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Spaten Test 2017 • Die 10 besten Spaten im Vergleich

Der Spaten ist bei den verschiedensten Arbeiten rund um Haus und Garten nicht wegzudenken. Das Werkzeug erlaubt, im Gegensatz zur Schaufel, die Ausführung tieferer Ausschacht- und Grabearbeiten. Der Spaten gilt als Sonderform der Schaufel und besitzt eine lange Geschichte. Beim Graben ist ein relativ hoher Kraftaufwand notwendig. Der Einsatz eines Spatens kann diesen minimieren und die Erde kann weit kräfteschonender bewegt werden. Wir haben unterschiedliche Arten von Spaten in unseren Test einbezogen, denn mittlerweile sind Geräte für die verschiedensten Einsatzzwecke entwickelt worden.

Besonders Hobbygärtner kommen nicht ohne Spaten aus. Das Gartenjahr stellt sie vor die verschiedensten Herausforderungen. Im Frühling werden Beete angelegt, anschließend Büsche und Stauden angepflanzt und sind die Beete abgeerntet, dann zählt das Umstechen zu den letzten Tätigkeiten des Hobbygärtners vor dem Winter. Bei der großen Auswahl an Spaten ist es nicht immer einfach, dass passende Gerät für die eigenen Ansprüche zu finden. Unsere Produktberichte beziehen preiswerte Modelle ebenso ein wie hochwertige Gärtnerspaten. Wir werden Ihnen nachfolgend die verschiedenen Arten von Spaten und ihre Einsatzgebiete vorstellen.

Anhand des Spaten Tests wird es Ihnen dann viel leichter fallen, einen umfassenden Überblick über die Angebotspalette zu erlangen und sich für einen Spaten zu entscheiden, der Ihren Anforderungen genügt, lange hält und sich gut handhaben lässt.

Spaten Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Fiskars Gärtnerspaten für weiche, steinarme Böden, Rund, Länge 117 cm, Hochwertiges Stahl-Blatt/Kunststoff-Stiel, Schwarz/Orange, Solid, 1003456
IDEAL Gärtnerspaten Gr.2Black ADA InvaderGardena 3773-24 Terraline Spitz-SpatenSpear & Jackson Neverbend Professional Hochleistungs-SpatenFiskars Umpflanzspaten für das Abstechen von Wurzeln, Mit Fiberglas-Stiel, Länge 116 cm, Schwarz/Orange, 1001701
Fiskars Gärtnerspaten Ergonomic spitzFiskars XactXclou Garden Spaten Promo, MehrfarbigFiskars Spaten MyFirst Fiskars, Grün

Fiskars 1003456


IDEAL Gärtnerspaten Gr.2


Black ADA Invader


Gardena 3773-24 Terraline Spitz-Spaten


Spear & Jackson Neverbend Professional Hochleistungs-Spaten


Fiskars 1001701


Fiskars Gärtnerspaten Ergonomic spitz


Fiskars Xact™ Gärtnerspaten




Xclou Garden Spaten Promo, Mehrfarbig


Fiskars Spaten MyFirst Fiskars, Grün


 Bewertung 1,01,1 1,4 1,5 1,6 1,8 1,9 2,0 2,2 2,5
FunktionSpatenSpatenSpatenSpatenSpatenSpatenSpatenSpatenSpatenSpaten
MarkeFiskarsIdealBlack AdaGardenaSpear & JacksonFiskarsFiskarsConnexXclouFiskars
Blatt Größe117 x 18 x 13,5 cm116 x 18,5 x 7 cm665 x 85 mm15,2 x 22,9 x 116,8 cmk.A.116 x 6,5 x 20 cm125 x 19,5 x 19 cmk.A.20 cm91 x 16,8 x 4,5 cm
Länge117 cm85 cm85 mm117 cmk.A.116 cm125 cm120 cm66 cm91 x 16,8 x 4,5 cm
FarbeSchwarzHolzSchwarzTürkisSchwarzSchwarzSchwarzStahlHolzAluminium, Grün
Gewicht1,9 Kg2,3 Kg2 kg2,2 kg3 kg3,5 kg2 kg1,9 Kg1,4 kg191 g
Formk.A.T - StielSpitz-SpatenSpitz-SpatenT - Stielk.A.Gärtnerspaten Ergonomic spitzSpitz-SpatenT-StielGrabearbeiten
GriffD-GriffT-Griff-D-GriffD-GriffT-GriffD-GriffD-GriffT-Griff-
Komfort
Preis-Leistung
Preisvergleich

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Der Spaten näher definiert

Der Spaten ist ein hilfreiches Werkzeug bei den verschiedensten Grabearbeiten. Die Gartengeräte sind recht simpel konstruiert. Es lässt sich verallgemeinern, dass jeder Spaten aus einem massiven Stiel und einem flachen Spatenblatt besteht. Die beiden Teile müssen fest miteinander verbunden sein, ansonsten hat der Hobbygärtner wenig Freude an seinem Spaten. Die Verbindung zwischen Stiel und Spatenblatt wird in der Regel durch Nieten oder Schrauben hergestellt.

Im Test ist jedoch aufgefallen, dass sich zwischen den einzelnen Modellen doch erhebliche Unterschiede abzeichnen. Diese können im verwendeten Material ebenso liegen wie in der Form und Ausführung des Spatenblattes oder des am Ende des Stiels befestigten Griffes.

Beim Spatengriff zum Beispiel sind die T-Form und die D-Form geläufig. In unserem Test kam es darauf an, dass sich die einzelnen Modelle bei der Bewegung des Erdreiches bewähren. Dabei wurde klar, dass sich der Kunde vorab über die Beschaffenheit des Bodens, welchen er bewegen möchte, informieren sollte. So lassen sich zum Beispiel schwere Böden viel einfacher mit einem kleineren Spaten bewegen. Mit einem Spaten wird allgemein betrachtet der Boden bearbeitet.

Böden werden je nach Arbeitsschritt entweder gelöst, bewegt oder umgegraben. Dabei führt der Anwender stets die gleiche Bewegung aus, er tritt das Spatenblatt mit dem Fuß in den Boden und hebt die Erde anschließend heraus. Beim Umgraben wird die Erde gewendet und anschließend wieder abgelegt. Damit der Spaten besser in den Boden gleitet, sollte die Anstechkante entsprechend geschärft sein.

Um den unterschiedlichen Bodenverhältnissen gerecht zu werden, besitzen die Einstechkanten unterschiedliche Formen. In unserem Test haben beim Einsatz in steinarmen Sandböden rechteckige Spaten zu überzeugen gewusst. Für steinige und feste Böden konnten wir halbrunden oder dreieckigen Spatenblättern bessere Noten bescheinigen.

Bei der Handhabung des Stiels kamen wir zu dem Ergebnis, das dessen Länge eine große Rolle spielt. Die besten Vorraussetzungen bringt ein Spatenstiel mit, wenn er dort endet, wo die Rippen seines Anwenders beginnen. Da sich dies, speziell beim Online-Kauf, nicht nachprüfen lässt, sollte auf die Angaben in den Produktbeschreibungen geachtet werden oder man erfragt die Länge des gesamten Spatens. Wer dies umgehen möchte, kann von einem Spaten mit verstellbarem Stiel hervorragende Produkteigenschaften erwarten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, das diese Geräte von der ganzen Familie genutzt werden können.

Wie funktioniert ein Spaten?

So einfach wie der Aufbau eines Spatens in wenigen Worten beschrieben werden kann, gestaltet sich auch der Umgang mit den Geräten. Der Spaten wird auf den zu bearbeitenden Untergrund gestellt und fest am Griff gehalten. Nun stellt man den Fuß auf die Auftrittkante am oberen Ende des Spatenblattes und übt soviel Druck aus, bis der Spaten bis zum Stielansatz in der Erde verschwunden ist. Je nachdem, welche Arbeiten erledigt werden sollen, wird nun die Erde neben dem Aushub abgelegt, wenn zum Beispiel ein Pflanzloch ausgehoben werden soll oder man zieht den Spaten aus dem Boden, wendet das Erdreich und legt es wieder auf dem Beet ab. So wird der Boden zum Beispiel vor Ende des Gartenjahres ganz klassisch umgegraben.

Während unseres Tests haben wir uns auch die Auftrittkanten genau angeschaut, denn dieser kommt bei der Benutzung des Spatens große Bedeutung zu. Sind die Abschlusskanten am Spatenblatt zu scharf, dann kann dies das Arbeiten erschweren. Wer mit leichten Turnschuhen zu Werke geht, läuft Gefahr, sich die Schuhsolen zu zerschneiden. Wie die Auftrittkante gearbeitet ist, gibt Aufschluss über die Qualität und Verarbeitung des Spatens. Bei billigen Modellen ist die Auftrittkante oft nur umgeschlagen. Hochwertigere Modelle verfügen über Röhren oder spezielle Trittkanten, deren Aufbringen in einem weiteren Arbeitsgang vollzogen wurde und somit auch den höheren Preis rechtfertigt.

Bei der Benutzung eines Spatens kann eigentlich nichts falsch gemacht werden. Dennoch ist der Verschleiß von einfachen Gartenspaten überdurchschnittlich hoch. Dies kann damit zusammenhängen, dass die Modelle auf zu harten oder steinigen Böden zum Einsatz kommen und damit in Zusammenhang stehend einfach zu viel Körperkraft auf den Spaten ausgeübt wird. Unsere Produktberichte kommen zu dem Schluss, dass nicht allein das Material für die Haltbarkeit des Gerätes verantwortlich ist, sondern es auch darauf ankommt, wie die Spaten gearbeitet sind und ob sie entsprechend ihrer Bauweise Verwendung finden. Kleinere Spatenblätter bedingen einen geringeren Kraftaufwand. Der Handel bietet dementsprechend sogenannte Damenspaten an.

Die Vorteile und Anwendungsbereiche des Spatens

Die Vorteile des Spatens lassen sich am besten im Hinblick auf die Schaufel verdeutlichten. Wer eine Schaufel benutzt, wird Sand und Erdreich zwar gut aufnehmen und transportieren können, stößt aber an seine Grenzen, wenn es darum geht, die feste Erde zu lockern und umzugraben.

Der Vorteil des Spatens besteht in seinem breiteren Einsatzgebiet. Dennoch kann allgemein gesagt werden, dass sich Schaufel und Spaten in ihrer Bauform und ihren Einsatzmöglichkeiten nur wenig unterscheiden und die Verwandtschaft durchaus deutlich wird. Dennoch konzentrieren wir unseren Test ausschließlich auf den Spaten.

Der Spaten ist eines der wenigen Gartengeräte, die in aufrechter Haltung bedient werden. Damit ist die Arbeit mit einem Spaten durchaus rückenfreundlich und weniger anstrengend, als zum Beispiel mit einer kleinen Harke im Bett zu knien. Je nach Bodenbeschaffenheit ist einiges an Kraftanstrengung notwendig, um das Spatenblatt in die Erde zu stoßen. Die Arbeit wird mit leichteren Modellen erleichtert. Für die Bearbeitung schweren Erdreichs, wird die Anwendung von massiveren und robuster gearbeiteten Spaten empfohlen. Vor dem Spatenkauf sollten Sie die Beschaffenheit ihres Bodens kennen, denn wird dies vernachlässigt, dann kann es passieren, dass auch der Vergleichssieger Sie nicht zu überzeugen weiß, da das jeweilige Modell einfach nicht für Ihren Boden konzipiert wurde.

Die häufigste Anwendung des Spatens ist das Umgraben. Diese Arbeiten werden in zwei unterschiedlichen Varianten vollzogen. Beim klassischen Umgraben wird der Spaten in die Erde eingebracht und das Erdreich wird gewendet wieder auf den Boden geworfen.

Hierzu ist eine seitliche Drehung notwendig. Unkraut sollte bei dieser Gelegenheit entfernt werden.

Um die Bodenqualität zu verbessern und den Boden auf das nächste Gartenjahr vorzubereiten, ist das Umgraben im Herbst für jeden Gärtner Pflichtprogramm. Als Holländern bezeichnet man es, wenn die Erde zwei Spaten tief ausgehoben wird. Dabei wird die Arbeitsfläche in verschiedene Streifen unterteilt. Indem die einzelnen Humusschichten vom ersten Streifen an das Ende des Feldes umgesetzt werden, wird eine bessere Durchmischung des Bodens erreicht.

Die verschiedenen Arten von Spaten im Überblick

Vor der Kaufentscheidung für einen Spaten, der in unseren Produktberichten überzeugt hat, steht die Frage nach dem Einsatzgebiet des Gerätes. Nach den Arbeiten, die sie damit ausführen möchten und nach der Beschaffenheit des Bodens richtet sich letztlich die Wahl des passenden Spatens.

Nachfolgend finden Sie verschiedene Arten von Spaten kurz erläutert.

  • Der Federspaten

Der Federspaten ist simpel im Aufbau und günstig in der Anschaffung. An einem Holzstiel ist ein Stahlblatt befestigt. Die Befestigung beider Komponenten hat im Test für Kritik gesorgt, denn eine kleine Metallfeder, die mit Schrauben oder Nieten an der Vorderseite des Spatens befestigt wird, hält keinen großen Belastungen stand. Häufig kommt es daher zum Brechen des Stiels. Bei einfachen Gartenarbeiten in lockerem Boden haben die Federspaten jedoch unseren Test bestanden und eine Anschaffung ist in diesem Fall durchaus lohnend, zumal diese Arten von Spaten bereits zu Preisen von zehn Euro zu haben sind. Bei härterem Boden oder steinigem Untergrund stoßen die Federspaten allerdings an ihre Grenzen.

  • Der Doppelfederspaten

Wie der Name bereits verrät, wurde hier versucht, die Schwachstellen des einfachen Federspatens zu beheben und zur Befestigung dienen zwei Federn. Dies machte sich in unserem Test natürlich bemerkbar und auch beim Umgraben härterer Böden machten die Doppelfederspaten nicht schlapp. Nachteilig bleibt jedoch zu sagen, dass der Preis von Doppelfederspaten den Anschaffungswert eines einfachen Federspatens um etwa das Doppelte übersteigt.

  • Der Vollmetallspaten

Auf den ersten Blick wirkt ein Vollmetallspaten recht robust und belastbar. Beide Teile des Spatens bestehen aus Metall und sind durch Schweißnähte miteinander verbunden. Bei entsprechender Belastung hat sich im Test gezeigt, dass die Schweißnähte nicht immer dem Kraftaufwand gewachsen sind und relativ leicht reißen. Dies bewirkt, das der komplette Spaten für viele Anwender sofort unbrauchbar wird. Holzstiele lassen sich relativ leicht auswechseln. Doch nicht jeder Hobbygärtner verfügt über ein Schweißgerät. Heimwerker dürften im Schweißen des Spatens dagegen kein Problem sehen und die Anschaffung bevorzugen. Natürlich hält ein Vollmetallspaten weit größeren Belastungen stand als ein einfacher Federspaten. Die Handhabung erwies sich in unserem Test jedoch als etwas gewöhnungsbedürftig.

  • Der Rodespaten

Der Rodespaten zählt zu den Gartengeräten, die einem speziellen Einsatz vorbehalten bleiben. Die Spaten sind besonders stabil gearbeitet und besitzen ein schmales und überdurchschnittlich langes Spatenblatt. Im Garten- und Landschaftsbau werden Rodespaten verwendet, um Gehölze zu verpflanzen. Ganze Wurzelballen können mit diesem robusten Spaten ausgehoben werden. Der Spaten ist ausgesprochen robust, allerdings auch deutlich schwerer als ein einfacher Gartenspaten.

  • Der Torfspaten

Speziell zum Torfstechen wurde dieser Spaten einst entwickelt. Heute sind diese Arten von Spaten allerdings recht selten geworden und werden kaum noch von kommerziellen Anbietern produziert. Der Torfspaten ist durch ein schlankes Spatenblatt gekennzeichnet. Mit einer Höhe von mehr als 30 Zentimetern sind die Spaten deutlich höher als andere Modelle.

  • Der Koniferenspaten

Beim Pflanzen oder Umpflanzen von Stauden kann der Koniferenspaten gute Dienste leisten. Das schmale Spatenblatt erlaubt den Einsatz des Gartengerätes auch unter beengten Verhältnissen, wo mit einem herkömmlichen Spaten wohl kein Durchkommen wäre. Stauden können so einfach und mit relativ wenig Kraftaufwand ausgestochen werden.

  • Der Klappspaten

Mit dem Klappspaten ist ein Modell für alle Fälle auf dem Markt. Klein und handlich lassen sich die Spaten für die verschiedensten Arbeiten nutzen. Der Transport ist auf Grund der Klappfunktion unproblematisch und auch das geringe Gewicht zählt zu den Vorteilen des Klappspatens. Der Spaten ist recht klein und für aufwendige Gartenarbeiten nicht geeignet. Dagegen finden diese Modelle besonders bei Campern und bei anderen Aktivitäten im Outdoorbereich Zuspruch.

  • Der Feldspaten

Von geringer Größe und einfach zu transportieren ist auch der Feldspaten. Diese Spaten sind für den Einsatz beim Militär bestimmt und können von den Soldaten in einem entsprechenden Futteral in der Koppel mitgeführt werden. Die Gesamtlänge dieser Spaten beträgt etwas mehr als einen halben Meter.

  • Der Lochspaten

Der Lochspaten ist eine spezielle Spatenkonstruktion, um Erdlöcher ausheben zu können. Durch die beiden gegenüberliegend angeordneten Halbschalen ist es möglich, Löcher genau senkrecht zu graben. Besonders beim Setzen von Zaunspfählen kommt ein Lochspaten zum Einsatz.

  • Der Bronzespaten

Bronzespaten sind robuster und langlebiger als Spaten aus Eisen. Ein Vorteil von Bronzespaten besteht darin, dass die Spatenblätter keinen Rost ansetzen. Weiterhin sorgen die Materialeigenschaften dafür, dass es mit einem Bronzespaten weniger Kraftanstrengung kostet, das Erdreich zu bewegen. Ein Bronzespaten lädt sich nicht magnetisch auf. Daher bleibt das natürliche Spannungsfeld im Boden erhalten. Der Blick auf den Preis offenbart den größten Nachteil dieser ansonsten im Test durchweg überzeugenden Geräte.

So haben wir getestet:

Um bewerten zu können, was ein Gerät wirklich leistet, kommt es darauf an, dass es sich in der Praxis bewährt. Beim Spaten ist unserem Test in erster Linie darauf gerichtet, welchen Belastungen die Geräte gewachsen sind. Je nach Einsatzgebiet müssen die Spaten unterschiedlichen Tests gewachsen sein.

Gartenspaten im Test

Der Gartenspaten sollte in erster Linie den Hobbygärtner zufriedenstellen. Dabei haben wir den Fokus auf folgende Kriterien gelegt:

  • stabil in der Ausführung
  • massiver und bruchsicherer Stiel
  • einfache Handhabung

Die Verwendung von Gartenspaten ist breit gefächert. Daher sollten sich die einzelnen Modelle für verschiedene Tätigkeiten eignen. Wir haben mit unseren Testspaten Erde unterschiedlicher Konsistenz bewegt und in lockerem wie in steinigem Boden gearbeitet. Der Vergleich-Testsieger kann bei allen Untergründen überzeugen, liegt gut in der Hand und die Schnittkante gleitet leicht in den Boden.

Damenspaten im Test

Ein spezieller Damenspaten soll nicht nur beim weiblichen Geschlecht die Lust auf Gartenarbeit wecken, er sollte ganz einfach leicht und bequem zu handhaben sein.

Daher testeten wir im Hinblick auf:

  • möglichst geringes Gewicht
  • einfache Handhabung
  • geringere Abmessungen
  • möglichst geringe Abmessungen
  • leichte Handhabung
  • schnelle Einsatzbereitschaft
Ein Klappspaten sollte besonders handlich sein, denn auf Wanderungen oder Trekking Touren sollte sich das Werkzeug am Gürtel mitführen lassen. Ein globiges Äußeres und ein hohes Gewicht wären hierbei eher hinderlich.

Ist es erforderlich, sollte der Klappspaten schnell einsatzbereit sein und nicht über einen komplizierten Mechanismus verfügen. Abmessungen von etwa 50 bis 60 cm haben sich beim Klappspaten im Test als vorteilhaft erwiesen.

Beim Graben, Ausheben von Erdreich oder Umpflanzen von Büschen und Stauden haben beinahe alle unserer getesteten Spaten zu überzeugen gewusst. Für Spaten führender Marken wie Ideal oder Freund sind auch Lasten von bis zu 100 kg keine Hürde. Hier zeigt sich bereits der große Vorteil hochwertiger Spaten. Bei anspruchsvollen Arbeiten scheitern Billigprodukte häufig. Unsaubere Verarbeitung und eine unzureichende Fixierung der Spatenblätter mit dem Spatenstiel führen leider häufig dazu, dass der Spaten bricht. Eine Belastungsprobe ist Teil jedes Spaten Tests. Die Spatenblätter sind in der Regel sehr robust und nützen sich höchstens an der Kante ab, so dass sie regelmäßig nachgeschliffen werden sollten. Die Stiele dagegen brechen vergleichsweise häufig und führen so zu schlechten Vergleichsergebnissen.

Die Optik eines Spatens ist für uns weniger entscheidend. Wir legen mehr Wert auf die Verarbeitung der Geräte, denn genau hier lauern die Gefahren, die dem späteren Besitzer zum Verhängnis werden können.

Für die Bewertung der Spaten hinsichtlich ihrer Belastbarkeit existieren zwei Güteklassen:

  • Güteklasse A

Diese Spaten sind allgemein recht hochwertig und können mit mindestens 80 kg belastet werden. Unter dieser Gruppe fallen die Artikel der führenden Hersteller, die in unserem Test gute bis sehr gute Ergebnisse erzielten.

  • Güteklasse B

Unter dieser Klasse lassen sich eigentlich beinahe alle übrigen Spaten von besserer bis durchschnittlicher Qualität einstufen. Allein diverse Billigmodelle haben es im Test nicht geschafft, Lasten von bis zu 60 kg standzuhalten.

Die Griffform – im Test nicht zu vernachlässigen

Beim Gebrauch der Spaten wird schnell deutlich, dass es insbesondere auf den Griff des Spatens ankommt, denn von dessen Form und Beschaffenheit hängt maßgeblich ab, wie der Spaten sich handhaben lässt. Im Test hat es sich gezeigt, dass sich auf dem heutigen Markt der T-Griff und der D-Griff durchgesetzt haben. Spaten ohne Griff sind praktisch kaum noch verfügbar und haben sich einfach als unhandlich erwiesen.

Der T-Griff ist aufgebaut wie der Buchstabe selbst. Über dem Stiel befindet sich ein kleines waagerechtes Holz. Der D-Griff ist von der Form her etwas aufwendiger gearbeitet. Direkte Vorteile bei der Anwendung haben sich nicht herausgestellt. Dennoch haben wir festgestellt, dass ein D-Griff besonders beim Transport und der Lagerung des Spatens durch seine Ösenform Vorteile mit sich bringt. Im Einsatz ergaben sich Vorteile für den T-Griff, welcher bei der Arbeit leichter umfasst werden kann. Dies sind nur Anhaltspunkte. Welche Griffform den eigenen Vorlieben am ehesten entspricht, sollten Sie selbst herausfinden.

Das Gewicht – Ein gewichtiges Testkriterium

Nicht unbedeutend bei der Anwendung ist auch das Gewicht des Spatens. Welches Gewicht ein Spaten mitbringt, hängt mit der Verarbeitung und den dabei zum Einsatz kommenden Materialien zusammen. Nicht immer ist ein Leichtgewicht unter den Spaten vorzuziehen. Ein einfacher Holzspaten ist leichter als ein hochwertiger Metallspaten, bringt jedoch leider nicht annähernd die Leistung eines Vollmetallspatens. Das Gewicht spielt also ein Rolle, sollte aber nicht allein Ausschlag für die Kaufentscheidung geben. Die leichtesten Spaten bewegen sich etwa bei einem Gewicht von einem bis 1,5 kg. Besonders Frauen werden auf die leichtere Variante zurückgreifen. Bei Männern dürfte das Gewicht eher eine untergeordnete Rolle spielen, denn wir haben gestestet, dass selbst hochwertige Spaten kaum mehr als zwei kg wiegen und der Einsatz damit für Männer kein Problem aufwerfen dürfte.

Worauf beim Spatenkauf besonders geachtet werden sollte

Generell möchte man meinen, dass der Spatenkauf keine große Herausforderung darstellt und Fehlkäufe dementsprechend eher selten sind. Doch dies ist weit gefehlt, denn entsprechend der verschiedenen Ansprüche an die Geräte ergeben sich einige wichtige Aspekte, die beim Kauf eines Spatens Beachtung finden sollten.

Für den Einsatz im heimischen Garten bietet es sich eigentlich an, zwei Spaten anzuschaffen. Entsprechend der Bodenbeschaffenheit und der unterschiedlichen Arbeiten, die übers Jahr anfallen, ist dieser Gedanke auf jeden Fall von Vorteil. Für die allgemeine Gartenpflege reicht ein einfaches und leichtes Modell vollkommen aus. Hier sind durchaus auch im niedrigen Preissegment Modelle zu finden, welche überzeugende Arbeit bei einfachen Tätigkeiten ohne großen Kraftaufwand leisten. Für das Umgraben schwerer Böden oder das Versetzen üppig gewachsener Büsche und Sträucher bietet es sich dagegen an, einen schweren und robusten Spaten zu besitzen. Hier sollten Sie dann etwas tiefer in die Tasche greifen und ein stabil verarbeitetes Modell wählen, welches auch größeren Belastungen standhält.

Neben dem Material ist die Verarbeitung ausschlaggebend, wie lange ein Spaten halten wird. Das Spatenblatt sollte aus einem robusten Material bestehen und möglichst stabil und fest mit dem Stiel verbunden sein. Der Schaft der Schaufel sollte den Stiel möglichst hoch umschließen. Stabile Schrauben und Nieten sind hier unerlässlich. Bei Holzstielen ist Eschenholz die beste Wahl, denn hierbei handelt es sich um ein stabiles Hartholz, welches ausgesprochen belastbar ist. Wenn Sie vermeiden möchten, dass die Spatenblätter vorzeitig rosten, denn entscheiden Sie sich für einen Spaten aus Edelstahl.

Die Form der Spatenspitze ist abhängig davon, wie Sie das Gerät einsetzen möchten. Runde Spatenblätter sind für alle allgemeinen Gartenarbeiten geeignet. Lockerer Boden kann hiermit ebenfalls problemlos umgegraben werden. Sollten Sie über besonders harten Erdboden verfügen, dann ist die Entscheidung für ein spitzes Spatenblatt angezeigt, denn damit wird sich die Erde einfacher bewegen lassen. Auch zum Ausheben von Gräben ist ein Spaten mit einer spitzen Form besser geeignet. Ein Kaufkriterium ist auch die Spatenlänge. Hierbei sind zunächst die persönlichen Vorlieben gefragt.

Wer sich zum Graben gern auf den Boden kniet, der wird mit einem langen Stiel nicht zurechtkommen und sollte die Klappspaten aus unserem Test bevorzugen. Wird im Stehen gegraben, dann kann eine Faustregel die Kaufentscheidung erleichtern. Der Spaten sollte in etwa beim unteren Rippenbogen seines Nutzers enden. Letztlich wird der Umgang mit dem Spaten zeigen, welches Modell als passend erscheint. Die Hersteller haben Spaten in unterschiedlichen Längen vorrätig, so dass für jeden das passende Arbeitsgerät gefunden werden kann.

Führende Hersteller von Spaten im Kurzportrait

Es gibt Hersteller, welche seit Jahren Spaten in überzeugender Qualität herstellen. Darunter befinden sich innovative Neuentwicklungen, welche besonders leichte und umweltfreundliche Materialien enthalten oder nach ergonomischen Gesichtspunkten geformt sind und somit die Arbeit erleichtern helfen sollen. Für den gelegentlichen Einsatz im Schrebergarten haben sich jedoch auch einfacherer Modelle von eher unbekannten Herstellern bewährt. Hierbei stellt besonders das günstige Preis- Leistungs-Verhältnis einen Kaufanreiz dar.

Nachfolgend einige Spatenhersteller kurz erwähnt:

  • Gardena
  • Fiskars
  • Silverline

Der Ulmer Hersteller ist europäischer Marktführer in der Produktion von Gartengeräten. Das Unternehmen wurde im Jahre 1961 gegründet und zählt seit einigen Jahren zur Husqvarna Gruppe aus Schweden. Die Spaten von Gardena lassen sich leicht handhaben und arbeiten sicher und zuverlässig. Besonderes Augenmerk wurde auf extra breite Griffe und einen stabilen und sicheren Trittschutz gelegt. Dies reduziert die Verletzungsgefahr. Einige Modelle besitzen zusätzlich eine spezielle Stoßdämpfung, welche den Aufprall des Spatenblattes auf Steine oder harten Untergrund abfedert. Die Spatenblätter bestehen aus hochwertigem Qualitätsstahl und sind zusätzlich beschichtet. Eine besonders lange Lebensdauer ist der Vorzug der Gardena Spaten. Der Hersteller gewährt für einzelne Modelle eine Garantie von bis zu 25 Jahren.

Dieses finnische Traditionsunternehmen macht sich besonders durch die Herstellung von Scheren, Äxten und Messern einen Namen. Die Firmengeschichte reicht bis in das Jahr 1649 zurück. Damals begannen zwei Kaufleute aus Holland im südfinnischen Dorf Fiskars damit, Nägel und Hacken zu produzieren. Fiskars steht heute stellvertretend dafür, dass Produkte von hoher Qualität nicht teuer sein müssen. Die Spaten sind besonders stabil und daher auch für die Bearbeitung schwerer Böden geeignet. Viele Spaten besitzen zusätzlich eine ergonomische Form und können durch ihren in seiner Länge individuell veränderbaren Teleskopstiel sehr gut auf alle Arbeitshöhen angepasst werden. Die Folge sind ein geringer Kraftaufwand und ein einfaches und effizientes Arbeiten.

Wer nach stabilen und vielseitig einsetzbaren Spaten auf der Suche ist, kann auch auf die Produkte von Silverline zurückgreifen. Das Unternehmen fertigt seit Jahren stabile und robuste Spaten. Die Spaten werden auch in kleinen Größen angeboten, so dass sie bevorzugt dort eingesetzt werden können, wo das Platzangebot die Arbeit mit einem großen Spatenblatt eher weniger erlaubt. Die Spaten lassen sich gut handhaben, leicht transportieren und besitzen mit extra rutschfesten Trittflächen einen zusätzlichen Mehrwert.

Der Spatenkauf – Fachhandel contra Internet

Ist die Entscheidung zum Kauf eines neuen Spatens gefallen, dann bleibt die Wahl zwischen dem Fachhändler vor Ort oder dem weiträumigen Internetmarktplatz. Ein Spaten zählt nicht zum Standardsortiment von Supermärkten. Daher ist die örtliche Verfügbarkeit in manchen Regionen mit Sicherheit eingeschränkt. Die Fahrt zum Eisenwarengeschäft oder dem nächsten Baumarkt kann also einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Bereits an dieser Stelle werden die Vorteile des Online-Kaufs deutlich.

Im Netz kann zu jeder Tages- und Nachtzeit und auch am Wochenende der Spatenkauf über die Bühne gebracht werden. Noch dazu können Sie dies bequem auf der Couch sitzend erledigen. Die Auswahl übersteigt das Angebot vor Ort meist deutlich und anhand der umfassenden Beschreibungen können die einzelnen Modelle in Ruhe und ganz bewusst ausgewählt werden.

Anhand der Produktberichte bieten sich vielfältige Vergleichsmöglichkeiten und auch preislich können Sie sich für das stimmigste Preis- Leistungs-Verhältnis entscheiden, statt einfach zugreifen zu müssen, weil der Spaten dringend benötigt wird, der Fachhändler aber nur wenige überteuerte Modelle vorrätig hat.

Wer seine Ansprüche dem neuen Werkzeug gegenüber kennt, der wird auch online garantiert die richtige Wahl treffen. Es kommt darauf an, ob der Spaten zum Graben in lockerem oder festen Boden Verwendung finden soll oder ob spezielle Arbeiten damit verrichtet werden sollen. Die Maße des Spatens werden anhand der Produktbeschreibungen deutlich oder können im Shop telefonisch oder per Mail erfragt werden. Die große Auswahl beim Online-Händler bringt mit dem günstigen Preis- Leistungs-Verhältnis einen weiteren Vorteil mit sich. Großabnehmer bekommen gegenüber den Herstellern günstigere Konditionen als der kleine Fachhändler vor Ort, der vielleicht fünf Spaten im Sortiment hat. Günstigere Einkaufspreise bedeuten meist auch günstigere Endverbraucherpreise.

Da sich die Lieferzeiten der Online-Shops bei wenigen Werktagen bewegen, dürfte auch dies keinen direkten Nachteil bedeuten. Wer per PayPal oder Vorkasse zahlt, kann damit rechnen, dass die Ware noch am Bestelltag verschickt wird. Wenn Rechnungszahlung gewährt wird, dann ist ebenfalls von einer zeitnahen Lieferung auszugehen. Sollte der Spaten wider Erwartens nicht den Vorstellungen entsprechen, dann kann vom allgemeinen Widerrufsrecht Gebrauch gemacht werden. In vielen Shops wird eine kostenfreie Rücksendung angeboten. Der Online-Kauf des Spatens bedeutet keineswegs einen Nachteil, denn ein vielfältiges und preisgünstiges Spatenangebot ist rund um die Uhr gewährleistet.

Die Geschichte des Spatens

Die Geschichte des Spatens ist vergleichsweise lang, kann er doch als ältestes Bodenbearbeitungsgerät, welches wir Menschen kennen, bezeichnet werden. Die direkten Vorgänger des Spatens waren Grabstöcke, mit denen sich bereits in der Frühzeit Menschen auf die Suche nach Nahrung begaben. Die aus der Steinzeit überlieferten Spaten lassen noch starke Ähnlichkeit zum Grabstock erkennen. Die Menschen in der Eisenzeit besaßen dagegen bereits Spaten, welche auf die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten abgestimmt wurden.

Anfänglich wurden ausschließlich Holzspaten benutzt. In Ägypten und im Griechenland der Antike kannte man bereits Eisengeräte, die für den Ackerbau benutzt wurden. Der Gebrauch von Eisenspaten ist jedoch aus dieser Zeit nicht historisch belegt. Die Römer nutzten Eisenspaten nachweislich bereits zur Regierungszeiten von Kaiser Augustus. Die Spaten bestanden meist aus Holz. Als Abschluss der Schneide wurde lediglich eine Metallkante aufgesetzt. Erst im späten 18. Jahrhundert wurden vermehrt Spaten mit Spatenblättern aus Metall hergestellt.

Einen wahren Boom erlebte die Spatenproduktion im Deutschland des 19. Jahrhunderts. Eine Besonderheit bestand darin, dass damals beinahe jede Region ihren eigenen Spatentyp besaß. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren mehr als 2.000 dieser verschiedenen Spatenformen geläufig.

Die Spaten wurden in kleinen Schmiedebetrieben von Hand hergestellt. Besonders in Norddeutschland waren die unterschiedlichsten Spatenformen im Umlauf. So besaßen die Geräte in Aurich, Lothringen oder Minden eine spitze Form. Schmale und lange Spatenblätter wurden an der Weser, in Bremen oder Lüneburg verwendet. Während man in Leipzig oder Ansbach Spaten mit geraden Kanten nutzte, hatten die Spaten in Frankfurt, Dachau oder Dollendorf spitze Kanten.

Zahlen, Daten und Fakten rund um den Spaten

Wenn der Spaten im Vergleich zur Schaufel betrachtet wird, dann wird deutlich, dass sich beide Geräte im Aufbau sehr ähnlich sind. Dennoch ist das Vorhandensein einer Schaufel kein Ersatz für einen Spaten. Beide Geräte besitzen ganz unterschiedliche Einsatzgebiete und einen darauf abgestimmten Aufbau. Eine Schaufel würde im Spaten Test ebenso wenig überzeugen, wie dies dem Spaten im Schaufel Test gelänge. Die breiten und speziell verformten Schaufelblätter sind dazu geeignet, die Erde aufzunehmen und zu transportieren. Muss das Erdreich jedoch aus dem Boden gegraben werden, dann ist ein Spaten notwendig.

Fakt ist, die Anschaffung eines hochwertigen Spatens ist kein Garant dafür, dass sich die Geräte lange Zeit halten. Gartenwerkzeuge benötigen regelmäßige Pflege. Wird der Spaten achtlos im Geräteschuppen aufbewahrt, dann besteht die Gefahr der Korrosion. Den Winter überstehen die Spaten unbeschadet, wann das Spatenblatt mit einem öligen Lappen gereinigt wird. Grober Schmutz kann mit Stahlwolle entfernt werden.

Damit der Spaten nach dem Winter sofort genutzt werden kann, sollte man ihn auf seine Funktionsfähigkeit überprüfen. Dies bedeutet in erster Linie nachzuschauen, ob der Stiel noch fest mit dem Spatenblatt verbunden ist. Weist das Holz des Spatenstiels Risse auf, dann können diese beim nächsten Gebrauch Gefahrenquellen darstellen. Der Stiel sollte vorsorglich mit Schleifpapier bearbeitet werden und abschließend eine Schicht Lack erhalten.

Die Spaten sollten trocken und luftig gelagert werden. Idealer Weise werden die Spaten am Griff aufgehängt. Dies kann im Geräteschuppen ebenso geschehen wie im beheizten Keller. Achten Sie darauf, dass die Geräte nicht mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Auch der beste Spaten kann mit der Zeit ein stumpfes Spatenblatt bekommen. Wer die Geräte viel nutzt, der nutzt sie folglich auch ab.

Sie bemerken das Nachlassen der Spatenschärfe, wenn sich der Spaten nur noch mühevoll in den Boden einbringen lässt. Wird die Anstechkante mit einer Feile bearbeitet, ist der Spaten schnell wieder wie gewohnt einsatzfähig.

FAQ

Welcher Spaten ist der Beste?

Diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten und ist abhängig vom Einsatz der Geräte. Bei leichten Böden kann die Wahl auf Spaten mit runden Spatenblättern fallen. Ist der Boden sehr hart und wird nicht regelmäßig umgegraben, dann ist ein spitzes Spatenblatt die bessere Wahl. Auch zum Ausheben tieferer Gräben bietet sich ein spitzer Spaten an.

Wann sollte mit dem Spaten umgegraben werden?

Das Umgraben der Beete schließt die Arbeit im Kleingarten ab und ist folglich im Spätherbst vor den ersten Frösten vorzunehmen. Durch das Umgraben entstehen Spalten im Erdboden. Hier trinkt das Wasser ein und gefriert. Dies bewirkt ein Ausdehnen der Flüssigkeit und die großen Erdschollen zerteilen sich. Schmilzt das Eis, dann dringt das Wasser in die neu entstandenen Fugen ein. So setzt sich dieser Prozess über den Winter hindurch fort, die Erdschollen verschwinden und der Boden erreicht bis zum Frühjahr eine lockere Konsistenz.

Was ist der Unterschied zwischen einem Spaten und einer Spatengabel?

Beide Werkzeuge dienen zum Umgraben des Bodens. Im Gegensatz zum herkömmlichen Spaten ist die Spatengabel nicht aus einem Spatenblatt bestehend, sondern besteht aus wenigen Zentimetern breiten Zinken. Spatengabeln sind gegenüber dem Spaten von Vorteil, wenn der Boden sehr lehmig und steinig beschaffen ist. Auch bei der Kartoffelernte haben sich Gabelspaten bestens bewährt.

Nützliches Zubehör

Der Spaten ist ein Gartengerät, welches aus einem Stück besteht und in der Regel ohne Zubehör auskommt. Von Zubehör im indirekten Sinne lässt sich sprechen, wenn man sich gleich mehrere Spatenstiele anschafft, um schnell reagieren zu können, wenn die Stiele brechen. Dies passiert erfahrungsgemäß bei billigen und minderwertig verarbeiteten Spaten recht häufig. Bevor jedoch drei Spatenstiele gekaut werden, bietet es sich an, den Vergleich im Spaten Test anzustellen und sich letztlich für einen Spaten zu entscheiden, welcher stabil und solide verarbeitet ist und keinen Zweitstiel als Zubehör benötigt.

Wer sich für einen praktischen und transportablen Klappspaten entscheidet, der sollte auch eine entsprechende Hülle anschaffen, mit der sich der kleine handliche Spaten transportieren bzw. im Camping- und Outdoorbereich am Gürtel tragen lässt. Für die Pflege der Spaten können ebenfalls entsprechende Produkte angeschafft werden. So bieten verschiedene Hersteller spezielle Pflegesets für Gartengeräte an. Dieses Zubehör ist für Hobbygärtner eine gute All-in-one Lösung, denn es lassen sich neben dem Spaten auch alle weiteren Gartengeräte reinigen und pflegen. Für das Schleifen der Spatenblätter ist keine spezielle Schleifmaschine notwendig- Erfahrungsgemäß lassen sich mit einer herkömmlichen Handfeile überzeugende Ergebnisse erzielen.

Alternativen zum Spaten

Als Alternative zum Spaten muss vorrangig die verwandte Schaufel genannt werden. Beide Geräte sind nahezu gleich aufgebaut. Dennoch stellt die Schaufel keine befriedigende Alternative zum Spaten dar. Schaufeln sind dafür geeignet, lockeres Material in größeren Mengen aufzunehmen und zu transportieren.

Das Umgraben fällt mit einer Schaufel vergleichsweise schwer, denn die Geräte besichten keine scharfen Spatenblätter und auch die Kanten sind nicht dafür geeignet, den Fuß dort zu platzieren und die Schaufel in der Erde zu treiben. Schaufeln besitzen meist keinen Griff, was es zusätzlich erschwert, die Schaufel alternativ zum Spaten zu nutzen.

Die Grabegabel wird als rückenschonende Alternative zum Spaten betrachtet. Tatsächlich kann die Grabegabel zum Umgraben benutzt werden. Dies bringt sogar einen ökologischen Vorteil mit sich, denn wer mit dem breiten Spatenblatt in die Erde eindringt, der stört das natürliche Gleichgewicht im Boden und vernichtet einen Teil der in den einzelnen Bodenschichten angesiedelten Organismen. Der Boden kann mit einer Grabegabel bearbeitet besser durchlüften. Besonders leichte und sandige Böden profitieren davon.

Der Vollständigkeit wegen sei abschließend eine Alternative genannt, welche für Privatpersonen kaum eine Rolle spielen dürfte, sich im landwirtschaftlichen Bereich jedoch weithin durchgesetzt hat. Die Spatenmaschine hat auch im Weinbau oder dem Gartenbau Einzug gehalten. Die Maschine ist speziell für die Bodenlockerung gedacht und kann ebenfalls alternativ zum Pflug auf größeren zu bearbeitenden Flächen zum Einsatz kommen. Von Vorteil ist, dass mit der Spatenmaschine auch harte und nasse Böden mühelos bearbeitet werden können.

Weiterführende Links und Quellen:

 

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