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Rudergeräte im Test

Geschichte des Rudergeräts

Rudergeräte Test 2017Die Menschheit begann schon sehr früh damit, sich auf dem Wasser fortzubewegen. Der älteste dokumentierte Fund eines Paddels stammt aus der Steinzeit. Die Geschichte des Rudersports begann im frühen 18. Jahrhundert in England.

Die ersten und heute noch bekanntesten Wettkämpfe wurden zwischen den Universitäten von Cambridge und Oxford ausgetragen. Aber wo Wettkämpfe ausgetragen werden, muss auch intensiv trainiert werden. Damit begann in der Mitte des 18. Jahrhunderts die Geschichte der Rudergeräte.

Die Geschichte des Ruderns

Schon sehr früh in der Geschichte der Menschheit hat man sich mithilfe von Boot ähnlichen Konstruktionen auf das Wasser gewagt. Der älteste Fund eines Ruders geht demnach bis in die Steinzeit zurück.

Der Rudersport allerdings entstand in England im frühen achtzehnten Jahrhundert und dort wurden auch die ersten Wettkämpfe und etwas später dann die Weltmeisterschaft durchgeführt.

Die Regatta zwischen der Universität von Oxford und der Universität von Cambridge gilt als älteste Regatta der Welt.

Frauen und das niedere Volk nahmen an solcherlei Wettkämpfen nicht teil. Der Rudersport war für das adelige Geschlecht vorgesehen. Letztendlich wurden die Ruderwettkämpfe sogar bei den olympischen Spielen mit aufgenommen.

In Deutschland begann die Ruderbewegung etwas später als in England durch den Hamburger Ruderclub. Anfangs wurde der Rudersport von Männern dominiert, doch nach und nach kamen immer mehr Frauen hinzu.

Die Geschichte des Rudergerätes

Die Geschichte des Rudersports geht bis ins 18. Jahrhundert zurück.Die ersten Rudergeräte kamen Mitte des 18. Jhdt. zum Einsatz. William B. Curtis, einer der Gründer des New York Athletic Clubs, lies sich 1817 erstmals ein Rudergerät patentieren. Dieses erste Rudergerät funktionierte mithilfe eines Schwungrades.

Anfang 19. Jhdt. bis Mitte des 19. Jhdt. existierten bereits Rudergeräte mit einem Hydrauliksystem. Bis ins Jahr 1950 existierten vorrangig Rudergeräte mit großen Eisen-Rädern und einer mechanischen Bremse.

Diese Maschinen waren relativ schwer zu bedienen und wurden deshalb nicht all zu beliebt. Erst in den 80er Jahren entstanden die ersten Rudergeräte mit einem Schwungrad welches mit einer Luftwiderstandstechnologie verbunden war. Das bekannteste Modell ist der Concept2 Indoor Rower.

Mittlerweile ist das Rudergerät so beliebt, dass es in kaum einem Fitnesstudio fehlt. Selbst Astronauten wurden mit dem Rudergerät trainiert und damit auf ihre Raumfahrt vorbereitet.

Viele haben das Rudergerät als gute Alternative zu einem Fahrrad-Ergometer für sich entdeckt. Bei dem Training mit einem Rudergerät sind 80 Prozent der Hauptmuskulatur beteiligt und Sie verbrennen dabei deutlich mehr Kalorien.

Seit 1982 gibt es sogar eine Indoor Rowing Weltmeisterschaft, bei der die abgelesene Geschwindigkeit und Distanz auf den LED Monitoren den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben.

Entwicklung der Rollsitze

Die ersten Ruderboote wurden noch mit festen Sitzen und ohne Ausleger gebaut. Erst 1828 wurde das erste Ruderboot mit Auslegern bestückt. Wiederum rund 30 Jahre später wurde der erste fest eingebaute Sitz durch einen auf Kufen laufenden Sitz ersetzt. Nochmals 25 Jahre später stellte ein deutscher Entwickler den ersten auf Rollen montierten Sitz vor.

Mit der Weiterentwicklung der Sitze veränderten sich natürlich auch die Rudertechniken. Auf den festen Ruderbänken konnte der Vortrieb nur mit dem Armbeugen und dem entstehenden Körperschwung bewerkstelligt werden.

Dafür war es notwendig, den Rücken komplett durchzustrecken. Mit dem Ziel, Oberkörper, Arme und Beine gleichzeitig zum Einsatz zu bringen, wurden die Rudertechniken förmlich revolutioniert. Als dann der erste Rollsitz zum Einsatz kam, begann die Zeit der harmonischen, fließenden Ganzkörperbewegung. Diese Bewegung wurde immer mehr perfektioniert und ist heute die Basis des Trainings an dem Rudergerät.

Technische Entwicklung der Rudergeräte

Die Rudergeräte haben sich in den letzten 200 Jahren rasant entwickelt.Mit den Jahren wurden immer bessere Materialien entwickelt, Techniken erfunden, bis die Rudergeräte in ihrem heutigen Standard angekommen waren. In der frühen Phase der Rudergeräte wurden überwiegend schwere Materialien verwendet. Moderne Rudergeräte wiegen nur noch einen Bruchteil dessen, was sie vor hundert Jahren auf die Waage brachten.

Verkleidungen werden mittlerweile vielfach aus Kunststoff produziert, Rahmen und Anbauteile wie die Rollschienen bestehen aus Aluminium. Als Gewicht sparend, viel sicherer und reißfest erweisen sich in der heutigen Zeit die Seilzüge.

Seil ist im Prinzip nicht mehr der passende Ausdruck für die aus reißfesten Kunststofffasern hergestellten Zugbänder. Bei einer guten Verarbeitung der Rollkästen sind diese hochwertigen Zugbänder so gut wie abriebfest und halten jeder Belastung stand.

Aber nicht nur das Material wurde immer hochwertiger. Die Entwicklung der Technik, um den Zugwiderstand herzustellen, schritt ebenfalls mit großen Schritten voran.

War früher nur der Luftwiderstand vorhanden, sind heute Geräte mit Magnet-Bremssystemen, Hydraulik und Wasserwiderstand erhältlich.

Inzwischen werden nicht nur Meisterschaften mit den realen Ruderbooten ausgetragen, sondern auch auf Rudergeräten. 1982 wurde die erste Indoor Rowing Weltmeisterschaft ins Leben gerufen. Maßgeblich für Sieg oder Niederlage sind die auf den Displays der Rudergeräte angezeigten Werte für die Geschwindigkeit und die zurückgelegte Distanz.

Die Technik schreitet immer weiter voran, immer neue und bessere Materialien werden entwickelt. Da kann man sicher sein, dass auch die Entwicklung der Rudergeräte noch nicht abgeschlossen ist.