sie-ihren-rasen-richtig.html

http://www.ndr.de/ratgeber/garten/Tipps-zur-Rasenpflege,rasen120.html

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